Dr. Daniele Ganser: Der illegale Krieg gegen Vietnam 1964

Wer KenFM schon länger verfolgt, wird kaum um einen der zahlreichen Vorträge des Schweizer Historikers und Friedensforschers Dr. Daniele Ganser herumgekommen sein. Obgleich jeder Vortrag einen anderen thematischen Schwerpunkt legt, haben doch alle ein verbindendes Element: Das Prinzip der Menschheitsfamilie und wozu der Mensch fähig ist, wenn dieses Prinzip mittels Kriegspropaganda unterminiert wird. Umso stärker betont Dr. Ganser in allen seinen Vorträgen das UNO-Gewaltverbot.

Aufklärungsarbeit, wie die von Dr. Ganser, ist in einer von Informationen überfluteten und getäuschten Gesellschaft unerlässlich. Die Vergegenwärtigung historischer Abläufe erleichtert es dem Einzelnen, wiederkehrende Muster der Desinformation und Spaltung schneller zu entlarven und dient als Abwehrmittel gegen die kontemporäre Kriegspropaganda.

Von daher ist die Auseinandersetzung mit Themenfeldern wie Krieg und dessen Auswirkungen auf alle an ihm Beteiligten zwar zweifellos unangenehm, jedoch absolut notwendig, um die endlose Gewaltspirale, in der die internationale Politik feststeckt, im 21. Jahrhundert ein für allemal zu verlassen.

Sich mit dem Krieg in Vietnam zu befassen bedeutet, Kriegspropaganda zu verstehen, sich ihr entgegenzustellen und damit aktiv für den Frieden einzutreten.

Dr. Ganser hielt seinen Vortrag „Der illegale Krieg gegen Vietnam 1964“ am 28. Mai 2018 in Hannover.

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24 Kommentare zu: “Dr. Daniele Ganser: Der illegale Krieg gegen Vietnam 1964

  1. Mit Daniele Ganser ist das Leben einfach goettlich und grossartig.
    Den Wahnsinn in der Menschheitsfamilie gilt es durch Achtsamkeit zu ueberwinden.
    Denn“Staerker als das Schwert ist die Feder“und das damit gefuehrte Bewusstsein hinter dem Ego.
    Die goettliche Fuelle beginnt dort wo der Ego-Schmerz aufhoert,weiss der Buddhist.
    Der Geist kontrolliert die Materie weiss die Hermetik.
    Dieses Licht wird, wenn wir es wollen, alles durchdringen und uns zu neuen ,kraftvollen Leben erwecken.
    Willkommen im Wassermannzeitalter des 21 Jahrhunderts.

    • Danke fuer den Buch Tip Tony!
      „Die sanfte Verschwoerung“beschreibt das Muster der „unfassbaren“ Resonanz ?

      „Alles ist Energie, und dazu ist nicht mehr zu sagen. Wenn du dich einschwingst in die Frequenz der Wirklichkeit, die du anstrebst, dann kannst du nicht verhindern, dass sich diese manifestiert. Es kann nicht anders sein. Das ist nicht Philosophie. Das ist Physik.“

      Albert Einstein

  2. Meiner Meinung nach einer der besten Vorträge, die Danielle Ganser bisher gehalten hat, denn er findet dabei sehr deutliche und klare Worte. – Sehr sehr begrüßenswert bei ihm immer wieder zu erfahren, wie sich längst schon ganze Nationen durch irreführende Propaganda immer wieder dazu bewegen lassen, einen mörderischen Krieg nach dem anderen zu führen!

    Ich möchte Gansers Vortrag aber auch noch durch folgende eigene, noch etwas weiter reichende Überlegungen ergänzen:

    Es sind immer wieder die „Macher-Typen“ und ihre eingeschworenen Helfer, die ihre MACHT bislang immer wieder dazu mißbrauchen können, unzählige ANDERE MACHEN ZU MACHEN. Sie selbst halten sich dabei von der anstrengenden und schmutzigen Arbeit (die angeblich stets getan werden „muß“) fern, füllen sich aber nur allzu gern ihre Taschen mit den daraus jeweils entstehenden Profiten. Das Substantiv MACHT stellt somit eigentlich stets nichts Anderes dar, als die Befehlsform des Verbs MACHEN, und das bedeutet im Endeffekt (zumindest bislang noch) immer wieder, dass diese Herrschaften sich als „führende Köpfe“ vor die Bevölkerung (bzw. in Betrieben dann eben vor ihre „Untergebenen) hinstellen und sagen: „MACHT IHR DANN MAL – das, das und das ….“!).

