Im Gespräch: Elisa Gratias „Nur Mut! Wenn wir uns ändern, verändert das die Welt“

Hörst du den Ruf der Freiheit? Spürst du den Schmerz, der dich weit, weit in die Ferne treibt?

Manchmal ist es nicht nur die Neugier oder schlichte Langeweile, die einen Menschen in unbekannte Länder treibt. Es kann durchaus passieren, dass man seine ganze Geschichte hinter sich lässt, neu beginnt und selbst den Begriff „Heimat“ von Grund auf neu definiert.

Elisa Gratias zog es schon früh in die Ferne. Aufgewachsen in Ostdeutschland kappte sie – eher zufällig, aber vor allem unbewusst – ihre Wurzeln und ließ sich erst aus beruflichen, dann aus privaten Gründen in den Süden treiben, bis sie schließlich auf Mallorca ein neues Leben begann.

Auf dieser Reise sammelt sie nicht nur außergewöhnliche Lebenserfahrungen, sondern erkannte auch, dass es mehr gibt im Leben, als in einer 40-stunden Woche zu funktionieren. Es kam, was kommen musste: Einsamkeit, Leid, Depression, aber auch Selbstbewusstsein, Stärke und Mut. Elisa fand, was manche Menschen ein ganzes Leben lang suchen: sich selbst.

In diesem ganz besonderen Gespräch auf Du und Du streifen wir politische Themen nur am Rande und reisen mit einem Rucksack voller Fernweh durch die Seele einer selbstbewussten Macherin, die sich seit Kurzem auch in der Rubikon Mut-Mach-Redaktion selbst verwirklicht und damit ihren ganz persönlichen Beitrag leistet, mit der Welt in Kontakt zu treten.

Du bist, was du warst, und du wirst sein, was du tust. Herzlich Willkommen im Leben!

Das neue Rubikon-Buch „Nur Mut!“ ist hier zu haben.

Inhaltsübersicht:

0:04:40 In der Zeit des Mauerfalls

0:14:57 Geschichte der Generationen, persönliche Krisen

0:27:37 Das Buch “Nur Mut!”

0:41:34 Chancen und Möglichkeiten der Jugend von heute

0:52:32 Über die Bereitschaft zum Perspektivwechsel

1:00:51 Auf der Sonnenseite des Lebens

1:07:49 Mut zur Heiterkeit

1:15:58 Akutes Heimweh und ein Selbstfindungsprozess

1:26:12 Eine Beurteilung der Medien

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60 Kommentare zu: “Im Gespräch: Elisa Gratias „Nur Mut! Wenn wir uns ändern, verändert das die Welt“

  1. Elisa meld dich doch mal bei mir. Ich finde deine Standpunkte interessant, doch lückenhaft. Ken deine fragen sind zu fachlich für ein oberflächliches Gespräch. Und damit unangebracht, so finde ich.

    • Es geht mir strikt um den Mut etwas zu verändern. Nun kenne ich deine ganze Biografie, doch hilfe zur selbsthilfe ist es leider nicht.

    • Besser noch; es gibt einen super einblick in dein leben, das mag anderen eventuell eine super stütze sein.
      Doch mir hängts zum hals raus, blablabla, ich will, ich finde, ich meine, ich sage, ich denke, ich, wir, ich, du, wir redakteure, die ist gut, mit den schreibe ich, das mache ich, das sind meine erlebnisse. Gegenwart, zukunft, jetzt, gestern, morgen, in nächster zeit. Es ist ohne hand und Fuß, ich nenne soetwas modeblogger …

      Finde ich super. Versteh mich bitte nicht falsch, doch auf diesem portal gibt es meines erachtens einige fachlich sehr kompetente redner die eventuell mehr erfahrung aufweisen, was ich nicht einmal unbedingt behaupten würde… sie haben genau das wonach die menschen sich sehnen. Ich höre jedem aufmerksam zu. Deshalb bin ich so überrascht, deine austrahlung hat mir mehr zugesagt. Wie gesagt, kann missverstanden werden, nur zu einer veränderung gehört weit aus mehr als sich bei ken fm an den tisch zusetzen und davon zu berichten das das leben nicht einfach war.
      Ein mensch der soviel oberflächliches von sich gibt, auch wenn eine gewisse tiefe vorhanden ist.. zeigt eine gewisse form von … und von … 🙂

      Nimm dir die Beschreibung nicht zustark zu herzen.

      Entschuldigt die vielen fehler, es ist spät und ich habe kaum zeit.

  2. Wie würden die Kommentare bisher möglicherweise gestaltet sein, wenn Frau Gratias gewissermaßen konsensuell "potthässlich" wäre?

    Es ist doch vollkommen Wurscht, wie sie aussieht!

    Ich finde es auf jeden Fall gut, dass nicht immer die "absolut" gesetzten coolen Schreibexperten in der Öffentlichkeit zu Wort kommen.
    Möglicherweise können Menschen wie "Du und Ich ", egal ob Männlein oder Weiblein, mit all ihren Sorgen und Bedenken weit mehr bewegen, besser verstaden werden als der interessengekaufte Stamm.

    Etwas mehr Distanz zur "Profilierung" ihrer selbst hätte ich mir von Frau Gratias allerdings gewünscht. Wichtiger für freie Autoren sind meiner Ansicht nach differenzierte und möglichst altruistische Aussagen zum Verständnis des Weltgeschehens.

    Dennoch: Danke für die Folge.
    Die zahllosen jovialen Ober-A*schl*cher der Mainstreammedien hätten nichtmals ansatzweise den Mut für ein solch aufschlussreiches Gespräch!

    Insofern hat Frau Gratias (inkl. Ken Jebsen, ganz besonderen Dank dafür!) dem eben nicht interessengezüchteten Profit-Journalismus wieder ein Stück menschlicheres, ein weit glaubwürdigeres und ehrlicheres Gesicht gegeben!

