„Gemeinsam für Grundrechte“-Demonstration in Münster – 06.06.20

Seit mehreren Wochen nehmen Münsteraner Bürger ihr Grundrecht auf Versammlungsfreiheit und freie Meinungsäußerung wahr.

Diese Demonstrationen wurden filmisch dokumentiert. Es sind Zeitdokumente einer verunsicherten und gespaltenen Gesellschaft, in Zeiten der Corona-Krise. Man möchte verstehen, diskutieren. Aufeinander zugehen. Bei jeder Veranstaltung versammelten sich auch Gegendemonstranten, die versuchten, friedliche und kritische Bürger entsprechend zu provozieren. Diese Provokateure nennen sich Antifaschisten.

Dies ist das Video der Demonstration vom 06.06.2020:

Impressionen von der „Gemeinsam für Grundrechte“-Demonstration auf dem Domplatz in Münster vom 06.06.2020. Eine Gegendemo fand ebenfalls statt. Außerdem die Ignorance Meditation um 14:30 auf dem Schlossplatz.

Es lohnt sich auch die anderen Beiträge anzuschauen.

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Danke an das Übernahmerecht für die Videos zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle:    ZENSURIUM

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40 Kommentare zu: “„Gemeinsam für Grundrechte“-Demonstration in Münster – 06.06.20

  1. Dieses Antifa- Gesocks hat meiner Meinung nach durchaus das Potential zu einer Art IS: hirnlose, völlig durchgeknallte Halsabschneider, die alles hassen, was sich ihrem dumpfen Machtanspruch nicht unterwirft. Die Friedensbewegung zu spalten waren sie bereits erfolgreich dabei, fragt sich in wessen Interesse. Nie hätte ich es für möglich gehalten, dass solche marodierende Pöbel-Haufen als ”antifaschistische Kraft“ wahrgenommen werden wollen. Das ist eher der Duktus der SA unseligen Angedenkens!

  2. Der "jungen Antifa" geht es überhaupt nicht um gesellschaftspolitische Anliegen, ich bin mir sogar sicher, daß die meisten dieser Leute historisch und literarisch ungebildet sind und keine echte politische Agenda haben. Diese postpubertären Schreihälse wollen wie die sogenannten "Antideutschen" nur Krawall, Versammlungen stören und sich austoben. Man will "anti" sein, das reicht schon als Motivation. Den politischen Diskurs lehnen sie ab, lassen andere Meinungen nicht zu, verhalten sich also antidemokratisch! Frustrierte Hohlköpfe, die noch nicht einmal in der Lage sind, rhythmisch zu trommeln: sie hauen einfach nur drauf, dazu reicht es gerade noch. Warum pfeifen diese Anitfa-Babies bei einer friedlichen Veranstaltung wie der in Münster, wo kein einziger Nazi weit und breit zu sehen ist?
    !!! Dieser lärmende Mob hat nichts mit wahrem Antifaschismus zu tun, der wichtig und unverzichtbar ist. Und absolut unterstützenswert !!!

  3. Was für ein Niveau???!!!
    Auf der einen Seite grölende laute junge Menschen, die mit ihrem Gebrüll stören und irritieren wollen…dazwischen eine passive Polizei…und dann eine Gruppe von Menschen mit klarer friedlicher und auch mutiger Haltung, die Reden vorbereitet haben, für deren Grundlage man sich informieren muss, selber denken muss und noch viel mehr "Grips in der Birne" besitzen muss.
    Auch wenn es jetzt arrogant anklingt.
    Ich habe beim Anschauen des Videos mit den trommelnden Wilden daran gedacht, dass ein Teil der Menschheitsfamilie doch tatsächlich schon ziemlich verblödet scheint.
    Ist das Ziel der Verblödung und damit auch folgend eine gewisse Empathielosigkeit und Verrohung im Umgang beabsichtigt?!

