KenFM zeigt: Als Grenzgänger im Heiligen Land (1988) – Eine Reise zu Israelis und Palästinensern

Mitteilung der Autoren zum Film „Als Grenzgänger im Heiligen Land“,
dem zweiten Beitrag der Terramedia Corporation bei KenFM:

Zuerst ein großes DANKE an die vielen Tausend, die sich unseren Film „Wir weigern uns Feinde zu sein – den Nahostkonflikt verstehen lernen“ bereits in den ersten Wochen angeschaut haben. Eure Reaktion war eindeutig: Unverständnis darüber, dass dieser Film von einem freikirchlichen Pastor und einem Schulbürgermeister in Nürnberg als „antisemitisch und antiisraelitisch“ und „die Neo-Nazi-Szene fördernd“ diffamiert wird. Und Unverständnis darüber, dass ihn die Schüler an den städtischen Schulen in Nürnberg nicht sehen dürfen. Warum? Weil diese Nürnberger Kreise um jeden Preis verhindern wollen, dass beide Sichtweisen, die jüdisch-israelische und die palästinensische nebeneinander stehen. Gleichwertig.

Einige von euch haben unser Gerichtsverfahren in Nürnberg mit einer Spende unterstützt. Dafür allen ein herzliches Dankeschön! Ein Betrag von 5.420 Euro ist bislang zusammengekommen, etwa die Hälfte der Kosten, die wir im jetzigen Verfahren zu tragen haben. Vor Gericht geht es um ein Grundsatzurteil. Wo geht das Äußern einer Meinung in Rufmord über? Wer will mit erfundenen, nicht zu belegenden Behauptungen ein neues Geschichtsbild und damit Frieden verhindern?! Wir bitten euch, uns auch weiterhin mit jeder noch so kleinen (und größeren) Spende zu unterstützen!

Hier unsere Kontoverbindung unter dem Stichwort: „Projekthilfe — Nahostfilm“
Landgraf & Gulde, GLS Bank, BLZ 430 609 67
Kto-Nr. 8089 8500 00,
BIC: GENODEM1GLS IBAN: DE 16 4306 0967 8089 8500 00

Weitere Informationen über den Boykott in Nürnberg auf unserer Website.

Wir möchten euch auf KenFM unseren Film „Als Grenzgänger im Heiligen Land“ vorstellen. Er wurde im Frühjahr 1988 gedreht — vor 25 Jahren. Kurz nach der 1. Intifada, dem Aufstand der Palästinenser in den besetzten Gebieten. Wir begleiteten damals eine deutsche Reisegruppe nach Israel und Palästina. Ein historisches Dokument. Etwas gekürzt wurde der Film im Sommer 1988 vom ZDF gesendet. Als sich die israelische Botschaft danach beschwerte (scheußlicher Film, einseitig und unausgewogen), reagierte das ZDF ganz cool und meinte, „die Fakten im Film stimmen“ und „nicht der einzelne Beitrag müsse ausgewogen sein, sondern das gesamte Programm“. Das war damals, 1988!

Als Grenzgänger im Heiligen Land“ macht klar: Seit 1988 hat sich im Nahen Osten nichts in Richtung Frieden bewegt! Im Gegenteil — die Entwicklung ist brutaler und gewalttätiger geworden. Ein Perspektivwechsel ist notwendig! Auf der Grundlage von Menschen- und Völkerrecht müssen Wege gefunden werden, auf denen sich die Konfliktparteien auf Augenhöhe wahrnehmen und begegnen können!
Unser Film „Wir weigern uns Feinde zu sein – den Nahostkonflikt verstehen lernen“ zeigt einen Weg dahin. Auf ihrer Reise durch die Krisenregion erfahren die Jugendlichen im Film, dass es nicht nur eine geschichtliche Wahrheit gibt. Sie lernen, den scheinbar unlösbaren Nahostkonflikt aus dem Blickwinkel beider Seiten wahrzunehmen. Dabei hilft ihnen ein Buch, geschrieben von israelischen und palästinensischen Wissenschaftlern vom Friedensforschungsinstitut PRIME in Jerusalem: „Die Geschichte des Anderen kennen lernen – Israelis und Palästinenser„. Auf der linken Seite wird die israelische Sichtweise erzählt, auf der rechten Seite die der Palästinenser. „Wir weigern uns Feinde zu sein“ folgt dem Credo vom PRIME-Insitut: „Nur wer die Geschichte seines Feindes kennt – kann sich mit ihm auch verständigen“. In Deutschland ist ein solcher Verständniszugang zum Nahostkonflikt neu. Noch. Wir, die Macher des Films, wollten und wollen das ändern. LINK ZUM FILM „Wir weigern uns Feinde zu sein“

Bestellt werden kann das Medienpaket beim Filmsortiment Hamburg:
http://www.filmsortiment.de/0/titelsuche/wir-weigern.html

Unsere Filme bei KenFM stehen unter Copyright und dürfen ausschließlich zur privaten, nicht-öffentlichen Nutzung verwendet werden. Sie dürfen nur als Ganzes unter Angabe der Quelle und Verlinkung sowie dem vollständig beigefügten Informationstext gerne übernommen werden.

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