    • Danke, skyman. Ihr Kommentar erspart mir den meinen, für den mir die Zeit fehlte. Ich kann jeden Ihrer Sätze nur unterstreichen zu
      – Bedeutungslosigkeit der (freilich unbestritten angenehmen) äußeren Erscheinung für den Gehalt der Aussage,
      – Hang zur Selbstbespiegelung,
      – aber ohne den Mut zum (vielleicht auch eitlen) Outing würden uns viele wichtige Informationen fehlen
      – von Menschen wie "Du und Ich ";
      – dem eben nicht interessengezüchteten Profit-Journalismus wieder ein Stück menschlicheres, ein weit glaubwürdigeres und ehrlicheres Gesicht gegeben!

    • Hallo Reinhard ich denke wenn man in sich selbst mal reinhört kommen Erkenntnisse, wenn nicht rennt man im Hamsterrad auch möglich …aber sinnvoll ????

    • @Michaberlin
      Warum arbeitest Du…eigentlich????
      https://youtu.be/RIinWvteCJE

      <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/josef/' rel='nofollow'>@Josef</a> und Reinhard,habt ihr eine Ahnung was "Chienlit"und "Apeshit"ist?
      https://youtu.be/wrcGSKYjn84

    • Ich habe mal unter "ape-shit "gegoogelt.
      Ape=[1] Zoologie: der Menschenaffe, der Affe (ohne Schwanz)
      [2] übertragen: der Nachäffer
      shit= nun ja
      Ich denke mal "flushit"!

  3. Waaaaowh!
    Noch nie habe ich auf KenFM eine so interessante und attraktive und tiefe und ehrliche Frau gesehen!

    Elisa, falls du diese Kommetare liest: Ich kann dich so gut verstehen.

    Ich bin vor über einem Jahrzehnt nach Südamerika ausgewandert.
    Dein Satz "Ich wollte nicht zurück in das graue Deutschland." war EXAKT das selbe, was ich gefühlt habe.
    Und dann dein Satz: "Die Leute in Spanien, die leben einfach. Ich hab halt diese Schwere und Ernsthafigkeit in meinen Gedanken."
    Und dann: "Jetzt muß ich ja auf Leute zugehen."
    Und dann: "…. und hier bin ich auf einmal jemand ganz Anderes."

    Es ist genial, wie du das "Deutsch-Sein" auf den Punkt bringst.
    Was es heißt, deutsch zu sein, kann nur jemand verstehen, der selbst länger im Ausland gelebt hat. Ich bin schon jemand Anderes, wenn ich nur spanisch spreche. Viele Dinge kann man im verkopften Deutsch nicht auf die selbe Art und Weise sagen wie im spanischen. Diese "Verkopftheit und Ernsthaftigkeit" ist soo deutsch. Sie hat ihre guten Seiten, kann aber auch behindern. Ich habe es hier gelernt, sie abzulegen, wenn sie mir nicht nützlich ist.

    Du sagst so viele weise Dinge:
    > "Anstatt dass wir uns als Massen begegnen, Einzelwesen begegnen."
    > "Da hab ich Facebook erst mal gelöscht."
    > "In der größten Finsternis kann man die Schönheit des Lebens finden, wenn man nur richtig hinschaut."
    > "Jetzt erleben Sie das Wunder. Jetzt erleben Sie, dass dieser Schmerz Sie nicht umbringt."

    Das einzige, was ich nicht verstehe, ist, warum du noch nicht den Mann gefunden hast, der so "tickt" wie du.
    Du hast so viel an dir gearbeitet und bist viel weiter gekommen als andere mit 90 Jahren.
    Wenn ein Mann dir nach fünf Jahren keine Blumen schenken will, sorry, aber den verstehe ich nicht. Irgendwas ist da schräg bei dem. (Sage ich als Mann)
    Ich könnte mich mit dir endlos lange über alles im Leben unterhalten. Und wenn ich dein Freund wäre, müßtest du mich nicht bitten, dir Blumen zu schenken.

    • Es ist ja nicht ganz so einfach Denjenigen zu finden – denn man sucht in der Situation, in der sich Elisa befindet, nicht mehr….das findet sich von alleine ;o))
      So gut Sie Elisa auch verstehen mögen – musste ich jetzt schmunzeln – denn Sie haben gleich wieder ihr typisch "deutsches Denken" dabei angewandt oder sind eventuell noch nicht ganz so weit fortgeschritten in der Tiefe des Gedanken fühlen – Gefühle denken…..?
      Eventuell sieht auch Elisa in ihrer Weltbetrachtung nun, dass Blumen – wenn man sie tatsächlich liebt – nicht abgeschnitten und zum sterben in eine Vase gestellt werden müssen – dort wo sie wachsen, sind sie einfach am schönsten.

      @ Reinhard Melz

      Kann es sein, dass da das typisch deutsche Neidverhalten zum Vorschein kommt?

    • Oh ja liebe und ein deutsches Blumenparadoxon,grossartig!
      Was ist ein Blumenparadoxon?
      Ein Blumenparadoxon beschaeftigt sich mit der Frage was ein Blumenparadoxon ist.
      Ich liebe es Karussell zu fahren.
      Wer zu erst kotzt zahlt die naechste Runde.

  4. Elisa Gratias, Deine selbstbewußte, achtsame Ehrlichkeit und Offenheit tut einfach nur gut und ermutigt zur Nachahmung ! Herzlichen Dank !

    Prima, wie Du an Dir dranbleibst.
    Wer bist Du ?
    Dass Du meinst, Du seist Deine Gefühle – ist total verständlich – ist es aber wohl noch nicht…
    Ja, und die große Frage, jetzt auch Deine, "Was ist eigentlich Liebe?" Vielleicht kann eine Begegnung mit Mutter Meera Antwort sein ? Sie strahlt auch https://www.mothermeera.com/de/

    Herzlichen Dank auch an Ken Jebsen für dies Interview !

