Donald Trump – letzter gewählter Präsident der USA?

Von Ernst Wolff.

Donald Trump hat sich im US-Wahlkampf als Vorkämpfer für die Interessen des kleinen Mannes ausgegeben. Er hat versprochen, ins Ausland verlegte Arbeitsplätze zurückzuholen, Millionen gut bezahlte neue Arbeitsplätze zu schaffen und den Lebensstandard sowohl der Mittelschicht, als auch der Arbeiterschaft kräftig anzuheben. Er ist sich als „Feind des korrupten Establishments“ aufgetreten und hat angekündigt, „den Sumpf in Washington“ trockenzulegen.

Schon in der Wahlnacht dürften seine Anhänger sich verwundert die Augen gerieben haben. Nach monatelangen Forderungen, Hillary Clinton ins Gefängnis zu werfen, zollte er ihr in seiner Siegesrede „den höchsten Respekt“ und lobte sie in blumigen Worten.

Es war nicht die erste Überraschung, die Trumps Wähler hinnehmen mussten. Drei Tage zuvor hatte er bereits angedeutet, Steven Mnuchin zu seinem Finanzminister machen zu wollen. Steven Mnuchin ist ein ehemaliger Goldman-Sachs-Banker und ein Intimus eines der berüchtigtsten Spekulanten der Welt, des Milliardärs George Soros. Soros war in Trump-Wahlvideos als Beispiel für die unersättliche Raffgier der Ultrareichen gezeigt worden.

Inzwischen ist auch bekannt, wer zu Trumps „Übergangsteam“ gehört, das gegenwärtig dabei ist, viertausend hochkarätigen Jobs in Washington zu besetzen: Es sind u.a. Lobbyisten der Großkonzerne Koch Industries, Walt Disney, Aetna, Verizon und Goldman Sachs. Sie haben ihr Hauptquartier in einer der größten Anwalts- und Lobbykanzleien Washingtons aufgeschlagen, mitten im Herzen des angeblich zu bekämpfenden Sumpfs.

Als aussichtsreiche Kandidaten für Ministerämter gelten der ehemalige New Yorker Bürgermeister Rudi Giulliani, der ehemalige Sprecher des Repräsentantenhauses, Newt Gingrich, und der Gouverneur von New Jersey, Chris Christie. Alle drei gehören seit Jahrzehnten zu dem von Trump im Wahlkampf heftig angegriffenen republikanischen Establishment.

Die Wall Street hat sich inzwischen auf ihre Weise bei Trump bedankt: Die Kurse an der New Yorker Aktienbörse erreichten neue Rekordwerte, offensichtlich angetrieben von Trumps Ankündigungen, die Einkommenssteuer für Spitzenverdiener zu senken, die Unternehmenssteuern von 35% auf 15% herabzusetzen, die Rüstungsausgaben zu erhöhen und die Vorschriften für die Finanzindustrie zu lockern.

Wahlbetrug in den USA hat Tradition
All das zeigt: Trump hat seine Wähler, fast durchgehend Opfer des anhaltenden wirtschaftlichen Niedergangs der USA, hintergangen. Es war nie sein Ziel, dem kleinen Mann unter die Arme zu greifen und seine Lebensbedingungen zu verbessern. Ganz im Gegenteil: Trump hat die Verzweiflung, die Wut und den Bildungsmangel der einfachen Leute benutzt, um ins Weiße Haus einzuziehen und von dort aus Maßnahmen zu ergreifen, die ausschließlich ihm und seinesgleichen nützen.

Ein solcher Wahlbetrug ist in den USA nichts Neues. Auch Barack Obama hat die US-Bevölkerung hinters Licht geführt: Er hatte vor seiner Wahl versprochen, die Kriege der USA zu beenden, Guantanamo zu schließen, die Staatsfinanzen zu sanieren und für mehr soziale Gerechtigkeit zu sorgen.

Heute wissen wir: Er ist der erste Präsident der USA, unter dem ununterbrochen Krieg geführt wurde, er hat Guantanamo nicht geschlossen und die USA sind mit $ 20 Billionen am Ende seiner Amtszeit höher verschuldet denn je. Die Reichsten sind reicher, die Mittelschicht ist ärmer, die soziale Ungleichheit größer als je zuvor.

Obama steht mit seinen Lügen nicht allein, das Phänomen Wahlbetrug hat in den USA eine lange Tradition: Vor genau einhundert Jahren wurde Woodrow Wilson während des Ersten Weltkrieges zum Präsidenten gewählt, weil er seinem Volk versprach, es aus dem Krieg herauszuhalten. Drei Wochen nach seiner Amtsübernahme im März 1917 erklärte er Deutschland den Krieg.

Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass die US-Massenmedien sich gegen einen Kandidaten stellen, ihm letztlich aber auf diese Weise zur Macht verhelfen: Als der US-Kongress 1913 über die Gründung der US-Zentralbank Federal Reserve abstimmen sollte, führten die bereits damals von der Finanzindustrie gesteuerten Massenmedien zusammen mit den Banken einen vehementen Feldzug gegen diese neue Einrichtung und behaupteten wider besseres Wissen, sie werde die Rechte und Freiheiten der Finanzindustrie beschneiden.

Die US-Bürger, denen das Geld-Kartell der Wall Street schon damals ein Dorn im Auge war, fielen auf den Betrug herein und forderten von ihren Kongressabgeordneten ein „Ja“, weil sie die Fed für eine Kontrollbehörde zur Eindämmung der Banken-Macht hielten. Auf diese Weise ermöglichte das amerikanische Volk der US-Finanzindustrie, ohne es zu wollen, die Gründung der Fed und schuf damit, ohne es zu ahnen, die Grundlage für den mehr als einhundertjährigen Siegeszug der amerikanischen Finanzindustrie.

Dieser Betrug ist anders
Trumps Wahltäuschung wird dramatischere Folgen haben als die seiner Vorgänger, einschließlich Barack Obama. Dessen erste Amtszeit begann zwar mit dem Crash von 2008, der das US-Finanzsystem an den Rand des Zusammenbruchs brachte, doch es gelang ihm, seine Haut dadurch zu retten, dass er die Banken für „too big to fail“ erklärte und sie durch den Einsatz öffentlicher Gelder am Leben erhielt.

Dieser Betrug an den Steuerzahlern wurde kaschiert, indem die Fed umgehend Unmengen an Geld druckte, mit denen die Löcher im Staatshaushalt gestopft wurden. Inzwischen aber sind acht Jahre vergangen, in denen Billionen von Dollar zu immer niedrigeren Zinsen in die Märkte gepumpt wurden, ohne dass es zu der von der Regierung behaupteten „Erholung“ der Realwirtschaft gekommen wäre.

Die Ausgangssituation für Donald Trump ist also grundlegend anders, als bei allen seinen Vorgängern: Er übernimmt ein Land mit einer am Boden liegenden Realwirtschaft, einem überhitzten Finanzsektor, in dem sich riesige Blasen an den Aktien-, Anleihe- und Immobilienmärkten gebildet haben. Außerdem findet er eine Zentralbank vor, deren Möglichkeiten bis auf weiteres Gelddrucken (das zwingend in eine Hyperinflation führt) und eine weitere Absenkung der Zinsen in den Negativbereich (die das klassische Bankengeschäft der Kreditvergabe endgültig zerstört) erschöpft sind.

Unter diesen Vorzeichen werden Trumps Versprechen, Arbeitsplätze aus dem Ausland zurückzuholen und neue, gut bezahlte Arbeitsplätze im ganzen Land zu schaffen, wie Seifenblasen zerplatzen. Trump hat im Wahlkampf aber nicht nur unhaltbare Versprechen abgegeben, er hat sich auch nach Kräften bemüht, die Wut seiner Wähler anzufachen. Er hat gegen Ausländer, Immigranten, Behinderte und Homosexuelle gehetzt. Er hat angekündigt, Muslimen die Einreise in die USA zu verweigern, das Land gegenüber Mexiko durch eine Mauer abzuschotten und Schutzzölle gegen die Überflutung des US-Marktes durch ausländische Waren zu erheben. Anders ausgedrückt: Er hat die schlummernden Vorurteile der amerikanischen Unterschicht gegen alles ihr Fremde mobilisiert.

