Die Zukunft beginnt jetzt | Von Jens Wernicke

„Wenn wir die neu entstehende Ordnung menschlich gestalten wollen, muss jeder einzelne von uns jetzt klug und entschlossen handeln“, appelliert Rubikon-Herausgeber Jens Wernicke in seinem Aufruf an die Demokratinnen und Demokraten im Land.

Von Jens Wernicke.

Wir befinden uns inmitten einer historischen Auseinandersetzung, deren Hauptfrontlinie zwischen Oben und Unten, zwischen Arm und Reich verläuft. Menschen, die mit immenser Macht ausgestattet sind, deren Freunde Gesetze erlassen und über das staatliche Gewaltmonopol verfügen, stehen Menschen gegenüber, die als Einzelne kaum Einfluss auf Staat und Gesellschaft nehmen können — und die immer häufiger zu Objekten elitären Handelns degradiert werden. Die einen verfügen mehr oder minder über alle Macht, die anderen hingegen stellen die überwältigende Mehrheit der Menschheit dar. Entschlossenheit und strategisches Geschick sind entscheidend, diesen Konflikt zugunsten von Mehrheit, Menschlichkeit und Vernunft zu entscheiden, meint Rubikon-Herausgeber Jens Wernicke.

Es gilt, den Ernst der Lage zu erkennen und entsprechend zu handeln, um einem übermächtigen Gegner stets einige Schritte voraus zu sein. Dazu gehört vor allem, ein kritisches Magazin gegen Angriffe abzusichern, die diesem im Prozess der geplanten Umwandlung von einer leidlich funktionierenden Demokratie in eine Diktatur unweigerlich drohen. Angriffe technischer wie juristischer Art — als Versuch, einen lästigen und hartnäckigen Kritiker zum Schweigen zu bringen. Im folgenden Text skizziert er nicht nur seine Einschätzung der Lage, sondern auch einen Aktionsplan, der erreichen soll, dass unabhängiger Journalismus auch zukünftig überlebt.

Liebe Leserinnen und Leser,

in meiner Jugend gab es ein Sprichwort:

„Wenn es aussieht wie eine Katze, sich verhält wie eine Katze und schnurrt wie eine Katze, dann ist es auch eine Katze.“

Heute muss es wohl eher lauten:

„Wenn es riecht wie Faschismus, sich verhält wie Faschismus und argumentiert wie Faschismus, dann ist es wahrscheinlich auch Faschismus.“

Konkret: Es darf inzwischen als gesichert angesehen werden, dass der ganze „Corona-Wahnsinn“ nur als Cover für den globalen Umbau von Staaten und Gesellschaften dient, an dessen Ende sich die Mehrheit der Weltbevölkerung auf Dauer entrechtet und in einer neuen Art von Leibeigenschaft wiederfinden soll.

Rubikon hatte von Beginn an vor diesen Entwicklungen gewarnt, weil die Grund- und Menschenrechte für uns auch in Zeiten realer oder vermeintlicher Pandemien niemals verhandelbar sind. Und weil absehbar war, dass, reicht man den Eliten, deren System sich in einer existentiellen Krise befindet, den kleinen Finger, sie dann den ganzen Arm nehmen und behalten. Das ist die Logik von Macht. Die Logik jenes „Klassenkrieges“, der dem Kapitalismus stets immanent war.

Warum, um alles in der Welt, sollten die Herrschenden, deren Macht und Besitz, deren Privilegien durch das nahende Ende der kapitalistischen Ära final infrage gestellt sind, an Demokratie interessiert sein? Warum sollten sie uns Rechte, die sie uns weggenommen haben und die sie nur stören, jemals zurückgeben? Was hätten sie davon?

Inzwischen wird in verschiedenen Ländern bereits offen darüber gesprochen, dass wir alle für viele Jahre Masken tragen sollen, es gar nicht mehr um Corona gehe, sondern ja viele andere gefährliche Viren gebe, dass wir uns regelmäßig gegen dieses und jenes impfen lassen — und alle, die sich diesem Regime nicht beugen, zeitlebens ihrer Menschenrechte beraubt werden.

Johannes Groß, der einstige Chefredakteur von Capital, soll diesbezüglich bereits Mitte der 1990er Jahre geäußert haben:

„Nach dem Scheitern des Kommunismus und der anscheinend wachsenden Funktionsschwäche der traditionellen Demokratien bleibt der Faschismus eine der Möglichkeiten der Politik.“

Sollten sich die aktuellen Entwicklungen in der bisherigen Geschwindigkeit fortsetzen und nicht von einer starken und breiten Demokratiebewegung gestoppt werden können, scheint es aktuell nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis auch in Deutschland Konten von Oppositionellen einfach gesperrt oder gekündigtkritische Journalisten verhaftet und störende Medien zerschlagen werden.

Um diesen Entwicklungen adäquat und präventiv begegnen zu können, hatte ich Sie, liebe Leserinnen und Leser, vor einiger Zeit um Hilfe gebeten. Für die überwältigende Resonanz auf diesen, meinen Unterstützungsaufruf möchte ich mich heute von Herzen bei Ihnen bedanken.

Von überall auf der Welt trafen hilfreiche Ideen, Unterstützungsangebote und Spenden ein. Es entstanden neue Netzwerke, Ideen und Konzepte.

In aller Kürze:

  • Wir haben inzwischen eine Server-Notfallstruktur in Betrieb. Sollten wir abgeschaltet werden, gehen wir umgehend wieder online und sind dann nicht mehr abschaltbar. Zusätzlich werden wir nun auch die Server unseres Regelbetriebs updaten und ins Ausland verlegen.
  • Um einer weiteren Kriminalisierung kritischen Denkens zuvorzukommen, habe ich in den letzten Tagen meinen gesamten materiellen Besitz, der nicht in zwei Koffer passte, verschenkt und bin nach Lateinamerika ausgewandert. Das geschah zwar schweren Herzens, stellte jedoch nach allen Recherchen die einzige Möglichkeit dar, rechtssicher und vollumfänglich legal zu erreichen, was es zu erreichen gilt: den Fortbestand mindestens eines kritischen Mediums im deutschen Sprachraum absolut sicherzustellen.

