Grober Unfug und der 11. September

Wenn in den Massenmedien über den 11. September geredet wird, dann werden dem bürgerlichen Publikum gerne abstruse und pseudowissenschaftliche Erklärungsversuche wie eine Zirkussensation vorgeführt, um den Eindruck zu erwecken, es würde keine seriöse Kritik an den offiziellen Behauptungen geben. Einer der Gründe, warum diese Taktik funktioniert: Es lässt sich immer ein Kronzeuge finden, der den groben Unfug tatsächlich behauptet hat.

von Ansgar Schneider.

Ich weiß nicht woran es liegt, aber sie kursieren tatsächlich: unsinnige Geschichten über den 11. September; Geschichten, die sich nicht durch empirischen Befunde belegen lassen oder deren Startpunkt geradezu abenteuerliche Hypothesen sind. Eine dieser Hypothesen ist zum Beispiel die Aussage, dass die drei Wolkenkratzer des World Trade Centers durch die Schäden der Flugzeugeinschläge und die sich anschließenden Feuer zerstört wurden. Für jemanden, der nur die Berichterstattung der Massenmedien kennt, ist es sicherlich überraschend zu erfahren, dass diese Feuerhypothese kein wissenschaftliches Fundament besitzt und dass die einzige bekannte wissenschaftliche Erklärung zum Einsturz der drei Gebäude die absichtliche Zerstörung dieser ist. Ich will hier jedoch nicht weiter darauf eingehen, da dies an anderer Stelle bereits ausführlich geschehen ist [1].

Neben der von den Massenmedien verbreiteten Feuerhypothese gibt es aber noch eine ganze Reihe von anderen Hypothesen und Ideen (oder sollte man besser sagen »Schnapsideen«?), die ebenfalls keinerlei wissenschaftliche Basis besitzen, die aber mit noch größerer Vorliebe in den Massenmedien diskutiert werden. Solche Ideen beziehen sich auf alle möglichen Aspekte des 11. Septembers: auf die Zerstörung der Gebäude, auf die Flugzeuge, auf den vermuteten Täterkreis und so weiter. Es gibt hierzu natürlich einige Dinge, die sich solide (das heißt: empirisch) begründen lassen, aber es gibt eben auch schlichtweg phantastische Spekulationen dazu.

Ein Grund für das Hervorquellen solcher Spekulationen ist sicherlich die unterlassene Aufklärung des Verbrechens selbst. Das, was hätte untersucht werden sollen, wurde nicht untersucht, also spekuliert man gut und gerne darauf los. Mit einer Mischung aus reger Phantasie und ein paar eingeworfenen Brocken von unverstandenen, wissenschaftlich klingenden Worten ergibt sich dann jedoch schnell eine pseudowissenschaftliche Melange, die jedem halbwegs Sachkundigen die Zehennägel aufrollt.

Der Ausgangspunkt in den Naturwissenschaften ist die phänomenologische Beschreibung eines Sachverhaltes. Man beginnt mit qualitativen Beobachtungen, denen sich, wenn möglich, quantitative Messungen oder zugehörige Experimente anschließen. Von diesen Daten ausgehend konstruiert man Hypothesen, die man, wenn möglich, mit Hilfe von mathematischen Modellen formuliert, und die man dann versucht mit weiteren Messungen oder Experimenten oder dem Vergleich mit etablierten mathematischen Modellen zu widerlegen. Scheitert das Widerlegen selbst nach jahrelangen Mühen, so spricht man dann von einer Theorie. Um eine seriöse Hypothese aufzustellen, muss ich also insbesondere versuchen, die möglichen Mittel einer Widerlegung auszunutzen, indem ich mich zuallererst um entsprechend nachvollziehbare Aussagen bemühe, die ich, wenn möglich, mathematisch formuliere, damit sie möglichst präzise sind und entsprechend präzise widerlegt werden können. Wenn ich einen willkürlichen, nicht auf empirischen Daten beruhenden Startpunkt wähle, und ohne ein konkretes (mathematisches) Modell über Dinge spekuliere, die zwar imposant klingen, die die Welt aber noch nicht gesehen hat, so hat die Überlegung höchstens Unterhaltungswert.

Um ein Beispiel vor Augen zu haben, wo all dies zusammenkommt und das mir in verschiedenen Ausführungen schon mehrfach begegnet ist, sei hier die Vorstellung erwähnt, die Zwillingstürme des World Trade Centers seien je durch eine Art von nuklearer Waffe, die im Keller detoniert sei, zerstört worden. Diese Vorstellung beinhaltet also zwei Aussagen: eine Aussage über das Mittel, das eingesetzt wurde, um die Gebäude zu zerstören, und eine Aussage über den Ort, wo dieses Mittel zur Anwendung kam, nämlich im Keller.

Wenn eine nukleare Waffe eingesetzt wird, hinterlässt diese charakteristische radioaktive Rückstände und es kommt zu radioaktivem Niederschlag, der, je nach Wetterlage und Sprengkraft der Waffe, noch in weit entfernter Umgebung nachweisbar ist.

Es gibt aber kein einziges empirisches Datum, das auf eine erhöhte Radioaktivität in New York oder andernorts in der Zeit nach dem 11. September schließen lässt. Der Einsatz der Waffe erzeugt zudem eine enorme Zerstörung in der unmittelbaren räumlichen und zeitlichen Nähe der Detonation, doch auch darüber gibt es keine empirischen Daten, sondern ganz im Gegenteil: Die Zerstörung der Zwillingstürme begann nicht im Keller, sondern oben an der Stelle des jeweiligen Flugzeugeinschlags und setzte sich von oben nach unten fort. Wie aber soll die zerstörerische Wucht der Druckwelle, die im Keller ihren Ursprung nahm, durch 95 Stockwerke mit massiven, von Stahlfachwerk getragenen, Betonböden gelangen, dabei von außerhalb des Gebäudes unsichtbar bleiben und dann im 96. Stock entscheiden, das Gebäude von oben nach unten zerstören? – Wer diese neuartige Art des Energietransfers durch ein Experiment untermauern kann, wird dem Nobelpreis für Physik nicht entgehen können, soviel ist sicher!

Ein Erklärungsversuch, der also die elementaren phänomenologischen Daten eines Sachverhalts nicht als Ausgangspunkt nimmt und diese ignoriert, ist tatsächlich nichts weiter als eine Phantasterei. (Nebenbei bemerkt: Die Geschwindigkeit, der sich nach unten bewegenden Einsturzfront ist eine wichtige physikalische Größe, die Rückschlüsse über die Stabilität des Gebäudes zulässt [2, 3].)

Das Bedauerliche an dieser Art der Phantastereien ist nun nicht nur der direkte Schaden, der dadurch angerichtet wird, dass jemand den Inhalt vielleicht für seriös erachten mag, sondern liegt darin, dass das Verhältnis von seriösen zu unseriösen Beiträgen zum 11. September weiter verringert wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand, der sich sachlich zu dem Thema informieren möchte, auf Unsinn stößt, wird vergrößert, so dass dieser jemand nach vielleicht zwei, drei von solchen Beiträgen keine weitere Lust verspüren mag, sich inhaltlich weiter mit dem Thema auseinanderzusetzen. Wer könnte ihm das verdenken?

Für die Massenmedien werden solche Phantastereien allerdings zu einem gefundenen Fressen, um von ihrer eigenen unsachgemäßen Berichterstattung über die Zerstörung der Gebäude abzulenken und um zu sagen: »Sehet her, die, die da zweifeln, sind offensichtlich nicht ganz bei Trost!« Man bezeichnet dieses Vorgehen manchmal als Strohmannargument: Das eigentlich Relevante wird nicht diskutiert, weil der Wortführer meint, mit der Widerlegung von unsinnigen Ideen eines Dritten habe er den eigenen Unsinn begründet.

Wer Spekulationen anstellt, die keine empirischen Grundlagen haben, die elementaren Beobachtungen widersprechen oder die ungeklärte Fragen mit unseriösem Halbwissen beantworten, erweist der Aufklärung des Geschehens einen Bärendienst. Es spricht nichts dagegen, sich selbst die wildesten Fragen zu stellen, aber man sollte sich überlegen, ob es ratsam ist, diese in der Öffentlichkeit als relevant zu diskutieren. Die Protagonisten der Gegen-Aufklärung können sich jedenfalls nichts Besseres wünschen, als einen weiteren Kronzeugen zu finden, der groben Unfug verbreitet.

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Ansgar Schneider ist Physiker und Mathematiker. Sein Buch »Stigmatisierung statt Aufklärung«, beleuchtet das mediale Nicht-Berichten über den 11. September und gibt einen Überblick über die wichtigsten wissenschaftlichen Ergebnisse zum Einsturz der drei Wolkenkratzer des World Trade Centers.

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Quellen:

[1] Ansgar Schneider: Stigmatisierung statt Aufklärung, Peace Press (2018),http://www.peace-press.org/#schneider

[2] ebenda, Seite 78

[3] Ansgar Schneider: The Late Jolt – Re-Examining the World Trade Center Catastrophe, E-Print (2017),https://arxiv.org/abs/1712.06207

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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49 Kommentare zu: “Grober Unfug und der 11. September

  1. Lieber Ansgar Schneider,
    Vielen Dank! wenn ich ihren Sinn richtig erfasst habe, müssen Sie unbedingt die Arbeit von Judy Wood (ehem. Prof für „forensic materials science u.A.“) nach gehen. Sie hat 10 Jahre daran gesessen und ein riesiges Buch herausgegeben. Ihre Meinung ist gleich: unmöglich zu wissen „warum“ wenn man noch nicht mal weiß „was“ geschehen ist. Gucken Sie ihr Vortrag an „where did the towers go“. Es ist für mich bisher das beste und sachlichste Untersuchung der Geschehnisse am 11/9 überhaupt.

  2. Sehr gut. Es braucht Fachleute wie Physiker zur Aufklärung von 9/11.

    Wir Laien spüren nur, dass da etwas nicht stimmte, sind aber gefangen im Nichtwissen und können uns maximal eine herkömmliche Sprengung vorstellen. Aber die exakte Planung und Durchführung wäre enorm gewesen. Ohne aufzufallen – wohl undurchführbar.

    Doch seit der Errichtung des WTC-Komplexes in den 1960-er bis 1980-er Jahren haben sich auch neue Rückbau-Möglichkeiten ergeben, die bei Errichtung noch undenkbar waren. So wäre heute die Khalezov-Theorie nur ein verstaubtes Fossil aus der Atombomben-Zeit der 1960-er.

    Grundsätzlich möchte man bei kontrolliertem Rückbau doch nur die MOLEKÜL-BINDUNG der tragenden Struktur aufbrechen, mechanisch, chemisch oder physikalisch. Bei Stahlkonstruktionen etwas aufzubrechen, um diese zu Staub zu verwandeln, scheint für den Laien fast utopisch. Aber es fand ja tatsächlich statt.
    Und Stahl gab es genug, magnetisch leitend, gut – um z.B. unsichtbare Kraftfelder aufzubauen.
    Stahlrahmen-Konstruktionen der Fassaden WTC 1+2, Geschossdecken und der innere Erschließungs-Kern mit Aufzügen. Quasi so gut wie alles war aus leitendem Stahl.
    (Bieten sich da nicht die Ebenen des „Technical Services“ an, um unauffällig Vorbereitungen eines kontrollierten Rückbaus zu treffen ?)

    Wenn ich Plasma-Physiker wäre hätte mich das nicht auf dem Stuhl gehalten. Vor allem dann nicht, wenn Papier am 9/11 nicht verbrannte, und es in den nicht kollabierten Gebäuden von WTC 3 – 6 absurde Zerstörungen gab, wie z.B. kreisrunde Löcher über alle Geschosse.

    Wenn sich Laien in irgendwelche Theorien zu 9/11 verfangen, setzt das im Umkehrschluss eine „unterlassene Hilfeleistung“ der Experten voraus.
    Daraus den Unwissenden einen Strick zu drehen ist nicht in Ordnung.

    Kommt endlich in die Puschen.
    https://www.ipp.mpg.de/1166987/script_ws.pdf

    • Sie gehen hier hausieren mit dieser fixen Idee einer vorinstallierten technischen Vorrichtung zum Abriss des Gebäudes und meinen an anderer Stelle sogar, Bauämter könnten so etwas verlangen. Kennen Sie auch nur ein einziges Hochhaus, das so etwas hat?? Wenn man Archtektin sein möchte, dann müsste man so etwas schließlich wissen, bevor man so etwas behauptet.

