Droht den USA Bürgerkrieg und Zerfall? – Tagesdosis 12.6.2020

Ein Kommentar von Rainer Rupp.

In den USA tobt der so genannte „perfekte Sturm“, wo mehrere Krisen zusammenkommen sich überlappen und sich zur größtmöglichen Zerstörungskraft bündeln. Daher könnte sich mit 10 Jahren Verspätung die Prognose eines russischen US-Experten von Bürgerkrieg und Zerfall der USA bewahrheiten.

Angesichts der Banken-, Finanz- und anschließenden Wirtschaftskrise, die 2008 mit dem Zusammenbruch des Finanzkonzern Lehman Brothers begann, hatte der russische USA-Experte Igor Panarin im gleichen Jahr in einem Interview mit dem Zentralorgan der US-Hochfinanz „Wall Street Journal“ den Untergang der USA als Bundesstaat und seine Zersplitterung in sechs Teilstaaten vorhergesagt.

Genau das hatte interessanter Weise das Oligarchen-Regime in Washington seit dem Untergang der Sowjetunion mit Russland vor, nämlich das Land in mehrere Teile aufzuspalten, um es besser beherrschen und ausbeuten zu können. Aber die verschiedenen diesbezüglichen Versuche, u.a. um mit Farbenrevolution-ähnlichen, zivilen Unruhen einen Regime Change in Moskau durchzusetzen, blieben ohne eine Spur von Erfolg. Denn die große Mehrheit der russischen Nation, egal welcher ethnischen Zugehörigkeit, stand und steht seit der Wahl von Wladimir Putin fest hinter der Politik ihres Präsidenten und seines Führungsteams.

Im Unterschied zu den USA hat die russische Regierung unter Präsident Putin in den letzten zwei Jahrzehnten so gut wie alle Lebensbereiche der russischen Bürger auf bedeutsame Weise verbessert, und das trotz der vielen Knüppel, die der russischen Wirtschaft und Politik vom Westen unter Führung der USA zwischen die Beine geworfen worden sind.

In den USA lief die Entwicklung genau in die umgekehrte Richtung. Es fing graduell mit der Ausrufung der „Neuen Weltordnung“ unter Führung der inzwischen alleinigen Supermacht USA durch US-Präsident George H. W. Bush (Senior) in den Jahren 1990/91 an. Wesentlicher Teil dieser Neuen Ordnung war die neoliberale Globalisierung. Diese läutete den Aufstieg der kapitalistischen Evolution zu ihrem Gipfelpunkt und zu einer Periode der fast uneingeschränkten Weltherrschaft der US-Oligarchie ein.

Aber zugleich sollte diese Entwicklung auch den Niedergang der USA besiegeln. Und der ist nicht erst seit gestern, sondern bereits seit einigen Jahren offensichtlich. Und auf Grund der aktuellen Ereignisse könnte er womöglich in Kürze für US-Amerika in einem brutalen Absturz enden. Damit aber würde sich die eingangs erwähnte Prognose von Professor Igor Panarin aus dem Jahr 2008 doch noch als richtig erweisen, wenn auch mit über einem Jahrzehnt Verspätung.

Der gelernte Politologe, ehemalige KGB-Analyst Panarin, der im Jahr 2008 die Prestige-Position des Dekans der Moskauer Fakultät für Internationale Beziehungen der Diplomatenhochschule des russischen Außenministeriums innehatte, hatte schon im Jahr 2008 die fundamentalen Entwicklungen in den USA und der westlichen Welt durchaus richtig analysiert. Aber mit seiner Vorhersage, dass die USA innerhalb der nächsten zwei Jahre, nämlich bis 2010, in einem Bürgerkrieg versinken, und im Anschluss in mehrere Teile zerfallen würden, lag er falsch. Wahrscheinlich hatte er sich zu sehr von Wunschdenken leiten lassen, was bei Prognosen, „besonders wenn sie die Zukunft betreffen“, allzu leicht passieren kann. Dennoch sollte es für uns heute interessant sein, die Hauptfaktoren, die Panarin damals als Treiber für den möglichen Bürgerkrieg und den anschließenden Zerfall der USA identifiziert hatte, mit der heutigen Situation zu vergleichen und der Frage nachzugehen, welche dieser Faktoren heute noch bestehen und ob sie noch stärker geworden sind, und welche neuen Faktoren hinzugekommen sind? Das könnte uns eine Vorstellung davon geben, ob die Überlebenschancen des Oligarchen Regimes in Washington heute besser oder schlechter als im Jahr 2008 sind.

2008 stellte Professor Panarin fest, dass „der US-Dollar durch nichts mehr gedeckt“ ist, außer mit dem Prestige der Weltmacht USA. Auch die Außenverschuldung der USA sei lawinenartig gewachsen. 1980 hat es noch keine gegeben, 1998 lag sie noch bei zwei Billionen Dollar, 2008 betrug sie mehr als elf Billionen Dollar. Das sei eine Pyramide, „die unbedingt einstürzen wird“.

Seither hat sich die US-Außenverschuldung so gut wie verdoppelt, auf 20,4 Billion Dollar im dritten Quartal 2019. Und rechnet man die desaströse Entwicklung in den letzten 9 Monaten hinzu, dann scheint es nach oben keine Grenzen mehr zu geben. Gemessen in Dollar sind die USA auch das mit Abstand am höchsten verschuldete Land der Welt. Hinzu kommt, dass aufgrund der anhaltenden Leistungsbilanzdefizite in den vergangenen Jahrzehnten das Land eine stark negative Nettoposition der internationalen Investitionen (NIIP) angehäuft hat. Laut dem U.S. Bureau of Economic Analysis (BEA) belief sich diese auf 10,99 Billionen US-Dollar im vierten Quartal 2019. Das heißt, dass Ausländer fast 11 Billionen (eine Billion sind Tausend Milliarden) Dollar mehr in den USA investiert haben als die USA im Rest der Welt.

In ihren Blütezeiten waren die USA eine starker Netto-Kapitalexporteur für Direktinvestitionen. Das bedeutete mehr Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum für die Empfänger-Länder, aber auch mehr politischen und militärischen Einfluss für die USA. Heute ist das genau umgekehrt.

Auch die Innenverschuldung von US-Bundesstaat, Länder und Kommunen in Form von Schuldbriefen aller Art hat inzwischen astronomische Höhen erreicht. Der eng gefasste, so genannte Nationale Schuldenstand (National Debt) beträgt aktuelle –25,7 Billionen Dollar. Addiert man die von US-Gesetzen aber finanziell nicht gedeckten Ansprüche der Bevölkerung aus Sozialversicherung und Medicare (medizinische Hilfe für Bedürftige) und Rentenansprüche der öffentlichen Angestellten, dann kommt man auf –117,2 Billionen Dollar. Davon müssen 3.9 Billionen Dollar für die Summe aller staatlichen und kommunalen Vermögenswerte abgezogen werden, sodass die eigentliche Nationale Schuld sich auf 113,3 Billionen Dollar beläuft. Für eine genaue Zusammensetzung der Zahlen und deren Berechnung siehe die US- Nationale Schuldenuhr.

Damit ist die Nationale Schuld der USA in Höhe von 113 Billionen Dollar mehr als fünf Mal größer als das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der USA in Höhe von 21 Billionen Dollar im Jahr 2019 und fast ein und ein Drittel Mal größer als das BIP der gesamten Welt in Höhe von 87 Billionen Dollar.

Die politische Kaste in den USA hat keinen Plan, wie sie in den nächsten Jahren die finanziell nicht gedeckten Ansprüche der Bevölkerung aus Sozialversicherung und medizinischer Hilfe und Rentenansprüche der Angestellten bezahlen soll. Als Ausweg stehen ihr zur Verfügung

  • entweder die Streichung von Teilen der Sozialansprüche, verbunden mit großem politischem Aufruhr.
  • die Beschleunigung der Inflation, verbunden mit weiterer sozialer und politischer Destabilisierung.
  • oder die weitere Finanzierung der Ansprüche durch zusätzliche Schuldenaufnahme, was jedoch bei Null- oder Niedrigstzinsen irgendwann – und wahrscheinlich schon bald – nicht mehr funktionieren würde.

Daher war die Schlussfolgerung von Prof. Panarin absolut schlüssig, wenn er sagte, dass „das eine Pyramide ist, die unbedingt einstürzen wird“. Nur war er etwas vorschnell, als er meinte, das würde bereits zwei Jahre später, also im Jahr 2010 geschehen. Denn solange die Menschen weiterhin fest an die Dollar-Pyramide von immer mehr Billionen frisch gedruckten Geldes glauben, konnte die US-Verschuldung ungebremst weitergehen.

Auf das Schicksal des Dollars angesprochen, sagte Panarin: „Wir (Russen) müssen die Seile kappen, die uns an diese Finanz-Titanic binden, weil sie nach meiner Ansicht schon bald sinken wird“. Panarins „bald“ sollte jedoch viel länger dauern. Allerdings, in den letzten Jahren hat sich einiges in Richtung des US-Kollapses bewegt. Denn im Gebälk des Dollar-geführten Weltwährungssystems hat es seit dem US-Ausstieg aus dem Goldstandard im Jahr 1973 nicht mehr so stark geknackt und geächzt wie jetzt.

Die Zeichen häufen sich, dass der Zeitpunkt für einen weitreichenden Paradigmenwechsel im Weltwährungssystem gekommen ist. Das vor allem weil auch die Eliten der westlichen Länder, die bisher die Profiteure der US-geführten Neuen Weltordnung und der Dollar-Dominanz waren, unter den veränderten politischen und ökonomischen Bedingungen unserer inzwischen multipolaren Welt es leid sind, sich von dem zunehmend irrationalen Regime in Washington herumkommandieren (siehe z.B. Huawai 5G) und ausnutzen zu lassen (teures US-Flüssiggas kaufen zu müssen).

