KenFM am Telefon: Evelyn Hecht-Galinski über zionistischen Antisemitismus

Die Abschaffung der Meinungsfreiheit in der BRD

Der Staat Israel tritt seit 1948 das Völkerrecht mit Füßen und steht dafür permanent in der Kritik. Leider, ohne dass man in Jerusalem ein Einsehen hätte. Im Gegenteil. Das zionistisch-rassistische Apartheidsregime hat sich konsequent der Taktik verschrieben, jede Kritik, sei sie noch so berechtigt, als Antisemitismus zu bezeichnen und Kritiker, wo immer diese zu Wort kommen, massiv zu verfolgen und mundtot zu machen. Ein enges Netz von Israel-Lobbyisten liegt auch in Deutschland rund um die Uhr auf der Lauer, um immer häufiger auch Juden aus Israel zu denunzieren, wenn diese in Deutschland auf die Verhältnisse im eigenen Land hinweisen wollen. Juden jagen, für die gute Sache. Deutschland 2017.

Der Staat Israel stilisiert sich auch, oder speziell in Deutschland, gern als Opfer. Doch in Wahrheit ist er eine bis an die Zähne bewaffnete Atommacht, die größte Probleme mit der Meinungs- und Pressefreiheit hat. Im eigenen Land hat das Militär, wenn es um Presse geht, immer das letzte Wort. Es zensiert willkürlich und begründet dies immer mit der „Nationalen Sicherheit“.

Der lange Arm der Zensur ist dann aber längst nicht nur auf das gelobte Land beschränkt, sondern bestimmt inzwischen auch in Deutschland, wer über Israel sprechen darf. Kritische Juden werden besonders verfolgt und Deutsche jagen hier leidenschaftlich mit.

Nicht sprechen darf aktuell der bekanntes jüdische Historiker für Neue Israelische Geschichte, Ilan Pappe, Autor des Standardwerkes „Die ethnische Säuberung Palästinas“ und Moshe Zuckermann, Soziologe und Professor für Geschichte und Philosophie an der Universität Tel Aviv.

Beide waren in Frankfurt als Gäste der Konferenz „50 Jahre israelische Besatzung“ geplant, um über die Situation der Palästinenser vor Ort zu sprechen.

Daraus wird nichts. Dem Veranstalter wurde überraschend die Örtlichkeit gekündigt. Der Frankfurter Bürgermeister hatte alle Hebel in Bewegung gesetzt, um sich keinem Shitstorm der Israel-Lobby auszusetzen.

Juden sind 72 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz in Deutschland nur dann erwünscht, wenn sie bereit sind, das zu tun, was die deutsche Politik wieder exzellent beherrscht: buckeln und wegsehen, wenn es um Menschenrechtsfragen geht. Messen mit zweierlei Maß, während man permanent von christlich-jüdischen Werten faselt.

KenFM spricht mit der Publizistin Evelyn Hecht-Galinski über die schleichende Abschaffung der Meinungsfreiheit im wiedervereinigten Deutschland. Wer berechtigte Kritik an Israel derart dreist im Keim erstickt, will sehen, wie weit er gehen kann. Vor unseren Augen wiederholt sich dunkelste Geschichte.

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48 Kommentare zu: “KenFM am Telefon: Evelyn Hecht-Galinski über zionistischen Antisemitismus

  1. Man kann übrigens viele Indizien dafür finden, dass Juden und Zionistische juden grundsätzlich verschiedene Anschauungen vertreten. Der jüdische Professor Dr.Rolf Verleger schrieb z.B. am 14.11.2016 an :
    „gegen-antisemitismus@stura.uni-freiburg.de“ unter anderem folgendes vor seinem geplanten kritischen Vortrag über Israel, vor dem er von Studenten vorgewarnt worden war mit dem „Antisemitismus“-Vorwurf:

    „…Nichts von meinen Jüdischen Werten findet sich im Verhalten der israelischen Regierung. Man hat den Palästinensern ihr Land geraubt, fantasiert sich als ewiges Opfer und leitet daraus die rEchtfertigung ab, Völkerrecht und Menschenrechte außer Kraft zu setzen, völlig außerhalb der jüdischen Tradition. Sie wissen vielleicht, dass vor Auslöschung des europäischen Judentums durch die Nazis und ihre Helfer der Zionismus eine Minderheitsposition im Judentum war. Gegen den Zionismus waren viele Strömungen: die Religiösen, die Bürgerlichen, die Sozialistischen Bundisten, die allgemeinen Sozialisten. Wussten Sie, dass im Kabinett 1917 das einzige jüdische Mitglied lord Edwin Montagne strikt gegen die Balfour-Deklaration war? (der Pakt von Zionisten mit England für die Installation des Staates Israel auf Palästinenser-Gebiet dafür, dass die USA die militärische Niederlage gegen Deutschland doch noch mit ihrem Eintritt in den 1. Weltkrieg zu einem Sieg herumreißen würden. Eigene Anmerkung, Veg.). (…) Kennen Sie den Bundisten Marek Edelman, überlebender Anführer des Aufstandes im Warschauer Ghetto? Wissen Sie, was er von den Zionisten hielt? (…) Wissen Sie, dass Hannah Arendt, Albert Einstein und andere hellsichtige Juden 1948 in einem gemeinsamen Leserbrief an die New York Times dagegen protestierten, dass Menachem Begin, der Kommandeur des Massakers von Yassin, kurz nach diesem Verbrechen die USA besuchte? Sie nannten ihn einen „Terroristen“ und forderten ein Einreiseverbot. Montagne, Edelman, Arendt, Einstein- nach Ihrer Logik alles Antisemiten! Und nun können Sie vielleicht meine Sichtweise ansatzweise nachvollziehen: Dass mir junge Leute an der Universität Freiburg das Rederecht nehmen wollen, das erinnert mich fatal daran….“ usw.

    Habe diesen Brief gestern im Netz gefunden. An diesem Beispiel und an vielen anderen erkenne ich immer wieder, dass das Gift der bewussten Fehl- oder meinetwegen auch „Lücken“-Information schon derart in die Bevölkerung eingesickert ist, dass es gar keiner speziellen Intervention durch den Staat oder „die Eliten“ mehr bedarf, um die ahnungslose Bevölkerung dorthin zu lenken, wo man sie hin haben möchte. Dieses Symptom beobachte ich ja sogar auch hier, bei KenFM. Ich schrieb es schon einmal und man kann es wohl nicht oft genug sagen. Das selbstständige Recherchieren und entsprechende selbstständige logische Überdenken finde ich immer wieder erschreckend schwach ausgebildet. Es wurde hier z. B. schon wieder das Wort „Schuldkult“ angeprangert. Es sei eine „rechte“ Vokabel!
    Au weia! Sollen wir uns nun deshalb hier alle in die Ecke stellen und uns schämen, die diese treffende Vokabel benutzt haben, oder was? Ich benutze z.B. auch weiterhin das Wort „abartig“. Wahrscheinlich bin ich ja doch ein verkappter Nazi! 🙂

    • Ich denke problematisch ist der Begriff „Schuldkult“ vor dem Hintergrund der jeweiligen Generation.

      Ist es die „Tätergeneration“, die diesen Begriff verwendet, dann hat es die Bedeutung, dass man etwas Schlimmes getan hat, aber nicht ständig daran erinnert werden möchte, weil es als lästig empfunden wird.

