Donald Trump – Genie oder Vollidiot? (Teil II)

Für Europas Medien und für das Establishment in den USA ist Donald Trump auch nach einem Jahr im Amt immer noch entweder dumm oder der Leibhaftige persönlich. Tatsächlich hat er – ob mit Absicht oder ungewollt – dem Weltfrieden mehr genützt als geschadet.

Meinung von Rainer Rupp.

In Teil I hatten wir festgestellt, dass alle weltweiten Umfragen der letzten Jahre bisher ergeben haben, dass die internationale Gemeinschaft die USA als die „größte Bedrohung für den Weltfrieden“ betrachtet. Im Umkehrschluss macht alles, was die USA direkt oder indirekt militärisch schwächt, den Frieden sicherer. Dann sind wir der Frage nachgegangen, ob US-Präsident Donald Trump in seinem ersten Amtsjahr einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des Weltfriedens geleistet hat.

Egal, ob US-Präsident Donald Trump mit geradezu genialem Kalkül seine Ankündigungen aus dem Wahlkampf umsetzt oder nur aus Dummheit und Ignoranz die Kreise des Tiefen Staates stört: Fakt ist, dass er in nur 12 Monaten praktisch alle Aspekte der US-Außenpolitik durcheinandergewirbelt und teils bis zur Unkenntlichkeit auf den Kopf gestellt hat – meist mit positiven Wirkungen, wobei allerdings die Israel- und die Iran-Problematik ausgeklammert werden müssen.

Seit Beginn von Trumps Amtszeit ist es in Europa um TTIP ruhig geworden. Unter Umgehung aller demokratischen Regeln wollten die so genannten Eliten diesen als „Transatlantisches Freihandelsabkommen“ verharmlosten Freibrief für Konzerne, ganze Staaten auszuplündern, den Bürgern aufs Auge drücken. Noch kurz vor Trumps Wahl, als in Europa alle glaubten, die TTIP-Advokatin Clinton würde das Rennen machen, hatten auch in Deutschland Hunderttausende gegen diesen perfiden Plan der transnationalen Großkonzerne und der von ihnen gekauften und bezahlten Politiker demonstriert.

Tiefstaatler versuchen Befehle zu unterminieren

Es waren die größten Proteste seit Jahrzehnten, und zwar von Bürgern, die das gesamte politische Spektrum unseres Landes abdeckten. Die Bürgerproteste wurden von der herrschenden GroKo-Regierung ignoriert. Dennoch spricht heute niemand mehr von TTIP. Zusammen mit seinem transpazifischen Gegenstück TPP hat Trump sein Wahlversprechen, die neo-liberale Globalisierung zu stoppen und zurückzudrehen, umgesetzt und die beiden Projekte noch rechtzeitig gekillt.

Im Nahen Osten drohte unter einer Präsidentin Clinton der von den USA und von verbündeten Staaten geschürte und finanzierte Terror-Krieg gegen die rechtmäßige Regierung in Syrien zu einem bewaffneten Konflikt zwischen Russland und Amerika zu führen und somit zum Auslöser des Dritten Weltkrieges zu werden. Dank Trump ist es zur Deeskalation gekommen. Trump will sein Land aus dem politisch-militärischen Morast des Nahen Osten befreien und musste widerstrebenden CIA-Abteilungsleitern persönlich den Befehl geben, Waffenlieferungen und andere Hilfe an die fanatisierten, islamistischen Terror-Banden in Syrien einzustellen. Bis heute wird dieser Befehl mit allerlei administrativen Verfahrenstricks von den entsprechenden CIA-Strukturen aus den Bush- und Obama-Präsidentschaften unterlaufen.

Auch beim Umgang mit Russland macht der US-Präsident aus Sicht des sicherheitspolitischen Establishments der meisten EU-Länder alles falsch. Trump will mit Moskau gut auskommen und mit Präsident Putin auch einen Ausweg aus der Ukraine-Krise finden, die durch den gewaltsamen Umsturz verursacht wurde, der vom Tiefen Staat in den USA konzipiert und unter Trumps Vorgänger Obama durchgeführt worden war.

Vor allem im Nahen und Mittleren Osten, aus dessen bodenlosen Sümpfen er gemäß seinen Wahlankündigungen die US-Streitkräfte zurückziehen wollte, hat Trump sich aus Sicht westlicher Neo-Kolonialisten wie ein erratischer Vollidiot benommen. Zugleich hat er mit seinen wortgewaltigen Rundumschlägen inzwischen die meisten der einstigen US-Partner und Verbündeten in der Region verprellt und einige sogar feindselig gestimmt.

Pakistan verprellt, um Steuern zu sparen

Später folgende Trump-Entscheidungen haben dann – zum Schrecken der imperialen Planer in Washington – dazu geführt, dass die USA so gut wie überall in der Großregion ihre Glaubwürdigkeit verloren haben. Praktisch „kampflos“ habe er den Nahen und Mittleren Osten aufgegeben und geostrategisch und ökonomisch den „angestammten“ US-Platz in der Großregion Russland und China überlassen, lautet der entsetzte Vorwurf in Washington und darüber hinaus.

Geradezu als Musterbeispiel für die Operationsweise Trumps kann der jüngste Streit zwischen den USA und Pakistan angesehen werden. Auch aus diesem Teil der Welt will Trump die USA militärisch und finanziell zurückziehen. Der Tiefe Staat in Washington läuft auch dagegen Sturm. Trump weiß, dass er für einen US-Ausstieg aus Pakistan im US-Senat niemals die Zustimmung bekäme und auch die Strukturen des eigenen Außenministeriums dagegen Sturm laufen würden. Und doch sieht alles danach aus, als sei es Trump in kürzester Zeit gelungen, seinem Ziel ein gutes Stück näher zu kommen. Wie hat er das gemacht? Er hat am Tiefen Staat, an dessen Vertretern in den Ministerien und Geheimdiensten und auch am Senat vorbei mal wieder sein Handy in die Hand genommen und ganz direkt präsidiale US-Außenpolitik gemacht.

