Die Zerrüttungsstrategie | Von Walter van Rossum

Ein Standpunkt von Walter van Rossum.

Also noch einmal:

Am 12. Januar 2020 übernahm der Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas Xi Jinping persönlich die Leitung der Maßnahmen zur Bekämpfung eines „neuartigen Coronavirus“, das 14 Tage zuvor begonnen haben soll, von Wuhan aus die Welt zu erobern. Am 23. Januar ordnete Xi Jingping einen radikalen Lockdown von Wuhan und Umgebung an. 22 Millionen Menschen lebten für viele Wochen unter strengsten Quarantänebedingungen und unter einer totalen Ausgangssperre.

Am 30. Januar erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine „gesundheitliche Notlage internationaler Tragweite“, und der WHO-Generaldirektor bedankte sich bei dieser Gelegenheit überschwänglich bei der chinesischen Führung: „In vielerlei Hinsicht setzt China tatsächlich einen neuen Standard für die Reaktion auf Ausbrüche. Das ist keine Übertreibung.“ In der Tat, Ähnliches hatte noch niemand getan, und keine Behörde auf Erden hatte solche Maßnahmen auch nur andeutungsweise geplant. Gerne behaupten einschlägige „Experten“, solche „nicht pharmazeutischen Interventionen“ seien bereits bei der sogenannten Spanischen Grippe vor knapp 100 Jahren erfolgreich gewesen. In Wahrheit gab es Vergleichbares niemals und nirgends in der Geschichte der Seuchen (1).

Doch nach knapp drei Monaten schien China den Beweis geliefert zu haben: Der totale Lockdown konnte das Virus stoppen. Und deshalb habe China auch bald wieder zur Normalität zurückkehren können. Pünktlich zum ersten Jahrestag des chinesischen Lockdowns zeigte die Tagesschau am 23. Januar 2021 fröhlich winkende Menschen in einer überfüllten Bar.

Fast sämtliche Länder der Welt sind diesem Modell in irgendeiner Form gefolgt.

Sonderbar, von China lernen — das galt im Westen, der sich gerne als Hochburg der Menschenrechte, der Demokratie und der Freiheit versteht, für komplett ausgeschlossen.

Nur Klaus Schwab, Mitbegründer und dunkler Fürst des Weltwirtschaftsforums, hatte schon früher seine Zuneigung zur chinesischen Politik bekannt, der leider viele Millionen Menschen zum Opfer fielen. Diesmal lief es anders: Die WHO predigte das chinesische Modell, wahnsinnige Experten wie Neil Ferguson vom Imperial College schworen die amerikanische und die britische Regierung auf das chinesische Modell mit komplett gefälschten Vorhersagen und ein paar Hundert Millionen von Bill & Melinda im Rücken ein. Chinesische Missionare eilten durch die Welt, um zögernden Regierungen Lockdown-Nachhilfe zu erteilen (2).

Nach und nach folgten fast sämtliche Staaten auf Erden dem chinesischen Modell. Mit verheerenden Folgen. Und seitdem wird global nur eine Frage pausenlos diskutiert: Wie chinesisch müssen wir noch werden? Irgendeine andere Strategie kam nicht mehr in Betracht. Auch nachdem mehrere Studien (3) belegen konnten, dass die globalen Lockdowns allenfalls minimale Erfolge erzielten, die allemal aufgewogen wurden durch die aberwitzigen Kollateralschäden. In den sogenannten Entwicklungsländern werden vermutlich 200 Millionen mehr Menschen hungern und haben 1,5 Milliarden Menschen ihre vorher bereits bescheidene Existenzgrundlage verloren.

Es bleiben ein paar Fragen offen. Hat irgendjemand den Wahrheitsgehalt dieser Seuchenbewältigungssaga überprüft? Könnte es nicht sein, dass China einfach das Testen eingestellt hat? Oder hat man die PCR-Tests, die die Pandemie ja so wunderbar aufblähen, nur ein bisschen anders eingestellt? Vielleicht hat man ja auch bloß gelogen.

