Eine neue Ausrichtung deutscher Außenpolitik?

Zur Rede des amtierenden Außenministers Sigmar Gabriel am 5. Dezember 2017 in Berlin

von Wolfgang Bittner.

Der amtierende deutsche Außenminister Sigmar Gabriel hat kürzlich beim alljährlich mit prominenter internationaler Beteiligung stattfindenden Berlin Foreign Policy Forum der Körber Stiftung eine Grundsatzrede zur deutschen Außenpolitik gehalten, in der er auf die wesentlichen Veränderungen der globalen Ordnung eingeht. In der Tat haben sich durch die Präsidentschaft Donald Trumps und seine chaotisch-aggressive Politik geopolitische Verwerfungen ergeben, die insbesondere auf Europa ausstrahlen. Führende europäische Politiker – und so auch Sigmar Gabriel – scheinen sich sinnvoller Weise von der engen Anbindung an die USA lösen zu wollen und nach einem eigenen Weg in der internationalen sowie in der nationalen Politik zu suchen.

Gabriel stellt fest: „Deutsche Außenpolitik war Teil des transatlantischen Bündnisses mit den USA und seinen Westalliierten … Wir müssen einsehen: Entweder wir versuchen selbst in dieser Welt zu gestalten oder wir werden vom Rest der Welt gestaltet.“ Die globale Dominanz der USA werde „langsam Geschichte“ – so Gabriel –, und in der sich verändernden Weltordnung sei es „.umso dringender, dass Europa sich auf seine Interessen besinnt und sich Gestaltungsmacht erarbeitet“. An anderer Stelle sagt er: „Die Selbstverständlichkeit, mit der wir die US-amerikanische Rolle – trotz gelegentlichen Zwistes – als behütend gesehen haben, beginnt also längst zu bröckeln… Vor diesem Hintergrund müssen wir auch kühler analysieren, wo wir plötzlich – oder möglicherweise auf Dauer – mit den USA über Kreuz liegen.“

Bedeutet das nun die schon lange geforderte Abkehr von der völkerrechtswidrigen Aggressions- und Interventionspolitik der USA? Bedeutet das etwa Abrüstung statt Aufrüstung, eine Beendigung der unsinnigen und durch nichts gerechtfertigten Sanktionen gegen Russland und das Eingehen auf die mehrmals wiederholten Kooperationsangebote des russischen Präsidenten Putin? Bedeutet das in der Folge eine Abkehr vom Neoliberalismus, von der exzessiven Privatisierung öffentlicher Einrichtungen, von der Einflussnahme auf die Medien? Werden die Geheimdienste, die sich verselbständigt haben, in ihre Schranken gewiesen? Gibt es dann mehr Geld für Bildung, Gesundheit, Armutsbekämpfung, Erhaltung der Infrastruktur …?

Weit gefehlt! Denn Gabriel vertritt als Nächstes die Ansicht: „Werteorientierung, wie sie gern von uns Deutschen für unsere Außenpolitik in Anspruch genommen wird, wird allein jedenfalls nicht ausreichen, um sich in dieser von wirtschaftlichen, politischen und militärischen Egoismen geprägten Welt zu behaupten.“ Und er fährt fort: „Auf dieser Basis und mit einem klaren Wertekompass sollten wir dann beherzt für das kämpfen, was wir bewahren und was wir erreichen wollen. Und zwar ohne überdimensionierte moralische oder normative Scheuklappen.“ Damit aber reiht sich Gabriel in die Phalanx derer ein, die wie Ex-Bundespräsident Gauck oder Bundespräsident Steinmeier im Gefolge der US-Außenpolitik dafür eintreten, dass Deutschland „mehr Verantwortung in der Welt“ übernimmt, auch militärische, wobei Menschlichkeit, Moral oder das Völkerrecht kein entscheidender Faktor der deutschen Außenpolitik sein sollen.