      Ist es die Nachfolgergeneration, dann hat dieser Begriff tatsächlich einen falschen, nämlich einen religiösen Charakter. Es folgt dem Konzept der Erbsünde.

      Ich habe mich in der Schule geweigert, die Schuld für die Verbrechen in Nazi-Deutschland auf mich zu nehmen. Vor allem weil ich damals schon der Meinung war, dass unser Wirtschaftssystem, mit seinen Banken und (Medien-)Konzernen, hauptverantwortlich für die Verbrechen ist. Aber kein Lehrer ging darauf ein, das war damals für mich schon gespenstisch, dass die Ursache des Problems nicht behoben wird. Mein Gedanke war dann, wie sollen wir denn dann überhaupt diese Verbrechen verarbeiten? Eine Wiedergutmachung ist so nicht möglich. Der religiöse Schuldkult gegenüber der jüngeren Generation ist tatsächlich ein Verbrechen, weil er die eigentlichen Täter schützt.

      Konsequenterweise sind die Forderungen der Holocausst-Überlebenden „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus“ für unsere politische Führungsschicht völlig bedeutungslos geworden. Diese müssen nur Lippenbekentnisse der Schuld abgeben, aber Konsequenzen folgen nicht.

      Und hier muss ich an den Wikipedia Authoren Copilot denken, der sich auch Jesusfreund nennt (glaube ich). Er hat Artikel über Jesus und andere religiöse Themen verfasst und er suggeriert nach außen hin links zu sein.
      Ich sehe ein Muster dahingehend, dass unsere Machtelite sich wohl als eine Art Jesus PR-mäßig verkaufen möchte. Sie nehmen für uns das Leid (die Schuld, „die schwere Verantwortung“) auf sich und machen sozusagen, die schmutzige Arbeit für uns. Die Machtelite sei schlau und weise und der Rest der Menschheit seien Schlafschafe (siehe Vortrag Mausfeld).
      Dieses religiöse Konzept des Aufopferns liefert ihnen die Rechtfertigung für die Kriege und Verbrechen auf dieser Welt. Ich könnte mir vorstellen dass die Zionisten ein ähnlich religiöses Vehikel für ihre Propaganda und ihr eigenes Gewissen gebrauchen, nach dem Motto „Die Intelligenz opfert sich“ (für die Schlafschafe) und links sein bedeute aufgeklärt sein, rebellisch sein, also sich mit der Intelligenz solidarisieren. Auf diese Weise werden Rechte (die Machtelite) und ihre Sympathisanten als Linke verkauft

    • Aus Goebbels „deutschen Linken“ wurden nun die „Linken der westlichen Welt“. Es ist das gleiche Muster wie damals.

      Während die wirklichen Linken stets an der Seite des Volkes stehen und damit populär sind, muss die Machtelite sich den Anschein geben links zu sein. Das musste sie schon immer. Ohne Lügen kann die Machtelite nicht existieren.

      Und es ist wirklich pervers zu sehen, was sich heute als links versteht (siehe Sascha Lobo etc.)

    • Es ist für mich in keiner Weise problematisch, mit dem Wort „Schuldkult“ ein mit allen Mitteln der Macht über die Generationen künstlich aufrecht erhaltenes und immer wieder aus politischer Taktik heraus neu gespeistes Schuldgefühl als ein lebenserdrückendes Negativum in Deutschland anzuprangern. Zumal die „Schuld“ Deutschlands insgesamt betrachtet und entschleiert nur eine Halb-Wahrheit ist.

    • Ergänzung/Korrektur zu meinem obigen Text: Ich meinte eigentlich nicht „abartig“, sondern „entartet“, was dem Wortsinn nach natürlich das selbe ist. Umso bezeichnender für diese Art von Wortverfehmuns-Idiotie ist es aber dann auch, dass „abarig“ von „moralich sauberen Deutschen“ noch gestattet ist, aber „entartet“ nicht.

  2. Als Nachkriegskinder wurden wir in der Ideologie der Siegermächte erzogen.
    Ich kann grundsätzlich an dieser Ideologie auch nichts schlechtes finden. Ist sie mir doch weit aus sympatischer, als der Drill eines Faschistischen Systems.

    Es gibt ja genügend Zeitzeugenberichte über die NS Zeit.
    In meiner Familie gab es so wohl, NSDAP Mitglieder, als auch KPD Mitglieder.

    Mein Großvater Väterlicherseits wollte unbedingt noch Bürgermeister vor dem Einmarsch der Russen in Neumarkt Schlesien nähe Breslau, werden, und den Widerstand organisieren. Er währe um ein Haar dafür von den Russen aufgehängt worden.
    Er war in gewisser weise ein Kriegsgewinnler in NAZI Deutschland, da er durch die Enteignung der Juden, zu einer kleinen Dreherei gekommen war, welche Granatenhülsen produzierte.
    Er und seine Frau wahren tief gläubige Protestanten, und sich anscheinend keiner Schuld bewusst, auch nach dem Krieg.

    Mein Großvater Mütterl. war Volksschullehrer in Gelsenkirchen.
    Seine Frau wirkte aktiv in der verbotenen KPD und wurde beim Plakatieren verhaftet.
    Um seine Frau aus dem Knast zu bekommen, verriet er Mitglieder der DKP.
    Konsequenz, Zwangsversetzung nach Thorn in Polen. Verhaftung durch die Russen, und dann im Gefängnis verhungert.

    Also das suchen nach absoluten Wahrheiten, ist meines Erachtens müßig, da man so oder so zwischen die Mühlsteine geraten kann. Eine menschliche Haltung ist entscheidend.

  3. Das neue Positionen scheint ja sehr spannend zu sein (Ich vermute das auf Grund des BIldes im HG). Mal sehen was Frau Hecht-Galinski da so alles sagen wird und wer noch so geladen wurde. Ich hoffe der Upload dauert nicht mehr all zu lange.

    Ansonsten kann ich nur noch ein kurzes Video von Mathias Riechling empfehlen: Mathias Richling parodiert Michel Friedman
    zu finden bei YT.

  4. Es gab kürzlich einen Kommentar von Jimmy Dore (Youtube) über einen Juden in Israel, der für ca. 100 antisemitische Bombendrohungen in den USA verantwortlich gewesen ist.

    Es ist schrecklich sich vorzustellen, dass Zionisten für antisemitische Ressentiments verantwortlich sein könnten, nur um vom Kapitalismus als Hauptproblem abzulenken.
    Und damit die Rechtfertigung dafür zu bekommen, um mit Gewalt gegen das Volk und gegen die Arbeiterbewegung vorzugehen.

    Ich denke es ist eine plausible Taktik im Internet antisemitische Kommentare zu streuen. Als Kondensationskeime für zusätzliche extreme und hetzerische Kommentare von ein paar verwirrten Rechten.

    Es ist verzwickt. Die einzige Möglichkeit ist, konkret zu bleiben und zwar die konkreten politischen Maßnahmen gegen unsere Lebens- und Arbeitsstandards zu benennen und gemeinsam dagegen auf die Straße zu gehen.