Am 23. Januar 2020 sind weltweit 582 Fälle bekannt, davon 574 allein in China, 7 in Fernost, außerhalb Asiens nur einer in den USA. Von den 574 bekannten chinesischen Fällen stammen 375 aus der Provinz Hubei, deren Hauptstadt Wuhan ist. 199 weitere Fälle sind über ganz China verteilt. Man konnte dramatische Bilder über den brutalen Lockdown in Wuhan sehen. Und tatsächlich, bis Anfang März 2020 steigen die PCR-Positiven auf etwa 80.000. Danach steigt die Kurve nur äußerst langsam auf bis heute etwas über 100.000 Fälle. Die chinesische Führung erklärte die Pandemie für beendet. Weniger als 5.000 Tote sind zu beklagen.

Für ein Land mit 1,4 Milliarden Einwohnern wäre das ein großartiges Resultat. Nur kann man es nicht richtig glauben. Selbst wenn man durch die Totalschließung der Provinz Hubei einen Brennpunkt von allen Viren befreit hätte — was wurde aus den anderen „Infizierten“? Aus fast allen Provinzen Chinas wurden bis März noch jeweils Tausende Fälle gemeldet. Selbst wenn hier und da angeblich Städte abgeriegelt wurden — wieso verbreitete sich das Virus offenbar kaum in der riesigen Fläche Chinas?

Nach April 2020 entdeckte man noch 20.000 Fälle. In jedem andern Land der Welt und schon gar in dicht bevölkerten Regionen hätte das zu viralen Flächenbränden geführt. Wieso kommt es in Deutschland trotz eines relativ strengen Lockdowns tagelang zu Zehntausenden Neuinfektionen? Wieso kommt es in China zu keiner „zweiten Welle“? Irgendwie scheint da das Virus ausgerottet zu sein. Mit anderen Worten: Die Saga vom heroischen Lockdown der Chinesen ist ziemlicher Unfug. So sehr Unfug, dass er sogar Virologen, Journalisten und Politikern hätte ins Auge springen müssen.

Jetzt bleibt die Frage: Warum quält man die Menschen weltweit mit einer offensichtlich nutzlosen, aber extrem kostspieligen Strategie?

Wie kann es sein, dass kulturell, politisch und ökonomisch völlig unterschiedliche Staaten und Kulturen seit einem Jahr ihre Gesellschaften ökonomisch, psychisch und teilweise auch physisch systematisch ruinieren auf der Grundlage eines ziemlich unglaubwürdigen Gerüchts?

Darüber kann ich nur spekulieren. Ich gehe davon aus — und das habe ich in meinem Buch zu beschreiben versucht —, dass eisige Technokraten seit Jahrzehnten an einem globalen Reset arbeiten, gewissermaßen an einer notwendigen Reparatur der von den Exzessen des Neoliberalismus verwüsteten Welt. Dazu gehört auch die Exekutivmacht einer Global Governance. Die kann nicht durch einen Putsch erworben werden, sondern nur durch kontrollierte Zerrüttung der bestehenden Weltgesellschaft, die am Ende des Prozesses sich denen ergibt, die ein Ende der Auflösung versprechen. Die Pandemie bietet die Benutzeroberfläche für diese kontrollierte Zerrüttung. So, und in meinen Augen nur so, lässt sich erklären, warum die so uneffektive wie zerstörerische Lockdownpolitik sich weltweit durchgesetzt hat beziehungsweise weltweit durchgesetzt wurde.

Nun könnte man natürlich einwenden, wenn dem so wäre, wie ich vermute, warum erklären sich einige Staaten wie zum Beispiel die Bundesrepublik bereit, für die entstandenen und weiter entstehenden ökonomischen Schäden aufzukommen? Ich halte all die angekündigten Überbrückungshilfen eher für ein Instrument der kalkulierten Zerrüttung. Das ifo Institut geht basierend auf Umfragen davon aus, dass 750.000 Unternehmen in Deutschland existenzbedroht sind, Creditreform rechnet mit 550.000 überschuldeten Unternehmen, die zu Zombieunternehmen werden könnten (4).

