Hausgemachtes Klima – ein Beispiel

Statt IPCC-Statistiken zu wälzen, wäre es vielleicht besser angebracht, unsere Umwelt zu beobachten – und zwar die vor der Haustür.

Ein Beitrag von Peter Frey.

Dann können wir nämlich rasch die hausgemachten Probleme erkennen, die zu einer Veränderung des Klimas vor Ort (!) führen. Dazu gehört die wie ein Krebsgeschwür wuchernde Infrastruktur für den Güter- und Individualverkehr – sprich: das Straßen- und Autobahnnetz. Die Gründe für dieses Wuchern sind ebenso leicht erkennbar. Sie liegen im sogenannten, gar von den Vereinten Nationen abgesegneten „nachhaltigen Wachstum“.

Beginnen wir mit dem, was uns als Matrix unaufhörlich in die Hirne gehämmert wird. Punkt 4 (Ziel 8) der Agenda 2030 der Vereinten Nationen lautet:

„[…] Wir sind außerdem entschlossen, die Bedingungen für ein nachhaltiges, inklusives und dauerhaftes Wirtschaftswachstum, geteilten Wohlstand und menschenwürdige Arbeit für alle zu schaffen […]“ (1)

Gleich den Sklaven in Platons Höhlengleichnis ist in uns die Vorstellung von einer Gesellschaft, die „nachhaltiges Wachstum“ generiert, alternativlos geworden und ein menschliches Dasein für Arbeit – im Sinne eines kapitalistisch erwirtschafteten Mehrwerts – erst recht. Wer daran zweifelt, dem dichtet man krankhafte Neigungen zur Rückkehr in die Steinzeit an. Da können noch so viele Signale über das zerstörerische und die Spezies Mensch selbst gefährdende System gesendet werden. Die programmierten Hirne der Arbeitssklaven sind nicht in der Lage, das zu verarbeiten. Übrigens: Völlig egal, ob es sich um „Arbeitgeber“ oder „Arbeitnehmer“ handelt – Sklaven der Matrix sind sie alle.

Bei vielen weiteren Zielen der Agenda 2030, die wir geneigt sind, mitzutragen, bleibt Ziel 8, dasjenige, nach welchem sich alle anderen Ziele richten müssen.

Ziel 13 ruft nun – auf Basis des gerade geforderten Wirtschaftskonzepts – ganz unbescheiden auf, den Klimawandel zu bekämpfen:

„Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen“ (2,3)

Geht es vielleicht noch ein Nummer größer?

Je präziser eine Region eingegrenzt wird, für die man das Klima analysiert, desto aussagekräftiger sind auch die aus Messungen ermittelten Klimadaten und desto besser lässt es sich auch beschreiben. Globales Klima ist jedoch abstrakt und die errechneten Daten aufgrund der immer komplexeren Rahmenbedingungen – auch in den Messungen selbst – viel weniger belastbar. Selbst wenn die erarbeiteten Algorithmen nicht auf ein gewünschtes Ergebnis zugeschneidert sind – wovon ich nur all zu gern ausgehen mochte – so scheitern sie doch an der Dynamik und Komplexität des Gesamtsystems.

Daten über das regionale und lokale Klima sind dagegen einfacher zu gewinnen und Änderungen in den Klimadaten lassen sich dort im Allgemeinen recht schnell auf handfeste, oft vor Ort geschaffene oder geänderte Rahmenbedingungen zurückführen. Das schließt auch die sich regelmäßig verändernden Umgebungsbedingungen der Messgeräte selbst mit ein.

Während die „Klimabewegungen“ der Neuzeit ein abstraktes Weltklima zu retten gedenken und sich dabei mit Vehemenz auf den „Klimakiller“ CO2 stürzen, sehen selbige offenbar den Wald vor lauter Bäumen nicht. Die Politik unterstützt das nach Kräften und schnürt „Klimapakete“, letztlich von den elitären Gruppen geforderte Steuern (4). Wenn man sich dabei nicht emotional mitreißen lässt, kann man allein am verwendeten Wortschatz den Nonsens erahnen, der uns hier aufgebunden wird.

Man spricht nicht über die handfesten, konkreten Ursachen von Änderungen in den Klimata vor Ort – auch und gerade hier in Deutschland. Ursachen, die sich benennen und für die sich auch Lösungen zur Abhilfe finden lassen. Weil das im Sinne des Systems – festgeschrieben in Ziel 8 der globalen Agenda 2030 – nicht zielführend ist? Also inszeniert man Ursachen und bietet sie dem Publikum auf dieser Bühne an – mitsamt den Lösungen. Die Lösungen, so widersinnig sie auch sein mögen, werden an den Mann gebracht, in dem man Helden, Feen und Missionare kürt und sie mit diesen Lösungen auf die mediale Reise schickt.

Das Publikum ist in der Masse nicht in der Lage zu erkennen, dass die Lösungen Teil der Inszenierung und nur durch die inszenierten Ursachen auch „sinnvoll“ sind.

Doch wie gesagt: Klima ist regional und da ist es auch greifbar, mitsamt den Parametern, die es verändern.

Das zum Beispiel ist Klimapolitik:

„Das Bundesverkehrsministerium hat der Aufnahme der Planungen für den Ausbau der A4 zwischen dem Autobahndreieck Nossen und Bautzen-Ost zugestimmt. Das teilte das sächsische Verkehrsministerium am Freitagnachmittag mit. Sachsens Verkehrsminister Martin Dulig sagte dazu, «mit diesem großen Erfolg untermauern wir unsere Bestrebungen für einen erfolgreichen Strukturwandel.»“ (5)

Warum ist das Klimapolitik?

Es handelt sich um den Ausbau eines 85,8 Kilometer langen Teilabschnittes im sächsischen Autobahnnetz.

Was auf einer zubetonierten Fläche in den Sommermonaten geschieht, dazu bedarf es keiner Messdaten der sogenannten Experten der IPCC, über die uns vermittelt wird, dass wir alle dem Hitze- und Überschwemmungstod entgegen wanken. Es genügt, eine solche Fläche zu betreten oder sich in ihre Nähe zu bewegen. Es ist fühlbar. Wer mal im Sommer im Stau auf der Autobahn stecken geblieben ist, weiß wie sich das anfühlt.

Es sei denn, man rammelt alles im Auto zu und lässt die Klimaanlage laufen. Klimaanlagen produzieren rein Netto Wärme, nicht Kälte! Diese Zusatzwärme, darf dann jeder, dessen Klimaanlage dummerweise gerade an diesem Tage ausgefallen ist, in vollen Zügen auskosten. Man nennt so etwas Mikroklima und dieses Klima beeinflusst selbstverständlich auch das lokale Klima.

