KenFM im Gespräch mit: Hermann Ploppa („Hitlers amerikanische Lehrer“)

„Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“

Dieser Satz steht unsichtbar über jedem Imperium. Die Botschaft ist eindeutig. Wer sich fügt, kann als Vasall ein mehr oder weniger passables Leben führen. Er kann als „Haussklave 2.0“ sogar eigene Ideen in die Machtpyramide einbringen. Was er nicht kann, ist Ansprüche stellen oder sich zu der Frage aufschwingen, wann denn mit dem Ende der Knechtschaft zu rechnen sei. NIE!

„Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“, bedeutet aber auch, dass das Imperium alles dafür tun muss, dass etwaige Alternativen gar nicht erst entstehen. Teile und Herrsche ist daher oberste Maxime eines Imperiums, will es ab einer bestimmten Größe stabil bleiben. Das erkannten die Römer, das Britische Empire und seit Ende des ersten Weltkrieges die USA.

Der Feind der USA war seit der Russischen Revolution vor allem der Großraum Eurasien. Hier waren die Kommunisten im Vormarsch. Wer sich die Landkarte ansieht, muss erkennen, dass hier auch der größte Teil der weltweiten Gas- und Ölvorkommen im Boden liegen. Wer über diese Bodenschätze die Kontrolle gewinnt, würde die Welt beherrschen, erkannte die Seemacht Großbritannien schon früh und entwarf daher die Herzlandtheorie, welche von den Strategen der USA schon deutlich vor dem ersten Weltkrieg als richtig erkannt wurde. USA und England sind beide nicht Teil der eurasischen Landmasse.

Daher muss es ihr Ziel sein, jegliche Allianzen auf diesem gigantischen Kontinent zu verhindern – mit allen Mitteln. Das gab neulich erst George Friedman, der Kopf des US-Think-Tanks Stratfor, offen zu und schob nach, dass diese Politik der Verhinderung vor allem Russland und Deutschland betreffe und dass man in Übersee diese Politik schon seit mehr als 100 Jahren betreibe.

Was bedeute diese Beichte eines US-Strategen im Rückblick auf den Zweiten Weltkrieg? War es reiner Zufall, dass Adolf Hitler von namhaften US-Firmen schon lange vor, aber vor allem auch während des Zweiten Weltkrieges, mit kriegswichtigem Material unterstützt wurde? Nein, das war kein Zufall. Adolf Hitler war ein vom Rassenwahn angetriebener Diktator, aber er hatte es eben auch auf den Hauptfeind des Kapitalismus abgesehen – die Kommunisten in Moskau. Die USA erkannten in Hitler einen nützlichen Idioten, der für sie die geopolitische Drecksarbeit machen würde. Dass dabei Millionen von Menschen auf grausamste Weise ermordet werden würden, spielte für die Machiavellis in Übersee keine Rolle.

Hitler hatte amerikanische Lehrer und er war, ohne es zu wissen, ein verdammt guter Schüler.

Die Geschichte des zweiten Weltkrieges muss völlig neu geschrieben werden, war eine Schlagzeile, mit der der STERN seinerzeit Aufsehen erregte. Das Hamburger Magazin hatte zuvor die Hitler-Tagebücher veröffentlicht, die sich später als plumpe Fälschung herausstellten.

Dass die Geschichte des zweiten Weltkrieges wirklich neu geschrieben werden müsste, wird spätestens klar, wenn man das Buch von Hermann Ploppa gelesen hat.

„Hitlers amerikanische Lehrer: Die Eliten der USA als Geburtshelfer der Nazi-Bewegung“

KenFM traf den Autor, um mit ihm über geschichtliche Fakten zu sprechen, die bis heute der breiten Masse nahezu unbekannt sind.

Dafür gibt es einen Grund. Die Geschichte wird von den Siegern geschrieben. Wer das Buch Ploppas liest, muss erkennen, dass der größte Teil der Menschheit nicht zu den Siegern gehört. Wir alle sind die Opfer von morgen, wenn wir nicht erkennen, dass der einzelne für die Elite schlicht ohne Bedeutung ist.

