KenFM im Gespräch mit: Felix Domke („Diesel-Gate“)

Das AUTO.

Volkswagen ist ein deutscher Automobilkonzern, der zu den größten PKW-Produzenten der Welt gehört und bisher einen soliden Ruf hatte. „Made in Germany“ stand für höchste Qualität und Zuverlässigkeit und das alles zu einem fairen Preis.

VW produziert im Wesentlichen Brot&Butter-Autos und überlässt das Luxussegment der Konkurrenz.

Der VW-Käfer wurde das Symbol des Wirtschaftswunders, der Bully von den Hippies adoptiert und mit dem Golf schuf man in Wolfsburg eine weltweit nach ihm benannte Fahrzeugklasse. Die Golfklasse. Der größte Automarkt der Welt sind die USA. Hier gelten besonders harte Sicherheitsnormen und Abgasregeln.

Um auf dem US-Markt verkaufen zu dürfen, stellen viele Hersteller, so auch VW, spezielle US-Varianten europäischer Modelle her. Wer alles richtig macht, kann in Amerika viel Geld mit PKWs verdienen.

Jetzt wurde der VW-Konzern von der US-Justiz zu einer Strafe von 4,3 Milliarden Dollar verknackt. Nicht die erste große Summe, die von VW an die USA überwiesen werden muss.

Aktuell geht es um die Abgasmanipulation, speziell bei Dieselfahrzeugen. VW hatte die Steuerungselektronik, sprich die Software, diverser Modelle so modifiziert, dass die Fahrzeuge selbstständig erkannten, wann sie auf einer Abgasprüfanlage auf ihren Ausstoß getestet wurden. Dann verbrannte der Motor den Kraftstoff deutlich sauberer, um so der US-Norm zu entsprechen. Im normalen Betrieb auf der Straße mutierten die VW-Diesel dann zu Dreckschleudern.

VW musste hunderttausende Fahrzeuge in den USA nachrüsten und die Kunden mit entsprechenden Rückrufaktionen behelligen. Neue Kunden gewinnt man so nicht.

KenFM sprach mit dem Software-Spezialisten Felix Domke über die Tricks, mit denen VW seine Steuerung manipuliert hatte. Im Gespräch wird klar, dass wir es in der Zukunft wohl noch häufiger mit solchen Tricks zu tun bekommen werden, da der Bereich Elektronik und Software schon heute in PKWs riesig ist und immer größer wird. Anders als bei einem mechanischen Bauteil, bei dem sich auf den ersten Blick erfassen lässt, ob es manipuliert wurde oder nicht, ist der Quellcode einer Software ein Dschungel, an dem sich eine ganze Crew über Wochen die Zähne ausbeißen kann, um programmierte Betrügereien zu finden.

VW wurde erwischt. Was ist mit den anderen großen Diesel-Herstellern? Haben auch sie ihre Software für den Prüfstand „geimpft“?

Das Gespräch mit Felix Domke dreht sich um abstrakte Softwarefragen, wurde aber so geführt, dass auch der Laie locker mit einsteigen kann.

Stellt uns auf den journalistischen Prüfstand und testest das aus. Keine Tricks.

KenFM. DAS Presseportal.

Inhaltsübersicht:

00:05:20 Der Abgas-Manipulation auf der Spur: Wie alles begann

00:17:18 Abgasnormen: Wie sie eingehalten werden können

00:29:45 Software-Ermittlung: Erkennungs-Funktion und Abgasrückführung

00:36:15 Manipulation: Zufall oder Vorsatz?

00:37:54 Mechanik oder Software: Welche Vorteile, welche Nachteile ergeben sich?

00:42:47 Betrifft die Manipulation nur VW oder agiert die Konkurrenz ähnlich? Welche Bedeutung hat der Umweltgedanke?

00:55:02 Big Data: Zukunftsperspektiven, Gefahren und Abhängigkeiten

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29 Kommentare zu: “KenFM im Gespräch mit: Felix Domke („Diesel-Gate“)

  1. Vielen Dank für den Einblick wie sich so eine Situation schleichend entwickeln kann. Und vielen Dank auch für das Aufzeigen, dass nicht nur Autohersteller unmoralisch handeln, sondern auch wir, die die Autos kaufen und fahren, anstelle von Bus, Bahn, Fahrrad…

  2. Ich teile die Meinung, die in einigen Kommentare zu finden ist, nicht, dass dies ein „nicht so interessantes Gespräch“ sei. Im Gegenteil. Hier geht es schlicht um das Wie und nicht um das Was. Das Wie zu kennen ist deshalb wichtig, weil es uns erlaubt, Präzedenzfälle zu erarbeiten, die unser Denken und Handeln bestimmen.

    Ausserdem sagt Felix Domke etwas sehr Wichtiges, in der 39. Minute: „Die Hardware hat nur noch den Zweck, der Software zu gehorchen“. Genauso haben die Bürgerinnen und Bürger nur noch den Zweck, dem System zu dienen. Es handelt sich schlicht um ein Abbild der vorherrschenden Mentalität, die Realität hätte einem ihr aufgesetzten Gedankengebäude zu gehorchen, anstatt dass das Gedankengebäude aus der Realität abgeleitet würde. Daraus entstehen dann bizzarre Reaktionen wie diejenige eines Bankers auf Jean Zieglers Vorschlag hin, dass das konfiszierte Vermögen Mobutus heute den Kongolesinnen und Kongolesen z.V. gestellt werden könnte. Die Antwort darauf war, dies ginge nicht, weil „man“ nicht in die Geldströme eingreifen dürfe. Ein weiteres Beispiel sind René Zeyers Ausführungen zum Thema Schulden der sogenannt Dritten Welt. Er rechtfertigt das Zurückfordern der Kredite durch Institutionen wie die Weltbank oder den IWF damit, dass alle Bürgerinnen und Bürger der betroffenen Ländern in „irgend einer Weise“ von den Anleihen profitiert hätten, was hinten und vorne nicht stimmt, aber ein Grundsatz eines Systems ist, das die Leute schlicht und ergreifend verhungern lässt.