Jeder in Washington weiß es, aber kein Politiker oder Regierungsbeamter hat bisher in der Öffentlichkeit die Tatsache angesprochen, dass der pakistanische Geheimdienst mit Wissen der Regierung die Taliban in Afghanistan unterstützt. Genau dieser Unterstützung hat Trump die pakistanische Regierung in einer Twitter-Meldung beschuldigt und sie als eine Bande von Lügnern bezeichnet, die ein doppeltes Spiel zum Schaden der USA spielten. Hellauf empört haben die Pakistanis reagiert und, um nicht vor ihrer eigenen Bevölkerung das Gesicht zu verlieren, haben sie die militärische und nachrichtendienstliche Zusammenarbeit mit Washington aufgekündigt.

Als Reaktion auf den Streit hat Trump Pakistan für dieses Jahr auch bereits über 200 Millionen US-Dollar an Hilfe gestrichen. Insgesamt waren für 2018 knapp zwei Milliarden Dollar an ziviler und militärischer US-Hilfe vorgesehen. Wenn Trump den Streit mit Pakistan durch noch ein paar Twitter-Meldungen am Kochen hält, kann er womöglich dem US-Steuerzahler die Milliarden sparen, die Pakistan dieses Jahr bekommen soll.

Wie Trump seine Gegner im Kongress ausmanövriert

Und wenn dann die Pakistanis auch noch ihre Drohungen wahrmachen, keinen US-Nachschub mehr für Afghanistan durchzulassen, dann ist der Krieg in Afghanistan endlich zu Ende, denn dann könnten die US-Streitkräfte am Hindukusch nur noch über die Luft versorgt werden. Der Landweg über Russland ist seit langem geschlossen. In weiterer Folge könnte Trump die riesigen Summen, die Washington für den irrsinnigen Krieg am Hindukusch seit 17 Jahren ausgibt, einsparen und für den Wiederaufbau der US-Infrastruktur im eigenen Land ausgeben. Beides sind erklärte Ziele von Trump, die er im normalen Gesetzgebungsverfahren gegen den Tiefen Staat nie durchsetzen könnte.

Die Methode Trump scheint in der Tat sehr erfolgreich zu sein, um die USA aus dem engmaschigem Netzwerk von militärischen und geopolitischen Verflechtungen zu befreien, die der Tiefe Staat über Jahrzehnte hinweg gestrickt hat. Wie zur Bestätigung erklärte am 11. Januar dieses Jahres der pakistanische Außenminister, dass sein Land in den USA keinen Verbündeten mehr sieht. Ähnliche Töne hört man jetzt auch von Top-Regierungsmitgliedern in der Türkei. Inzwischen kann sogar die Möglichkeit nicht mehr ausgeschlossen werden, dass türkische Soldaten sich schon bald mit US-amerikanischen Soldaten im Norden Syriens Feuergefechte liefern, in einem souveränen Staat, in den beide Seiten völkerrechtswidrig eingedrungen sind.

In seiner ungehobelten und groben Art verschreckt Trump viele einfache, um den Frieden besorgte Menschen, z. B. wenn er lautstark gegen Nordkorea poltert, dass er „den größeren (Atom-)Knopf“ hat. Ob er das tut, um die an ihm zweifelnden Kriegstreiber zu besänftigen, die ihn eng umgeben und auf die er als Präsident angewiesen ist, oder ob es zu seiner Verhandlungstaktik gehört, zuerst groß aufzutrumpfen, dem Gegenüber Angst einzujagen, nur um ihm dann die Hand anzubieten und zu einem guten Kompromiss zu kommen, ist unklar. Vielleicht aber gibt’s auch ganz andere Gründe.

Keine neuen Kriege begonnen – keine bestehenden eskaliert

Letztlich ist auch egal, ob es dem genialen Strategen Donald Trump gelungen ist, den Tiefen Staat ein übers andere Mal auszumanövrieren oder ob er krankhaft narzisstisch und ignorant ist und er immer nur zufällig Entscheidungen trifft. Wichtig ist dagegen, dass Trump bisher keine neuen Kriege angefangen oder alte eskaliert hat. Noch wichtig ist, dass unter Trump die militärische Machtprojektion und das Aggressionspotenzial der Vereinigten Staaten, die für den Weltfrieden die größte Gefahr darstellen, nachhaltig geschwächt wurden. Diese unglaubliche Leistung hat Trump in seinem ersten Amtsjahr vollbracht. Daher komme ich zu dem Schluss, dass Trump objektiv einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung des Weltfriedens geleistet hat.

Allerdings werden viele Leser, die Trump nur aus den Beschreibungen der Konzernmedien kennen, wo er als höchst unappetitlicher Charakter kolportiert wird, meinen Schluss nicht teilen. Bei der Beurteilung von Fragen über Krieg und Frieden sollte man sich aber nicht von Emotionen, sondern von objektiver Kühle leiten lassen.

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Dieser Beitrag erschien zuerst am 30.1.2018 bei RT-Deutsch.

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28 Kommentare zu: “Donald Trump – Genie oder Vollidiot? (Teil II)

  1. Die Assad-Diktatur ist in keinster Weise eine rechtmäßige Regierung Syriens.
    Es ist überfällig und eine sinnvolle Idee, diese Regierung zu beseitigen, so wie die Nazis beseitigt wurden.
    Nur ist das Vorgehen gerade auch der westlichen Mächte völlig daneben – die offizielle(!) Unterstützung islamistischer oder anderweitig krimineller Terror-Milizen aus dem Staatshaushalt der USA (vom Steuerzahler der USA bezahlt!!) ist wohl nicht ganz das richtige Mittel.
    Dass Russland Assad unterstützt, ist ein weiterer völliger Offenbarungseid der russischen Regierung, die – Russland selbst betreffend – mit Militärgewalt ein riesiges Land abriegelt und unterbesiedelt hält, und sich offenbar als Schutzmacht faschistischer, ‚DDR‘-ähnlicher Diktaturen ansieht.