Ploppas Buch ist eine bittere Pille. Wer es liest, hat die Chance, das intrigante Spiel der Macht zu decodieren und so für eine Zukunft zu kämpfen, für die „Humanitäre Kriege“ der Gegenwart eben nicht „alternativlos“ sind.

cover_hitlers-lehrer-1

Inhaltsübersicht:

00:08:45 Wissenschaft im 20. Jahrhundert: Rassenwahn, Menschenzucht, Eugenik

00:23:16 Hitlers Vorbilder und die wissenschaftliche Unterfütterung von Vorurteilen

00:33:23 Rassenwahn in Amerika: Zwangssterilisation, Heiratsverbote, Internierung

00:43:56 Massenmanipulation: Wie die Ideen der Eliten unters Volk gebracht werden

00:56:54 Hitlers Rasse-Adaptionen aus Amerika

01:09:09 Unterstützer und Profiteure des Faschismus: US-amerikanische Konzerne investieren in den NS-Markt

01:19:33 Financiers des Krieges: Motivation zur Gründung der „Bank für internationalen Zahlungsausgleich“

01:29:10 Nach dem Krieg: Was passierte mit Nazis wie Wernher von Braun und Reinhard Gehlen?

01:34:48 Bombardement der Amerikaner im 2. WK: Was wurde bombardiert, was nicht und warum?

+++

Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://www.kenfm.de/kenfm-unterstuetzen/

 

 

51 Kommentare zu: “KenFM im Gespräch mit: Hermann Ploppa („Hitlers amerikanische Lehrer“)

  1. TEIL 2
    Herr Jebsen hat das Buch gelesen und einige Punkte daraus angesprochen, vor allem die „Rassenfrage“. Doch er hat dabei (unabsichtlich) das gemacht, wovor Prof. Mausfeld in seinem Vortrag gewarnt hat: die „De-Kontextualisierung“. Was ist damit gemeint?

    Man muss bei einer Buchbesprechung davon ausgehen, dass viele Zuschauer das Buch noch nicht gelesen haben und deshalb für sie der Kontext daraus nicht verfügbar ist. Herr Jebsen und der Autor unterhielten sich über diese brisanten Themen aus dem Buch, aber das Hintergrundwissen, das man zum Einordnen der Aussagen in einen Sinnzusammenhang braucht, haben die Zuschauer in vielen Fällen nicht.

    Herr Ploppa erzählte einige Details aus der NS-Zeit (z.B. über eine eugenische Gerichtskammer) und nannte die Namen einiger Amerikaner, die auch Eugeniker waren. Dann sprach er über den Ku-Klux-Klan, über die arroganten „WASP“ in Neu-England, etc. Herr Jebsen war quasi der Stichwortgeber, Herr Ploppa antwortete darauf, es war wie ein semantisches Ping-Pong-Spiel. Das hilft aber den Zuschauern nicht, diese Informationen so einzuordnen, dass sie etwas damit anfangen können.

    Ohne politisch-historischen Kontext, ohne die Macht- Beziehungen zwischen den einzelnen Ländern (seit der Gründung des deutschen Reiches) näher zu erklären, verkommen diese Informationen zu reinen Andekdoten.

    Es wurden wichtige Punkte angeschnitten, die dann aber nur sehr oberflächlich besprochen werden (z.B. die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den USA und Nazi-Deutschland, die politische Bedeutung der IG-Farben, etc.); das ist so, als ob man jemand „Schnappschüsse“ eines Landes zeigt, und der sich daraus ein politisches Bild des Landes machen soll.

    Ich weiß nicht, welche Absicht Herr Ploppa mit seinem Buch verfolgte, doch ich denke, auch er hat seine umfangreiche Arbeit in diesem Zusammenhang geleistet:

    Es ist unerträglich zu sehen, dass die USA (als Nachfolger des Britischen Empire) sich seit 1945 ALS MORALISCHE INSTANZ AUFSPIELT, sich als „Befreier“ von der Nazi-Herrschaft präsentiert, als Hegemon, der mit „Soft u. Hard Power“ die Welt regiert und so tut, als ob seine Macht immer nur FÜR GUTE ZWECKE eingesetzt wird: Demokratie, Freiheit, etc.

    DAS IST EINE UNGLAUBLICHE VERZERRUNG DER REALITÄT.

    Wie Daniele Ganser ja in seinem neuen Buch bzw. Vortrag klarstellt, sind die USA ein (brutales) Imperium, werden aber in den Medien nie so genannt, weil damit eine negative Konnotation verbunden ist (also eine negative, moralische u. emotionale Bewertung).