Man schätzt, dass weit mehr als 50.000 Betriebe schließen müssen. Die Zahl der Arbeitslosen hat sich um 600.000 auf 2,9 Millionen erhöht. Eine Million Menschen leben in Kurzarbeit. Eine enorme Zahl von Soloselbstständigen oder Einzelunternehmern dürften am Abgrund stehen. Und sollte die Glocke der Pandemie eines Tages gelüftet werden, dürfte es Heulen und Zähneklappern geben. Aber das ist noch nicht der Kollaps, sondern es geht weiter — bloß zu erheblich schlechteren Bedingungen.

Was aber wäre, wenn man nicht Hunderttausende von Betrieben bei Restlaune hielte mit irgendwelchen Überbrückungshilfen? Überbrückungshilfen sind im Allgemeinen lediglich Zuschüsse zu Fixkosten, aber keineswegs Entschädigungen zu ausgebliebenem Umsatz und schon gar nicht zu ausgebliebenem Gewinn. Den aber braucht der Kleinunternehmer, um davon zu leben. Alle diese Hilfen bieten also kaum mehr als die vage Möglichkeit, bei erheblichen Einschränkungen und Verlusten den Kopf über Wasser zu halten. Ich will das am Beispiel eines Freundes erläutern.

Im April erhielt der für seinen kleinen Laden 9.000 Euro. Für den Antrag musste man lediglich ein paar Angaben zum Betrieb machen. Einige Tage später kam das Geld schon. In seinem Fall war das genug, um nicht nur den Laden aufrechterhalten zu können, er konnte auch seinen Lebensunterhalt bestreiten. Drei Monate später allerdings kam ein Brief ins Haus geflattert, der davon sprach, die gezahlte Summe mit den realen Fixkosten des Geschäfts zu verrechnen und gegebenenfalls die zu viel bezahlte Summe zurückzuerstatten. Davon war bei Antragstellung nie die Rede gewesen. Da galt es nur ein paar Bedingungen zu erfüllen. So wurde also im Nachhinein aus einer unbürokratischen Hilfe eine bürokratische Beihilfe gemacht, die die Unkosten des Geschäfts wenigstens teilweise erstattete, aber sich in keiner Weise dafür interessierte, wie mein Freund seinen Lebensunterhalt finanzieren könnte.

Es kamen die Sommermonate mit deutlich vermindertem Umsatz — vermutlich, weil die Leute weniger Geld hatten oder weniger ausgeben wollten, andererseits waren zahlreiche Kunden an Amazon und Co verloren. Dummerweise war der Umsatzeinbruch nicht größer als 50 Prozent und somit der kleine Ladeninhaber nicht unterstützungsbrechtigt.

Dann kamen der Dezember-Lockdown und die Dezemberhilfe, die gnädigerweise wiederum einen Zuschuss zu den Fixkosten versprach — allerdings unter Beihilfe eines Steuerberaters, der zu einem Stundensatz von 120 Euro plus Mehrwertsteuer ungefähr 70 Prozent der Fixkosten rausholen konnte.

Meinem Freund gingen alle Mittel aus, auch nur die laufenden Kosten für seinen Laden zu bezahlen. Dann ging der Lockdown in seine zweite, dritte und vierte Verlängerung. Insgesamt bleibt das Geschäft von Mitte Dezember bis Ende März geschlossen. Die Bundesregierung legte die Überbrückungshilfe 3 auf, die einen Zuschuss zu den Fixkosten von Januar bis Juni 2021 verspricht. Das geschah am 16. Februar, doch erst nach einer Woche gab es das entsprechende Antragsformular, das wiederum mithilfe eines teuren Steuerberaters ausgefüllt werden musste. Wann die Hilfe bewilligt wird, in welcher Höhe und wann sie dann endlich fließt, weiß nur der Himmel voller Altmaiers.

Insgesamt wurden 64,1 Milliarden Euro Hilfsgelder für die Überbrückungshilfen 1 bis 3 und die November- und Dezemberhilfe bereitgestellt. Bis vor einer Woche wurden davon etwa 9 Milliarden ausgezahlt (14 Prozent). Man muss kein Kaufmann sein, um zu ahnen, dass die meisten kleinen Einzelhändler längst alle Rücklagen verbraucht haben und Kredite in irgendeiner Form aufnehmen mussten, um zu überleben. Ich kenne eine Reihe von Menschen, die der Verzweiflung nahe seit Monaten auf die Auszahlung ihrer längst bewilligten Beihilfen warten, für deren Ausbleiben es keinerlei stichhaltige Erklärung gibt. Die machen weiter, weil sie auch noch ihre zugesagten Hilfen verlören, wenn sie jetzt aufgäben.

