Eine TV-Show um Leben und Tod, um die Langzeitfolgen und das Kurzzeitgedächtnis

von Dirk C. Fleck.

In seinem aktuellen Risikobericht bezeichnet das Weltwirtschaftsforum den Klimawandel als die existenziellste Herausforderung der Menschheit. Der Ökozid, und damit der Zusammenbruch unseres gesamten Wirtschafts- und Wertesystems, wird immer wahrscheinlicher, da sich weder die Wirtschaft noch die an ihr gängelnd befindliche Politik dieser Herausforderung stellen. Vor diesem Hintergrund wären eigentlich die Medien gefordert – intensiver und radikaler, als sie und wir es bisher gewohnt sind.

Aber da sich die großen Medienhäuser im Besitz jener Eliten befinden, die gar kein Interesse an einer Änderung des Status quo haben, ist von ihrer Seite eine ehrliche Aufklärung nicht zu erwarten, welche zu den längst überfälligen Konsequenzen führen könnte.

Ich habe mir einmal überlegt, wie wohl ein aufklärerisches Fernsehformat aussehen könnte, das die Massen auch erreicht. In erster Linie muss es ins Entertainment-Muster passen, in dem heutzutage fast alles transportiert wird. Hier ist sie also: die GO!-Show (GO!, Abkürzung für Global Observer).

Die Go!-Show müsste vor allem in jenen Ländern installiert werden, deren Wirtschaftskraft es in wenigen Jahrzehnten verstanden hat, die unterschiedlichsten Kulturen auf diesem Planeten dem Gesetz ihrer Marktwirtschaft zu unterwerfen, um sie im Global Villageauf nie gekannte Weise zu schleifen. Die Sorge, dass ein ausschließlich auf Wachstum fixiertes Wirtschaftssystem über kurz oder lang den Nerv allen Lebens empfindlich treffen könnte, ist unter den Menschen nirgends so ausgeprägt wie in der sogenannten ersten Welt.

GO!: Die Message

GO! Eine Show um Leben und Tod, um die Langzeitfolgen und das Kurzzeitgedächtnis. Eine Show, die auch für jene Generationen spricht, die sich in Zukunft auf verbrannter Erde einzurichten haben. Eine Abschiedsshow, ein Nachruf auf den funktionierenden Verbund des Lebens. Eine Verbeugung vor aller Kunst, die seit Menschengedenken herrlichste Narrenfreiheit besaß, solange die Luft rein war. Eine Hommage an Pflanzen und Tiere. Ein Blick zurück auf die kurzen Zeiten des Friedens, auf humanistische Ideale und auf alles, wozu Menschen sich hätten entwickeln sollen. Die GO!-Show eine einzige drängende Frage, der kein Verantwortlicher entkommt. Eine große dokumentierte Ausrede. Ein vorgezogenes Tribunal. Archiv eines fehlgeleiteten Bewusstseins.

GO!: The Anchorman

Der Moderator: witzig, kompromisslos, radikal, frech. Er nageltseine zehn Thesen, mit denen man die Menschheit seiner Meinung nach in Schach zu halten hat, in jeder Sendung auf die Videowand. Ein Öko-Luther. Aber auch ein Anarchist, der Jaguar fährt, der es längst aufgegeben hat, seinen Müll zu trennen. Er glaubt nicht an das Prinzip der Freiwilligkeit, aber er hofft, dass man Leuten wie ihm eines Tages gehörig auf die Finger klopfen wird. Für ihn hat die Menschheit den Point of no Returnngst überschritten.

So einer bettelt nicht um Spenden nach Überschwemmungen, so einer lacht über Hausgemeinschaften, die dazu übergegangen sind, sich ein Auto zu teilen. Er spottet über Greenpeace-Aktionen auf hoher See und auf genmanipulierten Soja-Feldern. Unser Mann ist es leid, über ein Problem zu reden, das zwar alle betrifft aber niemanden berührt. Er bezeichnet sich als normalen Menschenhasser.Aber er wird verdammt sentimental, wenn er Sensibilität, Stolz und Mut ausmacht.