    • PS:
      Ich bin kein Fan Erdogans, aber natürlich ist es berechtigt, dass Erdogans Regierung gegen diese sogenannten ‚Kurdenmilizen‘ (die natürlich nicht wirklich Kurden vertreten), die vom US-amerikanischen Steuerzahler bezahlt werden, vorgeht. Die Türkei hat in der Tat ein Recht darauf, dass vor ihrer Grenze keine Terrormilizen agieren.
      Dieses Kommunikationsdesaster hat sich die NATO selbst zuzuschreiben, und das ist sicher nicht die Schuld der Türkei, sondern der USA. Will KenFM das bestreiten? Wäre interessant.

      Der Westen sollte sein Vorgehen gegen Syrien mal grundsätzlich überdenken. Syrien sollte schlicht und einfach von den USA und Russland besetzt werden, Assad sollte abgesetzt werden wie damals die Nazis, und es sollte demokratsiche Wahlen geben. Wenn Russland nicht mitmacht, kann das auch nur von den USA durchgeführt werden. Im Zuge dessen sollte die Grenze Syriens mit Israel beidseitig geöffnet werden.

      DAS wäre ein Fortschritt.

      Was Putin mit der Ukraine / Krim kann, kann der Westen schon lange. Und in Syrien würde es, anders als bei der Krim, sogar Sinn machen, aus Sicht der dortigen Bürger/innen!

    • Wenn wir das Völkerrecht zerschießen, dann fällt das letzte Stück internationaler Architektur, das uns davon abhält, eine nur auf Willkür aufgebaute internationale Unordnung zu leben, die nur eins zum Ergebnis hätte: dass wir uns die Erde um die Ohren hauen würden, bis ‚Enduring Freedom‘ eintritt. Das will ich nicht.

    • Das Völkerrecht ist zerschossen, wenn sich Diktaturen wie die in Syrien und Nordkorea auf das Völkerrecht berufen, um ihre dauernde Gewaltherrschaft zu „legitimieren“. Völkerrecht bedeutet Recht auf eigenes Brauchtum und DEMOKRATISCHE Vertretung. Völkerrecht bedeutet gerade NICHT die Existenz von Diktaturen. Es wäre völkerrechtlich gegeben, den Diktaturen in Nordkorea und Syrien von außen den Garaus zu machen – wenn man danach freie Wahlen erzwingt! Als Deutscher hat man eine sehr bekannte Referenz: Die Naziherrschaft und die darauf in Westdeutschland folgende Besetzung und Demokratie.

    • Wenn es keine übernationale Einrichtung, die die Staaten der Welt anerkannt haben, wie die UNO und den Weltsicherheitsrat gibt, sondern die Macht der militärisch stärkeren USA/Nato oder einer anderen im Vergleich zur UNO partikularen Macht, dann gute Nacht Menschheit*. Was die Nazis angeht: den zweiten Weltkrieg haben sie mit dem Überfall auf Polen eröffnet, ab dann war Kriegsrecht, das sich im 2. Weltkrieg über den Planeten ausbreitete. Davon sind wir aktuell weit entfernt. Was die Idee betrifft, die Diktatoren dieser Welt aus dem Amt zu schießen, das umfasst eine Vielzahl von Staaten. Wenn wir das ohne Mandat einem starken Sheriff überlassen, siehe oben*!
      Schönen Tag allerseits.

  2. Ich kann meine Meinung jetzt nicht an allerlei aktuellen Fakten konkretisieren, aber anhand meiner Kenntnisse über Machtpolitik in der Geschichte von Imperien, möchte ich doch sagen, dass ich es reichlich übertrieben finde, dass nun der Trump, egal, wie positiv oder negativ man ihn findet, den tollen Durchblick hat und selbstregiert redet und handelt.
    Je größer ein Imperium ist, desto größer auch der Beratergürtel, der sich um den vorgeschobenen angeblichen Alleinherrscher bildet. Will sagen, dass ich von Anfang an gedacht habe, dass Trump einfach nur einer anderen Gang angehört als Clinton, wobei sich beide natürlich hier und da überlappen. Ich kann die Entscheidungen, die diesem Mann als seine eigenen unterstellt werden jedenfalls nicht als solche sehen. Dazu sieht er auch viel zu oft viel zu unglücklich aus. Genauso war es bei Obama. Das spricht jedenfalls dafür, dass die beiden noch ein Fünkchen Menschlichkeit in sich haben. Den Bushs z.B. schien es so ziemlich durchgehend gut gegangen zu sein während ihren Amtszeiten.

  3. So wichtig es ist, alle auch gegensätzlichen Informationen zu verarbeiten, so wichtig ist es auch, dabei bis zur Schlussfolgerung rückhaltlos vorzugehen. Ob Trump das US-Aggressionspotential nachhaltig schwächt, lässt sich schon angesichts dieser Information infrage stellen: >> https://www.zdf.de/nachrichten/heute/pentagon-will-neue-atomwaffen-mit-geringerer-sprengkraft-100.html <<
    Der Friedensnobelpreisträger ICAN dazu: "Die USA verfolgten nun nicht mehr eine Strategie, bei der der Einsatz von Atomwaffen möglich sei, sondern eine, bei der er wahrscheinlich sei."

  4. Ich verfolge das Geschehen seit ca Ende Oktober. Mit der executive order vom 21.12.2017 wurde eine ganz grosse Aktion eingeläutet. Volles Geläut wie z.B. Koelner Dom zu Weihnachten.

    Und heute wurde das MEMO veröffentlicht.
    http://docs.house.gov/meetings/IG/IG00/20180129/106822/HMTG-115-IG00-20180129-SD001.pdf

    Kommentiert vom unvergleichlichen Lionel Nation
    zu seinen Ehren habe ich meinen „Namen“ hier geändert:
    https://www.youtube.com/watch?v=doOztgjJBdY

    MSM und Trump/Russland Hype auf Basis des Steele Dossiers war Lug und Trug. Finanziert von der DNC unter Leitung von H.R.Clinton. Watergate ist ein Kindergartenspiel dagegen.