Tatsächlich hat die Position des US-Dollars als Weltwährungsreserve längst zu bröckeln angefangen. Zugleich haben Russland und China in den letzten Jahren eifrig daran gearbeitet, wenigstens punktuell alternative Finanzstrukturen zu schaffen, um die stets drohende Gefahr von globalen US-Finanzsanktionen zur Unterbindung des internationalen Zahlungsverkehrs zu konterkarieren.

2008 war Professor Panarin offensichtlich tief davon beeindruckt, wie schnell die US-Wirtschaft zusammenbrach. „Infolge der Finanzkrise existieren drei der ältesten und größten Wall-Street-Banken plötzlich nicht mehr und zwei weitere kämpfen um ihr Überleben. Ihre Verluste sind die Größten in der Geschichte“, schrieb er damals. Nun ginge es um einen Wechsel des Regulierungssystems in globalem Maßstab. Amerika wird nicht mehr der Welt-Regulator sein.“ In dieser Rolle könnten die USA von China als Land mit riesigen Reserven und von Russland als einem Land, das als Regulator in Eurasien agieren könnte, abgelöst werden“.

Auch hier war der Herr Professor etwas voreilig, wobei er allerdings auch diesmal den Kern der Entwicklung bereits richtig erfasst hatte. Heute, 10 Jahre später, sind viele dieser Teilaspekte Realität geworden, wie z.B. die „Asian Infrastructure Investment Bank (AIIB)“, die als Alternative zur US-Geführten neoliberal orientierten Weltbank geschaffen wurde. Die AIIB ist inzwischen rund um die Welt sehr beliebt und trotz erheblichen Gegendrucks Washingtons sind neben anderen EU-Ländern auch Deutschland und Frankreich und das Vereinigte Königreich Mitglied geworden.

Als weitere Treiber für den möglichen Zerfall der Vereinigten Staaten nannte Panarin, dass Millionen von US-Bürgern in Folge der Finanzkrise ihre Ersparnisse eingebüßt hatten. Zugleich würde die Masse der Bevölkerung einen anhaltenden Kaufkraftverlust erfahren und die Arbeitslosigkeit werde weiter steigen. Als Beispiel nannte er die Autokonzerne General Motors und Ford, die am Rande des Zusammenbruchs stünden. Das bedeute, dass „ganze Städte arbeitslos“ werden. Allerdings werde die weitverbreitete Unzufriedenheit durch die Hoffnung gemildert, dass der erste schwarze Präsident Obama ein Wunder vollbringen würde. Aber schon bald würde klar sein, dass es auch unter Obama keine Wunder geben und die Unzufriedenheit weiter wachsen wird. Und genau das ist geschehen.

Als weiteren Faktor für den Zerfall nannte Panarin die verletzbare politische Struktur der USA. Das Land habe nicht einmal ein einheitliches Recht. Es gebe nicht einmal einheitliche Straßenverkehrsregeln. Außerdem seien auch die US-Eliten unter den Bedingungen der Krise gespalten. Genau das ist derzeit verstärkt zu beobachten. Unter den Bedingungen der Corona-Krise, verbunden mit der schon vor Corona erkennbaren wirtschaftlichen Rezession, die durch die von Trump angezettelten Handelskriege mit China, aber auch mit Europa und anderen Regionen, Mexiko und Kanada, nur noch verschärft wurde, stellen sich die USA in der Außen- und Innenwahrnehmung zunehmend als „gescheiterter Staat“ dar, in dem kaum noch etwas richtig funktioniert. Dieser Eindruck hat sich angesichts der zunehmenden Rassenunruhen und der extremen Polarisierung der Bevölkerung nur noch verstärkt.

Wenn wir die aktuelle Situation in den USA der Krise von 2008 gegenüberstellen, dann hat es 2008 lediglich einen schweren Sturm gegeben, der jedoch nicht vergleichbar ist mit dem derzeitigen Hurrikan der Kategorie V, der die tief gespaltenen Vereinigten Staaten heimsucht. Was wir derzeit in US-Amerika sehen, ist der in der Theorie oft beschriebene „perfekte“ Sturm, bei dem sich alle relevanten Faktoren überlagern und gegenseitig zur maximalen Zerstörungskraft verstärken.

2008 hatte die US-Zentralbank die Geldhäuser und Finanzkonzerne gerettet, indem sie mit der quasi Abschaffung des Zinses das Geld- und Finanzsystem der USA und darüber hinaus in den US-Vasallen-Staaten zerstört hat. Die seither dahin dümpelnde US-Wirtschaft brauchte wie ein Drogenabhängiger immer öfter einen neuen, stärkeren Schuss der Droge „billiges Geld“, um weiter funktionieren zu können. Da das zusätzliche Geld nicht mehr in produktive, Arbeitsplätze schaffende reale Investitionen ging, sondern nur noch in Finanzanlagen wie die Rückkaufe eigener Aktien um deren Kurse hochzutreiben, wurden die Reichen immer reicher und – weniger Arbeitsplätze – die Armen immer ärmer. Aber es sollte noch schlimmer kommen.

Bereits vor der Corona-Pandemie im Herbst 2019 konnte ein Einbruch der US-Wirtschaft nur noch durch neue, gigantische Geldspritzen der US-Zentralbank verhindert werden. Aber auch diese gigantischen Geldspritzen werden von den aktuell gedruckten Geldmengen zur Bekämpfung der Folgen der Corona-Krise in den Schatten gestellt. Das bisherige Ergebnis dieser Operation, um alles mit frisch gedrucktem Geld zu überfluten, war paradox.

Während die reale Wirtschaft abstürzte, das US-Bruttoinlandsprodukt in den Keller ging, plötzlich 42 Millionen Menschen zusätzlich arbeitslos waren, die Menschenschlangen vor den wohltätigen Essensausgaben Kilometer lang wurden, der Handelskrieg mit China immer bedrohlichere Dimensionen annahm, immer mehr Geschäfte Konkurs anmeldeten und die ersten US-Städte zu brennen anfingen, in dieser schrecklichen Zeit florierten Dank der Gelddruck-Großaktion der US-Zentralbank die Börsen wieder. Die Aktienkurse an Wallstreet schossen so schnell wie noch nie zuvor in der Geschichte in die Höhe und viele Aktien erreichten neue Allzeit-Höchstkurse. Die Corona-Krisengewinnler konnten jubilieren und bereits innerhalb weniger Tage Hunderte von Milliarden Dollar Kursgewinne einstecken. Parallelen zu der Entwicklung in den USA kann man auch in Deutschland und EU-Europa beobachten, und das ist nicht rein zufällig. Es bedarf wohl wenig Einfühlungsvermögen, um sich vorzustellen, was die Corona-Arbeitslosen und die große Masse der Corona-Verlierer angesichts der jubilierender Börsen-Schlagzeilen gedacht und gefühlt haben.

Für die Masse der Menschen in den USA hatte Corona verheerende Folgen. Nicht zuletzt wurde auf Grund sträflicher Inkompetenz der Entscheidungsträger, gepaart mit Machtkalkül der inzwischen verfeindeten politischen Parteien die Corona-Krise zu einer wahren Katastrophe. Zudem erschwerte die parteipolitische Polarisierung die Zusammenarbeit zwischen der republikanischen Trump-Administration in Washington und den demokratisch geführten Bundesstaaten und Großstädten. Zugleich wurde der Lock Down, die Stilllegung der Wirtschaft und der plötzliche Anstieg der Arbeitslosigkeit um 42 Millionen zu einer menschlichen Tragödie, die die wirtschaftliche und gesundheitliche Katastrophe nur noch verstärkte.

Der sonst über der US-Gesellschaft liegende schöne Schein wurde wie ein Schleier schlagartig weggerissen und das Elend in den tiefen Gräben der Sozialstrukturen der US-Gesellschaft rückte in den Fokus. Hunger, akute Armut, keine Hoffnung auf Zukunft, Angst vor Covid-19, Wut wegen rassistischer Diskriminierung (auch bei den medizinischen Covid-19 Behandlungen) und vieles mehr waren der Stoff, der schließlich in über 140 US-Städten in mehr als der Hälfte aller US-Bundesstaaten die Leute auf die Straßen trieb. Rassistisch motivierte Polizeigewalt schüttete Benzin auf das Feuer. Angefeuert von anscheinend gut organisierten, extremistischen linken und rechten Elemente arteten in vielen Orten die eingangs friedlichen Demos in Gewaltorgien aus Plündern und Brandschatzen aus.

Diese Entwicklungen sind in der letzten Woche durch ein Zusammengehen von gewaltbereiten Aktivisten der vornehmlich weißen „Antifa“-Bewegung und der schwarzen „Black Lives Matter (BLM)“-Bewegung durch Gewaltexplosionen potenziert worden, in denen das vom „weißen Mann“ aufgebaute Gesellschaftssystem mit „eingebauter rassistischer DNA“ als Objekt des Hasses zerstört werden muss. Auf der anderen Seite formiert sich unter Teilen der Polizei und der Nationalgarde, sowie in den teils schwer bewaffneten weißen Milizen eine Gegenbewegung. Tatsächlich ist eine Art Bürgerkrieg in den USA denkbar geworden.