Trump ist kein normaler Wahlsieger
Genau damit hat er einen Minenteppich gelegt, der das Gesicht der USA ab Januar prägen und für immer verändern wird: Die Erwartungen von Trumps Blue-Collar-Wählern werden nämlich bereits sehr schnell nach seiner Amtseinführung bitter enttäuscht werden.

Die gebrochenen Wahlversprechen werden zu einer herben Ernüchterung führen, die in Wut umschlagen und sich danach mit Sicherheit gewaltsam entladen wird. Dann aber wird sich zeigen, dass Trump kein normaler Wahlsieger war: Er hat die Wahl nämlich nicht nur auf parlamentarischer Ebene gewonnen, sondern als erster Präsidentschaftskandidat in der Geschichte der USA eine außerparlamentarische Bewegung in Gang gesetzt und diese immer wieder durch das Schüren von Hass aufgeheizt.

Genau hierauf könnte sich Trump dann besinnen und seinen schwindenden Einfluss dazu benutzen, die Wut der Menschen gegen Minderheiten zu richten. Er könnte auf all die Vorurteile, die er im Wahlkampf bedient hat, zurückgreifen und versuchen, die Spekulanten der Finanzindustrie, also die wahren Schuldigen an der Krise, aus der Schusslinie zu nehmen, indem er den Hass der Menschen auf eine oder mehrere Minderheiten, in erster Linie vermutlich Migranten und Muslime, lenkt.

Genau darauf dürfte die eiskalt kalkulierende US-Finanzindustrie angesichts des Niedergangs der US-Wirtschaft und des Dollars zurzeit spekulieren. Im Grunde ist Trump nämlich nicht ihr Gegner, sondern die letzte Karte, auf die sie zur Rettung eines seinem Ende unaufhaltsam entgegensiechenden Finanzsystems setzen kann.

Sollte es Trump nicht gelingen, die Lage als Präsident dauerhaft unter Kontrolle zu bringen (was überaus wahrscheinlich ist), bleibt dem wahren Herrscher der USA, nämlich der allmächtigen Finanzindustrie, nur noch eine Möglichkeit: Das Eingreifen des Militärs und die Errichtung einer Diktatur. In diesem Fall würde Trump eine Rolle zufallen, die ihm endgültig einen Platz in den Geschichtsbüchern sichern dürfte – die des auf lange Sicht letzten durch eine Wahl an die Macht gekommenen US-Präsidenten.

Ernst Wolff ist freier Journalist und Autor des Buches „Weltmacht IWF – Chronik eines Raubzugs“, erschienen im Tectum-Verlag, Marburg.

Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Artikels.

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

31 Kommentare zu: “Donald Trump – letzter gewählter Präsident der USA?

  1. Sehr realistischer Artikel
    Die Mehrheit von demokratischen Wahlen ergab meistens eine mehrheitliche Diktatur, weil sich die Wähler nicht darüber im klaren waren, das sie nach Abgabe ihrer Stimme nichts mehr zu sagen hatten!
    Echte Demokratie funktioniert anders!
    Die Wähler sollten sich einmal darüber klar werden, das Sie immer eine Wahl haben, etwas alternativloses abzuschaffen und eine Alternative zu suchen, in der Sie ihre Stimme behalten und trotzdem mitregieren!
    Also wo Sie keine Versprechen hören, die sich als Versprechen entpuppen, sondern selbst etwas in die Hand nehmen und Verantwortung tragen!
    Aber in der gegenwärtigen politischen Landschaft ist es überall so wie auf dem Gebrauchtwagenmarkt!
    Die Verkäufer übergeben den Wagen an die Käufer, und diese stellen dann fest, das Sie das Versprechen, in den nächsten vier Jahren so mit dem Wagen zu fahren, wie Sie versprochen haben, nicht halten können,
    Alles Versprochene wird umgeschmissen und die gutgläubigen Opfer müssen erst mal bluten, – sprich dafür bezahlen das überhaupt was geht!
    Und wenn die Vier Jahre vorüber sind, wird aus dem Käufer wieder ein Verkäufer, der den Wagen an den nächsten weitergibt, sofern er selbst nicht in der Lage ist, genügend Dumme zu finden, die schieben!
    Ich hoffe Ihr habt verstanden! Wir wissen doch Alle das da geschoben wird, und zwar kräftig!
    Früher gab es mal so einen Spruch: Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will!
    Was hindert die Massen, wenn Trump oder irgend ein anderes Trumpeltier etwas Clintolt weil etwas im Bush ist?
    Ist es das Verbot eines Generalstreiks, oder die Genehmigungspflicht einer Demonstration der Macht?

    Das Problem ist, das Wir den Karren aus dem Dreck schieben sollen, den sich die Käufer durch unsere Hilfe immer gegenseitig zuschieben!
    Können wir den alternativlosen Karren nicht selbst zum laufen bringen und auf die vielen Versprechen verzichten?
    Dann sitzen wir Alle in einem ……. – Mensch, wir sind doch so vielseitig und kreativ! – Brauchen wir diese Affen?

    „Der Hund“ Autor der Bücher:
    Scheiße – Voll angepisst!“ und „Scheiße – Voll beschissen!“ veröffentlicht Buchmesse Leipzig und Frankfurt 2016

  2. Bei aller Euphorie über die Verhinderung von Hillary Clinton, sollte man noch nicht jubeln. Trump könnte in der Außenpolitik bezüglich Syrien und Russland (damit auch Ukraine) eine Wende bedeuten. Allerdings ist er kein Mann der Prinzipien und könnte auch hier wieder einknicken. Zudem sind die USA in der Konfrontation mit Russland in einer Sackgasse gelandet, sofern sie die Atommacht nicht wirklich angreifen wollen. Dabei ist ihr eigentlicher Gegner China, denn nur China hat das Potenzial an Menschen und Arbeitskraft, um der USA gefährlich zu werden.
    Müsste ich eine Wette abschließen, ob man mit Trump positive Veränderungen erleben wird oder sich Trump ähnlich wie andere Präsidenten als einer herausstellt, wo man sagt: In etwas anderer Gewichtung hat er die gleiche Sch… gemacht wie alle anderen vorher – also ich würde auf letzteres wetten.
    Ich empfinde den Artikel von Ernst Wolff als gut. Ich schätze ihn, da ich sein Buch „Weltmacht IWF“ ein wirklich wichtiges Buch ist. Wieso sollte er, falls er schon jetzt zu seiner Ansicht gekommen ist, damit hinter dem Berg halten. Er zählt ja sogar noch auf, wieso er zu seiner Meinung gekommen ist.
    Meiner Meinung nach wäre Trump der perfekte Kandidat, um das Schauspiel Demokratie trotz absolut assozialer Politik gegen die Mehrheit aufrecht zu erhalten. Trump kann wieder als Kandidat der kleinen Leute verkauft werden. Momentan sind es neben Nationalisten und allgemein Unzufriedenen eher informierte Menschen, die Trump bevorzugen, weil diese sich über die Folgen eines „Weiter so“ und einer Hillary Clinton bewusst sind. Kommt jetzt schlechte Politik, dann kann man immer erzählen, unter Clinton sei das alles ganz anders gewesen und die Menschen hätten „linke“ Politik ja selber abgewählt. Trump hat im Wahlkampf nichts wirklich versprochen, da er zwar sehr viel gesagt hat, aber er allen klar war, dass er nicht alles umsetzen wird. Daher kann er nun machen, was er will. Er kann die Steuern für die Reichen senken und dabei wirklich arme Bevölkerungsschichten für die Not verantwortlich machen. Bei uns hieß es ja auch immer, Deutschland ginge es schlecht, weil man in der sozialen Hängematte oder schlicht in spätrömischer Dekadenz leben würden. Er kann also wirklich bestimmte Bevölkerungsgruppen verantwortlich machen, um Demonstrationen zu verhindern.
    Eigentlich habe ich nur die Hoffnung, dass Trump den Konflikt mit Russland beendet. Dazu müsste er die Krim als russisch anerkennen. Außerdem könnte er generell die auf Destruktivität ausgerichtete Politik in Syrien und anderen arabischen Ländern in Frage stellen. Weitere Hoffnungen habe ich in Trump nicht. Eine echte Bankenreform oder ähnliches traue ich dem Kerl nicht zu.

