KenFM im Gespräch mit: Ernst Wolff („Finanz-Tsunami“)

Geld regiert die Welt!

Banken-Kartelle sind längst die eigentliche Macht auf diesem Globus. Das, was die großen Finanzdienstleister seit Jahrzehnten als FIAT-Money auf den sogenannten „Märkten“ imitieren, hat spätestens seit 1971 keinerlei Bezug mehr zu echten Werten. Als US-Präsident Nixon, nach der enormen Verschuldung während des Vietnamkriegs, die Golddeckung des Dollar aufgab, zog die Regierung endgültig vom Weißen Haus in die Wall Street um.

Banken sind inzwischen so mächtig, dass einzelne Banker heute per Mausklick Summen bewegen können, die deutlich größer sind als die Mittel, die mittlere Staaten im Jahr erwirtschaften. Mit solchen Hebeln ausgestattet, können Großbanken im Verbund jeden politischen Gegner in die Knie zwingen, der nicht nach ihrer Pfeife tanzt. Derartige Machtspiele sind dennoch selten geworden, denn die Drehtür-Politik der Finanzinstitute ist wesentlich effektiver. Längst sind unsere politischen Entscheider in den Regierungen von „Beratern“ umstellt, die direkt aus dem Bankensektor stammen. Mario Draghi, der heute die EZB kontrolliert, stammt direkt von Goldman Sachs. Zufall?

Mit dem Aufheben des Glass-Steagall-Act aus dem Jahre 1932, wurde die strikte Trennung zwischen klassischem Bankgeschäft und Investmentbank wieder aufgehoben. Hatte man aus den Fehlern der Weltwirtschaftskrise nicht gelernt? Oder war Bill Clinton, als der das Gesetz von damals in die Tonne warf, einfach gedanklich bei Monica Lewinsky? Wir wissen es nicht. Was wir wissen ist, dass selbst der Crash von 2008 am Selbstbedienungs-Charakter des Systems nichts geändert hat.

Gewinne werden privatisiert, Verluste verstaatlicht. Schon kurz nach dem Crash, ausgelöst durch die Bank Lehman Brothers, wurden wieder astronomische Boni bezahlt und entstanden wieder neue „Finanzprodukte“, die nur dazu geschaffen wurden, um auf den Spieltischen der Großbanken unüberschaubare Spekulations-Blasen zu schaffen.

Unser Geldsystem ist eine Munitionsfabrik, in der es zu Gewohnheit, ja zu Bedingung geworden ist, rund um die Uhr zu rauchen, will man ganz oben mitspielen. Das kann nicht ewig gut gehen. Die nächste Krise ist so sicher wie ein Waldbrand im Hochsommer, wenn eine glühende Zigarette unachtsam im Unterholz entsorgt wird. Wer glaubt, nur weil er bis zum Hals im Wasser steht, Feuer könnte ihm nichts anhaben, der verdrängt, dass nicht nur der Wasserspiegel permanent steigt, sondern die Dreiecke, die ihn umkreisen, zu den Haien gehören, die sich überall tummeln. Um uns baut sich ein erneuter Finanz-Tsunami auf, dessen Wirkung alles Bisherige übersteigt, zumal die Mittel der Bankenrettung 2008 vollständig verbraucht wurden. Dieser Kahn hat schlicht kein einziges Rettungsboot mehr!

Was erwartet uns? Wie dicht stehen wir an der Klippe? Und warum erfahren wir über den erbärmlichen Zustand unseres Geldsystems kaum etwas? Was früher im Kleingedruckten unterging, wird heute durch das Erschaffen von medialen Nebenkriegsschauplätzen geleistet. Man verkauft uns für blöd. Durch die Bank und mit den Medien.

KenFM spricht mit Ernst Wolff über den Status Quo unseres Geldsystems und nimmt dabei keine Dollar-Note vor den Mund. Nach seinem Bestseller „Weltmacht IWF“ legt Wolff jetzt mit „Finanz-Tsunami: Wie das globale Finanzsystem uns alle bedroht“ noch eine Schippe drauf. Wer die Nerven hat, sich den Konsequenzen der „Märkten“ zu stellen, sei vorab gesagt: das Interview wird ihn erzürnen. Menschen, denen ihr Arzt empfohlen hat sie mögen sich schonen, sollten sich diese Ausgaben von KenFM im Gespräch sparen.

Inhaltsübersicht:

00:00:24 Das neue Buch: Finanz-Tsunami, ein Lehrbuch in Kapiteln

00:02:06 Das Ende des klassischen Finanzsystems

00:04:04 Historischer Diskurs: Was ist Geld?

00:07:37 Was ist eine Investment-Bank?

00:09:11 Die Wurzeln des Bankensystems liegen im Wilden Westen

00:15:11 Entstehung des Federal Reserve System, auch FED genannt

00:20:19 US-Banken finanzieren den 1. Weltkrieg

00:25:07 Kredite als Destabilisierungsfaktor in den USA & Europa 1914 – 1945

00:32:15 1945: Bretton-Woods Währungsordnung versus Triffin-Dilemma

00:38:12 Wer gegen der Dollar opponiert, bekommt Probleme

00:42:27 Der Beginn des Petro-Dollars und des IWF

00:47:28 Finanzkrisen der 70er bis 90er, neue Wege werden benötigt

00:52:19 Finanzderegulierungen mit Unterstützung der Politik

01:00:42 Bürger müssen kritischer werden, sich informieren, sich wehren

01:16:23 Finanzzusammenhänge aus den letzten 100 Jahren

01:32:23 Wann kommt die große Tsunami-Welle?

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161 Kommentare zu: “KenFM im Gespräch mit: Ernst Wolff („Finanz-Tsunami“)

  1. Der Mensch ist in der Evolution das höchst entwickelste Lebewesen, d.h. mit dem koplexesten Fähigkeiten- Sortiment.
    Das bedeutet aber nicht, dass es deshalb wahllos alles ungestraft ausprobieren und tun und lassen kann, was es gerade mal so möchte. Im Gegenteil bedeutet es, dass es geistig an sich zu arbeiten hat und immer wieder seine Sehnsüchte und Begierden zu justieren hat zum Wohle der Gesamtheit. Es trägt Verantwortung für das Leben in der Welt. Die geeignete Verfassung dafür ist immer wieder die allumfassende Liebe und die Achtung vor dem Leben. Wenn dieses komplexe Körper-Geist-Wesen nicht ständig an sich selbst arbeitet und sich so nicht selber weiterentwickelt, dann wirkt es sich zerstörerisch gegen das gesamte Leben aus, auch gegen sein eigenes und wird letztendlich zum Monster, wie wir das besonders krass bei den sog. „Satanisten“ beobachten können, die sich als Banker nur noch der Macht und dem Geld verschrieben haben.

    • @ AHIMSA
      Guten Abend !
      Es kommt hier im Forum sicher auch immer wieder zu Missverständnissen, weil.nicht ausführlich genug argumentiert und kommuniziert werden kann ( würde auch den Rahmen sprengen …).

      Schönen Abend 🙂

    • Hallo,

      wie kann man denn bei so einem aufschlussreichen und umfassenden Gespräch ans essen denken? Ist das so ne Art Ablenkungsbot, um das Forum zu sprengen? Da fällt es mir sehr schwer nicht unhöflich zu werden.
      Auch du lebst in Widersprüchen. Zum Beispiel lebst du in einem Haus, welches Leute gebaut haben, die hart dafür arbeiten mussten um es zu errichten. Diese essen billiges Fleisch, zum Einen weil sie sich meist kein teures leisten können und zum Anderen weil man ohne Fleisch nicht so leistungsfähig ist, um bei richtiger Arbeit zu bestehen.
      Probier es mal aus.

    • So inkompetent zur Problematik „blutige Ernährung“ kann nur jemand schreiben, der entweder niemals einen Gedanken an die Zusammenhänge verschwendet hat, oder dafür bezahlt wird, dass er hier so einen Blödsinn schreibt.
      So ganz nebenbei wird hier die falsche Mär vom Fleisch als „ein Stück Lebenskraft“ wieder aufgewärmt. Man hat nach Ausgrabungen die Knochen der ehemaligen Gladiatorenkämpfer wissenschaftlich untersucht und festgestellt, dass sie sich ausschließlich von Pflanzenkost ernährt hatten. Der stärkste Mann Deutschlands Patrick Baboumian ist Veganer und konnte seitdem seine Kraftleistungen noch erheblich steigern. Es gibt auch viele andere bekannte Hochleistungssportler, teils Weltmeister in ihrer Disziplin, die Veganer sind. Außerdem gab es Anfang des 20. Jahrhunderts vergleichende Testwanderungen, die von Ernährungsforschern durchgeführt wurden mit dem Resultat, dass ausnahmslos diejenigen bessere Leistung bei besserer Kondition gebracht hatten, die ausschließlich vegane Kost als Proviant dabei hatten.
      Das ist alles nachweislich bekannt und jeder kann das im Netz recherchieren oder in Büchern nachlesen.

  2. Gute Analyse, interessante Infos. Herr Wolff hat da einen guten Job abgeliefert.

    Es gibt da nur einen kleinen, aber alles entscheidenden Haken, den auch Herr Wolff et.al. nicht ablösen – können:
    Die Geschichte des Geldes ist der rote Faden, aus dem unsere Historie gewoben wurde.
    Es fängt bei den ersten Viehzüchtern vor 10.000 Jahren an (Kapitalismus Tempelopfer, später in Form symbolischer Rinderköpfe = Hekatomben = 100-Rinder-geltendes (gültig = Geld) -Symbolmetall) und ist die Leit- wie Leidwährung seitdem.
    Dieses historische Gewand muss sozusagen komplett ausgezogen werden, damit man sich systemisch neu kleiden könnte.
    Und diese Preisfrage beantwortet niemand – auch nicht Hörmann, Gesell und schon gar nicht bitcoin usw.
    Kapitalismus ist Krieg um die Köpfe, weil die Anzahl der Köpfe, die einem gehören, die Machtbasis ist – siehe beispielhaft Rinderbarone des Wilden Westens.
    Das bedeutet zwingend logisch, dass auch ein demokratisches System keine Alternative zu bieten hat, denn gerade hier wird ja auch noch freiwillig Macht delegiert und so der systematisierten Selbstentmachtung das Tarn-Mäntelchen der Volkssouveränität übergezogen, Alberich hätte sich totgelacht.

    Solange also Hierarchien, gleich welcher Art existieren, gibt es keinen Ausweg aus dem Dilemma.
    Denn ‚Hierarchie‘ (Herrschaft des Geheiligten) besagt ja nichts anderes als dass etwas höher eingestuft wird als man selbst und dieses verehrt, geheiligt und ihm ein Opfer dargebracht werden muss!?
    Aber schon die ersten Tempeltaler kamen nur den sie verwaltenden Priestern zugute 🙂

    Solange also Menschen ihre ganz persönliche Souveränität freiwillig opfern für ihren Glauben an etwas, das angeblich über ihnen selbst steht, solange wird es Mächtige geben, die dieses Opfer gerne entgegen nehmen und missbrauchen i Austausch gegen Glaubens-Tand! Und das bezieht sich keineswegs nur auf den religiösen Glauben!
    ‚Demokratie‘, ‚Gerechtigkeit‘, ‚Freiheit‘, ‚Rente‘, ‚Arbeitsplätze‘ – all das sind auch Glaubenseinheiten – virtueller Tand für das eigene Unterpfand.

    Autonomie, Autarkie, Anarchie sind nicht umsonst maximal verteufelt in diesen Systemen, weil sie den einzigen Ausweg aus diesen darstellen – quasi die Lücke im Sicherheitszaun, wo die Rindviecher das Weite suchen.

    Man unterschätze dabei aber nicht die oftmals durchaus freiwillige Abhängigkeit sehr vieler, die folgerichtig diesen Begrifflichkeiten abhold sind und ihre Abhängigkeit schätzen und keineswegs gegen die damit verbundenen Risiken und Unannehmlichkeiten eintauschen wollen.
    Gibt’s auch bei Rindern, nebenbei, die lieber wieder in den Stall trotten als in der ‚freien‘ Natur ihr Auskommen selbst zu suchen.

    Es wird gerne z.B. der ‚Deutsche Wald‘ romantisiert und darüber in verklärenden Mythen geschwelgt.
    Wer mal nur den einzigen halbwegs echten Wald aufgesucht und durchmessen hat – den Bayerischen Wald, dort wo er naturbelassen ist – der wird schnell von seinen verklärenden Spintisiereien geheilt.
    Im Kölner Stadtwald sind aber natürlich lauter ‚Naturliebhaber‘ unterwegs, jaja!

    In dieselbe Sparte reihen sich nahtlos all diejenigen Vorschläge ein, die gerne ein neues System hätten – wie neue Klamotten, aber bitte von H&M oder Kik. Wenn man denen ein Schaf und Schere und Spinnrad hinstellte, würden die einem einen Vogel zeigen 😉

    All das Finanzgerede ist zivilisatorisch-systemisch dem Versuche gleichend, einem Menschen alle Blutgefäße zu entnehmen und zu erwarten, dass er weiter so funktioniert wie vorher.
    So wenig, wie es einen Menschen ohne Blutgefäßsystem gibt, so wenig eine Zivilisation ohne Geldsystem.
    Wer also das Geld abschaffen will, weil er den Quatsch leid ist (was ich gut verstehen kann), der muss damit leben, dass er auch Zivilisation abschaffen muss.
    Denn die ‚Bürgerlichkeit‘ ist eine hierarchische Organisationsform, deren Hierarchie sich durch Machtunterschiede, –
    ausgedrückt in Verfügbarkeit von Boden, Geld und Wissen -, manifestiert.
    Da mindestens Boden und Geld korrelieren, wie sich unschwer nachweisen lässt, würde also allein das Wissen als hierarchisches Machtstrukturmittel übrig bleiben – mit denselben Folgen wie vor über 10.000 Jahren, als die eine (astronomische) Wissenselite Hohepriesterstatus erlangte und für sich die Privilegienwirtschaft erfand und damit letztlich das Geld etc.
    Das Schwungrad der Geschichte hätte dann also nur eine Umdrehung vollendet und zur nächsten angesetzt.

    Jedem MUSS klar sein, dass es entweder nur mit Geld weiter geht (was also prinzipiell gar nichts ändern würde) oder das Geld quasi abgeschafft werden müsste (was wiederum völlig aussichtslos ist, da entsprechende Versuche von denen, die es besitzen und daraus ihre gewaltige Übermacht schöpfen, locker konterkariert werden können!).
    Es ließen sich sicherlich die eine der andere Alternative denken, aber was denkbar ist, ist noch lange nicht realistisch machbar.

    Die geistige Unreife, Unmündigkeit zuvieler (unabhängig von irgendwelchen bildungsbezogenen Statús!) verhindert das wirkungsvoll.
    Unreife und Unmündigkeit eben zu Autonomie, Autarkie, Anarchie wohlgemerkt.

  3. Hier sagte jemand in Bezug auf das mediale Schweigen über die rituellen Kindermorde in Kreisen der Finanzelite „wer schweigt, stimmt zu“. Wie wahr! Aber gleichzeitig beteiligen sich die selben Menschen, die sich hier darüber aufregen, selber an den ununterbrochen ablaufenden rituellen Massenmorden an Tieren! Und das sogar noch essend und geniessend! Da kann ich nur noch sagen: HOMO SAPIENS QUO VADIS ?

    • Ja, Massentierhaltung ist schlimm, da wird Ihnen wohl jeder recht geben. Wenn ich ab und zu meine Rinderrouladen beim Metzger hole ( wo ich weiss, dass die Tiere in der Nähe aufgewachsen und geschlachtet wurden ) – bin ich dann aus Ihrer Sicht schon mit einem Bein drin im rituellen Ritus, d.h. muss ich mich irgendwie angesprochen fühlen ?

      Bitte ein bisschen differenzieren.
      Es ist die ( Tier- Agrar- Textil- Pharma- ) Industrie, die alles zum schlechten sich entwickeln lässt. Wenn wir wieder mehr regionale Landwirtschaft/Tierhaltung bekommen würden, wäre das Fleischessen für viele sicher nicht mehr so „ekelbesetzt“. Das hat die Massentierhaltung angerichtet.
      Vieles von den veganen Zutaten kommt aus allen Ecken der Welt. Man sollte sich von dem ernähren, was in der Region wächst, finde ich. Und spätestens wenn irgendwann die Märkte zusammenbrechen, muss man davon auch satt werden ( meine Oma hatte nach dem Krieg eine Sau im Schuppen und etwas Gemüse im Garten – so kam man durch )

    • Sie wollen sich mit der gesamten Problematik gar nicht erst auseinander setzen, wie so viele andere auch. Es soll alles so weiter laufen, wie bisher, nur nicht ganz so eklig für den Verbraucher. Und um auch in Zukunft nicht weiter drüber nachdenken zu müssen, wird sich einfach an die alt hergebrachte Tiervernutz – Tradition gehalten, die uns zu diesen unhaltbaren Zuständen erst hin geführt hat. Wenn die ganzen alten Traditionen und Rituale so positiv zielführend wären, wie Sie glauben, warum haben sie sich dann so katastrophal ausgewirkt und verwüsten die ganze Welt?
      Es ist auch nur ein Vorurteil, dass man regional nicht von Pflanzenkost leben könne. Überall kann gesundes Obst und Gemüse angebaut werden, wenn es denn wirklich gewollt ist. In der Tierzucht ist mitnichten alles regional, was die Tiere als Futter bekommen und womit sie behandelt werden. In der Schweinezucht verwendet man jetzt z.B. das Blut, das in Argentinien in Stutenfabriken schwangeren Stuten abgezapft wird. Und die meisten Tiere bekommen Gensoja oder Genmais zu fressen, der auch nicht regional ist. Ja, klar beteiligen Sie sich mit dem Fleischessen an dem ganzen ununterbrochenen Blutvergiessen in der Welt mit allen Konsequenzen. Nur weil Sie damit zur Mehrheit gehören, muss es ja nicht zwangsläufig das Richtige sein, oder ?

    • Es freut micht, Sylvia, dass es auch hier noch denkende Menschen gibt.
      Wenn der Mensch kein Fleisch essen sollte, dann würde er es wohl nicht verdauen können. (Punkt)

      Wo und wie das Fleisch wächst, ist eine andere Geschichte.
      Pflanzen haben genau den gleichen „Leidensweg“ wie Tiere, bevor sie in unseren Mägen landen. 😉

      Ich sehe das Grundübel nicht im verzehren von Nahrung – es ist wohl vielmehr ein Ausbeuten und dadurch ein Zerstören unserer Lebensgrundlage(n)….

    • Wer die Zusammenhänge zwischen der immer noch mehrheitlich akzeptierten unaufhörlichen Tierqälerei und dem Zustand der menschlichen Psyche nicht sehen will, dem kann ich auch nicht helfen. Und dies ist ja nur ein Aspekt, der sog. „ethische“. Die medizinischen, ökologischen und ökonomischen Aspekte kommen ja noch dazu.
      Es gibt keinen einzigen vernünftigen Grund, warum wir uns über den Umweg Tier ernähren sollten.

    • Schual: Und Menschenaffen, sind das für Sie auch so etwas wie Pflanzen? Und Menschen, sind das Ihrer Meinung nach nicht auch so etwas wie Pflanzen? Warum kann man denn Ihrer Meinung nach nicht auch Menschen essen oder versuchsweise vergiften? Würde mich mal interessieren.

    • @ AHIMSA Wer sind Sie überhaupt, dass Sie sich anmaßen Andere helfen zu müssen, die überhaupt nicht nach Hilfe erfragen? Wahrscheinlich sollten Sie sich erstmal selber helfen indem Sie alle Sinne öffnen und wahrnehmen, dass es eine natürliche Ordnung gibt die über alles steuert und der Mensch mit seiner gewissen autarken Entwicklung dazu beisteuern kann, diese aufrecht zu erhalten, ABER NIEMALS die natürliche Ordnung STEUERN KANN.
      Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert die sich in Wahn und Versessenheit verwandeln.

    • Wo beginnt für solche Argumentierer wie Sie denn Lebensverachtung, wo Rassismus? Wenn von Ihnen zwischen Pflanzen und Tieren hier kein Unterschied gemacht wird, warum dann zwischen Tieren und Menschen, die evolutionär unvergleichlich viel enger beiieinander sind? Es gibt nur 2 Möglichkeiten für Argumente wie Ihres: Entweder wird gewissenlos und ganz bewusst gelogen, oder das klare, logische Denkvermögen und das Empfindungsvermögen ist schon erheblich eingeschränkt.

    • Mein letztes Komment galt noch Schual.

      Son Snow: Helfen möchte ich von Herzen gern den Hilflosesten und den Missbrauchtesten dieser Welt und damit gleichzeitig letzterer.

    • ich möchte noch anmerken –
      eigentlich bin ich hier im Forum eine „stille Mitleserin“. Ich hatte mich zu meinem Kommentar ( auf den Originalkommentar von AHIMSA ) nur hinreissen lassen , weil er scheinbar mühelos den Bogen spannte von ( angeblich ) „rituellen Kindermorden in Kreisen der Finanzelite“ hin zum „ununterbrochen ablaufenden rituellen Masenmorden an Tieren“. Und da wurde für mich der Bogen ziemlich überspannt.
      Bei der Frage „Ist es ethisch vertretbar, Tiere zu töten um sie zu essen ?“ tun sich anscheinend oft unüberwindbare Gräben auf. Für MICH ist es jedenfalls ok, ab und zu Fleisch zu essen ( vom Bio-Bauern ) . Wenn ich dafür von jemandem wie AHIMSA fast kriminalisiert werde ( „Fleisch essen heisst Gewalt akzeptieren „) , ärgert mich das , aber ich kann es wohl nicht ändern. Soll er sich auf der Seite der Guten fühlen.
      Und nochmal: das Problem / der „Gegner“ sollte die Tier-Industrie sein, nicht der gelegentliche Fleischesser. Die Massentierhaltung und der Fleischexport der Überproduktion müssen aufhören, dafür wieder mehr regionale Landwirtschaft ( mit Tierhaltung ).

    • Wieso denn kriminalisiert, Sylvia? Das Quälen und „Warmschlachten“ uns wehrlos ausgelieferter hoch empfindsamer Lebewesen ist doch in dieser Menschengesellschaft schon seit vorbiblischen Zeiten durchgehend völlig legal und nach römischem Recht sind Tiere Sachen und keine Lebewesen. In diese Gesellschaft passen Sie doch nahtlos rein.
      Kriminalisiert werden jetzt dagegen Veganer/innen, die ihre Kinder auch vegan großziehen. Die Fleischindustrie fürchtet nämlich, dass dadurch der unwiederbringliche Beweis geliefert wird, wie ungesund das Fleischessen ist.
      Das darf natürlich nicht sein. Es geht um Macht und Geld, womit wir wieder voll beim Blogthema sind.