Und welch Wunder, dort ist es doch tatsächlich wärmer als in einer begrünten, ja gar naturbelassenen Gegend. Teilweise ist es sogar sehr viel wärmer. Wer von Ihnen glaubt, dass das einer Erhöhung des homöopathischen Anteils von Kohlendioxid zu verdanken ist?

Warum heizt sich eine Betonfläche so viel stärker auf, als eine Naturbelassene?

Weil jeder kühlende Effekt einer fortwährenden Verdunstung fehlt. Verdunstungskälte ist einer der wichtigsten Faktoren, um die übermäßige Aufheizung bodennaher Luftschichten zu mildern. Die Pflanzenwelt unserer Breiten beherrscht das ganz ausgezeichnet – solange sie es noch darf.

Welches Ausmaß hat die Bodenversiegelung, wenn man auf einer 85,8 Kilometer langen Strecke die Autobahn um eine Fahrspur pro Richtung erweitert? Gehen wir mal von einer Spurbreite von 3,5 Metern aus – die Spuren können auch breiter sein (6) -, dann ergibt sich folgende Rechnung:

85.800 Meter mal 3,5 Meter mal 2 ergibt 600.600 (sechshunderttausend und sechshundert) Quadratmeter, also etwa 0,6 Quadratkilometer Beton. Nimmt man die schon bestehenden Fahrspuren, sowie Standstreifen hinzu, kommt man grobgerechnet auf 2,5 Quadratkilometer betonversiegelte Fläche.

Wenn das die einzige versiegelte Fläche weit und breit wäre, fiele das wohl kaum ins Gewicht. Es wäre in ähnlich homöopathischen Dosen messbar, wie es für den Kohlendioxid-Anteil der Erdatmosphäre zutrifft.

Das ist es aber nicht und weil es das nicht ist, bin ich mir ziemlich sicher, dass die großflächige Bodenversiegelung in Deutschland einen signifikanten Einfluss auf das Klima vor Ort hat. Etwas in seinen Auswirkungen so offensichtliches wie Bodenversiegelung müsste im Rahmen einer Diskussion um das Klima unverzüglich mit in den Mittelpunkt geraten. Das tut es aber nicht – warum?

Wenn ich die Mär vom nachhaltigen Wachstum rüberbringen möchte, weil meine Klienten es verlangen, dann benötige ich Ideen, die das stützen. Nicht die Lobby der gemeinen Bürger geht bei Politikern ein und aus, sondern die von Unternehmen und mit diesen verbundenen politischen Einflussnehmern.

Der unentwegte, „nachhaltige“ Ausbau von Verkehrsnetzen entspricht Ziel 8 der UNO-Agenda 2030, die ja global gültig sein soll. Wer hat eigentlich dafür gesorgt, dass Ziel 8 zum Teil der Agenda wurde?

Da kommt doch der Wahn von der CO2-Klimakatastrophe wie gerufen. Denn die Lösungen, um uns alle vor dem Hitzetod zu retten, sind mit nachhaltigem Wachstum erstaunlich gut vereinbar. Das gelebte System, dass großflächig die Umwelt ruiniert – und mit ihr diverse lokale und dann regionale Klimata verändert – sucht nach weiterer Verwertung, nach Investitionsanreizen, wie man so schön sagt. Die vermeintlichen Lösungen werden also um das verordnete Mantra herum passend zurechtgeschustert.

Hand aufs Herz: Dass Jugendliche sicher eine Menge Ideen haben, um etwas für das Klima zu tun – was immer sie darunter auch verstehen mögen, nehme ich ihnen unbedingt ab. Aber das hier – alleine schon durch die Benennung einer konkreten Steuerhöhe – ist definitiv keine tatsächliche Idee von Kindern und Jugendlichen:

„In Deutschland formierte sich derweil der „Fridays for Future“-Protest. Die Jugendlichen, die wegen des Klimas auf die Straße gehen, stellen Forderungen. Die konkreteste ist eine Steuer auf alle Treibhausgasemissionen in Höhe von 180 Euro je Tonne CO₂.“ (7)

Bodenversiegelung ist ein ganz konkreter Parameter zur Beeinflussung lokaler Klimata.

Aber (unter anderem) Bodenversiegelung zum Thema zu machen – so offenkundig es auch als eines der zugrunde liegenden Probleme auf der Hand liegen mag -, passt da überhaupt nicht. Denn der Wert des Bodens ist in diesem unseren System als Kosten-/Nutzenfaktor in den Geschäftsbüchern in messbarem, ausbeutbarem Kapital bilanziert. Da „gesunde“ Bilanzen am Ende des Geschäftsjahres ein Mehr verkünden müssen, hat sich dem alles unterzuordnen – auch der Boden unter unseren Füßen und auch das Klima vor Ort.

Es ist im Sinne der dem System Gehorchenden kontraproduktiv, auf Aspekten wie der Bodenversiegelung herumzureiten. Denn würde doch eine solche Diskussion um den Irrsinn des immer weiter ansteigenden Güterverkehrs genau in eine um das Wachstum selbst führen.

Unterwerfung ist halt auch bequem, pflegt man damit doch auch den Status des kleinen Lichts, das ja eh nichts ändern kann.

Wir haben Angst vor Veränderung und mit dieser, unserer Angst lässt sich gut spielen.

Nur ist damit auch vorbestimmt – bedingt durch die Tatsache, dass wir die auf der Hand liegenden Diskussionen nicht bereit sind zu führen – wer mit welchem Inhalt die „zu diskutierenden“ Themen diktieren wird.

Auf das Beispiel zum Autobahnausbau bezogen: Der Bauunternehmer benötigt den Auftrag, denn ohne den kann er seine Mitarbeiter nicht bezahlen. Die Fuhrunternehmer benötigen die breitere Autobahn, denn sie bangen um ihre Aufträge, so sie nicht termingerecht liefern können. Der Automobilbauer bangt um seinen Absatz, wenn das, was Autos nun einmal benötigen – Straßen eben -, nicht mehr attraktiv beziehungsweise wirtschaftlich sind. Der Betrieb in der „strukturschwachen Region“ bangt um die Existenz, weil seine Anbindung unzureichend ist.

Nicht zu vergessen: Allesamt verschaffen sie Menschen Arbeit. Diese Arbeit – ob uns das gefällt oder nicht – ist nun einmal die derzeitige Grundlage, um unseren Lebensunterhalt finanzieren zu können. Wenn wir das ändern wollen, kommen wir um die respektvolle, aber doch offene Diskussion nun einmal nicht herum.

