Die zweite Schöpfung | Von Ulrich Falke

Mächtige Trendsetter versuchen mit ihrer totalitären Technik-Vision die Natur des Menschen zu verändern.

Ein Standpunkt von Ulrich Falke.

Hannah Arendt (1906 bis 1975) ist als Jüdin 1933 aus Nazi-Deutschland zunächst nach Paris und später in die USA geflohen. Das Durchdringen und Erfassen des Totalitarismus blieb während ihrer gesamten wissenschaftlichen und publizistischen Schaffensperiode das Thema der politischen Theoretikerin, Professorin — die erste in Princeton — und Publizistin. Sie sah die Gefahr, dass dieses gegen die Natur des Menschen gerichtete „radikal Böse“ jederzeit erneut „über Nacht“ hervortreten könnte. Dabei verfolgt der in den Totalitarismus treibende Führungszirkel das Ziel, die Welt mit seiner „Supra-Ideologie“ zu überziehen, um sie so zu beherrschen.

Das Streben nach Weltherrschaft ist in der jüngeren Menschheitsgeschichte nichts Neues. Diese „politischen Träume“, so Arendt, erklären sich aus einer maßlos übertriebenen Gier nach Macht von Herrschenden (2). Totalitäre Herrschaft unterscheidet sich jedoch von Raub, Versklavung, Ausbeutung und Imperialismus durch ihren Versuch, den Menschen zu transformieren. In den „Laboratorien der Konzentrationslager“ ging es, nach Arendt, nicht um das dort verursachte Leiden, sondern darum, die Natur des Menschen „herauszuexperimentieren“. Dort wurde „jede Handlung und jede menschliche Regung prinzipiell sinnlos“. Es wurde „Sinnlosigkeit direkt erzeugt“ (3).

Die totalen Herrscher in Nazi-Deutschland scheiterten mit ihren Versuchen noch daran, dass sie zwar Menschen töten und ihr Wesen zerstören, es aber nicht transformieren konnten.

Um so schwerer wiegt die Warnung der Denkerin vor einem neuen Totalitarismus:

„So sollte man nicht vergessen, dass dieses Experiment bisher noch immer in beschränktem Maßstab ausgeführt worden ist und dass es zwingend Ergebnisse nicht zeitigen kann, bevor nicht die ganze Welt unter seiner Kontrolle steht“ (4).

Die unter ihrer Herrschaft errichteten Vernichtungslager spiegeln die innere Verfassung der totalen Machthaber wider, die von ihrer eigenen Überflüssigkeit genauso überzeugt sind wie von der aller anderen Menschen. Die totalitären Henker sind deshalb so gefährlich, „weil es ihnen offenbar einerlei ist, nicht nur, ob sie leben oder sterben, sondern ob sie je geboren wurden oder niemals das Licht der Welt erblickten“ (5).

Dabei korreliert das Auftreten des „radikal Bösen“ mit den Erfahrungen moderner Massen, die aus dem Gefühl „ihrer eigenen Überflüssigkeit in einer überbevölkerten Welt und der Sinnlosigkeit dieser Welt selbst“ bestehen. Es ist, so Arendt, „als ob alle entscheidenden politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Tendenzen der Zeit in einer heimlichen Verschwörung mit den Institutionen sind, die dazu dienen könnten, Menschen wirklich als Überflüssige zu behandeln und zu handhaben“ (6). Arendt fürchtete die Gefahr des Umschlagens von vormals menschlichen Gesellschaften und lebensbejahenden Systemen in menschenverachtenden und todbringenden Totalitarismus.

Aus ihrer Beobachtung des Prozesses gegen Eichmann 1961 in Israel folgert sie:

„Wenn es überhaupt noch eines Beweises für das Ausmaß bedurft hätte, in welchem das ganze Volk (…) einfach deshalb an die Neuordnung der Dinge glaubte, weil sie sich eben vollzog, dann wurde dieser Beweis mit der unglaublichen Bemerkung erbracht, die Eichmanns Verteidiger (…) machte: bei dem, was in Auschwitz und in den anderen Vernichtungslagern geschehen sei, habe es sich um eine ,medizinische Angelegenheit‘ gehandelt.“

In diesem Augenblick offenbarte sich für sie, wie einer alten, hochzivilisierten Nation der vollständige Austausch ihrer ethischen Normen, Sitten und Gebräuche genauso wenig Probleme bereiten sollte „wie der Wandel in den Tischsitten eines ganzen Volkes“ (7).

Wissenschaftlicher Aberglauben und Halbbildung

Um ihr totalitäres System durchzusetzen, benötigen die Machthaber eine „Supra-Idee“, deren Anspruch auf absolute und totale Geltung von der Masse der Menschen ernst genommen wird. Arendt spricht von wissenschaftlichem Aberglauben und Halbbildung, die sich zu logischen Systemen entwickeln. Ist diese erste Prämisse axiomatisch angenommen‚ folgt jeder weitere Schritt zwangsläufig.

So basiert die Ausrottungspolitik der Nazis auf der unbeugsamen Logik, „welche auch die Sichtweise von Paranoikern regiert, in deren Systemen alles mit absoluter Notwendigkeit folgert, wenn einmal die erste verrückte Prämisse akzeptiert worden ist.“ Der „Wahnwitz solcher Systeme“ besteht somit nicht allein in ihrer Ausgangsprämisse, sondern vor allem in der Logik, die sich ohne Rücksicht auf die Wirklichkeit durchsetzt — „einer Wirklichkeit, die uns lehrt, dass es in der Praxis keine absolute Vollkommenheit geben kann“ (8).

Der Weg zur totalitären Beherrschung verläuft über Stufen der Konditionierung und „Zwischenstationen, die vergleichsweise normal und noch verstehbar sind“.

In diesem Zusammenhang zitiert die Autorin aus dem Tagebucheintrag von Josef Goebbels vom März 1943 (aus: „The Goebbels Diaries“, hrsg. Von Louis P. Lochner, New York 1948). Danach hätte „der Führer (…) recht, wenn er sagt, dass der Krieg uns die Lösung einer ganzen Reihe von Problemen ermöglicht hätte, die in normalen Zeiten niemals hätten gelöst werden können“ (9). Ein weiterer integraler Bestandteil „der Terror- und Verbrechensmaschinerie“ ist das Argument des kleineren Übels. „Die Hinnahme des kleineren Übels wird bewusst dazu genutzt, die Beamten wie auch die Bevölkerung im allgemeinen zu gewöhnen, das Übel an sich zu akzeptieren“ (10).

Die Publizistin erahnte und befürchtete, dass mit den Konzentrationslagern und Gaskammern ein weiteres „Erbe“ des faschistischen Totalitarismus selbst beim „Sturz aller uns bekannten totalitären Regime überleben (kann, weil) diese zentrale Institution der totalen Herrschaft (…) zweifellos eine Art Patentlösung für alle Probleme von Überbevölkerung und ,Überflüssigkeit‘ darstellen“ (11).

Einführung eines Volksgesundheitsnachweises

Zentral für den medizinisch ausgerichteten Totalitarismus in Nazi-Deutschland war es, die Kontrolle über den Gesundheitszustand des Volkes zu erlangen. Heute weiß man‚ „daß im Vernichtungsprogramm von Hitler die Liquidation eines großen Teils des deutschen Volkes vorgesehen war“. Mit dem Antisemitismus war der Boden für die Ausrottung ganzer Völker bereitet, die mit dem jüdischen Volk begann. Arendt zitiert aus „Nazi Conspiracy and Aggression“ (Washington 1946, Bd. 7): Demnach diskutierte der Führungskreis in Hitlers Hauptquartier über die Maßnahmen, die nach Kriegsende getroffen werden sollten.

Hitler schlug die Einführung eines Volksgesundheitsattests vor. Das sollte nach dem damaligen medizintechnischen State of the art geschehen: Durch eine staatliche Röntgenuntersuchung sollten alle Kranken, besonders die Lungen- und Herzkranken, erfasst werden.

„Auf der Grundlage des neuen Reichsgesundheitsgesetzes … werden diese Familien aus der Öffentlichkeit verschwinden und dürfen auch keine Kindern mehr bekommen. Was mit diesen Familien dann geschieht, ist künftigen Führerbefehlen vorbehalten“ (12).

Am 24. März 1933 wird das Ermächtigungsgesetz nach nur wenigen Stunden parlamentarischer „Beratung“ angenommen, dem‚ wie sich Goebbels in seinem Tagebucheintrag begeistert, „auch Zentrum und gar die Staatspartei (… zustimmen). Es gilt auf 4 Jahre und gibt der Regierung alle Handlungsfreiheit. (…) Jetzt sind wir auch verfassungsmäßig die Herren des Reiches“ (13).

Mutig stellte sich dem nur noch die SPD-Fraktion mit Otto Wels an ihrer Spitze entgegen. Ihre Abgeordneten wurden wenig später verhaftet, größtenteils verschleppt und getötet, Erniedrigungen und Vernichtungen, wie sie, nach dem ihnen angelasteten Reichstagsbrand, vorher schon kommunistische Abgeordnete erleiden mussten.

Und mit seiner Eintragung vom 9. April 1933 — „(…) früher wurden um diese Dinge wochenlang parlamentarische Kämpfe ausgefochten. Wir erledigen das heute in ein paar Stunden“ — macht der damalige Propaganda-Minister deutlich, dass er die Volksvertretung allenfalls noch zur Instrumentalisierung für die Regierungsinteressen als nützlich hält, sie ansonsten aber verachtet (14).

Die Geißel seinerzeit in Berlin hieß Hermann Göring. Über den damaligen Gauleiter schwärmt Goebbels unter anderem in seinem Eintrag vom 2. März 1933: „Göring räumt in Preußen auf, mit sehr viel Schneid und Zivilcourage. Das ist auch nötig, um in diesem Saustall Ordnung zu schaffen. Die Roten haben uns eine Erbschaft hinterlassen, die jeder Beschreibung spottet. Wären wir nicht an die Macht gekommen, dann hätte alles in einer furchtbaren Katastrophe geendet“ (15).

Hoffnung auf das Ende eines totalitären Herrschaftssystems schöpfen kann man, nach Arendt — in Anlehnung an Kant —, dadurch, dass sich das „moralisch Böse“ selbst zerstört, weil es „die von seiner Natur unabtrennliche Eigenschaft“ hat, dass es sich selbst zuwider ist (16) : „Der erstaunlich schnelle Untergang des ,tausendjährigen Reiches‘ der Nazis ist ein Zeichen für die diesen Regimen innewohnende Instabilität“ (17).

Erste Bürgerin der Pluralität

Arendt setzt den Apologeten der Gleichschaltung und des Todes ihre Philosophie der Pluralität und Lebensbejahung entgegen. Denn jeder Mensch ist in diese Welt geworfen. Nicht der Tod, sondern die Geburt ist nach ihrem Verständnis „das Wunder des Lebens“. So gibt es auch nicht nur die eine „monolithische besserwisserische Wahrheit“, sondern Milliarden Wahrheiten – so viele wie es Menschen auf der Erde gibt. Zwar verursache das einen „Riesenschlamassel um uns herum“, aber gerade dieses Durcheinander macht die Welt vielfältig und lebenswert, und: Diese Buntheit bietet den besten Schutz davor, dass ein neuer Hitler hervorkriechen kann. Sie selbst erklärte sich zur „ersten Bürgerin des Pluralismus“ (18).

