Digitale Zentralbankwährung: Wird die Einführung bereits vorbereitet?

Ein Kommentar von Ernst Wolff.

Während Politik und Medien die Bürger wegen steigender positiver PCR-Tests einmal mehr in Angst und Schrecken versetzen, laufen im Hintergrund Prozesse ab, die unser aller Leben in den kommenden Jahren und Jahrzehnten erheblich stärker beeinflussen werden als es die Krankheit Covid-19 vermutlich je vermocht hätte.

Das wichtigste und für uns alle bedrohlichste Projekt, das zurzeit weltweit unter Hochdruck vorangetrieben wird, ist die Einführung digitaler Zentralbankwährungen, mit denen man offensichtlich versuchen will, das globale Finanzsystem vor dem endgültigen Kollaps zu bewahren. Das wird zwar auf Dauer nicht gelingen, könnte das aktuelle System aber noch für eine kurze geschichtliche Etappe am Leben erhalten.

Der Preis, den wir alle dafür zahlen müssten, wäre allerdings hoch: Der Plan sieht nämlich vor, dass jeder Bürger nur noch ein einziges digitales Konto bei der Zentralbank unterhält und sämtliche Finanztransaktionen darüber vornimmt. Bei gleichzeitiger Abschaffung des Bargeldes würde es uns allen damit unmöglich, uns der vollständigen Kontrolle durch den Staat zu entziehen.

Natürlich wird ein solches Vorhaben innerhalb der Bevölkerung auf erheblichen Widerstand treffen. Da es aber keine andere Möglichkeit mehr gibt, das bestehende Finanzsystem mit herkömmlichen Mitteln weiter am Leben zu erhalten, lautet die für die Verantwortlichen entscheidende Frage:

Wie lässt sich das digitale Zentralbankgeld am besten einführen?

 Es ist sehr gut möglich, dass es dafür bereits einen Plan seitens der Finanzelite gibt und wir schon mitten in seiner Umsetzung stecken. Eines der wichtigsten Anzeichen hierfür ist der durch den Lockdown vorsätzlich herbeigeführte Crash an den Finanzmärkten. Er hat den Zentralbanken den höchst willkommenen Grund geliefert, die bisher größten Summen künstlich geschaffenen Geldes ins System zu pumpen und die Zinsen auf den bisher niedrigsten Stand zu senken.

Damit aber hat man dem System nur eine vorübergehende Atempause verschafft. Die Konsequenzen des Lockdowns sowie die ständig neuen Corona-Maßnahmen werden in absehbarer Zeit – und das lässt sich mit absoluter Sicherheit voraussagen – die seit dem Zweiten Weltkrieg größte Welle an Entlassungen und einen erneuten drastischen Einbruch an den zurzeit komplett überhitzten Finanzmärkten nach sich ziehen.

Da eine weitere Zinssenkung in den Negativbereich führen und das Bankensystem von innen her zerstören würde, wird man auf den kommenden Crash nur mit der Injektion noch höherer Summen als im März/April 2020 reagieren können. Das aber wird nicht ausreichen, um die Lage zu stabilisieren, denn die einsetzende Massenarbeitslosigkeit wird zu einem gewaltigen Nachfrage-Einbruch und damit einem Warenüberhang führen, der ebenfalls systemgefährdend wäre. Hiergegen gäbe es dann nur noch ein Mittel: das Helikoptergeld.

Von der Inflation zur Hyperinflation

Wir werden also aller Wahrscheinlichkeit nach eine Kombination aus zweistelligen Billionen-Injektionen und der Verteilung von Riesensummen an Helikoptergeld erleben. Das aber wird unweigerlich in eine Inflation führen, die – und das ist ein weiteres Indiz für einen bereits bestehenden Plan – von der US-Zentralbank und der EZB ja bereits angekündigt und als „erwünscht“ bezeichnet worden ist.

Diese Inflation wird sich allerdings sehr schnell in eine galoppierende und dann in eine Hyperinflation verwandeln, weil das Helikoptergeld ja kontinuierlich erhöht werden müsste, was die Alltagspreise immer höher treiben und eine nicht endende Spirale der Geldvermehrung in Gang setzen würde.

