Die Überbevölkerungs-Hysterie

Der Geburtenrückgang in Europa folgt einem Plan, die nicht-amerikanische Bevölkerung zu reduzieren. Exklusivabdruck aus „Kindheit 6.7“.

von Michael Hüter.

Hinweis zum Rubikon-Beitrag: Der nachfolgende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Rainer Mausfeld aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

Die Geschichte der Geburtsvorgänge im Lauf der Jahrhunderte zeigt, dass es mit der Überlegenheit der modernen Medizin nicht so weit her ist, wie gedacht. Auch früher schon gab es gesunde — und viele — Geburten. Für die Zukunft allerdings bleibt vieles im Ungewissen. Europäische Medien malen das Schreckgespenst einer hoffnungslos überbevölkerten Erde an die Wand. In Wahrheit gibt es einen gegenläufigen Trend: Zunehmende Unfruchtbarkeit und karrierebedingte Unlust, Vater oder Mutter zu werden, aber auch die Furcht vor einem überfüllten Planeten lassen die Geburtenraten stagnieren oder zurückgehen. Künstliche Befruchtung und die Ausbeutung von Frauen der „Dritten Welt“ als Leihmütter dienen als Krücken, um die Zukunft einer kinderfeindlichen Gesellschaft zu sichern. Ist dieses Verhalten der Europäer vernünftig — oder sind sie einer perfiden Manipulation aufgesessen?

Seit mehr als dreißig Jahren wird uns regelmäßig das Szenario einer Überbevölkerung an die Wand gemalt und ins Hirn gebrannt. Zuerst in Artikeln sogenannter Leitmedien bis hin zu Berichten, Kommentaren und Blogeinträgen im Internet lautet nach wie vor der wiederkehrende Tenor: Die Weltbevölkerung würde kontinuierlich und letztlich ins Unermessliche weiter steigen. Mitgeliefert werden bei diesen prophetischen Ankündigungen Zahlen: 8 Milliarden, 10 Milliarden, und irgendwann seien es 12 Milliarden. Im Nebensatz heißt es zumeist: bei derzeitiger Prognose. Diese Meldungen sind durchwegs falsch und sie wurden und werden nicht ohne Eigeninteresse, vor allem von den USA, über offizielle europäische Institutionen und Medien, die nicht genauer prüfen, in Umlauf gebracht. Interessanterweise von oft (super-) reichen Personen wie Rockefeller und Kissinger und von amerikanischen Wirtschafts- und Finanzinstitutionen wie IWF und WTO. Der folgende Beitrag ist ein Auszug aus dem Buch von Michael Hüter mit dem Titel „Kindheit 6.7“.

Henry Kissinger startete im Jahr 1974 den groß angelegten Bevölkerungsplan, als er das geheime „National Security Study Memorandum 200“ verfasste. Darin schreibt er: „Das oberste Gebot der US-Außenpolitik ist die Bevölkerungsreduktion“; in anderen Ländern wohlgemerkt!

Bei der darauffolgenden UNO-Bevölkerungskonferenz 1974 einigten sich 137 Staaten darauf, das Bevölkerungswachstum aufzuhalten. Die Angst vor der Überbevölkerung erfasste die ganze Welt und Staaten praktizierten — oft unter politischem und wirtschaftlichem Druck — Bevölkerungsreduktionen auf unterschiedliche Weise. Dass Deutschland seit Ende der siebziger Jahre innerhalb Europas die geringste Geburtenzahl aufweist, kann man mit Ironie auch so kommentieren: Es hat den amerikanischen Auftrag „zur Geburtenreduktion“ am konsequentesten umgesetzt.

Tatsache ist: Würden wir die derzeit etwa 8 Milliarden Menschen in einem so kleinen Land wie Österreich stehend versammeln, hätten sie allesamt auch noch ungefähr einen Quadratmeter Platz, um sich zu bewegen. Dem sehenswerten Dokumentarfilm Population Boom von Werner Boote liegt eine zentrale Frage zugrunde. — Wenn wir, wie vielfach behauptet, „überbevölkert“ sind, wer von uns ist dann zuviel (1)?

Kommen wir also zum aktuellen und faktischen (weltweiten) Geburtenrückgang und zur „überalterten“ Gesellschaft. Das ist auch in der jüngeren Geschichte Europas keineswegs ein neues Phänomen. Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, der sogenannten „Industriellen Revolution“ und der Eskalation der Schule(n) und Erziehung, begannen die Geburten in vielen Teilen des Kontinents zu sinken. Während vor allem im 20. Jahrhundert die durchschnittliche Lebenserwartung gestiegen und die Kindersterblichkeit stark gesunken ist!

Von der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis etwa dem Ende der 1970er Jahre sank zuerst in den industrialisierten und „westlichen“ Ländern historisch erstmalig die Kindersterblichkeit auf ein Minimum von 3 bis 5 Prozent. Jahrtausendelang bis ins frühe 20. Jahrhundert hinein starben rund ein Drittel der Kinder, bevor sie das Erwachsenenalter erreicht hatten, an einer Mischung aus Unterernährung und Krankheit (2).

Vom 19. Jahrhundert bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts gab es daher tatsächlich in der Geschichte der Menschheit erstmals einen Zuwachs, den man als „Bevölkerungsexplosion“ bezeichnen kann. Zudem stieg vom 19. Jahrhundert an die durchschnittliche Lebenserwartung. Dass wir (weltweit) immer zahlreicher und vor allem auch immer älter werden, ist nichts als ein ständig weiter produzierter Mythos des Westens, an dem unterschiedlichste Interessen hängen (3).

Die eine Seite ist also die Industrialisierung der Landwirtschaft und die effizientere Versorgung mit Nahrungsmitteln (in vielen Teilen der Welt).

Hauptverantwortlich für die starke Zunahme der Weltbevölkerung vom 19. Jahrhundert an ist, dass die Kindersterblichkeit von durchschnittlich 20 bis 25 Prozent bis zur zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf weltweit unter 5 Prozent und in einigen Ländern unter 3 Prozent sank!

Die Kindersterblichkeit kann naturgemäß nicht unter 1 Prozent sinken, daher wird die Weltbevölkerung auch nicht mehr weiter steigen. Dazu müsste, vorausgesetzt die Kindersterblichkeit bliebe konstant niedrig, was auch nicht in Stein gemeißelt ist, weltweit die Anzahl der Kinder pro Frau auf zumindest 4 steigen. Das ist derzeit wahrlich utopisch. Im Gegenteil. Ab etwa 2050 wird die Anzahl der Weltbevölkerung erstmals seit über 200 Jahren stark sinken. Auch ohne Naturkatastrophen und Kriege.

Die Ursachen für den starken Rückgang der Kindersterblichkeit waren unter anderem bessere und ausreichend Ernährung (für Familien), breitere medizinische Versorgung und wissenschaftliche Erkenntnisse, zum Beispiel Blutgruppenunverträglichkeit, und vor allem auch die enorme Verbesserung der hygienischen Bedingungen für alle Gesellschaftsschichten. Kurz: die Zunahme des Wohlstandes für jeden! In diesem genannten Zeitraum stiegen aber keineswegs in den „westlichen“ und industrialisierten Ländern (und auch nicht weltweit) die Geburtenzahlen kontinuierlich an, wie das von politischen Institutionen und auch Medienberichten immer wieder vermittelt wird. Im Gegenteil.

Von der „Jahrhundertwende“ an bis 1933 sanken die Geburtenzahlen beispielsweise in Deutschland von durchschnittlich knapp über vier Kindern auf 1,8 Kinder pro Frau. Was man damals durchaus feststellte, als „bedrohlich“ empfand und in weiterer Folge politisch nicht nur von den Nationalsozialisten instrumentalisiert wurde. Bei derzeitiger ideologischer Ausrichtung der Politik in vielen Teilen Europas und wie die medialen „Debatten“ — oft in Sachunkenntnis — geführt werden, ist zu befürchten: Die Themenfelder Familie, Elternschaft und Geburten (samt „Bildung“) werden weiterhin, wie schon seit ein paar Jahrhunderten, ausschließlich durch „ideologische Brillen“ betrachtet.

Offenbar ist es in einer Gesellschaft und generell einer Kultur äußerst schwierig, die verloren gegangene Mitte wieder zu finden. Der Schlüssel liegt, und das ist mehr als augenscheinlich, darin, unser erstarrtes Welt-Bild von Kindheit, Familie und Bildung — Total-Beschulung — nicht nur zu hinterfragen, sondern aufzugeben.

