Die Wahrheit ist uns nicht mehr zumutbar

Von Dirk C. Fleck.

Auf die Gefahr hin, von den aufkommenden libertären Kräften in Grund und Boden gestampft zu werden, möchte ich aus einem Vortrag zitieren, den ich 1995 an mehreren deutschen Universitäten gehalten habe und der mit der Zeit immer aktueller geworden ist. Der Titel dieses Vortrages lautete: „Die ignorierte Katastrophe – Plädoyer für eine Ökodiktatur“.

„Unser Leben wird sich in absehbarer Zeit dramatisch verändern: im politischen, im sozialen, im medizinischen Bereich ebenso wie im kulturellen Miteinander. Die Phänomene der Endzeit werden unseren Alltag sozusagen auf natürliche Weise durchdringen, auch wenn das Wort natürlich in diesem Kontext aberwitzig anmutet. Aber es ist nun einmal ein Naturgesetz, dass auch einstürzende Systeme ihre Dynamik besitzen. Der von den Menschen längst eingeleitete Ökozid geht an den Nerv allen Lebens. Wir sehen also: man muss gar nicht radikal denken und handeln, um zu radikalen Ergebnissen zu kommen. Für gewöhnlich reicht die pure Ignoranz einer Gefahr, um sich ihr unversehens gegenüberzusehen.

Am 23. Mai 1977 gab der amerikanische Präsident Jimmy Carter Wissenschaftlern und Regierungsstellen den Auftrag, eine Studie zur Umweltproblematik zu erstellen. Der Bericht sollte auf der Basis von absehbaren Entwicklungstrends die politische Planungsgrundlage für eine ökologisch orientierte Politik liefern. Die Studie mit dem Titel „Global 2000“ kommt in ihrem Vorwort zu folgendem Ergebnis:

„Die Schlussfolgerungen deuten für die Zeit bis zum Jahre 2000 auf ein Potential globaler Probleme von alarmierendem Ausmaß. Wenn die Trends verändert und die Probleme verringert werden sollen, werden weltweit mutige und entschlossene neue Initiativen erforderlich sein. Die Fähigkeit der Erde, Leben zu ermöglichen, muss geschützt und wiederhergestellt werden. Grundlegende natürliche Ressourcen – Agrarland, Fischgründe, Wälder, mineralische Rohstoffe, Energie, Luft und Wasser – müssen erhalten und der Umgang mit ihnen verbessert werden. Eine weltweite Veränderung der Politik ist erforderlich, bevor die Möglichkeiten für wirkungsvolles Handeln immer stärker eingeschränkt werden. Angesichts der Dringlichkeit, Reichweite und Komplexität der vor uns liegenden Herausforderungen bleiben die jetzt auf der ganzen Welt in Gang gekommenen Anstrengungen allerdings weit hinter dem zurück, was erforderlich ist. Es muss eine neue Ära der globalen Zusammenarbeit und der gegenseitigen Verpflichtung beginnen, wie sie in der Geschichte ohne Beispiel ist.“

Die globale Zusammenarbeit, welche in dem Bericht an den Präsidenten so vehement gefordert wurde, lässt weiter auf sich warten. Die Vorstellung, die westlichen Industrienationen (übrigens allesamt Demokratien) als die Hauptverursacher der Ökokatastrophe, würden alles tun, um sich in diesem Sinne zu renovieren, ist absurd. Wie geht man mit einer Spezies um, die sich derart blind in den kollektiven Untergang wühlt und dabei alles andere Leben aus dem Gleichgewicht reißt? Lässt man sie gewähren oder versucht man sie mit Gewalt daran zu hindern, ihren tödlichen Wahn auszuleben? Die Ökodiktatur wäre so ein Versuch. Man möchte sie sich fast wünschen.

Demnächst haben wir ein weltumspannendes Elend von unvorstellbaren Ausmaßen zu konfrontieren. Biologisch gesprochen sind wir dabei, aus der Zeit der Bäume in die Zeit des Gestrüpps zu wechseln. Das Problem ist, dass unsere Psyche angesichts der niederschmetternden Botschaften dich macht, unsere Aufnahmefähigkeit und unser Empörungspotential sind schneller erschöpft, als es der Sache dienlich ist. Die Wahrheit ist den Menschen eben nicht mehr zumutbar, wie die Schriftstellerin Ingeborg Bachmann noch meinte. Wir alle sind in individuellen Geschichten verstrickt, und es ist nicht einfach, sich dort herauszunehmen. Selbst wenn dies gelänge, wären wir doch nur mit unserer persönlichen Ohnmacht konfrontiert. Die Psychologie wird das Schicksal der Erde in Zukunft aber ebenso mitbestimmen, wie Wissenschaft und Politik. Als erstes gilt es daher, die Verleugnung der Ökokatastrophe zu überwinden, die sich in unseren Köpfen festgesetzt hat. Dies betrifft jeden einzelnen von uns. Besonders jedoch jene politischen und unternehmerischen Führungskräfte, die mit ihrer Macht die globale Tagesordnung bestimmen und die ein Interesse an der Erhaltung des Status Quo haben.

Der eigentliche Irrtum besteht darin, dass wir die Anhäufung von Daten mit Wissen verwechseln. Je mehr wir aber in Erfahrung bringen, desto weniger sind die Ergebnisse wert. Unsere Datenbanken blähen sich ins Ungeheuerliche. Alle fünf Jahre verdoppelt sich das Weltwissen. Dieses Trommelfeuer an Informationen macht unsere Köpfe und Herzen taub. Die Informationsflut führt also nicht zu mehr Aufklärung, sondern zu mehr Zynismus und Gleichgültigkeit.

Inzwischen sind unsere Demokratien zu Organismen verkommen, die allein durch wirtschaftliches Wachstum überleben. Bleibt dieses aus, macht sich sofort ein rechtes Protestpotential bemerkbar, das direkt in den verschleierten Faschismus führt. Die demokratisch-ökologische Wende wird unter diesen Umständen auf sich warten lassen. Also lassen Sie uns über den Begriff Diktatur reden. Die Ökodiktatur wird nicht als Ideologie daherkommen, die genügend Ressentiments bedient, um eine Volksbewegung zu werden. Sie wird nicht durch eine Revolution über uns kommen, sondern scheibchenweise installiert werden. Ihre Machtergreifung wird durch die schlechter werdenden Bedingungen diktiert, unter der die herkömmlichen Volkswirtschaften zusammenzubrechen drohen. Je länger wir darauf verzichten, im Vorgriff umzusteuern, desto wahrscheinlicher und grausamer wird die Ökodiktatur. Sie wird wenig zu tun haben mit grünen Idealen, sie wird sich als Entseuchungskommando in einer ganz und gar kaputten Welt verstehen. Das ist nur logisch.

Mitte dieses Jahrhunderts werden die Industrieländer nicht einmal zwanzig Prozent der Weltbevölkerung stellen. Sie werden sich einer Flut von Umwelt- und Armutsflüchtlingen gegenübersehen, die man sich nur mit rigiden, heute kaum vorstellbaren Maßnahmen vom Halse halten kann. Eine solche Gesellschaft wird auch ohne Ökodiktatur kaum noch Demokratie und Menschenwürde bereithalten.

