KenFM im Gespräch mit: Franz Ruppert („Wer bin ich in einer traumatisierten Gesellschaft?“)

Jedes Lebewesen – egal ob Mensch, Tier oder Pflanze – hat eine Psyche. Ein wunderbares Tool, das dem Leben mit den in ihr beheimateten Gedanken und Gefühlen erst seine Würze verleiht.

Diese Psyche steht in einem wechselseitigen Austausch mit den manifesten Teilen unseres Körpers und ist, genau wie dieser, durch eine gewisse Verletzlichkeit gekennzeichnet. So wie eine tiefe Schnittwunde womöglich zu einer Narbe führen kann, können auch seelische Verletzungen bleibende Schäden nach sich ziehen. In der Psychologie spricht man dann von einem Trauma.

Der Mensch reagiert auf eine solche Situation mit Verdrängung. Er spaltet den verletzten Teil seines Ichs ab und versieht diesen dann anschließend mit einem Filter, durch den ihm das traumatische Erlebnis erträglicher vorkommt. Unproblematisch ist das nicht, denn der abgespaltene Teil des Ichs ist in Wirklichkeit gar nicht vollständig von ihm abgetrennt. Die Verbindung ist nur so lange blockiert, bis ein externer Reiz wieder die alten Emotionen triggert, wodurch es letztlich zu einem erneuten Aufkeimen des Schmerzes kommt.

Genau an dieser Stelle setzt Dr. Franz Ruppert an. Er ist der Auffassung, der Weg der Verdrängung und der Bekämpfung seelischer Wunden, ist ein Irrweg. Stattdessen müssen die abgespaltenen Teile der Psyche wieder als das erkannt werden, was sie sind: Teile der eigenen Identität.

Das ist leichter gesagt als getan. Doch wie funktioniert das in der Praxis? Und wie schiebt man einen solchen Prozess an, wenn es nicht nur um einzelne Individuen geht, sondern womöglich um ganze Gesellschaften, die traumarisiert sind? Im Gespräch mit KenFM liefert Ruppert hierzu Antworten, die wohl nur die wenigsten unter uns unberührt lassen.

Inhaltsübersicht:

0:02:00 Trauma und Psyche

0:07:54 Menschliche Psyche und Identität

0:16:45 Psychische Schäden am Beispiel Abtreibung

0:26:33 Krieg – eine Opfer-Täter-Dynamik

0:40:08 Demokratie – nur eine Überlebensstrategie?

0:48:06 Kein Wunschkind

0:50:07 Die „Anliegen-Methode“

1:08:19 Verzeihen und versöhnen hilft keinem

1:13:11 Täter brauchen Mittäter

1:22:12 Eine Konkurrenzgesellschaft ist identitätsfeindlich

1:35:43 Können sich Menschen ändern?

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102 Kommentare zu: “KenFM im Gespräch mit: Franz Ruppert („Wer bin ich in einer traumatisierten Gesellschaft?“)

  1. Sehr geehrte Mamomi
    Sie haben mich wahrscheinlich nicht verstanden. Natürlich gibt es generationsübergreifende Trauma folgen, das ist schließlich durch die neueste „wissenschaftliche Forschung“ Epigenetik bestätigt. Ich habe den Satz extra betont, denn ich habe den starken Eindruck, dass Sie sich nicht immer daran halten, was wahr ist, sondern was Sie gerne in Ihrer Gefühlswelt hätten. Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass wir beim Heilen von Menschen darauf achten müssen, dass die jeweiligen Praktiken unbedingt validiert werden müssen, dass es kein Zweifel an der angestrebten Wirkung des Medikaments oder Therapie besteht. Ich habe deshalb „wissenschaftliche Forschung“ geschrieben, denn es gibt heutzutage jede Menge Forschung, die nichts mit dem Wissen zu tun hat. Abgesehen von allem was ich gesagt habe, möchte ich Ihnen noch sagen, dass insbesondere Scharlatane solche parawissenschaftliche Phänomene wie Esoterik, Lichtessen, Alchemie, Wunderheilen, Astrologie, Kartenlegen dazu nützen die ungebildeten Menschen hinsichtlich ihrer eigenen Vorteilen zu manipulieren. Ich hoffe, dass Ihnen das klar ist. 🙂
    Ein Beispiel: Sie nützen das Wissenschaftsgebiet der Epigenetik, um Ihre möchtegern Theorieren zu bestätigen, in dem Sie die Ergebnisse der Epigenetischer Forschung falsch interpretieren. Ob Sie das bewusst oder unbewusst tun, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber das Ergebnis ist der gleiche nämlich Volksverdummung.
    Z.B bestätigt Epigenetik tatsächlich, dass die Traumas Folgen auf das Verhalten der nächsten Generation haben können. Aber es ist nicht so, dass konkrete Erinnerungen mit verknüpften Emotionen und Gefühlen epigenetisch auf die nächste Generation übertragen werden, wie Sie gerne hätten.
    Die Wahrheit ist, dass durch Traumas die Schaltmechanismen der Gene die auf Chromosomen platziert sind, sich entsprechend negativ oder positiv verändern. Das ist ein Trick der Evolution um die Anpassung der Spezies auf die veränderte Umwelt zu beschleunigen. Im Fall einer Psychotrauma kann es zur Beschädigung der Steuermechanismen des Hormonenhaushalts führen und damit zu gravieren negativen Folgen bei der Entwicklung des Körpers und vor allem des Gehins des neugeborenen Kindes führen.
    Und das ist nur ein Fehler, denn Sie in Ihrem therapeutischen Denken machen. Sie sollten sich in einem Bereich bewegen, der klar und deutlich sichtbar und definierbar ist. Ein Spaziergang beim guten Wetter und Sonnenschein im Wald ist doch viel schöner als ein Waldspaziergang bei voller Dunkelheit, Regen und Kälte. Oder? Schauen Sie sich die Therapiemethoden den von mir oft zitierten und äußert geschätzten Eugen Drewermann an, wie er es macht. Eben mit Liebe, Verständnis, Akzeptanz, Toleranz und vor allem mit Hilfe des Wissens der Wissenschaft.
    Und Sie und Professor Rupert bewegt euch beim schlechten Wetter in dem vollkommen dunklen Wald der Parawissenschaft.
    Ein Auszug aus Wikipedia:
    „Eine Parawissenschaft (gr. para: neben) ist ein außerhalb der Wissenschaften angesiedelter Erkenntnisbereich, dessen Theorie und Praxis weitgehend auf illusionärem Denken beruhen. Damit kann der Anspruch eines solchen Erkenntnisunternehmens, verlässliches Wissen über Welt oder Mensch zu erlangen oder erlangt zu haben, nicht eingelöst werden. „
    Ehrlich gegenüber den Mitmenschen zu sein bedeutet ihm nicht zu schaden, in dem man ihm falsche Tatsachen vorgaukelt, egal ob vorsätzlich oder nicht.
    Liebe Grüße

    • Hallo Amadeus,
      na, da haben Sie aber lange gebraucht, um sich das Ihnen fehlende theoretische Wissen in total verkürzter Form anzueignen. Doch auf die wirklich wesentlichen Fragen können Sie keine Antworten geben… 😉 Macht nichts, jedem Tierchen sein Pläsierchen 🙂
      Und der Hinweis auf die Wikipedia zeigt ja nun, auf welcher Grundlage Ihr Wissen basiert 😉 Dort finden Sie im Übrigen auch Franz Ruppert https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Ruppert – nur so ganz nebenbei 😉
      Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute
      Mamomi

      P.S. Als ernstzunehmender Diskussionspartner haben Sie sich nun leider komplett ausmanövriert.

    • Mamomi

      woher wissen Sie, dass ich, so lange gebraucht habe, um mir das theoretische Wissen zu unserem Thema anzueignen? Es könnte auch sein, dass ich dieses Wissen schon längst hatte. Oder? Sehen Sie? Das ist ja typisch für Sie, dass Sie sich beim Denken nicht nach Fakten, sondern nach Ihren Wünschen richten und ungeprüfte Behauptungen verbreiten. Aber Sie wollen natürlich von der Wahrheit, die ich Ihnen in meinem Kommentar dargelegt habe abzulenken, was ich zwar als Humanist verstehe, aber nicht billige.
      Sie tun so als ob ich Ihnen schaden möchte. Das Gegenteil ist der Fall. Richten sie sich bei Ihrem Denken an das Wissen und nicht an Ihre emotionale Wünsche, das ist mein Rat.
      Wenn man etwas behauptet, was nicht so bedeutend ist, dann ist es kein Problem, ob es stimmt oder nicht. Doch in der Psychotherapie und übehaupt in der Medizin kann man mit Pseudowissenschaftlicher Basis der Behandlungen den Menschen großen Schaden anrichten. Und Sie bewegen sich mit Ihrem Denken sicherlich auf diesem gefährlichen Fundament.
      Wieso muss es so sein? Wiso nehmen Sie den Menschen nicht so wie er ist? Einfach mit allen seinen Schwächen und Nöten. Wie wollen Sie ihn therapieren, wenn Sie nicht die wahren Ursachen für sein Leid wissen?
      Dass Professor Rupert in Wikipedia ist, sagt nur aus, dass er mit seinem Wirken und seinem Marketing Erfolg hat. Es ist die Zeit neue Beiträge hinzuzufügen.
      Hier eine Rezension von einem glaubwürdigen Zeigen des Wirkens von Professor Ruppert:

      Zitat:
      „Nach Lesen seiner Bücher war ich auf zwei seiner Aufstellungsseminare. Diese sind als sehr gefährlich und traumatisierend einzustufen!!!
      Die Aufstellungsmethode als solche ist eine Methode zur Bewusstwerdung von verborgenen traumatischen Erlebnissen. Der Raum in dem dies bei seinen Seminaren geschieht, ist nicht geschützt!!! Aufstellungsteilnehmer werden von Franz Ruppert ohne jegliche Empathie einem grossen Publikum vorgeführt und nicht nur mit ihren alten Traumata konfrontiert, sondern auch mit seinen ganz persönlichen, höcht verstörenden Deutungen der Aufstellung. Sie sind nicht aus der Aufstellung heraus ersichtlich, „belegen“ aber seine eigenen Theorien. Franz Ruppert benutzt seine Seminarteilnehmer_innen um seine Theorien zu beweisen und um noch mehr Fallbeispiele für seine Bücher zu bekommen. Es geht ihm nicht um Heilung!!! Vorsicht Retraumatisierungsgefahr!!! Neue Traumatisierungen nicht ausgeschlossen! „ Ende des Zitats.

      Oder nächste Zitat:
      „Format: Gebundene AusgabeVerifizierter Kauf
      Der Autor Franz Ruppert muss ein furchtbarer Mensch sein. Er hat eine schreckliche These aufgestellt, wie man psychisch Kranke angeblich heilen soll. Das stinkt zum Himmel. Dieser Mensch muss sich selbst wirklich sehr lieben und von sich überzeugt sein.“

      Das sind nicht meine Kritiken, sondern die von kritischen Lesern und Beobachtern des Wirkens Professors Ruppert und bestätigen nur meine Einstufung seiner Arbeit als gefährlich.

      Es gab sogar eine Klage von Herr Ruppert gegen Klaus Weber, dem Psychologe der Fachhochschule München, weil dieser das negative Wirken von Professor Ruppert kritisiert hat. Diese Klage ist dann beim obersten Gericht gescheitert. Eine sehr interessante Geschichte: http://www.cras-legam.de/lit/HHZB01.htm

      Sie schreiben: Doch auf die wirklich wesentlichen Fragen können Sie keine Antworten geben…

      Auf welche Frage konnte ich keine Antwort geben?

      Grüße..

  2. Scheint ein kontroverses Thema sein. Der Knackpunkt ist, dass der Psychologe keinerlei Beweis oder Beleg für die Richtigkeit seiner Theorie bringt. Ausdenken kann ich mir aber was immer ich will. Genauso gut kann ich behaupten, dass alles Übel von dem schlechten Kharma kommt, dass ich in früheren Leben angesammelt habe. Eine Sitzung beim Guru hilft genauso gut gegen Krebs wie eine Sitzung beim Anti-Trauma-Therapeuten. Insofern ist die Beweislage genau gleich. Das ist alles beliebig und daher nicht sonderlich interessant aus meiner Sicht.

    • Blechmann
      Der Knackpunkt ist, dass ein Psychologe ein Scheißpsychologe ist, wenn er nicht weitgehend interdisziplinär arbeitet. Es ist ein Skandal in der Zeit der allgegenwärtigen Aufklärung, dass wir Psychologen auf die Menschheit loslassen, die nichts, oder wenig über Gehirnforschung wissen, oder noch schlimmer von falscher- oder noch viel, viel schlimmer von der Parawissenschaft, wie zum Beispiel Professor Rupert es tut ausgehen.
      Das ist der Knackpunkt!

  3. Die Doku „Vererbte Narben – generationsübergreifende Traumafolgen“ verlinke ich hier noch einmal in einem extra Kommentar https://www.youtube.com/watch?v=4OxHiuNG8mY
    Allerdings nicht für Amadeus, weil ich nicht glaube, dass er einen Zugang zu der Problematik bekommt. Er darf ruhig weiterhin glauben, was er möchte und seine Meinung haben 😉
    Sondern für diejenigen Menschen, die sich bisher noch nicht mit diesem Thema beschäftigt haben und neugierig geworden sind 🙂
    Für mich war es sehr erfreulich, dass dieses Thema sogar von dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk aufgegriffen wurde.

    Umso verstörender und schrecklicher ist es, dass es immer noch Kriege gibt. Meine Hypothese ist, dass Menschen, die aus Kriegsgebieten in unsere Länder kommen, uns Angst machen. Nicht weil sie aus einem anderen Kulturkreis kommen, sondern weil sie eigene Ängste in uns triggern… Doch um die eigene Angst nicht spüren zu müssen, werden diese Menschen entweder zum Feindbild auserkoren oder als gewinnbringender „Zuwachs“ gefeiert. Beides ist grundlegend falsch und verschleiert die eigentliche Dramatik: „Wir“ sind diesen Menschen und ihren Nöten nicht gewachsen, traumatisierte Menschen können ein „Pulverfass“ sein. Wir brauchen dringend flächendeckende Traumatherapeuten, statt flächendeckende Kindertagesstätten. Es würde schon helfen, wenn Erzieher, Lehrer und Sozialpädagogen ein Traumakonzept hätten – doch weitgefehlt! Überall – auch bei den Helferteams – macht sich eine heillose Überforderung breit.

    Das Buch von Ingrid Freimuth „Lehrer am Limit“ zeigt deutlich diese Überforderung. Doch es sind nicht die Menschen, die uns überfordern, sondern wir sind überfordert, mit dem was sie „mitbringen“… Der Satz von Angela Merkel „Wir schaffen das“, war völlig irrwitzig, um nicht zu sagen verrückt. Nach wie vor finde ich es richtig, Menschen, die aus Kriegsgebieten flüchten müssen – und dazu zähle ich auch die Wirtschaftskriege – Asyl zu geben, doch nicht in dieser Naivität.

    Traumatisierte Menschen sind nicht friedlich, wie auch? Doch sie haben keine Schuld an dem, was ihnen passiert ist. Es geht nicht um Schuld, sondern um Verantwortung und die sollten wir gemeinsam tragen, als Einzelne und als Gemeinschaft.

    Wir müssen offen und ehrlich die Täter beim Namen nennen und ja, solange die Mehrheit schweigt und entweder ein Feindbild schafft oder sich im Helfersyndrom verliert, bleiben wir in einer unseligen „Täter-Opfer-Dynamik“ verstrickt.
    Die aktuelle Sendung „Zur Sache“ zeigt diese Dynamik ziemlich eindeutig und ich hätte mir sehr gewünscht, dass Ingrid Freimuth mehr Redezeit gehabt hätte… Es hat mich so sehr berührt, als sie zu dem jungen Mann, der sich in ihrer Klasse als „Macho“ aufgeführt hat, sagte: du hast Angst und ich will deine Angst verstehen… Doch leider konnte sie nicht ausreden.

    • „Es hat mich so sehr berührt, als sie zu dem jungen Mann, der sich in ihrer Klasse als „Macho“ aufgeführt hat, sagte: du hast Angst und ich will deine Angst verstehen… Doch leider konnte sie nicht ausreden.“

      Das ging mir auch so. Und leider wurde uns nicht berichtet, ob er wiederkam und ihr von seiner Angst gesprochen hat bzw. von dem, was diese Aufforderung in ihm ausgelöst hat. Oder ob das ganze unter den Teppich gekehrt wurde.

      Herr Leyon – (Herr Loyen?), sind das eigentlich zwei verschiedenen Personen? Weiß das jemand? – hat Frau Freimuth leider an zwei wichtigen Stellen abgewürgt, aber das gehört eigentlich unter „Zur Sache“ gepostet.

    • Das hier war der kontrovers aufgenommene Vortrag von Dr. Klinghardt. (Leider fast 3 1/2 Stunden lang, daher direkt zur Stelle verlinkt, wo er auf Traumata zu sprechen kommt. Das ist zwar immer wieder der Fall, aber hier zum ersten Mal innerhalb dieses Vortrages):

      https://youtu.be/pVr5PywldOA?t=574

    • Diese Verlinkung hätte eigentlich nach weiter unten gehört und erscheint hier ziemlich unvermittelt.

  4. Sehr geehrter Herr Lenz,
    es ist doch nicht so, dass ich Spaß daran habe Professor Ruppert zu kritisieren. Aber ich sehe das als meine Pflicht, so wie Ken Jebsen, das als seine Pflicht sieht, Dinge aufzuzeigen, die das Volk zu dummen Lämmern machen.
    Man kann sich darüber streiten, ob das breite Volk (Lämmer) tatsächlich die katastrophale Entwicklung der Welt durch seine Dummheit verursacht. Und ob überhaupt politisch korrekt sei, die große Mehrheit der Menschen, als schweigende dumme Lämmer zu bezeichnen, die die Wirklichkeit nicht begreifen, weil sie außer ihres Echokammer – Bewusstseins nichts kennen.
    Aber das spielt auf diesem Portal keine Rolle, weil KenFm bei den Eliten den Ruf hat zunächst ungefährlich zu sein.
    Aber ich bin der Meinung, dass die Menschen, die KenFm unterstützen und aus den wertvollen Inhalten dieses Portals lernen möchten, vor dem dem Obskurantismus einiger Pseudowissenschaftler beschützt werden sollten. Und ich fühle mich verpflichtet das zu sagen, was ich für Wahrheit halte, Und wenn jemand mir beweisen kann, das ich Schwachsinn erzähle, dann kann ich mich nur freuen, denn ich liebe konstruktive Kritik.
    Also ich finde, dass wir in Zeiten leben in denen wir unsere Sinne und vor allem Verstand schärfen sollen, wenn wir nicht alle wie die schweigende Lämmer enden wollen. Wir sollen acht nehmen vor Pseudowissenschaftler, die ihr Wirken Hokus Pokus Esoterik, Astrologie, Lichternährung aufbauen. Sie wollen aus welchem Grund auch immer, die Anderen in Unwissenheit zu halten, ihr selbstständiges Denken zu verhindern, und sie an Übernatürliches glauben zu lassen. Vielleicht sind sie im Auftrag der Elliten. Wozu vergiften, oder Gewalt oder Kriege. Es reicht den Menschen zum Dummkopf zu indoktrinieren, der alles glaubt, was man in der Echokammer so erzählt.

    Die fundamentalen Behauptungen von Professor Ruppert in seinen Vorträgen sind reine Erfindungen und durch Wissenschaft nicht bestätigt.
    Ich könnte ein ganzes Buch darüber schreiben, was an seiner Rhetorik schwachsinnig ist, aber ich habe gelernt, dass man mit Scharlatanen kaum vernünftige Dialoge machen kann. Natürlich kann ich das Wort „schwachsinnig“ durch das Wort „unwissenschaftlich“ ersetzen, denn dann klänge es so, als ob es nicht gefährlich wäre.

    Aber Schwachsinn ist gefährlich und hochgradig ansteckend. Ein gutes Buch zu diesem Thema „Keine Macht den Doofen“ von Michael Schmid Salomon.
    Vielleicht fragt sich mancher Leser dieses Kommentars: Aber was will Amadeus von dem guten Professor, der hat doch nicht um sonst seinen Titel erworben und außerdem hat er wie er selber versichert auch Erfolge bei seinen Therapien….

    Und ich sage, dass wenn ich etwas nicht nachprüfen kann, kann ich nicht wie ein dummes Lamm behaupten, dass das so stimmt. Das wäre nämlich der bekannte Effekt der Echokammer.
    Ob jemand einen Professor Titel hat oder nicht spielt keine Rolle. Das ist doch klar. Oder? Was wichtig ist, dass man zum Beispiel kein dummes Zeug von einem Bewusstsein eines Menschen redet, dass von Außen in den Menschen hineinspringt, oder das Erlebnisse aus dem Leben des Vater des Kindes mit dem Spermium in die Eizelle injiziert werden. Oder das das „Ich“ schon bei der Geburt da ist, und nur darauf wartet, sich so entwickeln zu können, wie es schon sowieso ist.

    Wie gesagt solches und anderes Schwachsinn ist die Ursache dafür, dass Menschen von Anfang an ablehnen, die wahren Ursachen des menschlichen Verhaltens erforschen zu wollen. Dadurch sind sie unfähig aus ihrer, ihnen aufgezwungenen Rolle des schweigenden dummen Lamms auszubrechen. Sie glauben nämlich, dass das gut so ist, wie es ist, und sie sowieso nichts daran ändern können, weil sie schon vor der Geburt ein dummes Lamm waren.

