Faschismus beginnt im Kopf | Von Peter Frey

… aber nicht mit einem lauten Knall sondern als schleichender Prozess.

Ein Standpunkt von Peter Frey.

Man kann den Faschismus gut von einem systemischen Ansatz aus erklären. Die Fasces, das Rutenbündel symbolisiert die Zusammenballung von Macht in immer weniger Händen, was logischerweise einhergeht mit der Auflösung von Balancen. Am Gipfel des Prozesses der Faschisierung angekommen, fällt selbiger wieder auseinander, einfach weil seine Methoden ungeachtet aller Rücksichtslosigkeit und Brutalität mit denen diese betrieben werden letztlich selbst das System zerstören, das sie aufbauten. Was bei solch einer Betrachtung aber untergeht, ist die Sicht auf den latenten Faschismus in uns selbst, einen Wesenszug der unter passenden Umständen geweckt werden kann, und der unabdingbar für den zeitweiligen Siegeszug des systemischen Faschismus ist. Sind wir uns dessen bewusst?

Dem Schriftsteller Ignazio Silone wird das folgende Zitat zugeschrieben:

Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.“ (1)

Dieses Zitat kam mir in den Sinn, als ich Kenntnis von einer beklemmenden Episode erhielt.

Eine sympathisierende Bekannte in der hiesigen Friedensbewegung hatte die Dreistigkeit besessen, ihr Tuch nicht vollständig über Mund und Nase zu ziehen, als sie sich entschloss, einen Dresdner IKEA-Laden zu besuchen. Dies führte zur Bekanntschaft mit dem Angestellten eines privaten Sicherheitsdienstes. Der Mann hatte ironischerweise Statur und Frisur, wie sie als bedrohliches Motiv gern von öffentlich-rechtlichen Medien genutzt wird, wenn diese die Gefahr des Rechtsextremismus beschwören (2).

Im Stile eines militärischen Vorgesetzten befahl er der Dame, die Maske vollständig hochzuziehen. Die Umsetzung empfand er als mangelhaft und kurzerhand führte er die zunehmend eingeschüchterte Frau vor die Ladentür. Das wirklich Erschütternde aber war dann dies; zum Abschluss belehrte er die Unbotmäßige:

Nur Nazis setzen keine Maske auf.“

So etwas, Aufruf zum Mord an den „Schmutzigen“, an den „Faschisten“ wird in „Sozialen Netzwerken“ nicht so schnell gelöscht (b1):

Sehen Sie, liebe Leser, da ist er, der Faschismus des Alltags, der Faschismus im Kopf, aktiv ausgelebt, aber sprachlich als „guter“, als verpflichtender Antifaschismus deklariert. Machen wir uns nichts vor: Wir sind bereits mittendrin in der Faschisierung des alltäglichen Lebens, und es ist völlig klar, dass dies die unbedingte Voraussetzung für die schleichende Einführung der systemischen Strukturen des Faschismus ist. Wir können das spüren, jeder von uns. Wir führen Befehle aus, weil wir unsere Ruhe haben wollen, und zunehmend treffen wir auf Menschen, die übergriffig werden, die Befehle erteilen, sich anmaßen, die sich machtbewusst verhalten.

Das Motto „Wehret den Anfängen“, es greift nicht mehr. Dafür ist es bereits zu spät.

Meine inzwischen hochbetagte Mutter hat noch das Grauen des Zweiten Weltkrieges erlebt. Sie bezieht all ihre politischen Informationen aus den Massenmedien. Der regelmäßige Besuch bei ihr ist von politischen Themen lediglich dann geprägt, wenn sie dazu meine Meinung sucht oder auch einfach nur ein Ventil, um das eigene Unbehagen loszuwerden. Sie überraschte mich vor Tagen mit der Preisgabe bestimmter Ängste; aber nicht etwa vor dem Coronavirus wie man vielleicht vorschnell annehmen könnte sondern der Wiederkehr eines totalitären, faschistisch geprägten Staatswesens.