Einerseits fordert Gabriel, ein neues strategisches Verhältnis zu den USA zu finden, die seit dem ersten Weltkrieg das internationale Geschehen dominierten. Andererseits erweist er sich als treuer Verfechter einer zerstörerischen, den Weltfrieden gefährdenden US-Außenpolitik, wenn er zum Beispiel in gewohnter Weise gegen Russland zu Felde zieht. „Das in der UN-Charta und in zahlreichen Verträgen kodifizierte Völkerrecht befindet sich in der Krise“, konstatiert er und kommt sogleich auf die angeblichen Rechtsbrüche Moskaus zu sprechen: „Mit der Annexion der Krim hat Russland die territoriale Souveränität der Ukraine und das Gewaltverbot der UN-Charta verletzt.“

Warum ist es so schwer zu begreifen, dass es sich bei der Loslösung der Krim von der Kiewer Ukraine nicht um eine Annexion gehandelt hat, sondern um die friedliche Abspaltung (Sezession) einer Region vom Mutterland, in diesem Fall nach einem von den USA und ihren willigen Helfershelfern in der EU organisierten Staatsstreich mit gravierenden Auswirkungen? (Dazu: Wolfgang Bittner, „Die Eroberung Europas durch die USA“, Westend Verlag 2017, S. 19, 120, 160 mit weiteren Hinweisen.) Die Antwort auf diese Fragen lautet: Weil das von den USA so vorgegeben wird.

Gabriel sagt: „Wir können sicher sein, dass rund um den Globus, nicht nur in Peking, Moskau und Teheran, sehr sorgfältig analysiert wird, wie stark und entschlossen der Westen in der Verteidigung seiner Werte und Interessen ist… Wir erleben derzeit, dass die Konkurrenz nicht schläft. Vor zwei Wochen hat der russische Präsident in Sotschi Hof gehalten. Einmal war der syrische Präsident da, dann der türkische und der iranische. Man feierte den Sieg in Syrien, den die Anwesenden gesichert glaubten. Eine deutsche Zeitung schrieb dazu: ‚Schwarze Seelen am Schwarzen Meer‘.“ Gabriel stellt fest: „Die in Sotschi versammelten Großmächte sind keine Freunde, aber sie haben einiges gemeinsam. Sie berufen sich nach innen und nach außen auf ihre historische Größe. Und das ist das Wesentliche, was sie von uns unterscheidet …“ Was ist das anderes als das, was aus den USA, die sich ständig auf ihre historische Größe berufen, zu hören ist?…Weiterlesen in den NachDenkSeiten.

+++

Der Schriftsteller und Jurist Dr. Wolfgang Bittner lebt in Göttingen. Im Juni 2017 erschien von ihm im Westend Verlag eine überarbeitete und um 111 Seiten erweiterte Neuausgabe seines Buches „Die Eroberung Europas durch die USA“.

Siehe auch KenFM im Gespräch mit Wolfgang Bittner

 

Dieser Beitrag erschien am 2.1.2018 auf den NachDenkSeiten.

+++

Danke an den Autor und die NachDenkSeiten für die Übernahme des Artikels.

+++

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

+++

Alle Beiträge von KenFM sind ab sofort auch auf der KenFM App verfügbar: https://kenfm.de/kenfm-app/

+++

Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/

9 Kommentare zu: “Eine neue Ausrichtung deutscher Außenpolitik?

  1. Anbei Herr Ploppa, in einem Beitrag zum Thema, nach was oder besser wem sich deutsche Außenpolitik oder Politik generell zu richten hat.
    Vorab in Kürze, die deutschen Fürsten haben sich gefälligst nach den angelsächsischen Fürsten zu richten. Dies dürfte niemanden erstaunen, da der Hegemon stets über seine Vasallen gebietet.

    Um mein Beileid für den deutschen Adel zu bekunden, werde ich nun ein Tränchen verdrücken, denn wären die garstigen Angelsachsen nicht, so würden sie uns sicher von morgens bis abends herzen und knuddeln.

    Herr Ploppa zeigt in seinem Artikel, wie stets, sehr viele Verquickungen und hintergründige Interessen, die zum Aufstieg und Fall der Statthalter führen:

    „Merkel muss weg!“ Ja, wirklich? Vorsicht!
    06. Januar 2018 Hermann Ploppa

    Ein neuer Kanzler muss her. Noch transatlantischer und noch marktradikaler als wir es uns bisher vorstellen konnten …

    Der ewig jung-dynamische Christian Lindner, dessen Dreitagesbart politische Programmatik durch Lifestyle ersetzen soll, kann sich eine Jamaika-Koalition vorstellen, allerdings ohne „Mutti“.