  3. Prof. Weißfastalles reiste gerne, am liebsten im eigenen Flieger, den er natürlich auch selbst flog.
    Er flog mit Familie nach Brasilien in den Urlaub. Nach 10 Tagen sagte er zu seiner Frau:Ich mache noch kurz einen Rundflug, zünde doch bitte schon mal den Grill an.

    Tja, es kam was kommen sollte. Der Flieger hatte einen Defekt und er stürzte mitten im Urwald ab. Auf dem Boden der Tatsachen angekommen, bis auf eine Schnittwunde unverletzt, fand er sich nach kurzer Bewusstlosigkeit in seinem Trümmerhaufen von Flugzeug wieder, welches schon brannte. Gerade noch konnte er sich befreien und dem Gefahrenherd entrinnen.

    Da stand er nun, das nackte Leben, leicht bekleidet, ohne was. Aus dem verkohlten Wrack war nichts mehr zu retten. Seine Schnittwunde umwickelte er mit einem Streifen Stoff den er aus seinem Hemd gerissen hatte. Nach 2 Tagen Umherirrens ohne Nahrung und ohne Wasser, machte ihm die sich mittlerweile stark entzündete Wunde, Hunger und Durst, schon arg zu schaffen. Am dritten Tag wurde er schon so schwach und fiebrig, das er nur noch liegen konnte. Am vierten Tag befand er sich schon streckenweise im Delirium.

  4. Präkariatäre Bildung

    Herr Prof. Dr. Dr. Phil. Dipl. Ing. Weißfastalles hat sein Leben lang studiert und gelernt. Auch Pilot ist er geworden. Für alles hat er sich interessiert. Alles hatte er im Kopf. Die Welt wie sie funktioniert, jegliche Technik, das Atom, den Kosmos, alles konnte er erklären und kannte sich bestens aus. Niemand machte ihm auf seinen 76 Fachgebieten etwas vor. Er verkörperte die Bildungssuperelite. Einzig die Pflanzen und Tierwelt interessierten ihn nicht. Da war er frei von Wissen – allenfalls auf dem Stand eines Abiturienten.

  5. Präkariatäre Bildung

    Herr Prof. Dr. Dr. Phil. Dipl. Ing. Weißfastalles hat sein Leben lang studiert und gelernt. Auch Pilot ist er geworden. Für alles hat er sich interessiert. Alles hatte er im Kopf. Die Welt wie sie funktioniert, jegliche Technik, das Atom, den Kosmos, alles konnte er erklären und kannte sich bestens aus. Niemand machte ihm auf seinen 76 Fachgebieten etwas vor. Er verkörperte die Bildungssuperelite. Einzig die Pflanzen und Tierwelt interessierten ihn nicht. Da war er frei von Wissen – allenfalls auf dem Stand eines Abiturienten.

    Prof. Weißfastalles reiste gerne, am liebsten im eigenen Flieger, den er natürlich auch selbst flog.
    Er flog mit Familie nach Brasilien in den Urlaub. Nach 10 Tagen sagte er zu seiner Frau:Ich mache noch kurz einen Rundflug, zünde doch bitte schon mal den Grill an.

    Tja, es kam was kommen sollte. Der Flieger hatte einen Defekt und er stürzte mitten im Urwald ab. Auf dem Boden der Tatsachen angekommen, bis auf eine Schnittwunde unverletzt, fand er sich nach kurzer Bewusstlosigkeit in seinem Trümmerhaufen von Flugzeug wieder, welches schon brannte. Gerade noch konnte er sich befreien und dem Gefahrenherd entrinnen.

  6. Präkariatäre Bildung – Oder: Die Bildungslüge

    Wann ist ein Mensch gebildet und wann nicht? Und wer bestimmt nach welchen Kriterien wer gebildet und wer ungebildet ist?

    Es geht um die Bildungslüge dieser und vorangegangener Regierungen. Diese ist ganz einfach und schnell zu belegen.

    Seit 30 Jahren – weiß ich aus der Tagesschau vor 30 Jahren – und länger, wird von allen politischen Parteien in seltener Übereinstimmung Bildung als Allheilmittel gegen Armut und andere schwere Gebrechen gepredigt – immer und immer wieder.

    Aber, wollten und will die Regierung überhaupt gebildete Bürger?

    KLARES NEIN! Denn, wollten sie gebildete Bürger,
    – würden sie nicht immer weniger Geld in Bildung stecken
    – würden Schulen nicht zu Trümmerbuden verkommen lassen
    – würden nicht permanent Lehramtstellen abbauen
    – würden nicht zulassen das sich die Schülerzahl pro Klasse erhöht
    – würden keine Studiengebühren einführen
    – würden die Kinder im zarten Viertklässleralter nicht nach gebildet und ungebildet trennen
    usw. usf. etc. pp. Die Liste der Beweise ist viel länger….

    Damit, so schnell und kurz, ist der klare Beweis erbracht das die Regierungen keine Bildung ihrer Bürger wünschen.

    *
    Zu den Eingangsfragen habe ich mal eine kleines Anekdötchen – zwar so nicht geschehen, aber ähnlich sicher oft – geschrieben.

  7. Präkariatäre Bildung – Oder: Die Bildungslüge

    Wann ist ein Mensch gebildet und wann nicht? Und wer bestimmt nach welchen Kriterien wer gebildet und wer ungebildet ist?

    Es geht um die Bildungslüge dieser und vorangegangener Regierungen. Diese ist ganz einfach und schnell zu belegen.

    Seit 30 Jahren – weiß ich aus der Tagesschau vor 30 Jahren – und länger, wird von allen politischen Parteien in seltener Übereinstimmung Bildung als Allheilmittel gegen Armut und andere schwere Gebrechen gepredigt – immer und immer wieder.

    Aber, wollten und will die Regierung überhaupt gebildete Bürger?

    KLARES NEIN! Denn, wollten sie gebildete Bürger,
    – würden sie nicht immer weniger Geld in Bildung stecken
    – würden Schulen nicht zu Trümmerbuden verkommen lassen
    – würden nicht permanent Lehramtstellen abbauen
    – würden nicht zulassen das sich die Schülerzahl pro Klasse erhöht
    – würden keine Studiengebühren einführen
    – würden die Kinder im zarten Viertklässleralter nicht nach gebildet und ungebildet trennen
    usw. usf. etc. pp. Die Liste der Beweise ist viel länger….

    Damit, so schnell und kurz, ist der klare Beweis erbracht das die Regierungen keine Bildung ihrer Bürger wünschen.

    *
    Zu den Eingangsfragen habe ich mal eine kleines Anekdötchen – zwar so nicht geschehen, aber ähnlich sicher oft – geschrieben.

    Präkariatäre Bildung

    Herr Prof. Dr. Dr. Phil. Dipl. Ing. Weißfastalles hat sein Leben lang studiert und gelernt. Auch Pilot ist er geworden. Für alles hat er sich interessiert. Alles hatte er im Kopf. Die Welt wie sie funktioniert, jegliche Technik, das Atom, den Kosmos, alles konnte er erklären und kannte sich bestens aus. Niemand machte ihm auf seinen 76 Fachgebieten etwas vor. Er verkörperte die Bildungssuperelite. Einzig die Pflanzen und Tierwelt interessierten ihn nicht. Da war er frei von Wissen – allenfalls auf dem Stand eines Abiturienten.

    Prof. Weißfastalles reiste gerne, am liebsten im eigenen Flieger, den er natürlich auch selbst flog.
    Er flog mit Familie nach Brasilien in den Urlaub. Nach 10 Tagen sagte er zu seiner Frau:Ich mache noch kurz einen Rundflug, zünde doch bitte schon mal den Grill an.