Der aktivere Weg, um aus dem von ihr befürchteten neuen Totalitarismus herauszufinden, der in einem jetzt weltweiten Anlauf versucht, die Natur des Menschen zu verändern, liegt im Widerstand.

Verständnis hatte Arendt für all jene, die während der vergangenen totalitären Gewaltherrschaft nicht in der Lage und schon gar nicht mutig genug waren, um aktiven Widerstand zu leisten. Ihre Sympathie in Nazi-Deutschland galt aber auch den „Wenigen, die in ihren jeweiligen Lebensbereichen nicht kollaborierten und es ablehnten am öffentlichen Leben teilzunehmen“. Das waren, so Arendt, „diejenigen, die von der Mehrheit als unverantwortlich bezeichnet wurden“. Zugleich waren sie die einzigen, „die es wagten, selber zu urteilen (….), das heißt sich in jenem stillen Zwiegespräch zwischen mir und meinem Selbst zu stehen, das wir seit Sokrates und Plato gewöhnlich als Denken bezeichnen“. Am verlässlichsten sind die, „die wissen, daß wir, solange wir leben, dazu verdammt sind, mit uns selber zusammenzuleben, was auch geschehen mag“ (19).

Die Autorin schränkt allerdings ein, dass für die meisten Menschen die „ungeheuerliche Wirklichkeit“ und „alle Maßstäbe zerbrechende“ Lebensverachtung der Führungsclique des „radikal Bösen“ unvorstellbar sind. Die Treiber in den Totalitarismus verstehen es, ihre Abgründe zu tarnen und zu überblenden. Arendt will stattdessen den Blick schärfen auf, wie sie schreibt, „diese neuesten Verbrecher“, weil sie jenseits dessen stehen, „womit jeder von uns bereit sein muß, sich im Bewusstsein der Sündhaftigkeit des Menschen zu solidarisieren. (…) So wie die Opfer in den Fabriken zur Herstellung von Leichen und den Höhlen des Vergessens nicht mehr ,Menschen‘ sind in den Augen ihrer Peiniger“ (20).

Arendt weiß aber auch um die Gefahren für die Aufklärer, denn sollte „einer versuchen, seine Mitbürger aus den Fesseln des Irrtums und der Illusion zu lösen, so würden sie, ,wenn sie seiner habhaft werden und ihn töten könnten, auch wirklich töten‘ – wie Platon im letzten Satz des Höhlengleichnisses sagt“ (21).

An welchem Punkt aber stehen wir heute? Befinden wir uns am Rande oder sogar schon mitten in dem von Hannah Arendt befürchteten neuen Versuch totalitärer Verbrecher, die die Natur des Menschen „herausexperimentieren“ wollen? Ein Totalitarismus, der in Nazi-Deutschland medizinisch ausgeprägt war und der jetzt unter dem Vorwand des Gesundheitsschutzes der Gesamtbevölkerung die ganze Welt beherrschen und sie als neues Laboratorium einrichten will?

Jahrzehntelanges Politikversagen

Dazu sei vorangestellt, dass aus der Sicht vieler Skeptiker und Zweifler die Welt schon vor der Corona-Krise politisch völlig aus den Fugen geraten war. Eine komprimierte und kritische Bestandsaufnahme zu den wichtigsten Politikfeldern und zugleich zu dem jahrzehntelangen Versagen von Regierungsverantwortlichen auf nationaler und internationaler Ebene bietet das 2019 von Der Jugendrat der Generationen herausgegebene und von mir sehr geschätzte Buch „Ihr habt keinen Plan, darum machen wir einen“ (22).

Deutlich wird dieses Politikversagen auf nationaler und internationaler Ebene allein schon durch den Tatbestand, auf den unter anderem Rüdiger Dammann in seinem Beitrag „Katastrophenlehren“ in Ossietzky vom 16. Januar 2021 hinweist. Demnach betrug im Jahr 2019 „das Volumen aller gehandelter Derivate rund 800 Billionen Dollar, während sich das globale Bruttoinlandsprodukt, also alles, was weltweit produziert wurde, auf gerade einmal knapp 90 Billionen Dollar summierte“. Die Regierungen haben sich gegenüber dieser, wie er schreibt, „Monstrosität“ als komplett feige, devot, käuflich oder machtlos erwiesen. Die von unersättlicher Gier getriebenen „Player“ dieses völlig entfesselten „Marktes“ hingegen schrecken nicht einmal vor „milliardenschweren Wetten auf Nahrungsmittel- und Rohstoffpreise“ zurück. Sie sind, wie die Regierenden, somit verantwortlich für Hunger, Leid und Tod (23).

Totalitarismus will den Menschen überflüssig machen und seine Natur verändern. Was wir seit einem Jahr erleben, sind staatlich verordnete und ordnungspolizeilich durchgesetzte „medizinische Angelegenheiten“. Konditioniert werden sollen wir durch:

  • Abstandsregeln,
  • Kontaktbeschränkungen,
  • Besuchsbeschränkungen, Verbot von Sterbebegleitung oder Besuchen in Kliniken, Pflege- und Altenheimen,
  • Isolierungsmaßnahmen / Quarantäne — allein aufgrund eines für die Diagnose nicht zugelassenen Tests und / oder einer an den Haaren herbeigezogene Kontaktverfolgung,
  • Lager, in denen — als Erste — Quarantäne-„Verweigerer“ konzentriert werden,
  • Gebot zum Homeoffice,
  • Einschränkungen der Bewegungsfreiheit bis hin zu Ausgangssperren,
  • Reiseverbote,
  • Versammlungsverbote,
  • Verbote, Beruf und Gewerbe auszuüben,
  • Schließungen von Kindertagesstätten sowie von Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen,
  • Schließungen von Kultureinrichtungen, von Vereinen, darunter für den Breitensport, von Fitness-Studios, Saunen und Schwimmbädern,
  • Schulschließungen, stattdessen Homeschooling,
  • Durchimpfung unter massiv aufgebautem Druck zur Durchsetzung dieser „Empfehlung“,
  • Gesichtsmasken, dadurch Behinderung des Atmens und des Sprechens sowie Löschung der menschlichen Mimik.

Im Laufe dieses Konditionierungsprozesses wurden in vielen Ländern der Welt — mit wenigen leuchtenden Ausnahmen wie in Europa das alternativlose Schweden — alle diese Maßnahmen realisiert und mehrfach verschärft, teils als Strategie des „kleineren Übels“ aber auch zurückgenommen.

Die staatlichen Eingriffe in den Körper des Menschen und in sein soziales Leben zielen unmittelbar auf die Veränderung der menschlichen Natur. Der Mensch wird sich selbst fremd.

Ihm werden seine Kompetenz und die Autonomie über seinen Körper, sein Empfinden und sein Sozialverhalten abgesprochen. Er wird isoliert, sein soziales Leben wird abgeschnitten, er soll sich weder privat, noch öffentlich und beruflich mit anderen Menschen treffen und sich nicht mit ihnen solidarisieren. Ersatzweise wird ihm eine reizlose und zugleich leicht kontrollierbare Welt in digitaler Zweidimensionalität angeboten.

Wie armselig im Vergleich zu echten menschlichen Begegnungen im richtigen Leben diese kümmerlichen Digital-Treffen sind, weiß, zwangsläufig durch die Schulschließungen während der Lockdowns, inzwischen jedes (Schul-)Kind. In den Videokonferenzen sehen die Kinder und Jugendlichen ihre Mitschülerinnen und Mitschüler als geschrumpfte, sich statisch bewegende Figuren in Briefmarkenformat auf einem sonst toten Bildschirm. Überraschenderweise können diese menschlichen Abbilder tatsächlich noch sprechen, häufig genug allerdings mit den der anfälligen Technik geschuldeten Aussetzern und mit verzerrten Stimmen.

So findet beim Homeschooling Kommunikation auf im doppelten Sinne billigste Weise – mit allerdings verschwenderischem und hohem klimaschädlichen Energieaufwand – statt. „Begreifen“, Ertasten und das für das Wohlbefinden so wichtige Spüren von menschlicher Nähe und Wärme ist über diesen kalt-sterilen Kanal gänzlich ausgeschlossen. Auch die für die Orientierung des Menschen und für seinen Lustgewinn so wichtigen Sinne wie das Riechen und das Schmecken erfahren über dieses Medium keinerlei Reiz.

Gegen den Nullpunkt vermindert sich diese technikbasierte „Kommunikation“ noch dadurch, dass auch die Körpersprache und andere feine Signale herausgefiltert sind, die bei echten menschlichen Begegnungen mitschwingen und die das Leben spannend, abwechslungsreich, inspirierend und liebenswert machen.

Der beste Lerneffekt aus dieser erzwungenen Exkursion in die flache Zweidimensionalität könnte sein, dass die Kinder und Jugendlichen diese Reduzierung des Menschen auf Technik im Bildungsbereich auf keinen Fall mehr wollen, weil ihnen die digitale Welt einfach zu billig und im Vergleich viel zu reizlos ist.

Millionenfacher Hungertod in Folge der Lockdowns

Von zentraler Bedeutung für den Umformungsversuch am Menschen ist die Verpflichtung zum Tragen einer Gesichtsmaske. Einen Beitrag mit der passenden Überschrift „Die Maske ist totalitär“ hatte Mona Pauly in der Freitag digital vom 8. September 2020 verfasst. Wie entscheidend gerade die Entdeckung dieses schikanierenden Mund- und Nase-Knebels für die Treiber des gegenwärtigen Totalitarismus ist, wird im Folgenden deutlich: „Der Stürmer“ unserer Tage bietet dem IT-Monopolisten, Multimilliardär, WHO-Miteigentümer und Mitfinanzier des Spiegel, Bill Gates, eine Steilvorlage mit der Frage, welche Fehler ihm „im Kampf gegen der Pandemie“ am meisten irritieren. Der selbsternannte Philanthrop antwortet darauf: „Wir wussten zum Beispiel nicht, dass Masken so wichtig sein würden“ (24). Zu ergänzen wäre: „für die Erniedrigung, Versklavung und Transformation der Menschen“.

Dass die Sorge um die Gesundheit der Weltbevölkerung von der politischen und wirtschaftlichen Elite geheuchelt und nur vorgeschoben ist, haben schon viele Autorinnen und Autoren mit ihren profunde recherchierten Analysen und umfänglichen Beiträgen beschrieben (25). Hinter der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgerufenen und noch immer aufrechterhaltenen Fake- und Test-Pandemie steht ihnen zufolge der Versuch, ein totalitäres Weltregime zu errichten, für das die Corona-Krise, wie es der Leiter des Weltwirtschaftsforums (WEF), Klaus Schwab, sagt, die Fenster geöffnet hat.

In den Veröffentlichungen des Weltwirtschaftsforums finden sich ausführliche Beschreibungen der vom WEF gepriesenen Neuordnung, dem Great Reset, nach den Vorstellungen der Tech-Multimilliardäre und anderer Totalitarismustreiber im Dunstkreis des WEF. Mit dem Heilsversprechen, die Menschheit vor sich selbst und vor der „von ihr verursachten Klimakatastrophe“ zu retten, wird in den Publikationen eine „schöne neue Welt“ der Distanz, Kontrolle und Isolation ausgebreitet. Weitere Schlagworte sind: Vierte Industrielle Revolution, Green New Deal, Digitalisierung, Robotik, Transhumanismus‚ Transformation des Menschen, personalisierte Medizin.