    Ein Staat, der sich WIRKLICH FÜR MENSCHENRECHTE UND VÖLKERRECHT EINSETZT, WIRD NIEMALS EIN IMPERIUM. Das wird man nur, wenn die moralischen Regeln nur für die anderen gelten, für einen selbst aber nicht …

    Professor Mausfeld sprach in seinem Vortrag von 20 Mio. Toten, also Menschen, die durch „Interventionen“ der USA nach 1945 ihr Leben verloren. Wir haben seit 2001 gesehen wie die USA im Irak, in Afghanistan, in Libyen, im Sudan, in Syrien, in Nord-Afrika, etc. Kriege anzetteln, die z.T. als „Bürgerkriege“ getarnt werden, wozu Terror-Banden ausgerüstet werden, und die nichts als Chaos, Zerstörung und Elend hinterlassen.

    (Das passiert aber schon seit Jahrzehnten: Korea, Vietnam, Laos, Kambodscha, Indonesien, Nicaragua, El Salvador, Guatemala, Chile, Argentinien, Griechenland, Italien, Frankreich, Deutschland, Jugoslawien, nach 1990 dann Osteuropa… die Liste der Länder, in denen das „politische Klima“ von den USA manipuliert wurde (oft auch blutig) ist endlos …)

    Die Flüchtlinge landen dann bei uns (auch sie sind politische „Waffen“…) und sorgen dafür, dass auch Europa weiter „destabilisiert“ wird.
    Mit einem selbstherrlichen „Imperium“ kann man als Demokratie keine „Partnerschaft“ eingehen, doch Merkel kann das offenbar nicht begreifen.

    Wie Herr Ploppa anmerkte, ist der Manichäismus (ein sperriges Wort) ein Schlüssel der US-Politik: also die Aufteilung der Welt in „Gut“ (Licht) und „Böse“ (Finsternis), wobei die USA sich immer als die „Guten“ präsentieren, als „God’s own country“, das ausersehen ist, die einzige Weltmacht zu sein. (Wie übrigens auch die Zionisten)

    Der Mythos des „bösen Deutschen“ ist deshalb so entscheidend, weil er dazu geführt hat, dass die amerikanischen Politiker (und viele Amerikaner bzw. Engländer) sich als moralisch überlegen fühlen können, während die Deutschen (als Volk) bis heute Schuldgefühle haben, wovon besonders der Staat Israel profitiert.

    Während also die VERBRECHEN DES DRITTEN REICHES mit Gedenkstätten, Gedenkfeiern, Mahnmalen, etc. für immer und ewig in der kollektiven Psyche der Deutschen etabliert werden, sind die – nicht minder schrecklichen – VERBRECHEN DER USA (die noch immer weitergehen – wie Drohnenmorde, „Dirty Wars“ und Förderung von Terrorismus) kein Thema.

    Darum geht es. Das ist das Tabu, das in den Medien nicht angetastet wird. (Siehe Harold Pinters Nobelpreis-Rede)

    Der Witz ist, dass jetzt die Deutschen (durch den false-flag Terror) dazu animiert werden sollen, ihre moralischen Skrupel abzulegen, und militärische Gewalt als Mittel der Politik wieder gutheißen sollen.

    Mit perfiden Slogans wie „mehr Verantwortung übernehmen“ soll verschleiert werden, wohin die Reise wirklich geht (zu Carl Schmitt).

    Zum Schluß noch zwei Zitate von Guido Preparata (aus einem Interview mit Lars Schall 2012):

    „Terrorismus ist die Waffe der Eliten, nicht der Unterdrückten.“

    „Wenn es eine geistige Zukunft für uns Europäer gibt – die nichts von „freien Märkten“ halten, nichts vom Propheten Darwin, nichts vom iPad – aber an Mozart und friedliche Zusammenarbeit glauben, dann kann sie nur DURCH EINE ALLIANZ ZWISCHEN DEUTSCHLAND UND RUSSLAND KOMMEN (idealerweise mit Beteiligung von Frankreich und China)“.

    (Das glaube ich auch)
    Wir dürfen nicht tatenlos zuschauen, wie deutsche Politiker weiter gegen Russland aufgehetzt werden, denn damit wird der Weg zum dritten Weltkrieg geebnet …

  2. Ich kann über das Buch von Herrn Ploppa kein Urteil abgeben, weil ich es nicht gelesen habe, möchte aber zur Gesprächsführung etwas kritisches anmerken:

    Das Interview ist in gewisser Hinsicht nicht gelungen, weil wichtige Fragen gar nicht angeschnitten wurden, z.B.

