KenFM im Gespräch mit: Franz Alt („Was Jesus wirklich gesagt hat“) (Podcast)

Die Bibel. Heilige Schrift. Buch der Bücher. Unabdingbare Lebenshilfe, täglicher Ratgeber für Millionen Menschen, weltweit. Ein streitbares Buch, bei der Erläuterung und Auslegung seiner Inhalte.

Ein Bestseller seit der Veröffentlichung im Jahre 1452. Laut dem „Guiness Buch der Rekorde“ wurde die Bibel allein in den Jahren 1815 bis 2000 über 2.5 Milliarden Mal verkauft. Bis dato wurde dieses Werk in über 2.400 Sprachen übersetzt. Das Wort Bibel stammt aus dem Griechischen („biblia“) und bedeutet übersetzt schlicht – Bücher.

Die uns bekannten Ausgaben wurden textlich, also inhaltlich aus dem Griechischen übernommen. Bei Übersetzungen besteht jedoch immer das Problem der Deutung, ergeben sich Interpretationsfreiräume. Warum sollte dies bei der Bibel anders sein?

Viele Menschen wissen, dass Jesus hebräisch sprach. Wenigen ist bekannt, dass seine Muttersprache das Aramäische war, der Vorläufer der heutigen syrischen Sprache. Wie hält es sich nun mit den Texten von und über Jesus in der Bibel?

Ein Beispiel. „Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert!“ Das steht im Matthäus-Evangelium, Kapitel 10, Vers 34, übertragen aus dem Griechischen und so in der Bibel zu finden.

Übersetzt man diese Zeilen ins Aramäische, müsste es jedoch heißen: „Ich bin nicht gekommen Harmonie zu verbreiten, sondern gekommen, um Streitgespräche zu führen!“ Inhaltlich eindeutig different zur griechischen Übersetzung.

Unglaubwürdig? Blödsinn? Diese Frage stellte sich auch Dr. Franz Alt. Streitbarer Journalist, Solarfachmann und seit Jahrzehnten bekennender Christ und Bibelleser. Er beruft sich in seinem Buch „Was Jesus wirklich gesagt hat: Eine Auferweckung“ u.a. auf den Theologen Günther Schwarz, der sich über vierzig Jahre lang der Aramäischen Sprache gewidmet hat, aus nur einem Grund. Trotz Bibel hatte er seinen Glauben verloren, wurde unsicher. Durch die Übersetzung ins Aramäische, dem Studium der ursprünglichen Bedeutung der Texte Christi, fand er einen neuen Weg zu verstehen.

Die Bibel muss nicht neu geschrieben werden, könnte sich etwaig aber, nach einer sprachlichen Überarbeitung, noch mehr Menschen erschließen. Ob wir dadurch mehr Frieden auf Erden erhalten, Ungleichheit abgeschafft wird und wir einer sicheren Zukunft entgegen schreiten werden, erläutert der heutige Gast: Dr. Franz Alt.

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2 Kommentare zu: “KenFM im Gespräch mit: Franz Alt („Was Jesus wirklich gesagt hat“) (Podcast)

  1. In einem Kommentar unten fällt endlich einmal das Wort Mahatma Gandhi. Allerdings, wie „Davin“ schreibt, ist es keineswegs (alleine) Tolstoj gewesen, der Gandhi „dahingehend bewog, gesellschaftliche Veränderungen durch den gewaltlosen Widerstand zu bewirken“. Das war, mit Verlaub, nicht Tolstoj, sondern waren unzählige persönliche Erfahrungen Gandhis. Die prägendsten und fundamentalsten machte Gandhi zuerst einmal außerhalb Indiens, in Südafrika. – Und streng genommen ist „gewaltloser Widerstand“ auch keine „Erfindung“ Gandhis und auch keine Jesus, falls letzterer wirklich lebte.
    Seit es den Sapiens und seit es zunehmend in späteren Epochen Krieg und Gewalt in welcher Form auch immer gab, gab es immer einzelne Menschen oder auch Gruppen, die gewaltlosen Widerstand leisteten und nicht in die Geschichtsbücher eingingen. Nicht jeder schwang die Keule, nicht jeder hob das Schwert, nicht jeder war ein Nazi, etc. Die Geschichte wurde und wird vorrangig von Menschen geschrieben, die nie „in die Geschichte“ eingegangen sind und eingehen werden.
    Vergessen wir doch endlich Jesus und generell Religionen. Mit der „Bergpredigt“, dem Koran, dem Talmud und anderen teilweise jahrtausende alten Texten und Büchern, werden wir die gewaltigen Probleme, die uns dieses 21. Jahrhundert noch bringen könnte, wohl kaum lösen. Mit dem, was M. Gandhi nicht nur gesagt, sondern vor allem vorgelebt hat, schon eher. M. Gandhi erkannte auch schon sehr früh, daß eines der folgenreichsten „Übel“ bis heute das ist, was wir „Kulturelle (und staatliche) Bildung und Erziehung“ nennen. Mehr zu letzterem in „KINDHEIT 6.7“.
    www.michael-hueter.org

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