KenFM im Gespräch mit: Dirk Ehnts („Geld und Kredit: eine €-päische Perspektive“)

Der Euro leidet an einer zerstörerischen Fehlkonstruktion. Kein Land der Euro-Zone kann ihn an die eigene Volkswirtschaft individuell durch Auf- oder Abwertung anpassen.

Vor der Einführung dieser Gemeinschaftswährung war jedes Land in Europa bezüglich der eigenen Währung souverän. Wenn der Export der heimischen Waren stagnierte, konnte ein Staat über die Abwertung des eigenen Geldes die Produkte gegenüber der Konkurrenz einfach billiger und somit attraktiver machen.

Dieser Mechanismus hatte einen synchronisierenden und damit stabilisierenden Effekt auf ganz Europa und die Welt, und wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges nicht umsonst in Bretton Woods festgelegt. Flexible Wechselkurse sind nötig, solange Volkswirtschaften sich massiv voneinander unterscheiden. Das ist bis heute der Fall. Die Einführung des Euros kann man mit einer elektronischen Einspritzanlage vergleichen, die nur eine Einstellung kennt und mit dieser starren Einstellung im gesamten Fuhrpark eines Konzerns verbaut wurde. Ob Schwerlaster, Sportwagen, SUV, Bus oder Oldtimer, alle bekommen dasselbe Gemisch ohne Rücksicht auf das individuelle Einsatzgebiet des Fahrzeuges.

Ist beispielsweise die Einstellung für den Sportwagen perfekt, lässt sie den LKW gar nicht erst anspringen, während der Oldtimer beim Stop-and-Go chronisch absäuft. Jede Anpassung am Einspritzsystem würde immer den gesamten Fuhrpark betreffen. Das kann nicht funktionieren, und jeder Autobauer weiß das.

Bei der Einführung des Euros waren offensichtlich „Mechaniker“ am Werk, die von Tuten und Blasen keine Ahnung hatten. Der Euro wird scheitern, oder aber die Staaten, die ihn nicht verkraften, werden sich von ihm verabschieden müssen. Tun sie das nicht, wird ihr Preis für den Euro, neben der schon jetzt enormen Jugendarbeitslosigkeit, ein Ruck ins neofaschistische Lager sein. Dieser Virus wird Europa zerstören.

KenFM sprach mit Dirk Ehnts über den Status quo der Gemeinschaftswährung Euro und seine politische Wirkung auf die unterschiedlichen Volkswirtschaften des Kontinents.

Ehnts ist Diplom-Volkswirt in Staatswissenschaften. Seine Forschungsschwerpunkte sind Geldtheorie, Außenhandel und die Entwicklungsökonomie der sogenannten „Finanzmärkte“.

In seinem bahnbrechenden Buch „Geld und Kredit – eine €-päische Perspektive“ erklärt er u.a., warum der Euro selbst für die Nationen, die ihn eingeführt haben, eine Fremdwährung bleibt, warum die EZB nicht wie angenommen die Geldmenge in der Euro-Zone bestimmt, und warum Staaten generell nicht auf Steuereinnahmen angewiesen sind, um haushalten zu können.

Das Buch ist Sprengstoff. Der Autor ist ein absoluter Experte auf einem Gebiet, das uns alle betrifft, wenn wir mit Euros bezahlen.

Inhaltsübersicht:

00:01:16 Wie lange wird es den Euro noch geben?

00:20:22 Das Grundproblem des Euros und der Mythos der freien Märkte

00:39:57 „Macron muss liefern“ – Die Eurozone am Scheideweg

00:45:08 Gewagte Thesen rund um das Thema Geld

01:13:08 Welcher Staat steigt als erstes aus dem Euro aus und was würde ein Ende des Euros bedeuten?

01:25:43 Warum Staaten eigentlich nicht pleitegehen können

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48 Kommentare zu: “KenFM im Gespräch mit: Dirk Ehnts („Geld und Kredit: eine €-päische Perspektive“)

  1. Super Sendung. Danke. Der Deutsche Makroökonom Heiner Flassbeck sagt ebenfalls seit Jahren, dass die Löhne in DE steigen müssen. Wäre auch ein Kandidat für eine Sendung bei KenFM. Von ihm gibt es auch viele Vorlesungen auf Youtube. Leider ohne gute und tiefgreifende Fragen von belesenen Journalisten. https://makroskop.eu/

  2. Da die Sektenmitglieder der jeweiligen Offenbarungsreligion, hier der des Kapitalismus, weiterhin die moralischere Moral haben, hier noch ein Süßes Schmankerl

    Die Kulturgeschichte des Geldes (Dreiteiler)
    http://www.br.de/presse/inhalt/pressemitteilungen/springer-und-suess-102.html
    Teil 1
    https://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=67143
    Teil 2
    https://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=67144
    Teil 3
    https://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=67145

    Ehrlich gesagt kann euch keiner helfen, wenn ihr nur das eingetrichterte wiedergebt:
    Wer den tätigen Verstand durch die offenbarende Vernunft ersetzt, erntet statt Wissende nur gläubige Bürokraten.
    Wer einem Verfahren zustimmt und sich anschliessend über das Ergebnis beschwert, hat es nicht anders verdient, ganz einfach.

    • @ FMA

      Ein positiver Beitrag von Ihnen, der Resonanz verdient.

      NB: Auch am Hof waren gewisse Themen den Hofnarren vorbehalten, heute Kabarettisten genannnt.

  3. wie kann es sein dass Politiker immer noch im Amt sind die Cum-Ex und Cum-Cum Geschäfte absegen, die Autobahnen und Krankenhäuser, Schulen und sämtliches Volkseigentum den Kapitalisten zu Fraß vorwerfen?! Warum werden diese Politiker nicht zur Verantwortung gezogen? Warum werden sie nicht angezeigt?!
    Ist das keine Korruption???!!!

    • Die weltweite Antikorruptionskampagne geht von den Lobbyisten aus, deren Geschäftsmodell Korruption ist, und dient dazu, die Konkurrenz auszuschalten in den Ländern, in denen sie die Vorarbeit leisten für die Übernahme durch ihre Auftraggeber.