    • @ AHIMSA Haben Sie vielleicht daran gedacht bzw. verinnerlicht, dass es für andere Menschen auch eine Qual ist, Ihre ganzen oberflächlichen Pauschalisierungen sowie Generalisierungen zu erdulden?
      Entweder merken die veganische Community das nicht, oder es macht ihnen einen Höllenspass alles über einen Kamm zu ziehen.

    • Blutvergiessein ist und bleibt Blutvergiessen. Da gibt’s nicht’s dran zu rütteln. Höllenspass? Mein Gott sind Sie blind.

    • Hallo Sylvia

      **“Und nochmal: das Problem / der „Gegner“ sollte die Tier-Industrie sein, nicht der gelegentliche Fleischesser. Die Massentierhaltung und der Fleischexport der Überproduktion müssen aufhören, dafür wieder mehr regionale Landwirtschaft ( mit Tierhaltung ).“**

      Das sehen die Veganer aber anders. Die Massentierhaltung gibt es ja nur weil es Fleischesser gibt…

    • Es geht doch tatsächlich darum, unser Leben so gewaltfrei wie möglich zu gestalten und so wenig wie möglich Leiden zu verursachen. Wenn dazu jeder Mensch bereit wäre, könnte die Welt geheilt werden.
      Traditionen kann jeder denkende, fühlende Mensch ablegen, weil er die Begabung zur Einsicht hat. Dass die Akzeptanz des rituellen Tiere-Tötens eine umfassend negative Auswirkung auf die gesamte Geistesverfassung der Menschheit hat, ist nicht nur die Idee der heutigen Veganer, sondern sie ist uralt und mit unzähligen Zitaten großer Denker unserer Menschheitsgeschichte dokumentiert.

    • Und die Friedhofslogik zieht ihre Kreise: „Es freut micht, Sylvia, dass es auch hier noch denkende Menschen gibt.
      Wenn der Mensch kein Fleisch essen sollte, dann würde er es wohl nicht verdauen können. (Punkt)“ Schrieb jemand, der die „Schu(a)l“ nicht lang besucht haben kann, denn das zeigt sich vor allem an der Verbindung von Ignoranz und Anmaßung.
      ihre Argumentation sieht, auf andere Bereiche übertragen, in etwa so aus: Da ich Lungen habe und einatmen kann, ist es natürlich, daß ich rauche.
      Da ich Venen habe und es diese schönen Spritzen gibt, die auf Bäumen wachsen, ist es normal, ein Junkie zu werden.
      Da ich Hände habe und Messer und Äxte herstellen kann, ist es natürlich, Kriege zu führen und zu töten.
      Da der Mensch Atombomben entwickeln kann, ist es normal, daß er sie auch herstellt und anwendet.
      Ein bißchen übertrieben zur Veranschaulichung.

      „…weil (sie) scheinbar mühelos den Bogen spannte von ( angeblich ) „rituellen Kindermorden in Kreisen der Finanzelite“ hin zum „ununterbrochen ablaufenden rituellen Masenmorden an Tieren“. Und da wurde für mich der Bogen ziemlich überspannt.“

      Zunächst einmal ist es kein „angeblich“, sondern Fakt.

      Und zweitens wurde der Bogen nicht überspannt, sondern der Pfeil traf genau denjenigen, der den Bogen in die Hand nahm.
      Im Indischen sagt man Karma da zu, im Christlichen „Was wir säen, das werden wir ernten“, und ganzheitliche Naturwissenschaftler haben längst herausgefunden, daß die Initiatoren von Impulsen und Krafteinwirkungen in die Effekte der Impulse eingebunden sind und ihre eigenen Kräfte (und Schandtaten) früher oder später zu erleiden haben werden.

      Der Buddhismus, als die, meines Erachtens im Augenblick am höchsten entwickelte Weisheits- und Lebenslehre, kümmert sich nicht zufällig um das Wohlergeben ALLER Lebewesen. Der höherentwickelte Mensch weiß, daß er selbst keinen Frieden haben wird, so lange er tötet; direkt, oder indirekt durch Fleischessen.

      Fleischessen heißt, Gewalt akzeptieren. Fleichessen heißt, Kriege am Laufen halten. (Aber gleichzeitig alle Register zu ziehen, jene, die auf diese Tatsache aufmerksam machen, als gewalttätig zu diffamieren. (König OH. ich muß mich zurückhalten, mich nicht zu übergeben, wenn ich auch nur in die Nähe Ihrer verbalen Ausdünstungen gerate. Habe hier nur versehentlich etwas von Ihnen gelesen, da es um die richtige Nahrung geht; normalerweise überspringe ich alles, was Sie schreiben, inzwischen vollständig, was wie eine große Erleichterung im Mitverdauen ist.))

      Fleischessen heißt, an der Dumpfheit in meinem Geist festzuhalten und nicht wirklich wissen und spüren zu wollen, was ich tue und was die Hauptursache für den Zustand der Welt ist, gegen deren Ungerechtigkeiten ich mit dem Messer und der Axt in der Hand großsprecherisch und selbstherrlich ankämpfe, ohne sie überhaupt als Tötungswerkzeuge anzuerkennen – nein, sind nur Schnitzmessser und Stricknadeln, bildlich gesprochen.

      istud, quod tu summum putas, gradus est. Seneca

      Was Du für den Gipfel hältst, (oh denkender Mensch), das ist nur eine Stufe.

      Ohne Verzicht auf die Gewalt, wir der Mensch die nächste Stufe nicht erkimmen.
      Vielen von denen, die ich hier habe schreiben sehen, möchte man gönnen, im nächsten Leben als eines dieser bedauernswerten Tiere wiedergeboren zu werden.

    • @ Rayo Nur einige Fragen zum Buddhismus, da Sie sich sehr weit aus dem Fenster lehnen und glauben die Weisheit mit den „gelesenen“ Büchern gefressen zu haben.
      Waren Sie in einem Land geboren in dem der Buddhismus hauptsächlich praktiziert wird, bzw. sind sie dort aufgewachsen und somit in Ihrem Alltag damit in Berührung gekommen?
      Haben Sie in verschiedenen Tempeln des Buddhismus aufgesucht und mit den Ordensbrüdern gesprochen bzw. danach gefragt wie es sich mit Fleischkonsum und Gewalt in Zusammenhang liegen?
      Welche Strömung des Buddhismus meinen Sie? Wenn Sie wie AHIMSA den Buddhismus verallgemeinern bzw. alle Strömungen über einen Kamm scheren, dann ist das auch nur träumerisches Geschwätz Ihrer missionarischen
      Verdrehung von Tatsachen.
      Lassen Sie in Zukunft die Argumentation des Buddhismus aus Ihrem missionarischen Kreuzug heraus, weil Sie auf unverschämterweise eine Glaubensgemeinschaft sowie deren Kultur durch Ignoranz in Miskredit bringen.

    • Sohn des Schnees, bitte schließen Sie nicht von sich auf mich, bezüglich Bücherwissen versa Praxis und Lebenserfahrung. Meine spirituelle Lehrerin ist Buddhistin, was auch mich zu einer Art Buddhist macht. Wir bleiben jedoch in den äußeren Formen und Ausprägungen der Religionen nicht hängen, und schon gar nicht in deren Sektierertum und verschiedenen Richtungen, da es einzig um den lebendigen, wahren Kern geht und um die innere Schau.
      Diese Schau zeigt mir direkt und unmittelbar, was Fleisch“konsum“ anrichtet.

      Der unbewußte Mensch kann nicht unerscheiden zwischen dam, was von außen auf ihn zukommt, und dem, was das, was von außen auf ihn zukommt, auslöst.
      Das nennt man Projektion.
      Und den Veganern wurde schon immer gern die Schuld zugeschoben für die eigene Gewalttätigkeit. Den Veganern hat man schon immer gern die eigene Schuld auf den Rücken gebunden, um sie dann mit Fußtritten in die Wüste zu jagen. Zu schrecklich ist deren Ausmaß, zu schmerzhaft wäre das Eingeständnis und das Fühlen dieser Schuld: Ich bin verantwortlich für die Gewalt und die Kriege da draußen.
      Und wegen eines Kaumenkitzels werde ich daran festhalten und mich mit intellektuellen Erörterungen über die bösen Veganer beschäftigen.

      Ich verabschiede mich hiermit aus dieser Diskussion und wünsche noch ein schönes Wochenende.

    • @ Rayo Nun, dann gratuliere ich Ihnen, dass Sie eine spirituelle Lehrerin gefunden haben.
      Ich muss nicht anmaßen, dass ich in in einem Land geboren bin, wo genau der Buddhismus praktiziert wird und auch nicht, dass ich über die Hälfte meines Lebens mit der Glaubensgemeinschaft verbracht habe.
      Auch muss ich Keinem zudichten, wie oft ich die Ordenseinrichtungen der Gemeinschaft besucht habe sowie mit den Brüdern dort gesprochen habe.
      Aber eines kann ich Ihnen sagen, ihre sogenannte Heilsbotschaft der sog. veganen Lebensweise als höchste buddhistische Lebensphilosophie fand ich nirgendswo in meiner Lebenserfahrung.
      Sollten Ihre Lehrmeisterin und Sie diese als eigene Strömung für die höchste erachten dazu haben Sie das Recht, aber wie gesagt, die Ihre über sämtliche Strömungen zu stülpen, zeugt von Anmaßung und Ignoranz.

    • Son Snow: Wenn Sie die überlieferten Lehren des Buddha verstanden hätten, könnten sie so gar nicht schreiben. Man muss nicht in Buddhas Heimat geboren sein und auch nicht Ordenseinrichtungen von selbst ernannten Buddhisten besucht haben, um die Lehre von Buddha richtig zu verstehen und anzuwenden. Umgekehrt ist man nicht automatisch ein wahrer Buddhist, nur weil man in Indien geboren ist und solche Ordenseinrichtungen besucht hat. Genausowenig wie man automatisch ein wahrer Christ ist und die Lehre Jesu verstanden hat, nur weil man aus der Gegend kommt oder Kirchgänger ist und die Bibel kennt. Hartherzigkeit ist jedenfalls weder buddhistisch noch jesuanisch.

    • @ AHIMSA
      Ich spreche sowohl aus der Perspektive eines Naturwissenschaftlers als auch einer der die eine Strömung des Buddhismus erfahren durfte.
      Aus welcher Perspektive glauben Sie, Ihr Weltbild über den Buddhismus verallgemeinern zu können?
      Dann wäre noch meine letzte Frage:
      Wer sind Sie eigentlich, dass Sie sich anmaßen was andere zu lesen haben und auch zu verstehen haben wie Sie es sich vorstellen?

    • @ AHIMSA Dann holen Sie bitte diese Stelle aus der Sutra mit der Originalsprache Sanskrit heraus und übersetzen Sie das bitte wortwörtlich!

    • @ AHIMSA Sie können Ihren veganen Kreuzug in Wesen Namen auch immer führen wie Sie wollen, aber unterlassen Sie bitte das im Namen des Buddhismus, weil Sie sonst zumindest eine Strömung dieser Glaubensgemeinshaft unverschämterweise mit Respektlosigkeit beleidigen.
      Auch ist nicht anzuraten mit naturwissenschaftlichen Argumente anzuführen, weil Ihnen die Grundlagen sowie unwidersprüchlichen Beweise fehlen.

    • Son Snow: Sie machen sich doch hier nur lächerlich mit Ihrer Rechthaberei und Ihrem Halbwissen. Das Sanskrit ist die Sprache der vedischen Kultur, aber nicht die Sprache Buddhas. Er hat, genau wie Jesus von Nazareth und übrigens auch wie Sokrates, nichts schriftliches hinterlassen. Aber das zeugt offenbar von großer Weisheit, denn diese Menschen haben unser Denken ja unvergleichlich tiefer und nachhaltiger beeindruckt als alle Schriftgelehrten durch ihr konsequent nach bestem Wissen und Gewissen gelebtes Leben.
      Was die „wissenschaftlichen Beweise“ anlangt, würde ich an Ihrer Stelle auch den Mund nicht so weit aufmachen. Denn es gibt jede Menge naturwissenschaftlicher Beweise dafür, dass unsere Spezies auf Pflanzenernährung angelegt ist(genau gesagt frugivor), aber keinen einzigen dafür, dass sie omnivor oder gar karnivor angelegt wäre. Es gibt nur ein großes Anpassungsvermögen, wodurch die wahre Anlage überspielt werden konnte.
      Von der Anatomie und von der Biochemie her ist das ganz klar erkennbar, ob es nun allgemein anerkannt wird, oder nicht. Aber die Tendenz zu dieser Anerkennung ist steigend, einfach, weil die traditionellen Irrtümer und die Lügen der Fleisch- und Milchindustrie nach und nach gekippt werden und weil die Schädigung der Umwelt durch die Tiervernutzung immer offensichtlicher wird und ebenfalls längst wissenschaftlich belegt sind.
      Also fangen Sie doch einfach mal an, darüber gründlich zu recherchieren und nachzudenken. Es hat doch keinen Sinn hier nur immer rechthaberisch rumzugiften.

    • Buddha(560-480 v.Chr.) lehrte vor allem Gewaltlosigkeit. Seine Anschauung wurde u.a. mit folgenden Worten überliefert:
      „Die Wesen mögen alle glücklich leben und keines möge ein Unheil treffen!“
      „Möge unser ganzes Leben Hilfe sein an anderen.“
      „Ein jedes Wesen scheuet Qual, und jedem ist sein Leben lieb. Erkenne Dich selbst in jedem Sein und töte nicht.“
      „Kein Fleisch zu essen, bedeutet, in den Strom einzutauchen, der ins Nirvana führt.“
      „Meine Liebe gehört den Kreaturen, die keine Füße haben, auch denen mit zwei Füßen und ebenso denen, die viele Füße haben.“
      „Möge alles Geschaffene und Lebendige, mögen alle Wesen, welcher Art sie auch immer seien, nichts erfahren, wodurch ihnen Unheil droht.“

      Oder ein Vers aus dem buddhistischen Metta Sutta:
      Mögen alle Wesen glücklich sein und Frieden finden.
      Was es auch an Lebewesen gibt, ob stark, ob schwach,
      Ob gro8, ob klein,
      Ob sichtbar oder unsichtbar,
      fern oder nah,
      Ob geworden oder werdend,
      Mögen sie alle glücklich sein.

      Son Snow: Warum tun Sie eigentlich so geheimnisvoll mit diesem Strang des Buddhismus, den Sie angeblich kennen gelernt haben und nennen ihn hier nicht einfach mal mit Namen? Wo ist er ansässig und welche Ess-Gebräuche pflegt er und wie erklärt er dies mit der Lehre Buddhas? Na? Mal raus mit dem, was Sie hier so kryptisch behaupten! Und Sie fordern auch noch belastbare Beweise von anderen! Ihre Argumetationsführung- wenn man es überhaupt so nennen will- kann ja unbuddhistischer gar nicht mehr sein!

    • **„Möge alles Geschaffene und Lebendige, mögen alle Wesen, welcher Art sie auch immer seien, nichts erfahren, wodurch ihnen Unheil droht.“**

      Dann gäbe es kein Leben auf der Erde. Denn für jedes Lebewesen heißt Leben in erster Linie eines: Fressen oder/und gefressen werden.

      Pflanzen die nichts (materielles) produzieren außer sich selbst, sind offenbar die höchst entwickelte Lebensform auf dem Planeten. Sie kommunizieren, stehen – nachgewiesen! – in Verbindung über zig tausende Kilometer, ohne jegliches Hilfsmittel. Und diese höchstentwickelte Lebensform, töten wir noch bedenkenloser als Tiere. Würden wir es nicht tun, würden wir einfach aussterben. Es kann also nur darum gehen, wie wir mit dem Leben umgehen, bis wir es nehmen müssen um zu leben.

    • Das Vergiessen von Tierblut zu rechtfertigen ist manchen Menschen anscheinend so wichtig, dass sie sich lieber in die abartigsten Thesen versteigen, als einzusehen, dass es sich tatsächlich um eine verabscheuungswürdige Bluttat handelt.

    • König Ordnung: Was Sie immer wieder scheinbar verschweigen bei Ihrer Fürsprache für das Tiere-Töten-Dürfen oder Müssen ist die Tatsache, dass die Ernährung über Tiere das Vielfache an Pflanzen verbraucht von dem, was eine vegane Ernährung verbraucht. Und nicht nur an Pflanzen, sondern auch an der wertvollen Ressource Wasser, die übrigens auch. wie im Sinne der Pflanzen, „lebt“. Wasser hat nachweislich ein Gedächtnis, kann Information speichern und ist durch alles Geschehen und alle Beeinflussung nachweislich beeindruckbar bzw. veränderbar zum Guten oder zum Schlechten hin.
      Insofern ist es einfach nur kompletter Blödsinn, was Sie hier zum Thema Veganismus vorbringen.

    • @ AHIMSA So, jetzt muss ich von Ihnen vorschreiben lassen wie ich eine Kultur in der ich geboren und größenteils aufgewachsen bin, zu leben und zu verstehen habe, weil Sie mündlich überliefertes theoretisches Wissen im WESTEN angeigenet haben.
      Sehen Sie hier die Parallelen der bodenlosen Anmaßung des Westen nicht, welche auf diesem Platform versucht wird aufzuklären?
      Sie sind das beste Paradebeispiel dafür, entweder verblendet oder mutwillig einen Konflikt herbeibeschwörend.
      Es gilt immer noch die Frage: WER SIND SIE, dass Sie über solche ANMAßUNG gebieten?

    • Sie lassen uns aber an Ihrem angeblich eingeborenen Wissen überhaupt gar nicht erst teilhaben! Wie heisst denn dieser buddhistische Zweig, der sich nicht um AHIMSA kümmert? Was sollen denn andere user mit Ihren unbefüllten Behauptungen überhaupt anfangen? Die sind doch so, wie sie da stehen null und nichtig. Man weiß ja noch nicht einmal, ob Sie damit auch aufrichtig sind. Ich kann Sie genauso fragen, wer Sie denn eigentlich sind, hier andere als angeblicher Besserwisser ohne jedes sachlich nachprüfbare Argument hier so runter zu machen.
      Ein großer Geist wie Buddha ist nicht nur über-personal, sondern auch über-kulturell und über -traditionell. Er sprengt alle von Menschengesellschaften aufgbauten Gedankenräume. Aber das verstehen Sie gar nicht, sonst könnten sie so etwas gar nicht schreiben. Wollen Sie mir verbieten, die Lehre Buddhas zu studieren, zu verstehen und zu verwirklichen, weil ich nicht in Indien geboren bin? Was für ein Schwachsinn!

    • **“Insofern ist es einfach nur kompletter Blödsinn, was Sie hier zum Thema Veganismus vorbringen.“**

      Sie sind offensichtlich nichts weiter als ein verblendeter, radikaler Ideologo, der nicht mal Milchmädchenrechnung beherrscht.

      Wenn wir alle Pflanzen und Körner fressen, brauchts dafür jede Menge mehr davon, während viele Tiere mit „profanem“ Gras auskommen. Zudem Bluten Pflanzen auch. Nur weil deren Blut nicht rot ist, können solche Flachgeister wie sie mit „Blut argumentieren“.

      Gehen Sie einfach Pflanzen züchten, quälen und ermorden und lassen die Menschen in Ruhe die weitaus moralischer und insgesamt „besser“ sind als Sie.

    • Die meisten „Nutztiere“ werden mit genmanipulierten Sojabohnen oder Mais gefüttert, wofür wiederum megagroße Flächen von fruchtbarem Boden verseucht und für unvorhersehbar lange Zeit unfruchtbar , „tot“ gemacht werden. Und für die „Nutztiere“, die Gras fressen, werden ständig Urwälder abgeholzt. Und was ist mit dem Wasser, das in der Nutztierindustrie verbraucht wird und dann den Pflanzen und den Menschen fehlt? Und was ist mit der Gülle, die unser Grundwasser verseucht? Sie haben ein riesengroßes Brett vor dem Kopf bei diesem Thema. Einfach hoffnungslos. Und zwar auch deshalb, weil es ja viele solche gibt, wie Sie. Der größere Teil der Menschheit leidet glaub ich heute am „Lücken- Denken“.

    • @ AHIMSA
      Auf Ihre Frage „Wer ich bin?“:
      Ich bin einer der in einem Land geboren wurde in dem die Mehrheit der Menschen den Buddhismus als Kultur leben und pflegen, mit dieser Kultur bin ich größtenteils meines Lebens in Verbindung gewesen.
      Ich bin einer der sich hier von einem, der wahrscheinlich noch nie einen der buddistischen Länder besucht hatte, anhören muss , dass er seine eigene Kultur „falsch“ versteht bzw. lebt.
      Mit welcher Grundlage? Die absurde menschenunwürdige Begründung, einer hat keinen Anspruch auf kulturelle Wurzel sowie Identität.

      So nun beantworten Sie mir und alle Interessierten die Frage:
      Wer zum Teufel sind Sie, dass Sie mit bodenloser Anmaßung glauben, wie einer seine Kultur in der er hineingeboren und aufgezogen worden wurde -RICHTIG- zu leben und zu verstehen hat?

    • Die Leser hier wissen jetzt aber immer noch nicht, wie der buddhistische Strang heißt, von dem Sie weiter oben sprachen, den Sie angeblich kennen gelernt haben und der nicht nach dem Prinzip AHIMSA lebt. Die eingefahrenen Traditionen, meist hinduistisch oder auch später zunehmend muslimisch in Indien interessieren doch hier gar nicht. Sie tun hier grad so, als ob in Indien die Traditionen in der Regel buddhistisch wären. Das stimmt doch gar nicht. In der indischen Tradition herrscht immer noch das Kastensystem und das ist überhaupt nicht buddhistisch, sondern hinduistisch. Es klingt alles viel zu vage und sogar grundverkehrt. Sie brauchen von mir aus hier nichts über sich erzählen. Aber wenn Sie dauernd Behauptungen als leere Gegenargumente und nur zum Schimpfen anbringen, dann kann damit kein Mensch etwas anfangen und man kann es letztendlich auch nicht mehr glauben.

    • @ AHIMSA
      auch wenn ich mich eigentlich ausklinken wollte ..

      nochmal Stichwort „regionale Landwirtschaft“:
      die Höfe produzieren das Futter für die Tiere selber ( mit DEREN Gülle, da muss dann auch keine Gülle durch halb Deutschland gekarrt werden ) = KREISLAUF. Das Fleisch wird dann ( endlich ! ) deutlich teurer, weil die Tiere anständig aufgezogen werden ( können ! kein Billig-Fleisch mehr … ). Das führt zu Rückgang des Fleischkonsums ( gut so ! ) und bei Engpässen muss man auch mal GANZ verzichten ( gut so ! ).

      Wäre gut, wenn man sich mehr auf das gemeinsame ,anstatt das trennende konzentriert.

