Geisterschiff im Nadelöhr | Von Hermann Ploppa

Containerschiff Ever Given im Wüstensand: Der zentralisierte Welthandel ist extrem verletzlich

Ein Kommentar von Hermann Ploppa.

Endlich gab es mal wieder ein ganz anschauliches Ereignis im Nachrichtendschungel zu bestaunen. Anstelle der garstigen Corona-Viren, die man nicht einmal sehen kann, nun also ein spektakulärer Unfall, den man sogar aus dem Weltall orten konnte.

Ein Containerfrachtschiff von gigantischen Ausmaßen hatte sich in den gefluteten Wüstensand des Suezkanals gefressen. Es kommt gar nicht so selten vor, dass im Suezkanal Schiffe auf Grund gehen. 2018 brachte zudem ein Motorschaden ein Containerschiff ganz plötzlich zum Stehen. Vier nachfolgende Schiffe sind damals aufeinander gekracht.

Aber diesmal stellte sich das Containerschiff Ever Given einfach quer. Nichts ging mehr. Die Ever Given ist eines der größten Containerschiffe der Welt: beinahe einen halben Kilometer lang, 58 Meter breit. Traglast: 20.288 Container. Gesamtgewicht: 224.000 Tonnen. In dieser Größenordnung schippern etwa 500 Container-Boliden durch die Weltmeere.

Selbstverständlich meldeten sich in den sozialen Medien sofort hunderttausende von Nautik-Experten zu Wort. Die Havarie im meist befahrenen Kanal der Welt sei kein Zufall. Vielmehr sei nachgeholfen worden, um den Welthandel absichtlich auszubremsen.

Schwer zu sagen, was los war. Tatsächlich sprach man zunächst von einem Stromausfall auf dem Riesenschiff. Dann verständigte man sich darauf, dass ein starker Sturm den Giganten in den Sand gedrückt habe. Heftige und eisige Nordstürme sind an Ägyptens Wasserwegen in dieser Jahreszeit allerdings keine Seltenheit. An Bord befand sich ein ortskundiger Lotse, der jedes Riff persönlich kennt.

Autopilotsysteme gibt es augenblicklich nur für Kriegsschiffe. So ist auszuschließen, dass sich Hacker von außen in die automatische Navigation eingemischt haben könnten, so wie es zwei US-amerikanischen Zerstörern in der Straße von Malakka vor einigen Jahren widerfuhr.

Wie auch immer: die Folgekosten dieser inzwischen beendeten Havarie sind erheblich. Weil sich auch Öltanker in der Warteschleife vor dem Suezkanal befanden, wurde sofort der Ölpreis weltweit angehoben. Reedereien, die ihre Fracht nicht fristgerecht abliefern, müssen Konventionalstrafe an ihre Kunden zahlen. Diese Konventionalstrafe geben sie dann weiter an die japanische Reederei Shoei Kisen, der Eigentümerin der Ever Given. Hier geht es um hunderte Millionen Euro, die von den großen Rückversicherern erstattet werden.

Die Schiffe in der Warteschleife kommen verspätet in den Zielhäfen an. Das bringt dann in Rotterdam, Hamburg oder Marseille die eng getakteten Anlege- und Löschzeiten völlig durcheinander. Ein Schiff legt sich quer, und es entsteht in der globalisierten Weltwirtschaft ein gefährlicher Verkehrsinfarkt.

Verkehrsinfarkte häufen sich in letzter Zeit. Aktuell ist gerade Europas meist befahrene Güterzugstrecke zwischen Rotterdam und Genua gesperrt. Denn im oberen Mittelrheintal in der Nähe der Loreley haben sich größere Felsbrocken vom Hang abgelöst und sind auf die Bahngleise gestürzt. Vermutlich durch die ständigen Erschütterungen ist verwitterter Schiefer gelockert worden. Nun werden 2.000 Tonnen Geröll abgesprengt und abtransportiert bevor die Strecke wieder freigegeben wird. Auf der China vorgelagerten Insel Taiwan wiederum kündigt sich im industriellen Süden die größte Dürre seit einem halben Jahrhundert an. Schon wird Trinkwasser rationiert. In Taiwan befinden sich auch die weltweit bedeutendsten Halbleiter-Fabriken.