    Was beabsichtigte der Autor mit diesem Buch? Wollte er eine Erklärung für das „Phänomen“ Hitler finden? Wie es möglich war, dass ein arbeitsloser, verarmter Postkartenmaler aus Österreich, der eigentlich nichts gelernt hatte, zum deutschen Reichskanzler aufsteigen konnte?

    Wieso es der NSDAP nie an Geld mangelte? Wieso das Dritte Reich großzügig mit Krediten aus Amerika versorgt wurde, obwohl allen klar war, dass damit ein furchtbarer Krieg vorbereitet wurde?

    Um den Aufstieg Hitlers und der NSDAP zu verstehen, muss man den GEOPOLITISCHEN KONTEXT erwähnen, das ist unabdingbar. Ebenso notwendig ist es, die HINTERGRÜNDE DES ERSTEN WELTKRIEGS zu untersuchen, wenn man die Ursachen des zweiten Weltkriegs historisch und politisch einordnen will.

    Die Rivalität zwischen dem machtbesessenen, intriganten BRITISH EMPIRE, dem aufsteigenden deutschen Kaiserreich, dem verschuldeten zaristischen Russland, dem chauvinistischen Frankreich, dem wackelnden ottomanischen Reich, usw. ist der Ausgangspunkt für die Analyse.

    (Dass es immer nur „Energiekriege“ sind, ist viel zu kurz gegriffen)

    Das alles kann man natürlich nicht in einem zweistündigen Interview schaffen, doch wenigstens Hinweise dazu geben.

    Herr Jebsen hat aber den geopolitischen Kontext nicht erwähnt, sondern nur, dass bestimmte, schockierende Ansichten bzw. Maßnahmen aus dem Dritten Reich (Eugenik, Rassenhygiene, Glaube an „höher- und minderwertige Rassen“, etc.) keine „Erfindung“ der Nazis waren, sondern schon vorher auch in den angelsächsichen Ländern praktiziert wurden.

    In einem Kommentar hieß es dazu:

    Wird das Verbrechen kleiner mit der Debatte über geistige Brandstifter?

    Nein, aber hier geht es darum, die Schuldfrage zu relativieren, denn schon nach dem ersten Weltkrieg wurde in den englisch-sprachigen Ländern der Mythos vom „BÖSEN DEUTSCHEN“ (der alles beherrschen will) in die Welt gesetzt, („the hun is at the gate“) der nach dem 2.WK natürlich noch mehr Zuspruch fand.

    Es war auch einmalig in der Geschichte der Neuzeit, dass 1919 in Versailles – wo eigentlich ein „Friedensvertrag“ geschlossen werden sollte (und deutsche Politiker wie Aussätzige behandelt wurden) einem Land die „ALLEINSCHULD“ an einem furchtbaren Krieg zugewiesen wurde und zwar von jenen Kräften, die in Wahrheit die größten Treiber des Krieges gewesen waren (vor allem die Machteliten in England, die Frankreich und Russland für ihre perfiden Zwecke einspannten).

    Siehe dazu dieses Buch: VERBORGENE GESCHICHTE (Wie eine geheime Elite …) / Kopp Verlag bzw.
    https://firstworldwarhiddenhistory.wordpress.com/ (Originalfassung und Blog – sehr lesenswert)

    Da die Autoren zwei Schotten sind, kann man ihnen nicht den Vorwurf machen, etwas beschönigen zu wollen, dass Deutschland verbrochen haben soll, außerdem haben sie sehr gut recherchiert, mit vielen Quellen-Angaben.)

    Die Schreckensherrschaft des Dritten Reiches wird dadurch nicht weniger furchtbar und die Verantwortung dafür kann man auch nicht auslagern, aber die politischen Verhältnisse in der Weimarer Republik wurden auch aus dem Ausland beeinflusst und es ist nicht zu leugnen, dass ohne ausländische Unterstützung der NSDAP, ohne das Zusammenspiel der Zentralbanken der USA und Englands, ohne die Millionen aus Amerika, die erst nach 1933 (als Hitler an die Macht kam) großzügig zu fließen begannen, die Geschichte Deutschlands wohl anders verlaufen wäre.