Die meisten Menschen glauben, dass es sich bei dem Thema Ökologie um eine Art Geheimwissenschaft für Erleuchtete handelt. Sobald der enge Rahmen der klassisch naturwissenschaftlichen Ökologie verlassen wird und Begriffe wie ganzheitlich, evolutiv oder gar spirituell ins Spiel kommen, wird die Sache den meisten suspekt. Sie sind unserem wissenschaftlich geschulten Geist fremd. Nachvollziehbar wird Ökologie nur, wenn sie in den konkreten Zusammenhang von Wirtschaft und Politik gestellt ist. Die ethischen Fragen bleiben bei dieser Betrachtungsweise außen vor. Es geht aber im Leben nicht nur um Sachwerte. Die Forderung, der natürlichen Mitwelt Respekt zu bezeugen, ihren Eigenwert anzuerkennen, ist das Kernstück einer Ethik, die zur Leitlinie gesellschaftlichen Handelns werden muss. Ansätze einer solchen Entwicklung sind vorhanden. Es gibt inzwischen viele Initiativen, die den Paradigmenwechsel für sich vollzogen haben. Allerdings glaube ich nicht, dass uns genügend Zeit bleibt, dieser Entwicklung in ihrem jetzigen Tempo zu vertrauen. Aber ich erwähne dies, um nicht als Berufspessimist zu gelten, der in seinem Eifer die positiven Ansätze in unserer Gesellschaft völlig negiert.

Was wir bräuchten, wäre eine Magna Charta der Ökologie. Eine solche Magna Charta unterschiede sich grundsätzlich von dem, was wir bisher unter Umweltschutz verstehen. Bisher reden wir ausschließlich von Beständen, wenn wir von der Natur sprechen. Wir machen in allem unsere Rechnung auf. Dieses Denken ist nicht dem Leben verpflichtet, sondern einer Haushaltsphilosophie. Wir glauben ja immer noch, dass die Lösung ökologischer Probleme in erster Linie ein Fall für die Wissenschaft ist. Ich sehe das genau umgekehrt: Die Wissenschaft ist das stärkste Hindernis für die Lösung dieser Probleme. Solange Wissenschaft und Ethik zwei getrennte Begriffe sind, wird sich an der Talfahrt des Lebens nichts ändern. Der Hochmut der Gentechnologie macht dies auf krasse Weise deutlich. Früher gab es in Asien über 300 verschiedene Reissorten, heute teilen sich einige Großkonzerne den Markt mit wenigen genmanipulierten Pflanzen. Die Folge ist, dass die erzwungenen Monokulturen ganze Kontinente veröden lassen.

Solange sich Wissenschaft und Ethik nicht in wechselseitiger Beziehung begreifen, werden wir keine Lösungen finden. Es geht darum, die Brille des alten Umweltschutzes, der eigentlich nur Menschenschutz bedeutet, abzunehmen und durch die Brille der ganzheitlichen Ökologie zu ersetzen. Sie erst lässt uns erkennen, dass die Umwelt nichts ist, was außerhalb von uns existiert, sondern dass wir Teil einer einzigen und einzigartigen Welt sind. Es ist schon ein erbärmliches Zeugnis, wenn man das den Menschen in Erinnerung bringen muss. Weit vor unserer angeblich so aufgeklärten Zeit haben ganze Kulturen in dem Bewusstsein gelebt, dass alles Seiende beseelt ist. Die Pueblo-Indianer hatten nicht einmal ein Wort für Religion. Das ganze Leben war Religion für sie. Sie glaubten, wer Tiere und Pflanzen nicht achtet, verliert auch die Achtung vor den Menschen. So ist es ja auch gekommen…

Wenn ich also in meiner grenzenlosen Naivität einer Ökodiktatur das Wort rede, so deshalb, weil ich den Traum nicht aufgeben möchte, dass wir eines Tages zurückfinden werden zu einem Verständnis, das nicht nur uns selbst, sondern auch unserer Mitwelt nützt. Sein oder Nichtsein ist zur aktuellen Alternative der Menschheit geworden. Gelingt es und nicht, innerhalb kürzester Zeit zur Besinnung zu kommen und radikal umzusteuern, ob freiwillig oder mit Gewalt, werden wir überhaupt keine Chance mehr haben, die Folgen unseres kurzfristigen Konsumrausches zu überleben. Die eigentliche Frage lautet daher: Kollektiver Selbstmord oder geistige Erneuerung.

Es wird wohl auf den kollektiven Selbstmord hinauslaufen. Also vergessen wir das Gerede von einer Ökodiktatur. Eine Spezies, die sich derart in Gefahr gebracht hat, muss schon von selbst darauf kommen, dass sie die notwendige Operation auch wollen muss, wenn sie am Leben hängt.“

 

Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Artikels.

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

 

25 Kommentare zu: “Die Wahrheit ist uns nicht mehr zumutbar

  1. Hallo,

    wenn es etwas gibt, was ich besonders ablehne, dann ist es hohles moralisierendes Geschwafel, ohne faktische Grundlagen, ohne Kenntnisse der physikalischen, chemischen, biologischen, soziologischen Mechanismen.

    Ich möchte dem Autor eine ganz andere Perspektive, mit Realitäten am Boden und in der Luft eröffnen. Es ist komplex und sicher werden Sie am folgenden scheitern. Ich will es dennoch Ihnen und Ihren Lesern anbieten, weil die Erkenntnisse wirklich sehr wichtig sind und können Ihre Perspektive die gerade auf dem Kopf steht, auf die Füße stellen.

    KLIMAWANDEL durch KLIMAKONTROLLE

    Journalisten haben nicht das Recht ahnungslos zu schreiben. Sie sollten wissen, was sie da mit Unwissen und Halbwissen verbreiten.

    Es ist sicher hilfreich folgendes zu beachten, wenn es tatsächlich um Wissenschaft geht!

    1. Wissenschaft basiert nicht auf Autorität, Vertrauen und Glauben, sondern nur auf Fakten und Beweise!
    2. Wenn über ein wissenschaftliches Thema gesprochen wird, dann sollte der Journalist über das Grundwissen verfügen, um die erforderlichen Fragen stellen zu können.

    Sie befinden sich leider auf einem gefährlichen unwissenschaftlichen Pfad. Warum? Das möchte ich Ihnen gerne erläutern.

    Das Klima ist niemals stabil, es ist immer im Wandel, so war es und so wird es immer bleiben.

    Dennoch gibt es, so wie den Unterschied zwischen einem Regenwald und Forstwald, der Prärie und dem Golfplatz-Rasen, der Wildwiese und dem Ackerfeld, so auch das natürliche und vom Menschen bearbeitete Wetter und Klima.

    Allerdings begibt sich jeder ins gefährliche Fahrwasser und wird Opfer des Missbrauchs, wenn er die Unterschiede nicht genau kennt!

    Da die Grundbehauptungen über Erderwärmung alle auf CO2 basieren, sollten dazu Fragen gestellt und beantwortet werden.

    Kennen Sie die physikalischen und chemischen Eigenschaften von CO2?

    Kennen Sie die biologische Funktion des CO2?

    Wissen Sie wie die Erwärmung in einem wirklichen Treibhaus entsteht und ob ein offenes planetares System überhaupt die Energie einsperren und sich über ihre Maßen erwärmen kann?

    Ich möchte dazu einen Fragen/Antworten-Katalog anbieten. Bitte für den deutschen Text auf die entsprechende Flagge klicken!
    #FAQ about #CO2!
    http://geoarchitektur.blogspot.com/2016/06/questions-and-answers-about-co2.html
    Oder direkt zur deutschen Seite:
    http://geoarchitektur.blogspot.de/p/fragen-und-antworten-zu-co2.html

    Jeder Wandel ist das Ergebnis einer Ursache. Wenn der Klimawandel das beobachtbare Ergebnis ist, was ist dann die Ursache?

    Wenn Sie alle Fragen zu CO2 beantwortet haben, dann werden sie leicht feststellen, dass es das CO2 nicht sein kann!
    Wenn Sie anstatt des Klimawandels, den Begriff Klimakontrolle verwenden, dann wird es verständlich.

