Gebt der Jugend eine Chance!

Unsere Kinder haben ein Anrecht auf eine menschenwürdige Zukunft.

Ein Kommentar von Rudolf Hänsel.

George Orwells berühmtes Zitat „Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen“ stammt aus dem Vorwort seiner im August 1945 erschienenen dystopischen Fabel „Farm der Tiere: ein Märchen“.

Die schweigende Mehrheit der Bürger weltweit wird mit dem Autor darin übereinstimmen, dass unsere Kinder ein Anrecht auf eine menschenwürdige Zukunft haben. Jedoch wird sie nicht hören wollen, dass sie durch ihr Schweigen unserer heutigen Jugend eine lebenswerte Zukunft verwehrt. Ursache ist ihre Autoritätsgläubigkeit und -hörigkeit, die zum totalen geistigen Gehorsam, zur Verstandeslähmung und zum Nichtstun führt.

Das, was die rebellische 68er-Generation ihren Vätern vorwarf, dass sie sich einem Diktator und einer Tyrannei willenslos unterworfen hätten, das geschieht drei Generationen später wieder. Und wieder leistet nur eine kleine Gruppe mutiger und aufgewachter Bürgerinnen und Bürger Widerstand – und die große Mehrheit schläft und schweigt.

In den Wind gesprochen

Seit Beginn der von langer Hand geplanten Angst-Pandemie Anfang 2020 weisen unabhängige und angesehene internationale Forscher und namhafte Persönlichkeiten darauf hin, dass es kein medizinisches Problem gibt, sondern ausschließlich ein politisches. Eine globale kriminelle Elite hat sich zum Ziel gesetzt, die Menschheit mithilfe gekaufter Politiker und ihrer Konzernmedien in Angst und Schrecken zu versetzen, um sie zum absoluten Gehorsam zu zwingen. Einige dieser Methoden wurden von Geheimdiensten mit „Erfolg“ erprobt.

Die Angststarre vieler Menschen ermöglicht es dieser kleinen Gruppe von Billionären und sogenannten Philanthropen, die seit langem geplanten und gegen die Zivilbevölkerung gerichteten Pläne einer „Neuen Weltordnung“ und einer „4. Industriellen Revolution“ ohne nennenswerten Widerstand durchzusetzen – mit ungeahnten negativen Konsequenzen für uns Bürger. Die „eingebetteten“ Massenmedien lassen diese ehrlichen Aufklärer mit ihren vom Mainstream abweichenden Meinungen nicht nur nicht zu Wort kommen, sondern sie verhöhnen sie auch noch als Verschwörungstheoretiker und Feinde der Demokratie.

Welche Art von Zukunft die Menschheit zu erwarten hat, wenn es nicht gelingt, diesen Wahnsinn zu stoppen, kann jeder Interessierte in den frei zugänglichen alternativen Internetplattformen nachlesen und nachhören. Zu nennen sind unter anderem die „Neue Rheinische Zeitung (NRhZ)“, „Rubikon“ und „Global Research (GR)“ aus Kanada. Es steht außer Zweifel, dass die geplante neue Welt eine Welt sein wird, in der weder wir selbst noch unsere Jugend leben wollen. Es soll ein Sklavenleben sein, das man nur ertragen kann, wenn man die zukünftige Menschheit durch Propaganda oder Gehirnwäsche oder durch pharmakologische Methoden ruhigstellt, wodurch jeder Wunsch nach Rebellion erstickt wird. Aldous Huxley hat diese Zukunft in seinem Essay „Schöne neue Welt“ eindrücklich und weit in die Zukunft schauend beschrieben.

Aufgrund der erwähnten Einstellungen und Verhaltensweisen der großen Mehrheit haben es freie Geister sehr schwer, sich bei den Mitmenschen mit ihrer abweichenden Meinung Gehör zu verschaffen. Die Mechanismen des teils unbewussten inneren Widerstands der autoritätshörigen Mitbürger sind vielfältig und fast unüberwindlich. Ihre Argumente, Ausreden, Verdächtigungen und Verhaltensweisen erinnern an Erzählungen aus der Zeit des europäischen Faschismus.

Das lange Zeit gehegte Vertrauen in altbewährte und sichere Freundschaften hat plötzlich keinen Bestand mehr; man stellt sich taub, steckt den Kopf in den Sand, weiß es besser, verharmlost, macht den anderen verächtlich, verleumdet ihn – und so weiter und so fort. Vieles ist deshalb in den Wind gesprochen. Wie kann sich bei dieser verrückten Gemengelage ein solidarischer Widerstand aufbauen?

Alleine die unzähligen Besitzer kleiner und mittelständischer Betriebe und Geschäfte sowie die vernachlässigten Pflegeheimbewohner, die vereinsamten, depressiv und suizidal gewordenen Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen und viele unvoreingenommene Krankenschwestern und Jugendpsychiater wissen, wovon man spricht und sind für jede solidarische Stimme und Unterstützung dankbar.