Vermutlich gehören auch die dramatisch verzögerten Auszahlungen zur Strategie der Zerrüttung: Übrig bleiben werden nur die, die erhebliche Rücklagen haben.

Die anderen werden scheitern, und obendrein werden die ausgezahlten Hilfen in die Schuldenmasse einfließen. Das dürfte bereits Teil des in Aussicht gestellten gesellschaftlichen Strukturwandels, des Resets, sein. Die Überbrückungshelfer spielen ein fieses Spiel: Weder kann man damit die Unkosten decken noch davon leben. Sie nähren lediglich die Illusion, es könnte irgendwie weitergehen und der Staat habe seine Schuldigkeit getan. Und sie zögern den Totalausfall noch einige Zeit hinaus.

Dies ist ein Kapitel des soeben im Rubikon-Verlag erschienen Buches „Meine Pandemie mit Professor Drosten“.

Insgesamt wurden 64,1 Milliarden Euro Hilfsgelder für die Überbrückungshilfen 1 bis 3 und die November- und Dezemberhilfe bereitgestellt. Bis vor einer Woche wurden davon etwa 9 Milliarden ausgezahlt (14 Prozent). Man muss kein Kaufmann sein, um zu ahnen, dass die meisten kleinen Einzelhändler längst alle Rücklagen verbraucht haben und Kredite in irgendeiner Form aufnehmen mussten, um zu überleben. Ich kenne eine Reihe von Menschen, die der Verzweiflung nahe seit Monaten auf die Auszahlung ihrer längst bewilligten Beihilfen warten, für deren Ausbleiben es keinerlei stichhaltige Erklärung gibt. Die machen weiter, weil sie auch noch ihre zugesagten Hilfen verlören, wenn sie jetzt aufgäben.

Vermutlich gehören auch die dramatisch verzögerten Auszahlungen zur Strategie der Zerrüttung: Übrig bleiben werden nur die, die erhebliche Rücklagen haben.

Die anderen werden scheitern, und obendrein werden die ausgezahlten Hilfen in die Schuldenmasse einfließen. Das dürfte bereits Teil des in Aussicht gestellten gesellschaftlichen Strukturwandels, des Resets, sein. Die Überbrückungshelfer spielen ein fieses Spiel: Weder kann man damit die Unkosten decken noch davon leben. Sie nähren lediglich die Illusion, es könnte irgendwie weitergehen und der Staat habe seine Schuldigkeit getan. Und sie zögern den Totalausfall noch einige Zeit hinaus.

Dies ist ein Kapitel aus dem soeben im Rubikon-Verlag erschienenen Buch „Meine Pandemie mit Professor Drosten“.

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Die Bücher “Über den Staat” von Pierre Bourdieu und “Ausnahmezustand” von Giorgio Agamben werden in diesem Zusammenhang empfohlen.

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Danke an den Autoren für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Dieser Beitrag erschien am 13. März 2021 im Rubikon – Magazin für die kritische Masse

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Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Rainer Mausfeld aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

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18 Kommentare zu: “Die Zerrüttungsstrategie | Von Walter van Rossum