    Abstrakt, wage und religiös bleibt es in den Medien, auch den alternativen, konkret wird es erst auf der Straße, wenn man auf Menschen trifft, die für ein besseres Leben einstehen und die Gemeinschaft und Gleichberechtigung in den Vordergrund stellen und dafür kämpfen und somit jegliche Opferrolle und Pathos ablehnen.

    Es geht um Bildung und Wissenschaft gegen religiöse pathetische Identitätspolitik, Gruppendenke und Opferrolle, die wohl zum harten Kern jeder gewaltätigen faschistischen Ideologie gehört.
    Rituelles zusammenschweißen, der „Sehenden“ oder einer Elite, die jede Gewalt rechtfertigt sieht. Je größer die Opferrolle, desto brutaler die Methoden gegen die „Feinde“. Und dann gibt’s da noch die Soziopathen, die sicher am schnellsten die Karriere-Leiter hochkommen, die brauchen das ganze religiöse pathetische Klimbim wahrscheinlich nicht.

    • Die Idee das die Kristallnacht möglich absichtlich provoziert wurde besteht schon lange:
      René d’Argile, etc., Das Geheimnis um die Ursachen des Zweiten Weltkrieges, Wiesbaden 1958 ( Les Originals Secrêtes de la Guerre 1939 – 1945, Paris 1958).
      Aber sind nicht al die Lügen über wie Israel entstand, und wie Israel das grösste KZ der Welt hat, seit 1967 glaube ich, jetzt ohne Trinkwasser, beweis das nicht alle Juden unschuldige Öpfer sind ?
      Wer lesen will wie in Israel unter Juden diskriminiert wird, askenazi gegen sephardische:
      Ralph Giordano, ‚Israel um Himmels willen Israel‘, 1993 Köln

  5. Hallo Veganislove,

    Wie so gut wie immer, kann ich mich Ihrer Einschätzung nur vorbehaltlos anschließen:

    „Es besteht in Deutschland doch sowieso keine wirkliche Meinungsfreiheit – hat nicht bestanden, seit ich politisch denken kann.“

    Ja, sehe ich genauso.

    In der Diskussion zu diesem Beitrag
    https://kenfm.de/friedensbewegung-nato-japcc-kalkar/
    gibt es einen sehr interessanten Kommentar von „Außerkontrolle“ vom 31. Januar, an den sich eine kurze Diskussion mit dem Autor Bernhard Trautvetter anschließt und die ich im weiteren dann mit „Außerkontrolle“ noch ein wenig fortgeführt habe. Dieser Kommentar wirft auch ein (vielleicht etwas anderes) Licht auf den Zustand in Deutschland, den Sie mit obigem Satz beklagen. (Nachtrag: inzwischen habe ich die gesamte Diskussion hier durchgelesen und muß feststellen, viele Kommentare hier haben einen ähnlichen Tenor wie der von „Außerkontrolle“ in diesem anderen Beitrag.)

    Ich zitiere:
    Zitat 1: „Wie heute überdeutlich zu erkennen ist, sind immer wieder die gleichen Gruppen von Menschen mit immer noch den gleichen Methoden am Werk, wenn es darum geht die Völker dieser Welt zu desinformieren, zu täuschen, sie gegeneinander aufzuhetzen und am Ende Krieg als einzige Option zu fordern und durchzuführen. Es ist unerträglich diese Lügenschmiede, die weltweit operiert, bei ihrem Handeln zu beobachten. Mit dem Bewusstsein von heute ist es mir unmöglich noch einzustimmen, wenn jemand von den Deutschen als Kriegsschuldner spricht. Kein anderes Volk dieser Erde ist derartig hinters Licht geführt, dermaßen betrogen, belogen und ausgenutzt worden wie das unsrige. Es war m.E. keine wie auch immer geartete deutsche Mentalität kriegsauslösend. Es war der pure Hass, die Macht- und Geltungsgier einiger weniger, im Dunkeln agierender Geisteskranker, die perfide Pläne in die Tat umsetzen wollten und in die Tat umgesetzt haben.
    Man kann unmöglich annehmen, dass damalige und heutige Politiker jemals die Interessen der Menschen vertreten haben. Insbesondere für Deutschland ist jedoch darüber hinaus noch anzunehmen, dass wir als Staat nicht unabhängig fungieren, da wir im Prinzip immer noch ein besetztes Land sind. Möglicherweise hat es sogar niemals wirklich bedeutende politische Persönlichkeiten in Deutschland gegeben, die irgendetwas unabhängig von Bestimmungen der alliierten Mächte entschieden haben.“
    Zitat 2: „Ich habe mich lange nicht einmal getraut „mein Kampf“ zu lesen, warum weiß jeder. Und genau das ist das Problem. Ich bin ein vernunftbegabtes Wesen und sollte selbst entscheiden können, ob und was vom Inhalt eines Buches sinnvoll, brauchbar, wertvoll, wahr oder nicht wahr ist. Und wenn eine große Anzahl von Menschen das heute nicht oder nicht mehr kann, dann müssen wir uns fragen, was wir uns in unserem Bildungs- und Erziehungssystem für Bürger heranziehen. So viel ist da sicher, der mündige Bürger, den wir mit unserer Bildung angeblich hervorbringen wollen, der hätte sich erst gar nicht ein Leseverbot auferlegen lassen, geschweige ein Meinungsverbot.“
    Bei einem braven deutschen Staatsbürger wie mir blinkt da natürlich gleich die Nazi-Alarmlampe! Vielleicht oder vermutlich auch bei Ihnen. Aber ich kann diesbezüglich Entwarnung geben: „Außerkontrolle“ ist ein sehr geistreicher Kommentator, der meines Erachtens keine rechtsextremen Ansichten verbreitet.
    Ich würde mich freuen, wenn Sie die gesamte sich an den Kommentar vom 31. Januar von „Außerkontrolle“ anschließende Diskussion durchlesen und Ihre Meinung hierzu bekunden würden. Die interessiert mich wirklich brennend. Am besten in der dortigen Diskussion. Ich würde in diesem Fall dann natürlich auch „Außerkontrolle“ darauf aufmerksam machen, daß die dortige Diskussion eine Fortsetzung gefunden hat.

    Desweiteren schreiben Sie:
    „Wir stehen heute aus meiner Sicht in einer alles umspannenden moralischen Krise weltweit, weil diese ganze Zivilisation auf Gewalt aufgebaut ist. Da kann letztendlich moralisch gesehen kein Stein auf dem anderen bleiben.“