    Es beginnt wohl schon in frühem Stadium und damit, dass von klein auf Verhärtung initiiert wird (Gabe von Fluor nach der Geburt unterstützt das), dann wird, kaum ist ein Kind geboren wenige Wochen danach begonnen es zu impfen, dreifach, vierfach usw., so viel und was nur geht (bitte mal den empfohlenen Impfkalender der Stiko anschauen!!!, grauenhaft, viel zu viel, alles Nervendepotgifte, jede Impfung ist hirnaktiv!!!), dann kommt der Medienkonsum, die sog. Glotze gibt auch noch eine Portion zur Verblödung dazu, ganz abgesehen von den Computerspielen,…und dann werden Kinder abgestellt, geparkt, in Aufbewahrungsanstalten (genannt Kita), wo sie gefördert werden, damit die Eltern sich die Miete, Piercings, Tattoos etc. leisten können. Mit der Einschulung bekommen sie ihr erstes Handy, sprachliche Schwierigkeiten sind an der Tagesordnung…, dennoch schaffen die jungen Menschen unter teilweise enormem Leistungsdruck einen G8 Zug, ein Abitur, wollen studieren…und wenn es nicht klappt, dann gibt es noch Ritalin,…….Leistungsmaschinen in einer Leistungsgesellschaft, jetzt incl. Mundschutz und wenig Sauerstoff, kaum noch Luft zum Atmen,
    ….das System und wird kollabieren, früher oder später, bald, vielleicht für Manchen schon jetzt!!!

    Immer öfter denke ich darüber nach, dass der Coronavirus das kleinste Problem darstellt(e), angesichts der zahlreichen Zeitbomben, die um uns alle herum ticken…

    ….das klingt jetzt alles ziemlich negativ. Doch ich nehme mir heute mal, neben meiner positiven Grundeinstellung zum Leben, meinem ganzen Optimismus, meiner Zuversicht, das Recht auf eine kleine Auszeit und sage: Verdammt nochmal, was für ein riesengroßer Mist!!!

    Ein großes Danke an die tapfere, mutige und friedfertige Demogruppe in Münster!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Ich bin erstaunt ,wie wenig Medien, speziell das Fernsehen grundsätzlich kritisiert werden .
      Das Fernsehen, das die Interessen einer sehr kleinen Gruppe widerspiegelt, wird oft Kinder in ihren eigenen Zimmern vorgesetzt, die damit mehr Zeit verbringen als mit ihren Eltern.
      Ähnlich ist die massive Beeinflussung und Vorgabe einer spezifischen Welt, wenn US-Soaps bis in die letzten Winkel der Erde, bis in die ärmsten Hütten das Leben der gehobenen Konsumgesellschaft als dominante Kultur vorgeben .

    • Ja, Schlafschaf, ich fühle auch mit den Kindern.

      Das Alter der ich sag jetzt mal "Rowdy" Gruppe schätze ich in etwa auf zwischen 20 und 30 Jahre. In dem Alter ist es absolut möglich, abgesehen davon, dass ich Fähigkeit zur Selbstreflexion in jeder Altersstufe für wichtig und notwendig ansehe, sich selbst auch zu reflektieren, eigenverantwortlich zu handeln und sich fair zu verhalten.
      Sie treten hier allerdings im Rudel auf, befeuern sich gegenseitig. Vielleicht haben sie eine Wette abgeschlossen, wer am längsten und lautesten trommeln und grölen kann???!!! Im Einzelnen sind sie vermutlich ganz klein mit Hut, und leise.

      Falls sie dafür tatsächlich bezahlt werden, dann ist alles klar: Dann kommt das Geld wieder an erster Stelle. Und dann sind ihre stark vereinfacht vorgetragenen Anliegen wenn auch noch so laut rausgebrüllt, sowieso nicht ernst zu nehmen.

      Gegen etwas sein, oder gegen etwas brüllen, ist auch immer leichter, als für etwas einzustehen, etwas aufzudecken, zu argumentieren, still zu werden, zu meditieren, um positive Energie ins Feld zu geben.

      Aus der anderen Gruppierung (man beachte hier sind viel mehr verschiedene Altersstufen vertreten) kann Jeder und Jede alleine stehen und reden. Das zeigt für mich persönlich die wahre Größe!

    • Hallo Wasserader, ich glaube der Fernseher ist wohl mittlerweile der beste, billigste und bequemste "Babysitter" der Welt. Davor werden sie geparkt, die kleinsten der Kleinen und die Größeren und geben (endlich) Ruhe. Welchen Mist sie sich dabei ansehen, das ist ein anderes Thema. Viel fataler ist die Passivität, das Glotzauge, die Auswirkungen auf die Hirnentwicklung, das hohe Suchtpotential,,…ich höre auch oft das Argument, dass die Kinder dabei auch etwas lernen.
      Tja, die Zeiten des Michel aus Lönneberga, Pippi Langstrump, Ferien auf Saltkrokan usw., für die größeren GEschwister, die Zeiten von Spieleabenden, Backen, Basteln, Vorlesen (da gibt es ja schon längst Ersatz durch Kassetten, CD s, Hörbücher…), ich meine die Zeiten des Miteinander, nicht Nebeneinander sind bis auf wenige, ich nenne sie immer die letzten Mohikaner, wohl vorbei. Leider!!!
      Früher war bestimmt nicht alles besser. Aber das war schön, zumindest für mich in meiner Kindheit und für meine Kinder.