    Insofern ist der Fall VW einer von vielen Präzedenzfälle, die sehr gut aufzeigen, dass die Ethik im Kapitalismus nichts verloren hat, wenn es auch um Randphänomene geht wie Abgaswerte und Verkaufsstrategien.

  3. ein interessantes Statement bezüglich der technischen seite.
    dennoch vw ist ein angriff auf deutsche Wirtschaftspolitik „merkantilismus“
    seid wann interessiert sich Politik für den bürger?
    abgasnormen, Chemie/hormone im essen, Meere als Mülltonne, Atommüll in stollen

    ein moralisch absurder Diskurs über vw
    lächerlich

  4. Ist doch mal nett. Exakt selbe Job wie meiner! Und die Geschichte mit dem Atari-ST ist auch identisch. Nur „Omikron Basic“ war ganz klar cooler als GFA 🙂 (mein Ding war aber mehr Assembler was mich dann auch zu den Controllern und der embedded-Programmierung gebracht hat)… Hatte davor aber schon den Sinclair Spektrum und davor schon den ZX81…
    Hm – off-topic? bin ja schon weg…

  5. Hallo ihr alle.

    Diesen Text habe ich im November letzten Jahres mit meiner Tochter zusammen erarbeitet. Thema Wasserstoff und Energie.

    der bei der Verbrennung von elektrochemisch hergestelltem Wasserstoff entstehende Wasserdampf gefährlich für unser Klima?

    Wie wird Wasserstoff hergestellt?

    Wasserstoff , eines der Grundbaustoffe unserer Welt, ist das älteste, einfachste und häufigste Element im Universum. Es kommt gasförmig vor, ist leichter als Luft, außerdem farb- und geruchslos. Die chemische Kurzformel ist H² und steht an erster Stelle des Periodensystems. Es ist Bestandteil des Wassers (H²O) und somit auch Bestandteil fast jeder organischen Verbindung. Atomar betrachtet besteht es nur aus einem Proton und einem Elektron, kommt in der Natur aber in der Regel als H² vor. Wasserstoff ist das Element mit der geringsten Dichte und 14,4 mal leichter als Luft und sein Siedepunkt (also der Punkt wo es flüssig wird) liegt bei -252 Grad Celsius. Wasserstoffgas enthält mehr Energie pro Gewichtseinheit als jeder andere chemische Brennstoff, allerdings deutlich weniger Energie pro Volumeneinheit, selbst in flüssigem Zustand. Wasserstoff ist, wie auch elektrische Energie, keine Primärenergie, sondern muss wie Strom aus Primärenergie hergestellt werden. Bei der Verbrennung von Wasserstoff mit Sauerstoff entsteht als Endprodukt wieder Wasser in Form von Wasserdampf. Speichern lässt sich Wasserstoffgas in Druckbehältern, in flüssiger Form in vakuumisolierten Behältern oder in gebundener Form in Metallhybriden oder in Kohlenstoff-Nanoröhren. Herstellen lässt sich Wasserstoff durch Elektrolyse von Wasser. Dabei wird durch elektrischen Strom die chemische Verbindung Wasser in seine Bestandteile H² und O² zerlegt. An der positiven Anode entsteht Sauerstoff, an der negativen Kathode Wasserstoff. Allerdings werden so nur 2% der Weltproduktion durch dieses Verfahren hergestellt. Die restlichen 98 % werden durch Prozesse in der Petrochemie durch Erdgas-Synthese, Rohölverarbeitung oder Dampfreformierung von Kohlenwasserstoffen energieintensiv und klimaschädlich hergestellt. 500 Milliarden Kubikmeter Wasserstoff werden weltweit pro Jahr verbraucht zur Zeit. Als Kraftstoff für Automobile erfährt Wasserstoff aktuell eine neue Anwendung.

    Wasserstoff-Verbrennungsmotor

    Der Wasserstoff-Verbrennungsmotor arbeitet im Prinzip genauso wie der Benzin-Verbrennungsmotor, nur das statt Benzin nun Wasserstoffgas zusammen mit Luft in der Brennkammer zum zünden gebracht wird und die bei der Explosion entstehende kinetische Energie durch Kolbenbewegung in Vortrieb genutzt wird. Bei der Emission entsteht hauptsächlich Wasserdampf und etwas Stickoxid, das aber durch katalytische Reaktion weitestgehend unschädlich gemacht werden kann. Dieser Wasserdampf wird durch ein Rohr in die Atmosphäre abgelassen.

    Die Frage, die sich hier nun stellt ist, ob bei der Umstellung der weltweiten Fahrzeugflotte auf Wasserstoffverbrennung, die zusätzlich zur natürlichen Wasserdampfbildung durch Verdunstung von Oberflächenwasser dazukommen würde, schädliche Auswirkungen auf unser Klima hätte.

    Was für eine Rolle spielt Wasserdampf für unser Klima ?