    Auch da bin ich bei Ihnen. Ganz ehrlich gesagt ist der aktuelle Stand meiner Erkenntnis kurz gefaßt folgender:
    Ich muß als Mensch keine Angst vor meinem individuellen Tod haben. Der ist seit dem Moment meiner Geburt unvermeidlich vorbestimmt. Zu dieser Erkenntnis bin ich schon in relativ jungen Jahren gekommen.
    Muß die Menschheit Angst vor ihrem Untergang haben? Diesbezüglich hat sich meine Ansicht im Laufe der Jahre doch erheblich gewandelt. Der Untergang der Menschheit, das war für mich lange Zeit die größte vorstellbare Katastrophe. Inzwischen bin ich der Meinung, daß die Vermeidung ihres Untergangs ein derart extrem unwahrscheinliches Ereignis ist, daß man von ihrem kollektiven Untergang mit der gleichen Sicherheit ausgehen kann wie von derjenigen des individuellen Todes jedes einzelnen.
    Diese Erkenntnis beleidigt zwar unsere Eitelkeit, mit der wir uns als „die Krönung der Schöpfung“ sehen. Aber diesen Titel trugen vor uns schon viele andere Spezies, die alle untergegangen sind. Unsere Spezies allerdings hat es zu einer derartigen (intellektuellen) Überlegenheit gegenüber allen sonstigen aktuell existierenden Spezies gebracht (wenn ich mich da mal nicht täusche!!), daß wir – mal abgesehen von kosmischen Katastrophen – eigentlich nur noch selbst für unsere Ausrottung sorgen können. Und – Sie sprechen es mit der alles umspannenden moralischen Krise der auf Gewalt aufgebauten Zivilisation an – wir sind auf dem besten Weg zu diesem Ziel.
    Angesichts dieser (meiner) Erkenntnis müßte man eigentlich annehmen, daß ich vollkommen verzweifelt sein müßte. Dem ist aber nicht so. Ich akzeptiere das unvermeidliche Ende unserer Spezies mit derselben Gelassenheit, mit der ich mein unvermeidliches individuelles Ende akzeptiere. Aber: es gibt für mich trotzdem kein lohnenderes Ziel, als diesen kollektiven Untergang so weit in die Zukunft wie möglich zu verschieben, so wenig aus eigener Kraft (als Spezies) wie möglich dazu beizutragen und so viele kommende Generationen wie möglich davor zu bewahren, dies mitzuerleben zu müssen.

    LG W. Schürer

    • Lieber W. Schürer! Ich hab mich sehr gefreut, wieder was von Ihnen zu lesen! Ich habe dem jetzt erst mal nichts hinzuzufügen, da ich spontan antworte. Tschüs! Alles Gute erst mal!

    • Lieber W. Schürer, sehr richtig. Denn wenn die Geschehnisse letztendlich in den Untergang der Menschenrasse münden, ist es völlig unerheblich, ob man darüber verzweifelt oder nicht.

      Ein Deliquent wurde einmal gefragt, warum er so dämlich grinst. Er antwortete: „ja glaubst du wirklich, ich würde meine letzten Sekunden wegen euch jammernd und heulend verbringen? Was meint ihr eigentlich, wer ihr seid?“

      Auch wenn sie die ganze Welt beherrschen: ob sie auch dein Inneres kriegen bestimmst nur du selbst.

    • W. Schürer: Ich habe auf dem von Ihnen hier oben verlinkten thread über die Friedensbewegung einen Beitrag zur Diskussion zwischen Ihnen und Außenkontrolle geschrieben, wie Sie es wünschten. ich hoffe, dass er etwas zur Klärung beiträgt. Schönen Sonntag noch!

  6. Frau Dr. Merkel, Ihre Mutter ist Juedin. Von der herrschenden israelischen Machtstruktur hoffiert. Was hat diese Frau an den Schalthebeln der Macht zu suchen im Auftrag der USA? Die USA, Vasall der Chasaren. So die allgemein zugaenglichen Infoquellen – ist das so?

    • „Schuldkult“ ist treffend gesagt. Ich bin selbst als Nachkriegskind mit starken Schuldgefühlen aufgewachsen, bis ich diese Gesellschaft anfing, zu durchschauen. Mit unbewusstem Maulkorb können Menschen nicht gedeihen.

    • Veganislove

      “ Ich bin selbst als Nachkriegskind mit starken Schuldgefühlen aufgewachsen,“

      Ich auch, jedoch nicht mit Schuldgefühlen aufgewachsen, liegt das nicht zu allererst am Elternhaus?
      Wenn bei uns politisch diskutiert , die Vergangenheit schonungslos dar gestellt wurde, dann hieß es immer.. Man kann dich nur für deine eigene Handlungen haftbar machen , auch für die, wenn du zusiehst wenn Unrecht geschieht.
      Jedoch war das nicht überall so, denn meistens wurde alles verschwiegen…Warum?
      Darüber sollte einmal nachgedacht werden..

    • Die Reaktionen hier veranlassen mich mich zu fragen wieviele Deutsche die Schuldkultur durchschauen, 72 Jahre nach der Kapitulation.
      Wahr ist natürlich dass es mich, ohne Schuldkultur für uns aufgewachsen, viele Jahre, und hunderte von Büchern kostete, die anti Deutsche Propaganda seit 1900 or so zu durchschauen.
      Ein sehr gutes Buch über die Propaganda in USA and Great Britain gegen Deutschland schon im ersten Weltkrieg ist:
      Charles Callan Tansill, ‚Amerika geht in den Krieg‘, Stuttgart 1939 (America goes to War, 1938)

    • @ Pieter Kamp

      Seit 1945 kommt in D alles aus Amerika, anfangs ca. 10 bis 20 Jahre später. In Medien, Bildung, Wirtschaft, Technik etc. Was sich jetzt im Internet abspielt kommt ebenfalls mit zeitlicher Verzögerung aus Amerika. Bleibt abzuwarten, wie sich das bei diesem Thema zeigt.

    • Es ist doch klar, dass dieser Schuldkult schon unbewusst weitergegeben wurde. Kinder spüren instinktiv, wie die Eltern sich fühlen und nehmen dies als grundsätzliche Lebensstimmung auf. Die Verdrehung der Wirklichkeit durch unterdrückerische Macht-Eliten diente aber schon immer in der bekannten Menschheitsgeschichte der Unterdrückung der Psyche in der Bevölkerung, was zum Gehorchen zwang. Deutschland mit seinem „3. Reich“ ist da nur ein besonders deutliches Beispiel, woran wir die ganze Menschheits-Misere gut erkennen können. Man liest, dass der überhebliche Traum von Weltherrschaft schon von den Priestern im alten Ägypten ersonnen wurde und dass z.B. die Beschneidung der neugeborenen ursprünglich als eine Domestizierungsmaßnahme ersonnen wurde. Ein derartiges frühes Schmerz-Erlebnis, das wieder in Unbewusste versinkt und mit einem Glauben an einen „Allerhöchsten“ verknüpft ist, macht fügsam. Soldaten z.B. hat man schon immer gebraucht, seit Anbeginn dieser patriachalen Viehzüchterkultur, in der wir heute noch leben müssen.

    • Das nachfolgende Generationen schuldig an den Geschehnissen der Kriege zuvor seien, war mir stets absurd. Das sie eine frühere Schuld mit abzutragen haben, ist mir dagegen selbstverständlich. Jedenfalls im Sinne einer Wiedergutmachung. Noch mehr jedoch in der Selbstverpflichtung sich an solche Geschehnisse niemals wieder zu beteiligen. Egal in welchem Land. Aktuell müssen wir sehen, das „wir“ uns doch wieder an solch abscheulichen Geschehen beteiligen. Das „wir“ gehört in Hochkomma, weil die große Mehrheit der Bürgern mit diesen militärischen Geschehnissen wie z.B. in Nahost, eben nicht einverstanden sind. Und wieder werden sie von einer Elite inszeniert, die letzendlich die selben Charakterzüge offenbaren, wie sie für die Nazi-Zeit und den Zeiten davor typisch sind. Und wieder stehen wir vor der Frage, was wir tun können. Jeder einzelne.
      Jemand sagte einmal, „weint nicht um mich, weint um eure Kinder“.