    • Ich bin Jahrgang 1965. Als ich 10 Jahre alt war, haben meine Eltern einen Fernseher gekauft. Ein Röhrengerät, ein Riesenteil. Da gab es noch das "Testbild":):):), das Sandmännchen am Abend mit Pickeldi und Frederic Geschichten, die Sendung mit der Maus, dem Kliklaklawitterbus, Daktari, Bonanza, Salto mortale…
      …wir waren aber fast immer draußen. Draußen spielen, das war das Größte.
      Auch für meine eigenen vier Kinder war das Draußen sein das, was sie mochten. Und wir hatten fast 15 Jahre gar keinen Fernseher. Wenn ich heute sehe, was für ein Quark kommt, haben wir nicht viel verpasst.
      Und Worte von Astrid Lindgren von vor vielen Jahren kommen mir in den Sinn:
      "Kinder sollten mehr spielen als viele es heutzutage tun. Denn wenn man genügend spielt, solange man klein ist – dann trägt man Schätze mit sich herum, aus denen man später ein Leben lang schöpfen kann. Dann weiß man, was es heißt, in sich eine warme Welt zu haben, die einem Kraft gibt, wenn das Leben schwer wird."

      In diesem Sinne, für unsere Grundrechte, für unsere Freiheit, und die Natur!!!

    • Wer steckt eigentlich hinter Zensurium?
      Ich habe mir nun 4 Beiträge angesehen.
      Es endet immer mit dem gleichen Satz.
      „ und wenn sie nicht an Corona gestorben sind, dann demonstrieren sie am nächsten Samstag wieder“
      Die Videos zeigen eine Demo mit normalen freundlichen Menschen. Im Hintergrund ein paar
      Jugendliche die zu stören versuchen. Im Abspann dann der Satz.
      In meinen Ohren klingt das so, als wolle man mit diesem Schlusssatz die Demonstranten diffamieren.
      Da die „Linke“ sich zu der sogenannten Antifa gesellt, ein Sprecher sogar in einem Video auftritt, frage ich mich wirklich, was will mir das Video eigentlich zeigen. Wirklich ätzend diese Partei.
      Was hat man Frau Kipping gezahlt. Bei so viel Wendehals muß man doch langsam eine Spirale im Halswirbel bekommen.

    • Bitte unterschätzt die Kinder nicht so sehr.
      Fernsehen hat auf die Generationen, für die die Glotze ganz normal ist, nicht so eine Auswirkung, wie auf Generationen die erst nach und nach an die Fülle der Manipulation hernageführt worden sind.
      Zukünftige Generationen können sich sehr wohl anpassen und die Glotze nicht so hoch gewichten wie die älteren es tun.
      Wenn ihr euch um eine Entwicklung sorgen solltet im Bezug auf Glotzen, dann sind das die Digitalisierungen in Schulen, die Flächendeckend durchgeführt werden/worden sind. Der Leherverband (bzw. deren beschränkter Präsident)und die Lehrer sind dabei sich selber abzuschaffen aus purer Feigheit. Lerninhalte werden dann von Videos oder noch besser intelligenten Programmen kommen. Die Menschen fungieren bestenfalls nur noch als Aufpasser. Die Lehrer sind zu beschränkt um diesen Umstand zu begreifen bzw. gehören die zu den Generationen, be denen das alles noch Neuland war und eine "große Erleichterung" bzw. was tolles ist.
      Die Kinder werden dann diejenigen sein, die euch bzw. den Lehrern sagen werden, was für ein riesigen Bullshit Ihr/WIR verbrochen haben, falls die Kinder dazu noch fähig sein werden. Denn die neuen Autoritäten in den Klassen oder "HomeOffice" (Nach Abschaffung von Schulgebäuden) werden die Monitore sein und nicht mehr Personen.

  4. Rüdiger Lenz (8. Juni 2020 at 20:55): "Ich glaube, es ist völlig nutzlos geworden, hier noch was retten zu wollen."
    Aha, dann war's das jetzt?
    Seid ihr jetzt alle, oder zumindest Sie, Herr Lenz, frustriert?
    Frustriert, weil Demonstrationen anscheinend doch nicht bringen, was ihr euch erhofft habt?
    Frustriert, weil sich unter die Demonstranten – wer hätte das gedacht, welch eine Überraschung! – böse Buben mischen?
    Böse Buben, die die Demonstranten und ihre Veranstalter in ein schiefes Licht rücken, im Medienzeitalter?
    Böse Buben, die vielleicht gar nicht aus eigenem Antrieb handeln, sondern von interessierten Leuten gekauft sind, um die Demonstrationen öffentlich zu diskreditieren?
    Könnt ihr von KenFM euch nicht einmal mehr erinnern an eure eigenen zahlreichen Beiträge und und Buchempfehlungen, wo genau geschildert wird, wie Geheimdienste politisch missliebige Gruppierungen unterwandern? Und da meint ihr, dass ausgerechnet eure Demonstrationen davon verschont bleiben?