Der Finanzelite käme die Hyperinflation natürlich sehr gelegen, denn wir leben zurzeit mit der höchsten Schuldenlast aller Zeiten – und die würde mit jedem Prozent Geldentwertung stärker dahinschmelzen. Weniger gut sähe es dagegen für die Empfänger des Helikoptergeldes aus: Ihre Bezüge würden stets hinter der immer stärker anziehenden Inflation herhinken, was innerhalb der Bevölkerung mit großer Sicherheit zu zunehmender Unruhe und irgendwann zu schweren sozialen Verwerfungen führen dürfte.

Der größte Trumpf der Zentralbanken: die Ahnungslosigkeit der Bevölkerung

Das so entstehende gesellschaftliche Chaos aber würde der Zentralbank die einmalige Chance bieten, auf ihren größten Trumpf zu setzen: die Unwissenheit der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung, die die Inflation für eine Art Naturphänomen hält und nicht begreift, dass sie gewollt ist und vorsätzlich herbeigeführt wurde. Die Zentralbank könnte genau diese Ahnungslosigkeit ausnutzen und sich als „Retterin“ inszenieren, indem sie den Menschen über das digitale Zentralbankkonto ein dauerhaftes „Grundeinkommen“ anbietet, über das ihre Zahlungen zeitnah an die Inflation angeglichen werden könnten.

Mit der Durchsetzung dieses Plans, auf den sehr viele Zeichen der vergangenen Wochen und Monate hindeuten, würde die Finanzelite – ohne jede Anwendung von Gewalt – gleich drei Fliegen mit einer Klappe schlagen: die eigene Macht erhalten, ihre Schulden loswerden und durch die Hintertür ein Geldsystem einführen, mit dem sie den Rest der Bevölkerung kontrollieren und disziplinieren könnte.

Da die technische Umsetzung der Einführung des digitalen Zentralbankgeldes durch die großen IT-Konzerne vorgenommen und diese das System dadurch mitbeherrschen würden, wäre die Welt damit endgültig im autoritären Korporatismus angekommen – womit sich der Lebenstraum des Benito Mussolini mit einem Dreivierteljahrhundert Verspätung erfüllt hätte.

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Danke an den  Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: Noska Photo / shutterstock.com

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14 Kommentare zu: “Digitale Zentralbankwährung: Wird die Einführung bereits vorbereitet?

  1. Völlig überraschend hat der ‚Volksfreund‘ Julian Reichelt von der großen Tageszeitung nunmehr ‚eingesehen‘, daß die Corona-Seuche grad so schlimm ist, wie die Pest im Mittelalter (https://www.bild.de/politik/2020/politik/merkels-neue-grossstadt-regeln-jetzt-sind-die-tage-und-wochen-die-entscheiden-73336140.bild.html), und ist daher umgeschwenkt und warnt und mahnt! Gar nicht überraschend ist, daß Ernst Wolff bei allem geblieben ist, was er gestern noch gesagt hat: Es droht uns eine Bargeldabschaffung als höchste Ausprägung des Finanzfaschismus, mit der man gegebenenfalls Wertveränderungen der Währung verschleiern kann und die Verteilung des Helikoptergeldes organisiert, die dem endgültigen Kollaps direkt vorausgeht. Ich will mich nicht gegen den Schweigemarsch wenden, weil ich denke, daß jeder Protest besser ist als gar keiner! Wenn wir aber uns der Weltwirklichkeit verstehend gegenüberstellen können, dann sollten wir das auch tun und beispielsweise die Gedanken von Ernst Wolff, Ulrich Mies und Hermann Ploppa aufnehmen und reflektieren und nicht etwa schweigen, wie die jämmerliche Anzahl von 11 Kommentaren unter Wolffs Beitrag es nahelegt, obwohl mir bei der Auswahl der Beiträge für KenFM durch Ken Jebsen zugegebenermaßen auch oft die Worte fehlen.

  2. Ja, man ahnt, das ist alles richtig. Es wird so kommen. Und geduckt wie Mäuse vor der Katze erwarten wir. Ziel erreicht: Wir sind gebannt.

    Wir wissen und wir sind willenlos.

    Wir wissen, das Kapital hat uns an seinen Fingern und zieht die Fäden. An denen zappeln wir.

    Demokratisches Geldsystem: Was soll das sein? Ich kann mir nichts vorstellen dabei.

    Ausgeglichener Staatshaushalt, gefordert von den Einen, kritisiert von den Andern. Die Macht des Kapitals wächst, wenn wir Schulden machen, das Kapital wächst, ohne Arbeit zu verrichten. Die Arbeit machen die, die die Schulden bedienen, über Steuern, Mieten und mit jedem Stück Brot, mit allem, was sie kaufen.