    Wie lange lange soll es denn noch dauern, bis endlich eine ausreichende Vielzahl von Menschen versteht, was auf diese Weise in unserer Welt seit Tausenden von Jahren immer wieder vor sich geht? – – Wäre es nicht weitaus besser und sinnvoller für uns alle, wenn wir diesen Leuten endlich einmal gemeinsam antworten würden: „MACHT Euren Kram (bzw. Euren Krieg) doch gefälligst SELBST“?

    In der Zeit der einstmals noch wirklich blühenden Friedensbewegung gab es einmal einen Spruch, der folgendermaßen lautete: „Stell‘ Dir vor es ist Krieg – und keiner geht hin!“ Dieser absolut humane und kluge Satz sollte für uns eigentlich bis heute noch seine Gültigkeit haben, geriet im Laufe der Jahre bei vielen Menschen jedoch offenbar so sehr in Vergessenheit, daß viele junge Menschen ihn heute wohl oft – zum ersten Mal hören und ich möchte ihn nun auch noch durch Folgendes bekräftigen:

    Was z. B. all die Kriegstreiber und ihre Helfer auf unserer Welt anbelangt, so schlage ich vor, daß wir diesen Leuten (vor allem den dementsprechenden Regierungschefs, sowie auch ihren Regierungsstäben und sonstigen Beratern) auf völlig friedliche Weise, aber dennoch klipp und klar sagen, daß sie doch gefälligst SELBST ihre Kriege führen und sich gegenseitig abschlachten sollen, wenn ihnen nach einer solchen Form von „Problemlösung“ zumute ist, falls „unbedingt nötig“ sogar in speziell dafür geeigneten Arenen (Trump z. B. würde neben dem offenbar immer noch gut trainierten Putin wohl bald „ziemlich alt“ aussehen). – Wäre das nicht einmal eine interessante Bereicherung zu dem uralten Hit namens „Brot und Spiele für das Volk!?!

    • Definition von Taugenichts (Neusprech: Leistungsträger):
      Taugenichts ist ein nur noch wenig gebräuchliches deutsches Schimpfwort. Es bezeichnet eine Person, die zu nichts taugt oder einen Lebensstil pflegt, der andere über Gebühr belastet und niemandem etwas nützt. In der Literatur vorrangig des 19. und 20. Jahrhunderts wurden auch Nachkommen bürgerlicher Familien mit diesem Namen bedacht, die sich nicht der Tradition der Familie anschlossen, bürgerliche „Brot“-Berufe zu ergreifen, sondern zur Selbstverwirklichung eine künstlerische Tätigkeit ausübten. Aber auch Herrscher wurden zeitgenössisch mit diesem Attribut versehen, wie beispielsweise Friedrich Wilhelm II. von Preußen.
      (Lexikon 2.2.1)

      Ein echter Krieg wäre erst, wenn die, die nicht taugen,
      in ihn geschickt würden. (Karl Kraus)

    • Zu meinem Stichwort „MACHER-TYPEN“ oben möchte ich noch Folgendes anmerken, damit keine Mißverständnisse entstehen:

      Es gibt unter den „Macher-Typen“ solche und solche; die üble Form habe ich oben bereits beschrieben, die positive Form jedoch noch nicht, und daher möchte ich nun ergänzen:

      Es gibt sowohl unter den Politikern wie auch unter den Unternehmern gewiß auch eine Menge gute und für uns somit unverzichtbare Leute, die sich z. B. durch sehr viel Führungs- und/oder Organisationstalent, hohes Verantwortungsbewußtsein und eine wirklich humane Gesinnung auszeichnen. Man sollte also meines Erachtens nicht alle Arten davon auch schon „in einen Topf werfen“ und dann ver-werfen!

      Gute Politik und gute Politiker haben ebenso wie gute Unternehmen und gute Unternehmer haben durchaus nicht nur ihre Berechtigung, sondern sind für uns unverzichtbar, denn ausnahmslos alle Menschen auf dieser Welt sind zwar als gleichberechtigt zu betrachten, aber eben längst nicht gleich, sondern wir ergänzen einander durch unsere unterschiedlichen Fähigkeiten in den unterschiedlichsten Bereichen.

