Drei Mythen der Herrschenden

Von Susan Bonath.

Mit falschen Dogmen bringen Politiker und Ökonomen die Massen zum Schweigen. Der Glaube an ihre Phrasen sitzt tief. Und das System läuft.

Es herrscht Klassenkampf von oben. Seit dem Niedergang des Ostblocks betreiben ihn die Marktbeherrscher immer aggressiver. Ihr politisches Führungspersonal bläst zu einem Angriff nach dem anderen. Nach der sogenannten Dritten Welt sind heute die Bevölkerungen der Industrienationen ihr Ziel.

Hungerlöhne, Arbeitslosigkeit, Armut und Verelendung machen sich auch in Europa breit. Spätestens mit der Agenda 2010 läutete Deutschland die Zerschlagung des Sozialstaats ein. Aus war der Traum einer »sozialen Marktwirtschaft« der Nachkriegsjahre für Millionen. Ins soziale Abseits getrieben, schuften heute knapp zehn Millionen Menschen in der Bundesrepublik für weniger als zehn Euro in der Stunde. Prekäre und befristete Jobs sind normal geworden. Massenentlassungen bestimmen die Schlagzeilen. Wer nicht schnell genug was Neues findet, landet im Jobcenter als einer unter sechs Millionen. Diese können Betroffene in jeden miserablen Job zwingen. Gehorchen sie nicht, drohen die Behörden mit totaler Existenzvernichtung.

Das macht sich bemerkbar, sei es in sozialen Netzwerken oder auf den Straßen. Die Angst um den Status Quo und die Wut auf die politische Führungselite geht um. Unsicherheit macht sich breit. Prediger aller Couleur von rechts außen bis religiös fanatisch gewinnen an Zulauf. Einen Plan für wirkliche Veränderungen, der sowohl den Raubbau an der Natur als auch Kriege und die soziale Spaltung stoppen könnten, hat niemand von ihnen. Obwohl die Zahl derer wächst, die mit dem System der endlos rotierenden Hamsterräder hadern, ist es manifest. Möglich machen dies auch die Mythen der Herrschenden. Seit Jahrhunderten in die Köpfe gehämmert, glaubt sie selbst das Gros des Volkes.

Mythos 1: Würden die Reichen geschont, gehe es auch den Armen besser

»Wir müssen die Unternehmen fördern, damit sie Arbeitsplätze schaffen.«  So predigen es Ökonomen und Politiker, Medien und Professoren. Aus allen Rohren und Kanälen schallt die These. Sie suggeriert: Kapitalbesitzer seien potenzielle Wohltäter. Sie seien die Guten, die Fleißigen, verdiente Leistungsträger, die den selbst verschuldet Besitzlosen gnädig anböten, gegen Lohnarbeit an ihrem Reichtum minimal zu partizipieren. Je mehr die Politik sie hofiere, desto mehr Menschen brächten sie in Lohn und Brot.

Das ist absurd, schon deshalb weil Kapitalbesitzer zuerst sich selbst und keineswegs moralischen Kategorien verpflichtet sind. Das heißt: Profite machen. Gelingen kann es nur, wenn sie sich dem System anpassen. Es gilt, im Wettbewerb zu bestehen, Konkurrenten zu verdrängen. Andernfalls droht Statusverlust bis hin zum Abstieg in die Klasse der Besitzlosen. Markt und Wettbewerb kennen keine Moral.

Das Ziel ist klar: Unternehmer müssen so viele Waren produzieren und verkaufen, wie es irgend geht. Und dies für einen minimalen Aufwand. Effizienz lautet das Schlagwort: Wachstum und Kosten senken. Arbeitskräfte durch moderne Technologie einsparen. Gewinn maximieren und Löhne drücken. Es gilt, sich Preisvorteile zu verschaffen und trotzdem Kapital zu akkumulieren. So werden Konkurrenten ausgeschaltet und Stufen in der Marktbeherrschungshierarchie erklommen. Kaum ein Newcomer ohne ein – meist ererbtes – Millionen-, besser noch Milliardenvermögen schafft diese Sprünge nach oben.

Kapitalbesitzer brauchen Arbeitskräfte nur aus einem Grund: Um für ihre Profite zu sorgen. Kein Unternehmer benötigt plötzlich mehr Personal, wenn er weniger Steuern zahlt. Er wird das Plus eventuell investieren. Vielleicht baut er eine neue Fabrik und stellt Beschäftigte ein. Werden es 50 sein oder nur zehn? Der technische Fortschritt macht menschliche Arbeitskraft zunehmend unnötig. Und der Unternehmer könnte seine Fabrik auch in Indonesien oder Bangladesh aufbauen, wo absolute Hungerlöhne die Regel sind. Die Phrase ist mithin nicht mehr, als in Spiel mit der Hoffnung auf einen Sechser im Lotto.

Mythos 2: Für Verbesserungen müssen wir die richtige Partei wählen

Bald ist wieder Wahlkampf. Parteien punkten mit Programmen. Die einen wollen die Rentenreform zurückdrehen und Hartz IV abschaffen. Andere fabulieren von Volksentscheiden. Was kann schon das Volk entscheiden? Ob die Parkbänke blau oder grün gestrichen werden? Möglich. Dass Rheinmetall sich beeindrucken lassen würde von einem Volk, das ihm verbieten will, Rüstung zu produzieren, ist dagegen unwahrscheinlich.