Dass in Europa die Geburtenzahlen zwischen den Mitte 1950er und Mitte 1970er Jahren kurzfristig kräftig nach oben stiegen („Babyboomer-Jahre“) hat meines Erachtens einen Hauptgrund: In nahezu allen Gesellschaftsgruppen machte sich Hoffnung breit. Die Mehrheit der Menschen glaubte wieder an eine bessere Welt, an eine lebenswertere Zukunft.

Last but not least: In diesem Zeitraum gab es noch nicht flächendeckend und beinahe kostenlos Verhütungsmittel und zumindest in den westlichen Ländern die für fast jede Frau mögliche medizinische Abtreibung. Die Geschichte der Menschheit zeigt wiederholt: Was der Mensch als Zugewinn seiner persönlichen Freiheit empfindet, lässt er sich auch (zumeist) nicht mehr nehmen. Und schließlich wurde in den 1950er bis 1970er Jahren in Europa noch nicht die völlige Entrechtung und Bevormundung von Eltern praktiziert. Die ist auch wenig geeignet, die Geburtenzahlen zu erhöhen.

Mit dem Mythos, „früher“ seien bei der Geburt so viele Kinder verstorben, rissen Ärzte und Mediziner in den USA und Europa — von der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts an — vor allem die Geburt des Menschenkindes an sich. Dieser Mythos wurde aus Unkenntnis historischer Tatsachen, enormer Fortschrittsgläubigkeit, Konkurrenzdenken und sonstigen Absichten geboren. Mit Hilfe der Medien wurde dieser Mythos ebenso in Unwissenheit rasch und weltweit verbreitet.

Von den 1950er bis 1980er Jahren wurden erstmals in der Geschichte nahezu alle Frauen dazu gebracht, ihr Kind „sicher“ in einem Krankenhaus zur Welt zu bringen. Zuerst in den USA, dann Europa und schließlich dem Rest der Welt. Seit Ende der 1980er Jahre ist die Situation weltweit vollkommen erstarrt. In den USA und Europa (von den skandinavischen Ländern abgesehen) und in allen in dieser Hinsicht europäisierten oder „hochentwickelten“ Ländern liegt die Kaiserschnittrate konstant bei zumindest 30 bis 35 Prozent! Und das, obwohl der medizintechnische und technologische „Fortschritt“ in diesem Zeitraum nochmals enorm gestiegen ist. Was auch zeigt, dass „Linear Innovations“ die Lebensbedingungen der Menschheit nicht mehr verbessern.

Die Anzahl der Hausgeburten ist in den „europäischen“ Ländern (Skandinavien ausgenommen) seit Ende der 1980er Jahre ebenso konstant (niedrig), und liegt bei etwa 2 Prozent. Dieses Beispiel zeigt auch, welche Macht ein Mythos hat, und wie der heute durch mediale Berichterstattung ständig verlängert werden kann — wenn auch noch rein ökonomische Interessen hinzukommen. Zwischenzeitlich ist das Kind auch Ware, mit der ganze Berufsgruppen nicht nur Geld verdienen, sondern auch ihr Einkommen sichern. Pädagogen, Ärzte, Psychologen, Beamte, et cetera werden für ihre „Bemühungen“ und Arbeit mit „fremden“ Kindern bezahlt, nicht die Eltern für die mit ihren eigenen.

Was bei dem falschen und künstlich aufrecht erhaltenen Mythos — früher seien so viele Kinder bei der Geburt verstorben — beachtlich ist, ist folgende faktische Tatsache: Im 19. Jahrhundert bis zu den 1960er Jahren sank die Kindersterblichkeit von zuvor etwa 20 bis 25 Prozent auf unter 5 Prozent. In diesem Zeitraum kamen aber 90 Prozent aller Geburten in Europa weiter vorrangig per Hebamme und Hausgeburt zur Welt. Also können „früher“ gar nicht „viele“ Kinder bei der Geburt verstorben sein.

Aus der Neuzeit gibt es zahlreiche historische Quellen, die diesen Sachverhalt (Mythos) schon seit Jahrzehnten widerlegt haben. Es gibt aber auch aus dem Mittelalter Quellen. Eine ist hierfür besonders interessant, zumal die Kindersterblichkeit im Mittelalter vermutlich die höchste in der Geschichte der Menschheit war. Sie lag, wie schon erwähnt, bei durchschnittlich 30 Prozent, zeitweilig doppelt so hoch.

Die englische Königin Eleonore von Kastilien brachte in ihrem Wunsch nach einem männlichen Thronfolger zwischen 1255 und 1284 16 Kinder zur Welt. Darüber wurde auch Buch geführt. Nur ein Kind verstarb bei der Geburt! (Die 1255 geborene Tochter.) Man kann davon ausgehen, dass der Königin Eleonore die besten Hebammen, Ärzte und medizinische Versorgung dieser Zeit zur Verfügung standen. Soweit das heute beurteilt werden kann, waren Eleonore und ihr Mann Edward gesund und hatten keine gefährlichen Erbkrankheiten. Dennoch starben 10 von 16 Kindern (also 62 Prozent) noch in der Kindheit, nur sechs erreichten das elfte Lebensjahr, und davon wurden ganze drei (19 Prozent) vierzig oder älter.

Es ist möglich, dass Eleonore sogar öfter schwanger wurde und Fehlgeburten erlitt, darüber gibt es aber keine Aufzeichnungen. Jedenfalls verstarb von 16 Kindern nur eines bei der Geburt. Wohlgemerkt in einer Zeit, in der die Kindersterblichkeit am höchsten war. Pikantes Detail am Schluss: Das 16. Kind und der ersehnte männliche Thronfolger Edward II. wurde im Alter von 43 Jahren von seiner Frau Isabella ermordet (4).

Die natürliche „Hausgeburt“ war zu allen Zeiten — und ist es auch heute noch — das absolut geringste „Risiko“ für Mutter und Kind. Der Mythos, „Früher seien so viele Kinder bei der Geburt verstorben“, zeigt auch die Macht kultureller und schulischer „Erziehung und Bildung“. Dieser Mythos findet sich nach wie vor in Schulbüchern bis hin zu Universitäten. Die Inhalte von staatlichen Schulbüchern werden ja nicht von Elternverbänden oder unabhängigen internationalen Forschern verschiedenster Disziplinen festgelegt. (Warum eigentlich?) Entscheidender noch: Darüber, wie viele Kinder und Frauen in den „medizinischen Reservaten“ (Krankenhäuser) dieser Welt bei der Geburt versterben, wird nie berichtet. Führen denn Krankenhäuser keine Aufzeichnungen darüber? Wenn nicht, wieso fordern Politiker, denen angeblich die „demographische Entwicklung“ Sorge bereitet, das nicht ein?

Was also in den letzten Jahrzehnten lediglich gewachsen ist, ist das „Wirtschaftswachstum“ und die Armut (in einigen Ländern mehr, in anderen weniger), die Anzahl der Milliardäre, der Müll, der Konsum, die Großstädte und exorbitant die „Megacitys“.

Durch (vereinfacht) Zuzug von land- und kleinstädtischer Bevölkerung. In den meisten dieser Städte nimmt aber die Gruppe der Kinder gegenüber den anderen Personengruppen kontinuierlich ab. Sie finden sich zahlreich samt einem Teil ihrer Familien in den Beton- und Slum-Gürteln wieder, die diese Megacitys umschließen. Die Lebenserwartung und Zukunftsprognose dieser Kinder ist derzeit eher düster. Davon einmal abgesehen: ob Millionenstädte ein optimaler „Entwicklungsraum“ für das Menschenkind sind, ist mehr als fraglich (5).

Nehmen wir einmal Shanghai, ein „Symbol“ unserer globalisierten Welt und ehemals PISA-Wunderstadt. Derzeit (2015) weist Shanghai mit 0,7 Kindern pro Frau die niedrigste Geburtenrate weltweit auf. Eine ähnliche Entwicklung gilt für weite Teile Asiens. Beim derzeitigen Stand (Entwicklung der letzten etwa 20 Jahre) schrumpft China bis 2100 auf 500 Millionen Einwohner. Es wird sich halbieren (6).