Das hat mich tief beeindruckt. Umso mehr, als sie mir sagte, dass es die Art und Weise der politischen Berichterstattung in den Medien wäre, was ihre Ängste begründete. Das kann uns zwei Dinge lehren: Zum Einen ist die Berichterstattung der Massenmedien mittlerweile auf einen Grad von offensichtlicher Desinformation und Manipulation angestiegen, dass dies selbst dem „normalen“ Medienkonsumenten auffällt. Zum anderen, dass wir über Gefühle nicht nur betrogen und manipuliert werden, sondern dies auch spüren können. Spüren, ohne es bereits rational erklären zu können.

Doch außerdem sagte mir meine Mutter, dass sie das schlimme Gefühl hat, „die da oben“ seien unbedingt daran interessiert, dass dieser derzeitige „unnormale Zustand“ niemals mehr aufhört. Wie gesagt, hat sie politische Ansichten, die ein ganzes Stück weg von den meinen liegen, ihre hier dargelegten Einsichten hat sie sich quasi selbst erarbeitet. Sie hat in den vergangenen Monaten immer wieder ehrlich in sich hineingehorcht, auf die Gefühle geachtet, welche von der Politik und den Medien angestoßen werden. Das möchte ich an dieser Stelle als Empfehlung weiterreichen.

Massendemonstrationen sind in faschistischen Systemen nur als Massenaufmärsche gewünscht, befüllt mit den Themen, die von den Herrschenden vorgegeben oder freigegeben werden. Daher diskutieren derzeit führende deutsche „Demokraten“, ob das Recht auf Meinungsfreiheit im öffentlichen Raum nicht doch Stück für Stück auf das herrschaftsdienliche Maß zurechtgestutzt werden kann (3).

Uniformen sind ein weiteres Wesen des Faschismus, als Symbol der Gleichschaltung, vor allem aber als uniformes, alternativloses Denken im Kopf. Auf diesem Weg befindet sich die Gesellschaft, weil ein Großteil der Köpfe diesen Weg beschreitet.

Ja, der Faschismus lässt sich förmlich schon riechen, die Blockwartmentalität zur Umsetzung angeblicher Hygieneregeln denn es sind in Wirklichkeit Krankmach-Regeln ist nichts anderes, als das Gerüst, welches das Dritte Reich zusammengehalten hat. Das wird von Politik und Medien schon lange systematisch geschürt. Was dort derzeit abläuft, ist das Ausmachen und Brandmarken von „Volksschädlingen“. Wer keine Maske trägt ist unsolidarisch, egoistisch und geht über Leichen. Begründen muss man das alles nicht, die Propagandawalze hat in den Köpfen vieler Menschen die Wahrheit über Gesundheit und das was ihr schadet oder gut tut, in einem Meer von Lügen ersäuft. Aber die mit dem Kainsmal des Schlechten befleckten Menschen darf man etwas weniger, später auch sehr viel weniger menschlich behandeln.

Machtsysteme leben von der Fokussierung auf immer neue Feindbilder. Im nationalsozialistischen Deutschland waren es die jüdischen Menschen die als Feindbild herhalten mussten, ideal geeignet, weil zuvor über viele Jahrzehnte hinweg als Feindbild tief in großen Teilen der deutschen Bevölkerung verankert worden. Dabei sind alle Feindbilder nur skrupellos verwendete Werkzeuge, Mittel zum Zweck. Entscheidend ist, von den eigentlich angestrebten Zielen abzulenken. Hierfür muss den Menschen ständig emotional wirkmächtiges Futter gereicht werden, denn nur so lassen sich auf Kosten großer Bevölkerungsschichten egoistische Agenden durchsetzen.

In Brechts Dreigroschenoper hört man unter anderem:

Und der Haifisch, der hat Zähne, Und die trägt er im Gesicht, Und Macheath, der hat ein Messer, Doch das Messer sieht man nicht.“ (4)

Vielleicht sollten wir etwas mehr auf Macheath achten, Jenen der uns so eloquent, wie scheinbar uneigennützig Hilfe und Rettung versprechend die Verantwortung abzunehmen sucht?