  5. Es sei jedem gegönnt – aber mir scheint diese ganze Selbstfindungs- und Aussteigernummer so ein Gegenentwurf zum amerikanischen "jeder kann Millionär werden" Unsinn zu sein. Muss zugeben, ich bin bei der Stelle ausgestiegen als es hieß das sie von Übersetzungen lebt "Industrieprodukte" sagt Ken.
    Denn wie der Tellerwäscher der zum Millonär wird dieses nur schafft weil eben die meisten anderen keine Millonäre werden, schaffen es auch nur wenige von Aussteigern und Selbstverwirklichern , weil eben die andern weiter im Hamsterrad leben und ein System am laufen Halten von dem man dann in Ausnahmefällen wie diesem auf sehr kreative Weise (und in Falle von Frau Gratias recht genügsam) profitiert.
    Wie gesagt, das ist in Ordnung, aber eben nichts was auf breiter Ebene funktioniert.
    Mallorca ist da sogar ein plakatives Beispiel für diesen Selbstbetrug auf vielschichtiger Ebene. Mein halber Freundeskreis hat inzwischen Immobilien auf Malle. Alle betonen natürlich absolut nichts mit dem Ballerman Tourismus zu tuen zu haben. Stimmt, keiner von denen hat dort sein Haus. Aber das man von jedem Provinzflughafen an jedem Wochenende für'n Appel und'n Ei da rüber jetten kann haben sie dem Massentourismus zu verdanken, und der Tatsache das die Insel sich infrastrukturmässig, auch sprachlich (so viel zum Thema Dialekte) darauf eingestellt hat. Man kommt auf Malle wunderbar mit Englisch und Deutsch zurecht. Das natürliche , urwüchsige und Unverfälschte das immer alle irgendwo suchen ist doch nur ein Postkartenmotiv, aber nichts was irgeneiner selber wirklich leben möchte.
    Es ist sicher schön aber eben nicht besonders erwähnenswert und mutig auf Malle als Übersetzerin und Malerin zu leben, genauso wie es sicher schön und angenehm, aber weder freakig und schon garnicht mutig und erwähnenswert ist sich bei gut laufenden Geschäften in Deutschland dort ein Haus zu kaufen. Vielleicht habe ich das beste vom Interview verpaßt…
    Habe selbst viele Jahre in Frankreich gelebt und kann sagen diese permanente Identitätssuche, diese Selbstverleumdung und die der nationalen Herkunft ist ein ziemlich deutsches Problem.

    • "Das natürliche , urwüchsige und Unverfälschte das immer alle irgendwo suchen ist doch nur ein Postkartenmotiv, aber nichts was irgeneiner selber wirklich leben möchte."

      Na, dann weiterhin alles Gute im Unnatürlichen, Zahmen und Verfälschten !

    • Liebe(r)meinsenfdazu Frau /Mann!

      Es geht hier um eine Reise nach Innen!!!

      Das sich zu einem schoenen Inneren auch gerne ein schoenes Auesseres
      gesellt ist ein angenehmer Nebeneffekt,aber nicht Gegenstand der Uebung.

      Es geht hier auch nicht darum von Geld das wir nicht haben, Dinge zu kaufen , die wir nicht brauchen, um Leuten zu imponieren, die wir nicht mögen.

      Wir selbst leben hier in Canada an der Zivielisationsgtrenze ein "Aussteiger Leben"
      Das heisst nicht ,dass wir auf alle Annehmlichkeiten der modernen Welt verzichten.
      Im Gegenteil.Wenn wir irgend etwas wirklich brauchen visualisieren wir es einfach.
      Es ist wie im Kaufhaus bestellen und dann ist es einfach da.
      (Der menschliche Geist kontrolliert eben die Materie)
      Es ist auch nicht so ,dass wir dafuer nichts tun,sondern wir lieben was wir tun und sind dankbar.

      Dieter Lange weiss wer Angst hat liebt nicht und wer liebt hat keine Angst.
      Der Weg aus der Angst fuehrt immer durch die Angst.

      Daniele Ganser l(i)ebt es vor.

      Warum also sich wie die Masse von der Angst reiten lassen?
      (Angst zieht mehr Angst ins Leben)

      Schoene Gracias Frau breitet grade ihre Schmetterlingsfluegel aus und wird ein "Power" aufs Leben verspuehren
      von denen die gruenen schillernden (Angst-)Raupen vielleicht noch nicht einmal zu traeumen wagen.
      Wem jetzt das Herz auf geht darf ihr applaudieren ,alle anderen duerffen mit ihrem Schmuck rasseln.

      https://youtu.be/RIinWvteCJE

  6. Wieder einmal ein für mich sehr wertvolles Gespräch, eines der besten!
    Es tut gut, einem Menschen folgen zu dūrfen, der derart klar, reflektiert, ehrlich und dabei im besten Sinne des Wortes " bodenständig" ist.
    Vielen Dank Frau Gratias fūr die vielen Momente der Gedankenanstõße, des Wiedererkennens und der Zuversicht!!
    Wie Sie habe auch ich mich irgendwann gefragt, was "Liebe" eigentlich ist. Jeder fūhrt dieses Wort im Munde, mittlerweile geradezu inflationär. Durch ein Buch von Gerald Hūter bin ich der Sache auf die Spur gekommen. Er beschreibt mit Liebe die Beziehung zwischen Lebewesen, die geprägt ist von võlliger Offenheit bei gleichzeitig tiefer Verbundenheit. Dies schien mir sehr plausibel und passend zu sein….und doch hatte ich das Gefühl, dass etwas fehlt – sozusagen das dritte im Bunde.
    Durch Sichtweisen der Indianischen und der arabischen Kultur kam ich darauf. Bei ersteren ist es das 'Entdecken der Schönheit im anderen' bei letzteren das 'Entdecken von Gott im anderen'.
    Überprüfe ich meine Beziehungen, egal ob zu meinem Mann, meinen Kindern, meinen Eltern oder anderen Menschen, nach diesen Kriterien, stelle ich schnell fest, wo Liebe existiert und wo etwas zur Liebe fehlt. Dies funktioniert auch bestens in schwierigen Situationen.
    Ich stelle mir dann die Fragen:
    Fühle ich mich mit dem anderen gerade verbunden?
    Begegne ich ihm mit Offenheit?
    Entdecke ich in ihm die Schönheit des Lebens?