    In allen Gazetten hallt der Ruf nach Ablösung von Angela Merkel als Bundeskanzlerin. Bald werden wir in den harmonisierten Medien Fotos unserer Kanzlerin in schlecht sitzenden Hosenanzügen und noch schiefer hängenden Mundwinkeln sehen. Nicht zu vergessen jene ungalanten Fotoshootings von unten hoch auf das Doppelkinn, die unweigerlich das Ende einer Regentin ankündigen.
    (…)
    Dabei hätte Angela Merkel nie Kanzlerin werden dürfen, wenn alles nach Recht und Gesetz gegangen wäre. Denn sie äußerte bei der Sechzigjahr-Feier der CDU am 16. Juni 2005 Auffassungen, die mit ihrem Amtseid als zukünftige Bundeskanzlerin wohl kaum in Einklang zu bringen sind. Sie sagte damals wörtlich: „Wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Gerechtigkeit auf alle Ewigkeit.“
    (…)
    Was hat Frau Merkel falsch gemacht?

    Nun, gewisse Motive wiederholen sich in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Die Bundeskanzler wurden mit massivem Rückenwind proamerikanischer Netzwerke ins Amt geblasen. Lange Zeit waren sie in ihrem Regierungshandeln den Interessen der USA sehr zugeneigt. Doch irgendwann bemerkten einige Kanzler, dass sie auch den Interessen ihrer Landsleute verpflichtet waren. Vor allen Dingen deutschen Unternehmern.

    Der erste Bundeskanzler, Konrad Adenauer, wurde bereits 1946 in den USA gesichtet. Da er der Schwager des damals sehr mächtigen Wall Street-Netzwerkers John McCloy war, ergab sich sehr schnell eine enge Bande mit den transatlantischen Elitestrukturen. Als Bundeskanzler setzte Adenauer die NATO-Mitgliedschaft und eine rasche Wiederbewaffnung Westdeutschlands durch.

    Unbeliebt machte er sich in Washington indes, als er mit de Gaulle im Vordergrund und Chruschtschow im Hintergrund versuchte, einen europäischen Gegenpol zu den übermächtigen USA zu bilden. Sein Nachfolger Ludwig Erhard, seines Zeichens Mitglied der Mont Pelerin-Gesellschaft und treuer Freund der USA, musste gehen, weil die Regierung Johnson verlangte, dass der deutsche Steuerzahler die Kosten für die amerikanischen Besatzungstruppen in der Bundesrepublik zukünftig selber berappen sollte.

    Erhard weigerte sich. Erhards Nachfolger Kurt-Georg Kiesinger und Willy Brandt beglichen Johnsons Geldforderungen ohne mit der Wimper zu zucken. Bundeskanzler Willy Brandt, USA-Bewunderer und Mitglied in der exklusiven Atlantikbrücke, sollte 1974 die so genannte „Brüsseler Erklärung“ unterschreiben. Die USA verlangten, dass die Staaten der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, dem Vorläufer der Europäischen Union, in Zukunft alle Entscheidungen, die auch die Interessen der USA tangieren könnten, mit den USA „abzustimmen“ hätten.2

    Das bedeutete nichts weniger als die Aufgabe jeder außenpolitischen Souveränität der Staaten der EWG. Brandt unterschrieb nicht. Wenig später trat Brandt als Kanzler zurück, angeblich wegen der Spionage-Affäre Guillaume. Der DDR war es gelungen, einen Agenten als persönlichen Referenten im engsten Kreis von Brandt zu platzieren.

    Der als „großer Patriot“ gefeierte Helmut Schmidt unterschrieb sodann als Nachfolger Brandts im Kanzleramt die einem Kotau vor den USA gleichkommende Brüsseler Erklärung. Helmut Schmidt wiederum musste gehen, weil er seine SPD nicht für eine Propagierung des NATO-Doppelbeschlusses mobilisieren konnte.

    Helmut Kohl wurde im Jahre 1998 zwar durch eine Wahlniederlage um die Kanzlerschaft gebracht. Also eigentlich ein demokratischer Vorgang. Kohls Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Willy Wimmer, vertritt allerdings die These, dass Kohl bei den transatlantischen Netzwerken in Ungnade gefallen sei, weil er sich weigerte, am völkerrechtswidrigen Krieg gegen Jugoslawien teilzunehmen.