Denn die einen sind im Dunkeln. Und die andern sind im Licht. Und man siehet die im Lichte. Die im Dunkeln sieht man nicht.“ (4i)

Entziehen wir uns den Angstmachern. Jenen, die uns eine Welt von Feinden weismachen wollen, im wahrsten Sinne gekrönt von einem Coronavirus (5). Wer uns nicht in Angst versetzt, hat auch keine Macht über uns. Wenn wir unsere Ängste verarbeiten können, ist die Chance äußerst gering, dass sich in unserem Innern die Büchse der Pandora, der Geist des Faschismus öffnet. Doch bleibt dann noch eine zweite Herausforderung: Es ist eine Illusion zu glauben, dass wir die Dinge aussitzen können. Wir müssen auch unseren Opportunismus überwinden. Sonst werden wir sehr schnell eine Situation erleben, die jenen letzten Jahren der Weimarer Republik ähnelt. Das war eine Zeit, die von Notstandsverordnungen und einer systematischen Aushöhlung der Demokratie geprägt war. Wie es schließlich für diese Republik endete, ist allgemein bekannt.

Bitte bleiben Sie sehr aufmerksam.

Anmerkungen und Quellen:

Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung Nicht kommerziell Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen insbesondere der deutlich sichtbaren Verlinkung zum Blog des Autors kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei internen Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden.

(1) 16.09.2019; tabularasa; Nathan Warszawski; https://www.tabularasamagazin.de/der-neue-faschismus-wird-nicht-sagen-ich-bin-der-faschismus-er-wird-sagen-ich-bin-der-antifaschismus-ignazio-silone/

(2) 06.04.2020; ARD-Tagesschau; Anna Tillack, Anne Klühspies; Umgang mit Rechtsextremen: der schwache Staat; https://www.tagesschau.de/investigativ/swr/rechtsextreme-polizei-justiz-101.html

(3) 04.08.2020; Kritik an Protesten in Berlin: Politik diskutiert über Demo-Verbote; https://www.tagesschau.de/inland/nach-corona-demo-109.html

(4) Wikipedia; Dreigroschenoper, Die Moritat von Mackie Messer; https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Moritat_von_Mackie_Messer#Text_(Auszug); entnommen: 04.08.2020

(5) 04.08.2020; Antikrieg; Norman Lewis; http://www.antikrieg.eu/aktuell/2020_08_04_diemenschen.htm

(b1) 04.08.2020; Hass-Kommentar bei Twitter; entnommen bei: https://www.neulandrebellen.de/2020/08/gehorsam-phase-ii-nicht-krank-aber-mundtot/

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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Bildquelle: Andre QO / shutterstock

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18 Kommentare zu: “Faschismus beginnt im Kopf | Von Peter Frey

  1. Der Faschismus beginnt im Kopf des Finanzkapitals, wenn die alten Methoden nicht mehr funktionieren, z.B . in Chile, Allende wollte das Imperium entmachten, ebenso Spanien 1936, Italien – Mussolini muss ran, 1933 Deutschland, also immer die materiellen Interessen der Eliten.

  2. Die derzeitige Systemrettung ist in der Tat ein Anlass zur Sorge.
    Etwa der Target-2-Saldo übersteigt erstmals eine Billion Euro.

    Es ist einfacher, sich das Ende der Welt vorzustellen als das Ende des Kapitalismus.

    Bei unserem politischen Spitzenpersonal vermutet man es dann auch nicht sonderlich, dass es sich mit der Fehlfunktion des Kapitalismus gedanklich beschäftigt.
    Da verwunderte Folgendes dann doch ein wenig:

    Berliner Kurier, 5.07.20
    Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Der CSU-Vorsitzende Markus Söder, Ministerpräsident von Bayern, entdeckt den Kapitalismus-Kritiker in sich.

    Bei der SPD hingegen hätte man es bei der Wahl von Esken und Borjans für den SPD-Parteivorsitz vermuten können, dass sich jetzt etwas ändert.