    Zitat aus Wikipedia: „Wasserdampf ist das wichtigste Treibhausgas. Sein Beitrag zum natürlichen Treibhauseffekt wird auf etwa 60 % beziffert. Er entstammt überwiegend dem Wasserkreislauf (Ozean – Verdunstung – Niederschlag – Speicherung im Erdreich) plus einem kleinen Anteil aus dem Vulkanismus.

    Der Mensch erhöht indirekt den Wasserdampfgehalt in der Atmosphäre, weil durch die globale Erwärmung die Lufttemperatur und damit die Verdunstungsrate steigen. Dabei handelt es sich um den wichtigsten, die globale Erwärmung verstärkenden, Rückkopplungsfaktor“

    Wenn man sich nun vergleichend die heutigen CO² Emissionen durch Kraftfahrzeuge anschaut, welche quantitative Menge an Wasserdampf in die Atmosphäre hierbei entstehen würde ( es sind schätzungsweise 32 Gigatonnen pro Jahr), dann kann man annehmen, dass dieser Wasserdampf, der ja sogar einen größeren Beitrag zur Klimaerwärmung besitzt als das klimaschädliche CO², keine positiven Auswirkungen haben würde auf die Erderwärmung. Im Gegenteil. Es würde sie verstärken.

    Alternative Nutzung des Wasserstoffs durch Nutzung der umgekehrten Elektrolyse in Brennstoffzellen.

    Bei Brennstoffzellen-Fahrzeugen werden eine neue Antriebstechnologie und Wasserstoff eingesetzt. Statt eines Verbrennungsmotors benötigen sie einen Elektromotor, der Strom von der Brennstoffzelle umwandelt. Die Brennstoffzelle erzeugt elektrischen Strom durch die Umkehrung der Elektrolyse. Dabei reagieren Wasserstoff und Luftsauerstoff zu Wasser unter Abgabe von elektrischer Energie und Wärme. In diesem elektrochemischen Prozess wird chemische Bindungsenergie in elektrische Energie umgewandelt, die einen Elektromotor antreibt. Anders wie beim Wasserstoff-Verbrennungsmotor kann man hier das Wasser aber abschöpfen, weil es nicht unter Druck stehend ausgepustet werden muss und Klimaneutral entsorgt werden. So könnte der klimaschädliche Wasserdampf aus dem Wasserkreislauf herausgehalten werden.

    Grundvoraussetzung aber auch hier wäre, dass man Wasserstoff klimaunschädlich produzieren würde, was ja bis dato nicht geschieht, wie ich oben ja angeführt hatte. Dies könnte man erreichen, wenn man Wasserstoff mehr durch alternative Energieformen herstellen würde wie zum Beispiel durch Solar- Wind- oder Wasserkraftenergie. Diese alternativen Energieformen sind prädestiniert für die Wasserstoffherstellung, weil man so gleichzeitig das Speicherproblem dieser Energieformen so lösen könnte. Diese resultieren aus der Tatsache, dass nicht immer die Sonne scheint oder immer der gleichstark benötigte Wind weht, um einem bedarfsgerechten Energiebedürfnis zu dienen. Allerdings besteht hier das große Problem, dass dazu sehr hohe Investitionen in die Wasserstoffinfrastruktur gesteckt werden müssten. Als da wären Pipelines, riesige Gasbehälter und das entsprechende Tankstellennetz. Und erschwerend kommt hinzu, dass Brennstoffzellen nur dann sehr effektiv funktionieren, wenn Platin für die Anoden und Kathoden benutzt werden können, was bedeuten würde, dass der gesamte Platinbestand der Erde in diese Brennstoffzellen eingebaut werden müsste. Das ist schlicht unbezahlbar und unrealistisch.

    Mein Fazit

    Obwohl die Idee, Wasserstoff als Energieträger als das energiereichste Element zu nutzen erst einmal vernünftig klingt, wären die Folgen einer weltweiten gesteigerten Wasserdampfemission ein Risikofaktor, den man nicht eingehen sollte aufgrund seiner exponierten Rolle als Klimagas. Und die zweite alternative Anwendung in Form der Brennstoffzellentechnik auch leider sehr hohe Investitionen benötigt und außerdem technologisch- und ressourcenfeindlich sich darstellt, bin ich der Meinung, dass man lieber dieses Thema eher nach hinten schieben sollte, weil andere Energietechnologien lohnenswerter sind und vor allem auch schon zum Teil existieren. Zum Beispiel finde ich es vernünftiger und vor allem effizienter Kraftfahrzeuge mit Batterietechnologie zu betreiben statt mit Brennstoffzellen. Denn letztendlich treibt die Brennstoffzelle ja auch nur einen Elektromotor an. Man erspart sich so komplizierte, teure und auch schwere Technik in den Fahrzeugen. Statt Investitionen in die Wasserstoffenergie zu stecken, sollte man dieses Geld lieber in die Batterieforschung stecken. Die Produktion von Wasserstoff an sich ist schon etwas, was Energie und somit alle möglichen Ressourcen kostet, weil es ja so in der Natur nicht vorkommt. Auch diese Ressourcen wären besser investiert in die Optimierung der bestehenden und noch zu entwickelnden alternativen Energieformen wie Luft- Wasserkraft oder Sonnenenergie. Wenn es in Zukunft möglich sein sollte, durch saubere Energie wie die Kernfusion oder durch die Nutzung von der hypothetisch existierenden freien Energie, Wasserstoff herzustellen, dann könnte man wasserstoffbetriebene Antriebe in Bereichen nutzen, für die es sinnvoll wäre. Nämlich dort, wo es keine direkte Anbindung an Stromnetze gibt wie im Weltraum, unter Wasser oder in der Wüste. Aus der Weltraumforschung ist ja die Idee ursprünglich auch ausgegangen. Und genau für diese Nischenbedürfnisse eignet sich der Wasserstoffantrieb am ehesten.