    Tja, es kam was kommen sollte. Der Flieger hatte einen Defekt und er stürzte mitten im Urwald ab. Auf dem Boden der Tatsachen angekommen, bis auf eine Schnittwunde unverletzt, fand er sich nach kurzer Bewusstlosigkeit in seinem Trümmerhaufen von Flugzeug wieder, welches schon brannte. Gerade noch konnte er sich befreien und dem Gefahrenherd entrinnen.

    Da stand er nun, das nackte Leben, leicht bekleidet, ohne was. Aus dem verkohlten Wrack war nichts mehr zu retten. Seine Schnittwunde umwickelte er mit einem Streifen Stoff den er aus seinem Hemd gerissen hatte. Nach 2 Tagen Umherirrens ohne Nahrung und ohne Wasser, machte ihm die sich mittlerweile stark entzündete Wunde, Hunger und Durst, schon arg zu schaffen. Am dritten Tag wurde er schon so schwach und fiebrig, das er nur noch liegen konnte. Am vierten Tag befand er sich schon streckenweise im Delirium.

    Er dachte er träume, aber die ständige Berührung und Rüttelei an ihm ließ ihn seine Kräfte mobilisieren und die Wirklichkeit wahrnehmen. Ein Mensch, da stand ein Mensch vor ihm. Der Mensch redete auf ihn ein, er verstand keine Silbe. Aber er war froh einen Menschen und seine Stimme zu hören, auch wenn dieser eigenartig aussah, keine Kleidung anhatte und er ihn nicht verstehen konnte. Er vertraute ihm, diesem seltsamen Fremden.

    An Ort und Stelle gab der Fremde ihm Wasser zu trinken, aus einem Blatt das dieser zu einem Trinkgefäß geformt hatte. Bevor er wieder Fiebrig und vor Schwäche einschlief dachte er noch; da war kein Kanister, nichts, woher kam das Wasser?

    Am nächsten Tag ging es ihm schon besser. Er bemerkte das der Fremde seine Wunde versorgt hatte. Der Hemdfetzen lag nicht mehr darauf. Stattdessen war eine undefinierbare klebrige Masse auf seiner Wunde. Es roch nicht besonders gut. Es pochte. Vorsichtig entfernte er ein wenig von der Masse um nach der Wunde zu schauen, worauf der Fremde ihn ansprach und mit den Händen gestikulierte. Er konnte aber sehen, das nichts blutete und die Wunde nach seiner Einschätzung ganz gut aussah. Er fühlte sich auch schon wieder besser, zumal der Fremde ihm weiterhin Wasser brachte und Nahrung gab. Er vermochte nicht zu sagen was er da aß, aber er konnte es essen.

    Nach und nach wurde er klarer und sah wo der Fremde das Wasser herholte. Keine 2 Meter von ihm hatte er ein kleines Loch gegraben, holte da dicke Wurzeln hervor und presste sie mit seinen Händen aus. Milchige Flüssigkeit floss in das zu einer Art Trichter vorbereiteten Blatt. Keine 3 Meter von ihm entfernt, sammelte der Fremde undefinierbare Tiere, zerquetschte sie zwischen Daumen und Zeigefinger und gab sie ihm zu essen. Er selber aß sie auch.
    Am sechsten Tag konnte er wieder aufstehen, fühlte sich fit und sprach mit dem Fremden mit Händen und Füßen. Er hatte das Gefühl der Fremde verstehe alles was er sagte und gestikulierte. Dann kam dieses laute Geräusch, ein Hubschrauber, der Suchtrupp. Der Fremde erschrak sichtlich und eilte davon.

    Zuhause angekommen schrieb er sein Erlebnis in sein Tagebuch und endete mit den Worten:

    Mein Leben verdanke ich einem Eingeborenen dessen Bildung weitaus weiter reichte als meine Einbildung.

  8. „Trump hat die Verzweiflung, die Wut und den Bildungsmangel der einfachen Leute benutzt,“

    Ich kann dem allerorten postulierten oder besser fabulierten Bildungsmangel nur noch mit schärfstem Zynismus begegnen.

    Habt ihr euch mal die Lächerlichkeit vor Augen geführt einem Menschen Bildungsmangel zu bescheinigen weil er nicht weiß wo deutschland liegt? Nur eine von millionen Beispielen.

    Hier gab es vor ca 2, 3 Wochen einen Artikel über Bildung, welcher leider gelöscht wurde. Natürlich ohne die Kommentatoren die gepostet hatten, vorher zu informieren. Da die Abwesenheit von guten Manieren nicht nur im Netz üblich ist, bin ich seit geraumer Zeit auf solche ……. vorbereitet und speichere das Ein und Andere ab. So auch meinen Beitrag zum Artikel-Thema „Bessere Bildung? Mehr Ungleichheit!“
    kenfm.de/bessere-bildung-mehr-ungleichheit/

    Hier also noch mal meine Ansicht zum Thema Bildung oder besser zur Bildungslüge.

    Präkariatäre Bildung – Oder: Die Bildungslüge

    Wann ist ein Mensch gebildet und wann nicht? Und wer bestimmt nach welchen Kriterien wer gebildet und wer ungebildet ist?

    Es geht um die Bildungslüge dieser und vorangegangener Regierungen. Diese ist ganz einfach und schnell zu belegen.

    Seit 30 Jahren – weiß ich aus der Tagesschau vor 30 Jahren – und länger, wird von allen politischen Parteien in seltener Übereinstimmung Bildung als Allheilmittel gegen Armut und andere schwere Gebrechen gepredigt – immer und immer wieder.

    Aber, wollten und will die Regierung überhaupt gebildete Bürger?

    KLARES NEIN! Denn, wollten sie gebildete Bürger,
    – würden sie nicht immer weniger Geld in Bildung stecken
    – würden Schulen nicht zu Trümmerbuden verkommen lassen
    – würden nicht permanent Lehramtstellen abbauen
    – würden nicht zulassen das sich die Schülerzahl pro Klasse erhöht
    – würden keine Studiengebühren einführen
    – würden die Kinder im zarten Viertklässleralter nicht nach gebildet und ungebildet trennen
    usw. usf. etc. pp. Die Liste der Beweise ist viel länger….

    Damit, so schnell und kurz, ist der klare Beweis erbracht das die Regierungen keine Bildung ihrer Bürger wünschen.

    *
    Zu den Eingangsfragen habe ich mal eine kleines Anekdötchen – zwar so nicht geschehen, aber ähnlich sicher oft – geschrieben.

    Präkariatäre Bildung

    Herr Prof. Dr. Dr. Phil. Dipl. Ing. Weißfastalles hat sein Leben lang studiert und gelernt. Auch Pilot ist er geworden. Für alles hat er sich interessiert. Alles hatte er im Kopf. Die Welt wie sie funktioniert, jegliche Technik, das Atom, den Kosmos, alles konnte er erklären und kannte sich bestens aus. Niemand machte ihm auf seinen 76 Fachgebieten etwas vor. Er verkörperte die Bildungssuperelite. Einzig die Pflanzen und Tierwelt interessierten ihn nicht. Da war er frei von Wissen – allenfalls auf dem Stand eines Abiturienten.

    Prof. Weißfastalles reiste gerne, am liebsten im eigenen Flieger, den er natürlich auch selbst flog.
    Er flog mit Familie nach Brasilien in den Urlaub. Nach 10 Tagen sagte er zu seiner Frau:Ich mache noch kurz einen Rundflug, zünde doch bitte schon mal den Grill an.

    Tja, es kam was kommen sollte. Der Flieger hatte einen Defekt und er stürzte mitten im Urwald ab. Auf dem Boden der Tatsachen angekommen, bis auf eine Schnittwunde unverletzt, fand er sich nach kurzer Bewusstlosigkeit in seinem Trümmerhaufen von Flugzeug wieder, welches schon brannte. Gerade noch konnte er sich befreien und dem Gefahrenherd entrinnen.