    Dazu gibt es ein faszinierendes Buch von Guido Preparata: (Wer Hitler mächtig machte), dessen akademische Karriere (als Professor) nach der Veröffentlichung des Buches steil nach unten ging (ein untrügliches Zeichen, dass er ins Schwarze getroffen hat).

    http://www.menschenkunde.com/pdf/geschichte/Einschwoerung_Hitlers_Giacomo_Preparata.pdf

    Mit anderen Worten: Ja, HITLER bzw. die NSDAP WAR EIN WERKZEUG, dass die angelsächsischen Macht-Zirkel für ihre Zwecke benutzten, nämlich Deutschland als politische Groß-Macht zu zerstören und vor allem, zu verhindern, dass DEUTSCHLAND und RUSSLAND SICH MITEINANDER VERBÜNDEN, und aus dieser Fusion von deutschem Innovationsgeist und russischen Rohstoffen eine Wirtschaftsmacht entsteht, gegen die die schwankende Weltmacht England nicht ankommt.

    Im ersten Weltkrieg gelang das nicht wirklich, deshalb musste noch ein zweiter Krieg her, in dem zwei von den anglo-amerikanischen Finanzoligarchen hochgerüsteten, politisch diametral entgegenstehenden „Regime“ aufeinander losgelassen wurden: das faschistische, reaktionäre NS-Deutschland und das bolschewistische (kommunistische) Russland …

  3. In dem inzwischen Kult gewordenem Buch „Die Lügen Geschichte | Wer die Welt wirklich regiert“ wird auch auf die Amerikanische Finanzierung des 1. und 2. Weltkrieges eingegangen. Man erfährt zum Beispiel dass Henry Ford ein riesen Portrait von Adolf Hitler in seinem Arbeitszimmer gehabt haben soll, und es wird auch noch mal gezeigt dass bei den Nürberger-Show-Prozess nicht ein einziger Bankster auf der Anklagebank gestanden hat. Weiter wird auch beschrieben, dass GM Hitlers Armee mit Geländefahrzeugen ausgestattet hat und erst später zu Opel (noch heute mit der S-Rune im Logo) umbenannt worden ist, oder auch die Ölversorgung durch Öltanker aus den USA.

    Hier der Link zu dem Buch: https://www.amazon.de/Die-L%C3%BCgen-Geschichte-wirklich-regiert/dp/374181217X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1482832425&sr=8-1&keywords=aybirdi

    Kann ich nur unbedingt als Einstieg in die Verlogenheiten der Weltgeschichte empfehlen.

    • und ebenso in Vietnam 😉 – als GI´s erklärten Ford Trucks auf dem Ho-Chi-Minh-Pfad gesehen zu haben…es ist erschreckend wenn die Geschichte sich ständig wiederholt, doch gruselig, wenn Sie Ihren Schrecken verliert.

      Ich empfehle hierzu gerne Antony C. Sutton, der schon früh der ungeschminkten Wahrheit unter den Rock schaute und zeigte, dass die Finanziers auf allen Seiten der Kriegsparteien die Gleichen sind. Nationalismus ist für Anfänger oder Aufhörer wie es scheint.

      peace!

  4. Interessant, meine Meinung wird zensiert.

    Im Wesentlichen verlinke ich auf Universitäts-Setrver, das EU Parlament und der Washington Post, und schwups isses weg.
    Kommenatrlos, ohne Nachricht. Und hier wird gegen Zensur gebürstet 😀 Wie lächerlich.

    europarl.europa.eu/meetdocs/2009_2014/documents/libe/dv/11_revframework_statute_/11_revframework_statute_en.pdf

    @KENFM (NICHT FAN!)
    warum wurde mein Kommentar gelöscht?

  5. Neue Erkenntnisse liefert Herr Plopper nicht, aber dennoch interessant, sie mal wieder in verdichteter Form präsentiert zu bekommen.
    Vorweg will ich sagen, dass auch mir Baldrian für die gewürgte Seele verabreicht wurde.