Wahlversprechen spielen mit zwei Irrtümern: Die Politik sei dem »Volk« verpflichtet und agiere unabhängig. Vergessen wird dabei: »Der Staat«, den sie regieren soll, ist dem Finanzkapital unterworfen. Er benötigt Geld von den Banken. Er verschuldet sich bei ihnen. Die Schulden muss der Lohnarbeiter mit der Steuerlast abdrücken. Der Staatsapparat ist wichtiger Bestandteil der Akkumulationsmaschine. Mehr noch: Er ist ihr vollständig unterworfen. Nicht er, sondern die vermögendsten Kapitalbesitzer verfügen über die ökonomische Macht. Sie bestimmen, wie das Lebensnotwendige verteilt wird. Denn sie besitzen es.

Kein Wunder: Als ihr Abhängiger verteidigt »der Staat« die Interessen der wirtschaftlich Mächtigen. Er sichert die Eigentumsrechte an großen Kapitalvermögen. Notfalls mit Gewalt. Er finanziert das Militär, um ökonomische Interessen zugunsten der Kassenlage von Privatiers geostrategisch durchzusetzen. Er unterhält Polizei und Behördenapparate, um die Interessen der Besitzenden zu verteidigen und die Bürger in der Rotationsspirale aus Lohnarbeit, Gehorsam und Dulden festzuhalten.

Natürlich bleibt dabei das »Auch«: Die Polizei schützt auch die Oma vor dem Taschendieb. Manchmal jagt und fängt sie sogar Serienkiller. Die Bundeswehr hilft auch schon mal Katastrophen. Das Finanzamt zahlt auch ab und an zu viel gezahlte Steuern zurück. Und manchmal  vermittelt eine Arbeitsagentur sogar einen guten Job. All das bleibt allerdings nur ein »Auch«, das die Mythen vom »Vater Staat« und »Freund und Helfer« leben lässt.

Der parlamentarischen Demokratie wird nun die Möglichkeit zugeschrieben, diesen »Markt der Mächtigen« zu regulieren. In den Fünfzigern und Sechzigern geschah dies mehr, heute weniger. Soziale Zugeständnisse lebten und fielen mit der viel gepredigten Kassenlage.

Schäubles »schwarze Null« verschleiert viele Widersprüche: Dass wir längst mehr als genug für alle produzieren, aber längst nicht alle partizipieren. Dass ein Staatshaushalt nicht Max Mustermanns Portemonnaie ist. Dass die Staatsverschuldung nichts anderes als Umverteilung vom Steuerzahler hin zum Finanzkapital ist. Dass ersterer sogar gezwungen wird, private Banken zu retten, während angeblich das Geld für Sozialwohnungen und -hilfe fehle. Das Privatiers Häuser verfallen lassen, Luxusappartements bauen und zugleich die Zahl der Obdachlosen wächst. Dass der soziale Zusammenhalt ohne ehrenamtliches Engagement längst zusammengebrochen wäre.

Die Kassenlage ist mithin ein Mythos, der die soziale Spaltung als Folge ungerechter Verteilung von Arbeit und Vermögen rechtfertigt. An diesem Dogma dürfte selbst der reformfreudigste Politiker scheitern. Wer große Wohltaten innerhalb des jetzigen Systems verspricht, hat keine Ahnung oder lügt. Denn aktuelle Verhältnisse lassen dafür kaum noch Spielraum: Das Kapital verschwindet immer schneller bei den Marktbeherrschern. Die Krise heißt Überakkumulation, Verwertungs- und Überproduktionskrisen folgen. Die Spaltung in Arm und Reich wächst. Die Kaufkraft schwindet, die Marktakteure handeln immer rabiater. Den Anfang vom Ergebnis sehen wir bereits: Die Imperien überziehen die Welt mit ökonomischen Kriegen – mit und ohne Waffen.

Mythos 3: Der Sozialstaat ist zu teuer

Ideologen aus Politik und Wirtschaft, von rechts über konservativ bis liberal gehen mit der These hausieren, die Sozialausgaben stiegen ins Unermessliche. Schuld seien wahlweise Asylbewerber oder deutsche »Leistungsversager«. Obwohl die Masse früher oder später auf diesen Sozialstaat angewiesen sein wird, werden diese Mythen gern geglaubt. Sie sind die Rechtfertigung für die Unzufriedenen, nach unten zu treten. Die Abzocker sind aus dem Schneider, der Feind ist unten ausgemacht: Die Opfer des Systems seien verantwortlich für den lauernden Absturz. Feinde werden bekämpft.

Der neue Feind schimpft sich Schröders »soziale Hängematte« oder Merkels »verfehlte Asylpolitik«.  Anstatt kürzere Arbeitszeiten und höhere Löhne zu fordern, greift mancher nur allzu gerne zu Münteferings Parole: »Wer nicht arbeitet, soll nicht essen.« Es wird gefeiert, dass Sozialämter dieser Tage ganzen Familien aus dem EU-Ausland sämtliche Leistungen streichen, ihre Wohnungen verlieren, mit ihren Kindern in Mülltonnen wühlen sollen. Die Lüge dahinter lautet: Der Sozialstaat sei ein Geschenk der »Leistungsträger« für »Faulpelze«.