    Ich bin gespannt auf noch viele Beiträge von Ihnen, Frau Gratias, und werde mir das Buch auf jeden Fall besorgen.

  7. Wieder ein sehr interessanter Gast im Gespräch. Sie wirkt wie eine sich selbst gereinigte Seele, die im System zu kämpfen hat und an sich selbst gewachsen ist, durch Schicksale im Leben, Begegnungen und Mut zur Tat, aber trotzem verletzlich und offen. Ich sehe es in ihrem Blick, der wie ein kleines Tor zur Seele ist.

    Ich kann auch sehr gut nachvollziehen, wie man sich mit seiner Nationalität unwohl fühlt. Da man oft gehört hat Ossis sind nicht so klug und arbeiten nicht so gut und sind naiv und von minderer Qualität. So habe ich es noch im Ohr nach der Wende, als viele in den Westen gegangen sind und es so rüberschwappte.
    Da kann es schon vorkommen, das man unterschwellig im Unterbewusstsein diese Blockaden rumschleppt.

    Danke und uns allen eine hoffentlich bessere Zukunft, wenn wir es auch anpacken.

  8. Es mag sein, dass beide „Parteien“ in ihren Filterblasen leben aber die „Alternativen“ haben in den meisten Fällen früher die konservativen Medien konsumiert bzw. erlebt, bevor sie zu den alternativen Medien gewechselt sind, wogegen die „Konservativen“ immer noch in ihren Konserven stecken…

    Ansonsten ein interessantes und erhellendes Gespräch, das mich zum Kauf des Mut-Buches bewegt hat.
    Danke.

  9. Die schöne Frau Elisa hat recht. Uns fehlt eine Vision für das Leben der Menschheit. Es gibt diese Vision und verfaßt hat sie Gerhard Branstner in den 80-er Jahren in der DDR. Er war mein Vorbild. Branstner ahmte vor, was ich versuchte nachzuahmen (geistig- intellektuell). Das nennt man soziale Vererbung und die ist mangelhaft in der heutigen Gesellschaft bzw. findet gar nicht statt. Ich hab selber Kinder und mir ist es auch nicht gelungen, meine sozialen Gene zu vererben.

    "Die wesentliche Form des menschlichen Geistes ist die Heiterkeit (Karl Marx).
    Das Spiel ist keine Eigenart des Kindes, es ist die Eigenart der Gattung Mensch. Nur der spielende, der mit seinen Lebensbedingungen spielende Mensch ist wirklich frei….." usw. usf. siehe bei Branstner " Kantine- Ein Stück in fünf Paradoxa" u.v.a.m.
    Er schreibt aber auch, daß diese Freiheit erst in der dritten Phase der Menschheitsentwicklung Wirklichkeit werden kann. " Da wir noch der Klassengesellschaft verhaftet sind, gelingt es uns nicht die Heiterkeit in Form der Freiheit und die Freiheit in Form der Heiterkeit zu gewinnen, wie sie in Zukunft selbstverständlich sein wird. Bestenfalls als Ausnahme und in der Individualität kann es gelingen, die Heiterkeit der Zukunft vorzuahmen- vorzugsweise in der Kunst und da vor allem in der Literatur und in Theate.
    "
    Indem,was Elisa in ihrer Individualität versucht, ähnelt sie"einem Tausendfüßler, der ständig überlegt, welchen Fuß er im nächsten Moment setzen soll" (Branstner)
    Alles und ständig zu analysieren ist auch nicht gesund. Man braucht auch Gewohnheiten- vor allem neue Gewohnheiten. Den alten ist schwer beizukommen. Wenn ich etwas lange genug spiele, das ich gerne sein möchte, wird irgendwann der Zeitpunkt eintreten, daß ich das bin, was ich gespielt habe. "Um etwas zu sein, daß ich nicht bin, muß ich es spielen, um es zu werden." (Branstner)

    Das Thema ist wichtig. Die Losung "Wenn ich mich ändere, ändert sich die Welt" kenne ich von einer ursprünglich japanischen "Sekte" oder "Kommune", bei der ich 1997 beinahe Mitglied geworden wäre. Sehr interessant diese Sekte- man besitzt gar nichts auch kein Geld, arbeitet in der Landwirtschaft und bekommt alles zum Leben, ohne zu bezahlen.

    Ich wünsche Elisa viel Glück. Sie ist ja noch jung.

    • @ tolkabout.de
      Zitat: "Die Losung "Wenn ich mich ändere, ändert sich die Welt" kenne ich von einer ursprünglich japanischen "Sekte" oder "Kommune",…."

      Aha… ist die "Losung" deshalb falsch? Warum nimmt man nicht diesen Satz und probiert ihn in der Realität des Lebens aus – jeder hat da ausreichend Baustellen…..
      Wer das selber probiert hat, weiß inzwischen, dass es genau das ist! Verändere Dich und Du veränderst die ganze Welt!
      DAS ist Freiheit – nur Mut!