      Schönes Wochenende an alle 🙂

    • Aber selbst wenn Sie nicht in Indien aufgewachsen sind, sondern in einem Land mit sog. „buddhistischer Tradition“, so interessiert das in Zusammenhang mit der Lehre Buddhas mich genauso wenig wie die gelebte sog. „christliche Tradition“ in Zusammenhang mit der Lehre jesu. Das müssten Sie doch aber mittlerweile wissen, dass Traditionen immer etwas breitgetretenes, verfälschtes sind im Vergleich zur reinen Lehre des Begründers. Wir sprechen hier also über 2 völlig verschiedene Dimensionen. Wenn ich nur die sog. „Christenliche“ Tradition kennen würde und nichts über Jesus von Nazareth wüsste, so hätte ich mich auch nie dem Christentum zugehörig fühlen können, denn der einzig wahre Christ ist am Kreuz gestorben. Genauso, wie der einzig wahre Buddhist Buddha selbst gewesen ist. Buddha und Jesus sind geistige Ziele, aber keine Traditionen.

    • Sylvia: Aber warum muss Mensch denn überhaupt Fleisch essen? Ich esse seit gut 40 Jahren kein Fleisch mehr und es ging mir damit viel besser. Am allerbesten geht es mir, seit ich vor 13 Jahren vegan geworden bin.

    • @AHIMSA
      es ist ja gut, wenn Sie diesen Weg für sich als wahr erkannt haben.

      Wenn jemand seinen Fleischkonsum einschränkt, könnte man dem auch etwas positives abgewinnen, im Hinblick auf die eigene Maximalforderung.
      So stelle ich mir übrigens buddhistischen Gleichmut vor. Loslassen. Dinge ( andere Kommentare ) einfach mal stehenlassen. Aushalten.

    • @ AHIMSA Ich nenne Ihnen einige Weisheiten aus den buddistischen Leben in meinen Geburtsland.
      Übe dich in Toleranz gegenüber allen Leben – Sie hingegen widersprechen diese.
      Übe dich in Respekt gegenüber allen Leben – Sie hingegen widersprechen diese.
      Übe dich in Geduldsamkeit – Sie hingegen widersprechen diese.
      Bewahre alles was in deinem Leben zu Grunde liegt im Gleichgewicht und Harmonie – Sie hingegen widersprechen diese.
      Um ein glückliches Leben zu führen, vermeide Zwänge: Sie hingegen widersprechen diese.

      Ich weiss nicht von welchen Buddhismus Sie sprechen, aber Sie haben nicht einer der Grundprinzipien von dem Buddhismus womit ich aufgewachsen bin eingehalten und wollen mir weiss machen wie ich ihn zu leben und zu verstehen habe?!!?

    • Liebe Sylvia! Wenn es nur um mich ginge, träfe das natürlich zu, was Sie schreiben. Es geht aber um das gesamte Leben auf der Erde. Ich gebe allerdings zu, dass das Leiden der Tiere für mich unerträglich ist. Ja, dieses Mitleiden müssen verdunkelt das Leben. Nicht nur meines, sondern das der ganzen Menschheit. Die Fleischesser merken das nur nicht, dass sie noch unter dem Druck der Tradition dieser patriarchalen Hirtenkultur stehen. Es war der falsche Weg, wie heute deutlich zu sehen ist. Der Weg unter grundsätzlicher Akzeptanz von Gewalt.

  4. Ich gebe Simon recht. Wir können es nicht bei der Aufklärung belassen.
    Die Jugendlichen haben es schwer genug, einen Platz im Arbeitsleben
    zu finden und die Generation derjenigen die arbeiten oder keine Arbeit
    gefunden haben, dazu für ihre Kinder da sind, ebenfalls.
    die können wir nicht alleine lassen mit dem Schlamassel.
    Natürlich kann man beliebig weit zurückschauen in die Anfänge dieser
    Entwicklung, die wir heute haben.
    Das macht jeder Statistiker so, er sucht sich einen Zeitabschnitt aus,
    der am besten abbildet, was er belegen will.
    Deshalb die Frage: Wo, also an welchem Punkt der Zeitachse,
    hätten die Dinge besser laufen müssen, und zwar in unserer Generation?
    Mir fällt dazu 1997 ein.
    Wenn man nur ein paar mal SPD gewählt hat, weiß man noch genau wann
    und warum.
    Man konnte 1997 wissen, was ‚feindliche Übernahmen‘ für ein Unternehmen
    und seine Belegschaft bedeuten und was das ‚Shareholder Value- Denken‘
    anrichtet.
    In Oskar Lafontaine und seinem französischen Kollegen Dominik Strauß-Kahn
    sah ich zwei Politiker, denen ich damals zutraute, zu verhindern, dass dieser
    Mist zu uns rüberschwappt.
    Ich habe also hier einmal Lafontaine/SPD gewählt, aber Gerhard Schröder
    bekommen!
    Deshalb kann ich mir nur schwer vorstellen, dass Lafontaine an den
    Deregulierungen mitgewirkt haben soll. Ich bin auch fest davon überzeugt,
    dass so viele wütend auf Lafontaine sind oder waren in der SPD, weil er
    immer schon viel weiter vorausdachte als so viele andere in seiner Partei
    damals.
    Zu den ASTEN und Hochschulen damals: Was waren das noch für Zeiten,
    als man in seiner Tageszeitung die kurze Meldung lesen konnte: „Die Herren
    Studenten schwänzen heute und morgen ihre Vorlesungen, um für (ein Thema)
    zu demonstrieren.“ Die Studentinnen waren selbstverständlich mittendrin und
    keine kümmerte sich darum, ob sie nun als Kommilitone oder als Kommilitonin
    angesprochen wurde.
    Dem LHV (Liberaler Hochschulverband und Jugendorganisation der FDP) fehlte
    noch ein/e Kandidat/in, um als Team antreten zu können gegen den SHB (Sozialistischer
    Hochschulbund). Hier mitgemacht zu haben, dafür schäme ich mich nicht, denn
    die FDP war damals eine andere und Karl Hermann Flachs ‚Noch eine Chance für
    die Liberalen‘ überzeugte mich damals.

  5. Toller Beitrag. Danke an KenFM. Danke an Herrn Wolff.
    Nur ein Kritikpunkt…ich bin nicht der Meinung, dass wir Älteren, sagen wir mal ab Ü-40, es den jungen Leuten überlassen sollten „die Fahne in die Hand“ zu nehmen.
    Ganz im Gegenteil, die Generation der jetzigen Eltern, Mitt-Vierzigern, Berufstätigen, all diejenigen nämlich,die hier den ganzen Laden am Laufen halten, sollte sich viel mehr an die Seite der jungen Leute, ihrer Kinder und deren Freundinnen stellen….ja als Aufklärer, bedingt durch die größere Lebenserfahrung, aber bitteschön unbedingt auch als Kämpfer und aktive Mitstreiter.
    Grüsse an alle Menschen, da draußen, die guten Willens sind!

  6. Vielen Dank für diesen aufschlussreichen Beitrag, besser kann man die Ursachen zum Unheil das wir zu erwarten haben kaum beschreiben. Aber leider wie so oft bei Ken’s Gesprächspartnern bleibt die Frage, wer wie was, wir tun können um aus der Misere herauszukommen meistens unklar formuliert.
    Beim Koenig Ordnung,
    haben mir u.a. folgende Sätze gut gefallen;
    Die neue Ordnung muß von „unten nach (oben)“ aufgebaut werden usw.
    Problemlösungen dürfen nicht von , Politikern, Bürokraten usw. überlassen werden, sondern allen beteiligten Menschen
    Nur kleine Einheiten ermöglichen in einer echten Leistungsgemeinschaft wirkliche demokratische Entscheidungen usw.
    Und Benjamin schreibt;
    Ich finde daß wir alle uns auf das Vorantreiben einer neuen (politischen) Bewegung konzentrieren sollten.
    Also Basisdemokratie. Und auch wenn das jetzt ganz komisch klingt, sollten die Deutschen als einziges Volk das noch ohne blutige
    Revolution hinkriegen.
    Das Zauberwort ist hier; – Souveränität- durch einen Friedensvertrag zum ersten Weltkrieg. Klingt jetzt vielleicht etwas weit hergeholt, aber Aufklärung hierüber findet man bei;
    hier nur ein paar wichtige Namen; Gemeinde Neuhaus (Matthias Klama) und Bewußt-handeln.eu (Matthias Weidner)
    Nun es gibt noch einige andere, und wie immer gibt es leider auch unseriöse Mitmenschen, welche ich hier nicht beurteilen werde,
    aber VORSICHT, alle werden mittlerweile von unseren Politikern als „Reichsbürger“ verunglimpft. In Wirklichkeit, und das ist
    eigentlich schon witzig, sind die meisten Bundesbürger „Reichsbürger“.
    Wir werden es kurzfristig nich schaffen, denn das aktuelle Trauerspiel neue GR0KO lässt grüssen.
    Wir, die Nachkriegsgeneration sind gefordert mit unserer Jugend eine Finanz u. Politik unabhängige Zukunft vorzubereiten.
    Ich denke Ken wird mit seinem Portal dazu sehr viel beitragen können.
    freundlichst

  7. Vielen Dank für das Interview, sehr ausführlich!
    Ich habe eine Veranstaltung zu seinem neuen Buch Finanztsunami mit Hrn. Wolf, im November letzten Jahres, in Wien besucht. Dieses Interview vervollständigt die Veranstaltung, zeitlich wäre es unmöglich gewesen soviel Eckdaten mit reinzupacken.
    Der Wolf of Wall Street made my day!

  8. Vielen Dank an die Herren Jepsen und Wollf,
    das sind genau die Themen die angesprochen werden müssen, da sie im manipulierten Geist der der Bevölkerung nicht vertreten sind.
    Die „weiter so“ oder „uns geht es gut“ Kultur ist zur akzeptierten Massenbewegung verkommen und deswegen ist Aufklärung = Bildung unabdingbar.
    Wer jetzt genau Recht hat in den hier nachfolgenden stattfindenden Diskussion ist eigentlich unwichtig, es muss ein Klima des selbst nachdenkenden und aufgeklärten Bürger geschaffen werden, das ist der Punkt.
    Meine Bitte ist deswegen, BITTE zum Beispiel diesen Beitrag über soziale Medien weiterverbreiten und zur kleinen Chance beizutragen ohne Atomverstrahlung sterben zu dürfen.
    Mein finanzieller Beitrag ist ja sowieso für deine Aufklärungsarbeit per Dauerauftrag gesichert. Lieber KEN weiter so

  9. Alles mal wieder exakt- und für den „Einsteiger“ gut auf den Punkt gebracht. Es ist in der Tat gar nicht so schwer zu verstehen, wenn man 1+1 zusammen zählen kann.
    Das System ist perfide und menschenverachtend. Die Betreiber sind, wie es Herr Wolff richtig anmerkte, weitgehend unbekannt.
    Ist mir auch egal, denn nach alledem, was sie bisher an Zerstörung, Hunger, Elend, Tod, Grauen, Umweltzerstörung u.s.w. über diesen Planeten gebracht haben, um ihre Macht zu erhalten und auszubauen, kann man es nur als DAS BÖSE bezeichnen.
    Da, wie ja bekannt ist, ein Zins-und Zinseszins basiertes Schuldgeldsystem, aufgrund der Exponenzialfunktion nach ein paar Jahrzehnten zu crashen droht, muß immer ein großer
    Krieg her.
    Richtig Herr Wolff, den Abartigen wird es mit Sicherheit egal sein, ob dieser dann das Ende
    der heutigen Zivilisation bedeutet.
    Mich würde mal interessieren, ob sich ein Mensch, dessen Beruf es ist, die Günstlinge und Stiefellecker der Hochfinanz zu schützen, darüber im Klaren ist, dass auch er und seine
    Familie im thermonuklearen Armageddon drauf gehen werden.
    Kadavergehorsam? Feigheit? Angst vor Veränderung? Bequemlichkeit? Ignoranz?

    Schliessen möchte ich mit einem Zitat von John Lennon

    „Ich glaube wir werden von Verrückten geführt, für verrückte Ziele. Ich glaube wir werden
    von Wahnsinnigen gelenkt, zu einem wahnsinnigen Ende. Und ich werde als Wahnsinniger
    eingesperrt, weil ich das sage. Das ist das Wahnsinnige daran.“

  10. Kann man hier mal bitte irgendeinen Experten einladen, der sich NEUTRAL mit dem Dritten Reich, speziell dem Finanz- und Wirtschaftssystem befasst? …man lobt sich ja bei KenFM immer wieder selbst, das Dinge kritisch hinterfragt werden, aber wenn es um Deutschland zwischen 1933-45 geht, wird die „Geschichte“ der Siegermächte 1:1 übernommen…ist es einfach nur Feigheit oder hat hier die Gehirnwäsche funktioniert?

    „Hitler hat sich mit Vertretern der FED auf dem Obersalzberg zwecks einer Zusammenarbeit getroffen“ ?? OK…was wurde denn vereinbart? Da fehlen wahrscheinlich wieder die Dokumente 😂!

    Womöglich wurde das sog. Hitlerdeutschland vom gleichen Schicksal getroffen wie später Lybien mit Gaddafi oder den Irak mit Saddam? …ist nur ne Theorie (Stichwort: „Abschaffung des Schuldgeldsystems“ / „Bekämpfung des Finanzjudentums“ = Finanzelite).

    Und noch ne kleine Buchempfehlung zum Thema 2. Weltkrieg: „Der Krieg, der viele Väter hatte“

    • These Schultze-Rhonhofs, „Hitler-Deutschland habe nicht einmal den Krieg gegen Polen gewollt und sei daher gänzlich unschuldig am Ausbruch des Zweiten Weltkrieges gewesen“

      Hat der das echt geschrieben? Ich trau ja wiki nicht übern Weg. Aber sollte Schultze-Rhonhof wirklich diese These vertreten, hat er „Mein Kampf“ nicht gelesen. Aber vielleicht hat Hitler dieses Buch ja gar nicht selbst geschrieben…

    • Grundsätzlich ist dieses Gespräch sehr, sehr gut in meinen Augen. Wo ich Dir aber Recht gebe, ist die Ansprache der Geschichtsschreibung. Es werden die Untaten von Hiroshima und Nagasaki thematisiert, was vollkommen zu Recht angesprochen wird. Aber warum wird hier die Vernichtung der Stadt Dresden nicht genannt. Immerhin mehr Tote als die Atombombenabwürfe zusammen. Nicht falsch verstehen, ich möchte hier nichts aufrechnen bzw. relativieren.

      Auch Ken sein Seitenhieb auf Alice Weidel (Goldman Sachs) war für mich überflüssig, obwohl ich hier seine Meinung eines „Maulwurfes“ teile. Aber der Bezug auf die sog. Linken als „Allheilmittel“ find ich nur noch peinlich. Weder Gysi, Lafontaine oder auch Wagenknecht haben oder werden auch nur irgend etwas verändern, solange der § 146 GG nicht geklärt ist!

      Trotzdem, das Interview war eines für mich der Besten, die Ken gemacht hat. Weiter so!

      Und lassen wir uns aufgrund der politischen Richtungen, die eh Schwachsinn sind, nicht auseinanderdividieren!

    • **“Und lassen wir uns aufgrund der politischen Richtungen, die eh Schwachsinn sind, nicht auseinanderdividieren!“**

      Das ist aber auch eine der wichtigsten Aufgaben der Politiker. Und darauf verstehen sie sich sehr gut. Endlich mal eine Arbeit/Aufgabe die sie gut können – TEILE UND HERRSCHE.

      Regierungen waren schon immer, zu allen Zeiten, in allen Ländern der Erde, DER GRÖßTE UND GEFÄHRLICHSTE FEIND DES EIGENEN VOLKES. Das Grundprinzip der Herrschaft – Teile und Herrsche – ist Politikern in die Wiege gelegt.

    • Kristana,
      lesen sie
      A J P Taylor, ‚The Origins of the Second World War‘, 1961, 1967, Londen
      Simon Newman, ´March 1939, The British guarantee to Poland, A study in the continuity of British Foreign Policy’, 1976, Oxford
      Lawrence R. Pratt, ‚East of Malta, West of Suez‘, London, 1975
      Comte Jean Szembek, Ancien sous-secrétaire d’État aux Affaires étrangères de Pologne, ‘Journal, 1933 – 1939’, Paris 1952
      A. von Ribbentrop, ´Deutsch-Englische Geheimverbindungen, Britische Dokumente der Jahre 1938 und 1939 im Lichte des Kriegsschuldfrage’, Tübingen 1967
      um zu sehen wie Hitler sehr bewusst provoziert wurde zu ein Krieg der er nicht wollte.
      Es war seine Dummheit die Falle nicht zu sehen.
      Auch interessant ist
      Patrick J. Buchanan, ‘Churchill, Hitler and “The unnecessary war”, How Britain lost its empire and the west lost the world’, New York, 2008

  11. Ich möchte gerne bereits von mir gepostetes auch unter diesem Artikel zum Ausdruck bringen.
    Ich habe es bereits als Kommentar unter dem Artikel mit Herrn Gellermann hinterlassen.

    Ich würde gerne dazu aufrufen selbst ins Machen zu kommen und für eine Welt zu arbeiten, die nach anderen Prinzipien funktioniert, als die heutige.

    Dazu kurz ein Abriss, wie es den meisten bei der „alternativen“ Informationsaufnahme ergangen sein wird.
    Am Anfang der „alternativen“ Informationsaufnahme ist es so, dass man immer mehr herausfinden möchte, von dem was so an Schindluder getrieben wird. Mit der Zeit kommt man dahinter, dass es verdammt viel Schindluder zu sein scheint. Mit weiterer Zeit sollte einem klar werden, dass das Wissen darüber, dass es nunmal so ist, erstmal reichen muss und man nicht noch die nächste Verschwörung oder den nächsten Missbrauch aufdecken muss.

    Was macht man nun aber mit dem Wissen???

    Viel wichtiger als die Suche nach dem nächsten Übel, oder danach wer uns wo bescheißt ist doch, die eigenen Möglichkeiten zu erkennen und die Möglichkeit zu ergreifen ins Machen zu kommen. Man sollte vom passivem Konsumenten zum aktiven Gestalter werden.

    Und dafür brauchen wir nur uns selbst und unseren Verstand.

    Hier eine Liste der Dinge, die ich empfehlen möchte, auf dem Weg hin zum Machen:
    Alles Folgende nehmt bitte als Diskussionsgrundlage. Ich bin offen für Kritik, Anregungen, Ideen und vor Allem Berichte über das, was ihr bereits am Machen seid.

    Jedem, der es liest vorab vielen Dank für die aufgebrachte Zeit in das Interesse!!!

    1. Seid Achtsam
    Entdeckt Euch und Eure Umwelt wieder wie mit Kinderaugen. Seit einfach mal im jetzt und fragt Euch nicht, was später noch auf Euch zukommen könnte oder welche Sorge Euch weiterhin umtreiben könnte.

    Wenn ihr trinkt, dann trinkt nur!
    Wenn ihr geht, dann geht nur!
    Wenn ihr fahrt, dann fahrt nur!
    Wenn ihr sitzt, dann sitzt nur!

    Legt Euer smartes Telefon mal weg und entdeckt die vielen Gesichter um Euch, wenn ihr unterwegs seid, zu Fuß, mit der Bahn oder dem Bus. Schaut in die Gesichter und erkennt, dass alle voll sind mit Sorgen und dem was morgen passieren könnte oder was gestern passiert ist oder was gerade per WhatsShit App hereintrudelt. Erkennt, dass es ihnen allen gleich ergeht. Gefangen in einem Räderwerk aus Arbeit, Angst und Hilflosigkeit. Nur wenige sind mit ihrem Hirn im Jetzt.

    Seid im Jetzt. Präsent und Achtsam!

    2. Fragt Euch, woher die ganzen Zwänge kommen.
    Warum wirken viele Bereiche so eingeschränkt?
    Weil es alles streng hierarchische Strukturen sind, die über die Abhängigkeit vom Geld organsiert werden.

    Wir, die wir alle das Wort Demokratie so hoch halten, hängen täglich viele Stunden in streng hierarchisch organisierten Strukturen fest. Freie Meinungsäußerung oder gar Widerstand gegen Entscheidungen??? Sicher, aber nur bis zu gewissen Grenzen. Sobald dann der Jobverlust droht…

    3. Seid bereit Euch selbst etwas zurück zu nehmen
    Das System ist voller Verwerfungen, die daraus resultieren, dass wir nicht bereit sind unsere Gewohnheiten zu ändern.

    Das mit den Ölkriegen ist echt scheiße. Die nächste Urlaubsfahrt mache ich nur noch mit dem Tesla und künftig sollten Langstreckenflüge elektrisch möglich sein.
    Vielleicht einfach weniger reisen???
    Massentierhaltung ist echt blöd. Ich kaufe nur Bio-Fleisch (von den handgestreichelten Schweinchen)! Die hatten es bis zum Tod richtig gut!
    Vielleicht weniger oder gar kein Fleisch mehr fressen???

    Wenn wir selbst nicht bereit sind unser Verhalten zu ändern, dann sollten wir es auch lassen, das System zu kritisieren und uns zu wundern, warum es nicht besser wird…

    Dazu sollte uns aber unser Anteil daran bewusst werden.

    4. Kommt ins Machen
    Das Problem sind nicht die Anderen, sondern wir alle zusammen. Wir alle betreiben das sog. System. Wir halten es durch unser Mitwirken am Leben, aus mangelnder Kenntnis an Alternativen. Es sollte an der Zeit sein auszusteigen. Und das können wir nicht, indem wir über das Internet die nächste Verschwörung aufdecken oder versuchen die ganze Welt zu bewegen, sondern in dem wir uns lokal im Kleinen zusammentun, uns auf ein Miteinander statt ein Gegeneinander einstellen und beginnen dies mit Leben zu füllen – Hand in Hand. Wenn wir den Menschen ins Gesicht schauen, die mit uns in unserer Gemeinschaft leben, dann wird uns klar werden, dass wir es gemeinsam schaffen können – lokal. Dafür sollten wir alle aufeinander zugehen, um uns das Vertrauen zurückzuholen, dass nicht 99% der Menschen schlecht sind, sondern hoffentlich weniger als 1%.

    5. habt eine Utopie, wie ihr künftig miteinander leben wollt
    Meine Utopie, die ich mir als zu erreichendes Ziel wünsche ist die Überwindung des Tauschs/des Geldes. Das Geld sorgt an allen Ecken dafür, dass bescheuerte Dinge gemacht werden und Menschen nicht frei in ihren Entscheidungen und ihrem Handeln sein können. Es sorgt für ständige Konkurrenz darum, nicht am Mangel an Geld unterzugehen. Es ist ein Anreiz, der dafür sorgt, dass die sinnvollen Dinge eher nicht umgesetzt werden, weil sie meist zu teuer sind. Was alles in diesem behinderten System nicht bedacht wurde fällt den Menschen immer erst dann auf, wenn der eigene Job plötzlich in Gefahr ist. Und die sog. Digitalisierung wird da sicher noch für die ein oder andere Überraschung sorgen. Der Irrglaube, dass man den eigenen Wohlstand ausschließlich dem eigenen Fleiß zu verdanken hat, ist weit verbreitet. Das Argument, dass wir Geld brauchen, weil wir arbeitsteilig sind, hat sich mir auch noch nicht erschlossen. Um arbeitsteilig zu sein, brauche ich zuerst mal andere Menschen, die mitmachen, zusätzlich brauche ich Ressourcen und dann kanns losgehen. Wenn der Keller unter Wasser stand, brauche ich keine Versicherung, die es bezahlt, sondern Bautrockner, neue Möbel und vor Allem helfende Hände und Hirne.