    Aber es sieht eher nicht danach aus, als würde es zu einem Richtungswechsel der SPD kommen.
    Spiegel, 13.07.2020
    SPD-Chefs offen für Kanzlerkandidatur von Olaf Scholz

    Welt, vor einer Stunde
    Esken hält Bündnis mit der Linken für „möglich und denkbar“

    Hier frage ich mich schon ein wenig, warum Frau Esken sich dermaßen sicher ist, dass die Linke auch bei der nächsten Wahl wieder dermaßen Prozentpunkte holt. Schließlich funktionieren doch viele Inhalte dieser Partei (mit Stasi-Wurzeln) gar nicht.
    Etwa die Forderung nach dem Grundeinkommen in Höhe von 1.050,00 EUR ist abwegig, weil man doch im Schuldgeldsystem nur dann ein Einkommen, in welcher Form auch immer, erzielen kann, wenn andere Leute (meist nie wieder abbaubare) Schulden angelastet bekommen.

    Zwar habe ich auch wenig Zweifel, dass die Linke wieder dermaßen viele Prozentpunkte holt. Aber die Wahlerfolge der Linken sind dann doch eher mit den besseren Wahlkampfmitteln der Linken und entsprechenden TV-Auftritten, aber ganz sicher nicht mit einer entsprechenden Themenarbeit zu erklären.

    Jetzt will Kevin Kühnert den Juso-Vorsitz abgeben und stattdessen in den Bundestag. Er hatte
    seinerzeit demokratischen Sozialismus angeregt, als er forderte, Konzerne wie BMW zu kollektivieren, um den Kapitalismus zu "überwinden".

    Wie man aber den "Segen des Egoismus" gemäß Adam Smith ohne den derzeitigen Kapitalismus haben könnte, das beantwortet er damit nicht. Solange er keine lauffähigen Alternativen zum bestehenden System benennt, ist seine Forderung nach Enteignungen so noch nicht hilfreich.

    Bis jetzt konnte das Finanzsystem noch mit der expansiven Geldpolitik der Zentralbanken künstlich am Leben gehalten werden.

    Die Banken lagern dabei aber immer mehr Geld in ihren Tresoren, weil sie die Strafzinsen der EZB umgehen wollen.
    Darüber hinaus gibt es auch immer mehr Banken, die auch ihren Privatkunden Strafzinsen berechnen, obwohl sie doch das Geld ohnehin schon mit ihrem Schöpfungsakt "Geld aus dem Nichts" auf mehr als fragwürdige Art und Weise in Umlauf gebracht hatten.

    Aber die großen Konzerne zahlen weiterhin keine Steuern. Dann waren sogar Aldi-Verpackungen in einem chinesischen Werk mit nordkoreanischen Arbeitern entdeckt worden.

    Falls es nicht wie etwa von Dr. Markus Krall vorhergesagt, noch in diesem Jahr, zum großen Crash kommen sollte, dann wären auch ein Weltkrieg oder ein Klima-Kollaps nicht mehr ausgeschlossen.

    Kriege seien Mittel zur Rettung des Finanzsystems, behauptet etwa Andreas Popp im Gespräch mit Michael F. Vogt.

    Dann liest man doch auch im Zusammenhang mit den FEMA-Camps richtig Gruseliges:
    US-Militär-Übung "Jade Helm 15"
    Wesley Clark proposes internment camps for ‘radicalized’ citizens
    Wenn du rote Aufkleber auf deinem Briefkasten siehst, lauf weg!

    Es ist schon trostlos, dass jetzt zwar nach dem nächsten Kanzlerkandidaten Ausschau gehalten wird, dass es aber vor allem in den Mainstream-Medien keine geeignete Diskussionen über hilfreiche Inhalte gibt.

    • Zum Thema Wirtschaft möchte ich Ernst Wolff empfehlen. Leicht im Netz / bei youtube zu finden. Seine Analysen sind immer sehr interessant (Ich meine: zutreffend).

    • Wildenfelser
      War sogar mit meinen kostenlosen Taxischeinen zu Herrn Wolffs Vortrag in Hüllhorst.
      Habe ihn bei der anschließenden Fragestunde nach Alternativen zum derzeitigen Schuldgeldsystem gefragt und er hat gesagt, dass dies in den Internetforen diskutiert werden sollte.

      Damit sagt Herr Wolff es letztlich, dass er bislang keine richtig brauchbaren Alternativen zum bestehenden System kennt.