      Ein guter Industriemechaniker (der aber z. B. mit dem Organisieren Probleme hat) tut daher z. B. gut daran, sich von einem guten Organisator führen zu lassen, ein guter Verkäufer (der von Einkauf nichts oder zu wenig versteht) von einem guten Betriebsleiter, ein guter Bäckergeselle (der aber vom Kaufmännischen nichts versteht) von einem guten Bäckermeister und das sind nur drei von vielen Beispielen, die zu einer guten Zusammenarbeit führen können, die dann „am Ende“ dem Wohle aller dient.

      Ich habe also in meinem Kommentar oben nicht auch gleich schon alle Autorität in Frage gestellt; das wollte ich der Vollständigkeit wegen nun noch gesagt haben.

  3. TOPVORTRAG!
    Allerdings stellt sich die Frage, wieso diese „Menschheitsfamilie“ von machtbesessenen, geldgierigen „Psychopathen“ dominiert wird!? In dieser Familie stimmt doch etwas Grundsätzliches nicht.

    • 100% genial ist der Vortrag nicht. Im Vortrag hätte der Hinweis sein sollen, dass es zwischen Völkerrecht und Handelsrecht (UCC) einen Unterschied gibt. Diese Welt wird im Handelsrecht geführt. Völkerrecht ist absoluter Schwachsinn.

    • Ich habe Anfang diesen Jahres einen Aufsatz verfasst, der eine Antwort auf genau diese Frage geben möchte. Der Aufsatz ist mit 464 Wörtern sehr kompakt gehalten. Zu Beginn werfe ich einen kurzen Blick auf das Phänomen des Diffamierens abweichender Meinungen.

      Spektrum des Wertgefühls

      Personen zu diffamieren wirkt auf den Meinungsbildungsprozess so ein, dass dem Individuum die Grenzen (frame) des sicheren Terrains aufgezeigt werden. Innerhalb dieses Terrains soll sich die ‚Herde‘ gedanklich bewegen. Diese Konstellation bietet den Herrschenden den gleichen Vorteil, den ein Farmer auf einer Ranch hat: die Kontrolle dieser Individuen in seinem Interesse. Das Individuum hat also die Wahl zwischen der sicheren Herde und der Freiheit, die eigenen Interessen selbstbestimmt zu verfolgen.

      Bei dieser Wahl wägt das Individuum Vor- und Nachteile miteinander ab. Vorteil bei der Herde zu bleiben: Sicherheit. Vorteile selbstbestimmt zu handeln: Urheberschaft (Anerkennung s. u.) und Souveränität im Hinblick auf das eigene Schicksal.

      Der Aspekt der Souveränität zieht sich durch die Geschichte, wie eine rote Fadenspur mit dem Ergebnis, dass wir in der Welt eine Hand voll Akteure (global players) übrig haben.

      Was den Aspekt der Urheberschaft angeht, so ist das die treibende, da motivierende Kraft hinter dieser Entwicklung. Mit Vernunft (sachliche Einbeziehung der Interessen aller Beteiligten) hat das herzlich wenig zu tun, vielmehr mit dem ‚Gefühl wertvoll zu sein‘. Bedingungslos geliebt zu werden (wie das in Vollendung bei Myro (s. \cite{Lenz2017})
      der Fall ist) gibt einem dieses Gefühl und zwar in einem derart überschwänglichen Maße, dass man niemanden mehr beeindrucken muss. Dann erst kann man seine Energie und verfügbare Zeit darauf verwenden, anderen Menschen das Gefühl zu geben, wertvoll zu sein, indem man sie wiederum bedingungslos liebt.

      Fehlt hingegen diese bedingungslose Liebe im eigenen Leben, muss man ständig sich selbst und andere Menschen davon überzeugen, dass man doch auch wertvoll ist und dabei gibt es ein ganzes Spektrum an Ausprägungen: Am einen Ende des Spektrums fühlt man sich bereits wertvoll und kann anderen das Gefühl geben, bedingungslos geliebt zu werden. In der Mitte des Spektrums reicht es aus, Bestätigung und Erfolge zu erfahren, um sich wertvoll zu fühlen. Am anderen Ende wird der Sieg über andere Menschen zum Heiligtum erklärt, dem man alles zu opfern bereit ist. Je mehr man sich diesem anderen Ende des Spektrums nähert, desto weniger ist man offen für die Interessen anderer Menschen, da man vorwiegend mit dem ureigenen Interesse, ’sich selbst wertvoll zu fühlen‘, beschäftigt ist. Im schlimmsten Fall hat ein Mensch noch nichtmal ansatzweise die Fähigkeiten entwickelt, andere Menschen zu spüren / wahrzunehmen (Empathie). Tja, von Menschen, die sich in so einer Lage befinden, kann man nicht erwarten, dass sie anderen Menschen ein gutes Gefühl geben. Und leider sind es auch viele dieser Menschen, die sich weltweit an die Spitze gearbeitet haben. Woher sonst soll dieses verblüffende Ausmaß an Motivation herrühren, alle anderen zu übertreffen, als aus dem existentiellen Bestreben, geliebt zu werden?