  4. Das große Über der Politik unserer Zeit ist Korruption. Die Technokraten in Brüssel, die Politiker in den Europäischen Ländern, alles ist bid in die letzten Winkel von Korruption und Erpressung durchsetzt. Die Korruption hat einen anderen Namen: Lobbyismus. Das ändert aber nichts an der Tatsache dass es einfach Korruption ist. Angriffskriege sind ja auch Friedensmissionen, also ist Korruption Lobbyismus.
    Ich fand den Beitrag erhellnd in Bezug auf die Staasanleihen, der Gast hat dieses Thema mal von einem anderen Blickwinkel ausgeleuchtet. Das ist gut! Ich kann die Lüge unserer korrupten Politiker nicht mehr hören dass wir ja die ganzen Schulden der nächsten Generation aufbürden.
    Leider glauben die Gehirn gewaschenen Deutschen in großer Zahl diese Lüge und lassen sich damit freiwillig immer mehr ausrauben. Denn eas ist es anderes als Raub, wenn jetzige Generationen keine Mittel haben um sich und ihren Lieben ein würdiges Leben zu finanzieren?!
    Was ist es anderes als Raub, wenn Renten und Sozialleistungen geschleift werden, die Menschen immer weniger in der Tasche haben und die dekadenten Reichen sagen: sollen sie doch Kuchen essen?!
    Zum BGE hätte er sich enthalten sollen. Die bizarren Argumente kann man so nicht stehen lassen und es zeigt meiner Meinung nach nur eines: er hat sich nicht mit dem BGE beschäftigt.
    Die Wahl in Deuschland wird ein Desaster. Jetzt schon abzulesen an den Parteien die uns serviert werden, aus denen wir auswählen dürfen. Wieder nur ein Wort Korruption und Vetternwirtschaft.
    Man kann wahrlich nur auf die Wahl in Italien hoffen… aber Medienkartell und die Unterhaltungsabteilung der Rüstungsindustrie (Politiker) werden auch in Italien nichts unversucht lassen um weiter gegen das Volk und für die Kapitalisten Politik zu machen.
    Man kann nur hoffen, dass Parteien wie die Deutsche Mitte stark genug werden um als Alternative auftreten zu können, man kann nur hoffen, dass STrömungen wie Syriza so stark werden dass sie nicht innert kürzester Zeit umgedreht werden können. Und wenn nicht auf dieser Ebene, vielleicht gibt es noch ganz andere Überraschungen.
    Vielleicht gehen die Menschen von ganz allein in Richtung Paralellwährungen, vielleicht ist es den etablierten Kartellen nicht möglich diese zu kapern und für sich zu instrumentalisieren, vielleicht…
    Vielleicht werden die Menschen auch bewusst und achtsam, vielleicht wachen immer mehr Menschen auf. Denn: was kann MC Donalds noch tun wenn die Menschen diesen Dreck, der nur von den Qualen der Tiere und der in diesem Sytem befindlichen Menschen profitiert,nicht mehr konsumieren?! Das war nur ein Beispiel und ist so ziemlich auf ALLE UNSERE HANDLUNGEN übertragbar.
    In diesem Sinne: rLOVEution!!!!

    • Die Korruption ist eines der Hauptübel. Nicht das korrumpieren selbst, sondern das sich korrumpieren lassen. Insbesondere durch Konsumgüter. Sie machen uns träge und passiv. Wir lassen geschehen, was nicht geschehen sollte -weil es uns ja immer noch gut geht. Wirklich? Lässt sich eine solche Situation tatsächlich als „noch gutgehen“ bezeichnen?

  5. Ergänzend zum Thema des euphemistisch genannten Neoliberalismus, Faschismus, das Bsp. Chile wo die Chicago Boys, unter der Obhut Augusto Pinochets, ihr Experiment beginnen durften. Modell für Griechenland, steigende Suizidraten. Modell für die EU, Depression durch Hartz IV, nun auch für Frankreich:

    Der Selbstmörder-Turm zu Santiago – Absturz in das neoliberale Elend

    In Santiago de Chile erlangte ein Wolkenkratzer in den letzten Jahren negative Berühmtheit – der Gran Torre Santiago gehört zu einem gigantischen Einkaufszentrum des Cencosud-Imperiums des chilenischen Tycoons Horst Paulmann und zieht massenweise Selbstmörder an. Besitzer Paulmann gilt als einer der größten Anhänger des von Augusto Pinochet eingeführten neoliberalen Wirtschaftssystems, das indirekt die meisten dieser Selbstmorde verantwortet. So schließt sich der Kreis, wie Frederico Füllgraf für die NachDenkSeiten aus Chile zu berichten weiß.
    (…)
    Paulmanns Cencosud profitierte vom neoliberalen Versuchslabor der Chicago Boys und stieß sich gesund an der sozialen Ungleichheit. Zum einen mit niedrigen Löhnen und miserablen Arbeitsbedingungen für die tausendfache Belegschaft, zum anderen mit der Massenverschuldung der Kundschaft.
    (…)
    Als Pionier der Shopping-Malls führte Paulmann auch die Kreditkarte ein und damit seine chilenische Kundschaft ins Verderben. In Chile lebende Ausländer werden bei ihrem ersten Supermarkt-Besuch mit einer deprimierenden Beobachtung an der Kasse konfrontiert: die meisten Chilenen zahlen mit Kreditkarte – wenn die verdammte Karte nur noch Kredit hätte!
    (…)
    Systemkritische Sozialpsychologen, Soziologen und Politikwissenschaftler stellen Verbindungen her zwischen der depressiven Epidemie, langen Anfahrts- und Arbeitszeiten, niedrigen Löhnen und Produktivität, teurer Altersversorgung und niedrigen Renten, der weitverbreiteten Korruption in Staat und Wirtschaft, der Enttäuschung mit den demokratischen Regierungen, usw. In einem Wort: Die Ohnmacht vor der nicht abreißen wollenden Herrschaft neoliberaler Lebensformen. (…)

    Die Soziologin María Emilia Tijoux sieht hingegen alarmierende pathologische Signale in den Reaktionen auf die Selbstmorde. Die Gleichgültigkeit der Gesellschaft bezeichnet sie als Anzeichen von Barbarei. „Das ist so etwas wie der Triumph des Marktes… Die Toten werden wie Abfall behandelt. Das Geschäft darf nicht gestört werden, das Rad des Kapitalismus muss sich weiterdrehen. Makaber wird es, wenn die Menschen zum Costanera-Center strömen, um zu sehen, wie sich Menschen in den Tod stürzen“.

    http://www.nachdenkseiten.de/?p=38841

  6. Die Auswahl der Gäste bei Herrn Jebsen kann man in den allermeisten Fällen als glänzend bezeichnen. Das Interview mit Herrn Ehnts gehört in meinen Augen zu den Highlights. Ich habe erstaunlich viel erfahren, was mich als Freund der Ideen vom Bedingungslosen Grundeinkommen und alternativen Geldsystemen zum Nachdenken gebracht hat. Mir behagt zwar ein Schuldgeldsystem auch nach dem Interview immer noch nicht sonderlich, aber daß es Schulden nichts Schlechtes sein müssen bzw. im Schuldgeldsystem das Instrument der Wahl, war mir vom Gedanken her bislang fremd. Auch die mögliche (Noch-)Reformierbarkeit des Euro, falls es zu einer europäischen Fiskalunion kommen könnte, fände ich erstaunlich.

    Was mich aber noch brennend interessieren würde, ist, ob ein reformierter Euroraum immer noch ein ungerechtes System wäre, in dem leistungslos erworbenes Kapital zu den Superreichen hinauffließt. Explizit wurde darauf nicht eingegangen, dies herauszulesen war ich nicht in der Lage. Als enormer Skeptiker unserer Demokratie, in der ich nicht glaube, daß gute Ideen zur Verwirklichung gelangen können, weil immens starke Kräfte diese zu verhindern wissen, befürchte ich aber, wäre ein reformierter Euro zwar in der aktuellen Situation eine Entlastung, aber immer noch keine gerechte Lösung.