In diesen Veröffentlichungen finden sich vor allem von Science-Fiction-Autoren wie Philip K. Dick, William Gibson und Daniel F. Galouye geklaute Ideen. Auch mit diesem „Copyright“-Bruch gleichen die gegenwärtigen Drahtzieher des neuen Totalitarismus offenbar ihren Vorgängern aus Nazi-Deutschland. Denn, so Arendt, der „nazistische Antisemitismus zeichnete sich ohnehin durch einen absoluten Mangel an Originalität aus; es gab kein einziges Element, weder auf der ideologischen, noch auf der propagandistischen Ebene, das (…) nicht bereits als Klischee in der judenfeindlichen Literatur vorhanden gewesen wäre“ (26).

Das Narrativ der Welt-„Elite“ muss niemand annehmen. Im Gegenteil! So wird gegenwärtig eine Anzeige beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag wegen ihrer Verbrechen gegen die Menschlichkeit als Folge der Corona-Schockmaßnahmen von dem Team der Menschrechtsaktivistin Sarah Luzia Hassel-Reusing vorbereitet.

Geschätzt weit mehr als hundert Millionen Menschen, meist Kinder, in den ärmsten Ländern sind wegen der Lockdowns und der dadurch unterbrochenen Lieferketten an Hunger gestorben.

Weitere hunderte Millionen Menschen auf dem gesamten Erdball sind aufgrund der Corona-Maßnahmen in tiefe Armut, Verzweiflung, wirtschaftlichen Ruin und Arbeitslosigkeit gestürzt (27). Dafür werden die Drahtzieher, Nutznießer und Vollstrecker der „Pandemie“ zur Rechenschaft gezogen.

Auch Reiner Füllmich — ein Mitbegründer der Stiftung Corona-Ausschuss — strebt auf internationaler Ebene gemeinsam mit anderen RechtsanwältInnen Sammelklagen auf Schadensersatz wegen der verheerenden Folgen der Lockdowns für Einzelpersonen, Unternehmen und Organisationen an.

Vor allem aber sollte jede/r wissen, dass alle zur Überwindung des Totalitarismus beitragen können. Arendt ermutigt zum passiven Widerstand und ruft dazu auf, sich „unverantwortlich“ zu zeigen. Ihr meistzitierter Satz lautet: Niemand hat das Recht zu gehorchen! Denn unter totalitärer Herrschaft sind alle, die gehorchen, die mitmachen und sich verantwortlich zeigen, in Wahrheit „Unterstützer“. Dem hält sie die alternative Vision entgegen:

„Wir brauchen uns nur einen Augenblick lang vorzustellen, was mit dieser Art von Regierungen passieren würde, wenn genügend Leute ,verantwortungslos‘ handelten und die Unterstützung verweigerten, sogar ohne aktiven Widerstand oder Aufruhr, um zu sehen, welch eine wirkungsvolle Waffe dies sein könnte“ (28).

Quellen und Anmerkungen:

  1. Die hier zitierten Passagen stammen aus folgenden Sammelwerken:
    Hannah Arendt: Nach Auschwitz. Essays & Kommentare 1 (kurz: Arendt, Essays), die Kapitel: „Die vollendete Sinnlosigkeit“ und „Was heißt persönliche Verantwortung unter einer Diktatur?“, Erstauflage, Edition TIAMAT/ Critica Diabolis 21, Verlag Klaus Bittermann, 1989
    Hannah Arendt: Denken ohne Geländer – Texte und Briefe (kurz: Arendt, Texte), die Kapitel: „Wahrheit und Lüge in der Politik“ und „Totalitarismus und die Zerstörung des Menschen“, Erstauflage Piper Verlag 2006 (hier: 9. Auflage, 2017)
  2. Arendt, Essays, S. 10
  3. Arendt, Texte, S.125 f.
  4. ebenda, S. 128
  5. ebenda, S. 129
  6. ebenda S. 130
  7. Arendt, Essays, S. 92
  8. ebenda, S. 8
  9. ebenda, S. 9fe
  10. ebenda, S. 86
  11. Arendt, Texte, S. 130
  12. Arendt, Essays, S. 14
  13. Joseph Goebbels aus: „Vom Kaiserhof zur Reichskanzlei – eine historische Darstellung in Tagebuchblättern vom 1. Januar 1932 bis zum 1. Mai 1933“, Verlag Franz Eher Nachf., München, Erstauflage 1934 (hier zitiert aus der 36. Auflage von 1942), S. 287f.
  14. ebenda, S. 296f.
  15. ebenda, S. 272f.
  16. Arendt, Texte, S. 117
  17. ebenda, S. 130
  18. Einen Überblick zu ihrer Vita und einen leichten Zugang zu ihren Werken bietet die Grafic Novel „Die drei Leben der Hannah Arendt“ von Ken Krimstein, München 2019, (Das amerikanische Original ist 2018 in New York erschienen unter dem Titel: The Three Escapes of Hannah Arendt. A Tyranny of Truth’), S. 217f. und Epilog, S. 233
  19. Arendt, Essays, S. 92f.
  20. Arendt, Texte, S. 129
  21. ebenda, S. 118
  22. Der Jugendrat der Generationen Stiftung (Hrsg.): Ihr habt keinen Plan, darum machen wir einen – 10 Bedingungen für die Rettung unserer Zukunft, Blessing Verlag, München 2019 (Spiegel-Bestseller)
  23. Rüdiger Dammann „Katastrophenlehren“, Ossietzky 1/2021, berger + hermann gmbh, Dähre.
  24. „Ich habe das Coronavirus nicht erschaffen“, Bill Gates im Interview mit Veronika Hackenbroch und Marc Pitzke, Der Spiegel, 15. September 2020 (online, Wissenschafts-Redaktion)
  25. vgl. Rubikon vom: 20. Juni 2020, „Great Reset“, Hermann Poppa; 21. und 23. Januar 2021, „Totaler Globalismus“, Eric Angerer; 23. Januar 2021, „Klassenkampf von oben“, Roland Rottenfußer; 28. Januar 2021, “Planet Lockdown”, Interview von Catherine Austin Fitts mit James Henry, Manuela Franz; 5. und 12. Februar 2021, „Das vergiftete Geschenk“,
  26. Arendt, Essays, S. 11
  27. vgl. KenFM, 22. September 2020, „Was kommt nach der Jahrhundertrezession?“, Christian Kreiß; Rubikon vom: 26. November 2020, „Tödlicher Lockdown“, Ulrich Falke; 23. Januar 2021; „Tödliche Lockdowns“, Bertram Bruian; 9. Februar 2021, „Der Lockdown Genozid“, Christian Kreiß; u.a.; siehe auch: „Wir können es besser – Wie Umweltzerstörung die Corona-Pandemie auslöste und warum ökologische Medizin unsere Rettung ist“, S. 134f., Clemens G. Arvay, Quadriga Verlag/ Bastei Lübbe AG, 2020, Köln.
    Sorgfältig recherchierte und gut aufbereitete Informationen und damit Anregungen für das selbstständige Durchdenken und Beurteilen der synchronisierten weltweiten Corona-Krise finden sich im deutschsprachigen Raum unter anderem bei den Spiegel-Bestsellerautoren Sucharit Bhakdi, Paul Schreyer, Clemens G. Arvay und Walter van Rossum, um nur einige herauszugreifen. Als entspanntere Lektüre, mit ebenfalls aktuellem Bezug, empfiehlt sich der Comic „Starship Eden“ von Seyfried & Ziska – hier scheint einem unter anderem Klaus Schwab, Leiter des WEF, der in dem Comic als schwabbeliger Führer die Elite in die Irre leitet, als Figur geradezu entgegenzuspringen. Die Geschichte endet (trotzdem) happy. Ebenso wie das von mir als „Einschlaflektüre“ empfohlene Märchen der Brüder Grimm vom „Fischer un sine Fru“, wo sich beim Lesen weitere Gates der Erkenntnis öffnen.
  28. Arendt, Essays, S. 96 f.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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Danke an Rubikon für das Recht zur Veröffentlichung.

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Dieser Beitrag erschien am 04. März 2021 im Rubikon – Magazin für die kritische Masse

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Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Rainer Mausfeld aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

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Bildquelle:   HQuality/ shutterstock

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46 Kommentare zu: “Die zweite Schöpfung | Von Ulrich Falke

  1. Rolf Theus sagt:

    „Der erstaunlich schnelle Untergang des ,tausendjährigen Reiches‘ der Nazis ist ein Zeichen für die diesen Regimen innewohnende Instabilität“ (17).
    Ich halte das für einen Irrtum:
    Das Nazireich ist nicht von innen heraus zerfallen, nein, die Bevölkerung stand in großer Mehrheit eisern hinter ihrem Führer bis zuletzt dank schon damals ausgefeilter gemeingefährlicher Propagandatechnik.
    Das 1000-jährige Reich ist als Faschismus zu Grunde gegangen, weil es ein "Außen" gab. Dieses "Außen" waren die alliierten Gegner, die ab dem Zeitpunkt militärisch effizient waren, als für eine der beiden Seiten – den Westalliierten – die Vorteile des Faschismus nicht mehr überwogen.
    Heute gibt es für den internationalen Faschismus kein "Außen" mehr, jedenfalls kein Mächtiges als potentieller Gegner.
    Deshalb steht und fällt die Frage der Möglichkeit der Beseitigung dieser Geißel und "Pest" nur in der konsequenten Aufklärung der Bevölkerungen. Sie müssen vom „Glauben abfallen“ an dieses "patriarchale Herrschaftssystem“ , das keiner Gesellschaft als Hochkultur ebenbürtig ist, die es vor dem Patriarchat gab: Dies waren die herrschaftsfreien Matriarchate weltweit, von denen es heute nur noch vereinzelt welche gibt.

    Dr. Heide Göttner-Abendrot: Matriarchat https://www.youtube.com/watch?v=xFW_PFE2vnw&list=PLAQuD5G1gTT0AlSyGxwm5XHPTnPkfSdva&index=1

    Wie sich Gesellschaften, so wie sie sich in der Menschheitsgeschichte entwickelt haben bzw. bestanden, einteilen und beurteilen lassen, ist in der "Kritischen Patriarchatstheorie" als interdisziplinärer Ansatz seit den 70'er Jahren meines Wissen bis heute am besten herausgearbeitet:
    FIPAZ e. V.
    https://fipaz.at/theorie/
    Auszug:
    Die 5 Basisverhältnisse von menschlichen Gesellschaften im Spannungsfeld zwischen den bisher historisch aufgetretenen Gesellschaften Matriarchat und Patriarchat.
    „1. Das Naturverhältnis (Ökonomie und Technik) zwischen Kooperation in Verbundenheit und Beherrschungs-/Plünderungs-/Zerstörungsformen des Raumes der Welt,
    2. Das politische Verhältnis, also die gesellschaftliche Organisationsweise zwischen Egalität und Herrschaftsformen,
    3. Das Geschlechterverhältnis zwischen gegenseitiger Anerkennung und Unterwerfung der Frauen (ein System der Unterwerfung der Männer durch Frauen scheint es bisher nicht gegeben zu haben),
    4. Das Generationenverhältnis als das einer Orientierung in der Zeit zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und
    5. Das Transzendenzverhältnis in Form religiöser und/oder spiritueller Erfahrungen, Vorstellungen und Umgangsweisen mit dem Unsichtbaren, dem Kosmisch-Universellen, dem Tod und der Frage nach der Herkunft und Bestimmung des Lebens.“

    Eine zukünftige menschenfreundliche Gesellschaft muss alle positiven Seiten des historischen Matriarchats umfassen.