Sie produzieren tatsächlich zwei Drittel aller Halbleiter für den Weltbedarf. Um diese mikroskopisch kleinen Steuerungselemente zu reinigen, bedarf es großer Mengen saubersten Wassers. Jeden Tag verbraucht allein die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company TSMC 150.000 Tonnen hochreines Wasser. Um den Weltmarkt so lange wie möglich beliefern zu können, sollen demnächst sogar kommunale Wasserwerke ihre Leitungen für einige Stunden am Tag schließen. Die Welt wird die Folgen einer Dürre in Taiwan deutlich zu spüren bekommen. Denn mittlerweile sind sogar Haushaltsgeräte komplett digitalisiert. Kaum ein Auto, kein Rasenmäher, läuft noch ohne Halbleiter. Wenn die Lieferung mit taiwanesischen Halbleitern stockt, dann stockt unter anderem auch die deutsche Autoindustrie.

Dass alle diese Stockungen des Welthandels den eurasischen Wirtschaftsraum betreffen, hat schon zu der Vermutung verleitet, hier sei ein Komplott gegen Chinas ambitioniertes Seidenstraßenprojekt mit den beteiligten sechzig Staaten im Gange. Nachweisen lässt sich diese Vermutung nicht. Es wird indes bereits nachgebessert. Der Suezkanal soll verbreitert werden. Bislang durchfahren pro Tag 50 Schiffe den Kanal.

So sind im Jahr 2020 etwa 18.250 Schiffe hier unterwegs gewesen. Nach dem Ende des Ausbaus sollen dann sogar 100 Schiffe pro Tag abgewickelt werden. Die Verdoppelung der Kapazitäten wird indes am Grundübel nichts ändern – und das heißt: Globalisierung.

Die einschlägige Tagespresse unterstellt völlig unzutreffend, die „Globalisierungskritiker“ würden sich jetzt am Desaster im Suezkanal weiden. Und die einschlägige Tagespresse stimmt sodann ein Loblied auf die Globalisierung an. Die Globalisierung würde die Güter auf der Welt gerechter und effektiver verteilen. Die Lebensqualität würde sich zwangsläufig weltweit verbessern.

Nichts ist falscher als diese Annahme. Tatsache ist, dass durch Kriege und Regime Change-Manöver mit blanker Gewalt Nationen und Regionen für die weltweit agierenden Konzerne geöffnet werden. Die in Duldungsstarre gehaltenen Länder werden sodann umgebaut („strukturell angepasst, marktkonform“ gemacht). In einer nunmehr hierarchischen Weltwirtschaft sind die Staaten und ihre Populationen nur noch die enthaupteten Glieder eines übergeordneten Apparats. Wie ein Magnet sucht sich das Kapital die Orte, wo die Löhne am weitesten nach unten gedrückt werden und wo das Kapital ohne nennenswerten Widerstand möglichst profitabel die Umwelt in kurzer Zeit verbrauchen kann. Die Textilindustrie wandert auf diese Weise von Bielefeld nach China und dann nach Kambodscha, wo die Löhne noch einmal niedriger sind als in China.

Der Gewinn dieser Dynamik für die Bevölkerung und für die Umwelt ist nicht erkennbar: Denn die Transportwege sind jetzt bedeutend länger als früher. Der Umfang der weltweit herumgeschobenen immer billigeren Waren nimmt drastisch zu. Die Verkehrswege sind aber zum großen Teil immer noch dieselben wie vor der großen Globalisierung. Das trifft zum Beispiel auf den bereits 1890 eröffneten Suezkanal zu. Diese Engpässe des Welthandels können mit wenig Aufwand von Terroristen oder professionellen Agenten rivalisierender Weltmächte zerstört werden. Um diese Flaschenhälse zu schützen, muss der Sicherheitsaufwand ständig gesteigert werden. US-Kriegsschiffe passen ständig auf, dass sich keine bösen Buben dem Suezkanal nähern.