  7. Zum bedingungslosen Grundeinkommen wurden m.M. Fehlschlüsse und Widersprüche sichtbar.

    1.
    „Wenn man den Leuten, die kein eigenes Einkommen haben eines geben würde, würden die nicht mehr arbeiten.“ Sorry, aber da ist der Widerspruch doch offensichtlich: Wer kein Einkommen hat, arbeitet ja bereits nicht. Ausserdem bekommen die im aktuellen System ja bereits ein Grundeinkommen vom Staat, für die ändert sich ja dann auch mit einem bedingungslosen Grundeinkommmen nichts.

    2.
    Wenn man sagt, dass Menschen sich stark über Arbeit identifizieren, wie kann dies dann ein Argument sein, dass man dann nicht mehr arbeiten würde, wenn man sich auf ein Grundeinkommen verlassen könnte? Das sagt ja gerade, dass Menschen arbeiten wollen über den Anreiz der Entlöhnung hinaus!

    Schliesslich scheint mir, dass nicht begriffen wurde, dass es beim bedingungslosen Grundeinkommen darum geht, auch denjenigen, die ein eigenes Einkommen haben, das auszuzahlen, was sie erhalten würden, wenn sie kein eigenes Einkommen hätten. Also es muss endlich begriffen werden, dass wir ein System des garantierten Grundeinkommens haben und wir (die Befürworter des BGE) dies in ein System des bedingungslosen Grundeinkommens umwandeln wollen und das ändert nur für die etwas, die keinen Anspruch auf ein Transfereinkommen haben.

    • Ja, richtig – gegen Ende des Interviews fand ich die Argumentation von Herrn Ehnts schwach, gerade auch zum BGE.

      Über weite Strecken des Interviews fand ich ihn gut. Dass „Merkcron“ dringend – nach der Wahl – etwas machen müssen, um den Euro einigermaßen zusammenzuhalten, ist ja nun sogar schon in die MSM vorgedrungen. Allein, mir fehlt komplett der Glaube, dass man zu wirklich tiefgreifenden Reformen willens und in der Lage ist – und v.a. würde man die sonstigen Grundübel des Neoliberalismus unverändert lassen oder weiter verschärfen.

    • Anscheinend wird hier noch immer nicht verstanden das der Euro eine Katastrophe ist, eine unhaltbare Katastrophe.
      Arbeistslosigkeiten bis 50% in südliche Länder.
      Das einzige gute der Euro ist das der Euro das Ungeheuer EU vernichten wird, weil Brussel nicht sehen kann dass der Euro Brussel vernichtet.
      Beherrscht zurück gehen nach die alte Währungen ist gut möglich, aber Brussel wird das nicht tun.
      Leider macht der Euro es Merkel möglich das Berlin der wirkliche Hauptstadt der EU ist.
      Und wie Kohl sagte, das einzige was Merkel wichtig findet ist Macht.
      Es ist natürlich möglich das die anti Deutsche Stimmung in den südlichen Länder viel stärker wird.
      Deutschland kann ohne Export nicht leben, wenn Protektionismus entsteht inn die südliche Länder ist das eine Katastrophe für Deutschland.
      Das ist der Furcht Merkel’s für Marine le Pen und Mélenchon.
      Noch ist es möglich beherrscht zurück zu gehen zu EEC, aber ich fürchte, nicht lange mehr.

    • @Pieter Kamp

      Das sehe ich auch so. Der Euro ist eine Katastrophe, wie die ganze EU eine Katastrophe für die Völker Europas ist. Aber den Leuten geht es noch zu gut, vor allem in Deutschland, dem „Exportweltmeister“, deshalb erkennen sie das herankommende Unheil nicht, und wer nur treudoof Qualitätslügenmedien konsumiert, hat nicht einmal die leiseste Ahnung.

      Bei Diskussionen über alternative Geldsysteme vermisse ich immer die Machtfrage. Ausmalen kann man sich viele schöne Modelle, aber unter welchen Machtverhältnissen, in welcher Gesellschaftsordnung kann ein anderes Geldsystem, beispielsweise das Vollgeld, überhaupt durchgesetzt werden? Bestimmt nicht in der jetzigen kapitalistischen Ordnung, mit den USA als drohnenmörderischem Strippenzieher und ihren willfährigen Marionetten und Macronetten in der EU. Ein anderes Geldsystem gibt es nur nach einer Revolution und die ist nicht in Sicht, unter den heutigen Bedingungen vielleicht gar nicht mehr möglich.

    • @ Pieter Kamp
      es wird verstanden, sicher nicht von allen, weil es ja den deutschen „relativ“ gut geht!
      ich teile deine Ansichten, habe gehofft das der FN gewinnt, um genau dieses Debakel „EURO“ aufzulösen, wäre sicher auch besser für den Franzosen gewesen, wenn man sich das Wirtschaftspolitische Programm (FN) anschaut. Auf Deutsche Politik braucht man nicht zu setzten. Die Linke wird zersetzt und die restlichen Parteien kann man mit der SED (2.0) vergleichen.
      wir haben ja noch in Italien 2018 Wahlen, wer weiß, möglicherweise haben die Italiener dickere „eier“ als die Franzosen, sich gegen Deutschland durchzusetzen. Von den kleinen Ländern wird sicherlich auch nichts zu erwarten sein und wenn es keine krisenhafte Entladung gibt, werden wir noch max. bis zur nächsten Wahl in Frankreich warten müssen.
      So in etwa ein kurzer Überblick meiner Einschätzung

    • Als Volkswirt behaupte ich das das Geldystem gut ist.
      Die Machtfrage ist sehr legitim, als die Goldstandard abgeschafft wurde konte soviel Geld gemacht wurden, als die Leute die das System beherrschen wollen.

      Die Goldstandard war natürlich Wahnsinn, mit viel Mühe Gold aufgraben, und es dann wieder begraben in tiefe Keller.
      Auch verhinderte die Goldstandard schnelle Anpassung des Geldvolumen wenn es nötig war, Columbus fuhr dafür weg.

      Umgekehrt, keine Standard mehr mach viel mehr Verantwortlichkeit nötig bei Leute die Geld machen können.
      Gerade der Euro, mit ein ECB worauf niemand Griff hat, macht es möglich politische Spielchen zu spielen soviel Draghi, oder die Bankwelt, will.

      Wenn wir noch eine Währung pro Nation hatten waren Zentralbanken auch selbstständig, aber die Selbstständigkeit war Theorie, kein Land wurde zustehen das seine Zentralbank dd Land zu grunde richtete.

      Das Grundeinkommen, ich sehe nicht wie Arbeitende Leute bezahlen wollen für Leute die arbeiten können, aber keine Lust dazu haben.
      Das Grundeinkommen hat aber nichts zu tun mit das Geldsystem.
      Schon das Römische Reich hatte ein Grundeinkommen, das Volk bekam Brot ohne Zahlung.
      Damit verhinderten die Reichen Rebellionen.

    • @ Pieter Kamp
      und wieder stimme ich zu.
      an dem vorhandenen Geldsystem ist technisch nichts auszusetzen. leider liegt dieses in „demokratischer Hand“
      was mich dazu führt zu überlegen, ob es nicht besser wäre Wirtschaftspolitik grundsätzlich von Politik (Populismus) zu entfernen und diese unabhängig gesteuert von Logik und Vernunft weit weg von Politik anzusiedeln!
      leider gibt dazu historisch keine Beispiele. das ist in meinen Augen die wichtigste Frage um die sich alles dreht.