    Die Spaltung in Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist die Trennlinie zwischen Kapital und Arbeit.

    Vor hundert Jahren hat Rudolf Steiner eine Dreigliederun des sozialen Organismus vorgeschlagen. Diese will diese Spaltung aufheben. Der Arbeitleitende und der Arbeitsleistende stehen in einem freien Vertragsverhältnis. Nur wer im Betrieb tätig ist, kann diesen führen. Die Produktionsmittel sind Gesellschaftseigentum und werden den für den Betrieb Befähigten zur Verfügung gestellt. Die Befähigten können sich frei entfalten im Dienst für die Mitmenschen. Die Entlöhnung ist Bestandteil einer freien Vereinbarung unter den Zusammenarbeitenden.

    Die Vermögensverwalter haben heute eine grosse Macht über die Betriebe. Das Vermögen haben sie zu einem nicht geringen Teil von Altersvorsorgegeldern der Arbeitenden. Diese Vermögensverwalter müsste man überzeugen können, dass sie ihre Macht auch anders, im Dienste der Arbeitenden, einsetzen könnten. Oder man könnte sie von Rechts wegen verpflichten dazu.

    Link zu GA 23 "Rudolf Steuner: Kernpunkte der sozialen Frage":
    http://bdn-steiner.ru/modules.php?name=Ga

  3. "Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch."

    Bisher wird die Gefahr sehr unterschiedlich wahrgenommen, Menschen auf dem Land sehen die Dinge anders als in der Stadt, zwischen besitzende und bisitzlosen Menschen, bei jungen gegenüber älteren Menschen aber auch zwischen handlungsfähigen und handlungsunfähigen Menschen etc.

    Untersuchungen zeigen aber auch, dass nicht der Stärkste bei Krisen überlebt, sondern gesellschaftliche Verbindungen der gegenseitigen Hilfe die besten überlebenschancen haben.

    Die Digital-, Finanz- und Pharmaindustrien brauchen die UNFREIHEIT DES MENSCHEN bzw. den totalitären Staat um als selbsterhaltenes SYSTEM überleben zu können. Die lebensnotwendige Primärproduktion kann von ihnen nicht geleistet und muss erzwungen werden. Dieser Zwang darf als solcher nicht wahrgenommen oder muss nur als vorrübergehende Massnahme gesehen werden.

    Ich spreche hier bewusst von einem System, d.h. ein System das Menschen für die systemische Umsetzung benötigt. Dieses "Systemungeheuer" generiert scheinbare Vorteile durch Kontrolle und Beherrschbarkeit und verspricht Wohlstand, Klimaschutz, Freiheit und Frieden. Die Umsetzung muss jedoch aufgrund der Komplexität von "wissenschaftlichen Experten" durchgeführt werden, die bei genauer betrachtunbg ehr "einer Glaubenssekte" angehören.

    Das "Systemungeheuer" ernährt sich durch Angstsubstanz und bekommt scheinbar eine Übermacht ohne substanzieller Eigenkraft. Es ernährt sich über die Angst von intellektuellen "Unfähigkeits-Menschen" mit ihren vielen "Dumm-Anbetern".

    Solange es nicht begriffen/bemerkt wird, dass es unsere Angst ist, die das Ungeheuer zum Ungeheuer macht, wird der Spuk auf dem Geister-Globus anhalten. Die Angst lässt sich nur im konkreten sozialen Kontext auflösen und nicht mit Abstand und Maske.

    Wir brauchen eine neue gemeinwesenorientierte Wirtschaftsordnung.

  4. Vielen Dank an Herrn Wolff für das Flagge hissen. Der Aspekt des Versuchs eine Hyperinflation zu schüren ist neu für mich. Habe ich was falsch verstanden, oder sind die Schulden der Menschen bei einer Währungsreform nicht immer wertmässig mitübertragen worden?

    Die Hintergründe zu diesem Themenkomplex "Zentralbankgeld, bedingungsloses Grundeinkommen, ID2020, Bargeldabschaffung, Totalüberwachung" sind umfassend von Herrn Haering beschrieben (ich weiß, Herr Rüdiger Rauls wird jetzt wieder in Schnappatmung übergehen):

    https://norberthaering.de/die-regenten-der-welt/grundeinkommen-weltwirtschaftsforums/

    Wie auch immer, ich bin für ein (Schulden-) Jubeljahr. Ich hab keine Schulden, keiner hat bei mir Schulden (Ania bitte notieren), aber die Menschen da draussen alle jubeln zu hören, wäre schon was tolles.