    Auffällig war tatsächlich eine erhebliche Unterstützung für Gerhard Schröder und Joschka Fischer, besonders durch die Bertelsmann-Medien im damaligen Wahlkampf.

    Unter diesem Gesichtspunkt: Wodurch könnte denn Frau Merkel den Unmut der Transatlantiker erregt haben? Die Bundeskanzlerin hatte doch den Wechsel von einer freundschaftlichen Beziehung zu Russland hin zu einer offen feindseligen Politik gegen den östlichen Nachbarn mit vollzogen? Tapfer hatte sie die politische Verantwortung für die antirussische Kehrtwende übernommen, obwohl der Schaden für die deutsche Wirtschaft beträchtlich ist.

    Merkels Annäherung an China

    Dennoch beeinträchtigt eine Affäre die Lovestory von Frau Merkel mit den Eliten der Wall Street: Es geht um die Annäherung an die Volksrepublik China, dem potentesten Herausforderer der Hegemonialmacht USA.
    https://www.heise.de/tp/features/Merkel-muss-weg-Ja-wirklich-Vorsicht-3935273.html?seite=all

    • Box, das sind wichtige und spannende Aspekte, die Hintergründe deutscher Politik sichtbar machen. Danke für den Hinweis! Es sieht in der Tat so aus, dass jetzt Frau Merkel demontiert werden soll. Ob es allein mit einer „Annäherung“ an die Volksrepublik China zusammenhängt – soweit diese tatsächlich beabsichtigt sein sollte -, ist meines Erachtens schwer zu beurteilen.

      Die Frage, warum aus Berlin keine eigenständigen, weiterführenden Impulse kommen , hat Wolfgang Bittner so beantwortet: „Weil das von den USA so vorgegeben wird.“

  2. Die Blockparteien wollen die imperialistische Politik,
    bei der Deutschland nur die zweite Geige spielte, nun selbst in die Hand nehmen .
    EU -Europa unter deutscher Führung- läuft darauf hinaus .
    Propaganda mit begleitender Zensur wird ausgebaut , effektiver Widerstand wird durch
    Desinformation, Massenmigration und Themen – und Interpretationshoheit gebrochen .

  3. Die Geschichte wird gerade NEU geschrieben und niemand bekommt es mit in Deutschland, bis auf sehr sehr wenige Ausnahmen.

    Vor ein paar Wochen bin ich in den Q und Meganon Narrativ eingestiegen, und habe in den alternativen US Medien ein paar verlässliche YT Herausgeber gefunden.

    Und dann kam der 21.12.2017 – Der Tag der die Welt verändern wird. Ich nehme stark an das A. Merkel und ihre engsten Mitarbeiter informiert sind. Die SPD sowie die Grünen sicher nicht.

    https://www.whitehouse.gov/presidential-actions/executive-order-blocking-property-persons-involved-serious-human-rights-abuse-corruption/
    Es gibt auch eine TOP Liste, die man auf dem US Schatzamt finden kann. Da finden sich Namen und diese Personen hatten fast alle Verbindungen zur Clinton Foundation.

    Am 22.12 trat Eric Schmid google CEO zurück. Es gibt mittlerweile eine lange Liste von CEOs die unbemerkt von der deutschen Öffentlichkeit zurückgetreten sind.

    Auch der Saudi purge vorher war relativ schnell aus den Medien, weil die meisten dieses Ereignis wohl nicht verstanden, nebst dem Zusammenhang des Besuches Trumps vorher.

    Seit dem 21.12. gibt es wohl rege Aktivitäten weltweit und vieles geschieht hinter den Kulissen.

    Kurz vor Weihnachten postet Q das Bild von der legendären Delaware Querung durch G. Washington in der Nacht vom 25/26 Dezember Anno dazumal.

    DT twitterte einige Senatoren kämen aus dem Weihnachtsurlaub nicht mehr zurück.

    G. Soros twitterte seit dem 27 November nicht mehr.
    http://thegoldwater.com/news/14876-Where-s-George

    Viel Symbolik! DT hatte in einer Rede eine violette Krawatte an und hielt das Glas Wasser beim Trinken demonstrativ
    mit beiden Händen. Wenn man Handschellen trägt muss man ein Glas mit beiden Händen halten.