    Donald Trump hat eine Agenda und die sollte man kennen!

    – drain the swamp
    – make america great again
    – Verfassung wieder herstellen
    – Grenzen gegen Illegale sichern
    – Arbeitsplätze schaffen
    – Infrastruktur erneuern
    – weltweiten Menschen- Organhandel unterbinden
    – pädophilen Missbrauch unterbinden
    – und Rituelle Verbrechen zu ahnden

    die executive Order vom 21.12.2017 zielt genau dahin!

    Anfang Januar gab es einen Raketenalarm auf Hawai. Mehrere Quellen sagten es war ein echter Alarm
    eine Rakete wurde abgeschossen und ein Uboot versenkt.
    Die Cabal wollte das NK in die Schuhe schieben.

    Es liegen derzeit 13600 versiegelten Anklagen vor. Sehr viele Senatoren werden nicht mehr zur Wiederwahl antreten.
    Es wurden bereist 1000sende Personen im Zusammenhang mit Kinderhandel verhaftet im Umfeld von z.B. Adoptionsagenturen. Putin hat vor einiger Zeit öffentlich gesagt er verbiete Adoptionen von russischen Kindern in den Westen.

    Nicht zu vergessen der Saudi Purge geht auf DT! Hier wurde eindeutig die jahrzehntealte Drehscheibe der Terrorfinanzierung und des Terrormanagements eingefroren.

    Jerusalem = meine Einschätzung = ein Deal wie viele andere Deals.

    D. Trump so sagen Quellen hat auch noch Rechnungen offen mit Big Pharma und ganz viele Rechnungen mit korrupten Staatsdienern. Viele versiegelte Anklagen haben mit Paedophilie und Korruption zu tun.

    Es gibt das Video Trump zu Clinton sagt – wenn ich Präsident werde gehst du in den Knast!

    Trump wurde und wird von deutschen Medien lächerlich gemacht. Ich bin auf einiges auch hereingefallen und habe mir allerdings in der letzten Zeit Originalreden von ihm angehört.
    Das kann ich nur empfehlen! Und immer wieder mal bei Twitter reinschaun!

    Und da gibts noch die Liste der zurückgetretenen CEOs und Leitenden Personen von Behörden. Mc Cabe war einer der letzten. Selbstmorde gab es auch schon. Eric Schmidt am 22.12.2017! Ein Tag nach der exec Order!
    https://docs.google.com/spreadsheets/d/1B-95giwldeKgsd0nYiw_sEaSf4kGNLZgEIvEhL2mVAw/edit#gid=0

  5. Was hat CETA mit den USA/Trump zu tun? Er macht Politik für die USA, nicht für Kanada.

    Jede Menge. Es geht hier nicht um territoriale Abkommen sondern eine Geschäftsordnung, die transnational ist.
    https://www.welt.de/wirtschaft/article160816308/EU-verhandelt-ueber-20-weitere-Freihandelsabkommen.html
    Wo also liegt für Sie der Unterschied???
    Parlamente werden so sukzessive de facto entmachtet!
    Noch müssen sie der Etablierung zustimmen, aber nach der Zustimmung brauchen diese Abkommen keine Parlament mehr!
    Es entsteht eine Para-Legislative, so wie das bereits gültige Seehandelsrecht nationale Rechtsgebung dominiert!
    Ob Trump dem zustimmt oder nicht ist wurscht, denn es geht nicht um regionale Zuständigkeiten zwischen USA und Canada etwa, sondern um die Vergesellschaftung der Macht aka Entmachtung der Parlamente.

    Einfach mal über den Trump-Satz „Israel wird dafür bezahlen.“ nachdenken.

    Ich denke genug nach, keine Sorge. 😉
    Aber das stammelige Halbstarkengeschwätz diesbezüglich muss ich nicht konnotieren.
    Wenn hier einer wen an den Eiern hat, dann ist das garantiert nicht Trump, der Israel einweisen kann.
    Israel hat den weltweit einzigartigen Vorzug der am meisten entwickelten religiösen und identitären Homogenität.
    Israel kann Millionen von Trumpgegnern in dessen eigenem Land gegen diesen mobilisieren, umgekehrt – no way.
    Israel kann weltweit Vorfälle inszenieren und dabei unsichtbar bleiben, die die USA in größte Bedrängnis, weil Zugzwang nötigen könnten – umgekehrt? No way. Kein amerikanischer Geheimdienst ist in der Lage die Israelis in Verlegenheit zu bringen.

    „… Pakistan ist nicht abhängig von diesem Geld,…“
    Die Wahrheit dieser Aussage bezweifel ich, denn Pakistan gehört zu den ärmsten Staaten Südostasiens.

    Ja, schon richtig, aber das ändert nichts daran, dass das Geld zuallererst unabhängig von den USA eingeheimst wird – durch den Verkauf von ‚Gerät‘ und Knowhow.
    Ich habe auch nirgends davon gesprochen Pakistan finanziell auszutrocknen, es ging um die Finanzierung der Taliban.

    Wer sagt denn, dass die USA ihre kreierten Geister wieder loswerden will.

    Das Engagement kostet nur Geld und Prestige.
    Zu gewinnen wäre nur etwas, wenn die USA endlich die bereits vertraglich geregelten Minierung der Bodenschätze in Angriff nehmen könnten.
    Hat Israel irgendwo Truppen am Boden, um Unruhe zu stiften? Nein. Wozu auch. Nur dumme Jungs laufen mit der Knarre unter eigener Flagge zu diesem Zweck herum.
    Diese Pipeline-Geschichten wären auch anders zu lösen gewesen – einfach mal DARÜBER nachdenken…

    Richtig, so steht es auch im Artikel. Verbale Kriegsrhetorik, „ … um die an ihm zweifelnden Kriegstreiber zu besänftigen, …“

    Trumps Stärke ist, dass seine Gegner ihn mit ihrer Überheblichkeit gnadenlos unterschätzen.