Der diesbezügliche Abwehrplan gegen die faschistische Gefahr, der dank Ihrer Unterstützung erst konzipiert und in Angriff genommen werden konnte, sieht dabei folgendermaßen aus:

  • Ein internationales Anwaltskonsortium hat inzwischen die Libertas Publishing LLC gegründet, deren einzige Aufgabe es ist, Gelder zu akquirieren, um mit diesen eine privatrechtliche Stiftung in Lateinamerika zu gründen. Ich bin an diesem Unternehmen wirtschaftlich in keiner Weise beteiligt, es ist jedoch sichergestellt, dass jeder Cent, der an dieses gespendet wird, ausschließlich der geplanten Stiftung zugutekommt.
  • Die Libertas Publishing LLC nimmt hier und heute ihre Arbeit auf, um dafür Sorge zu tragen, dass, sollten die Kräfte der Vernunft den Kampf um die Demokratie vorerst verlieren, es auch weiterhin unabhängige und kritische Medien geben wird. Dies meint zwar vorrangig, jedoch nicht ausschließlich Rubikon.
  • Aus den Mitteln der Libertas Publishing LLC wird unmittelbar eine durch Regierungen unangreifbare Stiftung zum Schutz der Pressefreiheit gegründet, deren satzungsgemäßes Ziel die Unterstützung und Förderung des unabhängigen Journalismus ist. Die Mittel dieser Stiftung können durch keinen Staat der Welt mehr eingefroren oder beschlagnahmt werden. Sie wird als solche ähnlich abgesichert sein wie die Struktur der Kollegen von WikiLeaks, denen meine größte Wertschätzung gilt.
  • Nach Wegfall meiner Steuerpflicht und dem damit verbundenen Erlöschen sämtlicher Pflichten gegenüber dem deutschen Staat werden auch meine gesamten privaten Finanzmittel auf diese Stiftung übertragen.

Dieses Vorgehen, liebe Leserinnen und Leser, erscheint mir aktuell als die für unsere Zwecke wichtigste Maßnahme überhaupt. Schließlich legen wir uns hier nicht mit irgendwem, sondern einer unglaublich „mächtige(n) Allianz von Konzernen und Behörden“ an, die offenkundig bereit ist, über Leichen zu gehen — und wissen nur zu genau, welches Unrecht Edward Snowden und Julian Assange bereits zugefügt wurde und weiterhin zugefügt wird. Eine flächendeckende Zensur wurde bereits etabliert und wird staatlicherseits weiter forciert.

Liebe Leserinnen und Leser, diese Zeiten sind für uns alle, die wir an Vernunft und Demokratie glauben, immens hart. Ich habe es mir inzwischen vollständig abgewöhnt, die täglichen Propagandakampagnen der Leitmedien überhaupt noch zur Kenntnis zu nehmen. Die Eliten wollen, dass wir wie das Kaninchen auf die Schlange starren, uns vor Angst nicht mehr rühren. Wenn wir stattdessen jedoch weiterhin mutig an einer besseren Welt arbeiten wollen, müssen wir uns auf das Wesentliche konzentrieren. Und das sind meiner Meinung nach gerade in diesen Zeiten unsere Beziehungen zu anderen Menschen.

Nur, wenn wir uns ein Umfeld schaffen, in dem wir noch wir selbst sein, in dem wir frei sprechen und agieren können und dennoch geliebt werden, werden wir dieserDampfwalze des profitgetriebenen Umbruchs auf Dauer mit Kraft und Liebe sowie Entschlossenheit begegnen können.

Meine Bitte an Sie lautet daher:

Geben Sie acht auf sich, schützen und bewahren Sie die Liebe in Ihren Herzen sowie auch und vor allem die guten Beziehungen in Ihrem Leben. Wir brauchen diese im Moment mehr denn je, um nicht die Hoffnung zu verlieren, nicht zu verzweifeln und nicht krank zu werden. Und unterstützen Sie fortan bitte nach Kräften die Libertas Publishing LLC, um zusätzlich zum emotionalen auch einen organisatorischen Fels in der Brandung zu schaffen, der, was auch immer geschieht, die Fackel der Wahrheit in die Zukunft zu tragen vermag.

Dass es dabei fast zwangsläufig zu Auseinandersetzungen und Konflikten mit den Feinden der Wahrheit kommt, denen es klug und nachhaltig zu begegnen gilt, wusste bereits Georg Christoph Lichtenberg, als er schrieb:

„Es ist fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu sengen.“

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen von Herzen eine lebensbejahende, kraft- und hoffnungsspendende Frühlingszeit, die Sie trotz widriger Umstände doch ein wenig zur Ruhe kommen und Kraft tanken lässt.

Bleiben Sie sich, Ihren Werten, Ihrer Intuition und Liebe treu und halten Sie sich in Momenten der Kraftlosigkeit an Vaclav Havel — ich tue es auch:

„Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.“

Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Jens Wernicke

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Die Bücher “Über den Staat” von Pierre Bourdieu und “Ausnahmezustand” von Giorgio Agamben werden in diesem Zusammenhang empfohlen.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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Dieser Beitrag erschien am 13. März 2021 im Rubikon – Magazin für die kritische Masse

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Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Rainer Mausfeld aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

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Bildquelle: Efirso / shutterstock

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54 Kommentare zu: “Die Zukunft beginnt jetzt | Von Jens Wernicke

  1. the edge of mind sagt:

    Lieber Jens,

    hab‘ Dank für Deine offenen Worte und Dein Engagement. Ich habe lange überlegt, ob Ich mich hierzu äußern sollte… Wir sind uns an der Bauhaus Universität zwar das ein- oder andere Mal begegnet, aber ich war dabei eher fixiert auf die große Transformation in Technik und Ethik, und ich verstand unser Leben eher als „Fiktion von Autonomie“. Du bist ein Kämpfer des geschrieben Wortes, hast mit dem Rubikon und all seinen Publikationen Großes geleistet und ich kann Dir nur Respekt zollen. Ich weiß auch, welche Lebensveränderung und Enttäuschung im eigentlichen Sinne des Wortes Du nun durchmachst, denn das tat ich ebenfalls und bin Dir oder KenFM diesbezüglich nach all meinen Erfahrungen vielleicht etwas voraus. Und so einigen wir uns nun im Geiste: das Leben ist schön, der Mensch ist es (meist) nicht…
    Wir wissen alle, dass die Geschichte der Menschheit nur eine Ansammlung von Schlachtungen darstellt, ob nun ausgelöst durch niedere Beweggründe oder den Glauben an eine Sache – welcher Art diese auch immer sein mag. Nichts war von Dauer, kein Reich und keine Ideologie, da jene immer auch den Keim ihres eigenen Untergangs in sich trugen und weiterhin tragen werden.

    Von Dauer aber waren die Konflikte, die Unfähigkeit der Menschen, sich wenigstens ihres Mutes zu bedienen, wenn es für den Verstand schon nicht reichte… ob dies nun an der Unmündigkeit sich seines endokrinen Apparates zu bedienen, festgemacht werden kann oder ob neben Hormonen auch noch das Unterbewusste eine Rolle spielt, ist unerheblich… wir sind, wohlgemerkt in Summe und historisch, eine Bande von Idioten ohne Weitblick. Eine Truppe unterwürfiger Sklaven, deren Intellekt beim kleinsten Anzeichen von Angst in den Begrenzer rennt. Anders ausgedrückt, der Mensch ist und bleibt des Menschen Wolf.

    Was wir in Generationen der Bildung und des Humanismus aufbauen, zerschlagen wir in wenigen Jahren und schaffen ein Heer junger Menschen, die sich scheuen, der hervorstechende Nagel zu sein, der hineingehauen werden könnte. Unsere Jugend ist mal wieder Spielball und Zukunft in Personalunion und gleicht meiner Meinung nach einer vollends verlorenen Generation. Medial verprügelt und im Geiste klein gehalten, macht es intellektuell höchstens „Tik-Tok“ und man kann Ihnen nicht einmal einen Vorwurf machen. Wenn es dann eines Tages zu spät ist, und sie begreifen, wie simpel die beschriebenen Strukturen der Macht aus niederen Instinkten und Glaube tatsächlich sind, ist der Schaden irreversibel und sie bleiben einsam zurück, wie wir nun…

    Die Masse hat immer Recht und der Tellerrand bewahrt Dich doch nur vor dem Absturz ins Nichts, oder? Tja, was will man dann nun in Zeiten einer WHO-zertifizierten Pandemie auch anderes erwarten? Friedlicher Widerstand? Lachhaft. Diese Form, wenn sie nicht gerade politisch gewollt wird, hat niemals Freiheiten gebracht. In der Menschheitsgeschichte hat dies auch niemand je gewollt und die Wenigen, die das „Unrecht“ sahen und kein menschenwürdiges Leben ohne echte Individualität anerkannten, wurden stets von all denen bekämpft, für die sie mitkämpften und die im Nachgang dann vielleicht heuchlerisch eine Straße nach Dir benannten ohne jemals verstanden zu haben, dass der Kampf um die Freiheit niemals endet oder was das Wort im Leben selbst bedeutet.

    Dietrich Bonhoeffer warnte uns sehr eindrücklich (Danke für die Erinnerung lieber O.) davor und ich zitiere:

    **„Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit. Gegen das Böse lässt sich protestieren […] Gegen die Dummheit sind wir wehrlos. Dabei ist der Dumme im Unterschied zum Bösen restlos mit sich selbst zufrieden; ja, er wird sogar gefährlich, indem er leicht gereizt zum Angriff übergeht. Daher ist dem Dummen gegenüber mehr Vorsicht geboten als gegenüber dem Bösen. Niemals werden wir mehr versuchen, den Dummen durch Gründe zu überzeugen; es ist sinnlos und gefährlich.“**

    Als sich Bonhoeffer dann doch den Nazis widersetzte, starb er. So scheint es mir heute auch, wir müssten tatsächlich kämpfen, nur haben die „Anderen“, die vermutlich wenigen Planer der laufenden Transformation einfach die größere Privatarmee. Vielleicht erledigt die große Wirtschafts- und Systemkrise, um die es hier eigentlich geht das Problem auch von allein… wer weiß. Alternativ sehe ich nur einen wahren Wald der Freiheit, der in Bächen aus Blut der Patrioten und Tyrannen ertrinkt.

    Vielleicht wird Freiheit aber auch überschätzt und das Ganze ist nur der letzte legitime Versuch den „inneren Vulkanier“ in uns Allen zu kanalisieren, damit wir uns angesichts der ohnehin kommenden Singularität und Grenzverwischung aus Technik und Mensch nicht überflüssig machen und doch noch vollends auslöschen. Ich weiß, was Du sagen willst, das Personal an Politschaustellern, dass uns dabei vorgesetzt wird, scheint an Empathie und Unfähigkeit kaum zu unterbieten und wenn dies die Eliten sein sollen, dann ist auch der Übergang in eine bessere Zeit nicht zu erreichen… aber stimmt das? Wurden auch hier in der Menschheitsgeschichte nicht schon immer diejenigen genutzt, die die globale Sichel aus Tod und Verwüstung am besten schwingen konnten, um das damit geschaffene Chaos in eine neue Ordnung überführen zu lassen?
    Ich weiß es nicht, ich zweifle… und damit bin ich immerhin ICH. Für die meisten Mitmenschen scheint zu gelten, was der große Leonard Cohen kurz vor seinem Tode schrieb:

    **„A million candles burning for the help that never came… You want it darker? We kill the flame!”**

    Beste Grüße aus Weimar,
    Ralf

  2. Der Nachtwandler sagt:

    Was passiert, wenn wir alle geimpft sind?