    Da stand er nun, das nackte Leben, leicht bekleidet, ohne was. Aus dem verkohlten Wrack war nichts mehr zu retten. Seine Schnittwunde umwickelte er mit einem Streifen Stoff den er aus seinem Hemd gerissen hatte. Nach 2 Tagen Umherirrens ohne Nahrung und ohne Wasser, machte ihm die sich mittlerweile stark entzündete Wunde, Hunger und Durst, schon arg zu schaffen. Am dritten Tag wurde er schon so schwach und fiebrig, das er nur noch liegen konnte. Am vierten Tag befand er sich schon streckenweise im Delirium.

    Er dachte er träume, aber die ständige Berührung und Rüttelei an ihm ließ ihn seine Kräfte mobilisieren und die Wirklichkeit wahrnehmen. Ein Mensch, da stand ein Mensch vor ihm. Der Mensch redete auf ihn ein, er verstand keine Silbe. Aber er war froh einen Menschen und seine Stimme zu hören, auch wenn dieser eigenartig aussah, keine Kleidung anhatte und er ihn nicht verstehen konnte. Er vertraute ihm, diesem seltsamen Fremden.

    An Ort und Stelle gab der Fremde ihm Wasser zu trinken, aus einem Blatt das dieser zu einem Trinkgefäß geformt hatte. Bevor er wieder Fiebrig und vor Schwäche einschlief dachte er noch; da war kein Kanister, nichts, woher kam das Wasser?

    Am nächsten Tag ging es ihm schon besser. Er bemerkte das der Fremde seine Wunde versorgt hatte. Der Hemdfetzen lag nicht mehr darauf. Stattdessen war eine undefinierbare klebrige Masse auf seiner Wunde. Es roch nicht besonders gut. Es pochte. Vorsichtig entfernte er ein wenig von der Masse um nach der Wunde zu schauen, worauf der Fremde ihn ansprach und mit den Händen gestikulierte. Er konnte aber sehen, das nichts blutete und die Wunde nach seiner Einschätzung ganz gut aussah. Er fühlte sich auch schon wieder besser, zumal der Fremde ihm weiterhin Wasser brachte und Nahrung gab. Er vermochte nicht zu sagen was er da aß, aber er konnte es essen.

    Nach und nach wurde er klarer und sah wo der Fremde das Wasser herholte. Keine 2 Meter von ihm hatte er ein kleines Loch gegraben, holte da dicke Wurzeln hervor und presste sie mit seinen Händen aus. Milchige Flüssigkeit floss in das zu einer Art Trichter vorbereiteten Blatt. Keine 3 Meter von ihm entfernt, sammelte der Fremde undefinierbare Tiere, zerquetschte sie zwischen Daumen und Zeigefinger und gab sie ihm zu essen. Er selber aß sie auch.
    Am sechsten Tag konnte er wieder aufstehen, fühlte sich fit und sprach mit dem Fremden mit Händen und Füßen. Er hatte das Gefühl der Fremde verstehe alles was er sagte und gestikulierte. Dann kam dieses laute Geräusch, ein Hubschrauber, der Suchtrupp. Der Fremde erschrak sichtlich und eilte davon.

    Zuhause angekommen schrieb er sein Erlebnis in sein Tagebuch und endete mit den Worten:

    Mein Leben verdanke ich einem Eingeborenen dessen Bildung weitaus weiter reichte als meine Einbildung.

  9. Sind denn alle schon Lügenpresseverseucht? Wie kann man Wahlkampfgetöse und geblubber in irgend einer Weise ernst nehmen?

    Insbesondere da Müntefering berits 2006 sagte: Wir werden als Koalition an dem gemessen, was in Wahlkämpfen gesagt worden ist. Das ist unfair!

    War ich damals so richtig wütend über den Spruch, kann ich ihm heute nur beipflichten. Der hat das auch völlig ernst gemeint, was ich damals auch anders sah. Wenn Münte diese Einstellung 2006 vertrat, dann war das bei den Amis sicher bereits 1996 so – spätestens.

    Zudem hat Trump den Wahlkampf als Geschäftsmann geführt, nicht als Politiker. Wie denn auch? Er war und ist (noch) kein Politiker. Geschäftsmann war er immer – und bleibt es auch.

    Er hatte einen Megaauftrag für einen Riesentower an Land gezogen. Nun mußte er bis Tag X das Fundament erstellen, ansonsten der Auftrag flöten geht. Ein gigantisches Fundament, wozu millionen Tonnen Spezialzement benötigt wurden. Nicht liquide genug, hat er alle Hersteller, Lieferanten, Bänkster und andere zur Finanzierung überredet. Dabei hat er ihnen Versprechungen ohne Ende gemacht, Beteiligungen geboten, attraktive Zinssätze in Aussicht gestellt usw usf.

    Kriegt er das Fundament bis Tag X fertig gegossen, wissen alle das es weiter geht und den Rest kriegt er leicht finanziert – das wars schon. Wir können dann verfolgen, wie es Etage um Etage hochgezogen wird.
    Ein ungefähres Gesamtbild des Riesentowers können wir uns frühestens machen, wenn etliche Etageb stehen und teils verkleidet sind.

  10. Hat Trump getäuscht oder nicht wissen wir nach 2-3 Jahren.
    Die Auswahl seines Teams hat viele Überraschung gebracht aber man muss bedenken das er immer noch de Republikaner braucht. Er ist ein Teil davon obwohl er etwas andere Pläne hat.
    Ich habe mir Teile der Positionen von Trump auf https://www.donaldjtrump.com/policies/ angeschaut und stelle fest das für mich ein interesantes Bild denkbar ist.

    Einige Beispiele:
    Das Amerikanische Militär aufrüsten = eigene Verteitigung ohne NATO
    Unabhängig von der Notwendigkeit die Energie zu importieren = ohne die Ausnutzung fremder Energie – keinen Krieg wegen Energieresourcen
    Sicherstellen dass die Reichen ihren fairen Anteil bezahlen = etwas dass sogar in Deutschland fehlt
    Steuerbefreiung der durchschnittlichen Kosten der Kinderbetreuung = arbeitende Mittelklasse
    Beenden Sie die aktuelle Strategie der Nation-Building und Regimewechsel = keine Kriege
    Frieden durch Stärke wird im Zentrum der Außenpolitik stehen = z.B. Russland – NATO go home or go in the dustbin of history

    Es sieht so aus als ob Amerika die Schnauze voll hat die Polizei der Welt zu sein. Bei Illner hat der Amerikanische Journalist gesagt das viele Amerikaner genug haben ihre Kinder in Kriegen zu verlieren die sich in anderen Ländern abspielen. Der Plan von Trump zeigt nach meiner Meinung diesen Wunsch.
    Da ist auch die VETERANS AFFAIRS REFORM die zeigt dass er sich um Menschen kümmert. Anders als die Präsidenten vor im die die Kriege gemacht haben.
    Sogar Ron Paul (Ron Paul Institute for Peace and Prosperity) sieht jetzt Donald Trump in einem anderen Licht.

  11. Was machen Formate wie KenFM? Sie informieren, beurteilen und analysieren.
    Das macht KenFM außerordentlich gut.

    Natürlich kann noch niemand exakt wissen wie die Handlungsweisen des neuen US-Präsidenten, wenn er denn in Amt und Würden ist, aussehen werden.

    Der US-Präsident ist kein Alleinherrscher. Seine Machtausübung beruht auf einem Apparat dem viele weitere Menschen angehören. Und er ist in diesem Apparat noch nicht einmal die Nr.1. Reichere, Vernetztere, Schattenregierung, etc.

    Aus dem Personal mit dem er sich umgibt lassen sich mutmaßliche Handlungsweisen ableiten. Dann gibt es noch seine eigene Personalie, seine Herkunft, über die man genug im Internet erfahren kann.

    Einerlei, es wird sich zeigen wohin das Narrenschiff (Lied von Reinhard Mey) steuern wird, allein die Mannschaft erweckt kein Vertrauen.

    Es zeigt sich einmal mehr, daß der Mythos von dem einen, erlösenden Heilsbringer, der Wunsch nach dem gütigen Führer, immer noch allgewaltig ist.