Auf die Frage, wie die untereinander verfeindeten politischen Parteien wieder zusammenfinden könnten, um die Auswirkungen und Folgeschäden dieses „perfekten Sturms“ zu verhindern oder wenigstens zu mildert, weiß derzeit niemand eine Antwort. Die derzeit allerseits zu beobachtenden, symbolischen Gesten, z.B. weiße Politikerkniefälle vor schwarzen BLM-Demos, dürften kaum in der Lage sein, die Spuren der jüngsten Gewaltorgien in der US-Psyche zu tilgen. Im Gegenteil, die meist von Mitgliedern der Demokratischen Partei vorgeführten Kniefälle schüren nicht nur bei Polizeieinheiten, Nationalgardisten und Milizen, die (Zitat) „vor niemandem außer vor Gott niederknien“ wollen, nur neue Wut und Gewaltbereitschaft.

Außerdem sind mit symbolischen Gesten die tiefen sozialen, politischen und ethnischen Spaltungen, welche die USA auseinanderdividieren, kaum zu überbrücken. Sicher ist dagegen, dass die notwendige Umgestaltung der US-Gesellschaft nicht möglich sein wird, solange die herrschenden Eliten der US-Oligarchie politisch tonangebend sind und alle Strippen ziehen. Da sie auf keinen Fall auf ihren einzigartigen Reichtum verzichten wollen, werden sie ihn und ihre politischen Privilegien mit Zähnen und Klauen verteidigen. Folglich können nur tiefgreifende gesellschaftliche Erschütterungen, die bis an die Grundpfeiler des politischen Systems der USA gehen, die Position dieser Eliten hinreichend destabilisieren, um ihre Macht zu brechen und echte demokratische Verhältnisse herzustellen.

Erfahrungen aus der Geschichte zeigen, dass eine tief in der Gesellschaft eingenistete, Menschen verachtende Elite wie die der herrschenden US-Oligarchie, die mit einem gut ausgestatteten und willfährigen Machtapparat über eine stark heterogene Bevölkerung regiert, weder mit Massendemonstrationen noch mit regional begrenzten Aufständen hinweg gefegt werden kann. Daher werden die US-Eliten versuchen, den „perfekten Sturm“ mit kleinen Zugeständnissen zu überleben, während sie insgesamt weitermachen wollen wie bisher. Das jedoch wird weder für die verarmten Massen in den USA noch für den Rest der Welt, die sich mit dem unberechenbaren Regime in Washington herumschlagen muss, eine akzeptable Lösung sein. Daher könnte Professor Panarin mit seiner Prognose vom Niedergang der USA, und Aufruhr und Bürgerkrieg 10 Jahre später als erwartet doch noch Recht bekommen.

Ob die USA danach in sechs Teile zerfallen, wie der Professor 2008 spekuliert hatte, steht natürlich in den Sternen, aber unmöglich ist heutzutage nichts mehr. Laut Panarin sollte aus der Pazifikküste mit der wachsenden chinesischen Bevölkerung ein Teilstaat werden; im Süden kämen die mehrheitlich Spanisch sprechenden Einwohner zu ihrem eigenen Staat, Texas, wo es jetzt schon eine starke sezessionistische Bewegung weg vom Bund gibt, bliebe sein eigener Staat. Die Atlantikküste, mit völlig anderen Völkerschaften und einer andere Mentalität könnte laut Panarin in zwei Teile zerfallen, die fünf ärmeren zentralen Bundesstaaten und der Norden können einen weiteren Staat bilden.

Da bliebe noch Alaska. Je nachdem wie tief die USA bis dahin im eigenen Morast versunken sind, könnten die Bewohner von Alaska womöglich auf die Idee kommen, in einer Volksabstimmung die Aufnahme in die russische Föderation zu beantragen.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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Bildquelle:   Dominique Robinson / Shutterstock

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54 Kommentare zu: “Droht den USA Bürgerkrieg und Zerfall? – Tagesdosis 12.6.2020

  1. Sehr geehrter Herr Rupp

    Erstmal danke für Ihren Artikel.

    Die Finanzkrise war m.E. schon eine Folge der Arbeitsplatzverlagerung, also war die Wirtschaftskrise vorher.
    Wladimir Putins größter Verdienst ist das er sein Land nicht an den „Wertewesten“ verkauft hat, Russland würde ansonsten jetzt am Boden liegen wie Haiti.
    Von der Arbeitsplatzverlagerung aus den USA und Europa profitieren wenige Reiche, während der überwiegende Teil der Bevölkerung Lohneinbußen hinnehmen musste, billigeres Konsumieren macht die so entstandene Unzufriedenheit nicht wett.
    Die unterbrochenen Lieferketten haben gezeigt wie verletzlich wir in den USA und Europa durch die Arbeitsplatzverlagerung sind, ein Teil des Lockdowns war vielleicht auch ihnen geschuldet, um inflationäre Tendenzen zu verhindern.
    Jetzt daraus lernen hieße den weltweiten Unterbietungswettbewerb vorsichtig zu entflechten, diejenigen die das sagen haben stehen den Profiteuren des Ganzen aber leider viel zu nahe.
    China darauf hinweisen, dass Arbeitslosigkeit in den USA und Europa zu Trumps und Le Pens führt ist vielleicht etwas hilfreich.
    Aber auch in China sind viele Menschen davon abhängig ihre Produkte zu exportieren, es würde Zeit brauchen um das System für die Menschen schonend umzustellen, wäre aber m.E. richtig.

    Staatsdefizite führen zu Geld drucken, würde daraus eine Inflation entstehen, hätten wir sie in sehr vielen Ländern schon.
    Durch Geld drucken blähen sich aber Aktien und Immobilienmärkte auf, außerdem werden Staaten erpressbar und ersticken je nach Konditionen an Zins und Zinseszins.
    Das Geldsystem wird so m.E. nicht komplett zerstört, aber durch den fehlenden Bezug zu tatsächlichen Einnahmen zu einer Luftnummer.

    Das größte Problem am Gelddrucken ist momentan m.E., dass das Geld der Bevölkerung kaum zur Verfügung gestellt wird, vor allem in den USA nicht.
    Die Versorgung mit Waren muss gesichert sein, dass ist m.E. das wichtigste, und die Bevölkerung braucht Kaufkraft.

    Ausgewogene Staatshaushalte sind anstrebenswert, dazu braucht es genügend Staatseinnahmen.
    Erkennen wie wertvoll das zur Verfügung stellen unserer Märkte ist und deren Bedienung dann angemessen besteuern wäre m.E. hilfreich.
    „Alternative Finanzstrukturen“ sind vor allem wegen der widerwärtigen Sanktionspolitik der USA und ihrer Vasallen wichtig, außerdem ist es ein Frage der Würde ob man denjenigen, von dem man permanent erniedrigt wird weiter unterstützt oder nicht.

    Schon vor Covid-19 konnte man auf Youtube Filme sehen wie viele Obdachlose es in den USA gibt, dieses Land macht einen Teil seiner Bevölkerung wieder zu Nomaden, dass allerdings heutzutage ohne natürliche Ressourcen.

    Eine Ungleichbehandlung von Menschen je nach Hautfarbe ist absolut verwerflich, die Geburtsfehler der USA wurden nie aufgearbeitet, Schuld und Sühne gab es nicht, schlechtes Gewissen wurde mit der Fortsetzung von Rassismus erstickt, um die damaligen Vergehen zu rechtfertigen.
    So gebiert die böse Tat fortwährend Böses.

    Liebe Grüße

  2. also sonst guter Beitrag aber leider muss ich diesen Beitrag korrelieren. denn was er nicht an Informationen breit getreten hat was erst vor kurzen auch raus kam. ist das BLM sowie ANTIFA nicht nur ja von Gorge Sorros Finanziert wurde sondern von vielen anderen sogar wirklich unschuldigen Menschen die geglaubt haben das Sie es richtige machen. was aber mit dem Geld in Wirklichkeit passiert ist zumindest ich glaube zum größtenteils ist das es zu der Demokraten Partei rüber gegangen ist also im klar Text sie haben die Democratic Party mit Geld finanziert, oder wie ich sagen würde die Demokraten Party hats gestohlen. https://twitter.com/JasonButtrill/status/1271091823822409728/photo/1 wenn man die BLM donaten will passiert das…. aber dabei bleibt es nicht mal es kam auch raus das die BLM und die ANTIFA von anderen Gruppen mit, ich glaube ihren worten Frisch Fleisch für die front, finanziert wird in dem Kinder ja Kinder unschuldige Kinder von schulen in wie ich meine Sekten stiel eingespannt werden und dabei sogar trainiert werden aber das beste kommt noch diese werden zum streiken zwar nur trainiert, aber sie haben ränge, wer gefügsam ist und alles schön mit macht bekommt irgend wann einen hohen rang und kann dann in die Anitfa oder BLM wobei jetzt kommts diese getrennt werden und trainiert werden, soll heißen schwarze Amerikaner werden in eine gruppe gesteckt und alle anderen in die andere warum machen die das? ich sag euch warum weil es nun mal NAZIS sind….

  3. Ob es einen Bürgerkrieg geben wird…. ich weiss es nicht. Ich gestehe, dass ich nichts dagegen hätte.
    Mein Zynismus sagt mir allerdings, dass das Ganze wie immer mit der Zeit wieder einschlafen wird….

    Es gibt bei der Nascar einen schwarzen Fahrer, einen Freund von Black Lives Matter… Während alle anderen Autos und Fahrer von oben bis unten mit Werbung vollgepflastert sind, hat er nicht einen einzigen Sponsor!

    Und auch Colin Kapernek hat nach wie vor keinen Verein.

