Erwünschter Blindflug? | Von Paul Schreyer

Angela Merkel erklärte am Mittwoch im Bundestag, wie sie den PCR-Test versteht. Anlass war eine neue Studie, derzufolge ein positiver Test in der Mehrzahl der Fälle keine Infektiosität nachweist. Merkel begründete ihre Ansicht, dass der Test dennoch „hervorragend“ sei, mit Aussagen von Christian Drosten in einem aktuellen Interview. Darin kritisierte dieser jedoch indirekt die Regierung, die ein bereits im Herbst 2020 von ihm entwickeltes Instrument zur Standardisierung der Tests nicht zum Einsatz bringt.

Ein Kommentar von Paul Schreyer.

Ein Video der Regierungsbefragung vom Mittwoch kursiert derzeit im Internet. Die Kanzlerin erklärt darin einem AfD-Abgeordneten den PCR-Test, verspricht sich dabei mehrfach und wirkt fahrig. Doch ein genauerer Blick zeigt, dass Merkel ausgesprochen gut informiert ist.

Der AfD-Abgeordnete Sebastian Münzenmaier hatte sie im Bundestag mit einer vor kurzem veröffentlichten Studie der Universität Duisburg-Essen konfrontiert, wo Forscher nach Auswertung der PCR-Tests von mehr als 160.000 Menschen, die im Zeitraum von März bis Dezember 2020 durchgeführt worden waren, zum Ergebnis kamen, „dass mehr als die Hälfte der Personen mit positiven PCR-Testergebnissen wahrscheinlich nicht infektiös waren“.

Epidemische Lüge nationaler Tragweite?

Konkret wiesen die Tests von 60 Prozent der Personen Ct-Werte von 25 und höher auf, was ein Anzeichen niedriger Viruslast und fehlender Infektiosität ist. In der Zeit von Anfang März bis Anfang Mai 2020, also während der sogenannten ersten Welle, waren demnach sogar 78 Prozent (!) der Getesteten „sehr wahrscheinlich nicht mehr ansteckend“. Entsprechend müssten, so darf ein Beobachter wohl schlussfolgern, die Fallzahlen in dieser Zeit um 78 Prozent nach unten korrigiert werden. Eine „epidemische Lage nationaler Tragweite“ hätte damit im Frühjahr 2020 zu keinem Zeitpunkt bestanden.

Der Hauptautor der Studie, Prof. Dr. Andreas Stang, Direktor des Instituts für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie des Universitätsklinikums Essen, schlussfolgert:

„Ein positiver RT-PCR-Test allein ist nach unser Studie kein hinreichender Beweis dafür, dass Getestete das Coronavirus auf Mitmenschen auch übertragen können. Die am Ende errechnete Zahl von SARS-CoV-2 positiv Getesteten sollte daher nicht als Grundlage für Pandemiebekämpfungsmaßnahmen, wie Quarantäne, Isolation oder Lockdown, benutzt werden.“

Faktenchecker wiegeln ab

Die explosive Studie sorgte in den vergangenen Tagen für Wirbel in den Medien. Nachdem die Bild-Zeitung am Sonntag (20.6.) auf Basis der Studienergebnisse getitelt hatte, dass „PCR-Tests keine Grundlage für politische Maßnahmen“ seien und in einem Kommentar die Bundesregierung klar und deutlich dazu aufrief: „die Fehler einzugestehen“, traten die öffentlich-rechtlichen Faktenchecker auf den Plan.

Am Dienstag erschienen bei der ARD und auch beim ZDF jeweils „Einordnungen“, die zu beschwichtigen versuchten. Wiederkehrendes Argument: Die Erkenntnisse der Forscher wären „nicht neu“. Auffällig auch: In beiden Artikeln war in der Einleitung die Rede davon, es sei „erneut eine Diskussion über die PCR-Tests entbrannt“, auf die man nun prüfend eingehe. Dabei konnte von einer breiten öffentlichen Debatte nach Veröffentlichung der Studie kaum die Rede sein. Tatsächlich waren die Faktenchecks von ARD und ZDF, in Reaktion auf die Bild-Zeitung, selbst die ersten Beiträge zu dieser Diskussion – die aber offenbar gleich wieder für beendet erklärt werden sollte.

Ebenfalls am Dienstag tauchte das Thema in Folge 94 des Drosten-Podcasts beim NDR auf, dort aber noch distanzierter. Die Studie und ihre brisanten Ergebnisse wurden nicht einmal erwähnt. Stattdessen hieß es in einer Frage der Moderatorin an Christian Drosten lediglich nebulös, aktuell werde „eine alte Debatte“ um die PCR-Tests „wieder neu aufgelegt, zumindest in Social Media, teilweise auch in Zeitungen“. Dass Forscher belastbare Zahlen vorgelegt hatten, fiel im NDR-Podcast komplett unter den Tisch.

Ein Abgeordneter fragt nach

Vor diesem Hintergrund wandte sich der Abgeordnete Münzenmaier am Mittwoch während der Regierungsbefragung im Bundestag an Merkel. Er fasste die Studienergebnisse knapp zusammen und wollte anschließend wissen, ob die Kanzlerin diesen Aussagen zustimme. Merkel verneinte. Zur Begründung verwies sie auf „gute wissenschaftliche Antworten, die ich hier nicht wiedergeben kann – zum Beispiel von Herrn Professor Drosten in seinem letzten Podcast“ und erläuterte anschließend ihr Verständnis des PCR-Tests:

„Wenn Sie sich den PCR-Wert eines Erkrankten anschauen, dann baut der sich auf und dann baut der sich nach einem Höhepunkt auch wieder ab, und das heißt, man hat im Verlauf der Krankheit, wenn man jetzt jeden Tag einen PCR-Test machen würde, immer eine bestimmte Verlaufskurve. Und da sind Teile davon unterhalb von 25 und Teile davon sind über 25. Also mal ist man mehr ansteckend, mal kommt man in den ansteckenden Bereich, dann ist man wieder gar nicht mehr ansteckend. Und die einzige Frage ist, haben wir – und wir hatten ja nur eine endliche Zahl von PCR-Tests zur Verfügung – vielleicht manchen Menschen drei oder vier Tage zu lange Quarantäne gesagt.