Nennen wir diesen Mann Cording. Cording macht sich bewusst gemein. Auf diese Weise knackt er die breitesten Publikumsschichten und nimmt dem verpönten Thema die spröde Aura, die der Ökologie seit den Tagen der Grünen anhaftet. Er ist der Star der GO!-Show. Er führt seine Interviews mit solcher Radikalität, dass sich jeder, der ihm im üblichen Politstil zu antworten versucht, von alleine lächerlich macht. Intoleranz und Flapsigkeit sind sein Markenzeichen. Gelegentlich erklärt er seinem Publikum schon im Voraus, was er gleich zur Antwort bekommen wird. Das ergibt, sollte es denn so laufen, stürmische Lacher, an der so manche zugeschaltete Polit-Maske zerbricht.

GO!-Philosophie

Die GO!-Show ist keine Untergangsshow. Im Gegenteil: GO! ist äußerst positiv geladen. Die Show klagt einen Bewusstseinswandel ein und versammelt somit jene gesellschaftlichen Kräfte hinter sich, die die Zeichen der Zeit erkannt haben. Die Menschen brauchen den Paradigmenwechsel, sie müssen raus aus der Wertefalle, die ihnen die Leistungsgesellschaft gestellt hat. Gewinnmaximierung ist ein lächerlicher Wert vor dem Hintergrund kollabierender Naturhaushalte das gilt es zu verstehen. Je mehr Menschen dies verstehen, desto stärker wächst das Verantwortungsbewusstsein in der Wirtschaft.

Die Verbraucher der Zukunft werden ein Unternehmen ganz wesentlich an der Nachhaltigkeit seiner Geschäfte messen. So ist es kein Wunder, dass immer mehr Firmen über die eigene Unternehmenshygiene nachzudenken beginnen. Das birgt Chancen. Wer sich rechtzeitig ein Eco-Siegel zuzulegen weiß, ist für den Zukunftsmarkt gut gerüstet. Kein Image ist Erfolg versprechender. Vom Otto Versand über Karstadt bis zu Ford und VW die Runderneuerung der Unternehmensphilosophie hat längst begonnen. Sie korrespondiert mit der wachsenden aber kaum geforderten Bereitschaft der Menschen, sich ökologisch stärker engagieren zu wollen.

Die GO!-Show spiegelt die Aufregung und das Aufregende ihrer Zeit wider, wir sind fasziniert von den Risiken und den Chancen, von dem Balanceakt zwischen Irrsinn und Vernunft. Das dokumentieren wir dadurch, dass wir die Show selbst in Balance bringen. Der Analyse des Ist-Zustands steht der Vision gegenüber. GO! bietet den fortschrittlichen Kräften in der Wirtschaft ein herausragendes Forum. So etwas wie die GO!-Wirtschaftsreportage hat es bisher nicht gegeben weil es den Denkansatz bisher nicht gab. Das gilt auch für die GO!-Unternehmerporträts sowie für die GOGOGIRLS, einem Gewinnspiel aus der Wirtschaft mit Sexappeal.

Gute Beispiele müssen nicht langweilig sein, positives Denken nicht zum Gähnen. In Verbindung mit den polemischen Elementen der Show, mit der Radikalkur, dem das Publikum ausgesetzt ist, bietet sich ihm an anderer Stelle die Chance, sein Gewissen neu auszurichten. Die GO!-Show versteht sich durchaus als Propagandasendung der Eco-Economy, sie ist parteiisch. Sie hat keinerlei Hemmungen, Unternehmen über den grünen Klee zu loben wenn sie es sich denn verdient haben.

GO!-Online — das Info-Format im Internet

Während die GO!-Show hauptsächlich auf Entertainment setzt, ist ihr Schwester-Format GO!-Online in erster Linie den ökologischen Fakten verpflichtet. GO!-Online fungiert quasi als verlängerter journalistischer Arm der Show. Wer GO!-Online geht, findet Hintergrundinformationen zu Beiträgen und Personen, die in der TV-Show nicht ausreichend behandelt oder vorgestellt werden konnten. Außerdem halten wir das Publikum im Internet über die Erfolge der GO!-Investigations-Teams auf dem Laufenden, bereiten auf die nächste Sendung vor und öffnen unsere elektronische Hotline für jedermann.