    Pooler1970

    • Ja,sicher-aus dieser „Wissenschaftlichkeit“heraus wird schon in Aussicht gestellt,das Fahrradfahren mit einer hohen Steuer zu belegen,weil durch den Kraftaufwand des Fahrradfahrers und dem daraus resultierenden und abgesonderten Schweiß eine weitere Luftschicht der Atmosphäre stark geschädigt wird.Die Fahrradsteuer soll höher sein als die KFZ-Steuer,wie aus bestimmten Kreisen schon verlautet. Und da wir ja wissen,nach J.C: Juncker , dass erstmal irgendwelche Sachen verbreitet werden,und wenn keine großen Einwände stattfinden,ziehen wir die Sache durch-wird diese Steuer sicher kommen.

      Auch wurde nun entdeckt,dass das Bienensterben nicht der Benutzung von Pestiziden in der Landwirtschaft angelastet werden kann-vielmehr sind es die Bienen selbst,da diese ohne Erlaubnis die verschiedenen pestizidgeimpften Äcker abfliegen. Das hat eine wissenschaftliche Forschungsarbeit erwiesen,die im Auftrag von Monsanto und Bayer durchgeführt wurde.

    • Ich habe tatsächlich mal auf einem Vortrag gehört, dass Menschen ein anderes Wasserstoffatom haben sollen, als das in der Natur verbreitete – vielleicht sondern Menschen deshalb auch anderen Wasserdampf ab, der nicht klimaschädlich ist – neben anderen unwissenschaftlichen Absonderungen.

      Von solchen Theorien muss man sich klar distanzieren. Es gibt so viel Unsinn auf alternativen Seiten, mit denen all die fundierten Theorien gleich mit in den Dreck gezogen werden können – das ist praktisch für die Eliten, um die Wahrheit weiter zu verschleiern.

  6. Ähm… ich soll KenFM auf den journalistischen Prüfstand stellen ?

    Nun gut.
    Ich erhalte durch dieses Gespräch nicht wirklich einen Mehrwert an Information zur VW-Thematik.
    Ausser einer weiteren Perspektive eines Profis.
    Wie immer hochinteressant, dieses Mal weniger brisant.
    Muss es aber auch nicht immer sein.
    Mitnehmen tut man immer was.
    Dankeschön.

    Hat hier auf diesem relevanten Portal jemand den Namen Dobrindt erwähnt ?
    Wie kann das sein ?

  7. Naja, vielleicht war folgendes nicht Ziel des Gesprächs, mir hätte es aber gefallen:

    – Die von Silencer kurz angesprochene Frage zu autonomem Fahren, ob wirklich eine Maschine (bzw. deren Algorithmus) über Menschenleben entscheiden kann/soll ?!? Dann muss die Maschine in irgendeiner Form Menschenleben bewerten. Für mich eine Horrorvorstellung.

    – Mir ist Herr Domke am Ende – pardon – zu sehr Technikerfreak, wenn auch ein hochintelligenter. Sinngemäß verstehe ich: Ja, es gibt aktuell alle möglichen Sicherheitslücken, aber die könnte man schließen, muss man eben sorgfältiger konstruieren und mehr an IT-Security denken. Außerdem braucht es rechtliche Rahmenbedingungen bzgl. der Zugänglichkeit eines SW-Codes des Herstellers. Also ich sehe nicht, wie das jemals in den Griff zu bekommen sein soll in der Realität!! Ich glaube überhaupt nicht daran, dass wir (die Menschheit) diese Technik beherrschen im Sinne von wirklicher Sicherheit – genau so wenig wie so manch andere technische „Errungenschaft“, allen voran die Kernenergie.

    – Wieso zum Teufel sollen autonome E-Autos eigentlich die Zukunft sein? Mal ganz abgesehen davon, dass das energiepolitisch ja sowieso nur dann interessant sein könnte, wenn wir komplett auf erneuerbare Energien umsteigen, glaube ich nicht, dass das eine gute Option ist. Aus meiner Sicht müssten die Bahn und der ÖPNV 90% aller Transporte abdecken, nicht der Individualverkehr – auch die Neuproduktion von zig Millionen E-Autos wäre, sofern überhaupt machbar, eine ökologische Katastrophe.

  8. Das VW Schummelsoftware benutzt ist systematischer Betrug. Ganz abgesehen davon, was andere Automobilkonzerne wohl auch machen.

    Die Schlagzeilen:

    -Das Kraftfahrtbundesamt und das Bundesverkehrsministerium schweigen zu sämtlichen Vorgängen.

    -Bundesverkehrsminister Dobrindt verweigert seit sechs Monaten dem Parlament und der Öffentlichkeit den Einblick in die vorliegenden Straßenmesswerte bei 56 untersuchten Diesel-Fahrzeugen.

    -Derzeit gibt es in Deutschland keine verlässlichen Abgaskontrollen bei Dieselfahrzeugen.

    Das alles zeigt, das die Bundesregierung weiter zur Verschleierung betreibt, wegschaut und schweigt.