Keineswegs basiert die Armenhilfe auf reiner Menschenfreundlichkeit. Vielmehr wurde sie geboren aus der Angst der Kapitalbesitzer vor einer Gegenwehr des Volkes. Hungerrevolten waren in der frühen Neuzeit an der Tagesordnung. Mit der Industrialisierung etablierten sich Lohnabhängigkeit und Massenarbeitslosigkeit gleichermaßen. Man musste etwas finden, um die Besitz- und Mittellosen ruhig zu stellen.

Das lösen die Kapitalherren bis heute clever. Sie schmeißen Leute raus oder stellen sie nicht ein. Damit diese nicht verhungern, müssen nicht sie selbst, sondern der Steuertopf herhalten. Den füllen vor allem arbeitende Lohnabhängige. Der ist derweil zum Homo oeconomicus mutiert, zum Dauerselbstvermarkter. Selbst überfordert und ausgebeutet im Hamsterrad laufend, hasst er jene, die dem nicht standhalten. Er soll sie schließlich finanzieren. Zugleich hält ihn die Angst klein, selbst bei seinem Chef in Ungnade zu fallen. Er buckelt nach oben und malträtiert die unter ihm. Ein Untertan, der selbst gern Untertanen hätte, immer auf dem Sprung, Konkurrenten fernzuhalten. In Zeiten neuer Massenarbeitslosigkeit treibt die Story von Faulpelzen und überbordenden Sozialausgaben wilde Blüten.

Doch all die offiziellen 42 Millionen Erwerbslosen in der EU zuzüglich Dunkelziffer sind natürlich nicht deshalb ohne Arbeit, weil eine Krankheit namens Faulheit grassiert. Auch, dass die Zahl der deutschen Hartz-IV-Bezieher von sechs Millionen inklusive Kindern seit Jahren nicht sinkt, hat selbstverständlich wirtschaftliche Ursachen.

Und dass der Sozialstaat immer teurer werde, ist schlicht gelogen. Nach aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit sanken die Kosten für Hartz IV seit 2007 von mehr als 40 auf 34 Milliarden Euro im Jahr 2015. Alleine fünf Milliarden Euro davon entfielen zuletzt auf die Verwaltung. Drei weitere Milliarden waren gar nicht für Leistungen, sondern Maßnahmeträger bestimmt.

Die Inflationsquote macht deutlich, dass die Ausgaben sogar noch drastischer gesunken sind. In Deutschland stiegen die Verbraucherpreise laut Statistischem Bundesamt seit 2005 um rund 20 Prozent. Das heißt: Heute bekommt man für 34 Milliarden Euro nur noch etwa so viel zu kaufen, wie 2005 für 28 Milliarden. Die Ausgaben sind somit tatsächlich um 30 Prozent gesunken. Bemerkenswerter Weise wird nach selbiger Quelle heute 40 Prozent mehr produziert in Deutschland, als noch 2005.

Schnell wird klar: Mit seinem Mythos vom ausufernden Sozialstaat hat das politische Establishment vor allem eins im Sinn: Es will Verlustangst schüren bei jenen, die noch etwas zu verlieren haben. Es will Hass verbreiten innerhalb der Schicht der Lohnabhängigen. Wer Asylbewerber oder Sozialhilfebezieher zum Hauptfeind erklärt, muckt nicht gegen die Mächtigen auf, bei denen die Milliarden versickern. Wer glaubt, dass es deutschen Erwerbslosen und Arbeitern besser ginge, würden alle Flüchtlinge des Landes verwiesen, hat die Rechnung ohne die Eliten gemacht. Die nämlich interessiert die Herkunft ihres Humankapitals maximal aus zwei Gründen: Wer kann am effektivsten ausgebeutet und wie instrumentalisiert werden?

Danke an die Autorin für das Recht zur Veröffentlichung des Artikels.