GO!-Online präsentiert täglich Umwelt-Nachrichten, die von den Mainstreammedien in der Regel ignoriert werden. Außerdem regelmäßig im Angebot: umweltpolitische Reportagen und Interviews.

In Zusammenarbeit mit den bedeutenden internationalen Umweltschutzorganisationen bietet GO!-Online ein öffentliches Diskussionsforum im Netz. Außerdem halten wir sämtliche Kontaktadressen bereit, die ein interaktives Publikum braucht, wenn es in Sachen Ökologie kommunizieren will.

Ein wesentliches Element von G0!-Online wird der virtuelle GO!-Friedhof sein, auf dem Menschen aus aller Welt Tiere und Pflanzen zu Grabe tragen, die unsere Erde gerade für immer verlassen haben.

Nicht zu unterschätzen ist der Service-Aspekt, den ein Medium wie GO!-Online zu leisten vermag. Ob es sich um ökologischen Landbau oder um alternative Medizin handelt GO!-Experten erteilen zu jedem Thema Auskunft.

GO!-Online setzt bewusst auf ein jüngeres Publikum. Dieses Publikum ist nur zu gewinnen, wenn der mediale Kontakt zu ihm wie ein Handschlag aus naher Zukunft funktioniert. Deshalb muss das Programm nicht nur inhaltlich, sondern auch grafisch und technisch höchsten Ansprüchen genügen.

Eine wesentliche Rolle im Umgang mit dem jüngeren Publikum spielen die beiden Kultfiguren der GO!-Show, Cording und Xenia. Für beide werden virtuelle Chatrooms geschaffen, in denen der Online-User seinen Helden persönlich begegnen kann. Dass er dabei von Xenia aufs Gröbste beschimpft wird, gehört zum Spiel und wird aufgrund ihres Images auch erwartet.

GO!-Online ist ein Format mit ungeheuren Möglichkeiten. Und es ist ein Format, das Geld verdient! Und zwar durch den GO!-Shop. In ihm werden sämtliche Produkte vorgestellt, die sich unter eigenem GO!-Logo vermarkten lassen.

DIE GO!-SHOW — Struktur der Sendung

Die GO!-Show findet live und vor Publikum statt. Das Studio wird von einer großen Videowand dominiert, über die sowohl vorgefertigte Beiträge als auch Live-Interviews oder Videokonferenzen laufen. Zur Linken befindet sich eine gläserne Telefonzentrale, in der vier attraktive Damen die GO!-Hotline bedienen. Auch sie werden bei Bedarf im O-Ton auf die Wand geschaltet. Die einzelnen Elemente der Show:

GO!-Hotline

Die Hotline dient dazu, Beobachtungen über Umweltsünden zu sammeln, die sich in unmittelbarer Nähe des Zuschauers ereignen. GO! fungiert als exklusive Anlaufadresse für all jene, deren Sorgen und Beschwerden im Umweltbereich bisher niemand ernst nimmt. Das Spektrum ist breit gefächert es reicht von der Meldung über das unerlaubte Fällen eines Baumes, über die illegale Entsorgung von Giftmüll, bis hin zu dem Verdacht, dass im eigenen Betrieb fahrlässig gegen Umweltbestimmungen verstoßen wird. Früher oder später wird GO! einen solchen Vertrauensvorschub genießen, dass die großen Skandale als erstes hier auflaufen.

GO!-Investigation

Der GO!-Helikopter bringt ausgewiesene Experten vor Ort, um die von den Zuschauern gemeldeten Ökosünden zu untersuchen und zu dokumentieren. Die Ergebnisse werden in der folgenden Sendung vorgestellt.