Sie können aber mit einem PCR-Test, bei dem Sie 100 Prozent herauskriegen, ob jemand die Krankheit hat, nicht sagen, ist der auf dem aufsteigenden Ast des PCR-Wertes, auf dem absteigenden Ast des PCR-Wertes (…), in welchem Stadium der Infektion ist er? Und deshalb glaube ich, dass wir im großen Ganzen im Blick auf die Verfügbarkeit von PCR-Tests verantwortlich gehandelt haben und man natürlich, wenn man unendlich viele solcher Tests hat, könnte man die Quarantänezeit hinten und vorne noch ein bisschen abschneiden. Aber das wäre nicht verantwortlich, da man für das Individuum ja auch gar nicht weiß, wie sich die PCR-Konzentration dann verändert. Das kann beim einen schnell gehen, beim anderen langsam gehen, Sie können ja nicht stündlich testen und fragen, ist der jetzt über 25 oder unter 25 und darf ich den noch auf die Straße lassen. So. Und deshalb ist das nach bestem Wissen und Gewissen gut gemacht. (…)

Im Grundsatz ist der PCR-Test immer ein hervorragender Indikator für die Frage, ob jemand krank ist. Und wenn ich mir den Zeitverlauf von Ct angucke, kann ich auch sagen, wann ist er mit großer Wahrscheinlichkeit ansteckend und wann nicht.“

Merkels Aussage „im Grundsatz“ sei der PCR-Test „immer ein hervorragender Indikator für die Frage, ob jemand krank ist“, erscheint in hohem Maße fragwürdig. Praktisch ist der Test kein guter Indikator, was die neue Studie nun auch nachweist. Merkel räumt zwar ein, dass man bei einmaliger Messung noch nicht weiß, ob der gemessene Ct-Wert gerade im Fallen oder im Steigen begriffen sei, argumentiert dann aber, daran ließe sich auch nichts ändern, denn man könne nun mal „nicht stündlich testen“. Das aber ist eine irreführende Zuspitzung, die davon ablenkt, was praktisch tatsächlich machbar wäre, aber bis heute nicht umgesetzt wird.

Drostens Podcast

Brisant ist, dass Merkel darum offenbar sehr genau weiß, wie ihr kurzer Hinweis auf „Professor Drostens letzten Podcast“ zeigt. Merkel kennt demnach den Inhalt dieses Interviews mit Drosten vom 22. Juni, ausgestrahlt einen Tag vor ihrer Befragung im Bundestag. Darin äußert sich Drosten präzise zum von Merkel diskutierten Sachverhalt wie folgt:

„Wenn ich jetzt erstmalig getestet werde und das Virus ist aber schon auf der absteigenden Flanke, ich bin schon gar nicht mehr infektiös, dann werde ich trotzdem gemeldet, obwohl ich nicht infektiös bin. Das ist auch richtig so. Denn vor einer Woche war ich infektiös. Daran gibt es kein Vertun. Ich war ein Fall und ich bin auch immer noch ein Fall.“

Diese Logik erschließt sich nicht auf Anhieb. Wenn ein Getesteter aktuell nicht infektiös ist, kann seine Meldung wohl nicht „richtig so“ sein – schließlich stellt er dann für niemanden eine Gefahr dar. Der Virologe erläutert diesen offenkundigen Widerspruch in der Folge so:

„Da ist eine häufige Argumentation, die man hört, wenn man so jemanden mit einem hohen Ct-Wert hat, dann müsste man den doch gar nicht isolieren, weil der gar nicht infektiös ist. Dazu muss ich sagen: Ja, in den meisten Fällen stimmt das. Nur, man kann daraus leider keine allgemeine Empfehlung ableiten. Denn es gibt auch Fälle, und die sind jetzt nicht total selten, die kommen immer wieder vor, die sehen wir ständig hier bei uns im Labor, das ist nicht die Mehrheit, aber sie kommen eben immer wieder vor, das sind Fälle, die sind niedrig positiv. Aber wenn wir dann diesen Patienten einen Tag später noch mal testen, ist er auf einmal knallpositiv, ganz hoch positiv.

Das liegt daran, manche Patienten haben auch deswegen eine niedrige Viruslast, weil die Viruslast gerade im Moment im Ansteigen begriffen ist, wo wir den Patienten testen. Das wissen wir einfach nicht im Moment der Testung. Und darum kann man auf der Basis eines generellen bevölkerungsweiten Testregimes, das von einer Einzeltestung ausgeht, nicht empfehlen, dass ein Patient mit niedriger Viruslast nicht isoliert werden muss.

Das könnte man nur dann machen, wenn man grundsätzlich ein Testregime, also eine Test-Empfehlung verhängen würde, wo gesagt wird: Jeder Patient muss zweimal getestet werden. Dann könnte man natürlich mit solchen Dingen spielen. Aber der Aufwand steigt dann ja ins Unermessliche. Dann muss man jedes Mal sich noch mal wieder testen lassen. Das kostet total viel. Das ist ein logistischer Wahnsinn. Ich kenne diese öffentlichen Argumente, die gibt es in manchen Zeitungen. Ich bin damit sogar mal konfrontiert worden im Rahmen eines Untersuchungsausschusses, wo ich als Zeuge aussagen musste. Aber diese Überlegungen sind ganz einfach nicht zu Ende gedacht.“

Drosten stellt sich hier also schützend vor die Regierung. Der NDR hakte an dieser Stelle jedoch erfreulicherweise kritisch nach:

„Aber Sie haben jetzt von logistischem Wahnsinn gesprochen, den man da nicht leisten könnte. Wenn man das versuchen würde, einzugrenzen und sagt: Die Gesundheitsämter kriegen auch den Ct-Wert gemeldet. Und man würde dann nur eben die Menschen mit einem sehr hohen Ct-Wert strukturell vorgesehen ein zweites Mal nachtesten nach ein oder zwei Tagen, wäre das nicht ein sinnvolles Vorgehen?“

„Das hat man organisatorisch nicht hingekriegt“

Nun wird es spannend, denn Drosten stimmt dem zu (!) und erläutert dann wesentliche, vorher nicht genannte Zusammenhänge. Die besonders brisanten Passagen seiner Aussage sind im Folgenden hervorgehoben.

