Ehe für alle: Triumph einer Massenbewegung

Ein Artikel des Online-Magazins Rubikon von Florian Ernst Kirner:

Ein Wahlkampfmanöver? Ja, sicher. Aber durchgesetzt wurde die Ehe für alle durch den massenhaften Druck queerer Menschen.

 Hier weiterlesen: Rubikon-Beitrag.
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12 Kommentare zu: “Ehe für alle: Triumph einer Massenbewegung

  1. Hat hier jemand mitbekommen, dass diese Nummer nur das mediale Ablenkungsmanöver für das hier war:

    Bundestag beschließt Gesetz zur Löschung von „Falschnachrichten“ https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/06/30/bundestag-beschliesst-gesetz-zur-loeschung-von-falschnachrichten/

    feiert schön diese „lebenswichtige und tolle Errungenschaft“ – die der Allgemeinheit ein Gefühl von „es bessert sich
    was vermitteln soll“???

    deutsche-wirtschaftsnachrichten sehr lesenswert und wichtige informationen die die standartpresse gerne garnicht erst für erwähnenswert befindet.

  2. Die Ehe ist eine Verbindung von Mann und Frau .
    Mann und Frau sind das spezifische der Ehe .
    Mit der Ausweitung des Begriffes Ehe , warum nicht auch auf mehr als 2 Personen und nicht auch auf Tiere , wird der Begriff Ehe zerstört . Das scheint auch das Ziel . Lebensgemeinschaften verschiedener Kombination gibt ja bereits anerkannt .

  3. Keine Ehe für niemand wäre die bessere Alternative gewesen. So manifestiert sich bloß der Sexismus, der der bürgerlichen Moderne immanent ist: der/die/das Mensch, welches sich ausschließlich durch seine Sexualorgane und die „sexuelle Orientierung“ unterscheidet.
    Eine inhaltliche und substanzlogische Unterscheidung von 1, 2, 3 … bis zu 9 Geschlechtern als soziale Übereinkunft, wie sie in vielen Zivilisationen üblich und verbreitet war, ist damit nicht verbunden. Stattdessen abstrakt-wesenslogische Gleichheit mit der tatsächlichen Ausstattung als nur „biologischem Rucksack“, wobei eben diese Gleichmacherei sich weiterhin gegen die Kinder und Frauen nachteilig auswirkt; einfach deshalb, weil diese Personengruppen realiter dem männlich konnotieren Subjekt dann doch nicht entsprechen. Die Grausamkeit und Unmenschlichkeit von gleich-abstraktem Recht für alle nimmt ihren Fortgang.
    Vor lauter, lauter, Freiheit erwachsender männlich-weißer-westlicher Subjekte (durchaus auch die mit weiblichen biologischen Körpermerkmalen) kommen die Kinder dann eben auch nicht vor. Selbst die zwangshetero-Bestimmung traditioneller Bürgerlichkeit als Eigenart von Leuten (Frau/Mann), die gemessen an anderen Zivilisationen schon mehr als dürftig war, wird political correct als Berufungsgrund abgeschafft. Genus soll und muss endlich verschwinden und jede Erinnerung daran, dass es die substantielle Verschiedenheit der Individuen ist, die in komplexen Beziehungen zu einander, das Leben herstellen und weitergeben. Wie sagte Arno Gruen: „wir werden als Originale geboren, wir sterben als Kopie“. Hierzu auch sehr prägnant Ivan Illich in „Genus: zu einer historischen Kritik der Gleichheit“.
    Mich macht besonders wütend, dass es ausschließlich um rechtliche Gleichstellung geht und Leben und dessen Weitergabe auch nur unter dem Topos der abstrakten Gleichbehandlung (Adoptionsrecht!) verhandelt werden. Kinder werden damit zum Neben- und zufälligem Abfallprodukt sexueller Interaktion zweier bürgerlicher und gleicher! Subjekte ohne dass es irgendwelche Strukturen der empathischen Affektion und Zuwendung auf eben jener gesellschaftlichen Ebene gibt, die ihren abstrakt-gleichen erwachsenen Subjekten solchen Irr-sinn zugesteht.