Ähnlich die Entwicklung in den USA und in Europa. Bei der demographischen Entwicklung der letzten Jahrzehnte wird es dem „weißen Mann und der weißen Frau“ ähnlich ergehen. Viele Sapiens in Europa bekommen auf Grund des noch geheiligten Individualismus, dem „Diktat der Arbeit“, der „Bastard-Ökonomie“, der „Total-Beschulung“ und des Konsumismus kaum mehr Kinder. Jedenfalls wird die Reproduktionsrate schon lange (seit drei Jahrzehnten!) nicht mehr erreicht und (teilweise) durch Migration ausgeglichen. Ein „Problem“, das inzwischen mehr als die Hälfte der EU-28 Staaten miteinander teilen.

Setzt sich die Entwicklung der letzten Jahrzehnte fort, wird in den USA der „Europäer“ zwischen 2040 und 2050 nur noch die Hälfte der Gesamtbevölkerung ausmachen. Die andere Hälfte stellen dann die Sapiens-Brüder und -Schwestern aus spanischsprachigen Ländern oder asiatischer, afrikanischer oder sonstiger Herkunft. Damit hatten unsere Sapiens-Ur-, Ur-, Ur-Eltern in der Zeit Ihrer Lebensform als Wildbeuter kein großes Problem. — Die waren allerdings nicht (früh) erzogen und beschult. Ähnlich wie in den USA die demographische Entwicklung Europas.

Zwischenzeitlich gibt es CNN und hunderte andere TV-Sender und Printmedien. Die schwanken täglich zwischen Narzissmus und Alarmismus und berichten und zeigen viel, die „News“ im Sekundentakt. Es wird über die Entscheidungen der Politiker, das Wirtschaftswachstum, Hurrikans, Sexismus, 4.000-Euro-Handtaschen der Promis, Börsenkurse, Luxuslimousinen, Erdbeben, Mülldeponien, Schönheitsoperationen, Kinder mit Smartphone und in Marken-Jeans und vieles mehr erzählt, und noch viel mehr beworben. Es scheint ein seltsames Paradies auf Erden zu sein. Der auch hemmungslos zelebrierte Wohlstand und Luxus zieht Menschen aus ärmeren Ländern magisch nach Europa. Und schon ist das demographische Problem (theoretisch) gelöst.

Unsere Vorfahren anderer „Hochkulturen“, denen auch die Kinder abhandenkamen, wie zum Beispiel den „alten Griechen“, konnten auch schon sehr gut Geschichten erzählen. Sie wussten um die Macht von Bildern, zum Beispiel Götterstatuen, verfügten aber noch nicht über Medien und Luxusgüter, die sie ins Bild setzen und in andere Länder senden konnten. Also starben sie aus. Worüber CNN und Co. fast nie berichten, sind so faktische Tatsachen, dass 2,5 Millionen Kinder in den USA obdachlos sind und bereits jedes zweite Kind (!) in vielen Teilen Europas zumindest eine chronische Krankheit aufweist. Ein erschütterndes Novum in der bisherigen Geschichte der Menschheit. Dass wir immer älter, (weltweit) immer zahlreicher, immer gesünder und intelligenter werden, ist nichts als ein (spätneuzeitlicher) Mythos (7).

Viel zu wenig wird nicht nur über die Konsequenzen der Kinderarmut, sondern auch die der (stark) überalterten Gesellschaft gesprochen, auch für die Bevölkerungsgruppe der sogenannten Kinderlosen. Dass in Japan bereits mehr Geld für Senioren- als für Babywindeln ausgegeben wird, kann wer will noch mit Humor nehmen. Dass — wie auch schon in Deutschland — Pensionisten, die ein Leben lang mitunter hart gearbeitet und Steuern gezahlt haben, im Alter zu Müll-Sammlern werden, ist dann schon weniger lustig. In einer Kultur ohne gesundes Familienleben (intimen Gemeinschaften) und strikter Auslagerung von sozialen (und ursprünglich familiären) Aufgaben an staatliche Institutionen, gebiert Kinderarmut auch Altersarmut. Bis auf Afrika, dem zweitgrößten Kontinent in Fläche und Einwohnerzahl, sinken die Geburtenzahlen seit mindestens 30 Jahren weltweit und kontinuierlich.

Die Geburtenrate weltweit liegt derzeit bei etwa 2,5 Kinder pro Frau und wird im Wesentlichen nur durch Afrika mit einer Geburtenzahl von (noch) etwa 4,5 Kinder pro Frau gehalten. Mitte der 1970er Jahre lag die Weltgeburtenrate bei 4,7 Kindern pro Frau. In den letzten 35 Jahren haben sich also die Geburten weltweit fast halbiert! Gleichzeitig baut unser westlicher „Wohlstand“ seit spätestens dem Zeitalter der sogenannten Kolonisation auf der Ausbeutung Afrikas (und nicht nur diesem Kontinent) auf. In dem Dokumentar-Film „Population Boom“ ist ein Statement: Die Reichen werden aussterben und die Ärmsten werden überleben.

Wenn es in der Geschichte der Menschheit einen Fortschritt gab, der ausnahmslos allen Menschen und Kulturen dieser Welt diente, ist es die dauerhafte und beeindruckende Reduktion der Kindersterblichkeit auf unter 3 Prozent. Diese Ehre gebührt dem Europäer. Daran hatten aber nicht nur Mediziner ihren Anteil.

Das Thema Kinderlosigkeit führt uns schließlich noch zur zunehmenden Unfruchtbarkeit des „westlich“ lebenden und denkenden Menschen. Während immer mehr Menschen keine Kinder mehr in ihrer „Lebensplanung“ wünschen, nimmt kontinuierlich die Zahl derer zu, die keine bekommen können. Seit Jahrzehnten nimmt weltweit in vielen „hochentwickelten“ Ländern die Qualität der männlichen Spermien wie auch die Fruchtbarkeit der Frauen ab. Zudem wurde auch wegen „Beruf und Karriere“ der Kinderwunsch der Frauen oft auf über 35 Jahre verschoben. Die „biologische Uhr“ tickt aber anders. Ab etwa dem 35. Lebensjahr nimmt die Qualität der Eizellen kontinuierlich ab. Oftmals sind Frauen schon unter 35 Jahren nicht mehr fruchtbar.

Keine Sorge! Es gibt die Wissenschaft, die Technik, die Medizin, Ärzte und weltweit bereits etwa vier bis fünf Millionen IVF-Babys (Invitro Fertilisation — künstliche Befruchtung). Über das, was da seit langem weltweit im „Stillen“ und routinemäßig praktiziert wird, gibt es einen aktuellen und beklemmenden Dokumentarfilm: „Future Baby“. Eine Journalistin schreibt im STANDARD:

„‚Future Baby’ verhandelt das Recht auf Elternschaft ‚um jeden Preis’ bei dem Kinderrechte leider auf der Strecke bleiben, Auswahl-Verfahren für Eizellenspenderinnen, die an Castings erinnern, Samenbanken, die Spendersamen von bereits verstorbenen Samenspendern horten, Leihmütter, die ausgebeutet werden, Sex-Selektion und Baby-Engineering“ (8).

„Kinderlosigkeit hat immer schon schmutzige Geschäfte mit sich gezogen“, sagt die Regisseurin Maria Arlamovsky in einem Interview mit dem KURIER.

„Geht es nach den Wissenschaftlern, wie dem Stanford-Professor Hank Greely, werden Kinder künftig ohnehin nur noch im Labor gezeugt und nach Haar- und Augenfarbe sowie nach genetischen Krankheitsrisiken selektiert. (…) Es wird nicht geforscht, warum wir immer unfruchtbarer werden, warum die Spermienqualität immer mehr abnimmt. Stattdessen forscht man, wie das genetisch fremd befruchtete Ei besser in den Uterus einer Leihmutter eingeklebt werden kann“ (9).