Die Leidensfähigkeit der schweigenden Mehrheit ist groß

Diejenigen Mitbürger, die aus Angst oder politischem Opportunismus schweigen und sich gleichzeitig moralisch über die freien Aufklärer stellen, kommen den korrupten Politiker sehr entgegen. Meist unterstützen sie auch noch lautstark deren illegale Verordnungen wie die der Freiheitsberaubung. Um die gegenwärtige Angst-Pandemie möglichst heil zu überleben, wollen sie nicht auffallen, fügen sich den irrsinnigsten Anweisungen der Politiker und Medizinmänner und machen jeden Wahnsinn mit.

Nach Auskunft eines Whistleblowers sollen Mitglieder der globalen kriminellen Elite selbstgefällig und zufrieden geäußert haben, dass Duldsamkeit und Leidensfähigkeit – speziell der deutschen – Bevölkerung sehr groß seien. Deshalb, so ihre Schlussfolgerung, könne man die Geschwindigkeit, mit der die diabolischen Pläne umgesetzt werden, erhöhen.

Erst dann, wenn die Mitglieder der selbstgenügsam vor sich hin schlafenden schweigenden Mehrheit ganz persönlich und direkt von den politisch verordneten Zwangsmaßnahmen eingeholt werden, wird der Aufwachprozess langsam beginnen. Dann kann es aber zu spät sein. Das haben uns die vergangenen Diktaturen eigentlich deutlich vor Augen geführt. Doch wir alle sind Weltmeister im Verdrängen und Ausblenden unangenehmer weltgeschichtlicher Ereignisse der Vergangenheit und fallen leicht der geistigen Amnesie anheim.

Was sind die Ursachen dieser Leidensfähigkeit zum Nachteil unserer Jugend?

Haben wir aus Angst, Faulheit oder Feigheit den gesunden Menschenverstand beziehungsweise den Mut verloren, uns unseres eigenen Verstandes ohne Anleitung eines anderen zu bedienen? Oder hat die religiöse und autoritäre Erziehung zu diesem Reflex des absoluten geistigen Gehorsams und der Verstandeslähmung geführt?

Ignatius von Loyola, der Gründer des Jesuitenordens, verfasste Mitte des 16. Jahrhunderts einen erhellenden Text, auf den das deutsche Wort „Kadavergehorsam“ zurückzuführen ist:

„Wir sollten uns dessen bewusst sein, dass ein jeder von denen, die im Gehorsam leben, sich von der göttlichen Vorsehung mittels des Oberen führen und leiten lassen muss, als sei er ein toter Körper, der sich wohin auch immer bringen und auf welche Weise auch immer behandeln lässt, oder wie der Stab eines alten Mannes, der dient, wo und wozu auch immer ihn der benutzen will (1).“

Doch der Mensch kann sich selbst erkennen und zum Bewusstsein kommen, was ihn daran hindert, nein zu sagen zu Tyrannei und Rechtlosigkeit. Das heißt, sich zu besinnen und zu entdecken, welche speziellen Stärken und Kräfte in ihm schlummern und wie diese für das Gemeinwohl eingesetzt werden können.

Auch über Einstellungen, die das Leben stark einschränken, könnte man nachdenken und überlegen, ob man sie mithilfe von Freunden oder psychologischen Experten nicht besser in Zweifel ziehen und durch förderliche Auffassungen ersetzen sollte. Dadurch könnte unsere Jugend eine echte Chance auf eine menschenwürdige und lebenswerte Zukunft bekommen.

Quellenangabe:

  1. https://de.wikipedia.org./wiki/kadavergehorsam; siehe auch Hänsel, R. (2020). Keinem die Macht übergeben! Ein psychologisches Manifest des gesunden Menschenverstands. Gornji Milanovac. ISBN 978-86-7432-119-5. Die „Neue Rheinische Zeitung NRhZ“ veröffentlichte den gesamten Text in drei Folgen. Eine Kurzfassung wurde ebenfalls in der NRhZ publiziert und zusätzlich in „Rubikon“ sowie in englischer Sprache in „Global Research“ (www.globalresearch.ca)

 

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Dr. Rudolf Hänsel ist Diplom-Psychologe und Erziehungswissenschaftler.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: ArtMari  / shutterstock

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Ein Kommentar zu: “Gebt der Jugend eine Chance!

  1. Schicklhiedler sagt:

    Huch, da scheint dem Autor eine semantische Unschärfe passiert zu sein: Im ersten Satz des vorletzten Absatzes soll es sicherlich heißen:
    …ZU EINEM Bewusstsein kommen, WELCHES ihn daran hindert…

    Grandioser Artikel, vielen Dank!!!

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