    • „Keine Ehe für niemanden wäre die bessere Alternative gewesen“. Ja, das ist wohl wahr, aber so weit ist diese domestizierte Menschheit noch lange nicht. Leider.

    • Keine Ehe für niemand?
      Das kann jeder für sich und mit seinem Partner entscheiden.
      Das geht auch ohne Bundestagsbeschluss.
      Die könnten höchstens das Ehegattensplitting abschaffen und das Erbrecht ändern.

      „Mich macht besonders wütend, dass es ausschließlich um rechtliche Gleichstellung geht und Leben und dessen Weitergabe auch nur unter dem Topos der abstrakten Gleichbehandlung (Adoptionsrecht!) verhandelt werden.“

      Aber genau um die rechtliche Gleichstellung geht es doch. Das Adoptionsrecht ist nur ein Aspekt.
      Was der einzelne Mensch daraus macht – liegt in seiner Verantwortung.

    • Im Prinzip richtig, aber angesichts der zwei Drittel der Bevölkerung die nicht zu blöde sind jedes Mal aufs Neue die 5 Einheitsparteien zu wählen, darf man auf ein Übermass an Dummheit schliessen, und so sollen sie halt auch heiraten. Auch Homosexuelle sind weder bessere noch klügere Menschen. Wenn sie die Kirchen mit Eheschliessungen und die Anwälte mit Scheidungen reicher machen wollen, es sei ihnen gegönnt
      Trotzdem: Ich bin in meinem Leben denn doch auf zwei tatsächlich stichhaltige Gründe fürs Heiraten gestossen, der erste ist das Steuergesetz, das schon einiges spart. Und der zweite ist das Aufenthaltsrecht, für Visa-Pflichtige Ausländer.

      Man sollte auf jeden Fall eine Ehevertrag machen… das spart viel Ärger, sollte es mal ein Problem geben, wenn nicht, dann ist es auch egal. Zwischen intelligente Erwachsenen sollte das ken Problem sein…

      Die Weigerung der Staatsmacht beim Adoptionsrecht hat ihre Ursache wohl in der (berechtigten) Angst der Bürokraten und der rechten Spiessbürger, ihren Traum der Macht gefährdet zu sehen.
      Da steckt halt tief drin immer ei kleiner Faschist drin, der seinen Lebensinhalt darin sieht anderen vorschreiben zu dürfen wie sie gefälligst zu leben haben. Gegen die ZU-Kurz-Gekommenen ist kein Kraut gewachsen

    • Stört sich denn keiner überhaupt an den Begriff „Ehe für Alle“ ?
      Warum nicht Homo-Ehe oder Gleichgeschlechtliche Ehe ?
      Irgendwie muss man ja Sachverhalte die nun mal anders sind, auch anders bezeichnen.
      Ich glaube die Ehe für Alle ist der 1. Schritt in Richtung Ehe wirklich für Alle.. Stichwort Kinderehe.
      Die Päderasten frohlocken schon… Gender-Mainstreaming… Frühsexualierung. Das Ziel der Reise steht fest. Breaking Beck hat dieses Ziel auch schon mal öffentlich geäußert.

      Aber wen interessiert schon die Zukunft, insbesondere der Kinder. Hauptsache man kann sich jetzt hypermodern und weltoffen selbst beweihräuchern, da man ja ein veraltetes und konservatives Gesellschaftsbild aufgebrochen hat. Der Preis ? erstmal egal.. die Rechnung zahlt eine anderer bzw eine andere Generation.

      Naja wenigstens sind wir dem Islam und der Islamisierung genauso „weltoffen“ eingestellt.
      Das wäre eine interessante Entwicklung / gesellschaftliches Experiment, würde man nicht selbst mit seiner Familie in diesem Land leben und die Konsequenzen tragen müssen.