  1. Olaf Manns sagt:

    ..das is doch alles populistischer Müll, genau wie zb die Lüge mit den Krematorien an der tschechischen Grenze.Durch ein digitales Virus, was sich an die Terminierung von Ministerpräsidentenkonferenz hält und von Grippetoten und Falschzettel am Zeh aufrechterhalten wird, ist noch nie jemand gestorben.Digital geprobt in 2010, schonmal versucht mit Vogel und Schweinegrippe,überstürzt eingeführt nach dem Wahlunfall Trump.Auch hat es noch nie ein Virus in drei Monaten um die klimaverseuchte Welt geschafft, es gibt keine Übersterblichkeit und auch keinen, der einen kennt,welcher an Covid verstorben wäre.Man stülpt den politisch konfliktbefreiten Mischbürger eine chinesische Restmüllmaske als neuen gelben Stern über, spaltet die Bürger in zwei Fronten und ignoriert die Lebensgewohnheiten der Mercedesmoslems mit dem Tabubonus.Linke wollen jetzt Kinder fürs Klima essen,Vermieter erschießen,Reiche Bürger zwangsenteignen, in Amerika lässt man einen akut dement Geistesgestörten Kinderficker durch eine software gewinnen,je länger der Weltkrieg zurückliegt, desto mehr Nazis gibt es,Inzuchtgeschädigte Kinder errreichen eine neue Steuer beim Merkelkaffee,das Grunggesetz wird einstimmig ohne Bekenntnis zu diesem abgeschafft,Gates ist Impf-Landwirtschafts- und Klimaminister,Merkel und die Kirchen lieben plötzlich die IQ unterentwickelten Bodenfeuernutzer der Erde,es gibt plötzlich eine Verkehrwende,die Blockmediien lügen und bewerten und werden von der Politik schamfrei finanziell gefördert und somit dem Bürger die einzige Möglichkeit zur Meinungsbildung genommen,die Macht hat ein sich auspeitschen lassender Veterinär, ein schwuler Banker und ein Punkbandgittarist mit abhanden gekommener Professur,in der linken Medienwelt und der Werbung gibts nurnoch extrempigmentierte Zielkundschaft,die Tagesschau beginnt mit moslemischer Begüßung,aus 7Cent für die Umwelt sind es 25 geworden,plötzlich haben Kinder die Mutante,hochgradig Hirnkranke Lauterbachs nuscheln undefinierbare Laute zur Lage der Nation,Frauen werden Aufsichtsratchefs in Autokonzernen,obwohl nicht eine einzige dieser Spezies weiß, warum sie ne Kupplung treten,der linke Bundestag sieht aus wie die Schlange an der Tafel,die digitale Bücherverbrennung läuft auf Vollgas,Experten,Wissenschaftler und Politiker haben dieselbe Meldeadresse….und alles sitzt auf dem Sofa und wartet auf das Ende eines Virenprogramms,und ahnt nicht, das hier ein politischer Putsch abläuft, selbst wenn man sich dümmer garnicht anstellen kann..

  2. corovide sagt:

    erstaunlich ist das schon:

    über Jahre hinweg kritisiert man die Staaten/Systeme der Welt und alles sei extrem gefährlich und "anders" als es scheint.

    Dann aber geht man hin (wie KenFM) und baut sein Unternehmen Mitten im angeblichen Übel auf und wundert sich auch noch wenn das Übel wie auch immer zuschlägt.

    Wer baut denn schon seine Existenz genau in der "Höhle des Löwen" auf?

    Manchmal hört man den Aspekt "von Innen den Widerstand" machen. Gute Idee aber niemand der realen Widerstand betreibt malt sich dabei eine Zielscheibe auf die Stirn und zeigt sich dem Gegner auch noch.

    Viele die Läden haben mussten zu machen halten aber am Laden fest. man glaubt an Hilfe die bislang nur manchmal kommt und wenn genügt Hilfe nicht. Aber man hält am Laden fest. Was ist das für eine Logik?

    Hinzu kommt (um es einmal kritisch zu sagen) KenFM und Co die oftmals doch sehr abenteuerliche Ideen verbreiten. Keineswegs (und das sei sicher gesagt) hat ein Herr Gates vor die Weltherrschaft an sich zu bringen und sicherlich mag Herr Spahn oder Frau Merkel eine gewisse Macht haben aber die wahren Hintergründe vieler Dinge bleiben meist sehr verborgen. Bietet man dann gewisse Information an schweigen alle Lämmer.
    Oftmals hat man Herrn Wisnewski angeboten sich doch mal live real von Angesicht zu Angesicht mit (angeblichen) Phantome zu unterhalten aber das mit der Wahrheit scheint Herrn Wisnewski fremd denn auch hier auf breiter Ebene das schweigen der Lämmer.

    Manchmal könnte man auch die These in den Raum stellen Ken und Co seien auch nur Mittel dubioser Systeme erdacht dazu gewisse kritische Leute aufzuspüren. Dem Gegner wird es wahrlich einfach gemacht kritische Leute zu erkennen. Man ruft zu Quer und Co Demos auf und die Leute kommen. Sehr eigensinnig gesagt wäre eine Maske dabei noch eine Spur an Tarnung aber selbst die lässt man weg so das man das Gesicht des kritischen Menschen in vollen Zügen genießen kann.