GO!-Konferenz

Die Themen der Videokonferenz ergeben sich aus dem Tagesgeschehen (Atomunfall in Japan, Hurrikan in den USA etc.) oder werden von der gesellschaftspolitischen Debatte bestimmt (Genmanipulation, Ökosteuer, Ozon etc.). Ziel ist es, extrem unterschiedliche Meinungen zu hören, um den Stillstand zu dokumentieren, den jeder Interessengegensatz produziert um die Frage zu stellen, wie lange wir uns eine solche Entscheidungsfindung anlässlich der immer dringender werden Probleme noch leisten können. Der Moderator dieser Konferenz ist alles andere als moderat, er nimmt sich das Recht heraus, die Diskussion zu beenden, wann immer es ihm beliebt. Seine Arroganz ist ein unverwechselbarer Teil der Diskussion.

GO!-Presseschau

Die Ökologie im Spiegel der Medien. An Informationen mangelt es nicht die Frage ist: wie gehen wir mit ihnen um? Ein kommentiertes Abbild unseres öffentlichen Bewusstseins, gewürzt mit spontanen Fragen an die Chefredakteure der Meinungsträger. Wenn möglich vor dem Hintergrund seriöser Studien, wie beispielsweise dem jüngst präsentierten UNEP-Bericht zur Lage des Planeten, der an Dramatik kaum zu überbieten war, aber in den Medien kaum Widerhall fand.

GO!-Friedhof

In einer virtuellen Zeremonie werden Tier- und Pflanzenarten beerdigt, die während der Sendung die Erde für immer verlassen. Außerdem werden auf dem GO!-Friedhof Worte zu Grabe getragen, die ihre ursprüngliche Bedeutung verloren haben. Dies ist ein adäquates Mittel, um den aktuellen Kulturwandel zu dokumentieren. Die Zuschauer sind aufgefordert, sich mit eigenen Vorschlägen zu beteiligen. Der TED entscheidet, welches Wort zu Grabe getragen wird. Der GO!-Friedhof wird im Internet installiert.

GO!-Reports

Die Archive von BBC und National Geographic sind wahre Schatzkammern, wenn es darum geht, die Phänomene der Natur plastisch, unterhaltsam und wissenschaftlich korrekt darzustellen. Sowohl Engländer als auch Amerikaner messen dem Naturfilm seit jeher eine besondere Bedeutung bei. Sie verstehen sich in der Kunst, dem Mysterium des Lebens filmisch auf die Spur zu kommen, ohne dabei zu sehr ins Didaktische zu gleiten. GO! könnte sich daher mit beiden Institutionen auf Nutzungsrechte einigen. Bei aktuellen Reports sollte man sich als Co-Produzent beteiligen. Der GO!-Report dient als optischer Edelstein einer jeden Sendung. Er ist frei von Polemik und beeindruckt allein durch die Kraft seiner Bilder.

GO!-Visionen

Nach dem Motto Das wäre Ihre Zukunft gewesen präsentiert die Show computeranimierte Szenarien einer Gesellschaft, die sich konsequent den ökologischen Erfordernissen unterwirft: Paradies Großstadt, „Energie ein Geschenk des Himmels, „Die Rückkehr der Tiere, „Ein Leben ohne Geldet cetera. Lebensqualität einmal anders definiert

GO!-Economy

Wann immer in der Wirtschaft ökologische Eigeninitiativen sichtbar werden, die über den gesetzlichen Rahmen hinausreichen hier werden sie vorgestellt. Unternehmer erklären, warum sie sich dem umweltbewussten Management verpflichtet fühlen. Wir lernen ihre Methoden und Produkte kennen, wir erfahren aus kompetenter Quelle von der Notwendigkeit nachhaltigen Wirtschaftens. Wir werden sowohl über die Kosten der betrieblichen Umstrukturierung informiert als auch über ihren langfristigen Nutzen – für das Unternehmen wie für die Gesellschaft. GO!-Economy ist der Hoffnungsanker der Show. Es ist der Versuch, den geschlossenen Frieden zwischen Ökologie und Ökonomie zu dokumentieren. Jeder Betrieb oder Konzern, der diesen Frieden zum Unternehmensziel erhebt, bekommt die Chance, sich in aller Öffentlichkeit vorzustellen.