Ob die Havarie der Ever Given ein Unfall war oder ein abgekarteter Anschlag, die Folgen für die Weltwirtschaft sind spürbar. Wenn dreizehn Millionen Barrel Öl in der Warteschleife vor dem Suezkanal festhängen, dann merken wir das sofort an der Zapfsäule unserer örtlichen Tankstelle. Wir müssen die Zeche letztendlich zahlen.

Das wird noch durch das Corona-Regime deutlich verschlimmert. Denn die künstliche Lähmung der Weltwirtschaft durch die diversen Lockdown-Maßnahmen führte zunächst dazu, dass nicht gebrauchte Container abgestellt wurden und verrosteten. Dann im Herbst zog der Welthandel wieder drastisch an.

Das steigerte die Nachfrage nach Containern. Mit der Folge, dass sich vom letzten November bis zum Januar 2021 der Transportpreis für Container vervierfacht hat auf nunmehr 9.000 Dollar.

Die geeignete Antwort auf die Verwerfungen der globalisierten Wirtschaft kann nur sein: Wiederherstellung von autarken, befreiten Lokalwirtschaften, die den größten Teil ihres Reichtums aus dem eigenen Kreislauf erzeugen.

Dieser Text erschien zuerst in der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand, Ausgabe Nummer 42.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung

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Bildquelle:   donvictorio / shutterstock

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25 Kommentare zu: “Geisterschiff im Nadelöhr | Von Hermann Ploppa

  1. Volker Djamani sagt:

    Suezkanal 1973. Als die künstlich erzeugte Ölkrise uns seinerzeit das Sonntagsfahrverbot bescherte (by the way, das fehlt Merkel noch für ihren Bundeslockdown), kurvten die Öltanker absichtlich um Kap Horn in Südafrika, weil die Tanklager in Rotterdam proppenvoll waren und nutzten daher nicht den Suezkanal.

  2. ingo0077 sagt:

    ein paar Tage nach dem Unfall (aber vor der Bergung) habe ich dieses Video gefunden:
    https://www.youtube.com/watch?v=VdLABU_0TBg
    Wie im Video angegeben basiert es auf dem "AIS vessel position data"-System und simuliert die letzten 90 Minuten der Fahrt der Ever Given.
    Ab einem bestimmten Punkt (ab 1min24), wird der Suezkanal auf einmal schwarz dargestellt. Vorher scheint das Schiff ziemlich genau einer Linie (Tracking signal? Ideallinie?) zu folgen, mit leichten Abweichungen hier und da. Wurde ab diesem Punkt das Funkfeuer abgeschaltet? Gerade in einem Moment als das Schiff von der einen Seite auf die andere wechselte (siehe Tracking signal oder empfohlener Weg), passiert der Unfall. Zufall? Jeder mache sich seine eigene Meinung.
    Meine Erfahrung ist, dass man meist den Verursacher findet, wenn man sich fragt, wer von der Situation profitiert.

  3. DerKleinePuk sagt:

    Kommentar Bereiche im Internet sind im Prinzip tot.
    Man kann nicht wissen ob der Andere nicht KI also eine Maschine ist.
    Last euch nicht verarschen.
    Für einen Euro bekomme ich eine Email-Adresse, davon nehme ich z.B. 100 und schon habe ich 100 Avatare die jede Debatte in einen Meinungskorridor zwingen können.
    Dann entfache ich einen künstlichen Diskurs, alles mit KI, also Rechner die Verbal-Ersatzstücke in konzeptuelle Zusammenhänge stellen, und schon beginnt die Gehirnwäsche.
    Last euch nicht verarschen.
    Das Internet ist kein Raum für einen offenen Diskurs.
    Ken Jebsen hat das erkannt und geht wieder analog.
    Lasst euch nicht in die virtuelle Welt ziehen, denn sie ist Lüge.