    • Rolf Theus sagt:

      P.S.
      Ich stimme Ulrich Falkes Beitrag i.w. zu.
      Vor allem den Titel "Die zweite Schöpfung" finde ich sehr passend.

      Dies ist immer schon das Bestreben patriarchaler Herrschaftsformen gewesen:
      Der Versuch einer "Neuschöpfung", der zum Scheitern verurteilt ist, durch Zerstörung der Natur:
      Die Hexenprozesse waren historisch die bis dahin bestialischsten Ausdrucksformen dieses Bestrebens, aus denen heraus z.B. sich die menschenfeindliche Medizin entwickelt hat und die Grundlagen aller anderen Wissenschaften durch Etablierung systematischer, wiederholbarer , "peinlicher" Verfahren.

      Hanna Arendt ist für mich eine der besten Faschismuskritikerinnen.

    • P. Nibel sagt:

      Penisneid ist keine politische Haltung!
      Das "Patriarchat" diente dem Wohle der klassischen Familie – Vater, Mutter, Kinder – und nicht der Selbstverwirklichung des Mannes. Während Frauen selbst im Bundestag sich herausputzen dürfen und ihre Individualität zeigen, müssen Männer sich immer noch so kleiden, als gingen sie zu einer Beerdigung – da sieht man wohl sehr deutlich, wer hier unterdrückt wird!

    • Rolf Theus sagt:

      zu
      " Eine komprimierte und kritische Bestandsaufnahme zu den wichtigsten Politikfeldern und zugleich zu dem jahrzehntelangen Versagen von Regierungsverantwortlichen auf nationaler und internationaler Ebene bietet das 2019 von Der Jugendrat der Generationen herausgegebene und von mir sehr geschätzte Buch „Ihr habt keinen Plan, darum machen wir einen“ (22).
      22 Der Jugendrat der Generationen Stiftung (Hrsg.)

      Heute bekam ich folgende Mail von
      „Rifka und die Generationen Stiftung via Change.org :“
      „Jens Spahns Ministerium kauft Masken bei der Firma seines Ehemanns. Alfred Sauter (CSU), Nikolas Löbel (CDU) und Georg Nüßlein (CSU) verkaufen „privat” überteuerte Masken gegen Provision an den Staat. Julia Klöckner (CDU) nimmt fröhliche Videos zusammen mit dem Nestlé-CEO auf. Es reicht! Ich kündige dem ausufernden Lobbyismus, der immer neue Größenordnungen anzunehmen scheint. Ich fordere das Ende bezahlter Politik!" Rolf, unterstützen Sie Rifka mit Ihrer Unterschrift?

      Frau Merkel, ich appelliere an Sie: Legen Sie endlich den Lobby-Sumpf noch in dieser Legislaturperiode trocken, um das Vertrauen in die Politik wiederherzustellen!"

      Ich glaube diese Organisation, "Der Jugendrat der Generationen Stiftung (Hrsg.,)", dient eher dem "Empörungsmanagement" (Rainer Mausfeld).

    • Rolf Theus sagt:

      zu P.NIBEL
      "leichte" Vorurteile ?

      Im Matriarchat, in dem es keine Herrschaft gibt (s.u.) , sind auch die Männer matriarchal und im Patriarchat sind auch die Frauen patriarchal.
      Frau Merkel z.B. ist eine patriarchale Figur.
      Es geht also nicht um das Geschlecht als solches sondern Herrschaft in unserer Gesellschaft ist das Problem.
      Der Begriff Patriarchat meint i.w. "Herrschaft", die historisch hautsächlich von Männern ausgeübt wurde und immer noch wird.
      Die meisten Frauen sind als unbezahlte "Hausfrau" wesentlich abhängiger und damit unterdrückter als Männer.
      Durch zunehmende prekäre und informelle Arbeitsverhältnisse werden auch immer mehr Männer „hausfrauisiert“ also immer schlechter bezahlt bis hin zur Versklavung.

      Die "Kleinfamilie" ist im Patriarchat entstanden und fördert die Unterdrückung der Frauen und die Zerspaltung der Gesellschaft in immer kleinere Einheiten zur Stabilisierung und Ausweitung von Herrschaft. Das "neokapitalistische Patriarchat" will selbst diese jetzt noch abschaffen durch absolute Vereinzelung – im Corona-PLAN-PANIK-Verbrechen ja wieder einmal deutlich zu sehen.

      Wer es etwas P.NIBEL-er möchte:

      Heide Göttner-Abendroth Teil 1 Philosophie im Gespräch mit engl. UT
      https://www.youtube.com/watch?v=5d8bceMM_iE&list=PLefYHty6SMyOCniHnoYhMRBte0Hgt_ngC&index=3
      Heide Göttner-Abendroth Teil 2 Philosophie im Gespräch mit engl. UT
      https://www.youtube.com/watch?v=ZqM2XiCQJEM&list=PLefYHty6SMyOCniHnoYhMRBte0Hgt_ngC&index=4
      Claudia von Werlhof, West-End
      https://www.youtube.com/watch?v=Nzl8ipJfY0c&list=PLefYHty6SMyNV4VvP-EJ8FNeswy-t7Dfl&index=25&t=773s

  2. Rolf Theus sagt:

    Ich nenne mal Ross und Reiter:

    Wir werden von Verbrechern regiert, tut mir Leid, es ist nicht mehr anders zu bewerten.

    Nicht die sogenannte Corona-Pandemie – die ist in Wirklichkeit ein Corona-PLAN-PANIK-Verbrechen – sondern die weltweite verbrecherischen Regierungen in Zusammenarbeit mit den international marodierenden Großkonzernen insbesondere der Pharmaindustrie verursachen diese geplanten Anschläge auf die körperliche, geistige und seelsiche Integrität der Bevölkerungen.

    Das Weltwirtschaftsforum (jährliches Treffen in Davos) ist die faschistoide Mafiazentrale, das weltweite Politbüro (Paul Schreyer hier bei KenFM) des "neoliberalen", global marodierenden Kapitalismus.
    Das "World Economic Forum" ist nach offizieller Darstellung ein Verein der 1000 größten weltweit marodierenden, faschistoid organisierten Großkonzerne mit einem Kern der 100 größten.
    Hier – in den weltweiten Netzwerken dieser 100 Großkonzerne – werden die Verbrechen wie diese Corona-PANIK-PLAN-Demie veranlasst und überwacht.
    Zweck der "Übungen": Der Weg in die weltweite Diktatur unter totaler Vorherrschaft der international marodierenden Großkonzerne bzw. ihrer Eigentümer und Chefs.

    Das mechanistische, maschinenhafte Weltbild der "Machteliten" soll jetzt den Menschen selbst zur Maschine machen mit KI, synthetischer Biologie und Gentechnologie.
    Angesichts der aktuellen Corona-PLAN-PANIK-Demie und der angestrebten
    "Megamaschine" im sogenannten "Great Reset" eines Klaus Schwab vom (WEF) World Economic Forum höchst aktuell:
    Claudia von Werlhof Zwangsgeimpft – und kein "Mensch" mehr?
    https://zeitgeist-online.de/exklusivonline/dossiers-und-analysen/1093-zwangsgeimpft-und-kein-mensch-mehr.html

  3. Nevyn sagt:

    Hartensteiner: "Nun kannst Du mal erklären, wie Du mittels der "Ohne-Hand-Schule" (Zen-Buddhismus, Schwertkunst, siegen ohne das Schwert ziehen zu müssen) vorzugehen gedenkst."
    Erstens fühle ich mich nicht berufen, Dich zu belehren, Hartensteiner.
    Zweitens habe ich vom Buddhismus keine Ahnung.
    Mir scheint aber das Anliegen, einen Anderen besiegen zu wollen, schon die Wurzel des Problems. Wir führen ja pausenlos Kriege, gegen alles Mögliche und Unmögliche, aktuell gegen eine Krankheit. Kriege führen immer zu Spaltung und Abbruch der Kommunikation. Wenn ich alles, was ich im Außen sehe, als Teil von mir selbst betrachte, quasi als Projektion meines Inneren, dann lerne ich, dass ich immer nur gegen mich selbst Krieg führe. Willkommen im Fight-Club!
    Diese ganzen sinistren Kräfte, die jetzt am Werk sind, sind ja eigentlich nur arme Schweine mit viel Geld. Ich möchte mit einem Gates um nichts in der Welt tauschen. Ich habe, ehrlich gesagt, großes Mitgefühl mit ihm. Er verursacht so viel Leid und lädt so viel Schuld auf sich, dass ihn die Konsequenzen seines Handelns niederschmettern werden. Finde den Gates in Dir und umarme ihn. Das wäre vielleicht der einzige Rat, den ich Dir geben könnte, da Du danach gefragt hast. Gates ist hier nicht als Person gemeint sondern Symbol für die Kraft, die in ihm wirkt.

  4. Box sagt:

    Anbei einige weiterführende Erläuterungen, falls sich jemand über die offenkundige Bräune wundern sollte, die aus manchen Kommentaren tropft. Das ist der andere Teil des Regimes des Geldadels, die Wunschopposition oder Anscheinopposition:

    Wir sind, was volkt!
    27. Dezember 2018 Richard Winterstein

    Neofaschisten skandieren griffige Parolen und offenbaren darin ihr gestörtes Verhältnis nicht nur zur deutschen Sprache, sondern auch zu deren Bedeutungsinhalten. Aber nicht nur das!

    "Deutschland den Deutschen, Ausländer raus!"

    Eine wahrhaft revolutionäre Parole! "Deutschland den Deutschen …!" Deutschland ins Eigentum der Deutschen, d.h. aller Deutschen überführen – das hat was! So sei das aber gar nicht gemeint? Wie denn dann? Aha, der zweite Teil der Parole darf dabei nicht unterschlagen werden: Die Ausländer müssen natürlich außer Landes geschafft werden, denn darauf kommt's in erster Linie an. Und wenn die dann alle weg sind, gehört Deutschland endlich wieder den Deutschen allein. Will heißen: Die Anwesenheit von Ausländern im Land ist verantwortlich dafür, dass Deutschland eben nicht den Deutschen gehört. Wenn das so ist: Gehört Deutschland heutzutage dann den Ausländern? Kann man so auch nicht sagen, denn die haben uns Deutschen Deutschland allein aufgrund ihrer Anwesenheit ja eigentlich gar nicht weggenommen. Es ist noch da und gehört überwiegend deutschen Eigentümern. Was also will uns die Parole sagen?

    Mit der Eigentumsfrage hat die genau genommen gar nichts zu tun. Es geht dabei auch gar nicht um den Verteilungsmodus deutschen Eigentums, denn das ist bekanntlich selbst unter Deutschen höchst ungleich verteilt: Wenige besitzen sehr viel, viele sehr wenig! Das soll in den Augen derer, die diese Parole skandieren, auch gefälligst so bleiben! Deutschland soll, geht es nach dieser Parole, also gar nicht als Heimat krasser sozialer Ungleichheit denunziert, sondern als nationalistisch einheitlich strukturiertes Gebilde eingefordert werden. Deutschland ist unser Deutschland, wenn alle Ausländer weg sind! Und es hat auch dann immer noch unser Deutschland zu sein, wenn der Mehrheit der Bevölkerung wenig mehr als vielleicht ein Auto und die Wohnungseinrichtung gehört.