    „Doch die Öffentlichkeit merkt noch nicht einmal, dass sie verhöhnt wird. Von löblichen Ausnahmen wie Frontal 21 abgesehen, wird die gesamte Abgasaffäre in den deutschen Medien ohnehin so gut wie möglich totgeschwiegen. Hinter den Kulissen dürften auch hier die Automobilhersteller mächtig Druck machen. Und wer sich ein Ministerium „kaufen“ kann, der muss sich natürlich auch keine Sorgen vor der stets handzahmen Medienmaschinerie machen.“ (NDS 22.03.2016 – J. Berger)

    „Vor allem die deutsche Bundeskanzlerin ist als heilige Angela der Autohersteller bekannt, die ihr schützendes Händchen seit jeher über die deutsche Automobilindustrie hält. Es ist daher kaum vorstellbar, dass dieser systematische Betrug von Seiten der Politik aufgedeckt wird. VW wird stattdessen als reuiger Büßer das Bauernopfer geben. Unter dem transatlantischen Handelsabkommen TTIP hätte VW wahrscheinlich ohnehin nichts zu befürchten, da die verschärften amerikanischen Abgasrichtlinien ja ein Markthemmnis für die europäische Automobilindustrie darstellen.“ (NDS 21.09.2015 – J. Berger)

    • „Das VW Schummelsoftware benutzt ist systematischer Betrug. Ganz abgesehen davon, was andere Automobilkonzerne wohl auch machen.“

      Davon ist auszugehen, wurde im Interview auch mehr od. weniger bestätigt – kein weiterer Kommentar, außer, es betrifft nicht nur die deutschen Hersteller, sondern mindstens ALLE europäischen Hersteller UND die Hersteller, die auf europäischem Markt verkaufen.

      „Die Schlagzeilen:

      -Das Kraftfahrtbundesamt und das Bundesverkehrsministerium schweigen zu sämtlichen Vorgängen.“

      Aus gutem Grund, Ergebnisse laufender Ermittlungen sind weder für die Öffentlichkeit, noch für die Betroffenen bestimmt. Aufgabe JEDER Ermittlung, egal ob im Diesel-Gate-, im Straf-, Steuer- oder Ordnungsrechtlichen ist es, be- UND entlastende Beweise zu finden. Selbstverständlich gebe ich als ermittelnde Institution keine Einzelheiten heraus, schon um den Ermittlungserfolg in die ein oder andere Richtung NICHT zu gefährden. Dazu kommen ein paar weitere Gründe, die ich jetzt nicht näher im Detail ansprechen will – nur der Vollständigkeit halber und des Verständnisses dafür. Nur als Beispiel, Sie werden überfallen und Ihres Portemonnaies erleichtert, geben eine vage Täterbeschreibung ab, die auf jeden 3. Passanten Nachts zutrifft, ein solcher wird festgenommen und als Täter präsentiert, obwohl er mit der Tat nicht das geringste zu tun hat. Er muß (!!!) es aber gewesen sein, weil er nach Ihrer Beschreibung so aussieht – NEIN!!! Stellen sie sich vor, Sie wären derjenige, der dort festgesetzt und als Täter präsentiert wird. Der eigentliche Täter ist fein raus und kann in aller Ruhe sämtliche Beweise vernichten um seine Tatbeteiligung zu verschleiern. <= Milchmädchenbeispiel, zugegeben, es verdeutlicht aber exakt die Vorgehensweise und Gründe. Deshalb ist Schweigen Gold.

      "-Bundesverkehrsminister Dobrindt verweigert seit sechs Monaten dem Parlament und der Öffentlichkeit den Einblick in die vorliegenden Straßenmesswerte bei 56 untersuchten Diesel-Fahrzeugen."

      Siehe oben! Ändern Sie bitte Ihren Blickwinkel, wechseln Sie die Perspektive. Was macht Dobrint da? Er schützt die Ermittlungen als solche 1., 2. den Ruf der bis dato offiziell unbescholtenen Automobilhersteller, selbst wenn es anzunehmen ist, dass ALLE irgendwie, irgendwo getrickst haben (ohne entsprechende Beweise weder Anklage noch Verurteilung). Er folgt dem Grundsatz in dubio pro reo und streut somit keine Vermutungen oder neudeutsch "Verschwörungstheorien" und 3. schützt er die automobilindustrie im Gesamten. Wir erleben in der CIA-Russenhack-Wahlkampfmanipulationstheorie derzeit genau das Gegenteil. Es werden Vermutungen ohne jegliche Beweise angeführt, also das genaue Gegenteil von dem, was eine Ermittlung oder Recherche ausmacht – wollen Sie das?

      "-Derzeit gibt es in Deutschland keine verlässlichen Abgaskontrollen bei Dieselfahrzeugen."