    Wenn das mit dem Geld mal überwunden ist, wird es nicht mehr interessanter sein, einen Arbeitsplatz nach Indien zu verlagern, weil er dort vermeintlich billiger ist, oder Tomaten im Meer zu versenken, weil die aus dem Ausland billiger in den Markt gedrängten Tomaten den Bedarf decken, sondern es werden viele Grenzen, die heute durch fehlende Finanzierung nicht möglich sind, überwunden werden. Zum Beispiel könnte in der Macht um Acht (siehe Gellermann> ein differenzierteres Programm dargestellt werden, weil die armen Journalisten bei freier Meinungsäußerung nicht mehr um ihren Job bangen müssen (Ist sicher ne Verschwörungstheorie).

    Diese Utopie wird nicht von jetzt auf gleich erreichbar sein, kann aber ein Antrieb für einen langen Atem sein.

    Und den werden wir brauchen.

    6. Seid mutig und teilt
    Geben ist seliger als Nehmen.
    Wir waren alle mal Kinder. Wir haben zu Beginn unseres Lebens bedingungslos erhalten dürfen. Die meisten von uns mussten diese Schuld vermutlich niemals im Leben zurückzahlen, da es keine Schuld darin zu suchen gibt. Warum also meinen wir, dass immer ein direkter Tausch von Leistungen stattfinden muss?

    Es hat etwas mit Vertrauen zu tun. Denn bei mir am Frühstückstisch, im Freundeskreis und in der Nachbarschaft wird nicht getauscht. Da wird einfach gemacht und geteilt.

    Teilt also was das Zeug hält, denn wir alle sind soziale Wesen. Teilt eure Erfahrungen und euer Wissen von Angesicht zu Angesicht und über das Internet und erkennt, dass im Geben viel mehr liegt, als im Erhalten. Ein gutes Beispiel, dass freiwillig beitragen und teilen toll funktionieren kann ist Open Source Software Entwicklung.
    Helft Euch durchs Teilen in Euren Gemeinschaften und vergrößert durch euer Zutun das Vertrauen in die Gemeinschaft. Wenn andere übers Internet davon erfahren, was bei euch lokal gut funktioniert, dann können sie es nachmachen, verbessern und wieder teilen. Patente, um mit guten Ideen viel Geld zu machen, sollten der Vergangenheit angehören. Nur wer anfängt es anders zu machen hat damit den Ausweg eingeschlagen.

    Seid mutig.
    Mir war es kürzlich möglich kostenlos an einige Aktien zu kommen. Ich werde nun von überall vollgequatscht, dass ich diese doch annehmen sollte. Es wäre doch dumm das nicht zu tun, oder? Wann gibt es schonmal was geschenkt??? Ich tue es aber dennoch nicht! Denn dann würde ich zum Einen meine Prinzipien über Board werfen (ich halte Aktien und Zins für schlecht) und zum Anderen würde ich an Dingen festhalten, die ich doch eigentlich überwinden möchte. Erste Versuche es einfach anders zu machen…

    Zudem habe ich mich entschlossen ein Ehrenamt zu übernehmen, welches sehr viel Neues/Unbekanntes und einiges an Aufwand bedeuten wird. Es trägt aber vor Allem auch eine Unmenge an Chancen, anderen Menschen zu helfen.

    Für beides musste ich vornehmlich mir selbst gegenüber mutig sein. Es sind kleine Schritte im Mutigsein, die aber immerhin ein Anfang sind.

    Fangt einfach selbst an und seid mutig, Euren eigenen und den Vorstellungen anderer gegenüber.
    Jemand hat mal gesagt, Da wo die Angst ist, da ist der Weg!.

    Auf eine bessere Zukunft und viel Spaß beim Machen!

    Bleibt friedlich…

    Ich

  12. Der Wolff ist schon gut. Die jungen Leute müssen was machen sagt er. Ja nur sind die dumm gezüchtet. Ihr müsst uns helfen diese Bewegungen zu erzeugen lieber Herr Wolff, lieber Herr Kashefi. helft uns. Den Rest machen wir.

    • Die jungen Leute sind dumm gezüchtet, ja?

      Bin selber Teil der jüngeren Generation, und finde mich in der Welt, die mir überlassen wurde… Was kam denn von den Älterern? Seit 1945 regiert das US Imperium mit Gewalt und Täuschung, seit mindsetens 35 Jahren schlägt der Neoliberalismus zu und forciert die größte Umverteilung von unten nach oben in der Geschichte der Menschheit.
      All dies hat nicht die junge Generation zu verantworten, da dürfen sich alle (!) Generation seit mindestens 150 Jahren auf die Schulter klopfen,dass wir in der momentanen Situation sind.

      Also kommen Sie nicht mit der angeblichen Verblödung der jungen Generation, die älteren Generationen sind schon seit zig Jahrzehnten total (!) verblödet, genau deswegen sind wir da, wo wir jetzt sind, und müssen gemeinsam schauen, wie wir da wieder raus kommen.

    • Volume 🙂

      Ich glaub er meint das ernst mit dem „dumm gezüchtet“. Hab grad gestern ne arte Doku gesehen. Seit Anfang der 90er geht der IQ pro Jahrzehnt um 2 Punkte zurück. Mittlerweile ist in den USA jedes 6. Kind Autist usw usf.

      Die Kids haben wirklich erschwerte Bedingungen. Die kriegen das Selbstdenken aberzogen und werden wirklich dumm gezüchtet. Bertrand Russel hat schon in den 50ern von diesen Plänen in seinem Buch „Impact of Science on Society“ geschwafelt. Ganz viele von den Giften da draußen sind Hirnaktiv und behindern sowohl die kognitive, als auch die empathische (Paracetamol) Leistung. Ganz ganz schlimm!

      Dieses Böse ganz oben läuft schon viel viel viel länger, als ein paar Jahrzehnte. Man bedenke, dass ein Teil der Herrschenden sich auf ägyptische Pharaonen als Vorfahren beruft.
      Lediglich die Möglichkeiten des Massenmordes und der Manipulation durch Medien sind heute vielfältiger.

      Durch diesen Sumpf wird von uns bestimmt niemand jemals durchsteigen. Das geht durch Jahrtausende…

    • Ups… Korrektur!
      Nicht 6%!!!! Hab die Zahlen durcheinander geworfen.

      Eines von 68 Kindern in den USA ist Autist mittlerweile. Allerdings ist das ein Anstieg von 600% zwischen 1990 und 2001.

    • Ich bin auch der Teil der jüngeren Generation. Und das was dir und mir überlassen wurde ist genau das Ergebnis von Dummheit, nur werden jetzt die Höhepunkte gefeiert und laufen wir zum Zenit der Perversion des Finanzgesindelverstandes Weniger. Dann kann das nicht die Ursache von Verstand der jüngeren Generation sein.

    • Dummheit war die ganze Entwicklung nur in Teilbereichen. Die Herrschenden sind nicht dumm. Im Gegenteil. Sie sind intelligente, richtige Psychopathen. Der Wahn, den die Gier erzeugt, schmälert allerdings ihr Urteilsvermögen. Selbst Ludwig der XVI. hat noch 2 Wochen vor der Guillotine mit allem gerechnet, nur nicht mit dem Volk. 🙂

      Dumm wird nur der Bürger gemacht. Der eine mehr, der andere weniger. Früher lief das nur über Erziehung, heute kommt die Chemie zu Hilfe. Ach ja, ich vergess das immer – elektromagnetische Strahlung ist auch hirnaktiv.
      Am Besten WLAN ins Säuglingsbettchen, dann wird das schon. (Ironie off)

      Ich muss da meine Generation der Babyboomer ein bissi in Schutz nehmen. Wir wurden erzogen im Sinne des Wettbewerbs und der Leistung. Unsere Eltern wussten es einfach nicht besser. Genauso wie die jetzigen Eltern es einfach nicht besser wissen. Die heutigen Kids werden dazu erzogen, sich erniedrigen und entsolidarisieren zu lassen.

    • „Die Herrschenden sind nicht dumm“

      Der Verstand denkt sich ein Spiel aus. Alle sind im Spiel. Ausser der Verstand, der spielt nicht mit. Das sind Millardäre oder Billionäre. Es ist auch nicht der Krieg arm gegen reich in Zukunft, Es wie immer Dummheit gegen Verstand, und da hat die Dummheit keine Chance.

    • Was Volume schreibt, stimmt schon. Junge Menschen sind nicht dumm gezüchtet, sondern dumm erzogen. Die Verantwortung dafür trage ich als Mutter und nicht meine Kinder!
      Die meisten Eltern sind auch heute noch der festen Meinung, kleine Menschen „erziehen“ zu müssen. Mit „erziehen“ meine ich, dass sie mit Zwang, also mit Belohnungs- und Bestrafungssystem an die Glaubenssysteme der Eltern, Erzieher und Lehrer angepasst werden.
      Auch wenn viele junge Eltern zumindest in den ersten Monaten kleine Menschen noch bedürfnisorientiert begleiten, fängt das „Erziehungsprogramm“ spätestens mit der Autonomie- und Willens-Bildungsphase (Trotzphase) an.
      Eltern haben per Gesetz einen Erziehungsauftrag, allerdings klingt das im Kinder- und Jugendschutzgesetz anders, da heißt es: Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Erziehung. D. h. Eltern, Erzieher und Lehrer sind verpflichtet junge Menschen auf die Zwangsverschulung vorzubereiten, bzw. sie zu gesellschaftskonforme Menschen zu „erziehen.“
      Allerdings gibt es immer mehr Eltern, die nach Auswegen suchen. Ein Ausweg ist, „Freie Schulen“ zu gründen. Das Problem der Zwangsverschulung ist somit jedoch nicht gelöst. Daher sieht Bertrand Stern darin auch nicht wirklich eine Lösung. Seine Sichtweise ist, dass dies ein Versuch ist, es sich innerhalb des Systems ein wenig bequemer zu machen. Damit hat er nicht ganz unrecht, allerdings erlebe ich auch, wie sehr Eltern drangsaliert werden, wenn kleine selbstbestimme Menschen sich der Schule verweigern.
      Es kommt zu Busgeldverfahren von enormer Höhe und es wird damit gedroht, den Eltern das Sorgerecht zu entziehen. Daher sind die vielen Gründungs-Initiativen von „Freien Schulen“, die es zurzeit gibt, zumindest eine Möglichkeit kleinen Menschen ein alternatives Bildungsangebot zu machen.
      Interessierten empfehle ich die Doku von Christoph Schumann „Schools of Trust“ https://www.youtube.com/watch?v=S3X3FgOd_bU

      Junge Menschen haben ein Recht auf Bildung und müssen nicht „erzogen“ werden, doch Bildung sieht anders aus, als sie in den Verbildungsanstalten angeboten wird.
      https://www.youtube.com/watch?v=95litPfQSIQ
      https://www.youtube.com/watch?v=g3xg7QR_ReE

      Wenn wir eine Generation von selbstbestimmten jungen Menschen wollen, dann müssten wir als Eltern und als Großeltern zu allererst unsere eigene „Erziehungsgeschichte“ ehrlich und unverklärt aufarbeiten und uns von unseren Glaubensätzen befreien, wie kleine Menschen zu sein haben, wenn sie groß sind.
      Solange der Glaube verbreitet ist, die eigene Erziehung hätte keinen Schaden in der Psyche angerichtet, solange sind wir noch weit davon entfernt, dass eine junge selbstbestimmte Generation heranwachsen kann.

      Allerdings betrifft das auch Menschen, die keine Kinder oder Enkelkinder haben, weil diese Menschen häufig der Meinung sind, am besten zu Wissen, wie Kinder zu „erziehen“ sind…Sie sind es oftmals, die Druck machen, wenn ein kleiner Menschen im Supermarkt einen Wutanfall bekommt, weil das Ausräumen von Regalen aus der Perspektive eines zweijährigen zwar eine coole Idee ist, aber nicht mit den Vorstellungen aus erwachsener Perspektive übereinstimmt. Sprüche wie: „na, ihr Kind tanzt ihnen ja jetzt schon auf der Nase herum“ oder „so einen Trotzanfall dürfen sie ihrem Kind aber nicht durchgehen lassen“ sind leider keine Seltenheit, wenn die Mutter ihr Kind in seiner Wut bestätigt und es tröstet, weil es seine natürliche Entdecker- und Experimentierphase nicht im Supermarkt ausleben kann. Dieser Perspektivwechsel, der vielen Müttern immer öfter gelingt – Dank sei Alfie Kohn und seinem Buch „Liebe und Eigenständigkeit – Die Kunst bedingungsloser Elternschaft jenseits von Bestrafung und Belohnung“ – benötigt Geduld, Einfühlungsvermögen und Ausdauer.

      Die eigenen Kindheitserinnerungen fangen häufig erst mit dem dritten Lebensjahr an, alles was davor passiert ist, ist für uns eine Art „Blackbox“…bzw. wir sind auf die Erzählungen unserer Eltern oder Großeltern angewiesen und darin kommt nur ihre Sicht vor, aber nicht wie wir als kleine Wesen erlebt haben.
      Das ist in etwa zu vergleichen mit dem was Ernst Wolf über das Finanzsystem erzählt, da hören wir auch nur die eine Geschichte und zwar von denen, die die Macht haben. Erwachsene haben immer Macht über kleine Menschen. Macht ist für sich genommen auch nichts Verwerfliches, es kommt halt immer darauf an wie sie definiert bzw. wie sie benutzt wird.
      Menschen mit mehr Wissen haben mehr Macht. Ein kleiner Mensch weiß noch nicht, dass es lebensgefährlich ist, auf eine vielbefahrene Straße zu laufen. Also muss ich mein Wissen und meine Macht einsetzen, um ihn zu schützen. Doch genauso gut kann es sein, dass ein kleiner Mensch aufgrund seines Wissens Macht hat.
      Vor kurzem habe ich tolle Geschichte gehört: Eltern waren mit ihren Kindern in Portugal im Urlaub. Plötzlich lief ihnen eine Art Salamander über den Weg, der allerdings eine eigentümliche Farbe hatte. Das jüngere Kind wollte ihn anfassen, doch die Eltern hatten Angst, er könne giftig sein. Das ältere Kind kannte diese Art von Salamander und konnte die Eltern mit seinem Wissen beruhigen. Das ältere Kind hatte mit seinem Wissen über diese Art von Salamander mehr Wissen und somit auch mehr Macht als seine Eltern und sein jüngeres Geschwister.

      Das es immer mehr kleine Menschen mit Autismus gibt, ist ohne Frage furchtbar. Die Ursache ist immer noch völlig ungeklärt. Und sicherlich gibt es auch nicht nur die eine Ursache. Doch eine Ursache könnte u.a. sein, dass sich kleine Menschen innerlich verweigern und möglicherweise als einzigen Ausweg für sich sehen, sich in ihre ganz eigene Welt zurückzuziehen, in der sie dann von niemanden mehr wirklich erreichbar sind…

      Und hier noch einen tollen Vortrag von Alfie Kohn „Ein Plädoyer gegen die Konkurrenz“
      https://www.youtube.com/watch?v=MYTii98iVbc

    • Hallo Mamomi 🙂
      wir sind ja nicht immer einer Meinung, was überhaupt nicht schlimm ist, aber diesen Text unterschreib ich dir absolut!!!

      Nur noch mal so zur Info, weil Ihr Euch die Bösartigkeit der Asso-Eliten nicht wirklich vorstellen könnt, ein Zitat aus deren Sphären von 1953:

      „Die Erziehung sollte auf die Zerstörung des freien Willens ausgerichtet sein, so dass die Schüler nach dem Verlassen der Schule für den Rest ihres Lebens unfähig sein werden, anders zu denken oder zu handeln, als ihre Schulmeister es wünschen würden.
      ERNÄHRUNG, INJEKTIONEN und Bestimmungen werden von frühester Kindheit an in Kombination angewendet, um die von den Autoritäten gewünschte Art des Charakters und des Glaubens hervorzubringen; und jede ernsthafte Kritik an den herrschenden Mächten wird psychologisch unmöglich gemacht werden.
      Die Nazis waren in diesen Dingen wissenschaftlicher, als die gegenwärtigen russischen Herrscher, und sie waren den ABSCHEULICHKEITEN, DIE ICH IM SINN HABE, mehr zugetan.
      Wenn sie überlebt hätten, dann hätten sie sich sehr bald mit wissenschaftlicher Zeugung beschäftigt. Jede Nation, die sich diese Praxis zunutze macht, wird innerhalb einer Generation in die Position einer großen militärischen Überlegenheit gelangen.“ (Bertrand Russel, Impact of Science on Society S.50)

      Dieser Typ hat nen Nobelpreis. Unfassbar!

      So und jetzt schaut raus, was da so los ist. Ich würde sagen – hat bestens geklappt!

    • Volume
      Sie haben Recht.
      Ich wurde im zweiten Weltkrieg geboren, ungefähr als Stalingrad deutlich machte das Deutschland verlieren wurde.

      Obwohl ich den Kalten Krieg immer einen gefährlichen Witz fand, ich sah nicht wie nach Kuba die USSR eine Drohung war, glaubte ich was die Medien brachten bis die etwa 1993 Mord von Rabin.
      Das war genau so erstaunlich wie die Realisation 2004 das Sept 11 keine Islamitische Anschlag war.

      Wenn man eine verantwortungsvolle Arbeit hat, eine Familië, usw, hat man einfach keine Zeit zu untersuchen ob es stimmt was die Medien bringen.
      Für Deutsche scheint es mich noch swieriger, ein jeder der zweifelt an deutchen Schuld für zwei Weltkriege usw ist ein Neonazi, und die sind schlimmer als Kindermörder.

      Was aber wahr ist das ich bei uns von 1960 ab, bis meine Jungste die Uni abschloss, vor etwa zehen Jahre, zweite Ehe, mitmachen musste wie das Unterricht schlechter wurde.

      Und die Schirmchen sind für mich eine Katastrophe, was Wiki sagt ist wahr.
      Die Zeitverschwendung mit diese Spielchen, wahnsinn.

      Ich hatte keine Smartphone, bekam ein altes, das ist 2013 Modell, von ein meiner Kinder.
      Ich fand die Gebrauchsanleitung, 135 Seiten !
      Habe das Ding noch nicht benutzt, weiss eigentlich nicht was mich nutzt, neben Laptop und einfaches Handy.

    • volume sagt: 28. Januar 2018 at 20:20
      **“Die jungen Leute sind dumm gezüchtet, ja?“**

      JA, DEFINITIV ! Das ist für ältere – halbwegs intelligente – leicht zu erkennen.

      ABER – DAS IST NICHT DIE SCHULD DER JUNGEN LEUTE !

    • Spaltpilze*

      Was ist der Punkt? Der Punkt ist: Die ältere Generation hat sein mindestens 50 Jahren (optimistisch geschätzt) nichts, null komma null, getan, um die derzeitige Situation zu verbessern.

      Ich bin daher dafür, dass wir uns nicht anhand der Nationenlinie spalten lassen, sondern gemeinsam für eine bessere Zukunft kämpfen. Die Älteren, die jetzt sehen, wo wir stehen, und die Jüngeren, die das erkennen. Wir alle, gemeinsam.

    • Weiß gar nicht was Du hast, ich gebe dir völlig Recht.

      Ich hatte – und habe immer noch – mal die Idee, einen deutlichen Text auf einer DIN A4 Seite unterzubringen und in Schulen, Unis usw. zu verteilen und aufzuhängen (Mensa etc).

      Tenor: Eine Laudatio von uns Alten an die Jugend dafür, das sie uns so (völli) Widerstanslos ihre Welt, ihre Zukunft vernichten lassen, auf ihre Kosten zu unseren Gunsten.

      Reicht (dir Spaltpilz) das?

    • TDVolland, bist du es? 🙂

      Habe inzwischen das Glück, mit vielen älteren und jüngeren Menschen zusammenzuarbeiten und für beide ist das Aufwachen gleichzeitig schwierig und möglich, und am Ende haben wir die gleiche Einsicht: Wir müssen es gemeinsam richten 😉

      Das schließt Reiche und Arme übrigens genauso mit ein, es gibt ja auch viele Reiche, die sehen, was da läuft und gerne aus dem System raus wollen.

    • Ach, das ist ja ganz was neues. Zusammenarbeit unterschiedlicher Altersgruppen UND auch noch zwischen unterschiedlich pekuniär ausgestatteten. Und das ganze auch noch im Mix. Echt genial. Kannst Du dir das irgendwie patentieren lassen? Das wär ja ein Billiardengeschäft.

      Gut, bei mir funktioniert das schon ein Leben lang, aber ich bin ja auch König. Und irgendwann wirst auch Du feststellen, das dir die Realität im Wege steht. Das funktioniert nämlich nur in einem sehr sehr überschaubaren Kreis.

    • Falsch – das die die Realität ist völlig richtig, da ich keinen schwachsinnigen Konventionen und Zwängen unterliege, die irgendein Horst irgendwann bestimmt hat.

    • **“Ihr müsst uns helfen diese Bewegungen zu erzeugen lieber Herr Wolff, lieber Herr Kashefi. helft uns. Den Rest machen wir.“**

      Tja, zum Helfen gehören aber zwei. Einer der hilft und einer der sich helfen lässt….

    • Vielleicht um was Hillary in ein Email schrieb ‚wie beherrscht man seine Bank ?‘.
      Es gibt BRICS, es gibt eine sehr wenig bekantte SO Asiatische Währung.
      Kann mich nicht denken das China, und Russland, das zulassen.

    • Daran siehst du ja das die Finanzelite weltweit keine lokale Beschränkung hat und auch sich grundlegend einig ist, egal ob Chinese, Russe oder Amerikaner. Das ist nur Inszenierung. Grade wenn man sich die Interbankenebene anschaut. Die sind sich einig.

    • Zitat : „…warum der IWF, eine Institution des US-Imperiums, seinen Hauptsitz in naher Zukunft ins Herzen des Imperiumfeindes, China, verlegen will“
      Vielleicht, weil der IWF schon sieht, dass China das nächste Imperium sein wird. Die Finanzmaffia kennt keinen Patriotismus, sie sucht sich einfach die besten Machtinstrumente für sich aus.

    • Welche Finanz Elite ?
      Pecunio non olet, Geld stinkt nicht.
      Reiche Leute sind wie Dagobert Duck, sie lieben nur Geld.
      Sie haben keine Heimat, lesen sie
      Fintan O’Toole, ‚Ship of Fools, How Stupidity and Corruption Sank the Celtic Tiger‘, 2009, 2010, London.
      Die fliegen hin und her in Privat Flugzeuge.
      Ich weiss nicht ob es früher anders war, der Roman ‚Menschen im Hotel‘, reiche Leute die reisen von einem luxus Hotel zum andere, wo es dasselbe ist.