Alle haben etwas zu verlieren und das ist ernst zu nehmen. Aber all das hat auch etwas mit Klima zu tun – mit unserem Klima. Mit einem Klima, dass sich – nebenbei gesagt – auch nicht allein durch den Parameter Temperatur beschreiben lässt. Klima ist zudem auch nur ein Aspekt unserer Umwelt. Spätestens wenn wir das Kind beim Namen nennen, wird auch das Kohlendioxid an seinen angemessenen Platz in der Debatte gerückt.

Um was es wirklich geht, ist, dass die Menschheit im Rahmen des gelebten Systems – siehe Ziel 8 der UNO-Agenda 2030 – in globalem Maßstab die Umwelt und damit ihre Lebensgrundlagen zerstört. Unter Berücksichtigung der Faktoren, welche diese gigantische Umweltzerstörung vorantreiben, wird die Absurdität eines Kampfes für CO2-Reduktion offenkundig.

Wir wagen uns noch immer nicht konsequent ans Eingemachte und nur deshalb gibt es überhaupt diese „Treibhausgas“-Diskussion.

Eine Diskussion zu führen, deren Inhalt über die Grenzen der Matrix hinausgeht, die nämlich unseren Alltag bestimmt, ist eine riesige Herausforderung. Unsere extrem arbeitsteilige Gesellschaft hat auch zu gleichermaßen zu extremen Abhängigkeiten der Individuen geführt.

Was geschieht zum Beispiel, wenn hunderttausende Beschäftigte in der Automobilindustrie nicht mehr benötigt werden? Wie gehen wir zukünftig mit der doch eigentlich attraktiven Vision um, Arbeit als schöpferische, erfüllende Selbstverwirklichung wahrzunehmen? Wie wollen wir zukünftig überhaupt mit Wertschöpfung umgehen? Wie lassen sich Rahmenbedingungen für Unternehmungen herstellen, die wegführen von deren Verpflichtung (!), Gewinn – das, was Wachstum in der Bilanz ausdrückt – zu erzielen?

Die Klimadebatte jedenfalls, so wie sie derzeit geführt wird, ist ein den Menschen aufgezwungener Popanz. Aber: Ins Leben gerufen, um weitere „Reparaturen“ am System umsetzen zu können, bietet sie uns trotzdem auch eine Chance, den gesellschaftlichen Diskurs auf eine qualitativ ganz andere Ebene zu heben.

Fakt ist: Solange das Primat der Mehrung des Kapitals oder schlichter gesagt des Reichtums als Lebenszweck alle Ebenen der Gesellschaft durchzieht, wird es auch reichlich Schattenboxen geben – auch das des „Kampfes gegen die Klimakatastrophe“.

Bitte bleiben Sie schön aufmerksam.

 

Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden.

(1) Resolution der Generalversammlung der UNO; 25.9.2015; https://www.un.org/Depts/german/gv-70/band1/ar70001.pdf; S. 3, 15

(2) dito; S. 15, 24

(3) Jens Martens, Wolfgang Obenland; Die Agenda 20130; https://www.globalpolicy.org/images/pdfs/GPFEurope/Agenda_2030_online.pdf; 30.9.2017; S. 3

(4) Michael Bauchmüller; 27.2.2019; https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/klimawandel-klimasteuer-1.4344240

(5) 23.8.2019; https://www.mdr.de/sachsen/ausbau-autobahn-vier-nossen-bautzen-100.html

(6) https://de.wikipedia.org/wiki/Richtlinien_f%C3%BCr_die_Anlage_von_Autobahnen#Regelquerschnitte; abgerufen: 19.9.2019

(7) Katharina Heckendorf, Lisa Nienhaus; 6.6.2019; https://www.zeit.de/2019/24/co2-steuer-soziale-gerechtigkeit-kohlendioxid-emissionen-umweltschutz-klimaziele

(Titelbild) Wolken, Sonne, Himmel, Abendrot; Paulbr75 (Pixabay); 9.10.2015; https://pixabay.com/de/photos/pulsierenden-farbe-sonnenaufgang-1617470/; Lizenz: Pixabay License

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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28 Kommentare zu: “Hausgemachtes Klima – ein Beispiel

  1. Daß Sie die Agenda 2030 ansprechen ist gut.
    Denn dieses Pamphlet ist eine Veröffentlichung, die jeder einmal "zwischen" den Zeilen lesen sollte.

    Kein Eigentum mehr, keine persönliche Freiheit, Zerstörung der Familienstruktur, Depopulation und andere Dinge, die einem weltweiten Genozid gleichkommen.
    Alles in schöne Worte gefaßt, damit man es nicht merkt.

    • Der verstörenden Kult um Greta Thunberg

      linkezeitung.de/2019/09/25/der-verstoerenden-kult-um-greta-thunberg/

    • Klimawissenschaftler schreiben an die UN: Es gibt keinen Klima-Notfall

      linkezeitung.de/2019/09/26/klimawissenschaftler-schreiben-an-die-un-es-gibt-keinen-klima-notfall/

      Leider schreiben sie nicht: Es gibt neben einem NOTFALL der WELTMEERE und FLÜSSE

      youtube.com/watch?=71&v=BInXAvtt8-o oder youtube.com/watch?v=zJiQt9ASSNg

      einen Notfall von Krimineller Vereinigung des Kapitalismus mit den Oligarchen und den korrupten Regierungen und Ihren Stadthaltern….

  2. Eine erhitzte Debatte um CO² gibt es wohl nur in den Qualitätsmedien.
    Jedenfalls bemerke ich keine solche.

    Die Gewinnerwartungen der Großaktionäre der Autokonzerne sind in Deutschland besonders verheerend, weil die Autoindustrie hier auch der ökonomisch stärkste Industriezweig ist und dementsprechende politische Macht hat.
    Dazu gibts aber noch die Einkaufszentren auf der ehemals grünen Wiese, Städtebau ohne Grünflächen und ohne Fassadenbegrünungen und ohne Straßenbäume … jeder Paketfirma ihre Umsortier-Halle auf der ehemals grünen Wiese, um zu machen, was früher die Hauptpost am Hauptbahnhof machte, auf deren ehemaligem Gelände aber schon wieder etwas Gras wächst. 😀

  3. Wenn die Grundlagen unbekannt sind, ist jedes Sinnieren über ein Thema fruchtlos und eher verwirrend.

    Ich will Ihnen historische Grundlagenkenntnisse des Geoengineering anbieten.
    Nur dann werden Sie alle verstehen, warum es Ozonlöcher, Hitzewellen und Korallensterben seit dem Ende 1960er gibt und warum all diese Symptome des Climate Geoengineering seit der Wende in 1990 immer weiter globalisiert auftreten und warum es die Kriege im Mittleren Osten gibt.

    All diese Dinge hängen miteinander zusammen und immer geht es um das Wasser. Doch zunächst der historische Rückblick.