      Also rufen Sie nicht ständig nach „Experten“. Die würden Sie nicht achten, möglicherweise nicht einmal bemerken. Dass oben einer schreibt, hindert Sie ja auch nicht, weiter das Zeug von Khalezov zu verbreiten.

    • @ marvin
      Gute Zersetzungstaktik – ihre unrichtigen Einwände.
      Sie erinnern mich irgendwie an „Tullius Destructivus“ aus meiner Pflichtlektüre der 1970-er „Streit um Asterix“.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Streit_um_Asterix

      Übrigens: „hausieren“ geh ich nicht. Selbst mit „fixen Ideen“ nicht.

      Und Herr Schneider, ein Experte, – kommt da etwa Aufklärung ? Er mokiert sich AUSSCHLIESSLICH in seinem Artikel, dass fixe Ideen, wie z.B. ein atomarer Sprengsatz im Keller, die gesamte Aufklärung behindern würde. Doch wo ist sein Beitrag zur Aufklärung ? Ich sehe kein einziges Wort.

      Übrigens: Die Manhattaner Bau-Genehmigungsbehörde wird mit Sicherheit vor Errichtung von 400m hohen Stahlkonstruktionen in den engen Straßenschluchten Manhattans ein „Rückbau-Konzept“ vom Investor sehen wollen. Muss ja nicht so abgelaufen sein wie bei unseren AKWs und der Versenkung des Abfalls in Asse 2, genehmigt durch die damalige Umweltministerin Angela Merkel.
      Das die US-Behörde eine „Abriss-Vorrichtung“ gefordert habe, sieht wieder nur „Tullius Destructivus“. Ich habe das nicht gesagt, versteh das jetzt aber.

    • Mein Einwand trifft doch ins Schwarze: Sie haben offensichtlich kein Gebäude mit einer solchen, oder auch nur einer ähnlichen Vorrichtung nennen können.
      Eine Baubehörde, die zum späteren Abriss „in den engen Straßenschluchten Manhattans“ eine Atombombe als „Rückbau-Konzept“ verlangen soll – Sie meinen das ernst, oder? Wenn’s nicht so traurig wäre, müsste man lachen.

      Im Internet kann man ja alles sein. Lokomotivführer. Prinzessin. Aber Sie sind mit Sicherheit keine „Architektin“.

  3. Frage 1: War 9/11 staatlicher False-Flag-Terror der USA selber?
    Alle hier im Forum sind sich zurecht einig : JA!

    Die Frage 2 ist dann nicht „Wie habe sie es gemacht“. Das sollen die amerikanischen Historiker selber herausfinden. Es spielt auch keine Rolle!

    Die Frage 2 muss sein: Wie gehen wir damit um?
    • BW raus aus Afghanistan (ist nur wegen 9/11 da)
    • Deutschland raus aus der NATO. 9/11 hat gezeigt, wie wir durch die NATO in Kriege gezogen werden, die gegen unsere Interessen sind
    • Die Transatlantischen Brücken Leute in Medien und Politik zum Teufel jagen, weil wir ihre Lügen und Kriegstreibereien satt sind.
    • …

  4. ich stelle meine antwort an Jörn Brodersen hier auch mal seperat rein, weil ich es fuer wichtig erachte.
    „@hw4…
    „das fieseste was es gibt, ist fakten als meinungen darzustellen“ (zitiert nach ???)
    Zitiert aus dem Poesiealbum eines Achtklässlers des Elitegymnasiums München-Nymphenburg.
    …“

    hier als nachtrag die quelle und der direkte zusammenhang mit 9/11 :

    „Wo immer (…) unliebsame Tatsachen diskutiert werden, kann man haeufig beobachten, dass man ihre blosse Feststellung nur darum toleriert, weil dies von dem Recht auf freie Meinungsaeusserung gefordert werde, dass also, halb bewusst und halb ohne dessen auch nur gewahr zu werden, eine Tatsachenwahrheit in eine Meinung verwandelt wird.“
    Hannah Arendt

    „….zeigt den weiten Weg der Meinung in der politischen Kommunikation: Arendt beschreibt in ihrem Essay „Wahrheit und Politik“, wie nach dem Holocaust Fakten zu Meinungen degradiert wurden, um die Verbrechen des Faschismus in das Reich der Ansichtssache zu ruecken.“
    (aus : Streit!: Eine Aufforderung, von Meredith Haaf)

    bezogen auf 9/11 laeuft es dann so :

    WTC7 ist bewiesenermassen fuer mehr als 8 stockwerke (>2.25 sec) im freien fall
    runtergekommen.
    -> es kann nur eine sprengung (controlled demolition) gewesen sein.
    punkt.

    es gibt hier keinerlei moeglichkeiten der interpretation – egal wer und egal
    wie sie es im detail gemacht haben.

    nun der trick : das ist ja nur eine meinung !
    hier, schau dir mal das video an – ist ja gar kein freier fall!, da siehst du es selber…..
    ok. ist also eine meinung – und darueber laesst sich vorzueglich debatieren…..

    damit ist die buechse der pandorra offen, jetzt kommen die 19 muslime mit
    ihren teppichmessern rausgesprungen….

    und diese „diskussion“ hoert NIE auf – es herrscht ja meinungsfreiheit.
    da hingegen gibt es keine faktenfreiheit.

    • Wir stecken in einer Periode völliger Verwirrung. Keiner widmet sich mehr der Harmonie, die besagt, dass alles ausbalanciert sein soll, um diesen Zustand zu erreichen, also gibt es Grenzen die man nicht überschreiten darf, sonst landet man in der Extreme.
      In der Vergangenheit wurden die Freiheiten unterdrückt und nun befinden wir in der dummen Situation wo Menschen in der latenten Unterdrückung ihrer Potenziale glauben die Freiheiten die man ihnen als Surrogat vortischt, müssen grenzenlos sein. Beide Extreme, sowohl Einschränkung als auch Grenzenlosigkeit sind gleichermaßend zerstörerisch für die Gesellschaft.

      Diese Art von Honigfallen sind wesentliche Bestandteile von Meinungs- sowie Hoffnungsmanagement.
      Ein Wahnsinn folgt dem nächsten, nur um einige zu nennen: Gender (obwohl die Wissenschaft der Biologie unmissverständlich klar definiert, dass es nur zwei Geschlechter gibt, XX-weiblich und XY-männlich, und vielleicht die Missbildung aus beiden Geschlechtern, quasi Hermaphrodit), Feminismus (obwohl man seit der Aufklärung den humanistischen Gedanken pflegt, dass alle Menschen gleichwertig sind) , Veganismus etc.
      Seit der Zeit die diese sog. „Meinungsfreiheiten without border“ ausgelebt werden dürfen, herrscht überhaupt nirgendwo ein Konsens mehr, sondern stets werden Angriffe von einer Seite auf die andere Seite verzeichnet und stets werden die Rechtfertigungsgrundlagen die man für sein Handeln benutzt als irgendwelchen Meinungsfreiheiten ausgerufen.
      Eine perfekt gespaltene Gesellschaft oder mit Rainer Mausfelds Worten ausgedrückt, „wenn ich es modellieren sollte, ich hätte es nicht so perfekt hinbekommen.“

      Das traurige an der Geschichte ist, dass diejenigen die in der Wissenschaft oder als Fachleute unterwegs sind, es entweder nicht merken oder als nützliche Idioten oder schlimmer noch als Verräter ihrer Profession das Ganze mittragen.
      Die erfahrungslosen Menschen die diese Absurditäten folgen, sind nur die Verstärker dieser Amplitude.

      Ich sehe es noch kommen, wir stürzen allesamt in den Abgrund und die einen rufen ihre Meinungsfreiheit auf und sagen: „der Abgrund ist doch gar nicht so tief“.

    • Hallo hw4peace,

      Es ist sogar noch weitaus schlimmer:
      Jeder Einzelne von uns hat irgendwann in der Mittelstufe Newtons Gesetze gelernt. Wir wissen im Prinzip, wie das funktioniert mit Billiardkugeln oder Autounfällen: Eine Kugel bremst, die andere läuft dafür weiter. Und fährt ein Polo gegen einen LKW, wissen wir ganz genau, wer gewinnt: Der LKW. Er hat nämlich die größere Masse.
      Eigentlich hat damit jeder Schüler Deutschlands alles an Wissen, was er braucht, um die Sprengung aller drei Gebäude zweifelsfrei zu beweisen.

      Ich sage den Leuten, die mit der (vorgeblich defekten) Statik des Gebäudes aufgrund der Flugzeuge oder der Wärmeentwicklung anfangen, oder die kleine Abweichungen vom idealen Freifall bereits für einen Gegenbeweis halten, immer:
      „Vergesst das ganze Tragwerk. Lasst einfach nur zwei Massen aufeinander prallen – meinetwegen 1/5 WTC gegen 4/5 WTC – und überlegt, was passiert. Als ob es ein Autounfall wäre.“
      Das Ergebnis dieser kleinen Aufgabe ist schließlich, dass der kleinere Teil, der auf den unteren stößt, um 4/5 abgebremst wird – nur aufgrund der Massenverhältnisse. Da ist noch gar kein Tragwerk dabei. (Und das war stabil.)

      In Wahrheit warst Du argumentativ bereits ‚reingefallen‘, als Du Die 2.25 Sekunden für bare Münze genommen hattest. Diese Zeit ist zwar, was sie für WTC7 an freiem Fall zugegeben haben. Damit hast Du allerdings inherent auch in die Annahme eingewilligt, dass nur ein idealer freier Fall zählen würde. Das ist aber Unsinn, wenn (wie behauptet) der Einsturz aus eigener Gewichtskraft erfolgt sein soll und nicht durch äußere Kräfte wie Sprengung oder meinetwegen Erdbeben (siehe oben).

      Nebenbei: Der Wert ist ohnehin zu niedrig (Stichwort „S-Kurve“, führt hier zu weit). Und WTC 1+2 sind offiziell laut Nist ebenfalls in 9 bzw. 11 Sekunden gefallen – der ideale Freifall für 400m beträgt etwas über neun Sekunden.

    • Uiuiuiui, jetzt wurde hier aber einiges zusammengeschlumpert, und da der Wunsch bestand, das auch noch hier oben für alle sichtbar zu posten antworte ich gern, auch wenns etwas peinlich werden könnte…

      Erstmal:
      Hier wurde nun mit aller Macht zwei mal ge-Henryk-M.-Brodert / Zitatverkürzt. Einmal mit der armen Hannah Arendt und dann auch noch mit mir.

      Das Zitat von Frau Arendt hatte erstens einmal äußerst dubiose Orthografie und ich hätte gern den richtigen Wortlaut mit richtiger Groß- und Kleinschreibung gesehen. Vielleicht gab es da ja einen Übersetzungsfehler oder jemand hat es für die Unterstufe eingedeutscht? Das Schlimme ist aber, dass es völlig aus dem Zusammenhang gerissen in die Gegend gepostet wurde. Im Gesamtkontext wird nun ein Schuh draus und Frau Arendt auch nicht die Ideologie im Kopf verdreht – dazu komme ich unten.

      Nachtrag: Ahhhh, ich sehe gerade…wenn der ganze Spruch von Ihnen war und es „frei nach“ und nicht „zitiert“ heißen sollte, wird es mir klar und ich gestehe hier einen Verständnisfehler und verstehe auch Ihren Interpretationsfehler, dass es sich dabei (wohl wunschgemäß) um das „fieseste“, was gibt handeln muss. Steht aber bei Frau Arendt nicht.

      Meine Antwort leidet übrigens auch unterm ge-Broder:

      „„das fieseste was es gibt, ist fakten als meinungen darzustellen (zitiert nach ???)“ Zitiert aus dem Poesiealbum eines Achtklässlers des Elitegymnasiums München-Nymphenburg.