    • Schlafschaf sagt:

      Das stimmt schon, aber wenn jeder nur noch Intrige wittert, brauchen wir auch hier keine Kommentare.
      Lass sie doch dumm schwätzen, wichtig ist doch, dass man seine Meinung zu den Dingen sagt, und die lesen ja auch andere.
      Wenn wir uns jetzt auch noch den Maulkorb selbst umhängen, dann glaube ich, hat KI das erreicht, was sie ja will, Mundtot machen.

    • DerKleinePuk sagt:

      Ich rede mit vielen Menschen Auge in Auge, da weiss ich wer einem gegenüber ist.

    • Volker Djamani sagt:

      Geht's noch? Hier zu schreiben: "Lasst euch nicht in die virtuelle Welt ziehen, denn sie ist Lüge." Aber selbst hier kommentieren? Ich habe keine Lust auf Klugschei*er!

    • DerKleinePuk sagt:

      At Volker
      Das ist kein Widerspruch.
      Regen sie sich ab.

  4. effess sagt:

    In der Annahme, dass der Lotse im Kanal eine andere Person war, welche dieses "Piktogramm" über den Fahrweg zeichnete –
    "Controversial track of the container ship Ever Given that blocked Suez Canal":
    https://www.youtube.com/watch?v=t5IKbYcLgQA
    … demnach war das kein "Unfall"…

    PS: Globalisierung ist per se nichts Schlechtes.
    Auch die Digitalisierung – und damit die Globalisierung des Marktes für die Wissensarbeit – ist per se nichts Schlechtes.
    … insbesondere, wenn mittels CBDC einer Käseglocke gleich das gesamte Wertschöpfungsnetzwerk mitsamt der Horte protokolliert, und bei Bedarf dynamisch besteuert werden kann…

    Ein datengetriebenes Wirtschaften, eine Optimierung der Ressourcenverteilung, inkl. der individuellen Fähigkeiten kann nun realisiert werden.

    … ein CBDC-finanziertes Grundeinkommen, dynamische Entwertung der Horte (also: das Ende des Rentenkapitalismus) und die Implementierung einer leistungsorientierten innovationsgetriebenen datengesteuerten Marktwirtschaft kann realisiert werden.

    Bei einem globalisierten Arbeitsmarkt werden Kapitalkosten zur sich negativ (bis hin zum ausschließend) auswirkenden Standortfrage – alleine bei der Frage der Wohnungsmiete sollte dies jedem klar sein: wenn ich alleine für die Miete des Ingenieurs in München andernorts eine erfahrene Fachkraft bekomme: wieso sollte ich dann noch einen aus München einstellen?
    (und selbiges gilt auch für alle anderen Kapitalkosten auf den Preisen…
    … und das richtige Maß kann via CBDC eben dynamisch berechnet werden – in dem die "Wucheraufschläge", also Gewinne basierend auf Knappheit ebenso abgestraft werden können wie die Aufschläge basierend auf anderen eigentumsbasierten Privilegien.)
    Durch die Transparenz, welche der Digitalisierung innewohnt, wird alsbald nur noch der Aufschlag basierend auf Leistung sowie der innovationsbasierte Aufschlag akzeptabel sein.

    … wobei bei den Konservativen mit ihrem Hang zum Aufrechterhalt erlangter Privilegien natürlich jegliche Innovation per Definition unerwünscht zu sein scheint…

    Alles Neue ist schlecht, ist der Feind des Etablierten und ihrer etablierten Nutznießer – bis hin zum Reaktionären, zu rückwärtsgewandten Tendenzen (wie in diesem Beitrag hier).

    Aber die Digitalisierung des Arbeitsmarktes für die Wissensarbeit ist nicht mehr aufzuhalten – und wird ja derzeit von ganz oben her massivst in den Markt gedrückt (Stichwort: "Home-Office-Zwang" ).