„Absolut, so was wäre denkbar. Das hat man nur organisatorisch nicht hingekriegt. Also ich habe dazu auch wiederholt Vorschläge gemacht. Das Ganze hat eine gewisse Kompliziertheit. Und zwar die Ct-Werte, die wir hier haben, die sind zwischen den einzelnen Testherstellern nicht so ohne Weiteres vergleichbar. (…) Die Unterschiede sind da zum Teil erheblich. Es gibt Testhersteller, bei denen ist ein Wert von sagen wir mal 25 überhaupt nichts Besorgniserregendes, während derselbe Wert von 25 in dem Test eines anderen Herstellers zeigt, dass das schon ernsthaft eine infektiöse Konzentration ist.

Das liegt einfach daran, dass diese Testhersteller nicht auf den Ct-Wert standardisieren. Das wäre auch nicht sinnvoll. Sondern sinnvoll ist es, dass man einfach dann das ermittelt, was hinter den Ct-Werten liegt, nämlich wirklich die Viruslast. Das kann man machen, das muss man kalibrieren. Wir haben das im Herbst gemacht. Diese ganze Laborarbeit, die dazu notwendig ist, die haben wir im September und Oktober geleistet. Ich hatte das im Sommer schon auch in der Öffentlichkeit erklärt, wie das funktioniert. Wir haben im Labor daran gearbeitet, das möglich zu machen.

Wir sind so weit auch gekommen, dass Viruslast-Standards (…) Das muss man sich wirklich vorstellen wie ein kleines Plastikfläschchen mit einer Testlösung drin. Da ist abgetötetes Virus von bekannter, definierter Konzentration drin. So eine Art Eichmaß, ein Kalibrator, den kann man sich in zwei bis drei definierten Konzentrationen von einer Firma bestellen, die so etwas vertreibt. Diese Firma, deren Existenzzweck ist es, Qualitätssicherung für Labore zu machen und eben die notwendigen Kalibrations-Standards dafür anzubieten. Und diese Kalibrations-Standards, die werden hier bei uns im Labor hergestellt, dieses abgetötete und exakt quantifizierte Virus.

Also dieses Eichmaß, das haben wir hergestellt. Wir haben auch eine Anleitung erarbeitet, die dann vom Robert Koch-Institut empfohlen ist, wie die Labore das benutzen können, dieses Eichmaß, um ihre Ct-Werte umzurechnen in Viruslast-Bereiche, die entweder tatsächlich zu einer exakten Viruslast führen oder die – und das ist unsere Empfehlung – zu Einschätzungsbereichen führen. Und zwar zu einer Einschätzung hochinfektiös, niedrig infektiös und grenzwertig. Also so grob gesagt, das wird ein bisschen vornehmer und präziser ausgedrückt. Da gibt es sogar eine Empfehlung, wie man das auf den medizinischen Befunden dann ausdrücken kann. Alles das können medizinische Labore machen. (…)

Was aber im Moment noch nicht passiert ist, dass flächendeckend auf dieser jetzt geschaffenen technischen Laborbasis auch Empfehlungen von den Landesgesundheitsämtern oder auch vom Robert Koch-Institut für bestimmte Anwendungsbereiche ausgesprochen und angewendet werden. Das ist ein durchwachsenes Bild. Da kommen wir jetzt wieder in die deutsche Politik- und Föderalismusdebatte rein. Da ist die Wissenschaft zu Ende. Da endet auch mein Zuständigkeitsbereich. Ich kann sagen, wir haben im Herbst unsere Zuständigkeit erfüllt. Und wir können das in Deutschland. Wir können das eben sogar so, dass dieses inhärente Problem der Nichtvergleichbarkeit der Ct-Werte schon gelöst ist. Wohlgemerkt im Herbst. Die Technik und die Labortestung ist hier nicht der Haken, sondern es ist wieder mal die Umsetzung und die Regulation.

Merkels Argument, man könne „ja nicht stündlich testen“, läuft also ins Leere. Tatsächlich könnte man, Drosten zufolge, sehr wohl präzisere und verlässlichere Angaben zu den Testergebnissen machen – wenn man nur wollte. Merkel, Spahn und Wieler nutzen aber die von Drosten und seinem Team schon im Herbst 2020 bereitgestellten Instrumente dafür nicht. Der Kanzlerin ist das bekannt. Sie führte dieses Interview mit Drosten sogar am nächsten Tag, wie beschrieben, im Bundestag als Argument für ihre Position an – und versucht damit, die durch die Studie bewiesene Unzulänglichkeit der Tests zurückzuweisen. Überzeugend ist das nicht.

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Dieser Beitrag erschien zuerst am 25. Juni 2021 im Magazin multipolar.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: LuckyStep / shutterstock

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14 Kommentare zu: “Erwünschter Blindflug? | Von Paul Schreyer

  1. drosophila sagt:

    Ich beziehe mich auf die offizielle Fallstudie aus Wuhan, welche u.a. hier zu finden ist: https://www.nature.com/articles/s41586-020-2012-7

    Unter dem Titel “Virus isolation […]”, wo, nebenbei erwähnt keine Isolation nach den Kochschen Postulaten beschrieben wird, kann man lesen: “The PCR-positive BALF sample from ICU-06 patient was spun at 8,000g for 15 min, filtered and diluted 1:2 with DMEM supplemented with 16 μg ml−1 trypsin before it was added to the cells.”.

    Im darauffolgenden Paragraphen zur Erstellung der PCR steht dann: “The culture supernatant was examined for the presence of virus by qRT–PCR methods developed in this study […]”.

    Man gehe also hin, entnehme Flüssigkeit aus der Lunge eines irgendwie nicht gesunden Menschen (BALF – es ist ein bisschen komplizierter, aber hierfür fehlt hier der Platz), erstelle daraus eine PCR und “teste” damit dann wiederum das Gewebe desselben Patienten auf die Präsenz von etwas, was im selben BALF gefunden worden ist. Und siehe da: Das Ergebnis ist positiv. Sowas hat einen Namen. Man nennt das Zirkelschluss.

    Wer's genau wissen will, worauf da “getestet” wird: “The following cell lines were used for virus isolation in this study: Vero E6 and Huh7 cells, which were cultured in DMEM containing 10% FBS.” und “For qPCR analysis, primers based on the S gene of 2019-nCoV were designed: RBD-qF1, 5′-CAATGGTTTAACAGGCACAGG-3′; RBD-qR1, 5′-CTCAAGTGTCTGTGGATCACG-3′.”. Ganze 21 Proteinpaare. Viel mehr gibt eine PCR auch nicht her.