    • Bücher zu SCHULDENERLASS – SCHULDEN-JUBELJAHR

      Michael Hudson Lending: Foreclosure and Redemption From Bronze Age Finance to the Jubilee Year
      https://michael-hudson.com/2018/08/and-forgive-them-their-debts/
      https://www.amazon.com/-/de/dp/3608947485

      Christoph Pfluger: Die Strategie der friedlichen Umwälzung – eine Antwort auf die Machtfrage
      http://edition.zeitpunkt.ch/buch/die-strategie/

  5. Nicht nachvollziehen kann ich, wieso es der Finanzelite entgegen kommen sollte, wenn "unsere" Schulden dahin schmelzen? (letzter Absatz unter "Von der Inflation zur Hyperinflation") – und zwei Absätze weiter unten: Wieso würde die Finanzelite "ihre" Schulden loswerden – sie ist doch wohl grundsätzlich auf Gläubiger- und auf der Habenseite!?

  6. Das was man auf biegen und brechen stetig versucht aufrecht zu erhalten, ist und wird sein, das System von Minderheiten mindestens überleben zu lassen, bzw. weiterbestehen zu lassen.

    Also das was die ganzen Probleme verursacht soll fortbestehen. Die ganzen Dinge die die da so tun, laufen und drehen sich stetig um dieses Thema. Deswegen fühlt sich das und ist es am Ende ja auch, so widerwärtig mafiös und hat stetig den Kern Kontrolle, zentralisierte Macht, Fremdbestimmung, einfach im Grunde gegen die Masse für wenige Gewinner.

    Denn unsere Probleme sind hausgemacht und mit den richtigen Ansätzen noch immer relativ leicht zu beheben. Dies bedeutet aber den Zusammenbruch der Diktatur der Minderheiten und das Beenden dieses schrecklichen Herrschaftskonstruktes.
    Diese Leute sitzen aber an den Schlatzentralen und überlergen sich hin und her, wie sie sich an der Macht und dem Geld und der Kontrolle halten, dabei aber das System wandeln können und die Menschen so wenig wie möglich eigene Freiheit erlauben, denn je mehr wir davon haben, desto schwächer ist die Position der Machtelite.

    Das ist der eigentliche Konflikt der sich hier im Hintergrund abspielt.
    Wenn man uns wirklich helfen würde wollen, müsste man sich sozusagen selbst abschaffen als Parasit. Das tun diese Typen nicht und daher steigt stetig der Druck und das System fährt gegen die Wand, wo es doch mit ein paar wenigen Eingriff, sofort besser dastehen würde. Eingriffe die wieder die Macht der Wenigen senken und die Werte zurückverteilen, Rechte und Freiheit gewähren, den Wahnsinn der Plünderung von allem stoppen, wirkliche Aufklärung betreiben etc.

    Das ist also eine Spirale die hier läuft, die mit den Mitteln die sie in Gang gesetzt haben, nicht geheilt werden kann, man sie aber stetig weiter füttert.
    Das geht aber nur noch mit immer mehr faschistischen Sklavereimethoden. Und diese setzen vor allem erstmal die Totalkontrolle voraus. Daher werden die bestehenden Gesetze angegriffen und alles stetig immer mehr zensiert, eingeengt, durchleuchtet und und und…

    Ein Wandel ist nur mit Einsicht dieser Leute und Machtaufgabe drin, oder wenn uns selbst ermächtigen und diese Leute absetzen bzw. die Schaltzentralen wieder in unsere Hand nehmen und dann die Regeln für uns neu definieren.
    Die anderen Möglichkeiten, will ich nicht aufzählen, da sie verheerend sind und unsere Geschichte genug Leid und Blut und Tod gesehen hat.

    • "Diese Leute sitzen aber an den Schlatzentralen und überlergen sich hin und her, wie sie sich an der Macht und dem Geld und der Kontrolle halten"

      Das sehe ich etwas differnezierter. Diese Leute sitzen an der Macht und an den Heblen bzw. an dem Geld weil wir diese dazu legitimieren.
      Sehen Sie, die könnten den ganzen Tag Verordnungen und Gebote bzw. Verbote erlassen, die im Endeffekt nur ihre Wirkung haben, weil wir diese anerkennen. Wenn diese Anerkennung nicht gegeben wäre, dann würde diese Personen keinerlei Macht haben und die einzigen Hebel die betätigt werden würde, wäre die Schaltung im Auto.
      Ergo. man kann diese Leute ganz einfach, unkompliziert und ohne auch nur ein Tropfen Blut entfernen, indem man Sie nicht mehr legitimiert, bzw. ganz einfach ausgedrückt EINFACH IGNORIEREN.