  5. Scarlett Debord sagt:

    Bad News is good News

  6. Rupert sagt:

    Monero ist der bessere Bitcoin. z.B. ist der Datenschutz viel besser

  7. Laura K98 sagt:

    Zum Thema: Ich hab gestern eine sehr gute Doku gesehen:
    "Handelskriege im Spiegel der Geschichte" von ARTE (ca. 50 Minuten).

  8. corovide sagt:

    Ein Schiff bzw. sein Kapitän will der Physik trotzen und schon passiert das was passieren muss. Nicht für herr Ploppa der natürlich gleich die abenteuerlichsten Dinge in der Sache glaubt. Fehlt nur noch Herr Gates.

    Wie dumm kann ein mensch sein auf so einen Verbalschwachsinn eines Herrn Ploppa reinzufallen?

    Aber die meisten Leute sind nicht dumm. Sie sind wahrlich durch die ganze Corona Lage restlos überfordert und sehr leichte Opfer von Zeitgesellen wie Ploppa und Co.

    • Hartensteiner sagt:

      Jedem Leser Deines Kommentars dürfte auffallen, dass Dir kein einziges Argument eingefallen ist und Du nur irgendwie versuchst mit dem Baseballschläger herum zu wedeln. Das macht keinen Eindruck.

    • Schlafschaf sagt:

      Was daran abenteuerlich sein soll, ist nicht so ersichtlich. Ich gehe mal davon aus, das der Suezkanal als eine Hauptschlagader des Handels nicht mal eben durch ein Pennen des Lotsen erklärt werden kann. Natürlich sind technische Defekte möglich.
      Das man mit so einem Khan, keinen Laien rum schippern lasst, dürfte auch klar sein. Als liegt die Vermutung doch eher nahe, dass hier gezieltes Handeln vorliegt. Zumal wir ja gerade in Zeiten leben, wo der Nachschub entscheidend für eine Versorgung ist. Ich möchte nicht wissen, was passiert, wenn der Aldi seine Regale nicht mehr auffüllt. Das wird zu Unruhen führen. Dabei muss der Pott ja keine Bananen transportieren, es reicht ja, dass die anderen Schiffe nicht weiter kommen. Manche Menschen denken noch immer, der Strom kommt aus der Steckdose.

    • Schlafschaf sagt:

      Muß natürlich heißen , die Sperrung des Suezkanals

    • Schlafschaf sagt:

      Und wenn ich mir anschaue wie gerade gegen die Chinesen gehetzt wird, so sehe ich da auch durchaus Interessen, die das Projekt Seidenstraße torpedieren wollen.
      Hier die Untertitelung eines Bildes in der ZEIT.
      Schaffner aus China in der Zugstation von Addis Abeba (2016): Von Äthiopiens Hauptstadt führt eine 750 Kilometer lange, von zwei chinesischen Unternehmen gebaute Eisenbahnstrecke nach Dschibuti am Roten Meer. © ZACHARIAS ABUBEKER/​AFP/​Getty Images
      Man kann sich ja jetzt auch naiv anstellen, und da keine Zusammenhänge erkennen, für mich ist der Suezkanal aber mit dem Roten Meer verbunden. Nun stehen die Schaffner da auf dem Bahnsteig und warten auf was eigentlich?

    • DerKleinePuk sagt:

      Corovide ist Kommentar KI darauf sollte man nur antworten wenn man sich gerne mit Maschinen unterhält.

    • effess sagt:

      "Ein Schiff bzw. sein Kapitän will der Physik trotzen und schon passiert das was passieren muss"…
      … und ein Riesen Dick mit Bollocks wird ins Meer gefahren …
      https://www.youtube.com/watch?v=t5IKbYcLgQA

    • Volker Djamani sagt:

      Ach? Darf man die Dinge nur von einer eingeschränkten Sichtweise betrachten? Wie naiv muss man dafür sein?

