„Glaube wenig, hinterfrage alles, denke selbst“ – Albrecht Müller bei den BUCHKOMPLIZEN

Albrecht Müller ist der Herausgeber der Medienplattform NachDenkSeiten. Vor über 10 Jahren bereits sah Müller die Notwendigkeit eines Portals im Internet, das die mediale Berichterstattung in Deutschland kritisch unter die Lupe nimmt. Wie kam es dazu? Was war der Auslöser für die Gründung der NachDenkSeiten? Und was hat Müller in seinem aktuellen Buch niedergeschrieben, das in seinen bisherigen Bestsellern „Meinungsmache“ oder „Machtwahn“ nicht schon längst erzählt worden ist?

Diesen und weiteren Fragen widmet sich Albrecht Müller im Gespräch auf der Frankfurter Buchmesse 2019.

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17 Kommentare zu: “„Glaube wenig, hinterfrage alles, denke selbst“ – Albrecht Müller bei den BUCHKOMPLIZEN

  1. Herr Müllern sei Dank, kann man auch hier wieder sehr gut erkennen, was Politik ausmacht und bewirken kann, wenn es darum geht, das etwas für uns und unsere Nachbarn verbessert werden soll.

    Ohne jegliche Aggressivität, sondern im Gegenteil, mit einer Friedfertigkeit die ich nur noch selten so vorfinde, spricht er sehend und mitfühlend die Menschen in den jeweiligen Situationen entsprechend und weit überblickend an.

    Genau da, wo Politiker via Herrn Schäuble und Frau Merkel getreu der neoklassischen Ideologie die Belange der Menschen bewusst abwerten oder ignorieren und das mit einer großen Portion passiv-aggressiver Haltung,
    schafft Herr Müller verlässlich einen Raum für wirklich relevanter Politik.
    Ich frage mich ob Herr Müller da wirklich bewusst ist, welche ,,Berge" er da schon in Bewegung gebracht hat.
    Wenn z. B. soziale Fragen wieder unter den Teppich gekehrt werden sollten, hat er einen ganzen Berg eindeutig benannt und debattierfähig aufbereitet.

    Allein diese Gegensätze machen schon so viel deutlich, das es da für mich kaum mehr vieler Worte bedarf.

    Wenn man dann auch noch die Kompetenz von Herrn Müller, die der Kompetenzen von zum Beispiel der Frau Merkel oder eben der von Herrn Schäuble und Co gegenüberstellt, dann bedarf es dazu meiner Meinung nach überhaupt keiner Worte mehr.

    Sein neues Buch, ,,Glaube wenig, hinterfrage alles, denke selbst" ist m.M.n. auch noch eine liebevolle und fürsorgliche Widmung an all die Menschen, die sich politisch engagieren und immer wieder bemüht sind, die Sachlage vom Kopf her wieder auf die Füße zu stellen.
    Wie er sagte, damit sie dieses eben nicht immer allein tun müssen, hat er dieses Buch geschrieben. So etwas gibt es wirklich noch.
    Ansonsten vermisse ich diese Art des für einander Dasein überhaupt, außer bei Kenfm und Makroskop schon ziemlich.

    Und wenn mal jemand nachvollziehbar die Welt nicht mehr verstehen kann, dann kann ich nur Denjenigen im wahrsten Sinne des Wortes ans Herz legen, was Herr Müller dazu zu sagen hat.

    Selten kann man sich auf etwas verlassen, aber auf Herrn Müller ist Verlass. Denn so wie ich es bisher erlebt habe, lebt Herr Müller genau das, wie der Titel seines neuen Buches lautet.
    Seine Nachdenkseiten und Kenfm sind kostbare Oase geworden, in der man lesen kann, ohne befürchten zu müssen, ohne das man wieder einmal nach strich und Faden verschaukelt werden soll. Aber dies ist nur meine ganz persönliche Meinung.

    Was die derzeitige Politik nicht gedenkt zu tun, hat Herr Müller längst geschafft. Herr Müller macht wirklich Politik und hinterlässt auch u.a. mit jedem seiner Artikel eine bessere Welt.