    Mit Kriegsrhetorik besänftigt Trump den industriell-militärischen Komplex nicht.
    Trump wird nicht unterschätzt.
    Der profitiert lediglich von dem Überaschungseffekt seiner Unorthodoxie.
    Sobald sich seine Gegner von der Verblüffung erholt haben, funktioniert diese Mache aber nicht mehr.
    Ein Fechter kann fintieren und damit Erfolg habe – aber wehe er wiederholt sich zu oft damit….

    Und wer glaubt, dass Trump das Sagen in den USA hat, der glaubt auch, dass Merkel eine autarke Machtfigur sei.
    Sind es die prominenten Schachfiguren, die das Spiel machen?
    Nein.
    Selbst König und Königin/Dame werden geführt.
    J’adoube 😉

  6. Mit seinem RT-Beitrag will Herr Rupp, so scheint es, die mit „Russiagate“ zweifelslose weiter kriegstreibenden Obama the saint- Hillary Billary-Gegner des MAGA-Trumpels blamieren. In seiner „dialektischen“ Laudatio auf die „weltfriedensförderliche“ Außenpolitik des King of Cash (Trump über Trump) hat Herr Rupp wegen dieser diskreditierenden Absicht jedoch Einiges an zwischenzeitlichen KLARSTELLENDEN „Obsolet“-Erklärungen zu (ohnehin falsch verstandenen) Wahlkampfsprüchen überhört und trumporiginäres „Fire & Fury“ schlicht übersehen. Angefangen beim, darin hat Obama den Trumpel zur Amtsübergabe ausdrücklich bestärkt, erklärten „Ende der strategischen Geduld“ mit Nordkorea bzw. der Benutzung dieses einfach frecherweise nicht kapitulierenden Staates nunmehr als China-Hebel. Diese Kritik ist freundlich formuliert. Man könnte es auch anders sagen. Die, auch das weiter freundlich, Fragwürdigkeit seiner etwas vom realen MAGA in action abgehobenen Thesen spricht Herr Rupp unfreiwlliig jedenfalls selbst aus, in dem er „Ausnahmen“ einräumt, die seinen weltgeist-listigen Generalbefund nicht stützen. Das will ihn aber in seinem angestrengten Bemühen, originell und querdenk zu sein, wohl nicht stören. Ansonsten nur der Hinweis: u.a. die Ukraine, Polen, Südkorea, Japan mit der beauty of our weapons vollzustopfen ist nicht deshalb „weltfriedensförderlich“, weil mit dem Zeugs noch nicht massengemordert wird. Ebensowenig sind Sanktionen „weltfriedensförderlich“, sondern in ihrer Schädigungsabsicht bereits Kriegshandlungen. Wird leider selten verstanden. Schließlich: auf das geheuchelte Gejammer der hierzulande alten Transatlantiker, mit MAGA habe sich, o ach o weh, die USA „isolationistisch“ aus der Weltführungsmachtrolle verabschiedet und „den Westen“ geschwächt sollte man ernsthaft nichts geben. Denn das ist, mit dem sogleich daran ja anschließenden „Europa stärken !“, „neue Partnerschaften (China) suchen“ usw., nur die Gegen-Ansage, daß dem MAGA-Anspruch, die Welt monopolar als globalen Hilfs- und Dienstleistungsbetrieb für die USA neu zu ordnen, widersprochen wird. Daß damit auch der Westblock „ein Stück weit“ (Merkel) zerbröselt und dem dahingeschiedenen Ostblock folgt ist nicht von der Hand zu weisen. Daß damit aber die USA selbst geschwächt seien, die gerade auf einen Kriegsetat von 1 Billion USD p.a. zusteuern, ist schlicht ein non sequitur. Ein bloßer anti-imperialistischer Wunschtraum, ohne die geringste sachliche Begründung. Mag sein, daß spätere Historiker, wenn es sie dann noch gibt, von „Overstrechting“ eines gefallenen Imperiums reden werden…denn zumindest Rußland und China wollen sich nicht nur nicht zum Hilfsnarren degradieren lassen, sondern können, im Gegensatz zur Deutsch-EU, dem auch empfindliche Schranken setzen, der eine militärisch, der andere ökonomisch.

  7. Fakt ist, dass er in nur 12 Monaten praktisch alle Aspekte der US-Außenpolitik durcheinandergewirbelt und teils bis zur Unkenntlichkeit auf den Kopf gestellt hat – meist mit positiven Wirkungen, wobei allerdings die Israel- und die Iran-Problematik ausgeklammert werden müssen.

    Der stärkste Mann der Welt kann das riesigste Paddel der Welt nehmen und die Weltmeere aufrühren – aber er verändert die Weltmeere damit nicht, noch nicht mal kurzfristig!

    Seit Beginn von Trumps Amtszeit ist es in Europa um TTIP ruhig geworden. Unter Umgehung aller demokratischen Regeln wollten die so genannten Eliten diesen als „Transatlantisches Freihandelsabkommen“ verharmlosten Freibrief für Konzerne, ganze Staaten auszuplündern, den Bürgern aufs Auge drücken. Noch kurz vor Trumps Wahl, als in Europa alle glaubten, die TTIP-Advokatin Clinton würde das Rennen machen, hatten auch in Deutschland Hunderttausende gegen diesen perfiden Plan der transnationalen Großkonzerne und der von ihnen gekauften und bezahlten Politiker demonstriert.

    TTIP ist vielleicht tot, aber CETA nicht, im Gegenteil, die Bundesregierung hat bereits der Erweiterung der CETA-Verträge zugestimmt – na?!
    Der nächste Anlauf zur Durchsetzung der TTIP-Ziele wird eben nicht so plump ausfallen.
    Man wird das Ganze in mehrere unspektakuläre Teilabschnitte, rechtlich wie organisatrisch, aufsplitten, aber so, dass sie sich am Ende alle wieder schön fügen mögen und funktionieren wie bei TTIP gedacht!