    Der Virologe und vormalige Mitarbeiter der Bill & Melinda Gates Foundation und von GAVI, Geert vanden Bossche, warnt davor, dass die Massenimpfungen Escape-Mutationen erzeugen werden – und damit viel mehr schaden als nützen

    http://blauerbote.com/2021/03/08/der-virologe-und-vormalige-mitarbeiter-der-bill-melinda-gates-foundation-und-von-gavi-geert-vanden-bossche-warnt-davor-dass-die-massenimpfungen-escape-mutationen-erzeugen-werden-und-dam/

    Hier Gunnar Kaiser dazu (unbedingt sehenswert!):

    https://www.youtube.com/watch?v=rHN9K40_aTo

    Warum sagt das Bhakdi nicht?

  3. Alcedo sagt:

    Das dieser Schritt dazu notwendig wird, habe ich nicht vermutet, als ich die Idee bei der ersten Vorstellung lobte. Ich hoffe, Sie haben eine Beziehung zu dem Land und ich vertraue auch darauf, da Sie ebenfalls die in Krisenzeiten immer besonders wichtigen Bindungen im Verbund erwähnen. Ich habe überwiesen um das Projekt zu ermöglichen, danke für den Einsatz!

    • PeterLau sagt:

      Lateinamerika – hört sich nach Mittelamerika an, denn für den Süden sagen wir üblicherweise Südamerika.
      So einfach wandert von uns keiner aus, weil auch dort die Grenzen nicht offen sind. Also niederländische oder französische Karibikinseln?
      Immer wenns konkret ums Auswandern geht sind die Aussagen in den Foren und Artikeln so wuschig. Komisch.
      Vielleicht müsste man sich dann eingestehen, dass es überall auf der Erde eng geworden ist und Enge viele Menschen unangenehm werden lässt. Vielleicht kommt das von den Existenzängsten rund um den Erdball?
      Ums kurz zu machen. Die größten Kotzbeutel der deutschen Auswandererzunft habe ich in Kolumbien getroffen. Ich kann mich auch erinnern an die Weisheiten dieser Zunft in den anderen Ländern Chile,Arg, Bol, Peru, Ecuador, Brasilien: Deine eigenen Probleme wandern mit dir aus.
      Aber träumen sollte man schon können. Vielleicht von einem intergalaktischen Raumschiff, denn der Rest unseres bewohnbaren Sonnensystems ist schon abgewirtschaftet, oder täusche ich mich?

    • Der Nachtwandler sagt:

      # PeterLau

      …es ist eng geworden…ein ruhiges Plätzchen zu finden, ist gar nicht so einfach…aber auch ich möchte die nächsten Jahre nicht in diesem unerträglichen faschistischen Menschenzoo leben…meine Lebenszeit ist mir dafür zu wertvoll…

    • Alcedo sagt:

      In diesem Fall mag es etwas anders sein, aber natürlich habe ich zur Kenntnis genommen, daß nur wenige in Deutschland verwurzelt sind. Bodo Schiffmann, Bhagdi, W.Wodarg, R.Füllmich, Kai Stuht, vmtl auch Ken u.a. … alle haben ihren Wohnsitz (nun/auch) im Ausland.

    • Der Nachtwandler sagt:

      # Alcedo

      Ja, aber da wo die sich gerade befinden, ist die Luft auch sehr "stickig". Zum Beispiele hier (das im Text verlinkte Video, wirft bei mir sofort die Frage auf: Sind das noch Menschen?):

      https://mosaik-blog.at/polizeigewalt-massenproteste-griechenland/

    • PeterLau sagt:

      Das ist genau der Punkt. WO auf der Erde ist die Luft im Moment nicht stickig?
      In Südamerika kenne ich kein Land jedenfalls.

    • Der Nachtwandler sagt:

      # PeterLau

      …vielleicht hier:
      Venezuela, Nationalpark Canaima – einer der Orte, an dehnen ich das Gefühl von ZU HAUSE sein erlebte (1997)

    • wasserader sagt:

      Für Der Nachtwandler .
      War um 2010 in Canaima/Salto Angel .
      Landschaftlich Idylle, sehr beeindruckend .
      Aber leben dort ? Das Leben der indigenen Indianer ist reduziert.

    • Der Nachtwandler sagt:

      # wasserader

      …ja aber auch der Lärm der Welt ist dort reduziert – das würde mir im Augenblick schon reichen!

    • Alcedo sagt:

      @ Nachtwandler
      Schön! Die Griechen sind auf dem Weg sich nicht mehr alles bieten zu lassen. Die Beschreibung plus Video scheint mir wie eine Nachbildung des Gefängnisexperimentes (Charakterüberforderung, zu viel Macht auf einmal)

      Weiß nicht, ob es das trifft, aber vlt mal ein paar Stunden an den leeren Strand St. Peter Ordings? Zumindest ist es näher, besonders auch bei schlechterem Wetter (Sandstürme) ein Erlebnis. (also wenn es mal kein Wald, sondern Freifläche sein soll) Erinnert an eine Mondlandschaft. …dabei nicht vergessen, daß was wir jetzt sehen müssen ist nicht das normal! Der Mensch ist eben leider auch zu großer Entgrenzung fähig in dieser Richtung.

    • Alcedo sagt:

      ohne Wind und Geruch natürlich nicht vergleichbar
      https://www.youtube.com/watch?v=nHybF87lRzM

    • Der Nachtwandler sagt:

      # Alcedo

      …ist mir ein wenig zu weit weg für einen Tag am Stand – aber es gefällt (wollte schon immer mal dorthin)! War heute ein paar Stunden Wandern…

    • Alcedo sagt:

      🙂 Gehe jetzt noch mal raus, bin heute ein wenig versumpft.

  4. Der Nachtwandler sagt:

    Jens Wernicke hat recht, es bleibt nicht mehr viel Zeit. Dieses Video mit Dr. Sherri Tenpenny macht das noch einmal sehr deutlich – beängstigend deutlich! ES IST EIN KRIEG!