      Doch, gibt es. Für den vorher festgelegten Testzyklus, der anzunehmender Weise durch die Parlamente gewunken wurde, ohne dass die Abstimmenden sich der Tragweite im Detail bewußt waren / sein konnten. Ihnen legt jemand eine Ausarbeitung vor, die für Sie als techn. Laien logisch klingt und auch nachvollziehbar erscheint. Sie lesen sich das genau durch und kommen zu dem Schluss, das was dort geschrieben steht können Sie befürworten – Sie tun es. Dummerweise geht dieses Papier von ganz anderen Voraussetzungen aus, als real anzutreffen sind, verschleiert dies auch gekonnt und gibt Ihnen als Laien keinerlei Anhaltsgrund, die Ausarbeitung zu hinterfragen – schon sitzen Sie guten Glaubens an den Wahrheitsgehalt einer Lüge auf und genau dort fand der Betrug statt. Weder Sie noch ich sind Spezialisten auf dem Gebiet der elektr. Motorsteuerung und den sich daraus ergebenden Zusammenhängen für das Abgasverhalten von Kraftfahrzeugen. Der oder die Politikerin im entsprechenden Parlament ebenfalls nicht – davon können Sie ausgehen. Sie sind also auf Gedeih und Verderb den Ihnen vorgelegten Informationen ausgeliefert und glauben Sie mir, eine Justizfachfrau wird sich definitiv NICHT mit Abgaswerten von Fahrzeugen beschäftigen – trotzdem zählt ihre Stimme. Der Autofreak im Parlament wird sich genau so wenig über Belange innerhalb der Justiz tiefgreifende Gedanken machen – auch er wird sich das Dossier durchlesen, vllt. noch eine zweite Meinung einholen und bei entsprechender Glaubwürdigkeit zustimmen, obwohl er von der Materie KEINE Ahnung hat.

      Es ist Tatsache und jederzeit belegbar, dass sich bei Abstimmungen immer auf den kleinsten gemeinsamen Nenner geeinigt wird. Dieser wiederum hat nichts mit einem Optimum oder dem tatsächlichen Stand der Forschung oder Entwicklung zu tun und läßt immer sehr viel Raum, das Abstimmungsergebnis entsprechend auszulegen. Stellen Sie sich vor, Abstimmungsberechtigt wären im Zusammenhang mit dem Testzyklus lediglich die Auto- und Umweltfreaks im Parlament – das Ergebnis den Prüfzyklus betreffend, sähe definitiv anders aus! Stellen Sie sich vor, das Phänomen des Weglassens von Informationen und Fakten würde es nicht geben, stellen Sie sich vor, die allumfassende Lobbyarbeit VOR den Abstimmungen würde es nicht geben. Versuchen Sie sich dann einen Testzyklus vorzustellen – ich denke ein solcher käme der Realität wesentlich näher, als dieser an sich nichts sagende Labortest. Im Grunde wurde hier eine allgemein bekannte Schwäche des Systems zu einem inhaltslosen Skandal aufgebauscht und es bleibt die Frage cui bono? <= Perspektivwechsel!!!

      Wem gehört VW, wer hat dort das Sagen, wo stand/steht VW vor und nach diesem "Skandal", welche Schritte hat/hatte VW vor diesem "Skandal" vor? Für wen stellt VW eine ernsthafte Gefahr dar, wer hat ein Interesse daran, diese Gefahr für sich selbst oder andere zu beseitigen? Finden Sie eine Antwort auf dieser Fragen, dann erkennen Sie, dass dieser Skandal keiner ist. Es ging und geht nie um den Schutz der Umwelt oder von Menschenleben – es geht ausschließlich um Profit – auch das wird im Interview zwischen den Zeilen sehr deutlich. 😉

      "Das alles zeigt, das die Bundesregierung weiter zur Verschleierung betreibt, wegschaut und schweigt."

      Wer oder was ist eine Bundesregierung im globalen Machtkampf, wenn überhaupt nur ein Stolpersteinchen, eine Unebenheit und nicht der Rede wert – schon allein vom Einfluss ihrer begrenzten Macht. Sie denken, sie wären mächtig – mehr nicht. Kameraschwenk zur Machtpyramide – die Bundesregierung ist lediglich Mittel zum Machterhalt, selbstverständlich läßt sie die breite Basis unter Ihr ihren Teil der ihr (von beiden Seiten der Pyramide!!!) verliehenen Macht spüren – das ist Ihre einzige Aufgabe!

      Wir, die Basis der Pyramide verteilen doch die Macht an diese Ebene, indem wir alle 4 Jahre wen auch immer wählen, ihn zur Machtausübung über uns Basis legitimieren. Tun wir das nicht, wird jemand eingesetzt mit Gottes Gnaden, aufgrund blauem Blutes oder mit Waffengewalt – auch denen rennen wir hinterher bis zu einem gewissen Punkt. Vllt. ist die Machtpyramide auch zu abstrakt? Fangen wir ganz klein an – die kleinste zwischenmenschliche beziehung, bspw. zw. Mann und Frau, zwei Frauen, zwei Männern – zwei Menschen! In den seltensten Fällen sind beide gleichberechtigt und übernehmen abwechselnd die Führungsrolle und die Rolle des geführt werdens. Warum? Weil wir vor allem gedanklich unheimlich faul sind, uns führen lassen – das liegt in unserer Natur als Menschen. Rechnen Sie das Beispiel hoch auf eine Handvoll Menschen, auf eine Stadt, Gemeinde, ein Bundesland, ein Land, einen Kontinent, die Welt – es ist immer genau dieser, ein und derselbe Kampf zw. Führung und geführt werden.

      Im Übrigen können wir versuchen was wir wollen, wir werden die Menschen die sich lieber führen lassen nicht dazu bewegen, ihr Schicksal selbst durch Führung in die Hand zu nehmen. Sie verfallen sofort bei jeder sich bietenden Gelegenheit erneut in den Status des sich führen lassens. Aus diesem Grund denke ich nicht das es die Menschheit irgendwann einmal schaffen wird, die pyramidenförmige Machtstruktur als solche aufzubrechen und abzulegen. Wir können lediglich versuchen, die Spitze abzusprengen und die danach entstehende Machtebene durch Kontrollmechanismen und umfängliches Umdenken am Bilden einer neuen Spitze zu hindern.