  10. Die sympathische Hallenserin mit dem Namen Gratias, die auf den spanischen Balearen lebt und ihren Familiennamen nicht herleiten kann, die hat offenbar neben manchen dunklen Stunden doch auch nicht wenige helle Phasen, wofür mir solche feine Selbstironie ein schönes Zeichen ist. Mir fiele als altgedienter Messdiener aus dem katholischen Rheinland natürlich das Kirchenlatein ein: Gratias agimus tibi propter magnum gloriam tuam. Mir gefiel, dass einmal auch das deutsch deutsche Zusammenwachsen hier über die leidigen Reden vom Balkon der Politiker zum Tag der deutschen Einheit deutlich hinausweisend thematisiert wird. Auch im Starterteam von multipolar-magazin ist das in deren Praxis zu finden.
    Wer sich wie Frau Gratias so offenbart, wer der interessierten Öffentlichkeit solche Einblicke in sehr persönliche Befindlichkeiten gewährt und auch deren gesellschaftliche Bezüge mit reflektiert: das macht ohne Zweifel Mut. Wer sich mit Stärken und Schwächen so offen zeigt, wem sollte Frau Gratias Furcht damit einjagen? Für mich ist das in Zeiten psychologischer Kriegsführung, wo Ehrlichkeit seltener ist als dass wir uns gegenseitig etwas vorspielen, ein wichtiger Bestandteil bei KenFM. Solche „weichen“ Themen gehören neben den harten von NATO, tiefer Staat, Krieg und Terror etc. zur Gegenöffentlichkeit. Ich erinnere ein Video mit Ken Jebsen, in der er von Drohungen berichtete, man wolle sein Tochter entführen und in Amsterdam in die Schaufenster der Bordellmeile schicken. Das sind Einschüchterungsversuche übelster Art, die auf bei jedem Vater auf sehr empfindliche, sehr verletzliche Schichten zielen. Einzeltäter? Verirrte, die weiter keinen Plan verfolgen? Was John Bolton ungeschminkt und direkt unmittelbar androhte, das ist auch hier kaum noch kaschiert und soll Angst machen. Andere sehr erfolgreiche „Verschwörungstheoretiker“ wie der Historiker Dr. Ganser könnten gut Ziel ähnlicher Einschüchterungsversuche geworden sein. Deshalb hat das Thema von Elisa Gratias erkennbar im Zusammenhang einen Sinn und Nutzen und gehört nach meinem Dafürhalten unbedingt ins thematische Spektrum bei KenFM hinein. Die ablehnenden bis despektierlichen Kommentare dazu ebenso zu veröffentlichen ist unbedingt richtig. Damit hält es Dr. Ganser auf seiner siper.ch Plattform ebenso: auch die Aargauer Zeitung und Jonas Projer in der SRF Arena kommen zu Wort und haben Gelegenheit, sich selbst zu blamieren. Zudem sind diese Themen mit psychologischen Perspektiven wie auch die Beiträge von Lena Lampe vermutlich geeignet, auch mehr Frauen für die Themen der Plattform zu interessieren.

    • "Wer sich wie Frau Gratias so offenbart, wer der interessierten Öffentlichkeit solche Einblicke in sehr persönliche Befindlichkeiten gewährt und auch deren gesellschaftliche Bezüge mit reflektiert: das macht ohne Zweifel Mut. Wer sich mit Stärken und Schwächen so offen zeigt, wem sollte Frau Gratias Furcht damit einjagen? Für mich ist das in Zeiten psychologischer Kriegsführung, wo Ehrlichkeit seltener ist als dass wir uns gegenseitig etwas vorspielen, ein wichtiger Bestandteil bei KenFM."

      Das haben Sie sehr schön ausgedrückt, Berndraht ! Dem schließe ich mich voll an !

  11. Elisa Gratias „Nur Mut! Wenn wir uns ändern, verändert das die Welt“
    – – – Alle und alles ändert sich ständig, Ken und Elisa. . .
    Jede unserer persönlichen Veränderungen hat selbstredend Wirkung nach innen wie außen. . . – jede Entwicklung unseres Umgangs mit unseren Ängsten und Verletzungen, MInder- wie Über-Berechtigungen und Entbehrungen wie mit unseren Unterhaltungen, Freuden, Sehnsüchten,beglückenden Begegnungen und Beziehungen bis hinein in alles, was dabei ein Stück weit im so oder so Defizitären steckenbleibt . . .

    O b dabei entsteht, was möglichst vielen guttut, gar Fehlgegangenes zumindest ansatzweise heilt, Spielräume und Perspektiven verschafft . . ., das hängt definitiv ganz davon ab, w o r ü b e r wir w i e kommunizieren und w i e w e i t wir uns dabei g e m e i n s a m T r a g e n d e s erarbeiten w o l l e n und i n i n t e n s i v e m A u s t a u s c h zu erarbeiten w i s s e n – oder eben nicht . . .

    Unser M U T liegt im Schritt zu bisher nicht hinreichend austauschend gepflegter produktiver Auseinandersetzung über das, was wir sinnvollerweise ansteuern könnten ! ! ! ! !

    Die Selbstveränderung hin zur eigenen Mitte trifft die Groß-Gemeinschaften , in denen wir leben, ja gerade mal am Rande ! !

    D i e ´Mitte´, aus der a l l e wachsen können, lebt allein in unser aller Kommunikation, soweit diese abzielt auf das, was letztlich alle in wechselseitige Berühung zu bringen und zu beleben vermag, weil auf ein paar überschaubar unaufwändige Geleise konzentriert . . . – transparent und beeinflussbar, weil Begegnungen mit offenen Ohren und gestaltungsfreudigen Herzen vollzogen werden !
    .
    .
    W a r u m i n s z e n i e r t ein Medium wie K e n f m a u f s e i n e n S e i t e n nicht eine ausdrückliche ausgiebige I n t e r v i e w – bzw. A r t i k e l – R e i h e zu j u s t i e r u n g s b e d ü r f t i g e n G e s e l l s c h a f t s v e r t r a g s – F r a g e n – mit gezielt breitest in eine Teilnahme gezogenen Bürger/innen aller Kompetenzen und Interessenlagen ? ! ! !

    – angesetzt etwa wie hier: https://debatte21perpektiven.wordpress.com/
    (oder wie immer !?)