Es gibt aber noch einen weiteren Aspekt:

„Heute leihen sich Paare aus den reichen Ländern die Körper von Frauen aus armen Ländern, um künstlich befruchtete Eizellen zu Kindern austragen zu lassen oder — bei gleichgeschlechtlichen Paaren — sich gleich komplett welche anfertigen zu lassen. Es ist erstaunlich, dass im feministischen Diskurs anhaltend und mit Recht Zwangsprostitution skandalisiert wird, aber was ist es eigentlich anderes, wenn Menschen als Leihmütter gekauft und gebraucht werden? Die indische Leihmutterbranche kommt heute auf einen Umsatz von zwei Milliarden Euro jährlich. ‚350 Fruchtbarkeitskliniken haben rund 25.000 Leihmütter im Angebot.’ Vom Sharen von Organen wie einer Niere, die arme Menschen verkaufen, um die Gesundheit eines reicheren zu verbessern, gar nicht zu reden. Man hört sogar von gekauften Herzen; dafür muss allerdings jemand umgebracht werden. Daher liegt der Preis für ein Herz auch etwa dreimal so hoch wie der für eine Niere (man sagt bei etwa 75.000 Euro)“ (10).

Im Interesse einer menschlicheren und lebenswerteren Zukunft sollten wir der (Schul-) Medizin, Genetikern, den Ärzten und dem „Kapital“ nicht weiterhin alleinig Schwangerschaft und Geburt überlassen.

Die älteste Mutter der Welt ist derzeit die Rumänin Adriana Iliescu. Mit 66 Jahren gebar sie 2005 ihre IVF-Tochter Elisa als Frühgeburt mit 1,45 Kilogramm und per Kaiserschnitt. Die Medizin musste ihre ganze „Kunstfertigkeit“ aufbieten, um der 66-Jährigen (nach eigener Aussage) den größten Wunsch ihres Lebens zu erfüllen. Elisa wurde „naturgemäß“ nicht gestillt, blieb Einzelkind und wächst ohne Großeltern und Vater auf. Der ist anonymer Samenspender. Im März 2017 stellt sich die stolze und nun 78-jährige Pensionistin und „IT-Mutter“ mit ihrer nun 12-jährigen Tochter wieder einmal der Weltpresse. Ein paar Statements:

„Ich habe viel mehr Zeit für meine Tochter im Vergleich zu den jüngeren, arbeitenden Müttern.“

„Wir sind ein gutes Team und uns sehr nahe. Wir brauchen keinen Mann im Haus.“

Der aktuelle Wunsch der noch rüstigen Pensionistin und Mutter ist, den 18. Geburtstag ihrer Tochter zu erleben. In einem Interview mit der deutschen Zeitung Die WELT sagen die beiden Mediziner Dr. K. Vetter und Prof. K. Dietrich (Präsidenten der deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe) unisono: „Man könne es keiner Frau untersagen, sich so spät für Nachwuchs zu entscheiden.“

Mit Verlaub, das wird gesagt, als wäre es das Natürlichste der Welt, mit 66 Jahren ein Kind zu bekommen. Würde das „Future-Baby“ verboten werden, erginge der Medizin und den Ärzten eine Menge Geld. Der Erfüllung dieser Art von „Kinderwunsch“ wird ja nicht aus reiner Großherzigkeit nachgegangen. Ein Statement noch von Prof. Dietrich: „Hinter der fragwürdigen Sache steckt oft viel Egoismus.“ (11) — Auf beiden Seiten?

Es stellen sich noch andere Fragen: Wieso dürfe man (älteren) Frauen nicht ein IVF-Kind und (jüngeren) Müttern keinen Plan- (Wunsch-) Kaiserschnitt verbieten? Wieso werden Mütter von „natürlichen“ Kindern nicht vor Nachtarbeit geschützt? (Schichtarbeiterinnen, Mütter in Pflegeberufen, et cetera) Wieso haben Erwachsene alle Rechte (ad libitum) und Kinder gar keine? Außer die am Papier stehenden, was ihnen nichts nützt. Wieso haben sehr oft IVF-Kinder kein Recht, zumindest auf einen „biologischen“ Vater? Weil sich ausschließlich just in den Ländern, die am meisten von „Kinderrechten“ und „Kindeswohl“ sprechen, sich gegenwärtig alles um die Eitelkeiten der „Erwachsenen“, deren „Rechte“ und Ideologien dreht?

In der länderübergreifenden Abschaffung der Rechte und Bedürfnisse von Kindern — in der Praxis — reichen sich ad libitum alle die Hand: Kapitalisten, Kommunisten, religiöse Gruppierungen, Feministinnen, „Links“, „Grün“, „Mitte“ und „Rechts“, die Justiz, Politik und Wissenschaft. (Die Liste ist nicht vollständig.)

Wenn das, was im Film „Future Baby“ ohne Wertung einfach dargestellt wird, die Zukunft von „Familie“ sein soll, dann ist das eine sterile, kalte und inhumane. Eine, die das Kind vollends im Namen der Erwachsenen, ihrer Projektionen, Ängste, Egoismen und Ideologien zum Objekt macht.

„Im Jahr 1818 schrieb Mary Shelly den Roman Frankenstein, die Geschichte eines gleichnamigen Wissenschaftlers, der ein künstliches Lebewesen erschafft, das außer Kontrolle gerät und großes Unheil anrichtet. In den vergangenen zwei Jahrhunderten wurde diese Geschichte in verschiedensten Varianten immer wieder erzählt. Sie wurde zu einer tragenden Säule unserer neuen wissenschaftlichen Mythologie. Auf den ersten Blick scheint die Geschichte eine Warnung zu sein: Wenn wir Gott spielen und Leben erschaffen, werden wir bestraft werden. Doch die Geschichte hat noch eine tiefere Bedeutung.

Der Frankenstein-Mythos konfrontiert den Homo sapiens damit, dass seine Tage bald gezählt sein werden. Wenn nicht ein Atomkrieg oder eine Umweltkatastrophe dazwischenkommt, wird die rasante technologische Entwicklung bald dazu führen, dass der Homo sapiens von einem gänzlich anderen Wesen abgelöst wird, das nicht nur einen anderen Körper mitbringt, sondern in einer anderen kognitiven und emotionalen Welt lebt. Die meisten Sapiens finden diesen Gedanken ausgesprochen beunruhigend. (…)

Wenn Sie Wissenschaftler fragen, warum Sie das Genom analysieren, einen Computer an ein menschliches Gehirn anschließen oder ein menschliches Gehirn in einen Computer verpflanzen wollen, werden Sie fast immer dieselbe Antwort erhalten: Wir wollen Krankheiten heilen und Menschenleben retten. Auch wenn man zur Behandlung von psychischen Krankheiten kein Gehirn digitalisieren muss, lässt dieses Argument keinen Widerspruch zu. (…) Die wichtigste Frage der Menschheit ist nicht: ‚Was dürfen wir nicht?’ sondern: ‚Was wollen wir werden?’ Und da wir vielleicht bald in der Lage sein werden, auch unsere Wünsche zu programmieren, lautet die eigentliche Frage: ‚Was wollen wir wollen?’ Wem diese Frage keine Angst macht, der hat sich vermutlich nicht genug mit ihr beschäftigt“ (12).

Zuvor sollten wir uns eingehender mit dem Thema Kindheit — von Schwangerschaft an — beschäftigen. Es gibt nicht nur Kindheits-, sondern auch Geburts- und Schwangerschaftstraumata. Mary Shelly, Autorin von Frankenstein, erlebte im Bauch zwei Selbstmordversuche ihrer Mutter mit. 11 Tage nach der Geburt starb ihre Mutter Mary Wollstoneraft. Diese verfasste 1792 mit Verteidigung der Rechte der Frau eine der grundlegenden Arbeiten der Frauenrechtsbewegung. Sie wird auf Wikipedia fälschlicherweise als Feministin bezeichnet.

Frankenstein-Autorin Mary Shelly brachte mehrere Kinder zur Welt, wovon nur eines überlebte. Sie verstarb 1851 53-jährig (vermutlich) an einem Gehirntumor. Der genaue Beobachter Karl Marx schrieb einmal:

„Hegel bemerkte irgendwo, dass alle großen weltgeschichtlichen Tatsachen und Personen sich sozusagen zweimal ereignen. Er hat vergessen hinzuzufügen: das eine Mal als Tragödie, das andere Mal als Farce.“

Von Mary Shellys Frankenstein zu Bram Stokers Roman Graf Dracula bis zu den IFV- und „Future Babys“ gibt es inzwischen zahlreiche Variationen dieser Farce. Das der Farce voran- und zugrundeliegende Drama lautet: Aus Kindern, die durch Schule, elterliche oder sonstige ideologische (religiöse) Erziehung zum Objekt gemacht werden, werden eben oft Erwachsene, die wieder andere zum Objekt machen. Offenbar ist es schwierig, aus diesem Kreislauf auszubrechen. Wir sollten es aber trotzdem endlich versuchen, die „ideologischen Brillen“ abnehmen, und den Blick auf jene Menschen werfen, die seit 200 Jahren mutig und erfolgreich (!) andere und humanere Wege gehen.