    Der Versuch der Kontrolle zur militärischen und wirtschaftlichen Nutzung des Klimas führt zu seiner Veränderung und zwar in einer Weise, dass er sich bemerkbar von dem natürlichen Klimawandel unterscheidet, so wie ein Kanal von einem Fluss!

    Wenn gelogen wird, dann ist die Wahrheit immer das Gegenteil der Lüge!

    Wir sollten aber Fragen, warum gelogen werden muss und ob die Wahrheit nicht zum selben Ziel führen könnte.

    Diese Lügen über den Klimawandel beginnen mit einem wichtigen Dokument zur Klimakontrolle (climate control) aus dem Jahre 1960, welches erst im Jahre 2013 freigegeben wurde. Bitte lesen Sie die kommentierte Version in Englisch oder Deutsch oder gehen sie von dort direkt auf die Quelle des ursprünglichen Dokuments. Es ist also öffentlich verfügbar!

    1960, #CIA Memorandum on #ClimateControl!
    http://geoarchitektur.blogspot.com/2017/02/1960-cia-memorandum-on-climate-control.html

    Die Datenverbiegerei wird benötigt, da die Klimakontrolle bereits massenhaft Flora und Fauna, insbesondere in den Ozeanen vernichtet. Die Nahrungskette wird an ihrem Fundament, nämlich der Symbiose zwischen Korallen und Algen zerbrochen! Der Tod beginnt mit den Algen, die wegen Sonnenlichtmangel verhungern, bzw. sich erst gar nicht entwickeln können, gefolgt von den Korallen, die zu 90% sich von den Produkten der Algen ernähren und allen anderen Tieren, die mangels Nahrung verhungern und mangels Sauerstoff ersticken.

    Da Wissenschaft auf Fakten basieren muss, möchte ich Sie bitten, sich die unübersehbaren Auswirkungen anzuschauen. Möglicherweise haben Sie selbst noch bessere Quellen.

    No #acidification!
    http://geoarchitektur.blogspot.com/2016/09/no-acidification-of-oceans-mass-killing.html

    #Oxygen deprivation! #Global #suffocation!
    http://geoarchitektur.blogspot.com/2016/12/oxygen-deprivation-global-suffocation.html

    Why everyone is deficient in #vitaminD? https://youtu.be/iatYZxyoEkU
    #Fibromyalgia #Psoriasis #MS!
    http://geoarchitektur.blogspot.com/2017/08/symptom-orientation-autism-cancer.html

    #VitaminD #deficiency & #SRM #chemtrails! #MIH tooth disease!
    http://geoarchitektur.blogspot.de/2015/07/vitamin-d-srm.html

    Wenn Sie wirklich am Thema interessiert sind, dann sollte Ihnen dieser Massentod seit dem Beginn der 1990er Jahre nicht entgangen sein. Wenn Sie es nicht wahrgenommen haben, dann wie konnten Sie dies ignorieren?

    Hier sehen Sie die Nutzung des Wassers, das durch Klimakontrolle geliefert und für extensive Wüstenlandwirtschaft und Fracking von Erdöl und Erdgas genutzt wird. Die eingebetteten Satellitenkarten sind jedem zugänglich.

    Bedenken Sie bitte, was nicht vor den Sinnen verheimlicht werden kann, muss durch geistige Blendung verhüllt werden.

    Koordinaten des Wasserraubs!
    http://geoarchitektur.blogspot.com/2016/08/coordinates-of-water-theft.html

    Hier sehen Sie, wie das Wasser ankommt.

    Auxiliary spillway? Arabian soil washed away!
    http://geoarchitektur.blogspot.com/2017/02/auxiliary-spillway-arabian-soil-washed.html

    ELEPHANT in the room is #SRM for #water #theft! Extreme weather!
    http://geoarchitektur.blogspot.de/2015/08/water-by-tropospheric-srm.html
    http://geoarchitektur.blogspot.de/p/water-deliver-with-srm.html
    http://geoarchitektur.blogspot.de/p/water-delivery-by-tropospheric-srm_1.html

    Und hier beginnt die globale Ausrollung des Systems!

    Dead birds falling!
    #Somalia #ClimateControl #Yemen! Geostrategic importance of #Yemen!
    http://geoarchitektur.blogspot.com/2017/03/somalia-in-focus-of-climatecontorl.html

    Im obigen Memorandum aus dem Jahre 1960 fällt auch der Begriff „GEOPHYSICAL WARFARE“, also Geophysische Kriegsführung. Wir befinden uns bereits Mitten in einem globalen, vorwiegend geophysisch geführten Krieg, das aber auch ein heißer Bombenkrieg in Somalia, Jemen, Syrien, Irak, Libyen und anderen Teilen Afrikas und der Welt ist.

    Was ist das Ziel dieses des geophysischen Krieges?

    Das Hauptziel ist die Eroberung der Lufträume für troposphärische Wind-Wasser-Routen (atmospheric rivers), aber wird noch immer von vielen nur als Extremwetter gedeutet. Der Luftraum ist Zugleich das Hauptschlachtfeld.

    Wenn sie das Memorandum lesen, dann werden Sie feststellen, dass alle aufgeführten extremen Auswirkungen klar erkennbar sind, sowie die formulierten militärischen und wirtschaftlichen Ziele in unserer Zeit bereits umgesetzt werden. Wir sind in der Zukunft dieses Planungsdokuments.

    Wir befinden uns auch in einem Propagandakrieg zur Legalisierung der Klimakontrolle.
    Befördern Sie bitte nicht die Klimakontrolle, sondern leisten Sie Widerstand, tun Sie zumindest ihre Pflicht als Journalist/Wissenschaftler/Bürger und stellen Sie die Sachlage korrekt und umfassend dar.

    Bitte schauen Sie sich die zur Verfügung gestellten Daten an, auch wenn Sie sich vieles noch nicht vorstellen können. Fakten am Boden müssen Sie sich nicht vorstellen, sondern nur sinnlich und geistig erkennen. Es ist die Realität, mit der Sie umgehen sollten, anstatt sie zu ignorieren.

    MfG
    enkidu

  2. @stolli: von einer „Klimahysterie“ kann nach meiner Einschätzung gar keine Rede sein. Ich würde es eher als „Laues Lüftchen dilettantischer Politiker“ bezeichnen.
    Ferner bin ich der Meinung, dass Ihre „Erfindung“ des Klimawandels aus dies oder jenen Gründen eine Behauptung darstellt, wo Sie auch nur ansatzweise jegliche Nachprüfbarkeit durch Beobachtung/Experiment/Interviews usw. vollständig vermissen lassen.

    Stattdessen schlage ich vor, wir lassen einen Gelehrten zu Wort kommen, der nach meiner Meinung weitestgehend über Zweifel seiner Aussagen erhaben ist: Prof. Harald Lesch. Immer wieder betont dieser Wissenschafler die Unwissenheit der Wissenschaft in Fällen, wo das eben genau so ist: Man WEIß es nicht!
    Demgegenüber gibt es aber genauso Erkenntnisse, an denen man nicht vorbei kommt, die dann zwingende Schlussfolgerungen nach sich ziehen müssen, die solange gültig sind, bis es eben neue Erkenntnisse gibt.
    So geht Wissenschaft! Den besten Beweis dafür dürften Sie genauso zu Hause haben wie ich: CD-Player (Laser) und Flachbildschirme/Computer (Chips). Beides geht u.a. zurück auf Arbeiten von A.Einstein (Relativitätstheorie) und W.Heisenberg (Heisenbergsche Unschärferelation), wobei sich letzterer besondere Verdienste auf dem Gebiet der Quanten-Mechanik erworben hat.
    Das heißt, wir Menschen arbeiten in der Hochtechnologie eigentlich mit Theorien, die zwar durch unzählige Experimente/Beobachtungen bestätigt wurden, die aber letztlich in ihrer Wahrhaftigkeit durch uns Menschen nicht direkt er-fassbar, greifbar, sind.