      Ich stelle das mal auf 12te Klasse Waldorfschule in Niedersachsen um: „Ein wirklicher Gewinn für unser aller Miteinander sind welche, die meinen allgemeingültig Fakten von Meinungen unterscheiden zu können und aus Angst vor Lebenskontrollverlust offensiv Leute angehen, die meinen, dass „Wahrheit“ etwas komplett Subjektives ist.““

      Hier noch was passendes dazu von Frau Arendt selbst, die ich schätze und für sehr intelligent halte, mit der ganz kleinen Hoffnung, dass Sie merken, dass sie hier mit dem falschen Blumenstrauß wedeln, um Ihre Liebste zu beeindrucken:

      „Eine absolute Wahrheit, welche für alle Menschen gleich wäre und insofern keinerlei Beziehung zur Individualität hätte, kann es für uns Sterbliche nicht geben. Für uns ist es entscheidend, die doxa wahrhaftig werden zu lassen, in jeder doxa Wahrheit zu erkennen. Hier bedeutet das sokratische ,Ich weiß, dass ich nichts weiß‘ nichts anderes als: Ich weiß, dass ich nicht für jedermann die Wahrheit habe.“ Zitat, Hannah Arendt

      Zu guter Letzt wird hier auch noch ein Bogen von der Holocaustleugnung zur Diskussion um den 11. September gespannt, indem behauptet wird, dass der freie Fall angezweifelt und so in eine Meinung verwandelt wird. Von wem denn bitte?

      Machen Sie weiter Ihre Diplomphysik, aber lassen Sie Hannah und mich in Ruhe!

      P.S. jetzt habe ich mir tatsächlich den halben Tag damit um die Ohren geschlagen, wie jemand, der „4peace“ in seinem Namen trägt denn so schwer darauf versessen ist Unfrieden zu säen (rein empirische Feststellung Ihrer letzten 9/11 Posts). Ich bin eigentlich nämlich ein sehr umgänglicher Zeitgenosse, fühle mich hier aber immer wieder menschlich so gepiesackt, dass mir eine friedfertige Antwort wirklich schwer fällt, bis unmöglich vorkommt. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich in aller Freundschaft meine Unterstützung anbieten möchte. Was sollen wir machen, dass wir uns hier nicht verbal den Kopp einhauen müssen?

    • Jörn,

      betrachte mal die Sache so, dann verstehst du vielleicht warum die „andere Seite“ genauso emotional aufgebracht ist wie du selbst.
      Wenn irgendeiner deinem Kind einredet, er kann ohne jegliche Absicherung einfach von 10 Meter Höhe (Baum oder Haus) herunterspringen und ihm wird nix passieren. Wie reagierst du dann?
      Zwar ist das ein überspitztes Beispiel, aber es ist nahezu Analog zu diesem Thema mit der Verbreitung der Atombombensprengungsthese. Es gibt sehr erfahrene Menschen die genau über die physikalischen Gesetzesmäßigkeiten auskennen und daher sind sie genauso aufgebracht über sehr groben Unfug den jemand (am schlimmsten noch, wenn dieser jemand auch sehr erfahrend ist in diesem Gebiet) verbreitet, weil es am Ende immer die Unerfahrenen schaden und am Schluss man selber auch betroffen ist.
      Nimmst du kein psychischen Schaden, wenn dein Kind tatsächlich herunterspringt und sich dabei schwer verletzt?
      Ich weiss, dass das ein extrem überspitzes Beispiel ist, aber wie reagierst du dann, wenn die die andere Person auf seine Meinungsfreiheit sowie die Freiheit des Kindes beharrt?
      Daher mein Verständnis, Freiheiten unterliegen auch Grenzen.

  5. Erst einmal allerbesten Dank an Ken Jebsen dafür, dass das Thema 9/11 hier endlich in sinnvoller und längst überfälliger Weise kontrovers diskutiert werden kann – soweit ich weiß, das einzige Forum (so geht Medien¨) -, und auch allen Kommentatoren bis hierher allein für die Vielfalt und Qualität der Argumentationen. Der Gesamtkomplex ist schließlich einer, der alle Elemente enthält: Geheimhaltung, Vertuschung, technische Details, Falschinformation, Irreführung, Unterwandern, Spaltung und öffentliches Niedermachen der Kritiker.

    Ja, es ist schon richtig und wichtig, dass sich ein Kernbestand von an nüchterner Aufklärung Interessierten immer klarer zu erkennen gibt und von den Verhunzungen distanziert, die einem sonst à la „du bist doch auch einer von diesen Spinnern, die zur Not sogar diesen oder jenen Unfug glauben würden“ aufs Brot geschmiert werden. Solange mit einer These keine offenkundige oder besonders leicht zu enttarnende Rufschädigung bewirkt wird, sollte man meines Erachtens nicht vorschnell in Aburteilungen wie „kompletter Unfug“ usw. verfallen – nicht vorschnell. Wo diese Rufschädigung unter objektiven Gesichtspunkten absehbar ist, bleibt wahrscheinlich kaum etwas anderes Sinnvolles als rabiate Zurückweisung – notfalls auch in deutlichen Worten. Man muss sich für eine Sache, die einem wichtig erscheint und die man vor Beschädigung schützen will, in aller Deutlichkeit wehren (dürfen).

    Die Einschätzung aber, wie sehr abwegig eine These ist – das wurde hier auch schon mehrfach sehr zu recht betont – , hängt von der Sachkenntnis des jeweiligen Kritikers ab. Ich bin zwar diplomierter Maschinenbauer, hatte damals sogar im Freifach Kerntechnik belegt, aber mir fehlen schlicht die Kenntnisse. Dies mal vorab.

    Mein Ausgangspunkt sind ebenfalls die getoasteten Autos, die „glaziale“ Kaverne unter den WTCs und der lange zeitliche Nachhall erstaunlich hoher Temperturen in den Trümmerhaufen. Ich habe Zweifel, dass sich dies alles mit der Nano-Thermit-Theorie alleine schlüssig erklären lässt. Das ist aber mehr Intuition des Ingenieurs als gesichertes Wissen oder Recherche. Mit meinen eigenen Recherchen bin ich bisher nur so weit gekommen, zu postulieren: Bei den Einstürzen muss, damit sie so geschehen konnten, wie allgemein aus den Videomaterialien akzeptiert, etwas oder jemand nachgeholfen haben. Dabei wäre eine ausgetüftelte strukturelle Prädisponierung der Türme durch Manipulation und Vorschädigung aller Träger wesentlich weniger elegant und wahrscheinlich viel aufwendiger als das Nachhelfen mit (kurzfristig) zusätzlich eingebrachter zerstörerischer Energie. Wobei ich das Argument mit der Baubewilligung und dem zu der Zeit vorzulegenden Abrissskonzept sehr überzeugend finde. Wäre ich die Baubehörde gewesen, ich hätte sowas auch einverlangt. Ob ich dann, wenn mir jemand ein Thermit- oder Nuklearkonzept vorgelegt hätte, einfach nur genickt und meinen August darunter gesetzt hätte und vor allem ob die technischen Details dieser abenteuerlichen und brisanten Konzepte meine Behörde über Jahrzehnte nie Richtung Öffentlichkeit verlassen hätten, wage ich stark zu bezweifeln.

    Als ich vor Jahren mit Christopher Bollyn über den Einsatz eines Nuklearsprengkopfes diskutierte, hielt er in ähnlicher Weise vehement und überzeugend dagegen wie viele hier im Forum. Inzwischen, meine ich, hat er sich auch schon gemäßigter geäußert. Was immer das heißt. Klar bleibt die Nano-Thermit-These die stärkste These (u.a. weil ja auch Nanothermit gefunden wurde und das wahrscheinlichst nicht als Ergebnis einer absichtlich gelegeten falschen Fährte). Aber die Fragen an den Außenkontouren der Gesamtheit aller Befunde bleiben als Schwierigkeit im Raum. Christopher Bollyn war schon mal bei Kevin Barett an einer Radio Show, wo er deutlich machte, über wie weite Strecken er doch mit den Autoren von „Veterans Today“ in dieser 9/11-Sache übereinstimme – einzig daß z.B. Gordon Duff mit seinen ewigen Atomsprengköpfen auf Abwege geraten sei. Kevin Barett äußerte sich da etwas vorsichtiger. Warum? Weil er, so meine ich, Gordon Duff für echt fachkundig auf dem Gebiet hält. Daneben gibt es ja auch noch Jim Fetzer, den blöd zu finden irgendwie chic geworden ist, der aber auch schon brillantes Zeug erzählt hat. Gordon Duff hat eine eigene Reihe zur Schulung der restlichen Welt in Sachen Kerntechnik aufgeschaltet – und hier übersteigt es meine Fachkenntnis und mein Beurteilungsvermögen ganz klar. Aber so viel habe ich verstanden und halte es für überzeugend: Der „Hauptschönheitsfehler“ klassischer Kernwaffen steckte über Jahrzehnte genau dort, wo ihr Vorteil liegt, dessentwegen man sie auch in der klassischen Richtung weiterntwickelt hat: in ihrem riesigen Vernichtungs- und damit Bedrohungspotential.

    Genauso geschmacklos-sarkastisch wie man sagt: „Die Welt ist fürchterlich und vorschnell in ihren vernichtenden Urteilen; Kaum vergreift man sich mal an ein, zwei kleinen Jungs, gilt man schon als Pädophiler,“ so musste man wohl immer sagen: „Kaum schmeißt man mal ein oder zwei Atombömbchen irgendwo ab, gilt man schon als Brandstifter des nächsten Weltkriegs und damit der Menschheitsauslöschung.“ Das ist sehr unangenehme Rufschädigung, und um die Hemmschwelle für den Einsatz von Nuklearwaffen herabzusetzen, mussten sie in ihrer Wirkung weniger verheerend werden. Das hat bei klassischer Technik mit den ca. 45 kg Uran als kritischer Masse eine ziemlich weit oben liegende untere Grenze. Man muss davon ausgehen, dass mit großem Eifer über Jahrzehnte an Spielarten von Nuklearsprengköpfen gearbeitet wurde. Mit dem „Davy Crockett“ gab es immerhin einen taktischen Sprengkopf, der sich ballistisch per Artillerie-geschütz verschießen ließ. Und den Rest stelle ich mir vor wie bei MK-Ultra: Man entwickelt eifrig und im Geheimen – zum Teil mit grenzwertigen Methoden -, dann schreitet öffentlich wirksam die eigene Staatsregierung ein, man möge sich doch bitte an die Gesetze halten, worauf man das Haupt senkt und sagt: „Wäre eh nichts bei rausgekommen. passt gerade gut, dass jemand den Stecker zieht,“ und fertig ist der Wiki-Eintrag, dass dieses Unterfangen Anno soundso vor allem wegen Ergebnislosigkeit eingestellt wurde. Das kann auch eine sehr geschickte Art sein, das Programm geheim weiterzuführen, nun viel besser abgeschirmt von der öffentlichen Aufmerksamkeit. Ähnlich wie wenn ein zweifelhaftes Geschäft erst einmal absichtlich durch den Konkurs geführt wird, um die Verbindlichkeiten wegen der Investitionen abzuschütteln.

    Was ich sagen will: Wer kennt schon den tatsächlichen Entwicklungsstand, der zuletzt auf dem Sektor Sondertypen von „Klein-Kernreaktoren“ erreicht wurde? Ich nicht. Aber das heißt auch nicht viel. Wer die einhüllende Kurve um alle Bauarten und Wirkungsweisen denkbarer „Sprengköpfe“ und „Reaktoren“ genau abstecken kann, der soll sich hier zu Wort melden und Klartext schreiben, was von Herrn Pommers Arbeit zu halten ist. Das wäre in meinen Augen sehr verdienstvoll – und beschädigt in keinster Weise die viele gute Arbeit eines Ansgar Schneiders oder anderer.

    • danke für die nüchterne Zusammenfassung!
      Die Unterlagen zur damaligen Baugenehmigung (einschliesslich des damals für eine Baugenehmigung notwendigen Abrisskonzeptes) wären schon sehr interessant … 😉
      vielleicht hat ja jemand dazu weiterführende Links?

      (Die `Drawings for the 1963 World Trade Center Master Plan`kann man hier finden)

    • Kann man nicht einfach in vernünftigen Bahnen Schritt für Schritt die These einer Sprengung untersuchen?

      Was Außenstehenden Fachkundige an Videobeweis und Zeugenaussagen haben, ist unstrittig eine kontrollierte Sprenung. Die genaue Analyse des Sprengstoffes ist doch tertiär.
      Nun geht man den nächsten Schritt und holt sich sämtliche Referenzen dieser Welt in der Geschichte von Sprengungen von Hochhäusern und vergleich diese. Dann ist doch die Analyse, welcher Sprengstoff wurde am häufigsten benutzt sowie die Effiziens dieser benutzten Sprengstoffe. Dann holt man sich die erfahrenen Sprengmeister und befragt sie, ob sie mit herkömmlichen Sprengstoffen die Sprenung der WTC-Türme nachmodellierne oder nachrealisieren können.