+++

Dieser Beitrag erschien am 16.05.2019 bei Rubikon – Magazin für die kritische Masse.

+++

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

+++

KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/

+++

Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier:https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/

+++

Jetzt kannst Du uns auch mit Bitcoins unterstützen.

BitCoin Adresse: 18FpEnH1Dh83GXXGpRNqSoW5TL1z1PZgZK

24 Kommentare zu: “Die Überbevölkerungs-Hysterie

  1. Ein maximal heftiger Beitrag!
    Das lese ich wirklich erstmalig, seit ich merkte, dass wir von Elendigen als Sklaven gehalten werden!
    In diese Richtung hatte ich nichtmal ansatzweise gedacht, und die globale Bevölkerungsreduktion als einzig sinnvolles Ziel der Machthaber erachtet.
    Tjoah Mädels, da bleibt dann ja nicht mehr so wahnsinnig viel, in Sachen Daseinsberechtigung..

    Da hatte vor längerer Zeit auch mal jemand eine Liste in den Kommentaren gepostet, aus der hervor ging, welche der für globale Bevölkerungsreduktion plädierenden Milliardäre wie viele Kinder hatten.
    Keiner von denen, die sich für eine notfalls gewaltsame Bevölkerungsreduktion stark gemacht hatten, hatte weniger als drei Kinder, die meisten deutlich mehr.

  2. Einige vernünftige Denkansätze, aber m.E. weder mit Plan noch schlüssig dargelegt.

    Stammen die heutigen Autoren schon alle aus einer Generation, die nicht gelernt hat, wie man einen Aufsatz schreibt?
    Von wissenschaftlichen Arbeiten mal ganz zu schweigen. Schade.

  3. „Der Geburtenrückgang in Europa folgt einem Plan, die nicht-amerikanische Bevölkerung zu reduzieren.“ Dies impliziert die Frage: Wollen gewisse angloamerikanische Eliten die Welt „ver-angloamerikanern?“ Die Frage ist gar nicht so abwegig. Schon manche Vertreter britischer Eliten dachten so, vor und nach den Nazis: Nachfolgend drei einflussreiche angelsächsische Intellektuelle und „New-World-Order“-Befürworter, die schon vor Jahrzehnten befürchteten, der von ihnen imaginierte, angelsächsisch dominierte „Welt-Staat“ könne „übervölkert“ sein:
    Wells, Russel und Huxley:

    H. G. Wells: (1901) „Anticipations of the Reaction of Mechanical and Scientific Progress Upon Human Life and Thought” (Auszüge, sonst zu lang):

    “The ethical system which will dominate the world state will be shaped primarily to favour … beautiful and strong bodies, clear and powerful minds, and to check the procreation of base and servile types … and the alternative in right conduct between living fully, beautifully and efficiently, will be to die… The men of the New Republic (one world government) will have little pity and less benevolence …” …. „They will hold … that a certain portion of the population … – exists only on sufferance … and on the understanding that they do not propagate and I do not foresee any reason to suppose that they will hesitate to kill when that sufferance is abused… The men of the New Republic will not be squeamish either in facing or inflicting death… They will have an ideal that will make killing worth the while … They will have the faith to kill … if deterrent punishments are used at all in the code of the future, the deterrent will … but good scientifically caused paine…” Zitatende.

    Übersetzung der Aussagen v. H. G. Wells:
    „Das ethische System, das den Weltstaat dominieren wird, wird in erster Linie dazu bestimmt sein,… schöne und starke Körper, klare und mächtige Köpfe zu begünstigen und die Fortpflanzung von niederen und unterwürfigen Typen zu kontrollieren… und die Alternative zum rechten Verhalten zwischen dem schönen und effizienten Leben in vollem Umfang, wird darin bestehen, zu sterben… Die Männer der Neuen Republik (einer Weltregierung) werden wenig Mitleid und noch weniger Wohlwollen haben…“. … „Sie werden die Ansicht vertreten, dass ein gewisser Teil der Bevölkerung nur geduldet wird, … unter der Voraussetzung, …. und dass sie sich nicht fortpflanzen, und ich sehe keinen Grund zu der Annahme, dass sie zögern werden, zu töten, wenn diese Duldung missbraucht wird…. Die Männer der Neuen Republik werden nicht zimperlich sein, weder dem Tod ins Auge zu sehen noch ihn aufzudrängen… Sie werden ein Ideal haben, das das Töten der Mühe wert machen wird…“ Zitat-Übersetzung-Ende.
    Quellensuche war nicht einfach, aber hier ist sie: https://www.youtube.com/watch?v=ESHJmLCFKEkhttp://www.worldfuturefund.org/wffmaster/Reading/Biology/Eugenics.htm

    Bertrand Russel, ein großer Unterstützer der UN, schrieb 1953 : „The Impact of Science on Society“:
    “I do not pretend that birth control is the only way in which population can be kept from increasing … War … has hitherto been disappointing in this respect, but perhaps bacteriological war may prove more effective. If a Black Death could be spread throughout the world once in every generation survivors could proreate freely without making the world too full … The state of affairs might be somewhat unpleasant, but what of that? Really high-minded people are indifferent to happiness, especially others people’s.” …. …. There are three ways of securing a society that shall be stable as regards population. The first is that of birth control, the second that of infanticide or really destructive wars, and the third that of general misery, except for a powerful minority … These considerations prove that a scientific world society cannot be stable unless there is a world government … Unless …. one power or group of powers emerges victorious and proceeds to establish a single government of the world with a monopoly of armed force, it is clear that the level of civilization must continually decline.”
    …. …. “Diet, injections and injunctions will combine, from a very early age, to produce the sort of character and the sort of beliefs that the authorities consider desirable, and any serious criticism of the powers that will be psychologically impossible. Even if all are miserable, all will believe themselves to be happy, because the government will tell them that it is so.” Zitatende.
    (Internet – Quelle: https://archive.org/stream/TheImpactOfScienceOnSociety-B.Russell/TheImpactOfScienceOnSociety-B.Russell_djvu.txt Voller Text von “The Impact of Science on Society”, Bertrand Russel)

    Übersetzung der Aussagen von Bertrand Russel:
    „Ich tue nicht so, als ob die Geburtenkontrolle der einzige Weg wäre, um die Bevölkerung vor einer Zunahme zu bewahren… Der Krieg… war bisher sehr enttäuschend in dieser Hinsicht, aber vielleicht kann sich der biologische Krieg als wirksamer erweisen. Wenn die Pest auf der ganzen Welt verbreitet werden könnte, so könnten sich die Überlebenden in jeder Generation frei fortpflanzen, ohne die Welt zu voll zu machen… Die Umstände könnten etwas unangenehm sein, aber was solls? Wirklich hochgesinnte Menschen sind dem Glück gegenüber gleichgültig, besonders dem anderer Menschen.“ ( … ) „Es gibt drei Möglichkeiten, eine bevölkerungsstabile Gesellschaft zu sichern. Die erste ist die der Geburtenkontrolle, die zweite die der Kindstötung oder wirklich zerstörerische Kriege, und die dritte, allgemeines Elend, von dem eine mächtige Minderheit ausgenommen ist … Diese Überlegungen beweisen, dass eine wissenschaftliche Weltgesellschaft nur dann stabil sein kann, wenn es eine Weltregierung gibt … Wenn nicht … eine Macht oder eine Gruppe von Mächten sich siegreich durchsetzt und eine einzige Weltregierung einsetzt, mit einem Monopol auf Waffengewalt, ist es klar, dass das Niveau der Zivilisation kontinuierlich abnehmen muss.“
    „Diät, Injektionen und Verfügungen werden von einem sehr frühen Alter an kombiniert, um die Art des Charakters und die Art von Überzeugungen herzustellen, die die Behörden für wünschenswert halten, und jede ernsthafte Kritik an der Macht wird psychologisch unmöglich sein. Selbst wenn alle unglücklich sind, werden alle glauben, glücklich zu sein, weil die Regierung ihnen sagen wird, dass es so sei.“ Zitat-Übersetzung Ende.
    https://en.wikiquote.org/wiki/The_Impact_of_Science_on_Society

    Julian Huxley, britischer Wissenschaftler und “first head of UNESCO schrieb 1948 in :
    “UNESCO: Its Purpose and Its Philosophy”:
    “Even though … any radical eugenic policy will be for many years politically and psychologically impossible, it will be important for UNESCO to see that the eugenic problem is handled with the greatest care, and that the public mind is informed of the issues at stake so that much that is now unthinkable may at least become thinkable.”

