Es ist erstaunlich, wie sehr die Menschen ihre Kinder lieben und wie wenig sie dabei an deren Zukunft denken

Von Spülgel an der Lein.

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2 Kommentare zu: “Es ist erstaunlich, wie sehr die Menschen ihre Kinder lieben und wie wenig sie dabei an deren Zukunft denken

  1. „Es ist erstaunlich, wie sehr die Menschen ihre Kinder lieben und wie wenig sie dabei an deren Zukunft denken.“

    Der Satz bringt die Verwunderung auf den Punkt, die mich selbst immer befiel, wenn ich die Trägheit und Unbekümmertheit der Massen beobachtete. Der Umstand weist darauf hin, dass wir uns ein dickes Fell zugelegt haben, durch das nichts mehr hindurchdringt. Vielleicht bereiten wir uns ja schon unbewusst auf einen Winterschlaf vor.

  2. dem möchte ich noch etwas hinzufügen

    „Jede Kindererziehungspraxis in der Geschichte wird im erwachsenen politischen Verhalten wieder aufgeführt.“
    (Lloyd deMause)

    Sie, die Kinder, sind die wahre Chance zur wirklichen Veränderung. Denn es war bisher offensichtlich, dass der erwachsene Mensch, zu keiner Zeit in der Menschheitsgeschichte (Vergangenheit), wirklich im Stande gewesen war, sinnvoll und nachhaltig etwas zu verändern. Ja, eine unwidersprüchliche Entwicklung hervor zu bringen. Welche Möglichkeiten sollten uns noch zur Verfügung stehen, die wir selbst nutzen können?

    Welche?
    Was hatte der fortschrittliche Mensch bisher unversucht gelassen gehabt ?
    Welches Konzept in der gesamten Menschheitsgeschichte war ohne Scheitern geblieben? Welche Revolution – ausser der Inneren – hatte jemals nachhaltige Entwicklung gebracht? Also zu unwidersprüchlichen Veränderungen geführt gehabt.

    Worauf also darf geschaut werden. Schauen, was uns bisher scheinbar entgangen war.
    Denn es war der Menschheit keineswegs entgangen, sondern wurde immer wieder und ständig – unaufmerksam übergangen.

    Der Zwang, die Lernprozesse der Kinder immer kontrollieren zu müssen. Diese keinesfalls ihrer eigenen Aufmerksamkeit überlassen zu können, ja zu dürfen, sorgt erst dafür, dass sie eine Strategie nach der Anderen entwickeln um im Aussen angenommen (angepasst) zu sein.

    Schauen sie selbst zurück, wenn sie mögen, wie sehr sich in der Geschichte jegliches Wissen immer wieder veränderte, widersprach, ins Gegenteil verkehrte, hinfällig wurde und sich gar als falsch erwiesen hatte.

    Wie viele Jahre wollen wir uns noch an das „ach so wichtige“ scheinbares (gelehrtes) Wissen klammern?

    Wenn es um Entscheidungen geht für die Kinder, dürfen dann deren Bedrüfnisse an erster Stelle stehen?!
    Dies stellt eine Einladung dar es für sich selbst herauszufinden!

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