    Gleiches gilt für den „Klimawandel“. Wir wissen -noch- nicht genau, welche Mechanismen durch menschliches Hinzutun gestört, oder gar „zer“-stört werden. Fest steht aber, dass sich hier was „zusammenbraut“. Das sollte gründlich erforscht werden.

    Hier 2 Vorträge von Prof. Lesch zu diesem Thema, die mindestens zum Nachdenken anregen sollten, für mich aber ein Trend zu erheblichem Handlungsbefarf ergibt:

    https://www.youtube.com/watch?v=M2Zp_R2xEIo

    https://www.youtube.com/watch?v=TG-Wu36-G7g

  3. Die Klimahysterie hat die Ökodiktatur eingeleitet. Von wem kommt denn das? Die Profiteure des Systems sahen sich mit dem Unmut der Menschen konfrontiert, die unter der Umweltzerstörung zu leiden haben. Also erfand man einfach die „Klimakatastrophe“, ganz vorne weg die AKW-Lobby. Als Ablenkung von den wahren ökologischen Verbrechen und als Beschäftigungstherapie der dummen Politiker, die mit Hilfe der Grünen Partei, eine Ökodiktatur einleiten sollen. Die Manipulation der Hirne sieht man alleine schon am Budget, welches für Klimaschutz und für Umweltschutz ausgegeben wird, die Ausgaben für „Klimaschutz“, welches ein Unwort ist, liegen fast im 10-fachen. Klimaschutz ist kein Umweltschutz, sondern eine reine Propagaphrase, hin zur Ökodiktatur. Al Gore, IPCC und PIK hat mit der klassischen Naturwissenschaft nichts mehr zu tun, sondern ist rein politisch motiviert. Hoffentlich nimmt das auch mal KenFm zur Kenntnis und macht das zum Thema.

    Wer CO2 oder Methan verteufelt, hat nicht mehr alle Nadeln an der Tanne. 🙂
    Gruß Stolli.

    • @ Stolli: “ rein politisch motiviert.“

      Ja, genau so sehe auch ich das ! Es ist die Politik, die Beamtenklasse, die der Wkissenschaft vordiktiert, was sie uns lehren darf, was nicht. Wo sind denn wirklich UNABHAENGIGE Wissenschafter, die der WAHRHEIT verpflichtet sind und sonst NICHTS und NIEMAND ? Weder diesen linksgrünen Oekofaschisten noch der Wirtschaft ?
      CO 2 ist, was wir ausatmen, und das brauchen Pflanzen, um zu wachsen, und wir Menschen wiederum benötigen den Sauerstoff, den die erzeugen. Die realen Tannenbäume hätten keine grünen Nadeln – oder Blätter zu Weihnachten- ohne CO 2. Und wenn wir nicht langsam dieser Politik die Verwaltung der Wissenschaft VERBIETEN und FREIE HOCHSCHULEN selber als Private gründen, dann haben wir bald keine Nadeln mehr an der Tanne und Blätter sowieso auch nicht mehr.
      Es muss die Entpolitisierung aller Wissenschaft kommen. Sonst ist diese Welt bald ein Irrenhaus von Genderisten und sonstigen Feinden der Geistesfreiheit. Oekofaschisten in die Zwangsjacken.

    • @Stolli Ihr Kommentar stellt ein einziges Konvolut an leeren Behauptungen und substanzlosen Phrasen dar:
      Klimahysterie? Ein Kampfbegriff ohne Substanz. Und insbesondere ohne Beleg.
      „Klimakatastrophe“ erfunden? Pure Ignoranz gegenüber den Messdaten. Substanzlos und ohne Beleg.
      „Ökodiktatur einleiten sollen“? Wo leben sie denn? Realisieren sie doch erst einmal, dass durch den überall grassierenden menschenverachtenden Neoliberalismus genau gegenteilige Tendenzen ihr Unwesen treiben.
      Manipulation von Hirnen lassen sich an Budgets ablesen? Wie manipuliert sind wir dann von der Atomkraftideologie?
      „Klimaschutz ist kein Umweltschutz, sondern eine reine Propagaphrase …“
      Ihr Erguss trieft geradezu vor unfreiwilliger Selbstbezüglichkeit.

      Fazit: Ihrem Kommentar ist mit „verantwortungsloser Desinformation“ noch geschmeichelt. Möge ihnen eiskalter Gegenwind solange entgegenblasen, wie sie nicht von ihrer soziopathischen Propaganda Abstand nehmen.

    • @Michaela 18. Mai 2016 at 19:00
      Sie werfen da mit dem Kampfbegriff „Oekofaschisten“ um sich, als ob sie nicht mehr ganz bei Sinnen sind. Wer sind denn diese angeblichen Oekofaschisten? Wo und wie üben die ihren Faschismus aus? Kann es womöglich sein, dass sie gar nicht wissen, was Faschismus ist? Oder ist ihnen das doch sehr wohl bewusst, aber sie wollen einfach wider besseren Wissens Andere verunglimpfen bzw diffamieren? Falls sie letzteres leugnen wollen, werden sie doch mal konkret und führen im Detail aus, welche konkreten Zwänge den Vorwurf „Faschismus“ gegenüber Menschen rechtfertigen, die – augenscheinlich im Gegensatz zu ihnen – Verantwortungsbewußtsein gegenüber der Umwelt ihr eigen nennen?

      BTW: Sollte ihnen entgangen sein, das seit über einem Jahrzehnt eine menschen- und umweltverachtende Ideologie Namens „Neoliberalismus“ weltweit in Politik und Wirtschaft ihr Unwesen treibt, welche exakt gegenteilige Auswüchse zeigt, wie sie hier mit Oekofaschismus herbeifabulieren?

  4. Lieber Herr Fleck! Sie beschreiben die Situation, wie sie ist und dass Aussichten auf Verbesserung nicht vorhanden, bzw. nicht in Sicht sind, weil es eben alles so fatal ist, wie es ist. Es kann jetzt also nur noch darum gehen, einen radikalen Paradigmenwechsel herbeizuführen, um das gesamte Tun und Lassen der menschlichen Art jetzt umzustülpen in etwas Heilendes, Nährendes, anstelle des jetzigen Zerstöhrendem, Auszehrenden. Dazu muss man erst einmal darauf kommen, wo dieses lebensfeindliche Ausbeuterprinzip seinen Anfang nahm, welches sein Charakter ist. Darüber muss diskutiert werden. Ich will jetzt nicht die ganzen bestehenden Ungerechtigkeiten aufgezählt bekommen, begonnen mit dem betrügerischen Geldsystem. Ich möchte eine Diskussion, die darum kreist, an welchem realen Punkt in der Menschheitageschichte die falsche Richtung ursprünglich eingechlagen wurde, sodass das reine Zweckdenken die Oberhand bekam und Lebendiges verdinglicht wurde. Und diesen Ansatzpunkt hatte meiner Ansicht nach in der Antike Pythagoras gefunden mit seinem „pithagoräischen Prinzip des „Mitgefühls für alles Lebendige“.

  5. ergänzend zu meinem Kommentar an Petra:

    Wir sollten Gott nicht als außermenschliche Autorität suchen, sondern als innermenschliche Realität wahrnehmen.