    Übersetzung der Aussage von Julian Huxley:
    „Auch wenn… jede radikale eugenische Politik für viele Jahre politisch und psychologisch unmöglich sein wird, wird es für die UNESCO wichtig sein, einzusehen, dass das eugenische Problem mit größter Sorgfalt behandelt wird und dass die öffentliche Meinung über die anstehenden Probleme informiert wird, damit vieles, was heute undenkbar ist, zumindest denkbar wird.“ Zitat-Übersetzung-Ende.

    Als Christin schockieren mich diese Aussagen der angeblich besten unter den angelsächsischen „Intellektuellen“. Nur ein extrem materialistisches, liebloses Menschenbild kann zu solchen Ansichten kommen.
    Auch heute wird immer wieder behauptet, die Erde sei „übervölkert“ – und ich kann nicht umhin, an die abgereicherte Uran-Munition denken zu müssen, die im Irak, im Jugoslawien-Krieg, in Afghanistan und in Syrien in jüngerer und jüngster Zeit eingesetzt wurde… welche Auswirkungen sie langfristig auf die menschliche und tierische Fortpflanzung in diesen Regionen hat – und es drängt sich mir die Frage auf, ob diejenigen, die diese furchtbaren Waffen einsetzen, sich dessen bewusst sind, was sie tun und es vielleicht sogar absichtlich tun? Und ob solche, oben zitierten Ansichten der drei einflussreichen Intellektuellen eine Rolle spielen?
    Da ich überzeugt bin, dass wir Menschen wiedergeboren werden und in unseren nächsten Leben die Verfehlungen früherer Leben ausgleichen müssen – was wäre wohl ein Ausgleich für solche Taten ? Dass man selbst mit schweren Fehlbildungen auf die Welt kommen und sie ertragen muss? Dass man – mit allen Konsequenzen – in ein Gebiet hineingeboren wird, das man in einem früheren Leben durch Uran-Munition verstrahlt hat? Wenn mehr Menschen wüssten, dass wir wiedergeboren werden und dass wir die Erde eben weiterhin bewohnen müssen und eben nicht auf andere Planeten ausweichen können (!), würden wir dann sorgsamer mit den Lebensgrundlagen der Erde umgehen? UNd wenn mehr Menschen wüssten, dass sie Leid, das sie anderen Wesen zufügen, im nächsten Leben wieder gut machen oder selbst durchleiden müssen – würden sie dann zurückhaltender sein?

    • Vielen Dank für diese Hinweise. Ein Glück, dass sich noch Menschen an solche Ergüsse erinnern!
      Überbevölkerung ist ein Fabian-Tool und eigentlich nur primitiv.

  4. ich sage nur: Thema verfehlt. Abgesehen davon freue ich mch über jeden nicht geborenen Fresser. Und alle anderen Spezies… tun das auch. Davon ab empfehle ich mal Asimovs darwinschen Billardsaal.

  5. Durch Reichtum, durch Überfluss wird der erzeugend-verbrauchende Mensch nicht menschlicher!

    Das Horror-Szenario der Überbevölkerung ist der typische Red Herring. Das wahre Horror-Szenario ist das der unnatürlichen und unmenschlichen Produktion des Überflüssigen, der Überschussproduktion durch Serienproduktion verbunden mit einer unmenschlichen und unnatürlichen Verteilung. Ohne Überbevölkerung gibt es keine Serienproduktion und auch keine Überschussproduktion. Der Homo Oeconomicus würde aussterben im Westen. So sind die Menschen des Südens, die aus den Kriegsgebieten fliehen, willkommen. Ohne Serienproduktion gibt es keine Überschussproduktion, und ohne Überschussproduktion gibt es keinen Krieg. Mord und Zerstörung sind die Kehrseite der Überschussproduktion.

    Die globale digitale kulturellle Revolution verschärft die Situation des herstellend-verbrauchenden Menschen in diesen Horror-Szenarien existenziell, aber auch was die Unterscheidung betrifft, in welchem Szenario er sich nun wirklich befindet; und zudem bevorsteht, dass die digitale Revolution die Serienproduktion und Überschussproduktion ohne Über(schuss)bevölkerung möglich machen wird.

    Einige Auszüge aus Alberto Moravia, Die Kulturrevolution in China, Rowohlt 1972:

    „….

    A: Der Mensch kommt ohne alles auf die Wetl, nackt wie die Tiere im Wald. Wenn er geboren wird, ist der Mensch noch kein Mensch. Um Mensch zu werden, muß er sich mit den Dingen versehen, die aus ihm einen Menschen machen. Anders gesagt, mit dem Nötigen, das den Menschen vom Tier unterscheidet. Und das nur, weil der Mensch fast in allem ein Tier geblieben ist – weshalb man sich oft fragt, ob es der Mühe wert war, daß er Mensch wurde. Aber so ist es nun einmal: der Mensch wollte Mensch werden. Das Notwendige, um Mensch zu werden, bleibt innerhalb der Grenzen der Armut: nicht mehr, nicht weniger. Jenseits dieser Grenze beginnt der Reichtum, das heißt das Überflüssige. Aber die Armut ist der normale Zustand des Menschen, denn durch den Reichtum, der Überfluß ist, wird er nicht menschlicher als durch die Armut.
    B: Reich sein wäre also deiner Meinung nach eine unnatürliche Lebensbedingung für den Menschen?
    A: Unnatürlich und deshalb unmenschlich.
    B: Worin besteht diese Unmenschlichkeit?
    A: Sie besteht darin, daß sie allem Überflüssigen eine wichtige Funktion zuschreibt.

    ….

    B: Aber der Mensch liebt es, herzustellen und zu verbrauchen.
    A: Welcher Mensch?
    B: Der Mensch im allgemeinen.
    A: Vom Menschen im allgemeinen weiß ich nichts. Der heutige Mensch liebt es, wie du sagst, herzustellen und zu verbrauchen. Aber der Mensch von morgen könnte vollkommen anders sein.

    ….

    A: …..Man darf nämlich nicht vergessen, daß der wahre herstellend-verbrauchende Mensch vor allem auch fähig sein muß, sich zu vermehren und zum Mörder zu werden. Ohne Überbevölkerung gibt es keine Serienproduktion, ohne Serienproduktion gibt es keine Überschußproduktion, und ohne Überschußproduktion gibt es keinen Krieg. Der Mord ist nichts weiter als als die Kehrseite der Vermehrung.“

    • Da gibt es ein Buch „Der Mythos der Maschine“
      Der Kapitalismus ist eine einzige Maschine, die unendlich läuft und produziert-ohne Sinn und Verstand.
      Die Überproduktion ist das Ergebnis dieser Maschine und eine Notwendigkeit, um das Zinssystem am Leben zu erhalten.
      Die Menschen passen sich dieser ihrer Wirtschaft an , indem sie zu Konsumenten werden , wie es das System vorsieht.
      Der konsumierende ewige Säugling ist das Ergebnis dieser Monstranz-Maschine Kapitalismus.