    In Amerika muss noch viel passieren, bevor ich an irgendeine Änderung glaube…

  4. Dem meisten, was Rainer Rupp in seiner Analyse feststellt, kann ich zustimmen.
    Nicht aber dem Teil, was die Lagerbildung in dem sich anbahnenden Bürgerkrieg in den USA anbelangt.
    Auf der einen Seite befinden sich die Kräfte der Polizei und der Nationalgarde, die die sogenannte “Ordnung” wiederherstellen sollen, unterstützt durch nicht näher bestimmbare Kräfte in Zivil.
    Auf der anderen Seite die aufgebrachte Bevölkerung, die sich gegen den Lockdown und die verordneten anderen Maßnahmen in Zusammenhang mit der Coronakrise wehrt. Die weißen Milizen haben die Aufgabe übernommen, Geschäfte, die trotz des Lockdowns geöffnet haben, vor der Polizeit und den Plünderern zu beschützen. Natürlich schwer bewaffnet. (Dazu gibt es zahlreiche Videos auf YouTube.) Die Leute der Antifa haben mehr oder weniger die Funktion des “agent provocateur” übernommen, damit die Unruhen so richig angeheizt werden und damit dann auch bald die Armee eingreifen kann. Zum “Schutz” der Bevölkerung. Zahlreiche Videos auf YouTube, auf denen schwarz gekleidete, vermummte junge Weiße von nicht vermummten Schwarzen daran gehindert werden, Schaufenster zu zerstören etc. , machen den fragwürdigen Charakter dieser “antifaschistischen” Bewegung deutlich. Die Antifa als eine Art “CIA Light”.
    Nach der Ermordung von George Floyd haben die Proteste eine andere Richtung eingeschlagen, bzw. wurden von den Medien dahingehend umgeleitet, dass nun nicht mehr der Lockdown und die Corona-Maßnahmen im Mittelpunkt standen, sondern die Gewalttätigkeiten der Polizei gegenüber der schwarzen US-Bevölkerung und die rassistische Grundstimmung der weißen Mehrheits(?)bevölkerung – vor allem der Regierungen – überhaupt.
    Die USA stehen offensichtlich am Beginn eines schweren wirtschaftlichen, und gesellschaftlichen, Niedergangs mit gravierenden Folgen für die Bevölkerung.
    Wie gravierend diese Folgen unter Umständen sein können, gibt die etwas mysteriöse Seite “www.deagel.com” eventuell Einblick. Diese Seite, die die diversen Waffenankäufe verschiedener Staaten auflistet, gibt u. a. einen Ausblick auf das Jahre 2025, verbunden mit einer Einschätzung, wie sich die verschiedenen Staaten aller Erwartung nach entwickeln werden. (Ganz nach unten scrollen, rechts unter “Countries”.) Für die USA ist da eine ziemlich radikale Bevölkerungsreduktion prognostiziert, von 326 Millionen auf 99 Millionen. Für Deutschland übrigens auch.
    Wichtig ist auch, die Erklärung der Seitenmacher, wie sie zu dieser Einschätzung kommen.

    • In einem Punkt möchte ich Ihnen spontan sofort folgen:

      Das Protestpotentail wurde gezielt umgewidmet und gleichzeitig enorm aufgeladen und gesteigert.

      Es scheint alles generalstabsmäßig geplant gewesen zu sein.

      Aber hat die gewünschte Änderung auch in vollem Umfang stattgefunden? Da muss man mal noch abwarten, ob sich das nicht erschöpft.

      Man versucht Bevölkerungsreduktion auf vielen Ebenen: Nahrungsmittel (Quantität und Qualität,) Chemtrails / Vergiftungen, Medikamente und Impfungen, Gender Gaga und nun eben direkte riots, also Bürgerkrieg und damit Selbst-Genozid.

      Warum dieser riot-Aufwand?

      Funktionieren die smarten Maßnahmen doch nicht?

      Haben die USA eine As´dminsitration, die das Chaos erzeugt oder einzudämmen versucht?

      Ist der Politapparat in den USA wie eh und je ein quasi-monolithischer Block oder ist Trump der Außenseiter?

      Und was wünscht sich das Volk?

  5. Die Wahrnehmung, dass USA gespalten sind ist so richtig und falsch wie das für jedes Land in vergleichbarer Weise behauptet werden könnte.

    Über einen Zerfall zu reden ist dermaßen spekulativ und deckt sich nur damit, was die Tagesschau als riots uns glauben machen will.

    Ich kenne zwei handvoll Menschen / Familen in den USA, das ist nicht repäsentativ, ich weiß. Es sind aber Normalos. Die sehen Probleme im Land, die sind ja nicht doof.

    Aber von einem Potential für system change, Massenprotest ist keine Rede. Völlig abgdreht.

    Das ist eine linke Fantasie! Reines Wunschdenken.

    Die USA sind ein so großes Land, die Mentalitäten sind weit gestreut. Aber dieser pubertäre Antifa-Kommunismus hat kein Potential. Auch und v. a. die meisten Schwarzen lehnen diese Gewalt ab.

    Und vermutlich gibt es dort am wenigsten linken Straßenterror, wo die Bevölkerung bewaffnet ist.

    Im übrigen gibt es auch viele Schwarze in der Polizei, die ihren Job machen, wenn es gegen Schwarze in Sachen Kriminalität geht. Auch Weiße sind Opfer von "Polizeigewalt". Oder von "normaler" Gewalt. Und uner diesen Tätern sind dann nicht nur Weiße.

    Also ob es immer nur eine eindeutige Gewaltrichtung gäbe!

  6. Alaska und Hawaii lehnen sich gegen „US-Annexion“ auf.
    Ob aber ein Austritt beider Bundesstaaten aus den USA die Lösung ist?

    Es sieht auch nicht danach aus, dass sich durch die nächste US-Präsidentenwahl dermaßen etwas ändern wird.

    Es gibt etwa mysteriöse Geheimbünde, die das derzeitige System abzusichern scheinen.
    Etwa George W. Bush war Mitglied von Skulls & Bones.

    Dann nehmen die Finanzspekulationen zehn Jahre nach der Lehmann-Pleite ein immer größeres Ausmaß an.

    Es gibt aber auch nicht nur die Möglichkeit eines Bürgerkriegs in den USA. Vielmehr gibt es auch Extremwetter, etwa in Form von Tornados.

    Es gibt dann auch noch die unsäglichen Zustände in den US-Internierungslagern, wo die Kinder von Flüchtlingen von ihren Eltern getrennt werden.

    Aber das System in Russland hat eher sehr viele Ähnlichkeiten mit den USA, so dass man dieses durchaus nicht als die bessere Alternative betrachten kann.

    Es gibt etwa Überschriften wie "Wahlfälschung in Wladiwostok". Russland will zudem Atomraketen mit einer noch höheren Reichweite bauen, weil es doch offensichtlich sei, dass man mit den USA mithalten müsse.

    Was Corona betrifft, gibt es das russische Zahlenrätsel. Es gibt dort zwar sehr viele Infizierte, aber kaum Tote.

    Hier könnte die katholische Kirche ein Rettungsanker sein, um sich gegen das System aufzulehnen. Aber sie ist es nicht, weil sie zu sehr vom Funktionieren desselben abhängig ist.
    Etwa Carlo Maria Vigano, Erzbischof von Ulpiana und ehemaliger apostolischer Nuntius in den USA, hatte einen offenen Brief an US-Präsident Donald Trump gerichtet, in dem er sich offen als Befürworter der Politik des konservativen amerikanischen Amtsinhabers deklariert.

    Die Bescheidenheit, die man doch Papst Franziskus durchaus nachsagt, scheint es nicht in der gesamten katholischen Kirche zu geben.

    Die Legionäre Christi hätten zudem 175 Kinder missbraucht und die Kirche scheint nicht genau das zu sein, wofür sie sich ausgibt.

    Es gibt etwa Vorhersagen zur neuen Weltordnung.
    Aber auch unsere Regierung springt durchaus nicht über ihren eigenen Schatten. Vielmehr werden die Rettungspakete, die doch den "Wiederaufbau mit vereinten Kräften" durchaus ermöglichen werden, doch immer größer.

  7. <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/usgerman/' rel='nofollow'>@USGerman</a>
    Die multipolare Gesellschaft, wie der demokratische Rechtsstaat, das grosse Geschenk der Aufklärung, im Westen entstanden, an die Welt ist dabei unterzugehen. Seit 9/11 befinden sich die USA (Patriot Act, immerwährender war on terror, Corona-Terror) auf dem direkten Weg in den Faschismus und wir in Deutschland und anderen europäischen Ländern trotten beflissen hinterher. Bald werden dann die Despotien westlicher und östlicher Prägung wieder unter sich sein, wie es die meiste Zeit der menschlichen Geschichte der Fall war, seit der Gründung der ersten Staaten in Mesopotamien bis zur Aufklärung und Gründung der USA, damals eine Hoffnung für die Welt aber seit dem Krieg gegen Spanien und dem Eintritt in den 1. Weltkrieg total verkommen.

  8. Hat Prof. Panarin auch einen Vornamen? Gibt es Quellenangaben zu seinen Aussagen?
    —-
    Petition auf openPetition
    fordert unabhängige Untersuchungskommission für das Handeln der Deutschen
    Regierung in der Corona-Krise:
    https://www.openpetition.de/petition/online/unabhaengige-untersuchungskommission-fuer-das-handeln-der-deutschen-regierung-in-der-corona-krise
    Unterschreibe auch Du! Jetzt! Sofort! Jede Stimme zählt!

    • https://en.m.wikipedia.org/wiki/Igor_Panarin

      https://www.wsj.com/articles/SB123051100709638419

      Ein Blick in die Suchmaschine Ihres Vertrauens beantwortet Ihre Fragen in 4 Sekunden.