  8. Großartiges Interview! Was mich aber stutzig macht, ist der Umstand, dass sich alle Staaten innerhalb des Euro-Raumes im Dilemma befinden, weil sie sich mit einer „Fremdwährung“ (euro) finanzieren. Sie haben daher keine Souveränität über „ihre“ Währung und können „fremdbestimmt“ werden. (siehe Griechenland). Das ist in meinen Augen ein großes Manko.

    • Beinahe richtig…
      „…dass sich alle Staaten innerhalb des Euro-Raumes im Dilemma befinden…“

      Es gibt da ein Land auf das dies nicht zutrifft. Können sie erraten welches?

      Aber mit dem „grossartigen Interview haben sie völlig Recht. Manche Beiträge auf kenfm sind einfach hervorragend.
      Da ärgert man sich bei so manchen Gut-Menschen Schwachfug weniger über die daran verschwendete Zeit.

    • „alle Staaten innerhalb des Euror-Raumes…“ ist falsch. Es gibt noch Staaten die noch so etwas wie Demokratie haben wie Dänemark, die hatten ihre Bürger abstimmen lassen welche Währung sie haben möchten und die waren so klug und blieben bei ihrer Krone. Meines Wissen nach, haben die weniger Probleme.
      Dann sind noch osteuropäische Länder wie Tschechien, Polen, Ungarn, die bis heute sich widersetzen. Über Polen und Ungarn habe ich nur wenig Wissen.
      Tschechien, wenn es seine Bürger wie in Dänemark abstimmen lässt, dann wird es nie den Euro zustimmen, aber aufgrund von Brüsseler Druck hält man sich mit der Abstimmung zurück, jedoch haben die Tschechen noch so etwas wie einen Volksvertreter. Unter Vaslav Klaus wurde die Einführung des Euros immer weiter verschoben.
      Im Nachbarland Slowakei, hatte man gleich den Euro eingeführt.
      Wenn man jetzt diese beiden Länder miteinander vergleich, dann sieht man dass die Slowakei fast griechische Misstände haben, während die tschechische Republik sich noch einigermaßend dagegen währen kann, weil sie noch eine eigene Währung hat. Aber darüber wird ja in den westlichen Hauptnachrichten nicht berichtet. Menschen die Vorort sind bzw. dort leben wissen von den Zuständen.
      Was aber in Tschechien und wahrscheinlich in allen anderen Eurostaaten die den Euro nicht haben, beobachten kann, ist, dass kontinuierlich Angriffe mittels Hilfe von den dort ansässigen Oligarchen geführt werden.
      Also, ohne Manipulation durch Banken und den jeweiligen Oligarchen würde Tschechien noch besser ergehen. Unter den erst kürzlich abgesetzten Finanzminister Tschechiens Andrej Babiš hatte man auf Teufel kommt raus den Euro in Tschechien forciert. Und wenn man diesen Namen im Netz sucht, dann findet man immer das Übliche heraus.
      Es bleibt spannend wie die Brüsseler Mafiosi das handhaben, weil die Bürger der ehemaligen Ostblockstaaten haben Erfahrung im Widerstand gegen einen Regime.

    • Achja, nur mal so im makro-ökönomischen Kontextrahmen gesprochen, wenn man diese Erkenntnisse hat, dann kann man nicht behaupten dass der Euro nur Implementierungfehler sowie das Resultat opportunistisches Handeln der jeweiligen Politiker ist.
      NEIN, es ist alles so gewollt mit einer einzigen Absicht dahinter, die ist nämlich dem tolkien’chen Spruch gleich: „Einen Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden“

    • Ja, son snow… so simpel ist leider so ziemlich alles. Die „Elite“ stellt die Gesetzesmacher und der Urnenpöbel wählt diese.. freiwillig.

      Ausweg? Fehlanzeige, bei solchen Völkern.

  9. Ein sehr erhellendes Gespräch. Herzlichen Dank. Es gab Zeiten, in welchen es einige Volkswirtschaftler in Deutschland gab, welche die ökonomischen Zusammenhänge kannten. Ich hatte selbst das große Glück während 2 Semester bei Professor Wolfgang Stützel an der Universität Saarbrücken in der 1960 Jahren in die Volkswirtschaftliche Saldenmechanik eingeführt zu werden (es gibt noch einige Websites, welche sich mit diesem Thema befassen). Hierzu bedarf es keiner mathematischer Kenntnisse. Doch einfache, empirische Techniken, welche nach dem Prinzip des gesunden Menschenverstands funktionieren haben es in der Wissenschaft schwer; denn Wissenschaft will sich immer durch „Geheimnisse“ wichtig machen. Hoffen wir einmal, dass durch den neuen französischen Präsidenten und durch Zusammenwirken von Frankreich-Spanien-Italien die desaströse Vorherrschaft der deutschen Finanzpolitik beendet werden kann. Wenn nicht, sehe ich ebenfalls die Eurozone auseinanderbrechen und dass Frankreich eine Parallelwährung zum Euro aufbaut mit der französischen Staatsbank, welche den Staat mit nicht rückzahlbarem und nicht verzinsbarem Geld versorgt, wie dies bis 1974 der Fall war. Es gibt immer Wege, um einen unhaltbaren Zustand zu beenden.

  10. Was haltet ihr davon die Diskussion nicht weiter auf der Symptomebene zu führen?

    Was bedeutet Ökonomie, ökonomische Verhalten?

    Warum nenne ich die Ökonomik Ökotherik?

    Was ist vernünftiges Handeln?

    Was ist überhaupt Vernunft?

    Was ist der Unterschied zwischen Vernunft und Verstand?

    Ich kann die Welt verstehen, ich kann sie nicht vernünftigen, weshalb?
    (@ Tony Hill Hier liegt die Antwort, weshalb eine (tatsächlich konkrete) Idee nicht abstrakt sein kann, sie wird nur für allgemeingültig erklärt)

    Was ist Moral? Was ist Transzendenz? Was ist Offenbarung?

    Freiheit ist ein unbestimmter Zustand, Gerechtigkeit ist ein unbestimmter Zustand, Sicherheit ist ein unbestimmter Zustand.
    Gleichheit ist ein ebenso unbestimmter Zustand.
    Was ist mit Gleichheit in diesem Sinne gemeint?
    Ein Gleicher unter Gleichen meint, daß sich kein Mensch über einen anderen erhebt und folglich auch keiner einem anderen unterwirft.

    Homo Sapiens, der weise Mensch, wo ist er geblieben?
    Abgesoffen im völlig besoffen Zustand im moralischen Sumpf.

    Und ja, ich habe eine sehr schwere Moralallergie.

    • „Was haltet ihr davon die Diskussion nicht weiter auf der Symptomebene zu führen?“

      wenn du wegen Beinschmerzen zum Arzt gehst, ist es für dich kein Problem wenn dieser eine Kopfamputation vorschlägt!
      Klever, Ursachen zu ignorieren…

    • „Freiheit ist ein unbestimmter Zustand…“

      Ja, das hättest du wohl gerne (oder auch nicht).

      Selbst der Ansatz von Freiheit ist NUR und erst dann möglich, wenn du in deinem Leben nicht mehr gezungen bist ständig Geld zu verdienen um dein Leben zu finanzieren.