    • Entschuldigung Amadeus, doch Sie haben wirkich überhaupt keine Ahnung, wie sich erlebte Traumata auf die Psyche eines Menschen auswirken.
      Und selbstverständlich ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass sich Traumata „vererben“:
      https://www.aerzteblatt.de/archiv/128386/Transgenerationale-Traumatisierung-Den-Teufelskreis-durchbrechen

      Sicherlich ist das Äerzteblatt auch nur von Scharlartanen, Esoterikern, Lichternäherern u.u.u. geschrieben.
      Und hier verlinke ich Ihnen noch eine Doku: https://www.youtube.com/watch?v=4OxHiuNG8mY

      Sie sollten mehr Zeit und Energie in die Recherche stecken, als hier seitenweise Verunglimpfungen von sich zu geben.
      Leider machen Sie sich immer unglaubwürdiger.

    • Liebe Mamomi,
      kennen Sie die Arbeiten von Dr. Dietrich Klinghardt zur Epigenetik? Ich erinnere mich noch, daß Sie damals, als es im Zuge von Prof. Werlhof’s Statement um Geoengineering ging, über Herrn Klinghardt eine recht negative Meinung hatten. Zumindest zu dem, was Sie in einem Video von ihm sahen, wo in der ersten Reihe der Zuschauer Ehepaar Hellinger saß. Vermutlich konnten Sie mit der von ihm erforschten und ausgeübten Psychokinesiologie damals nichts anfangen? So hat eben jeder von uns seine Verständnisgrenzen, die sich, bei gutem Willen und ständig sich erweiterndem Bewußtsein, so nach und nach auflösen. Die Betonung liegt auf ‚gutem Willen‘, den ich bei mindestens einer Person auf dieser Seite nicht finden kann; sogar eher das Gegenteil davon.
      Falls Sie Ihr Interesse hier durch kurzen Kommentar signalisieren, würde ich gern für Sie und die Mitleser ein aussagekräftiges Zitat aus dem „Lehrbuch der Psychokinesiologie“, das bei mir im Regal steht, abtippen.

    • Liebe Viveka,
      ja, ich kenne Dr. Dietrich Klinkhardt, doch ich persönlich kann mehr mit Peter Spork anfangen: https://www.youtube.com/watch?v=ZL3HYr0Ulgg und hier noch ein Vortrag von Peter von ihm: https://www.youtube.com/watch?v=odyprgjPck8

      Jetzt muss ich nicht unbedingt messen lassen, ob es meinen Klienten mit meiner Arbeit besser geht und ob sie dadurch neue Handlungsoptionen zur Verfügung haben, schließlich ist das ja sichtbar und fühlbar, wenn sich innerlich und auch äußerlich etwas verändert 😉

    • Sehe ich auch so, wir Menschen und das Lebendige werden schon viel zu sehr auf Matritzen und Skalen übertragen. Allerdings ist das doch nur ein winzig kleiner Ausschnitt dessen, was Klinghardt hier präsentiert.
      Wie kann man ausgerechnet darauf den Focus legen, wenn jemand und seine Arbeit abgelehnt wird?
      Mein Biotensor hilft mir, zu veräußerlichen, was ich sowieso schon weiß im Kontakt mit beispielsweise Lebensmitteln, Homöopathika, Schlafplatz, Fragen jeglicher Art.

      John Diamond: „Der Körper lügt nicht“

      Spork, danke für den Hinweis, werde ich mir noch anhören.

      Ich fasse zusammen, was ich abzutippen vorhatte:

      Eine schulmedizinische Forschergruppe hatte vor, zu widerlegen, daß die Psyche des Menschen und deren Traumatisierungen Einfluß auf die Wiederherstellung nach Operationen haben soll.
      Sie bewiesen, entgegen ihrer Absicht, genau das Gegenteil.
      🙂

    • Viveka
      das ist ein dummes Geschwätz zu denken, dass dr, Klinghardt ein ehrenwerter Psychotherapeut sei. Er ist auch ein Scharlatan und ihm wurde sogar seine Aprobation entzogen.

      Hier eine Rezension auf Amazon von seinem Buch:
      Ich habe das Buch in einem Seminar empfohlen bekommen und war von der Materie zuerst fasziniert. Nach bestellen des Buches und Durcharbeiten muss ich schlichtweg vor derart viel Halbwissen und bloßen Tatsachenbehauptungen in aller Form abraten. Dr. Klingehardt postuliert da Dinge, die keiner Realität denn seiner Phantasie entsprechen, noch von irgend einer ordentlich durchgeführten Studie gestützt werden. Der Herr hat seine Approbation aberkannt bekommen und das zu Recht. Halbwissen als den Weg einer alternativen Medizin verkaufen ist gelinde gesagt frech bis missbräuchlich, erreicht es doch oft die Verdrossenen und Hilflosen, die sich in einem undurchsichtigen Medizinsystem nicht aufgehoben fühlen. Dummenfang und Verblendung. Wer sein Geld sinnfrei einsetzen will und/oder seinen Geist mit sinnfreiem Material füttern will, dem sei das Werk wärmstens empfohlen. Alle anderen finden bei psychotherapeutischen Lehrbüchern ihre Antworten 🙂

  5. Es ist wieder einmal erstaunlich, wie sehr sich hier einige, im Besonderen „Amadeus“, sicher sind, dass das alles Scharlatanerie, Esoterik oder sonst was sei. Am besten, man überdenke die Professur von Franz Rupert. Dann wird mit haarsträubender, angeblichen Wissenschaft gekontert. In der Medizin gibt es einen Spruch: Was hilft ist gut! Ich bin bin ziemlich deutlich davon überzeugt, dass die Kritik an Rupert hier nur wegen eigener seelischen Störungen vorgebracht wird. Meine Erfahrungen mit psychischen Veröffentlichungen und Veröffentlichungen anderer Leute, die ebenfalls psychische Themen anbringen, ist ähnlich. Hier wird genau das getan, was Rupert beschreibt.. Und es ist immer so mit denen, die „nur“ an der Person herumkritisieren. Fachlich können sie nichts entgegenbringen. Ihr könnt es ganz schnell falsifizieren. Indem ihr ein Anliegen vorbringt. Das aber traut ihr euch nicht. Warum wohl nicht?

    • Schön, daß sich hier noch jemand einmischt, der ebenfalls mitbekommt, was vor sich ging. Zurückhaltung, gar Bescheidenheit oder Respekt, anderen gegenüber, findet man jedenfalls bei solchen Menschen nicht, Herr Lenz. Ganz zu schweigen von einem Anliegen, das über die Anpreisung des Eigenen hinausgeht.
      Erstaunlich finde ich auch, daß KenFM solche raumgreifenden und alle anderen einfach totschlagenden Platzhirsch-„Argumentierer“ nicht in die Schranken weist. Wer ein bißchen genauer hinschaut, müßte doch imstande sein, zu erkennen, wie unlauter, wie berechnend und wie menschenverachtend hier vorgegangen wurde.

      “ …dass die Kritik an Ruppert hier nur wegen eigener seelischen Störungen vorgebracht wird.“

      Ich fürchte, leider, die wahre Motivation ist noch etwas anders gewichtet. Was aber natürlich keineswegs gegen die seelischen Störungen spricht, die Sie hervorheben.

      Mit einem mindestens dreiseitigen Antwortschreiben dürfte zu rechnen sein.

    • Lieber Rüdiger,

      wir sind in manchen Dingen nicht einer Meinung, aber hier muss ich dir mal beipflichten. 😉
      Ich zitiere dazu Ruppert mal selbst: „Kämpfe nicht mit den Überlebensstrategien der Menschen, weil sie sich dann nur noch mehr radikalisieren. Sie müssen ja überleben und haben nichts anderes gelernt.“

      Ich beschäftige mich auch mit diesen Dingen aus eigenem Interesse, da ich selbst, wie ich heute überzeugt bin, mein ganzes Leben mit einer komplexen PTBS zu kämpfen habe – was aus meiner Kindheit herrührt. Ich denke, dass dieses Konkurrenzsystem uns alle mehr oder minder schwer traumatisiert. Es greift ja bis tief in unser Inneres, in die Familien, die Beziehungsmuster und alles ein. Wir sind im Prinzip alle schwer gestörte Psychos. Kapitailsmus ist eben keine natürliche Lebensform von Menschen. Und wenn jetzt einer sagt, die ist ja in der DDR aufgewachsen, sage ich: Was sind 40 Jahre und außen herum war auch Kapitalismus. Die Eltern meiner Generation waren Kriegskinder und haben uns allen ihr Trauma mitgegeben.

      Und wenn man sich mit Trauma auseinandersetzt, weiß man, dass traumatisierte Menschen eben Überlebensstrategien entwickeln. Dazu gehören Rückzug aus der Realität, Projektionen, Aggressionen, Angstzustände, Abwehrmechanismen, … Geschieht dies kollektiv, verstärkt dies natürlich diese Verhaltensmuster. Es ist ja so, dass diese Verhaltensmuster inzwischen allgemein gesellschaftlich anerkannt sind und als normal gelten. Nun anzuerkennen, dass man traumatisiert ist und entsprechend reagiert, kann m. M. nach erst durch einen langwierigen bewussten Erkenntnisprozess überhaupt geschehen, weil es extrem schmerzhaft ist. Das muss man wollen, und es will in der Regel nur der, der extrem unter dem Zustand leidet. Das ist leider oft nicht der Fall, weil ja „alle so sind“.

      Was man auch in den Kommentaren erlebt, sind extreme und aggressive Abwehrmechanismen, die nicht rational, sondern emotional bedingt sind. Emotional deshalb, weil alleine das „Konkurrenztrauma“ – viele haben weit mehr innerhalb der Familie erlebt – nach meiner Erkenntnis schwere Schädigungen im Selbstwertgefühl zur Folge haben, was zu extremer Kränkbarkeit führt. Das läuft natürlich unbewusst ab. Aber die Menschen tun dann alles, wirklich alles, um nie wieder in ihrem Selbstwert gekränkt zu werden. Und es geschieht ja trotzdem auf vielen Ebenen: Bin ich gut genug im Beruf? Kann ich mit den anderen mithalten? Sehe ich gut genug aus? Bin ich liebenswert? All diese Fragen müssen sich Betroffene – und da können wir ruhig von der gesamten Gesellschaft sprechen – immer wieder beantworten. An ihnen definieren sie ihren Selbstwert. Gegen jeden, der es wagt, diesen infrage zu stellen (so wird es gefühlt), wird sich mit Klauen und Zähnen verteidigt – wie man hier sieht.

      Wir beide hatten auch schon Diskussionen, wo beiderseitig Abwehrmechanismen im Spiel waren. Denn selbst wenn man eigentlich weiß, was abläuft oder zumindest dem sehr nahe ist, ist es immer noch ein weiter Schritt von der Theorie zur Praxis. 😉

      Und das ist auch ein Grund, warum ich glaube, dass es zu spät ist, darauf zu sinnen, die gesamte Gesellschaft psychisch vor einer realen Veränderung verändern zu können. Das Sein bestimmt das Bewusstsein. Wir sind Produkte unseres Seins, und es wird immer nur wenige geben, die das Bewusstsein darüber hinaus bewegen können. Aber wenn das Sein das Bewusstsein bestimmt, müssen die wenigen das Sein verändern. Erst dann kann sich das Bewusstsein der Masse verändern. Verstehste?

      Liebe Grüße! <3

  6. Irlandtraum:

    „Wir leben in einer zunehmend durchkonstruierten Welt, die von Kampf, Wettbewerb, Profit und Isolation bestimmt ist. Die Errungenschaften von Wissenschaft, Technik und Informatik beeinflussen und dominieren uns. Wir glauben, unser Denken sei realistisch, wenn es von Emotionen befreit ist.

    Ich:

    Das Denken ohne Emotionen ist nicht möglich. Jegliches Denken wird per se von Emotionen begleitet. Ein genialer Mathematiker der gerade an einer Formel zur Berechnung der Masse eines schwarzen Lochs konzentriert arbeitet, der einem Beobachter als völlig Emotionslos bei seiner Arbeit erscheint, ist in Wahrheit von seinen Emotionen so besessen, dass er gar nicht merkt, das er schon seit 12 Stunden nichts gegessen hat. Ein Herzchirurg, der gerade eine OP am offenen Herzen macht, scheint emotionslos und konzentriert in seiner Arbeit vertieft zu sein. Tatsächlich aber kann er nur dank seinen positiven Emotionen, sich besonders gut bei seiner Arbeit konzentrieren. Hätte er keinerlei Emotionen bei der OP, wäre er nicht ausreichend selbstsicher sein können, um diese OP erfolgreich durchzuführen. Wenn Sie mir ein Beispiel des Denkens ohne Emotionen geben würde ich mich freuen.

    Irlandtraum:

    Aber Denken ohne Gefühl, so der Psychoanalytiker und Gesellschaftskritiker Arno Gruen, führt in eine Scheinwelt aus Abstraktionen. Es macht uns unfähig, unsere Wirklichkeit unmittelbar und mitfühlend wahrzunehmen. Indem das abstrakte Denken, also das Kognitive, zunehmend das Empathische in uns verdrängt, entfernen wir uns immer weiter von dem Gefühl der Verbundenheit mit dem Leben.“

    Ich:

    Und wenn es wie ich es sagte kein Denken ohne Emotionen geben kann, dann kann diese Behauptung von Arno Gruen wegen falscher Voraussetzung nicht richtig sein. Das Problem ist, dass Menschen neigen seine Mitmenschen aus der Perspektive ihrer eigener Gefühle zu betrachten und zu beurteilen. Wenn wir Jemand sehen, der einem Hungernden die Hilfe versagt und dann mit einem gleichgültigen Gesichtsausdruck seines Weges weiter geht, denken wir er wäre gefühllos und nicht mitfühlend. Das ist aber falsch, denn es könnte sein, dass dieser Mann sehr wohl Gefühle hat, zum Beispiel das Gefühl der Bestätigung, dass dem Hungernden das Recht geschieht, weil er zu faul ist zu arbeiten und ein Gefühl der Zufriedenheit wegen der Bestätigung seiner Überzeugung breitet sich aus.

    Irlandtraum:

    Ein Zitat von Arno Gruen. Bezüglich der Wissenschaft spricht er auch vom reduzierten Bewusstsein in der Wissenschaft.

    Ich:
    Selbstverständlich gibt es ein reduziertes Bewusstsein in der Wissenschaft, denn ein Wissenschaftler muss ja oft bereit sein, sein Wissen, mit dem sein „Ich“ verknüpft ist, zu falsifizieren. Das heißt im Klartext auch, dass er durch die Konzentration an sein Ziel, weniger bis ganz unbewusst sein kann. Übrigens gilt dieser Satz nicht nur für die Wissenschaft. Je mehr Sie sich auf etwas konzentrieren, um so unbewusster sind Sie. Ich persönlich habe mehrmals mein Bewusstsein verloren während ich ein spannendes Buch las. Beziehungsweise war ich im Buch drin.

    Irlandtraum:

    Wie Hirn-Forscher vorgehen-beispielsweise bezüglich der Angst. Danach wird das beobachtet was während der Empfindung von Angst im Gehirn passiert,welche Bereiche aktiv sind und wie sie reagieren. Wenn sie das wissen,meinen sie,man müsse nur die Verbindungen der betreffenden Gehirnareale durch Medikamente unterbrechen,und die Angst ist verschwunden.

    Ich:

    Ja das stimmt, das Gefühl der Angst kann verschwinden, aber nicht unbedingt die Ursache. Die Ursache kann dann mit einer entsprechenden Psychotherapie beseitigt werden.

    Irlandtraum:

    Das was im Gehirn passiert wird von Hirn-Forscher mit der Angst als solche gleichgestellt-dabei wird vollkommen ausgeblendet was die Angst erzeugt und warum der Mensch Angst hat.

    Ich:

    Kein Hirnforscher denkt oder tut so wie Sie hier schreiben. Und wenn, dann ist er kein Hirnforscher sondern Pfuscher.

    Irlandtraum:

    Nur weil man die Schnittstellen im Gehirn ruhig stellt,verschwindet nicht die Angst.

    Ich:

    Doch! Das Gefühl der Angst verschwindet, aber natürlich nicht die Ursache, wie ich schon erwähnt habe. Allerdings wenn die durch die Medikamente ausgeblendete Symptome nicht da sind, kann das Gehirn allein, oder unter Anleitung eines Psychotherapeuten, eine Selbstheilung einleiten.

  7. @Son Snow
    Sie schreiben
    „Naja da ich Ihnen intellektuell nicht gewachsen bin, kann ich halt leider keine literarische Rezenzion mit allen möglichen Stilmitteln und Metaphern, die die Absicht des Autors zum Roman Frankenstein belegen, liefern.
    Daher ein kurzer Satz aus meiner Perspektive: Die ungebändigte Gier nach Machtbarkeit durch Wissenschaft, um den „Gottgleichheitstatus“ welcher über Leben und Tod gebietet, zu erlangen, und als Konsequenz den „Fluch der Bösen Tat“ entfacht.
    Nun, es ist einem jeden überlassen mit welcher Figur aus einem Roman dieser sich identifiziert und sympathisiert.
    Aber für mich gesehen tuen sich Abgründe auf, wenn einer eine Kreatur aus zusammengeschusterten Leichenteilen als gleichwertigen „Mensch“ sieht und verlangt, dass die Gesellschaft diesen Taboobruch mit Liebe und Zuneigung anerkennt.
    Das ist dann ein Alarmzeichen für eine Traumatherapie.“
    Meine Antwort:
    Sie bevorzugen wohl eine beliebige Interpretation dessen, was man sagt, oder schreibt. Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass gerade dieses Persönlichkeitsmerkmal bei Menschen zum unendlichen Leid in der Welt führt und geführt hat. Das sollen Sie bedenken. Wie sollen sich die Menschen in der Welt verstehen und versöhnen, wenn sie einander vorbei reden. Sprache sollte präzise sein, um Missverständnisse zu vermeiden. Die Uneindeutigkeit der Sprache ist ein sicheres Zeichen für die Uneindeutigkeit des Geistes.
    Zum Beispiel Alias. Man kann nur dann verstehen, was der Mann redet, wenn man aus opportunen Gründen grundsätzlich und ohne zu hinterfragen dem zustimmt, was er sagt. Psychologisch gesehen ist das ein bekanntes Phänomen, das die Gruppenzugehörigkeit(seine) festigt. In einem seiner Kommentare nimmt er Sie, den Irlandtraum, Mamomi und den Altpeter wie ein Rechtsanwalt in Schutz vor meinen schrecklichen Angriffen und hat nicht mal genug Grips um mir direkt zu sagen, was er meint.
    Aber zurück zu Ihrem Satz:
    Fällt Ihnen nicht auf, dass der Satz: „Die ungebändigte Gier nach Machtbarkeit durch Wissenschaft, um den „Gottgleichheitstatus“ welcher über Leben und Tod gebietet, zu erlangen, und als Konsequenz den „Fluch der Bösen Tat“ entfacht.“ Unsinn ist?
    Von welchem „Gottgleichheitsstatus“ reden Sie? Wer hat Ihnen sowas eingetrichtert? Und was ist das „Fluch der Bösen Tat“?

    Der junge Mann Viktor aus dem Buch Frankenstein hat eine freie und ungezwungene Kindheit gehabt, um sich geistig frei entfalten zu können. Deshalb frei von jeglicher Indoktrination und unter optimalen Freiheits Bedingungen entwickelte er eine natürliche Neugier und Drang zum Untersuchen dessen, was ihn umgibt. Von Gott hat er nichts gehört und das ist auch gut so. Die Gründe dafür, dass er sich vorgenommen hat den Tod zu besiegen war edel und nicht Wahnsinnig und das Trauma des Todes seiner Mutter trug dazu bei. Er wurde zum Premetheus seiner Zeit und genau wie er konnte er aber nichts erreichen, weil die Zeit dafür noch nicht reif war. Das ist eben der Fluch der großen Geister, dass sie manchmal in der falschen Epoche leben.

    Ihr Satz:
    „Aber für mich gesehen tuen sich Abgründe auf, wenn einer eine Kreatur aus zusammengeschusterten Leichenteilen als gleichwertigen „Mensch“ sieht und verlangt, dass die Gesellschaft diesen Taboobruch mit Liebe und Zuneigung anerkennt.
    Das ist dann ein Alarmzeichen für eine Traumatherapie. „
    Meine Antwort:
    Da sind Sie kein Humanist, wenn Sie so meinen. Was kann ein Mensch dafür, dass er aus Leichenteilen gefertigt wurde? Sie akzeptieren wohl kein Wesen, dass ihrer Vorstellung von einem Wesen nicht entspricht? Für mich wäre es egal, ob jemand so oder so aussieht oder so oder so tut. Jeder Mensch hat das Recht auf Würde. Auch ein Mensch, der aus Leichenteilen gefertigt wurde.
    Man kann ja den Viktor für das Leid dieser Kreatur, die er geschaffen hat verantwortlich machen, das ja. Aber ob man ihn dafür bestraft oder belohnt, hängt nur davon ab, in welcher Gesellschaft/Epoche er lebt. Damals war das ein Tabubruch, was er machte. Heutzutage würde man ihm zumindest einen Nobelpreis zusprechen. Er wäre der reichste Mensch der Welt und vielleicht der erste Unsterbliche auf unserem Planeten. Und das ist die Ironie des Schicksals. Wir brauchen keine Schwachsinnigen Unwissenden und Dogmatiker in der Welt, sondern moderne Prometheuse

    • Du scheinst das Schickal des Prometheus welches ihm wiederfuhr, vergessen zu haben! Noch dazu verkennst du sämtliche versteckten Botschaften der antiken Literatur: Unsterblichkeit ist KEIN Segen, sondern ein Fluch, das einen Menschen zu ewigen Qualen verdammt.
      Und wenn du unbedingt Unsterblichkeit erlangen willst, beschäftigst dich lieber mit den Kulturkreisen die das Phänomen „Reincarnation“ pflegen, anstatt dich der „Wissenschaft der Leichenschändung sowie -fledderei“ zu beschäftigen.