      Das fließende Geld gemäß Silvio Gesell, das auch ein Baustein im Plan B der sog. Wissensmanufaktur ist, ist zwar ein guter Ansatz, weil damit einige Schneeballeffekte im Geldsystem verhindert würden, aber es ist doch fraglich, dass dieses als Alleinlösung funktioniert, weil dieses die Realwirtschaft nicht auf eine einigermaßen sinnvolle Weise korrekt abbilden kann.

      Friederike Habermann behauptet: das „gute Leben für alle“ muss tauschlogikfrei sein

      Dann gibt es noch Gradido von Bernd Hückstädt. Hierzu gibt es auch eine Analyse von Bernd Senf. Man kann sich das diesbezügliche E-Buch kostenlos im Internet herunterladen.
      Die Geldsystem-Piraten oder deren Freunde hatten eingewendet, dass dieses Geld von einem Menschenbild ausgeht, das es so nicht gibt.

      Ebenso gibt es das Informationsgeld von insbesondere Prof. Franz Hörmann. Dieses wird ebenfalls korrekte Ansätze enthalten. Dieses neue Geld soll kooperatives Wirtschaften ermöglichen.
      Schließlich ist die derzeitige Wettbewerbswirtschaft ein reiner Wettbewerb um Marktmacht für wenige große Akteure.
      Auch hier wurden von den Geldsystem-Gruppen Bedenken geäußert, dass sich dieses Geld für die Steuerung von großen Volkswirtschaften vermutlich nicht eignet.

      Dann nennt Jörg Gastmann auf seiner Webseite Economy4Mankind die "Wichtigsten Wirtschaftssysteme im Vergleich". Ein schlechthin funktionierendes Wirtschaftssystem liefert er damit auch noch nicht. Vielmehr nennt er nur mögliche Bausteine für ein neues Wirtschaftssystem.

      Ferner gibt es noch den Ansatz: "Die Peer-to-Peer-Ökonomie und eine neue commonsbasierte Zivilisation"
      Dieser wird ganz sicher hilfreiche Denkanstöße liefern. Ein schlechthin funktionierendes Wirtschaftssystem wird dies vermutlich aber so noch nicht sein.

      Wir könnten ggf. der Frage nachgehen, ob die sog. Hohle Erde Theorie stimmt. Falls dies so ist, würde im Inneren der Erde eine Superzivilisation leben, die uns ein funktionierendes Wirtschaftssystem sehr schnell nennen könnte.
      Es gibt etwa den in der Zeitenschrift veröffentlichten Aufsatz „Ich habe die Öffnung gesehen“.

      Ebenso hat die Webseite mirror-uk-co einen Aufsatz 'NASA images show giant hole at North Pole leading to hollow Earth' conspiracy theorists claim
      veröffentlicht, wo Satellitenfotos veröffentlicht worden sind, die unterhalb vom Nordpol eine Anomalie zeigen.
      Man könnte diese Satellitenfotos noch mit anderen Satellitenfotos der Erde vergleichen, ob diese die Anomalie ebenfalls zeigen. Aber solche Fotos sind im Internet fast gar nicht zu finden.
      Hier haben wir schon ein wenig den Verdacht, dass uns unsere Regierungen etwas verheimlichen.

  3. Ein brisantes Thema, über das wir mehr nachdenken sollten, wenn wir eine freiheitlich-demokratische Gesellschaft wollen.
    Unter Anm.1 findet sich eine Buchrezension mit einer Aussage die mich alarmiert hat: "Der Faschismus hingegen stützt sich auf Gefühle, die schwer oder gar nicht zu widerlegen sind." Echte Gefühle haben ihre Berechtigung in sich selbst und können weder bewiesen noch widerlegt werden. Je stärker ein Mensch mit seinen wahren Gefühlen verbunden ist, desto bewusster sind sie ihm, desto eher kann er sie von 'außen' betrachten, muss sich nicht damit identifizieren und kann folglich auch nicht über Gefühle gesteuert und manipuliert werden.
    Während dieser PLandemie begegne ich in zunehmendem Maße und auf allen (!) Seiten einer 'gefühlig-moralischen' Argumentationsweise, die der Wahrheit mit Seichtheit aus dem Weg geht und stets im Windschatten der Macht dümpelt – im Unterschied zu einer auf Recht &Gesetz so wie wissenschaftlichen Fragen&Fakten basierenden Argumentation. Mir scheint das der Ausdruck eines über viele Jahrzehnte schon bestehenden Bildungproblems zu sein, welches sich selbst entfremdete Menschen produziert hat. Insbesondere treibt die Digitalisierung des Bildungswesens diese 'faschistische Tendenz' an, weshalb wir sie schleunigst stoppen und nur noch in kontrollierten Dosierungen zulassen sollten.