    Mit unermesslicher Hochachtung, freue ich mich, das es den Menschen Herr Albrecht Müller gibt.
    Danke dafür
    **********

    • Ich habe mich vertippt und scheinbar kann man es in dem Text selbst nicht mehr korrigieren.
      *Herr Müllern sei Dank, …* Richtig heißt es: Herrn Müller sei Dank :-).

  2. Großartig der Erfolg des neuesten Buches von Albrecht Müller!
    Und besonders erfreulich ist seine offensichtlich gute gesundheitliche
    Verfassung und seine geistige Frische!

    Danke auch Ken Jebsen und seinem Team für den sicherlich anstrengenden, aber
    gelungenen, Gesprächsmarathon und seine Aufzeichnung an diesen Tagen in Frankfurt.

  3. Wenn nicht von Anhängerinnen und Anhängern die Rede wäre, dann könnte man ihm richtig zuhören. Aber so… offenbar nur ein weiteres Rädchen im System der gesamten "Radikaler Feminismus- Genderismus- Diversity- Spinnerei". Lächerlich.

    • Lächerlich ist die Verklammerung der ausführlichen und verständlichen Ausführungen Herrn Müllers mit Anhänger*Innen.

  4. Frei und selbst Denken wird immer mehr unterbunden!

    Wider das Denkverbot – Psychotherapeuten sollen Klimaleugner als psychisch Kranke behandeln

    Link dazu: youtube.com/watch?v=mN7MKbA_1Bg&pbjreload=10

    • Ergänzend dazu:

      Verschwörungstheorien 1 – Wie die Mainstream-Medien (MSM) ihre Hetzjagd gegen die Wahrheit betreiben

      Link: youtube.com/watch?v=TwDMhK7ImNo&list=PLPsKQnVnJetNHwD8cE0Jar4VJM2y3soxu

  5. Ich kann Albrecht Müllers Appell zu kritischer Eigenständigkeit im Danken und Auftreten nur unterstreichen und schätze die Anregungsleistung der Nachdenkseiten.

    Was er als die zentrale Haltung der Brandt-Ära hervorhebt: "Vertrauen bilden", nicht so auftreten, dass Vertrauen fraglich wird, kann ich nur unterstreichen und es mir in die Herzen aller geschrieben wünschen, die bewusst kritisch hinschauen und ihre Kritik auch vortragen wollen !
    .
    .
    Ken Jepsen: ich bin außerordentlich dankbar, dass es Menschen gibt wie Sie, die der Denk-Einöde und Schwarz-Weiß-Aggressivität der meisten Medienangebote produktiv-informative Formate und Auffassungs-Spektren gegenüberstellen und finde nicht zuletzt Ihr aktuelles Buchmessen-Begleit-Angebot sehr beachtlich – Merci dafür.
    .
    Gleichwohl stolpere ich bei aller oft und oft bekundeten und weitestenteils auch glaubwürdig bekundeten friedenspolitischen Ausrichtung Ihres Engagements über Ihre Neigung zu diesbezüglich zuweilen eher kontraproduktivem Vokabular:
    Müllers Klassifizierung der Schröderschen Agenda-POlitik als ´"rückschrittlich" stellen Sie als Einwurf zur Seite: " e i n e K r i e g s e r k l ä r u n g gegen die Bevölkerung". . .
    oder Sie formulieren abschließend: "diejenigen, die bei Ihnen zu tausenden klicken … und sich da sozuzsagen m e d i a l b e w a f f n e n gegen die, die eben nur die Faz lesen, und so´n bischen Störfeuer…seinem Vater schenken…"
    oder: dass Sie immer wieder "kämpfen" zu einer Ihrer Haupt-Vokabeln machen …
    .
    – – – in meinen Augen geht es nicht an, wie auch immer schädliches Verhalten als ´Krieg´ gegen die Geschädigten zu bezeichnen – so verwaschen sollte man mit einem Phänomen und einer Praxis wie dem/der von ´Krieg´nicht umgehen…
    – – – auch kenne ich keinen Kampf, in dem es nicht um Sieg oder Niederlage ginge – sprich: die Ausschaltung von Gegenkräften, also letztlich Krieg…
    Entweder sollte Krieg in keinem Falle mehr eine Option sein, dann müsste dem auch unser Vokabular entsprechen.
    Oder er bleibt eine Option in den Augen noch der Kriegskritschsten: Dann bleibt er es mit seiner ganzen Vernichtungs-Logik und seinen in extremste Aberwitzigkeiten steigerbaren Phoenix-aus-der-Asche-ERneuerungs-Phantasmagorien … !!
    – Oder ?