    Dank Trump ist es zur Deeskalation gekommen. Trump will sein Land aus dem politisch-militärischen Morast des Nahen Osten befreien und musste widerstrebenden CIA-Abteilungsleitern persönlich den Befehl geben, Waffenlieferungen und andere Hilfe an die fanatisierten, islamistischen Terror-Banden in Syrien einzustellen. Bis heute wird dieser Befehl mit allerlei administrativen Verfahrenstricks von den entsprechenden CIA-Strukturen aus den Bush- und Obama-Präsidentschaften unterlaufen.

    ‚Deeskalation‘ sieht aber wirklich anders aus?!
    Mit der Jerusalemaktion hat er die Spannungen verschärft.
    Mit dem ihm unterstellten ‚Ablenkungsmanöver‘ Iran sieht das ja wohl nicht besser aus!?
    Er unterbindet auch nicht Japans Aufrüstungsabsichten, selbst in Richtung quasiatomarer Bewaffnung.
    Er lässt den Ukrainekonflikt kokeln, in den die USA ja massiv involviert sind.
    Zu Jemen? Kein Wort und schon gar nicht eine Tat.
    Usw.usf.
    Das erwähnte ‚Unterlaufen‘ seiner Befehle durch ‚allerlei Tricks‘ zeigt doch schon, dass er nicht wirklich Herr im Huse ist und im Zweifel nichts verhindern kann – wie auch? Keiner könnte das, wenn die eigene Verwaltung, auf deren Zubringerdienste man auf Gedeih und Verderben angewiesen ist, einen hintergeht?!

    @Pakistan:
    Die Streichung der Unterstützung etc. war eine Dummheit sondergleichen.
    Pakistan ist nicht abhängig von diesem Geld, nimmt es aber gerne an und steh damit in einer Bringschuld die man einfordern kann – so einen Hebel, wenn auch kleineren, verschenkt man nicht.
    Wenn es tatsächlich um die Finanzierung der Taliban etc. ginge, dann wäre es ein leichtes, die dazu nötigen Finanztransaktionen zu sabotieren. Man könnte auch viele Handelspartner Pakistans durch die Weltbank, den IWF et.al. abspenstig machen und Pakistan so austrocknen – macht man aber nicht, weil: Pakistan Atommacht ist und diesen Joker jederzeit ziehen kann. Nicht gegen die USA, aber gegen Indien. Und auch nur ein kleiner Krieg dort würde mittlerweile unabsehbare Folgen haben können.

    @Afghanistan
    Nichts wäre vorbei, wenn der Krieg der USA dort enden würde.
    Dann hätten die Taliban wieder freie Fahrt und der ganze Mist beginnt von vorne.
    Die Taliban sind ja dann nicht auch weg?
    Die USA haben dort Geister gerufen, die sie nicht mehr loswerden können!
    Wenn die USA Afghanistan räumen, dann werden ich die Gruppierungen dort erst mal kräftig scharmützeln, aber am Ende wird es eine starke Gruppe geben und die rückt vor bis an die Grenze und darüber. Pakistan ist ja jetzt schon infiltriert, was soll dann erst aus Pakistan werden, wenn diese Schlappschuh-Idioten freie Bahn dorthin haben???
    In einem Land, wo Menschen gelyncht werden nur auf das Gerücht hin irgendwie den Koran oder den Propheten gelästert zu haben und wo kaum jemand dafür vor Gericht verurteilt wird, weil man dort berechtigte ANGST vor dem Mob, dem völlig verblödeten Pöbel hat, der alles niedermetzeln würde, sobald er sich religiös legitimiert sähe und tatsächlich die Ordnung zerstören könnte, die das Atompotential derzeit noch gerade so kontrolliert, darf man diese Taliban-Brandstifter nicht noch mehr erstarken lassen!

    @Kongress und so:
    Wer soll denn da Angst haben, dass Trump den Atomknopf drückt???
    Diejenigen, die ihn eigentlich loswerden wollen, sind ja selber zum Großteil Atomschlagsbefürworter?!
    Nordkorea sollte damals unter McArthur mit sieben Atombomben platt gemacht werden – da hatte man allgemein auch keine Skrupel. Warum sollte das heute anders sein?
    Wegen China? Die könnten heute noch(!) keinen Gegenschlag starten, der sie halbwegs als ‚Sieger‘ übrig lassen würde.
    Die Chinesen denken anders – die würden auch Nordkorea jederzeit bedenkenlos opfern, wenn ihre Timline ausweist, dass dafür zu einem späteren Zeitpunkt die Revanche ihnen zugute kommt. Die denken in ganz anderen Zeiträumen und Strategiemerkmalen als so manch depperter US-General oder -Präsident.

    Trump als genialen Strategen unapostrophiert zu lassen ist ein Schelmenstück der besonderen Art.
    Wenn man wissen will, was einen echten genialen Strategen ausmacht, dann versuche man doch nur mal, z.B., die wahren Besitzer der Zentralbanken namentlich kenntlich zu machen!
    Der geniale Stratege ist der, den keiner auf dem Schirm hat und dabei alle Fäden zieht.
    Unsichtbarkeit + Unbenennbarkeit = Unangreifbarkeit, ohne jegliche Minderung des eigenen Machtptentials! Im Gegenteil.
    Man kann beim Schachspiel gegen einen starken Spieler schon mal Vorteile erlangen oder sogar vereinzelt gewinnen, indem man sehr unorthodox spielt, so dass man Verwirrung erzeugt und der Gegner erst mal damit beschäftigt ist, die vorgetäuschte Tiefe der Genialität zu ergründen.
    Aber versierte Schachspieler testen das schnell aus und sind nicht in Serie damit zu verblüffen oder zu verwirren!
    Einmal als Scharlatan entlarvt, entfaltet sich das Spiel des ECHTEN Schachspielers gnadenlos effizient und entlarvt das Geniegehabe als unlautere Posse, indem man das ‚Genie‘ beim Zeitungslesen oder während dem Internetsurfen en passant vernichtet.