  13. Freies Kapitalverkehr, und Euro, hat die nationale Staaten fast jede wirtschaftliche, und damit soziale Macht, entnommen.
    Der deutsche Minister Lafontaine kehrte sich gegen freies Kapitalverkehr, was, ich meine, 1997 begann, dabei kam der Euro.
    Und wer leitet der Euro, ein ehemaliger Goldmann Sachs Mann.
    ECB, eine Zentralbank ohne Regierung.

    FED, ein kommerziëlles Betrieb, die USA hat, mit GB, die einzige Zentralbanken die nicht Staatseigentum sind.
    Und so können die westliche Multinationals machen was sie wollen, Arbeitsverhältnisse diktieren, Gewinne verschieben um Steuern zu umgehen, Regierungen zwingen zu niedrigere Steuern, so wie jetzt geschieht bei uns, in Belgiên, und in Frankreich.

    Aber es gibt noch immer Gutmenschen und andere Dummköpfe die die Nationalstaaten noch mehr zugrunde richten wollen, ‚für eine bessere Welt‘, für die Reichen.

  14. Vielleicht, wenn wir bei der Aufklärungsarbeit für die junge Generation sind, sollten wir uns mal Anschauen, warum Amerikaner nicht die USA sind und umgekehrt auch nicht.
    Auch haben die Amerikaner keine Verbrechen gegen die „Menschlichkeit“ verübt, sondern die USA haben, sowohl durch ihre Gründung als auch durch ihr Fortbestehen grausame Verbrechen gegen die Menschheit verübt!
    Ich frage mich warum so ein unsinniger Übersetzungsfehler, so hartnäckig in den Köpfen weitergeistern kann.

    • Huch, jetzt habe ich sogar in meiner emotionalen Aufladung, selbst einen Fehler gemacht. Das US-Imperium ist nicht Amerika, auch wenn diese das so gerne haben möchten und die Welt noch gleich dazu.
      Weiterhin soll es heißen, das US-Imperium hat grausame Verbrechen gegen die Menschheit verübt.

  15. „Was sind das für Menschen? Die haben ja überhaupt keine Moral?!“ – Genau so ist es.
    Zu was die fähig sind sagt ein Ex-Banker. Viele kennen ihn schon: 😉

    Ronald Bernard, Teil 1 https://www.youtube.com/watch?v=Std9-9oFufE
    Ronald Bernard, Teil 2 https://www.youtube.com/watch?v=uKjTQKp5h2g

    Sein Fazit: in weiten Teilen der obersten Elite ist Satanismus als „Religion“ weit verbreitet. Mit allen dazugehörigen perversen Praktiken…

    • Dieselbe Moral als was Jabotinsky 1923 beschrieb, damals ‚die Palestinänzer interessieren uns nicht‘, heute, Hillary’s ‚deplorables‘, oder, ein anderer USA Politiker ‚ich habe kein Mitleid mit die Armen‘.

    • Wie weit diese Menschen gehen…

      Noch über Ronald Bernard hinaus geht Cathy O’Brien. Was sie erzählt ist noch gruseliger. Und sie nennt Namen.

      Das Buch „Tranceformation of America“ ist SO krass entsetzlich, dass ich immer nur 20 Minuten lesen konnte und mich ständig beruhigt hab mit dem Gedanken, dass sowas unmöglich sein kann. Lediglich das Wissen über Mengele sagt meinem Verstand, es ist absolut möglich.

    • Ja die erzählt auch über Pierre Trudeau. Aber in erster Linie über Hillary, beide Bush’s und Reagan. Dann erinnere ich mich noch an einen aus dem Hause Saud und etliche weitere berühmte Personen. Ist schon ne Weile her, dass ich das gelesen hab.

      Ja die ARD Doku kenn ich schon ne Weile. Damit fingen damals meine Recherchen an. 🙂 Das Original heißt übrigens Höllenleben und lief mitten in der Nacht auf HR. Danach war an Schlaf nicht mehr zu denken.

      Das ist so entsetzlich, da trauen sich auch die alternativen Medien nicht richtig ran. Schneller kann man sich nicht zum Spinner abstempeln lassen. Dagegen ist ja Verschwörungstheoretiker ein Spitzname. Wenn ich nicht jahrelang zu MK Ultra recherchiert hätte, würde ichs auch nicht glauben. Andererseits – wenn mir das schon so an die Nieren geht, dann ist das Thema auch wirklich nichts für die „Allgemeinheit“. Wer sich schon vor Taschendieben ängstigt, sollte die Finger davon lassen. Zarte Gemüter würden es wahrscheinlich nicht ertragen bzw. verdrängen MÜSSEN. Ein so tiefer Einstieg in den berühmten Kaninchenbau macht einen Menschen völlig fertig.

      Bei manchen Themen ist es vielleicht wirklich besser, wenn wir es nicht wissen. Weil es eh nicht in unserer Macht liegt, es zu ändern. Und Angst macht nur krank…

      Danke für den Plutokraten link. Werd ich mir morgen früh anschauen. Sowas lese ich nie wieder abends. Ich muss danach die Möglichkeit haben, noch ne Stunde Drewermann zu lesen, sonst ertrag ichs nicht.

    • Das ist ja wirklich entsetzlich. Ich hab nur mal reingezappt, weiß auch nicht, ob ich mir das ganz antun sollte…

      Bringt es mir wirklich noch einen Erkenntnisgewinn, wo ich unseren „Eliten“ – und natürlich auch manchen „normalen“ Menschen – sowieso schon alles zutraue?

    • Ihr tragt doch alle zum schlimmsten Höllen- Kreislauf bei, die Ihr diejenigen euch ständig einverleibt, die pausenlos dort hinein gezwungen und bald danach darin wieder grausamst abgeschlachtet werden. Oder fast noch schlimmer: vorher noch so lange ausgepumpt zu werden, wie nur irgend geht. Trächtigen Stuten pumpt man ja jetzt auch das Blut aus, damit in den Schweinefabriken damit noch mehr leckere Ferkelchen für Euch zum Grillen ausgepumpt werden können.

    • Wer schweigt, stimmt zu!
      Wenn wir Ritual-Morde zukünftig verhindern wollen, müssen wir das Thema ansprechen.
      Andererseits sind viele Bürger schon beim Thema 9/11 überfordert, obwohl dass das ideale Einstiegsthema wäre, um die Kinderwelt zu verlassen.

  16. Ein toller, aufklärender Beitrag. Ich möchte folgendes zur Ergänzung anbieten!

    So wie Finanz-Tsunamis von den Besitzern des Finanzsystems organisiert und ausgelöst werden, werden auch die vermeintlich „natürlichen“ Tsunamis durch unterirdische thermonukleare Explosionen ausgelöst, die benötigt werden, um die Felsformationen zu zerbröseln, die Tropfen von Erdöl Erdgas enthalten. Das ist die Basis des weltweit galoppierenden Fracking.

    Earthquake’s for #fracking gas & petrol by nuclear demolition of deep rocks in Haiti!
    http://geoarchitektur.blogspot.com/2016/12/earthquakes-for-fracking.html

    Wenn der Herr Wolf diese Erkenntnis in seine Betrachtungen aufnehmen könnte, dann würde sich der Kreis von Fiat-Dollar und Petro-Dollar zu Fracking-Dollar schließen.

    Nur unter der Kenntnis der Dimensionen des Fracking kann auch der Angriff und die Auflösung der Staatlichkeit Libyens verstanden werden. Libyen hat nämlich riesige Erdgasvorkommen, die nur durch Fracking gefördert werden können, aber von Ghaddafi nicht angefasst wurden.

    Fracking Colonialism!
    http://geoarchitektur.blogspot.com/2017/01/fracking-colonialism.html

    Ghaddafi wollte das plötzlich unter dem Wüstensand üppig vorhandene Wasser für Landwirtschaftsprojekte verwenden. Wir wissen nicht, ob er begriffen hat, dass dieses Wasser durch Steuerung der Wind-Wasser-Ströme nach Nordafrika und Arabien gebracht wurde und ob er sich über die Dimensionen der industriellen Landwirtschaft in Arabien bewusst war.

    Wasserarmut und Wasserreichtum!
    http://geoarchitektur.blogspot.com/2016/09/wasserarmut-und-wasserreichtum.html

    Auxiliary spillway? Arabian soil washed away!
    http://geoarchitektur.blogspot.com/2017/02/auxiliary-spillway-arabian-soil-washed.html

    @ErnstWolf
    Die Geschichte mit dem Golddinar klingt zwar nett, aber hätte keine wirkliche Grundlage, so wie die Erdölbörse von Iran, die nur ein Bluff war. Das WASSER ist das neue GOLD! Mit Wasser wird in Wüstengebieten gefrackt! Mit und für Wasser wird Krieg geführt!

    Krieg um Wasser & Energie, #SRM in der Troposphäre für mehr Öl & Gas.
    #Yemen, #Syrien, #Irak
    http://geoarchitektur.blogspot.de/2015/07/war-on-water-krieg-um-wasser.html

    Geopolitische Lage der Türkei. | Die Interessen Europas. | Die prekäre Lage der USA.
    https://dieblauehand.info/geopolitische-lage-der-tuerkei-die-interessen-europas-die-prekaere-lage-der-usa/

    @KenJebsen
    Bitte begreife endlich, dass die Elektromobilität faktisch unrealistisch ist und mache dafür nicht unbewusst Werbung.

    Wind turbines kill birds & bats!
    Solar farms steal #sunlight from living creatures!

    http://geoarchitektur.blogspot.com/2017/12/wind-turbines-kill-birds-and-bats-mass.html

    Du hast in einer Tagesdosis kurz über Chemtrails (Tropospheric Aerosol Injection (TAI) for Solar Radiation Management (SRM)). Verschaffe Dir bitte das vollständige Bild! Du musst aufwachen, damit Du all die, die Dir folgen aufwecken kannst.

    Wolkenkunde!
    http://geoarchitektur.blogspot.com/2016/04/wolkenkunde-nephology.html

    Tropospheric Aerosol Injection (Chemtrails) Desublimation Condensation
    http://geoarchitektur.blogspot.com/2016/06/chemtrail-desublimation-trail.html

    Sublimation, Desublimation!
    http://geoarchitektur.blogspot.com/2016/04/sublimation-desublimation.html

  17. Man sollte auch nicht außer Acht lassen, dass im derzeitigen Geldsystem praktisch alles Geld durch Kreditvergabe der Banken = Schulden der Kreditnehmer entsteht. Ohne Schulden gäbe es kein Geld. Wenn alle Schulden zurückgezahlt würden, gebe es praktisch kein Geld. Einen Restbestand gibt es aus unterschiedlichen Gründen, auf die jetzt nicht näher eingeganen werden muss.

    Kreditvergabe geht einher mit Zinsforderungen. Sofern die Zinsen nicht ausgegeben werden, muss das Geld für die Zinsen durch Kreditvergabe der Banken geschöpft werden, worauf wieder Zinsen fällig werden. Die Folge ist, dass die Schulden exponentiell über den Zinseszins ansteigen. Ein zinsbasiertes System ist nicht langzeitstabil. Es gibt in der Geschichte einige Beispiele dafür.

    Der Zins wird ja auch mit der Risikoprämie gerechtfertigt. Also muss man auch mit einem Kreditausfall rechnen und darf sich nicht beklagen, wenn der Fall eintritt. Es gibt kein Anrecht auf Zinsen. Zinsen müssen erwirtschaftet werden. Und das ist irgenwann nicht mehr möglich, weil die Wirtschaft nicht ewig wachsen kann.

    Wo es Schulden gibt, gibt es spiegelbildlich ebenso Vermögen. Wenn man Schulden (Verbindlichkeiten) abbauen will, muss mann auch Vermögen (Forderungen) abbauen.

    Eine Alternative zum heutigen Geldsystem wäre ein Abrechnungssystem, wo jeder ein Konto hat, das Guthaben und Schulden aufweisen kann – positive und negative Salden. Ähnlich wie derzeit, aber es gibt entscheidenden Unterschiede.

    Kredit ist Vorschuss auf in der Zukunft zu erbringende Leistungen. Wenn diese Leistung erbracht wird, kann der Vorschuss zurückgezahlt werden. In den Abrechnungssystem wird das Konto, das durch den Vorschuss einen negativen Saldo aufwies, wieder ausgeglichen, also der Saldo wieder Null. In dem System ist.

    Heute entscheiden die Banken, wer Vorschuss (Kredit) bekommt und wer nicht. Das ist ein Kernproblem des heutigen Systems, weil die Banken dadurch eine enorme Macht bekommen, die demokratisch nicht legitimiert ist – wir leben in einer Plutokratie. Die Geldschöpfer sitzen an einem sehr langen Hebel.

    Das Abrechnungssystem und die Entscheidung, wer Vorschuss = Kredit erhält, gehören in öffentliche Hand (demokratisch legitimiert und organisiert).

    • Danke, ein sehr guter Beitrag! Ich stimme voll und ganz zu.

      Würden Sie in dem skizzierten neuen Geldsystem dann Zinsen ganz abschaffen wollen oder in gewisser Höhe noch erlauben? Ich wäre für ein Verbot.

      Auch in Zukunft muss natürlich jemand beurteilen, wie kreditwürdig jemand ist und wieviel Kredit man ihm gewähren kann. Aber das wäre dann eben eine öffentliche Institution, die demokratisch legitimiert ist.

    • Ja, der Zins wird sehr kontrovers diskutiert. Ein Zins wird ja garantiert und er muss bezahlt werden. Sinnvoller sehe ich eine ertragsabhängige Rendite, die nur ausgezahlt wird, wenn das kreditempfangene Unternehmen so gewirtschaftet hat, sodass diese Rendite bezahlt werden kann. So läuft es ja bei Aktien. Aber wegen der Kapitalakkumulation – siehe unten – braucht es hier noch weitere Maßnahemn.
      Insgesamt müsste im Wirtschaftssystem noch anderen Stellen geschraubt werden als am Geldsystem, damit wieder eine sinnvolle Wirtschaft möglich wird, in der das Kapital den Unternehmen dient und nicht anders rum.

      Heutzutage ist ein Unternehmen für die großen Kapitalgeber nur dazu da, das eingesetzte Kapital zu mehren, egal wie umweltschädlich das Unternehmen agiert oder die Arbeitsverhältnisse sind. Wer viel Kapital hat, hat viel Macht, und diese Macht ist sehr ungleich verteilt. Jene die Kapital erzeugen, also Geld schöpfen oder leichten Zugang zu Kredit/Kapital haben, sind klar im Vorteil. Große Konzerne haben keine Probleme, Bankkredit zu bekommen, der Mittelstand dagegen muss betteln um Kredite zu bekommen. Kapital akkumuliert sich (große Unternehmen schlucken kleine oder kaufen Wettbewerber mithilfe von Kredit (Fremdkapital) auf – hier spielt das „financial engineering eine Rolle – und führt zu Vermögenskonzentration und immer stärkerer Ungleichverteilung (siehe etwa Oxfam-Studien) sowie zu Oligopol- und Monopolbildung.

      Mit eigener Arbeit, also Gehalt oder Lohn, ist es schlicht nicht möglich, soviel zu verdienen wie „Kapitalisten“, die große Summen verleihen/investieren. Da der Rückfluss aus einem Kapitaleinsatz prozentual (Zins bei Kreditgewährung) bzw. anteilsmäßig (Wertpapier) bestimmt wird, ergibt sich bei mehr Kapital höheres Kapitaleinkommen. Ob jemand 5.000 oder 5.000.000 Euro verleiht, stellt den gleichen Aufwand für den Kreditgeber dar. Bei einer Summe von 5.000.000 ist der Ertrag aber 1.000 mal so hoch wie bei 5.000.

    • Ja, natürlich braucht es unbedingt noch weitere Maßnahmen im Wirtschaftssystem!

      Ich wäre für ein Verbot von Kapitalgesellschaften, denn auch die mangelnde Haftung von irgendjemandem (Anteilseigner, Manager, Gläubiger,…) ist ein riesiges Problem. Aus meiner Sicht sind nur Genossenschaften als größere Unternehmen wünschenswert. Sowie – bis zu einer gewissen Größe – Einzelunternehmen. In jedem Fall muss immer auch eine persönliche Haftung gegeben sein.

      Außerdem geht es mir natürlich auch nicht darum, Menschen für immer mit „Schuld“ zu belegen. Privatinsolvenzen sind natürlich weiterhin nötig. Aber der Anreiz, mit höchstmöglichem Risiko zu zocken ohne ernsthafte persönliche Konsequenzen befürchten zu müssen, ist einfach völlig widersinnig.

  18. Ken sagt immer, beim Platzen einer Finanzblase sei das Geld ja nicht verloren – es hätten eben nur andere. Herr Wolff stimmt auch zu.

    Das verstehe ich nicht. Wenn eine Bank oder ein Unternehmen tatsächlich pleite geht und nicht vom Steuerzahler gerettet wird, dann sind deren Aktien doch nichts mehr wert. Man kann natürlich argumentieren, das sei nur eine Korrektur, vorher seien sie heillos überbewertet gewesen – aber dennoch.

    Ebenso wenn ein Kredit abgeschrieben werden muss. Dann werden sowohl diese Schulden, als auch die Forderung gestrichen – also ist das Geld verloren.

    NIcht, dass ich dem Geld generell sehr verbunden wäre und ihm nachtrauern würde, nur eine logische Frage ist das. 🙂

    • Das Geld, das für die Aktien bezahlt wurde, ist aber immer noch vorhanden. Der Wert (Preis) der Aktie kann niedriger oder höher sein als der damit umgesetzte Geldbetrag. Der Aktienpreis ist immer eine Bewertung über Angebot und Nachfrage, die die Geldmenge nicht beeinflusst.

      Wenn eine Bank einen Kredit abschreiben muss, bleibt das Geld weiterhin im Umlauf. Es wird nicht wie bei der Rückzahlung wieder vernichtet. Bei Kreditvergabe wird Geld geschöpft und bei Rückzahlung wieder vernichtet – wohlgemerkte bei Krediten von Banken, also Geldschöpfern. Bei einer Rückzahlung von Darlehen an ein Unternehmen oder ein Privatperson wird natürlich kein Geld vernichtet.

    • Also, es ist viel lustiger und einfacher, wenn man diese Dinge in der Hand sowie vor den Augen hat.
      Ich halte hier jeweils eine 50 Pfund Note der Clydesdale Bank (Schottland) und eine 20 Pfund der Bank of England.
      Die 50-Note sagt: „Clydesdale Bank PLC promise to pay to the Bearer on demand Fifty Pounds Sterling at their office here“ (übersetzt: „Die Clydesdale Bank PLC verspricht dem Träger (der Note) auf Nachfrage bei ihrer Geschäftstelle 50 Pfund Silber“)
      Die 20-Note sagt: „Bank of England, I PROMISE TO PAY THE BEARER ON DEMAND THE SUM OF TWENTY POUNDS“
      übersetzt: „Bank of England, ich verspreche dem Träger (der Note) auf Nachfrage die Summe von 20 Pfund (von was) zu zahlen. Die Engländer sind entweder raffiniert oder gerissen, oder die Schotten sind einfach zu ehrlich.

      So, jetzt kann eigentlich jeder sehen, was beim Platzen der Blase passieren wird. Die physikalische Note und das physikalische Silber wird immer da sein. ABER das Versprechen ist obsolet, quasi „futsch“, also auch geplatzt.
      Hier kann man auch schön sehen, dass die Bank of England schon vorgesorgt hat bzw. sich „versprochen“ haben.

    • Die Clydesdale Bank ist eine private Notenbank und keine Zentralbank wie die Bank of England.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Clydesdale_Bank
      Früher gaben die Banken Noten (Banknoten) heraus, die durch Edelmetall gedeckt waren. D.h. man konnte die Scheine gegen Edelmetall bei der Bank eintauschen und jede Bank hatte ihre eigenen Noten. Bei Zentralbanken war das früher auch mal der Fall mit der Edelmetalldeckung. Das wird ja auch im Interview dokumentiert.
      Wenn Sie heute zur Bank of England gehen, können Sie ihre 20 Pfund Note gegen eine andere 20 Pfund Note eintauschen. Das meint auch der Aufdruck. Bei Zentralbanken im Euro Raum verhält es sich genauso.

    • Nachtrag:
      Bei dem Aufdruck der Note der Clydesdale Bank ist jedoch wohl die Banknote der Bank of England, das Pfund Sterling, gemeint.

    • @ rule72 Auch die Bank of England ist wie die Fed eine Bank im Privatbesitz.
      Der ganze Schwindel ist ja offensichtlich dokumentiert. Bei der einen ist noch zu erkennen was sie verspricht im Austausch der Note, bei der anderen erkennt man schon nicht mehr im Austausch für was, der Dollar suggeriert, man soll an eine fiktive Gestalt glauben, und beim Euro steht schon gar nicht mehr drauf außer eine Zahl und die Unterschrift eines Goldman-Sachs Bankers.

      Aber zurück zum Eigentlichen, was Ken und Ernst Wolff meinen mit „das Geld hat nur ein Anderer“ nach dem Platzen der Blase. Das ist wörtlich genommen so nicht richtig, sondern die Werte (materielle Güter, Ressourcen, Grund und Boden) die das Geld als Referenznotiz darstellt, haben andere. Das Geld oder besser gesagt, die Notiz, dass mir etwas gehörte die ich durch meine körperlichen sowie geistigen Leistungen errungen hatte, habe ich immer noch.

    • **“Auch die Bank of England ist wie die Fed eine Bank im Privatbesitz.“**

      Und ich dachte immer googln wäre einfach. Oder liegt es daran das wir dank KenFM wissen was Wiki wirklich ist?

      LÜGENWIKIPEDIA

      „Die Bank of England (englisch ‚Bank von England‘) ist die Zentralbank des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland und hat ihren Sitz in London. Das 1694 gegründete und 1946 verstaatlichte Institut erfüllte zeitweise neben administrativen auch privatwirtschaftliche Funktionen und bestimmt die Geld- und Währungspolitik für das Pfund Sterling. Sie ist Mitglied im Europäischen System der Zentralbanken. “

      Nun Lügen die doch die Bank of England (tatsächlich Privatbesitz) in ein verstaatlichtes Institut (tatsächlich Lüge) um.