  9. steffen sagt:

    https://www.facebook.com/hans.altes.7/
    karin bächtiger schändet seid nun 12 jahren meine seele und leben
    alles im profil zu sehen. die anderen 10 hat sie wider löschen lassen
    NEBENBEI OPFERT SIE FAMILIE UND KINDER
    ALLES IN SCREENSHOTS ZU SEHEN
    MEIN NEFFE WAR AUSSERDEM KEINE 10 JAHRE ALS SIE IHN DAS ERSTE MAL HACKTE! und heute macht sie es immer noch
    aber immer von kindern reden und retten!

    WAS IST DER GRUND FÜR DIE SCHANDTATEN AN MIR UND MEINER FAMILIE

    • corovide sagt:

      Ein mögliches bel ausgerechnet auf Facebook darzustellen zeugt von einer gewissen Blauäugigkeit. Ohne Umstand kann sich fast jeder eigene Websites basteln und online stellen. versuche es besser über diesen Weg.

  10. P. Nibel sagt:

    Autopilotsysteme gibt es nur bei Kriegsschiffen? Seit wann das denn? Ich glaube das nicht!
    Autopilotsysteme dürfen im Kanal nicht benutzt werden – war es vielleicht so?

  11. Beobachter sagt:

    Guter Artikel! Vielen Dank Herr Ploppa. Wie man übrigens heute noch -wie in den im Artikel erwähnten Medienprodukten-
    die Globalisierungsdampfwalze anpreisen kann, erschliesst sich mir nicht. Mehr lokale bzw. regionale Autarkie ist auf jeden
    Falle das Gebot der Stunde. Dies wird nie vollumfänglich möglich sein, aber man benötigt ersteinmal eine Trendwende in dieser Angelegenheit.

    • Hartensteiner sagt:

      Statt "Trendwende" gilt der "Trend". Gerade wird unter der Führung des größten Landwirtes der Welt – Bill Gates – und gigantischer Agrarkonzerne der globale Brotkorb in die Hände derselben überführt, denn wie könnte man die Welt effektiver beherrschen, als deren Brotkorb unter Kontrolle zu haben? Dabei wird auch der letzte Weizen-, Reis- oder Baumwollhalm gentechnisch verändert, patentiert und als ausschließlich anbaufähig zugelassen. (Der Bauer, der seine Saaten zur Aussaat aufbewahrte statt sie jährlich von den Konzernen zu kaufen, wird illegal). "Global" heißt weiterhin der Trumpf und Weltherrschaft (s. Great Reset) wird implementiert. In diesem Schema hat auch der "Krieg gegen das Virus" seinen Platz als Bestandteil des (nicht so) geheimen "Krieges gegen das Leben". Und den werden "wir" (Wer ist dieses "wir"?) gewinnen.

    • Beobachter sagt:

      Da könnten Sie natürlich recht behalten; die Frage ist: kann man was Effektives dagegen tun (ich meine damit nicht, beim Biobauern
      zu kaufen. Das ist nicht schlecht aber bricht nicht im Entfernstesten die globale Dominanz.) ?
      Ich gebe ja zu, es gibt kaum Anzeichen dafür, dass die Suppe noch nicht gegessen, die Messe noch nicht gesungen sei. Die Masche mit den patentierten und gentechnisch veränderten Lebensmittel ist mir wohl bekannt. Das ist hochgradig perfide. Was mich konsterniert, ist, dass es so wenig Bewusstsein
      in der Masse für solche Fragen gibt. Man kann bestenfalls ein paar Kleinproduzenten, die eben von den unmittelbaren Auswirkungen am ehesten betroffen sind, mobilisieren. Da und dort -etwa in recht akademisch getünchten Kreisen wie attac gibt es ein gewisses Problembewusstsein, aber kaum irgend eine Aktion oder eine greifbare Programmatik. Bevor die Kritiker auch nur einen Lösungsvorschlag gemacht haben, haben die Nahrungsgiganten ihren Plan schon ins Werk gesetzt. Die Mehrheit döst ohnehin vor sich hin.

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