    Ist es nicht erstaunlich das die Szene die sich kritisch mit Corona befasst sehr schnell durchleuchtet war?

    Schauen wir auf den wahren Widerstand. Hier sieht die LAge völlig anders aus. Man weis sehr gut gewisse Hintergründe zu Corona und Co und hat längst alles was vom Staat gefordert werden könnte. Es kann sein das ein Impfnachweis erforderlich sein wird um sich "frei" zu bewegen. Wer dies nicht hat wird nicht "frei" sein. Man wehrt sich dagegen und bleibt unfrei.Der wahre Widerstand aber hat heute schon das was morgen Pflicht sein kann. Im Original ohne Fake und Fälschung.

    Wahrscheinlich wird es dann viele kritische Leute nicht mehr geben. Unfreie die eingesperrt sind. Die in ihrer Bewegung so eingeschränkt sind das Widerstand fast unmöglich wird. Und KenFM zieht weiter durch die Höhle des Löwen bis auch KenFM das Handtuch wirf … oder vom System nicht mehr gebraucht wird.

    Es soll nicht böse gemeint sein aber wer wirklich auf Facebook Intagram oder gar auf telegram agiert hat die Zeichen der Zeit nicht verstanden. Entweder ist man einfach nur dumm und unfähig wirklich Widerstand zu begreifen oder man ist Teil eines absurden Systems.

    • Nevyn sagt:

      Ich hoffe, es lohnt sich wenigstens finanziell, sich sowas aus der den Fingern schwitzen zu müssen. Einen anderen Grund kann ich mir dafür nicht denken.

    • Fridoline sagt:

      @ corovidd

      Ein Text voll neuer Erkenntnisse und Behauptungen.
      Warum nur erscheint er hier, wenn diese Erkenntnisse doch behaupten, dass kenfm Teil des Systems ist?
      Ach ja, da fällt mir ein Grund ein…

    • Jay sagt:

      Und wie sehe ihrer Meinung nach effizienter Wiederstand aus? Ich für meinen Teil bin so gut wie raus aus diesem Zentralbanksystem. Wie sieht ihr Wiederstand aus?

  3. Antti sagt:

    Was will der Autor mit dem Beispiel China sagen? Daß die Chinesen über ihren Lockdown gelogen haben? Oder über die Zahl der Toten? Oder daß die Westmedien über China gelogen haben? Oder daß die Chinesen den Lockdown-Wahn in die Welt gebracht haben, um alle andern in den Ruin zu treiben?
    Übrigens sagt die Zahl der "Test-Positiven", die zu 95% symptomlos sind, sowieso nichts aus (außer über zunehmende Herden-Immunität, falls die Ergebnisse stimmen) – über das einzig signifikante, die Zahl der Schwererkrankten und Toten, hört man garnichts mehr, nur düstere Andeutungen über die "Überlastung der Intensivstationen"…

  4. Melezy Przikap sagt:

    "Jetzt bleibt die Frage: Warum quält man die Menschen weltweit mit einer offensichtlich nutzlosen, aber extrem kostspieligen Strategie?"

    Weil es für das kollektiv Unbewusste offenbar die geeignete Strategie ist, um zu überleben. Andernfalls hätte die Menschheit keine Chance.
    Die genannten elitäten Idioten sind nur unbewusste, ausführende Organe.
    Der ganze Hokuspokus geht solange, bis die lange erwartete Verwirklichung des Himmels auf Erden (Natürliche Wirtschaftsordnung) geschehen ist.
    Danach muss auch der Autor nicht mehr spekulieren, sondern darf wie alle anderen das selbstständige Denken anfangen.

    http://opium-des-volkes.blogspot.com/2021/03/der-mensch-und-das-kollektiv-unbewusste.html

    • Hartensteiner sagt:

      Da ist doch schon wieder einer, der uns den guten Klaus Schwab mitsamt der ganzen Machtclique als unbewusst-bewusste "Philantropen", "Menschenfreunde" unterjubeln will.
      Seid nett zu ihnen, lasst die ruhig machen, das Paradies naht….
      NEIN DANKE!
      Krieche bitte zurück unter Muttis Rock!