    vgl. u.a.:
    https://diskursblickwechsel.wordpress.com/2019/10/18/s-i-c-h-e-r-h-e-i-t-ist-keine-sache-von-waffen-und-keine-von-vertraegen/

    • Wenn viele Menschen mit Schusswaffen, gegen viele andere Menschen mit Schusswaffen loslegen, so sollte man es dann "organisiertes maximal schädliches Verhalten" nennen. Klingt auch nicht schlechter als andere Begriffe, mit denen man versucht das Wort Krieg zu vermeiden.

      Einerlei, denn:
      „Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen.“
      Warren Buffet, 2006

      Und es sterben richtig viele Menschen dabei und das (meistens) ohne einen Schuss. Also das neben den vielen Versehrten und Verstörten.
      Können sie z.B. aktuell selbst bei den NachDenkSeiten nachlesen:

      Roland Berger: Die Lebenslüge „der personifizierten Deutschland AG“. Unternehmer, Politiker und Leitmedien trugen die Lüge mit – jahrzehntelang, transatlantisch.

      (…)
      Nachbemerkung Albrecht Müller: Mich berühren die Taten des Roland Berger auch aus persönlichen Gründen. Im Text von Werner Rügemer finden Sie eine Passage zur Privatisierung öffentlicher Einrichtungen: „Da hatten die Berater für steigende Gewinne zu sorgen, nach dem Motto: Mehr Gewinn bei weniger Personal.“ Roland Berger hatte zusammen mit einem Partner neben anderen Kliniken auch eine öffentliche Klinik im Vogtland aufgekauft und weiterverkauft. Dort wurde ganz im Sinne der Empfehlung rationalisiert. Die Mitbegründerin der NachDenkSeiten, meine verstorbene Frau Anke Bering-Müller wurde Opfer des Mottos „Mehr Gewinn bei weniger Personal“. Wir mussten nach einem Herzinfarkt in der Rettungsstelle 20 Minuten warten. Das reichte.
      Ich erwähne diese Privatisierungsfolge deshalb, weil es vermutlich vielen anderen Menschen auch so ging und geht.
      (NachDenkSeiten)

      Oder hier:
      Kannibalische Weltordnung – ist das eine Zuspitzung oder beschreibt das Ihrer Meinung nach die Wirklichkeit angemessen?

      Ich übertreibe nicht. Allein im Jahr 2016 sind 54 Millionen Menschen verhungert oder an Aids und Epidemien gestorben. Sie sind nicht über das Kindesalter hinausgekommen oder in Kriegen getötet worden. 54 Millionen Menschen. In einem Jahr. Der Zweite Weltkrieg forderte 57 Millionen Tote in sechs Jahren. Unser heutiges System ist Kannibalismus. Es ist unmenschlich – und doch von Menschen gemacht. Also können wir Menschen es auch wieder ändern.
      (Jean Ziegler/derFreitag)

      Weichzeichnerei ändert nichts an diesen Umständen.

      Auch in Orwells 1984 waren die "richtigen" Sprachregeln enorm wichtig. Apropos Sprachregeln:

      Die Schaffung einer ganzen Kaste von Beauftragten, die im Namen von Benachteiligten sprechen und an deren Stelle Vergünstigungen beziehen, ist eine effiziente Maßnahme zur Stabilisierung bestehender Benachteiligung und zur Sicherung wachsender Ungleichheit. Denn wenn in einer Gesellschaft die Einkommensunterschiede sich verschärfen, werden die Verteilungskämpfe härter. Da ist es – wie in jeder Herrschaftssituation – günstig, Kollaborateure heranzubilden. Man ermöglicht Leuten, die sonst meist vergleichsweise wenig Qualifikation innerhalb ihres jeweiligen Apparats aufweisen, einen gewissen sozialen Aufstieg und Zugang zu Kontrollfunktionen in ebendiesen Apparaten. Klarerweise werden die Kollaborateure bestrebt sein, dies ihren Gönnern zu danken. Und sie werden in klugem Eigeninteresse sämtliche Aufgaben und Anliegen, für die sie stehen, immer nur so weit betreiben und vorankommen lassen, dass sie selbst nicht überflüssig werden.
      Mit großem Pathos stets gegen irgendeine Benachteiligung ins Feld ziehend – und dadurch jede gegen sie selbst gerichtete Kritik erstickend -, werden sie tunlichst dafür sorgen, dass diese Benachteiligung niemals gänzlich aufhört. Gleichbehandlungsarbeitskreise an Universitäten zum Beispiel geben vor, weibliche Wissenschaftskarrieren zu fördern, indem sie in die Ausschreibungstexte „Genderkompetenz“ als Anforderung hineinreklamieren. Das hat zur Folge, daß junge Wissenschaftlerinnen, um bessere Chancen zu gewinnen, sich verstärkt mit Genderthemen beschäftigen müssen. Dadurch aber vernachlässigen sie andere Fragen, und es wird in der Folge sowohl für Universitäten mit bestimmten inhaltlichen Zielsetzungen als auch zum Beispiel für Veranstalterinnen von Symposien oder Fernsehdiskussionen zu anderen gesellschaftlich relevanten Themen zunehmend schwieriger, überhaupt geeignete weibliche Expertinnen für solche Themen zu finden. Frauen bleiben dann weiter unterrepräsentiert. Umso notwendiger, können die Arbeitskreise dann rufen, ist unsere Tätigkeit.
      So gelingt es, die in Schach zu haltende Gesellschaft mehrfach zu spalten: Die Beauftragtenkaste in den Verwaltungsapparaten von denjenigen, die für Produktivität sorgen müssen; einen Mittelstand mit hehren moralischen Gefühlen für ferne Benachteiligte und hohem, daraus entspringenden Distinktionsgewinn von einer Unterschicht, die sich solche Gefühle und den dazugehörigen verklemmten akademischen Jargon immer weniger leisten kann; eine Opfer- oder Interessengruppe von der anderen; die nach Gleichheit Strebenden oder faire Konkurrenz Fordernden von denen, die Sondervergünstigungen beanspruchen.
      So wird unter dem Anschein von Emanzipation das Gegenteil bewerkstelligt: Sowohl Solidarität als auch Mündigkeit werden verhindert; Bestrebungen nach Gleichheit werden auf unbedeutendere, kleinere Problemfelder umgelenkt, und berechtigte Empörung wird durch peinlich genaue Sprachregelungen entweder stumm oder kleinlaut gehalten.

      Gutgemeinte Worte werden böse

      Die zwiespältige Rolle der Verwaltungs- und Vollzugsorgane postmoderner Politiken ist ein Grund für ihr wohl auffälligstes Merkmal: ihre gesetzmäßige Erfolgslosigkeit.
      Drei oder vier Jahrzehnte massiver Frauenförderung in westeuropäischen Ländern haben höchstens höhere Frauenanteile in absteigenden Berufssparten wie Kunst, Kulturwissenschaften oder Psychotherapieberufen produziert, aber keine Angleichung der Einkommensniveaus. Regelnde Eingriffe zur Herstellung gendergerechten Sprachgebrauchs haben keine zufriedenstellenden Bezeichnungen hervorgebracht, sondern immer nur neue Unzufriedene: Schien kurzfristig das Binnen-I das geschlechtsneutrale Ei des Kolumbus zu sein, so fühlten sich bald die Transgenderpersonen übergangen, dann kam als vermeintliche Rettung der „underscore“, doch daß dieser eben am unteren Rand der Schriftzeile sitzt, erscheint inzwischen manchen als abwertend; darum muß an seiner Stelle nun unbedingt und definitiv ein Sternchen her. Aber ob dies nun die ideale Lösung ist, und ob es wohl immer die richtige Zahl von Zacken für das Empfinden aller Gruppen besitzt, muß noch abgewartet werden.
      (Robert Pfaller, Erwachsenensprache – Über ihr Verschwinden aus Politik und Kultur, S. 27-29)

