Hannes Hofbauer über die Krim: Annexion oder Sezession?

Ausschnitt aus dem Gespräch mit Hannes Hofbauer – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/kenfm-im-gespraech-mit-hannes-hofbauer/

„Journalismus ist etwas zu veröffentlichen, was andere nicht wollen, dass es veröffentlicht wird. Alles andere ist Propaganda.“ – George Orwell.

KenFM traf sich mit Hannes Hofbauer in Wien. Hofbauer ist Wirtschafts- und Sozialhistoriker und hat als Autor aktuell das Buch „Feindbild Russland“ veröffentlicht.

In diesem Buch wird bewusst nicht ein weiteres Detail der Krim-Krise in noch kleinere Teile zerlegt, um es begutachten zu können, es geht viel mehr um das Verhältnis Europas zu Russland an sich.

Dieses Verhältnis erinnert immer mehr an eine Langzeit-Ehe, bei der Mann und Frau weder miteinander, noch ohne einander können. Nur müssen sie sich dennoch zusammenraufen, da sie sich eine gemeinsame Wohnung teilen.

Hannes Hofbauer begann vor Jahren als Autor beim Promedia-Verlag und ist dort nun auch als Verleger tätig. Der Schwerpunkt des Hauses liegt vor allem beim politischen Sachbuch. Dazu wird Kulturgeschichte und sozialwissenschaftliche Literatur verlegt.

Hofbauer und der Promedia-Verlag haben ein Händchen für gedruckte Perlen. Man spürt bei jedem Buch, das sie verlegen, dass die Österreicher nicht den Massenmarkt anpeilen, sondern Bücher unter die Leute bringen möchten, die eher bildenden Charakter haben. Dieses Konzept geht auf.

Wer nach all den Mainstream-Veröffentlichungen zu Russland etwas sucht, das unser europäisches Verhältnis zu Russland größer klammert und dabei den Horizont erweitert, ist mit „Feindbild Russland“ auf einer Seite, die er noch gar nicht als solche erkannt hat.

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Ein Kommentar zu: “Hannes Hofbauer über die Krim: Annexion oder Sezession?

  1. Strategische Kommunikation der EU, um gegen sie gerichteter Propaganda,von Dritten entgegenzuwirken

    In der Erwägung, dass sich die EU dazu verpflichtet hat, sich bei ihrem Handeln auf
    internationaler Ebene von Grundsätzen wie Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Achtung
    der Menschenrechte und der Grundfreiheiten, Medienfreiheit, Zugang zu Informationen,
    Meinungsfreiheit und Medienpluralismus leiten zu lassen, wobei Letzterer jedoch
    gemäß dem Völkerrecht, einschließlich der Europäischen Menschenrechtskonvention,
    bis zu einem gewissen Grad eingeschränkt werden kann;

    http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//NONSGML+TA+P8-TA-2016-0441+0+DOC+PDF+V0//DE

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