    Herausgefunden, dass es sich dabei um ein Coronavirus handelt, hat man folgendermassen: “Pairwise protein sequence analysis of seven conserved non-structural proteins domains show that this virus belongs to the species of SARSr-CoV. In addition, 2019-nCoV virus isolated from the bronchoalveolar lavage fluid of a critically ill patient could be neutralized by sera from several patients. Notably, we confirmed that 2019-nCoV uses the same cell entry receptor—angiotensin converting enzyme II (ACE2)—as SARS-CoV.”. Man baut also auf bereits vorhandenes auf, was genauso wenig jemals wirklich isoliert worden wäre. Das ist ganz praktisch. Dann fällt niemandem auf, dass das Grundsätzlich komplett fehlt, nämlich die eigentliche Isolation.

    Damit kann man dann das komplette Genom aus, nebenbei erwähnt etwas mehr als 21 Proteinpaaren, zusammenbasteln: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/sra/SRX7636886%5Baccn%5D Und wer bock hat, damit herumzuspielen kann sich QUAST oder sonst ein Tool herunterladen. Eine gute Anleitung dafür findet Ihr hier: https://towardsdatascience.com/genome-assembly-the-holy-grail-of-genome-analysis-fae8fc9ef09c

    Ausserdem wird, in der Wuhan-Studie, noch folgendes erwähnt: “Whenever commercial kits were used, the manufacturer’s instructions were followed without modification. RNA was extracted from 200 μl of samples with the High Pure Viral RNA kit (Roche).”. Nun, wahrscheinlich wurde da, wie auch beim netten Herr Drosten, die Anmerkung auf dem Beipackzettel vergessen, welche besagt (bei Roche, wie auch bei allen anderen Kits; Drosten verwendete das von GlaxoSmithKline, sollte ich mich recht erinnern), wo klar und deutlich steht, dass diese Kits für Forschungszwecke bestimmt sind und nicht für klinische Anwendungen. Aber ansonsten haben die ganz, ganz sicher alle „instructions“ befolgt. Jaja.

    Zu diesen lustigen Virus-Isolation, die keine sind, würde mich interessieren, warum nie einer dieser “Viren”, da sie ja offensichtlich isoliert wurden, nie in ein Versuchstier injiziert werden. Das hätte den unglaublichen Vorteil, dass man daraus ein Krankheitsbild ableiten könnte. Auf der einen Seite wird behauptet, das Virus sei isoliert worden, und auf der anderen Seite behauptet man dann, Symptome müssten von Patienten mit positiven PCR-Testergebnissen quasi erraten werden.

    Dann wiederum werden farbige Bildlein von diesem Todesdingsbums veröffentlicht, wie bspw. das da: https://www.nih.gov/news-events/news-releases/new-coronavirus-stable-hours-surfaces Darunter liest man: “This scanning electron microscope image shows SARS-CoV-2 (yellow)—also known as 2019-nCoV, the virus that causes COVID-19—isolated from a patient in the U.S., emerging from the surface of cells (blue/pink) cultured in the lab.” Für die hinteren Reihen: Was isoliert ist, kann nicht von etwas anderem “emergen”. Entweder es ist isoliert oder eben nicht. Die Fallstudie, in welcher die Methode beschrieben sein sollte, wie dieses farbige Dingsbums da “isoliert” wurde, fehlt wieder einmal, aus dem schlichten Grund, dass keine solche Studie existiert. Sind die Menschen tatsächlich derart verblödet, dass so ein Quatsch niemandem auffällt?

    Es liesse sich seitenweise so weiter aufzählen, was an diesem ganzen Zirkus alles nicht stimmt. Was in einem Kommentar weiter unten über die Zyklen bemerkt wird, ist vollkommen korrekt und u.a. der Grund dafür, warum Kary Mullis, bis ans Ende seiner Tage, wiederholte, dass eine PCR nicht als Test taugt, weil man damit alles finden kann, was man will. Es kommt nur darauf an wie man sie anwendet. Einfach einen Bindestrich und das Wort “Test” dran zu hängen reicht halt nicht, um wirklich einen Test daraus zu machen.

    Also, zum x-ten Male: Sobald wir von der schieren Existenz von etwas ausgehen, was nicht nachgewiesen werden kann, tappen wir in eine dogmatische Falle, welche religiöser Natur ist und nichts mit Wissenschaft oder gar Pragmatismus zu tun hat. Wir sollten endlich damit aufhören über Dinge zu diskutieren, die schlicht und ergreifend keinen Sinn ergeben. Es ist nicht an uns zu beweisen, dass kein SARS-CoV-2 existiert, sondern es ist an jenen zu beweisen, dass etwas existiert, von welchem sie behauptet, dass es existiert – ohne es beweisen zu können, was ja der Witz an der Sache ist. Ansonsten können wir auch davon ausgehen, das Monster von Loch Ness würde Covid-19, was immer das auch sein soll, verursachen und das beste Mittel dagegen sei eine Schrotflinte, um dem Ungetüm den Garaus zu machen. – Und hierbei wäre die Beweislage in etwa dieselbe wie bei diesem Virus-Dingsbums.

    Der springende Punkt ist nicht die PCR. Der springende Punkt ist die inexistente Beweislage für das Virus – und für „Viren“ überhaupt.

    • Gunhild Maria Heck sagt:

      Bravo! Insofern erübrigt sich nämlich die ganze hiesige Tagesdosis … ich dachte die ganze Zeit beim Lesen des Textes: wozu dieser Aufwand für etwas, was garnicht existiert, nämlich sogenannte Viren. Das kann mensch z. B. von Dr. Stefan Lanka genauer erfahren, Einstig z.B. Die Rote Karte für Corona

    • Gunhild Maria Heck sagt:

      Bravo! Insofern erübrigt sich nämlich die ganze hiesige Tagesdosis … ich dachte die ganze Zeit beim Lesen des Textes: wozu dieser Aufwand für etwas, was garnicht existiert, nämlich sogenannte Viren. Das kann mensch z. B. von Dr. Stefan Lanka genauer erfahren, Einstig z.B. Die Rote Karte für Corona. Jetzt bin ich gespannt, ob dieser Kommentar doch noch hinter drosophila als Antwort eingefügt wird – das funktioniert nämlich offensichtlich nicht, angeblich habe ich diesen Kommentar doppelt geschrieben, kurz nachdem ich ihn senden wollte.