    Dr. Sherri Tenpenny – Was die mRNA-Impfstoffe auslösen und wahrscheinlich innerhalb eines Jahres bewirken werden

    https://odysee.com/@Brittsche:2/Dr.-Sherri-Tenpenny-Was-die-mRNA-Impfstoffe-wahrscheinlich-bewirken-werden:7

    Und für die Freunde der Impfungen, so geht es für euch möglicherweise weiter…braucht IHR aber nicht für möglich zu halten, IHR könnt es einfach ignorieren…ist mir mittlerweile auch scheißegal, ist ja nicht MEIN Leben…wünsche euch einen hübschen Trip! Ach, noch etwas. Ich sehe es wie Reinette Senum, für EURE Verantwortungslosigkeit stehe ich nicht zur Verfügung.

    • Hartensteiner sagt:

      Ja, sehr gut – das Video von Dr. Tenpenny. Eine von immer mehr Stimmen, die offen legen, was die Impferei auslösen wird. Es beginnt sich herumzusprechen….

    • Meinenstein sagt:

      Danke für den Videotip!

  5. Bernhard sagt:

    Die Analyse, dass es einen reichen mächtigen Apparat gibt, der Corona und z.B. 9/11 durchgezogen hat, ist sicher richtig. Nur diese Struktur wird sicher nicht beseitigt, wenn einzelne den Helden spielen. Diese Struktur wird an ihrer Unmenschlichkeit scheitern, wie alle anderen in der Geschichte auch. Sie scheitert weil ihre Regeln zu Streit, Missgunst in ihren eigenen Reihen führen. Mag der Kopf auch raffiniert und rücksichtslos sein, die unteren sind nur noch egoistisch.
    Ob Impfstoff oder Korruption die ersten Anzeichen des Verfalls sind sichtbar. Ich bin optimistisch, die Menschheit wird ernüchtert und klüger aus der Kriese hervorgehen.

    • Alcedo sagt:

      An welchen Stellen hat sich Machtgier selbst abgeschafft?

    • Bernhard sagt:

      Gut, das geht nur sehr langsam. Als Beispiel das Zarenreich oder die Königshäuser. Ich kenne aber nur ein Mittel um diese Herrschaft der Machtgierigen zu beenden, es ist der Streit zwischen den Gierigen, wenn ihre Vasallen zu schwach sind.

  6. wasserader sagt:

    Vielleicht ist es auch an der Zeit, nicht nur Widerstand im sicheren Ausland zu organisieren
    sondern auch eine Exilregierung aufzubauen .

  7. mgeitzenauer sagt:

    Sehr geehrter Herr Wernicke,

    ich bin zutiefst schockiert über Ihre Worte. Sie sprechen von "Liebe im Herzen", dabei scheint Ihnen gar nicht mehr aufzufallen, welcher agressiven Kriegsrhetorik Sie sich bedienen. Damit erzeugen Sie immer nur noch mehr Krieg, eine wirkliche Alternative bieten Sie damit nicht. Sie stehen nur auf der anderen Seite desselben Krieges.

    Eine wirkliche Lösung wäre meines Erachtens nur, es zu unterlassen, Krieg zu führen. Den Vorwurf: "Es gibt keine andere Option", lasse ich nicht mehr gelten. Dieser gibt nur Zeugnis von einseitigem Denken und hat nichts mit visionärem Handeln, welches dem Herzen entspringt, zu tun.

    Ich wünsche Ihnen alles Gute!

    Mit freundlichen Grüßen
    Maria Geitzenauer

    • Hartensteiner sagt:

      Sehr schöner Vorschlag. Die andere Seite führt Krieg mit allen Mitteln. Lasst uns die damit aus dem Felde schlagen, dass wir mit den Händen ein Herz formen. So hätten etwa auch die Indigenen Australiens ihrer fast völligen Vernichtung entgegnen müssen (haben sie ja weithin) und die indigenen Völker Nordamerikas. Gar nicht zu erwähnen die Sklaven… Herz gemacht und frei…

    • severin sagt:

      Sehr geehrte Frau Geitzhenhauer,

      welche konkrete Stelle(n) meinen Sie denn mit Kriegsrhetorik?

    • mgeitzenauer sagt:

      @Severin:
      Viele Wörter im Text gehören für mich zu einer Kriegsrhetorik, z.B.: "Hauptfrontlinie", "historische Auseinandersetzung", "übermächtiger Gegner", "zerschlagen werden", "Feinde", …
      Doch auch inhaltlich, wird meines Erachtens eine ganz klare "Frontlinie" aufgebaut. Ich erkenne keine Einzige Brücke, die zu den "Feinden" geschlagen worden wäre.
      Außerdem zeigt der Aufbau des Beitrags meines Erachtens, das es nicht darum geht, durch kluge Analyse zu neuen Ideen beizutragen, die potentiell zu einer Lösung beitragen, sondern es geht implizit darum, für den eigenen Kampf des Herrn Wernicke zu werben.

      @Hartensteiner:
      Es bleibt Herrn Wernicke und allen anderen Menschen auf der Welt ja unbenommen, Krieg zu führen, ob mit verbalen, rechtilichen oder sonstigen Mitteln. Wenn ich aber in mein "Herz" schaue, da finde ich halt keine Kriegslüsternheit. Ich weiß auch gar nicht, ob Kampfrhetorik jemals aus dem Herzen kommen kann.
      Meine Erfahrung ist halt, dass die Konzentration auf die Bekämpfung eines "Feindes" halt das Gesichtsfeld enorm einschränkt. Viele Optionen, die am Wegesrand stehen, sieht man dann oft nicht mehr.

    • Alcedo sagt:

      @ mgeitzenauer
      Hier geht es darum, auch in Zukunft umfangreich Informationen bereitstellen zu können, denn das ist Grundlage für jeden freien Meinungsbildungsprozeß.