      Vielleicht müssen wir uns aber gar nicht mehr um unsere Zukunft sorgen, heutzutage werden wohl die Leute mit dem Pappschild um den Hals „The end is near“ nicht mehr so belächelt wie früher.

      Jedenfalls ist diese ewige Gleichmacherei und der Gleichstellungwahnsinn unnatürlich und damit unsinnig.

    • Andre

      SIe sollten dringend ihren Dpoktor aufsuchen, ihre Medikamente müssen neu eingestellt werden….

    • Gleichmacherei ist das für mich nicht.
      Gleichwertigkeit ist nicht Gleichmacherei.
      Von Kinderehe war nie die Rede.

    • Sorry mein Fehler… irgendwie gehe ich immer irrtümlich davon aus, dass Leute die hier schreiben von Herrn Jebsen / KenFM gelernt haben müssten immer die eine Frage zu stellen:: Qui bono ? Und Ereignisse gerade in der Politik nicht isoliert zu betrachten.

      Glaubt ihr im Bundestag wird nur etwas beschlossen weil es gut und richtig ist?
      Leider gibt es gegen krankhafte Naivität nur ein Heilmittel : Selber denken und die Wirklichkeit erkennen!

      Wenn man meinen Kommentar aufmerksam liest, wird man feststellen, dass ich hier eine zeitliche Abfolge bzw. Entwicklung kritisiere und keinen Ist-Zustand.

      Über Einordnung und Deutung könnte man streiten… aber diese inhaltslose Ablehnung deutet meist auf fehlende Gegenargumente hin oder auf die Akzeptanz des kritisierten Themas.

      Es gibt sicherlich viele Befürworter der Frühsexualiserung, des Gendermainstreaming, der Kinderehe oder der Polygamie-Ehe. (Islam)

      Was Becks Ansichten und die seiner Gesinnungsgenossen bei den Grünen sind kann jeder selbst googlen.

      Unter dem Gesichtspunkt sollte einem allein das Wording – Ehe für Alle zu denken geben.
      Okay vielleicht wäre der Slogan „Ehe für alle Geschlechter“ einfach auch nur zu lang gewesen.

      Eine eingetragene Lebenspartnerschafft mit allen Rechten der Ehe wäre Gleichstellung \ Gleichwertigkeit.
      Wenn man nicht mal einen Unterschied in der Begrifflichkeit haben möchte, dann ist das eine Gleichmacherei. Tja manche wittern Diskriminierung allein schon wen etwas anders bezeichnet wird oder wenn man gerade eben etwas nicht anders bezeichnen darf, wie z.B das Geschlecht… als hätten wir nicht andere Probleme.

      Aber die Naivlinge feiern und freuen sich 🙂 und was wurde wirklich wichtiges ohne großen Medienwirbel im Bundestag durchgepeitscht ?

  4. Ja, das ist natürlich ein Grund zur Freude!

    Auch wenn die Zynikerin Merkel es natürlich mal wieder geschickt verstanden hat, den anderen Parteien die Themen kaputtzumachen. Sie agiert wie der FC Bayern, der anderen Vereinen gute Spieler wegkauft und sie auf der Tribüne versauern lässt – nur um dem Gegner zu schaden.

    • Im Namen aller den guten Fussball liebenden Mitbürger verbitte ich mir die Gleichstellung jenes Prototypen dumpfesten Ossie-Mittelmasse mit dem mit Abstand am intelligentesten geführten Verein Deutschlands.

      Wenn sie Merkel mit einem aufgeblasen Sprüche/Lügen Klopfer vergleichen wollen, nehmen sie Watzke, der seinen Verein vom CL Endspiel und Deutschen Meisterschaften in kürzester Zeit auf einen Abstiegsplatz geführt hat.
      Und es übrigens gerade wieder genauso clever macht….

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