      Ich werd's nicht erleben 😉

    • „.. Bundesregierung im globalen Machtkampf, wenn überhaupt nur ein Stolpersteinchen, eine Unebenheit und nicht der Rede wert – schon allein vom Einfluss ihrer begrenzten Macht.“
      Ich denke die Bundesregierung ist eher der Steigbügelhalter der Autoindustrie. Das Bundesland Niedersachsen sitzt auch mit in Boot.
      Inhaltslos find ich den Skandal nicht!
      Das es den größten Autohersteller in Europa ermittelt hat, ist sicher auch kein Zufall.
      Das es in Deutschland keine verlässlichen Abgaskontrollen bei Dieselfahrzeugen gibt, ist ja wohl ein Fakt, wenn man so prüft wie man prüft. Das sollte auch dem Laien klar sein.
      Ich glaube es war Frontal 21, der die Abgasemision in der Schweiz prüfen ließ, weil der TÜF in D nicht bereit dazu war.
      Wenn trotz ASU jeder Stinker die Plakette bekommt, ist das nur Abzocke.
      Die Plaketten für Umweltzonen bekommen alle Autos, die diesen Wert theoretisch nach dem Hersteller erreichen.
      Auch der angegebene Spritverbrauch stimmt nie und ist in jedem Katalog ausgezeichnet.
      Alle wissen, das die Werte nicht stimmen – man rechnet einfach 2-3 Liter drauf. Das weis man eben – und gut ist es.
      Und was hinten heraus kommt ist egal.
      Das nenne ich Betrug – staatlich gedeckt.
      Das unsere Bundesregierung das anders sieht, ist klar.

    • Ja das wollte ich meinem Kommentar auch noch hinzufügen: Herr Domke hat eine sehr präzise und geschliffene Sprache und kann gut erklären. Es war angenehm zuzuhören, trotz des für mich fremden Themas. Danke.

  9. Meiner Meinung nach gibt nicht das Parlament die Werte vor, sondern die Technik legt fest, welche Werte machbar sind..
    Das Parlament kann dann diese Werte zum Standard erheben.
    Wenn diese Technik von den Automobilherstellern angeboten werden, können die Standards zur Vorgabe gemacht werden.
    In sofern dürfte VW als Marktführer wohl die Standards mit festgelegt haben.

    Natürlich ist es doch so, das VW einen großen Absatzmarkt in Amerika hat.
    Warum ist das so, weil die Amerikanischen Autos nicht so beliebt sind.
    Das liegt natürlich an dem hohen Standard, den Europäische Autos, aber auch Japaner haben, und die der amerikanischen Autoindustrie das Genick gebrochen haben.
    Die Zeit des Sprit fressenden Cadillac ist Geschichte.

    Das zusätzlich die Kompatibilität in Ersatzteilen, nicht verfüg bar ist, welches mit den unterschiedlichen Maßsystemen zu tun hat, hat Amerika ein Problem, welches sich letztendlich in der Arbeitslosigkeit ausdrückt.

    Jahrelang konnte sich Amerika Technik einkaufen, und hat dabei viele Entwicklungen verschlafen.
    Daraus resultierte, dass die Ausbildung zu Handwerkern total vernachlässigt wurde. Ein Ausbildungssystem in unserem Sinn gibt es nicht. (Da ich einige Zeit in Amerika gearbeitet habe, weiß ich wovon ich spreche.)

    Jetzt versucht Amerika diese Nachteile, auszugleichen, in dem sie die vermeintliche Nichteinhaltungen von Abgaswerten ins Feld führen.
    Lächerlich, da sie sich ja bis jetzt einen Scheiß um Umweltverschmutzung gekümmert haben.

    Ähnliches gilt für Großbritannien.
    Wer an seinem Linksverkehr aus Tradition fest hält, und meint, die Finanzwelt schafft wirtschaftlichen Ausgleich,
    Unsere krankende Autoindustrie, setz ihre Produkte in Indien, Pakistan und Süd Afrika ab, hat auch ein tiefes Nickerchen gemacht.

    Jetzt verzichten sie auf Europäische Standards, und verlieren damit immer mehr an Boden.
    Förderung von Dienstleistung, und Ausweitung des Bankenwesens, können auf dauer nicht Hochtechnologie wett machen.
    Wo sind die Zeiten geblieben, wo englische Ingenieure die Technik vornan trieben.
    Die Zeit der Sklaverei ist vorbei, und immer nur mit Kriegen Beute machen, klappt auch nicht.

    Ich bin gespannt, wie Ronald Trump und Theresa May ihre Länder Fitt für den Weltmarkt machen wollen.

    Ob die Softwareindustrie, welche von den Amerikanern ja zu 100% beherrscht wird, als Gängelband eingeätzt wird, um unsere Industrien, Energieunternehmen, Wasserwerke und in Zukunft auch den Individualverkehr, nach ihrem Willen steuert, wird sich zeigen.

    Das Ein technischer Blackout, hervorgerufen durch einen Hakerangriff, zum blitzartigen Zusammenbruch unserer Gesellschaft führen kann, Wird in dem Roman „Blackout“ prima beschrieben.

  10. Wirtschaftskrieg. Der Betrug/Trickserei von VW ist zwar eine Sauerei, aber alles was danach kommt noch mehr. Kompensation durch VW an die Kunden, einfach lächerlich. Da wird ein Konkurrent ausgeschaltet. Wie wäre es mit einer Kompensation an die Weltbevölkerung, weil der Dreck in die globale Atmosphäre gepustet wird? Und wie wäre es damit, wenn die USA Kompensationen an Asien zahlen, wo sie sich viel produzieren lassen, ohne die Umweltschäden zu berücksichtigen?