    • Unterdessen haben die Menschen gelernt, dass durch Medienmache ausgelöste Gefühlsstürme (Panik, Angst) jegliche hinterfragende Wissenschaft unter den Aluhut verbannt. Wissenschaft ist keinen Pfifferling mehr wert und was sich propagandistisch als eine solche (Bewusstseinsindustrie) darstellt, ist vollständig kontrolliert. Mit dem schon für viele Jahre vorgearbeiteten Programm der Auslöschung echter Wissenschaft (Dogmen, privaten Sponsoren unterworfen) ist auch die Straße für Vernunft nun gesperrt.

  4. der Faschismus ist latent in Menschen
    der Faschismus wird seit Jahrzehnten durch die Globalisten gepflegt und an die Macht gebracht.
    Wie bekannt diesmal auf Antifaschismus und wie traditionell über Sozialismus .
    Wie einst Religion oder Nation werden heute Umweltschutz und Sicherheit
    – und nun per Corona – Gesundheit als Mittel zur Durchsetzung angewandt .

    Es ist klar zu sehen und doch ist die Debatte in der Öffentlichkeit vermint .
    Spinner , Verschwörungstheoretiker oder Rechter werden denen zugeordnet, die sachliche Diskussion verlangen .
    die für wissenschaftliche Untersuchung, freien Journalismus und reale Demokratie eintreten .
    Menschen, die zu freier Diskussion nicht bereit sind, sind keine Freunde .

  5. Sehr guter Bericht!Nur eines geht wie immer unter,der Bezug des Kommentars auf die korrupte alles bestimmende US -Wirtschaft hier in Deutschland!Man bemerkt regelmässig die Wirkung der amerik.Verwirrungsmedien den Täter also sich selbst bestmöglich zu verschleiern und fast unkenntlich zu machen mit dem Trick des Lenkens des Focus auf die Beteiligung der Welt an einer neuen Ordnung und dem für die amerik. Eliten immer wieder einspringenden Schauspieler Trump der dafür sorgt das die USA genauso gebeutelt von Qualen und Terrorismus wie der Rest der Welt auszusehen scheint.Die Erkenntnis das wir einzig und allein von den US Wirtschafts Eliten besetzt sind und gesteuert werden ist absolut wichtig und verdient eine mediale Richtigstellung denn irgendwie denken immer noch viele das die EU eine eigenständige Institution ist und keine amerik.gestellte Putschregierung gegen Europa!Ein grosser Fehler der uns die letzten Jahrzehnte dahin gebracht hat wo wir heute stehen.

  6. Ja, meine Mutter ist auch im Heim, Tagesschau eben, und Tageszeitung. sie überraschte mich auch mit dem Satz, "dass ist wie damals bei H…" ihr wisst schon. Demenziell erkrankt, aber nicht verblödet… Das Herz wird nicht dement. DAS funktioniert immer besser.
    Danke für den Artikel.
    Auf der Demo heut in Augsburg hat ein Polizist gesprochen, Bernd, der auf der Demo in Berlin war. Echt super.

    • Danke, Peter Frey!
      Unsere ganz Alten kennen das Gefühl der staatlichen Willkür noch, warscheinlich können sie es immer noch irgendwie riechen.
      Meine Mutter mit 91 auch etwas dement, keinesfalls verblödet und ebenfalls im Pflegeheim, sagte mir seit einigen Wochen auch etwas ganz ähnliches über Vorsätzlichkeit, staatliche Repressalien, orchestrierte Zwangsmaßnahmen und den ganzen schlimmen Lügen-Spuk im TV.
      Auf ihre polit. Spürnase konnte ich mich immer verlassen und meine Eltern haben den Faschismus sozusagen am Frühstückstisch aufgearbeitet, seit den 50ern bekämpft und uns Kindern seine gründliche Ablehnung gelehrt.