    • drosophila sagt:

      Stefan Lanka, Claus Köhnlein, Michael Kaufman, Kary Mullis … Diese Welt ist voll von Menschen, welche dieses kranke Spiel durchschauen. Nur kommen sie äusserst selten oder gar nicht zu wort – und hier, auf KenFM, scheint man das Grundsätzliche, trotz M-Pathie-Interview mit Lanka, irgendwie nicht begreifen zu wollen. Es wird fleissig über Corona berichtet, in allen möglichen und umöglichen Facetten, ohne dieses ominöse Virus in frage zu stellen – und das ist genau das, was beabsichtigt ist. Leider.

  2. symtosis sagt:

    "Merkel räumt zwar ein, dass man bei einmaliger Messung noch nicht weiß, ob der gemessene Ct-Wert gerade im Fallen oder im Steigen begriffen sei …"
    Diese Formulierung geht den unsäglichen Äußerungen von Merkel irgendwie auch "auf den Leim". Natürlich wird kein Ct-Wert gemessen, sondern der Test wird mit einem bestimmten Ct-Wert "gefahren", durchgeführt bzw. nach einem festgelegten Ct-Wert abgebrochen …

  3. slas4d9tcom sagt:

    Schlimm, was hier in Buntland möglich ist !

  4. volume sagt:

    Ich denke auch, dass Merkel eigentlich gar nicht weiß, wie der PCR-Test funktioniert. Sie meinte, der "CT" Wert würde "Konzentration / (zu einer gewissen) Zeit" ausdrücken, und es klang so, als meinte sie, der Virus selber habe einen CT-Wert.

    Ob sie nur so tut, als wüsste sie es nicht, oder ob sie es tatsächlich nicht weiß, ist dabei doch egal. Entscheidend ist: sie kann das sagen, und wird dafür nicht kritisiert. WEder die Tagesschau, noch ZDF, noch Süddeutsche, Spiegel oder sonst eine Zeitung fragt da nach.
    Erschreckend.

    • effess sagt:

      "Ob sie nur so tut, als wüsste sie es nicht, oder ob sie es tatsächlich nicht weiß, ist dabei doch egal. Entscheidend ist: sie kann das sagen, und wird dafür nicht kritisiert. …"

      Das eine hängt doch mit dem anderen zusammen: das ist ein abgekartetes (Schau)Spiel, bei welchem jede Partei gut vorbereitet eben ihre Rolle spielt – und um Abweichler kümmert "man" sich …

      "Irgendwer" muss das hier ja finanzieren:
      https://tradingeconomics.com/united-states/goods-trade-balance

      und dazu noch das hier:
      https://www.querschuesse.de/wp-content/uploads/2021/01/u584-600×431.png

      … die Ware verlässt das Land – und zurück kommt ein Schuldschein:
      EXPORTKOLONIE DEUTSCHLAND.

      … klar: es geht uns (bisher) damit nicht all zu schlecht – aber wir könnten hier auch leben wie in der Schweiz oder in Norwegen.
      Und: dank Digitalisierung verlässt nun nicht mehr nur die Ware das Land, sondern auch immer mehr Jobs werden remote Off- & Nearshoring durchgeführt. (PS: Mein Nachteil soll es nicht sein – ich selbst kann ganz gut damit leben … der Wasserkopf mit seinen Netzwerklern hierzulande geht mir pers. schon seit langem gegen den Strich – der kann ruhig weg … aber: das System "Exportkolonie" funktioniert eben nur wegen dieser Jobs wenigstens halbwegs gut fürs Land…
      … wobei ich die Reshoring-Zahlen nicht kenne – "anscheinend" holen ja immer mehr Firmen ihre Produktion zurück ins Land, da das Kapital hier eben günstiger und auch bzgl. der copycats sicherer zu sein scheint…
      PPS: für nen Zeitabschnitt gibt es hier die "Daten": https://reshoring.eurofound.europa.eu/reshoring-cases/ … scheint mir aber eine Praktikantenübung zu sein – dank Flintenuschi wäre dies heute ein netter Happen ihres Regimes aus diversen Wirtschaftsberatern, womit wir wieder bei des Pudels Kern wären: kriminelle Banden an den Spitzen der Organisationen flankiert von Geheimdiensten und dem alles schmierenden Geld diverser Oligarchen, unter der schützenden Hand der von den Massenmedien erzeugten transzendentalen Illusion einer Schein-Realität mit ihrer Fasadendemokratie.)

  5. Astrid sagt:

    Punkt 1. Wenn im Herbst die Serienshow "Corona ist zum Todesvirus mutiert, nur sofort impfen kann dein Leben retten" beginnt bin ich nicht mehr in Deutschland.
    Punkt2. Heute Morgen habe ich mir nochmal im Bundesamt für Statistik die Todeszahlen angeschaut. Ich würde behaupten die etwas höheren Todeszahlen im Januar haben sie auf Kosten des Dezembers 2020 aufgebaut. Die haben ja einen gewissen Spielraum wo der Tod sozusagen in die Digitale Welt eingearbeitet wird. Wahrscheinlich haben sie ab 20 Dezember 2020 die Toten in den Januar 2021 gebucht. Wenn ich jetzt den Alterungsfaktor der Bevölkerung, gestiegene Selbstmordrate usw. für Februar, März,April, Mai berücksichtige ist keine Übersterblichkeit sichtbar. Da helfen dieser Behörde weder 2230 Beamte noch ein geschätzter Etat von 400 Millionen. Weitaus ärgerlicher das sich das Bundesamt nicht an seine eigenen Vorgaben halten kann, auf der Internetseite wird man nämlich mit dem Satz begrüßt:

    Das Statistische Bundesamt liefert die statistischen Informationen, die notwendig sind für die Willensbildung in einer demokratischen Gesellschaft und die Entscheidungsprozesse in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