    Im Jahre 1960, noch unter militärischer Geheimhaltung, hieß es ganz offen und ehrlich, dass die USA für “geophysical warfare” Methoden der “climate control” anwenden müssten und daraus diverse “climate changes” zu erwarten wären.

    Bedenken Sie bitte, dass bewusst nicht von”weather control” und “weather changes”, also keine punktuellen kurzfristigen Anwendungen die Rede ist, sondern die langfristige klimatische Implementation geplant wurde.

    Im Jahre 1965 beauftragte Präsident Lyndon B. Johnson eine große Komission von Akademikern, eine für die Öffentlichkeit verträgliche Version des Memorandums zur Klimakontrolle zu schreiben. In dem neuen Papier war von Krieg überhaupt nicht mehr die Rede. Es ging nur noch um “Umweltschutz” und dafür ein Geflecht von Lügen, die auf die Behauptung einer “Erderwärmung durch CO2” aufgebaut wurden.

    Hier sind die beiden wichtigen Belege über den Begin der Klimakontrolle; der erste auch in deutscher Übersetzung.

    1960, CIA Memorandum zur Klimakontrolle!
    http://geoarchitektur.blogspot.com/p/cia-1960-memorandum-fur-general-charles.html

    Originalquelle:
    https://www.cia.gov/library/readingroom/docs/CIA-RDP78-03425A002100020014-2.pdf

    How the Geoengineering Scam began in 1965! LBJ JFK
    http://geoarchitektur.blogspot.com/2016/08/how-geoengineering-scam-began.html

    Originalquelle:
    https://www.documentcloud.org/documents/3227654-PSAC-1965-Restoring-the-Quality-of-Our-Environment.html

    Die Ursache dieses unnatürlichen Wandels ist also die Klimakontrolle, auch als Climate Geoengineering oder Large Scale Climate Engineering bezeichnet. Der Prozess der Klimakontrolle beginnt mit der Gewinnung von zusätlicher Energie durch Erzeugung von Ozonlöchern mit planmäßiger Injektion von Chlor und Flour in die Ozonschicht.

    Keine Erderwärmung, sondern nur die vertikale Verschiebung des Temperaturgradienten der Atmosphäre!
    https://geoarchitektur.blogspot.com/p/keine-erderwarmung-sondern-nur-die.html

    Hier ist eine zusammenfassende Zeitschiene der Klimakontrolle seit den 1940er Jahren:

    Timetable of Geoengineering by ClimateControl.
    https://geoarchitektur.blogspot.com/2019/06/timetable-of-climate-control.html

    Hier ist eine Kurzübersicht der Arten des Geoengineering:

    Was ist Geoengineering?
    https://geoarchitektur.blogspot.com/p/was-ist-geoengineering.html

    Liebe Mitbürger, ich bin in der Lage, auf alle Fragen klar zu antworten, ohne Zweifel und Lücken.

    Bitte fangt mit den verlinkten Artikeln an und hangelt Euch weiter, bis Ihr alles erfasst habt.

    Ich antworte gerne auch direkt auf auf konkrete Fragen, um Eure Lernkurve zu beschleunigen.

  4. Eine gewaltfreie Welt muss unvernünftig (Vernunft im Sinne der Aufklärung, die menschliche Wesen zu Abstrakta macht) sein – wenn denn die gewaltsame Durchsetzung der Menschenrechte eine Frage der Vernunft und der Bedrohung der Vernunft war, wie sie von sich selbst behauptet. Das erste Dokument dieser Bedrohung der Vernunft war die amerikanische Unabhängigkeitserklärung: ein paar Absätze über „ausgemachte (self-evident) Wahrheiten“ und dann seitenweise die Auflistung der Verbrechen Georges III, der (aus mangender Einsicht oder bösem Willen) diese Wahrheiten nicht anerkennt und seine treuen Untertanen zur Rebellion zwingt. Eine Welt, die die Fehler der Vergangenheit nicht begeht und Verantwortung für Menschen, Erde, Tiere, Pflanzen übernimmt, darf nicht handeln – wenn denn Handeln nichts anderes ist als das konkurrente Verfolgen der eigenen Ziele (pursuit of happiness) unter Inkaufnahme des Untergangs der anderen. Eine Welt, in der, was da existiert, dies unbehelligt tun soll, darf nicht auf Recht und Emanzipation setzen – wenn denn Emanzipation Subjektwerdung bedeutet und somit Aufgabe seiner Eigenheiten und seiner Empathie. Eine Welt, die menschlich sein soll, muss eine sein, in der sich die Menschen nicht überall breit machen – erst dann, wenn wir uns auf uns angenehme Lebensräume zurückziehen und nicht jedes menschenfeindliche Habitat erobern müssen, wenn wir unsere einzige Kompetenz ins Treffen führen, nämlich soziale Wesen zu sein, ohne uns dabei auf außermenschliche Autoritäten zu berufen wie Gott oder die Naturgesetze und so Verantwortung ablehnen, wird diese Welt plötzlich menschlich in einem Ausmaß, das wir uns heute nicht vorstellen können. Eine andere Welt ist keine Sache von Plänen, Entwürfen, Alternativen, Reparaturen oder gar Sparsamkeiten. Eine neue Welt erreicht man nicht vermittels der Kritik unserer heutigen Welt, denn Kritik kann ihren Gegenstand nicht übersteigen. Eine neue Welt beginnt mit einer bis dato un-erhörten und ebenso unerhörten ganz anderen Erklärung der Welt.

  5. Zum Folgenden aus dem Artikel:

    "..85.800 Meter mal 3,5 Meter mal 2 ergibt 600.600 (sechshunderttausend und sechshundert) Quadratmeter, also etwa 0,6 Quadratkilometer Beton. Nimmt man die schon bestehenden Fahrspuren, sowie Standstreifen hinzu, kommt man grobgerechnet auf 2,5 Quadratkilometer betonversiegelte Fläche.
    Wenn das die einzige versiegelte Fläche weit und breit wäre, fiele das wohl kaum ins Gewicht. Es wäre in ähnlich homöopathischen Dosen messbar, wie es für den Kohlendioxid-Anteil der Erdatmosphäre zutrifft.
    Das ist es aber nicht und weil es das nicht ist, bin ich mir ziemlich sicher, dass die großflächige Bodenversiegelung in Deutschland einen signifikanten Einfluss auf das Klima vor Ort hat. Etwas in seinen Auswirkungen so offensichtliches wie Bodenversiegelung müsste im Rahmen einer Diskussion um das Klima unverzüglich mit in den Mittelpunkt geraten. Das tut es aber nicht – warum?
    (Zitatende)