    Fraglich für mich ist allerdings, wo bei dieser Art Aufklärung ein erkennbarer Gewinn für den Zuhörer liegt?
    Fakt ist doch, dass nach wie vor Verbrechen in großem Stiel an Menschen im Namen der deutschen Regierung begangen wurden.
    Wird das Verbrechen kleiner, mit der Debatte über geistige Brandstifter?
    Was ich hier lese, stimmt mich eher nachdenklich, da es anscheinen alle schon immer geahnt , und nun den vermeintlichen Beleg haben.
    Amerikanische Eugeniker sind die Brandstifter, die einem verwirrten Geist die Feder führten.
    Da trägt man Herrn Hitler die Fachliteratur in die Kerkermauern, reicht ihm Feder und Papier und lässt ihn mal eben mein Kampf schreiben.
    Er wird zum nützlichen Idioten umgedeutet, um amerikanisches Gewinnstreben voran zu treiben.
    Was waren das für tolle Zeiten, wo man für literarische Ergüsse ins Schreib-exit nach Landsberg geschickt wurde.
    Kein Wort über Mittelsmänner und Gehilfen deutscher Eliten.
    Nein, die geistigen Schuldigen sind in Amerika zu suchen.
    Das in dem Land genau solche Knallköpfe leben wie bei uns, wir von Herrn Plopper vernachlässigt.
    Statt dessen wird der eigentliche Schuldige, nämlich die deutsche Bevölkerung, als verführte Masse beschrieben.

    In Amerika wurden sicher keine KZs mit angeschlossenen Vernichtungslagern im industriellen Ausmaß, betrieben.
    (die deutsche Bevölkerung hat ja nichts gewusst???????.)
    Bei solcher undifferenzierter Betrachtungsweise ist mir klar, das man uns 70 Jahre für Unmündig zu diesem Thema erklärt hat.
    Es müssen wohl noch ein paar Generationen verstreichen, um über diese Dinge emotionslos reden zu können.

    • Sie stricken hier etwas draus, was gar nicht gesagt bzw. geschrieben wurde. Herr Ploppa hat dankenswerter Weise jetzt auch mal für die Deutschen Fakten als Buch aufgearbeitet, die ihnen bisher tunlichst vorenthalten wurden. Vermutlich wurde auch genau deshalb bisher „Mein Kampf“ nicht frei verkauft, weil wir Deutschen alle dann schon früher hätten drauf kommen können, dass Hitler nicht der originäre Ideengeber der „Rassenhygiene“ gewesen ist. Über die Deutschen Nazis und ihre Greueltaten gab es ja wohl genügend Literatur bis jetzt, oder reicht Ihnen das noch nicht? Und wer in unserer gesamten Kulturgeschichte bewandert ist, der weiß, dass der Gedanke der Rassenhygiene sogar noch älter ist als die Bibel. Im antiken Griechenland gab es z.B. auch schon Überlegungen zur Züchtung von gesunden Menschenrassen! Wir sollten angesichts dessen, was wir hier insgesamt als Spezies angerichtet haben auf diesem Planeten, nicht nur immer engstirnig die Lupe auf Hitler und seine Kumpane richten wollen. Das führt doch jetzt auch zu nichts mehr. Aber ich vermute, Sie wollten hier sowieso einfach nur mal motzen. Eine echte Überzeugung steckt spürbar nicht dahinter.

    • Ich find den Kommentar von Test 1 schon relevant.
      Dreck wird nicht weniger, wenn man Ihn auf mehrere Personen verteilt.

      Herr Ploppa hat ein Buch geschrieben, in der er den Versuch macht, zu erklären, wo dieses Gedankengut der Nazis eigendlich herkommt.
      In wie weit Ihm das gelungen ist, muss man schon dem Leser überlassen.
      Ich hab das Buch noch nicht gelesen.

    • Sie scheinen in Ihrer blinder Widerspruchswut gar nicht zu verstehen, worum es überhaupt geht. Es fehlt bei Ihnen immer wieder am selben. Schade. Es geht um Weltgeschichte! Um unsere Welt!

    • Veganislove

      Ich muss zugeben, dass echte Überzeugung tatsächlich in mir nicht mitschwingt. In sofern gebe ich ihnen recht. Kratzt es doch auch an meinem Nerv, wenn ständig die Nazikeule geschwungen wird.

      Natürlich ist es viel einfacher opportunistisch im Chor mit zu heulen.
      Aber darum geht es mir nicht.

      Die Fakten, die Herr Plopper vorträgt sind ja bekannt. Möglich das sie ihnen neu sind.
      Was mich stört, ist dieses anspringen der Zuhörer hier im Forum, auf Schuld zuweisende Äußerungen durch Herrn Plopper.

