Friedensfahrt Berlin-Moskau solidarisiert sich mit Friedensmärschen der orthodoxen Kirchen in der Ukraine

Presse-Mitteilung der Initiatoren der Friedensfahrt Berlin – Moskau.

Seit 3. Juli versammeln sich Zehntausende von Bürgern und Gläubigen der orthodoxen Kirchen in der Ukraine, darunter viele ältere Menschen, Frauen und Kinder, um aus Westen und Osten über mehrere Hundert Kilometer nach Kiew zu pilgern. Dort versammeln sich die Teilnehmer am 27. Juli zu einer Friedenskundgebung, bei der über eine Million Menschen erwartet werden. Die Friedensmärsche stellen eine gemeinsame Initiative der über zwei Jahrzehnte hinweg tief zerstrittenen Kiewer und Moskauer Patriarchate der russisch-orthodoxen Kirche dar.

Initiator Dr. Rainer Rothfuß und die Organisatoren der Friedensfahrt Berlin-Moskau solidarisieren sich mit dieser ukrainischen Friedensinitiative von historischem Ausmaß.

„Wir danken den Teilnehmern der ukrainischen Friedensmärsche, die unter großen Entbehrungen Hunderte Kilometer Fußmarsch auf sich nehmen, um eine drohende Eskalation des Krieges in der Ukraine abzuwenden.“ Letztlich entscheidet sich am Ukraine-Konflikt die Frage über Krieg oder Frieden und über weitere wirtschaftliche Trennung oder Zusammenwachsen des europäischen Raums in Richtung Osten“, so Dr. Rainer Rothfuß.

Die Organisatoren der Friedensfahrt, die vom 07. – 21.8.2016 über 4.200 km in Privatfahrzeugen durchgeführt wird, sind überzeugt, dass diese vom ukrainischen Volk getragene Friedensinitiative einen ebenso wichtigen Beitrag zur Beendigung des Konfliktes leisten kann wie politische Bemühungen auf höchster Ebene.

Diese größte Friedensbewegungen der vergangenen Jahrzehnte im Kontext eines schwelenden kriegerischen Konflikts mitten in Europa sollte daher in allen Medien präsent sein, was aber bisher kaum der Fall ist.

Informationen zum Friedensmarsch der ukrainischen Kirchen findet man unter
https://www.youtube.com/watch?v=yOAxKT5jLnE
http://uoj.org.ua/novosti/sobytiya/organizatory-vseukrainskogo-krestnogo-khoda-rasskazali-chto-nuzhno-vzyat-s-soboy-uchastnikam
http://www.taz.de/!5321088/

Alle Medien werden daher aufgefordert, diese hoffnungsvolle Entwicklung in der Ukraine näher zu untersuchen und die europäische Öffentlichkeit eingehend zu informieren. Zudem bedürfen die teilnehmenden Pilger angesichts von Berichten unmissverständlicher Gewaltandrohung rechter Kräfte und einzelner Politiker in der Ukraine unbedingt einer breiten Medienberichterstattung im Westen für mehr Transparenz und damit Schutz.

Rückfragehinweis:
Rainer Rothfuß
Lindau Deutschland
geostrategy@protonmail.ch

 

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13 Kommentare zu: “Friedensfahrt Berlin-Moskau solidarisiert sich mit Friedensmärschen der orthodoxen Kirchen in der Ukraine

  1. Von den Kirchen in Deutschland habe ich noch keine Berichte über die mutigen Friedensmärsche ihrer othodoxen ökumenischen Brüder und Schwestern in der Ukraine gesehen und gehört. Habe ich das übersehen und überhört?
    Warum schweigen die Kirchen schon wieder vor einem bevorstehenden Krieg? Wo bleibt die Solidarität? Wo die Einheit der Kirchen?

    • In solchen Zeiten sieht man, was Makulatur ist und was wirklich von Herzen kommt! Wenn dies alles für irgendetwas gut ist, dann dafür!

  2. Hatte es zunächst nicht glauben können, als Niki Vogt bei quer-denken.tv von den Friedensmärschen berichtete. Unfassbar. Da schlug die Geschichte ein neues Kapitel auf und die Medien sprangen nicht drauf an! Hinschauen, Beten und Dankbarkeit fühlen für diese großartige Bewegung. Zu Zeiten, wo der Irrsinn vermeint alleiniger Veranstalter zu sein.
    Super!!

  3. ZITAT„Wir danken den Teilnehmern der ukrainischen Friedensmärsche, die unter großen Entbehrungen Hunderte Kilometer Fußmarsch auf sich nehmen, um eine drohende Eskalation des Krieges in der Ukraine abzuwenden.//Es ist nach meiner Meinung eine Kriegsgefahr die uns alle betrifft und im falle einer Eskalation auch uns,diese Menschen gehen im Grunde auch für uns auf die Straße wobei sie für unser aller Leben & Frieden ihr Leben aufs Spiel setzen,was bei uns nicht so gefährlich ist wie in der Ukraine.Wobei sich hier zu lande kaum jemand auf die Straße wagt.Ohhh mich könnte ja einer als RECHTS benennen.Aber wartet nur wenn es euch selbst betrifft wird es zu spät sein.JETZT ist es an der Zeit sich in Bewegung zu setzen.Denke nicht das es noch sehr viele Möglichkeiten dazu geben wird,da diese Stück für Stück abgeschafft werden..!

    • Dazu passt auch ein Zitat von Martin Niemöller:
      Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
      Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
      Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter.
      Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.

    • @Rebello7: Da könnte am Ende dann auch noch stehen: „Alle, einschließlich mir selbst, hatten vergessen, was es bedeutet, ein Mensch zu sein!“

  4. Da bin ich jetzt sehr froh, von Euch, liebe Friedensfahrer, über diese schöne und wichtige Solidaritätsbekundung und mit dem Hinweis an unsere entmenschlichten Medien zu lesen, doch bitte endlich ihre Beobachter und Berichterstatter dorthin zu schicken, schon allein zum Schutz des Lebens dieser friedfertigen Menschen! Ich hoffe, dass unsere Medien, wenigstens dieses oder jenes, ihre aufobtruierte Gefühllosigkeit und Wirklichkeitsunterdrückung nun aufgeben angesichts einer solchen wahrhaft historischen christlichen Friedenskundgebung an der Schnittstelle eines Weltkonfliktes!
    DONA NOBIS PACEM! Veganislove

  5. Die Kräfte, die die Nato stützen und die Nato selbst, sie alle sind nicht daran interessiert, diese Nachricht zu verbreiten, steht sie doch gegen das Rechtfertigungs-Narrativ der Völkerrechtsbrecher (Irak, Syrien, Libyen,Türkei, Kosovo, Jemen, Pakistan, Afghanistan,… ), mit dem sie ihre Eskalations- und Aufrüstungspolitik rechtfertigen.
    Die Nato ist in einer Existenzkrise. Der Feind Sowjetunion ist ihr abhanden gekommen. ISIS ist ein hilfreiches Gewächs anfangs eigener Anstrengungen des Westens gegen ‚Feinde‘. Und der Feind Deines Feindes ist militaristisch gesehen schnell ein Freund.
    Russland als Feind wäre und ist eine vorübergehende ‚Lösung‘ für die Existenzberechtigung des teuersten aller Bündnisse. Aber da das nur mit der Lüge vom bösen Rechtsbrecher geht, gegen den man Sherif spielt, da geht so eine Friedensdemo gegen die Politik von Nato und pro-westlicher Regierung in Kiew gar nicht. Hauptsache, die Menschen kaufen den Propagandisten ihr einfaches schwarz-weiß-Narrativ ab.

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