    Anbei noch zwei links zur Ergänzung:

    What Will a Trump Foreign Policy Look Like? – So far he has surrounded himself with hardliners

    Much of what Trump will do overseas is unknown. He has taken public positions on a few issues, but he has said little or nothing about most of the world. The miserable coverage of foreign policy in this election has helped ensure that he didn’t have to.
    (…)
    A Trump administration that includes the likes of Giuliani, Gingrich, Flynn, and Bolton will certainly not be a restrained or realist one, and we can expect increased hostility towards Iran and anyone perceived to be aligned with them. Flynn is one of Trump’s earliest foreign policy advisers, and he co-authored a book with Michael Ledeen, one of the most fanatical Iran hawks of all.
    (…)
    As I mentioned earlier this week, Gingrich, Giuliani, and Bolton have all been boosters of the totalitarian cult and “former” terrorist group, Mujahideen-e Khalq (MEK), which seeks to replace the current Iranian government with its cult leader. Trump has made denouncing the nuclear deal a major part of his indictment of Obama’s foreign policy, and Iran hawks in Congress will be eager to torpedo it.

    http://russia-insider.com/en/politics/what-will-trump-foreign-policy-look/ri17490

    … und hier zu Sanders der immer noch als Heilsbringer herumgeistert:

    Bernie Sanders bereit zur Zusammenarbeit mit Trump

    Und weiter: „Ich hoffe sehr, dass er mit den Progressiven zusammenarbeiten wird, um ein Steuersystem zu schaffen, das den Milliardären und den Großkonzernen einen fairen Anteil an Steuern abverlangt“.
    Man könnte sich vorstellen, wie die Antwort Senator Sanders auf Attila, den Hunnen, gelautet hätte, als dieser mit seinen mongolischen Horden in Europa einfiel: „Ich werde mit dir arbeiten, wenn du dem Volk hilfst, aber wenn du raubst und mordest, werde ich dich bekämpfen!“
    Die Vorstellung, dass Trump irgendetwas tun wird, um „das Leben der arbeitenden Bevölkerung zu verbessern“, ist reine Phantasie. Trump ist ein rechter Milliardär, der entschlossen ist, die Steuern für die Reichen zu senken, Regulierungen für die Wirtschaft abzuschaffen, Sozialprogramme zu kürzen und andere reaktionäre Maßnahmen durchzusetzen. Das Verdikt der Wall Street über die künftige Trump-Regierung war am Donnerstag an den Märkten abzulesen, die auf neue Höhen kletterten.
    (…)
    In den kommenden Tagen werden Sanders und die Demokratische Partei Arbeiter und Jugendliche erneut auffordern, sich den Demokraten anzuschließen und die loyale Opposition gegen die neue Regierung zu unterstützen. Leute wie Bernie Sanders und Elizabeth Warren, die Senatorin von Massachusetts, oder auch politische Dummköpfe wie Michael Moore werden behaupten, die Demokratische Partei könne „verwandelt“ und „nach links gedrückt“ werden.
    Lügen, Lügen und nochmals Lügen. Das entwürdigende Debakel der letzten achtzehn Monate hat bewiesen, dass das politische System in Amerika dazu dient, die Arbeiterklasse zum Schweigen zu verurteilen und an die Parteien ihrer kapitalistischen Ausbeuter zu fesseln.

    http://www.wsws.org/de/articles/2016/11/12/bern-n12.html


    „Meint ihr Bürger, ich fürcht ein viel Schlimmerer kommt an seinen Platz.
    (Spielfilm: Julius Cäsar, 1953)

  12. Ich muss hier jetzt mal etwas deutlicher wie sonst. Dieser Artikel zielt nur auf eines ab, nämlich bevor irgendetwas beschlossen oder entschieden wurde, schon wieder alles Vorwegzunehmen, es Besser zu wissen und mit der Angst zu spielen.

    In einem meiner Beiträge vor ein paar Tagen schrieb ich, dass die Eliten schon vor Jahren gemerkt haben, dass das gesamte westliche Wirtschafts und Gesellschaftssystem vor einem Umbruch steht. Und zwar nicht wie viele behaupten in Richtung einer unipolaren Welt, sondern in eine multiporale Welt. Das Ziel einer Hegemonie ist nicht erreichbar und führt zwangsweise irgendwann zu einem Selbstzerfall.

    Genau an dieser Stelle stehen wir momentan.

    Die USA haben es eingesehen, dass sie auf einem gefährlichen kostenintensiven Weg waren ohne entsprechenden egalisierenden und lohnenden Rückfluss an Energien und Aufwendungen erhalten zu haben.
    Ohne die Schutzmacht USA hätte die BRD es niemals zum Exportweltmeister gebracht. Stellt euch mal vor, wieviel Deutschland in die Abschreckungsgeschichte hätte stecken müssen, damit sie ein Gleichgewicht zum früheren expansiven Sowjetreich hätte herstellen können. Und als Belohnung sollten wir unsere Produkte auch noch ohne Restriktionen in den USA verticken können.
    Kein Wunder dass einige Amis denken, wie wichtig es jetzt ist, an sein eigenes Land und Volk zu denken.

    Es ist auf jeden Fall ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Hier bei kenfm gibt es doch sehr viele, die genau das im Prinzip fordern. Zurück zum Regionalismus.
    Jeder weiss doch heutzutage, dass Aussenhandelsüberschüsse immer Nachteile für andere Länder zur Folge haben. Dass ein einheitliches Geld und Währungsprinzip nur den starken Ländern nützt und die kleinen Ausbluten lässt (siehe Griechenland und CO).
    Das wir nur deshalb jedes Jahr Wachstum regenieren müssen, damit der Zinseszins funktioniert. Und rein real mathematisch gerechnet niemals aufgehen kann, weil hier logarithmische Entwicklungen zwingend einen Crash alle paar Jahrzehnte brauchen.
    Ich will hier nur mal deutlich sagen, dass wenn Amerika sich als Hegemon zurückzieht und sich ein wenig mehr um ihre Internen Sachen kümmern wollen, ist das genau das Richtige für unsere Welt.
    Denn so wird jedes Land gezwungen werden, sich auch um sich selber zu kümmern und sich nicht in andere Länder einzumischen.
    Jeder Konflikt auf dieser Erde beruht nicht auf innerlichen Knatsch sondern darauf, dass verschiedenste Einflüsse in Regionen gebracht werden, die dort nichts zu suchen haben.
    Es ist wirklich nicht unsere Aufgabe den Amis vorzuschreiben, wie sie miteinander umgehen sollen.

    Viele werden jetzt denken, dass sei ja alles nur Wunschdenken von mir und die Realität sieht anders aus. Es werden hier und da die Goldman und Sachs Banker wie Mnuchin als Bedrohung gesehen und alte Zitate herausgekramt, die behaupten, dass die USA unter Trump jetzt erst recht die ganze Welt unterjochen möchte.

    Aber das ist nicht mehr möglich. Das ist vorbei. Diese Angstmacherei kotzt mich ehrlich richtig an.

    Lasst uns unsere Energie und Bestreben lieber dahingehend fließen, wie wir in unserer Region ein Zusammenleben organisieren können, ohne den Druck mit einem oder eineinhalb Augen rausschielen zu müssen.

    UND DAS OHNE ANGST.

    Na klar wird sich einiges ändern, wenn Deutschland endlich aufhört, jedesmal Weltmeister sein zu wollen in jedem Bereich.

    Aber glaubt mir, dieses Leben wird hundertmal erstrebenswerter sein als die Alternative.
    Denn die bedeutet letztendlich Zerstörung von allem.
    Aber da ich ja im Gegensatz zu vielen anderen viele Entwicklungen der letzten Zeit positiv sehe, brauchen wir davor keine Angst zu haben.
    Hütet euch vor Menschen, die euch das Gegenteil erzählen und davon sind gerade wieder sehr viele unterwegs.

    pooler1970

    • Bravo!
      Volle Zustimmung.

      Und wie Herr Wolff einfach mal drauflos behauptet, behaupte ich auch einfach mal drauflos: ;o)
      Die Leute, die Trump da ins Boot geholt hat, sind Insider, die wissen, wie der Hase läuft, und sie sind erwiesenermaßen käuflich. Trump hat jetzt einfach mal ne Einkauftour gemacht, um das notwendige Knowhow an Bord zu laden.