    • wiebitte

      Schuldig machen wir uns wie unsere Vorfahren, weil wir ruhig alle hin nehmen!Da unsere Kinder unser Verhalten mit bekommen, im Gegensatz zu den nach dem Krieg Geborenen, werden Ausflüchte dieses Mal nicht reichen.

    • Annette, ich bin sehr neugierig was verschwiegen wurde.
      Vielleicht
      Daniel Jonah Goldhagen, ‘Hitler’s gewillige beulen’, Antwerpen 1996 (Hitler’s willing executioners; ordinary Germans and the holocaust, New York 1996)
      Wer gelesen hat
      Victor Klemperer, ‘I will bear witness, A diary of the Nazi years, 1942-1945’, New York 1999
      weiss das Klemperer keine willige Helfer begegnete.
      In eine Endnote
      Christopher R. Browning, ‘Ordinary Men, Reserve Police Battalion 101 and the Final Solution in Poland’, 1992, 2001, London
      macht Browning deutlich dass Goldhagen ein Vollidiot ist.
      Was Browning aber nicht weiss ist wie die Geständnisse der ‚ordinary men‘, Einsatzkommandos, zu stande kamen.
      Z.b. alle Verdächtigen von die Ermording USA Soldaten die schon kapituliert hatten wurden impotent.
      Die Mord war reine Phantasie, das wurde letztenendlich klar.

    • Pieter Kamp,

      es wurde bekannt, dass viele willige Helfer bei Erschießungen von Juden stets zur Seite standen, das obwohl es manchmal vermeidbar war, denn es gab zwischen durch auch die Wahl, falls man es mit seinem Gewissen nicht vereinbaren konnte, bzw es ihnen, wie es hieß , unangenehm gewesen wäre.
      Doch der absolute Gehorsam , der das Denken ausschaltet, ließ viele Zivilisten zu Tätern werden.

      Was soll denn heute anders sein?
      Doch wer es wagt daran zu zweifeln, dass man heute genauso, wenn auch nicht unbedingt willig, aber zuguckend dabei steht, der ist ein Deutschenhasser, wenn man es sagt.
      Die Verklärung, der Selbstbetrug läuft schon auf vollen Touren, man ist heute ebenfalls nicht bereit, das Böse im Keim zu ersticken.
      Wir lassen ohne Verstand fremde Völker töten, damit die Gewinne sprudeln(NachDenkSeite Ein „Teufelskreis von Aufrüstung, Militarisierung und Repression, Markus Bickel), gucken beim Ertrinken, verhungern zu und glauben bessere Menschen zu sein.Ein gewaltiger Irrtum, so lange niemals Taten die gegen die Willkür von Politikern, auch den Unsrigen, vor gegangen wird.
      Aber ganz bestimmt nicht so, wie im Saarland!

    • Pieter Kamp

      durch Schwiegervater(SS-Angehöriger) erfuhr man immer etwas, wenn der Alkoholpegel gestiegen war, was am nächsten Tag natürlich nie stimmte.Interessant wurden erst Debatten, wenn meine Vater,, glichen alters, Mutter jünger, mit Schwiegereltern auf die Vergangenheit zu sprechen kamen.
      Wie viele Deutsche Juden verrieten, z.B wenn ein Bauer sie versteckt hielt, um ihr eigenes Fell, wie sie es nannten zu retten …wie man eigenen Kindern die Flucht von Königsberg aus,allein unternehmen ließ, weil man als Deutsche den russischen Soldaten gefiel, somit deren Nahrung gesichert war usw usf..Bei uns wurde Tacheles geredet!

    • „Da ist nichts mehr zu retten. Deshalb bin ich auch ausgewandert.
      Den Schuldkult der Politik wollte ich meinen Kindern auch nicht antun.“

      Wenn man auswandert, nimmt man sich selbst immer mit, das ist das Problem.

      Da für Sie der Begriff „Schuldkult“ immer noch im Gehirn rumgeistert, ist er für Sie nicht weg,
      Sie werden Ihn , wo immer Sie sind, ihren Kindern nicht ganz ersparen.

      Dann kommt dieser Begriff aber, für Ihre Kinder, von Ihnen.

      Mit dem nationalistischen Begriff „Schuldkult“ kann ich und mein Sohn + Enkel nichts anfangen, obwohl ich weis, was damit gemeint ist.

      Hier wird oft von der „Entziehung von Energie des Systems“ geredet – ob da die Diskussion über „Schuld…“ das Richtige ist?

    • Annette,
      ich will gern glauben das es Deutsche gab die Juden verrieten, da geschah auch in den Niederländen.
      Ik kenne die Gechichte des schrecklichen Mädchen von Passau.
      Es bleibt aber merkwürdig wenn ein Deutscher Jude wie Klemperer nichts davon beschreibt.

      Ich bin fast sicher das nirgenwo in Deutschland Dorfbewohner wie in Litauen ihre Juden noch vor die Deutsche Truppen kamen in den Wald brachten und alle erschossen.
      Dan Jacobson, ‘Heschel’s Rijk, Familiekroniek’, Amsterdam, 1998

      Auch kenne ich nichts in Deutschland wie
      Jan T. Gross, ‘Neighbours, The Destruction of the Jewish Community in Jedwabne, Poland, 1941’, 2003, London

      Dass in Polen starker Antisemitismus war schreibt auch
      Bogdan Musial, ´Sowjetische Partisanen 1941 – 1944, Mythos und Wirklichkeit’, Paderborn 2009
      Musial ist Polnisch, er arbeitet an ein Polnisch-Jüdisches Institut in Warschau.

      Dann ist da das in den sechstiger Jahre ein Auschwitz Unter Kommandant verhaftet wurde, der hartnäckig dementierte das in Auschwitz Menschen vergast wurden.
      Der augenscheinliich gesunde Mann stark im Gefängnis kurz vor den Prozess.
      Rassinier berichtet darüber, er was Franzosischer sozialistischer Widerstandskämpfer, er war in Buchenwald, und das Satellitkamp Dora.
      Rassinier wurde verboten nach Deutschland zu kommen für dass Prozess, wahrscheinlich weil er in ein seiner Bücher beschreibt das die KZ Selbstverwaltung hatten, die sich sehr gut nährte, er nannt 3500 Kcal pro Tag, die 75% die nicht zur Selbstverwaltung gehörte starb innerhalb sechs Monate an unternährung, 1300 oder so Kcal pro Tag.
      Paul Rassinier, ´Was ist Wahrheit ?, Die Juden und das Dritte Reich´, Leoni am Starnberger See, 7th printing, 1981 (Le véritable procès Eichmann ou les vainqueurs incorrigibles, 1963; The Real Eichmann Trial or the Incorrigible Victors. ISBN: 0911038485, 1983)
      Rassinier wurde aus die Französische Sozialistische Partei gesetzt, weil er schrieb dass die Selbstverwaltung bestand aus Socialisten und Kommunisten, oder gewohne Kriminelle, die ersten die in die KZ’s kamen.
      Natürlich waren Sozialisten und Kommunisten froh wenn die Schuld für sterben in KZ’s auf Deutsche geschoben werden konnte.