      Wie schon erwähnt, ein im Wahn verfallenener Mensch erkennt sämtliche Widersprüche seines Denkens und Handelns überhaupt nicht, auch dass er sich von seinem natürlichen Selbst sowie der Gesellschaft abgespalten hat, vermag er in seinen Wahnvorstellungen nicht zu bemerken.

    • Sehr geehrte Son Snow
      Ich erinnere mich nicht, dass wir uns duzen. Es ist schon unverschämt von Ihnen und zeigt wie roh Sie sind.
      Welche verwirrte Logik vertreten Sie, dass Sie behaupten, ich hätte das Schicksal des Prometheus vergessen. Aus seiner Bestrafung dafür, dass er gegen den Willen der Götter, den Menschen Feuer brachte, haben Sie schlussfolgert, es sei moralisch verwerflich gegen den Willen der Obrigkeit jemandem zu helfen? Falls das so ist dann zeugt es nicht gerade vom guten Charakter.
      Und warum reden Sie so ein Stoß, dass man sich in der heutigen Zeit nach den versteckten Botschaften der antiken Literatur richten soll. Leben Sie etwa von ihrem Intellekt her auf dem Nieveau des antiken Denkens aus der antiken Literatur?
      Wenn ich Sie wäre, dann wäre für mich wahrscheinlich auch eine Qual und Fluch, unsterblich zu sein, aber so wie ich es bin, und fühle und denke, wäre das für mich unsagbar schön. Sie scheinen im Leben sehr unglücklich und verbittert zu sein, wenn sie Ihr ewiges Leben als Qual empfinden würden.
      Reinkarnation ist nur etwas für Schwachköpfe und hat nichts mit Unsterblichkeit zu tun. Und mit Wissenschaft der Leichenschändung sowie -fledderei beschäftige ich mich nicht. Dass Sie so was ohne Grund und ohne mich zu kennen behaupten, ist auch nicht gerade nett oder klug. Lesen sie das Buch Frankenstein, dann wissen Sie etwas mehr darüber, was ich Ihnen sagen wollte. Insofern sie noch genug Lust am Leben haben, um sich mit sinnvollem Denken zu beschäftigen.

  8. Gern möchte ich einmal auf die politische Dimension des Im Interview Besprochenen hinweisen. Denn die hohe menschliche Anfälligkeit für Traumatisierungen in den ersten Lebensmonaten ist gleichzeitig ein Einfallstor für gesellschaftlich-politische Prögungen. In dem Sinne, dass eine früh erfahrene Situation gesellschaftlichen Drucks (wie z.B. erwähnt Ablehnung der Schwangerschaft, Ausgrenzung der Mutter, Entzug der finanziellen Lebensgrundlage uvm.) die Leidtragenden in der Folge zum Ausblenden eben dieser gesellschaftlich-politischen Konditionierung bringt und diese dadurch unbehindert immer weiter ihr Unwesen treiben kann. Weil nur wenige bereit sind, ihre Verletzungen anzuschauen und zu heilen (s. auch einige Kommentare hier) und dadurch in die Lage kommen, die Realität wieder als Realität zu sehen.

    • Hallo,liebe Paleene..
      ich wollte Ihnen noch mitteilen ,aus welcher Quelle das ominöse Zitat von E. Fromm stammt.
      Dabei handelt es sich um ein Buch von Burkhard Bierhoff „Kleines Manifest zur kritisch- humanistischen Erziehung ,Pädagogik nach Fromm.“
      Vielleicht wissen Sie es ohnehin schon…
      Viele Grüße.

      P. S. Was Sie hier ansprechen verstehe ich und ist wichtig.Kenne ich auch als Identifizierung mit dem Aggressor…

  9. Hallo Mamomi

    …alles was noch nicht erklärbar ist, einfach abwerten und in den Bereich der „Scharlatanerie“ einordnen.

    Schauen Sie. Wenn jemand mir sagt es gebe einen SpaghettiMonster, der um die Erde kreist, dann würde ich nichts sagen dafür aber denken, dass er einen Knall hat. Wenn dieser Jemand aber Vorträge über das Spaghettimonster und seine Einwirkung auf das Schicksal des Menschen halten würde und die Dummheit der Menschen ausnutzte, um daraus Profit zu schlagen, dann würde ich schon sagen, dass er ein Scharlatan ist.

    Es gibt Dinge, die nicht erklärbar sind, weil wir keine entsprechenden Werkzeuge haben, um sie zu erforschen. Zum Beispiel der Krebs, der logischerweise uns nur deshalb existiert, weil wir noch keine entsprechenden Werkzeuge besitzen, um ihn zu besiegen. Aber in dem Moment in dem wir die richtigen Werkzeuge zur Verfügung haben, wird der Krebs nicht mehr existent. Das Gleiche gilt für den Tod, der nur deshalb existiert, weil wir noch nicht so weit sind ihn besiegen zu können. Was wir jetzt dafür tun ist Guerillakrieg und es bedarf einer regulären Armee von Wissenschaftler um ihn zu besiegen. Stattdessen investieren wir Milliarden von Euros für die Produktion von Smartphones, welche unsere Kinder noch dümmer und gefügiger gegenüber der Eliten machen. Dabei sind die Eliten selber Opfer ihrer eigener Dummheit, weil sie statt ihre Energie und Gier, für Dinge, wie den Kampf gegen den Krebs, oder den Tod zu zu verwenden, Geld sammeln, mit dem sie schließlich sowieso nichts gegen den eigenen Krebstod ausrichten können. Auch der reichste Mensch der Welt Jeff Bezos würde mir alle seine Milliarden gerne geben, wenn er auf dem Sterbebett lege und ich ihm ein Heilmittel anböte, das ihn zurück ins Leben bringen würde. Paradoxerweise während er noch keinen Krebs bekommt, denkt er nicht daran, sich ausreichend zu engagieren, um gegen diese Krankheit zu kämpfen. Wie dumm ist das!

    Aber zurück zum Thema. Es gibt auch Dinge, die nur deshalb nicht erklärbar sind, weil sie in der Realität nicht existieren, wie das Spaghetti Monster, oder Rotköpfchen, oder Werwolf, oder tausende von kleinen und größeren Götter, die seit Jahrtausenden die Geister der hoffnung suchenden Menschen bevölkern.

    Also wir sollen nicht Kartoffeln mit imaginären Kartoffeln vergleichen, also Dinge die deshalb nicht erklärbar sind, weil wir zurzeit keine Werkzeuge dazu haben, mit Dingen die deshalb nicht erklärbar sind, weil sie nur in unserer Imagination existieren.

    Auf die anderen Ihrer Fragen kann ich Ich Ihnen aus Zeitgründen später antworten

    Liebe Grüße

    • Ich habe eine sehr wichtige Frage:
      Kann ein Wissenschaftler der im Auftrag für das „höhere Gut“ noch die Grenzen zwischen Genialität oder Wahnsinn noch unterscheiden?
      Oder
      Wer war das tatsächliche Monster, Viktor Frankenstein oder sein Werk das den Tod überwandt?

    • Gerade ist mir noch eine Frage aufgekommen.
      Hat die Gehirnforschung Studien, Befunde oder Erkenntnisse über Wahnsinn? Was haben die bilgebenden Untersuchungen hervorgebracht?
      Wo ist der im Gehirn zu lokalisieren?

    • Son Snow

      Ihre Frage: „Kann ein Wissenschaftler der im Auftrag für das „höhere Gut“ noch die Grenzen zwischen Genialität oder Wahnsinn noch unterscheiden?“
      Er kann sie unterscheiden, wenn er klug genug ist, und wenn sein Bewusstsein genug stabil ist, um sich gegen das innere Verlangen, schneller als es unter Berücksichtigung eines gesunden Menschenverstandes möglich ist, zu einem „höheren Gut“ kommen zu müssen, währen zu können.

      Nici Lauda sagte einmal: Die Kunst des Autorennens ist es so langsam wie möglich der erste zu sein.

      Und er kann sie nicht unterscheiden, wenn sein Bewusstsein durch die Euphorie und Besessenheit mit der er ans Werk geht irgendwann anfängt wahnsinnig zu werden. Und wenn er dann in diesem Wahn Dinge tut, die vielleicht für die Gesellschaft schädlich sind, muss er gestoppt und therapiert werden. Wenn es geht.:)

      „Wer war das tatsächliche Monster, Viktor Frankenstein oder sein Werk das den Tod überwandt?“

      Keiner von beiden. Das Monster war die Gesellschaft, die dem neugeborenen künstlichen Menschen die grundlegende menschliche Rechte wie Liebe, Anerkennung und Zuneigung verwehrte, nur weil dieser Mensch anders war. Zumindest so habe ich den Film „Frankenstein“ mit Robert de Niro interpretiert.
      Es ist einer der besten Filme über den Menschen und seine außerordentliche Fähigkeit so zu sein wie er dazu manipuliert und konditioniert wird.
      Ein Film voller Gefühle und unendlicher Traurigkeit über das tragische Schicksal eines jeden von uns. Das Hörbuch habe ich mir gerade heruntergeladen und werde demnächst hören. Eine Empfehlung, ein super gutes Buch das mir gerade bei diesem Gespräch in den Sinn kommt ist „Schlafes Bruder“ von Robert Schneider. Ein geniales Werk, auch zum Thema: die Grenze zwischen Genialität und Wahnsinn.

      Ihre Frage:

      „Hat die Gehirnforschung Studien, Befunde oder Erkenntnisse über Wahnsinn? Was haben die bildgebenden Untersuchungen hervorgebracht?

      Natürlich gibt es Erkenntnisse und Befunde über Wahnsinn. Und zwar eine große Menge. Wahnsinn sind Überzeugungen, die unbeirrt verfochten und propagiert werden, obwohl sie einer kritischen Prüfung nicht standhalten. Sie beherrschen das Denken und Fühlen der Betroffenen stark und prägen ihren Alltag. Diese Menschen leisten keinen Widerstand dagegen, im Unterschied zu solchen, die unter Zwangsstörungen leiden. Die bildgebende Untersuchungen zeigen bei diesen Menschen Beeinträchtigungen im mittleren Schläfenlappen Bereich und im präfrontalen Kortex.
      Es gibt auch ein super Buch zu diesem Thema: „ der Gotteswahn“ von Richard Dawkins.

      Für mich persönlich ist nicht schwer durch ein kurzes Gespräch den Wahnsinn bei meinem Gegenüber zu diagnostizieren. Dabei gibt es nicht den „Wahnsinn“, sondern wie beim Licht ein ganzes Spektrum davon. Deshalb ist für manchen Psychiater schwer ein Gutachten darüber zu machen, ob man einen gefährlichen Wahnsinnigen zu einem ungefährlichen schon therapiert hat.

      Liebe Grüße

    • „Auf die anderen Ihrer Fragen kann ich Ich Ihnen aus Zeitgründen später antworten“

      Dr. Oethker bei der seelisch-wissenschaftlichen Beratung, mit jedem Schritt sich selbst verletzend und nicht erkennend, daß ihm keine Fragen gestellt, sondern Denkanregungen und Ausstiegsmöglichkeiten angeboten wurden.

      Troll oder nur ein unglücklicher Hilfsbedürftiger, das ist hier die Frage.
      (GWUP, die Skeptiker, die Ruhrbarone, Psiram u.a. scheinen ihre „Lehrlinge“ immer wieder auf KenFm zu schicken. Oder versuchen sich gar die durch jene mangels intellektuellen Niveaus Abgelehnten hier?)

      son_snow, Ihre subtile Andeutung konnte nicht gehört werden.

      Mamomi, in dubio pro clientem? 😉

      Irlandtraum: Volle Befürwortung von so gut wie allem, was Sie hier geschrieben haben.

      Immer wieder fällt mir auf, wie wehrlos die Wohlwollenden und Mitempfindenden sind, wenn sie zerstörerischen und irregegangenen Geistern begegnen, die ihre Halbbildung, Ignoranz, ja, oft sogar Umnachtung
      auf Wissenschaftliches, vor allem aber auf Psychisches und Spirituelles anwenden.

      Beim auszugsweisen Lesen von unten nach oben kam mir diese Seite völlig zerstört und verstopft vor. Ein bißchen wie ein Kriegsgebiet voller mentaler Bombentrichter, Kadaver, Schlamm, Tod.

      Es treibt sie immer wieder auf Portale wie dieses, die Menschen, die ein tiefinnerlicher Hunger vor sich herjagt. Ein diffuses, unwesenhaftes Ungesättigtsein, das sie aber nicht wirklich benennen können und daher auch nicht heilen. Sie hängen oft mechanistischen Weltbildern an, haben also nie gelernt, sich mit Quellen zu verbinden, die auf allen menschlichen Ebenen sättigend wirken. Man weiß nicht so genau, was sie sich hier abholen wollen und welchen Zweck sie eigentlich verfolgen.
      Bei hochgefahrenem Frühwarnsystem müßte es aber doch eigentlich möglich sein, ihnen nicht auf den Leim zu gehen?

      Lieber Wolfgang Altpeter: Dem Irrwitz gegenüber, der im wissenschaftlichen Deckmantel auftritt und immer nur um sich selber kreist, ohne daß etwas von dem, was andere sagen, zu ihm durchdringt, sind Verweise, meines Erachtens, nicht nur erlaubt, sondern wünschenswert, falls wir ein gesundes Diskussionsniveau aufrechterhalten wollen.

    • Amadeus,
      das Zitat von Niki Lauda gefällt mir. Nun dazu weitere Fragen:
      Bemerkt einer der schon dem Wahn verfallen ist, dass er wahnsinnig ist oder hat er den Geisteszustand eines Frankensteins der die Gesellschaft als Monstrum betrachtet die ihn von seinem „edlen“ Vorhaben abhält? Und ab welcher Quantität sowie Qualität der gesellschaftlichen Zuredung wird er es erst akzeptieren, dass er dem Wahn verfallen ist?
      Wird der Wahnsinnige überhaupt jemals Hilfe akzeptieren, geschweige dass jemand ihn stoppen soll?
      Ist es nicht so, dass die gesamte Literatur von der Antike bis zur Neuzeit dies als Tragödie schildert, nämlich dass nur während des Untergangs des Wahnsinnigen ein kleiner Funke des Vernuftes aufleuchtet?

    • @ Alias

      Ihre Aussage:
      „Das Gehirn und mit ihm der denkende Geist des Menschen glaubt, es/er könne sich aus der erfahrbaren materiellen Wirklichkeit heraus isolieren und über diese erheben; also über sie und über sich selbst gültige Aussagen treffen. Dabei ist es selbst ein Bestandteil dieser Wirklichkeit. Wie ist so etwas möglich?“

      Falsch! Dieser Satz ist Schwachsinn. Diese Interpretation scheint einem irrationalen und die „Wahrheit“ hassenden Mensch entsprungen zu sein, der das gesunde Verhältnis zum Wissen, zugunsten des irrwitzigen Aberglauben aufgegeben hat. Sie haben diese Aussage deshalb so präpariert, damit Sie es leichter haben, sie ins Absurdum zu ziehen, um behaupten zu können, die Wissenschaft irrt sich. Das ist demagogisch und typisch für Wunderheiler und Esoteriker.
      Sie wollen damit festlegen, dass dieser Aussage dem Stand der heutigen Gehirnforschung entspricht, die Sie deshalb so sehr verabscheuen, weil Sie selber das Wissen an sich verabscheuen, wegen zu viel Anstrengung es zu erlagen.

      Damit dieser Satz logisch korrekt und dem tatsächlichen Stand der Forschung entspräche, müsste es heißen: Das Gehirn denkt, wie es denken muss, und alles was es denkt, hängt von seiner unendlich komplexen Bauart und seinem unendlich komplexen Selbstlernprozess während seines Wachstums und Interaktion mit seinem Körper und seiner Umwelt. Dieses Gehirn(Geist) bildet mit Hilfe der Sinne des Körpers und seines Bewusstseins die Welt, in der es sich befindet ab. Es trifft keine gültigen Aussagen über sich selbst, denn sonst müsste es in doppelter Ausführung existieren. Das Gehirn ist ein Ich, und ein Ich kann keine Aussage über das eigene Ich machen. Das wäre doch Blödsinn.
      Das Gehirn trifft also keine gültigen Aussagen über sich, sondern über die Umwelt und über den Körper mit denen er interagiert. Zum Beispiel: Draußen ist kalt, ich muss die Jacke anziehen. Oder: Ich habe Bauchschmerzen, und muss zum Arzt gehen. Natürlich ist das Gehirn der Bestandteil der Wirklichkeit, aber nicht dieser Wirklichkeit, die Sie meinen, sondern der Wirklichkeit, die es selber mithilfe seiner Sinne, in der Interaktion mit der Umwelt, konstruiert hat. So ist es möglich.

      Sehen Sie wie viel Mühe bedarf es, um manchen Schwachsinn zu entpuppen?

      Ihre Aussage:
      „Das Gehirn gehört selbst zu jener empirischen Tatsache, die es selbst erzeugt hat und, in komplizierten Rückkoppelungs- und Wechselwirkungsprozessen, ständig neu erzeugt? Ist das nicht, zum einen, eine logische Unmöglichkeit? Und müßte einen nicht allein dieser Gedanke auf eine irreversible Gefangenschaft in „sich selbst“ aufmerksam machen? „

      Das Gehirn gehört nicht selbst zu jener empirischen Tatsache, es ist selbst die Tatsache, die es selbst erzeugt hat…..

      Und warum soll es Ihrer Meinung nach eine logische Unmöglichkeit sein? Nur weil Sie zu wenig Informationen und Wissen haben, um es verstehen zu können?
      Und natürlich ist es eine irreversible Gefangenschaft in „sich selbst“! Und? Wollen Sie nur deshalb etwas ablehnen, weil Sie es aufgrund fehlendes Wissens nicht verstehen?

      Ihre Aussage:
      „Müßte nicht allein diese Überlegung einen bewußtseinsklaren Menschen auf die Idee bringen, daß es über das Gehirn hinaus noch etwas anderes geben muß? Und daß Bewußtsein nicht eine Ausdünstung, Absonderung oder ein Nebeneffekt chemoelektromagnetischer und hormonoeller Vorgänge auf verschachtelten Nervenbahnen sind, daß Bewußtsein nicht ein Folge und ein Effekt des Gehirns ist, sondern daß es diesem als Ursache vorausgeht? „

      Nein es müßte nicht! Insofern einem nicht schon in de Kindheit die Freude am Lernen und Entdecken zerstört und weg konditioniert wurde.
      Und das Bewusstsein ist nicht, wie Sie es verächtlich nennen eine Ausdünstung, Absonderung oder Nebeneffekt chemomagnetischer und hormoneller Vorgänge. Das Bewusstsein ist eine wunderbare Symphonie des Lebens. Das unglaubliche und atemberaubende Zusammenspiel der Atome das während der Milliarde von Jahren aus den einfachen Bausteinen entstanden ist.

      Als Mozart eins seiner Werke präsentierte glaubte der unwissender Salieri, dass nicht das Genie des Mozarts diese wunderschöne Musik hervorgebracht hat, sondern der Teufel selbst.

    • @ Son Snow
      Sie Fragen.
      „Amadeus,
      das Zitat von Niki Lauda gefällt mir. Nun dazu weitere Fragen:
      Bemerkt einer der schon dem Wahn verfallen ist, dass er wahnsinnig ist oder hat er den Geisteszustand eines Frankensteins der die Gesellschaft als Monstrum betrachtet die ihn von seinem „edlen“ Vorhaben abhält?“

      Sie stellen hier Fragen, die in diesem Zusammenhang völlig unlogisch sind. Ich habe nicht behauptet, wie Sie es mir einzureden versuchen, dass der Frankenstein die Gesellschaft als Monstrum betrachtet, die ihn von seinem „edlen“ Vorhaben abhält! Lesen Sie dazu genau, wie ich es geschrieben habe: Ihre Frage: „Wer war das tatsächliche Monster, Viktor Frankenstein oder sein Werk das den Tod überwandt?“
      Meine Antwort: Keiner von beiden. Das Monster war die Gesellschaft, die dem neugeborenen künstlichen Menschen die grundlegende menschliche Rechte wie Liebe, Anerkennung und Zuneigung verwehrte, nur weil dieser Mensch anders war. Zumindest so habe ich den Film „Frankenstein“ mit Robert de Niro interpretiert.

      Außerdem scheint es mir, dass Sie das Buch nicht gelesen haben, sondern lediglich den alten Film gesehen haben, der die Botschaft aus dem Buch völlig verfälschte und nur Klischees bediente, zu denen offensichtlich Sie gehören.

      Aber klären Sie mich auf. Vielleicht irre ich mich. Ich habe keine Lust dazu, Ihnen Dinge zu erklären, die sie sowieso nicht verstehen können, weil Sie sich mit Ihnen intellektuell nicht auseinandergesetzt haben. Also ich würde Ihnen gerne Ihre Fragen beantworten, wenn Sie diese korrekt stellen. Haben Sie das Buch gelesen? Und worum ging es in diesem Buch ihrer Meinung nach?

    • Naja da ich Ihnen intellektuell nicht gewachsen bin, kann ich halt leider keine literarische Rezenzion mit allen möglichen Stilmitteln und Metaphern, die die Absicht des Autors zum Roman Frankenstein belegen, liefern.
      Daher ein kurzer Satz aus meiner Perspektive: Die ungebändigte Gier nach Machtbarkeit durch Wissenschaft, um den „Gottgleichheitstatus“ welcher über Leben und Tod gebietet, zu erlangen, und als Konsequenz den „Fluch der Bösen Tat“ entfacht.
      Nun, es ist einem jeden überlassen mit welcher Figur aus einem Roman dieser sich identifiziert und sympathisiert.
      Aber für mich gesehen tuen sich Abgründe auf, wenn einer eine Kreatur aus zusammengeschusterten Leichenteilen als gleichwertigen „Mensch“ sieht und verlangt, dass die Gesellschaft diesen Taboobruch mit Liebe und Zuneigung anerkennt.
      Das ist dann ein Alarmzeichen für eine Traumatherapie.