    • Ergänzung:
      Warum nähern wir uns nicht endlich einma der Vorstellung, dass wir uns als Autopoietiker begreifen könnten, die lernen, selbstorganisaatorisch zu antworten auf das, was sie an Gemeinschafts-Geleisena antreffen und durchforsten könnten – etwa so:

      https://diskursblickwechsel.wordpress.com/2019/11/25/autopoiesis-statt-kratie/

    • Nee, das ist keine Zeitverschwendung, wenn man nur ihre Perspektive begreift… 😉

      Die Essenz ihrer "DDR-Sozialisierung" zeigt sich zB an ihrer Offenheit (und Ehrlichkeit), ihrer progressiven liquiden Denkweise sowie ihrer mutigen Offenbarung (die man bitte nicht mit der heute so üblichen Selbstdarstellungs-show verwechseln sollte) in aller Öffendlichkeit.
      Hier zeigt sie sich frei vom vorherrschenden Konkurenzdenken der Induvidien unserer Gesellschaft, die in Spaltung und Lähmung gipfelt und als Basis für den gesellschaftlichen backspin dient.

      Sie artikuliert in vielerlei Hinsicht eine zutiefst menschliche Herangehensweise, hinter der sich ein weites Spektrum unterschiedlicher Meinungen vereint und potenzieren könnte, um zu Veränderungen wie die der Novemberrevolution 89 anzustossen…
      In vielen Aspekten spricht sie bei allen persönlichen Unterschieden teilweise exakt meine Perspektiven als in der DDR volljährig gewordener aktiver Oppositioneller aus.

      Elisa hat sich einen nicht unwesendlichen Teil ihrer Identität bis heute erhalten und ist sich treu geblieben, ohne dabei in ein Schema zu verfallen oder zu Ritualisieren.
      Wer darin nichts "Gehaltvolles" drin entdecken kann, der sollte seinen Boden, auf den es fällt, nochmal bearbeiten und "fruchtbar" machen…

  12. Ein schönes Interview, das mir folgende Gedanken eröffnete: dafür Danke

    Ich bin mir gar nicht so sicher, ob der Mensch sein eigenes Leben gestalten kann. Es ist vielmehr ein erkennen und annehmen. Das eigene Leben als innere Herausforderung verstehen. Selbst Stillstand hat die Qualität einer seelichen Vertiefung und auch extreme Einseitigkeit eröffnet persönliche Fragen. Diese inneren Fragen sollten jedoch gestellt werden, damit Ent-wicklung und nicht Ein-wicklung enstehen kann.

    Ein glückliches Leben entspringt nicht aus Vorstellungen, die wir in uns tragen, sondern aus den vielen persönlichen Fragen zur Sympathie und Antipathie (damit ist nicht das Urteil von gut oder schlecht gemeint). Es sind Ausrufezeichen, die gesehen werden wollen, während alle Vorstellungen übernommene Vergangenheitsbilder präsentieren, die mit der gegenwärtigen Situation oft nichts zu tun haben.

    Schnelle Antworten auf Fragen, sind keine Antwort, sondern nur Vorstellungsschleier, denn jede Frage braucht seine Reifezeit. Die Antwort wird sich irgendwann im Tun äußern, ohne das es uns sofort bewusst wird. In diesem Sinne kann sich Leben entwickeln und entsteht von selber. Während das eigene Leben gestalten etwas Absurdes hat, denn das Betreten von "Neuland" erfordert besondere Aufmerksamkeit.

    • Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.

      There are two basic motivating forces: fear and love. When we are afraid, we pull back from life. When we are in love, we open to all that life has to offer with passion, excitement, and acceptance.

      A dream you dream alone is only a dream. A dream you dream together is reality.

      -John Lennon-

  13. Wem die Sonne im Inneren scheint, der muss ihr außen nicht mehr hinterher reisen. der lernt recht zu sein statt Recht zu haben. Diese Interview macht Mut. Darum ist es "gefährlicher" als die ganzen Enthüllungsstories auf diesem Kanal.

    • Ja ,wer haette gedacht das Goethes "Faust"mal so viel Schwung bekommt
      und John Lennon weiter l(i)ebt.
      Das goettliche in uns ist nicht tod zu kriegen.
      https://www.goalcast.com/2017/07/18/john-lennon-quotes-live-love/

  14. der eine Satz hat mir gefallen " warum auf die Zukunft warten und verschieben, wenn wir es jetzt in der Gegenwart schaffen und tun können ". Der Schmetterlingseffekt. Schon seltsam, denn bei dem aktuellen Corona – Effekt scheint es ja zu funktionieren. Die Regale sind leer und die Weltwirtschaft geriet in das Taumeln. Ein kleines Virus mit dem Bewusstsein des eigenen Überlebensdranges in der Vielfalt seiner Mutationen, lässt den Menschen in seinem Überlebensdrang zurück zum Tier mutieren. Der Mensch hat mehr Angst vor dem tödlich Unbekannten eines Virus, als vor einem atomaren Krieg.

  15. "siehst du dich eher politisch links oder rechts?"
    "ich bin Mensch."
    *grins

    schönes Gespräch mit erfrischender Atmosphäre.
    Dankeschön!

    PS: es gibt sie halt noch die "klassischen DDR-Bürger" …und es ist nicht unbedingt eine Frage des Baujahrs sondern eher des spirits.

  16. KENFM im Gespräch hat sich verändert. Von interessanten Gästen zu "diversen" Gästen. Nur gut zu sehen, wie der Erfolg den Kanal in den Mist reitet. Ab einer Million Abonenten haben wir es mit einem politisch korrekten " Spiegel- Kanal " zu tun. KENFM wird geopfert. Für Diversität. Und für Quatschsendungen mit Gästen die noch schlimmer als unseriös sind. Was für eine grauenhafte Entwicklung. Wofür? Wieviel kriegt man dafür so? Wirklich so viel mehr? Lohnt sich das die Seele zu verkaufen, Herr Jebsen?

    • "Meine Zielgruppe bleibt der Mensch!"sagt er.
      Dionysios was haben Sie sich von ihm versprochen?
      Wir wollen ankommen und verpassen den Moment.