      J.G. Burg, Schuld und Schicksal, Europas Juden zwischen Henkern und Heuchlern, München, 1962
      Burg, nom de plume für Ginsberg, war in ein grosses jüdischen KZ ostlich von Brest Litovsk, am Fluss Bug, auch mei Selbstverwaltung.
      Er, wie Rassinier, und auch Kogon, sahen nie Gaskammer für Menschen.
      Burg fürchtete für sein Leben, das Buch endet mit ’sollte mir etwas zustössen, dan wird ein Schweitzer Notar Dokumente veröffentlichen.

      Eugen Kogon, ‘Der SS-Staat, Das System der deutschen Konzentrationslager’, 1974, München
      Alle Schreiben das die SS selten oder nie in die KZ’s kamen.

      Dann ist da Stephen Jay Gould.
      Wim Kayzer, ‘Een Schitterend Ongeluk, Wim Kayzer ontmoet Oliver Sacks, Stephen Jay Gould, Stephen Toulmin, Daniel C. Dennett, Rupert Sheldrake en Freeman Dyson’, 1993 Amsterdam
      Das Buch ist über Evolution.
      Aber beiläufig erzählt Gould, ein Jude, der in zweiten Weltkrieg wissenschaftlicher Mitarbeiter der RAF war, dass die schrecckliche Zustande in Bergen Belsen die folge davon waren das seit januar 1945 Transport in Deutschland fast nicht mehr möglich war, allierte Bomber-Jäger erschossen alles was bewegte.
      Die Hunger in Dora hatte, Rassinier, dieselbe Ursache.

      Dann gibt es noch Werner Maser
      Werner Maser, ‚Fälschung, Dichtung und Wahrheit über Hitler und Stalin‘, München, 2004
      Werner Maser. ´Der Wortbruch. Hitler, Stalin und der Zweite Weltkrieg’, Selent 2007
      Weis nicht mehr in welchem der zwei Bücher er das erzählt, aber im Nachkriegszeit war er Mitglied einer allierter Kriegsgefangenen Inspektions Gruppe.
      Er schreibt über Deutsche Kriegsgefangene die, in einem ehemaligen KZ Lager, eine Gaskammer gebaut hatten, in Russischer Auftrag.

    • Werner Maser, ‚Fälschung, Dichtung und Wahrheit über Hitler und Stalin‘ :

      Ein „netter Versuch“ das verbrecherische Wesen des Hitler-Staates und seiner Folgen in milderem Licht erscheinen zu lassen.

    • Lieber Pieter Kamp,
      ich kenne Sie nicht persönlich. Ich weiß nicht, was Sie für ein Mensch sind, kann auch Ihre Gesamteinstellung nicht beurteilen. Aber ich denke, Sie leisten hier als Ausländer einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung oder zumindest zur mehrperspektivischen Betrachtung der deutschen Vergangenheit. Danke dafür!
      Es kann doch nur darum gehen ein annähernd realistisches Bild der Ereignisse zu bekommen, um die Spreu vom Weizen trennen zu können. Welches Bild man am Ende erhält kann und muss doch zunächst offen bleiben.

      Kenfamfan hat hier das Grundgesetz zitiert:

      Art. 5 Grundgesetz:
      (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

      Wie wir unschwer erkennen können seit geraumer Zeit, ist weder die Pressefreiheit mehr gewährt, noch können wir davon sprechen, dass nicht zensiert wird.
      Was aber schon am Gesetzestext auffällt ist die Formulierung:
      „und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. “

      Was an allgemein zugänglichen Quellen existiert, bestimmt wer?

      Wenn die allgemein zugänglichen Quellen alle nur noch dasselbe erzählen, haben wir nicht nur was das aktuelle politische Geschehen betrifft ein Problem. Wir müssen uns doch vergegenwärtigen, dass wir unsere Vergangenheit noch nie wirklich im Rückgriff auf unabhängige Quellen aufgearbeitet haben.

      Kenfmfan hängt noch ein treffendes Zitat an:

      „Wenn Du wissen willst wer DIch beherrscht, musst Du nur herausfinden, wen Du nicht kritisieren darfst“ (Voltaire).

      Wenngleich es mittlerweile viele Dinge gibt, die man nicht mehr kritisieren darf, könnte man im Superlativ fragen:
      Was darfst Du am aller aller wenigsten fragen oder sagen, ohne dass
      du dafür in einem freien Land sogar ins Gefängnis musst?

      Mit Nichtfragen und Nichtwissen werden wir dazu gebracht uns selbst zu beherrschen.

    • schwarz ist weiß

      Vielleicht irren Sie sich?
      Wenn man auswandert nimmt man ein früher häufiger benutztes Wort nicht mit, weil man das Erbe nicht angenommen hat. Niemand kann einem Menschen ein Erbe aufdrängen, nicht einmal heute, was heute im realen Leben oft vorkommt, wieso soll es dann die Geschichte schaffen, das bleibt mir unergründlich!
      Die nach dem Krieg Geborenen können die Geschichte nur vernehmen, aber sich doch nicht damit identifizieren, wie sollte das gehen? Die Greultaten von früher verurteilt man genauso wie sie heute an der Tagesordnung sind und nicht anders…denn wäre dem nicht so, dann würden die meisten Bürger die Schandtaten unserer Politiker nicht so ruhig hin nehmen,im Gegenteil, sie noch belohnen.

    • Pieter Kamp

      Ich bin fast sicher das nirgenwo in Deutschland Dorfbewohner wie in Litauen ihre Juden noch vor die Deutsche Truppen kamen in den Wald brachten und alle erschossen.——————
      Sie können sicher sein, denn meine Mutter flüchtete mit 12Jahren aus Memel, dort geboren,nach Königsberg, wo es dann per Schiff Richtung Schweden ging, umgeleitet wurde(Seeminen) und in Kiel landete.Als sie sich auf den Weg machte hörte sie die Schüsse, leider ist ein Birkenwald nicht gerade geeignet gewesen um sich zu verstecken, weshalb sie oft hinter Hügeln bei Tag hockte und viel mitbekommen hatte.

    • Außerkontrolle: Da Sie Artikel 5 nochmal ansprechen….“Eine Zensur findet nicht statt“ ist ja besonders pfiffig. Da steht nicht: eine Zensur darf nicht stattfinden, sondern es wird einfach behauptet, Zensur fände nicht statt. Und wer das Gegenteil sagt, hat dann wohl gegen dem GG widersprochen. Raffiniert.

    • „Vielleicht irren Sie sich?
      Wenn man auswandert nimmt man ein früher häufiger benutztes Wort nicht mit, weil man das Erbe nicht angenommen hat.“

      Das Wort „Schuldkult“ hat hier Armin ins Spiel gebracht. Der Jenige, der Deutschland verlassen hat.
      Dieses Wort gibt es in meinem Wortschatz nicht.
      Wer hat dieses Wort den früher häufig genutzt?
      Nazis und Leute mit rechten Gedankengut.

      Was im Moment in den Kommentaren hier passiert, ist ein Reinwaschen von Nazi-Deutschland.
      Für mich ist das unerträglich – um das mal ganz deutlich zu sagen!
      Rassismus und Faschismus zu bagatellisieren ist auch nicht von der Meinungsfreiheit und dem GG gedeckt weil das menschenfeindlich ist.

      Wenn so etwas unter einem Beitrag geschrieben wird, in dem es um die berechtigte Kritik an Israel geht,
      tut man den Palästinensern damit keinen Gefallen.

