Die Eliten orientieren auf Krieg

Interview von Jens Wernicke mit Alexander Neu.

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Der Artikel erschient zuerst auf den NachDenkSeiten.de.

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10 Kommentare zu: “Die Eliten orientieren auf Krieg

  1. Ja es ist sehr benunruhigend was auf der Welt geschiet….. ich sage aber es gibt nur eine Möglichkeit den Krieg zu verhindern und das ist der Friede und die Liebe in unseren Herzen, jeder für sich, ist aufgerufen, in sich Frieden zu stiften. Denn nur wenn wir friedlich und zuversichtlich in die Gegenwart schauen, können wir Frieden unter den Menschen schaffen. Wir in unserem vom Reichtum getragenen Land, mit der Kraft die uns unser Land gibt, sind noch in der Lage die Situation zu retten. Wir sind einer der führenden Nationen auf diesem Planeten und können und müssen die Sittuation Retten. Es ist hoch an der Zeit das wir in die Handlung kommen und den Auftrag der im Grundgesetz formuliert ist, umzusetzen. Alle Macht geht vom Volke aus und eine verfassungsgebende Versammlung mit den entsprechenden Handlungsvorgaben ist unabwendbar. Für Protesthaltung ist es bereits zu spät. Es muss gehandelt werden. Die Einführung des Grundeinkommens für alle ist als friedenstiftnede Massgabe unabdingbar geworden. Die Einführung eines Menschenwürdigen Geldsystems ist zwingend gegeben, wollen wir den Weltfrieden wieder herstellen, müssen wir handeln, die Welt schaut auf uns und wartet darauf, dass wir Gestallten, wie Merkel und co, in einen Raum befördern, wo sie sich selbst verwalten….Völkermord und der Gestzesbruch müssen aufhören.
    Wir, das Volk, sind die einzigen, die es in der Hand haben Frieden zu stiften, Wir, das Volk, bestimmen wo es lang geht, Wir, das Volk, sind der Souverän, Wir sind die, die es bezahlen entweder mit unserem Leben oder mit dem neuen Geld. Noch können wir uns entscheiden…ava

  2. Man sollte das, was Teebeutel sagt, im Gedächtnis behalten. Einem Krieg geht stets die Feindbildschaffung voraus. Ich habe hier einen Artikel aus Welt online, in dem gezielt Desinformation zuungunsten Russlands betrieben wird – und ich habe zwei glatte Lügen entdeckt.
    Artikel:
    „München macht deutlich, wie tief das Misstrauen sitzt“ aus Welt online,
    http://www.welt.de/politik/ausland/article152207191/Muenchen-macht-deutlich-wie-tief-das-Misstrauen-sitzt.html

    In diesem Text befinden sich mehrere Sätze, die meiner Ansicht nach die Wahrheit verdrehen. Zwei Beispiele (aber es gibt noch mehr) :

    1. Zitat aus Welt online-Text: „…Mehrfach war in München zu hören, Russland setze die Flüchtlinge als Waffe gegen Europa ein, um den Kontinent zu destabilisieren.“

    Das scheint mir eine glatte Verdrehung der Tatsachen zu sein.
    Ein Telefon-Interview von Ken Jebsen mit Willy Wimmer, siehe hier:
    https://kenfm.de/kenfm-am-telefon-willy-wimmer-ueber-fluechtlinge-als-waffe-und-schliessung-von-ramstein/
    besagt ab ca. 7:40 etwas ganz Anderes. Willy Wimmer sagt da, dass die AMERIKANER die Migrationswaffe gegen uns (Deutschland) anwenden. Und außerdem auch gegen Syrien, denn sie schwächen damit Syrien, indem man aus Syrien die Finanz- und Bildungsschicht nach Deutschland lockt.

    Der Welt-Online-Text tut aber so, als ob Russland Hauptverantwortlicher für die Flüchtlinge sei. Damit soll in der Bevölkerung Stimmung gegen Russland gemacht werden.

    2. Zitat aus Welt- Online- Text: „…Dabei sind es die Russen, die in Manövern immer wieder Nuklearangriffe gegen westliche Länder proben und russische Generäle, die öffentlich über den präventiven Einsatz von Atomwaffen räsonnieren.“

    Soweit ich weiß, wurden letztes Jahr in Büchel in Deutschland moderne taktische Nuclearwaffen neu stationiert.