    Die reale Einkommens- und Eigentumsverteilung hat für das deutsch-nationale Einheitsempfinden überhaupt keine Rolle zu spielen. Das nationale Wir-Gefühl hat es nicht nötig, sich mit lästigen Besitzverhältnissen herumzuschlagen. Als deutscher Landsmann steht uns der größte Mietwucherer noch immer um ein Vielfaches näher, als unser besitzloser Mieternachbar mit ausländischer Herkunft, der unter der gleichen Wuchermiete leidet, wie wir. Soziale Gegensätze, mit denen die Nation reichlich ausgestattet ist, sind dem überzeugten Neofaschisten überhaupt kein hinreichender Grund, seine Identifikation mit dem nationalen Ganzen in Frage zu stellen.

    Daraus lässt sich der Schluss ziehen, dass es den Neofaschisten überhaupt nicht um das Wohlergehen der Mehrheit der lohnarbeitenden Bürger geht, deren Beziehung zu den Nutznießern (Kapital) sie lieber nicht zum Thema und schon gar nicht in vertiefter Form machen wollen. Ihnen schwebt allenfalls eine Befassung mit dem Verhältnis von Lohnarbeit und Kapital dergestalt vor, dass sich deutsche Unternehmer gefälligst nur an deutschen Lohnarbeitern bereichern können sollen, denn das wäre die logische Konsequenz aus der Parole "Deutschland den Deutschen, Ausländer raus!". Ob sie damit bei den deutschen Unternehmern auf Gegenliebe stoßen würden, darf allerdings bezweifelt werden. Doch selbst wenn sie einen derartigen Dissens in Kauf nehmen würden, wäre dies ein weiterer Beleg dafür, dass hartgesonnenen Nationalisten die Treue zur Nation auch auf Kosten von Wirtschaftsinteressen geht.

    https://www.heise.de/tp/features/Wir-sind-was-volkt-4258505.html

    Auch gilt es stets das Wort Faschismus für die deutschen Faschisten der Periode zu vermeiden:

    Geächteter Antifaschismus

    Antifaschismus war nach der Schreckensherrschaft der Nazis gerade in Deutschland die einzig folgerichtige Antwort. Ob ein Staat einen verordneten, instrumentalisierten, verlogenen oder wahrhaftigen Antifaschismus zur Grundlage hat, dafür gibt es letztlich nur ein Kriterium – welche Politik er macht. Vergleichbare nazifreundliche Verordnungen und Handlungen, wie von bundesdeutschen Institutionen oben beschrieben, hat es in der DDR nicht gegeben.
    Antifaschismus steht für: nie wieder! Und damit damit ist er völlig ausgelastet. Mit Ursachenforschung, Präzisierung der Geschichtsschreibung, Synthese aus ökonomisierender Faschismus- und psychologisierender Totalitarismustheorie, mit Gedenken und Sprachkritik.
    Schon der Begriff Nationalsozialismus ist ein Propagandabegriff. Ernst Bloch sprach von «sogenanntem Nationalsozialismus», auch andere Autoren lehnten es ab, sich diesen demagogischen Begriff der deutschen Faschisten aufzwängen zu lassen. Die Verkürzungen Nazismus, Nazi oder NS haben sich allerdings so neutralisiert und alternativlos durchgesetzt, dass ich nicht umhinkomme, sie zu benutzen. Das Beharren auf der Fragwürdigkeit des Begriffes sollte jedoch nicht unerwähnt bleiben.
    Das in der DDR vermittelte Wissen über die Klassenkräfte, die hinter dem deutschen Faschismus standen, möchte ich nicht missen. Der hiesige Hitler-Hype verstellt die Sicht darauf, dass es schon vor dem Anstreicher aus Braunau organisierten Faschismus gab. Der Alldeutsche Verband, 1891 von dem Kolonialpionier Carl Peters gegründet, vertrat nationalextremistische Positionen, zu denen die «planmäßige rassische Höherentwicklung des deutschen Volkes» und die «Bekämpfung der jüdischen Vorherrschaft» genauso gehörten wie der Ausbau einer imperialen Kolonialpolitik, die Aufrüstung der deutschen Flotte und Armee und im 1. Weltkrieg weitreichende Annexionspläne in Europa, Asien und im nahen Osten. Der verband wurde dominiert von reaktionären Kreisen des Besitzbürgertums, von Großindustriellen, Adligen, Großgrundbesitzern und Militärs. Sein späterer Vorsitzender, der Jurist Heinrich Claß, hatte es in frühen Schriften abgelehnt, den «verkommenen oder halbtierischen russischen Bauern, den schwarzen aus Ostafrika oder den unerträglichen Juden Galiziens» als «zur Menschheit gehörig zu lieben». Anfang der 1920er Jahre, als die Nazipartei noch nach wenigen 100 zählte, hatte der Alldeutsche Verband 52 000 Mitglieder. Claß nannte den Nationalsozialismus «ein Kind des Alldeutschen Verbandes» und gehörte 1933 folgerichtig als Gast zur Fraktion der NSDAP im Reichstag.
    Die Eigentumsstrukturen der NS-Wirtschaft hatten mit Sozialismus rein gar nichts zu tun. Aber auch die von der Gesellschaft mehrheitlich verinnerlichten Werte, die Akzeptanz von Terror, Rassismus und nationalem Größenwahn, verbieten sich in jedem nicht deformierten Sozialismus. Sein oberstes Kriterium ist Internationalismus. Nicht Herrenrasse sondern Solidarität. Nicht: Proletarier aller Länder bekriegt und unterwerft, sondern vereinigt euch. Ein nationaler Sozialismus ist keiner, erst recht kein völkermordender und kriegsverheerender. Nationalsozialismus – ein Hohnwort, das auch nach dem Krieg und dann wieder verstärkt nach der Wende dazu taugte, sozialistische Ansätze zu diskreditieren.
    ( Daniela Dahn, Der Schnee von gestern ist die Sintflut von heute / Die Einheit – eine Abrechnung, S. 173/174)

    Zum Phänomen an sich:

    Wer hat uns die Fakten geklaut?
    23. September 2019 Matthias Becker

    Die naheliegende Frage, ob ein Propagandist selbst an die Lügen glaubt, die er verbreitet, lässt sich oft nicht eindeutig beantworten. Viele Diskussionen bewegen sich in einer eigentümlichen Grauzone. Gänzlich gleichgültig ist die faktische Wahrheit seiner Aussagen nur dem bezahlten Online-Propagandisten (wenn er nicht zugleich ein Überzeugungstäter ist), und dem Troll, der aus der Frustration seiner Opfer Befriedigung zieht.

    Tatsächlich hat eine psychologische Studie mit dem schönen Titel Trolls just want to have fun ermittelt, dass Trollen oft mit sadistischen Neigungen einhergeht. Beim beruflichen Desinformanten überwiegen finanzielle Motive, beim lustorientierten Desinformatieren aggressive, das Ideologische ist für sie zweitrangig.

    https://www.heise.de/tp/features/Wer-hat-uns-die-Fakten-geklaut-4532552.html

    Dazu kommt die direkte Unterwanderung oder gleich die komplette Installation eines Mediums überhaupt als "Opposition."

    Im Prinzip das Gleiche wie hier:

    Zu den am meisten gehassten Arbeitgebern gehörte der kapitalistische Raubritter Jay Gould, Herr über ein 24 000 Kilometer langes Eisenbahnnetz. Gegenüber der Unterschicht hatte Gould nur Verachtung übrig und erklärte: »Ich kann die eine Hälfte der Arbeiterklasse einstellen, um die andere Hälfte der Arbeiterklasse zu erschiessen.«
    (Imperium USA, Daniele Ganser, S. 93)

    • Hartensteiner sagt:

      Ich bin immer wieder davon angetan, wie "Box" regelmäßig sehr wichtige Quellen ausgräbt, deren Kenntnis unerlässlich für das Verständnis der Gegenwart von Bedeutung ist. Vielen Dank!
      Ich würde, vereinfacht, hinzufügen wollen: Es ist offensichtlich, dass die heutige Politik rechte Blindgänger benötigt, die sich irgendwelche Bruchstücke der Naziideologie reingezogen haben und deshalb meinen, sie wüssten, wie die Welt zu retten wäre. Warum sind sie so wichtig? Man kann auf sie zeigen und "Nazis!" rufen – was irgendwie auch stimmt – und verbergen, dass man selbst, also Politik und Medien, sich ein von oben bis unten ganz neues, neo-faschistisches Gewand geschneidert hat, das als "freiheitlich-demokratische Grundordnung" den Menschen verkauft wird. Allerdings bedarf es dazu einer gewaltigen Bewusstseinsindustrie, die dieses verheuchelte Lügengebäude den Menschen gleichsam einpflanzt. Und es funktioniert. Es funktioniert sogar so gut, dass die Masse der Menschen ihrer eigenen, zunehmenden Versklavung Beifall zollt und "die Ketten poliert", mit denen ihre Gefangenschaft verewigt wird. Das ist die eigentliche Pandemie und ein Impfstoff ist nicht in Sicht.

    • P. Nibel sagt:

      Wer anderen Kommentatoren "Bräune" vorwirft, aber weder die Textstellen nennt, noch persönlich antwortet, ist selber ein Troll!
      Ich habe mich gestern erst hier angemeldet, weil ich hoffte, dass es hier besser sei, als bei den öffentlich-rechtlichen – aber nein! "Box" zitiert einzelne Sätze, ohne Zusammenhänge aufzubauen. Das Zitat von Jay Gould am Ende des Textes drückt z.B. nicht seine Verachtung für die Arbeiterklasse aus, wie der Autor es sehen will, sondern seine Verachtung für die Kommunisten, die von einer "Solidarität der Arbeiterklasse" schwadronierten, die es überhaupt nicht gab!

      Box setzt auch die "jüdische Dominanz" in Anführungsstriche – drückt sich aber vor einer klaren Aussage, ob es diese Dominanz wirklich gegeben hat. Natürlich, denn zu behaupten, es habe sie nicht gegeben, wäre eine glatte Lüge!
      Dies ist heute übrigens wieder so, wie ein Blick in die Mainstream-Medien beweist:
      Ich habe mal den Norddeutschen Rundfunk angeschrieben und nachgefragt, warum neun von zehn Künstlern, die auf NDR Kultur und NDRInfo Kultur präsentiert werden, Juden sind, und inwiefern das dem öffentlich-rechtlichen Sendeauftrag entspricht – aber ich bekam nur eine ausweichende und pampige Antwort.
      Nun – ich habe es wenigstens versucht – an mir wird eine ehrliche, offene Diskussion nicht scheitern!

      "Hartensteiner" wünscht sich mehr Informationen, die wichtig für ein Verständnis der damaligen Ereignisse sind? Damit kann ich dienen:
      1936 trafen sich alle – außer die Russen – in Berlin, um mit Adolf Hitler die Olympischen Spiele zu feiern, Sie wissen doch: "Jugend der Welt – vereinigt euch!". Man klopfte Herrn Hitler kräftig auf die Schulter, riss rassistische Witze über die Bolschewisten und bestärkte Hitler darin, einen Russlandfeldzug vorzubereiten, um Europa vor der Ausbreitung des Kommunismus zu beschützen.
      Deshalb sahen auch die alliierten Rüstungskontrolleure, die eigentlich die deutsche Wiederaufrüstung verhindern sollten, mit beiden Augen weg. Man versicherte Herrn Hitler, dass man zwar eine Protestnote herausgeben werde, wenn er "den Ivan" angriffe, dass man aber nicht militärisch einschreiten werde – und so kam es dann ja auch.