      Warum muss man gleich zu atomaren Sprengkörpern greifen? Reicht nicht einfach die These einer Sprengung mit herkömmlichen Sprengsätzen (muss auch nicht gleich Nanothermit sein), damit man die unabhängige Untersuchung durchführen kann?
      Es soll doch um Himmelswillen nur die These einer kontrollierten Sprengung nachgegangen werden, damit die Geschichte und die Angehörigen der Opfer ihre wahren Täter finden, da ist es letztrangig was zum Teufel für ein Sprengstoff benutzt wurde.
      Die Frage ist nach dem Sinn und Zweck dieser Kampagne oder Hysterie, dass unbedingt eine atomare Sprengung in den vordergrund der These gerückt werden soll.
      Was soll hier gespielt werden? Worauf soll die Ablenkung erfolgen? Reicht es nicht, dass sehr wahrscheinlich die eigene Regierung, die eigenen Leute einen opfert für deren perverse Ziele, als Sensation? Warum immer diese superlative an ultimativen Sensationslust?
      Drehen nun die Menschen in ihrer Verwirrung völlig am Rad oder ist das Angebot an Tittytainment so flau, dass man neue Superlative suchen will?

      Letzte wiederholte Frage:
      welchen Sinn und Zweck erfüllt dieser Unsinn der atomaren Sprengung?

    • Danke, rhabarbeer, das mit dem Fund der Pläne wusste ich noch nicht. In meinen Augen wird in dem kurzen Videobericht ihre Qualität heruntergespielt, auch wenn es keine Originale sind. Lange biss sich ja die 9/11-Truther-„Community“ daran die Zähne aus, Pläne zu bekommen (damit man mal nachrechnen könnte, was so behauptet wird, das wussten die Behörden ja). Ich glaube per FOIA-Request mussten sie dann der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden – und wurden es auch – aber in was für einer beschämenden Qualität! Bis anhin dachte ich, die Originale sind leider vernichtet, die „Blueprints“ mit Grauschleier sind halt das Beste, was noch rekonstruiert werden konnte. Die Video-Aufnahmen, auf die Sie nun verlinkt haben, zeigen beinahe makellose Kopien. Es würde mich wundern, wenn man auf ihnen nicht doch noch Details fände, die bei der Berechnung der Verformunsgwiderstände je Geschoss von Bedeutung wären (in dieser Einzelsache wird ja auch oft argumentiert, man könne nur so und so gut schätzen, à la nichts Genaues weiss man nicht). Schliesslich enthält die gezeigte Sammlung auch Detailskizzen, in denen mesitens Einzelheiten der Bauausführung eindeutig beschrieben sind (Scherbolzen, Verschraubungen, Schweissnähte etc.) Wirklich interessant. Und die gute Amy Salomon wusste wirklich nicht, was ihr Vater da gelagert hatte – tja, wenn sich Kinder eben so gar nicht für die Berufstätigkeit ihrer Eltern interessieren…

    • Richtig, Son_Snow, es muss völlig ausreichen, die Sprengung oder viel mehr den Gebäudeabriss mit detonierenden und zertrümmernden/pulverisierenden Aktoren zu untersuchen. Ein nuklearer Sprengsatz – mindestens als Gimmick – muss im Raum stehen bleiben dürfen, ohne Humbug genannt zu werden, solange man das nicht schlüssig aufzeigen kann. Denn auch er ist ein Sprengsatz.
      Um sich bei der Arbeit zu konzentrieren, da stimme ich Ihnen vollkommen zu, ist es hilfreicher, erst einmal einer Sache nachzugehen. Aber dann sollen die von der klassischen Sprengmittelfront (einschliesslich Nanothermit) Stellung beziehen zu den getoasteten Autos, dem Zerfallen von Stahl- und Betonelementen mitten im Flug und dem Gesamtenergieeintrag von wegen „…like you were in a foundary…“ Gut möglich, dass das tatsächlich noch mit der Nanothermit-only-Theorie zusammenpasst. Ich habe wie gesagt noch keine einfache Methode gefunden, das alles nachzurechnen. Für akzeptabel halte ich es auch, wenn man sagt: „OK, das können wir so noch nicht erklären. Darauf kommen wir dann, wenn die Hauptarbeit abgeschlossen ist, aber noch zurück. Wir erkennen an, dass dies Gründe sein können für Vorbehalten an der alleinigen Richtigkeit und Vollständigkiet unserer These“.

      Und letztlich: Eine Nuklear-Only-Theorie halte ich tatsächlich auch für fragwürdig. a) weil sie wieder mal eine von den Theorien ist, die alles – und damit gar nichts – erklären, b) weil sie ohne Not die vielen seriösen Arbeiten zu Nanothermit und die Zeugenaussagen über mehrere gestaffelte Detonationen vom Tisch wischt, als ob diese bedeutungslos wären, und c) weil eine kombinierte Theorie, wonach ein sehr grosser mächtiger Spreng- und Schmelzsatz tief im Keller erst einmal die Zentralsäule zum Nachsacken bewegt und später den Raum geöffent hat für das Untergehen grosser Teile des Gesamtmaterials unter Erdbodenniveau, während die auf Detonation und/oder Schenidbrennen getunten Thermitladungen für einen eleganten, kontrollierten und symmetrischen Feinabriss sorgten, viel sinnvoller erscheint.
      Sich ohne stichhaltige Gründe wie Feindeslager zu bekämpfen, ist tatsächlich das Zersetzendste. Wenn die stichhaltigen Gründe zum Ausschluss eines Teilbeitrages da sind, behalten sie hoffentlich die Oberhand und setzen sich durch – damit die Wahrheitsbewegung eben nicht als „Teilwahrheits-“ oder „Unwahrheitsbewegung“ in Verruf kommt. Beim Debattieren muss man ertagen können, in Einzelpunkten nicht richtig gelegen zu haben, genauso wie man es sich versagen sollte, jemanden wegen einer Unrichtigkeit im Einzelpunkt, insbesondere wenn er sich eines besseren belehren lässt, kategorisch aus der Gemeinschaft der nach der Wahrheit Suchenden auszuschliessen. Für die Unterstellung der Absicht auf Sabotage braucht man sehr gute Gründe.

    • @Markus Weber:

      Verneigt!

      Danke für die hilfreichen, informativen und fachnahen Worte.

      @Son:

      Du hast wiedermal mit dem Punkt recht, dass es nicht entscheidend ist wie die Sprenung durchgeführt wurde, solange eine ordentliche Untersuchung stattfindet.

      Ich würde an deiner Stelle aber nicht nach einem tieferen Sinn für das Anbringen der These einer Nuklearsprengung suchen. Sie ist, z.B. für mich, eine Erklärung zu finden, für einzelne Sachverhalte, die bis dato nicht erklärt werden können. Wer hier nach einem tieferen Sinn sucht verläuft sich denke ich in einem CIA-PsyOp-Feindsuch-Kaninchenbau und für mich stellt sich da eher die Frage, warum man sich diese Reise freiwillig auferlegt 😉

      LGj

    • an Markus Weber

      speziell zu Chris Bollyn

      die rolle von Bollyn zur unterwanderung der 9/11 truth bewegung ist bekannt und gut dokumentiert.
      es laeuft auf das „SBHT“ (suddenly blossoming holocaust truthers) konzept hinaus.
      siehe zb.

      http://911review.com/denial/holocaust.html

      das zeigt deutlich, mit welchen waffen teilweise gekaempft wird.

      auch hier :

      http://911blogger.com/news/2014-03-25/holocaust-mind-control-and-911

      wo mir der begriff SBHT erstmalig bekannt wurde. (in einem komentar zum artikel)

    • Die Frage nach atomaren Sprengstoffen ist nunmal wirklich simpel zu verneinen:
      Es gibt keine solche Explosion ohne radioaktive Zerfallsstoffe, die im Geigerzähler schrecklich ticken. Je nach Isotop für viele, viele Jahre. Weiter gibt es diesen ominösen Energietransfer von irgendwo unter der Erde bis irgendwo ganz nach oben nicht. Erstens gibt es den Transfer nicht, und zweitens gab es noch nichtmal den Fahrstuhlschacht, in dem er vorgeblich passiert sein soll. Die längsten Schächte liefen nämlich zu (resp. zwischen) den Versorgungs-Etagen über gerade mal ein Drittel von WTC1 oder 2; Wer von unten ins obere Drittel wollte, musste drei horizontal versetzte Aufzüge benutzen und 2x umsteigen.

      Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest – steig ab.

      Thermit ist i.d.R. eine Mischung aus Eisenoxid und Aluminium, die mit hohem Energieüberschuss miteinander reagieren. Das Eisenoxid wird dabei zu Eisen reduziert. Zu SEHR VIEL Eisen. Ungefähr so viel Eisen nämlich, wie vorher an Eisenoxid da war. Und dieses Eisen ist um die 3000 Grad heiß (Nanothermit mag noch höhere Temperaturen erreichen).
      Nach der Zündung so hoher Mengen Thermits, wie man sie hier wohl brauchte, mag vielleicht ein wenig dieses Eisens orangerot oben aus dem Gebäude tröpfeln. Derart hohe Temperaturen könnten leicht auch Autos entzünden. Und anschließend hat man einen Eisensee, der monatelang nicht abkühlt.

      Laut Richard Gage und AE911Truth fand man sowohl geschmolzenes Eisen als auch geschmolzenen Stahl in den Überresten (soweit sie untersucht werden konnten).
      Eisen kann man übrigens beim Bauen gar nicht brauchen, weil es nunmal rostet, deshalb nimmt man dafür Stahl. Trotzdem war es nachher überall in den zusammengeschmolzenen Resten. Niels Harrit hat es in rauhen Mengen im 9/11-Staub gefunden (diese kleinen Kügelchen).
      Dass überhaupt Eisen da ist, ist für sich bereits ein ziemlich starker Hinweis auf Thermit. Und es erklärt die angeführten Beobachtungen weitaus besser, als es diese nuklearen ‚Thesen‘ jemals könnten.

    • @hw4peace

      Vielen Dank! Wichtiger Aspekt! Den Artikel von Kevin Ryan gelesen zu haben, glaube ich mich zu erinnern. Dass das Thema so ausformuliert existiert, wusste ich dennoch nicht. Auf die Gefahr hin, leicht begriffsstutzig zu wirken, und ganz ernst gefragt: Wie sollen wir denn auf einen wie Christopher Bollyn blicken?

      a) Er ist ein waschechter Holocaust-Leugner, weiß um seine Brillanz in Sachen 9/11 und hält sich in diesem Themenkomplex sehr zum Schaden der 9/11-Truther-Gemeinde bewusst und hartnäckig auf. Er genießt es, dass er uns auf so gut getarnte Weise schaden kann.
      b) Er ist ein waschechter Holocaust-Leugner, liegt in dieser Sache klar falsch, aber in Sachen 9/11 vielfach richtig und merkt gar nicht, in welchen Verruf er alle andern bringt. Und weil er den Holocaust leugnet, ist es dringend geboten, sich von ihm zu distanzieren.
      c) Er leugnet den Holocaust nicht, bzw. es ist unbekannt oder irrelevant, was er in dieser Sache denkt und verlautbart. Wichtig ist, dass man ihm solches Gedankengut mit einigem Erfolg vorwerfen könnte. Und weil dies die – unfaire – Argumentation unserer Gegner erleichtert, sollte man sich hüten, öffentlich Nähe zu ihm zu bekunden.
      d) Es ist irrelevant, was er tatsächlich zum Holocaust denkt. Er ist, womöglich ohne es zu wissen, ein nützlicher Idiot der Gegenseite, indem er nämlich regelmäßig durch Enthüllungen in Sachen 9/11 glänzt, die andere übersehen haben (weil sie nur ihm gesteckt wurden), aber eben auch auf Abruf verfängliche Dinge sagt, so dass die Verteidiger leichtes Spiel mit der Truther-Bewegung haben.
      e) Ihn sachlich auch nur in die Nähe einer Holocaust-Leugnung zu rücken, ist bereits maßlose Übertreibung und bewusste Rufschädigung. Die, die das tun, wissen sehr wohl, dass es ein leichtes ist, sie sachlich zu entkräften. Und dennoch: Weil die Gegenseite eine solche Verbindung immer zu einer Kontaktschuld breittrampeln wird, wogegen nun mal in der Öffentlichkeit kaum ein Kraut gewachsen ist, sollten wir ihm die Loyalität aufkündigen – einfach nur zu unserem eigenen Schutz.
      f) …weitere Variante…