  9. "Da bliebe noch Alaska. Je nachdem wie tief die USA bis dahin im eigenen Morast versunken sind, könnten die Bewohner von Alaska womöglich auf die Idee kommen, in einer Volksabstimmung die Aufnahme in die russische Föderation zu beantragen."
    Das erste mal dass wir Rainer Rupp beim Träumen erwischen können! Oder war's nach dem langen wieder sehr informativen Beitrag nur mal ein spaßiger Ausklang?

  10. Moin, Rainer Rupp, danke für die Analyse!
    Auch wenn ich mir von Herzen wünsche, dass dieser Unrechtsstaat in der Versenkung verschwinden möge, so hab‘ ich doch Zweifel, ob es ohne Getöse vonstattengeht.
    Ein angeschlagener Boxer kann durchaus gefährlich werden, und mit einem letzten Kraftakt den Gegner zu Boden zwingen. Für die Herrscher des US-Imperialismus gilt natürlich Analoges. Ob es nun ein Krieg gegen einen der verbliebenen „Schurken“staaten (Iran) geht oder gegen Russland oder China? Who knows?
    Ob die Unzufriedenheit der Bevölkerung einen fehlenden Organisationsgrad kompensieren kann, bleibt eine interessante Frage. Wird es nicht zu starken Organisationen kommen, dann wird wohl ein Bürgerkrieg im Chaos enden.

    mfG

    • Von hier aus der Ferne läßt sich schwer beurteilen, ob es organisatorische Strukturen einer außerparlamentarischen Opposition in den USA gibt und sollte es sie geben, werden sie wohl eher regional aktiv sein.
      Selbst bei uns im Land gibt es ja praktisch keine solchen Strukturen. Das Parteiensystem hier dient ja doch nur der Spaltung und ich empfinde es eher als eine Schein-Veranstaltung.
      So sehr ich mir wünsche, daß dieses selbsternannte Imperium ordentlich abgewickelt wird, so sehr bin ich mir bewußt, daß dies nicht passieren wird, ohne daß es in einer mächtigen Katastrophe enden würde.
      Es besteht eine reale Gefahr, daß diese USA ganz oder in Teilen unregierbar werden könnte. Bei dem Ausmaß an Bewaffnung in der Bevölkerung, ist vieles denkbar, aber ob da was gutes bei rumkommen wird, bezweifle ich sehr.

    • Horst ,alles Show in den USA und voll unter Kontrolle.Es wäre zur Zeit ein Alibi-Problem und und für dieses sehr auffällig wenn die USA von solchen Problemen wie in Europa u.s.w. verschont blieben!Also bitte etwas Mitgefühl für dieses Recht schaffende System.
      Nur das solche Dinge von den USA in den USA wie auch weltweit vorteilhafte genau geplante ideologische Tricks sind die nur für uns wie zufälliges Chaos scheinen.
      Die USA spielt zur Zeit ein verwundetes Tier um damit die Skrupellosigkeit der im Hintergrund arbeitenden Eliten zu verdecken und von ihnen abzulenken und die ganze Konzentration auf das Land und seine Probleme zu leiten.Selbst wenn es starke Unruhen gibt wird es nur eine Systemreform zu Gunsten der USA geben wie auch in Europa um die nötige Überwachung die das neue System fordert zu legitimieren.
      Also wer wirklich denkt das die USA untergeht oder zerbricht hat nicht verstanden das die US Wirtschaft gerade Europa erobert um die Staatsschulden zu decken und mit solchen Problemen wie Bürgerkrieg in den USA und bla,bla,bla den Europäer von der Besetzung Europas und den Machenschaften der amerik. EU ablenken sollen.

  11. der Autor der sich entschloss 1968 unter der Area Ulbricht aus 'Ueberzeugung' fuer das bessere Regime (Oligarchie ?) zu arbeiten hat die Geschichte vermutlich ueber Jahrzehnte voellige falsch eingeschaetzt … nur soviel zum Thema 'Vertrauen in das Judgement' … aber nix fuer ungut …. jeder kann dazulernen….

    Als ich mit 15 die Sowijetunion bereiste (1978) war mir als teenager klar dass die 'monopolistische Gesellschaft' einer 'multipolaren Gesellschaft' nicht langfristig etwas entgegenzusetzen hat …. das ist in etwa so wie wenn in einer Familie der 'autoritaere Vater die 10 Kinder kontollieren will … good luck wenn die pupertaet einsetzt' – das wurde mir bei einem Besuch in der DDR 1986 ebenfalls bestaetigt …. dagegen haben Besuche in den USA 1979 und 1980 (Carter/ kurz nach Tragoedie 3 Miles Island und viel Kriminalitaet in NYC) die dynamik der US Gesellschaft erlebt…. die mich damals sehr beeindruckt hat…

    … jetzt lebe ich seit ueber 20 Jahren in den USA … und sehe die Politische Verkrustung hier als ein Problem …. das land braeuchte dringend eine 3. Partei… ausserdem sehe ich die focussierung auf 'Materialismus' ($$$) ein grundsaetzliches problem fuer die kapitalistischen Systeme in einer endlichen Welt …. d.h es braucht dringend eine evolution des derzeitig bestehenden Kapitalismus … eine Tatsache die bereits seit den Club of Rome veroeffentlichungen von 1972 'the limit of growth" bekannt ist…..

    allerdings sehe ich die gesellschaftliche Erneuerungsfaehigkeit in einem MULTIPOLAREN system ….. das aus meiner Sicht zweifellos im Westen praevalenter ist als in China (ich will mal von Russland absehen das ein BSP hat etwa in der Groesse von Italien) als vielverprechender an ……

    China ist das posterchild eines erfolgreichen Autoritaeren systems – und der Westen erscheint als derzeit etwas erfolgloses antiautoritaeren Systems… oder in anderen worten …. ich lebe lieber in einer 'Patchworkfamlie mit vielen Ideen aber etwas chaos' als in einer Familie wo der 'vater allein die hosen an hat auch wenn er derzeit erfolgreich ist und den Plan fuer alle hat'

    dabei scheint mir der Mangel an TRUST das zentrale problem des autoritaeren systems zu sein …. ein Phaenomen das mir meine chinesischen Freunde bestaetigen …. und vermutlich ein Key element fuer uns um unsere eigene Gesellschaft zu erneuern und zusammenzuhalten

    at the end kann es fuer keinen der player auf disesem kleinen planeten hilfreich sein wenn ein Land zerfaellt oder Konflikte mit Gewalt ausgetragen werden …. aber ich habe Vertrauen dass das hier nicht passiert und hoffe das dies auch nicht woanders passiert …. einschlesslich der ueblichen Verdaechtigen ..wie Venezuela etc

    • Lieber @ USGerman!
      Gestatten Sie mir folgende Fragen zu Ihrem Kommentar:

      1) Woher können Sie als Kommentator, der sich vor über 20 Jahren "aus Überzeugung für das bessere Regime" (Oligarchie in den US) entschied, sich ein Urteil über die Urteilskraft des Autoren erlauben ("über Jahrzehnte falsch eingeschätzt") und worauf gründen Sie dies?

      2) An welcher Stelle im ursprünglichen Artikel erkennen Sie das Thema "Gegenüberstellung der politischen Systeme US – RUS?

      3) Wofür genau ist die Größe des russischen BSP ein Argument?

      4) Was ist ein "posterchild"?

      5) Woran erkennen Sie, dass bei uns ausreichend "trust" vorhanden ist, um unsere eigene Gesellschaft zu erneuern und zusammenzuhalten?
      Und
      5a) Worauf gründet Ihre Einschätzung, dass ein Mangel an "TRUST" das zentrale Problem des autoritären Systems zu sein scheint?

      6) Weshalb gehen Sie davon aus, dass es nut ein (1) autoritäres System gibt?

      Würde mich freuen, wenn Sie die in Ihrem Kommentar formulierten Thesen mit Quellenangaben unterlegen.

      Besten Dank!

    • 1) Woher können Sie als Kommentator, der sich vor über 20 Jahren "aus Überzeugung für das bessere Regime" (Oligarchie in den US) entschied, sich ein Urteil über die Urteilskraft des Autoren erlauben ("über Jahrzehnte falsch eingeschätzt") und worauf gründen Sie dies?

      verstehe ihre Frage nicht – warum ich in den USA lebe hab ich in keinem Satz begruendet ….. ich google den Autor und stelle fest dass er fuer den DDR Geheimdienst gearbeitet hat …. ich beurteile ihn nicht als MENSCH und sehe es mit Humor …. was mir erlaubt sein 'vernichtendes Urteil ueber die USA' etwas zu relativieren

      2) An welcher Stelle im ursprünglichen Artikel erkennen Sie das Thema "Gegenüberstellung der politischen Systeme US – RUS?

      verstehe die Frage nicht ….. sorry

      zu 3.) das russische BSP ist ein beispiel dafuer wie ineffizient das wirtschaflliche system Russlands ist …. ganz einfach

      zu4.) posterchild meint 'Aushaengeschild"

      zu 5.) als ich 1986 die DDR besuchte war es offensichtlich dass es ein mangel an TRUST gab…. Menschn passen auf 'was sie sagen' wenn as Regime in China Angst hat dass bestimmte worte in wechat erscheinen .. wie 'Meinungsfreiheit' dann ist das in etwas so wie wenn ich Angst habe wenn mein Partner mit einem Freund ein Bier trinken geht …..

      uebrigends ganz einfach nachvollziehbar … wenn ich alles kontrolliere habe ich ANGST vor Kontrollverlust und damit auch ein Mangel an TRUST

      zu 6.) es gibt viele autoritaeten systeme ….. dirket und indirekt …. auch im Westen gibt es Monopole und die Gefahr der focusing und Einspurigkeit (ich hatte eines genannt $$$)

      ich brauche keine Quellen … zu Dingen die common sense sind…… ich brauche auch keine quellen um zu argumentieren dass die erde eine Kugel ist und dass wenn ich immer nach links gehe rechts rauskomme… schmunzel

    • ich schlage für USGerman den passenderen Namen "CIA-TROLL" vor. Dann sind seine Äußerungen auch leichter einzuordnen.