    • „Die nach dem Krieg Geborenen können die Geschichte nur vernehmen, aber sich doch nicht damit identifizieren, wie sollte das gehen?“

      „identifizieren“ Bedeutung:

      sich einfühlen, sich einleben, sich versetzen, sich hineindenken, nachempfinden, nachvollziehen, etwas nachempfinden, etwas nachvollziehen, jemandem gerecht werden, sich identifizieren
      (synonyme)

      Das hat doch nichts damit zu tun, dass man sich auf die gleiche Stufe der Nationalsozialisten stellt oder gestellt wird.

    • Es geht hier gar nicht über reinwaschen.
      Wer ein Urteil will, und noch mehr ein Moralisches Urteil, muss anfangen mit die Fakten.

      Um mit meine Konklusion zu beginnen, je mehr ich von Geschichte wusste, je mehr schwarz und weiss verschwanden, es wurde immer grauer, bis am Ende, moralisch, nur noch Nebel war.

      In Mein Kampf steht nichts über ausrotten, die englische übersetzung kann man einfach in USA kaufen, das Buch darf dan wieder nicht nach die Niederlände geschickt werden, aber ein Amerikanischer Freund genügt.
      Dass Juden Parasites sind, Schmarotzer, das steht in Mein Kampf.
      Hitler verstand sehr enig von Wirtschaft, Arbeiten was für ihn nur richtige Arbeit wenn es Schweiz gab.
      Das wort Schmarotzer steht dan auch in ein anderes Buch über Hitler.
      Die Bedrohung mit Ausrottung war 1939 ‚wenn sie wieder einen Weltkrieg verursachten‘;

      Die Weltkrieg kam, die jüdische Kriegserklärung an Deutschland war schon 1933, Amsterdam, World Jewish Congress, Samuel Untermeyer.
      Zwei jüdische Oberrichter in den USA waren mit Kriegsplänung beschäftigt.
      Taylor versucht zu beweisen das Hitler nie Krieg beabsichtigte.
      Das Hitler ein Racist war stimmt, leider war Rassismus in den dreissiger Jahre nicht besonders, sozial Darwinimus war überall.

      Dass gibt dan die Frage, wodurch entstand den Deutschen Antisemitismus.
      Es hat sehr lang gedauert bevor ich Bücher fand die das erklären.
      Wer dann moralisch Schuld daran hatte, darüber ist eine lange Diskussion , oder Debatte, möglich.
      Ich bin der Ansicht dass Juden sich nach 1870 dumm benommen haben.
      So wie ein Rotschildt etwa 1880 an ein anderer Rothschildt schrieb ‚der einzige Feind von Juden sind Juden‘.
      Der einzige jüdische Historiker die eine Erklärung gibt für das entstehen antisemitismus, Jacob Katz, schreibt dinge wie ‚ unter Einander Heiraten, starke Wirtschaftliche Kooperation, und prahlen mit Reichtum‘.

      Ich habe mich lange gewundert warum die Litauer, Vilnius wurde gesehen als jüdischer Hauptstadt Ost Europa’s, ihre Juden so hassten dass sie ausrotteten.
      Die Erklärung antisemitismus erklärt nichts.
      Auch dabei hat es lange gedauert bevor ich glaubte die Erklärung zu finden, Juden beherrschten die Wirtschaft.
      Ich besuchte Litauen, ein Ausländer die dort mehr als zehn Jahre wohnte, Unternehmen hatte, eine Litauische Frau, und sie Sprache beherrschte, erzählte das die Litauer nicht sprechen wollten über ihre Vergangenheit mit Juden, aber erzählte auch das Juden die Wirtschaft beherrschten.
      Wie das war kann man vielleicht sehen in was eine Reisebuch über Litauen erzählt, wenn die Unesco das jüdische Ghetto in Vilnius restaurieren woltte, es erstaunte mich wie klein es ist, wurde im Parliament gefragt etwas wie ‚ob die Litauer wieder die Sklaven der Juden werden sollten ?‘.

      Niemand bestreitet das unschuldige Juden deportiert wurden, erschossen, oder in KZ’s starben.
      Aber warum fast nie die neun oder zehn Millionen Deutsche Öpfer genannt werden, oder die Miilionen Vertriebenen, ich verstehe das nicht.
      Wieviele davon wollten Krieg ?
      Es gibt sogar den Verdacht das der General, verantworlich für die Heer Kleidung bei die Attacke an Russland, absichtlich nicht für Winterkleidung entschied, die Luftwaffe hatte gute Winterkleidung.

      Otto Wagener, ‘Hitler aus nächster Nähe, Aufzeichnungen eines Vertrauten 1929-1932, Hrsg. Henry A. Turner’, 1987, Kiel, ISBN 3-88741-129-3

      Hans Jansen, ‘Der Madagaskar Plan, Die beabsichtigte Deportation der europäischen Juden nach Madagaskar’, München 1997

      ‘From prejudice to destruction’, Jacob Katz, 1980, Cambridge MA

      Fritz Stern, ‚Gold and Iron, Bismarck, Bleichröder, and the Building of the German Empire‘, New York, 1977

      Ismar Schorsch , ‚Jewish Reactions to German Anti-Semitism, 1870 – 1914‘, New York 1972

      Lonely Planet Guide ‚Estonia, Latvia and Lithuania‘, Nicola Williams, Debra Herrmann, Cathryn Kemp, 2003, Victoria, Australia.

      Bruce Allen Murphy, ‘The Brandeis/Frankfurter Connection, The Secret Political Activities of Two Supreme Court Justices’, New York, 1983

      A J P Taylor, ‚The Origins of the Second World War‘, 1961, 1967, London

    • schwarz ist weiß,

      „Was im Moment in den Kommentaren hier passiert, ist ein Reinwaschen von Nazi-Deutschland.“

      Bei meiner gestern zitierten Diskussion mit „Außerkontrolle“ in einem anderen KenFM-Beitrag beschlich mich auch immer die Angst, wenn ich es nur wagen würde, die einzigartige Schuld der Deutschen auch nur zu hinterfragen würde ich automatisch in den Fängen der Ewiggestrigen landen.

      Andererseits traue ich mir doch noch genug eigenes Urteilsvermögen zu um braun von rot, grün, gelb, blau, schwarz und weiß (damit meine ich jetzt nicht Sie) zu unterscheiden.

      Man begibt sich mit der Hinterfragung der jüngeren deutschen Geschichte zweifelsohne aus mehreren Gründen auf gefährliches Terrain. Mal von der Gefahr abgesehen, daß man bei der Ausübung seines Drangs sich zu informieren schnell mit geltenden Gesetzen in Konflikt geraten könnte („Außerkontrolle“ bringt den Pferdefuß im entsprechenden GG-Artikel in seinem Kommentar hier sehr schön auf den Punkt: „Was an allgemein zugänglichen Quellen existiert, bestimmt wer?“) läuft man natürlich auch stets Gefahr sich unter falschen Freunden wieder zu finden.

      Die hier beteiligten Kommentierer scheinen aber alteingesessene KenFM-Freunde zu sein. Daß denen daran liegt Nazi-Deutschland reinzuwaschen würde ich jetzt erst mal bezweifeln.