      Es ist immer die Frage, welchen Wert und welche Konsequenz man aus der Richtigkeit einer Feststellung auf der einen Seite und einer höchst verwerflichen Tat auf der anderen Seite ableitet. Nehmen Sie fiktiv einen brillanten Mathematiker, der, sagen wir, den Beweis für die Riemann’sche Vermutung erbracht hätte, über den aber kurz vor der Verleihung der Fields-Medaille enthüllt worden wäre, dass er sich Jahre zuvor an einem Minderjährigen vergriffen hatte. Nun wird es immer die geben,

      a) die für seinen besonderen Fall Unrecht als Recht erklären und das Opfer, wenn es Klage erheben sollte, einsperren lassen.
      b) die ein Gerichtsverfahren auf die Zeit nach der Preisverleihung anberaumen, aber sich für Straffreiheit gegen Zahlung eines kleinen Schmerzensgeldes einsetzen.
      c) die ihn sofort vor Gericht stellen, rechtskräftig verurteilen, ins Gefängnis stecken, ihm aber für die Tage der Preisverleihung Hafturlaub gewähren.
      d) wie c), die ihn aber von der Priesverleihung ausladen, weil er ja eine Strafe absitzen muss.
      e) die das Preiskomitee anweisen, den Preis wem anderes zu geben, weil Preis an Straftäter: geht gar nicht.
      f) wie e), die aber zusätzlich auch die wissenschaftliche Leistung aberkennen, also jeden eingereichten Artikel, in dem sich der Autor auf jenen brühnmten Beweis beruft, ablehnen mit der Begründung, der Beweis sei ungültig. Ein Kinderschänder kann im Wissenschaftsbetrieb, der eben auch ein ethischer ist (ja?), per definitionem nichts beitragen, das zählt. Der Sachgehalt seiner Arbeiten wird durch seine Verfehlung ungültig und wertlos.
      g) die sogar seinen Doktoranden – auch denen aus der Zeit vor der Verfehlung – die Titel aberkennen, weil er nicht nur in einer Sache, sondern in allen keinen Bestand mehr hat, was auch auf die Arbeiten jener ausstrahlt, die sich von ihm haben fachlich anweisen lassen.
      h) die die Ergebnisse sämtlicher Wissenschaftler für nichtig erklären, die sich je mit ihm gemeinsam auf einer Konferenz haben blicken lassen – oder noch näher zu ihm standen.

      Es kann sich jeder fragen, wie der passende Wikipedia- oder Geschichtsbucheintrag zu diesem Mathematiker aussehen sollte. Zu lesen, er habe das Leben eines EInzelmenschen zerstört, aber die Menschheit auf bedeutende Weise bereichert, schmerzt jeden Leser. Aber sollte man deshalb etwas anderes schreiben?

  6. Ich bin alt, mitte siebzig.
    Kann mich nicht erinneren das ich jemals erlebte wie soviel Unsinn geglaubt wurde in die Welt.
    Es ist nicht nur Sept 11, es ist auch MH17, die Russen beëinflussten die USA Wahlen, Assad benützte Giftgas, die Russen waren nicht im stande zwei Spionen, die schon lang nicht mehr spionierten, in England zu töten ohne Aufsehen, Israel wil Frieden, Putin, de grosse Gefahr, die Klima wandel die es gibt, wird durch CO2 verursacht.
    Kritisches Denken besteht nicht mehr, so scheint es.
    Das ist auch mehr oder weniger was Sarrazin schon 2010 schrieb.
    Ursachen ?
    Immer slechter Unterricht, die Glaube dat Google und Wikipedia Wahrheit bringen.
    Zeitverschwendung mit Facebook, Twitter, Whatsapp, und noch mehr Unsinn.
    Und Lügenpresse.

  7. Tut mir leid, Herr Dr. Schneider,
    so sehr ich ihr Buch und Ihre Ausführungen im vorhergehenden Artikel hier schätze, uns so sehr ich Ihnen im Grunde recht gebe, dass es Leute gibt, die mit komplett abstrusen Ideen der Bewegung zur Wahrheitsfindung massiv schaden, halte ich es für unglücklich, eine These, die ausgesprochen ausführlich untermauert wird, in Bausch und Bogen als „grober Unfug“ abzutun.
    Ihre Gegenargumente, die Sie hier vorbringen (wie z.B. fehlende bzw. „zu wenig“ Strahlung) werden von den Autoren dieser unterschiedlichen Alternativthesen bereits diskutiert (was natürlich per se auch noch kein Beweis ist, es nur hier so scheinen läßt als hätte man sich mit diesen Fragen gar nicht beschäftigt). Auch ist in den Ausführungen dieser Autoren eben nicht von einer Detonation oder etwa einer Druckwelle die Rede.
    Davon abgesehen gibt es durchaus Fragen, die durch die These einer herkömmlichen Sprengung der Türme nicht beantwortet werden können – etwa die hochgradige Pulverisierung, die „getoasteten“ Autos u. dgl.
    Es wäre jedenfalls schön, wenn man solche Ansätze auch mal etwas weniger emotionsgeladen und dafür mehr im Detail auf die Argumente eingehend diskutieren könnte.
    Auf gar keinen Fall glaube ich, dass – wie es hier in den Antworten teilweise anklingt – die Autoren solcher alternativer Thesen diese verbreiten, um der Wahrheitsbewegung zu schaden.

  8. Mein reden.

    Nicht die Zweifler an der offiziellen Theorie müssen beweisen, wie es wirklich war.
    Bei allem Verständnis für das Interesse, was dort passiert ist, wir sollten diejenigen sein, die auf die Ungereimtheiten in den offiziellen Theorien hinweisen und Aufklärung fordern, bzw. immer wieder betonen, dass das, was dazu behauptet wird unbewiesen ist.

    Alles andere lenkt nur vom eigentlichen Thema ab und bietet Angriffsflächen, jeden noch so ernst- und gewissenhaften Zweifler zu verunglimpfen.
    Allerdings bin ich sicher, dass nicht nur Aufklärungsenthusiasten teilweise wilde Theorien in Umlauf bringen, sondern das auch ganz gezielt getan wird, um Zweifler in Bausch und Bogen zu verunglimpfen und ihre Forderungen nach Aufklärung zu ignorieren.

    Leider ist es im Moment so, dass die Frage „wem nützt es“ am sichersten in die Richtung der Verantwortlichen weist.

  9. lieber Herr Schneider,
    ich danke ihnen fuer die klaerenden worte.

    und an das kenfm team : ich betrachte die veroeffentlichung dieses beitrages von Herrn Schneider als entschuldigung fuer den unsaeglichen beitrag „9/11 – Kernwaffen und die Großstadt“ von Herrn Heinz Pommer.

    entschuldigung angenommen

  10. Lieber Herr Schneider,

    soweit ich sehe, sind Sie der erste Fachmann, – also tatsächlich Physiker und Mathematiker, der sich hier zum Thema äußert.

    Wie sehr habe ich gehofft, dass es bei KenFM endlich ein POSITIONEN-Treffen gäbe, bei dem ausschließlich Fachleute ihres Kalibers teilnehmen würden.
    Also Statiker, Sprengmeister, Brandschutz-Ingenieure, Brandschutzdirektion der Feuerwehren, Physiker, Architekten, Kammervertretungen, Genehmigungsbehörden, Fachfirmen für Brandschutz wie z.B. Knauf, usw.
    Das scheint aber so gut wie unmöglich zu sein, solches Fachwissen hinter dem Schutzwall Job oder Jobverlust an den POSITIONEN-Tisch zu holen.

    Sollten Sie meinen mich als Troll zu bezeichnen, weil ich den Artikel von Herrn Pommer mit der nuklearen Kalezov-Theorie in Verbindung brachte, kann ich Sie beruhigen.
    Es liegt
    a) daran, dass sich in D keine Fachleute an das Thema rantrauen um es uns Laien zu erklären und
    b) Ich arbeite für keine fremden Interessen.
    Ich fragte mich natürlich, wie kann sowas funktionieren und muss gestehen, dass dieser Kalezov.. tatsächlich logisch klingt, da mir Nanothermit niemals so schöne Staubberge erklären könnte. Da stelle ich mir einen gigantischen Haufen verbogener Stahlträger vor, die sich unlösbar ineinander verkeilt haben.

    Was m.E. noch unerklärlicher ist:
    Im Schnitt von WTC 1 + 2 wird deutlich, dass es sich bei jedem WTC-Turm um 3 übereinanderstehende Abschnitte (Brandabschnitte ?) handelte.
    Quasi 3 gestapelte Türmchen = 1 Turm
    Die einzelnen Geschossdecken bestanden aus Stahlfachwerkträgern und Blechen mit Aufbeton, zzgl.Estrich, Bodenbelag und Trockenbauverkleidungen der Geschossdecken.
    Aber wie wurden die 3 Turm-Abschnitte getrennt ? Und wie kann es sein, dass diese massiven Abschnitte den freien Fall nicht bremsten ?
    Hier der Link: (Technical Service)
    https://de.wikipedia.org/wiki/World_Trade_Center#/media/File:World_Trade_Center_Building_Design_with_Floor_and_Elevator_Arrangement.svg

    Die thermo-nukleare Therorie – in 70 m tiefen Granitgestein (ground zero = felsiger Untergrund) fand ich einleuchtend , da es gegenüber den Bau-Genehmigungsbehörden – bei Errichtung von neuartigen Stahlrahmen- / Stahlskett-Konstruktionen – mit Sicherheit nicht ohne Rückbau-Konzept von statten ging. Das kann ich mir als Architektin nicht vorstellen, dass darüber niemand nachdachte und man in engster Nachbarschaft einfach drauf los baute.

    Da es in den späten 1960-er Jahren zum guten Ton gehörte, sich mühsame Arbeit zu ersparen und alles mit atomaren Sprengungen zu lösen – ist bekannt.
    Also, ich freu mich auf geballtes fachmannisches Erscheinen vor der Kamera bei KenFM.

    • Die Konstruktion der schlanken hohen Türme aus jeweils drei gedrungeneren „Türmchen“ hat meines Wissens strukturtechnische Gründe: Dünnwandige, schlanke Hohlprofile stehen unter Biegelast in der Gefahr, durch Beulen ein katastrophales Strukturversagen zu erleiden (unwiederbringlich kaputt ohne einen einzigen Riss). Die Türme waren, wenn man mal ihre stämmige innere Säule vergisst, schlanke, dünnwandige Rohre. Die Beulgefahr bei Rohren wächst mit ihrer Länge. Man hat also in diesen „Zwischengurten“ in einer Art Stabilisatorring die Abstände der Aussenträger von der Zentralsäule noch einmal für jeden Lastfall festgehalten – etwas, was die auf den übrigen Stockwerken verbauten Geschossböden nicht leisten konnten. Genauso hatten die Türme ja Turmköpfe, die eben nicht nur zum Tragen der Antenne, sondern eben auch zur Zusammenfassung der „Faserenden“ der Aussenhaut gebraucht werden.
      Man kennt das auch aus der Sandwichbauweise von Verbundbauteilen: Zugefestigkeit der Fasermatten an den Aussenhäuten ist erst die halbe Miete, die zweite Hälfte ist die Druckfestigkeit des Schaumstoffes als Abstandhalter zwischen den jeweils oberen und unteren Mattenlagen. Interessant ist daher auch noch die architektonische Gestaltung des „Windows of the World“, also der allerobersten Geschosse, bei denen der Eindruck entsteht, als komme man auf einmal mit viel schmächtigeren Profilen bei den Aussenstäben aus, was nur richtig ist, solange man ihre Querkräfte noch wirksam ins Zentrum leiten und so mit dem zentralen Säulenbündel vereinigen kann. Generell gilt: Der Mittelsockel hätte wahrscheinlich die reine Gewichstkraft (Drucklast) eines Turmes auch gut alleine getragen, für die Windlasten wurden zwingend sehr zugfeste Aussenfasern gebraucht. Achten Sie einmal auf die unglaublichen Verrenkungen beim Zusammenfassen von jeweils drei solcher Fasern im Lobbybereich zu einer, damit man sich EIngangstüren leisten konnte, die mehr als 50 cm breit waren. Diese zusammengefassenten Dreiersäulen wurden dann bis in den Grundfelsen abgestützt/abgespannt, der in Manhattan günstigerweise schon in geringen Tiefen touchiert wird. Was man von aussen sieht, sind auch nicht die Stahlsäulen selbst, sondern nur deren Alu-Verkleidung (die sicherlich aus optischen Gründen und deshalb gewählt wurde, damit man am Ende genug Hüte daraus basteln kann – umso bedauerlicher, dass das Alu zu grossen Teilen verschwunden ist).
      Das Thema „Head Truss“ habe ich hier nochmals eingefügt, weil dadurch erst das dem Gesamtzusammenbruch vorausgehende ruckartige Absacken der Antenne auf dem Nordturm zentrale Bedeutung für die Reihenfolge, in der die tragenden Elemente versagt haben, bekommt. Es sollen die stärksten Träger als erste nachgegeben haben – einfach weil es innen im Turm so viel heisser war aus aussen – ja, klar, und weil natürlich zuvor die grosse fliegende Aludose in die Stahlsäulen gepfeffert worden war.