      Wer irgend etwas MUSS, weil er dafür bezahlt wird, verbringt sein Leben damit sich irgendwelche absurden Wunschvorstellungen einzureden, und bestätigt seinesgleichen auf der Basis von Gegenseitigkeit in Foren. Was zu dem bekannten und weit verbreiteten Ignorieren der tatsächlichen Welt führt.

      Ein Ausweg daraus? Fehlanzeige.
      Manche wissen das übrigens ganz genau. Daher der kompromisslose Widerstand gegen ein BGE.

    • @ keeneahnung
      Wie Dein Benutzername bereits so schön sagt, stimme ich Dir zu:
      Ein Symptom ist ja auch _keine_ Ursache…

      @ Michel Eyquem
      Wenn Freiheit bestimmbar ist, ergo der Gewißheit unterliegt, determiniert ist, dann gibt es keine Freiheit.
      Denken ist hier echt nur ein formales Würfelspiel.

      Geld dient der Verhaltenssteuerung und ist folglich fremdbestimmend und Freiheitseinschränkend.

      Schönen Gruß von der Bürokratie des preuSSischen Duckmäusertums.

  11. Nun ja, Herr Ehnts vermag einige logische Sichtweisen dargestellt haben, doch verharrt er auch wie viele andere Ökönomen in dem System eines Fehlkonstruktes und möchte auch lediglich nur Schönheitskosmetik betreiben.

    Das Wort „Staat“ wurde sehr oft verwendet, nur in die Definition wurde nicht eingegangen.
    Ein Franzose hatte mal für sich beansprucht „l’etat c’est moi“, aber halt absolut für sich allein.
    Jedoch wenn jeder Menschenbürger jetzt dieses Recht für sich beansprucht, dann werden wir erkennen, dass so vieles was die Ökönomie so absondert, völlig absurd ist.

    Wenn ich der Staat bin, dann benutze ich kein Tauschmedium, um das was ich schon sowieso zur Verfügung habe zu bekommen.
    Wenn ich der Staat bin, dann baue ich mir selber keine Einrichtung, um mir das Tauschmedium zu erstellen, was ich nicht brauche, um das zu bekommen, was schon mein Eigens ist.
    Wenn ich der Staat bin, dann kann ich doch nicht selber bei mir Schulden machen, um für zukünftige Anliegen „vorzufinanzieren“.
    Wenn ich der Staat bin, dann lege ich mir doch nicht selber Steuern auf die sowieso dann wieder bei mir landen.
    Wenn ich der Staat bin, dann brauche ich keine Ökönomie um mir selber vorzuschreiben wie und was funktionieren könnte, was ich schon sowieso weiss, dass es so nicht funktionieren wird.

    ABER,
    wenn ich der Untertan eines Staates bin, dann bin ich gezwungen all das zu gebrauchen!

    • Wobei den Staat immer nur sehr sehr wenige Menschen ‚repräsentieren‘.

      Das Steuer, in Form von Rechten, haben nur wenige in der Hand. Geld ist ein Recht (auf Eigentum). Da widerlegt sich die Ökokomik immer wieder selbst und merkt es nicht, denn es ist erst durch das EigentumsRECHT möglich, das Recht des Stärkeren mit psychischen, genauer mit moralischen und nicht mit physischen Mitteln durchzusetzen, wobei letzteres bei Weigerung zur Unterwerfung immer Anwendung findet.

    • @sontungtran
      Ja, das mit dem Zwang ist so eine Sache. Der funktioniert nur, weil wir alle auf das System vertrauen bzw. ihm durch Mitmachen die Möglichkeiten erst geben.

      @franzarwee
      Das Steuer, in Form von Rechten, haben nur wenige in der Hand.

      Das ist es, was beobachtet werden kann. Aber es ist nur so, weil die anderen nicht wissen, dass sie viel mehr sind. Ich frage mich oft, wie einzelne Menschen (bspw. Erdoğan) sooo mächtig werden können und die meisten es wahrscheinlich total bescheuert finden. Das funktioniert doch nur, weil alle mitmachen – höchstwahrscheinlich aus Angst.

      Im Prinzip ist das alles eine Vertrauenssache. Wir sprechen den anderen die Macht zu oder geben dem Staat die Möglichkeit Zwang auszuüben. Nur deswegen, können die da so rumtanzen. Die Frage ist also, wie wir es schaffen können, dass aus der größeren Menge die mitmacht die größere Menge, die nicht mitmacht bzw. einfach was anderes macht erwächst???

      Denn, gefühlt gibt es für mich jetzt schon eine Mehrheit, die mit einem Großteil dessen, was heute so betrieben wird, unzufrieden ist. Wenn ich mich unter Freunden und Bekannten umhöre ist es meist das Gefühl der Ohnmacht und des Prinzips Was kann man alleine schon bewirken?, das dafür sorgt, dass die Menschen zurückhaltend mit ihrem Einsatz bleiben. Zusätzlich vertrauen da wirklich noch viele darauf, dass wählen gehen die Möglichkeit ist, Einfluss zu nehmen.

    • @Hans Dampf,

      „Wir sprechen den anderen die Macht zu oder geben dem Staat die Möglichkeit Zwang auszuüben!……

      Schlimmer noch, wir sind Wiederholungstäter ,aus einem einzigen Grund, nur um ja nicht eigenverantwortlich leben zu müssen.
      Der Staat wird es schon richten…

  12. Sehr gutes Interview.
    Da hat jemand den marko-ökonomischen Rund-um-Blick.
    1.)
    zu Min 50:05
    Es wurde gesagt, dass priv Geschäftsbanken / GB, die ausgegebenen Kredite an Kunden als SICHTEINLAGEN – also Bargeld in der Bank – verwenden, um sich bei der EZB noch mehr „Geld“ für 0,0% leihen zu können.
    Das deckt sich mit dem offenen Brief des Wirtschaftsprüfers Schemann von 2013, der ja feststellte, dass die „Sichteinlagen“ die durch Kreditvergabe entstanden, ein „NICHTS“ sind.
    Alles seit Ewigkeiten bekannt. Nutzt aber nix, die verantwortlichen Leute in Politik sind untätig, denn sie haben den gesetzlichen Rahmen festzulegen.

    http://geldhahn-zu.de/Uebersetzung%20offener%20Brief%20Schemmann%20FASB%20IASB%2017.7.2013.pdf

    Zudem hat der EuGH mit Urteil v. 13.04.2013 einen Riegel vorgeschoben, direkten Zugriff auf Sicherheiten zu haben.
    Banken zwangsversteigern gern bei Schieflage eines Kredites das Kredit-finanzierte Häuschen, weil der Kreditnehmer sich bei Vertragsschluss den „vorformulierten Grundschuld-Bestellungs-Urkunden“ unterwarf. Die vorformulierten GBU verstoßen gegen AGBs und sind nichtig.
    Die privaten Geldschöpfer haben juristisch KEINERLEI Sicherheiten für ihre ausgereichten Kredite und stehen nackt im Nichts.