      Als aber die deutsche Wehrmacht erst einmal in Russland war, musste Hitler erkennen, dass man ihn übertölpelt hatte, denn jetzt änderten die Engländer ihre Strategie und fielen Deutschland in den Rücken, um zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Ihn und Stalin, bzw. den linken Sozialismus und den rechten Sozialismus in einem Aufwasch zu erledigen!
      Eigentlich sollten ja die Papiere über den geheimnisvollen Flug von Rudolf Hess nach England bereits veröffentlicht werden, aber man hält sie lieber noch ein paar Jahrzehnte geheim, weil dort genau das drinsteht, was ich gerade dargelegt habe: Das doppelte Spiel und der Verrat der Engländer. Hitler wollte nämlich Europa aus dem Würgegriff der Weltbank befreien und das – nicht der Nationalismus – machte Deutschland zum Feind der USA.
      Oder wurden in der "McCarthy-Ära" etwa die Nationalisten in den USA verfolgt? Nein – es waren die Sozialisten!

      Nach dem völkerrechtswidrigen Bombardement auf wehrlose deutsche Frauen und KInder bastelten sich die Alliierten dann einen Narrativ, in dem sie als strahlende Helden dastehen, die eigentlich schon immer gegen Hitler gewesen waren.
      Hilft das zum Verständnis der damaligen Situation?

    • Werweißdasschon sagt:

      Sehr gute Antwort Herr Nibel.

      Doch leider vergebens, denn sowohl Hartensteiner als auch Box sind für Argumente oder Fakten, die den eigenen Weltbild in Frage stellen, komplett und ausnahmslos unzugänglich.
      Stattdessen werden die Floskeln beim nächsten Beitrag erneut wieder per Copy&Paste in den Raum gekotzt.

      Dabei sind die Farben Braun und Rot so ähnlich, um nicht zu sagen, bei richtigen Mischungen gleichen sich diese so sehr.

      Was die beiden und einige andere hier auch nicht bemerken ist, dass die selbe Reaktion an den Tag gelegt wird, wie bei der Corona Thematik auch. Wenn du einem Corona Jünger wiedersprichst, dann kommen die Reflexe zu Tage, die antraniert wurden durch Indoktrination und massive Manipulation.
      Das Gleiche gilt auch wenn du einem Linken oder Rechten aufzeigen willst, dass diese, die selbe Scheiße auf den Schüsseln produzieren. Sofort sind die Beißreflexe da. Aber für aufgeklärt und aufgewacht halten sich selbstverständlich alle.
      Dennoch wird dieselbe Scheiße gepredigt die schon so viele millionen Menschen dahingerafft hat mit den Lügen und Täuschungen über Utopien.

  5. Merkur sagt:

    Wir schaffen das – wenn wir nicht selbst Opfer des digitalen Systems werden.
    Die Knechtschaft beginnt nun mal gerade hier. Dieses Dilemma ist durch
    noch so gutgemeinte und gutkonstruierte Platformen nicht zu lösen.

    • Nevyn sagt:

      Die Wahrheit ist – wir sind schon immer Knechte gewesen und es gab schon immer eine Totalüberwachung. Man schaue mal auf Platons Höhlengleichnis. Nun baut man ein Gefängnis im Gefängnis und daran werden die Menschen es erkennen. Kann aber noch ein paar Jahrhunderte dauern.

  6. P. Nibel sagt:

    Ich dachte, bei KenFm würde ordentlich berichtet – ohne durch Weglassen von Informationen zu manipulieren!
    Die weggelassenen Informationen sind folgende:

    Die Eugenik wurde zwar nach dem 2. amerikanischen Weltkrieg den Nazis in die Schuhe geschoben – in Wirklichkeit waren aber die Engländer die Vorreiter dieser Bewegung. Die Eugeniker waren auch keineswegs alle Rassisten, sondern es waren zahlreiche ernsthafte Wissenschaftler darunter, die darauf hinwiesen, dass ohne eine natürliche Auslese – wie sie bei einem Leben in der Wildnis stattfindet – es zu einer ständigen Verschlechterung des menschlichen Genoms und irgendwann zwangsläufig zum genetischen Kollaps und zur Ausrottung der Menschheit kommen wird. Die ständige Zunahme von Lebensmittelallergien in den letzten Jahrzehnten ist zum Beispiel ein Warnsignal, genau wie die sprunghafte Zunahme des Längenwachstums der Menschen (in den Industriegesellschaften).

    Man kann den Nationalsozialismus ablehnen, aber leider nicht die Naturgesetze!
    Ohne eine Züchtung des Menschen, wie sie den Nazis vorschwebte, landen wir zwangsläufig in einer Situation, wo wir um technische genetische Eingriffe am Menschen nicht herumkommen – und wenn Sie Sich umsehen, werden Sie bemerken, dass bereits damit begonnen wird. Leider sind die Ziele der "Transhumanisten" weit weniger menschenfreundlich, als es die Ziele der Nazis waren, die noch an "mens sana in corpore sano" glaubten – an einen gesunden Geist in einem gesunden Körper.
    Bei den neoliberalen Transhumanisten wohnt der Geist nicht mehr im Körper der Menschen, sondern er wird ausgelagert in ein gigantisches Rechenzentrum, das die Menschen wie Roboter steuern und sie zu einem einzigen Riesenorganismus zusammenfassen soll.

    Der Vordenker dieser Bewegung ist der US-Psychologe Martin Seligman, der sich nicht etwa der Heilung von Menschen verschrieben hat, sondern deren Zerstörung! Der Bremer Murat Kurnaz, der Gefangener im Lager Guantanamo gewesen ist, berichtete in einer Talkshow, dass seine Folterer ihm überhaupt keine Fragen gestellt hätten, denn es geht in Guantanamo überhaupt nicht um militärische Geheimnisse, sondern es werden dort nur die Forschungsergebnisse von Martin Seligman in der Praxis ausprobiert.
    Dass man Gefangenen gleich nach ihrer Verhaftung eine Kapuze und Handschuhe überzieht, dient z.B. nicht etwa der Verminderung der Fluchtgefahr, sondern dem Sinnesentzug, der bereits der Beginn einer Gehirnwäsche ist, an deren Ende der "präfrontale Cortex" gelöscht ist – der Bereich des Gehirns, in dem die Persönlichkeit des Menschen sitzt – seine Seele!

    Martin Seligman mag es nicht, wenn man ihn als "CIA Mitarbeiter" bezeichnet und deshalb möchte ich betonen, dass ich keinen schlagenden Beweis dafür habe, dass er es war, der sich die C-Maßnahmen ausgedacht hat.
    Isolation, das Befolgen von unsinnigen Regeln und Dauerstress durch atemreduzierende Masken und die generelle Berichterstattung sind allerdings typische Merkmale für die moderne Gehirnwäsche. Ohne Namen nennen zu wollen, behaupte ich also, dass da jemand Ihre Seele stehlen will und Ihnen statt dessen einen Chip implantieren und es deucht mich, dass es kein Nazi ist…

    • Nevyn sagt:

      Interessanter Text. In der Tat sind es wohl MC-Techniken die hier Verwendung finden. Nun glaube ich aber nicht, dass die Seele im präfrontalen Cortex sitzt. Man kann mit diesen Techniken die Persönlichkeit des Menschen zerstören, aber eben nicht seine Seele, insofern er überhaupt eine hat. Techniken der Deprivation dienen dazu und man erreicht sein Ziel ziemlich schnell. Man löscht tatsächlich Programmierungen im Avatar. Aber man erwischt damit nicht den, der den Avatar steuert.

  7. Hartensteiner sagt:

    Je länger ich über die derzeitigen Geschehnisse nachdenke, desto klarer wird mir, dass alle Kritik an diesen eine verlorene Liebesmüh ist. Nehmen wir zum Beispiel die gestrigen Proteste in Kassel. Die Bevölkerung im Allgemeinen erfährt davon entweder gar nichts, oder dass da ein paar Querdenker wieder "eskaliert sind". Kritische Medien lesen die, die bescheid wissen, es wird da endlos den Bekehrten gepredigt.
    Werfen wir nun einen Blick auf die Realität:
    Wir leben in einer parlamentarischen Demokratie. In dieser – siehe die Landtagswahlen – lässt es sich die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung nicht nehmen, die Parteien zu wählen, die das System erhalten, die also auch die Maßnahmen durchführen. Da können Kritiker durchaus mal zu einer Demo und anschließend wieder nach Hause gehen.
    Die staatliche Macht wird immer wieder in allem, was sie tut – sei das, was es will – von der genannten, überwiegenden Mehrheit in ihrem Tun legitimiert und ggf. dieses Tun auch gewaltsam durchsetzen.
    Und zu dieser Realität ist nichts hinzu zu fügen, denn sie ist, wie sie ist – mit oder ohne Demos, mit oder ohne alternative Medien. Es ist heute kaum anders als damals, 68, als ein Häuflein Studenten meinte, eine Revolution gegen die 98% der systemtreuen Bürger durchsetzen zu können. Wie absurd war das denn? Heute mag es ein paar mehr kritische Stimmen mitten in der Bevölkerung geben, doch das ist immer noch eine verschwindende Minderheit gegenüber all denen, die gern Maske tragen, Abstand halten und es nicht erwarten können, endlich ihren digitalen Impfpass zu erhalten, mit dem sie dann gewisse Privilegien (In vergangenen Zeiten Grundrechte genannt) glücklich wahrnehmen dürfen. Frage ich herum, wird mir das immer gern bestätigt. Wie klar zu erkennen ist gilt das z.B. auch für die Leute – Kulturbereich – die ihre Existenz gerade verlieren. Sie kritisieren nicht, sie wählen ihre Peiniger und hoffen, dass doch ein paar Krümel für sie vom Tisch fallen werden.
    Wie ich sagte: Realität. Da können wir dann ruhig in unseren "oppositionellen Cliquen" weiter träumen.

    • Nevyn sagt:

      Das zeigt wohl, dass sie meisten Menschen genau das sind, wofür die Eliten sie halten. Mit denen wäre was Besseres auch nicht zu machen. Realitäten anzuerkennen, kann manchmal hart sein. Ich konzentriere mich schon seit längerem darauf, mich selbst zu ändern, statt die Welt.

    • Hartensteiner sagt:

      Mir geht in dem Zusammenhang durch den Kopf: Wenn man eine Schlacht verloren hat (Sieg durch Demos), muss man das akzeptieren. Der Krieg ist deshalb noch nicht verloren, aber eine neue, andere Taktik ist zu überlegen. Für die nächste Schlacht.

    • Nevyn sagt:

      Der Fehler ist, überhaupt einen Krieg führen zu wollen. Der Teufel lacht über die, die ihn bekämpfen wollen, denn damit hat er sie schon involviert und in der Tasche. Er fürchtet die, die ihm schlicht widerstehen.