    • wolfcgn:

      Sie sollten mir DANKBAR sein dass in dieser opinion bubble (die viel extremer ist als die oeffentlich rechtlichen Sender) mal jemand wie ich die andere Seite argumentativ vertritt …..

      ich bin KenFM dankbar dass ich hier Meinungen und Perspektiven sehen kann die in meinem Umfeld eher selten sind … ich und bin dafuer sogar bereit … finanziell KenFM zu unterstuetzten

      sie wollten mich gestern nicht persoenlich im zomm chat treffen – okay …. kein problem …. aber mir zu unterstellen ich wuerde die CIA meinung vertreten … naja … der CIA (und seine angegliederten Interessen) ist so ober daemlich dass er die beiden Amerikaner in Venezuela mit amerikanischen passport an Land gestetzt hat … mit solchen ober toelpel will ich nix tu tun haben … schmunzel

    • USGerman" ich bin KenFM dankbar dass ich hier Meinungen und Perspektiven sehen kann die in meinem Umfeld eher selten sind … ich und bin dafuer sogar bereit … finanziell KenFM zu unterstuetzten"
      Dann können wir hier in unsere Blase uns ja darauf konzentrieren, Sie hier als Punching-Ball zu benutzen, um den Atacken des Lebens draußen gewachsen zu sein.

    • 'Punchingball' nja versuchen Sie es mal mit etwas Respekt…. das ist nicht so schwer ….

      ich wuerde es mal so ausdruecken: schaue SIE mal hier ist doch zu 90% die Meinung vertreten dass die USA zerfaellt – der boese Raubtierkapitalismus die Welt kaputt macht – und dass Russland und China hoffentlich bald sagen wo es lang geht .. mal ganz von den boesen Pharmafirmen und deren boesen Impfkampagnen abgesehen ….

      da ist es doch mal ganz erfrischend eine andere perspektive zu bekommen … von jemandem der in diesem im Zerfall begriffenen schrecklichen land USA mit der Raubtier-Oligarchen Regierung lebt ……. oder ?

      wie ich auch gerne den Menschen hier davon berichte dass es Menschen gibt die die USA so warhnehmen …..

    • wenn wir von Respekt reden wollen, dann vielleicht von Respekt vor einem Menschen der zu einer Haftstrafe von 12 Jahren verurteilt wurde, weil er bei der NATO-Übung “Able Archer“ 1983 durch die Weitergabe entscheidender, “Cosmic Top Secret”- Informationen, auch einen Atomkrieg verhindert hat, der sich sonst “aus Versehen“ zwischen den Vereinigten Staaten und der Sowjetunion ereignet hätte und Deutschland in Schutt und Asche gelegt hätte! Was auch heute der US-Nato-Strategie entspricht. Nun das kann Ihnen ja egal sein, Sie leben ja hinter dem großen Teich beschützt von CIA, NSA etc Sie waren ja mit 15 schon soooo schlau 😉

    • ob er einen Atomkrieg verhindert hat – koennen weder Sie noch ich beurteilen … und ja es gibt immer Moeglichkeiten die Dinge zu interpretieren …. ich moechte darueber nicht urteilen … ich kann es nicht

      aber wer aus 'Ueberzeugung' (selbst das kann ich nicht beurteilen … vielleicht war es ja wegen einer Frau oder wegen Geld … who knows) einen Staat unterstuezt der ja wie soll ich sagen … eine weniger perfekte Oligarchie war wie China heute … weill China wenigstens viele Menschen reicher macht…… der hat wohl .. im poker wuerde man wohl sagen … aufs falsche Blatt gewettet….

      ich will darauf nicht rumreiten …. schnee von gestern … zumindest aber ist dies ein Schatten in Bezug auf das Urteilsvermoegen …….

      ich war mit 15 ein nerdiger der wenig Chance bei den Maedels hatte und ein paar pickel .. ja aber dass eine MONOKULTUR gegenueber einer PLURALISTISCHEN Gesellschaft probleme hat … dazu braucht man kein besondern grips

    • <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/wolfcgn/' rel='nofollow'>@wolfcgn</a>
      *thumb up
      Das Wesentliche im Blick behalten.

    • Lieber @ USGerman, hiermit möchte ich mich in die entstandene Diskussion einbringen, die für meinen Geschmack etwas aus dem Ruder läuft. Mensch muß ja nicht alles teilen bzw. immer einer Meinung sein, damit möchte ich ausdrücken, daß ich froh bin, daß es hier eine Meinungsvielfalt plus Diskussions-Kultur gibt!
      Und weil das so ist, dürfen auch kritische Fragen gestellt werden. @ Kirsten hat da ja einige gestellt und das war für mich nachvollziehbar. Deine Antworten kann ich auch akzeptieren und ich muß zugeben, daß es mir geholfen hat, dadurch Deinen Anfangstext besser einzuordnen und zu verstehen.
      Eins möchte ich hier nun ganz klar "sagen". Jeder kann zu den USA stehen wie er/sie will. Jedoch bin ich davon überzeugt, daß es niemandem helfen wird, wenn eine Atom-Macht wie die USA kollabiert. Nicht auszudenken, was alles passieren könnte, wenn dieser hochgerüstete Staat ins Chaos stürzen würde. In dieser Hinsicht bin ich da ganz bei Dir!
      Als "gelernter DDR-Bürger" der zwangsvereinnahmt wurde, durch dieses kapitalistische BRD-Konstrukt, kann und muß ich Dir leider zustimmen, daß es in der DDR ein massives Vertrauens-Problem gab. Das kann ich so schreiben, weil ich dem Staat DDR treu gedient hatte. Nicht umsonst können heute die "Sieger" mit der "Stasi-Keule" je nach Bedarf zuschlagen und alles pauschal niederhaun, was auch nur ansatzweise in und/oder mit dem MInisterium für Staatssicherheit zu tun hatte. Völlig außen vor ist dabei, wie der historische Zusammenhang der Entstehung dieses Sicherheitsorgans und dessen Entwicklung zu dem, am Ende abgewickelten krankhaften "Wildwuchs" zu bewerten wäre. Darauf will ich aber jetzt nicht weiter eingehen. Mir geht es hier nur darum, klar zu stellen, daß es innerhalb der DDR, wie auch innerhalb des sozialistischen Staatensystems (Warschauer Vertragsstaaten/RGW) ein massives Vertrauens-Problem gab. Wer das leugnet, hat irgendetwas nicht mitbekommen, damals.
      Dieses Vertrauens-Problem gab es aber auch auf der anderen Seite des "Eisernen Vorhangs" und das liegt wohl in der Natur der Systeme (Konkurrenzdenken, Angst vor Verrat usw.).

      An @ wolfcgn…: Dein "Vorschlag" einen Teilnehmer als "CIA-TROLL" zu bezeichnen, finde ich anmaßend, geschmacklos und dumm! Wenn es Dir nicht gefällt, was und wie andere Nutzer dieses Forums hier schreiben, dann hast Du verschiedene Optionen zur Auswahl. Aber ich halte es für unangebracht und respektlos, sich derart zu äußern.
      Wir sollten doch froh sein, daß es auch Menschen gibt, die nicht hier leben und sich trotzdem für das interessieren, was uns alle mehr oder weniger beschäftigt.
      Mich wundert es schon lange nicht mehr, warum der Zustand unserer menschlichen Gesellschaft so ist, wie er ist, wenn ich immer wieder sehen und hören muß, wie unfähig/unwillig manche(viele) Mitmenschen sind, wenn es darum geht, Meinungen auszutauschen. Kein Wunder, daß es den "herrschenden Kreisen" so leicht fällt, alles unter Kontrolle zu behalten.

    • Moin, USGerman, diese Kategorien, Menschen und auch Staaten bzw. deren Wirtschaftssysteme danach zu beurteilen, ob sie die Menschen reicher macht oder eben nicht, das können wir in jeder 2. Doku sehen, die eine Abrechnung mit der DDR, der eh. SU oder aber auch Kuba und China zum Gegenstand haben.
      „ja aber dass eine MONOKULTUR gegenueber einer PLURALISTISCHEN Gesellschaft probleme hat …“
      Was ist das für ein Gegensatz? Und vor allen Dingen auf was/wen ist das gemünzt? Ich rate mal:
      Der Genozid an den Ureinwohnern wurde sicherlich auch sehr pluralistisch ausgeführt. Die Kriege gegen die Staaten des US-Amerikanischen Hinterhofs (Chile, Nicaragua) wurden auch ganz einvernehmlich pluralistisch gelöst. Iran (Mossadegh) Korea, Vietnam, Irak, Jugoslawien, ich weiß gar nicht wo man aufhören soll. Das Alles und noch viel mehr steht gegenüber dem Einsatz in Afghanistan, den man der „monokulturellen“ Su vorwerfen kann.
      Ich wünschte mir wesentlich mehr „monokulturelle“ Staaten!!

      mfG

    • @ US German
      Es würde mir deutlich leichter fallen, Ihre Meinung aggressionsfrei zu lesen, wenn ich irgendwo einen Ansatz erkennen könnte, mit dem Sie das, was Sie anderen vorwerfen (hier: der Autor hat seine Handlungen an seinem Weltbild orientiert und für die Oligarchie der DDR gearbeitet) in Beziehung setzen zu dem, was Sie selber machen (hier: Sie sind vor über 20 Jahren in die USA gegangen und haben dort sehr wahrscheinlich ebenfalls für eine Oligarchie gearbeitet, nämlich für die amerikanische).
      Und dann sehe ich absolut überhaupt keinen Grund, weshalb Sie sich hier als Mr. Allwissend aufplustern und dem Autoren en passant bescheinigen, wohl aufs falsche Pferd gesetzt zu haben.
      Obwohl doch, halt stop! Durch meine überspitzte Formulierung fällt es mir ein: Sie haben sich in den 20 Jahren eventuell dermaßen amerikanisch sozialisieren lassen, dass Sie die sprichwörtliche amerikanische Überlegenheit auch für sich annehmen.