    Mir muss ja keiner glauben, was ich hier dauernd kommentiere, nämlich dass Demonstrationen nichts, aber auch wirklich gar nichts zielgerichtet bewirken können. Und zwar allein schon deshalb nicht, weil Menschenansammlungen ab einer gewissen Zahl schlicht und einfach unüberschaubar sind und damit unberechenbar werden.

    Dann nehmt doch aber bitte wenigstens zur Kenntnis, was Prof. Rainer Mausfeld über die unbeständige, strohfeuerartige und daher kontraproduktive Empörungs(un)kultur sagt in einem Interview bei Rubikon, das erstaunlicherweise (oder muss ich sagen: bezeichnenderweise?) hier bei KenFM nicht verlinkt wurde. Mausfeld spricht dort von einer

    „…weit verbreiteten Vorstellung gleichsam absoluter individueller Freiheitsrechte… Dieser heute tief in den Köpfen verankerte Freiheitsbegriff könnte vielleicht zu einem Teil die Heftigkeit der öffentlichen Reaktion erklären, mit der in der Corona-Krise nun die eigene, individuelle Freiheit gegen Einschränkungen verteidigt wird… Durch den mittlerweile tief in den Köpfen — auch im sich kritisch fühlenden Milieu — verankerten extrem individualistischen Freiheitsbegriff wird also das Problem einer „Synthese zwischen individueller Freiheit und sozialer Verantwortung“ noch schwerer zu bewältigen sein, als es ohnehin immer schon war — keine besonders optimistisch stimmende Ausgangslage für eine Entstehung stabiler und politisch kraftvoller emanzipatorischer Bewegungen… bloße Protestbewegungen sind, wie die Geschichte lehrt, häufig weitgehend apolitisch. Sie bleiben in ihrer begriffslosen Empörung flüchtig und zerfallen rasch, wenn individualistische Bedürfnisse nach einer Rückkehr zur „Normalität“ erfüllt sind. Sie haben also große Schwierigkeiten zu erkennen, dass die gegenwärtige Form eines Ausnahmezustandes schon seit Langem — wenn auch oftmals in einer weniger sinnlich-konkret erfassbaren Weise — Teil des Normalzustandes ist und dass die eigentlichen Probleme gerade in diesem Normalzustand einer Lebensform liegen, die sich längst mit massiven Freiheitseinschränkungen, mit kapitalistischer Ausbeutung oder mit der Zerstörung gesellschaftlicher und ökologischer Substanz konsumistisch versöhnt hat. Gerade diese Normalität unserer Lebensweise ist also das eigentliche Problem. Der aus individualistischen Freiheitsbedürfnissen gespeiste Wunsch, in einer „Nach-Corona-Zeit“ endlich wieder zu dieser Normalität zurückkehren zu können, mag psychologisch verstehbar sein — er ist jedoch ein zutiefst anti-emanzipatorischer Wunsch.“

    Und Mausfeld erklärt auch sehr anschaulich, dass z.B. die Konzentration der Debatte auf Bill Gates und seine Stiftung die Problematik auf höchst bedenkliche Weise verengt:

    „Wir haben also eine natürliche Neigung zu einem „Konkretismus“ und zu Personalisierungen. Diese Neigungen lassen sich sehr wirksam manipulativ nutzen, um die Aufmerksamkeit auf Ablenkziele zu richten, wie dies sehr erfolgreich in der Finanzkrise von 2008 mit dem Thema „Gier der Banker“ bewerkstelligt wurde. Ablenkthemen, die in der Corona-Krise aus Sicht der Herrschenden gut geeignet sind, emanzipatorische Bewegungen zu spalten und Veränderungsenergien zu neutralisieren, sind beispielsweise technische virologische und statistische Probleme oder Fragen nach der Rolle von Bill Gates, so berechtigt diese Themen als solche in der Sache auch sein können. Auch hier sollten wir uns also wieder vor Blickverengungen durch Konkretismus und Personalisierung hüten und stattdessen strukturell denken, denn Manipulation gehört wesenhaft als Stabilisierungsinstrument zur Organisationsform von Macht.“

    (Auszug aus dem Rubicon-Interview mit Prof. Rainer Mausfeld vom 30.5.2020: https://www.rubikon.news/artikel/der-autoritare-planet)

    • Wie schon das Soziale in den 1980er Jahren mit dem Abbau existenzieller Sicherheit zu ideologischer(neoliberaler) Simulation von Sicherheit geändert wurde
      ist der verbreitete Freiheitsbegriff in Verbindung mit Individualität Simulation, um die Menschen kollektiv unter die Determinanten von Bürokratie, Kontrolle und Konsumation zu bringen .