    • O Herje, da hat sich einer freiwillig zu einem Trollen festgelegt. Ob er das in seiner kindlichen Wut noch überlebt? Ich sehe ihn schon, wie er sich auf den Boden schmeißt, und heult, weil man ihm die Wahrheit sagt die er nicht mag.
      KenFm müsse jetzt wie er sich wünsche, wegen seiner gekränkten Seele statt Gespräche mit klugen Köpfen, ein Immunsystem entwickeln, um das gekränkte traumatisierte Baby in der Zukunft vor jeglichen Zerstörern und von ihren alles verseuchenden Giften zu schützen. Am besten mit Höllenfeuer, und zwar unbedingt flächendeckend, wie er sagt. Ob er schon diesen Wunsch direkt dem Ken Jebsen geäußert hat?

    • also wirklich! Es ist mir eine Ehre zu erfahren, Sie halten mich für einen Profi, der auf diese Weise sein Lebensunterhalt bestreitet. 🙂
      Sie sind verwirrt in Ihrem wahnsinnigen Kampf, gegen die Vernunft und Wissenschaft. Sie nennen es materialistischen Pragmatismus aber es ist nicht anderes als erweitertes Bewusstsein durch Erfahrung des Wissens. Hören Sie auf Pilze zu rauchen, bevor Sie hier was schreiben. Öffnen Sie sich und versuchen die Welt aus der Perspektive des gesunden Menschenverstandes zu verstehen und ich aus der Perspektive halluzinogener Pilze.
      Dieses Portal sollte dazu da sein um Wahrheit über das Leben, Politik und Soziales zu erfahren und zu Teilen und nicht wie Sie gerne möchten ein Tummelplatz für Esoteriker, Scharlatane und Wahnsinnige, die hier ihre Minderwertigkeitskomplexe gegenseitig therapieren wollen.
      Da ich sehr wohl emphatisch bin tut mir sehr Leid, dass Sie so viele Probleme mit sich haben und bin trotzdem bereit Ihnen zu helfen. Da müssen Sie aber mitmachen.

    • Mir ging es um Verständnis-sie reden vom Zerstörer…Ich weiß doch,Alias,sie spielen hier auch eine zwielichtige Rolle.Mit ihnen wollte ich mich nicht mehr unterhalten.
      ….die Wessis können nicht verstehen und zwischen den Zeilen lesen…
      Sorry,ist nicht so ernst gemeint.

    • Mit „schlecht gefühlt“ habe ich nicht mein eigenes Mitleid gemeint,sondern meine Rechthaberei gegenüber Amadeus,Alias.
      Nachdem ich den Text von Mamomi irgendwie verstanden habe…
      Wir sollten uns alle verstehen,da ich glaube,dass die Welt in ein besseres Zeitalter eintritt..
      Ich bin sehr zuversichtlich…

    • Irlandtraum
      🙂 Ich würde mich freuen, wenn wir einen offenen und lockeren intellektuellen Austausch machen. Ich bin ja durch und durch ein Humanist und Visionär für ein besseres Leben. Und ich bin auch kein Materialist und auch kein Atheist, wie Richard Dawkins oder Michael Schmidt Salomon. Ich mag diese Menschen zwar sehr, aber ich bin zu vernünftig zu behaupten es gebe kein Gott. Stattdessen ist dies für mich kein Thema. Man sollte jedem seine Hoffnung lassen zu der auch die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod gehört. Aber man sollte nicht missionieren, denn man ist dann automatisch ein Handlange der Eliten. Glaube sollte am besten aus unserem Vokabular verschwinden, weil die Menschen deswegen zu viel leiden und litten. Lieber stattdessen die Wörter Hoffnung und Vertrauen benutzen. Ich möchte nur dass die Welt angesichts so viel Ungerechtigkeit und Dummheit in der Welt glücklicher wird. Dazu gehört, dass die Menschen lernen, mit mit dem Wissen sich zu befreunden. Ich versuche gegen die Unverschämtheit der Eliten vorzugehen , die das Volk versuchen intellektuell so zu verkrüppeln, damit es nicht wagt an ihre so wichtige Rolle zu zweifeln. Wie arrogant die Milliardäre denken und sich verhalten, gibt mir die Überzeugung, dass ein echter Humanist niemals ein Milliardär sein könnte. Nicht deshalb weil er zu wenig intelligent dafür wäre, sondern deshalb, weil er mit dem Wissen und Gewissen nicht zurecht käme, mit jeder Milliarde, die er für sich beansprucht für ein unsägliches Leid in der Welt beiträgt.
      Wir müssen den Demagogen und Prinzen der Dummheit die Stirn bieten und gegen sie mit allen Mitteln der Vernunft kämpfen, damit unsere Kinder nicht in einer Matrix leben müssen, die wir ihnen hinterlassen.

  10. Sehr geehrter Irlandtraum

    bitte versuchen Sie die Dinge im Leben sich etwas genauer anzuschauen und überdenken. Sie fragen!

    „Wie könnte ein Gehirnforscher das leisten, was ein Psychoanalytiker tut?

    Ohne Sie zu beleidigen muss ich feststellen, dass diese Frage keine logische Frage ist und deshalb nicht beantwortet werden kann.

    Aber man kann sie trotzdem beantworten, wenn man weiß, was sie sich dabei gedacht haben, als Sie die Frage stellten.

    Also der Gehirnforscher könnte sehr wohl das leisten, was ein Psychoanalytiker tut, wenn er außer, dass er Gehirnforscher ist, auch ein Psychoanalytiker ist. Wie zum Beispiel Eugen Drewermann und Co. In den Zeiten von Erich Fromm, oder Sigmund Freud reichte ganz wenig Wissen, um sich mit der menschlichen Seele erfolgreich zu beschäftigen. Es reichte das Studium, etwas Intelligenz und guter Marketing.
    Heutzutage braucht man viel mehr als das.

    Ein Psychoanalytiker der kein Gehirnforscher ist, ist wie Jemand, der in einem dunklen Zimmer nach etwas sucht, was er nur dann finden kann, wenn er das Licht einschaltet, der aber gleichzeitig zu dumm ist, zu begreifen, dass es einen Lichtschalter in diesem Zimmer gibt.

    Der ist als Psychoanalytiker ein Narr der behauptet, er könne guter Psychoanalytiker sein, ohne genau wie möglich zu wissen, wie das Gehirn funktioniert. Denn wie Manfred Spitzer sagt: Wir haben kein Gehirn! Wir sind das Gehirn!

    Und die nächste Ihrer Fragen:

    „Stellen diese Leiden sich dar im Gehirn,so dass der Gehirnforscher da helfen kann?Kappt er eine Verbindung im Gehirn?“

    Auch diese Frage ist leider unlogisch und durch das Unwissen(nicht an Sie gedacht, sondern allgemein) über den Stand der Wissenschaft determiniert.
    Denn erstens selbstverständlich, dass ein Gehirnforscher mit Hilfe des Bildgebenden Verfahren diese Leiden feststellen kann. Allerdings in Verbindung mit einem ausführlichen Gespräch mit dem Patienten.

    Und zweitens kann Gehirnforscher nicht die Arbeit eines guten Psychoanalytiker übernehmen, um das Leiden des Patienten auf Dauer zu mildern. Es sei, er ist gleichzeitig ein Psychotherapeut, was auch sicherlich vorkommt.

    Die besten Ergebnisse bei der Psychotherapie liefert immer eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Gehirnforschung, und anderen Zweigen der Humanmedizin unter der Leitung eines fähigen Psychotherapeuten.

    Und die nächste ihrer Frage die leider ebenfalls unlogisch:

    „Was kann ein Gehirnforscher tun, wenn er einen Menschen vor sich hat mit beispielsweise einem Waschzwang?

    Wieso sollte um Gottes Willen ein Gehirnforscher einen Menschen mit Waschzwang behandeln? Er schickt ihn zu seinem Gehirnforscherkollegen, der eine Ausbildung und Zulassung als Psychotherapeut hat. Und die beiden arbeiten zusammen, um die bestmögliche Erfolge zu garantieren.
    Sie glauben wohl nicht Irlandtraum, was heutzutage dank der bildgebenden Verfahren alles möglich ist.

    Oder aber behandelt er selber diesen Menschen mit Waschzwang, wenn er selber eine Zulassung als Psychoanalytiker hat.

    Oder aber schickt er den Menschen zum Eugen Drewermann, vorausgesetzt dieser freie Termine in seinem Kalender hat.

    Sie müssen lieber Irlandtraum die Art und Weise, wie sie Denken neu justieren und lernen, wie man denkt, ohne möglichst wenig Fehler dabei zu machen.

    Ich kann leider nicht alle ihrer Fragen beantworten, weil sie aus gleichen Gründen, wie die vorherigen nicht logisch sind und ich würde mich ständig wiederholen müssen.

    Aber Ihre letzte Frage, die Sie an mich gestellt haben kann ich Ihnen beantworten.

    „Wie bildet sich Liebe im Gehirn ab?“

    An der Liebe ist das Belohnungssystem und die Körpereigenen Drogen(Endorphine) beteiligt.
    Man nimmt den zukünftigen Partner mit allen Sinnen wahr. Z.B
    Augen: Jede Mensch hat bestimmte Vorlieben, wie sein zukünftiger Partner ausschauen soll
    Verhalten: Jeder Mensch hat bestimmte Vorlieben, wie sein zukünftiger Partner sich verhalten soll.
    Kognition: Jeder Mensch hat eine bestimmte Wahrnehmung von der Welt und diese soll möglichst kohärent zu der Wahrnehmung des zukünftigen Partners sein
    Nase: …. und eine bestimmte Vorstellung wie er riechen soll.

    Wenn es zum Kontakt zwischen zwei potenziell Liebe suchenden kommt dann werden die jeweiligen Merkmale des zukünftigen Partners mit eigenen Vorstellungen konfrontiert und das Lustzentrum(Belohnungszentrum) wird aktiviert. Es werden verschiedene Hormone ausgeschüttet, die bewirken, dass der andere, einem sehr schön, lieb und nett erscheint.
    Dann kommt der Andere ins Spiel. Wenn er oder sie die Begeisterung zu seiner Person nicht erwidert, dann wird die Produktion der Glückshormone gedrosselt, oder sogar ganz gestoppt. Die Beziehung oder Liebe kann sich nicht weiterentwickeln.

    Übrigens: Die Liebe der Mutter zum Kind kann nur dank der körpereigenen Drogen vor allem dank des Oxitocins sich entwickeln. Fehlen diese, aus welchem Grund auch immer, zum Beispiel, weil die Mutter psychisch schwer traumatisiert ist, lehnt die Mutter das Kind ab. Die Liebe kann sich nicht entwickeln.

    Trotzdem ist die Liebe das schönste und größte, was ich mir vorstellen kann. Ohne Liebe könnte ich persönlich nicht existieren. Das Leben hätte für mich keinen Sinn.
    Das man weiß wie die Liebe funktioniert bedeutet das nicht automatisch, dass man etwas von ihrer Schönheit verliert. Im Gegenteil.
    Auch wenn man weiß wie Sex funktioniert schadet das nicht der Begeisterung davon.
    Kein Mensch macht sich Gedanken darüber, wie die Liebe funktioniert, wenn er dabei ist, sich selbst zu verlieben, denn die Kraft der körpereigenen Drogen ist stärker als die Vernunft. Deshalb ändert das Wissen über Liebe, Sex, die Natur, Kosmos oder Evolution nichts an der überwältigenden Schönheit dieser Phänomene.

    Liebe Grüße

    • Betreff Liebe:

      Ich gebe Ihnen Recht, wenn sie in Bezug auf Liebe auch von verschiedenen sensorischen Eindrücken im Zusammenhang mit dem Belohnungssystem reden. Das hat ja auch im weitesten Sinne etwas mit genetischer Kompatibilität zu tun, worauf wir an dieser Stelle nicht weiter einzugehen brauchen.

      Ich weigere mich aber zu glauben, dass sich Liebe auf ausschließlich den Mix dieser Eindrücke im Gehirn, welche man gegebenenfalls auch sichtbar machen kann, reduzieren lässt.

      Ich bin davon deshalb überzeugt, weil wenn ich meine eigenen Gedanken und Gefühle dazu befragen und erforsche, dann wird mir aufgrund der verschiedenartigen Bilder, Gedanken, Eindrücke sowie Gefühle klar, dass dem sensorisch zu verortendem “Basisprogramm” etwas ungeheuer diffiziles und komplexeres übergeordnet ist.

      Welches letztendlich viel tiefgründiger und breiter prägt, was Liebe für uns bedeutet bzw. zu wem und was wir Liebe empfinden. Vor allem unter dem Aspekt betrachtet, dass Liebe in dem Sinne ja nicht nur auf einen Partner bzw Sexualpartner beschränkt ist. Sondern weit darüber hinausgeht und sich ja auch in abstrakten Definitionen wie Liebe zur Menschheit, anderen Lebewesen oder auch Sachen wiederfinden kann.

  11. Wie könnte ein Gehirnforscher das leisten,was ein Psychoanalytiker tut?
    Ich möchte nicht die Arbeit der Hirnforschung abwerten,nur ausdrücken,dass es hier um zwei verschiedene Dinge geht.

    Ein Psychoanalytiker versucht Menschen zu helfen,die an Neurosen leiden,die sich nicht befreien können aus der Umarmung ihrer Eltern oder die nur in masochistisch-sadistischen Beziehungen leben können.
    Stellen diese Leiden sich dar im Gehirn,so dass der Gehirnforscher da helfen kann?Kappt er eine Verbindung im Gehirn?

    Was kann ein Gehirnforscher tun ,wenn er einen Menschen vor sich hat mit beispielsweise einem Waschzwang?
    Der Psychoanalytiker versucht dem Menschen zu helfen ,indem er sich in ihn hineinversetzt und den Patienten selbst dahin bringt ,zu verstehen,woran er leidet.

    Was kann ein Gehirnforscher tun,wenn ein Mensch zu ihm kommt, der darunter leidet ständig arbeiten zu müssen ,ohne Pause. Er tut das nicht aus Lust,sondern aus einem Zwang heraus.
    Der Psychoanalytiker wird verstehen,dass der Patient ständig arbeitet,um vor etwas zu flüchten. Das wird er versuchen,dem Patienten zu vermitteln.
    Aber wie kann der Gehirnforscher helfen?

    Was kann der Gehirnforscher tun,wenn ein Mensch zu ihm kommt,der unter starken Minderwertigkeitsgefühlen leidet?

    Was kann der Gehirnforscher tun,wenn ein Mensch zu ihm kommt,der seinen Narzißmus nicht überwinden kann und daher nicht lieben kann.

    Sage Amadeus,wie kann der Gehirnforscher diesen Menschen helfen?Wie bildet sich Liebe im Gehirn ab?
    Wie bildet sich Glauben,wie bildet sich Angst im Gehirn ab ?

    • Wie bilden sich Liebe, Angst, Glauben im Gehirn ab?
      Sehr gut.
      Eine diplomatisch formulierte Anregung, die „Wirklichkeit“ des Gehirns und die an jene gekoppelten hormonellen Körpererscheinungen als Phänomene aus zweiter Hand zu verstehen.
      (Liebe existiert per se und ist nicht die Folge, sondern die Ursache hormoneller Ausschüttungen.)

      Daß also feinelektrische Erregungspotentiale, die durch ein Netzwerk aus Dendriten, Neuriten und Synapsen huschen, lediglich der Schatten von Vorgängen innerhalb des menschlichen Bewußtseins sind; Begleiterscheinungen derselben und nicht etwa deren Ursache.

      Das Gehirn und mit ihm der denkende Geist des Menschen glaubt, es/er könne sich aus der erfahrbaren materiellen Wirklichkeit heraus isolieren und über diese erheben; also über sie und über sich selbst gültige Aussagen treffen. Dabei ist es selbst ein Bestandteil dieser Wirklichkeit. Wie ist so etwas möglich?
      Das Gehirn gehört selbst zu jener empirischen Tatsache, die es selbst erzeugt hat und, in komplizierten Rückkoppelungs- und Wechselwirkungsprozessen, ständig neu erzeugt? Ist das nicht, zum einen, eine logische Unmöglichkeit? Und müßte einen nicht allein dieser Gedanke auf eine irreversible Gefangenschaft in „sich selbst“ aufmerksam machen?
      Müßte nicht allein diese Überlegung einen bewußtseinsklaren Menschen auf die Idee bringen, daß es über das Gehirn hinaus noch etwas anderes geben muß? Und daß Bewußtsein nicht eine Ausdünstung, Absonderung oder ein Nebeneffekt chemoelektromagnetischer und hormonoeller Vorgänge auf verschachtelten Nervenbahnen sind, daß Bewußtsein nicht ein Folge und ein Effekt des Gehirns ist, sondern daß es diesem als Ursache vorausgeht?

      Die materialistische Wissenschaft tut sich mit der Existenz des reinen Geistes, der aller Erfahrung ursächlich vorausgeht, noch schwer. Sie weiß nicht, daß sie bei allem, was sie tut, immer nur sich selbst erforscht, ihre eigenen, irgendwann gefaßten Vorannahmen tautologisch perpetuiert und die Blase ihrer illusorischen Realität ohne Hilfe des Transzendenten nicht verlassen kann.

      Anregung: Rupert Sheldrake, der Wissenschaftswahn

      Warum konnte die Gehirnforschung, trotz hundert Jahre andauernden, angestrengten Forschens und Messens und Untersuchens bis zum heutigen Tag nicht so etwas wie Erinnerungsspuren im Gedächtnis nachweisen?
      Warum kommt sie, trotz dieser Tatsache, nicht auf den Gedanken, daß diese Spuren ganz woanders abgelegt sind?

      Goethe:
      „Daran erkenn ich den gelehrten Herrn!
      Was ihr nicht tastet, steht euch meilenfern:
      Was ihr nicht faßt, das fehlt euch ganz und gar!
      Was ihr nicht rechnet, glaubt ihr, sei nicht wahr;
      Was ihr nicht wägt, hat für euch kein Gewicht:
      Was ihr nicht münzt, das, meint ihr, gelte nicht.“

    • Ergänzung: Wie ist so etwas möglich?
      Wie ist so etwas möglich, ohne die Existenz eines Bewußtseins, das auch ohne das Gehirn, also vor dem Gehirn und jenseits des Gehirns existiert?
      Antwort: Es ist gar nicht möglich.
      Die Schlange beißt sich in den Schwanz und führt ihren begrenzten Erscheinungszirkel ad absurdum.

  12. An Irlandtraum

    Mit Verlaub aber Erich Fromm lebte in einer Zeit in der man fast nichts über das Gehirn wusste. Deshalb musste er, wie die Steinzeitmenschen statt etwas zu wissen, an Mythen und Märchen glauben.
    Es stimmt zwar, dass wie Sie sagen der Mensch nicht als leeres Gefäß geboren wird, aber es stimmt nicht, dass sich in diesem Gefäß irgendwelche Seele oder andere Identität oder ein „ich“, wie ein Parasit während der Geburt einnistet, das dann sofort in Verbindung mit Universum und Gott tritt. Lesen Sie ein paar gute Bücher aus der Gehirnforschung zum Beispiel von Professor Gerhard Roth, oder Manfred Spitzer, dann wissen Sie was ich meine.
    Das menschliche Gehirn ist kein leeres Gefäß bei der Geburt aber er ist nicht mit dem Schwachsinn ausgestattet, den Sie und Professor Ruppert meinen. Schon in der pränatalen Phase wird sein Aufbau zum Teil vorbestimmt, und beeinflusst zum Teil seine weitere Entwicklung nach der Geburt.
    Die Entwicklung des Gehirns des Embryos im Mutterleib folgt einem strikten Bauplan des sich im Embryo befindenden DNA. Also jedes Gehirn des Neugeborenen ist wegen dieses Bauplans einzigartig. Das bedeutet aber nicht, dass es große Unterschiede sind. Im Gegenteil. Im Laufe der Evolution wurden diejenige Gehirne, die zu stark mutierten unfähig zu überleben. Deshalb ist fast jedes Gehirn bei den 7 Milliarden Menschen fast mit den gleichen Potenzialen ausgestattet.
    Also kein leeres Gefäß, sondern eher ein Computer mit der fast fertigen Hardware. Diese von der DNA vorbestimmte Hardware kann in der pränatalen Phase entweder positiv oder negativ beeinflusst, oder sogar dauerhaft geschädigt werden, so dass wir uns nach der Geburt oft die Frage stellen, warum ist das Kind so oder so, warum schreit es ständig, oder immer schläft.
    Mit welcher Software also Umfeld man dieses Gehirn programmiert, so wird seine Hardware in jede mögliche Richtung sich positiv erweitern, aufgebaut oder bei falscher Programmierung(Umwelt) verkümmert sie, oder sogar gar zerstört wird.

    Erich Fromm wusste davon nichts, und Sie auch nicht, deshalb erzählen sie diese haarsträubende Schauermärchen über irgendwelche Geister, Götter, Kobolde und anderen esoterischen Schwachsinn, der nichts mit dem heutigen Wissen und der Verantwortung für die kommende Generationen zu tun haben.

    Nichts ist heute geheimnisvoll genug, dass kluge Menschen es nicht wüssten wie das funktioniert. Mit Ausnahme der Frage vielleicht ob das Universum schon immer da war, oder aus dem Nicht entstanden ist.
    Mit Gott hat das aber nichts aber auch gar nichts zu tun.