    • @ Koenig Mittlerweile sollte doch vielen klar sein wie man mit Terminologien das vermeintliche Wissen der Menschen manipuliert. Public-Private-Partnership, FED, EZB, Bank of England, Bank of Scotland, alles wohlklingende Namen die den Besitz oder staatliche Beziehung suggerieren.
      Die wahre Devise dieser Strukturen ist, wie auch im Gespräch angesprochen, die Vereinigung von Kapitalismus und sowjet. Sozialismus, und zwar von beiden das Schlimmste, oder kurz gesagt: Gewinne privatisieren, Kosten sozialisieren.
      Aber das ist keine Alleinstellung dieser großen mächtigen Strukutren, die fangen immer klein an wie Vereine, Kommune etc. (aufsteigend). Ich habe kein Wissen über eine allgemeingültige Studie über die Strukturen auf kleiner Ebene, jedoch ist mir bei meiner kleinen Investigation für die Stadt Würzburg aufgefallen, dass haargenau dieses Credo „Gewinne privatisieren, Kosten sozialisieren“ abgekupfert wird.
      Meine Frage damals war die: Warum stiegen die Beföderungskosten für „öffentliche“ Verkehrsmittel periodisch? Genauso die für „öffentliche“ Schwimmbäder oder ähnliche Einrichtungen?
      Parallel, gemäß „betriebswirtschaftlicher Lehre“, sind die Transaktionkosten sowie Löhne konstant bzw. gesunken (worden), ergo passt die Gleichung nicht.
      Aber, wenn man die (für damals als junger Naiver) Entdeckung macht, dass eine beachtliche Zahl von Regionalpolitiker, Professoren sowie „Regionaleliten“ in den Aufsichtsräten dieser „Unternehmen des öffentlichen Rechts“ sitzen, dann passt die Gleichung wieder. Diese Einrichtungen sind wunderbar für die „Regionalelite“, da kann nicht jeder „mitspielen“, sondern nur die von der „Allgemeinheit“ gewählte Mandatsträger.
      Naja, es hat viel zu tun mit der Bequemlichkeit der Bürger, die einen gewissen Wohlstandsgrad erreicht haben, denn mit zunehmenden Grad sinkt die Achtsamkeit.
      Wie man diese Strukturen die schon auf kleiner übersichtlicher Ebene bereinigen kann, da habe ich keine vernünftige Antwort.

    • Der Einzige der zu seinem Wort und seinen Wahlversprechen stand und das Ding dann – obwohl die Wahl gewonnen wurde – hingeschmissen hat!
      Genial wie er von Wählern und vor allem den Medien dann zerrissen wurde.
      Für mich war das aber der finale Beweis, dass er vor den Wahlen offensichtlich keine Ahnung hatte was da auf ihn zu kommt! Der wurde doch offensichtlich erst nach der gewonnenen Wahl mit Dingen konfrontiert gegen die er offensichtlich machtlos war und nur die Wahl hatte zu parieren oder das Ding hinzuwerfen.
      Diesen Schluss scheint damals aber niemand gezogen zu haben.

  19. Ernst Wolff schätze ich als Autoren sehr, hab sein Buch „Weltmacht IWF“.
    Nur bringt mich hier seine Ausführung zur Naziherrschaft etwas ins Grübeln. Natürlich ist der Beitrag des US-Finanzkapitals erheblich, doch erscheint mir diese Sichtweise etwas einseitig. Um den Faschismus zu etablieren, brauchte es auch breite Kreise der Bevölkerung und vor allem einen Nationalcharakter, der geprägt war von Gehorsam, Leidensfähigkeit, Fleiß, Bereitschaft zur Denunziation, Kriegsbereitschaft aus Revanchismus heraus („Erbfeind“). Seine Darstellung blendet viele Facetten der deutschen Geschichte hier einfach aus.
    Ansonsten stimme ich ihm zu.

    • Wer wir die wahren, geschichtlichen Hintergründe kennt, einschl. derer vom 1. Weltkrieg und danach, wo Deutschland absichtlich in den Ruin getrieben wurde von den Siegermächten durch die unbezahlbaren und ungerechten Reparationszahlungen(Versailler Vertrag) und die Ermordung von Rathenau, der Deutschland wahrscheinlich noch hätte retten können durch den „Rappallo -Vertrag“ mit Russland, dann erkennt man den desolaten Zustand, in den die Bevölkerung Deutschlands versetzt wurde und versteht, dass sie in ihrer Not nach jedem rettenden Strohhalm gegriffen haben. Zu viel Unglück übersteigt manchmal den menschlichen Verstand.
      Damit wiil ich natürlich die Hauptschuldigen und Kapitalverbrecher und Denunzianten – und die gab es ja durchaus in allen Schichten der Bevölkerung – nicht von ihrer Schuld frei sprechen. Aber es gibt in jedem Volk , egal welcher Mentalität, solche, die dem Verbrechertum widerstehen und solche, die ihm nicht widerstehen, wenn sich die Gelegenheit bietet. Ganz Europa wurde ja so zur Hölle mit teuflischen Verbrechen.

    • tja, sogesehen richtig Herr Skipper. Doch wer hat die Deutschen zu ihren Taten aufgehetzt? Waren das nicht so ein paar, von einigen internationalen Mogulen finanziell unterstützte „Rassenkrieger“? Die Göbbelsschnauze wurde doch wohl nicht von Bauer Schulze/Meier/Schmitt unters Volk verteilt, um dich selbst im Hasstaumel zu „bootstrap-en“? Woher also hatte Hitler das Geld, um in die Kriegswirtschaft zu investieren?…

    • ooops, kleiner Typo:verteilt, um sich selbst im Hasstaumel zu „bootstrap-en“? Woher also hatte Hitler das Geld, um in die Kriegswirtschaft zu investieren?…

    • Axel
      Die Deutschen sind sicher nicht inhumaner als die US-Amerikaner.
      Es war ja in Bezug auf Menschlichkeit eine europäische Negativauslese die Amerika erobert haben. Haben viele Indianerstämme ausgerottet und den Rest, der übrig blieb, ins Museum gestellt. Sie sind clever, auf ihren materiellen Vorteil bedacht, aber alles andere als weitsichtig, klug und geschichtsbewusst. Ziehen, wie vor 100 und 200 Jahren, noch immer schnell ihr Schießeisen aus der Hüfte, bevor sie Fragen stellen. Nicht viel dazu gelernt.
      Donald Trump und Hillary Clinton, die Positivauslese. Dann lieber Merkel.

    • lieber Herr Axelskipper

      Schauen Sie einfach einmal dieses „KenFM im Gespräch“ mit Herrn Ploppa an;

      https://kenfm.de/hermann-ploppa-hitlers-amerikanische-lehrer/

      Oder noch besser lesen Sie sein Buch dazu.
      Aber Achtung es ist extrem grausam nichts für zartbesaitete
      und ja es schildert eben Hitlers amerikanischen Lehrer.

      Es wird alles getan das Deutschland seine Aufgabe nicht erfüllen kann. Damit meine ich weder ein deutsches Volk noch eine deutsche Nation, sondern schlicht Menschen die Deutsch sprechen und lesen. Es ist komplett egal was da im Blut für Genen herumkrabbeln. Es geht um die deutsche Kultur. Die deutsche Kultur ist aber nicht beim Fussball Kicken und Auto bauen erschöpft. Es geht um die Menschen die in der Mitte Europas wohnen, egal woher sie kamen. Da ist die eigentliche Spalte zwischen dem Orient und dem Westen.

      Ganz im Besonderen trägt Deutschland immer noch die Narbe der Mauer tief in sich. Auf der einen Seite der Kommunismus, der alles verstaatlicht hatte und auf der anderen Seite das private Kapital, dass sich alles unter den Nagel reisst.

      Bei 1:12:00 spricht Ken kurz Daniela Dahn an

      https://kenfm.de/daniela-dahn/

      Wie keine andere hat sie begriffen, dass wir von beiden Seiten nur das allerschlechteste übernommen haben. Gerade Deutschland hätte eben die Aufgabe zwischen dem einseitig wirtschaftlichen des Westens und dem dominant staatlichen des Osten das nötige dritte Glied zu bilden, das autonome Geistige. Denn nur dieses freie Geistige kann erkennen, dass Geld keine Ware sein kann. Geld kann auch nicht arbeiten. Geld ist schlicht eine Abmachung und gehört zum Rechtswesen. Das bringt Frau Dahn auch auf den Punkt mit ihrem „occuppy the law“ oder auf deutsch „das Recht besetzen“. Wir müssen uns das Geld zurück holen. Wenn Geld als Ware herum geschoben wird, zerstört es die Wirtschaft. Vor lauter profitieren müssen, kommen wir nicht mehr vernünftig zum arbeiten. Die Produkte werden unter dem Diktat des Profits immer schlechter!

      Mann braucht Geld nicht als Lohn, sondern als Voraussetzung um in einer Arbeitsteiliger Welt sich beteiligen zu können. Da geht es nicht um Macht sondern um Ermächtigung. Diese Arbeitsteilige Welt ist etwas ganz neues und extrem Schwieriges, und so unglaublich es sich auf das erste anhört, etwas komplett anti-egoistisches!

      Früher kam die Motivation zu arbeiten indem man selber Produkte fertigstellte von Anfang bis zum Verkauf. Da hatte die Arbeit noch selber Freude gemacht. Das Ego wurde gebauchpinselt sozusagen. Heute steht man irgendwo mitten drin in dem Produktionsprozess. Mann kann aus der Arbeit, die man macht den Motivationsantrieb nicht mehr selber holen. Man muss die Motivation finden in der Zusammenarbeit mit anderen Mitarbeitern. Man arbeitet nicht mehr für sich, sondern für und mit den andern.

      Das alles ist nur zu ertragen, wenn man sich in der Schule zu wirklich freien reifen Menschen entwickeln konnte. Solange man selber nicht weiss wer man ist, kann man auch nicht liebevoll mit anderen zusammen arbeiten Die Schule ist nicht der Ort um Techniken zu erlernen, sondern der Ort den Sinn zu verstehen von Zusammenarbeit. Doch genau das wird verhindert wenn die Wirtschaft unsere Schulen zu Dressuranstalten mit Abschüssen als Zückerchen reduziert. Gerade der grösste Rüppel kriegt die besten Noten….

      Unsere Aufgabe ist es aber uns an Goethe anzuschliessen und uns in das Wesen der Organischen zu vertiefen. Man kann an das Organische nur heran kommen mit lebendigen Denken. Dazu muss man aufhören zum Beispiel die Idee der Ur Planze von Goethe zu belächeln, sondern das unglaublich lebendige an diesem Gedanken zu erkennen. Lebendiges Denken lernt man nur in von der Wirtschaft und von dem Staat unabhängigen Schulen. Lebendiges Denken ist die Voraussetzung, um an sozialen Plastiken zu arbeiten wie sie Joseph Beuss versucht hatte zu beschreiben. Jeder muss ein Künstler sein, um in der immer stärkeren Arbeitsteilung an der liebevollen Zusammenarbeit mit andern zu arbeiten und sich zu orientieren.

      Wenn wir es schaffen das Geld wieder als ein Rechtsmittel zu verstehen, brauchen wir nicht die Produktivität immer mehr zu steigern, wir können beginnen die gegenseitige Wärme in der gegenseitigen Abhängigkeit der Arbeitsteilung mit Liebe zu gestalten.

      Und genau so wie Henry Ford die Eugenik an deutschen Universitäten mit Geld unterstützt hatte noch bevor der zweiten Weltkrieg begonnen hatte und zum grosse Vorbild von Adolf Hitler wurde, kommt heute das Basteler und Maschteler Unwesen von Amerika, um an den Unis alle gegen alle auf zu bringen.

      Mann will uns wie Mastgänse mit Fachwissen vollstopfen, damit ja niemand mit denken anfängt.
      Dabei ist es allerhöchste Zeit endlich damit anzufangen, wenn man den schon lange geplante dritte Weltkrieg noch verhindern will.

    • Joschka Fischer, Bündnis90/Die Grünen:
      „Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“.

      **********************************************************

      Ist diese Zitat verbürgt

      Diese Aussage stammt aus folgender Quelle:

      Joschka Fischer, Bündnis90/Die Grünen, Rezension zu seinem Buch „Risiko Deutschland“, Die Welt 07.02.2005
      *******************************
      Zitiert von wer-weiss-was.de:

      „Um es ganz genau zu wissen, schlage ich vor seinen (Fischers) geistigen Müll in Form dieses Buches zu lesen, aber wahrscheinlich kommt man da dann nur genau so zum Kopf schütteln, als wenn man die Originalfassung von „Mein Kampf“ liest.

      Übrigens, ein weiteres Zitat des Herren:

      Joschka Fischer, Bündnis90/Die Grünen (Quelle: Pflasterstrand 1982; zitiert“Nation & Europa, Mai 1999, Seite 7):

      “Deutsche Helden müsste die Welt, tollwütigen Hunden gleich, einfach totschlagen.”

    • AUSLÄNDER; LASST UNS NICHT MIT DEN DEUTSCHEN ALLEIN! (Originalzital der Grünen)

      Ich bedaure, vorschnell etwas zitiert zu haben, was eben doch nicht verbürgt ist.
      Der Artikel ging so:

      „Risiko Deutschland“ – Joschka Fischer in Bedrängnis
      Von Mariam Lau | Veröffentlicht am 07.02.2005 | Lesedauer: 3 Minuten

      „Noch schweigt der deutsche Außenminister zum Thema „Schleuser-Erlaß“. Spätestens vor dem Untersuchungsausschuß aber, vor den die Union die gesamte Führungsspitze des Ministeriums, einschließlich Staatssekretäre und zuständiges Ressort zitieren will, wird Joschka Fischer erklären müssen, wie er dazu steht, daß die im März 2000 verkündeten Visumerleichterungen es zeitweise rund 300.000 Ausländern ermöglichten, völlig unkontrolliert in die Bundesrepublik einzureisen. Daß diese Erleichterungen in großem Stil von Schleuserbanden genutzt wurden, deren Treiben mit „modernem Sklavenhandel“ wohl kaum zu drastisch beschrieben ist, nicht zu reden von Leuten wie den tschetschenischen Terroristen, die für den Überfall auf das Moskauer Musiktheater verantwortlich waren, von Prostituierten und natürlich Schwarzarbeitern. Fischer wird erklären müssen, wie ein Beamter aus seinem Haus auf die Idee kommt, auf die Warnung eines Botschafters vor „mafiosen Strukturen“ mit der Kapriole zu reagieren, eine restriktivere Visapolitik werde nur dazu führen, daß „die Abgewiesenen auf ungesetzlichen Wegen versuchen würden, nach Deutschland zu kommen,“ wie der „Spiegel“ berichtet.

      Die Frage ist nun, welche politischen Dimensionen der Fall annimmt. Haben wir es hier mit einem behördlichen Selbstläufer zu tun, bei dem die Zentrale sich als beratungsresistent gegenüber den Fachleuten an ihrer Peripherie erwiesen, und dies auch mittlerweile durch eine Rücknahme des Erlasses eingestanden hat? Oder ist die Sicherheit der Bundesrepublik einem multikulturellen Gesinnungsfuror geopfert worden, und zwar in ganz bewußter Opposition zur restriktiven Einwanderungs- und Asylpolitik des Innenministers Schily?

      Der Fall scheint ein bißchen von beidem bereitzuhalten. Zunächst einmal war die Reisefreiheit ein zentrales Element des KSZE-Prozesses. Wo immer es ging, haben alle deutschen Regierungen versucht, die Grenzen für die Bürger hinter dem Eisernen Vorhang so durchlässig wie möglich zu halten. Als dann 1989 diese Grenzen plötzlich wegfielen, und man massenhafte Sozialmigration befürchtete, wurden eilends neue Hürden aufgebaut. Einzig für Touristen („Besichtigung des Kölner Doms“, lautete die Standardangabe des Reisegrunds auf Tausenden der neuen Anträge stereotyp ) sollte eine kleine Öffnung bleiben: die Reiseschutzpässe. Daß deren schnellere und effizientere Ausstellung auch ein Wunsch der betroffenen Botschaften war, der das Außenministerium mit den berüchtigten „Carnet de Touriste“ nachzukommen suchte, ist noch einsichtig.
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      Wie es aber die Formulierung „In dubio pro libertate“ in einen solchen Erlaß schafft, und wie es kommt, daß die Warnungen der zuständigen Botschafter konsequent ignoriert und abgebürstet wurden, das könnte eben schon die Weltanschauung erklären helfen. Bei Ludger Volmer, Fischers damaligem Staatsminister, liegt der Fall recht eindeutig: er war als ausgewiesener „Fundi“ mit einem recht einflußlosen Amt unterhalb eines Realos abgefunden worden, unter dessen Ägide gegen den erklärten Willen des linken Flügels deutsche Soldaten zu Kampfeinsätzen ins Ausland geschickt wurden. Nachdem die Einwanderungspolitik, ein Herzstück des grünen Selbstverständnisses („Ausländer, laßt uns nicht mit den Deutschen allein“), dessen direktem Zugriff entzogen war, bot sich über das Visumrecht zumindest ein kleiner Spielraum, den Volmer weidlich nutzte.

      Was Fischer betrifft, ist seine Auffassung mit dem Titel seines Buches „Risiko Deutschland“ wohl ebenso knapp wie treffend beschrieben. Zwar hat er – zuletzt auch im Zusammenhang mit dem Zentrum für Vertreibungen, das er, ein ungarndeutsches Flüchtlingskind, energisch ablehnt – keinen Zweifel an Deutschlands demokratischer Festigung. Aber es bleibt eben beim „Risiko“, das nur durch Westbindung und europäische Integration einzuhegen sei: „Eine deutsche demokratische Linke, die diese beiden historischen Grundbedingungen der bundesrepublikanischen Politik nicht mit Klauen und Zähnen verteidigt, muß von Sinnen sein, denn sie würde nicht nur das Land, sondern auch sich selbst erneut in eine schlimme Gefahrenlage bringen.“ Deutschland muß von außen eingehegt, und innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi „verdünnt“ werden. Die „schlimmen Gefahren“ sind die Leitlinie von Joschkas Fischers Politik; deshalb begründete er die Intervention im Kosovo mit Auschwitz, und vielleicht liegt ihm auch deshalb die deutsche Sicherheit nicht so besonders am Herzen.

    • Natürlich! Und gerade was Nationalcharakter der Bevölkerung der – im Gegensatz zu dem zum Beispiel Russischen, beinahe automatisch mit Fremdenhass einhergeht, macht die Deutschen da halt einfach zu perfekten Opfern und willigen Marionetten im großen Spiel.
      Nationale Grenzen sind weder Gottgegeben noch in Steintafeln meißelt vom Himmel gefallen. Trotzdem haben die Deutschen die verinnerlicht und gefressen, übernehmen sie unreflektiert als „Identität“ und sind schnell bereit nicht nur dafür zu sterben (wären der weniger dramatische Teil) sonderen auch dafür zu töten.
      Sicher fände ich es auch spannend seine Analyse zu den soziologisch, psychologischen Aspekten. Das würde aber sicher nochmal 90 Minuten füllen. Vielleicht sind da aber auch ganz andere Leute kompetenter.
      Ich finde es durchaus richtig wenn sich Experten nicht zu weit aus dem Fensterlehnen und dann auch schnell fehlendes Fachwissen mit „Meinung“ kompensieren!
      Wo sowas hinführt sieht man bei Leuten wie Hörstel dem ich großes Fachwissen nicht absprechen möchte, der die Grenzen aber ständig überschreitet und sich auf Gebiete wagt, auf den zum Beispiel ich mit 40 Jahren Praxis glänzen und seine Aussagen einfach als Bullshit zu enttarnen weiß. Wo weisst Du dann bei solchen Typen noch ob sie wirklich noch aus dem Nähkästchen oder schon aus dem Fieberwahn erzählen?
      D.h. „Schuster bleib‘ bei Deinen Leisten“! – Nicht der Schlechteste Rat

  20. Vielen Dank für diesen Beitrag!!

    wie ein Vorkommentator schon gesagt hat, hat man/frau „Vieles“ im Einzelnen an anderer Stelle schon mal gehört.
    In diesem Beitrag wird es jedoch irgendwie nochmal zusammengefasst, oder bekommt eine ganzheitliche Kontur, so dass ich zwischendurch immer wieder an meinen Geschichtsunterricht und die „Geschichten“, die uns da erzählt wurden ( und immer noch erzählt werden . . .), denken musste und mir auch dachte, das wird jetzt gerade mal alles in diesem Beitrag pulverisiert und mal aus einer ganz anderen Perspektive gezeigt .. . . Es ist wie ein Puzzle was da zusammengesetzt wird und plötzlich passen die Teile ineinander . . . .Danke, für diese Aufklärung und Unterstützung . .

    und ich kann es nur selber unterstützen – wie es in dem Beitrag ja auch am Schluss deutlich herausgestellt wurde – wie wichtig es ist aufzuklären!!!!!

    Wie kann es sein, dass es heute noch so viele Kriege und Zerstörung gibt?
    Der Beitrag gibt mir heute auf einer ganz besonderen Art eine Antwort auf diese Frage:

    1995 hatte ich als junger Mensch in Mostar in Bosnien Herzegowina (im Rahmen eines Einsatzes des THW) beim Wiederaufbau, bzw. „Emergency-Repair“ mitgeholfen und war 6 Wochen lang quasi im Kriegsgebiet und auch das erste Mal überhaupt in meinem Leben leibhaftig mit Krieg und seinen Zerstörungen und Greultaten konfrontiert. Wir hatten nicht nur die ganze Zerstörung jeden Tag vor Augen, sondern – dadurch, dass wir die Bewohner/ Familien einzeln aufsuchten und diese mit Baumaterial versorgten – erfuhren wir auch jeden Tag auf´s neue, bis ins Detail, auch die Leidensgeschichten, die sich während des Krieges ereignetet hatten.

    Bei mir hat das damals sehr bewegende und prägende Eindrücke hinterlassen und ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich wieder und wieder durch diese zerstörten Strassen fuhr und vor diesen zerbomten Häusern stand (vor mir Strassenschilder, die einschließlich ihres dünnen Rohrpfostens , an denen sie befestigt waren, komplett von Gewehrkugeln durchsiebt waren . . . . . .) und mich immer wieder gefragt hatte:

    „Wie kann das sein, dass wir heute noch in der Lage sind Menschen, Gesellschaften, Kulturen und ihre gebauten Zivilisationen so komplett und brutal zerstören???

    und uns gleichzeitig anmassen „aufgeklärt“ zu sein ?, haben wir nicht aufgeklärte Wissenschaften?, haben wir nicht aufgeklärte Zivilisation?, haben wir nicht aufklärende Erfahrungen aus der Geschichte, was für uns Krieg überhaupt nicht mehr zulassen kann?
    .. . wie kann es sein, dass es trotzdem noch dieses dumme, dumpfe, stumpfe sinnlose und hirnrissige Zerstörung wie Krieg gibt?? Wie passt das zusammen??

    Ich hatte damals und viele Jahre danach, wirklich keine Ahnung und keine Idee, wie ich mir diese Frage beantworten sollte.
    Natürlich hatte mich dann selber im Weiteren – mit anderem Blickwinkel und auch sehr kritisch – mit Geopolitik auseinandergesetzt und mir immer wieder aufs Neue was zurecht gelegt,

    aber heute am Ende des Beitrages hatte ich gedacht, jetzt weißt Du´s, jetzt weißt Du, warum dass möglich ist. Heute hast Du eine Antwort auf diese Frage gehört.

    ..kann an dieser Stelle nur nochmal Danke sagen, liebes Kenfm-Team, für Eure wunderbare und wertvolle und vor allem aufklärerische Arbeit, die ihr hier leistet.