      Ernst Woll schreibt:
      „Er hat die schlummernden Vorurteile der amerikanischen Unterschicht gegen alles ihr Fremde mobilisiert.“
      und
      „Er hat die Wahl nämlich nicht nur auf parlamentarischer Ebene gewonnen, sondern als erster Präsidentschaftskandidat in der Geschichte der USA eine außerparlamentarische Bewegung in Gang gesetzt und diese immer wieder durch das Schüren von Hass aufgeheizt.“

      Eben genau das scheint mir nicht der Fall. Ich könnte hier ne lange Link-Liste anführen, aber dann dauert das wieder ewig, bis der Beitrag freigeschaltet wird.
      Stefan Molineux, Mike Cernowich, Paul Joseph Watson, Alex Jones, The Fabulous MILO .. Sie alle, und viele mehr, haben dem Umdenken eine Stimme gegeben, und von Hass und Fremdenfeindlichkeit ist da weit und breit nichts zu sehen. Nur in den Mainstreammedien.

      P.S.: es ist nicht „logarithmisch“ sondern exponentiell. ;o)

    • „Die USA haben es eingesehen, dass sie auf einem gefährlichen kostenintensiven Weg waren ohne entsprechenden egalisierenden und lohnenden Rückfluss an Energien und Aufwendungen erhalten zu haben.
      Ohne die Schutzmacht USA hätte die BRD es niemals zum Exportweltmeister gebracht. Stellt euch mal vor, wieviel Deutschland in die Abschreckungsgeschichte hätte stecken müssen, damit sie ein Gleichgewicht zum früheren expansiven Sowjetreich hätte herstellen können. Und als Belohnung sollten wir unsere Produkte auch noch ohne Restriktionen in den USA verticken können.
      Kein Wunder dass einige Amis denken, wie wichtig es jetzt ist, an sein eigenes Land und Volk zu denken.“

      Wer hat das eingesehen, die USA – also konkret Trump und sein Haufen.
      Das war doch das eigene Wirtschaftsdenken. Und daran wird auch Trump nichts ändern.

      „..ohne entsprechenden egalisierenden und lohnenden Rückfluss an Energien und Aufwendungen erhalten zu haben.“

      Da tun die mir aber leid!

      Wer profitiert den vom Außenhandeslüberschuß von D.
      Wir doch nicht. Das ist die USA. Nicht die Menschen – aber die Konzerne und Banken.
      Wir schaffen mehr aus dem Land, als wir einführen – für nachgedruckte Schuldscheine.
      Und dafür sollen wir dankbar sein.
      Das ist doch absurd. Aber das versteht nicht mal Herr Schäuble.
      Nebenbei exportiert D. auch noch Arbeitslosigkeit im Ausland. – Da hat Trump wiederum recht.

      Trump wird fast keine seiner Wahlversprechen einhalten können – selbst wenn er wollte.
      Bei der Abschaffung von Obamacare ist er auch schon zurückgerudert – und der ist noch nicht mal im Amt.

      Das ist Wahlbetrug – wie fast immer. Aber träumt ruhig weiter.

    • „Die Leute, die Trump da ins Boot geholt hat, sind Insider, die wissen, wie der Hase läuft, und sie sind erwiesenermaßen käuflich. Trump hat jetzt einfach mal ne Einkauftour gemacht, um das notwendige Knowhow an Bord zu laden.“

      Wie in der alten BRD nach 1945.

      Mit alten Nazis die Demokratie aufgebaut – Klasse.

    • Ich teile viel von pooler’s Ansichten und tue mich gleichzeitig mit Kritik an Herrn Wolff’s Ausführungen schwer. Weil ich nichts anzubieten hätte, was eine Kritik objektiv unterfüttern würde. Wir werden ja täglich regelrecht totgeschlagen mit Informationen und Meinungen aller Art.

      Einige wenige Punkte scheinen sich immer weiter zu verdichten:

      1.) Die Finanzindustrie (allein das Wort ist schon falsch, die stellen ja gar nichts her!) könnte man als den wahren(?) Herrscher bezeichnen. Das dumme dabei: Wir dienen ihr ja vorzüglich freiwillig!! Das geht mit dem Girokonto los, weiter über „vernünftige“ Lebensversicherung und mit einer „vernünftigen“ kapitalgedeckten Altersvorsorge. Das kann nie gut gehen. Das Stichwort exponentialer ZinsesZins ist ja bereits gefallen.

      2.) pooler spricht zurecht das global propagierte Wachstum an, was uns als unverzichtbar verkauft wird. Der Zwillingsbruder ist dann der „Wettbewerb“. Auch das wird nicht funktionieren. Es hat seit Beginn der Geschichtsschreibung noch nie funktioniert.

      3.) Kräftige Zustimmung zur Fed-Kritik Herrn Wolff’s. Wie das im einzelnen seinerzeit abgelaufen ist, ist zweitranging. Es ist passiert und bedarf einer Korrektur, die überfällig ist. Ich würde stundenlang Beifall klatschen, wenn Trump den Federal-Reserve-Act rückgängig machte. Erneut konstatiere ich ein Nicht-Funktionieren. Hier ist zusätzlich noch die Falle versteckt, dass dieses UNDEMOKRATISCHE Geldsystem beibehalten wird und gleichzeitig die Demokratie hoch gelobt und als erstrebenswert gilt.

      4.) Dass Trump Arbeitsplätze verspricht, mag auf den ersten Blick lobenswert erscheinen. Ist es nicht das Gegenteil, was wir anstreben? Dass wir alle WENIGER arbeiten müssen und es den Maschinen überlassen, uns zu versorgen?

    • Wenn wir alle weniger arbeiten müssten und es den Maschinen überlassen, uns zu versorgen, müssen auch die Unternehmer Steuern und Krankenversicherung für Maschinen bezahlen.
      Wer sonst? Oder geht es ganz ohne?
      An dem Begriff Finanzindustrie würde ich mich nicht aufhängen.
      Alles eine Frage der Definition:
      1. – die Wirtschaftsbetriebe, die mit Maschinen (in großer Menge) Güter herstellen.
      2. – alle Betriebe einer bestimmten Branche in einem bestimmten Gebiet.

    • „herr wolff ist zu einseitig – hat sich hier keinen gefallen getan“
      So etwas nennt man Standpunkt – es geht dabei nicht darum, sich einen Gefallen zu tun!
      Ich find den Artikel gut.

    • „Ohne die Schutzmacht USA hätte die BRD es niemals zum Exportweltmeister gebracht. Stellt euch mal vor, wieviel Deutschland in die Abschreckungsgeschichte hätte stecken müssen, damit sie ein Gleichgewicht zum früheren expansiven Sowjetreich hätte herstellen können.“

      Das sehe ich gänzlich anders. Diese „Schutzmacht“ war und ist nichts andres als ein Erpresser und Be-Herrscher.

      Eine Gefahr oder Gelüste der Russen Deutschland zu überfallen, gab es nie. Im Gegenteil, wie bekannt haben die USA seit über 100% Jahren daran gearbeit Rußland und Deutschland zu entzweien.

      Und auch für Dutzende Staaten weltweit ist und war Amerika keine Schutzmacht, sondern ein Todbringender Satan.