    Aha ??
    Ich halte den Text des Artikels für genauso sonderbar wie den "MAI" – Kommentar von heute um 09:38.

    ich vermute (zu seinen Gunsten) , Herr Frey hat die Unhaltbarkeit der zentralen Argumente der Klimahysteriker zwar erkannt, kann aber aufgrund des Unwohlseines wegen der "Kognitiven Dissonanz" zum bisher kritikloser Geglaubten sich das (noch) nicht völlig eingestehen. Vielleicht (!) deswegen die merkwürdigen Windungen zwische halbem Anerkennen zentraler Thesen der Spkeptiker un dem (missglückten) Versuch , doch noch zwanghaft irgenwelche Argumente zu finden, um nicht auch ins Skeptikerlager wechseln zu müssen.
    Ich weiß – sind psychologische Spekulationen. Aber ich find gerade keine bessere Erklärung für die seltsame Argumentationsschwäche des Artikels. Womöglich sind aber auch noch andere Erklärungen z. B. in Bezug auf gewisse persönliche "Einengungen" des (ihm) Sag- Möglichen denkbar. Wenn ja und es ihm möglich ist, sollte er sich davon befreien.

  6. Peter Frey, du hast noch nicht mal verstanden dass es einzig und allein um das globale Klima geht (ein Mittelwert, alles klar?). Wieso maßt du dir an, darüber zu schreiben? Deine Schnellschuss-Fantasien über die Arbeit von Wissenschaftlern zu stellen? Zu behaupten, es gäbe nicht genügend Sensoren, um die Klima-Entwicklung zu messen, ohne eine Ahnung davon zu haben? – Das ist doch alles verdammt peinlich.
    Wieder gibt KenFM wissenschaftlichen Analphabeten ein Podium, ihre Meinungen, die nichts als die Abfallprodukte ihres Verdrängungsapparats sind, einer Öffentlichkeit in den eh schon verwirrten Kortex zu träufeln. Das Leugnen von sichtbaren Gefahren gehört in den Bereich der Normopathie. Wie wär's mit Selbstreflektion?
    Gleichzeitig stellt niemand in Abrede, dass es noch ganz viele andere Probleme gibt, und vor allem das ganz fundamentale des kranken Wirtschafts- und Finanzsystems. Hier gibt es, übrigens auch von Expertenseite, genügend belastbare Analysen. Das rechtfertigt aber nicht die Schlamperei an anderer Stelle, wo's dir und deinen Gesinnungs(!)genossen anscheinend besonders weh tut.

    • Und ich nehme mir mal heraus diesen Kommentar zu kommentieren. Ich nehme mal an sie kennen Herrn Frey, weil sie ihn Duzen.

      Ich frage mich warum sie ggüber Herrn Frey als Publizist zu seiner freien Meinung persönlich werden? Ich wüsste nicht warum wir in einer echten Demokratie nicht jedem seine Meinung lassen können, eine offenen Debatte führen auf respektvoller Ebene. Ich finde es bemerkenswert, wenn Menschen wie Herr Frey sich die Mühe machen, Recherchen zu betreiben und sich eine, aber seine Meinung darin wiederspiegelt. Und wer sagt, dass Herr Frey darin seine Meinung vertritt. Vlt. verfolgt er nur ein Sichtweise. Denn ich selbst betrachte die Dinge so gut ich kann aus verschiedenen Perspektiven. Auf diese Weise würde ich keine Debatte mit Ihnen führen. Würden sie sich von Herr Frey zu einer Meinungsdebatte eingeladen fühlen, wenn er so mit ihnen in ein Gespräch einsteigen würde? Ich würde mich erstmal für seine Arbeit bedanken und dann kritische Punkte anfügen. Und ihn auf das Du zu fragen, bevor ich das tue.

      Und wieso setzen sie voraus, dass Herr Frey keine Ahnung hat? Ich kann nur vermuten, dass sie ihn sehr gut kennen, eine solche Aussage zu tätigen.

      Nette Grüße

    • @ ml1987

      "…Und wer sagt, dass Herr Frey darin seine Meinung vertritt. Vlt. verfolgt er nur ein Sichtweise."

      Ein wichtiger Punkt, den Sie hier machen. Viele "Anfeindungen" haben ihre Ursache darin, dass dieser Unterschied nicht erkannt wird; meist weil das Darlegen/Verfolgen von (eigenen/fremden) Sichtweisen (und deren Abgleich mit eigener oder fremder Sichtweise) selbst nicht praktiziert wird.

    • Aktuell 400ppm = 0,04% = 4 Moleküle CO2 in 10.000 Molekülen Luft.

      Von diesen 4 Molekülen sind 4% = 0,16 Moleküle, stammen vom Menschen.

      Mehr muß man zu dem CO2 Blödsinn der verbreitet wird nicht sagen.
      Es geht einzig und allein um Geld und totale Kontrolle. 
Sonst nichts.

    • Das hier ist Wissenschaft:
      1350+ Peer-Reviewed Papers Supporting Skeptic Arguments Against ACC/AGW Alarmism
      http://www.populartechnology.net/2009/10/peer-reviewed-papers-supporting.html?m=1

    • Es sind Unmengen an Sensoren abgebaut worden in Wäldern, Gebirgen, auf See und ländlichen Gebieten.
      Dadurch werden hauptsächlich urbane Temperaturen gemessen.
      Wo warst Du eigentlich im Mai? War der kälteset seit Wetteraufzeichnung. Wo im Juni, Juli und August (in 3 Monaten insgesamt 9 heiße Tage, ansonsten zu kühl mit teilweise 8-9 Grad nachts)?
      https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/feart.2019.00223/full

  7. Danke für diesen Artikel. Die Gesichtspunkt hatte ich bisher noch nicht gekannt. Die Diskussion um das CO2 erinnert sehr an ein Hütchenspiel, alle behalten das Hütchen mit dem CO2 im Auge während der Spielmacher etwas ganz anderes macht weil keiner mehr z. B. auf die Umweltzerstörung achtet. Vielleicht macht sich jemand mal die Mühe und überprüft die Korrelation der Meldung zwischen "Nato 2% BIP" und "Laßt uns für CO2" bezahlen.

    • Ja genau, solange nicht die jagd nach maximalem profit- der besonders 'einfach' in krieg und rüstung zu finden ist -nicht aufhört. solange nicht die ausbeuter, die umweltschäflinge , die profitmacher-beutelschneider ( heute sagt man investoren ) entmachtet und enteignet sind, gibt es keine reale chance auf überleben. wenn ich mit herrn bill gates anhöre, dem stehen die dollarzeichen nur so in den augen, wenn er von 2-3 billionen dollar umsatz durch "grünen" technologie faselt… nur wenn die herrschaft der 0,1 % und ihrer ca. 5-10 % helfershelfer abgeschafft wird, gibt es überhaupt eine chance. das aber wollen ja gretel & co. gar nicht, reemtsma / gates / soros / springer usw.usw. haben doch ganz anderes im sinne !