    Aber bei Corona haben sie völlig versagt da sie trotz 2230 Beamten und 400 Millionen plus Sonderetat für Corona keine Zahlen herbeibringen die, die Todesgefahr und die damit notwendige künstliche Beatmung in der Intensivstation begründen. Als Zahlenhighligt sind dann Tage im März 2021abgebildet mit 7 Toten mehr als 2018. Rechne ich wie schon erwähnt die Alterstruktur der Bevölkerung gegen verschiebt sich das sogar ins Minus.
    Die gute Nachricht wär das Corona sogar Gesund für die Bevölkerung ist da die Sterbensrate moderat bleibt. Vielleicht werden Coronainfizierte sogar etwas älter, die Statistik könnte dafür sprechen. Oder Corona ist ein sehr harmloses Virus und nur wenige bekommen es. Ich versuche nur die Statistik des Bundesamtes zu interpretieren das aus Sicht des Kanzleramtes absolut und total versagt hat. Nur gut das die Supermarktkassiererin die mir erklärt ich müßte die Maske aufziehen weil das so angeordnet ist nicht auf die Idee kommt eben mal selber die Zahlen zu recherchieren. Ich glaube ab dem Alter von 7 Jahren oder Absolvierung der 2. Grundschulklasse können Kinder dies tun. Warum der Deutsche Schlafmichel dies nicht kann scheint schwierig zu beantworten, weil es einerseits naheliegt das die Todeszahlen die Wahrheit über die Coronasage erbringen würden, andererseits ein durcharbeiten dieses Internetcontens ca.2 Stunden benötigt. In 2 Stunden kann man das komplette Abendprogramm der ARD anschauen, ein Fußballspiel schauen oder gar die Wohnung aufräumen oder das Auto putzen. All dies sind wichtigere Dinge wie der Wahrheit auf den Grund zu gehen.Morgen trägt man eben wieder die Maske, der Urlaub in Kroatien ist ja dank der kompletten Impfung die sogar umsonst war genehmigt. Ich frage mich wo sind die Streber die mit mir in der Schulklasse waren geblieben?
    Haben sie alle den Inhalt ihres Gehirns den öffentlich-rechtlichen gespendet?
    Wie auch immer; Hercule Poirot von Agatha Chriesties Gnaden Privatdetektiv sagt in Tod auf dem Nil den wahren Satz:
    Tote lügen nicht, sie lassen sich nicht verleugnen":
    Wie wahr liebes Statistisches Bundesamt,, es funktioniert nicht einmal mit 400 Millionen. Es sind einfach zu wenig Tode und die Zukunft für euch Sesselfurzer sieht schlecht aus. Das einzige Glück das ihr habt ist das die Bevölkerung in der Masse zu blöd ist eure Seite aufzurufen. Hier könnte man mit Heinrich Heine zu euch treffend sagen"Narrenmund tut Wahrheit kund." da eure Seite wirklich und definitiv beweist Corona ist nicht tödlich; Corona führt nicht ins Krankenhaus und ist völlig irrelevant in gesundheitlicher Sicht. Eure Statistik…..nicht meine, ich hätte es besser und billiger gekonnt. Man hätte vielleicht überlegen müssen was man noch alles als Tod bezeichnen kann z.b Komapatienten oder Menschen die bereits das 80zigste Lebensjahr überschritten haben da die ja auf jeden Fall mit großer Wahrscheinlichkeit in den nächsten Jahren versterben kann man sie für die Statistik gleich als Quasiverstorbene rechnen. Renter in VW Golfs die bei Grün an der Ampel stehen werden in der Bevölkerung als Scheintote bezeichnet. Die könnt ihr gleich mitrechnen. Genauso Mitarbeiter in Atomtechnischen Anlagen deren Strahlentod irgendwann eintrifft. Alles einpacken bevor die breite Dumpfmasse eure Seite entdeckt.

  6. Corax sagt:

    Lieber und sehr geschätzter Herr Schreyer,

    ich frage mich jetzt wirklich und ernsthaft, ob Sie die Sache mit dem Ct-Wert verstanden haben, denn was die Kanzlerin da von sich gibt, ist schlicht und ergreifend Unsinn. Ein PCR-Test ist entweder positiv oder negativ. Der Ct-Wert wird vom Labor festgelegt und beschreibt die Wiederholungszyklen, in denen der Nukleinsäurestrang jeweils dupliziert wird. Je häufiger dies geschieht, umso wahrscheinlicher werden auch inaktive Viren gefunden oder gar irgendetwas anderes, was mit dem Gesuchten gar nichts zu tun hat. Insbesondere sollen Ct-Werte über 25 oder gar 30 problematisch sein, es werden aber teilweise sogar 40 und mehr durchgeführt (und im ursprünglichen Paper von Drosten et al auch vorgeschlagen, weshalb sich viele Labore natürlich an diesen "Goldstandard" halten). Das Untersuchungslabor könnte jetzt anhand seines eigenen Testverfahrens jeweils die Frage beantworten, ob es sich eher um einen ansteckenden Patienten handelt oder nicht, wobei aber auch ein positives Ergebnis, das bei einem Ct von <25 herauskommt, noch längst nicht aussagt, dass der Testkandidat infiziert oder gar krank ist. Dies liegt an der grundsätzlichen Problematik dieses Verfahrens bei dieser Fragestellung. Keinesfalls käme bei mehreren Tests an einer Person – etwa täglich über mehrere Tage – eine Verlaufskurve von Ct-Werten heraus, wie es Merkel suggeriert. Das ist schlichter Nonsense. Das Testergebnis ist immer entweder positiv oder negativ. Hin und wieder hört man, wenn es um Politiker oder Promis geht, es sei nur "schwach positiv" gewesen – dann ist genau so etwas geschehen, was standardmäßig aber nicht geschieht, und ein 08/15-Patient wird auch kaum in Erfahrung bringen können, wie hoch der Ct-Wert bei seinem Test angesetzt war (die allermeisten würden das auch niemals fragen).