    Ich verstehe den Wunsch danach, Trump möge das sein, was ihm hier unterstellt wird.
    Alles ist besser als irgendeine Kriegstreiberei.
    Aber die Weichen dazu sind längst gestellt und unvermeidbar.
    Die große Konfrontation wird abseits jeglicher Ideologie oder politischen Kalküls von etwas ganz anderem bestimmt:
    Zur Vermeidung des Kollaps des eigenen Wirtschaftssystems müssen andere kollabieren!
    So einfach ist das.
    Und da nunmal ‚Wachstum‘, ‚Leistungsindices‘ und ‚Konkurrenzdenken‘ unverzichtbar sind bei allen gültigen Wirtschaftsmodellen und diese sich aktuell sichtlich erschöpfen , ist es nur eine Frage der Zeit, bis der erste Intensivpatient an den Schläuchen der anderen zerrt, weil der Sauerstoff begrenzt ist und nicht für alle reicht 😉
    Das wird sich aber keiner gefallen lassen, dass vitale Interessen bedroht werden und sich, verständlicherweise, dagegen wehren.
    That’s it.

    • @Nick Mott

      „TTIP ist vielleicht tot, aber CETA nicht, im Gegenteil, die Bundesregierung hat bereits der Erweiterung der CETA-Verträge zugestimmt – na?!“

      Was hat CETA mit den USA/Trump zu tun? Er macht Politik für die USA, nicht für Kanada.

      „Deeskalation‘ sieht aber wirklich anders aus?! Mit der Jerusalemaktion hat er die Spannungen verschärft.“

      Einfach mal über den Trump-Satz „Israel wird dafür bezahlen.“ nachdenken.

      „… Pakistan ist nicht abhängig von diesem Geld,…“

      Die Wahrheit dieser Aussage bezweifel ich, denn Pakistan gehört zu den ärmsten Staaten Südostasiens.

      – katastrophales Gesundheitssystem mit hoher Kinder- und Frauensterblichkeit

      – ein marodes Bildungssystem sorgt für viele Analphabeten, ein Drittel der Kinder beendet noch
      nicht mal die Primarschule.

      – obwohl aktuell aufgrund niedriger Rohstoffpreise, neuer Kraftwerke und Milliardenkredite der
      Chinesen die Wirtschaft wächst, lebt ein Fünftel der Menschen dort in absoluter Armut.

      Aber nur mal angenommen, Sie hätten recht, dann wäre es noch nicht mal – wie Sie es bezeichnen – ein kleiner Hebel. Dass man Pakistan für die Unterstützung von Terroristen (Beispiel sei Bin Ladens Altersruhesitz) Finanzmitteln entzieht, ist mehr als nachvollziehbar. Aber es ist ein Unterschied, zivile oder militärische Projekte nicht mehr mitzufinanzieren oder direkt einen Handelskrieg gegen ein Land zu führen. Ihr „Pakistan so austrocknen“ wäre doch genau so eine Eskalation, die Sie Trump im Falle Jerusalem noch vorwerfen. So würde mit Pakistan ein weitaus gefährlicheres „Nordkorea“ entstehen. Es ist wahrscheinlicher, wenn der verbale Rauch sich verzogen hat, dass Pakistan den USA Zusagen macht, um wieder in den Genuss von Finanzmitteln zu kommen.

      „Die USA haben dort Geister gerufen, die sie nicht mehr loswerden können!“

      Wer sagt denn, dass die USA ihre kreierten Geister wieder loswerden will. Destabilisierung mit anschließender Verwaltung und Aufrechterhaltung des Chaos war jahrzehntelang globale Strategie der USA. Die USA hält sicher nicht dort alles am Kochen, nur weil man einen islamischen Staat verhindern möchte. Andere Schariastaaten, die nachweislich richtig Geld und Kämpfer in den globalen islamistischen Terror stecken, gehören zu den engsten Verbündeten der USA. Ein Grund ist u.a. die Turkmenistan-Afghanistan-Pakistan-Indien-Pipeline (TAPI); eine Pipeline, die Iran und Russland umgeht.

      „Diejenigen, die ihn eigentlich loswerden wollen, sind ja selber zum Großteil Atomschlagsbefürworter?!“

      Richtig, so steht es auch im Artikel. Verbale Kriegsrhetorik, „ … um die an ihm zweifelnden Kriegstreiber zu besänftigen, …“

      Trumps Stärke ist, dass seine Gegner ihn mit ihrer Überheblichkeit gnadenlos unterschätzen.

  8. Trump hat dem Weltfrieden nicht genutzt, es gibt insbesondere absichtliche Verschlechterungen bei der Visapolitik – und jede geschlossene Grenze ist kriegerische Handlung gegen Normalbürger.
    Geschlossene Grenzen sind nichts weiter als Einschränkung des Grundrechts der Reisefreiheit mit Militärgewalt.
    Bezüglich der Krisenherde gibt es keinen Fortschritt außer Symbolpolitik (Jerusalem als Hauptstadt Israels und ähnliches Mediengeklingel). Trump steht für leichte, aber sogar offensiv vertretene, Verschlechterungen und nicht für Verbesserungen.

  9. Hallo Herr Rupp,

    Ich teile Ihre Einschätzungen.
    Was ich jedoch nicht verstehen kann, ist diese seltsame Aggression gegenüber dem Iran ( was Sie ja auch ausklammerten) …ist das alles nur der Israellobby geschuldet? – geht es da nur um Cash?

    • Es gibt Aggression der Trump-Regierung gegen Normalbürger aus dem Iran, egal welcher Religion übrigens, indem ihnen Visa verweigert werden. Angehörige internationaler Organisationen (also Clubs der „Eliten“) können hingegen weiterhin frei reisen. Es gibt ebenso eine Aggression gegen Nicht-Iraner. Man bekommt lebenslang(!) keinen visafreien Zugang zu den USA mehr, wenn man seit 2011 einmal im Iran war. Das betrifft allerdings keine Reichen, da diese über Investorenvisa stets Zugang zu den USA bekommen.

      Auf wirtschaftlicher und eliten-politischer Ebene gibt es keinerlei Aggression gegen den Iran. Gegenüber dem Iran wurden nahezu alle Sanktionen aufgehoben. Die Establishments haben sich geradezu verbündet, auf Kosten der Normalbürger, die nicht zu ‚elitären‘ Clubs gehören und nicht wirklich reich sind.