  11. An einer Universität in Alaska hat ein Professor den Einsturz des WTC7 durch Feuer mit einem Finite Elemente Programm in jahrelanger Arbeit nachgerechnet und kam zu einem den offiziellem Bericht widersprechendem Ergebnis. Auch im offiziellen Bericht wurde zuerst WTC7 komplett ignoriert und dann durch ein Institut auch mit einem Finite Elemente Programm nachgerechnet und Feuer als Einsturzursache angegeben. Diese Berechnungen stimmen aber nicht wie der Professor nachgewiesen hat, die Metallträger müssen sich bei Feuer in eine andere Richtung und auch weniger weit bewegt haben und Feuer kann als Einsturzursache ausgeschlossen werden.
    Ich habe versucht diese Tatsachen mal in Kommentaren auf Seiten der MSM Medien unterzubringen. Keine Chance, jeder Kommentar dazu wird sofort gelöscht. Gleiches Verhalten zB wenn man Kommentare zu DU Munition und Frieder Wagner versucht zu posten. Die Einzige Möglichkeit sind versteckte Hinweise, Rätsel, Umschreibungen usw.

    Das jede Menge Unfug verbreitet wird verwundert nicht, nicht nur aus Mangel an Information sondern auch bewusst durch Geheimdienste um eben kritische Menschen als Verschwörungstheoretiker, Spinner und Fantasten zu verunglimpfen und diese Technik wird ja erfolgreich angewendet.

    Bei 9/11 sind mehrere Fakten offensichtlich. Absturz eines Flugzeuges wo es dann kein Foto von Trümmern, Leichen oder irgendwas gibt. Wir kennen die Bilder von MH17 oder den Absturz in den französischen Alpen. Da gibt es Leichen, und viele Trümmer weit verteilt. Dort gibt es nichts, das Flugzeug samt Insassen hat sich in Nichts aufgelöst.
    Pentagon, ein kreisrundes Loch aber keine Spur von Flügel die ja entweder auch ein Loch in die Mauer schlagen hätten müssen, nichts auch kaum Trümmer die eher von einer Rakete zu passen scheinen. Keine Leichen, Dort ist ein Politiker dann beim angeblichen Einsammeln der Trümmer fotografiert aber es gibt kein einziges Foto von den Toten ?, Von der Turbine ? Auch dieses Flugzeug war definitiv was anderes.
    Bleibt die Frage hat es die zwei Flugzeuge mit den Passagieren gegeben und wenn ja wo sind die geblieben?
    Der Einsturz der Türme hat nicht an der Einschlagstelle begonnen. Der Teil oberhalb der Einschlagstelle ist mit der Beschleunigung des freien Falles eingestürzt. Der darunterliegende Teil hat keinen Widerstand geleistet.
    Auf den Videos könnte es auch sein das die Explosionen einer kontrollierten Sprengung zu sehen sind. Die offizielle Pfannkuchen-Theorie ist wohl für viele auch nicht nachvollziehbar.

    Wenn kein radioaktiver Staub in die Umgebungsluft gelangt muss es auch keinen radioaktiven Niederschlag geben. Andererseits haben sich die Türme Großteils in Staub aufgelöst und der müsste wohl schon sehr radioaktiv sein. Auch müsste es an der Stelle wo dann das Loch gegraben wurde eine sehr starke Radioaktivität gegeben haben. Arbeiten wären dort nicht möglich gewesen nehme ich an.
    Diese Theorie wird aber von gewissen Leuten verbreitet, möglicherweise machen die damit einfach ein bisschen Geld um sich die Joints die sie rauchen leisten zu können.
    Ein gleiches Verhalten gibt es ja auch bei den Chemtrails. Die dienen ja auch nur dazu um Menschen als Spinner darzustellen und mit alternativer Medizin zB Bioscan oder Nahrungsergänzungsmittel die alle legal als Lebensmittel verkauft werden verdienen sich manche auch dumm und dämlich. Warum denen nicht auf die Zehen getreten wird ist mir ein Rätsel, es handelt sich dabei definitiv um Betrug.
    Die Verunglimpfung von kritischen Menschen funktioniert aber, sie verlieren ihren Job, werden ausgeladen, lächerlich gemacht. Die Internetzensur hat stark zugenommen Facebook, Google, Twitter, Wikipedia usw hier werden kritische Stimmen ausgeschaltet, Meinungen manipuliert usw. Und das kann man natürlich begründen wenn es tatsächlichen Blödsinn gibt. zB heute in der Kronenzeitung ein Bericht das Mitarbeiter von Firmen die da als Moderator arbeiten oft einen Zusammenbruch erleiden weil sie sich so viel „Blödsinn“ ansehen müssen. Diese Zensur scheint schon ein Geschäftsmodell geworden zu sein, wäre interessant wieviel die Regierungen dafür bezahlen. Es wird aber so dargestellt als ob jede Zensur gerechtfertigt ist weil Kinderporno oder sonst was. Das vor allem kritische Stimmen gelöscht werden wird nicht erwähnt.
    Also wir sind definitiv an einem Punkt angelangt wo wir in den Faschismus übergehen. Gerade auch die Antifa beteiligt sich massiv daran diesen Faschismus zu legitimieren und Kritiker mundtot zu machen. Auch Daniele Ganser kann da ein Lied davon singen. Also es geht da auch um Menschen die 9/11 hinterfragen.
    Dazu sollte man sich mal das Bild von der Demo „Unteilbar“ in Berlin ansehen. Als erstes sieht man dort ein großes Zeichen der Antifa. Weiter sollte man mal Bilder der Antifa, der NAZIS in der Ukraine und dem IS nebeneinander legen und Gemeinsamkeiten herausfinden. Das ist erschreckend. Alle arbeiten mit Symbolen und Fahnen. Sind militärisch gekleidet und betrachten sich als Kämpfer. Sind auch bewaffnet und wollen „ihre“ Interessen mit Gewallt durchsetzen. Hinter den Organisationen stehen politische Gruppen, Regierungen, meiner Meinung nach das transatlantische Syndikat. Alle scheinen von militärisch ausgebildeten Personal gemanaged zu werden.
    Ich finde es gut das KenFM sich aus Facebook zurückgezogen hat aber irgendwie sollte diesen Konzernservices etwas entgegengestellt werden. Das müssten offene Strukturen sein die Server zur Verfügung gestellt bekommen, die Frage ist aber wie dort die Moderation aussieht. Die müsste flach strukturiert sein so das es keine Weisungen von einer übergeordneten Instanz geben kann und jeder der will muss sich beteiligen können.
    Dann braucht es eben Services zur Suche wo ich sowieso lieber in Verzeichnis wie dmoz hätte anstatt von google das presäntiert zu bekommen was die glauben das ich sehen soll. Könnte dann zb werbefrei, pornofrei usw sein, unterschiedliche Kategorien. Wikipedia könnte 1:1 übernommen werden nur ohne hierarchische Moderation und für Facebook gäbe es sicher auch Lösungen. Alles freie Software. Das scheitert am Geld aber diese Infrastruktur sollte nicht Konzernen überlassen werden und daher von Parteien in ihrem Programm gefordert werden. Dabei reden alle von der Digitalisierung.
    Allgemein sollte der Staat gestärkt und nicht abgebaut werden, nur die Beamtendiktatur sollte abgebaut werden.
    Das würde aber Politiker voraussetzen die das Gesamtwohl der Bevölkerung durchsetzen wollen und nicht die Interessen einzelner Superreicher.

  12. Das sind halt CIA-Methoden (siehe JFK-Verschwörung, Mord aus den eigenen Reihen).
    Um vom Unfug der eigenen phantastischen Verschwörungstheorie abzulenken, werden noch absurdere Theorien zugelassen, damit man so richtig alle kritischen Aufklärungsbewegungen sowie -bestrebungen zersetzen kann. Leider finden sich immer wieder Veräter der eigenen Zunft sowie nützliche Idioten die dieses Trollspiel befeuern.
    Seriöse Wissenschaftler müssen dann unötig Energie sowie Zeit damit verschwenden, um diese Blödsinn irgendwie einzudämmen, dann bleibt natürlich die eigentliche Kernbestrebung auf der Strecke; sehr traurig ist das.

  13. Danke Herr Schneider für diesen Beitrag und auch KenFM für die Wiederaufnahme und die hier publizierte konträre Meinung zum Vorgängerartikel von Herrn Pommer. So geht Medien!

    Ich war aus der vorherigen Diskussion mit etwas Wehmut ausgestiegen, da sich eine gewisse Sinnlosikeit der Suche nach einer persönlichen Wahrheit meinerseits abzeichnete. Dies hauptsächlich, nicht, da wilde Theorien in hermetischen Gedankenblasen bis aufs Messer verteidigt wurden, sondern, da ein gewisser Geist nichts besseres zu tun hatte, als sich einer freien Betrachtung des Themas dahingehend zu verschließen, dass jedem Zweiflern an einer Nanothermitsprengung ein böser Wille zur Spaltung der Gruppe der Sprengungsvertreter unterstellt wurde.

    Nun passiert das wieder mit neuem Namen von einem „marvin“. Das Argument ist, dass auch hier auf KenFM Trolle unterwegs seien, die mit Textbausteinen und Links zu Videos oder Texten diese Spaltung voranteiben wollen. Das sehe ich nicht so.

    Es gab, und jeder kann das nachlesen, in der Diskussion von Herrn Pommers Artikel einen „Troll“, der ein Video zur Sprengungsthese mit (huch!) Nanothermit verlinkt hat. Das stützt jetzt nicht gerade diese These. Der Rest der Diskussion bestand mehr oder minder aus Leuten mit Klarnamen, die sich gesittet und durchaus offen mit dem Thema der nuklearen Sprengung auseinandergesetzt haben.

    Was ich Herrn Schneider hier vorwerfen möchte, ist das was ich auch hw4peace und volume aus dem vorherigen Thread gesagt habe:

    Ich finde es sehr gut berechtigte Kritik zu äußern, an der Khalezov-These. Über die Art und Weise („Phantastereien“) können wir streiten, ABER, man muss sich doch vorher mit der These zumindest auseinandergesetzt haben. Ich bin auch kein Profi dafür, aber es kostet 15min und ein paar Ohren und Augen, um zu wissen, dass die Bomben eben nicht „im Keller“ explodiert sein sollen, sondern weit darunter um eine Höhle zu schaffen, die einerseits die Strahlung einschließen und andererseits die Energie nach oben abgeben soll. Ob das so ist, weiß ich nicht, ich kenne mich mit Physik zu wenig aus, aber was soll denn das mit der Wissenschaft und seinem KnowHow zu wedeln und dann die einfachsten Fakten nicht auf die Reihe zu bekommen. Diese Überheblichkeit ärgert mich.

    Natürlch müsste es, für jeden klar denkenden Menschen, strahlen, wenn die Dinger im Keller hochgehen… so kann ich auch Meinung machen!

    Meine wirkliche Kritik an Herrn Schneider, den ich übrigens für seine Arbeit sehr schätze und hiermit digital anfeuern möchte, ist aber, dass das Hauptargument diese These nicht zu verfolgen die Angst davor ist, dass andere von dem Thema der Aufklärung abgeschreckt werden.

    Wie bitte?

    In anderen Worten, ich soll für mich eine Wahrheit akzeptieren oder die Klappe halten, weil ich den anderen nicht zutrauen kann, selbst zu denken.

    Herr Schneider, es geht bei dem Thema der Findung der Art der Sprengung doch nicht darum, was die anderen glauben könnten und bloß nicht glauben sollen. Ich muss doch für mich ganz persönlich eine passable Erklärung finden, wie die Dinger zusammengefallen sind. Und wenn ich die habe, dann mach ich doch nicht meine Augen und Ohren und den Mund zu, weil ich andere damit verstören könnte?! Dafür schaue ich doch nicht KenFM.