      Das einzige was gebraucht wird ist eine Einigung des Souveräns. Da liegen die Probleme. Einen klaren alternativen Weg, auf den sich auch geeinigt wird.

  7. 1. Schulden != Vermögen, und zwar per Definition. Werden die Schulden über Inflation eingeschmolzen sinken auch die Vermögen.
    2. Nicht Warenüberhang sondern Warenknappheit ist die Vorraussetzung für Inflation. Das wird überhaupt nicht besser, wenn wir alle Arbeitslos sind, und keine Inflationspreise zahlen können. Inflation entsteht dann, und nur dann, wenn wir versuchen mit gedrucktem Geld Güter zu kaufen, die nicht existieren und daher nicht für alle reichen, die sie benötigen. Dann und nur dann wird über den Preis ein Auswahlverfahren eingeführt, wer die Güter erhält und wer nicht, und dieses Auswahlverfahren funktioniert über einen Preis, den einige Zahlen können, andere aber nicht.
    3. Helikoptergeld / Grundeinkommen ändert daran nichts. Es kann ein Versuch sein, allen ein ausreichendes Einkommen zur Verfügung zu stellen, um die Grundbedürfnisse zu stillen. Aber zu Hyperinflation kann es nur führen, wenn es 1. Hyperinflationär ausgezahlt wird, was 2. überhaupt nur dann vorstellbar ist, wenn eine Verknappung der Lebensmittel dazu führt, dass sich nicht mehr alle Menschen (in Deutschland/der westlichen Welt – im Unterschied zur dritten Welt wo wir seit jeher Hungertote in Kauf nehmen) ihr Täglich Brot bezahlen können. Dann könnte eine Politik, die keine Ahnung hat versucht sein mit Helikoptergeld erhöhungen entgegen zu wirken, in Unkenntnis der Tatsache dass nicht Geldmangel sondern Nahrungsmangel das zugrunde liegende Problem ist.

    Inflation hängt an den Löhnen, bzw. am Einkommen der Menschen, die den 'Inflationswahrenkorb' einkaufen müssen. Fragt Heiner Flassbeck.

    • Ja, sehe ich genauso. Die können das Spiel noch sehr lange weiterspielen (sollte seit 2007/08 klar geworden sein). Siehe hier: https://www.youtube.com/watch?v=1XThCaraPxI

  8. Halte ich fuer hellsichtig, meine damit zutreffend, was der Autor da schreibt. Es scheint da eine Dreifachstrategie im Hntergrund zu laufen, die sich lueckenlos psychologisch ergaenzen soll.
    1.
    Angst erzeugen.
    Mausfelds Bisherthema.
    2.
    Verwirrung.
    Jetzige Phase. Politkomiker haben die Unbelehrbaren zu mimen (Oberclown Trump hat sich "Corona" eingefangen, hihi. Viehbranding mit Maske.
    3.
    Weltrettung.
    Die "guten Hirten" verteilen "Rettungsgelder".

    Ziel: die bequemsten Sklavenratten sind jene, die freiwillig nach jeder Melodie tanzen.
    Problem: die Evolution setzt eindeutig auf Fuelle. Nicht auf Verengung.
    Heisst:
    Die obige Strategie 1 bis 3 strebt zum genauen Gegenteil von Fuelle. Wird also grandios erbaermlich scheitern.

    • "Ziel: die bequemsten Sklavenratten sind jene, die freiwillig nach jeder Melodie tanzen."

      Den kannt ich noch nicht, bzw. anders.

      "Die besten Sklaven sind die, die denken Frei zu sein"

      Aber Ihre Version klingt poetischer 🙂

  9. Wer braucht da noch ein Fragezeichen: Schon Mitte Oktober (also quasi jetzt) startet ein Testlauf der EZB, siehe Heise Online am 2.10. (heise.de/-4918430).
    "Wir sollten darauf vorbereitet sein, einen digitalen Euro einzuführen, sollte dies erforderlich werden." (Christine Lagarde)

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