    Der heutige Q Post, der erste seit vor Weihnachten befasst sich mit Jack Foust Matlock Jr.
    Hier öffnet sich ein eigener neuer Erzaehlstrang, der in die Clinton Aera fuehrt und die NATO Osterweiterung beleuchtet.

    Wer sich erinnert und am Tag nach der US Wahl morgens die ARD eingeschaltet hatte, der wird sich an all die Regierungspolitker erinnern die mit Schaum vor dem Mund kaum noch an sich halten konnten.
    Spaeter wollte die damals vermeintlich maechtigste Frau der Welt DT Vorschriften machen, unter welchen Umständen sie mit DT verhandeln wolle.

    An diesem Tag hat sich die gesamte deutsche Politelite öffentlich „weltpolitisch“ verbrannt.

    Egal was Herr Gabriel und seine SPD Kollegen salbadern, und egal welche Politier sich zu einer neuen Regierung zusammen ringen, 7 Jahre gegen DT und die USA zu spielen wird nicht gelingen.

    DT hat das FBI eingenordet kurz vor Weihnachten und die CIA ist wohl handzahm geworden. Mockingbird zwitschert nicht mehr und in den transatlantischen Informationshallen regiert nur noch das Echo alter Zeiten.

    Die deutschen MSM wissen nicht mehr wohin! Und einige links/gruene Volontaere/innen schmeissen hier und da Dreck in den Aether.

    In diesen Tagen wird die Geschichte neu geschrieben und Deutschland sitzt unter der Käseglocke.
    Nur der N3Wachter macht sich die Mühe über diese Themen recht akkurat zu berichten und die Originaldokumente zu übersetzen.

    Nachtwaechter passt zum Bild Deutschlands in der Welt. Politisch abgehängt. Ideenlose marktkonforme Handtaschenrethorik.

    Ich kann den Akteuren nur empfehlen, Neuwahlen im Frühsommer an zu setzen und vorher reinen Tisch zu machen.
    Wenn DT auf die Dossiers der CIA und NSA zugreift, kann er genüsslich die gesamte europäische Politprominenz erledigen.
    Denn die haben alle irgendeinen Dreck am Stecken.

    Robert Steele sagte dazu – die NSA wertet so gut wie nicht aus, ausser auf Anforderung. Und dann braucht es Supercomputer, um all die Mails und tweets und Telefonate auszuwerten sowie die Gesprächspartner auszuleuchten sowie deren Bankverbindungen etc.

    Es bleibt sehr sehr spannend! Zeitenwende.

  4. Was zum Geier sollte dieser Zitat von Gabriel:
    „Auf dieser Basis und mit einem klaren Wertekompass sollten wir dann beherzt für das kämpfen, was wir bewahren und was wir erreichen wollen. Und zwar ohne überdimensionierte moralische oder normative Scheuklappen.“

    Es klingt wie ein Kotzprodukt der US Think Tanks nach dem Zweiten Weltkrieg. Regelrecht gruselig und beängstigend.

  5. Man könnte irre werden: Die letzte vorzeigbare Außenpolitik DE’s fand unter dem Kanzler Brandt statt.

    Die GLEICHE Partei, der der jetzige Außenminister angehört, hört sich dessen Ergüsse an und schweigt. Nur so als Vergleich: Wäre Gabriel Außenminister im Kabinett Brandt gewesen und hätte solche Texte vorgetragen, er wäre gefeuert worden. Auf der Stelle.

    SO WEIT sind wir gekommen, dass ich bete, diese unsäglichen, unendlichen Blubber-Verhandlungen wären zu Ende und die SPD sagt Nein zu einer Koalition. Nur um diesen Mann nicht mehr länger als Minister ertragen zu müssen. Nach meinem Dafürhalten kann dieser Mann NICHTS!

    • @johndavid:
      „SO WEIT sind wir gekommen, dass ich bete, diese unsäglichen, unendlichen Blubber-Verhandlungen wären zu Ende und die SPD sagt Nein zu einer Koalition. Nur um diesen Mann nicht mehr länger als Minister ertragen zu müssen.“

      Es fragt sich, ob z.B. Özdemir oder Göring-Eckart besser wären. Oder Gerd Müller? Oder Hermann Gröhe? Usw.
      Unglaublich! Es scheint zurzeit keine Perspektive zu geben. Wolfgang Bittner schreibt am Ende: „Es ist wirklich tragisch, aber es scheint erst einmal so weiterzugehen wie bisher.“ Gruselig!
      Weiß jemand einen Ausweg?