      @ wolfcgn Danke für die Einordnung. 👍

    • @ US German

      Und übrigens macht der Autor aus seiner Vergangenheit absolut kein Geheimnis.
      Mir war das seit langem bekannt und anderen sicher ebenfalls. Seine ehemalige berufliche Tätigkeit begründet einen Großteil seiner Expertise.
      Ein Umstand, der jemandem vermutlich entgeht, wenn er von der Idee beseelt ist, mit der von ihm tatsächlich erst recht spät gemachten vermeintlichen Entdeckung hier einen Weckruf in die Filterblase zu schicken und dafür auch noch Dankbarkeit erwartet.

      Wobei ich gar nicht abstreiten will, dass wir uns hier in einer Filterblase befinden. Nur sind ad hominem Argumente nicht geeignet, das Overtone Window einer Filterblase zu weiten, sondern einfach nur menschlich schäbig.

    • Danke an @ Horst Grun und an @ Kirsten! Ich möchte darauf hinweisen, daß wir alle eine sehr unterschiedliche Lebenserfahrungen und soziale Prägungen haben, weshalb es eben auch so verschiedene Sichtweisen/Blickwinkel gibt. Das hindert uns aber nicht daran, über den eigenen Tellerrand zu schauen und den Horizont zu erweitern. Ein sachlicher und friedlicher Meinungsaustausch ist doch für uns alle nützlich und hilft uns, manches zu verstehn oder es wenigstens zu versuchen. Niemand hat die alleinige Wahrheit gepachtet…

    • "Licht&Schatten sagt:
      12. Juni 2020 at 20:16
      Lieber @ USGerman, hiermit möchte ich mich in die entstandene Diskussion einbringen, die für meinen Geschmack etwas aus dem Ruder läuft. Mensch muß ja nicht alles teilen bzw. immer einer Meinung sein, damit möchte ich ausdrücken, daß ich froh bin, daß es hier eine Meinungsvielfalt plus Diskussions-Kultur gibt!
      Und weil das so ist, dürfen auch kritische Fragen gestellt werden. @ Kirsten hat da ja einige gestellt und das war für mich nachvollziehbar. Deine Antworten kann ich auch akzeptieren und ich muß zugeben, daß es mir geholfen hat, dadurch Deinen Anfangstext besser einzuordnen und zu verstehen."

      ich verstehe Deinen punkt nicht …. warum kannst du meine Antworten auf Kirsten's Frage nicht akzeptieren … vielleicht kannst Du das etwas konkreter ausfuehren ……

      "die DDR war keine Oligarchie"…. naja also die Waldsiedlung in Wandlitz erscheint mir schon sehr Oligarchisch…. schmunzel (gibt es eine nette Dokumentation darueber …. ) ja ich weiss die defnition war 'Staat er Werktaetigen" und ja es gab vermutlich mehr kindergrippen und sport vom Staat gefoerdert…. aber ich war dort nur eine woche Lang – Du hast dort gelebt…. also insofern bin ich interessiert wie Du zu diesem statement kommst 'die DDR war keine Oligarchie"

      Horst Grun: 'Ich wünschte mir wesentlich mehr „monokulturelle“ Staaten!!' was ich mit monokultur meine ist ein Staat in der eine partei die absolute Macht hat … XI und die KP in china oder noch extremer die Fuehrung in Nord Korea ….
      ja wenn sie unter solchen Bedingungen lieber leben … es gab eine nette Dokumention auf Neflix von einem amerikanischen GI der nach NordKorea fluechtete (desertierte) in den 60 er jahren und der dort im Fernsehen karriere machte ….. was ich unter plurlistische verstehe ist dass es moeglich ist hier verschiedene Meinungen zu haben … das ist erst mal gut…… sich zu irren …. eine kontraere Meinung zu haben und dabei gelassen zu beleiben zeichnet eine Gesellschaft aus…..

      Kirsten: ich bin nicht 'allwissend' das waere das schlimmste was passieren koennte … 🙂 deshalb bin ich doch hier um eine andere Meinung zu verstehen …..ich mache SIE aggressiv .. I am sorry … ernsthaft …. ich denke das koennte daran liegen dass ich eine kontraere Meinung vertrete … ich weiss … der Autor macht mich nicht aggressiv … ganz im Gegenteil eher nachdenklich … und wenn ich ihn google und feststelle dass er fuer die DDR gearbeitet hat dann verurteile ich dies nicht einmal ….. sondern frage mich nur ob seine etwas aus meiner Sicht einseitige Warhnehmung (mir schon klar dass dies hier wohl von den Meisten so gesehen wird) vielleicht mit der Vergangenheit zu tun haben koennte … OHNE ihn zu veruteilen … das ist so wie wenn Sie zu einem Arzt gehen der wegen Krebs mit Oragnensaft behandelt und dafuer seine Approbation entzogen bekommt…. und jetzt fuer eine neue innnovative Behandlung wirbt…..

    • lieber Mensch der in der DDR gelebt hat: war die 'Waldsiedlung der SED" nicht ein Argument fuer eine Oligarchie???
      ich hoere gerne ihren Gegenargumente….
      wenn Du sagst dass du meine Antwort auf 'Kristen' nicht akzeptierst… dann waer es gut dies etwas konkreter zu verstehen warum?

      Horst Grun: die Pluralistische Gesellschaft laesst diese Diskussion hier zu … in China waere im wechat ein wort wie "meinungsfreiheit' bereits eine red flag…. ich mag das lieber so ….. eine Monokultur ist anfaelliger fuer Probleme – nicht nur in der Landwirtschaft… ja in USA gab es durch das pluralistische system woodstock und das ende des Vietnamkrieges

      Kirsten: wenn ich dich aggressiv mache … tut es mir leid (ernsthaft) vielleicht weil ich eine andere Meinung vertrete…. ich veruteile den Autor nicht … halte aber schon seine Biographie fuer wichtig um seine Meinung zu verstehen … das ist irgenwie nachvollziehbar oder?

    • Im Kommunismus kommen die Kritiker ins Loch, im Kapitalismus können sie sogar frei reden und Bücher verkaufen.

      Also wenn das Treiber der SED und solcher Organe wie der Staatlichen Plankommision nicht Oligarchie pur waren, was denn dann?

      Die Bürger sind am Ende ohne Eigentum nach HAuse gegangen und die SED hat die Milliarden im Ausland gesichert. Oligarchie?

      Die Nomenklatura hat ihre Schäfchen auch und gerade in der Wendezeit ins Trockene bekommen. Oligarchie?

      Und wer das abstreitet, dem ist nicht zu helfen oder er hat keine Ahnung davon, dass AUCH die Ost-Kader sich die Filet-Grundstücke gesichert haben. Die Parteileute mit Kontakten konnte sich ab 87 oder 88 auf neue Zeiten einstellen.

      Das Volk ist denen ´von Anfang sowas von am Arsch vorbeigegagen und das ist Oligarchie.

      Und sagt mir meine Verwandtschaft aus der Ostzone. Das sind weder Nazis, noch Kapitalisten. Die hatten nur Augen und Ohren offen und mussten Jahrzenhte vor dem ach so human gesinnten Apparat kuschen!

    • @ US German

      Was genau können Sie an "Es würde mir deutlich leichter fallen, Ihre Meinung aggressionsfrei zu lesen, wenn ich irgendwo einen Ansatz erkennen könnte, mit dem Sie das, was Sie anderen vorwerfen in Beziehung setzen zu dem, was Sie selber machen." nicht verstehen?
      Und weshalb glauben Sie, trotz meiner gegebenen Begründung vermuten zu können, dass ich aggressiv werde, weil Sie eine andere Meinung verteten?

      Mein Tipp für Sie: Übersetzen Sie Texte mit deepl oder ähnlich ins Amerikanische, dann verstehen sie diese wahrscheinlich besser.

    • @ USGerman…
      Vermutlich haben wir beide ein unterschiedliches Verständnis darüber, was Oligarchie bedeutet.
      Für mich ist das aber auch nicht relevant, weshalb ich nicht auf solchen Begriffen rumreiten möchte.
      Wandlitz war der hochgesicherte Wohn- und Lebensbereich der, vom Volk entrückten Staats- und Parteiführung der DDR. Das war unter anderem ein Teil der Fehlentwicklung, in der DDR und diese hatte verschiedene Ursachen, auf die ich hier nicht eingehen möchte.
      Ich habe nicht geschrieben, daß ich Deine Antworten auf @ Kirstens Fragen, nicht akzeptieren kann (Mißverständnis?)!