    • Die Natur und Umwelt zu schützen ist für mich nicht in einzelne Komponenten herunter zu brechen. Den Fehler machen wir in der Medizin und auch sonst in vielen Forschungen. Dass wir bspw. Ärzte für einzelne Körperbereiche haben, aber kaum "Heiler" haben, die das große Ganze im Zusammenhang betrachten. Ich verweise in dem Zusammenhang auf Herrn Hirneise. Die Natur ist ein komplexes System aus zig parallel oder ineinander zusammenlaufe Kreisläufe, Symbiosen, Gleichgewichts-, Auf- und Abbauprozessen, uvm. Was wir vermutlich mit unseren Fähigkeiten (Wahrnehmungsmöglichkeiten) gar nicht wahrnehmen können. Sich mit der Natur eins zu fühlen, mit ihr verbunden zu sein, sie auf Augenhöhe mit all ihren Facetten/Lebewesen/Pflanzen zu betrachten, ist aus meiner Sicht der einzige Weg den Klimawandel zu stoppen. Die Natur zu nehmen und zu lassen wie ist. Unsere gertrennte Haltung gegenüber allem ist fatal und wird uns auch niemals vom ausbeutenden Wirtschaftssystem loslösen. Und sich mit der Natur ein zu fühlen, müssen wir als Menschen zu uns selbst finden, uns bewusst werden, lernen uns zu lieben, Frieden finden, usw… Ich wünsche jedem viel Glück und Liebe, und diese für sich und bedingungslos für jeden (einschließlich Natur) zu finden.

  8. Heute, Montag, 23. September, veranstaltet die UN in New York ein Sondertreffen zum Klimawandel. Es gab massive überwiegend Jugenddemonstrationen von Zehntausenden auf der ganzen Welt, viele davon in New York, eine von ihnen angeführt von Greta Thunberg, der schwedischen 16-jährigen Klimaaktivistin, die größtenteils von verschiedenen Unternehmensstiftungen, darunter Soros, gesponsert wird Klimawandel bekämpfen – Klimawandel verhindern, Klimawandel stoppen.

    Andere mit dem gleichen Ziel, "Freitag für die Zukunft" genannt, kamen aus Deutschland. Die Studenten streiken jeden Freitag – was bedeutet, dass sie nicht zur Schule gehen, um den Klimawandel zu stoppen.

    Und es gibt noch eine weitere internationale Gruppe, die „Extinction Rebellion“ (ER). Sie alle sind gegen die Verwendung von Kohlenwasserstoffen als wichtige Energiequelle. Ich auch. Aber – was ist die Alternative? – Fördern und forcieren sie eine aktive Forschung zum Beispiel im Bereich Solarenergie? Nicht, dass ich davon gehört hätte. Es gibt keine tragfähige Revolution ohne eine tragfähige Alternative – das war schon immer erfolgreich.

    Das weltweite Spillover ist offenbar enorm. Am Samstag trafen sich einige Jugendgruppen mit dem Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, und sagten ihm, dass der Klimawandel das weltweite politische Problem Nummer Eins ist. Herr Guterres widersprach nicht, ja, es war ein Schlüsselproblem und musste angegangen werden, und die Staats- und Regierungschefs der Welt mussten sich verpflichten, Maßnahmen zu ergreifen. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen wird weiterhin einen Teil ihres Programms dem Klimawandel widmen.

    Warten Sie eine Minute – Klimawandel Nummer Eins? – Wie wäre es mit FRIEDEN? – Hat das niemand gedacht? Nicht einmal Guterres, dessen Auftrag es ist, die Weltorganisation zu Konfliktlösungen zu führen, die FRIEDEN bringen – dies ist genau das Mandat, auf dem die UNO gegründet wurde. Nicht Klima, sondern FRIEDEN.

    Wurden diese westlichen Kinder, meistens aus wohlhabenderen Familien, einer Gehirnwäsche unterzogen, in dem Maße, dass sie nicht bemerken, dass die Welt andere Prioritäten hat, nämlich das wahllose Töten zu stoppen, indem sie von den USA ausgehende und von den USA ausgelöste Kriege auf der ganzen Welt niemals beenden?

    Wissen sie nicht, dass ihre Brüder und Schwestern in Syrien, Jemen, Palästina, Irak, Sudan, Afghanistan, Pakistan, Kaschmir und an vielen anderen Orten von Konflikten und extremer Armut links und rechts von der US-NATO-Tötungsmaschine getötet werden? Durch Hungersnot, durch kriegsbedingte Krankheiten und durch US-Vasallenstaaten – genau die Nationen, aus denen sie, die reichen Kinder, gegen den Klimawandel protestieren, aber NICHT gegen den Krieg? Wann erwachen sie zur Realität? Vielleicht nie, oder wenn es zu spät ist – wenn sogar sie von den endlosen neoliberalen, giergetriebenen Kriegen bombardiert werden.

    Wissen sie, dass diese Kriege und Konflikte, die direkt oder durch Stellvertreter der US-NATO-Streitkräfte geführt wurden, allein seit dem Zweiten Weltkrieg zwischen 20 und 25 Millionen Menschen und seit dem 11. September zwischen 12 und 15 Millionen Menschen getötet haben? – Ist es nicht wichtiger, dieses Töten zu stoppen, als sich für eine Sache einzusetzen, die arrogante Menschen nicht aufhalten können – einfach, weil der Klimawandel Teil der Natur der letzten 4 Milliarden Jahre der Existenz von Mutter Erde war.

    Aber es ist typisch für die Arroganz der Menschheit, zu glauben und insbesondere den Massen zu glauben, dass wir, sie, die Macht haben, das Klima von Mutter Erde zu beeinflussen, und wer Mutter Erde sagt, sagt auch Universum, weil alles verbunden ist, und wenn wir genau hinschauen wollen dann müssen wir auf unsere Sonne schauen, die einen enormen Einfluss auf unser Klima hat, viel mehr, als wir zugeben wollen; unsere Sonne, die Quelle des Lebens auf der Erde, zusammen mit den Wasserressourcen – das müssen wir schützen – und wir arbeiten für den FRIEDEN.