    • Hallo Amadeus,
      was Sie beschreiben ist vollkommen korrekt. Ihre Kritik an den Aussagen von Franz ist für mich daher nicht wirklich nachvollziehbar. Kennen Sie die Epigenetik? Wenn nicht, wäre es für Sie vielleicht spannend, sich mit diesem Thema zu befassen?
      Es ist noch nicht lange her, da wusste niemand etwas von der transgenerationalen Weitergabe von Traumata. Inzwischen konnten Beweise erbracht werden aus der Hirnforschung und der Genforschung – doch entdeckt wurde das von mutigen Psychotherapeuten, die anfangs verlacht wurden.

      Ich schildere Ihnen ein Beispiel aus meiner Praxis: Eine Klientin hatte solange sie denken konnte, wahnsinnige Angst vor Feuer – dass ihr Haus abbrennet, das sie im Feuer umkommen könnte. Dafür hatte sie keine Erklärung, weil sie in ihrer Biografie keine Erinnerung hatte, jemals mit gefährlichem Feuer in Berührung gekommen zu sein. Sie wollte klären, woher diese Angst kommt. In dem Anliegen sagte eine Stellvertreterin völlig aufgelöst: alles brennt, die Häuser, alles ist kaputt – überall Feuer, Feuer, Feuer…

      Der Klientin stockte der Atem, sie war fassungslos und erzählte: das ist gar nicht mir passiert, sondern meiner Mutter. Sie hat erlebt, wie Würzburg am 16.03.1945 in Flammen aufging – da habe ich noch gar nicht gelebt, war noch nicht einmal gezeugt.
      Für Ihre Mutter war das ein traumatisches Erlebnis – sie war zu dieser Zeit noch ein Kind. Sie hat mit Ihrer Tochter nie darüber gesprochen – jedenfalls nicht über ihre Gefühle.

      Jetzt können Sie sagen: ach, alles esoterisches Gewäsch – doch was diese Arbeit bewirkt hat, dass meine Klientin keine Angst mehr vor Feuer hat… Und das ist nur ein Fallbeispiel.

      Mir geht es ähnlich wie Franz: dass ich immer wieder staune, dass das wirklich „funktioniert“. Warum das so ist, wissen wir nicht? Erklärungsmodelle gibt es viele, doch keins scheint wirklich zu passen – auch nicht die Theorie von Rupert Scheldrake mit seinen „Morphogenetischen Feldern“.

      Erich Fromm wusste noch nichts von der Hirnforschung und ja, in der Frühzeit wussten die Menschen auch nicht, warum es donnert und blitzt. Deswegen war das Gewitter dennoch Realität. Die Epigenetik ist – glaube ich – zurzeit der Forschungszweig, der diese Phänomene am ehesten „erklären“ kann…

      Doch ich kann Ihre Zweifel absolut nachvollziehen. Wir wissen halt immer noch zu wenig über das Leben, über die Psyche und letztendlich – über uns selbst.

      Können Sie sich erinnern, wann ihre ersten bewussten Erinnerungen auftauchen? Wie sie Ihre Eltern als Kind erlebt haben?
      Wenn ich meinen Klienten diese Frage stellen – und nein, sie sind nicht mein Klient und werden es mit Sicherheit auch nie werden – kommt zuerst die Antwort: Meine Kindheit war okay, da war nichts. Wenn ich dann nachfrage, welche bewussten Erinnerungen auftauchen – also eigene Erinnerungen und nicht die, die wir als Kinder über uns erzählt bekamen oder Anhand von Fotoalben – dann entsteht eine Stille.

      Kaum ein Klient – sie kommen nicht zu mir, weil es ihnen so phantastisch gut geht – hat echte und wirklich bewusste Erinnerungen. Die Kindheit ist wie „geschwärzt“… Da hilft eine Gesprächstherapie dann wenig. Traumatherapie ist eine Erinnerungsarbeit und es ist wichtig, die eigene Biografie von der Biografie der Eltern zu trennen. Das, was ich selbst erlebt habe, kann ich in meine Psyche integrieren, doch nicht das, was meine Eltern erlebt haben – das gehört nicht zu mir.

      Und ja, ich empfinde ihre Kritik als richtig und wichtig – was nicht so cool wäre, wenn Sie – ähnlich wie GWUP – alles was noch nicht erklärbar ist, einfach abwerten und in den Bereich der „Scharlatanerie“ einordnen.

      Doch davon gehe ich erst einmal nicht aus 🙂 und Sie können mir auch gerne eine PN schicken – ich stelle mich Ihren Fragen und sicherlich werde ich nicht alle beantworten können…

    • Amadeus,
      selbst ein genialer Nobelpreisträger wie Einstein hat sich geirrt. Seine Auseinandersetzung mit Niels Bohr über die Quantenphysik endete mit Einsteins Zitat: „Gott würfelt nicht.“ Heute haben wir so viele Messinstrumente und Experiemente die die Quantenphysik belegen.
      Was können wir daraus lernen? Wie Sie so aggressiv argumentieren, ist das niemals im Sinne der Wissenschaftlichkeit.
      Sobald Sie das Label „Schwachsinn“ und „Scharlatanie“ irgendjemand oder dessen Forschung, oder These draufdrücken, haben Sie sich von den Spielregeln der Wissenschaft getrennt.
      Es ist niemals der Kernbestandteil der Wissenschaft, Entdeckungen sowie beobachtete Phänomene a priori zu verteufeln. Das war die Aufgabe der Kirche, wo bei man ihr heute zu Gute halten kann, dass sie dazu gelernt hat und sogar die „Alienforschung“ (Exomagazin mit Dirk Pohlman und Robert Fleischer) mitverfolgt.
      Ich hoffe Sie sehen auch reflektiv ihre verlaufene Logik die verstopft ist. Wäre die Hirnforschung so verstopft wie Ihre Vorgehensweise, hätte man nie die bildgebenden Messinstrumente gebaut und diese unglaublichen neuen Erkenntnisse aus den letzten 20 Jahren entdecken können.

      Das Leben sowie das Universium steckt voller Überraschungen, damit es nie langweilig wird.

    • Amadeus,das ist das Problem. Sie halten ihre Sicht für fortschrittlich,wo der Mensch und sein Gehirn auseinandergenommen wird wie eine Maschine. Dann versucht man festzustellen,was passiert und welche neuronalen Verbindungen gesetzt werden,wenn der Mensch das und das tut. Das ist für mich die Herangehensweise von Monteuren an die Maschine.
      Der Mensch ist nicht die Summe seiner Einzelteile sondern ein lebendiges Geschöpf mit einer Seele,die sich eins fühlen kann mit dem gesamten Universum. Das hat nicht mit Märchen oder Trollen zu tun,sondern eher mit den größten Denkern wie Pascal oder Tolstoi.
      Was sie als Fortschritt auslegen,ist für mich die Sicht eines Menschen,der nicht aus einer lebendigen Sicht urteilt.
      Erich Fromm wäre gar nicht auf die Idee gekommen,in solcher Art den Menschen zu betrachten-weil man so nichts erkennen kann.Denn es geht darum,den Menschen selbst zu verstehen und seine Einmaligkeit-aber was sie tun,ist ja den Menschen herabzustufen zu einer denkenden Software. Und dann legen sie diese Maschinen-Sicht auch noch als Fortschritt aus.Daran krankt diese Wissenschaft,was für mich nicht viel mit Wissenschaft zu tun hat.
      Das ist für mich eine beängstigende Herabwürdigung des Menschen.
      Soll damit vielleicht schon der zukünftige Roboter-Mensch an die Menschen herangetragen werden?

    • „Wir leben in einer zunehmend durchkonstruierten Welt, die von Kampf, Wettbewerb, Profit und Isolation bestimmt ist. Die Errungenschaften von Wissenschaft, Technik und Informatik beeinflussen und dominieren uns. Wir glauben, unser Denken sei realistisch, wenn es von Emotionen befreit ist. Aber Denken ohne Gefühl, so der Psychoanalytiker und Gesellschaftskritiker Arno Gruen, führt in eine Scheinwelt aus Abstraktionen. Es macht uns unfähig, unsere Wirklichkeit unmittelbar und mitfühlend wahrzunehmen. Indem das abstrakte Denken, also das Kognitive, zunehmend das Empathische in uns verdrängt, entfernen wir uns immer weiter von dem Gefühl der Verbundenheit mit dem Leben.“

      Ein Zitat von Arno Gruen. Bezüglich der Wissenschaft spricht er auch vom reduzierten Bewusstsein in der Wissenschaft.Wie Hirn-Forscher vorgehen-beispielsweise bezüglich der Angst. Danach wird das beobachtet was während der Empfindung von Angst im Gehirn passiert,welche Bereiche aktiv sind und wie sie reagieren. Wenn sie das wissen,meinen sie,man müsse nur die Verbindungen der betreffenden Gehirnareale durch Medikamente unterbrechen,und die Angst ist verschwunden.
      Das was im Gehirn passiert wird mit der Angst als solche gleichgestellt-dabei wird vollkommen ausgeblendet was die Angst erzeugt und warum der Mensch Angst hat. Nur weil man die Schnittstellen im Gehirn ruhig stellt,verschwindet nicht die Angst.

    • Irlandtraum

      Sie haben mich nicht verstanden,
      ich bin nicht, wie Sie sagen fortschrittlich, sondern richte mich danach, was wissenschaftlich und empirisch wahr ist und das ist ein großer Unterschied. Fortschritt kann nämlich auch als etwas Negatives benutzt werden, um etwas Positives zu zum Negativem zu verklammern.
      Aber was ist für Sie dabei so schlimm, dass man das Gehirn auseinandernimmt und ihn, wie eine Maschine untersucht? Erstens gewinnen wir dadurch die Erkenntnis, wie es gebaut ist und wie es funktioniert, wodurch wir dann vielleicht die Antwort auf die Frage bekommen, wer wir sind und woher wir kommen. Wieso wehren Sie sich so vehement dagegen? Zweitens wenn wir verstehen, wie das Gehirn funktioniert können wir vielen Menschen bei ihren gesundheitlichen Problemen helfen. Also schon aus humanistischer Sicht ist es wichtig die Gehirnforschung voranzutreiben, um das Leid der Menschen zu mindern. Durch Sie spricht Ihr Angst zu erfahren, dass wir nicht mehr und nicht weniger sind als Tiere mit einem komplexerem Gehirn und Sie sich dann nicht mehr über andere Lebewesen und die Natur erhöhen können. Dann müssten Sie vegetarisch leben, denn sonst würde für Sie der Eindruck entstehen, dass sie den anderen mitfühlenden Lebewesen, die sich von Ihnen nur dadurch unterscheiden, dass ihre Gehirne weniger komplex sind, weh tun.
      In dem Sie den Ausdruck „Monteure an der Maschine“ in dem Zusammenhang mit dem Neurologen, der das Gehirn mit einer kindlichen Neugier wissenschaftlich untersucht verklammern, rufen Sie bei sich und anderen, für die durchaus sinnvolle und positive wissenschaftliche Untersuchungen, negative Gefühle. Der Mensch ist ein „biologisches System“ und keine Maschine an der die Monteure herumschrauben. Dieser Vergleich, den Sie machen ist logisch unzulässig, denn Die Maschine, von der Sie sprechen, ist von dem Menschen erschaffen. Und die biologische Maschine, von der ich spreche, ist durch die Evolution erschaffen, die dafür Milliarden von Jahren gebraucht hat. Es ist ein biologisches System, wie jede Pflanze und jedes Tier. Wieso sollen wir nicht untersuchen, wie die Tiere und auch Menschen funktionieren und wie sie gebaut sind? Die Natur und die Evolution hat uns das Werkzeug dazu gegeben, nämlich unser Gehirn. Auch deshalb haben wir eine besondere Verantwortung gegenüber unseren Mitbewohnern dieses wunderbaren Planeten Erde, zu erfahren, wie sie funktionieren, denn nur dann können wir ein gesundes Verhältnis zu ihnen aufbauen. Wenn ein Therapeut nicht weiß, was an dem Menschen, der im gegenüber sitzt und Hilfe sucht, nagt, kann er ihm auch nicht helfen.
      Ein Mensch, der wie Sie die Neugier und Begeisterung für die Forschung zum Zweck des Wissens ablehnt, ist nach meiner Meinung sehr schwer traumatisiert. Denn jedes Kind das nicht gerade ohne Liebe aufwächst, danach strebt zu erfahren, woher es kommt und wie die Welt beschaffen ist. Es versucht die Welt um sich herum zu sezieren und untersuchen und stellt den Erwachsenen Fragen. Wenn diese Fragen statt wissenschaftlich und Kindes gerecht beantwortet, mit Dogmen und esoterischem Schwachsinn beantwortet werden, dann wird es für sein ganzes Leben traumatisiert, weil man ihm den Zugang zum logischen Nachvollziehen der Zusammenhänge in der Welt verwehrt. Das ist natürlich eine Vergewaltigung an einem gesunden sich entwickeltem kindlichen Geist, das sich gerade auf dem Wege der wissenschaftlichen Forschung befindet.
      Und aus einem solchen Kind wird niemals jemand wie Einstein oder Tolstoi oder Pascal, oder auch Erich Fromm sein. Natürlich jede Epoche kann nur soviel Wahrheit hervorbringen, wie es in dieser Epoche wissenschaftlich möglich ist. Deshalb konnte Erich Fromm nicht wissen, dass dem menschlichen Verhalten nicht ein Humbug in Form von einer von außen hingehauchter Seele zugrunde liegt, sondern ein aus einer für uns zurzeit unvorstellbarer Komplexität entstandener Geist.
      Und wenn Sie behaupten ich herabstufe den Menschen zu einer denkenden Software dann benutzen Sie schon wieder eine in diesem Zusammenhang negative Bedeutung, um meine Aussage negativ zu Verfärben, die ich in diesem Zusammenhang nicht geäußert habe.
      Es ist klar, dass Sie sich in ihren irrationalen Dogmen verletzt fühlen, wenn Sie mit Wissenschaft konfrontiert werden. Sie brauchen einfach eine therapeutische Hilfe, die Ihnen hilft ihren Trauma aus ihrer Kindheit, nicht ein neugieriges Kind und Forscher sein zu können, zu überwinden.
      Es gibt nichts Schöneres als die Wissenschaft und das Gefühl, dass man etwas versteht und bewundern kann. Aber das ist Ihnen durch Ihr Trauma verwehrt.

  13. Das,was Erich Fromm im unten zitierten Text sagt,wäre mir mal wichtig hier zu sagen oder anzumerken.
    Denn ich habe den Eindruck bezüglich der Identität des Menschen,betrachtet man diesen zum Zeitpunkt der Geburt als eine Art leeres Gefäß,das erst gefüllt werden müsste.
    Für mich stattdessen wird der Mensch geboren mit einer Seele,die die Verbindung zum Universum und Gott ermöglicht-das Gefühl des Einssein mit anderen Lebewesen.Dieses Gefühl muss nicht erlernt werden,sondern vielmehr wird es durch Erziehung verlernt.
    Das ist von Anfang an gegeben,dass der Mensch eine nur ihm eigene ,göttliche Psyche oder Seele innehat. Psyche bedeutet ja Hauch oder Atem-oder Seele.

    „Sehr oft stellen wir fest, daß slch das Kind durch den Wunsch der Eltern (deren persönlichen Wunsch oder deren Wunsch als Repräsentanten der Gesellschaft) gezwungen sieht, seine ursprünglichen Anlagen zu verdrängen oder ab- zuschwächen und sie durch Oharakterzüge zu ersetzen, deren Entwicklung d ie Gesellschaft für wünschenswert hält . Hier treffen wir auf die Wurzeln der Entwicklung von Neurosen: Jemand entwickelt ein Identitätsgefühl, das ihm nicht ent- spricht. Während das echte Identitätsgefühl darauf beruht, so zu sein, wie man als Mensch geboren wurde, beruht die Pseudo-Identität auf der Persönlichkeit, die uns die Ge- sellschaft auf zwingt. Aus diesem Grunde braucht die Pseudo- Identität ständig Bllligung, um dle Ansprüche ausbalancie- ren zu können. Die echte Identität braucht eine solche Billigung durch andere nicht, weil das Bild, das sich der Betreffende von sich selber macht, mit seiner authentischen Pers önlichkeitsstruktur übereinstimmt“ (1979a, GA
    Erich Fromm

    • Wenn der Mensch ohne jedwede Identität und Würde oder Göttlichkeit geboren werden würde,so wäre er eine Art Knetmasse ,die sich an jede noch so kranke gegebene strukturelle Gesellschaft anpasst.
      Aber das ist falsch-der Mensch wird geboren mit der Überzeugung und der inhärenten Einsicht,dass alle Lebewesen ein ihnen gegebenes Recht auf Würde und Leben haben.
      Die Leiden der Menschen rühren daher davon ,festzustellen,dass dieses universelle,natürliche Prinzip und diese universelle göttliche Wahrheit im Innersten verletzt und zerstört wird,,-zerstört wird durch eine bestimmte Struktur,die sich gegen die Menschen die Tiere und die Natur stellt. Denn es ist nicht natürlich,dass eine so große ,zu göttlicher Erkenntnis erkennende Seele wie die des Menschen,seine eigenen Lebensgrundlagen zerstört.
      Daran leidet der Mensch.
      Die moderne Wissenschaft wiederum versucht den Menschen herabzustufen und ihm seine Würde zu nehmen,indem sie den Menschen betrachtet wie eine Maschine ohne Würde und göttliche Erkenntnis.
      In der abwertigen Haltung ,wie heute in dieser profitgierigen Gesellschaft alle lebendigen Wesen behandelt werden,-nicht zuletzt das sinnlose Töten von beseelten Wesen in Schlachthöfen,wo die Hälfte des Fleisches hinterher weggeschmissen wird.-darunter leiden natürliche beseelte Wesen.Denn eigentlich sagt ihnen ihr göttliches Gewissen,das alles Leben Eins ist

    • Vielen Dank für die Hinweise auf Fromm!
      GA steht für Gesamtausgabe?
      Haben Sie einen spezifischeren Buchtitel für das soeziell angesprochene Thema?
      Würde mich sehr freuen.

    • Hallo Paleene,ich weiß jetzt gar nicht aus welchem Buch das Zitat stammt.
      Ich würde Dir empfehlen das Buch „Haben oder Sein“von Fromm, „Die Furcht vor der Freiheit“ist die Fortsetzung davon.
      Ich gucke mal ob ich das noch rauskriege,aus welchem Buch das stammt.
      Ja,GA bedeutet Gesamtausgabe.

    • Irlandtraum

      Sie haben mich nicht verstanden,
      ich bin nicht, wie Sie sagen fortschrittlich, sondern richte mich danach, was wissenschaftlich und empirisch wahr ist und das ist ein großer Unterschied. Fortschritt kann nämlich auch als etwas Negatives benutzt werden, um etwas Positives zu zum Negativem zu verklammern.
      Aber was ist für Sie dabei so schlimm, dass man das Gehirn auseinandernimmt und ihn, wie eine Maschine untersucht? Erstens gewinnen wir dadurch die Erkenntnis, wie es gebaut ist und wie es funktioniert, wodurch wir dann vielleicht die Antwort auf die Frage bekommen, wer wir sind und woher wir kommen. Wieso wehren Sie sich so vehement dagegen? Zweitens wenn wir verstehen, wie das Gehirn funktioniert können wir vielen Menschen bei ihren gesundheitlichen Problemen helfen. Also schon aus humanistischer Sicht ist es wichtig die Gehirnforschung voranzutreiben, um das Leid der Menschen zu mindern. Durch Sie spricht Ihr Angst zu erfahren, dass wir nicht mehr und nicht weniger sind als Tiere mit einem komplexerem Gehirn und Sie sich dann nicht mehr über andere Lebewesen und die Natur erhöhen können. Dann müssten Sie vegetarisch leben, denn sonst würde für Sie der Eindruck entstehen, dass sie den anderen mitfühlenden Lebewesen, die sich von Ihnen nur dadurch unterscheiden, dass ihre Gehirne weniger komplex sind, weh tun.
      In dem Sie den Ausdruck „Monteure an der Maschine“ in dem Zusammenhang mit dem Neurologen, der das Gehirn mit einer kindlichen Neugier wissenschaftlich untersucht verklammern, rufen Sie bei sich und anderen, für die durchaus sinnvolle und positive wissenschaftliche Untersuchungen, negative Gefühle. Der Mensch ist ein „biologisches System“ und keine Maschine an der die Monteure herumschrauben. Dieser Vergleich, den Sie machen ist logisch unzulässig, denn Die Maschine, von der Sie sprechen, ist von dem Menschen erschaffen. Und die biologische Maschine, von der ich spreche, ist durch die Evolution erschaffen, die dafür Milliarden von Jahren gebraucht hat. Es ist ein biologisches System, wie jede Pflanze und jedes Tier. Wieso sollen wir nicht untersuchen, wie die Tiere und auch Menschen funktionieren und wie sie gebaut sind? Die Natur und die Evolution hat uns das Werkzeug dazu gegeben, nämlich unser Gehirn. Auch deshalb haben wir eine besondere Verantwortung gegenüber unseren Mitbewohnern dieses wunderbaren Planeten Erde, zu erfahren, wie sie funktionieren, denn nur dann können wir ein gesundes Verhältnis zu ihnen aufbauen. Wenn ein Therapeut nicht weiß, was an dem Menschen, der im gegenüber sitzt und Hilfe sucht, nagt, kann er ihm auch nicht helfen.
      Ein Mensch, der wie Sie die Neugier und Begeisterung für die Forschung zum Zweck des Wissens ablehnt, ist nach meiner Meinung sehr schwer traumatisiert. Denn jedes Kind das nicht gerade ohne Liebe aufwächst, danach strebt zu erfahren, woher es kommt und wie die Welt beschaffen ist. Es versucht die Welt um sich herum zu sezieren und untersuchen und stellt den Erwachsenen Fragen. Wenn diese Fragen statt wissenschaftlich und Kindes gerecht beantwortet, mit Dogmen und esoterischem Schwachsinn beantwortet werden, dann wird es für sein ganzes Leben traumatisiert, weil man ihm den Zugang zum logischen Nachvollziehen der Zusammenhänge in der Welt verwehrt. Das ist natürlich eine Vergewaltigung an einem gesunden sich entwickeltem kindlichen Geist, das sich gerade auf dem Wege der wissenschaftlichen Forschung befindet.
      Und aus einem solchen Kind wird niemals jemand wie Einstein oder Tolstoi oder Pascal, oder auch Erich Fromm sein. Natürlich jede Epoche kann nur soviel Wahrheit hervorbringen, wie es in dieser Epoche wissenschaftlich möglich ist. Deshalb konnte Erich Fromm nicht wissen, dass dem menschlichen Verhalten nicht ein Humbug in Form von einer von außen hingehauchter Seele zugrunde liegt, sondern ein aus einer für uns zurzeit unvorstellbarer Komplexität entstandener Geist.
      Und wenn Sie behaupten ich herabstufe den Menschen zu einer denkenden Software dann benutzen Sie schon wieder eine in diesem Zusammenhang negative Bedeutung, um meine Aussage negativ zu Verfärben, die ich in diesem Zusammenhang nicht geäußert habe.
      Es ist klar, dass Sie sich in ihren irrationalen Dogmen verletzt fühlen, wenn Sie mit Wissenschaft konfrontiert werden. Sie brauchen einfach eine therapeutische Hilfe, die Ihnen hilft ihren Trauma aus ihrer Kindheit, nicht ein neugieriges Kind und Forscher sein zu können, zu überwinden.
      Es gibt nichts Schöneres als die Wissenschaft und das Gefühl, dass man etwas versteht und bewundern kann. Aber das ist Ihnen durch Ihr Trauma verwehrt.