    • Hartensteiner sagt:

      Nevyn – "keinen Krieg zu führen" klingt in meinen pazifistischen Ohren sehr gut. Aber dann frage ich mich, was wäre geschehen, wenn man gegen das 3. Reich keinen Krieg geführt hätte? Bis 1933 war der Kampf um das Bewusstsein der Masse verloren, als mein Großvater noch sagte: "Wer Hitler wählt, wählt den Krieg!". Dann war es zu spät. Wenn Du also ohne Krieg den neuen Neofaschismus stoppen willst, müsstest Du wissen, wie man die Bewusstseinsindustrie erfolgreich ausschaltet und die Menschen zu eigenem freien Denken bringt – ehe es zu spät ist. Im Moment pfeifen die Spatzen das "zu spät" schon von den Dächern und ein gedachter Krieg scheint schon verloren, eher er überhaupt begonnen hat. Die Masse der Bevölkerung (nicht nur in D) hat sich mit verblüffender Bereitwilligkeit längst dem neuen Faschismus unterworfen, legitimiert ihn von Wahl zu Wahl und wehrt sich mit Zähnen und Klauen dagegen, auch nur die geringsten Informationen annehmen zu wollen, die Heuchelei und Lüge aufdecken könnten. Nun kannst Du mal erklären, wie Du mittels der "Ohne-Hand-Schule" (Zen-Buddhismus, Schwertkunst, siegen ohne das Schwert ziehen zu müssen) vorzugehen gedenkst.

  8. Isabelle Emcke sagt:

    https://www.etcgroup.org/content/sugar-daddy-geoengineering

  9. Isabelle Emcke sagt:

    https://freemantv.com/technocracy-and-weather-weapons-jim-lee/

  10. Sabine sagt:

    Mit dem Ende des 2. Weltkrieges ist die Naziärzteschaft und praktizierende Nazipharmazie nicht ausgestorben.

    Durch meine Erinnerungen als 2 jähriges Mädchen gebeutelt und nie ernst genommen, entdeckte ich kürzlich diese Dokumentation :

    https://www.youtube.com/watch?v=oW24BaiLz8A

    Sie hat mir sehr dabei geholfen mir selbst endlich zu 100% zu vertrauen und zu glauben.
    Etwas was mir seit meiner Verschickung, in meiner gesamten Kindheit tagtäglich ausgeredet wurde.

    Auf jeden Fall ist diese Dokumentation beispielhaft, für eine durch Politik und Wissenschaft Hand in Hand gehende Zerstörung der Kindheit und der Gesundheit der eigenen "Rasse" unter dem Deckmäntelchen genau das Gegenteil zu wollen.
    Es würde mich nicht wundern, wenn diese Doku nicht mehr lange im Netz zu finden sein wird.
    Jedenfalls nicht, wenn dadurch viele Zusammenhänge aufgedeckt werden.

    • Hartensteiner sagt:

      Die beschriebenen Formen der Misshandlung würde ich mit dem Begriff TRADITION begreifen. Heute wird das mit der ganzen Bevölkerung veranstaltet. Die Menschen verhalten sich darin ganz genau so, wie die Kinder in diesen Verschickungsheimen.

    • Nevyn sagt:

      Och, man kann schon mal das Eine oder Andere heute zugeben, nach 50 oder mehr Jahren. Das entlastet und lenkt von der Gegenwart ab. Wen interessiert das heute noch, außer die Opfer? Die Kirche hat Millionen gescheffelt, da kann man sich schon mal ein Bedauern rausquetschen. Kostet ja nix. Die Kinder von heute werden subtiler traumatisiert. Natürlich wieder im Sinne der Gesundheit und zu ihrem Besten. Mit mehr versteckt in irgendwelchen Heimen sondern ganz öffentlich.

    • Hartensteiner sagt:

      Nevyn – so ist es. Wurde früher der Wahnsinn noch versteckt, so ist er heute "hiding in plain sight", was soviel heißt wie öffentlich, unbemerkt, als normal verkleidet. Das "Neue Normal".

  11. erni sagt:

    Jedes einzelne Beispiel im Artikel zum "Neuen Menschen", die sind alle aus der Zeit des Nationalsozialismus aufbereitet, Aber jeder Aspekt davon trifft bei genauem Hinsehen auch auf die zeitgleichen Entwicklungen und Versuche mit vergleichbaren Folgen in der Sowjetunion zu, unter der Herrschaft der Kommunisten, der von Lenin, Stalin, Mao in China und seine Epigonen zu.

    Warum also so ein langer Text der sich ausschließlich mit den Versuchen zum "Neuen Menschen" bei den Nationalsozialisten abarbeitet? Die kommunistischen Diktaturen mit Konzentrationslagern, Millionen Verfolgter und Ermordete, sehr viel länger bei dem Versuch den "Neuen Menschen" zu formen, deren Weg viele Millionen Leichen pflastern, auch und gerade die Kommunisten in China unter Mao.

    Vergleichbar kann ich fragen, wie wohl der Nationalsozialismus 70 Jahre nach Hitler ausgesehen haben mag.

    • Hartensteiner sagt:

      Vergleiche hinken immer etwas, mal mehr, mal weniger. Aber Deine Vergleiche Hitler=Stalin=Mao hinken derart, dass von ihnen nur abgeraten werden kann. Der Vergleich mit der Nazizeit im Artikel bezieht sich auf reale Einzelheiten, die tatsächlich vergleichbar sind. Die vielen Millionen Leichen bei Stalin und Mao sind dagegen Hervorbringungen der Propagandamühlen. Eine genauere, historische Untersuchung auf Faktenbasis und Archivmaterial zeigt das.

    • A.B. sagt:

      Hitler "und die Seinen" waren mehr westlich, also darwinistisch orientiert, hatten das Ziel der Evolution schon gefunden (der Arier) und brauchten "nur noch" das Unwerte hinwegzuselektieren. Klaus Schwab hingegen beispielsweise folgt mehr der Lenin-Stalin-Mao-Linie und will den neuen Menschen direkt erschaffen. Unter anderem mittels Elektrifizierung, Lenin quasi beim Wort nehmend.

    • Hartensteiner sagt:

      A.B. hat es ebenfalls nicht richtig. Was verstanden Leute wie Lenin unter dem "neuen Menschen"? Dazu:
      1. Was war der "alte Mensch", den sie vorfanden? Das war der Mensch, dem über zahllose Jahrhunderte eine Sklavenmentalität aufgeprägt worden war.
      2. Dagegen der "neue Mensch": Ein Mensch, der – und das kann über Generationen dauern – diese Sklavenmentalität hinter sich lässt und ein Sich SELBST BESTIMMENDES INDIVIDUUM wird.
      Leider hat man das nur in Ansätzen realisiert und – was die Grundlage hätte sein müssen – alle Macht an die Menschen an der Basis zu übergeben nie gewagt. Und genau das war es, was den Untergang der UdSSR und der anderen "realexistierenden, sozialistischen Staaten" möglich gemacht hat.
      Nachtrag: "Wir" verstehen uns ja gern als einen solchen, selbstbestimmten Menschen. Doch bei genauerem Hinsehen quillt die Sklavenmentalität aus Augen, Ohren und Mündern.
      Und Schwabs neuer Mensch? Das ist der, dem die Sklavenmentalität genetisch und digital eingebrannt worden ist.

    • wasserader sagt:

      Zu Hartensteiner.
      "Die vielen Millionen Leichen bei Stalin und Mao sind dagegen Hervorbringungen der Propagandamühlen."
      Ein ambitionierte Behauptung , besonders wenn die Geschichtsschreibung zur Geschichte Deutschlands
      unter der US Besatzung als neutral vorausgesetzt wird .

    • Hartensteiner sagt:

      "Wasserader" – um zunächst mal ein wenig Ordnung in die amerikanische Geschichtsschreibung zu bringen würde ich "Eine Geschichte des amerikanischen Volkes" von Howard Zinn empfehlen. Zur Ergänzung dann von Roxanne Dunbar Ortiz "An indigenous history of the United States". Erinnere mich u.a. an die Beschreibung, mit welchem Stolz US-"Elitetruppen" sich das Geschirr ihrer Reitpferde aus Indianerhaut hatten anfertigen lassen.
      Diese Bücher sind die seltenen Ausnahmen im gewaltigen Chor der sonstigen Selbstbeweihräucherung der US-Geschichte.
      Dann wissen wir also, mit wem wir es zu tun haben und können alle weiteren Versuche einer offiziellen Geschichtsschreibung aus den USA oder in ihrem Dienste besser einordnen. Das betrifft die deutsche Geschichte so wie die der UdSSR oder Chinas.
      Das heißt aber noch lange nicht, dass damit über den Nazi-Wahnsinn etwas Positives gesagt wäre. Um den einzuordnen befrage man die Überlebenden des (kleinen) Widerstandes, die aus dem KZ zurück kamen oder die ganz knapp draußen überlebt hatten. Auch die, die schon vor 33 sagten: "Wer Hitler wählt, wählt den Krieg" und die recht behalten hatten.
      Das getan kann man dann den Hintergrund des internationalen Geldes usw. (Wieder USA!) betrachten, der da begeistert Hilfestellung gegeben hat.

    • wasserader sagt:

      Der Unterschied besteht zwischen einer tabuisierten und sanktionierten Geschichtswahrheit verbunden mit Kollektivschuld
      und freier Geschichtsforschung .

    • Hartensteiner sagt:

      Wasserader – den abgelutschten Drops von der Kollektivschuld lutscht doch schon lange niemand mehr. Die Prinzipien und Verfahren der Verarschung haben ganz neue Formen und Höhen erreicht.

  12. kunolaila sagt:

    Die von Herrn Ulrich Falke ausgekramten Analogien sind wirklich beeindruckend gruselig.

    • erni sagt:

      Welche Gräueltaten zu ihrer Zeit haben die jeweiligen Führer der Kommunisten in ihrem Herrschaftsbereich nicht begangen?
      Wer dafür mit passenden Analogien argumentieren will, der kann bei Lenin, Stalin, Mao, Pol Pot reichlich davon finden welche den Nationalsozialisten zu Recht zugeschrieben werden. Das Ziel heiligt die Mittel? Was für ein Blödsinn.
      Wer nach Analogien zu den Versuchen den "Neuen Menschen" zu schaffen sucht, der kommt an den Methoden der jeweiligen Monster der Neuzeit nicht vorbei. Da reihen sich die Nationalsozialisten als Gleiche unter Gleiche mit ein.
      Zitat:
      Irgendwann habe ich angefangen aus meiner Geschichte zu lernen und habe die gezielte Ermordung von Menschen aus niederen Beweggründen wie Rassismus, Ideologien, Eroberungswahn, Patriotismus, Ausbeutung kritisch hinterfragt.
      Zwangsläufig erfährt man dann von einigen Ausrottungsfeldzügen bei anderen Kulturen wo sich dann, vorausgesetzt man kann noch bis drei zählen, schnell herausstellt: Ein singuläres Ereignis war das, was hier bei uns in Deutschland geschehen ist bei weitem nicht.

      Ein Beispiel:
      In den ersten 50 Jahren nach der Entdeckung Amerikas durch die katholischen Spanier waren bereits eine Million Indianer im karibischen Raum zugrunde gegangen – ermordet, durch Zwangsarbeit zu Tode geschunden oder an Infektionen gestorben. Nach 150 Jahren waren in ganz Amerika 100 Millionen Menschen gestorben – über 90 Prozent der Bevölkerung (Südwestpresse, 2.5.92). Der katholische Theologe Leonardo Boff nennt die Eroberung Amerikas den "größten Völkermord aller Zeiten" (Publik-Forum, 31.5.91).

