KenFM am Set: Gedenkfeier zum 20. Todestag von Dr. Heinz Galinski

Evelyn Hecht-Galinski, Tochter des 1992 verstorbenen langjährigen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden, im kurzen Gespräch mit Ken Jebsen während der Gedenkfeier zum 20. Todestag ihres Vaters.

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3 Kommentare zu: “KenFM am Set: Gedenkfeier zum 20. Todestag von Dr. Heinz Galinski

  1. es ist bitter, dass das Zerwürfnis zwischen Mutter und Tochter solche Formen annimmt, die sich doch dem gleichen Mann verbunden fühlen, dessen hier an seinem Grab gedacht wird. Aber es ist zugleich bitter für mich, dass unser Land mit der historischen Last der Nazi Verbrechen heute jemand wie Dr. Schuster (Zentralrat) oder Dr. Felix Klein (Antisemitismusbeauftragter beim BMI) von der veröffentlichten Meinung unwidersprochen gewähren lässt und damit diese Sondersituation von uns deutschen Nachgeborenen aus der Mehrheitsgesellschaft ohne jüdischen Hintergrund in unseren Familien funktionalisiert für etwas, das als Machtpolitik imperialer Art in der Region mit dem Judentum eigentlich nichts zu tun hat, sich hierauf nicht berufen kann. Dass dies nicht so bleiben kann ist nicht nur die Aufgabe von Frau E. Hecht-Galinski allein. Auch hier regt sich ja etwas im Land, aber es könnte besser hörbar und lauter seinen Unmut kundtun, mit wie auch ohne überzeugter Anhänger von BDS zu sein.

  2. Mutige Frau, muss man ja heutzutage zu einer so couragierten Haltung resümieren.

    Für mich ist es auch unfassbar (ich finde dafür keine Worte), was aus dem Gedenken des Holocaust geworden ist, eine Wortmarke mit Schutzrecht für bestimmte Interessen. Da wird die Fratze des Bösen von Nazideutschland für ein neuzeitiges Design des Bösen verbogen – auf Kosten von 6 Millionen ermorderter Juden; mir stockt der Atem.

    Wann begreifen wir endlich, dass wir alle Menschen sind, bloß Menschen – und niemand ist etwas anderes. Schon der Gedanke daran, man sei etwas anderes oder besser als jene Menschen dort, ist der Beginn des Todes vom Frieden.
    Ideen können wie Viren werden. Und diese Viren haben immer einen Feind: die Friedfertigkeit des Einzelnen zu brechen und ihn für Sodom und Gommorra gefügig zu machen.

    LG
    Rüdiger Lenz

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