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

24 Kommentare zu: “Drei Mythen der Herrschenden

  1. Ja das sind auch wieder so Binsenweisheiten und Halbwahrheiten, ein Versuch alles beim Alten zu lassen und eigentlich nur gegen die AfD zu sein reicht wohl für die Autorin.
    Natürlich muss sich Rheinmetall dem Volk beugen wenn dieses entscheidet das keine Waffen mehr ins Ausland verkauft werden dürfen. Alleine hier wird klar was die Autorin vom Volk hält, auf jeden Fall für zu blöd um für eine direkte Demokratie, verkaufen tut sie das dann unter „wer glaubt das Parteien was ändern“.
    Das Problem scheint zu sein das man andere Meinungen nicht akzeptiert und dann missionarisch versucht andere Meinungen zu unterdrücken. Natürlich muss auch mit Menschen die eine neoliberale Politik wollen geredet werden.
    Das mit den Reichen stimmt zum Teil und wird uns schon lange durch die Medien eingeredet. Nur muss das Ganze durch einen allgemeinen Konsens und durch Diskussionen aufgebrochen werden.
    Und am Besten ist der Mythos mit der Sozialpolitik können wir uns nicht leisten. Was haben denn die Sozialisten bis jetzt gemacht? Geld ausgegeben das sie nicht haben, die Mittelschicht in den Ruin getrieben.
    Wer behauptet das wir uns alles leisten können sollte zuerst die ganzen Staatsschulden zurückzahlen.
    Der größte Teil der Steuer geht an die Geldsystembesitzer mittels Zinsen die die Sozialisten verursacht haben. keiner weiß wie das Problem gelöst werden soll.
    Zuerst muss mal der Scheißhaufen den die Roten hingeschissen haben weggeräumt werden und dann kann man wieder großzügig sein. Natürlich kann man den Scheißhaufen auch wegräumen indem man die zur Kasse bittet die bis jetzt immer nur genommen haben. Aber es muss diskutiert werden wie und so schnell wie möglich. Geldsystem und Staatsschulden müssen auf den Tisch. Was kann sich denn Deutschland leisten würde es nicht neue Schulden aufnehmen. Da müsste Frau Bonath anfangen und dann kann man zurecht fordern das Beamte und Politiker Gehälter und deren Pensionen mal auf das der Arbeiter angeglichen wird. Das Konzerne für ihre Verbrechen zur Kasse gebeten werden. Das mal Eigentum ab einen Schwellwert versteuert wird usw. Aber an alle die so tun als ob wir unendlich Schulden machen werden können, eure Kinder werden euch hassen und euch an den Bäumen aufhängen, denn irgendwann müssen die Schulden zurückbezahlt werden. Ändert das Geldsystem zu eine sinnvollen Kreislaufwirtschaft aber tut nicht so als o es keine Probleme damit gibt.

    • Wir haben keine Schulden!
      Eine Volkswirtschaft funktioniert nicht wie ein schwäbischer Haushalt. Das ist ein Nullsummenspiel. Wenn wir morgen unsere Schulden zurück bezahlen ist kein Geld mehr vorhanden. Die Schulden des einen sind immer die Guthaben der anderen.
      Bei Prof. Bontrop, Prof. Senf, Prof Flassbeck und auch bei der Wissensmanufaktur (Rico Albrecht) einfach erklärt.
      Das mit den ‚Roten‘ lass ich jetzt mal für was es ist: Bullshit.

    • dann macht das zuerst bevor ihr über einen Sozialstaat redet der die Kinder in die Schulden treibt. Ja, das schaue ich mir an wie ihr das Problem löst denn die die das Geld haben um die Schulden zurückzahlen zu können bei denen sind alle verschuldet die kein Geld haben. D könnte noch die Staatsschulden los werden, wenn alle Bürger ihr Erspartes hergeben, die Reichen enteignet werden und rigoros gespart wird und dann wenn keine neuen Schulden mehr gemacht werden können dann wird man sehen wieviel Geld überhaupt da ist das verteilt werden kann, das Gute ist das keine Zinsen mehr bezahlt werden müssen und so dürfte tatsächlich mehr übrigbleiben.
      Das mit den roten ist kein Bullshit, genau diese Mentalität ist das Problem, Geld ausgeben das man nicht hat vor allem bei den Beamten.
      Ich kenne die Argumentation von rico Albrecht sehr gut, das ändert nichts an der Tatsache das wir bei denen verschuldet sind die das Geld auch haben, löst die Staatsschulden und dann gebt das Geld aus das wirklich da ist und dann reden wir über einen Sozialstaat und die Verteilung.
      Alles andere ist Bullshit.

  2. Tja, sorry, habe gerade wieder so einen Aufreger. Lese diesen Artikel hier, und den hier auf den Nachdenkseiten:
    Die Stimme einer NachDenkSeiten-Leserin im Angesicht des Karnevals: Wir sind wie „Papierschiffe gegen den Strom“
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=37196
    und andere Sachen, und stelle eine zunehmende Frustration auch bei Leitbildern des friedlichen Widerstand fest.
    Dann lese ich das hier:
    https://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article162409433/Die-Eliten-verteidigen.html
    Da kommt wirklich so ein Arschkriecher daher, und schreibt diesen Mist, und ich frage mich, haben sie ihn gezwungen, ist er in der Schule zu oft getreten worden, oder als Scheißhaufen zur Welt gekommen.
    Vorhin hatte ich meine Katze auf dem Schoß, das beruhigte, später nahm ich mir den Sandsack vor.
    Aber irgendwann hilft das alles nicht mehr. Was muss noch passieren? Ich bin ratlos und frustriert. Wenn friedlicher Widerstand offenbar zu nichts führt, was soll man dann tun?
    Warten, bis die Uhr abgelaufen ist?