    • Keine Ahnung,was sie unter Wissenschaft verstehen.Ich habe bisher von ihnen in ihren Texten nichts wissenschaftliches gelesen das sich speziell auf die Gehirnforschung bezieht und ich bezweifle, ob sie ein Buch von Spitzer oder einem anderen Gehirnforscher überhaupt gelesen haben. Auch können sie offensichtlich nicht im mindesten einschätzen,welch ein Universum die Psychoanalyse darstellt und was Menschen wie Erich Fromm geleistet haben an Erkenntnissen für die Menschheit

      Auch verstehen sie nicht ,dass hier von zwei verschiedenen Bereichen gesprochen wird-der Gehirnforschung und der Psychoanalyse bzw. der Psychologie.
      Das sind verschiedene Welten und ein Gehirnforscher kann niemals die Arbeit eines Psychoanalytikers leisten.

      Aber ganz offensichtlich ging es ihnen nur darum,mich persönlich anzugreifen-denn sie haben sich mir aufgedrängt mit ihrem Pseudowissen,das nichts mit Wissen zu tun hat,weil sie inhaltlich überhaupt nicht verstehen,wovon ich rede.Wie gesagt-ich wollte mich überhaupt nicht mit ihnen unterhalten-und mein Gefühl war richtig.
      Sie müssen ein wirklich deprimierter und verlogener Zeitgenosse sein.
      Was bringt sie dazu ,mich so beleidigen zu wollen,wobei ich ihnen gegenüber nicht persönlich geworden bin.
      Wenn ihnen die Argumente zum Inhalt ausgehen,dann gehen sie über zur persönlichen Ebene.
      Ich fühle mich natürlich nicht beleidigt,weil ich weiß ,was sie erreichen möchten und dass das nur ihre innere Unzufriedenheit ist und die Zerrissenheit,die sie an mich weitergeben.

    • Irlandtraum
      Wie habe ich Sie denn beleidigt? Ich sagte nur, dass so wie Sie die Wissenschaft, Rationalität, und den gesunden Forscherdrang zum Wissen verabscheuen, zeugt davon, dass Sie in der Kindheit schweres Trauma erleben müssten. Denn das menschlichste, was man sich vorstellen kann ist eben der Drang nach der Wahrheit und Wissen. Diese Lust und Freude haben Sie durch ihr Trauma verloren. Denn ansonsten würden Sie die Welt so sehen wie sie ist und nicht durch die Brille des Obskurantismus.

      Sie versuchen die Gehirnforschung von der Psychoanalyse zu trennen. Auch das ist ein Zeichen für ihren Dogmatismus und feindliche Einstellung zu der Wissenschaft und Vernunft. Zum Beispiel der beste Psychoanalytiker, den ich persönlich kenne ist Eugen Drewermann und zwar deshalb, weil er klug und weise genug ist zu begreifen, dass der Schlüssel zum Heilen des Menschen, in der Kenntnis der Wahrheit ist. Auch Eugen Drewermann, der sehr spirituell und voller Liebe zu allen Geschöpfen der Welt ist, lehnt die Wissenschaft und Vernunft, im Gegensatz zu Ihnen, nicht ab. Er ist einer der größten Gehirnforscher und Wissenschaftler, die ich kenne und deshalb so guter Psychoanalytiker, Humanist und Friedenskämpfer. Und Sie sehen durch ihr Trauma nichts von der tatsächlichen Schönheit der Welt. Ich kenne viele Erwachsene, die kein Gemüse und Salat essen, weil man sie in der Kindheit in dieser Hinsicht so traumatisiert hat, dass sie ihr ganzes Leben keine gesunde Lebensmittel zu sich nehmen können. Das gleiche gilt für Sie, wenn es um Wissen und Lust zum Forschen geht.

    • Vielen lieben Dank, Irlandtraum!

      Und übrigens ein großes Kompliment, mit wieviel Geduld Sie sich hier mit jemandem austauschen, der von der Überlegenheit seiner Weltsicht so felsenfest überzeugt ist!
      In meiner Heimat würde man sagen „Don’t talk to stupids, you’re not the jackass whisperer.“ 😉

  14. Ungeprüfte esoterische Hypothesen, Obskurantismus und vor allem schreckliche wissenschaftliche Ignoranz ist alles, was man von der intellektuellen Arbeit von Professor Ruppert sagen kann. Man müsse prüfen, wie er zu seinem Professor Titel gekommen ist. Es ist wirklich schlecht um die Menschen in Deutschland bestellt, wenn sie sich von solchem Schwachsinn und wissenschaftlicher Inkompetenz missionieren lassen. Wie soll es unter diesen Umständen mit der Vernunft weitergehen? Zurück in das obskure Mittelalter?

    Ich möchte gerne die Meinung von Gerhard Roth oder Wolf Singer, oder aber auch von Manfred Spitzer zu diesem Schwachsinn hören.
    Schlimm ist, dass Ken Jebsen überhaupt sowas in seinem wunderbaren Kanal ausstrahlen lässt, denn genau so was erschwert ungemein die die Bildung eines gesunden Bewusstseins und Menschenverstandes für das doch der Ken Jebsen so sehr plädiert.
    Sicher bekomme ich gleich Attacken von dem Herr Wolfgang Altpeter, der mir schon oft komisch aufgefallen ist, dass er denen, die eine negative Kritik auf dem KenFm Portal ausüben rät das Format zu verlassen.

    • Liegt mit Sicherheit darin, dass Sie durch ihren Angriff auf die Person anderer diese in eine Situation bedrängen in der es nur 3 Möglichkeiten gibt, Gegenangriff (Abwehr), Flucht oder Ohnmacht. Was können Sie hierbei wesentliches erwarten?

      Erweitern Sie ihren Kritikspektrum und machen Sie diese an möglichst vielen Punkten fest, belegen Sie diese mit Fakten, dann ermöglichen Sie den anderen eine viel größeren Rahmenspielraum, um mit Ihnen konstruktiv darüber zu diskutieren.

    • Achja, ich unterstelle Ihnen jetzt einfach mal eine vorsätzliche Absicht darin den Fall des Ohmmachts bei den Kommentatoren herbeiführen zu wollen und sage Ihnen gleich, dass das nicht funktioniert, weil die Meisten die hier sind aufgeklärt und achtsam sind.
      Ich bitte diese Unterstellung zu entschuldigen, wenn es Ihnen möglich ist das zu entkräften.

    • An Son Snow
      Da haben Sie mich völlig missverstanden. Ich greife keine Personen an, sondern nur den Schwachsinn den diese Person redet, und das ist völlig in Ordnung, mein gutes Recht und sogar Pflicht anderen gegenüber. Und wenn Jemand ohnmächtig wird, weil man ihm die Wahrheit sagt, oder aus demselben Grund flüchtet, statt sich zu stellen, dann ist er zu dumm und gehört nicht in die Wissenschaft.
      Und wenn er Gegenangriff startet, dann ist es ein sicheres Zeichen, dass er weiß, dass er Schwachsinn redet.
      Und seien Sie ganz ehrlich und antworten mir auf die Frage. Kann man mit Leuten, die einem Scharlatan auf Verderb und Gedeih folgen konstruktiv diskutieren? Aber ich werde in den Tagen trotzdem mein Kritikspektrum erweitern.

    • Schauen Sie mal, wenn Sie zu einem Autobauer gehen und schimpfen, dass das Auto das sie bei ihm erworben haben, Schwachsinn ist, oder Sie gehen damit zu jemanden der sich mit Autos sehr gut auskennt und beklagen das Selbe.
      Können die jeweiligen Parteien mit so einer Aussage etwas anfangen?
      Ist es nicht aerodynamisch gebaut? Verbraucht es zu viel Kraftstoff? Sind die Reifen viereckig? Ist es zu groß oder zu klein? Ist es nicht schön lackiert? etc.

    • @Amadeus. Ich habe noch niemand empfohlen das Format zu verlassen. Ich werde auch Sie nicht attackieren. Ich ignoriere Ihre Kommentare lediglich bzw. werde sie künftig nicht mehr lesen. Nur in diesem Fall, da ich schon mal angesprochen wurde, musste ich reagieren.
      Vielleicht noch ein Zitat von Epikur: „Wer in sich selber Frieden hat, schafft weder sich och anderen Unruh“

    • An Altpeter

      Lieber Altpeter und was ist den das? Alzheimer?

      Wolfgang Altpeter sagt:
      15. Dezember 2018 at 11:47
      Sie sollten dieses Format künftig meiden. Bereits die erste Folge hatten Sie vorwiegend negativ kommentiert. Ich muss all Ihren Äußerungen widersprechen. Ich hatte nicht den Eindruck, dass sich Rüdiger Lenz affektiert verhalten hat. Er hat sich auch wohltuend zurückgehalten. Die Gesprächsatmosphäre fand ich sehr angenehm. Wenn man Rüdiger Lenz auch auf seiner Internetseite „Nichtkampf TV“ sieht, weiß man wie er tickt. Er ist ein ganz ehrlicher Charakter, hier ist für mich nichts gespielt. Ich jedenfalls freue mich auf die nächste Sendung.

      Und noch weiter…

      Wolfgang Altpeter sagt:
      15. Dezember 2018 at 11:37
      Ich habe das Gefühl, dass dieses neue Format für Sie nicht geeignet ist. Was hat Ihre Sozialisierung in einer „Diktatur“ mit diesem Gespräch zu tun? Wieso urteilen Sie über ein Gespräch, wenn Sie vorspulen? Wieso maßen Sie sich an, über den Bildungsstand des BRD-Bürgers zu lamentieren? Bereits die erste Ausgabe von M-Pathie haben Sie als flaches Gespräch abgewertet. Das Gespräch mit Julia Szarvasy war alles andere als flach. Sie sollten künftige Sendungen dieses Formates nicht mehr anschauen. Ich habe viele Beiträge mit Hans Ruppert, Hans-Joachim Maaz und Gerald Hüther gesehen. Die Inhalte hatten mich immer wieder fasziniert. Häufig habe ich mir daraufhin auch deren Bücher gekauft. Ich freue mich jedenfalls schon auf eine weitere Ausgabe von M-Pathie.

    • Moin Son Snow
      „Son_Snow sagt:
      30. Januar 2019 at 17:52
      Schauen Sie mal, wenn Sie zu einem Autobauer gehen und schimpfen, dass das Auto das sie bei ihm erworben haben, Schwachsinn ist, oder Sie gehen damit zu jemanden der sich mit Autos sehr gut auskennt und beklagen das Selbe.
      Können die jeweiligen Parteien mit so einer Aussage etwas anfangen?
      Ist es nicht aerodynamisch gebaut? Verbraucht es zu viel Kraftstoff? Sind die Reifen viereckig? Ist es zu groß oder zu klein? Ist es nicht schön lackiert? etc.“

      Also wenn es nur darum ginge, dass das Auto, das Ihr Autobauer baut zu viel Kraftstoff verbraucht oder zu groß oder zu klein wäre, oder nicht schön lackiert, dann würde ich sicher nicht sagen, dass sein Auto Schwachsinn ist. Aber wenn er statt runde Räder viereckige Räder einbaute und dann noch öffentlich bei KenFm behauptete, dass dieses Auto mit diesen viereckigen Räder besser und schneller ist, als andere Autos und der Ken Jebsen das stillschweigend akzeptierte, dann würde ich schon sagen, dass Ihrer Autobauer Schwachsinn redet. Verstehen Sie lieber Son Snow?

      Oder wenn ich ein Produkt von Ihrem Autobauer, also ein Auto ohne Räder sehe, und er mir erzählt dass man in Wirklichkeit keine Räder braucht, weil man allein mit der Willenskraft den Wagen bewegen kann, wenn man sich nur genügend anstrengt, oder wenn das nicht klappt müsse man zum Gott beten, dann sage ich ihm ebenfalls dass er Schwachsinn redet.
      Dass dieser Autobauer dann nichts mit dieser Kritik anfangen kann ist ja klar, denn er kann offensichtlich mit nichts etwas anfangen, denn ansonsten würde er so ein Schwachsinn nicht produzieren. Verstehen Sie?
      Und wenn Sie zu viel getrunken haben, und zum Beispiel dummes Zeug reden, dann kann ich Ihnen wahrscheinlich hundert Male sagen, dass Sie Schwachsinn reden und Sie würden es ja sowieso nicht glauben. Aber erst dann wenn Sie Ihren Rausch ausgeschlafen haben würden Sie sich vielleicht darüber schämen.
      Mit Professor Ruppert hat sich die Sache wahrscheinlich anders, denn wenn er ein Scharlatan ist, dann liegt es doch in seinem Interesse, sein Job zu verteidigen! Und wenn er kein Scharlatan ist dann ist er einfach schwachsinnig, denn nichts von dem was er sagt beruht auf Wissenschaft.
      Aber sagen Sie bitte jetzt nicht, dass ich eine Person angreifen möchte.
      Schauen Sie sich die Verrückten Häuser mit den dortigen verrückten Bewohner, und wenn ich das sage, dann ist es doch keine Beleidigung. Verstehen Sie? Wenn ich sage, dass Professor Ruppert entweder Scharlatan oder Schwachsinniger ist, dann ist es auch kein Angriff auf die Person, sondern meine Meinung darüber, was er von sich gibt.

    • @Amadeus bzw. Leo Otto
      Ich habe in der Tat noch niemand aufgefordert dieses Format zu verlassen. Wir befinden uns hier auf dem Format „KenFM im Gespräch“. Gerne erkläre ich Ihnen den Unterschied zwischen Format und Portal. Die KenFM-Seite ist ein Portal. KenFM im Gespräch und M-Pathie sind Formate. Ich hatte Ihnen damals empfohlen das Format M-Pathie zu meiden. Auch Ihre Frage an Rüdiger Lenz: Was er mit M-Pathie meint, konnte ich Ihnen beantworten. Rüdiger Lenz gab Ihnen dann eine ähnliche Antwort.
      Vielleicht noch ein Zitat von Epikur (341 bis 271 v.Chr.): „Niemals strebte ich danach, der Masse zu gefallen. Denn was ihr gefiel, verstand ich nicht. Was ich wusste, war ihrer Wahrnehmung weit entrückt“.
      Übrigens, Ihre Bemerkung mit Alzheimer verzeihe ich Ihnen.

    • Altpeter
      🙂 Solange Sie mir Epikur zitieren ist alles in Ordnung. Ich habe es nicht böse mit Ihnen gemeint in dem ich Sie kritisierte denn ich bin ja mpatisch.
      Trotz der Erklärungen finde ich den Titel Mpathie absolut bescheuert.

  15. Ja, das Interview hat es in sich. Einmal zu hoeren, reicht nicht und doch habe ich eines nicht ueberhoert: der Professor Ruppert lacht nur ueber unserer Gemeinplatzvorstellung, dass wir Angst vor dem naechsten Kriegsausbruch haetten.
    Wir seien schon mitten drin im naechsten, dem dritten Weltkrieg. Sagt er. Das nicht zu realisieren, sei nur durch eine Art globaler Wirklichkeitsverleugnung zu erklaeren, der wir alle unterliegen und ihr auf-liegen bzw. gehorchen.
    Da brauchte ich zwar noch ne Stunde, um das Gesagte zu verdauen.
    Aber der Mann hat Recht:
    die psychopathische Verbrecherclique von der Wallstreet/CIA haben mit Zuendung der ersten von 2 Atombomben ohne „Verteidigungsfall“ ueber Japan den Atomkrieg gegen die Welt eroeffnet, Botschaft: „von nun an habt Ihr UNS zu gehorchen, sonst vernichten wir Euch, wann immer wir es wollen.
    Und am 9.11.2001 die offizielle Kriegserklaerung gegen die Welt diplomatisch fuer alle und ueber alle Medien nachgereicht mit den Worten: „war on terror“ und woertlich „gegen die ganze Welt“. Man erinnere sich, bitte jetzt.
    Uebersetzt: „wir, die FED/CIA-Mafia erklaeren hiermit“- per amerikanischem „Staatsterrorismus“ (man erinnere sich an des Transatlantikers Helmut Schmidts Worte kurz vor seinem Tod in einem von ihm vorbestelltem Interview),- „dass wir (Amerikaner) gegen die gesamte Welt Krieg fuehren werden, wer unsere Terrormacht wagen wird in Frage zu stellen und als Vasall nicht mitzumachen wagen wird“. Also aus Brandt/Gorbatchows Betriebsunfall haben die Amis noch gut abfedernd profitiert und Merkel folgt als die geborene Vasallin (DDR-gestaehlt).
    Doch weiter zum Krieg der Amerikaner: damit deren Kriegserklaerung auch bei allen unmissverstaendlich und vor allem bei allen militaerischen Insidern der Welt auch ankommen moege, die noch nicht auf US- Linie sind, opfern wir fuer alle sichtbar mal mal eben rund 3000 eigene Landsleute plus 3 Wolkenkratzer auf unserem eigenen Territorium. Denn wir meinen es ernst, sehr ernst, seht her!“
    Folgerichtig gehen wissende Militaerexperten seitdem auch davon aus, dass die US-Staatsterrormafiosis die Kernfusion bis hinunter ins technische Detail so genau beherrschen, dass sie damit 2 Plamastrahlen erzeugen koennen um bei Bedarf jeden Regierungssitz der Welt -der aufmucken moechte- so in die Luft jagen koennten -und anderen die Tat in die Schuhe schieben koennen- wie sie es wollen.
    Da 2 Atombomben und 3000 New York-Tote zu 2 auseinanderliegenden Terminen allein noch nicht ausreichen, um der Welt den Ernst der Lage glaubhaft zu verklickern, gabs noch den Koreakrieg, den Indochinakrieg, den Krieg gegen Iran, den Krieg gegen Irak, den Krieg gegen Lybien, gegen Syrien, laufend „regime changes“, ein paar Morde inklusiv eigener und fremder Staatspraesidenten, Krieg im Jemen, Zuendeleien in Afrika und Suedamerika, den Handelskrieg gegen Russland und China, neuerdings gegen die EU, wieder gegen den Iran und v.a.mehr. Und, von Ruppert auch erwaehnt: eine filmreife Modernisierung der alten Atomwaffen
    Wie kann irgendjemand in der Welt, der nicht „insane“ waere, etwa halluzinieren, wir waeren derzeit (noch) im Frieden? Wo doch Millionen Kriegsfluechtige und Verhungernde (wg. des gleichzeitigen Krieges der Milliardaere gegen die Armen der Welt) an den Grenzen der amerikanischen und europaeischen vermeintlichen Kriegsruhe-Oasen verzweifelt anbranden?
    Klar hat Ruppert Recht. Und gewagt, das als erster und wenigsten minimal authentischer Fachman auch noch deutlich zu sagen.
    Er hat damit alle aus der Weltbevoelkerung als Idioten entlarvt, die davon rumfaseln, der naechste Krieg muesse unbedingt vermieden werden, koste es, was es wolle.
    Ja, es kostet uns alle. Womoeglich auch noch unser Leben. Und die US-Milliaedaers-Mafiosis voran kassieren alles ein.

    • Der gesellschaftliche Filter sorgt dafür,dass die Menschen nur das glauben,was die Mehrheit der Menschen in einer Gesellschaft als „Wahrheit“allgemein annehmen-besser wäre gesagt als Realität.
      Auch wenn das,was die Mehrheit der Bevölkerung als Realität ansieht,nichts mit der wirklichen Realität zu tun hat.
      Die Mehrheit der Menschen hier glauben,dass sie in einer Demokratie leben,dass sie politisch wählen können,dass sie Steuern zahlen müssen,dass ein Staat existiert-all diese Annahmen sind Illusionen,aber weil das so allgemein als richtig anerkannt wird,wird diese Illusion bei den meisten Menschen zur Realität.
      Das geschieht aus dem Grund,.weil der Mensch gezwungen wird,sich anzupassen an die Gesellschaft-ansonsten stände er allein mit seinen Ansichten-auch wenn diese der Realität entsprächen. Daher wird nur derjenige die Realität erkennen,der am meisten unabhängig ist und sich seine wahre Identität bewahrt hat. Weil er seine wahre Identität bewahrt hat,muss er sich nicht anpassen und zum Konformisten werden..
      All diese Überlegungen beruhen auf den Schriften von Erich Fromm,den ich für einen unendlich großen Humanisten halte.Keiner der heutigen humanistischen Denker könnte ihm das Wasser reichen-gibt es heute überhaupt einen humanistischen Denker wie Erich Fromm!?