      Zu wem genau wollen Sie denn Brücken bauen und auf welche Art?

    • mgeitzenauer sagt:

      @Alcedo
      Ich habe schon verstanden, dass es um Information geht. Aber ich denke, dass es – so wie es Bernhard oben sagt – nicht die Strukturen ändert, die das Problem hervorruft. Wenn also diese Strukturen nicht entsprechend geändert werden, ist es halt nur Symptombekämpfung und keine nachhaltige Lösung.

      Bezüglich "Brücken bauen": Ich glaube, es wäre hier sinnvoll wenn jede und jeder seine/ihre eigenen Wege findet.
      Meines Erachtens liegt der Knackpunkt genau dort, wo wir in der Haltung des Wir-sind-die-Guten-und-die-da-oben-sind-die-Bösen stecken bleiben.

      Ich bin gerade dabei, meinen eigenen Anteil an der Misere zu erkennen, und mit allem, was das aktuelle System stärkt, aufzuhören. Und ich denke, dass dies genau das ist, was getan werden muss. Die Frage ist also, ist z.B. das, was Herr Wernicke macht, etwas, was das aktuelle System weiter stärkt oder ob es überwiegend zu der notwenidgen Änderung der Strukturen beiträgt.

    • Alcedo sagt:

      "Die Frage ist also, ist z.B. das, was Herr Wernicke macht, etwas, was das aktuelle System weiter stärkt oder ob es überwiegend zu der notwenidgen Änderung der Strukturen beiträgt."
      weder noch, es vermag uns nur die Basis für Aufklärung zu liefern, ist also eine gewisse Form der Zusammenarbeit. -meine Meinung.

      Richtig bleibt zweifelsfrei »Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen« (Schiller)

  8. Schlafschaf sagt:

    Hat mich schon umgehauen, dass nun tatsächlich immer mehr Menschen, welche öffentlich ihre Meinung vertreten, das Land verlassen. Was braucht man noch an Beweisen, um zu begreifen, dass die Scheiße am kochen ist.
    Eigentlich kann jetzt noch der Aufruf kommen, " Wollt ihr den totalen Krieg" Arm hoch und Jaaaa
    Sind diese Filme gelöscht worden, wird da was kollektiv vergessen?
    Mein Zugang zu Ken FM funktioniert seit ca 20 Min nicht mehr, ich musste mich da neu einwählen. Kann alles Zufall sein, mich macht es nur noch stutzig. Muß ich demnächst meinen Volksempfänger leise drehen…

    • ebertus sagt:

      "Volksempfänger leise drehen…" ?

      Ja! Für die weiter unten bereits genannten Überweisungen an KenFM et al. nutze ich ausschließlich unser Wegwerfkonto; um bei einer diesbezüglichen Überprüfung durch BND, neue Antifa und andere Blockwarte nicht gleich die eher basal wichtigen Kontobewegungen bei einer anderen Bank zu gefährden.

  9. Rob Kenius sagt:

    Das, was Jens Wernicke plant, ist kaum weniger elitär erdacht, als das, was Jeff Bezos oder Elon Musk planen: Einzelne, höher gestellte Figuren fliehen zum Mond, zum Mars oder in ein nicht genanntes südamerikanisches Land und lassen die anderen in der Scheiße zurück, von denen sie aber weiter ihre Finanzen beziehen (wollen). Gratuliere, wenn es gelingt!

    Nichts gegen Rubikon, zunächst einmal. Ich habe dort Artikel platziert, die heute noch Gültigkeit haben, wurde aber von Herrn Wernicke hinaus geworfen, weil ich mich darüber beschwert hatte, dass man mir nicht korrekt mitteilte, wann ein Artikel von mir erscheint. Der verantwortliche Redakteur, es war nicht Wernicke selbst, hatte schon zuvor einen Text von mir zurück gehalten, um einen eigenen Artikel vorzuschieben, der offenbar durch die Lektüre meines nicht veröffentlichten Textes angeregt wurde.

    Genauer gesagt, ich schrieb über den Verfall des Modells der politischen Partei und Herr *** schrieb Analoges über die SPD, erschien aber einen oder zwei Tage vorher. Ein Medium, das keine Honorare zahlt, dürfte so etwas nicht praktizieren.

    Herr Wernicke, der wahrscheinlich kaum informiert war, verbannte mich vom Rubikon, mit der Begründung, ich käme mir zu wichtig vor. Da ist etwas dran, ich halte meine Artikel für wichtig, weil sie die Ansichten eines Naturwissenschaftlers mit soliden Kenntnissen der Mathematik vertreten, in einer erdrückenden Übermacht von Philosophen, Soziologen, Politologen und Philologen. Manchmal bin ich mir auch sehr sicher, weil ein Teil der Erkenntnisse der Naturwissenschaft Fundamentalwissen darstellt, das man nicht wegdiskutieren kann. Nicht einmal Juristen können das. Dazu gibt es dann Sachverständige.

    Alle beklagen sich, dass die großen Medien andere Meinungen nicht zulassen. Ist Rubikon besser? Dort werden Leute eliminiert, weil sie von der Qualität ihrer Arbeit überzeugt sind und sich von eifrigen Philologen nicht gängeln lassen. Trotzdem gute Reise, Herr Wernicke, eine Spende kann ich mir nicht leisten; denn ich lebe unterhalb der Armutsgrenze.

    Rob Kenius, kritlit.de

    • Beobachter sagt:

      Herr Kenius,

      ich weiß nicht, wie es Ihnen beim Rubikon erging, die Hintergründe kenne ich nicht und möchte sie auch nicht bewerten.
      Objektiv ist der Rubikon sicher eine erhaltenswerte Plattform -selbst wenn er gewisse "elitäre Strickfehler" enthielte.
      Ich kann mich aber an einige Ihrer Artikel erinnern, und die waren gut! Vielen Dank dafür, wenn man sich auch nichts für gute Worte und Dank kaufen kann! ich bin übrigens auch Naturwissenschaftler und vermisse oft die nötigsten Grundlagen in Diskussionen, die öffentliche
      Projekte und politische Entscheidungen betreffen, die eine naturwissenschaftliche Komponente enthalten. Leider wird das Bildungssystem in in dieser Hinsicht -unter wohlklingenden Überschriften- auf den Hund gebracht. Kein Wunder, dass viele Leute in diesen Dingen weder ein noch aus wissen und zuweilen mit ihrer Unkenntnis noch hausieren gehen.