    Sämtlichen Religionen ist es anscheinend gelungen über die jahrtausende diesen ursprünglichen Zustand aus unserem Bewusstsein zu tilgen.

    Diesen Zustand werden wir uns zurückholen!

  6. ergänzend zu meinem Kommentar an Petra:

    Wir sollten Gott nicht als außermenschliche Autorität suchen, sondern als innermenschliche Realität wahrnehmen.

    Sämtlichen Religionen ist es anscheinend gelungen über die jahrtausende diesen ursprünglichen Zustand aus unserem Bewusstsein zu tilgen.

    Diesen Zustand werden wir uns zurückholen!

  7. ergänzend zu meinem Kommentar an Petra:

    Wir sollten Gott nicht als außermenschliche Autorität suchen, sondern als innermenschliche Realität wahrnehmen.

    Sämtlichen Religionen ist es anscheinend gelungen über die jahrtausende diesen ursprünglichen Zustand aus unserem Bewusstsein zu tilgen.

    Diesen Zustand werden wir uns zurückholen!

  8. Liebe Petra,

    die menschliche Welt, die aus dem menschlichen Verstand entsteht, haben wir ja schon als alltägliche Realität.
    Dahin hat uns auch der Humanismus geführt, der die göttliche Inspiration ausklammert.

    Wir Menschen können aus uns selbst heraus nichts Gutes bewirken.

    Erst wenn wir in uns den göttlichen Funken ( den jeder in sich trägt!!) zum Brennen bringen und durch göttliche Weisheit gesteuert handeln, werden wir diese Welt in einen besseren Ort verwandeln.

    Wenn wir uns dann auch noch als eine Zelle des gesamten Organismus begreifen und das Bewusstsein entwickeln, dass es uns nur dann gut geht, wenn es jeder Zelle gut geht, dann werden diese paradiesischen Zustände ausbrechen, von denen auch Du träumst.

    Das besondere an diesem geistigen Gesetz ist: Jeder kann sofort beginnen, die Welt zu verändern, indem er sich zu diesem göttlichen Wesen verändert, das zuerst alle „Feinde“ aus dem eigenen Herzen verbannt. Wenn wir uns auf den Weg machen, werden wir sehr viele „Feinde“ aufstöbern und nach den ersten Schritten kommen immer noch welche hinzu, die sich bereits in unser Unterbewusstsein eingenistet haben.
    Das ist der Kampf, den jeder erstmal auszufechten hat, bevor er Ratschläge erteilen kann, wie die Welt umzugestalten sei.
    Wer anders als ein göttlich geläuterter Organismus sollte Verantwortung für eine neue Welt übernehmen?

    Herzliche Grüße

  9. EINE BETRACHTUNG ZUR LAGE

    WIR SIND DAS SYSTEM – MIT DEM „DAS SYSTEM MUSS WEG“ DENKEN SCHAFFEN WIR UNS AB !

    Wir haben es auf dieser Erde etwa 7,2 Milliarden Süchtigen zu tun.

    Die Ökonomisierung aller Lebensbereiche, genauer gesagt die Kontrolle aller inneren und äußeren Bereiche unserer Leben ist nun global abgeschlossen.

    Weltweit dringen über Regulierung und den Kampf um vermeintliche Nischen die Funktionsweisen einer entsolidarisierenden „Kultur“ in die letzten FREIRÄUME.
    ——————————————–
    Ein mittlerweile zivilisatorischer Wachstumsdruck der SÜCHTIGEN und eine sich selbst permanent potenzierende Notwendigkeit der Anreicherung von Macht um jeden Preis hat eine Fehlentwicklung bereits jetzt fast unumkehrbar gemacht.

    Wir vergiften und veröden jetzt nicht nur uns Menschen sondern die gesamte Biosphäre.

    Jedes System ist nur bis zu einem bestimmten Punkt stabil. Wenn Kernbereiche dieses System überlastet werden, brechen sie zusammen.

    Was das bedeutet, können und sollen wir nicht einmal erahnen.

    Die ABLENKUNG von der Lage durch alle möglichen medialen Überblendungen oder durch die falschen Propheten einer besseren Welt bestärkt die Neigung von SÜCHTIGEN, ihre Situation auszublenden und jedes Bewusst werden der Konsequenzen ihrer SUCHT zu vermeiden.
    ———————————————

    Entscheider auf allen Ebenen sind unfähig die Erkenntnis einer globalen Verantwortung auch nur ansatzweise in Relation zu ihren jeweiligen Notwendigkeiten zu bringen.

    Eine Wachstumsideologie hat sich derart verselbstständigt, dass jeder Impuls für einen längst überfälligen Ausstieg quasi einen Abwehrmechanismus provoziert – der konsequentere Abkehrtendenzen unverzüglich durchrechnet und eliminieren muss.

    Eliten haben längst keinen Einfluss mehr darüber, ein sich selbst bedingendes System umzuformen. Nachhaltigkeit und Wachstum sind unvereinbar.

    Ein derart kulturbestimmendes Finanzwirtschaftssystem, welches vollständig und weltweit etabliert ist, kann von keiner Idee oder keiner Machtverschiebung gewandelt werden.

    Jede derzeitige Opposition ist träger eines Systems, welches nur auf eine Machtverschiebung und Verschärfung hinauslaufen muss.

    Einzige mögliche Steuerung durch die Eliten und Interessenverbände kann darin bestehen, dieses System so effektiv wie möglich auszubilden.

    Im Wettlauf zwischen weltweiter Verseuchung und technologischem „Quantensprung“ hat sich das bestehende System allerdings durch die Wahnsinn von Verwertungsrechten an geistigem Eigentum selbst eine Barriere geschaffen, die ohne globale Verantwortung diesen zivilisatorischen Schritt unmöglich macht.

    Ein Umdenken bzw. ein Paradigmenwechsel im Bereich eines notwendigen Verständnisses von geistigem Eigentum = Know-how als Verantwortung ist faktisch UNDENKBAR.

    Ein gesamtgesellschaftliches Korrektiv in Form von supranationalen Institutionen oder einer weltweiten Kooperation ist durch das sich verabsolutierte Finanzwirtschaftssystem ebenfalls unmöglich, da auf der strukturellen Ebene ja bereits die Fähigkeit überhaupt als WELTGEMEINSCHAFT zu denken verhindert wird.

    Diese Unfähigkeit liegt begründet in einer seit Jahrtausenden propagierten Vorstellung einer Wahrheit bzw. in monotheistischer Konzeption, welche sich heute in jeder Form von Herrschaftserwartung manifestiert.

    Die Krise unserer Zivilisation in Verbindung mit „neuem Denken“ verschärft und forciert eine katastrophale Entwicklung des ALLE GEGEN ALLE

    ————————————————-

    Heute schon erkennen immer mehr Menschen folgenden einfachen Zusammenhang und blenden diesem mit immer verheerenderen Ideologien aus.

    VERDRÄNGTE ERKENNTNIS

    Das gegenwärtige System stellt, durch den Irrtum der Trennung von Natur und Kultur, die vollständige Verschmelzung von Individuum mit Status dar.

    Auf materieller, emotioneller und mentaler Ebene ist der Mensch zu seiner eigenen Vorstellung geworden und erzeugt permanent eine „Realität“ die ihn vollständig dieser „eigenen“ = kollektiven Vorstellung vom ICH unterwerfen muss.
    Damit hat sich ein vermeintlicher Widerspruch von ICH und WIR verabsolutiert und einen SÜCHTIGEN MENSCHEN generiert.

    Das von Menschen geschaffene und mittlerweile verselbstständigte System
    zu wandeln, bedarf es einer radikalen Abkehr von wesentlichen gegenwärtigen zivilisatorischen Grundhaltungen.