      Hören wir bitte auch auf unsere Alten solange es noch geht, sie wissen um so vieles!

    • Die Moritat von Mackie Messer (Die Dreigroschenoper), Kurt Weill – Bertolt Brecht (Lotte Lenya)
      https://youtu.be/X7eO7MKEZAY

      1000x als Kind gehört… 😉

  7. Und wenn eine Frau Künast sich für die Finanzierung der Antifa einsetzt im Bundestag, dann weiß man, wie sicher der Faschismus schon in trockenen Tüchern ist….

    https://www.youtube.com/watch?v=EhKm5sewOos

    • Liberty is the soul's right to breathe, and when it cannot take a long breath, laws are girdled too tight. Without liberty man is in a syncope. – Henry Ward Beecher

  8. Ziat Peter Frey:
    "Wer keine Maske trägt ist unsolidarisch, egoistisch und geht über Leichen. Begründen muss man das alles nicht, die Propagandawalze hat in den Köpfen vieler Menschen die Wahrheit über Gesundheit und das was ihr schadet oder gut tut, in einem Meer von Lügen ersäuft. Aber die mit dem Kainsmal des Schlechten befleckten Menschen darf man etwas weniger, später auch sehr viel weniger menschlich behandeln."

    Jahrzehnte der nachhaltigen Verarmung und Vereinsamung vieler und exorbitanter Berreicherung weiniger in der Menschheitsfamilie unter der Devise, das sei das Beste für alle, für "uns". Wie viele Tage vergehen denn durchschnittlich beim trickle down-Prozess, bis welcher Wert, etwa in Geld, unten wieder ankommt? Warum steht da niemand und skandiert: Wer Milliarden kostbarer Steuergelder zur Aufrechterhaltung eines Privatunternehmens bereitstellt, welches Menschen lediglich umweltschädlich von A nach B bringt, wo doch spätestens genau jetzt, jetzt, jetzt Hygiene- und Gesundheitsaspekte in Schulen, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen etc. Ziel derartiger Unterstützung aus der gemeinschaftlichen Wertschöpfung sein sollte, der schadet Menschenleben! Aber nein!
    Und nun ein Vorhang zur formalen Mund-Nase-Bedeckung als Lösung aller gesellschaftlicher Probleme – ein Meisterstück der Manipulation!