    • @ medium… Es fällt mir schwer, auf Deine Ausführungen einzugehn. Warum? Weil es der "Tonfall" ist, den ich nicht mag, also die Art und Weise, wie Du Deine Meinung schreibst. Mit dem Wort "Ostzone" hast Du Dich selber als Diskussionspartner disqualifiziert.
      Trotzdem versuche ich es. Wie schon an @ USGerman geschrieben, möchte ich gar nicht auf diesen Begriff Oligarchie rumreiten. Von mir aus nennt es wie Ihr es wollt.
      Richtig ist, daß sich Menschen (ich nenne sie Verräter, Apparatschiks, Falschspieler) den Zusammenbruch der DDR zunutze gemacht hatten, dabei ihre Vorteilspositionen und ihr Insiderwissen mißbrauchten, um sich persönlich zu bereichern. Das waren und sind Gauner und Verbrecher, wie es sie heute auch und immer noch gibt.
      Ich kannte einige "unbequeme" Mitmenschen, mit und ohne Parteiabzeichen, die nicht im "Loch" gelandet waren, auch wenn sie ihre systemkritische Meinung laut und öffentlich gesagt hatten. Bin selber mehrfach angeckt und habe mich nicht weggeduckt. Es ist eben falsch, alles und jeden über einen Kamm zu scheren und aus der Sicht des Nichtbetroffenen, etwas einschätzen zu wollen, ohne es selbst erlebt zu haben. Ich will auch gar nicht weiter darauf eingehen, wer und wie sich so mancher aus den alten Bundesländern, am Volksvermögen der DDR gütlich getan hatte.
      Und nur mal so nebenbei. Es gab keinen Kommunismus, es gibt keinen Kommunismus und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird es diesen auch niemals geben.

    • Kirsten… irgendwie tue ich mich mit Deinen Aussagen am schwersten …

      ich war gerade segeln mit einem USAmerikaner urpruenglich aus Schweden …. der ( i quote) die "USA liebt "obwohl er als Selbstaendiger wenig 'soziale Absicherung hat' mit einer Frau die als 'independent contracter' keine Krankenversicherung bekommt und ueber medicare abgesichert ist und mehre Monate keine Krankenversicherung hatte …. mit einer Frau die Trump waehlte 'aber wie sie selbst sagt' es nicht so richtig begruenden kann…. und mit einer Frau die in Kolumbien aufgewachsen ist und die 'Deutschen immer weniger versteht..'

      warum sage ich das: weil ich USA als die beste Land erlebe fuer mich (sonst waere ich nicht hier) und obwohl ich Chomsky mag (und Ihm sogar Recht geben wuerde dass jeder amerikanische Praesident wenn man die Messlatte der Nuerberger Prozesse benutzten wuerde – Verbrechen an der Menschlichkeit begangen hat) – trotzdem glaube dass USA die beste 'Weltmacht' ist die es jemals in der Menscheitsgeschichte gab … und trotzdem bin ich froh dass Putin Russland wieder zu einem Selbstverstaendnis gefuehrt hat was zu einer Balance fuehrt – ganz von China zu schweigen … das sind keinen Gegensaetze

      weil in einer Welt ein multipolare Balance statt einer Monopolaren Machtverteilung genauso wichtig ist wie in einer Gesellschaft ….. da Menschen zu Missbrauch von Macht tendieren … und daher ist es sowohl fuer USA gut dass es China und Russland gibt als auch umgekehrt und fuer mich ist KenFM wichtig und ich wuneschte mir dass SIe mich etwas 'lockerer' wahrnehmen koennten….. ich lade Sie zumindest dazu ein … do whatever you feel comfortable with ..:)

    • Moin, medium, woher haben Sie Ihre Weisheiten?
      „im Kommunismus kommen die Kritiker ins Loch, im Kapitalismus können sie sogar frei reden und Bücher verkaufen.“
      Zum Ersten, ist zusagen, dass wir vor geraumer Zeit eine RA (Beate Bahner) hatten, die für 4 Wochen in die *Geschlossene* gesperrt wurde.
      Der Fall Gustl Mollath ist auch noch nicht so lange her.
      Der Kapitalismus hat ganz andere Möglichkeiten Kritiker mundtot zu machen, und muss sie nicht gleich ins „Loch“ werfen.
      Zum anderen gibt/gab es in der Geschichte der Menschheit verschiedene Versuche sozialistische (d.h. das gesellschaftliche Vermögen gerecht zu verteilen. Nennen will ich hier nur die Griechen, die 400 v.d.Z. schon den Proletariern die Regierungsübernahme gewährten, und so den Gesellschaftlichen Reichtum demokratisch verteilen konnten.
      In der Apostelgeschichte des NT wird berichtet von der sog. Urgemeinde, die in einer Gemeinschaft lebten, in der es kein Privateigentum gab, also so etwas wie die Vorstufe des Sozialismus.
      Dass es in der eh. DDR nicht so klappte, wie erhofft liegt/lag daran, dass man sowohl keine gemeinsamen Kämpfe hatte, das Ziel des Sozialismus zu erreichen, und dass die westl. Wertegemeinschaft sich schnell einig war die Systemkonkurrenz mit allen Mitteln zu bekämpfen. So gab man z.B. den Gewerkschaften die Möglichkeit 2stellige Lohnzuwächse zu „erkämpfen“, um den Neid zu schüren.
      Aber das schärfste Schwert des Westens war seine andauernde ideologische Behämmerung was wir als Antikommunismus wahrgenommen haben. Dass das noch lange nicht vorbei ist, kann man u.a. auch an Ihrem Post gut erkennen.

      mfG

    • Dass am Scheitern der Kommunismen immer die anderen oder myteriöse sonstige Phänome wie "keinen gemeinsamen Kapf" (?) die Hauptschuld bekommen, das wundert mich schon immer.

      Die anderen sind Schuld, das kenne ich von meinen Kindern. Der Lehrer ist Schuld, auch ein Klassiker. Und noch einen hab ich:

      Die anderen dürfen immer alles und überhaupt ist es überall schöner als hier.

      Griechen und die Urgemeinde, also ich bitte Sie, wir haben 2020 und ich will noch ein halbes Jahrhundert leben.

      Ich bin Anti-ist, da fällt der Anti-Kommunist genauso rein wie der Anti-Faschist und den Anti-Vatikanist, -Kabbalist oder -Islamist.

      Man kann aus Langeweile sich gerne einer Utopie hingeben, wegen mir der des Kommunismus.

      Aber wenn das in der Praxis immer wieder scheitert, dann kann vieles Schuld sein, bei SED und KPDSu war es eben der alte Mensch, zu dumm, sein Glück zu erkennen. Also brauchte man den neuen Menschen. Mit Umerziehung, also wieder ein Ismus.

      Heute züchten wir neue Menschen, mit MK, sogar schon mit Genetik und wieder Euthansie. Oder war das nicht eh und je identisch?

      Kommunismus als absolute Machtkonzentration ist an sich pervers und führt als Massenbürokratiemonster immer zu absoluten Unmoral und Korruption.

      Dieser Ismus ist einfach abgefuckt.

    • USGerman, angesichts aller Gegensätze, was ist mit Ihnen los? Wie können Sie eine solche Meinung vertreten:
      "weil ich USA als die beste Land erlebe fuer mich (sonst waere ich nicht hier) und obwohl ich Chomsky mag (und Ihm sogar Recht geben wuerde dass jeder amerikanische Praesident wenn man die Messlatte der Nuerberger Prozesse benutzten wuerde – Verbrechen an der Menschlichkeit begangen hat) – trotzdem glaube dass USA die beste 'Weltmacht' ist die es jemals in der Menscheitsgeschichte gab … und trotzdem bin ich froh dass Putin Russland wieder zu einem Selbstverstaendnis gefuehrt hat was zu einer Balance fuehrt – ganz von China zu schweigen … das sind keinen Gegensaetze"
      Das sind Sie ja offensichtlich doch nicht mehr falschen Forum und haben dazu gelernt und die Diskussionen hier haben sich gelohnt! 😉 😉 😉

  12. Danke für diesen aufschlussreichen Artikel. Was mir jedoch große Sorgen macht ist, dass nun die „Erzfeinde“ der USA, wie zB der Iran, in großer Gefahr sind.

    Angesichts der massiven Unruhen im Land muss jetzt ganz dringend eine Bedrohung von außen her, um von innenpolitischen Problemen abzulenken und die Bevölkerung auf einen „gemeinsamen Feind“ einzuschwören. Es würde mich gar nicht wundern, wenn jetzt ein „terroristischer Anschlag“ in den USA fingiert und den Anlass dazu liefern würde, ein Land wie zB den Iran anzugreifen – selbst wenn das angesichts der Unterstützung, die dieser von seinen Verbündeten erfahren würde, absoluter Wahnsinn wäre.

    Ich hoffe sehr, dass ich Unrecht habe.

    • Ich würde das Fell des Grizzly nicht verteilen, bevor er erlegt ist. Eine Separationsbestrebungen von Alaska oder anderen Staaten würden mit Militär beantwortet werden.

      Wir erinnern uns noch an die Separation der Krim? Da wurde der hochnäsige, dekadente "Werte-Westen" völlig überascht und zum Zuschauer degradiert. Diese Vorführung und die gekränkte Eitelkeit wirken bis heute nach. Ähnlich wie die Rachegelüste der Franzosen nach 1871. Da brauchte es einen zweiten 30-jährigen Krieg, um diesen Durst zu stillen.

      Mit solchen Prognosen wäre ich also vorsichtig. Die USA haben dem Rest der Welt bereits einen Wirtschaftskrieg erklärt und das Militär wartet auf seine Stunde.

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