    • Es kann ja sein, dass das, was ich schrieb, als frustriert umgedeutet wird, weil man selbst nicht in Lösungen lebt. Ich meine damit, dass wir andere Lösungen brauchen. Demos sind nutzlos, heutzutage. Wir brauchen was anderes.
      Mehr meinte ich nicht damit und anderes schrieb ich nie 🙂

    • Was Mausfeld da geschrieben hat, ist voll auch meine Auffassung von dem Ganzen hier.
      Es ist ein zutiefst antiemanzipatorischer Wunsch, nach der alten Normalität zu schreien.

      Deshalb brauchen wir ganz andere, langfristige Strategien und deshalb sind die Demos völlig nutzlos für das Ziel. Nutzenreich hingegen sind die Demos für den Einzelnen, denn dieser kann genau das für sich dabei erkennen. Das aber dürften dann wohl wieder die Wenigsten sein.

    • #citoyen invisible… Ja es ist frustrierend und ja, auch ich bin am verzweifeln! Trotz alledem müssen wir weiter nach Lösungen suchen! Auf Demonstrationen kann Mensch andere Menschen treffen, sich für den Moment nicht mehr alleine fühlen, sich gegenseitig Mut machen, sich Gehör verschaffen usw., aber das war es dann auch schon.
      Schlimmstenfalls gibts was auf die Rübe oder auch noch andere Unannehmlichkeiten.
      Was wir brauchen sind Strukturen, in denen wir uns persönlich kennenlernen und gemeinsam nach Lösungen suchen.
      Wenn wir das nicht hinkriegen, können wir aufhören, uns über den ganzen Schei… die Finger wund zu schreiben und die Zunge auszufransen.
      Die Nachdenkseiten haben diese Gesprächskreise ins Leben gerufen, was ich als einen möglichen Anfang ansehe.
      Hier in der Kommentarfunktion, lösen wir die Probleme jedenfalls auch nicht, jedoch ist der Gedankenaustausch hier auch sehr wichtig. Es gibt noch so vieles, was ich hier gar nicht schreiben will, weil es gute Gründe dafür gibt.

  5. Besonders interessant der in meinen Ohren besonders zynische Satz,
    „ Und wenn sie nicht an Corona gestorben sind, dann demonstrieren sie auch nächsten Samstag wieder“

    Soll das heißen, Ihr, die ihr für eure Rechte demonstriert, merkt nicht, dass ihr für euer Ableben demonstriert.
    Und deswegen müssen wir euch stoppen, damit ihr nicht in euer Verderben lauft.

    Aber das nur als Randbemerkung.
    Für mich stellt sich die Frage, wie organisiert sich die so genannte Antifa. Ich sehe Fahnen, ich sehe
    Trommeln, ich höre Sprechchöre. Dass zeugt doch von einer gewissen Struktur.
    Wer ist der Geldgeber.
    Hitlerjungen hatten ja auch ihre Uniformen bekommen, und die müssen ja auch genäht worden sein.
    Es ist überdeutlich, dass da ungehobelte Dummis sich produzieren dürfen, denen jegliches Gespür für Fairness abhanden gekommen ist.
    Na ja, die haben auch Eltern, und denen scheint auch das Gehirn aufgeweicht worden zu sein.
    Seltsamerweise meistens auch noch aus der betuchteren Mittelschicht.
    Man trifft sie in der Toscana bei der Aufnahme einer neuen CD, auf der sie dem Willy ihr neustes Leid Klagen. Ach du armer Konstantien.
    Eigentlich möchte ich denen sagen sagen „ halt die Fresse“

  6. Wenn die angebliche "antifa" mal das, was sie auf dem Hals tragen zum Denken nutzen würden, dann würden sie feststellen, dass sie gegen die Tatsächlichen Antifaschisten vorgehen und selber die echten Faschisten sind.
    Dazu müßten sie ihrer Ohren nicht mit ihrem eigenen Lärm voll müllen sondern den Rednern zuhören.