    Und besonders beunruhigen mich die Informationen aus diesem Dokument hier: http://www.wissenschaft-und-frieden.de/seite.php?artikelID=0220 aus dem Jahr 2003, Zitat daraus:
    „…Zweitens sind vorbeugende, präemptive Angriffe gemeint, Schläge, mit denen das Entstehen längerfristiger Bedrohungen verhindert werden soll…Selbst der Einsatz nuklearer Waffen wird durch die Bush-Administration nicht ausgeschlossen. Das wurde Anfang des Jahres deutlich, als der geheime »Nuclear Posture Review« an die Öffentlichkeit gelangte. Schon seit einigen Jahren beschränken die USA ihre nationale nukleare Einsatzplanung nicht mehr auf Staaten. Auch »Nicht-staatliche Akteure«, z.B. Terroristen oder transnationale Konzerne, die versuchen, sich Massenvernichtungswaffen zuzulegen, könnten Ziel eines Nuklearangriffs sein…“ Zitatende

    Das heißt doch im Klartext, dass die Idee, den präventiven Einsatz von Atomwaffen zu planen ursprünglich schon bei der Bush-Administration da war, also in den USA ALS ERSTES diskutiert wurde.

    Und nun wird in dem Welt-Online-Text so getan, als ob das eine russische Idee wäre. Das ist eine Desinformation bis hin zur Wahrheitsverdrehung, durch Weglassen wichtiger Infos.

    Und so etwas wirkt: Ich habe heute selbst erlebt, wie ein ganz normaler, friedlicher Mitmensch, der die Infos von Willy Wimmer und Wissenschaft und Frieden nicht kannte, nun ganz misstrauisch geworden ist gegenüber Russland und mich auf die Infos aus dem Welt online-Artikel hinwies, die ihm Angst vor Russland einflößten. Deshalb finde ich es wichtig, die beiden Sätze zu widerlegen.

    Mit freundlichen Grüßen

    A. Eberl

  3. Es ist einfach unerträglich, dass die Menschen in Deutschland und der Schweiz (bei Österreich weiss ich’s nicht), offenbar mehr Angst vor den Flüchtlingen und den Menschen, die da kommen, haben, als vor dem nächsten grossen Krieg, der unmittelbar vor der Tür steht.

    Gestern berichteten die Medien, die Nato würde nun einen „Marineeinsatz in der Flüchtlingskrise“ starten. Man merkt doch schon an diesem Terminus, dass hier etwas nicht stimmen kann. Und siehe da: Schaut man auf der Webseite der Nato nach, wie dieser „Einsatz“ (Auch das ein haarsträubendes Unwort) beschrieben wird, erfährt man ganz anderes, als die Zeitugen schrieben. Es geht weder um Rettungsmissionen, noch um ein zurücksenden der Flüchtlinge, was zwar ohne hin völlig falsch wäre, aber damit lassen sich Militäreinsätze in Europa traurigerweise gerade gut verkaufen. Da fragt gar keiner mehr danach, nur weil das Wort Flüchtlingskrise vorkommt und die Leute finden, da müsse man was dagegen tun.
    Nein, ich zitiere mal, was da nebenbei sonst noch so steht:
    „Ministers also agreed to step up NATO support for the international coalition to counter ISIL. “We agreed in principle to use NATO AWACS surveillance planes to backfill national AWACS capabilities,” said Mr. Stoltenberg. He noted that this decision will increase the coalition’s ability to “degrade and destroy the terrorist group ISIL, which is our common enemy.”
    (Link: http://www.nato.int/cps/en/natohq/news_127981.htm?selectedLocale=en)

    Es geht also um Syrien, wobei auch der IS ein Ablenkungsmanöver ist. Und die „Verteidigungsminister haben schon eingewilligt, wie immer erfahren wir’s erst danach. Man muss nur mal sehen, wer diese Leute sind (Valls, von der Bleien), absolute hardcore-Transatlantiker. Hier wird bereits der nächste Bündnisfall vorbereitet, so finden wir in den Nato-News vom 10.02. auch folgende Aussage:
    „NATO Defence Ministers agreed on an enhanced forward presence in the eastern part of our Alliance,” Secretary General Jens Stoltenberg said. The enhanced forward presence will be “multinational, to make clear that an attack against one Ally is an attack against all Allies, and that the Alliance as a whole will respond,” he stressed.“
    (Link: http://www.nato.int/cps/en/natohq/news_127834.htm?selectedLocale=en)