      Schlussfolgerung:

      – Erinnert euch zunächst daran, dass ihr das Produkt von Liebe seid (s. \cite{Ganser2017} – Minute 53.10). Wenn irgendjemand euch überzeugen möchte, dass dem nicht so ist, dann ist das seine / ihre Sache und nicht eure.

      – Danach helft anderen, sich wertvoll zu fühlen, indem ihr sie bedingungslos liebt.

      Autor: Thomas Gläser, Januar 2018

      References

      Lenz, R.
      Tagesdosis 13.9.2017 – Bundestagswahl 2017: Die heiße Phase beginnt. (Podcast)
      Retrieved February 1, 2018, from the World Wide Web: https://kenfm.de/tagesdosis-13-9-2017-bundestagswahl-2017-die-heisse-phase-beginnt-podcast/

      Ganser, D.
      Dr. Daniele Ganser: Wie uns illegale Kriege schmackhaft gemacht werden – Sündenfall Kosovo 1999
      Retrieved February 1, 2018, from the World Wide Web: https://www.youtube.com/watch?v=j98QBCuvOVg

      Autor: Thomas Gläser, Januar 2018

  4. Das Grauen hat einen Namen: Krieg
    .
    Der ist menschengemacht. Warum ist es so leicht die Menschheitsfamilie zu spalten? Am Beispiel Vietnams wird deutlich: Die Lehren aus der Geschichte lauten nicht: Nie wieder Krieg. Sondern Bilder über die Kriegsgreul, die die eigenen Militärs anrichten, dürfen nicht an die Öffentlichkeit gelangen.

    Deshalb gebührt Menschen wie Daniele Ganser dank für die unermüdliche Aufklärungsarbeit

    • Die Gefahr unter den Einfluss der Dämonen zu geraten ist in den „Höhen“, in denen Herr Wimmer sich bewegte, besonders groß, und sich diesem Einfluss zu erwehren, das gelingt nur selten. Herr Wimmer, aber auch, beispielsweise, Herr Kujat, sind Ausnahmen. Beide würden eine Politik der Verständigung ermöglichen im Gegensatz zu den gegenwärtig in der NATO agierenden, unter dem Einfluss der Dämonen stehenden Personen.

      Goethe: „Je höher ein Mensch, desto mehr steht er unter dem Einfluß der Dämonen, und er muß nur immer aufpassen, daß sein leitender Wille nicht auf Abwege gerate.“ Damit kann ein Stoltenberg nichts anfangen. Die Herren Wimmer und Kujat schon.

      PS: Zum Thema empfehlenswert das Buch der Historikerin Karina Urbach: Go Betweens for Hitler (Verbindungsleute zu Hitler) und „Der kommende Untergang des Hauses Windsor: Das Ende einer langen häßlichen Geschichte“ als Artikel online bueso.de/node/8127 als pdf zur Verfügung.

    • Mit diesen Dämonen bzw. den Eigenschaften (im christlichen Kollektiv auch genannt die Todsünden), mit denen sie verknüpft sind, wird in unserer Gesellschaft ja schon längst Werbung gemacht.
      „Geiz ist geil.“
      Solche Slogans schwächen uns sehr. Als in der Kinesiologie Bewanderter, kann ich sehr einfach austesten, was mir schadet und was nicht. Das geht von Büchern, Texten und Gedanken über Musik und Fotos bis hin zum sozialen Umfeld und Lebensmitteln. Sehr empfehlenswert: „Der Körper lügt nicht“, von John Diamond. Mit einem einfachen Muskeltest läßt sich das Unterbewußtsein anzapfen und wir können herausfinden, was uns schadet.
      Allein der Anblick von verlogenen Machtmenschen schwächt uns bereits. Ihre Namene sowieso. Leider befassen sich auf aufklärenden Foren die Besten unter uns fast ständig mit diesen unheilvollen Namen, die uns solcherart permanent beeinflussen.