    Armselig natürlich die Polizei, die dem Zuschaut, weil sie ihren Beamteneid wohl nur als Verwaltungakt gesehen haben und ihnen keiner gesagt hat, dass sie mit ihrer Unterstützung der Stören durch untätigkeit ihren Eid zum Meineid wurde.

  7. Verkehrte Welt. Wann hat das angefangen? Als Kelly und Bastian sich umbrachten, als aus Fundis Realos wurden, sich grün in olivgrün färbte, oder als Antifaschisten zu Neofaschisten manipuliert wurden?

    In Wirklichkeit hat es nie aufgehört, denn die "klugen" Nazis von damals wurden von den Amerikanern aufgenommen, dann gab es welche die flüchteten mit kirchlichem Beistand nach Argentinien und die Skrupellosen blieben einfach im Land, in Würgen und Amt.
    Als dann Jahre später die Mauer fiel, lief das wieder ähnlich ab, wobei dann u.a. eine von denen auch noch Bundeskanzlerin wurde, wie damals der Kiesinger.

    Aber das sind alles nur Nebenschauplätze. Der wahre Krieg findet in uns selbst statt, weil wir seit Kindertagen an ein naturfeindliches Profitsystem angepasst werden, das mit uns selbst, nichts mehr zu tun hat. Die generationsübergreifende Degeneration ist schon so weit fortgeschritten, dass eine Umkehr nicht möglich ist. Und auf friedlichem Wege schon gar nicht. Doch das wäre die Voraussetzung, nach all den Jahrtausenden der Kriege, für ein neues menschliches Bewusstsein. Wir brauchen keine Systemfrage, denn kein System dieser Welt wird unsere selbstgemachten Probleme lösen. Uns selbst, unser Tun und Handeln, müssen wir endlich in Frage stellen!

    • Kelly + Bastian "sich umbrachten", daran glaubt nicht mal der Staatsfunk:
      https://www.deutschlandfunk.de/tod-von-petra-kelly-und-gert-bastian-zwei-leichen-viele.724.de.html?dram:article_id=397217

      Nach meiner Kenntniss hat das 1913 Angefangen mit Churchill….

  8. Ziemlich abgefahren, wie in der griechischen Antike stehen Menschen auf der Straße, dem Markplatz und machen Politik.

    Die jungen Erwachsenen mit den Trommeln müssen noch in die demokratische Diskussionskultur eingeführt werden.
    Was motiviert die ?

    • 😂😂😂😂

      Auch wenn ich normaler Weise nichts davon halte, Gleiches mit Gleichem zu vergelten, habe ich bei der Vorstellung doch schallend gelacht. Allein, wie man Katzen dazu bringen könnte, ihren Urin abzuliefern, blieb mir rätselhaft. ;-)))

  9. ???
    1.) zwei mal verpixelte darstellung….warum?!
    2.) warum dürfen die deppen mit den trommeln (antifa's?) die ganze zeit diese demo stören und die polizei tut nichts? also ehrlich…wie soll ich das verstehen? und dazu kommt, dass die alle vermumt sind und nicht maskiert! ich erwähne das, weil mal ne diskussion war, was maskiert ist (also atemschutzmaske) und was vermummung.

  10. Ich möchte an dieser Stelle nochmal auf den Fall Beate Bahner hinweisen der auch von KenFM in einem Video thematisiert wurde: https://www.youtube.com/watch?v=PVAh5AUAxWE&t=

    Auf Frau Bahners Webseite waren alle von ihr veröffentlichten Texte zum Thema Corona bzw. Covid-19 kurz nach ihrer Vernehmung bei der Polizei nicht mehr erreichbar. Seit ein paar Tagen sind diese Inhalte wieder abrufbar und außerdem steht dort:

    "Beate Bahner wurde vom Freitag, 24.4.2020 bis einschließlich Freitag, 22.5.2020, insgesamt vier Wochen lang, in der Psychiatrie der LVR-Klinik Köln aufgrund eines Unterbringungsbeschlusses des Amtsgerichts Köln gegen ihren Willen ihrer Freiheit beraubt. Sie erfuhr in der geschlossenen Abteilung mehrfach massive körperliche Gewalt, Knebelung (sogenannte „Fixierung“) und mehrfache Unterbringung in einem Isolationszimmer. Beate Bahner erhielt ferner eine Zwangsmedikation. Sie hatte keine Kraft, sich gegen den Unterbringungsbeschluss zu wehren."

    • Wenn ich mich richtig erinnere stand da noch, man möge von Nachfragen absehen ? War dem so ? Wäre natürlich schön zu wissen wie es ihr geht ! Aber wie soll man/frau das herausbekommen wenn gebeten wird von Nachfragen abzusehen.