    • Beobachter sagt:

      "Weil es für das kollektiv Unbewusste offenbar die geeignete Strategie ist, um zu überleben. Andernfalls hätte die Menschheit keine Chance.
      Die genannten elitäten Idioten sind nur unbewusste, ausführende Organe."

      So einfach ist das nicht. Ihre Erwägung ist nicht die Antwort auf die zitierte Frage, sondern eher die Begründung dafür, warum
      die Menschen in ihrer Mehrheit es mit sich machen lassen, es sich also gefallen lassen.
      Sicher ist dieses Hinnehmen auch ein Ausdruck von Opportunismus, und gewiß hat dieser "manchmal" -in einer instiktartigen Weise geholfen. Es ist im Wesentlichen ein Aussitzen schwieriger Situationen.
      In der gegenwärtigen Lage ist es aber kontraproduktiv, denn die "elitäten Idioten" gehen proaktiv vor. Auch ich glaube nicht an deren "Endsieg nach eigenem Maßstab". Aber bevor diese Leute grandios scheitern, werden sie eine ganze Menge
      Unheil heraufbeschworen haben. Eine Garantie, dass sich dabei irgendwie alles für uns zum Guten wenden werde, gibt es
      keinesfalls. Sonst könnte man tatsächlich zuversichtlich auf den Ausbruch des Paradieses hoffen. Das wird wohl nicht passieren, schon gar nicht im Selbstlauf.

  5. Running Greenhorn sagt:

    Ein Blick in die Zukunft: Ein neues Kapitel im Leben und Leiden mit Professor Drosten (mein Kommentar bezieht sich auf eine hypothetische Publikation des Titelhelden; siehe hierzu [1] in der Quellenliste).

    Paukenschlag: Christian Drosten, Anthony Fauci und Neil Ferguson veröffentlichen aufsehenerregende Arbeit. Coronavirus SARS-CoV-2 verursachte das Aussterben der Saurier und das Ende der Kreidezeit.

    Die senderübergreifende Wissenschaftsdokumentation Pioniere der Paläovirologie, ausgestrahlt am Sonntag, den 21. März 2021, stand unter der Schirmherrschaft und persönlichen Leitung von ZDF-Anchorman Claus Kleber (Heute-Journal), der die drei Ausnahmewissenschaftler vorstellte und ihr jüngstes Husarenstück in ihr schillerndes Lebenswerk einbettete. Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und der "Kommandant der Deutschen Mondlandung" Ugur Sahin gratulierten den Autoren persönlich im Studio, der Philantrop und Gesundheitsaktivist Bill Gates, der amtierende US-Präsident Joe Biden und dessen Amtsvorgänger Barack Obama waren per Videokonferenz zugeschaltet.

    "Es hört sich an, wie ein Jugendroman", erläutert Drosten mit gewohnt launig-sympathischem Charme. "Zunächst hatten wir Blutproben von in Bernstein eingeschlossenen Insekten auf Antikörper untersucht, aber nicht damit gerechnet, dass wir etwas finden würden. Es war wie ein Lausbubenstreich in Vaters Garage. Nachdem wir eine Reihe positiver Proben entdeckt hatten, baten wir Kollegen vom Smithsonian Museum in Washington um die Erlaubnis, Saurierknochen mit PCR testen zu dürfen. Es war der Beginn eines unglaublichen Abenteuers." Ferguson schätzt mittels biomathematischer Modellierung, dass die Gesteinsschichten am Ende der Kreidezeit wenigstens eine halbe Milliarde weitestgehend erhaltender Skelette einschließen und stößt dadurch der Wissenschaft das Tor zur Frühzeit der Erdgeschichte weit auf, während der bereits achtzigjährige Fauci, graue Eminenz, der sämtliche amerikanischen Regierungen seit Ronald Reagan beraten hat, mit stiller Würde der stürmischen Jugend ihren Lauf lässt.