  21. Erstmal vielen Dank für das wirklich gute Gespräch!
    Mein Problem dabei ist:
    Wie lässt sich eine alternative Bewegung, ein neues Geldsystem mit den nötigen Strukturen aufbauen, , die nicht sofort im Netz unterwandert würde? Das sollte mal bei „Positionen“ ganz offen diskutiert werden.
    Außerdem z.B., Krypto- Währungen schaffen das Bargeld ab und damit den gläsernen Menschen.
    Oder reicht schon die Abschaffung des Zinseszins und eine vom Staat vorgenommene Geldschöpfung?
    Oder eine Gemeinwohl- Ökonomie nach Christian Felber?
    Oder ein Gutschein- System nach Prof. Franz Hörmann?
    Wäre schön Herr Jebsen, wenn Sie die Leute mit Ernst Wolf und Herrmann Ploppa mal an einen Tisch kriegen könnten.

    • wäre eventuell schöner wenn diese Platform zur Platform des Zusammenbringens an Tische wäre. Zusammen denken. Lieber Herr Kashefi, @KenJebsen Lad uns mal ein an einen Tisch, und setz einen Wolff dazu.

    • @KenJebsen Nutz deine Platform um Leute wie Wolff und uns zusammenzubringen um Bewegungen auszulösen. Lasst uns vom feststellen und bereitstellen von Informationen eine Bewegung in Bewegung setzen. Die Karten liegen dank deiner Platform offen. Lasst uns nun eigene Karten legen. Schlaue Menschen die denken, zusammen. Denk mal drüber nach. Gruss

  22. Wieder ein super Beitrag auf KenFM! Ab 1. Februar bekommt ihr auch von mir mein kleines Scherflein zugeteilt, damit diese Beiträge auch in andere Sprachen übersetzt werden können…. oder weitere Menschen bei euch eine Ausbildung machen können…. oder noch was in die Technik gesteckt werden kann… oder das Benzin für Fahrten bezahlt werden kann….
    Ihr werdet sicher eine gute Verwendung finden!!!

  23. Hallo zusam
    Wieder ein sehr guter Beitrag, der alles sehr schön in einem großen Zusammenhang dargestellt hat.
    Jetzt müßte man diesen informationsvorsprung aber auch irgendwie ummünzen.
    Erstens Krisenvorsorge betreiben, wobei mein Themenvorschlag wäre: wo kommt man günstig und sicher an Gold
    Zweitens Gibt es schon eine Organisation der es lohnt sich anzuschließen um seinen Zorn mal ein bischen abzubauen,
    oder muß Sie noch gegründet werden-wäre auch ein themenvorschlag
    Drittens mein allgemeines Fazit über Kenfm: für mich das beste Internetportal, daß ich kenne da
    -professionell und interessant gestaltet
    -sehr viele Inhalte
    -unabhängig und loyal mit anderen ähnlichen Internetportalen
    Euch nochn schön Tag ^^

  24. Sie werden sich nicht selbst crashen !

    **“Kann die Manipulation unbegrenzt weitergehen?“**

    SELBSTVERSTÄNDLICH, NATÜRLICH!

    Das ist ausschließlich eine Frage der Manipulation, also was wie und von wem manipuliert wird.

    Das Finanzsystem ist kein lebendiger Organismus. Also kann der Vergleich – egal ob Vergleiche angeblich immer hinken oder untauglich sind – mit dem über oder zu lange medikamentierten Menschen nicht taugen. Deshalb hier ein deutlicherer Vergleich.

    Nehmen wir den ganz normalen Otto Benzinmotor. Kann der ewig laufen? Nein sagen Viele, denn irgendwann geht jeder Motor kaputt. Falsch!

    Natürlich geht der Motor irgendwann kaputt, aber dann fängt die Manipulation an – wir nennen das raparieren.

    Diese Manipulation kann so lange fortgesetzt werden, solange es Menschen gibt die diesen Motor manipulieren/reparieren können und solange es die nötigen Mittel, Materialien dafür gibt.

    JEDE Manipulation findet irgendwann ihr Ende, aber keineswegs ihr endgültiges Aus.

    Der Motor bekommt einen Kolbenklemmer. Der Motor wird geöffnet, der Kolben ausgetauscht, die Zylinderwand gehont, oder die Zylinderlaufbuchse ausgewechselt. Wenn nötig werden die Teile angefertigt. Motor zusammengeschraubt – läuft wieder 1A.

    Nach und nach gehen alle Teile kaputt, werden manipuliert und der Motor läuft immer. Selbst der Kolben wird irgendwann wieder klemmen oder natürlich verschlissen sein und eben noch mal manipuliert.

    Auf jede Manipulation folgt unweigerlich die nächste Manipulation und die kommenden, solange die BASIS ERHALTEN BLEIBT.

    Das heißt, wenn ich den Motor komplett einschmelze, macht daraus niemand mehr DEN Motor der er war. Aber dann wird aus dem Altmetall vielleicht eine Bombe manipuliert… wer weiß.

    Im Grunde ist mit nachfolgendem Spruch – den ich schon öfter auch hier eingstellt habe und immer wieder überall einstelle – alles ÜBERDEUTLICH gesagt. Mehr braucht man eigentlich nicht…

    „Wir sind jetzt ein Imperium“, sagte ein Bush-Berater zu dem Journalisten Ron Suskind von der „New York Times“, „und wir schaffen uns unsere eigene Realität. Während Sie diese von uns geschaffene Realität studieren, schaffen wir bereits neue Realitäten, die Sie wiederum studieren können. Wir sind die Akteure der Geschichte, und Ihnen, Ihnen allen bleibt nichts, als die Realität zu studieren, die wir geschaffen haben!“

    Ernst Wolff – und eigentlich wir Alle hier und überall – machen im Grunde nichts anderes.

    Wir studieren, analysieren die Realitäten die man uns vorsetzt. Wir holen die Stöckchen – immer und immer und immer wieder – seit Jahrhunderten oder Jahrtausenden.

    Entweder scheint das keinem aufzufallen, oder alle haben einen (masochistischen) Spaß daran – wie der Hund eben…

    Was ist nun der logische Aus-Weg um die Situation umzukehren, die „Welt wieder auf die Füße zu stellen“?

    Zumindest ist er eines – GANZ EINFACH !

    • Hmm, interessant.

      Aber früher oder später werden doch wieder riesige Schulden ausfallen. Was passiert dann? Immer noch einen größeren Kredit obendrauf und die Daumenschrauben für den Schuldner weiter anziehen? Wie lange geht das gut – wenn die Daumenschrauben so stark angezogen sind, dass der Schuldner stirbt, sieht es doch schlecht aus, oder?

      Was kann man aus Griechenland – als Beispiel – noch weiter rauspressen, ohne dass es zu einer Revolution kommt?
      Was passiert beim nächsten größeren Kreditausfall?

    • **“Was kann man aus Griechenland – als Beispiel – noch weiter rauspressen, ohne dass es zu einer Revolution kommt?
      Was passiert beim nächsten größeren Kreditausfall?“**

      Diese Fragen kann man unmöglich beantworten, weil weder Logik, noch sonst irgend etwas zugrunde gelegt werden kann. Darüber kann man nur spekulieren.

      Eines hat doch jeder halbwegs Lebenserfahrene verinnerlicht – kommen tut es immer, nur meistens anders als man denkt.

      Dahinter stehen Menschen mit enormer satanischer Intelligenz (destruktiv), denen Menschen mit göttlicher Intelligenz (konstruktiv) gegenüberstehen. Wir können nur davon ausgehen, das sie sich nicht selbst kastrieren werden. Denn sie brauchen den Schnippel um die satanische Brut fortzusetzen.

      Aber was soll/könnte denn bei großem Kreditausfall passieren? Gibt es diesen großen Kreditausfall nicht längst?
      Gibt es den nicht ständig, ständig fließend, fluktuierend und auch größeren Ausmaßes?
      Die Geschichte Kreditausfall, ist doch älter als das Geld selbst. Und was bedeutet das? Wir gehen damit um, haben gelernt damit zu leben. Ob notgedrungen, gezwungen, oder als Akteur, spielt für die Sache als solches keine Rolle.

      Kreditausfall hin oder her, das Leben geht weiter – so einfach ist das. Gut, für einige nicht, die mussten im Zuge des Kreditausfalles in’s Gras beißen. So ist das Leben, nicht immer eben…

      Abschaffen kann man den Kreditausfall nur dann, wenn man das Geld abschafft! Aber selbst dann gäbe es „Kreditausfälle“.
      Du arbeitest eine Woche für jemanden, der im Gegenzug eine Woche für dich arbeitet, oder etwas tun muß. Der bekommt einen Herzanfall und fällt aus – irgendwas ist immer…

      Dennoch gibt es einen Weg – ohne Geld abzuschaffen – Kreditausfälle abzuschaffen. Widerspruch? Nicht wirklich.
      Wenn man z.B. keine Kredite vergibt, können auch keine ausfallen – ist doch logisch.

    • Noch ein guter Spruch dazu

      Die Tatsache das du einen Sinn für Moral hast, wir aber nicht, verschafft uns einen evolutionären Vorteil. Und die Geschichte hat gezeigt, das die Evolution immer gewinnt. (Faora-Ul [Antje Traue] aus Man of Steel)

    • Hallo König Ordnung,
      leider hast du Recht das es immer schon so war und immer so weiter geht.
      Das hat Mal jemand auf einem älteren Beitrag (ich glaube das war sogar bei KenFM) sehr gut analysiert. Es MUSS sogar craschen damit das Spiel wieder von vorne losgehen kann. Leider ist der Zyklus immer so „groß“ das sich keiner mehr daran erinnern kann (ca 80 Jahre+-) Das schöne ist, das der „Normalbürger“ sich nicht vor der „Enteignung“ schützen kann. Nehmen wir Wohneigentum. Dort gab es nach dem Krieg die sogenannte Zwangshypothek. Hierzu erinnere ich nur an den Zensus zur „Datenerhebung“ . Kaufe ich Gold, ist dieses registriert und der „Staat“ hat im Ernstfall Zugriff. Über Konten brauche ich garnicht erst zu reden. Wenn es zum „Knall“ kommt (überraschenderweise wohl an einem Wochenende) wird uns der Hosenanzug oder ein anderer Politikdarsteller die Alternativlosigkeit schon mit Hilfe der Qualitätsmedien vermitteln und was wird der Bürger tun….. Nichts. Das schöne ist, keiner kann was dafür, den heilige Markt und das scheue Reh (das Kapital) kriegt keiner zu fassen. Ach ja, Schulden, die der normale „Bürger“ hat, sind bei einem Crash natürlich nicht weg, die behält man und darf sie weiter bedienen, schließlich brauchen die „Banken“ ja frisches Geld und auch nach der Stunde 0 ihre Einnahmequellen.

    • König Ordnung,

      oh nein, täuschen Sie sich da nicht! Schulden fallen bisher eben NICHT in wirklich größerem Rahmen aus!! Jedenfalls nicht offiziell.

      Auch wenn sie nie zurückgezahlt werden können, wird alles rausgepresst, wird alles getan, um den Schuldner künstlich am (Über)Leben zu halten, ihm noch einen größeren Kredit aufzuhalsen – oder die Kredite in ominöse Wertpapiere umzustrukturieren und jemand anderem unterzujubeln. Wie bei der letzten großen Krise 2008 mit den Credit Default Swaps, falls es in Vergessenheit geraten ist.

      Und – Huhu! – ich glaube nicht, dass diese Geschichte ewig so weitergeht. Folgendes ist neu (im Vergleich zu den vorangegangenen Weltkriegen bzw. der letzten epochalen Krise der 30er Jahre): Der Planet ist ausgereizt. Alles ist erobert und dem Markt einverleibt, viele wichtige Rohstoffe gehen bald zur Neige (z.B. seltene Erden, Kupfer). Und v.a. gibt es eben Atomwaffen, sodass ein großer Krieg eben nicht mehr zu kalkulieren ist.

      -> Also sieht die ganz nüchterne wirtschaftliche Kosten-Nutzen-Analyse für einen Dritten Weltkrieg wie folgt aus: Gigantischen Risiken stehen relativ geringe Ertragsmöglichkeiten entgegen.

    • Huhu Huhu!

      **“Das schöne ist, das der „Normalbürger“ sich nicht vor der „Enteignung“ schützen kann.“**

      Doch, das kann er sogar sehr effektiv, 100% effektiv. Wer nichts hat, dem kann man auch nichts wegnehmen. :–))
      Und die etwas haben, wandern aus – alle Anderen sind halt die gearschten.

      Ja, es gibt diese Zyklen der Geldentwertung. Einige sprechen von alle 30 Jahre, Andere von alle 30 bis 60 Jahre.

      Die letzte große Geldentwertung fand 2002 statt, mit Einführung des Euro. Wurden ANFANGS ! noch Mieten und Versicherungsbeiträge – NUR MIETEN UND VERSICHERUNGSBEITRÄGE – korrekt umgerechnet und ohne Aufschlag präsentiert, galt das für ALLES Andere nicht. Bereits nach ein paar „Wochen der Vergessenheit“, wurden nahezu alle Waren, Güter und Dienstleistungen teuer, bis extrem teuer. Nach ein paar Monaten war es dann vorbei mit der Scham und Preisaufschläge von 400% bis 6000% !! waren keine Seltenheit mehr. Mittlerweile haben sich die Kosten für Miete, Versicherungen im Vergleich zur letzten Abrechnung in DM auch locker vervierfacht (400%), oder teilweise noch weitaus mehr. Bei gleichzeitiger Einführung eines Niedriglohnsektors gigantischen Ausmaßes und real sinkenden Löhnen – jedenfalls für die meisten Menschen.

      Es gibt ja noch etliche andere Zyklen. Ravi Batra beschreibt die Herrschaftszyklen, was ich recht interessant finde.
      Nachfolgend der Text dazu, nicht ganz so kurz, aber lesenswert – finde ich. Ravi Batra hatso einiges nachweisbar vorhergesehen, unter anderem auch

      **“Vor diesem Hintergrund, der mit „konventionellen ökonomischen Mitteln“ nicht mehr reparabel sei, bleibt für Präsident Bush nur eine Lösung: KRIEG (um Rohstoffe), den die USA alleine aus wirtschaftlichen Gründen etwa alle 15 Jahre benötigten. Noch im Jahr 2001 werde ein Schockereignis die Welt heimsuchen, welches möglicherweise den Ausgangsherd für einen Weltkrieg III bilden, und an welchem sich die NATO beteiligen werde.“**
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      Ravi Batra (Jahrgang 1943, US-Bürger indischer Abstammung, Professor für Wirtschaft an der Southern Illinois Universitiy, USA)

      Ravi Batra legt Wert darauf, als Prognostiker und nicht etwa als Prophet verstanden zu werden. Seit jeher hat er bei seinen Forschungsarbeiten auf eine ganzheitliche „Problem-Näherung“ Wert gelegt, wobei bei ihm neben den üblichen Analyse-Instrumenten der Wirtschafts-„Wissenschaftler“ heutiger Provenienz, wie beispielsweise Wirtschaftsgeschichte und Computer-Simulations-Modelle, die Spiritualität, verbunden mit täglicher vielstündiger Meditation zur Anwendung gelangen. Batra ist der Überzeugung, daß er sich so geistig dem „Göttlichen Szenario“ nähern und eine Art „Weltbewußtsein“ bzw. sogar „Kosmisches Bewußtsein“ erlangen kann, welches sich aufgrund der universalen Schwingungen in stets wiederkehrenden gleichartigen Ereignissen offenbart, und zwar deshalb, weil die Menschheit als ganzes bis heute nicht lernfähig bezüglich der vielfältigen Warnungen des Himmels/der Natur geworden ist und daher unfähig blieb, ihr Leben – und das ihrer soziologischen Konstrukte – diesen Rhythmen entsprechend zu gestalten.

      Batras besonderes Augenmerk gilt daher den Zyklen, wobei der seit Urzeiten bei den Mystikern Ostasiens bekannte 60jährige „Kanreki-Zyklus“ nebst seinen „Unterzyklen“ das Zentrum seiner Studien bildet. (Anmerkung: Der sowjetische Wissenschaftler Kondratieff hat unabhängig vom Gedankengut ostasiatischer Mystik in der frühen Stalin-Zeit die nach ihm benannten Zyklen etwa gleicher Länge entdeckt; er wurde erschossen, nachdem er in seiner Forschungsarbeit den Untergang der Sowjetunion prognostiziert hatte).

      Ravi Batra hat nach eigenen Aussagen seit den frühen 70er Jahren 33 (sic!) Prognosen publiziert, wovon mittlerweile 31 in Erfüllung gegangen sind, so etwa der Fall des Schah-Regimes, das Ende der Sowjetunion und der Crash der Tokioter Aktienbörse mit allen wirtschaftlichen Konsequenzen im Gefolge. Auf ihre Erfüllung warten noch die beiden letzten: Der Untergang des Kapitalismus und das Ende der USA als Weltmacht heutiger Prägung.

      Zyklisch verläuft nach Batra seit jeher auch die Herrschaftsstruktur von Staaten, wie er bereits in seinem Buch „Die Große Depression von 1995-2010“ ausführlich dargelegt hat.
      Jeweils drei Herrschafts-Zyklen wechseln regelmäßig einander ab; alle Zyklen durchlaufen regelmäßig die Stadien Aufstieg – Höhepunkt – Abstieg, dem dann revolutionäre Umwälzungen folgen.

      1. Im Zyklus I wirken Waffenträger (Polizei- bzw. Militär-Staat) persönlich auf das Staatsgeschehen ein, während

      2. im Zyklus II Intellektuelle (Religionsführer) ihren Geist als Waffe benutzen und Waffenträger befehligen (Beispiel: Mullah-Regime).

      3. Der Zyklus III ist dadurch gekennzeichnet, daß Superreiche (Geld-Adel) ihre finanziellen Mittel zum „Ankauf und Unterhalt“ von Intellektuellen und Waffenträgern benutzen, um mittels deren Fähigkeiten ihr Imperium zu unterhalten und zu sichern. Die „Geldadel-Ära“ zeichnet sich durch besondere ethisch-moralische Verkommenheit der Gesellschaft – insbesondere am Ende ihres Zyklus – aus.

      Die von den USA inspirierte sogenannte Westliche Welt befindet sich laut Batra derzeit im Übergangsstadium vom dritten in den ersten Herrschaftszyklus; US-Präsident Bill Clinton gehe als das letzte – vom „großen Geld gekaufte“ – typisch-korrupte, gesetzlose Marionetten-Symbol der Geldherrscher in die Zyklus-Geschichte eines „Neuen Sodom“ ein.

      Die Ära George W. Bush/Powell läute zwar den Übergang in den „Krieger-Zyklus“ ein; Präsident Bush sei aber kein typischer Vertreter der „Krieger-Kaste“, da auch er noch mit Hilfe des „großen Geldes“ zur Macht gelangt sei, deren Vertreter von ihm den Erhalt ihrer Herrschaft – im Bedarfsfalle auch durch den Einsatz polizeilich-militärischer Macht – erwarte.

      Darüber hinaus habe Bush die letzte Stufe ins Weiße Haus nur durch eine Gerichtsentscheidung überwinden können. Dieses Beispiel demonstriere überdeutlich die Verlumpung des Rechtes in den USA, die sich zu einer „Klägernation“ (jeder überzieht jeden mit Schadensersatz-Ansprüchen) entwickelt hätten, wobei durch zahllose Rechtsanwälte das Recht rechtlos gemacht und das „Alte Amerika“ mit seinen typischen Tugenden zerstört worden sei.

      Die „geistige Rückführung“ der Jetztzeit ende bei dem Dualismus Newtons und Nietzsches, welcher zwischen „Formhaftigkeit“, d.h. Dinge, die mit den Augen sichtbar, mit den Händen greifbar, zählbar und meßbar seien, und „Formlosigkeit“ unterscheide. Die heutige Gesellschaft habe sich der „Formhaftigkeit“ in ihrer niedersten Schwingung, der Materie, verschrieben. Geld und damit erwerbbare Güter seien für die Masse und deren gelebte Vorbilder zum Maß (aller Dinge) geworden, während die „Formlosigkeit“ in ihrer höchsten Ebene – Liebe und Bescheidenheit – selbst im Sprachgebrauch kaum noch zu finden, d.h. quasi zum Tabu geworden sei.

      Der derzeitige „Raubtierkapitalismus“ (Batra hebt hervor: Wortprägung des ehemaligen BRD-Kanzlers Helmut Schmidt!) habe im Verlauf von etwas mehr als 20 Jahren das Gleichgewicht der Seele zerstört. Unersättliche Gier habe die Moral vernichtet, Dinge würden produziert, die nicht zum (Über)Leben benötigt würden, sondern um ein übertriebenes Geltungsbewußtsein zu befriedigen.

      Die „Harvard-Perversität“, d.h. die Lehre von der Gewinnoptimierung durch „Restrukturierung“ (= Mega-Fusionen, Massenentlassungen, etc.), hat eine Manager-Generation nach oben gespült, welche ihre Mitmenschen auf die Stufe der wieg- und meßbaren Materie herabzieht, anstatt sich selbst in ihrer Existenz in Frage zu stellen. Im „Vorbildland“ USA arbeiten 30-40 Millionen Amerikaner, die keine Familie alter Tradition unterhalten können, sind Zehntausende obdachlos, ohne medizinische Betreuung, während gleichzeitig immer mehr Reichtum in immer weniger Taschen fließt.

      Vor diesem Hintergrund, der mit „konventionellen ökonomischen Mitteln“ nicht mehr reparabel sei, bleibt für Präsident Bush nur eine Lösung: KRIEG (um Rohstoffe), den die USA alleine aus wirtschaftlichen Gründen etwa alle 15 Jahre benötigten. Noch im Jahr 2001 werde ein Schockereignis die Welt heimsuchen, welches möglicherweise den Ausgangsherd für einen Weltkrieg III bilden, und an welchem sich die NATO beteiligen werde. Explosionsgefährdete Spannungsgebiete seien auf der ganzen Welt mehr als reichlich vorhanden, angefangen im Nahen Osten (wo mit Sharon bereits ein Krieger-Symbol entsprechend Zyklus I an die Macht gelangt sei), über Zentral-Asien, wo die Staaten Indien und Pakistan „Stellvertreter-Kriege“ austragen könnten, bis nach Ostasien mit seinen politisch fragilen Ländern (Nord-)Korea und Taiwan. Aber auch Rußland und China würden im Falle eines „Großen Krieges“ wahrscheinlich nicht verschont. Sollte es zu einem Kriegsszenario diesen Ausmaßes kommen, werde sich in dessen Verlauf Europa von den USA lösen, Rußland mit den arabischen Ländern verbünden.

      Erst in einem solchen Umfeld würde – ohne eine durch die Geld-Elite lancierte sogenannte freie Wahl – in den USA ein Militär-Machthaber aus dem feuerspeienden Inferno emporsteigen, ein Mensch etwa von der „Beschaffenheit“ eines McCain. John McCain (Jahrgang 1936), derzeitiger (republikanischer) Senator von Arizona, entstammt einer „Navy“-Familie.