    • Genau gelesen steht da:
      Man sollte nicht anrufen, aber man darf per email Kontakt zu Frau Bahner aufnehmen.

      Ich persönlich wähle den -oldscool- persönlich geschriebenen Brief.

      Einen netten Brief, der Interesse, Mitgefühl und Hilfsangebot beinhaltet, zu bekommen ist in -meiner Ansicht nach- besonders harten Zeiten, die Frau Bahner durchlebt, bestimmt willkommen.

      Frau Bahners Eingabe an das Bundesverfassungsgericht muss eine immense Gefahr dargestellt haben bzw. darstellen. Sie hatte alle wunden Punkte getroffen, die man offensichtlich treffen konnte. Ihr Papier sollte mit herangezogen werden, für einen dringend notwendigen Corona Untersuchungsausschuss.

  11. Die letzten beiden Redner bringen es auf den Punkt und mit dem letzten Redner diskreditieren sich die Antifa Sprüche von selbst: "Eure Scheiße ist keine Meinung".
    Doch am gleichen Tage trafen sich tausende der Antifa, um für gegen den US-Rassismus und denselbigen hier zu demonstrieren.

    Wenn aber in Münster ein dunkelhäutiger unter Tränen eine Rede hält, dann sagt die Antifa: Eure Scheiße ist keine Meinung.
    In dreißig Jahren, und da gehe ich jede Wette ein, sind dieselben Leute, die heute in der Antifa sind, genau die gleichen, die heute den ganzen Finanzkapitalfaschismus produzieren. Denn die Heutigen waren die damaligen grünen und Antifa-Linken.

    Sie produzieren mit ihrem Riss, den sie produzieren, eine Endlosschleife an nötigen Veränderungen, und spielen nur den Kapitalisten in die Hände und aufs Konto. Die sind derart naiv und gehirngewaschen, dass sie es nicht verstehen.

    Das Video ist jedoch grandios gemacht und es entblößt ungemein, tolle Arbeit!

    • Lieber Herr Lenz,
      weiter unten sprechen Sie von der Nutzlosigkeit, noch etwas retten zu wollen – wenn ich das richtig sehe.

      So manches mal habe ich auch diese Resignation. Aber ich möchte dieser nicht nachgeben und gerate dabei hier und da in einen Zorn, der mich wiederum angriffslustig macht und sicher auch ungerecht oder überspitzt.

      Dennoch oder gerade deswegen bleibt die Frage, wie man eine Verbindung herstellen kann zwischen jenen Linken, die alles, was nur irgendwie nach links riecht, verteidigen als wäre es der eigene Augapfel; und dabei jedes Maß verlieren bis dahin, dass Stalin und Mao entschuldigt werden und alle Verbrechen erklärt werden, indem auf die heiligen Ausgangsschriften von anno Dutt Bezug genommen werden und die Praxis als reine Verirrung einzelnen oder kleiner Gruppen betrachtet werden;

      also zwischen jenen Dogmatikern und den anderen truthern, die eher dem bürgerlichen und konservativen Lager zuzurechnen sind.

      Wie kann ein Brückenschlag gelingen?

      Hier tobte z. B. schon manches Scharmützel um China, das verteidigt wird bis aufs Messer, obgleich es seinerseits als Überwachungsstaat sich gerade zu neuen Höhen aufschwingt.

      Gleichzeitigt wird bei Putin in der roten Projektion völlig übersehen, dass er sehr an seine Nation glaubt, an diese denkt und für diese strategisch handelt – und gerne mal quasi egoistisch.

      Bei diesen Linken habe ich das Gefühl einer vollkommen selektiven Wahrnehmung.

      Kommen wir mit solchen Gemütern gemeinsam Richtung Freiheit oder streben die nicht insgeheim wieder nur nach Zentralisierung rsp. haben sich damit eingerichtet, dass der Mensch schlecht ist, eingehegt werden muss und das kann eben am besten ein starker Staat?

      Unter Linken sehe ich die Bereitschaft, sich hinter eine starke Bewegung zu stellen: Die akzeptieren quasi-faschistoide Gesellschaftsmodelle, weil das Endziel ist ja ein gutes!
      Erstmal Diktatur (aber der Proleten natürlich), dann aber Erlösung (irgendwann mal, kann man noch nicht genau sagen).

      Jetzt ende ich aus meiner Sicht doch wieder perspektivlos, aber mit solcher Denkart kann ich mich nicht abfinden, denn diese lässt die Tür Richtung Machtmissbrauch einen erheblichen Spalt geöffnet.