    Also, generell bin ich Ihrer Meinung was die Sprengung angeht. Es gibt aber drei Probleme mit der Nanotermit-These und ich frage auch gern Sie nochmal:

    1. Ich sehe auf einem Video, wie sich die Antenne des WTC 1 (oder 2, ich bin da nicht firm) im Fallen zu Staub verwandelt. Nanothermit müsste, für mein geringes Verständnis, also bis ins obere Ende der Antenne verfrachtet worden sein und dann im Fallen noch gesprengt worden sein? Da brauch ich mehr, denn das glaube ich so einfach nicht!

    2. Ich habe gehört, dass zwei Drittel des Materials der Türme nicht aufzufinden sind. Wo sind denn diese Teile und kann man mit Nanotermit genug Energie erzeugen, um all dieses Material zu zerstauben? Ist das möglich und wieviel bräuchte ich da? Ist das Material (ich habe gehört es handelt sich hierbei um militärischen Sprengstoff) so bekannt, dass man das nachvollziehen könnte?

    3. Ich habe das Bild rechts in diesem Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Ziviler_atomarer_Sprengsatz. Bei der gezeigten atomaren Sprengung war die Sprengkraft sehr hoch, es handelte sich aber um den gleichen Versuchsaufbau und das Bild der Wolke und des Kraters kommt mir eben sehr bekannt vor. Hier die Frage, ist es ausgeschlossen, dass man mit der richtigen Tiefe und der richtigen größe einer solchen Sprengung eben keinen oder sehr geringen Strahlungsaustritt hat. Wenn ich Wikipedia richtig lese, geht es bei einer solchen Sprengung ja genau darum. Was aber in diesem Versucht (Bild rechts) nicht geklappt hat, wohl durch die Größe der Bombe bedingt, und eben doch viel Strahlung in den Pilz abgegeben wurde.

    Ich verwehre mich gegen den Vorwurf der Phantasterei in diesem Falle, gerade eben bei diesen Ungereimtheiten, bin aber sehr offen für ordentliche Antworten auf meine Fragen, ich bin wirklich sehr interessiert.

    Und nochmal klipp und klar. Ich lasse mir das Denken und Fragen nicht verbieten, verbitte mir aber sehr wohl den Propaganda- und Agendavorwurf und auch wegen des Denkens und Fragens als lächerlich oder Troll hingestellt zu werden! Ich schreibe hier nämlich mit Klarnamen.

    Und ob ich damit „der guten Sache“ einen Bärendienst erweise, geht mir am Allerwertesten vorbei. Aber ich lese auch den Knigge nicht mehr oft genug und glaube tatsächlich an die Spinnerei, dass andere Menschen sehr wohl selbst zu differenzierten Entscheidungen fähig sind.

    LGj

    • Wo Sie mich schon ansprechen:
      Einerseits sagen Sie, Sie kennen sich „mit Physik zu wenig aus“, aber andererseits ärgern Sie sich dann über die „Überheblichkeit“ von Leuten, die sich damit zumindest mal ein bisschen damit auskennen? Merken Sie was: Sie haben gar keine Basis, um selbst zu urteilen. Das ist Ihr eigentliches Problem.
      Ich denke aber, das lässt sich ändern.

      Auf die Gefahr also, jetzt überheblich zu wirken: Die Kraft einer Bombe wirkt auf eine Fläche. Geht diese Kraft von einem Ort in einem Keller, einer Höhle (oder so) aus, ist eine Fläche in doppelter Entfernung viermal so groß, die Kraft pro Fläche beträgt also nur noch ein Viertel. Allgemein sinkt sie mit dem Quadrat der Entfernung.

      Der Einsturz der Zwillingstürme hat jeweils oben begonnen. Soll eine Bombe weit unter der Erde ihn verursacht haben, sind da also ca. 400 Meter dazwischen. Das bedeutet demnach – nehmen Sie einfach das Quadrat von 400 – dass in einem Meter Entfernung die 160.000fache Kraft gewirkt haben muss – und an jedem Ort dazwischen entsprechende Bruchteile davon.
      Aber oben soll es angefangen haben, und die 400 Meter dazwischen war erst einmal nichts zu sehen??!?
      Ich hoffe, Sie verstehen nun die (spöttische) Passage oben im Artikel von Herrn Schneider, mit dieser neuen Art des Energietransfers könne man dem Nobelpreis für Physik nicht entgehen…

      Die Radioaktivität lässt sich auch nicht so einfach „einschließen“, wenn gleichzeitig doch diese immense Kraft hoch oben an der Luft wirken soll. Und wenn sie da ist, könnte das jeder mit einem Geigerzähler noch viele, viele Jahre messen. Wie sich der Staub damals über die Stadt verbreitete, würde es auch heute noch Ecken geben, die munter vor sich hin ticken.
      Khalezov verbreitet wirklich ziemlich üblen Schwachsinn. Machen Sie nicht Andere verantwortlich, wenn Sie das nicht erkennen.

    • Lieber Jörn,

      die Mathematik ist die Grundbasis aller Naturwissenschaften. Ein Bereich davon heißt Logik. Hierbei gelten die Regeln: eine Aussage ist entweder WAHR oder FALSCH, kein „vielleicht“ oder „etwas dazwischen liegend“ oder kein „wir wissen es noch nicht“.
      Die weitere Regel ist, trifft eine FALSCH Aussage auf eine andere die FALSCH definiert ist, so liefert das Ergebnis FALSCH. Auch bei FALSCH- und WAHR-Verknüpfungen ist das Ergebnis trotzdem FALSCH. Nur wenn WAHR auf WAHR verknüpft werden, dann erhält man das Ergebnis WAHR. Das ist das eigentliche Falsifisierungsprinzip.
      Man kann jetzt eine Verknüpfungsmatrix aufspannen für die These der Sprengung mit der Nutzung von Nuklearsprengkörper.
      So, nun ist es viel geschickter und energieeffizienter, wenn man nur eine Aussage findet die FALSCH ist, dann ist das Ganze FALSCH, anstatt nach Aussagen zu suchen die nur WAHR sind.
      Und ich finde einige FALSCH Aussagen, brauche aber nur mindesten eine.

      (Bitte nicht über die Axiome der Logik diskutieren, weil ansonsten würden wir z.B. auch über das Axiom des Pythagoras bzw. das Axiom des Dreiecks („ein Dreieck hat GENAU 3 Ecken die durch GENAU 3 Kanten verbunden sind“) zweifeln.
      Das sind grundlegende universelle mathematische Fakten, wer das anzweifelt, sollte aufhören zu rechnen.)

      Gruß
      Son

    • Marvin,
      Ich sehe kein Problem darin jemanden, der etwas als „groben Unfug“, etc. bezeichnet dafür zu kritisieren, dass er seine Hausaufgaben nicht gemacht hat und klar durch unnötige Unwissenheit von elementaren Fakten der von ihm kritisierten These auffällt. Dafür muss ich nicht Physiker sein, sonder brauche nur einen Funken Anstand.

      Das genügt mir als Basis meiner Kritik und die können sie mir auf ihrem verdrehten Wege so auch nicht absprechen.

      Wie abstrus Herr Khalezovs These ist, spielt dafür überhaupt keine Rolle.

      Generell dankeschön für die Erklärungen der physikalischen Ereignisse, was diese in diesem Fall wert sind, muss sich über Zeit herausstellen, da ich ihr offensichtliches Fachwissen im Bereich der atomaren Sprengung für mich nun erstmal prüfen muss. Warum sollte ich das als überheblich werten? War doch ordentlich erklärt.

      Hier noch eine kurze Geschichte zu der für mein Verständnis etwas dämlichen Spaltungsthese:

      Es gab mal einen Herren, der diese Art des Denkens geprägt hat. Ich glaube sogar, dass er und seine Kumpels mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit für die 11. Septemberkatastrophe verantwortlich waren.

      Er sagte „Wer nicht für uns ist, ist gegen uns!“

      Und nun könnt ihr Wissenden, die hier „Spaltung, Spaltung!“ schreien und anderen Dummheit und Agententum vorwerfen, nur weil sie ihr Hirn mal außerhalb des wissenschaftlichen Hamsterrads benutzen wollen, vielleicht sehen, welches Geistes Kind ihr seid?

      Nicht?

      Na dann… weiter machen.

      Danke KenFM, danke Herr Schneider, für all den Einsatz.

    • Hey Son,
      Danke. Guter Punkt.

      Du hast natürlich recht mit der Falsifizierung und die Mathematik ist recht eindeutig. Wenn ich aber nun die Physik an den Tisch hole, wird das ganze aber doch komplizierter, da ja nun das System in dem ich mich befinde eine Rolle spielt. So hat uns die, zugegebener Maßen recht theoretische Quantenmechanik, gelehrt, dass wir uns den Newton im Atomkern wohl schenken können. Beim Apfelpflücken hingegen, ist er wohl zu gebrauchen.

      Wenn man analog die Mathematik nur genug ausreizt, bekommt man die Logik übrigens auch kaputt 😉

      Das hat nichts mit diesem Fall zu tun, ist für mich aber immer eine Abkürzung zur Demut und nen Schritt zurück zu tun, wenn ich falsch abgebogen bin.

      Ich wiederhole mich, wenn ich sage, dass ich den alten Khalezov für nicht glaubwürdig halte. Aber ich würde gerne wissen was da alles zerpulvert hat und warum WTC7 fallen musste.

      Also los, her mit der ultimativen neuen These! Oder auch dem Ausbau der Termitnummer…

      Und nein, wer jetzt den Mund auf macht ist kein Spalter oder CIA-Büttel – zumindest für mich nicht.

      LGj

    • Jörn,

      Ok, betrachten wir doch die physikalischen Fakten bzgl. Radium und Spaltung des Atoms (oder eine atomare Sprengung).

      Definition 1: Radioaktivität ist lebensgefährlich für Menschen, besonders verheerend durch Gammastrahlung, auch bei geringer Dauer des Kontaktes.
      Definition 2: Die Halbwertszeit von gespalteten Elementen sind enorm hoch.
      Definition 3: Bei der Spaltung von Uran oder Plutonium entstehen etliche andere gefährliche radioaktive Elemente wie Caesium, Strontium, oder Jod.
      Defition 4: Gammastrahlung ist nur mit sehr großem Aufwand abzuschirmen.
      Definition 5: Bei einer Anwendung einer Atombombe ist der Verseuchungsgrad großflächig groß.
      Das sind Fakten die seit Marie Curies Entdeckung des Radiums erforscht worden sind.

      Nun wenden wir diese Fakten auf die These der Atombombensprengung an und fragen nach WAHR oder FALSCH Aussagen.

      1. Wurde irgendein betroffener Mensch des 9/11 Ergeignisses einer Strahlungserkranung nachgewiesen?
      2. und 3. Wurden die genannten Elemente nachgewiesen?
      4. Wurde eine Gammastrahlungbelastung nachgewiesen?
      5. Wurde ein Verseuchung nachgewiesen?

      ist nur eine Aussage davon FALSCH, muss man nach einer neuen Theorie suchen.

    • an Son_Snow :
      gut – fuer mich als naturwissenschaftler (dipl.physiker) ist eins der erstaunlichsten dinge, das wir mittels der mathematik eine dermassen genaue beschreibung (nicht erklaerung!) der uns umgebenen welt geben koennen.

      es gilt immer noch :

      „das fieseste was es gibt, ist fakten als meinungen darzustellen“ (zitiert nach ???)

      denn es gibt meinungsfreiheit – aber es gibt KEINE faktenfreiheit

    • @hw4…

      „das fieseste was es gibt, ist fakten als meinungen darzustellen“ (zitiert nach ???)

      Zitiert aus dem Poesiealbum eines Achtklässlers des Elitegymnasiums München-Nymphenburg.