    • Schade wenn man von sich selbst derart geblendet ist, dass man nichts mehr erkennt in der Realität und sich selbst für Gottähnlich hält(?).
      Leider ist an diesem Kommentar genau das zu lesen, was dieses Gespräch aufzeigen will und bei ihnen nicht funktioniert hat weil Sie auf einem anderen Level vegetieren. Nicht, dass das besser oder schlechter sein muss – es ist anders…wenn es für Sie nicht passt sollte man eventuell einen eigenen Weg einschlagen….wenn man ohne sich selbst zu verändern zufrieden ist – ist doch alles gut…..die "Abrechnung" mit dem eigenen qualitativ gut oder schlecht geführten Leben in all seinen Facetten kommt meist erst am Schluss…. zumindest für Schlafschafe…

      P.S. Herr Jebsen hat NICHT seine Seele verkauft – ganz im Gegenteil – vielleicht ist es aber auch nur so, dass Sie ihre Seele schon vor langer Zeit verloren haben und nun nicht erkennen können, worum es tatsächlich im Leben geht?

    • "KENFM im Gespräch hat sich verändert"

      Guten Tag Dionysos

      Wär es ihnen lieber KENFM im Gespräch wäre stehen geblieben?
      Wir interviewen in der Regel Menschen über 40. Spezialisten zu speziellen Themen.
      Geopolitik, Finanzen, Deepstate.

      Die Zahl derer die sich nur für diese Experten und ihr Wissen interessieren ist stabil aber begrenzt. Wandel ist so nicht möglich. Also kommen jetzt auch Menschen vor die etwas ganze anderes "bieten". Diese Gäste haben sich für zuständig erklärt und versuchen sich und ihr Verhalten zu ändern. Ziel: die gefühlte Ohnmacht zu überwinden. Wir müssen miteinander reden als uns gegenseitig zu bekämpfen ist ihre Botschaft.

      Stimmt mit dieser Botschaft etwas nicht? Ist sie falschen wenn sie von jungen Menschen, Nicht-Experten, ausgesprochen wird?

      Es gibt auf KenFM seit geraumer Zeit neben den politischen Themen (blauen) auch soziale, (rot). Wir sprechen viel mehr über Gesundheit (geld) und Umweltthemen(grün). Diese Öffnung ist notwendig um echten Wandel einzuleiten. Es nütz nicht immer mehr Wissen über den MIK anzuhäufen, während er weiter an seinem Konsumverhalten festhält das Kriege erst möglich macht. Das Format "im Gespräch" bleibt aber eher Experten vorbehalten. Da können Sie sicher sein.

    • "Meine Zielgruppe bleibt der Mensch!"
      Da ist Spielraum .
      Da kann nun auch die Spannende Frage : Wie geht es mit Harry und Meghan weiter,
      abendfüllend gestellt werden .

      Konzentration auf die eigene Veränderung
      ist der ideale Standpunkt, die realen Machtverhältnisse zu festigen,
      weil auch eigene Wollen sich über veröffentlichte Meinung herausbildet
      und es Illusion ist, abseits dieser Formatierungsmaschine erfolgreich zu sein .

    • @wasserader
      Ich verstehen was sie sagen moechten.

      Konzentration auf die eigene Veränderung ist Opium fuers Volk.

      Aeusserlich von einer Polaritaet in die andere durch zu pendelt schafft aber keine wirkliche Entwicklung.
      Man schafft dann das Selbe nur mit anderen Vorzeichen.

      Wenn "Angst" und "Liebe" die einzigen Energien sind um Entwicklung in Bewegung zu bringen,
      in welcher Energie moechten Sie und die Menschheitsfamilie in Zukunft gebettet sehen?

      Es gilt das Prinzip der Analogie (Entsprechung): „Wie oben, so unten; wie innen, so außen.
      (Kybalion)

      Man schafft niemals Veränderung, indem man das Bestehende bekämpft. Um etwas zu verändern, baut man Modelle, die das Alte überflüssig machen.
      « Richard Buckminster Fuller

    • @Ken J
      Guten Abend Ken J

      Natürlich wäre es mir lieber gewesen, wenn "KenFM im Gespräch" stehen geblieben wäre. Als Fels in der Brandung des Mainstreams. Als Anker in der Überflutung mit "political correctness". Ich kenne die meisten "Im Gespräch- Sendungen" der letzten 5 Jahre. Fast überall steht ein blauer Daumen nach oben. Es waren nicht immer Gäste anwesend, die selbst frei von Beeinflussung durch Mainstream- Medienpropaganda, oder Pro- Geldeliten- Einstellungen waren. Aber das war ok. Ken Jebsen hat sie interviewt, sie zu Wort kommen lassen. Und es war gut genug erkennbar, dass er seiner Linie treublieb, indem er nicht gefügig war. DAS ändert sich jetzt.

      Wieso? Nicht weil seit ungefähr einem halben Jahr gezielt eine gleichmäßige Verteilung von Männern und Frauen, als Gäste angestrebt wird, anstatt Mann oder Frau einzuladen, wenn sie was draufhaben und zumindest auf ihrem Gebiet Substanz bieten können. Sondern, weil es exakt zeitgleich mit dem Rüberschwappen der SJW-, Radikalfeminismus-, Diversity- Welle aus den USA zu uns, geschieht. Ich müsste mich ja fast schon bedanken, dass es so offensichtlich gemacht worden ist, mit dem Klatschen des Regenbogenaufklebers auf die Brust in einer der letzten MMM- Sendungen. Danach alles voller Regenbögen bei KenFM. Alles mit viel mehr Frauen bei KenFM. (Nein, ich habe absolut gar nichts gegen Frauen, nur gegen Dummfeminismus.) NUR weil sie Frauen sind und nur weil es politisch korrekt ist und eine gewaltige Propaganda in dieser Hinsicht überall bei Facebook, Instagram, Spiegel, Focus und co. geschoben wird. KenFM ist dabei. Und nocht schlimmer… Ken Jebsen ist persönlich dabei.