  9. Dann gibt es nur eins!
    Du. Mann an der Maschine und Mann in der Werkstatt. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keine Wasserrohre und keine Kochtöpfe mehr machen – sondern Stahlhelm und Maschinengewehre, dann gibt es nur eins:
    Sag NEIN!
    Du. Mädchen hinterm Ladentisch und Mädchen im Büro. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst Granaten füllen und Zielfernrohre für Scharfschützengewehre montieren, dann gibt es nur eins:
    Sag NEIN!
    Du. Besitzer der Fabrik. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst statt Puder und Kakao Schießpulver verkaufen, dann gibt es nur eins:
    Sag NEIN!
    Du. Forscher im Laboratorium. Wenn sie Dir morgen befehlen, du sollst einen neuen Tod erfinden gegen das alte Leben, dann gibt es nur eins:
    Sag NEIN!
    Du. Dichter in deiner Stube. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keine Liebeslieder, du sollst Hasslieder singen, dann gibt es nur eins:
    Sag NEIN!
    Du. Arzt am Krankenbett. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst die Männer kriegstauglich schreiben, dann gibt es nur eins:
    Sag NEIN!
    Du. Pfarrer auf der Kanzel. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst den Mord segnen und den Krieg heiligsprechen, dann gibt es nur eins:
    Sag NEIN!
    Du. Kapitän auf dem Dampfer. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keinen Weizen mehr fahren – sondern Kanonen und Panzer, dann gibt es nur eins:
    Sag NEIN!
    Du. Pilot auf dem Flugfeld. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst Bomben und Phosphor über die Städte tragen, dann gibt es nur eins:
    Sag NEIN!
    Du. Schneider auf deinem Bett. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst Uniformen zuschneiden, dann gibt es nur eins:
    Sag NEIN!
    Du. Richter im Talar. Wenn sie dir morgen befehlen, Du sollst zum Kriegsgericht gehen, dann gibt es nur eins:
    Sag NEIN!
    Du. Mann auf dem Bahnhof. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst das Signal zur Abfahrt geben für den Munitionszug und für den Truppentransporter, dann gibt es nur eins:
    Sag NEIN!
    Du. Mann auf dem Dorf und Mann in der Stadt. Wenn sie morgen kommen und dir den Gestellungsbefehl bringen, dann gibt es nur eins:
    Sag NEIN!
    Du. Mutter in der Normandie und Mutter in der Ukraine, du, Mutter in Frisko und London, du am Hoangho und am Missisippi, du, Mutter in Neapel und Hamburg und Kairo und Oslo – Mütter in allen Erdteilen, Mütter in der Welt, wenn sie morgen befehlen, ihr sollt Kinder gebären, Krankenschwestern für Kriegslazarette und neue Soldaten für neue Schlachten, Mütter in der Welt, dann gibt es nur eins:
    Sagt NEIN! Mütter, sagt NEIN!
    Denn wenn ihr nicht NEIN sagt, wenn IHR nicht nein sagt, Mütter, dann:
    In den lärmenden dampfdunstigen Hafenstädten werden die großen Schiffe stöhnend verstummen und wie titanische Mammutkadaver wasserleichig träge gegen die toten vereinsamten Kaimauern schwanken, algen-, tang- und muschelüberwest, den früher so schimmernden dröhnenden Leib, friedhöflich fischfaulig duftend, mürbe, siech, gestorben –
    die Straßenbahnen werden wie sinnlose glanzlose glasäugige Käfige blöde verbeult und abgeblättert neben den verwirrten Stahlskeletten der Drähte und Gleise liegen, hinter morschen dachdurchlöcherten Schuppen, in verlorenen kraterzerrissenen Straßen –
    eine schlammgraue dickbreiige bleierne Stille wird sich heranwälzen, gefräßig, wachsend, wird anwachsen in den Schulen und Universitäten und Schauspielhäusern, auf Sport- und Kinderspielplätzen, grausig und gierig unaufhaltsam –
    der sonnige saftige Wein wird an den verfallenen Hängen verfaulen, der Reis wird in der verdorrten Erde vertrocknen, die Kartoffel wird auf den brachliegenden Äckern erfrieren und die Kühe werden ihre totsteifen Beine wie umgekippte Melkschemel in den Himmel strecken
    in den Instituten werden die genialen Erfindungen der großen Ärzte sauer werden, verrotten, pilzig verschimmeln –
    in den Küchen, Kammern und Kellern, in den Kühlhäusern und Speichern werden die letzten Säcke Mehl, die letzten Glaeser Erdbeeren, Kürbis und Kirschsaft verkommen – das Brot unter den umgestürzten Tischen und auf zersplitterten Tellern wird grün werden und die ausgelaufene Butter wird stinken wie Schmierseife, das Korn auf den Feldern wird neben verrosteten Pflügen hingesunken sein wie ein erschlagenes Heer und die qualmenden Ziegelschornsteine, die Essen und die Schlote der stampfenden Fabriken werden, vom ewigen Gras zugedeckt, zerbröckeln – zerbröckeln – zerbröckeln –
    dann wird der letzte Mensch, mit zerfetzten Gedärmen und verpesteter Lunge, antwortlos und einsam unter der giftig glühenden Sonne und unter wankenden Gestirnen umherirren, einsam zwischen den unübersehbaren Massengräbern und den kalten Götzen der gigantischen betonklotzigen verödeten Städte, der letzte Mensch, dürr, wahnsinnig, lästernd, klagend – und seine furchtbare Klage: WARUM? wird ungehört in der Steppe verrinnen, durch die geborstenen Ruinen wehen, versickern im Schutt der Kirchen, gegen Hochbunker klatschen, in Blutlachen fallen, ungehört, antwortlos, letzter Tierschrei des letzten Tieres Mensch –
    all dieses wird eintreffen, morgen, morgen vielleicht, vielleicht heute Nacht schon, vielleicht heute Nacht, wenn — wenn — wenn ihr nicht NEIN sagt.

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