      Marine-Flieger McCain, abgeschossen im Vietnam-Krieg, verbrachte fünfeinhalb Jahre in (nord-)vietnamesischer Gefangenschaft, ertrug heroisch Dunkelhaft und Folter.

      Sein japanisches Pendant hinsichtlich geistig-sittlicher Qualität wäre eine Persönlichkeit wie der heutige Gouverneur von Tokio, Shintaro Ishihara, meint Batra. Zusammen mit dem Präsidenten von Malaysia, Mahathir, hat Ishihara im Jahre 1994 ein Buch mit dem Titel „NO-to Ieru Ajia – Tai-Oo-Bei-no Kaado — Asien, das NEIN sagen kann – Die Trumpfkarte gegen Europa und die USA“ (ISBN: 4-334-05217-7) herausgebracht. Auch dieses interessante Buch wurde leider (aus verständlichen Gründen?) nur in japanischer Sprache aufgelegt. Als Gouverneur von Tokio hatte Ishihara Aufsehen erregt, als er öffentlich den Einsatz der Selbstverteidigungskräfte (JI-EI-TAI) gegen illegale Einwanderer forderte.

      Die durch Menschen ausgetragenen Kriege fänden auf der spirituell-ganzheitlichen Ebene ihre „natürliche“ Entsprechung, meint Batra, wie die Klima- und Naturkatastrophen, die Zunahme der Erdbevölkerung gepaart mit chronischen Hungersnöten bei gleichzeitigem Massensterben, uns deutlich machen wollten: die Schöpfung demonstriert dem Menschen symbolhaft sein Tun, nämlich die Sinnlosigkeit und nachfolgende Leere unnötiger Produktion und unnützen Konsums.

      Wie das mittlerweile offenbar in Vergessenheit geratene Erdbeben der Stärke 8 auf den Kurilen quasi als Vorbote vorgeführt habe, so werde ein „großes Beben“ mit 300-400.000 Toten in der Kanto-Region (Tokio) immer wahrscheinlicher. Auch der Vulkan des Berges Fuji (= „Fujiyama“) könnte wieder ausbrechen – mit allen negativen Konsequenzen für die dortige wirtschaftlich bedeutsame Region im Großraum Nagoya (= „Toyota-City“!).

      Die Ursache der gegenwärtigen politischen Spannungen sind, wie Batra zu beweisen versucht, im Weltwirtschafts- und Weltwährungssystem zu suchen, welche zu einer weiter eskalierenden Umverteilung des Wohlstandes in die Hände von immer weniger Gruppen und Individuen führen.

      Gemeinhin heißt es jene Staaten seien arm und jene reich. Doch was die „großen“ Nationen anbelangt, so ist – als Staat gesehen – lediglich Japan eine „reiche“ Nation, die übrigen „Weltnationen“ – an der Spitze die USA – sind hochverschuldet. Im Gegensatz zu den USA, wo insbesondere die Verschuldung der privaten Haushalte unvorstellbare Höhen erreicht hat, gehören die japanischen Haushalte zu den gesündesten „sozialen Unternehmen“.

      Ein Teil des „Reichtums“ Japans steht allerdings auf schwankenden Fundamenten, nämlich auf US-Staatspapieren, welche zum Teil wiederum als „Aktiva“ bei den Lebensversicherungsunternehmen (und Banken) geführt werden. Ein anderes Problem ist die hohe Staatsverschuldung Japans. Doch alles in allem gesehen, ergibt sich – selbst unter Berücksichtigung „fauler“ Kredite – per Saldo eine positive Bilanz des „Hauses Japan“, welche eine gute Ausgangsbasis für einen nationalen Neuanfang nach einer monetären (oder sonstigen) Krise darstelle.

      Eine von Staaten in der Vergangenheit immer wieder geübte Praxis einer „Haushaltssanierung“ ist die Monetarisierung, d.h. (Hyper-)Inflationierung der Zahlungsmittel. Solche Maßnahmen zerstören das Vertauen in die Glaubwürdigkeit und Fähigkeiten der betreffenden Staatsführungen, wie sie Japan bereits zweimal – nämlich 1876 und 1946 – erlebt hat. In Frage käme ferner ein Schuldenmoratorium, wobei die Zinszahlungen eingestellt und die Laufzeit der Anleihen „gegen unendlich“ verlängert werde.

      Ausführlich geht Batra auf die beiden „YIN-YANG-Geschwister“ Sozialismus/Kommunismus und Kapitalismus ein, welche in ihrer „inneren Struktur“ – vor allem aber hinsichtlich des Endergebnisses – identisch sind. Beide Theorien hören sich, insbesondere für „intellektuell Minderbemittelte“, erfolgversprechend an:

      1. YIN = Kommunismus: Das Versprechen, den Wohlstand aller durch die Werktätigkeit aller zu vermehren und gleichmäßig = „gerecht“ zu verteilen, erzeugte im Ergebnis eine neue brutale Herrschafts-Clique, die sogenannte Nomenklatura.

      Da die Masse der Nicht-Werktätigen sich rapide vermehrte, und dabei gleichzeitig immer mehr Ressourcen jeder Art zum Zwecke der Aufrechterhaltung eines Kontroll- und Unterdrückungs-Apparates verbraucht wurden, exterminierte sich das „Kommunistische Manifest“ in seiner realen Existenz.

      Am Beispiel der Sowjetunion ist weiterhin deutlich geworden, daß der Sozialismus/Kommunismus für sein Überleben einer kontinuierlichen Größenzunahme bedarf; die Einwohner kleiner kommunistischer Staaten ohne Expansionsmöglichkeiten, wie etwa im früheren Albanien oder im jetzigen Nord-Korea, erleben daher als Endstadium nicht das versprochene „kommunistische „Paradies auf Erden“, sondern den Hungertod. Batra wörtlich: „Bei Sozialismus, Kommunismus und Planwirtschaft handelt es sich um einen tödlichen Traum“.

      2. YANG = Das „Theorem“ des Kapitalismus ist auf den ersten Blick ebenfalls überzeugend: Wer die Nachfrage durch das Anbieten von Gütern und Dienstleistungen befriedigt, erhält dafür „vom Markt“ einen „gerechten“ Lohn in Form eines „Mehrwertes“, d.h. einer Differenz zwischen seinem Aufwand und dem Erlös. An diesem „Erfolg“ beteiligt sich der Staat mittels Steuern und verwendet diese Einnahmen zur Aufrechterhaltung seiner „Schutzverpflichtungen“ gegenüber seinen Bürgern.

      Aber der Kapitalismus mündet in seinem Endstadium zwangsläufig in eine „leere Wirtschaft“ ein. Die Börsen werden zum Selbstzweck, zu einer Hülle, ausgefüllt mit „Chip-Vermögen“ (Aktien, Anleihen, Kontengeld = Buch-Reichtum) und uneinlösbaren Versprechungen und Wetten auf die Zukunft (Optionen, Futures, Derivate). Das Platzen einer solchen Kapital-Blase ist unvermeidlich, mit den „Geldproduktions-Unternehmen“ gehen auch deren Gläubiger (= „Anleger“) unter und vergrößern das Heer der „Restrukturierungs-Opfer“. Gewinner dieses Spieles sind jene „Dunkelmächte“, welche die wirkliche Befehlsgewalt über Art und Verwendung des „Kapitalismus-Kapitals“ besitzen. „Kapitalismus sei daher eine tödliche Illusion“, meint Batra.

      Im Gegensatz zur „Industriellen Revolution“ vor etwa zwei Kanreki-Zyklen (= 120 Jahre), welche einen wahren Fortschritt eingeleitet habe, weil sie die Produktion von sinnvollen Gütern und deren Verteilung (Beispiele: Elektrizität, Telegraphie, Auto) ermöglicht habe, sei die „IT-Revolution“ ein Traum. Bekanntlich will der derzeitige Präsident Koizumi mit seinem Slogan „E-Japan“ sein Land bis zum Jahre 2005 aus der Wirtschaftsflaute führen. Batra fragt: „Wofür braucht man „Hochgeschwindigkeits-Zugänge“ für die Tele-Kommunikation, wenn im Durchschnitt nur ca. 20 Minuten der 24 Stunden eines Tages (in Japan) telefoniert wird?

      Wem nutzt die „Sony-Manie“ (klingt wie Sony-Money!) wirklich? Bekanntlich gehört Sony zu den 13 (!) Unternehmen, die sich der „Digitalisierung des Menschen“ widmen, angefangen bei der „Smart-Card“, welche gleichzeitig die Funktionen von Ausweis, Schlüssel, Geld und letztlich ärztlicher Betreuung erfüllen soll. Kann die Smart-Card wirklich Menschen heilen? Der totalen Überwachung, dem Betrug und schließlich dem „Cyber-Terrorismus“ stehen durch eine solche Digitalisierung alle Türen offen. Und wieder sind es die Anständigen und Schwachen, welche zu Opfern des „Fortschrittes“ werden.

      Zu den Schwachen gehören auch die Kinder. Zunehmend wird in den USA über neue IT-Erkrankungen berichtet, nämlich Krämpfe und Erblindung. Schließlich führt die totale Digitalisierung zur Intellekt-Degeneration („Schubladen-Blick“), welche eine ganzheitliche Betrachtung von Problemen unmöglich macht, von einem Verlust der Spiritualität ganz zu schweigen.

      Japan sollte sich auf die Herstellung von nützlichen Gütern konzentrieren, wobei neben der Elektronik, insbesondere die Metallverarbeitung einen qualitativ hohen Stellenwert einnimmt. So trage die herstellende und verarbeitende Industrie etwa 25% zum Bruttosozialprodukt bei, der verlustreiche Problemsektor „Finanzwirtschaft“ dagegen nur knapp 5%. Bei der Aufgabe, das Auto-Mobil (und andere Verkehrsmittel) wirklich auto-mobil zu machen, könnte die IT-Branche allerdings Unterstützung leisten.

      Wie bereits in früheren Publikationen, insbesondere in seinem hier erwähnten Buch „Die Große Depression von 1995-2010“, fordert Batra eindringlich die Einführung einer neuen Wirtschafts- und Finanzordnung. Während er anscheinend vor Jahren noch auf die durch ehrenwerte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens „aktivierte Selbstheilung“ der Gemeinwesen baute, hat er bezüglich der Fähigkeiten und des Willens des „Harvard-Virus-infizierten Wirtschafts- und Polit-Pöbels“ offenbar längst alle diesbezügliche Hoffnung aufgegeben. Eine neue Ordnung könne nur nach der endgültigen Niederlage des jetzigen Systems, etwa im Jahre 2005 (siehe Kanreki- Tabelle) geboren werden.

      Sein Modell einer wirklich demokratischen Wirtschaftsordnung nennt Batra „PROUT = Productive Utilization Theory“. Deren Hauptforderung ist eine strikte Trennung von Politik und Geldwesen, wodurch bereits eine tiefgreifende Veränderung eingeleitet würde. Weiterhin sollten Besitz und Handel mit Grund und Boden, der Eigentum aller ist, verboten und durch eine Art Erbpacht ersetzt, d.h. eine Trennung zwischen Besitzrechten und Nutzungsrechten eingeführt werden, so wie dies in der „EDO-Zeit“ Japans der Fall war. (Theorien der gleichen Art werden in Europa beispielsweise von den Anhängern eines Gottfried Feder vertreten und als „Ergokratie“ bezeichnet).

      Die neue Ordnung muß von „unten nach oben“ aufgebaut sein, so wie ein Gebäude auch nicht vom Dachstuhl her errichtet wird. Problemlösungen dürften nicht den Politikern, Bürokraten und Ökonomen überlassen werden, sondern allen beteiligten Menschen. Nur kleine Einheiten ermöglichten in einer echten Leistungsgemeinschaft wirkliche demokratische Entscheidungen und Kontrolle. Manager ohne Moral hätten kein „Bleiberecht“. Vorbild ist für Batra das Elektro/Elektronik-Unternehmen Matsushita mit etwa 13.000 Mitarbeitern unter der Führung von Nakamura; Unternehmens-Losung: „In unserem Haus gibt es keine Flickschusterei“.

      Batra ist überzeugt, daß (das ethnisch homogene) Japan die erste Nation sein wird, welche das geistig in Indien geborene PROUT-System einführen wird, wobei der Grundstein hierzu möglicherweise von Shintaro Ishihara, welcher die Chance habe, bei den Parlamentswahlen im Juni 2002 als Sieger hervorzugehen, gelegt werde. Bis in alle Einzelheiten wurde in dem hier vorgestellten Werk bereits ein „Schatten-Kabinett“ unter Ishihara vorgestellt.

      Bereits zwischen 1950 und 1972 existierte in Japan ein Wirtschafts- und Sozialsystem, welches die Wesenszüge von PROUT aufwies: Die Wirtschaftsführer waren in geistig-seelischem Gleichgewicht, die Nation lebte in ausgewogener spiritueller Symbiose des „Alten Japan“ – YAMATO – nämlich gleichzeitig als friedfertige „Shotoku-Taishi- und kriegerische Budo-Shi-Seele“. Als Folge davon waren die Löhne „im Lot“, d.h. die Lücke zwischen den (individuellen) Arbeitsentgelten klein, die Produktqualität hoch und schließlich herrschte ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Jeder konnte das erwerben, was den wahren Bedürfnissen seiner Seele entsprach, und das war all das, was er letztlich auch wirklich benötigte.

      Dann ereignete sich im Jahre 1973 der erste „Öl-Schock“. Japan übernahm die Management-Methoden der USA und mutierte zur Exportnation für Güter und zur Importnation für „bedrucktes Papier“ (US-Schulden). Auf dieser „Titanic“ mit einem US-Kapitän als Schiffslenker nähern sich die mit „westlichem Geist“ beseelten Länder kontinuierlich dem riesigen Eisberg. Japan und Deutschland sollten schnellstens die Rettungsboote aufsuchen, beide Länder haben vor nunmehr bald 60 Jahren ihre Talente bei einer „Auferstehung aus Ruinen“ unter Beweis gestellt.

    • Benjamin sagt: 27. Januar 2018 at 21:18
      **“oh nein, täuschen Sie sich da nicht! Schulden fallen bisher eben NICHT in wirklich größerem Rahmen aus!! Jedenfalls nicht offiziell.“**

      Ich denke nicht das ich mich täusche. Einen Schuldenschnitt/Schuldenerlass gibt es immer wieder auch für Staaten – hoch offiziell – sowie für Firmen und Einzelpersonen.

      Ich werde das jetzt nicht weiter eruieren, wieviel, wann, gegen wen usw, da ich das Thema ziemlich unwichtig halte und es mich daher nicht wirklich interessiert. Es ist eben lohnender einen Schuldner durch Schuldenschnitt am Leben zu lassen, nach und nach weiter – wenn auch vielleicht etwas moderater – abzukassieren und sonstige Geschäfte mit ihm zu machen, als ihm komplett das Wasser abzugraben.

    • König Ordnung

      Sie halten das Thema Schulden für unwichtig? Äähh, dann haben Sie wirklich noch viel nicht verstanden. Wieso machen Schäuble und die Bild-Zeitung wohl so eine Riesenwelle, wenn die Griechen klamm sind…? Wieso finden wir es in Deutschland (mehrheitlich) alternativlos, dass die Griechen sich nun eben keine Gesundheitsvorsorge mehr leisten können? Weil sie „schuld“ sind, wird uns erklärt. Und natürlich weil bei der Streichung ihrer Schulden Vermögen in gleicher Höhe abgeschrieben werden müssten – in Form der Forderungen der Banken.

      Auf die Schnelle gibt’s hier mal ein paar Zahlen und Grafiken dazu:
      spiegel.de/wirtschaft/soziales/schulden-der-welt-mckinsey-studie-belegt-deutlichen-anstieg-a-1016749.html

    • Ein kaputter Motor lässt sich reparieren, instandsetzen, oder auch manipulieren, also mehr PS rausholen, als in den Papieren steht. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
      Da die Welt sich dreht, lässt sie sich auch nicht „auf die Füße stellen“, wir können zu ihr, dem Diktat Bush’s, nur eine andere Sichtweise, Perspektive einnehmen.
      Und die sollte selbstbewusst und nicht ohnmächtig sein. Das wird realistischer, wenn wir mit unserer Geldpolitik nicht den Rest der EU reizen, sondern zusammen intelligente, humane Lösungen anstreben, welche den militärischen Waffengang verhindern.
      Das ist NICHT GANZ EINFACH, aber möglich.

    • Horst Kietzmann – es ging doch nicht darum, den Motor (das Geldsystem) zu tunen, mehr PS (mehr Geld) raus zu holen sondern um zu zeigen, dass der Motor (das Geldsystem) durch Reparatur (Manipulation) immer weiter am Laufen gehalten wird.

      Mit dem auf die Füße stellen ist doch gemeint, das ewige Wachstum als Religion im Zusammenhang mit dem Geldsystem als Fehlinterpretation zu begreifen. Natürlich wächst das (wie in der Natur) ewig. Das bedingt aber, dass der Kreislauf geschlossen bleibt und genau das ist er nicht. Es wird seit jeher ergebnis von arbeit in Form von Waren, Leistungen, Geld aus dem System entzogen im Gegensatz zum Kreislauf in der Natur – DAS begreifen die wenigsten dabei.

    • Benjamin sagt: 27. Januar 2018 at 22:57
      **“Sie halten das Thema Schulden für unwichtig? Äähh, dann haben Sie wirklich noch viel nicht verstanden.“**

      Wer sagt das? Hat irgendwer meinen Account gehakt und derartiges hier verbreitet?

    • @ Koenig Ordnung Die Premisse der bildhaften Vergleiche des Kapitalismus müssen genauer definiert werden.
      Das Fundament eines jeden Motors ist naturwissenschaftlicher Basis, lediglich bei der Konstruktion können Fehler nie ausgeschlossen werden, da der Parameter Mensch zu berücksichtigen ist. Ein weiterer Faktor ist die Entropie, womit ein absoluter perfekter Zustand nie erreicht werden kann.
      Aber nehmen wir an ein Motor ist nahezu fehlerfrei konstruiert, dann stimmt die Aussage, dass ein Motor durch zkylische Wartung oder Reparatur „ewig“ laufen könne.
      Aber das auf den Kapitalismus zu übertragen, ist für ein Denkfehler, weil dieser nie und nimmer auf naturwissenschaftliches Fundament fusst, sondern ein Hirngespinnst irgendwelcher „Finanzdrogenjunkies“ ist.
      Lässt sich in kein mathematisches oder physikalisches Modell einheitlich funktiontüchtig darstellen, ein Motor hingegen schon.
      Der Denkfehler bzw. die Geistesmanipulation ist, dass so ziemlich viele Menschen glauben, der Kapitalismus sei naturwissenschaftlich begründet, weil diese sog. Experten ständig mit Zahlen und mathematische „Formeln“ hantieren.
      Daher ist der Vergleich mit einem Motor auch nicht so richtig. Für mich ist der Kapitalismus nur eine Fehlerfunktion wie eine Art „Sollbruchstelle“, den baut man irgendwo einbaut damit etwas kaputt gehen soll, nur mit dem Negativum, dass nichts gerettet werden soll, sondern maximalen Schaden anzurichten.

      Ach noch etwas, dieser Newton-Nietzsche Dualismus oder das aristotele’sche Postulat „tertium non datur“, soll überdenkt werden, da man sich geirrt hatte. Die Quantenphysik heute liefert faszinierende Aussagen, die Beispiele von Materie, Antimaterie sowie Dunklematerie sind nur die Anfänge. Selbst Einstein sprach von der „Spukhaften Fernwirkung“ die seine Relativitätstheorie widerspricht.

    • König Ordnung

      Sie hatten jedenfalls folgendes geschrieben:

      „Ich denke nicht das ich mich täusche. Einen Schuldenschnitt/Schuldenerlass gibt es immer wieder auch für Staaten – hoch offiziell – sowie für Firmen und Einzelpersonen.

      Ich werde das jetzt nicht weiter eruieren, wieviel, wann, gegen wen usw, da ich das Thema ziemlich unwichtig halte und es mich daher nicht wirklich interessiert.“

      -> Gut, wenn Sie sich lieben an Ihrem Glauben orientieren als an Fakten (bzgl. Schuldenschnitten in der Vergangenheit und ihrer relativen Größe), dann bringt eine weitere Diskussion nichts.

    • **“> Gut, wenn Sie sich lieben an Ihrem Glauben orientieren als an Fakten (bzgl. Schuldenschnitten in der Vergangenheit und ihrer relativen Größe), dann bringt eine weitere Diskussion nichts.“**

      Sorry, das ist (für mich) unverständliches bla bla.

      Du wirfst mir hier an anderer Stelle vor, ich würde nicht, oder nicht richtig/ungenau lesen – belegst das aber nicht.

      Ich kann aber dein „falsches“ Lesen oder/und Verstehen belegen.

      Du behauptest – Zitat: Benjamin sagt: 27. Januar 2018 at 22:57
      König Ordnung
      Sie halten das Thema Schulden für unwichtig? Äähh, dann haben Sie wirklich noch viel nicht verstanden.
      Zitat Ende

      Weder habe ich irgendwo geschrieben das ich das Thema Schulden unwichtig halte, noch ist es so. Im Gegenteil, ich finde das ein sehr wichtiges Thema.

      WAS ich unwichtig halte, ist die Summe die sich aus SCHULDENSCHNITT/SCHULDENERLASS (weltweit) ergibt. Und genau das hatte ich auch formuliert – Zitat:

      Koenig Ordnung sagt: 27. Januar 2018 at 22:03

      Ich denke nicht das ich mich täusche. Einen Schuldenschnitt/Schuldenerlass gibt es immer wieder auch für Staaten – hoch offiziell – sowie für Firmen und Einzelpersonen.

      Ich werde das jetzt nicht weiter eruieren, wieviel, wann, gegen wen usw, da ich das Thema ziemlich unwichtig halte und es mich daher nicht wirklich interessiert.
      Zitat Ende

      Da steht doch ganz klar, das ich mich nicht interessiert WIEVIEL, WANN, WER (also gegen wen)
      SCHULDENERLASS/SCHULDENSCHNITT umgesetzt wurde.

      Daraus dann die Behauptung aufzustellen mich würden Schulden nicht interessieren – was etwas völlig anderes als [die Summe] Schuldenschnitt/Schuldenerlass ist – ist schlicht falsch, jedenfalls falsch gelesen oder verstanden – bestenfalls.

  25. Hervorragend!
    Vielen Dank, Herr Wolff und Herr Jebsen!

    Wegen solchen Beiträgen unterstütze ich KenFM. Im Prinzip habe ich nichts komplett Neues gehört, aber es tut gut, vorhandenes Wissen von Zeit zu Zeit zu wiederholen und die jüngere geschichtliche Entwicklung in chronologischer Reihenfolge dargestellt zu bekommen.

    lch finde, dass wir alle uns auf das Vorantreiben einer neuen politischen Bewegung konzentrieren sollten. Ansonsten werden wir in diesem System keine größeren positiven Veränderungen erleben – bis zum großen Crash!

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