    Nach etwas zu schreien und zu brüllen, bei dem es wichtig ist, dass die Menschheit etwas unternimmt, ist eine Energieverschwendung, aber auch eine Abweichung vom eigentlichen Thema: Wie kann man den Krieg stoppen und den Weltfrieden erreichen? Und selbst wenn wir das Klima beeinflussen könnten, nehmen wir für einen Moment an, wir könnten den Verlauf des Klimas ändern – wissen Sie, Greta und die Freitagskinder, die ER-Bewegung – und vielleicht auch Sie, Herr Guterres -, dass diese Kriege töten Millionen von Menschen sind bei weitem die größten Co2- / Treibhausgasproduzenten – und das deutet direkt auf den US-amerikanischen NATO-Militärkomplex hin – mehr als die Hälfte! – Und wissen Sie, dass bis jetzt keine der Klimakonferenzen – von diesen internationalen Glamour-Veranstaltungen, bei denen Politiker sprechen, versprechen, aber niemals halten -, dass die durch Militär / Krieg verursachte CO2-Verschmutzung niemals bei diesen Konferenzen in Angriff genommen werden? – Was nützen sie also?

    Wissen Sie auch, dass das halbe Dutzend oder so große Klimakonferenzen, die für Zich ein Vermögen kosten, überhaupt keine Änderung des Klimas gebracht haben? – Erstens, weil sie es nicht können, da wir nicht die Herren über Mutter Erde sind – Gott sei Dank! Und zweitens, weil die Politiker, besonders in der westlichen Welt, die, die wir unsere Führer nennen, mit den Hauptverschmutzern der Unternehmen und der Finanzen im Bett liegen? Sie werden von ihnen gekauft, den gewaltigen Wirtschaftszweigen, die Gewinne machen. Gewinne, die sie ohne den nahezu wahllosen Einsatz von Kohlenwasserstoffen nicht erzielen könnten. Unsere Politiker, "Führer" (sic), würden es niemals wagen, ernsthaft über Gesetze zu sprechen, die sie daran hindern würden, unsere Atmosphäre mit Treibhausgasen zu kontaminieren. Nein niemals. Nicht im turbokapitalistischen Privatsektor dominierte der Westen.

    Bei jeder dieser Konferenzen wird Armageddon an die Wand gemalt – in 5 Jahren, 10 Jahren, im besten Fall in 30 Jahren – nun, seit der ersten von den Vereinten Nationen gesponserten Konferenz zum Klimawandel in Kyoto sind mehr als 20 Jahre vergangen , Japan, im Dezember 1997 – und wir ticken immer noch, verbreiten immer noch die gleichen Parolen – und verbreiten immer noch die gleichen Befürchtungen – werden die Temperaturen um 3 Grad, um 5 Grad steigen, aber sie dürfen nur um 2,5 Grad Celsius steigen – sagt WIR, die Meister des Universums. BEEINDRUCKEND! – Klingt das nicht ein bisschen arrogant, wenn du darüber nachdenkst?

    Aber falls Sie es nicht wussten, liebe Greta-Menge und FfF Kinder, und die welche Notfall fahren; und auch Sie, Herr Guterres,

    FRIEDEN ist offen gesagt wichtiger als der Klimawandel.

    FRIEDEN ist und sollte die Nummer EINS unserer politischen Agenda sein, der UN-Agenda. Klima wird mit oder ohne uns passieren; Ja, es ändert sich, es ändert sich ständig. Aber verstehen Sie, wir Menschen, können nicht verhindern, dass sich dies ändert. Was dieser Klimahype bewirkt, ist, dass eine Fülle neuer Steuern und Verursachersteuern von der einfachen Bevölkerung, von Ihnen und mir, erhoben werden.

    Unternehmen werden von ihnen befreit sein. Sie können aufgefordert werden, eine Kohlenstoffsteuer in einen Kohlenstofffonds zu zahlen (nichts Neues) und werden davon profitieren, da sie weiter verschmutzen dürfen. Dies bedeutet, wieder Billionen von Dollars von den Armen zu den Reichen hochzureichen, wie es immer dann der Fall ist, wenn der von der Unternehmensfinanzierung dominierte Westen mehr angesammeltes Sozialkapital von der Arbeiterklasse bis in die oberen Schichten melken will. – Und das Klima ist ein hervorragendes Werkzeug dafür. Herr Soros, Sie haben es wieder richtig verstanden. Aber Sie, Herr Guterres, wurden gewählt, um die Welt durch das UN-System zum FRIEDEN zu führen, ohne den Klimawandel aufzuhalten.

    Billionen werden gesammelt; Sie werden in den Banken oder in den Kassen der Nationen landen. Sie werden zu einem weiteren Derivat, das in einen Ballon geblasen wird, der eines Tages platzen kann – und das System kollabiert wieder. Wir kennen diese Blasen – aber schaffen immer wieder neue. Traut sich jemand zu fragen oder möchte wissen, was mit diesen neu gesammelten Billionen geschehen wird? Wie sollen sie eingesetzt werden, um den Klimawandel zu stoppen?

    Niemand kümmert sich wirklich. Sobald wir von Schuldgefühlen getriebenen jüdischen Christen unsere Beiträge bezahlt haben, ruht sich unser Gewissen aus – und wir schlafen wieder gut, während sich nichts ändert. Nicht der Klimawandel, nichts.

    Es gibt vielleicht bessere Ideen, Herr Guterres, wenn Sie etwas für VORWORT und für die Umwelt tun möchten, warum nicht eine spezielle Konferenz zum Verbot von Plastik, zur Herstellung von unbrauchbarem Plastik – Plastik wie in Plastikflaschen, Plastiktüten – Milliarden werden verwendet pro Tag und weniger als 3% werden recycelt, der Rest landet im Meer, im Magen von Fischen und Vögeln – in unserem eigenen Körper in Form von Mikro- oder Nanoplastik. Halten Sie Plastik zum Verpacken von Lebensmitteln und allerlei Verbrauchsmaterialien – in Plastik verpackt – unnötig an. Warum? Weil Sie eine ganze Kunststoffverpackungsindustrie, die Abfüllindustrie, umbauen müssten – und Sie müssten die Nestlés und Coca Colas von dieser Welt überzeugen, ihr Konzept zu ändern -, um vielleicht ihr Hauptgeschäft aufzugeben und Wasser in Flaschen zu verkaufen. Neben der Verwendung von Plastikflaschen ist dies, wie wir wissen, in vielen Ländern, einschließlich in den USA, zu einer sozialen Katastrophe geworden.