      Und die blicken das nicht oder veralbern uns demagogisch?

      Ich danke Ihnen jedenfalls für Ihre überwiegend sehr besonnenen Wort, mir gelingt es nicht immer, sprachlich gerecht zu bleiben…

    • Der Brückenschlag kommt von selbst.

      Das sind per se keine schlechten Menschen. Auch diese werden erkennen, dass die Ideologie krank ist, wenn erst mal der Kopf bloßgestellt ist, als krankes Organ. Dann beginnt der Körper die Selbstheilung.

      Hoffnungslosigkeit ist kein guter Ratgeber. Denn diese Hoffnungslosigkeit trieb die Jugend in die Arme der Rattenfänger.

    • <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/medium/' rel='nofollow'>@medium</a>, ich denke, dass es nutzlos ist, so weiter zu machen, wie bisher, nur über Demos verstehen zu wollen, dass sie Änderungen herbeibringen.
      Ich denke wirklich, "unsere Demos" sind nutzlos im Sinne der Zielsetzung.
      Es kommen immer die Gegenkräfte zu uns, da wir sie mit dem, wie wir vorgehen, sie herbeirufen. Ob wir das wollen oder nicht, spielt keinerlei Rolle. Sie kommen, und zwar schon seit Beginn der Friedensbewegung 2.0.

      Wir brauchen andere Strategien. Das ist es, was ich damit sagen will.
      Und diese liegen nicht im Außen, sie liegen in uns.
      Wenn wir etwas Neues wollen, dann müssen wir auch neu denken!
      Demos ist das Zeugnis des alten Jahrhunderts. Wir aber brauchen Lösungen für das neue Jahrhundert.
      Ich gebe nur einen Wink: Wir sollten unternehmerischer Denken, strategischer und orchestrierter.
      Können wir das nicht gemeinsam, dann werde ich alleine meinen Weg gehen, denn ich weiß, für mich, wie dieser neue Weg geht. Und ich werde ihn hier nicht ausbreiten, denn die Unliebsamen hören mit 🙂

    • Für Rüdiger Lenz .
      Die sind bestens organisiert, bestimmen Politik und Medien. Und wenn man sieht wer diese Gruppen finanziert, sind das große Kapital und die Finanzindustrie zu finden .
      Die haben alle Macht aber keine guten Argumente. Und kann der Mangel an Argumenten durch Emotionalisierung und Öffentlichkeitsarbeit überdeckt werden, wird der Mangel an Argumenten doch mehr Menschen bewusst .
      Die Macht ist bereit, ihre Macht durch totalitäre Politik und Gewalt zu verteidigen, aber gleichzeitig wird die Macht durch diese Politik (auf Dauer) schwächer .
      Noch ist es möglich, diese Politik zu dekonstruieren.
      Berlin ist ein Zentrum der neuen radikalen imperialistischen Politik. Der Willi Wimmer hat den Übergang von Bonn nach Berlin gut beschrieben . Der globalistisch-imperialistischen Politik, die der deutschen Politik durch die USA/Filanthropen ins Bett gelegt wurde, wird nun durch Trump in den USA Widerstand gesetzt .
      Es ist fraglich ob sich die Politik der plündernden Aufstände, betrieben durch die Demokraten und ihre Medien gegen die Regierung Trump werden durchsetzen können.
      Wenn nicht , was ich für wahrscheinlicher halte , steht die EU mit Deutschland in Führung isoliert in der Welt .

    • Das Ergebnis dessen wird auch wie vor 100 Jahren sein. So Traurig es auch sein mag.

      Auch wenn das Angehen dagegen Aussichtslos ist (zu sein scheint), würdet ihr euch verzeihen es nicht wenigstens versucht zu haben?

      Die Chance ist so winzig, dass diese kaum wahrgenommen werden kann. Aber sie ist da! Un diese ist immer begleitet von:
      HOFFNUNG

    • Herr Lenz nicht aufgeben. Nicht traurig sein und lächeln sie.

      Das Unrecht, der Hass, die Gefahr, die Lüge und der Untergang waren immer, seit Anbeginn der Zeit stärker organisiert.
      Schon nach dem ersten Mord.

      Doch Sie wurden immer niedergeworfen in den eigens produzierten Dreck. Sie wurden immer überwunden.

      Was man schaffen sollte ist Nachhaltigkeit in der Überwindung.
      Denn jedesmal wenn die destruktiven Kräfte besiegt waren, dachte man es sei für immer und die Aufmerksamkeit verflachte und verschwand.

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