GO!-Musik

In jeder Sendung sind Musiker aus aller Welt zu Gast, die uns virtuos mit Klängen verwöhnen, wie wir sie bisher nicht zu hören bekamen. Viele der Musiker sind von Go!-Scouts entdeckt worden und haben ihr Dorf für diesen Auftritt das erste Mal verlassen. Ihre Natürlichkeit wird nicht nur das Studio-Publikum in den Bann ziehen.

GO!-Comedy

In bester Tradition amerikanischer Stand-up-Comedians wird das Verhalten des Homo Sapiens „überdacht. Liebevoll, bissig, brillant. Zu überlegen wäre, ob dieser Part von immer derselben Person (Gruppe) oder von wechselnden Künstlern wahrgenommen wird. Der ganz normale Wahnsinn als entspannende Lachnummer.

GO!-Heroes

Wir präsentieren Menschen, die sich unter Ausschluss der Öffentlichkeit tapfer widersetzt haben: die Frau aus El Salvador, die einen Plantagenbesitzer verklagt, weil sie sich ohne Schutzkleidung im Umgang mit Pestiziden lebensgefährlich vergiftet hat; den portugiesischen Bauern, der sich als moderner Michael Kohlhaas seit Jahren gegen die EU-Bestimmungen wehrt; die Wissenschaftlerin, die in der Schweiz auf merkwürdige Weise in einen Autounfall verwickelt wurde, nachdem sie einer Zeitung gegenüber von unerlaubten Experimenten in ihrem Genlabor berichtet hatte et cetera.

GO!-Native

Begegnungen mit Menschen, die einer noch relativ intakten Kultur angehören und die innerhalb ihres Volkes eine wichtige Funktion bekleiden. Ein Hopi-Medizinmann, ein Indianer aus dem brasilianischen Regenwald, ein Lama aus Tibet, ein Dorfältester aus dem Norden Alaskas. Alle diese Kulturen verfügen trotz unterschiedlichster Geschichte über ähnliche Endzeitprophezeiungen, die sich für sie jetzt zu erfüllen scheinen. Nur deshalb treten sie mahnend hervor. Wir wollen hören, was sie zu sagen haben.

GOGOGIRLS

Unser Gewinnspiel. Auch im Internet.

Die GO!-Show

Rechnen wir ab.

Vielleicht bleibt unterm Strich noch etwas übrig.

PS: Wer sagt denn, dass ein Sender, der ein solches Format anböte, keinen Nutzen davon hätte? Die meisten von uns fühlen sich schon lange von den perversen Machenschaften einer skrupellosen Wirtschafts- und Politelite überfahren. Wir sind nicht einverstanden, wir brauchen eine Stimme.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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4 Kommentare zu: “Eine TV-Show um Leben und Tod, um die Langzeitfolgen und das Kurzzeitgedächtnis

  1. Habe vergessen zu fragen, wann es los geht.
    Und möchte noch ergänzen, dass wenn ich so an Joseph Beuys und
    Christoph Schlingensief denke, zum Start – auf vielen Ebenen und
    Orten wahrscheinlich gleichzeitig – unbedingt ein ‚Hochamt‘ oder
    ein ‚Requiem‘ mit allen Zutaten, die an Pracht und Herrlichkeit und
    Symbolik aufzubieten sind, gehört. Und natürlich sprachlich so,
    dass es jede/r der/die guten Willens ist, auch versteht.

  2. Wow, Dirk C. Fleck, das ist kein frischer Wind, das ist ein alles umwälzender Sturm.
    Die schlaflose Nacht, die Ihnen diese Konzeption gebracht hat, tja, die war es wert,
    die musste wohl sein.
    Was hier alles in Aktion gebracht wird. Und welche Möglichkeiten an Kooperation
    hier eröffnet werden!
    Genial
    So ein kämpferischer Dirk C. Fleck, hat uns gefehlt!
    Dazu fällt mir spontan wieder Rio Raiser ein
    https://www.youtube.com/watch?v=2iKso30v3ns

    • Wie Rio heute fehlt-was würde er sagen über unsere Zeit?
      Ein Xavier Naidoo-eben dachte man er sei einer der letzten Guten-dann nimmt er Platz auf dem Podium neben dem 5-Stern-Rothschild-Musikclown.

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