    • Rob Kenius sagt:

      Hallo Beobachter. Hoffentlich ist klar, dass ich nichts gegen Rubikon sagen will und ich bin froh, dass man meine Artikel dort noch lesen kann. Es ist nur schade, dass jemand auch dort als Außenseiter verdrängt wird, wenn er oder sie mit Überzeugung und Logik naturwissenschaftliche Thesen vertritt und Mathematik anwendet, woran eben nicht zu zweifeln ist. Diese Gesetze würden auch gelten, wenn es gar keine Menschen oder die Sprache nicht gäbe. Wie Sie richtig bemerken, scheitert sehr vieles daran, dass rationales, logisches, mathematisches Denken sprachlich überrannt wird, woran auch die offiziellen Medien und die Physikerin A.M. einen großen Anteil haben.

      Leider bilden die alternativen Medien da keine Ausnahme. Inzwischen habe ich auch Probleme mit telepolis. Der neue Chefredakteur ist wohl Antroposoph. Meinen Artikel über die Korrelationen in der Statistik, von Corona hat er nicht verstanden und abgelehnt, weil Mediziner, die oft von Statisktik nichts verstehen, anderer Meinung sind.

      Diesen Artikel können Sie aber auf meiner Webseite lesen:
      Masken-Händler, Virologen und Statistik-Leugnerinnen
      https://kritlit.de/tdt/klar.htm#mhvsl

    • Beobachter sagt:

      Vielen Dank für den link. Ich habe verstanden. Alles Gute auch für Sie.

    • wasserader sagt:

      telepolis
      vertritt das "Links" der globalistischen Konzernagenda .
      Dieses Links ist in Zusammenhang mit einer freien Gesellschaft Rechtsaußen .

    • Der Nachtwandler sagt:

      # wasserader

      Sehr treffend beschrieben, sehe ich ganz genau so – schaue dort auch noch flüchtig vorbei (würde mir auch nicht fehlen!)

  10. ebertus sagt:

    Habe neben meinem laufenden Abo für KenFM nun auch mal eine erste, solidarische Spende an Libertas Publishing LLC überwiesen; Kontoverbindung eben dort beim Rubikon-Artikel.

    Allerdings glaube ich nicht, dass in dieser globalisierten, von wenigen Tech-Konzernen beherrschten IT-Welt etwas absolut zensurresistent aufgebaut und gehalten werden kann. "Orange", ein Provider in Island kommt dem vielleicht nahe, ist aber nicht gerade preiswert, wie ich aus eigener Erfahrung weiss.

    Mittlerweile hoste ich meine zwei Webseiten und die private Cloud wieder selbst.

    https://termiten.net/cloud/

    Einigermaßen Bandbreite beim Upload braucht man dafür schon und es ist nicht so ganz trivial, was das it-technische angeht. Klar, da ist dann immer noch der Zugangsprovider dazwischen, aber eben kein Webhoster, der wie bei Beate Bahner oder bei Wolfgang Wodarg einfach mal den Stecker ziehen kann.

  11. Querdenker sagt:

    Vielen Dank Herr Wernicke, Sie sind einer der wenigen die in der Lage ist und sich traut noch Klartext zu sprechen, ganz im Sinne von Rosa Luxem: „Zu sagen was ist, bleibt die revolutionärste Tat.“

  12. Ancastor.gardian sagt:

    Es führt also wieder schleichend, aber doch sehr deutlich wahrnehmbar, genau in die gleiche Richtung, wie es schon mal da war, weil das System nie wirklich geändert wurde und sich nun wieder in seiner vollen Stärke über uns alle zulegen droht.

    Ich hoffe die Menschen begreifen dies alsbald und fangen endlich an in Masse sich dagegen auszusprechen und entgegenzutreten.
    Ich sehe aber viele ängstliche Mitläufer. Ohne Menschen die vorangehen, werden diese eher mitmachen und wenn es zuviele werden, dann wird der Druck der Masse die Aufständler abwürgen. Das ist ja jetzt schon ersichtlich.
    Ohne Aufklärung gibt es kaum noch Möglichkeiten sich eine Meinung zu bilden und die Warhheiten zu erkennen.

    Immer wieder sieht man, wie schrecklich Machtzentralisierung ist und keine Reichtumsgrenzen verheerende Wirkungen haben irgendwann.
    Ein künstlich erzeugtes Machtmittel wie Geld, erlaubt so viel Unrecht auf diesem Planeten.. Eigentlich kompletter Irrsinn, wenn man darüber nachdenkt.

    • Hartensteiner sagt:

      "Irrsinn" heißt jetzt: "Das neue Normal". Allein schon sprachlich der reinste Irrsinn.

    • Beobachter sagt:

      Die Zukunft ist von gestern, sie hat sich ja bewährt.
      Drum freuen sich ja die Menschen, was andres wär verkehrt.
      Was Neues zu versuchen, gefährlich wär`s und kühn;
      iss lieber deinen Kuchen, anstatt dich zu bemühn.
      Du kannst dich ja verstecken, maskiert und unerkannt;
      bald darfst du auch verrecken in diesem schönen Land.
      Uns wurde längst beschieden, was Heil bringt und was Leid,
      das weiss der Hosenanzug, er weiss allzeit Bescheid.