    • Hallo,

      mein Vater sagte mal zu mir als 17/18 jährigem:“ Das alles Scheiße ist, dass wissen wir schon, wir wollen Lösungen.“

      Elina hat gefragt ob jemand einen Ausweg kennt, netter Einstieg für mich..hihi.

      Was kann von uns als Deutschen also getan werden, die wir akzeptieren, dass andere anders sind, aber wir unseren Lebensstandard halten, vielleicht sogar verbessern, wollen?
      Ich kann die SPD nicht leiden und von etablierten Politikern halte ich im Allgemeinen auch nicht viel, aber…
      nach aller Abwägung, was ist so falsch an den zitierten Worten des Aussenministers? Wir als Deutsche müssen uns um uns selbst kümmern, die anderen machen es genauso und die werden es nicht für uns tun, weil wir so nett sind.
      Ich möchte auch kein Engländer, Franzose oder Russe werden. Moral kann man nicht essen und wurde meines Erachtens seit dem verlorenen 2 WK als Herrschaftsinstrument bei uns überstrapaziert, gerade gegenüber denen, die sich nichts vorzuwerfen haben. Ich halte es für unmoralisch die modernen Erungenschaften zu nutzen, die andere erobert haben und dann Vorwürfe zu äußern.

      Die Lösung kann aus meiner Sicht zunächst nur eine weltweite Geburtenkontrolle sein, die nur so viele Menschen in einem Ökosystem zulässt, wie es ernähren kann. Der Hunger wäre Geschichte, Wanderungsdruck lässt nach, Umweltübernutzung wäre verhindert. Das es immer Gruppen geben wird, die Rohstoffe klauen wird sich nie ändern lassen. Unter heutigem wirtschaftlichen Wachstumszwang kommen aber Wirtschaftsgüter irgendwann überall hin.

      Wer das liest ist nicht doof, sondern dem wünsche ich ein gesundes neues Jahr.

    • Brand war unter Kontrolle und wurde abgesetzt, weil die damalige Annaehrung an den Ostblock nicht ins Bild passte.

      Auch seit den 2+4 Verhandlungen ist D keine souveräner Staat sondern eingebettet in EU und NATO, damit nichts anbrennen kann. Merkel diente sich 2003 bei Bush an für eine Beteiligung am Irak Krieg und darf seitdem an der Macht sein. Sie durfte mächtigste Frau der Welt werden und marktkonforme Handtaschenpolitik machen.

      Man schaue sich das kenFM Interview Fassadendemokratie an. Es gibt da an nichts zu verzweifeln in dieser Operetten Republik. Denn mehr als das ist die Show nicht.

      Nord Korea, Iran, Ukraine, Syrien …. ?
      Die Narrative wurden zur genüge in kenFM Interviews ausgeleuchtet.

      In dem Q Narrativ wird aber viel weiter und tiefer und höher ausgeleuchtet.
      3 Paepste bitteschoen? Den Weissen den wir kennen. Den schwarzen Jesuiten und sogar noch einen mächtigen Grauen.
      Die Queen die reichste Person der Welt? Geschätzt 17.000 Mrd usd Vermögen in riesigen Ländereien in Kanada, Australien und England. Nun es wurde alles im Namen der Krone ursupiert!
      Die Rothschilds, die in allen banken des Bankenkartells mitspielen.
      Buehnenakteuere wir Soros, der noch vor kurzem versucht hat 18 Mrd us$ in die open society zu retten.

      Wer sich in diese Themen reintut, dem wird anfangs schwindelig!
      Aber mit der Zeit gewöhnt man sich and dieses und jenes.

      Aber wer googelt podesta art, der wird an die Pforte der realen Hölle auf Erden geführt.
      Nicht wenige Akteure werden derzeit in den US und weltweit gejagt!
      We drain the swamp!

      Und DT versprach 3000 mrd us$ „Heim zu holen“
      Der Mann wird masslos unterschätzt! Der macht das was er ankündigt.

      Und dessen ist sich zumindest A. Merkel bewusst!
      https://www.zerohedge.com/news/2017-12-31/demolition-president

Hinterlasse eine Antwort