      Um das zu ergründen müßte man natürlich erst mal die zahlreiche hier zitierte Literatur sichten. Dafür fehlt mir aber im Moment die Zeit.

    • schwarz ist weiß

      Wie kommen Sie auf den Gedanken man würde das Nazi-Deutschland rein waschen?
      Es ist erstaunlich, zeigt man einmal wiederkehrende Verhaltensmuster aus dieser Zeit an, wird man als Deutsche-Hasser da gestellt, schreibt man über die Vergangenheit aus übermittelte Erfahrung vom Verhalten mancher Deutschen, dann wäscht man das Nazi-Deutschland rein?
      Was viel schlimmer ist, ist, dass gerade viele alte Leute und sie werden immer weniger, da sie versterben, schon Ende der 90er sagte, es riecht wieder wie früher, noch drastischer als Schröder seine Agenda2010 vor nahm, der größte Teil der Bevölkerung wieder reagierte, wie es die Alten kannten.
      Nein , unser Dilemma ist, dass der größte Teil des Volkes nicht in der Lage zu sein scheint eine Selbstreflexion vor nehmen zu können, denn wirtschaftliches Vorankommen wird bei den meisten gleichgesetzt mit ein guter Menschen zu sein.

    • schwarz ist weiß schrieb: „Was im Moment in den Kommentaren hier passiert, ist ein Reinwaschen von Nazi-Deutschland.“

      Nein, das passiert hier nicht. Fakten kann man nicht abwaschen, die sind passiert. Nazis haben grausame Verbrechen begangen. Man kann aber versuchen, Lügen von Fakten abzuwaschen.

    • KenFM Fan.
      In jeden Krieg gibt es grausame Fakten.
      Krieg is nun einmal grausam.
      Warum es nach meinem Ansicht geht ist zu sehen das auf beide Seiten grausame Dinge waren.
      Een beispiel: die eroberung Okinawa soll 100.000 Japanische Soldd

    • wieder ein Fehler.
      Gehe weiter
      soll 100.000 Japanische Soldaten das leben gekostet haben, und dazu 40.000 Bürger, gegenüber 7.000 USA Leben.
      Doch hatte Japan schon Kapitulation angeboten, durch Stalin, januar 1945.
      Roosevelt wollte bedingungslose Kapitulation.
      Deshalb dauerte der Krieg im Westen auch sehr lange, damals waren viele nicht einig mit Roosevelt, aber die USA industriëlle Kapazität gab Roosevelt unbegrenzte Macht.
      Ein jeder kan wissen wie Katyn ein Stalin Massenmord war, das war auch bekannt bei USA und GB.
      Doch wurde Deutschland davon in Nüremberg beschuldigt.
      Es dauerte bis vor einigen Jahren bevor Russland es endlich zugab.
      Ein merkwürdiches Land, USA, es etaliert oft seine Verbrechten, aber die USA Medien berichten niht darüber;
      So gab Oppenheimer bei ein sechstiger Jahren Senat untersuchung zu dass die Atombomben auf Japan geworfen waren ‚um sie in der Praxis zu testen‘.
      Das Kapitulations angebot steht in
      Charles E. Bohlen, ’Witness to History 1929 – 1969’, New York 1973
      Er war Übersetzer, einer der zwei USA Diplomaten die russisch beherrsten.

      Wat heute betrifft, auch ich sehe beängstigende Gleichnisse zwischen der Weimar Republik, und heute.
      Aber heute sehen wir dass in viele EU Mitglieder.
      GB, Frankreich, Österreich, Ungarn, Niederlände.
      Meine Erklärung ist dass, wie im Weimar Republik, die Völker Europa’s regiert werden durch Ausländer.
      Im Weimar Zeiten waren dass Leute wie Young und Dawes, USA Bank leute.
      Heute dassselbe, ob wir regiert werden in Basel oder Frankfurt, das Ergebnis ist dasselbe.

  7. Vielen Dank. Ich schätze Frau Hecht-Galinskis Einsatz für Frieden und Freiheit der Palästinenser sehr.

    Art. 5 Grundgesetz:
    (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

    „Wenn Du wissen willst wer DIch beherrscht, musst Du nur herausfinden, wen Du nicht kritisieren darfst“ (Voltaire).

    Wer nicht kritisiert werden darf, geht aus dem Interview hervor. Die Kritisierten zensieren, geht auch aus dem Interview hervor. Art. 5 GG garantiert Berichterstattung. Stehen die Kritisierten über dem Gesetz?

  8. Als Niederländer war ich nie unterworfen an die endlose Deutsche Indoktrination mit Schuld.
    Meine Eltern tauchten unter, meine Mutter mit mir, mein Vater irgendwo anders, als mein Vater weigerte sich mit seinen Studenten nach der Kulturkammer zu marschieren, 1943.
    Ein jüdischer Freund meines Vaters war in die Untergrund Armee, wurde erschossen.
    Aber ich wurde nicht erzögen in Deutschland hass, es kan dabei wichtig gewesen sein das mein Vater’s vater, also mein Grossvater, gute Beziehungen hatte zum ortlichen Wehrmacht Kommandant.
    Immer wenn ein Razzia kam, warnte er mein Grossvater, die Nacht schlief mein Vater dann in ein Versteck.

    Etwa vor 15 Jahre begann ich mich für Geschichte zu interessieren, was ich bis dann nur ein uninteressantes Fach fand.
    Bis dann glaubte ich was die Medien erzählten über die Geschichte des 20en Jahrhundert, mit als wichtigste Ereignisse die zwei Weltkriege die Deutschland verursacht hätte.
    Nach viele Jahren, und buchstäblich hunderte von Bücher, glaub ich jetzt zu wisssen das Deutsche Öpfer waren, bis jetzt, genau wie Mosleme, und Japaner.
    Das darf in Deutschland nicht gesagt oder geschrieben werden, 1980 kam das Gesetz was es verbot.
    Nach meine Ansicht ist erst dann in Deutschland Freiheit von Meinungs Äusserung wenn Deutsche wissen, dat bis jetzt nur die Wahrheit der Gewinner erlaubt ist.

  9. Dieses Redeverbot von Seiten der Israel-Lobby war ja schon bei Hannah Arendt zu spüren, die damals wegen Ihrer wahrheitgemäßen Berichterstattung als „Nestbeschmutzerin“ diffamiert wurde. Und dann die mediale Hexenjagd auf Günther Grass, der zurecht die Vorgehensweise der Israel-Regierung und deren Unterstützung durch unsere Regierung öffentlich beklagt hatte. Es besteht in Deutschland doch sowieso keine wirkliche Meinungsfreiheit -hat nicht bestanden, seit ich politisch denken kann. Jedenfalls nicht für Menschen mit medialer Reichweite. Ich weiß aber sowieso nicht, ob so einen Staat überhaupt jemals gegeben hat. Selbst Sokrates wurde ja in Athen, im Antiken Griechenland, der „Wiege der Demokratie“, zum Tode verurteilt, weil es nicht bereit war, nach dem Willen der Regierenden seine kritische frei geäußerte Gesellschaftsforschung aufzugeben. Wir stehen heute aus meiner Sicht in einer alles umspannenden moralischen Krise weltweit, weil diese ganze Zivilisation auf Gewalt aufgebaut ist. Da kann letztendlich moralisch gesehen kein Stein auf dem anderen bleiben.

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