    2.)
    Jetzt wird auch klar, „warum Banken gerettet werden müssen – Staaten aber nicht“. Der eigene Job hängt daran.
    Min 57:30.
    Klar -, private Banken, die Nichts außer Luft haben und Zins dafür nehmen, muss man retten. Und Finanzminister wird man, wenn man vergessen hat, dass man tatsächlich Bargeld-Spenden von widerlichen Waffenschiebern genommen hat.
    Klarer Fall von Werte-Demenz.

  13. Besten Dank für das Gespräch, es werden diverse Aspekte angesprochen und es gibt darüber Gelegenheit eigene Gedanken zu platzieren.

    Das Thema wurde ja im Rahmen der Nennung des Neoliberalismus angeschnitten, Geld ist Machtinstrument und dient der Erhaltung der Hierarchie.

    Noch einige weitere Anmerkungen zu den Gesprächsinhalten:

    Zur Innovation braucht’s keinen Markt. Vor allem keinen der alles patentiert, dies um es dann eventuell und für alle Zeit in irgendwelchen Schubladen verschwinden zu lassen, denn es könnte sonst den eigenen Platz in der Hierarchie gefährden.

    Produzieren um zu kaufen, kaufen um zu produzieren. Beim Rubikon meinte Herr Böttcher in einem Artikel einmal, „Wir könnten uns auch den ganzen Tag honorarpflichtig gegenseitig blau anmalen und danach gegenseitig kärchern.“ Schön wenn auch mal jemand die Sinnfrage stellt:

    Ruhe in Frieden, Bruttoinlandsprodukt!
    Eine einzelne, unschuldig aussehende Kennzahl zerstört unser aller Wohlergehen, unser Glück und unser friedliches Miteinander. Das BIP gehört verboten. Und zwar sofort.
    von Sven Böttcher

    Ohne Wachstum ist alles nichts. Vermeldet das heute journal ein „+“ vor dem Bruttoinlandsprodukt BIP, ist „gefühlt“ alles gut. Nur wissen die meisten nicht, dass das BIP Kriege, Katastrophen und Kummer als überaus positiv bewertet, während Frieden, Gesundheit und Glück es massiv herunterziehen. Das BIP „tickt“ also komplett anders als 90% von uns, und dass wir es noch immer nicht verschrottet haben, ist gemeinsames Versagen auf höchstem Niveau. Aber im Grunde fehlt uns nur eine Aha-Erkenntnis, um das fürchterliche Ding endlich vom Hof jagen zu können: Lassen wir unsere alternativen Kennzahlen Freunde werden, dann ist das BIP morgen Geschichte.
    https://www.rubikon.news/artikel/ruhe-in-frieden-bruttoinlandsprodukt

    Manche ziehen Uniformen an, manche produzieren das Werkzeug für die Uniformträger. Manche holen Uran aus dem Boden, manche holzen Regenwälder ab, manche fischen Meere leer, usw.
    Auf der täglichen Jagd nach Beute aus dem System, bei immer mehr geht es auch schlicht um’s Überleben, dreht man als Hamster unentwegt am Rad. Hauptsache man läuft und stellt nicht die Sinnfrage, denn sonst könnte sich einem der Schluß aufdrängen, daß das Meiste sinnlos und das Übelste selbstzerstörerisch ist.

    Die Politik, da von falschen Entscheidungen Dieser gesprochen wurde, dürfte sehr wenige Entscheidungen überhaupt getroffen haben, es sei denn man spricht von den Akteuren hinter der Politik.
    Im Begleittext zur Anmoderation des Gespräches, wird von der neofaschistischen Gefahr gesprochen, das gab es schon einmal, beruhte das damals auch auf falschen Entscheidungen oder gab es einen sinistren Sinn und Zweck?

    Es wurde bereits mehrfach darauf hingewiesen, daß die EU niemals gut gemeint war, viel mehr war sie stets ein geopolitisches Instrument.
    Und ja Macron muß liefern, was und für wen? Hat das mit seinen Förderern zu tun?

    Ein „Reicher“ der nicht geerbt hat, hat sein Vermögen auch nicht selbst erarbeitet, er hat schlicht genug für sich arbeiten lassen.

    Griechenland wurde in die Eurozone getrickst, Goldman Sachs hat’s möglich gemacht, dies um es zu filetieren und nebenbei läßt sich erheben wie weit man gehen kann.

    Es wurde kürzlich häufiger angemerkt, daß die „schwarze Null,“ das Kaputtsparen des Staates, der Privatisierung dient.

    Zur Demokratie in der EU, diese ist sogar so undemokratisch, daß sie nicht einmal die elementarsten Ansprüche der Simulation erfüllt, es wurde bereits vor Jahren angemerkt, wäre die EU ein Staat welcher in die EU eintreten wolle, könnte er es aufgrund seiner demokratischen Defizite nicht tun.

    Zum bedingungslosen Grundeinkommen, warum ist Arbeit immer nur Arbeit wenn sie mit dem Erwerb von Geld zu tun hat und warum sollte jemand der ein Grundeinkommen bezieht überhaupt nicht mehr arbeiten wollen?
    Darüber gilt es noch einen weiteren Aspekt zu berücksichtigen.
    Wie wollte man sinnlose, selbstzerstörerische Tätigkeiten „vermarkten,“ wenn der der sie ausüben soll grundversorgt ist?
    Der Hamster hätte darüber auch noch Zeit, über Verschiedentliches nachzudenken, eigene Ideen zu verwirklichen, auch mit anderen zusammen.
    Überhaupt hätte er bessere Laune, wo kämen wir hin sollte dieser Fall eintreten?

    Auch die zunehmende Robotisierung der Gesellschaft sollte nicht unerwähnt bleiben.

    Zum Schluß nochmals zum Geld und darüber hinaus, oder zu Jenen die sich all die Mechanismen ausdenken und sie permanent anpassen, das ist es was die ganzen Räte, Denkfabriken, runden Tische, die Kanzleien, die Kissingers und Brzesinskis, im Dienste der Rockefellers, Rothschilds, Fords, Soros, usw., tun oder getan haben, sich Mechanismen ausdenken, um die Hierarchie im Dienste von „die Welt ist nicht genug,“ zu bewahren.

  14. Leider lässt keine Reaktion sehen das jemand versteht warum es geht: der Euro vernichtete ein wichtiges Mechanismus, das Nationen der Wert ihrer Währung anpassen konnten an ihre Konkurrenz Position.
    Südliche Länder haben, hatten, eine Tradition seit mehr als hundert Jahre der Wert ihrer Währung zu ändern, immer nach unten, um wieder Konkurrenz fähig zu werden.
    Jetzt kann das faktisch nur durch Löhne niedricher zu machen, eine schwierige Aufgabe, wie Griechenland, Italien, Spanien und Frankreich zeichen.
    Das niedricher machen geht nur durch höhe Arbeitslosigkeit, und grosse Politische Probleme, wie auch Macron erfahren wird.

    Sarrazin schrieb ein gutes Buch darüber:
    Thilo Sarrazin, ‚Europa braucht den Euro nicht, Wie uns politisches Wunschdenken in die Krise geführt hat‘, 2012 München

    Leider wird das Brusselse Hof nie beherrscht der Euro fehler beseitigen, Brussel macht keine Fehler.

  15. Es dreht sich alles nur noch ums Geld.
    Es gibt nichts mehr, was nicht damit verbandelt ist und keiner kann sich eine Welt ohne dieses „Wundermittel“ vorstellen.