    Das PCR-Verfahren ist an sich grundsätzlich ungeeignet für epidemiologische Fragestellungen. Dies hat auch Drosten höchstselbst noch 2014 in einem Interview mit der "Wirtschaftswoche" festgestellt. Er sagte damals in Sachen "Mers" zur PCR-Methode folgendes:

    "…die Methode ist so empfindlich, dass sie ein einzelnes Erbmolekül dieses Virus nachweisen kann. Wenn ein solcher Erreger zum Beispiel bei einer Krankenschwester mal eben einen Tag lang über die Nasenschleimhaut huscht, ohne dass sie erkrankt oder sonst irgend etwas davon bemerkt, dann ist sie plötzlich ein Mers-Fall. Wo zuvor Todkranke gemeldet wurden, sind nun plötzlich milde Fälle und Menschen, die eigentlich kerngesund sind, in der Meldestatistik enthalten. Auch so ließe sich die Explosion der Fallzahlen in Saudi-Arabien erklären. Dazu kommt, dass die Medien vor Ort die Sache unglaublich hoch gekocht haben."
    https://www.wiwo.de/technologie/forschung/virologe-drosten-im-gespraech-2014-die-who-kann-nur-empfehlungen-aussprechen/9903228-2.html

    Auch der PCR-Erfinder Mullies wies mehrfach auf diesen Sachverhalt hin. Wenn es jetzt wenigstens eine Standardisierung des Verfahren in Sachen "Corona" gäbe – etwa dass der CT-Wert immer 20 oder 25 betragen muss -, dann wären die Ergebnisse wenigstens dahingehend vergleichbar. So aber, wie es gehandhabt wird, tappen wir vollkommen Im Dunkeln.

    Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass Merkel alles, was ich oben schrieb, nicht weiß. Wäre sie wirklich so ahnungslos, wie sie bei der Befragung tat, dann müsste man von einem grandiosen Offenbarungseid reden. Alle Zahlen – Inzidenz, R-Wert, "Coronatote", "Neuinfektionen" usw. – basieren ausschließlich auf dem PCR-Test. Und damit beruhen auch sämtliche Maßnahmen darauf. Das würde also bedeuten, dass die Regierungschefin, letztlich verantwortlich für das Regierungshandeln und die verordneten Grundrechtseinschränkungen und vieles mehr, nicht weiß, was sie tut und warum sie es tut. Sie müsste sofort zurücktreten und froh sein, wenn ihr die Unwissenheit vom Gericht, vor das sie unverzüglich gezerrt gehörte, abgekauft würde. Leider kommt ja noch nicht einmal ein alternativer Journalist auf diese simple Konsequenz, alle machen sich nur lustig über Merkel Dummgeschwätz und ziehen nicht die richtigen Schlüsse daraus.

    Die für mich wahrscheinlichere Variante ist aber, dass Merkel genau weiß, was Sache ist und die Unwissenheit nur vorspielt. Warum auch immer. Eine Möglichkeit ist, dass ihr völlig bewusst ist, dass irgendwann alles herauskommen wird. Irgendwann kapieren es auch die Richter. Dann wird es Klagen gegen die Regierung und im Besonderen deren Chefin geben. Und dann kommt sie nur heraus aus der Nummer, indem sie behauptet, es nicht besser gewusst zu haben. Die Berater werden dann schuld sein. Drosten sollte sich schonmal ganz warm anziehen, er wird sich nicht auf die selbe Art entziehen können, jedenfalls nicht dauerhaft. Ob Merkel es schafft, wird sich zeigen, aber das wäre für mich eine plausible Erklärung dafür, dass sie sich im Grunde vollkommen blamiert hat im Bundestag und vor laufenden Kameras. Natürlich konnte sie sich blind darauf verlassen, dass die großem Medien das allesamt nicht thematisieren würden. Diese haben ja bereits ganz zu Anfang mahnende Stimmen wie etwa die von Dr. Wodarg auf infame Weise diffamiert und diskreditiert und sich seither nie wirklich mit PCR beschäftigt, so dass die meisten Redakteure es wohl tatsächlich gar nicht verstehen. Aber selbst, wenn sie es verstünden, würden sie nicht entsprechend berichten, da kann es wohl leider keinen Zweifel geben. Zufällig sah ich im ZDF-"heute-journal" am selben Abend einen Bericht über Merkels Befragung. Dort hieß es, sie sei "souverän" gewesen. Nun denn.

    • Hartensteiner sagt:

      Danke "Corax" für diesen erhellenden Artikel.
      Insofern Merkel – dumm ist sie ja nicht – schon von Anfang an wusste, dass sie hier eine Show aufzuführen hat, ist auch klar, dass sie dieses Geschwurbel nur von sich gegeben hat, weil sie sich – zu recht – darauf verlässt, dass die Masse der MM-Gehirngewaschenen nicht die geringste Ahnung hat, was ein PCR-Test ist und wie der funktioniert. Es musste also nur etwas kompliziert klingen und schon schalten die Leute zwischenzeitlich ab: "Merkel wird es schon wissen, auch wenn ich dem nicht folgen kann". So funktioniert Propaganda.
      Abgesehen davon, dass Merkel Fachleute hat, die wissen, wie man ein Geschwurbel so bastelt, dass es nach großem Verständnis aussieht. Vermutlich soll deshalb auch das Kanzleramt erweitert werden, damit alle Propagandafachleute an einem Ort zusammengefasst werden können. Das erhöht die Effizienz.

    • effess sagt:

      Richtige Ermittler mit den entsprechenden Mitteln & Möglichkeiten würden ganz schnell genügend Beweise finden und offenlegen, das hier ganz klar mit Vorsatz und wider besseren Wissens bzgl. der "Pandemie-Frage" vorgegangen wurde.
      (bzw bereits einen Schritt vorher: die Vorbereitung zur Erschaffung eines Lügengebäudes – mit den Änderungen der Prozesse des Seuchen- /Infektionsschutzes bis hin zur Berichterstattung, welche bis zum heutigen Tage auf jeglichen Journalismus zu verzichten scheint und stattdessen mit Vorsatz Falschmeldungen und Irreführung produziert: WIESO ist das und das passiert / unterlassen worden – WER hat das veranlasst / WARUM unterlassen und hat dabei welche PFLICHTEN und RECHTE verletzt, was unter anderem zu folgenden SCHÄDEN und TOTEN führte …)

      … aber diese R… wissen ganz genau, dass sie nun Blut an den eigenen Händen haben – und sitzen dem Führer in seinem Führerbunker gleich nun mit dem Rücken zur Wand und machen nun einfach immer weiter…

      … denn eines ist ja klar: das System war zuvor schon marode (und sollte hier den Todesstoss mit "Corona ist Schuld" verpasst bekommen) und wird eher früher als später zusammenbrechen – und wenn die Merkel nun das Ruder aus der Hand gibt, dann muss diese Bande mit einer Aufarbeitung des "Falles Coronapolitik" rechnen…

      … ich gehe jede Wette ein: die haben jeweils schon ganzes Portfolio an Rattenlinien eingerichtet. über welche sie dann bei Bedarf die Flucht ergreifen wollen… (ich nehme an: primär nach Nordamerika. Die USA sind am Fallen – und wollen möglichst viele mitnehmen..)