    Und ein solcher „Angriff“ – wie immer der Aussehen mag – vermutlich False-Flag oder er wird gleich ganz erfunden, wird richtiggehend herbeigesehnt von diesen Kriegsgurgeln.
    Die Entscheidungen an dieser Konferenz müssen beinflusst werden. Demonstrieren sie, die Minister sollten schon an der Anreise gehindert werden. Gleich den Konferenzort vom Strom abschneiden…

    Es muss jetzt etwas passieren! Ich hab‘ vielleicht leicht reden aus der Schweiz (hier pennen die Leute noch viel tiefer als in Deutschland), aber man muss einfach sehen: Ein Krieg mit Russland – und der wird hier vorbereitet – wird nicht in den Alpen stattfinden!

    Viel Glück wünsch‘ ich uns allen.

  4. Zum fairen vs. freien Markt: Die simple Realität zeigt eigentlich zwei wesentliche Dinge, die sowohl die pseudoliberalen arbeitgebernahen ‚Marktradikalen‘ als auch die Gegner des freien Marktes aus dem linken Lager widerlegen.
    Zunächst einmal ist freier Markt per se se alles andere als das regellose Wildwestszenario als das es von manchem dargestellt wird. Markt har vielmehr genaue Regeln, das sehen Sie auf jedem Wochenmarkt, wie gut das alles organisiert ist. Und bei jedem Markt, auch beim freien Markt, ist der Staat als Kontrollinstanz direkt beteiligt. Alleine schon, um sicherzustellen, dass bezahlt wird und Diebstahl verfolgt wird, aber auch, um Mindeststandards zu regeln, um Ressourcen zu regeln (wer hat welchen Stand auf dem Wochenmarkt etc.). Wenn Arbeitgeberlobbyisten von angeblichem ‚Markt‘ reden, aber Wildwest meinen, wollen sie antiliberale Propaganda machen, um wirklich freien Markt (an dem große Arbeitgeber oft gar nicht interessiert sind) schlechtzumachen.
    Und andererseits: Sie sehen es tagtäglich, dass der freie Markt sehr wohl sogar fair funktioniert. Zum Beispiel an solchen Dingen wie dem Brotpreis. Dieser ist exakt so, und zwar ohne jeden Staatseingriff (oder gibt es ‚Brotpreisgesetz‘?), dass sich auch Ärmere gutes Brot leisten können. Es findet also gerade auch bei freier Marktwirtschaft eine soziale Angleichung statt, sogar ohne Staatseingriff. Das zeigt einfach die tägliche Realität. Wo es Mangel gab und gibt, zeigt auch die Realität: Das sind meistens ausgerechnet die kommunistischen Diktaturen, die den Markt zwangsweise manipulieren oder gar zerstören.

    • PS: Es hat sich auf jeden Fall herausgestellt, dass es auch und gerade im Sinn der Fairness funktioniert, wenn der Staat eine Sozialhilfe, die bedarfsorientiert ist (also gerade kein ‚Grundeinkommen‘ ist) völlig unabhängig vom Markt leistet und in die Märkte selbst möglichst nicht eingreift. Das widerspricht meines Erachtens aber keinesfalls der Marktfreiheit, wirkt aber dennoch insgesamt regulierend.

    • Es gibt keine. Und das wäre auch die Aufgabe der Frontex, auf keinen Fall jene der Nato. Das ist ein Ablenkungsmanöver.