    "Die Durchschlagskraft der bahnbrechenden Arbeit von Drosten, Fauci und Ferguson für die Paläontologie und Paläobiologie, ja für das wissenschaftliche Bild von Welt und Mensch, werden kommende Generationen zu bewerten haben", so Kleber in seiner Laudatio. Beispielsweise müssen die 1980 von dem amerikanischen Physiker und Nobelpreisträger Luis Alvarez und dessen Sohn Walter Alvarez veröffentlichte Hypothese vom Meteoriteneinschlag als Auslöser des Verschwindens der Saurier (aufgrund der weltweit beobachteten sogenannten "Iridiumanomalie") sowie die 1972 von dem amerikanischen Marinewissenschaftler Peter Vogt als Ursache vorgeschlagene intensive Vulkantätigkeit gegen Ende der Kreidezeit (erkennbar an den sogenannten "Dekkan-Flutbasaltformationen" im südlichen Teil des indischen Subkontinents) angesichts der vorliegenden Erkenntnisse endgültig als widerlegt betrachtet werden.

    Das im Dezember 2019 in Wuhan entdeckte Virus muss rückblickend als sogenannte "verdeckte Mutation" (hidden mutant) eingeordnet werden. Darunter versteht man eine so stark veränderte Ausprägung eines Virus, dass die sogenannte "Mutationslinie zum Basisvirus" sehr schwer erkennbar ist (im vorliegenden Fall durch den enormen zeitlichen Abstand von 65 Millionen Jahren) und das Virus somit irrtümlich als neuartig und selbstständig klassifiziert werden kann. Führende Virologen stimmen in der Auffassung überein, dass verdeckte Mutationen, gerade für den Menschen, als besonders gefährlich angesehen werden müssen. Die Arbeit von Drosten, Fauci und Ferguson wurde aufgrund ihrer Bedeutung und der internationalen Reputation der Autoren nur sechs Stunden nach Einreichen von den Herausgebern des Magazins einstimmig zur Veröffentlichung vorgeschlagen.

    Quellen:

    [1] Drosten, C., Fauci, A. and Ferguson, N.: 'Wuhan corona virus causes extinction of dinosaurs near cretaceous-tertiary boundary', In: Eurosurveillance Paleo Virology, March 1st, 2021.
    [2] "Pioniere der Paläovirologie", Sondersendung/Wissenschaftsdokumentation, ausgestrahlt am Sonntag, den 21. März 2021, 19:00 Uhr.

    [Der Faktentiger des Bundeskanzleramts sagt: wertvoller Beitrag]

    • Hartensteiner sagt:

      Ist es nicht traurig, dass kein Saurierdrosten seine KollegInnen impfen konnte? Nicht mal Masken hatten die… tja, so war das Ende der Dinos beschlossene Sache.

    • Hartensteiner sagt:

      Und was haben die ganz vergessen? Auch die Neanderthaler wurden schon von SARS-CoV-2 ausgerottet, genau wie homo erectus und homo florensiensis. Nur 3 blieben übrig: homo drostensis, homo faucius und homo fergonotoris. Und von denen stammen alle heutigen Menschen ab.

    • Beobachter sagt:

      Das ist ja direkt mal was Amüsantes! Es gab aber wenigstens 5 große Extinktionsereignisse in der Erdgeschichte. Ob da immer andere Coronavarianten auslösend waren? Vielleicht spendiert ja Bill Gates ein paar Stipendien zum Studium dieser spannneden Fragen?

    • Schlafschaf sagt:

      Möglich das es Zeitreisende Ware, Herr Drosten bleibt am Ball.

  6. Hartensteiner sagt:

    Unterdessen sind die Landtagswahlen vorüber, die Corona-Dampflock hört man laut Pfeifen, unter dem Kessel wird eingeschürt und in einigen Gegenden nimmt sie schon wieder tüchtig Fahrt auf. Ganz so, wie das zu erwarten war.

  7. MalcolmX sagt:

    "Meine Pandemie mit Professor Drosten" ist definitiv ein "must-read". Von Rossum, ein Journalist, der diese Berufsbezeichnung noch verdient, ja der seine Kompetenz durch investigative Recherche und glänzende Rhetorik unter Beweis stellt, liefert mit seinem Buch eine fundierte Analyse der sogenannten "Corona-Krise" – ich habe sein Buch verschlungen!

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