  7. Hartensteiner sagt:

    Was verstehe ich hier? Ich habe den Eindruck, dass sich auf der einen Seite die Wissenschaft (—> die Studie) ein wenig von Corona (und von der Korruption) zu erholen beginnt, während auf der anderen Seite der Schwindel weitergeht. Wollte man den Schwindel beenden, wäre es mehr als an der Zeit, den Rest der Maßnahmen zu beenden. Und insofern das Gerede von Drosten nicht ausreicht, den Unfug des PCR-Testens zu rechtfertigen, sollte auch diese Testerei ein für alle Mal aus dem Verkehr gezogen werden. Wie lautet die Alternative? Zurück zum medizinischen Standard, nach dem der Arzt Patienten mit Beschwerden untersucht und dementsprechend diagnostiziert und behandelt. Ganz ohne PCR-Test.
    Und die Politiker, ebenso wie die Medien, sollten aufhören den Unsinn von irgendeiner alpha, beta, gamma, delta oder sonst welchen Mutation zu schwafeln und lernen, dass es unterdessen hunderte, wenn nicht tausende von Mutationen ÜBERALL gibt, die aber zumindest nicht gefährlicher sind als das erste, einsame Virus, das man in Wuhan gefunden hat.
    Virologen sind keine Mediziner und Tierärzte sollten bei ihrem Leisten bleiben und sich um die Schweine kümmern oder auch die Katzen.

  8. effess sagt:

    … die wissen ganz genau was sie tun – und vor allem: was sie unterlassen.

    Nach spätestens drei Monaten ohne "Horrorberichten" von Infektionsketten in den Formaten der Hauptverbreitern dieser Propaganda-Pandemie war doch klar, dass dies alles eine Riesen Show ist und mehr nicht.

    Die Spielen Wolf – und die "Sheeple" rennen dorthin wo man sie haben möchte…
    … und wenn – wie einige Mediziner auch auf Basis der Empirie mit den Tierversuchen behaupten, die "Impfung" eine Autoimmunerkrankung mit tödlichem Ausgang für all die Geimpften bedeutet, dann wird es hier und da bald recht leer werden:

    Globale Übersicht:
    https://edition.cnn.com/interactive/2021/health/global-covid-vaccinations/

    Speziell China:
    http://www.china.org.cn/china/2021-06/20/content_77576994.htm

    "More than 1 billion doses of COVID-19 vaccines had been administered in China by Saturday, as the country is pushing ahead with the largest vaccination drive in the history of the People's Republic of China.

    It took the country just five days to hit its most recent 100-million dose increase, according to daily updates by the National Health Commission (NHC).

    China accelerated its pace of free COVID-19 vaccinations for the whole nation since late March. It took China 25 days to climb from 100 million doses to 200 million doses, 16 days to increase from 200 million to 300 million, and six days from 800 million to 900 million."

    … wobei ich nicht glaube, dass die "Impfung" auch tatsächlich "funktioniert".
    Die haben – so m.M. – das Ding nicht gebaut damit es funktioniert, sondern damit es durch die Prüfungen kommt & man ordentlich Umsatz damit machen kann.
    Wenn das Zeug funktioniert, dann ist es vermutl. viel weniger verträglich & es sterben gleich kurz nach der Verabreichung ein viel zu hoher Prozentsatz als dass man sich zig Monate Zeit lassen könnte…
    … das hier dient nur der Vorbereitung auf DEN "Impfstoff" welcher Bill Gates und seine "Weltenretter"-Eugeniker-Bande für die Weltbevölkerung noch vorgesehen haben:
    "China accelerated its pace of free COVID-19 vaccinations for the whole nation since late March. It took China 25 days to climb from 100 million doses to 200 million doses, 16 days to increase from 200 million to 300 million, and six days from 800 million to 900 million."

    "OWS" – "Operation Warp Speed" nennen es unsere "Amerikanischen Freunde" – und machen es zur Zuständigkeit des Militärs:
    https://www.defense.gov/Explore/Spotlight/Coronavirus/Operation-Warp-Speed/

    Folgendes Szenario:
    Wenn nun im Herbst (evtl. auch erst im nächsten) die nächste "Neue Variante" kommt, dann
    a) wird diese sehr viel tödlicher sein (evtl. eben gerade durch die Impferei)
    b) wird sehr viel mehr Impfzwang zur Geltung kommen
    c) dann die Infrastruktur bereit sein
    d) der Bevölkerungsanteil der Impfbereiten rasch anwachsen (sofern es nicht explizit die Geimpften tödlich erwischt)
    e) … man kann sich nun überlegen, ob man noch eine Runde fährt – oder gleich "DAS Zeug" zur eigentlichen Zielerreichung injeziert (in Afrika ist zB noch so gut wie gar keine Infrastruktur aufgebaut).

    Anm.: ob die angegebenen Zahlen bzgl. Impfbereitschaft und bereits verabreichter Dosen der Realität entspricht, oder ob hier primär ein entsprechendes Bild erzeugt werden soll, kann ich natürlich nicht sagen.
    … dass sich zB in Deutschland tatsächlich schon ~die Hälfte mindestens 1x "gegen Corona" hat "impfen" lassen, kann ich kaum glauben…

    PS_1: diese Impferei ist ggfls auch tatsächlich nur ein Ablenkungsmanöver, um "genau die Richtigen" damit in Beschäftigung zu halten (und hintenrum den Great Reset durchzuziehen)

    PS_2: je nachdem wie es ausgeht, wird es im Nachgang noch ganz andere Untersuchungen brauchen, welche aufdecken wieviel der oder die einztelne tatsächlich wusste und ganz forciert initiierte und veranlasste, um dieses Meisterstück realisieren und "aufführen" zu können…

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