  6. Die heutige Zeit ist weit aus schlimmer als der im kalten Krieg. Einer politischen Anarchie gleich. Es gibt keine politische Ordnung mehr. Die Politik selbst bricht Gesetze sowie die Ordnung innerhalb dieser Gesetze. Bestes Bsp. ist die EU in ihren Parlamenten selbst. Jegliche Aufrechterhaltung einer Gesellschaftlichen Stabilität wird mit faschistisch anmutenden Mitteln gegen die Gesellschaft parlamentarisch durchgeprügelt. Man könnte auch gleich Panzer auffahren lassen, um jeglichen Keim des Unmutes dieser Gesellschaft im Blute dieser zu ersticken. An den gelben Westen ist dieser Unmut und Zorn gut zu erkennen. Aber jetzt wird ein politisch erzeugter Unmut dem gesellschaftlichen Unmut entgegen gehalten und der Gesellschaft in den Kopf gepflanzt, um von den wahren gesellschaftlichen Problemen abzulenken. Dieser politisch gemachte Unmut heißt Klimawandel. Dabei bräuchte es nur eine starke Gesetzgebung mit harten Rahmenbedingungen für die Industrie. Die USA sind darin ein gutes Bsp. Wenn sich Industriebereiche nicht daran halten, dann gibt es Klagen in Mio. Dollar höhe. Zum Bsp. und als Gegenpart zur USA sowie ihrem Würgegriff um Deutschland, so bräuchte Deutschland wohl eine eigene Unabhängigkeitserklärung. Das Finanzsystem der USA wackelt und diese USA holt sich benötigtes Geld aus den Provinzen ihrer Macht. Doch was würde passieren wenn diese Provinzen nicht mehr zahlen würden ? Das Kartenhaus der Macht würde genauso zu Staub zerfallen, wie zwei unliebsame Türme.

    • Lieber Michael Klarwasser, ich möchte Sie auf die völlig diskriminierende und falsche Verwendung des Begriffs "Anarchie" in ihrem Kommentar hinweisen. Anarchie kennzeichnet eine politische Grundhaltung, die jede illegitime Macht bekämpft (Mausfeld). Dazu ausführlicher, Min. 8:25 – 15:58

      https://www.activism.org/politics/rainer-mausfeld-wikileaks-demokratie/

    • Anarchie bedeutet ohne Herrscher. Eine anstrebenswerte (eigentlich DIE) Gesellschaftsform, die echte Demokratie ist.
      Leider wird die Anarchie immer mit der Anomie verwechselt.
      Zwei völlig unterschiedliche Dinge.

    • "Man könnte auch gleich Panzer auffahren lassen, um jeglichen Keim des Unmutes dieser Gesellschaft im Blute dieser zu ersticken."

      Ich wuerde vorschlagen, anstatt immer die gleichen pensionierten, staatlich gut versorgten Vordenker zu interviewen mal die Mitarbeiter von Heckler-Koch, Rheinmetall oder Ramstein zu fragen, was sie so umtreibt. Sonst wird das hier oder bleibt eine selbstreferentielle Echoblase von Dingen die schon tausendfach wiederholt wurden und die nichts aendern. Man koennte sich ja mal mit der Realitaet anfreunden.

    • "..die jede illegitime Macht bekämpft (Mausfeld)"

      Auch wenn es Mausfeld sagt, das ist Bloedsinn. Was fuer einen legitim ist ist fuer den anderen illegitim. Man hat sich ueber das Problem schon viele Gedanken gemacht, Mehrheit, 2/3-Mehrheit, Einstimmigkeit (Prinzip der EU), ohne Loesung. Natuerlich habe ich eine Loesung, aber nur fuer mich.

    • @ Michael Klarwasser
      "Doch was würde passieren wenn diese Provinzen nicht mehr zahlen würden ? Das Kartenhaus der Macht würde genauso zu Staub zerfallen, wie zwei unliebsame Türme."

      Die Regierungen der Provinzen sind ja mehr oder minder vom Imperium ausgewählt, da bestehen keine Chancen.
      So lange die Bevölkerungen der Provinzen ihr Geld per Konsum an das Imperium zahlen, das Ei-Fon bequem per PeiPal und so, fließt doppelt Geld.

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