    • Hallo pooler1970,

      zuvörderst würde ich mein zartes, unbelecktes Alter nicht in Erwähnung bringen, wie dies in der Regel mit solchen email-Adressen, Namen usw. sicher auch hier geschieht. Davon zeugt auch Deine Unkenntnis der deutschen Rechtschreibung – die „Rächdschreiprevorm“ hat bei Dir ganze Arbeit geleistet. Wer den Unterschied zwischen „ss“ und „ß“ nicht kennt – der ist ein schlichter Legasthie, der sich vielleicht im Japanischen oder in Mandarin versuchen sollte…

      – – – An dieser Stelle verwundert mich, daß hier keine Moderation stattfindet, die eben Legastheniker im Gefühlsüberschwang selektiert und für ein gewisses Niveau sorgen würde. – – –

      Schon der erste Satz haut mich vom Hocker: „Ich muss hier jetzt mal etwas deutlicher wie sonst.“

      Das lasse man sich auf der Zunge zergehen… – Auch wenn es späterhin nicht mehr ganz so schlimm kommt (Satzbau haut dann schon halbwegs hin, bei der Groß- / Kleinschreibung haperts dennoch), tröstet es nicht darüber hinweg, daß sowohl der (korrekte) Buchstabe „ß“ beim Wort „muss“ als auch das Wort „als“ (nicht „wie“, Ihr Unwissenden) als auch das Wort „werden“ in diesem jämmerlichen Satzkonstrukt fehlt. Da ist man doch gleich heimisch unter den Idioten, die nicht zwischen Flugzeug und Piloten unterscheiden können und kurzerhand in den „Flieger“ steigen. Statt mit dem Fiat mit dem „Fahrer“ unterwegs sind oder mit dem „Schwimmer“ eine Flußpartie machen…

      „Jeder weiss“… Selbst wenn neuerdings „muß“ mit „ss“ geschrieben werden soll (Abgelehnt, Euer Ehren! Finanzieren Sie mir die Neuanschaffung Hunderter teurer Bücher wegen diesem Scheiß von irgendwelchen „durchgeknallten Sesselfurzern“ {Hans Magnus Enzensberger}) ? – das „weiss“ soll offenbar von „Wissen“ herkommen, das allda leider nicht zu finden ist… Man *weiß* etwas, wenn´s hochkommt über die Weiße einer Farbe… Hat mit Weisheit freilich nicht viel zu tun.
      Vielleicht mit Höhenkoller?

      „Aber da ich ja im Gegensatz zu vielen anderen viele Entwicklungen der letzten Zeit positiv sehe, brauchen wir davor keine Angst zu haben.“

      Na, dem Allmächtigen sei Dank, daß da jemand was positiv sieht und wir andern alle keine Angst mehr zu haben brauchen…

      – Also, das ist für mich noch nicht dämlich genug. Ich muß mir sagen lassen, daß Exportüberschüsse (Gratulation zur Wahl der Buchstaben), die nie wieder zurückkommen, die uneinbringbar sind, uns zum Vorteil gereichen sollen…

      Bitte erst Hirn einschalten, Deutsch lernen… Gefühlsüberschwang kommt manchmal sehr schräg an…

      Das hat dieser phantastische Artikel, der beste, den ich zu diesem Thema bisher las, nicht verdient!

  13. Dem Bürger bleibt nur eines, wenn Politiker sprechen, Zeitungen drucken, TV zeigt!

    Augen, Ohren zu!
    Dann sich selbst ein Bild von deren „Taten“ machen
    Da das nie geschehen wird bleibt auch bei uns alles beim Alten, man will betrogen, belogen werden!

    • Wer Augen und Ohren schließt, kann sich kein Bild machen.
      Ich will erkennen was gespielt wird. Ich will auch wissen wo, wie manipuliert wird und welche Sauereien auf den Weg gebracht werden sollen. Auf allen Seiten.
      Wenn KenFm nicht den Politikern zuhören und ihn nicht interessieren würde, was in der Zeitung steht ….
      Was man nicht kennt, kann man auch nicht beurteilen.
      Oder man geht einfach davon aus, das jeder jeden belügt.
      Dann kann man sich selbst nicht mehr trauen.

  14. Sehe das auch so – guter Bericht! Denke auch das Ziel ist eindeutig ein geplanter Bürgerkrieg in den USA! Damit mann dann eine fasistische Diktatur errichten kann und mit harter Hand regieren darf. Jemand muss ja wieder für Ordung schaffen! Es könnte daraufhin dann schnell eine weitere politische Figur ins Spiel kommen die das übernimmt und den Diktatur spielen darf. Endlich mal einer der Durchgreift nach diesem politischen Chaos wäre nicht das erste mal das dieses Teilen und Herrschen Spiel funktioniert. Und in dieser Phase wird mann natürlich schnell auch einen Schuldigen finden und das sind mit Sicherheit nicht die Manipulatoren im HIntergrund sondern Minderheiten die eh schon wenig zu verlieren haben. Ob es wirklich so kommt ist nicht zu hoffen aber es ist wie gesagt nicht das erste mal in der Geschichte der Menschheit das solche listigen Manipulationen am Ende funktioniert haben ohne das die Mehrheit verstanden hat wie mit ihnen gespielt wurde 🙁

  15. Oh mein Gott, wollen Sie am Ende damit sagen das ein reicher Drecksack sich nicht um die Mittelschicht oder die Armen kümmere und das es nur ein Schwindel war, dieser Wahlkampf. Soll das etwa heissen das Wahlversprechen auch gebrochen werden? Das kann ja nicht wahr sein. Da bin ich jetzt aber geschockt wie Frau von der Leichen. Das heisst ja das es egal ist wer Präsident ist. Es wird nur immer schlimmer. Was bin ich überrascht. Dann muss sich ja auch im grössten Billiglohn Land der Welt nichts ändern. Glück gehabt.

    • Oje . Nachdem ich keine Ego Shooter mehr spiele, keine Action Filme oder generell keine Hollywood typischen Blockbuster mehr geniessen kann, denke ich langsam es ist Zeit meine liebe Politik Betrachtung zu verlassen. Ausser einem Gefühl der Ohnmacht und der Wut bleibt am ende immer zuwenig Substanz. Lieber voll einsteigen in themen wie : ego weg, aber ganz oder liebe zuerst mal dich …und zwar ganz….oder ist der Kampf eigentlich nötig. Oder wenn du Heuchler kritisierst fang bei dir selber an…keine Ahnung.

    • Auch bei uns wird es Änderungen geben. Leider nur zum Nachteil der meisten Menschen.
      Die Rüstungsausgaben werden steigen.
      Vorbehalte und Aggression gegen alles Fremde werden zunehmen und der Egoismus in uns wird befeuert.
      Der Boden ist fruchtbar.
      Die Politik in D. und der EU ist nicht in der Lage gegenzusteuern.
      Man ist mit der Rolle, den Konzernen und Banken das Feld zu bestellen, voll ausgelastet.
      Wenn ich die Reaktion der Bundesregierung auf die Situation in der Türkei sehe, kann ich mich nur schämen.
      Wer mit Despoten Geschäfte (Flüchtlingsdeal) macht, bewegt sich selbst in die Richtung in einen totalitären Staat.
      Um den Schein zu wahren, zeigt man sich beunruhigt.
      Die angeblichen Demokratieverteidiger, betätigen sich als ihr Totengräber.
      Die Demokratie wurde so verstümmelt und unkenntlich gemacht, das es immer weniger Leute gibt, die sie verteidigen wollen.

    • Spielen sie Ego-Shooter, schauen sie sich ein Blockbuster an uvm….Das Problem des Menschen ist das er so Unausgeglichen ist, sprich so Einseitig in seiner Sicht und -Denkweise! Entwerder nur materielles Denken und Macht, oder nur der Einsiedler und Mönch der das Anti-Leben predigt! Und diese Einseitigkeit führt am Ende eben zu dieser Blindheit und Dummheit des Menschseins! Die Einen sehen nur ihr Profit und ihre Absicht und die Andren nur ihr Nachteil und ihre Armut, die Einen wollen Alles und die Andren verausgaben sich und verlieren sich selbst dabei. Die Einen glauben alles zu wissen und bilden sich ein sie sind Erleuchtete und die Andren glauben das wenn sie nichts wissen das sie dumm sind! Alles ist so in Unordnung und Chaos das alles von Klein bis Gross nicht mehr zu sich findet und am Ende alles verliert bis hin zum Verstand! Darum:

      Wie sagte schon der berühmte Parcelsus – “ Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift, allein die Dosis macht, das ein Ding kein Gift sei“

    • Das schönste Beispiel wie diese Harmonie funktioniert zeigt uns unsre Erde. Sie ist nicht zu weit enternt von der Sonne und auch nicht zu nahe an ihr und gerade darum ist sie so voller Leben und Schönheit!

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