    Eine gefährliche Abhängigkeit.

    Ich sage Euch mal was:

    Wenn der Tag kommt, an dem es so kriselt, dass die Supermarktregale sich leeren und nicht mehr füllen werden, dann werdet ihr froh sein, wenn ihr einen Landwirt findet, der Euch an seinem Wissen und seiner Ernte teilhaben lässt. Dann werdet ihr wieder bereit sein, Tätigkeiten zu übernehmen, die heute nur wenige machen wollen, weil sie so scheiße bezahlt sind. Dann werdet ihr bereit sein, wirklich hart für Euer Überleben zu arbeiten und feststellen, dass Kooperation und Teilen der Schlüssel ist und Konkurrenz eben doch nicht das Geschäft belebt, sondern immer das Aus für andere bedeutet.

    Dann wird es nicht mehr um ein gutes Gehalt oder den den guten Schnitt beim Aktienhandel gehen, sondern um die nächste Mahlzeit und ihr werdet kapieren, dass man Geld nicht fressen kann und zum Überleben überhaupt nicht braucht.

    Bleibt friedlich…

    Ich

    • Dann menscheln wir wieder…Das gibt Hoffnung, also zurück auf Null!
      Angst davor zu haben zeugt nur von Verlustängsten, hängt man doch all zu gern an seinem lieben Geld…denn je höher der Kontostand steigt, desto größer das Ansehen in dieser werten Gesellschaft.

    • Geld ist, wie alle Regeln eines Glaubens, in seiner Wirkung _a_sozial. Das Gefühl der Verbundenheit wird und muß zugunsten des höheren Wesens, der höheren Moral, zerstört werden.
      Die Verhaltenssteuerung eines Menschen ist nur mit höherer Moral und folglich seiner Unterwerfung unter diese Moral machbar.

  16. Lieber Ken, lieber Herr Ehnts,

    es ist klasse, dass Sie das Thema Geld nun auch einmal aus einer Geldmechanischen und makroökonomischen sektoralen Buchhaltungsperspektive erklären.

    Aber: Ehre, wenn Ehre gebührt!

    Fast alles, Herr Ehnts erzählt entstammt den Schriften der Modern Money Theory = MMT
    (seit 1990 in den USA durch Warren Mosler, Randal Wray, Stephanie Kelten, und Bill Mitchell in Australien, bekannt geworden).

    Es wäre intellektuell redlicher, wenn Herr Ehnts das auch deutlich sagen würde, zumal er auch bei der Herausgabe der deutschen Übersetzung von Warren Moslers lesenswertem Buch: Seven Deadly Innocent Frauds beteiliget ist.

    In dem Buch von Warren Mosler werden die Thesen, die Ken mit seinem scharfen Verstand richtigerweise schon in Ehnts Buch für „Sprengstoff“ hält erst richtig deutlich erklärt.

    Für die deutsche Diskussion wäre es nützlich einmal die verschiedenen Geldtheorien zusammen zu denken:
    Also:
    – Plan B von Popp,
    – Vollgeld & Monetative von Joseph Huber,
    – Kreditlenkung von Richard Werner,
    – produktivitätsorientierte Lohnpolitik von Flassbeck,
    – Begrenzung der Privatschulden von Steve Keen,
    – Gemeinwohlökonomie von Felber,
    – Ecu als Währungsstandard von W. Hankel
    – Grundeinkommen vs. Job Guarantie als ökonomische Stabilisatoren

    und zwar in Abgrenzung zu kulturellem Nationalismus einerseits und zu marxistischem Utilitarismus andererseits, damit eine gerechte Reformperspektive möglich bleibt.

    MMT hat die Geldprobleme der EWU schon in den 1990 thematisiert und seitdem immer kritisch begleitet und auch Problemlösungen vorgeschlagen. Auch zum Thema Reform des Bankwesens hat MMT über die Schriften des Levy Institut (Jan Kregel) beigetragen.

    Es ist traurig, dass eine solche Diskussion in den deutschen Parteien nicht geführt wird, zumal von Vollbeschäftigung und Preisstabilität sowie (qualitativem) Wachstum und Außenhandelsgleichgewicht alle Profitieren: Unternehmer und Arbeitnehmer, Inländer und Ausländer.

    Vielen Dank an Ken & Dirk Ehnts für das informative Gespräch.

  17. Im letzten Abschnitt des Gesprächs wird kurz das bedingungslose Grundeinkommen angesprochen.
    Hier hat sich Herr Ehnts sicherlich noch nicht so viele Gedanken gemacht. Die 2-Klassen-Gesellschaft kommt nicht mit der Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens, sondern ist schon längst da. Der größte Niedriglohnsektor Europas ist Folge des Zwangs unter allen Umständen eine Arbeit aufnehmen zu müssen um nicht seine Sozialleistungen zu verlieren. Das ist für mich das genaue Gegenteil von Grundsicherung und folgt einer politischen Vorgabe (siehe Agenda 2010). Herr Ehnts hat schon angesprochen, dass das Geld- und Währungssystem eine soziale Technologie ist, die nicht nur den Marktgesetzen folgt, sondern mindestens genauso auch von politischen Vorgaben bestimmt wird. Eine stabile Grundsicherung ist keine Frage der Durchführbarkeit, sondern eine Frage des politischen Willens.

    • Eine stabile Grundsicherung ist keine Frage der Durchführbarkeit, sondern eine Frage des politischen Willens.

      Die Frage, die dabei auch gestellt werden sollte lautet:

      Brauchen wir wirklich die Politik, um uns stabile Verhältnisse zu ermöglichen?

      Sollten wir weiter auf die anderen starren, damit die endlich die Dinge für uns in Ordnung bringen? Oder können wir das selbst in die Hand nehmen?

      Ich denke, dass es möglich ist. Wir wissen es nur noch nicht bzw. kennen keine Vorzeigebeispiele, bei denen es geklappt hat. Die jetzige Generation könnte den Grundstein für weitere Generationen legen, dass sich etwas verändert. Wir werden diejeinigen sein müssen, die die Dinge in die Hand nehmen und sie ändern. Wir werden auch diejenigen sein, die dafür die (Mehr)-Kosten aufbringen müssen, damit die nachfolgenden Generationen vielleicht irgendwann garnicht mehr bezahlen müssen. Und das sollten wir im kleinen beginnen. Jeder in seiner Region. Klärt die Menschen nicht darüber auf, ob die Welt eine Scheibe ist oder nicht, klärt die Menschen darüber auf, wie sie die Veränderung herbeiführen können. Das ist doch wichtig.