  3. Leibe Susan Donath, gute richtige Feststellungen des Ist Zustands, aber was hilft uns das? Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung , wenn es so einfach wäre.
    Die Möglichkeit, die in großen Teilen schon einmal vorhandene Sozialistische Struktur mit einer zweiten Sozialistischen Revolution zu stabilisieren und zu verbessern ist erst einmal historisch vom Tisch. Auch, aber nicht nur Dank Reagan, Brzezinski und co., die haben in Ihrem Lager einen wirklich guten Job gemacht, dass den Osteuropäern die Neoliberale Restauration gleichsam wie ein Fest vorkam – zumindest einen Moment lang. Es gibt natürlich auch ein paar richtige Gewinner, die es endgültig oder auf längere Sicht geschafft haben.
    Eine zweite sozialistische Revolution hätte Ziele haben müssen, in diese Gesellschaften wirksame Demokratische Konstrukte, die den Namen verdienen, in das System zu integrieren und insgesamt die wirtschaftliche Effizienz des Systems (nicht nur und in erster Linie die Produktivität, wie von Lenin postuliert) zu erhöhen. Natürlich hätten auch eine Vielzahl sich daraus ableitender Dinge verändert werden müssen. Aber das wäre mal ein separater Diskurs, er ist heute bestenfalls noch gedanklich interessant. Glasnost und Perestroika war dafür nur eine schlechte Ouvertüre. Ob so etwas überhaupt möglich gewesen wäre bezweifle ich selbst auch, aber das ist ebenso eine andere Diskussion.
    Die überwiegende Mehrzahl der Menschen Osteuropas waren geneigt zu glauben, der Westen mit seiner innovativen Kraft und Technologie verbunden mit den Verheißungen der Demokratie wären das geeignete System, die Probleme der Menschheit zu lösen. Das war nie meine Ansicht, obwohl ich nach der Wende wie viele Landsleute eine tiefe Phase der Verunsicherung durchschritten habe, nicht zuletzt wegen der zur Kenntnisnahme der Leichen im eigenen Keller, die der anderen kenn wir zum Teil nicht.
    Jetzt haben wir eine andere Situation, wie kann man die von Susan Donath beklagten Missstände adressieren, wenn man sie überhaupt als solche wahrnimmt und gelten lässt? Im Rahmen des Systems sicher nicht. Der Glaube mit demokratischen Wahlen eine andere Systemarchitektur herbeiführen zu wollen ist eine Illusion. Man kann bestenfalls moderate Korrekturen bewirken oder in die Diskussion bringen. Eine Revolutionäre Veränderung ist nicht in Sicht, weil es keine Politische Kraft gibt, die diese tragen könnte und es gibt schon gar keine Mehrheit in unserer Bevölkerung, die so etwas wünscht. Was in unserer derzeitigen Phase möglich ist, sind Ideen zu entwickeln, wie andere bessere Gesellschaftsverträge aussehen könnten. Kleine Gruppierungen können in einem geringen Rahmen ohnehin ausscheren und alternative Modelle probieren, das funktioniert aber nicht in einem globalisierten Maßstab. Das geht nur, indem sich gleichgesinnte zu verständigen beginnen, was denn Ziele eines neuen Gesellschaftsvertrages sein sollten und sich darüber, was ja heute möglich ist, global austauschen. Wenn sich ein Interessenkonsens ergibt benötigt man wieder Träger, die sich für diese Vorstellungen einsetzen. Man kann nicht erwarten, dass sich daran alle Menschen beteiligen.
    Wichtig wäre schon, dass unter gegenwärtigen Bedingungen eine echte Forschung auch im Gesellschaftswissenschaftlichen Bereich ermöglicht werden würde, das auch aus dieser Richtung überhaupt Ideen entstehen, die als tragfähige Konzepte für eine vernünftige Zukunft dienen können. Und vor allen Dingen gibt es nicht nur ein ökonomisches Konzept, was gleichermaßen in der ganzen Welt gilt und funktioniert.
    Mich bewegen zum Beispiel folgende Fragen, wo und unter welchen Rahmenbedingungen funktionieren Marktwirtschaftliche Mechanismen zum Nutzen gesellschaftlicher Prosperität und wo sind sie vollständig ungeeignet. Ich brauche kein Studium, um zu wissen, das im Fall beschränkter natürlich knapper Ressourcen überhaupt kein Markt entstehen kann und daher nur absurde Wirkungen zeitigen kann. Auf einer Schiene kann zu einem Zeitpunkt nur eine Bahn fahren, eine Wasserquelle kann nur von einem Anbieter genutzt werden und Wasser zur Verfügung stellen usw.
    Ich will, das an dieser Stelle nicht vertiefen. Unsere derzeitige Gesellschaft hat ein Demokratisches Restpotenzial und das kann und sollte genutzt werden für einen Ideenwettstreit, der sich in einem Demokratischen Prozess verdichtet zu gemeinsamen Leitideen, die dadurch auf die Politische Agenda geraten.
    Ein Bespiel waren in den siebziger Jahren die Grünen, die den ökologischen Blickwinkel in die Debatte gebracht haben, der heute mehr oder weniger von allen Parteien vertreten wird und selbst im Wirtschafts- und Finanzmachtkartell partielle Wirkungen zeitigt.
    Ich bin nicht der Meinung, dass Begriffe wie linke oder rechte Ideen ihre Bedeutung verloren haben. Sie erscheinen heute nur in einem geänderten Wertekanon, wie übrigens zu allen Zeiten. Das man alle Ideen kritisch bewerten kann und sollte ist dabei unbenommen.
    Die Entzauberung der Mythen der Herrschenden ist Ihnen mit einer messerscharfen Analyse gut gelungen, nur was machen wir damit?