    Ein SYSTEMWECHSEL bedeutet die SCHAFFUNG EINES NEUEN MENSCHEN.
    .
    .
    .
    Es gibt aus meiner Sicht KEINE ALTERNATIVE dazu.

    Es gibt einen konkreten Weg und ganz konkrete Lösungsansätze, die aus dem ZUSTAND DES SÜCHTIGEN MENSCHEN heraus eine Perspektive zur Überwindung der zivilisatorischen Fehlentwicklung ermöglichen werden.

    Dafür ist erst einmal notwendig die Lage zu erfassen.

    Danke Dem Autor Herrn Fleck für seine Kraft das Problem zu überbringen.

    Zeigst DU auf ein Problem, wirst DU zum Problem.

  10. Eine Welt, die die Fehler der Vergangenheit nicht begeht und Verantwortung für Menschen, Erde, Tiere, Pflanzen übernimmt, darf nicht handeln – wenn denn Handeln nichts anderes ist als das konkurrente Verfolgen der eigenen Ziel (pursuit of happiness) mit der Inkaufnahme des Untergangs der anderen.
    Eine Welt, in der, was da existiert, dies unbehelligt tun soll, darf nicht auf Recht und Emanzipation setzen – wenn denn Emanzipation Subjektwerdung bedeutet und somit Aufgabe seiner Eigenheiten.
    Eine andere Welt ist keine Sache von Plänen, Entwürfen, Alternativen oder Reparaturen. Wir müssen nicht andere Energiequellen oder neue Sparsamkeiten überlegen. Eine andere Welt ist nicht über „Theorie und Praxis“ zu erreichen, die das Subjekt-Objekt-Verhältnis perpetuiert ,
    Eine Welt, die menschlich sein soll, muss eine sein, in der wir Menschen unsere einzige Kompetenz ins Treffen führen, nämlich soziale Wesen zu sein, ohne uns dabei auf außermenschliche Autoritäten zu berufen wie Gott oder die Naturgesetze und so Verantwortung ablehnen. Erst dann, wird diese Welt plötzlich menschlich in einem Ausmaß, das wir uns heute nicht vorstellen können.

  11. „Auf die Gefahr hin, von den aufkommenden libertären Kräften in Grund und Boden gestampft zu werden“ << die Libertären nehmen auch Ken seine Beiträge oft "auseinander" – sie lassen aber viele Fragen offen: Wer hilft den Schwachen, Kranken? Wer bezahlt Polizei / Rettungswagen? – Dazu ist der Mensch ein Herdentier & sozial .. hatte mir vor Jahren ein paar libertäre Sachen angeschaut, manches ist ok, z.B. Bürokratieabbau .. aber letzte Zeit kamen dort so recht unsymphatische Figuren hoch, z.B. Charles Krüger , ein Milchbubi, denke , er hockt noch im Elternhaus rum & er hat mir das Libertäre wirklich abgewöhnt, weil seine intolerante, engstirnige Betrachtung , da hat`s mir gereicht 😀 ich halte die echte soziale Marktwirtschaft für das beste Modell = der Fleissige wird belohnt / gut bezahlt + der Schwache wird nicht gedemütigt (kein Hartz4) — Da sollte Ken mal drauf eingehen, auf die ECHTE SOZIALE MARKTWIRTSCHAFT ( ca 1970-1990)

    • „der Fleissige wird belohnt / gut bezahlt + der Schwache wird nicht gedemütigt“

      und das ist die gern vorgebrachte Lüge jener, die fett im Erbe sitzen, und all das, was sie sozial (für die eigene Familie) einbringen einzigartiger und fleißiger halten, als der soziale Einsatz der Nichterben, und so ihr Erbe als ‚verdient‘ ausgeben.
      Das unbekümmertere-abgesicherte Leben in der sozialen potenteren Umgebung hält dann gerne schweißlose Minderleistung als Ausgeburt eigenen und fähigeren Könnens und eigener stinkender Fleiß wird sogar als Geruch und Inbegriff von Geburt an minderbemittelten gesehen – und zwar nicht monetär, sondern geistig und vom unlockeren Lebensgefühl her.

      Es gibt da natürlich Ausnahmen, aber wer Fleiß mit Belohnung und nicht Lohn(!) gleichsetzt, zeigt doch nur, dass er doch nicht eigene Arbeit meint, sondern zu belohnendes Bravsein innerhalb der eigenen Familie, was meint: erbfähiges Wohlverhalten wird belohnt, nicht eigenständige Leistung.

      Da reicht es dann mir. Ohne die Karten, Schenkungen, Erbübertragungen, elterliche sozial-Ökosystem aufzudecken, kann jeder den monetären Output als den Ertrag ausschließlich eigener Leistung ausgeben. Vornehmlich tun das jene so laut, die den elterlichen Schenkungsbeitrag zur Eigentumswohnung gar nicht auf dem Radar an Fremdleistung haben, noch das Parasitäre daran (in Bezug auf die Selbstdarstellung) an anderen wahrnehmen.

      Eigenleistungs-Fleiß: Wer fleißig ist zahlt steuern.
      Fremdleistungsparasitärer ‚Fleiß‘: Knapp ein halbe Millionen(!) kann alle zehn Jahre verschenkt werden. (Und wird obszöner Weise oft (ohne Eigenleistung und ohne Scham) angenommen.)

  12. Zur „ganzheitlichen Ökologie“, die Dirk C. Fleck in seinem hervorragenden Text beschreibt:

    Der Mensch muss ein besonderes Bewusstsein entwickeln, nämlich: Ich bin nicht nur für mein eigenes Leben da, ich bin für das Ganze da. Aber nicht nur das: Ich bin das Ganze. Ich kann mich nicht verstehen, wenn ich nicht lerne mich und mein Gegenüber vom Ganzen her zu sehen.

    Das beginnt mit Selbstreflexion die sich nicht darauf beschränken darf, festzustellen wer ich in Abgrenzung zu anderen bin, sondern, die uns wirklich vom Denken und Empfinden her begreifbar macht, dass wir Teil des Ganzen sind. Selbstreflexion, die in uns einen Geist der Verbundenheit entstehen lässt. Heraus aus der narzisstischen Selbstbespiegelung, in der wir immer nur unsere eigenen Bedürfnisse absolut setzen, als Person, als Staat, als Nation, als Gattung neben anderen Gattungen.

    Albert Schweitzer, bekannt geworden als Urwaldarzt in Lambarene und grosser Mystiker des 20. Jahrhunderts, hat in seiner Ethik, die vom ganzen Leben her denkt, nicht nur vom Menschen, das Ganze auf den Punkt gebracht: „Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.“

    Will im Alltag heissen: Alles Leben will leben. Nimm das bitte ernst! Wenn du das nicht respektierst, entziehst du dir einmal die eigenen Grundlagen zum Leben und zum Überleben.

    Schweitzer hat diese ganzheitliche Ethik an anderer Stelle noch schöner ausformuliert: „Und du vertiefst dich in das Leben, schaust mit wachen Augen in das gewaltige Chaos des belebten Seins und dann erfasst es dich wie einen Strudel, in allen erkennst du dich wieder. Alles was dir jetzt begegnet, das bist du.“

    Wichtig ist, dass uns dieser Geist der Verbundenheit nicht hineinführt in ein esoterisches Gefühl des undifferenzierten
    Eins-Sein. Es geht darum, unsere Position neu zu bestimmen und unsere Verantwortung für das Ganze zu sehen. Das Ganze ist viel mehr als ich, meine Familie, meine Sippe, mein Staat, meine Kultur.