    • Ein paar Appetithäppchen aus einem Gespräch, das ich unten verlinke

      -„Durch Verharmlosung zum Beispiel in der Werbung sind diese Todsünden gesellschaftsfähig geworden. Niemand erahnt mehr die Dimension des Leidens…
      – Eine weitere Betrachtungsweise wäre, die Todsünden als missratene Versuche des Ichs zu beschreiben, das verlorene Paradies wiederzufinden. Es sind Kompensationsversuche des Ichs für einen tiefgreifenden Seinsverlust.
      – Die Todsünde des Zornes ist versteckt im christlichen Glaubensideal der Gerechtigkeit.
      -Die differenzierte Betrachtungsweise des Enneagramms zeigt, dass Neid nichts anderes ist als verhinderte Eitelkeit, weil es in der vom Neid beherrschten Psyche einen selbstfrustrierenden, selbstanschwärzenden Faktor gibt. Es handelt sich um Eitelkeit, die sich selbst frustriert durch ständiges Vergleichen mit einem perfekten Schein, den sie nie erreichen kann. Das volkstümliche Verständnis von Neid ist, dass ich in dir etwas sehe, was ich auch haben will, um einen vermeintlichen Mangel zu beheben und besser zu werden.“

      https://www.sein.de/die-sieben-todsuenden/

    • @ Upps

      Zum Muskeltest:
      Die Generation der Ärzte, die beim Handschlag mit dem Patienten bereits per Muskeltonus mit der Diagnose begannen, die ist in der überwiegenden Mehrheit ersetzt worden durch Ärzte, die den Patienten kaum wahrnehmen, von Aufmerksamkeit ganz zu schweigen, weil sie sich daran gewöhnt haben, per Maustaste eine Diagnose mit passender Medikation des von der Pharmaindustrie gelieferten Programms am Computer aufzurufen.

      Interessanter Link!
      Ich lese da vieles, was mich an Erich Fromm erinnert: Fear of Freedom („Hör auf, vor der Freiheit davonzulaufen“), Haben oder Sein, The Sane Society, Man for Himself, Beyond the Chains of Illusion, Anatomie der menschlichen Destruktivität, Zen Buddhism and Psychoanalysis.

      Was Eitelkeit betrifft, da bin ich persönlich der Ansicht, daß diese neben Haben-Wollen (Gier) der wichtigste Trieb ist, der genährt wird von den verschiedensten Formen eines von außen indoktrinierten dogmatischen/religiösen/fundamentalistischen Auserwähltseins im Verein mit dem natürlichen Bedürfnis der Zugehörigkeit. Das Ergebnis ist einNarzissmus, wie er sich z.B. bei den Selfie-Zombies manifestiert.

  5. Krieg ist ein Geschäftsmodell. Der Mammon ist grenzenlos gierig. „UNO-Gewaltverbot.“ Das ist wahrscheinlich im Völkerrecht festgelegt. Diese Welt operiert jedoch im Handelsrecht (UCC). Das Völkerrecht mag super klingen – Kriege werden jedoch im Handelsrecht geführt. Das Völkerrecht ist nur Augenwischerei und kommt überhaupt nicht zur Anwendung. Was tun? Weiß ich auch nicht. Wie immer als Anregung: Spielfilm La belle verte >>

    • @Tony

      Diese Welt basiert auf kompletter Illusion. Wer soll „Gott“ denn sein? Eher glaube ich an Gott Luzifer. Und zwar so, dass wir ALLE Luzifer sind. Wir ALLE haben dann die Bibel so geschrieben, dass wir munter in der Materie wüten und grenzenlos gierig sind.

    • Danke Holger für das „Konzert der Stille“. Auch wenn die Analyse von Ganser nicht allumfassend ist sollten wir nicht überheblich werden. Sie ist allemal gut und beschreibt die Wirkungen des Krieges, sowie die Methoden zu ihrer Herbeiführung und Rechtfertigung.
      Auch das geschriebene Völkerrecht ist nicht wertlos, denn es setzt Normen für Handlungen und identifiziert deren Missachtung. Das ist gewiss nicht der Endpunkt, aber ein Schritt zur Veränderung der Verhältnisse. Wenn das Handelsrecht so wichtig ist, dann sollten wir es mehr zum Thema machen.

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