    • Sie stellen am Schluß die wichtigste Frage, und geben zuvor die beste Antwort: In kleinen Kreisen (noch besser auch in größeren) Inseln der Wahrheit und Gerechtigkeit schaffen, die sich in solchen Foren wie diesem hier vernetzen können. Das ist alles, was wir im Moment ereichen können.

    • Mit gefällt Ihre Analyse und auch Susan Bonath hat (wie immer) den Finger zielsicher in die Wunde gelegt.

      Leider gibt es viele verschiedene Ansichten, siehe Rest der Kommentare, da ist (mit Hinweis auf Prof. Mausfeld) durch die psychische Indoktrination der Herrschenden ganze Arbeit geleistet worden.

      Manche wollen das Fleisch ‚verbannen‘, andere finden das links und rechts ihre Bedeutung verloren haben sollen.
      Teile und herrsche funktioniert so wunderbar.
      Die Grundfrage allerdings ist meiner Ansicht nach noch stets die Frage des Eigentums der Produktionsmittel.
      Wer bestimmt WAS wird produziert, WO wird Produziert, WIE wird produziert und was passiert mit dem Mehrwert, is ALLES entscheidend. Tut das der Besitzer oder eine Handvoll überbezahlter Manager im Auftrag der Shareholeder oder die Mitarbeiter selbst?
      Eine Verteufelung von den Begriffen Sozialismus und Kommnismus kommt, mit Hinweis auf den Untergang des ‚Ostblocks‘ oben drauf.
      Komisch nur das von Fidel Castro bis Francois Hollande und Martin Schulz sich alle ’sozialistisch‘ nennen/nannten.
      In den USA favorisieren inzwischen mehr Menschen ‚Sozialism‘ über ‚Capitalism‘ .
      Die amerikanische Initiative http://www.democracyatwork.info zeigt einen machbaren Weg.
      Ausserdem bleibt Aufklärung wie KENFM sie leistet unverzichtbar.
      Artikel wie der von Susan werden wohl kaum bei der Konzern-Presse erscheinen.
      Bisher war der Unterschied zwischen Kommunisten und Sozialisten nur die Frage auf welche Weise die Macht im Staat errungen werden sollen. Revolution oder Evolution?
      Da die Mechanismen der Macht inzwischen so angelegt sind das man durch die ‚Elite‘ als ‚Regierung‘ nur noch sehr beschränkten Handlungsraum zugestanden bekommt, ist der Weg der Machtübernahme des Staates eher der zweite Schritt.
      Die Übernahme der Macht der Produktion erscheint hier als Alternatieve.
      Eine Form ist die Schaffung von Kooperativen. Betriebe in aller Form die Ihre Mitarbeiter zu Mitbesitzern an den Produktionsmitteln machen. Leute die sich demokratisch verbinden im Wertschöpfungsprozess.
      Wie so etwas erfolgreich funktioniert ist lange erprobt und erwiesen (Mondragon in Spanien ist nur eines der erfolgreichsten Beispiele)
      Mitarbeiter die selbst demorkratisch bestimmen was, wo, wie produziert wird und was mit dem Mehrwert passiert, werden kein Interessen haben Ihre Produktion (Arbeitsplätze) nach China auszulagern. Sie werden auch nicht beschliessen um Ihre Produktion so zu organisieren das sie Ihre eigene Umwelt vergiften.
      Sie werden auch nicht beschliessen eine Form der Produktion zu installieren die Ihrer Gemeinde/Stadt die Steuern entzieht die diese braucht um Infrastrucktur, Polizei, Feuerwehr, Schulen und Gesundheitsversorgung zu gewährleisten.
      Sie werden auch nicht zustimmen Ihrer (selbstgewählten Leitung/Managemet) absurde Gehälter zu bezahlen.
      Demokratie alle 4 Jahre an der Wahlurne oder dort wo wir täglich die meiste Zeit unseres Lebens verbringen und den Besitzern des Kapitals den Mehrwert erwirtschaften?
      Hier liegt , meiner Meinung nach, eine grosse Chance zum Wandel.
      Je eher je besser!!

  4. DANKE – stimmt alles !!!
    >nur eins vergessen: zur ruhig- und dumm – stellung der arbeitslosen wird gut genutzt : tata ! das FERNSEHEN ! besonders wenn es staatlich ist ! g-EZ-oebbels dreht ne extra runde in seinem grab !!!

    passt also alles prima zusammen, und es gibt keinen austand von denen da unten – also alles prima für die 1 prozent 🙂

  5. Alle Menschen, ob reich oder arm, könnten zusammen ohne Kampf und ohne Anstrengung den ersten Schritt zur Heilung vollführen. Aber das wird nur erst von den wenigsten gesehen. Das ist das Problem. Rede des Philip Wollen 2013, mehrfach preisgekrönter Philantrop und ehemaliger Vizepräsident der Citibank, Australien:

    Bei Shakespeare fragt der König Lear den blinden Earl von Gloster, wie er die Welt sähe. Der blinde Earl antwortet „Ich sehe sie fühlend“. Sollten wir das nicht alle so machen? Fleisch ist das Asbest unserer Zeit. Es bringt mehr Menschen um, als Tabak. Co2, Methan und Stickstoffoxyd zerstören unsere Ozeane durch saure, sauerstoffarme Todeszonen. 90% der Kleinfische werden zu Tierfutter zermahlen. So sind die eigentlich vegeterarischen Kühe heute die weltweit größten Meeresräuber. Die Ozeane liegen im Sterben. Bis zum Jahr 2048 werden alle Fischgründe ausgestorben sein, die Lungen und Arterien unserer Erde. Millionen von fröhlichen kleinen Kücken werden bei lebendigem Leib zerschreddert, weil sie männlich sind. Insgesamt 100 Milliarden Menschen haben bislang auf dieser Erde gelebt. momentan sind es 7 Milliarden(3013) und Woche für Woche foltern und töten wir 2 Milliarden fühlende Wesen. 10tausende Arten verschwinden jedes Jahr aufgrund des Verhaltens einer einzigen Art. Wir stehen vor dem 6. Massensterben in der Geschichte des Universums. Wenn irgend ein anderer Organismus so etwas verursachen würde, würden ihn die Biologen als Virus klassifizieren. Das ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit von unvorstellbarem Ausmaß….usw.

    • In der Aufzählung von Frau Bonath („Einen Plan für wirkliche Veränderungen, der sowohl den Raubbau an der Natur als auch Kriege und die soziale Spaltung stoppen könnten, hat niemand von ihnen.“) fehlt leider der Hinweis auf den Massenmord an den Tieren. Angesichts der gigantischen Größe dieses Verbrechens frage ich mich, warum das so oft übersehen wird.
      Die Rede von Philip Wollen ist hervorragend, danke für den Hinweis. Es ist wohltuend, die Wahrheit zu hören, selbst wenn sie so traurig ist.
      „In Zeiten universeller Täuschung ist das Aussprechen von Wahrheit ein revolutionärer Akt.“ (George Orwell)

  6. Es geht um gesunden Menschenverstand. Jeder, der denken kann, muss ein paar Dinge klar sehen: Seit Anbeginn der Technologisierung im 19.Jhdt., welche von den `Erfindern´ ermöglicht wurde, greift das Kapital schamlos zu. Es macht sich die Ideen, die eigentlich dem Wohlergehen der Menschheit dienen sollten, ohne Skrupel zu eigen. So wurde schon mancher grosse Erfinder erbärmlich fallengelassen oder ausgetrickst, nachdem seine Idee nutzbar war. Seither ringen die Menschen um Gerechtigkeit, aber wer nur sichselbst sieht und seine Gewinne, der ist vernagelt. Da muss sich bereits über Generationen eine Menschengruppe mutiert haben, deren Unvermögen darin besteht, den Sinn des gerechten Teilens zu verstehen. Skrupellos – empathielos eben. Die sich, auf einem Haufen Geld sitzend, als kleiner König, Gewinner (entgegen looser), …ganz gross vorkommt…und meint, es gehöre, nach ihrem Denkmuster, alles ihnen. Arroganz ersetzt eben nicht Klugheit! Weil sie nicht verstehen, dass diese Welt noch andere Qualitäten „besitzt“, die zur nachhaltigen Existenz viel wichtiger sind: z.B. soziale Fähigkeiten.

    Angenommen, Geld würde von heute auf morgen irrelevant – und keiner würde ihnen mehr für Geld dienen…dann sässen dies Leute schnell ganz arm und unvermögend da.

    • Linus Ida

      Um einmal weg von der miesen Politik gedacht, die die Mehrheit anscheinend noch immer will,Geld wurde nicht nur zur Philosophie, sondern zu einer Religion ! Je mehr sich der Mensch damit identifiziere, desto weniger blieb er Mensch!
      Wir scheinen den Höhepunkt erreicht zu haben, Neider wuchsen über sich hinaus, Abzocke um jeden Preis, Verlogenheit zum eigenen Vorteil, die meisten Menschen sind charakterlich verkommen, die, die an ihren €-Gott glauben und die diese anhimmeln.
      Ich denke, wir haben ein Problem damit uns einzugestehen, wie verdorben die Menschheit schon ist und deshalb werden wir ohne dieses Eingeständnis nie etwas ändern.Die Ausnahmen fallen viel zu gering aus, um Einfluss nehmen zu können, denn eh das passiert leiden sie eher psychisch!.

    • Nachtrag

      Es sind nicht nur die Reichen, der kleine Mann, der glaubt mehr als sein Nachbar wert zu sein, weil er einen höheren Lohn hat, verhält sich oft nicht anders, als ein Reicher.
      Die einseitige Schuldzuweisung wird dem eigentlichen Dilemma, die Entmenschlichung(Empathielosigkeit) der meisten Menschen, nicht gerecht!

    • …es ist doch dasselbe Denken! Die, die`s haben, machen sich zum Ideal – und die vielen Kleinen laufen ihnen hirnlos nach…eben das verehrte `goldene Kalb` – fehlgeleitet!