    • @ Redmer

      Ja, und Charly Chaplin:

      https://www.youtube.com/watch?v=HPSK4zZtzLI
      Chaplin Modern Times-Factory Scene (late afternoon)

  6. Zitat @D1
    …“https://www.stern.de/familie/leben/autorin-brunschweiger–70-000-euro-zum-50–geburtstag-fuer–kinderfreie–frauen-8611142.html

    Das Frauenbild entspricht dem einer „Reproduktionsträgerin“
    Brunschweiger ruft Frauen dazu auf, sich bewusst gegen vorherrschende Klischees zu entscheiden – von der Brustvergrößerung mittels Silikon bis zur Geburt. Und sich sowohl die Gefahr wie auch die Einbuße von Geld, Zeit und Kraft klarzumachen. Männliche Dominanz und mediale Gehirnwäsche führten dazu, dass Frauen glaubten, SIE wollten eine größere Brust, SIE wollten ein Kind. Was bei Brustvergrößerung sofort nachvollziehbar klingt, irritiert den Leser zunächst bei Brunschweigers Forderung, den Kinderwunsch zu hinterfragen bzw. sich klar gegen eigene Kinder zu entscheiden. Ein Grund mag dieser sein: „Manche Frauen lassen sich einreden, ohne Kind keine vollwertige Frau zu sein.“…

    Was willst du, sie hat doch völlig Recht, so ist es doch leider?!
    Und es gibt, gab und wird auch immer geben viele Frauen, die sich eben n i c h t über das Kinderkriegen/Muttersein identifizieren.
    Auch wenn gerade jetzt in diesen unsicheren Zeiten so einige Frauen wieder zu dieser Masche greifen, um sich überhaupt als „Irgendwas“ zu fühlen.

    Aus dem Artikel zitiert: „Die englische Königin Eleonore von Kastilien brachte in ihrem Wunsch nach einem männlichen Thronfolger zwischen 1255 und 1284 16 Kinder zur Welt.“
    Und so ging es ja vielen Frauen, die aus Unwissenheit über Geburtskontrolle oder – vermutlich noch eher – aus Rücksichtslosigkeit ihrer Männer, wie eben auch die Königin Eleonore, durch die gesamte Zeit ihrer fruchtbaren Jahre (hier 30 !) praktisch ständig schwanger und/oder im Wochenbett waren.
    Das ist ja nun wirklich kein erstrebenswerter Zustand, selbst ein Bruchteil davon nicht, und es wäre schön, wenn sich das diese neuen , interessanterweise meist männlichen Verfechter der VerHERRlichung des Mutterseins dies vor Augen hielten.

    Überbevölkerung gibts ohnehin nicht, global gesehen, höchstens ein Ernährungs- und Verteilerproblem unserer Lebens-Mittel und Ressoucen. Es wäre jedoch ohne weiteres mit Leichtigkeit genug für alle da, wie wissenschaftl. schon lange bewiesen.

    Die Hysterie geht ohnehin vermutlich eher um die nichtweißen Babys und da sollte man meinen, dass es vielleicht nicht schlimm ist, wenn „westliche, weiße“ Babys abnehmen und es sogar an der Zeit ist, dass andere Menschen in allen Aspekten gleichgerechtigt werden.

    Vielleicht gibts dort sogar viel weniger, die wie wir „zum Objekt gemacht wurden und nun andere zum Objekt machen“ und es wird mit deren Hilfe viel einfacher, in jeder Hinsicht „aus diesem Kreislauf auszubrechen“.

    Interessante Zeiten… 😉

    • Ich glaube, dass über die Geburtenkontrolle im Mittelalter etwas mehr zu sagen wäre, als dass irgendeine Königin 16 KInder zur Welt gebracht hatte.
      Wenn wir alle versorgen könnte (und so habe ich es auch gelernt), dann ist Geburtenkontrolle wohl nicht das erste Mittel der Wahl.
      Ich vermute, dass es um weit mehr geht als darum, es den Frauen recht zu machen.

  7. stern.de/familie/leben/autorin-brunschweiger–70-000-euro-zum-50–geburtstag-fuer–kinderfreie–frauen-8611142.html

    Es ist bereits angerichtet!

    Und wenn dann Dr. h.c. Klima-Gretel (s. Spiegel vom 08.06., Dr.h.c. Thunberg) die Jugend in Panik versetzt haben wird, das Hirn also folglich off ist oder down – wie die Jugend sagen würde, dann verzichtet die Generation Panik auf Kinder.
    Ich will, dass ihr in Panik geratet. Ein Satz wie ein Design-Gesamtkunstwerk.
    Findet sich diese Formulierung nicht bereits in so einem Aktivisten-Handbuch? Habe die Quelle jetzt nicht zur Hand.

    So eine Art freiwilliger Genozid ist sicher auch für die spin doctors schöner anzusehen.

    • Ja, das trifft es.

      Hier zeigt sich , dass Trump richtig witzig und ironisch sein kann.
      Er zeigt Merkel ihre Raute .

      https://deutsch.rt.com/kurzclips/88936-ziemlich-beste-feinde-kein-handshake-merkel-trump/

    • @ Redmer

      Trump witzig?

      Trump repräsentiert den allmählichen Wandel in der Herrscherliga der Präsidenten von den altehrwürdigen Aristokraten zu den Neureichen in Big Business des Entertainment und Kommerz. Ein Vorgänger war Reagan, dessen Aufgabe es war, strukturell den Neoliberalismus anzustoßen. Ausgeguckt wurde Trump schon vor einiger Zeit. Referenz war wohl zunächst sein mafiöser Vater, der eine Runde im Knast drehen musste. Seine erste für ihn ausgesuchte Rolle war, mittels Entertainment alles, was eventuell an aristokratisch-vornehm-edler Etikette der Aristokraten zur Ausschmückung ihrer Sklavenherrschaft noch übrig war, für die Welt des Modern Business auszumerzen mit „You are fired!“, serienmäßig in die Wohnzimmer aller Amerikaner transportiert.
      Sklavenhaltertum ohne Schnickschnack und vornehmes Getue. New Business: Management eben! Der Aristokrat wurde ersetzt duch den Manager seiner Reitpferde (ital. maneggiare= ein Pferd in der Manege führen).
      Wie es Tradition war, liehen sich die Aristokraten Geld bei den Banken; so auch die aristokratischen Präsidenten. Daß Präsidenten von Geld welches Banken schöpfen finanziert werden, das hat sich bei Tump nicht geändert. Mit Trump ist nun aber gleich als nächste „Puppe“ dieses Puppenspiels als zukünftige Präsidentin bereits im Hintergrund installiert: Invanka Trump.

      Unglaublich? Unmöglich? Witzig? Vielleicht.

    • Hm, Tony,-ich glaube der Mann ist weit mehr.
      Vielleicht ist er ausgesucht worden, Deep State abzuurteilen.
      Denn diese Geldschöpferkaste soll ja nicht mehr viel zu melden haben-
      Was ist dran an Q anon ?

    • @ Redmer

      Eine Mafioso, der den Deep State aburteilt? Das würde ja bedeuten, dass sich Brüder nun bekämpfen.
      Im Faschismus Mussolinis wurde die Mafia als Konkurrenz bekämpft. Trump: Mafioso oder Faschist?
      Vielleicht beides. In jedem Fall wohl puppet on the string. Die hässliche Version. Die schöne Version ist schon aufgestellt. Ein Witz. Vielleicht.
      Aber ernsthaft ist mein Hinweis auf die Bekämpfung der Mafia als Konkurrenz – Mussolini nur ein Beispiel.
      Ähnliches spielte sich zwischen den Päpsten und der Mafia ab. Birds of a feather flock together. Aber manchmal staubt es zwischen den Federn!

    • @ Redmer

      PS zu QAnon

      Ich gebe zu, es funktioniert nicht immer: Aber ich habe mir angewöhnt, die Dinge im historischen Verlauf zu sehen und auf den Teil der Eisberge zu blicken, der unter Wasser ist und nicht auf den, der öffentlich sichtbar ist oder öffentlich sichtbar gemacht wird, i.e. an die Oberfläche manipuliert wird. Diese kurzfristigen Manipulationen sind nicht einfach zu erkennen. Die langfristigen historischen Unterwasserströmungen der Eisberge sind da hilfreich. Gesunder Menschenverstand, Menschenkenntnis, Erfahrung und historische Kenntnisse (nicht nur zeitgeschichtliche!!!) helfen. Was Trump als Person betrifft, da reichen mir Menschenkenntnis, dessen Lebenslauf und Zeitgeschichte. X-mal bankrott darf er für zu leistende Dienste als Präsident sich endlich für immer sanieren – wie so mancher Vorgänger.
      QAnon gilt in den MM als far-right conspiracy. Mussolini und die Mafia wurden zu Konkurrenten; und als das geschah verlor die Mafia. Das änderte aber nichts daran, daß Mussolini ein Faschist war.

      Wie auch immer: Selbst als lupenreiner Demokrat (was er nach meiner Einschätzung seiner Persönlichkeit nicht sein kann) bliebe er mir so unsympathisch wie er mir ist, seit ich ihn vor Jahren in seiner „You are fired“-Show erlebte.