    • Wenn die ÖL-KONZERNE zur Verantwortung gezogen werden würden,für all die Umweltschäden die sie anrichten allein in Afrika bei der Plünderung von nationalen Vorkommen,so wären diese höchstwahrscheinlich lange pleite.

    • Vor dem Hintergrund der Ölkonzerne ist die VW Geschichte nur eine grosse Lachnummer. Ich hoffe, VW wird noch genügend Ressourcen für Forschung und Entwicklung der E-Autos übrig bleiben. Der nächste Wagen (ist leider noch notwendig) wird dann ein E-VW.

  11. Die VW-Abgasaffäre ist meinem Gefühl nach eine Affäre,um der deutschen Wirtschaft zu schaden und einem Konkurrenten
    einen Hieb zu versetzen.Oder vielleicht auch noch mehr,wenn man den Artikel aus dem Manager-Magazin liest .
    Diese Meldung ist in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit ja trotz ihrer Brisanz untergegangen.

    „Deutschland und andere europäische Länder wollen der von China initiierten Asian Infrastructure Investment Bank beitreten. Sie verärgern damit die USA und besiegeln das Ende des westlich dominierten globalen Finanzsystems.

    Hamburg – Auch Deutschland folgt dem Ruf aus China. In einem dürren Kommuniqué gab das Bundesministerium der Finanzen bekannt, dass Deutschland ein Gründungsmitglied der Asian Infrastructure Investment Bank (AIIB) werden wolle. Der Schritt sei mit Frankreich und Italien abgestimmt, die ebenfalls beitreten wolle. Großbritannien hat denselben Schritt schon vor Tagen angekündigt.

    Nur eine beiläufige Randnotiz? Von wegen. Es ist eine Entscheidung mit Sprengkraft. Sie spaltet den Westen, denn die USA ist strikt gegen die Teilnahme westlicher Staaten an dieser von China initiierten Bank. Und – noch wichtiger – sie bringt die globale Finanzarchitektur ins Wanken.

    Bislang war die globale Finanzwelt vom Westen dominiert. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das sogenannte Bretton-Woods-System installiert. Zwei Institutionen spielten dabei eine entscheidende Rolle: der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank, beide mit Sitz in Washington. Brüderlich teilte sich bis heute der Westen die Führung beider Institutionen – den IWF leitete stets ein Europäer, die Weltbank ein US-Amerikaner.“

    Manager-Magazin

  12. Kaum fassbarer Unsinn und zwar von Anfang an.
    Die Idee dass die Winterkorne der Welt nichts von der Manipulation wussten ist dermassen lächerlich, dass einem graut. Da brauch ich keine Bestätigung.
    Die Idee, dass mein Auto meine Werkstatt anruft umd mitzuteilen, dass ich neue Bremsklötze brauche legt nahe, dass so etwas von JEDER Firma, die die Möglichkeit dazu besitzt, missbraucht werden wird. Nur ein Vollidiot kann das bezweifeln.

    Natürlich kann es sein, dass „unsere“ Regierungen irgendwann entscheiden selbstfahrende, oder gar NUR mehr selbstfahrende Autos zuzulassen. Schliesslich schickt man auch gegen den Willen der Bürger die Armee ins Ausland, oder installiert an jeder Strassenecke Kameras für die Totalüberwachung.

    Herr Domke, nahezu alle Verkehrstoten sterben nicht daran, dass manche das Autofahren als Sport begreifen, sondern daran, dass man um der Wirtschaft, des Profites und der Arbeitsplätze Willen, auch noch den allerletzten Inkompetenten dazu bewegt ein Auto zu kaufen und zu benutzen.

    Erfreulicherweise scheint sich in einer der kommenden Generationen durchzusetzen, dass man nicht mehr unbedingt ein eigenes Auto braucht, um eines benutzen zu können.

  13. Also ich fahre einen Dacia undder braucht genau so viel wie angegeben. Das schöne ist das man sich aussuchen kann was man möchte. Elektrische Fensterheber sind dort nicht Standard.

    Es gab (gibt?) zur Überwachung eine EU Projekt Namens INDECT. Dabei geht es um die Überwachung der Bewegung von Menschen. Man will genau wissen wer wo wann wie von A nach B fährt. Firmen verstreut über ganz Europa nehmen an diesem Projekt teil. Da geht es auch um Stauerkennung, Stauvermeidung. Die Autos sollen sich gegenseitig Informationen zukommen lassen usw. Für dieses Überwachungsprojekt gibt die EU viel Geld aus.

    Zu selbstfahrenden Autos kann ich nur sagen dass Menschen die Verantwortung überlassen bleiben soll.
    Genauso wenig wie sich in Europa das Automatik Getriebe durchgesetzt hat wird sich auch das selbstfahrende Auto nicht durchsetzten. Wer gemütlich reisen will sollte also auf die Bahn setzten.

    Für Elektroautos ist aber ein Markt vorhanden, da diese im Zusammenhang mit Solaranlagen dann mit der Kraft der Sonne aufgetankt werden können. Alleine der Strompreis beträgt schon fast nur 0.1 von dem Benzinpreis also man fährt mit Elektroautos wesentlich billiger und mit Solaranlage sogar gratis.

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