  16. Durch KenFM und andere alternative Medien habe ich Hans Ruppert, Manfred Spitzer, Gerald Hüther, Rainer Mausfeld,
    Gunther Moll, Hans-Joachim Maaz, Klaus-Jürgen Bruder, Rüdiger Lenz und Birgit Assel kennen und schätzen gelernt.
    Zuvor hatte ich mit diesen Themen nichts am Hut. Jetzt interessieren sie mich und ich habe auch schon einige Bücher der Autoren gelesen. Nach diesem Beitrag von Hans Ruppert weiß ich, dass auch in ein Trauma habe bzw. hatte. Ich habe bei der letzten Bundestagswahl, und dafür schäme ich mich noch heute, die CDU gewählt. Nicht aus Überzeugung, sondern weil ich rot-rot-grün, allen voran die Witzfigur Martin Schulz verhindern wollte. Erst nach der Wahl bin ich auf KenFM und die anderen Portale gestoßen, welche mir die Augen geöffnet haben. Den alternativen Medien, allen voran KenFM sei gedankt, dass ich mein Trauma zwischenzeitlich verarbeiten kann.

    • Ich denke, Martin Schulz hatte genau die Aufgabe, nämlich die verirrten Schäfchen wieder in Muttis Arme zu treiben.

      Kleiner Tip: das nächste Mal nicht mehr wählen gehen!
      Schau mal hier ab Minute 4:

      https://www.youtube.com/watch?v=csc_DQ79K6Y&t=583s

  17. Ein großes Dankeschön an Ken Jebsen und sein Team für dieses besondere und besonders wichtige Interview! Auch für den Mut es zu senden, wohl wissend wie Reaktionen darauf aussehen könnten. Super! Ich habe es sicher nicht zum letzten Mal gehört und auch das Buch werde ich lesen.

  18. Danke für die Vorstellung von Herrn Ruppert, großartig!
    Ob das nun es Kompliment ist oder nicht: zuerst fiel mir das offene Lausbubengesicht auf (ein Hinweis vielleicht auf die Fähigkeit, das ‚innere Kind‘ anzunehmen und sogar aufscheinen zu lassen).
    Erstaunt hat mich die Offenheit, zwei ‚Geständnisse‘ preiszugeben, nämlich das Wissen um die unerwünschte Existenz, die überlebte Abtreibung und seine Sorge/Angst, Kollegen könnten sein Konzept zuerst veröffentlichen.
    Dann aber hat sich offenbar der Wille zu Kooperation und Kollegialität Bahn gebrochen.
    Das sind doch die Themen dieser Zeit!
    Entlastend fand ich die Aussage, dass man sich nicht in allen Konflikten versöhnen muss.
    Wenn ich seit Jahrzehnten weiß, dass ich von einer Seite nur übervorteilt werde, wenn ich
    offen bin, wo und wie soll da ein Versöhnen stattfinden?
    Die Einsicht, auch sie tue das, was ihr möglich ist (und man nimmt sich weiter in Acht).
    Punkt – ist hilfreich genug. (Nicht oft genug betonen muss man aber, das eigene Traumen
    nicht als Entschuldigung vor Gericht herhalten können, sondern erst bei der Minderung
    eines Strafmaßes).
    Interessant auch der Zusammenhang: Konkurrenz ist identitätsfeindlich! in Std. 1:22:45
    Std. 1.21 mit sportlichen Leistungen weglaufen vor inneren Konflikten (auch das kennt
    man zu genüge).
    Eine gesunde Psyche will wissen WAS IST. Hier MS-Journalisten den Spiegel
    vorzuhalten, die Folgen sind in 1:16 Std. benannt.
    Bemerkenswert in 1:11:27 Std. Das Trauma der Liebe – Opfer -Identität, sich immer
    hintenan stellen und immer lieb sein wollen (kennt wahrscheinlich jeder in
    seiner Umgebung).
    1:12 Std. die Täter – Opfer – Dynamik. Der Täter braucht Mittäter (Opfer).
    Und die Aussage: Jemanden zu traumatisieren/instrumentalisieren ist
    eine schlimme Sache (Das ist im Prvaten, Familiären, Beziehungsleben
    schlimm und leider beliebt bei den Kriegsführenden).
    Weil Franz Ruppert in München wohnt, läge es ja nahe zu sagen, er möge
    den dort im Februar versammelten Kriegstreibern aus aller Welt einmal
    den Spiegel vorhalten und seine wissenschaftlichen Erkenntnisse über
    Identität, fehlende Identität, aber ein Übermaß an Identifikation mit den die
    ganze Menschheit gefährdenten Zielen vortragen. Die Antwort gibt die
    folgende Frage in 1:16 Std. Was passiert, wenn Sie einen damit konfrontieren?
    Die Abwehrhaltung würde raffinierter, die Verschleierung dichter.
    1:19 Std. über s(ein) Trauma zu sprechen sei zudem stark tabuisiert.
    Neben der Arbeit am Ich erscheint mir aber wichtig, sich am großen Miteinander
    zu beteiligen, z.B. beim Friedensthema, ja und auch außerparlamentarisch in
    einer Bewegung (Partei?). Konkret: Als mir Zweifel kamen, ob die Mehrheit in
    der FRAKTION die LINKE noch für eine Friedenspolitik ohne wenn und aber,
    stehe, konnte ich nicht mehr Mitglied sein. Wenn die beiden Ziele Friedenspolitik
    und soziale Gerechtigkeit, die auch meine Ziele sind – wieder DIE Kernkompetenzen
    der LINKEN werden/oder wieder sind – dann kann ich mich mit diesen Zielen
    identifizieren, genaugenommen BIN ich (also meine IDENTITÄT, die ganz und gar
    für eine Welt ohne Kriege ist) FAKTISCH schon mit diesen MEINEN Zielen IDENTIFIZIERT.
    Frage: Kann man nicht sagen, dass in diesen Punkten ein Teil meiner Identität == Identifikation ist?
    Und bedeutet das nicht, dass ich mich nicht in jedem Punkt des Parteiprogramms wiederfinden muss? Immerhin hätte ich doch eine Übereinstimmung im für mich Wesentlichen?
    Wenn das bei den Friedensbewegten, Identitären und anderen Zeitgeistern einmal klar ausgesprochen würde, gäbe es dann nicht weniger Nebel und Abgrenzungs-Hickhack?

  19. Erinnert stark an das Konzept von Tanaah,(Stress) Maaja(illusorische Projektion) und Kharma(traumatische Last) aus verschiedenen Yogalehren.
    Wobei es in den Sanskritschriften 2500 b.C weit komplexer und detaillierter beschrieben wird.
    (Derzeit gab es unzählig mehr Vokabeln auf die Frage “wie geht es dir “zu antworten
    Die Fähigkeit zur sensiblen Wahrnehmung hat sich seitdem also nicht gerade verbessert.
    Die Psychologie und Psychiatrie scheinen mir auch nicht dazu geeignet das aufzuarbeiten.

  20. Danke für dieses grandiose Interview. Eine Anknüpfung an Wolf Büntig. Hier gibt es so viel neben den Zeilen zu erfahren. Ich möchte das Interview überhaupt nicht sezieren, wie manch Anderer hier. Das steht mir nicht zu. Aber für mich kann ich hier eine Menge herausziehen. Wie bei Herrn Büntig.
    Danke an das gesamte KenFM-Team für dieses Interview und danke an Herrn Franz Ruppert.

  21. Vielen Dank für dieses interessante Interview. Ich habe schon ein Buch von Herrn Ruppert gelesen. Ich habe es – obwohl psychologische Laiin… sehr gut verstanden. Die bisher geäußerte Kritik verstehe ich nicht. Ich habe selbst schon in der beruflichen Supervision Erfahrung mit Aufstellungen gemacht. Die Methode erstaunt mich sehr, aber – sie funktioniert! Die Methode ist womöglich mit Vorsicht anzuwenden… zu leicht passiert es (Beispiel Hellinger), dass der Therapeut seine eigene Ideologie den Teilnehmer*innen aufdrängt. Dieser Gefahr scheint Herr Ruppert nicht zu erliegen. Ich freue mich sehr, dass diese Art Inhalt (Indentität / Identifikation) hier zur Sprache kommt.
    Ihr werdet immer besser…. =)

    • Ich teile Ihre Ansicht. Franz Ruppert ist sehr neutral und gleichzeitig sehr präsent in seiner menschlich zurückhaltend aber stets wohlwollenden Art. Zumindest erlebe ich ihn so in seiner heutigen Arbeit – er fragt zwar hin und wieder mal nach aber im Grunde vollzieht sich der Prozess allein aus der Dynamik der einzelnen Repräsentanten und der Gruppe heraus. Und so geschieht etwas aus meiner Sicht sehr Wundervolles und Gewinnbringendes für alle Beteiligten: Der Therapeut wird Subjekt, also Vertrauter, und begegnet dem Klienten oder demjenigen, der aufstellt, sozusagen auf Augenhöhe.
      Ein Phänomen, was ich so, egal ob als Patient oder Klient, sehr sehr selten bei Ärzten oder Pädagogen erlebe oder erlebt habe. Es ist aber wichtig, gerade in diesem Prozess, da es letzten Endes mich als Aufsteller dadurch mein Vertrauen in mich und in meine Heilung leichter finden lässt….

  22. Für mich gesehen entstehen hier von was Franz Ruppert erklärt Diskrepanzen zu dem was Gerald Hüther sagt:
    https://www.youtube.com/watch?v=tIEjXHYUSZE

    Müssen wir nicht bei Traumafällen genauer hinschauen und die Bewältigungstrategien des Betroffenen herausfinden?
    So genau über die Menschwerdung, die Entwicklungsstufen des Selbstbildes eines Menschen habe hier ich nicht so richtig verstanden. Was ist jetzt das „Ich“, die Identität und die Psyche oder in welchem Kontext spielt das Individuum eine Rolle?

    Für mich klingt es nicht logisch, dass man bei der Entwicklung des „Ichs“ oder Identität diese von der Welt die einem umgibt und auch beeinflusst trennt, wenn gesagt wird „Ich bin ich und die anderen interessieren mich nicht“.
    Es wurde doch gesagt, dass die Identität alle Lebenserfahrung die man von seiner Anfangsentwicklung bis zum Verlassen dieser Welt sei, ergo die Lebenserfahrung die Identität ist. Man macht doch nicht Lebenserfahrung mit sich alleine, sondern immer mit anderen Menschen und der Natur. Meine Frage ist dann, besteht da nicht ein Widerspruch zu dem was gesagt wird, indem man die Identität („ich bin ich und nicht ein anderer“) von anderen Faktoren abtrennt?
    Ist das „ich“ oder die Identität nicht unvollständig, weil man ja noch nicht am Ende seiner Lebenserfahrung angekommen ist, es sei denn man steht nur noch ein Paar Sekunden vor seinem eigenen Tod?
    Weiterer Punkt ist auch noch, dass wir wie gesagt wurde, soziale Wesen sind und in diesem Kontext passt die Trennung des „Ichs“ oder der Identität mit dem sozialen Umfeld nicht.

    Woher soll ich denn wissen was meine Identität ist, wenn ich nicht in die Zukunft sehen kann, was noch alles bis zum Ende meines Lebenserfahrungszyklus auf mich zukommt?
    Kann es sein, dass ich hier die absolute mit der temporären Identität verwechsle oder nicht verstehe?

    Also auf der Landkarte der Menschwerdung ist in meinem Augen die hier definierte Identität nur die Markierung, wo ich mich gerade befinde. Aber für eine Orientierung brauche ich noch einen Kompass und auch noch einen Sinn wohin meine Reise hingeht.

    Ich bin der Hoffnung, dass dieses Thema bei irgendeiner Positionsrunde Gerald Hüther und Manfred Spitzer sich dazu äußern.

    • Dein wahres“Ich“ist dir von Anfang an gegeben-deine eigene Identität ist dein wahres „Ich“.
      Deine späteren Lebenserfahrungen lassen dich reifen als Menschen und lassen dein Bewusstsein verändern-hoffentlich zum Positiven.
      Aber das Ich-Gefühl erwacht in dem Moment,wo das Kleinkind sich entdeckt als getrenntes Wesen von der Mutter.
      Wenn die Mutter oder die erste Bezugsperson ihr Kind nicht um seiner selbst Willen liebt oder aus anderen Gründen nicht lieben kann,dann entsteht ein Konflikt ,denn das Kind möchte geliebt werden um seiner selbst Willen.-Wenn es diese Anerkennung nicht bekommt,dann wird es alles tun,um trotz allem die Anerkennung der Bezugsperson zu erreichen-denn das Kind ist auf körperliche und emotionale Zuwendung und Liebe angewiesen,um sich als wahrer Mensch entfalten zu können-um überhaupt überleben zu können.
      Und wenn das Kind nun,um den Erwartungen der Eltern zu entsprechen,seine wahre Identität verleugnen muss,dann ist das eben der Anfang von der Spaltung im Innern des Selbst des Kindes und der Beginn des Traumas.

      Ich habe das jetzt mal so sehr einfach mit meinen eigenen Worten wiedergegeben,wie ich es bei Arno Gruen gelesen habe.Natürlich ist das noch sehr viel komplizierter und umfänglicher.Das ist jetzt hier nur ein Aspekt,aber es gibt noch sehr viel mehr,die dazu führen,dass das Kind sein wahres Selbst verliert,weil es sich an eine (lieblose)Umgebung anpassen muss,um überleben zu können.

      Diese Sicht wird nicht weit entfernt sein von der von Franz Ruppert.

    • Ist das „wahre Ich“ nicht das Kernselbst eines Individuums? Und gehören zum Kernselbst nicht einfach die natürlichen Mechanismen die den Embryo im Mutterleib dazu veranlasst selbstständig seine menschliche Entwicklung voranzutreiben?
      Dann wäre da das Bewusstsein oder das Unbewusstsein, wie sind diese beiden Faktoren in der embryonalen Entwicklung zu betrachten? Oft wird das „Ich“ bzw. die Identität“ immer mit dem Bewusstsein in zusammenhang gebracht. Ergo kann in diesem Anfangsstadium überhaupt nicht von Identität die Rede sein, weil die Entwicklung ja immer unbewusst stattfindet.
      Weiterhin wären noch die Gefühle zu nennen. Ist es nicht so, dass das Baby nur über die Mutter die Gefühle wahrnehmen kann und diese dann als Muster in seiner Hirnentwicklung speichert? Ich verstehe hierbei, dass das Kind eine Einheit mit der Mutter bildet, ergo kann es keine Identität bzw. ein eigenes „Ich“ in dieser Phase haben.

      Bei den Traumabewältigungsstrategien ist für mich viel einfach verständlicher wie Gerald Hüther das erklärt hat. Die letzte Instanz sind die Archaischen Programme. Kampf, Flucht oder Erstarren. Und es klingt dann viel logischer, wenn die Traumata im frühen Entwicklungsstadium stattfinden, dass dann das Kind nie in den Kampfmodus oder den der Flucht begibt, sondern beim Erstarren festhängt; wie denn auch, wenn es auf die Gunst der Eltern bzw. die Bezugspersonen angewiesen ist, um zu überleben und die Natur hat halt das Lebendige auf Überleben programmiert.

      Also, ich verstehe schon diese vorgeburtliche Erfahrungserklärung, aber kann überhaupt nicht mit Identität oder das „wahres Ich“ in Verbindung bringen. Für mich spielt hier eher das Kernselbst die Hauptrolle, jeden Tag macht der Fötus die Erfahrung selbstständig weiter ein Stück zu wachsen und ist in seinem Selbst mit der Mutter aufs Engste verbunden.

    • Ich erlaube mir zu fabulieren:
      In der eigenen identität bin ich dann, wenn Gedanken und die damit verbundenen Gefühlen in jedweder Situation im Einklang sind und Körper und Psyche keinem Stress ausgesetzt sind. Somit decken sich Theorien bespielsweise von Ruppert und Hüther. Wirkt das Trauma von außen auf mich, beispielsweise durch Unglück, Krieg oder Naturkatastrophe, überbrücke ich in meiner wahren Identität und mit damit verbundenen Faktoren, wie der Resilienz, die von Körper und Psyche ausgelösten Anti-Stress-Notfall-Programme. Zu diesem Programm gehört auch das Abspalten der mit dem Ereignis verbundenen Gefühle.
      Als Erwachsener in meiner vollen Identität, lassen sich diese Traumanteile mittels Fühlbarmachen wieder leichter integrieren, als bei jemanden, der bespielsweiese ein Trauma in der Frühzeit erlebt hat und dies noch nicht aufarbeiten konnte.
      Der Velust eines Menschen beispielsweise ist auch ein Trauma – und indem ich bewusst diese Grenze zwischen Leben und Tod ziehe und mich entscheide und mich von diesem Menschen, der nie mehr da sein wird, verabschiede, integriere ich diesen Schmerz, und statt einer inneren Wunde, lebt die Verbindung zu ihm in ihrer vielleicht spirituellen Essenz daraus in mir weiter und spendet Kraft und auch Licht…..

      Je weniger ich als Mensch über angelerntes Bewusstsein, emotionale Intelligenz und Wissen reflektieren kann, je bedürftiger ich also bin, umso nachhaltiger wirkt ein traumatisierendes Ereignis.
      Anders ausgedrückt, je näher ich bei meinen wahren authentischen Gefühlen bin, während das Ereignis eintritt, umso nachhaltiger und tiefer wirkt die traumatische Verletzung.
      Somit sind Kinder und Babys von Traumatas am ehesten betroffen, da wir bis frühestens zum 18. Lebensmonat uns auschließlich über Hautkontakt und der emotionalen Verbindung zur Mutter dahingehend orientieren können, ob zum einen mit UNS alles in Ordnung ist und ob die Welt um uns herum in Ordnung ist.

      Ist die Welt nicht in Ordnung oder bringt es die Mutter dadurch zum Ausdruck, weil sie mit ihrer eigenen Identität sag ich mal im Konflikt steht, bedeutet das Gefahr für Körper und Psyche des Kindes. Warum? Weil die kognitiven Fähigkeiten zu Reflexion und das Richtige Deuten bespielsweise von Ausbrüchen von Wut und Trauer und vielleicht sogar physischer und psychischer Gewalt von Außen nicht möglich sind.
      So erfolgt automatisch, ohne dass wir Einfluss nehmen können, ein Körper-Psyche-Notfallprogramm, damit das Kind nicht an Stress bedingter Überforderung stirbt. Das sagt auch Hüther. Und dann kommt das Überlebens-Ich, so Ruppert: z.B. Sich-Still-Verhalten um nicht die Wut des Elternteils auf sich zu ziehen. Dieser Überlebens-Anteil gehört logischerweise nicht zur Identität sondern ersetzt sozusagen den Traumanteil, der im selben Moment Schmerz bedeutet – beispielsweise von Verlassen-Sein.
      Ist es mir möglich, trotz widriger Umständer, später als Erwachsener diesen Schmerz auf gesunde, sprich therapeutische obejktiv/subjektive Weise herzuholen, ersetzt es sozusagen den fehlenden Teil in meiner Identität.

      Identität bedeutet für mich somit einen gewissen Zeitabschnitt so erlebt zu haben, in dem alle zunächst rein gefühlsmäßigen später dann auch kognitiven und bewusstseinserweiternden erfahrbaren Anteile sich auf natürliche Weise und praktisch stressfrei entwickeln konnten. Da wir alle Frühgeburten sind, sprich, uns nur durch Fühlen, Spüren und Augenkontakt über die Mutter, somit auch innerlich fühlend, orientieren können, geschieht diese Entwicklung zunächst ausschließlich durch Zuspruch und ich sag mal im Idealfall durch identitätsorientierte Annahme von Außen her.

      Je wohliger diese Nestwärme, diese selbstlose Befriedigung unserer bedingungsloser Bedürftigkeit, desto stärker und mit zunehmenden Alter auch explorativ, gleichzeitig fokussierter der Drang, diesen Halt, dieses Ur-Vertrauen und auch die Neugier auf Neues in sich zu verankern und auch zu vermehren.
      Das wäre der natürliche Lauf der menschlichen Entwicklung.
      Denn: Warum sich etwas mit Gewalt holen, wenn es (nach Hüther, wesentlich stressfreier) mit selbstloser Neugierde und einem geöffneten Herzen, sprich mit Empathie, praktisch wie von selbst zu einem kommt. Zumindest ist es vom subjektiven Empfinden her so, wenn ich zunächst als Baby emotionalen Zuspruch bekomme und ich mich später in meiner daraus resultierenden Identität, sprich, einem gesunden Ich, mein Leben nach MEINEM Gutdünken gestalten kann.

      In meinen Überlebens-ich-Anteilen bin ich im Dauerstress – wenn ich um jedes Quäntchen Anerkennung kämpfen muss in Beruf und Familie oder wenn ich übergeordneten Ideologien schließlich vielleicht auch mein Leben opfere…
      In meiner Identität, also im Grunde von Natur aus, ist dieser Stress nicht vorgesehen. Und in diesem Drang nach Harmonie und Frieden über die Schwellen unseres Nicht-Gesehen-Seins, NIcht-Gewollt-Seins, des physischen und psychischen Missbrauchs hinweg – damals, als wir uns erst recht nicht wehren konnten sondern nur in innerer Erstarrung versinken konnten – verfallen wir sogar dem grotesken Irrglauben, diesen ersehnten letztlich in uns allen schlummernden Frieden mittels Gewalt (sprich: Stress) im Außen zu erobern. Im Kleinen, wie im Großen.