      Lebt ihnen vor, wie das gehen kann. Organisiert Euch lokal, überlegt, was bei Euch wichtig ist, und dann legt Eure Kräfte (Arbeitskraft, Organsiationskraft, geistige Kraft, …) und Eure finanziellen Mittel zusammen, um Euch mehr und mehr von äußeren Zwängen zu befreien. Stimmt Euch mit Nachbargemeinden, den Landwirten (die wichtigsten Menschen der Welt, die halten uns alle am Leben) einfach mit allen ab, die beitragen können. Ebnet den Weg mit Euren Möglichkeiten, in eine Zukunft die vielleicht ohne finanzielle Mittel auskommt. Dann braucht sich keiner mehr den Kopf über komplizierte Geldströme und notwendige Währungsreformen zerbrechen, dann brauchen wir Werbung tatsächlich nur noch dafür, um andere über neue Entdeckungen zu informieren, dann braucht keiner mehr im Finanzamt dämliche Regeln durchsetzen, dann braucht keiner mehr in der Steuerfahndung seine Lebenszeit verschwenden, dann bräuchten wir keine Steuerberater mehr, dann braucht niemand mehr für einen Platz zum Leben bezahlen, nur weil ein anderer vorher da war, dann wäre Lebensmittelspekulation sofort vorbei, dann braucht keiner mehr Angst vor steigenden Preisen haben, dann kann jeder seine Meinung frei äußern ohne Angst vor dem Jobverlust haben zu müssen, dann brauchen wir keine Angst zu haben, wenn mal etwas länger dauert, dann könnten wir Dinge nach Bedarf herstellen, dann könnten wir Lebensmittel endlich nach Bedarf verteilen und bräuchten Sie nicht mehr zu vernichten, wenn sie nicht gekauft wurden, dann könnten wir Dinge einfach ändern, wenn wir merken, dass sie schlecht sind, ohne uns Gedanken darüber machen zu müssen, wie man das bezahlen kann, dann bräuchte keiner mehr bestochen werden, denn hundert Eier werden zu schnell schlecht, dann würden wir nicht mehr darüber nachdenken müssen, wo das Geld herkommt, wenn die Wirtschaft stagniert, dann müssten wir nicht mehr Menschen zwingen sich in Jobcentern versklaven zu lassen, dann bräuchten die Menschen in der Rüstungsindustrie ihren Job nicht mehr um zu überleben, dann bräuchten wir die Automobilindustrie nicht künstlich am Leben erhalten, wegen der vielen Jobs, dann bräuchten wir keine behinderten Versicherungen mehr, dann könnten wir einfach mal leben und unser Hirn und unsere Hände für sinnvolle Dinge verwenden.

      Wäre das nicht schön?

      Bleibt friedlich…

      Ich

  18. Hervorragend! Was mir jedoch fehlt, ist die Betrachtung von Missbrauch des Geld- und Wirtschaftssystems und dessen Eindämmung. Die Chancen dazu stehen recht gut, da das Bewusstsein um die Notwendigkeit eines ausgeglichenen und für alle zweckdienlichen Systems langsam überall zunimmt. Missbrauch eindämmen heißt nicht Fehler im System suchen zu müssen. Die angesprochene Demokratisierung, insbesondere der EU, ist wegweisend. Aber auch die Demokratie selbst bedarf einer zunehmenden Immunisierung gegen Korruption jeglicher Art.

  19. Eine gemeinsame Währung OHNE gemeinse Finanz- und Wirtschaftspolitik ist schwachsinnig.

    Es gab jede Menge Stimmen die das vor der Einführung und während der Planung unmissverständlich schon gesagt haben.
    Aber der widerliche, vollgefressene Spiesser den die Deutschen ja unbedingt als Kanzler 16 Jahren haben wollten, interessierte sich nicht sonderlich für alles, was etwas mit Denken zu tun hat.

    Kohl Thatcher und Reagan waren haben den Neo-Liberlaismus zur Weltreligion gemacht und jetzt beginnt gerade ernsthaft die Zeit, in der die heutigen die Rechnungen dafür bezahlen müssen.
    Wer heute die Metrkel&Co Blödmänner wählt, sollte das den Leuten von damals allerdings deren Verhalten nicht unbedingt vorwerfen. Ich würde mal sagen was die Dummheit angeht stehen die sich in nichts nach.

    Ich werd mir das Gespräch jetzt mal auf den mp3 player überspielen und dann beim Spazieren Gehen anhören…

    • Es wird behauptet das Kohl der Euro als Preis zahlen musste für Einigung von West Deutschland mit der DDR.
      Frankreich soll der Euro gewollt haben, die Hoffnung billig französische Defizite zu finanzieren.
      Frankreich ist jetzt das Land was Euro Bonds will.
      Französische Intellektuelle hofften, erwarteten, politisch der EU führen zu können.
      E scheint alsob der Fehler der letzte französische Kaiser, 1870, die Hoffnung Deutschland zu erobern, wiederholt wird, bis jetzt, mit Macron.

    • Das mag sein, ich war bei den Gesprächen nicht dabei. Aber es war damals alles mögliche publiziert worden, das deutlich zu verstehen gab, dass der Euro ohne gemeinsame Finanz- und Wirtschafts Politik ins Desaster führt.

      Man konnte das damals wissen, viele wussten und ein Kanzler wird dafür bezahlt sowas zu verstehen. Der Mann war einfach ein Primitivling, der Prototyp des rechten Spiessers. ALso einer, mit dem sich die Masse der Zu-Kurz-Gekomenen identifizieren konnte.

  20. 1997 kauften 70 Niederländische Volkswirtschaftler eine volle Seite in Niederländische Zeitungen um zu warnen das man nicht ohne Folgen Wechselkurse verschwinden lassen kann.
    Sie wurden alle in ihre Karrièren geschädet.

    Van Rompuy, ich glaube nicht das er begriff was er sagte, sagte ‚die ökonomische Folgen der Euro sind ungenügend durchgedacht‘.

    Der Euro hatte nie ökonomische Ziele, das Ziel war nur politische Einheit zu forcieren.
    Dass gelang nicht, und jetzt gibt es nur zwei Möglichkeiten: der Euro löst der EU auf, oder der EU löst der Euro auf.
    Weil man in Brussel auch lebt mit Illusionen wird der Euro den EU auflösen.

    Stiglitz ist der letzte Volkswirtschaftler mit Ansehen die es schreibt, in Diskussion mit Bauer Dijsselbloem waren sie einig das es die politische Voraussetzungen für der Euro nicht gibt.
    Stiglitz: dan aufhören damit, Dijsselbloem: weiter versuchen.

    Deutschland ist das Problem, das einzige Land was Vorteile hat mit der Euro.
    Wie Varoufakis sagt, Merkel lässt der Euro Krise bestehen, damit sie Brussel beherrscht.
    Darum ist er auch der Meinung das Macron Illusionen verfolgt, wenn er eine Brusselse Finanz Minister will, Deutschland wird nie zustehen das Brussel deutsches Geld beherrscht.

    • nicht nur Deutschland!
      auch die Niederlande haben eine zutiefst merkantilistische Wirtschaftsstruktur. auch mal an die eigene „nase“ fassen.

    • Wir exportieren etwa 75% unseres nationales Einkommen.
      Deutschland ist dabei das wichtigste Export Land.
      Wirtschaftlich sind wir eine deutsche Provinz.
      Mr Euro, Duisenberg, tat nicht viel Anderes als Deutsche Monetaire Politik folgen.
      Duisenberg sagte das er gut wusste das die politische Voraussetzungen für den Euro nicht existierten.
      Leider war er ein ehrgeiziger Mann, ich habe ihn persönlich gekannt.
      Es ist vielleicht gut das er nicht mehr lebt, er erfährt nicht wie das woran er beteiligt war eine Katastrophe wurde.

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