    Eine solche ganzheitliche Verantwortung ist natürlich ein ziemlich schwerer und steiler Weg, gepflastert mit Hindernissen und mit Hürden. Ich glaube es gibt nur eine einzige Gefahr auf diesem Weg. Nämlich die Trägheit des Menschen. Dieses Sich-Nicht-Aufbäumen, dieses Einfach-Alles-Hinnehmen, dieses „Sich-Zurückziehen“ in eine mittelmässige Behaglichkeit, um zu sagen: „Egal, was ausserhalb von mir passiert, damit habe ich nichts zu tun.“ Wir sollten die Trägheit jetzt nicht gleichsetzen mit Faulheit. Die Trägheit versteckt sich heute sogar in abenteuerlicher Geschäftigkeit, Unruhe und Umtriebigkeit.

    Der grosse dänische Philosoph Soeren Kierkegaard hat über die Trägheit gesagt: In ihr will der Mensch verzweifelt nicht er selbst werden. Er versagt sich der Möglichkeiten, die in ihm wie in jedem anderen Menschenwesen ruhen.

    Natürlich werden wir, wenn man beginnt ein so anspruchsvolles Programm „ganzheitliche Ökologie“ zu gestalten, immer wieder vor die Wand laufen, scheitern und unsere Ohnmacht spüren.

    Doch Scheitern kann man, wenn man sich darauf einlässt, auch ganz neu sehen… Für mich ist scheitern eine positive Energie. Warum? Weil das Scheitern mir immer wieder zeigt, an welchen Punkten ich auf meine Endlichkeit achten muss. Es weist mich darauf hin, dass ich nicht allmächtig bin. Wir werden erkennen müssen: Nur wenn etwas Altes zerbricht, kann etwas Neues wachsen.

    Oder Ohnmacht, ein ganz verdrängter Begriff in einer solch machtbesessenen Kultur, in der alles funktionieren muss. Ohnmacht etwas Negatives? Nicht unbedingt, ohne Macht sein, heisst ja nicht, ohne Gestaltungskraft sein. Ohnmacht zeigt mir nur in einem bestimmten Punkt, dass es so nicht weiter geht. Du stehst jetzt vor einer Wand? Verzweifle nicht. Du kannst dich hinsetzen und nachdenken. Du kannst nach links oder rechts gehen. Ohnmacht will uns nur darauf hinweisen: Nicht so! Nicht mit den bekannten Mitteln. Nicht auf den vertrauten Wegen.

    Martin Buber, jüdischer Philosoph, hat 1950 ein wunderbares Buch veröffentlicht mit dem Titel „Pfade in Utopia“. Es ist, wenn wir es heute lesen, als hätte er es in die Gegenwart hinein geschrieben. Er schreibt darin einen treffenden Satz:

    „Es gibt für uns keine Rettung, es gibt für uns vor allem keine Rettung im Zurück, sondern immer nur im Hindurch. Hindurch werden wir aber nur kommen, wenn wir wissen, wohin wir wollen.“

  13. Zitat: „Die eigentliche Frage lautet daher: Kollektiver Selbstmord oder geistige Erneuerung.“

    Wo schon Spiritualität angesprochen wird: der Entwicklungsweg des menschlichen Bewusstseins führt durch „die dunkle Nacht der Sinne“ und „die dunkle Nacht der Seele“. Das ist doch hinlänglich beschrieben und bekannt.
    Und das mit dem Kreuz auf sich nehmen war noch nie eine leichte Übung!
    Ich würde daher zwischen (kollektivem) Egozid und Suizid unterscheiden. Nur tumbe Gesellen machen das Gefäß kaputt, welches sie für die Durchführung ihrer Selbstentwicklung erhalten haben. Auch wenn es im Gefäß gerade mal heftig brodelt.

  14. Den Vortrag muss man überhaupt nicht in den Boden stampfen, nur weil der Titel davon falsch ist. Der Text ist nämlich kein Plädoyer für, sondern eine Warnung vor der Ökodikatatur. Weiter oben hat Toni Mahoni ja schon gute Hinweise darauf gegeben, dass man die libertäre Idee vielleicht zuerst verstehen sollte, bevor man sich vor ihr fürchtet 😉
    Es ist auch an der Zeit, dass sich die Autoren auf KenFM diesen aktuellen Diskussionen um Staatsgläubigkeit versus Selbstverantwortung stellen. Ich erinnere daran, dass Ken selber an seinen ersten Montagsmahnwachen-Reden die Selbstverantwortung ins Zentrum gestellt hat, also einen wichtigen Aspekt der Libertären vertreten hat. Es muss doch nicht immer alles in Kampf enden, viele haben doch Lösungen beizutragen, von denen wir selber lernen können.
    Herzlichst, der Chaukee
    https://wachetauf.wordpress.com/2015/03/18/wie-haben-mich-die-wahrheitsbewegung-und-die-alternativen-medien-verandert-wie-verandere-ich-die-welt/

  15. Letzten Sommer bin ich bei einer Radtour an einem Industriegebiet einer Kleinstadt vorbeigekommen. Dort gibt es einen Betrieb, der auf einer Fläche von ca. zwei Hektar zu recycelnde Einweg-Plastikflaschen aus den Supermärkten aufarbeitet, am Rande des Industriegebiets. Die eigentliche Aufarbeitung findet in einer Halle statt, die vielleicht ein fünftel der Fläche einnimmt. Auf dem Rest, einer umzäunten Freifläche, stehen auf Paletten Blöcke aus gepressten Plastikflaschen, die in den Mehrwegrücknahmeautomaten entstehen. Es standen jeweils drei Paletten mit einer Höhe von jeweils ca. einem Meter Höhe übereinander, also insgesamt drei Meter Höhe auf der Fläche einer Palette, abzüglich einer Palettenhöhe von ca. 15 cm. Dazwischen gibt es Fahrgassen für Gabelstapler. Die Fahrgassen nahmen ca. 20% der Freifläche ein, die Plastikblöcke also 80%. Die Dichte von Polyethylen ist ca. 1 kg pro Liter. Jetzt kann jeder ausrechnen wieviel Kubikmeter und wieviele Tonnen Plastik da rumstanden. Innen, am Rande der umzäunten Fläche lagen große Mengen loser Flaschen und Deckel herum, auch außerhalb der Umzäunung lag schon einiges an Plastik.
    Wenn das „die Verbraucher“ wüssten wie „umweltfreundlich“ diese Einweg-Plastikflaschen wirklich sind!

    Ich weiß nicht wie groß das Einzugsgebiet dieses Betriebes ist. Etwa 150 Kilometer entfernt gibt es an einem größeren Fluß wohl auch einen solchen Betrieb, der allerdings letztes Jahr im Spätsommer den Betrieb wegen unzumutbaren Gestanks für Anwohner einstellen musste.

    Meiner Meinung nach gibt es bereits alles Wissen, um ein gutes Leben für jedermann auf diesem Planeten zu ermöglichen, das zudem auch noch die Umwelt schützt, weil man mit der Natur und nicht gegen sie arbeitet.
    In einem Kommentar unter einem Artikel von Ken hatte ich einige Dinge aufgelistet:

    https://kenfm.de/me-myself-and-media-18/#comment-86477

    Das Problem ist, dass die Medien diese Lösungen nur immer kurz erwähnen, aber daraus keine Kampagnen machen wie etwa für die Abschaffung der Glühbirne oder die Einführung des Katalysators. Da hilft nur die Weiterverbreitung á la Graswurzelbewegung.