      In unserer Identität ist Angst kein unbewusstes Mittel zum Zweck, etwa das zu verteidigen, was uns in letzter Konsequenz am wahren Leben hindert, sondern natürlicher Impuls, zu hinterfragen: Warum? Und welchen Weg gibt es, um hinter die Mauern zu blicken, die wir so gerne einreißen würden, damit wir uns sehen können. Und als Menschen sind wir auch Spiegel. Der Spiegel der Emotionen, mit dem Reflex gemeinsam zu Erschaffen statt zu zerstören – zu lieben, statt im Stress zu verkümmern und uns letzten Endes grundlos, auch selbst, zu verletzten oder gar zu vernichten.

      So gesehen haben wir immer auch Anteile der wahren Identität in uns – sie weisen uns den Weg, bevor uns vielleicht, psychosomatisch betrachtet, der Krebs zerfrisst oder wir unsere Kinder weiterhin zu Objekten degradieren.
      Identität ist das Gradmesser in meiner stressfreien Zone – je länger ich abmesse, bishin zu den herausforderndsten Situationen und ich mich stets dabei selbst erkenne, umso mehr bin ich bei mir, bin ich in einem wahrhaftigen Ich, bin ich ein Stück weiter mehr oder weniger in meiner Identität.
      Und je mehr ich wage, nach diesem ersten nicht immer leichten Schritt – diesen verborgenen und tief in meinem emotionalen Gedächtnis schlummernden Dämonen zu begegnen, desto zunehmend stärker wird das Ich meiner Identität auf der anderen Seite.
      Und nichts kommt dem gleich, ist mächtiger und gewaltiger als das eigene Leben Stück um Stück für sich zurückzugewinnen – und, ja, es ist Stress aber ein sehr konstruktiver und Kraft spendender. Und diese Kraft, diese positive Kraft kann einem niemand mehr nehmen – auch über den Tod hinaus nicht….

    • Danke für die lange Ausführung Fontanus.

      für mich wir es dann verständlich, wenn ich die Psyche als wesentlicher Bestandteil des Kernselbst ist das wie gesagt von Anfang des Lebens an da ist, um über dieses Lebewesen zu wachen. D.h. sie weißt immer genau was gut und was schlecht ist für das Wesen. Darauf schließend, kann ich wenig damit anfangen, wenn man von Verletzung der Psyche spricht, weil wenn etwas beschädigt ist, dann verliert es an funktionalen Fähigkeiten und in Rückbetrachtung auf das Wesen, ist es ganz existenzgefährden wenn die Psyche nicht mehr fähig ist über einen zu wachen, um auf Gefährdung der Existenz Alarm zu schlagen. Ergo wird das Wesen verletzt und nicht die Psyche, sie aber nimmt diese Gefahr wahr, signalisiert eine Bedrohung und gibt den Befehl „hier muss dringend eine Lösung her“. Und beim Anfangsstadium hat das Wesen nur die archaischen Notfallprogramme zur Verfügung. Also klingt für mich plausibel, wenn man sagt, es gibt einen Kern in einem Wesen, das ist „unkaputtbar“ solange dieses Wesen lebt, und das ist die Psyche.
      Dann verstehe ich hier erst den Zusammenhang von Identität und Lebenserfahrung. Hat das Wesen eine natürliche Entwicklung an Lebenserfahrung durchlaufen, ensteht somit auch eine gesunde Identität. Hat es ungünstige Erfahrung gemacht, z.B. Trauma, und aus der Notsituation heraus eine ungünstige Lösung gefunden, dann hat es logischerweise eine Notidentität entwickelt.

      Was mir halt nicht einleuchtet, weil Franz Ruppert sagte, das „Ich“ sei die Identität und das „Ich“ hat mit anderen Menschen nichts zu tun. Da widerspricht sich hier etwas oder die Begrifflichkeiten wurden falsch ausgewählt.
      Wenn die Identität die Sammlung an Lebenserfahrungen sind, dann spielen klar andere Menschen eine Rolle und sind damit ein Teil dieser Identität.

    • Hallo Son_Snow – ich kann Dir in diesem Zusammenhang nur das besprochene Buch ans Herz legen, und es gibt auch an anderer Stelle empfehlenswerte Literatur zu diesem Thema.
      Wie ich es verstanden haben, sind Psyche und Körper eine Einheit. Gesunde Ich-Anteile , Überlebensanteile, Traumaanteile sind Teilaspekte der Psyche. Psyche ist ein Teil unseres Körpers.
      Integrierte Traumaanteile und somit gestärkte Gesund-Ich-Anteile sind bezeichnend für Identität. Erst in meiner gestärkten Identität kann ich mich (mehr und mehr) über mich selbst erkennen und definieren. Erst dann kann ich als soziales und lernendes Wesen mit meinem Gegenüber in Resonanz gehen ohne mich mit ihm identifizieren zu müssen. Identifiziere ich mich über Beziehung oder mit anderen Aspekten im Außen, KANN ich nicht in Beziehung zu mir selbst sein, bin ich nicht in meiner Identität. LG

    • Lassen wir mal diese Begrifflichkeiten erstmal ruhen, weil diese passen irgendwie nicht so richtig zusammen; für mich gesehen.
      Also wir haben hier ein Lebewesen, bestehend aus einem sichtbaren Teil – dem Körper – und einem für das Auge nicht sichtbaren Teil – kann man hier nennen wie man will –
      Der Körper ist bis zur einzelnen Zelle erforscht und definiert. Der unsichtbare Teil und Körper sind eins, ist unbestreitbar. Das ultimative Ziel von Körper und unsichtbarem Teil ist doch das Wesen bis zur „Ablaufsfrist“ am Leben zu erhalten, daher der Name Lebewesen.
      Über den Körper ist fast alles bekannt. Nun, was macht der unsichtbare Teil? Welche Aufgaben sowie Funktionen erfüllt dieser Teil? Was sind seine Eigenschaften?

      Nun wieder zu den Begrifflichkeiten zurück. Wie ist das Phänomen der „Wolfskinder“ mit Psyche, Identität, Bewusstsein zu erklären? Weil wie du das darstellst, erklärt es für mich nicht.

    • Fontanus du schreibst
      „Ich erlaube mir zu fabulieren:
      In der eigenen identität bin ich dann, wenn Gedanken und die damit verbundenen Gefühlen in jedweder Situation im Einklang sind und Körper und Psyche keinem Stress ausgesetzt sind. Somit decken sich Theorien bespielsweise von Ruppert und Hüther“

      Ach ja!
      Und wieso haben sie ihn umgebracht? Fragt der Richter. „Ich bin eigentlich ein guter Mensch Herr Richter, ich könnte niemandem wehtun,(die eigene Identität von der Sie hier sprechen), aber der hat mich so provoziert, dass ich mich wehren musste…(keine eigene Identität unter Stress nach Ihrem und Franz Ruppert und Gerald Hüther Denkmodell
      Ich bin eigentlich gut aber nicht dann, wenn man mich stresst.
      Ich liebe meine Frau (wenn kein Stress), aber wenn sie Stress macht, dann muss ich mich doch währen.
      Ich bin eigentlich weise und klug, aber wenn ich unter Stress stehe, dann bin ich dumm und unklug.
      So kann man natürlich alles und nichts erklären. Und das Beste daran, man kriegt keine Kopfschmerzen, weil man nichts lernen lernen muss. Es gibt nicht wirklich „eine“ Identität. Der Mensch verändert sich ständig. Sie können niemals in den gleichen Fluss steigen. Die Gedanken fließen und verändern unser „Ich“ immerwährend.
      Also Ja genau! : Sie fabulieren. Das ist das was Professor Mausfeld der dummen Masse(Lämmer) vorwirft, die von den gegenseitigen Ausdünstungen ihrer verfälschten Realität so berauscht ist, dass Sie brav und ohne Nachzudenken hinter ihrem Schäfer(Eliten) zur Schlachtbank geht.
      Meinen Sie nicht, dass es an der Zeit ist, sich von der Diktatur der Doofheit zu befreien? Glauben Sie mir, dass die wahre Welt viel spannender ist, als die eingebildete Welt eines schweigenden Lamms, wie Professor Mausfeld es sagt. Lesen Sie bitte das Buch von Michaels Schmidt Salomon: „Keine Macht den doofen“ und dann „Hoffnung Mensch“ dann wissen Sie was Professor Mausfeld meint.

    • Ein Zitat aus dem Vorwort von dem Buch „Keine Macht den Doofen“ von Michael Schmidt Salomon

      Die größte Bedrohung der Menschheit geht nicht von Erdbeben und Tsunamis aus, auch nicht von skrupellosen Politikern, raffgierigen Managern oder finsteren Verschwörern, sondern
      von einer einzigartigen, weltumspannenden, alle Dimensionen
      sprengenden RIESENBLÖDHEIT! Wer’s nicht glaubt, ist schon
      infiziert.

    • „Für mich klingt es nicht logisch, dass man bei der Entwicklung des „Ichs“ oder Identität diese von der Welt die einem umgibt und auch beeinflusst trennt, wenn gesagt wird „Ich bin ich und die anderen interessieren mich nicht“.“

      So würde ich das nicht herunterbrechen. Es geht ihm sicherlich nicht darum, alle zu Egoisten zu erziehen, sondern sich selbst zu kennen und zu akzeptieren, was im Weiteren dazu führt, dass man andere Menschen ganz anders wahrnimmt. Ich würde dann eher Zitate wie „Du musst dich selbst lieben, um andere zu lieben.“ anführen. Wenn er in seinen Therapien erreicht hat, die Menschen von ihren tiefsitzenden Ängsten zu erzählen, ist das ja eher eine Frage der Methode und keine Zielvorgabe der Marke „Ich will dich in eine bestimmte Richtung therapieren.“

      Was er mit der Identität und Identifikation meint, verstehe ich so, wie wir umgangsprachlich mit den Schubladen arbeiten. Entweder begibt man sich in eine oder wird von außerhalb gleich in eine gesteckt. Dann will man als Individuum auch seine Ruhe und raus aus den Schubladen, weil eigentlich sich niemand besser kennt als man selbst (wenn man es zulässt).

      Dass letztlich der Egoismus immer wieder eine Rolle spielt, hat historische sowie gesellschaftsdynamische Gründe. Und gerade heute wird deutlich, wie an unserer Selbstidentität gezerrt wird, um Identifikation zu erreichen. Parteien tun das genauso wie Stammtischgruppen, bei denen Einigkeit verlangt wird. Es würde auch mal guttun, wenn man Diversität der Meinungen mehr zulassen würde, um Probleme weitreichender lösen zu können als nach dem Credo „die einzige Lösung, eine Gesellschaft voranzubringen, ist Gleichschaltung,“. Das ist bequem, fördert aber Protektionismus und Konflikte. Die momentanen Konflikte treten auf, weil man das Prinzip eben als Scharlatanerie abtut, weil es doch schon immer so war.

  23. An Herr Markus Dahlenburg. Antwort auf Ihr Kommentar bei mir.
    Sie wissen nicht, was an mir nagt? Ich kann es ihnen sagen: Ich weiß es nicht, wieso Professor Rupert bei KenFM aufgetaucht ist, denn das, was er sagt schlicht und einfach Volksverdummung ist. Im Gegensatz ist journalistische Arbeit von Ken Jebsen niemals dumm, sondern bemerkenswert klug. Kein Wunder bei den vielen Gesprächen und gelesenen klugen Büchern. Umso mehr wundere ich mich, dass er einen solchen Quacksalber und Pseudowissenschaftler zu sich eingeladen hat, und so viel Schwachsinn über sich ergehen ließ. Wir wissen aus der Geschichte dass Okkultismus Esoterik, Quacksalberei, und jede Art von Pseudowissenschaft zum Leid von Milliarden von Menschen in der menschlichen Geschichte geführt hat. Deshalb sollten wir nur das akzeptieren, was wir wissen, und alles andere einer gründlichen Untersuchung unterziehen, bevor wir es als Wahrheit anerkennen. Wenn ich mir Herr Eugen Drewermann anhöre, dann stimmt alles was er sagt und auch andere anerkannte Psychoanalytiker wie Michael Winterhoff oder Joachim Maz wissen genau wovon sie reden. Aber Professor Rupert redet in einer solchen Kryptosprache, dass einem vernünftigen Menschen sehr schwer fällt, diesen Unsinn zu einem offensichtlichen Unsinn zu dechiffrieren, den jeder Otto-Normalverbraucher als offensichtlichen Schwachsinn erkennen kann. Und hier liegt die Stärke von Professor Rupert, die ihm erlaubt, überhaupt Zuhörer zu finden und sogar solche, die begeistert von dem sind, was er redet. Ich könnte es Ihnen auch die Kryptosprache des Professors Rupert dechiffrieren, so dass Sie auch erkennen würden, was dahinter steckt, aber dies würde den Rahmen dieses Kommentars beim Weiten sprengen. Ich hoffe, dass ich Ihnen verständlich erklärt habe was an mir nagt.
    L.G

    • Ich spreche lediglich auf Basis EIGENER Erfahrungen in Bezug auf die ARBEIT von Herrn Ruppert. Erfahrungen, die Sie letzten Endes dann doch nur selbst machen können. Dafür im Besonderen: Alles Gute!

  24. Ein Mensch der nichts fühlt-da ist alles gleich. Das ist Gleichgültigkeit.Sehr wichtig!
    Da hat der gute Mann recht.

    Aber so oder in anderer Form habe ich es auch schon wo anders gelesen.
    Es ist klar,all das hat Erich Fromm schon vor Jahrzehnten gesagt.Aber das macht das ,was Franz Ruppert sagt, nicht weniger wahr.
    Es ist im Gegenteil wichtig,dass es Menschen gibt,die wie in der Tradition von Erich Fromm denken und den Menschen im gesellschaftlichen Zusammenhang sehen und nicht als isoliertes Wesen. Auch wenn Herr Ruppert sich nicht auf eine bestimmte Richtung oder „Lehrer“beruft.

    Ich meine ,es ist normal dass Künstler sich gegenseitig inspirieren und voneinander „klauen“.
    Das gibt auch ein Bob Dylan offen zu ,dass die alten Bluessänger viele seiner Songs erst ermöglichten.
    Anders wird das in der Psychoanalyse auch nicht sein.

  25. Im Grunde sehe ich das durchaus, wie Prof. Rupert. Und nein, so wirklich neu ist es auch nicht. Aber wenn es wem hilft, die Sachen zu verstehen, so hat es seine Berechtigung, dass es nochmals aus dieser Ecke vorgetragen wird.

    Wichtig ist aus meiner Sicht vor allem, dass das Trauma nicht die Verantwortung ablöst, die jeder für sein Tun und seine Entwicklung hat, egal ob traumatisiert oder nicht.

    • Na toll, dann sprechen Sie die Gesellschaft von jeder Verantwortung für jegliches Verbrechen und Gewalt frei. Also war der perfide Nationalsozialismus nicht dafür verantwortlich, dass die Deutschen kleine Säuglinge in der Anwesenheit der Mütter und anderer Soldaten an die Wand geschmissen haben, sondern die einzelnen Soldaten? Auch die Belegschaft des KZ Lagers in Ausschwitz war selber für die Ermordung von Millionen von Menschen verantwortlich, weil jeder wie Sie sagen für sich verantwortlich sein müsse und kann. Dann müssten alle Deutschen vor dem zweiten Krieg dafür verantwortlich sein, dass es zu dem Krieg kam?
      Ein Vater, der sein Kind jahrelang missbraucht, ist allein dafür selbst verantwortlich, obwohl die Mutter und die ganze Familie von dem Missbrauch wusste, und es dennoch stillschweigend tolerierte?
      Einen Hund, der einen Menschen zu Tode beißt, würden Sie erschießen und die Leute, die den Hund durch Schläge und Misshandlung dazu gebracht haben, dass er zur Bestie wurde, würden Sie von der Verantwortung freisprechen? Und Sie würden den Hund erschießen, weil er einen freien Willen hatte, den Menschen nicht zur Tode zu beißen?

    • Ich meinte vor allem, dass sich keiner auf sein Trauma herausreden kann, um Verantwortung weit von sich zu weisen.

      Über Verantwortung des Einzelnen im Zusammenspiel mit der Gesellschaft habe ich nicht philosophiert.

  26. Wenn es um die eigene WAHRE Identität geht, kommt man und frau , wie ich finde, um die sehr wertvolle und empirische Arbeit von Prof. F, Ruppert nicht herum.
    Letzten Endes geht um die EINHEIT in uns – Gefühle und Gedanken im Einklang – nur dann sind wir Schöpfer. Fürwahr kein leichtes Unterfangen, diesem Schöpfer in sich zu begegnen – ein wahrhaft großes Abenteuer. Doch wer es wagt, wird reich belohnt – und das schon vom ersten Schritt an….

  27. Herr Ruppert redet keinen Unsinn!
    Ob er das, was er erklaert fuer sich reklamieren kann steht auf einem anderen Blatt.
    Schon mal was von Familienaufstellungen gehoert? Hier sei B. Helliger und als Urvater die afrikanische Kultur genannt von der Hellinger es hat.

    Zur Uebertragung der Gefuehle sollte man auch mal Sheldo Kop gelesen haben – besonders was er zu systemischen Energien sagt ist hiervon Interesse.

    Ja, die Gesellschaften sind ( sicher nicht nur durch Kriege) und mit Deutschland ganz vorn fast alle uebel traumatisiert. Und da der Tod ein Meister aus Deutschland ist helfen wir ja auch gehoerig mit dass, z.B. in Afghanistan und Syrien die Trauma Nachfolge nicht abreisst ….

    (Die Liste kann jeder selber ergaenzen evtl. mit Jugoslawien anfangen und die Ukraine nicht vergessen und auch mit Blick auf Venezuela Altlasten hier und unserer Verbuendeten (Vietnam) nicht vergessen.

    • Fehlerkorrektur: Ich meine nicht Sheldon Kopp sondern natuerlich Rupert Sheldrak wenn es um Morphogenetische Felder geht.

  28. Ich beobachte schon seit einiger Zeit Herr Professor Rupert. Bei seinen Auftritten benutzt er immer das Wort „Trauma“ als ob jedem sofort klar sein müsste, es handelt sich um ein Phänomen, den er meint, also eine psychische Verletzung. Er tut ständig so, als ob er etwas Neues erfunden hätte.
    Was er da erzählt ist entweder verrückt oder vorsätzlich konstruiert, um den dummen Zuhörer, so zu verwirren, dass er gar nicht einmal auf die Idee käme, dass alles was er ihm erzähle, schon seit langem gedacht, gesagt und geschrieben wurde. Nichts, was Herr Rupert hier sagt, ist neu, aber er behauptet, alles was er hier vorbring käme aus seinen Überlegungen. Die Frage ist nur, ob das eine Verrücktheit oder Gerissenheit ist. Professor Rupert mischt Wissenschaft mit Esoterik und jede Menge Humbug und kocht daraus etwas, was er „Trauma“ nennt. So viel Schwachsinn habe ich schon lange nicht mehr gehört.
    Schon die erste Unverschämtheit von Professor Rupert ist, in der 3:09 Minute die Behauptung dass man um Trauma zu verstehen, man zunächst verstehen müsse, was Psyche ist, was seiner Meinung nach nur die allerwenigsten wüssten.

    Er sagt in der 2:43 Er hätte sich intensiv mit der Frage beschäftigt, wie könne es sein, dass die Psyche verletzt sein könne und was es bedeutete. So als ob man das schon längst nicht wüsste, und er der Messias wäre, die etablierte und vielfach verifizierte Gehirnforschung zu diesem Thema, aus ihrem Irrweg zurückzuführen,
    Und als Ken Jebsen ihn dann provokativ(nett) fragt: „Was ist denn Psyche, gibt es sie?“ Übrigens halte ich Ken Jebsen für viel zu klug, um zu glauben, dass er den ganzen Unsinn, den sein Gesprächspartner redet, nicht als solches erkennt. Also auf die Frage antwortet Professor Rupert, dass seine Studenten, Mediziner und andere Wissenschaftler der Meinung seien, Psyche, Seele, Liebe, seien Epiphänomene des Gehirns und dass alles Physik, Chemie sei, und dass so was wie Psyche, das Ich und den Willen, nicht gebe. Und dass er der allwissende und kluge Professor Rupert, dazu berufen sei, die ganze Wissenschaft der Gehirnforschung von Ihren Irrtümer zu befreien. Schwachsinn Pur.

    • Was auch in Ihnen nagen mag – genau daraum geht es. Doch, es ist ein kleiner Schritt für Sie und möglicherweise (betont) ein etwas größerer für die Allgemeinheit …. LG

    • Wenn Sie Recht behalten sollten, dann streichen wir doch am besten alle Gelder für die Forscher, die sich um Problemlösungen bemühen. Aber so ist das ja immer – die einen öffnen sich einem Thema, die anderen sind erst mal grundsätzlich dagegen, weil es ihnen nicht in den Kram passt.

    • Sascha Wuttke sagt:
      5. Februar 2019 at 05:20
      Wenn Sie Recht behalten sollten, dann streichen wir doch am besten alle Gelder für die Forscher, die sich um Problemlösungen bemühen. Aber so ist das ja immer – die einen öffnen sich einem Thema, die anderen sind erst mal grundsätzlich dagegen, weil es ihnen nicht in den Kram passt.

      Also Sascha,
      das ist eine unlogische Logik, die Sie von sich geben. Mir geht es doch nur, das man den Wunderheiler und Scharlatanen mehr auf die Finger schaut, was Sie da tun. Jegliches Medikament, das auf den Markt kommt muss von der entsprechenden Behörde zugelassen sein. Damit sind sie doch einverstanden oder? Das Gleiche sollte mit den Medikamenten wie Psychotherapie praktiziert werden. Ich möchte dass die Methode, mit der Herr Ruppert arbeitet auch nach Schadstoffen, und Nebenwirkungen hin geprüft wird. Damit sich die Pseudo Forscher nicht aus der Staatskasse für die Erforschung von giftigen Medikamenten bedienen. Sehen Sie nicht den Fehler in Ihrer Denkweise?

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