      Ich stelle das mal auf 12te Klasse Waldorfschule in Niedersachsen um:

      „Ein wirklicher Gewinn für unser aller Miteinander sind welche, die meinen allgemeingültig Fakten von Meinungen unterscheiden zu können und aus Angst vor Lebenskontrollverlust offensiv Leute angehen, die meinen, dass „Wahrheit“ etwas komplett Subjektives ist.“

    • Jörn,

      wenn die Diskussion zum Disput wird, dann soll man sich die Sache auf den Ursprung zurückführen und die essenzielle Frage stellen „wem nützt das Ganze?“
      Wozu hat jetzt die Theorie des Einsatzes von atomaren Sprengstoff gebracht? Zu mehr Interesse an einer forcierten unabhängigen Untersuchung? Ist man jetzt näher an der Untersuchung herangerückt?
      Einfach eine Gegenüberstellung durchführen.
      Welche Vorteile bzw. welchen Zweck verfolgen die Menschen wie Angsar Schneider die sagen:
      „Jungs, bleiben wir auf dem Boden der Tatsache. Wir wollen eine neue unabhängige Untersuchung von 9/11, weil die physikalischen Fakten unmissverständlich belegen, dass eine kontrollierte Sprengung stattfand. Aber lassen wir dieses Fass mit der Atombombe zu, weil schon einige Widersprüche a priori nicht aufgelöst werden können.“

      Welches Ziel verfolgen hingegen diejenigen die dieses Fass Atombombe aufmachen, aber sich nicht im Konsens zurücklehnen wollen und zustimmen, dass man erstmal gemeinsam die These einer einfachen kontrollierten Sprengung nachgehen soll.

      Die Aufklärungsbewegung ist noch nicht mal einen Schritt weiter an einer unabhängigen Untersuchung, geschweige das Eingeständnis offizieller Seite, dass es nur eine Sprengung sein kann. Nun wollen irgendwelche Sensationslustigen noch einer atomaren Sprengung untersuchen. Warum?

    • @ Jörn Brodersen
      „@hw4…

      „das fieseste was es gibt, ist fakten als meinungen darzustellen“ (zitiert nach ???)
      Zitiert aus dem Poesiealbum eines Achtklässlers des Elitegymnasiums München-Nymphenburg.
      …“

      hier als nachtrag die quelle und der direkte zusammenhang mit 9/11 :

      „Wo immer (…) unliebsame Tatsachen diskutiert werden, kann man haeufig beobachten, dass man ihre blosse Feststellung nur darum toleriert, weil dies von dem Recht auf freie Meinungsaeusserung gefordert werde, dass also, halb bewusst und halb ohne dessen auch nur gewahr zu werden, eine Tatsachenwahrheit in eine Meinung verwandelt wird.“
      Hannah Arendt

      „….zeigt den weiten Weg der Meinung in der politischen Kommunikation: Arendt beschreibt in ihrem Essay „Wahrheit und Politik“, wie nach dem Holocaust Fakten zu Meinungen degradiert wurden, um die Verbrechen des Faschismus in das Reich der Ansichtssache zu ruecken.“
      (aus : Streit!: Eine Aufforderung, von Meredith Haaf)

      bezogen auf 9/11 laeuft es dann so :

      WTC7 ist bewiesenermassen fuer mehr als 8 stockwerke (>2.25 sec) im freien fall
      runtergekommen.
      -> es kann nur eine sprengung (controlled demolition) gewesen sein.
      punkt.

      es gibt hier keinerlei moeglichkeiten der interpretation – egal wer und egal
      wie sie es im detail gemacht haben.

      nun der trick : das ist ja nur eine meinung !
      hier, schau dir mal das video an – ist ja gar kein freier fall!, da siehst du es selber…..
      ok. ist also eine meinung – und darueber laesst sich vorzueglich debatieren…..

      damit ist die buechse der pandorra offen, jetzt kommen die 19 muslime mit
      ihren teppichmessern rausgesprungen….

      und diese „diskussion“ hoert NIE auf – es herrscht ja meinungsfreiheit.
      da hingegen gibt es keine faktenfreiheit.

    • Lieber Son,
      jetzt erst gelesen. Musst oben noch antworten 🙂

      Du hast recht mit der Untersuchung und ich bin, wie man hier schon einige Male raushören konnte, ein großer Freund einer erneuten Aufarbeitung und gern auch durch die Architects.

      Was ich nicht verstehe, ist der Gedankengang, warum eine Beschäftigung mit dem Thema nukleare Sprengung nun ein Verrat an der Trutherszene sein soll? Das ist genau so logisch, und die Logik mögen wir ja beide, als wenn ich eine erneute Aufarbeitung von 9/11 als Respektlos den Opfern gegenüber proklamiere.

      Um die Gleichung zu bauen, muss ich meine eigene Interpretation (hier: Böswilligkeit der Atomgläubigen) mit einbauen. Das macht die rein mathematische Rangehensweise an dieses Argument, wie du so schön sagst: falsch, da eine subjektive Variable eingebaut wurde.

      Der Disput den du ansprichst hat ja nicht einmal mit der Thematik 9/11 zu tun. Ich kann es für meinen Teil nicht ausstehen, wie hier von einigen Leuten menschlich vorgegangen und von oben herab Argumentiert wird. Und dann eben auch mit, entschuldigung, dass ich das so sagen muss, argumentativ sehr stumpfer Klinge – es stimmen in der Hälfte der Fälle die Ausgangsargumente nicht, weil die Jungs garnicht wissen was sie kritisieren, bzw. den so genannten „Quatsch“ nichtmal angeguckt und verstanden zu haben scheinen. Wenn nichts mehr hilft, wird auch noch durch Diffamierung (er verteidigt durch seine Verunglimpfung meiner eigenen Zitatverunglimpfung die Holocaustleugnung und ich muss das allen oben gebrodert auf die Nase binden!) versucht den verlorenen Boden wieder wett zu machen – siehe oben.

      Trotzdem „Allen!“ einen schönen Abend 🙂

      LGj

  14. Wurde auf mögliche Zerfallsprodukte einer Nuclearen Explosion untersucht ?
    Der offizielle Bericht zu 9.11 lehnt grundsätzlich eine Untersuchung zur Verwendung von Sprengstoffen ab , weil es absolut keinen Hinweis auf die Verwendung von Sprengstoff am Ground Zero gibt .
    Die offizielle Version ist die absurdeste aller Verschwörungstheorien, denn weder die Beteiligung von Bin Laden ist bewiesen noch die Beteilugung auch nur eines einzigen der behaupteten Attentäter .
    Der Einsturz der 3WTC durch Flugzeugeinschläge ist praktisch ausgeschlossen als auch die Erzählung über die entführten Flugzeuge und ihre Flugbahnen real nicht möglich ist .
    Sprengungen in den Untergeschossen sind dokumentiert .
    Die offiziellen Erzählungen sind in einer Weise unhaltbar, sodass die Frage der Exposionsmittel in der Basis nur ein Nebenaspekt sein kann .
    Die nun die offizielle Version im Auftrag der realen Attentäter erfanden und durchsetzten sind mit den Attentätern politisch gesehen die grössten Verbrecher der Gegenwart . Und diese Verbrecher haben offiziell noch immer die Erzählungshoheit zu 9.11 .
    Diese Verbrecher schützen ihre Erzählhoheit mit allen Mitteln . So werden , die, die nicht die offizielle Erzählung teilen , als Verschwörungstheoretiker an den Pranger gestellt und haben erhebliche berufliche und persönliche Nachteile zu fürchten .
    9.11 war eine Verschwörung und folgend gibt es unterschiedliche Erklärungsmodelle – wahrscheinlichere und weniger wahrscheinliche . Wir sollten über diese Diskussion aber keinesfalls vergessen , dass die absurdeste und unhaltbarste Theorie zu 9.11 die offizielle Theorie ist .

  15. Die Verbreitung der „Thesen“ von Dimitri Khalezov und/oder Judy Woods ist meiner Einschätzung nach ziemlich eindeutig eine gezielte Zersetzungsaktion mit eben diesem Ziel, jeder wissenschaftlich fundierten Aufklärung zu 9/11 den größtmöglichen Schaden zuzufügen. Diese Trolle posten möglichst viel und überall (auch bei KenFM), oft mit vorgefertigten, langen Texten oder Textbausteinen, die zwar reißerisch sind, aber kaum Information enthalten. Statt dessen wird dann immer mit einem Link auf eine Webseite oder ein Video verwiesen, wo einem alles erklärt würde (was nicht zu erklären ist).
    Und wenn man denen schreibt, dass 9/11 keine erhöhte Radioaktivität festgestellt wurde, oder dass die Krafteinwirkung mit dem Quadrat der Entfernung abnimmt, fällt ihnen nichts Anderes ein, als dich mit demselben Scheiß nochmal von vorne totzuposten.

    Es ist völlig sinnlos, mit solchen Leuten zu argumentieren. In meinen Augen spricht spricht dieses „Teflon“ für professionelle, bezahlte Akteure – aber das ist natürlich eine Verschwörungstheorie. 😉

    • Hallo Marvin

      Ich finde schon, dass man dem Link von Herr Oertel folgen sollte.
      Die Untersuchung von Frau Judy Wood ist seriös und sollte auch als Möglichkeit in Betracht genommen werden. Auch wenn das die Vorstellung vom Möglichen sprengen kann.
      Ich selber bleibe offen und fordere eine neue Untersuchung, weil wir eben nicht wissen was passiert ist. Alle drei Theorien sollten daher auf dem Tablett bleiben bis zur neuen Untersuchung.

      Es geht bei der Wahrheit eben nicht darum, ob man sie gut verkaufen kann, sondern darum ob sie wahr ist. So unangenehm das auch sein kann.

      Die dritte Theorie von Frau Wood hier als Antwort zu erklären ist nicht möglich, weil es die komplexeste aller drei Theorien ist. Es bleibt nach wie vor vieles unklar bei dem Einsturz und dem beinahe völligen Verschwinden dieser drei Türme. Darum muss auch die dritte Theorie gründlich studiert werden, falls einem die Wahrheit wichtiger ist, als die Anzahl Menschen, die an sie glauben!

    • Wenn die ‚Woodköpfe‘ hier nicht einmal in der Lage sind, die wesentlichen Punkte ihrer „Theorie“ zu paraphrasieren, dann zeigt mir das leider, dass sie sich offensichtlich selbst nie die Mühe gemacht haben, etwas davon verstehen zu wollen. Das wäre nämlich ein wesentlicher Teil jedes Verständnisprozesses.

      Andererseits: Natürlich weiß ich sehr wohl, dass man Woods ominöse Energiestrahlung, für die es keinerlei Nachweis gibt, überhaupt nicht verstehen kann. Da könnte sie genausogut behaupten, Ausserirdische hätten die WTC weggebeamt, um sie zu klauen. Das ist keine Wissenschaft – das ist Religion.

  16. Wenn wirklich Atomwaffen oder ähnlich eingesetzt worden wären, dann hätte man das vermutlich längst herausgefunden.

    Jedenfalls hätte man wegen der Art der Sprengung sehr hohe Mengen an Sprengstoff benötigt.

    Was aus den Todesflügen wurde, wurde vermutlich nie aufgeklärt. Die US-Regierung hüllt sich diesbezüglich in Schweigen.

    Im Februar 1995 wurde jedenfalls John O’Neill vom Außenbüro in Chicago als neuer Chef der Terrorabwehr in die FBI-Zentrale nach Washington gerufen.

    In einer spektakulären Aktion ließ er den Drahtzieher des ersten World-Trade-Center-Anschlages von 1993, Ramzi Yousef, von US-Spezialeinheiten aus Pakistan nach Amerika entführen, wo er vor Gericht gestellt wurde.

    Am 11. September 2001 kam John O’Neill bei den Anschlägen ums Leben. Laut New-York-City-Police-Commissioner Bernard Kerik sei der 11. September sein erster oder zweiter Arbeitstag beim WTC gewesen.

    Von Alex. Brown, der Tochtergesellschaft der Deutschen Bank wurden zudem massiv Put-Optionen auf die United Airlines Company UAL über die Optionsbörse CBOE in Chicago gekauft.

    Am 12. September trat dann der Vorstandsvorsitzende von Deutsche Bank Alex. Brown, Mayo A. Shattuck III, urplötzlich und in aller Stille zurück, obwohl er noch einen dreijährigen Vertrag mit einem Jahresgehalt von mehreren Millionen Dollar besaß.

    Die WTC-Anschläge waren bekanntlich der Anlass für den „Krieg gegen den Terror“, bei dem ca. 1,3 Mio. Menschen ums Leben kamen.

    Der „Krieg gegen den Terror“ hat vor allem Feldzüge in den ölreichen Regionen legitimiert und neue geostrategische Realitäten geschaffen.

    Jedenfalls ist es der Fall, dass Banken und Versicherungen sehr viel Geld in die Rüstungsindustrie investieren. In Zeiten der Finanzkrise sind solche Geschäfte für den Finanzsektor noch lukrativer.

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