  16. Herr Fleck ich kann in Ihrem Artikel keinen Grund ausmachen warum Sie von „aufkommenden libertären Kräften“ in den Boden gestampft werden sollten. Der Libertarismus ist der Versuch Freiheitlichkeit in allen Bereichen zu etablieren und weiterzuentwickeln. Kritische Stimmen und Sorgen um die Zukunft, das Aufzeigen von Problemen gehört dazu, solange man differenziert und die wirklichen Ursachen ausmacht und benennt.
    Aus lauter Verzweiflung nach einer Diktatur zu rufen ist nachvollziehbar. Die Erkenntniss das mit Zwang kein funktionierendes Miteinander geben kann machen Sie ja in den letzten Sätzen deutlich.
    Ich möchte meine Gedanken zu dieser Problematik übermitteln. Ich denke wir müssen erkennen wo die Usrachen all dieser Probleme liegen. Wir stecken also mitten in einer Ökologischen Katastrophe. Was ist die eigentliche Ursache. Sind es Konzerne? Ist es die Politik? Sind es die Menschen an sich? Ich denke es liegt daran das der Mensch im allgemeinen.. der Mensch im Industriezeitalter seine unabhängigkeit, seine Souveränität, sein Verantwortungsbewustsein gegenüber sich selbst un dem Rest der Welt schrittweise abgegeben ja im Grunde verloren hat. Libertäre leben nach den beiden Grundsätzen niemanden Schaden zuzufügen und niemandem etwas wegzunehmen. Dadurch sind sie bereit für alles was Sie tun unmittelbare Verantwortung zu übernehmen – Sie lehnen jedoch jegliche Verantwortung ab dessen Verursacher Sie nicht sind. Dazu gehört auch das Kollektivschuldkonzept. Das wird von einigen sicher als Egoismus interpretiert aber wo sonst sollte der Mensch denn anfangen wenn nicht bei sich selbst? Hier liegt denke ich der Schlüssel. Die Ursache all der ökologischen Katastrophen ist die allumfassende Verantwortungslosígkeit aller Menschen – jedes Menschen. Freiheit heisst Verantwortung übernehmen.
    Sie schreiben in Ihrem Artikel: Die Wissenschaft ist das stärkste Hindernis für die Lösung dieser Probleme. Das ist Falsch. Aus der jetzigen Situation betrachten ist das nachvollziehbar. Es stimmt es gibt zur Zeit keinen Zusammenhang von Wissenschaft und Moral. Es ist wichtig zu erkennen wo das Problem liegt. Meines erachtens ist auch hier der Korporatismus (nicht Kapitalismus) das Problem. Wo liegt das Herrschaftsinstrument wenn wir von Wissenschaft sprechen? Wissenschaft im allgemeinen sollte frei sein – ist sie aber nicht. Einige wenige Konzerne dominieren über den Steigbügel Staatsmacht und Medien die gesamte Bildungs- und Wissenschaftswelt. Kein Forscher kann frei un unabhängig forschen. Schon an den Schulen und Universitäten werden die Talente von den Konzernen rekrutiert. Ohne finanzielle Unterstützung von Staat oder Konzernen kann niemand intensiv forschen. Abertausende Patente von jungen Erfindern und Forschern liegen für immer verschlossen in irgendwelchen Schränken. Innovationen werden unterdrückt und wer sich dieser Herrschaft nicht beugt wird in letzter Konsequenz schlichtweg entfernt. Das sind keine Einzelfälle. Bildung und Wissenschaft sind in unserer korporatistischen Welt volkommen unfrei, dominiert und kontrolliert von elitären Strukturen die eben diesem Macht- und Herrschaftserhalt dienen. In dieser Situation ist es fast unmöglich Verantwortungsbewusstsein in der Bevölkerung aufzubauen, zu erhalten, zu entwickeln. Man macht entweder mit oder resigniert. Alle wollen ein Häppchen von dem Kuchen abhaben von den Wohlfartskonzepten – was kann ich als Einzelner schon ändern – Du kannst alles ändern wenn Du dich selbst änderst. Es ist wichtig die Strukturen zu erkennen – erst dann ist Veränderung möglich. Soziale und Ökologische Grundsätz können sich nur in einer freien Gesellschaft entwickeln. Sie würde defakto automatisch einhergehen mit Handel und Fortschritt. Dafür braucht es einen mündigen,Verantwortungsbewussten Menschen – diesen Menschen kann es aber nur in einer freien Gesellschaft geben. Wir sollten das Risiko eingehen und es probieren – das Angebot an Alternativen schaut dünn aus. Alle anderen sogenannten Alternativkonzepte bis hin zum Sozialismus sind Herrschaftskonzeptionen die Mündigkeit und Verantwortungsbewusstsein im Keim ersticken.

    • Wenn es eine Freiheit gibt wird sie auch genutzt werden. Nehmen sie z.B. die Atome eines Gases, sie werden sich immer alle Freiheit nehmen die sie bekommen. Erst wenn die Atome durch Gewalt zusammengehalten werden entsteht Struktur. Freiheit heißt nicht Verantwortung zu übernehmen, Freiheit heißt sich nehmen zu können was man will bis einem einer auf die Finger klopft. Aber die Tiere, die Natur sie können einem nicht unmittelbar auf die Finger klopfen. Der Mensch an sich kann auch nicht schuld sein, sonst hätte er nicht 100 000 Jahre überlebt um dann in wenigen 100 Jahren alles zu vernichten. Der Kapitalismus führt mathematisch nach einer Exponentialfunktion in die Katastrophe und ist ganz sicher einer der Hauptursachen. Die enorme Beschleunigung mit der wir in die Katastrophe gehen wird durch die Industrialisierung ermöglicht. Nur wenn wir den Kapitalismus zerstören und die Industrialisierung mittels enormer Gewalt in eine uns zuträgliche Form pressen werden wir überleben.

  17. Ein sehr großartiger Artikel. Definitiv einer der besten, die ich auf diesem Portal gelesen habe! Die meisten von uns haben bereits resigniert, da die Menge an Problemen nicht mehr überschaubar ist. Das fängt ja schon im sogenannten privaten Leben an. Theoretisch gibt es viele gute Ansätze, die Herz und Wissenschaft verbinden. Ich denke da zum Beispiel an Masanobu Fukuoka, der schon sehr früh Ideen hatte, die Erde wieder heil werden zu lassen, oder an die Permakultur. Praktisch gesehen ist das leider etwas schwieriger, da wir eben nicht andere Menschen ändern können. Und wer selbst, zum Beispiel Permakultur betreiben möchte, dem werden hier viele Steine in den Weg gelegt. Möglich ist es, aber eben nicht einfach… und wir wollen es ja immer einfacher, da das Komplexe eben zu komplex geworden ist.

    Die bequemlichkeit wäre ja auch in Ordnung. Schön die letzten Tage im Liegestuhl verbringen. Warum nicht? Leider spielt aber die Angst noch eine sehr große Rolle – wenn nicht sogar die größte.
    Sie lähmt uns wie ein Kaninchen vor der Schlange, macht uns handlungsunfähig und lässt uns den Kopf in den Sand stecken. Hier würde dann vielleicht, der (den meisten von) uns verlorene, Glaube ins Spiel kommen…

  18. Gänsehaut des Grauens…es ist zum Heulen…jeder einzelne von uns muss jeden Tag sein Konsumverhalten überdenken und entsprechend verändern. Ich möchte und werde mich diesem Ohnmachtsgefühl nicht untergeben und den Kopf in den Sand stecken. Ich reflektiere jeden Tag und versuche peu a peu zu optimieren. Step by Step…meinen mir möglichen Beitrag leisten. Das ist was jeder einzelne tun kann…jeden Tag für sich…

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