      Die Spanier behandelten die Indianer schlimmer als Tiere und massakrierten sie auf grausamste Weise. Sie erhängten "zur Ehre der Apostel und Jesu Christi", wie sie sagten, jeweils 13 Indianer über einem Feuer, sodass sie gleichzeitig erstickten und verbrannten. Sie trieben die Indianer in Fallgruben mit spitzen Pfählen, verstümmelten sie oder warfen ihre Kinder lebendig den Hunden vor.
      Der Kazike Hatuay wurde vor seiner Verbrennung gefragt, ob er sich taufen lassen wolle, um wenigstens in den Himmel zu kommen. Er fragte zurück, ob denn auch Christen in den Himmel kämen. Dies wurde bejaht. "Sogleich und ohne weiteres Bedenken erwiderte der Kazike, dort wolle er nicht hin, sondern lieber in die Hölle, damit er nur dergleichen grausame Leute nicht mehr sehen, noch da sich aufhalten dürfe, wo sie zugegen wären. "(taz, 21.2.87).
      So, und nun last uns über Vergleiche reden.

    • Hartensteiner sagt:

      Randbemerkung: Der "neue Mensch" sozialistischer Gesellschaften war "der alte Mensch" minus der eingepflegten Sklavenmentalität. Es war kein Übermensch, es war ein normaler, ein freier Mensch. Umgesetzt wurde das bislang stümperhaft bis gar nicht – aber die Idee war richtig.
      Schwabs "transhumaner Mensch" ist dagegen genetisch so modifiziert, dass die Sklavenmentalität zu seinem Wesen wird.

  13. Deakehler sagt:

    Ja, wann wird Hannah Arendt endlich zur Pflichtlektüre Geschichte-/Gemeinschaftskunde?

    • Hartensteiner sagt:

      Ich würde auch dringend "Vita Activa" von Arendt empfehlen, worin eine Basis für eine zukünftige Gesellschaft gelegt wird.

  14. Astrid sagt:

    Wo kann ich ohne Maske etwas zu essen kaufen? Ich gehe stehts ohne Maske in Supermärkte aber mittlerweile geht mir das auf den Wecker das jedes mal der Systemkriechende Marktleiter ankommt und ein Gespräch mit vielen zuschauenden Lemmingen stattfindet die wie hypnotisiert der Auseinandersetzung lauschen. Wenn die ganzen Merkeljünger hier in Deutschland mit Maske und Impfmerkmalen herumlaufen und leben wollen sollen sie´s doch tun. Die Intelligenteren werden auch noch hier weggehen und dann verkommt das Land eben. Ich bin schon vor 15 Jahren hier weg und komme nur noch meine Eltern zu sehen. Aber mittlerweile habe ich mich innerlich schon verabschiedet. In diesem Land habe ich nichts mehr zu suchen.

    • Nevyn sagt:

      Bei meinem Bäcker um die Ecke. Lecker und freundlich. Die Adresse verrate ich aber nicht. Wenn das ein Bot abgreift, haben die morgen das Ordnungsamt auf dem Hals.

  15. Ancastor.gardian sagt:

    Es wurde eigentlich alles gesagt und das nicht nur von aufklärenden Journalismus, ja auch von überall auf der Welt sich befindende Fachleute aus Medizin, Wissenschaft und Wirtschaft, sowie von Whistleblowern und ja selbst von diesen eliten Kreisen selbst.
    Die Zahlen sind eindeutig, die Realität zeigt es jeden Tag und wie dieses Konstrukt aggiert und handelt, ist ein klares Indiz, eigentlich ein Beweis, dass wir uns wieder in einem neuen Faschismus bewegen. Er ist nur gut getarnt, wie so vieles in unserer Gesellschaft gut getarnt ist, wie z.B. die Diktatur, die als repräsentative Demokratie daher kommt.

    Deren große Waffe, die immer irgendwann gezogen wird, ist die Verleumdung der Aufklärer durch die Vergabe des Titels Verrückter. Damit ist dann jede Diskussion beendet, weil Verrückte gehören betreut und den kann man nicht helfen.
    Verschwörungstheoretiker, Spinner, Esotheriker und all diese Kampfbegriffe, dienen dazu, sich als die eine Wahrheit hinzustellen und der Rest kann nur gefährlich sein und muss zum Wohle aller Anderen, am besten weggesperrt werden.

    Sobald das System gefährdert wird und die eigenen Balken unter der Last der Lügen drohen zu brechen, weil die Aufklärung dagegen wirkt, braucht es diesen Joker und damit sind diese Verbrecher sofort vogelfrei und die Anderen sind verrückte Bedrohungen für die tolle Gemeinschaft die wir alle sind und… ab mit dem Kopf, wegsperren, die sind doch nicht ganz helle.

    Da kann man mit Argumenten und Beweise um sich werfen, wer als verrückt gebrandmarkt ist, ist eben verrückt und dem hört man nicht mehr zu, weil dies alles sowieso nur Auswüchse von Wahnsinn sind.

    Wir befinden uns langsam hineingeschubst, im Krieg und es geht um unsere Leben um die Körper um das Denken, um jeden Zentimeter Freiheit. Denn wenn wir vollüberwacht sind und wer 7600 Satelliten um uns herum stationieren will, der plant damit irgendwas, und überall durchleuchtet und die Daten alles, wirklich alles, jeden Aspekt des Seins zentral ausgewertet in Profilen liegen, dann sehe ich hier eine Machtübernahme. Der Fortschritt wird als Waffe gegen uns verwandelt und ich habe vor 20 Jahren noch gedacht, das wir bald alle durch die Technik und deren Möglichkeiten unglaublich frei sein werden.
    Das war noch die Zeit, als ich das System so wie man es mir untergeschoben hat, absolut nicht verstanden hatte und dachte, wir sind alle frei und naja… die Illusion halt die irgendwann zerplatzt ist wie eine Seifenblase und ich gemerkt habe, dass ich eigentlich in einer totalen Abhängigkeit lebe zu Leuten die mich stetig nur unten halten wollen und plündern und fremdbestimmen durch und durch. Mein Leben nicht wirklich relevant ist, ausser in der Werbung, sondern ich als Arbeitstier dienen muss und anschliessend im Laden mit den paar Pfennigen die man einem lässt, dann alles wieder über die Preise reinbezahle, auch meinen Lohn, samt Lohnnebenkosten und Steuern und Schulden und gigantische Profitmaxierung in den Preisen bei stetigen Dumping und Knechtung…

    Ne lass mal.. eine noch üblere Zukunft die hier aufgebaut werden soll und mir Roboter dann gegenüberstehen, die mich programmiert wie sie, sind kalt und herzlos und seelenlos, nötigen werden, im Auftrag von deren Besitzern, und die ich am Ende noch im Armut unter Zwang selbst helfe mitzubauen oder zu warten, darauf kann ich gerne verzichten.
    Diese Automaten schauen kurz im Datencenter nach und halten mich dann noch an, das dieses Getränk was ich gerade bestellt habe, meine Gesundheit zu weit schädigen und ich laut Versicherungsdiktat dies nicht trinken darf und somit die Bestellung nicht ausgeführt wird.
    Außerdem bin ich heute noch nicht meine 5 Km gelaufen, da sieht man eindeutig an meinem Bewegungsprofil des Tages und nächste Woche ist meine 3. jährliche Schutzimpfung angesagt, nach der ich 2 Wochen ausfalle wegen Durchfall und Kopfschmerzen.
    Ja das wird ein geiles Leben werden. Denn sobald ich gegen dieses Roboterdahsein rebelliere und mich kritisch in einer Kommentarspalte mal wieder auslasse, holen mich die Streifenroboter mit selbstfahrenden Autos ab und sperren mich zur Umerziehung 4 Monate weg, weil meine 3. Verwarnung durch ist wo mir das Konto immer weiter gekürzt und dann gesperrt wurde und mein social Score leider unter die Schwelle von -500 gerutscht ist.

    Wer will das? Und es wird wahrscheinlich noch übler sein, als wir es uns ausmalen können, weil diese Typen einfach totale Psychos sind, die dies alles anstreben.

    Dabei könnten wir ein sehr freies und gutes System für die Menschen bauen. Wann wachen die Leute soweit auf, dass kein held kommen wird. Niemand außer uns wird dies beenden können. Wir müssen uns zusammenschliessen und dies stoppen und nicht vergessen, dass unsere Infrastruktur steht. Es muss gar nicht viel passieren.. Der Finanzcrash ist eigentlich nur eine Zahl. Wir müssen nicht Zahlen nachjagen. Das ist genau genommen sehr leicht abzuwenden. Aber wenn unsere Gebäude und Straßen und Geschäfte usw. kaputt sind, dann haben wir ein echtes problem mit Freiheit die nächsten Jahrzehnte…

    • Deakehler sagt:

      Genau, auf meinen alten Fender Amp erklingt "The Pusher" gespielt auf der ollen Gibson und als Text
      "der Schubser", genau in dieser Bedeutung. Diese Reaktionäre. Panamakanalerbauer. Diese Logistikfreaks, sich gegen jeder Natur Auflehner. Im Glauben immer den längern Atem zu haben. Laut Nietze haben sie Gott schon vor über 100 Jahren zu Grabe getragen.

      Die Liebe und Zärtlichkeit der Welt außer ihrer Grenzen stoßen sie davon
      – sie werden eines Tages erfrieren

    • Hartensteiner sagt:

      Ancastor, ich habe den Eindruck, dass Deine Erfahrungen und Überlegungen von weit mehr Menschen geteilt werden, als man erfährt.
      Ergänzen würde ich noch – auch wenn Geld nur Zahlen sind – dass mittels Corona D und EU die Chance ergriffen haben, soviel Geld wie möglich zu drucken und hinauszuwerfen wie irgend möglich, primär in die Taschen der Konzernoligarchie. Ziel: Die Menschen als Steuerzahler auf Generationen in der Schuldenknechtschaft zu halten, die Du beschrieben hast.

  16. Hartensteiner sagt:

    Ein Autor, der sich endlich einmal nicht nur kein Blatt vor den Mund nimmt, sondern sich auch nirgends über die Realität hinweg heuchelt. Wer sich nach dieser Lektüre irgendwann wieder verwirrt fühlt, sollte einfach diesen Artikel erneut lesen.
    Und wer das nochmal anders hören möchte, der oder dem empfehle ich im Corona-Ausschuss, Sitzung 44, ab ca. 3 h 12 min, das Gespräch mit Vera Sharav, die gerade noch als Kind der Verfolgung und Vernichtung entkam und die aus dieser Erfahrung deutlich erkennt, was sie heute vor sich sieht:
    https://www.youtube.com/watch?v=Xb9dpuKaDrM&t=14384s
    Lässt man sich das alles sorgfältig durch den Kopf gehen, auf der Zunge zergehen, dann nimmt man auch wahr, dass erklärt ist, wie außerordentlich schwierig es ist, die Gehirne der Masse aus der Umklammerung durch die Propaganda (Bewusstseinsindustrie) zu befreien und die damit verbundenen, nicht eben überwältigenden Chancen von Widerstand, der dennoch geleistet werden muss. Vera Sharav meint, dass es gerade die Pflicht der historischen Verantwortung der deutschen wäre, sich diesmal nicht verführen zu lassen, sondern vielmehr die Führung im globalen Widerstand zu übernehmen. Schaffen wir das?

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