    • Alcedo sagt:

      Ja, lange, lange haben alle geschwiegen und fraglich ist, ob die Lernkurve reicht eine Allianz der 90 Prozent über alle Differenzen hinweg zu bilden.
      Verloren haben wir noch nicht, aber umfangreicher und effektiver muß die Aufklärung werden. Auch wenn es eine elende Fahrerei ist – kommt doch nach Kassel! 🙂

  13. Hartensteiner sagt:

    Zum Thema "Die Zukunft beginnt jetzt" vielleicht auch das Thema: "Die Zukunft hat schon begonnen", wenn man Samjatins "WIR" dazu liest. Ein ausgezeichneter Artikel dazu bei Rubikon:
    https://www.rubikon.news/artikel/genie-im-schatten

  14. corovide sagt:

    rd. 82 Mio menschen in Deutschland (zzgl. all die anderen Bewohner anderer Länder mit oft weit mehr Bewohner). Dagegen stehen etwa 0,5% Leute die mehr als weniger was und wie auch immer "regieren". Das sind faktisch belegbare Zahlen.

    Im Artikel wird von überwältigende Resonanz gesprochen. Weiter etwas von Server und Co. Ja und Geld in Südamerika.

    Schon lange vor Ken FM und Rubikon und Co gab es realen Widerstand und als die ganzen besagten "neuen" Widerständler kamen schüttelte man schlicht nur den Kopf. Hinter manchem steckt etwas ganz anderes dahinter und vieles ist so laienhaft das man wahrlich nur noch den Kopf schütteln kann. Das alles ist kein Widerstand sondern absurde Optionen die niemandem wirklich etwas bringen. Dieser Pseudo Widerstand geht so schnell unter was ebenso zu sehen ist.

    So will man also WIderstand zeigen?

    Wer so agiert hat die Geschichte als auch den Gegner nicht verstanden.

    Da verwundert es weniger das nicht mal 20 Leuten gelingt dir eine Maske ins Gesicht zu befehlen. Mit einigen klicks ist dein Youtube Konto zu und die Finanzen könnten schneller weg als gesammelt sein wobei es egal ist ob du dein geld bei der Sparkasse oder im südamerikanischen Dschungel verbuddelst.

    Realer Widerstand sucht Kontakt zu KenFM zu Rubikon zu Leuten wie Wisnewski und Co aber bislang hat sich nie einer dieser und anderer "Helden" gemeldet.

    Man führt die Fakten aus und wird aus den Reihen die doch Widerstand zeigen wollen als Troll und Depp beschimpft.

    Ja und nun sollen die Menschen die zum überwiegenden Teil was anderes an der Regierung haben wollen sich ausgerechnet an diese Helden wenden und da mitmachen und womöglich wie so oft ganz doll viel geld einzahlen.

    So blöd ist die Masse der Menschheit nicht und genau das ist es was der Unterschied macht:

    der reale Widerstand darf auf ein kleines aber doch gutes Netzwerk blicken während andere "Möchtegern Helden" längst vergangenheit sind oder mit den einfachen Repressionen des Gegners schlicht kaputt gehen.

    Wie dieser Artikel belegt ist es womöglich genau so wie jetzt hier ausgelegt.

    Aber es kann auch egal sein. Die Regeln des Widerstandes sind hier und da ziemlich extrem. Entweder hast du es drauf oder du gehst unter. EInfache Sache. Den realen WIderstand gibt es schon sehr lange Zeit. Man sah Rubikon und KenFM kommen…. und wahrscheinlich wird man sie gehen sehen.

    • Hartensteiner sagt:

      Widerstand? Wie sah es damit nach 1933 aus? Und da begann sich ein System auszubreiten, das im Vergleich zum heutigen noch sehr anfängerhaft vorging. Heute sind "wir" viel weiter…. etwa so, wie das in dem von mir weiter oben empfohlenen Artikel und Buch vorgestellt wird.

    • Meinenstein sagt:

      und schon wieder Trollgeschiss von Corovide, gähn . . .

    • Demokratie ist keine Ideologie, sie ist wie Freiheit, Liebe und Menschlichkeit eine Menschheitsaufgabe, eine die ganze Menschheit betreffende Bewegung.

      Der Widerstand ist das Bekenntnis dazu, Mensch sein zu wollen, und zwar voll und ganz.
      Widerstand heißt nicht, ich habe Waffen, Du hast Waffen – und jetzt wollen wir mal sehen, wer von uns fällt.

      Ich würde mal sagen, dass Jens Wernicke nicht der ist, wie er hier von Corovide beschrieben wird.
      Im Widerstand ist der der etwas tut, was Sinn ergibt – bis zum Schluss. Da hat V. Havel schon richtig gelegen.

    • Tastend sagt:

      "corovide" hat offenbar weder Wernicke, Havel u.a. verstanden oder möchte das nicht. Auch wenn sicher nicht allem von Herrn Wernicke und / oder im Rubikon zuzustimmen ist, würde ich Jens Wernicke nicht auf diese Weise mit Jeff Bezos oder Elon Musk vergleichen, wie Rob Kenius. "corovide" allerdings zieht es nach meinem Eindruck vor, substanzlos und besserwisserisch mit Vorwürfen daher zu kommen bzw. provokativ um sich zu schlagen und damit leider nichts konstruktiv-sinnvoll-sachliches beizutragen. Daher ist es bemerkenswert, dass überhaupt drei Reaktionen darauf zu lesen sind – allerdings angemessen kurz.

  15. kkkunst sagt:

    Es wäre interessant zu erfahren, bei welchen Anbietern Websites zensursicher gehostet werden können. Meine liegt bei 1&1 (Ionos), und ich bewzeifle, dass das auf Dauer sicher ist…

    • ebertus sagt:

      Meine zwei Webseiten und die private Cloud hoste ich selbst.

      https://termiten.net/dasletzte/

      Einigermaßen Bandbreite beim Upload braucht man dafür schon und es ist nicht so ganz trivial, was das it-technische angeht. Klar, da ist dann immer noch der Zugangsprovider dazwischen, aber eben kein Webhoster, der wie bei Beate Bahner oder bei Wolfgang Wodarg einfach mal den Stecker ziehen kann.

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