  10. Trump hat viel mehr getan. Das weiß selbst das amerikanische Volk nicht (einzuschätzen) und die Völker der Welt erst recht nicht. Das meiste ist/wird gar nicht bekannt, läuft unter ferner liefen… Kleinigkeiten.

    So ist die ständige Verwirrung, die Trump durch kurz hintereinanderfolgende gegensätzliche Aussagen säht, nichts anderes als ein Machtmittel. Auch das er dafür oder dadurch als plemplem abgestempelt wird, ist natürlich hilfreich im Sinne von Unterschätzung des Gegners/Feindes. Den wissenden Machtmensch fällt dabei nicht mal die Spitze eines Zackens aus der Krone, geschweige denn ein ganzer Zacken – es ficht ihn schlicht nicht an, ist Teil der Strategie auf dem Weg zum Erfolg.

    Ich sehe in den Handlungen Trump’s und besonders den Aus-Wirkungen oft das Gegenteil dessen er großkotzig, laut und plump raushaut.

    Viel Feind, viel Ehr. Gefühlt hat Trump die ganze Menschheit zum Feind. Warten wir mal ab ob ihm die entsprechende Ehre noch zuteil wird, oder ob er ebenso ein Volksverräter – da müsste man fast schon von Weltverräter sprechen – wird, wie wir das von unseren Regierungen gewohnt sind.

    • Da haben Sie doch sicher einige Beispiele, auch wenn es nur ‚Kleinigkeiten‘ sind? Wo hat Trump etwas für Frieden getan? Ich bin gespannt!

    • Trump war übrigens ganz vorne dabei, als es darum ging, Großbritannien mittels des ‚Brexit‘ zu einem unbedeutenden Kleinstaat zu machen. DAs Projekt ‚Little Britain‘ steht vor der Vollendung, davon träumen dezidiert US-amerikanische „Eliten“ seit der Gründung der USA. Für die Bürger (inklusive der der USA) bringt das natürlich nichts. Und Frieden stiften sieht ganz anders aus. Aber Trump HAT Fähigkeiten und wird unterschätzt. Leider setzt er seine Fähigkeiten nicht für die Bürger/innen ein.

    • @koenig Ordnung: das sehe ich genau so wie sie.
      @ThatsIt: na wie sie sich wieder mal ins Zeug werfen für ihr Mainstreamnarrativ (des Brot ich ess..)… wirkt fast schon wie ein pawlowscher Reflex… nix für ungut… grins…
      ….die Zeit wirds bringen…ich sehe Trump jedenfalls nicht als Vollidiot… zumindest bisher.

    • @ Schliemanns
      Welcher ‚vergiftete Apfel‘? Natürlich hat sich in der ‚Jerusalem-Hauptstadt‘ – Frage klar gezeigt, was die selbsternannten ‚Palästinenserorganisationen‘, die sich ständig auf das ‚Völkerrecht‘ berufen, um ihre eigene Diktatur zu ‚legalisieren‘, WIRKLICH vom Völkerrecht halten: nämlich gar nichts. Es ist absolut das Selbstbestimmungsrecht Israels, seine Hauptstadt da zu wählen, wo es möchte. DAS darf ein Staat frei entscheiden (ein Staat darf aber keine Diktatur werden).
      Nur geht es hier um die Friedensfrage, und nicht um Medienspielchen um Dinge, die denkenden Leuten sowieso bekannt sind. Und es fehlen hier nach wie vor Beispiele für irgendwelche Aktionen von Trump, die wirklich etwas bezüglich Frieden gebracht haben!

      In den Mainstreammedien vermisse ich nahezu jede kritische Auseinandersetzung mit der völligen weltpolitischen Verantwortungslosigkeit der Rechtspopulisten, die im Fall des Brexit zu Erfüllungsgehilfen von sinnlosen Machtspielen der ‚Eliten‘ werden!

  11. man muss nur mittelmäßig schach spielen, um festzustellen das Trump ein brillianter schachspieler und taktiker ist.
    ob der falsche staat nun bemerkt, das er ständig trojanische pferde kassiert, man kann es annehmen…, daher stellt sich die frage, ob er durch die taktik (verwirrung der gegner) auf lange sicht erfolg haben wird, in amerika werden bekanntlich manche präsidenten nicht alt……wir werden sehen, ob er die nächsten drei jahre bei bester gesundheit überlebt.
    Mit einer ausnahme kann ich dem Autor vollends zustimmen…ausnahme: der iran ist ein ablenkungsmanöver sondersgleichen, damit hält er die herdplatten warm, mein größter wunsch wäre es natürlich, wenn er die klintons, buschs und obamas endlich einkassieren würde, wer weiß wozu er die basis in cuba offen hält (ist ja nur für terroristen, also für vorgenannte persönlichkeiten)

  12. Ein Naiver kann mit Glück zum Millionär werden, ein Idiot kann mit sehr viel Glück zum Mulitmillionär werden. Aber ein Vollidiot der zum Milliardär wird und den Status auch dauerhaft beibehalten kann, wenn auch größenteils durch die Errungenschaften seiner Vorfahren, das bezweifle ich ganz stark. Ein Genie? Wird sich noch heraustellen. Was er auf jeden Fall besitzt, sind mafiöse Verschlagenheit, taktisches Verhandlungsgeschickt sowie gerissenhaftes Kalkül, sonst könnte er niemals auf Dauer in diesen elitären Kreisen der Milliardäre verkehren.
    Man muss doch nur den Vergleich mit den Busch und Clintons machen, deren Machenschaften sind offensicht noch dreister, schaffen trotz den Hilfen von deren Gönnern und sämtlichen geheimdienstlichen mafiösen Strukturen nicht die Schwelle zu den Milliarden.
    Da kommt man doch ins Grübeln und fragt sich was Trump anders macht bzw. welche Netzwerke hinter Trump stecken als die der Busch sowie Clintons?

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