      Denn früher habe ich unterschieden, zwischen dem, was der Chef selbst macht und was er anderen überlässt. Formate waren entscheidend. Jetzt ist er selbst nicht wiederzuerkennen. Sendungen, die er persönlich gestaltet fahren eine Schiene des Mainstreams, der political correctness. Ganz ähnlich wie bei Spiegel und co. Zwar (noch) nicht durch das Gesprochene, aber durch die Auswahl der Themen und gäste nach der neuen Agenda. Einer Agenda nach der niemand gefragt hat und die plötzlich in die öffentliche Meinung gepresst wird. Somit sehe ich Herrn Jebsen mit den eigenen Sendungen nachgeben. Den Lobbys mit ihren politischen Druck, mit ihren Bestechungsgeldern, mit ihrer Propaganda uns sonstigem. Ken Jebsen zieht mit. DAS ist das Problem.

      Demensprechend weiß ich nicht, wie das enden wird. Aber ich habe damals, vor grob zehn Jahren KenFM als tolle alternative zu Mainstreammedien entdeckt, die ganz genau so anfingen vom Kopf her zu stinken, wie gerade beschrieben. Ich kann nur hoffen, dass Ken Jebsen nicht auf gänzlich auf die Schiene von Alice Schwarzer, Cathy Newman, oder Emma Watson abfahren wird, oder bald anfängt von Menschen und Menschinnen zu sprechen, aber die Unterwerfung der political correctness und der neuen Propaganda- Welle ist eindeutig. Und das von einem crowdfinanzierten Kanal. Das ist traurig und enttäuschend.

      Übrigens… wie war das mit Daniele Ganser? Hatte er nicht ganz andere Formen von Druck und Feinden gegen sich und hat trotzdem seine Sache gemacht? Spricht er nicht davon, wie schnell es zu spät sein kann mutig zu sein? Ist er nicht mit Ken Jebsen befreundet? Ist Ihnen nicht klar wieviel an Würde und Ehre Sie verspielen? Ich will ja kein Urteil fällen, aber nochmals… lohnt es sich wirlklich?
      Ich bedanke mich vielmals für die Beschreibung der Kanalstruktur und der Absichten. Somit kann ich die Formate als auch die Absichten besser einordnen. Aber ich denke eben, dass es nur der ausgesprochene Teil der Absichten ist.

      Danke für die Antwort.
      Ein langjähriger Zuschauer der von Ihnen sehr viel gelernt hat.

    • @Dionysos
      "Nein, ich habe absolut gar nichts gegen Frauen, nur gegen Dummfeminismus."
      Aha, wahrscheinlich sind Sie also Anhänger des "Blödmisogynismus".
      Vielleicht war KenFM früher auch oft genug klassisches Mensplaining, nur von der richtigen Seite. Alles eine Frage der Perspektive…
      "Demensprechend weiß ich nicht, wie das enden wird"
      Vielleicht noch in echter Gleichberechtigung, scheint für Sie ja ein Problem zu sein.

    • @wasserader
      "Wenn Du die Regeln aenderst die dich kontrollieren,dann aenderst Du auch die Regeln deiner eigenen Kontrolle"
      Super spannend:
      https://youtu.be/7kBorZDx2WA

    • <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/martin/' rel='nofollow'>@Martin</a> Bauer
      jaja, der gute alte honeypot Jasinna…
      Die Zielrichtung ihrer sexy-Stimme zeigt sich auf bitchute detailierter.

      Da würde ich mir lieber die sachlich recherchierte Doku overgames auf arte nochmal angucken – die ist nur noch heute in der mediathek… 😉
      https://www.arte.tv/de/videos/042949-000-A/overgames/

    • @ Martin Bauer
      "in welcher Energie moechten Sie und die Menschheitsfamilie in Zukunft gebettet sehen?"
      "Menschheitsfamilie" ist der Endpunkt der Entkernung des Begriffes Familie .
      Ist nun das Christliche, die Entstehung der Menschheit aus Adam und Eva, dem Glauben an das Eine und den Einen Gott und der klassischen Familie als Zentrum der Zivilisation
      nun völlig unter die Räder der jüngsten Geschichte geraten ,
      durch die bewusste Zerstörung funktionierender Strukturen durch die Globalisten Chaos in die Welt gebracht
      ist es nun nicht im höchsten Maß absurd den globalistischen Kampfbegriff "Menschheitsfamilie" zu verwenden ?
      Der Begriff Menschheitsfamilie ist hohl wie nur irgendetwas hohl sein kann und wenn dieses Hohle gefüllt werden sollte, sind es globalistische Machtinteressen mit ihrem Uberwachungs – und Kontrollwahn, die diesen Begriff füllen werden . Nur mit sehr viel Naivität kann man sich darüber hinwegtäuschen.

    • <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/martin/' rel='nofollow'>@Martin</a> Bauer

      Ich hätte nichts gesagt, wenn es tatsächlich nur eine Schwalbe gewesen wäre.

    • @ Butcher Boy.

      Ich schrieb, dass ich nichts gegen Frauen habe. Damit bin ich nicht Mysogynist. Punkt. Bitte lesen lernen.

      Es ist alles eine Frage der Perspektive, wenn es um sinnlose Meinungen geht. Viel weniger ist eine Frage der Perspektive, wenn es um die Wahrheit geht.

  17. nur so ergänzt… nach 1980 Geborene sind keine "klassischen DDR Bürger", wie die vorherigen West – Generationen es vielleicht noch im Kopf haben, von Menschen ihren Alters, oder älter. Die Menschen, nach 1980, in der DDR auf die Welt gekommen, sind womöglich noch anders sozialisiert, aber die Möglichkeit der mehrsprachigen Bildung für alle und das weltweite Reisen, ist ganz klassisch Deutsch (weder Ost/ noch West), sondern Deutsch. Auch im Westen fuhr man in den 80`ern mit seinen Eltern entweder an Ost- oder Nordsee, oder in die Berge oder ins Heimatland (Türkei/ Italien, Spanien etc.).

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