  5. Auch in diesem Artikel wird die Beendigung einer ’neoliberalen Globalisierung‘ gefordert. Das sehe ich aus mehreren Gründen ganz anders. Die aktuelle Außenpolitik des Westens hat nämlich unter anderem das Problem, dass sie ja gerade NICHT neoliberal im eigentlichen Sinne ist, und insbesondere überhaupt nicht liberal in ihrer Wirkung. Gerade Linke kritisieren ja mit einigem Recht, dass die Märkte manipuliert werden (insbesondere in Afrika und im Mittleren Osten) und es ist offensichtliche Tatsache, dass wir als westliches Bündnis zu diesem Zweck mit krassen islamistischen Diktaturen paktieren (Beispiel Saudi-Arabien). Auch in Afrika werden einige mehr als dubiose ‚unabhängige‘ Unterdrückungsregimes kritiklos unterstützt (z.B. Äquatorialguinea). Alleine schon die Marktmanipulation durch Staaten an sich ist nicht neoliberal, denn sie richtet sich ja explizit GEGEN freien und fairen Markt. Und wenn man in diesem Zuge auch noch mit Diktaturen paktiert, ist diese Politik nicht einmal mehr überhaupt irgendwie liberal zu nennen. Warum werden die Neocons (Neokonservative, nicht Neoliberale) so selten beim Namen genannt?
    Insgesamt denke ich überdies, dass gerade auch freier Markt ein ganz wichtiger Faktor für Friedenssicherung ist. Wenn zwischen Ländern freier Handel besteht, sinkt natürlich die Gefahr des Krieges. Wo ich allerdings zustimme, ist, dass das natürlich auch für die Beziehungen mit Russland gilt. Schon die Sanktionen gegen Russland treffen genau die Falschen, nämlich deutsche und russische Unternehmen, die an der Politik und ihren Fehlern ggf. unschuldig sind.
    Ich bin mir deshalb auch alles andere als sicher, ob alle ‚Eliten‘ für Krieg sind. Leider haben einige Wirtschaftslobbyisten, die nur die Interessen ihrer Klienten bzw. ihrer eigenen Firmen vertreten, in den USA mehr als ganze Arbeit geleistet und daher haben sie einen enormen Einfluss sogar auf die Militärpolitik. Aber das sind keineswegs alle wirtschaftlich Tätigen und auch nicht alle vermögenden Unternehmer (wobei für mich Geld nicht gleich ‚Elite‘ ist).

    • Bitte beachten Side dass die Bedeutung und Anwendung eines Begriffes dem Wandeln unterworfen ist.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Neoliberalismus

      Anstatt eines freien Marktes, bevorzuge ich einen fairen Markt. Die Freiheit wird schnell zum „Recht des stärkeren“, wenn Verantwortungslosigkeit einhergeht mit Deregulierung.

    • Ich persönlich sehe Wikipedia bei allem, was auch nur entfernt mit Politik zu tun hat, inzwischen nicht mehr als verlässliche Quelle an. Die Idee des Neoliberalismus, des ’neuen Liberalismus‘ hat Milton Friedman recht prägnant dargestellt, obwohl ich persönlich seinen politischen Ansichten zu Mindestlohn und Negativsteuer nicht zustimme.
      Es geht darum, eine Gesellschaft zu haben, die möglichst allen möglichst viel Wahl in allen Bereichen lässt. Das ist in schärferem Gegensatz zum Konservatismus als es oft aussieht (weil Konservative meist alle möglichen Dinge vorschreiben lassen wollen, meines Erachtens BENEIDEN viele Konservative in Wirklichkeit Islamdiktaturen, und weil viele Konservative dem Staat in Wirklichkeit sehr viel zutrauen, nämlich z.B. über Leben und Tod, Schuld oder Unschuld zu entscheiden (Todesstrafe)), und der echte Neoliberalismus ist eindeutig näher an dem, was viele Linke wollen, als es oft dargestellt wird. Wesentlich ist die Existenz freien Marktes, die Möglichkeit des privaten Eigentums an Produktionsmitteln und Geldwirtschaft inklusive uneingeschränktem Bargeldverkehr natürlich. Fehlt eines dieser drei Kriterien, ist die Gesellschaft bereits so unfrei, dass sie mit Sicherheit eine Diktatur ist. Das hören viele Linke natürlich nicht gern, ist aber meines Erachtens schlicht wahr. Der Umkehrschluss gilt aber nicht. Freier Markt, Privatwirtschaft und Geld bedeuten noch keine freiheitliche Gesellschaft, Saudi-Arabien wäre z.B. auch dann nicht freiheitlich, wenn man dort Alkohol kaufen könnte (was so ziemlich die einzige Markteinschränkung dort ist).

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