  7. Ja die da Oben, immer schön die Täter ausmachen…Und den Geschädigten wurde mit dem Verlust der Arbeit, Anerkennung, auch gleichzeitig alles Selbstwertgefühl genommen.Da kann man sich zurück lehnen , kritisieren , um dann die angeblichen Täter wieder zu wählen.Mio Menschen könnten bald alles ändern, aber nein ,dass hieße ja sich vom schlagenden Ehemann zu trennen. Das immer Zwei dazu gehören, schaltet man aus, so als wären die Opfer zu nichts fähig…doch sind sie, indem sie sich für sich einsetzen…was natürlich bedeutet, sic nichts mehr schenken lassen wollen, Freiheit, Recht etc , dafür muss man schon etwas tun…Der erste Schritt, sich vom menschenrechtswidrig handelnden Politiker trennen.

    • Ein Deutscher Minister, Name vergessen, etwas Französisch, sagte dass, Laffontaine ?, ich glaube, 1997, die Regierungen die Macht an die Banken gaben, als sie freien Kapitalverkehr genehmigten.
      Ein anderer Minister machte darüber versammelte Bankiers, Basen, Vorwurfe, ‚und sie klatschten‘.
      Und ess ging, oder geht, weiter, TTIP, CETA.
      Regierungen müssen jetzt Unternehmen entschädigen für politische Entscheidungen.
      Ich muss dazu sagen, nicht immer Unsinn.
      GM investierte 100 million Dollar in IndonesIën, PKW Fabrik.
      Nie benutzt, ein Schwiegersohn Sukarno’s bekam die Genehmigung 40.000 PKW aus SO Aziën zu importieren.

    • „Mythos 1: Würden die Reichen geschont, gehe es auch den Armen besser“

      Das fasst das Problem recht gut zusammen…
      In der real existierenden Welt ist dies nämlich KEIN Mythos, sondern die banale Wahrheit…

    • TDVolland

      Mythos 1: Würden die Reichen geschont, gehe es auch den Armen besser“
      In der real existierenden Welt ist dies nämlich KEIN Mythos, sondern die banale Wahrheit…
      —————————

      Das würde ich doch gern genauer wissen wollen!

    • Annette
      Wenn man will, kann man es ganz einfach sehen. Zuwächse beim Volk finden nur in den Zeiten statt, in denen die 1% problemlos noch grössere Profite als das Volk machen können.
      In Zeiten wirtschaftlichen Abchwungs oder gar der Stagnation, wie seit einiger Zeit jetzt, rafft diese Oberschicht alles SEHR sorgfältig auf die eigenen Konten… und die Schere klafft.
      Überleg dir mal warum Soros gesagt hat, seine Seite gewinnt den Krieg. Die Bürger lassen sich immer verarschen, die merken nichts und beschäftige sich lieber mit Trumps tweets. Die Medien erklären den Deppen über was sie sich heute zu erregen haben, und die Deppen folgen.
      Allgemeine Einkommensverbesserungen müssen langsam und mühsam durchgesetzt werden. Das Gegenteil HartzIV, Mini Jobs, Teilzeit Verträge, das kommt alles schlagartig und hat massivste Folgen. Und zwar sofort! Schau die nur mal gerade jetzt zB das Gescheiss an, dass das Verbrechergesindel in Berlin mit dem Mindestlohn anstellt. Dabei ist der Begriff ja auch für den allerdümmszten leicht zu verstehen. Nicht mal dazu sind sie in der Lage. Oder die Begrenzung bei Arbeitsverträgen.
      Aber, immer wieder: Ein Volk mit dem man sowas machen kann, verdient dies auch.

  8. (Fehler. Gehe weiter.)
    Zu teuer, dass stimmt.
    Die Soziallaatstaat isst zu teuer weil Globalismus eine Weltweite Konkurrenz jeder mit jeder isst.
    Dass macht die Löhne, bedonders die niedrige Löhne, niedriger.
    Diejenigen die Trump wählten haben endlich begriffen dass billige Mexico PKW’s billig sind für die Kaufer, aber nicht für den Amerikanischen Steurerzahler, der Zeuerzahler darf zahlen für dass nicht verhungeren lassen Arbeitslose Amerikaner.
    Varoufakis isst der Meinung dass Volkswirtschaft nirgendwo im Westen seit 1970 gelehrt wurde.
    Statt dess kam Marktglauben, damit isst es viel einfacher Diplom Volkswirt zu werden.
    Wie Thilo Sarrazin, ‚Europa braucht den Euro nicht, Wie uns politisches Wunschdenken in die Krise geführt hat‘, 2012 München auseinander setzt, die 2008 Krise ar lediglich die Folge glaube an Modellen, wovon nur diejenige die die bastelde, verstand wass die Hypothesen waren.
    Hocus Pocus.
    Greenspan sagte dazu nur ‚die Modelle funktionierten nicht‘.
    Stimmt, was er nicht sagte ’nie in der Geschichte hatte etwas een garantierter niedrichsten Wert‘.
    Wenn ihre Grosseltern nog leben, sie sahen ess mitte 20er Jahren.

    • Wohin ess geht: Bürgerkrieg
      http://www.bfmtv.com/police-justice/nantes-des-bus-de-militants-pris-pour-cible-avant-un-meeting-de-marine-le-pen-1110762.html

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