      Dass eine far-right conspiracy dazu dienen kann, eine far-right action zu verdecken, das brauch ich Ihnen nicht zu sagen. Über Zeitgeschichte werden die Historiker irgendwann ihr Wort sprechen.

    • Es geht wahrscheinlich nicht um Trump-Trump ist nur der, den man sieht.
      Trump soll das umsetzen, was die Erdallianz möchte, dass er umsetzt. Dafür wurde er angeheuert.

      Warum sollte es nicht mal umgekehrt sein,-dass sich eine Allianz findet, die für geltendes Recht eintritt.
      Wenn Du Dich damit näher auseinandergesetzt hättest, würdest Du sehen, dass die Puzzleteile zusammen passen.

      Gesunder Menschenverstand wäre angebracht und keine blinden Vorurteile.

    • @ Redmer

      Ihr Kommentar 10. Juni 2019 at 22:56 ist gerichtet an wen?
      Wenn an mich, dann macht er für mich keinen Sinn.

    • Der Kommentar war an Dich gerichtet, Tony.
      Die Puzzlestücke bestehen aus den Berichten von Benjamin Fulford ,aus anderen Quellen und dem , was in der Realität passiert.
      Fulford und andere berichtet von einer Allianz, welche die Menschheit von der Kabale und dem Dollar-System befreit.
      Diese Allianz soll auch Trump ausgesucht haben, um Deep State abzuschaffen. Fulford meint, dass Trump nun die Seite gewechselt hat-lassen wir das mal dahingestellt.
      Trotzdem sieht man eine Entwicklung, die dem entspricht, was der Theorie der Allianz folgt und diese These stützt.
      Das Militär der USA soll danach in eine Schutztruppe für die Menschheit gewandelt werden. Und man sieht ja , dass die USA keine Interventionen mehr unternehmen,-sie ziehen sich eher zurück aus Afghanistan und dem Irak.
      Und es gibt noch viel mehr Anzeichen, dass es diese Allianz gibt.
      Der Handelsstreit zwischen China und den USA, der mit Absicht inszeniert wird, um von der Allianz das neue Geldsystem zu aktivieren.
      Mir fehlt jetzt die Zeit , um weiter ins Detail zu gehen.

      P. S.
      Auch die 70.000 versiegelten Anklageschriften gegen Deep State sind keine Erfindung, sondern sie laufen schon.
      Alles was Fulford behauptet, verlinkt er mit den entsprechenden vertiefenden Informationen.

    • @ Redmer

      Ich habe bis vor zwei Jahren 8 Jahre in Asien gelebt und dort jede Menge Expatriates kennengelernt, darunter auch Benjamin Fulford. Man lernt Expatriates kennen als Digital nomads; harmlose Blogger, die meist so einigermaßen über die Runden kommen; Betreiber von Webseiten als investigative Journalisten; Betreiber von Webseiten, auf denen investigativer Journalismus betrieben wird, aber auch Übersetzungen und Esoterik verkauft werden, etc.. Unter denjenigen, die im Auftrag arbeiten, sind Hände der Eyes. Als ich in Asien war, schrieb Fulford von den Aktionen einer Red Dragon Society, von der chinesischen Mafia und ihren Plänen, die Gold und den Dollar betrafen, und ihren Racheplänen an den Westlern, und er brachte ein Video von sich im Interview mit Rockefeller (wenn ich mich recht erinnere in einer Wohnung in Hongkong so um 2012/2013). Ein unbedeutender Blogger wird kein Interview mit Rockefeller erhalten. Ich hatte festgestellt, dass Fulford aus mehreren Orten in Asien aktiv und vernetzt ist (Mabuhay! unter „About Us“ ist Tagalog aus den Philippinen). Meine Erfahrung in Asien: die Amis mögen ihre Flugzeugträger dort haben; die Briten aber haben immer noch ihr ehemaliges Empire in Form von Soft Power. Mein Eindruck von Fulford ist, dass er für das britische Königshaus arbeiten muss, wenn er wörtlich formuliert: wir haben bei unserer königlichen Familie nachgefragt…aber leider keine Informationen dazu bekommen. Oder er wollte den Eindruck erwecken. Ich habe ihn nicht weiter verfolgt. Wenn Sie das tun, dann sollten sie nicht die Übersetzungen lesen. In den letzten Jahren meiner Zeit in Asien begannen die Länder sich zunehmend von Amerika zurückzuziehen – Bangkok war ewig ohne amerikanischen Botschafter -; CNN verschwand; BBC blieb. Und China begann sich überall zu etablieren.
      Apropos „Puzzlestücke“ sagten sie: Das war auch ein Grund, warum ich Fulford nicht weiter verfolgte: Er arbeitete für mich mit zu viel Stückwerk und Puzzleteilen, Andeutungen, Spekulationen etc.
      Übrigens in Asien – und in Australien – gibt es die-hard Royals sowie die-hard Nazis. Wegen der einen Sorte war es bisher nicht möglich – dass Australien sich lossagen konnte. Zur Zeit träumen viele Briten wieder vom Erstarken des Commonwealth der Königin.
      In der Tat, es gibt eine Allianz gegen den Dollar. Aber diese Allianz geht von China, Russland, Türkei und immer mehr Ländern, bald auch Iran, aus, und die werden sicher nicht wollen, dass das Militär der USA in eine Schutztruppe für die Menschheit umfunktioniert wird. Absurd.
      „Der Handelsstreit zwischen China und den USA, der mit Absicht inszeniert wird, um von der Allianz das neue Geldsystem zu aktivieren.“ Der Handelsstreit ist provoziert von Trump, und China wird deswegen die Bemühungen, den Dollar zu ersetzen massiv steigern. „Von der Allianz, die das neue Geldsystem aktiviert“ ist die Rede, welche Allianz denn, wenn nicht die gerade genannte zwischen China, Russland etc. Wenn bei „von der Allianz“ die Rede sein sollte von einer Allianz zwischen China und USA, dann kann das Ziel nicht Ersatz des Dollars sein, sondern einer neuen Weltwährung. Das kann ich mir nur vorstellen, wenn in China die Mafia übernimmt oder in den USA und in China die Oligarchen, was dasselbe wäre. Und das Militär soll dann eine Schutztruppe für die Menschheit sein?
      Ich glaube, das müssen Sie nochmal durchdenken. Ich meine von hinten, beginnend mit dem letzten Satz.
      Trump kann ich mir nicht als Schutzengel der Menschheit vorstellen. Ständig bedroht mit „you are fired“. Wo ist da der Unterschied zu den Nazis? Da schon eher Ivanka. Die ist hübscher, ihre Haare gefallen mir besser; und sie beherrscht „soft power“ im Gegensatz zu ihrem Vater.

    • Tja, es gibt so Zufälle.
      Ähnlich wie bei mir, als ich unmittelbar nach der Wende bei einer Tour durch Irland Charles Bukowski kennenlernte.
      Ich ging in ein Pub in Galway. Da saß der Typ an einem kleinen Tisch, ich ging hin zitierte irgendwas aus einer Short-Story von ihm.
      Darauf hin tranken wir einige Gläser, er zitierte immer wieder Hemingway.Er war ein wunderbarer Typ-ganz offen und umfassend. Ich glaube er suchte nach seinen Wurzeln dort oder nach Verwandtschaft-sein Los Angeles-Slang war urig und ich verstand manches nicht.
      Eigentlich stammt er ja aus Deutschland-und er wollte auch alles wissen über Deutschland.
      Als der Pub schloss, gingen wir zu meinem Camper und hörten noch irische Klassiker wie Van Morrison.Ich hatte ja auch noch deutsches Bier.
      Das Gespräch plätscherte unaufhörlich-wir kamen vom einen zum anderen. Er wusste alles was mit Literatur zu tun hat.Der war studierter als ein Professor und ein klasse Typ.
      Er sollte mir dann einen Gedanken an die Wand des Campers schreiben mit dem Edding, den ich ,warum auch immer mitgenommen hatte. Dieses Art Gedicht steht da heute noch.

    • Tut mit leid , Leute, wenn es Anfragen hinsichtlich des Gedichtes von Buk an der Wand meines Campers gibt-ich kann das nicht herausflexen , weil die Geschichte eine Short-Story meiner Phantasie ist.

Hinterlasse eine Antwort