    Sie, Herr Guterres, könnten die westliche Welt auffordern, nicht mehr 30% oder mehr unserer Lebensmittel zu verschwenden. Ja, verschwenden, als würde man es wegwerfen, obwohl es vollkommen in Ordnung wäre, es zu benutzen, aber wegwerfen bringt mehr Profit. Wie viele von uns Westlern wissen, dass wir jeden Tag mindestens 30% der perfekt verwertbaren Lebensmittel wegwerfen? – Sie könnten auch einen Antrag einreichen, um jegliche Spekulation mit Nahrungsmitteln und Getreide zu verbieten. Dies würde Lebensmittel erschwinglicher machen und viele Hungersnöte verhindern. Das Speichern von Nahrungsmitteln zur Umverteilung an diejenigen, die es benötigen, könnte – würde – auch zum Frieden beitragen. Für die (kriminellen, aber legalen) Lebensmittelspekulanten, von denen sich viele in der Schweiz aufhalten, hätte dies jedoch eine Gewinnminderung zur Folge.

    Wie wäre es mit einer solchen Herangehensweise – einer Herangehensweise an Frieden und eine geschützte Umwelt? Das wäre etwas Außergewöhnliches – Jugend für FRIEDEN und Jugend für eine bessere Verteilung von Nahrungsmitteln und Jugend für einen ernsthaften Schutz unserer Umwelt. Herr Soros und seine Verbündeten mögen es vielleicht nicht, denn gegen den Klimawandel zu demonstrieren und einen Werbehype für den Klimawandel zu machen, ist eindeutig eine Abweichung von andauernden Kriegen, die Millionen und Abermillionen töten – im Namen von Profit und Dominanz – und schließlich Hegemonie über die Ressourcen und Menschen der Welt.

    Kinder, fragt die UNO nach erreichbaren Zielen – für FRIEDEN. Es ist nicht einfach, aber es ist ein lohnendes Ziel, das wir Menschen mit gutem Gewissen erreichen können.

    *

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    Peter Koenig ist Ökonom und geopolitischer Analyst. Er ist auch ein Spezialist für Wasserressourcen und Umwelt. Er arbeitete über 30 Jahre bei der Weltbank und der Weltgesundheitsorganisation in den Bereichen Umwelt und Wasser. Er lehrt an Universitäten in den USA, Europa und Südamerika. Er schreibt regelmäßig für Global Research; ICH; RT; Sputnik; PressTV; Das 21. Jahrhundert; Greanville Post; TeleSUR; Der Saker Blog, der New Eastern Outlook (NEO); und andere Internetseiten. Er ist Autor von Implosion – Ein Wirtschaftskrimi über Krieg, Umweltzerstörung und Unternehmensgier – basierend auf Fakten und 30 Jahren Erfahrung der Weltbank auf der ganzen Welt. Er ist auch Mitautor von The World Order and Revolution! – Aufsätze aus dem Widerstand. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zentrums für Globalisierungsforschung.

    Übersetzung aus der Quelle: globalresearch.ca/peace-versus-climate/5689953

    PS in eigener Sache: Ich hoffe investigative Journalisten sind noch lernfähig…

  9. Es beruhigt sehr in dieser Debatte einen so, klaren Kopf und einen so welt- und lebensnahen Artikel zu lesen.

    Herr Frey, stilvoll, wie Sie hier am Menschen und an der Natur bleiben und den Streitquatsch der Glaskugler einfach draußen vor der Türe lassen.

    Das war Balsam für mein überhitztes Seelenklima.

  10. Ich habe noch nicht davon gehört das FfF dagegen protestiert Brücken und Straßen in Deutschland gegen Richtung Osten panzerfest gemacht werden und das Militärgüter Vorfahrt vor Privatverkehr bei der Bahn haben…

    Früher wurde noch gefragt: Wollt Ihr den totalen Krieg, heute wird man vor vollendete Tatsachen für den sog. begrenzten (innerhalb Europas) Atomkrieg gestellt!

    Die Rattenfänger-CO²alition führt die Kids hinters Licht & als Kanonenfutter in den Krieg

    Link: barth-engelbart.de/?p=216823

    Link: youtube.com/watch?time_continue=48&v=Dws1WxOhHPo

    • Noch so ein Gut Mensch mit seinen ach-so-tollen Ideen…

      Nur wie man sie in der real existierenden Welt, mit ihren real existierenden Machtverhältnissen umsetzen kann…. davon schweigt er.

    • Meissen, jedes Volk hat die Regierung die es verdient…
      Und natürlich auch die Zukunft, die es verdient… Ich kann da kein Problem erkennen.

  11. "Peds Ansichten" ließen sich auch noch deutlicher kritischer formulieren – wonach der Klimawandel das ideale globale "Fake-Flag"-Ereignis wäre, um von den eigentlichen Ursachen, für die auf diesem "unserem" Planeten existierenden Probleme, abzulenken.
    Wer wirklich Interesse an rationalen, kritischen & wissenschaftlichen Erkenntnissen hat und sich noch "Scheuklappen-frei" informieren kann, dem sei hier eine in diesem Monat erschienene Publikation von einem Stanford Professor zur freien Lektüre empfohlen (Front. Earth Sci., 06 September 2019 | https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/feart.2019.00223/full). Angesichts der Aussagen in Hinsicht auf Klimamodelle und Temperaturvorhersagen, müsste ;-)) dies eigentlich der global meistdiskutierte wissenschaftliche Artikel sein.
    Zugegeben dieser ist nicht gerade leichte Kost: Aber: Wer etwas nicht versteht, hat 3 Möglichkeiten: 1) Es einfach glauben! 2) Es einfach nicht glauben! oder 3) es sich erklären (zu lassen) und versuchen es zu verstehen bevor man es unreflektiert kategorisiert. Dies gilt für diesen Artikel, ebenso wie für IPCC-"Statistiken", oder Begriffe wie „nachhaltiges, inklusives und dauerhaftes Wirtschaftswachstum “ , "Klimapakete" etc.

    ….also bitte nicht nur aufmerksam sondern auch schön kritisch bleiben…

  12. Was hier beschrieben wird nennt man KÜHLUNGSPOTENTIAL der Erdoberfläche.
    Und da unterscheidet sich nun mal betonierter oder asphaltierter Boden erheblich von einer Wiese und schon gar von einem Wald.

    Wem die Temperatur zu hoch ist auf der Erde sollte das Kühlungspotential der Erdoberfläche erhöhen. Beispiele dazu hier:
    China: https://de.wikipedia.org/wiki/Chinas_Gr%C3%BCne_Mauer
    Äthiopien: https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/aethiopien-pflanzt-354-millionen-baeume-in-zwoelf-stunden-weltrekord-a-1279624.html

    Kühlungspotential hat rein gar nichts mit CO2 zu tun

    • Hier gehört dies hin, nicht weiter oben….:

      Noch so ein Gut Mensch mit seinen ach-so-tollen Ideen…
      Nur wie man sie in der real existierenden Welt, mit ihren real existierenden Machtverhältnissen umsetzen kann…. davon schweigt er.

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