      Welchen Gewinn sehen sie darin, wenn sie nun noch ein paar Namen mehr nennen können, die auch auf diesem Dampfer mitgefahren sind.

      Letzt Endlich lebe ich fast 70 Jahre in einem Land, in dem einige begnatzte Politiker innerhalb von 12 Jahren einen Totalschaden angerichtet haben.

      Meinen sie wirklich, dass ich den ganzen Schmarrn, glaube, der mir über all die Jahre erzählt wurde.

      Ich stelle aber fest, dass ich mein Leben lang unter den Folgen dieser ideologisch verbohrten Politiker zu leiden hatte.

      Und nun wissen wir es dank Herrn Plopper besser. „Wir sind belogen worden“ die Schuldigen sitzen bei den Anklägern.
      Sie bedienen sich sogar aus den Erkenntnissen der Nazi Forschung.
      Ja, so perfide sind Sieger.

      Und schon schwingt unterschwelliger Stolz mit, denn eigentlich haben wir DEUTSCHEN das Mondfahrtprogramm und auch die Atombombe entwickelt. Unglaublich diese Präzision der V2 Abschüsse.

      Klingt ein wenig nach „wir sind Papst.“

      Muss ich mir darauf auch noch etwas einbilden.

      Und wenn der Aufschrei käme, „ wir sind belogen worden“ wie soll es weiter gehen?

      Ist Deutschland plötzlich Schuldfrei, weil die Bevölkerung durch amerikanische Eugeniker gelinkt wurde.

      Alles ein großer Irrtum. Hitler ein Opfer.
      Mein Kampf hätte für Aufklärung gesorgt, da sich die Stichwortgeber entlarvt hätten.
      Der Satz von Ihnen
      Zitat:

      — Vermutlich wurde auch genau deshalb bisher „Mein Kampf“ nicht frei verkauft, weil WIR DEUTSCHEN ALLE dann schon früher hätten drauf kommen können, dass Hitler nicht der originäre Ideengeber der „Rassenhygiene“ gewesen ist.—

      Stellt die Kriegsgeneration als völlige Naivlinge hin.
      Die waren anscheinend nicht in der Lage den Quatsch zu verstehen und die Hintermänner zu erkennen.

      Aber jetzt sind wir ja durch Herrn Plopper Aufgeklärt worden und kennen die wahren Schuldigen.

      Wer soll den nach ihrer Meinung jetzt an den Pranger?

      Es fällt auf, dass ein paar kritische Anmerkungen, die ja nur der Diskussion dienen sollen, immer gleich mit einer Wortwahl belegt werden, die es mir wirklich schwer macht, sie als konstruktiven Diskutanten ernst zu nehmen.

      Dennoch wünsche ich ein schönes Weihnachtsfest.

    • Test1: Falls Sie es wirklich ernst meinen mit Ihrer Kritik, haben Sie den Clou des ganzen nicht verstanden. Es geht(mir) nicht darum, Hitler und seine Kumpane moralisch auch nur irgendwie zu entlasten. Es geht schlicht um Ursachenforschung in unsere Geschichte. Und da ist es höchste Zeit, dass diese beschränkte und naive Sichtweise von vielen, die das Dritte Reich mit seinem praktizierten Rassenwahn quasi erst als „Geburt des Bösen schlechthin“ gedeutet hat und auch deuten sollte, durch mehr Hintergrundwissen zurecht gerückt wird. Darin sehe ich Hitler bei all seiner dämonischen Begabung und seinem Organisationstalent tatsächlich auch als den willkommenen Idioten.
      Als England vom Widerstand um Unterstützung zum Sturz von Hitler und dem Naziregime angefleht wurde, bekam er als Antwort: „Wir kämpfen nicht gegen die Nazis, wir kämpfen gegen Deutschland“.

    • Veganislove

      Mir geht es in erster Linie darum, sich mit einem Thema auseinander zu setzen. Da habe ich bei diesem Beitrag aber eher den Eindruck, dass einige der Auffassung sind, endlich einer der Klartext spricht.
      Dahinter steht doch immer ein, es reicht…. Lasst doch die alten Kamellen.
      Geht mir ja nicht anders.
      Trotzdem kann man sich nicht mit solchen Erkenntnissen geistig aus der Verantwortung schleichen. Darauf wollte ich lediglich hinweisen. Man muss halt mit diesem Thema behutsam umgehen, sonst steht man ganz schnell in der braunen Ecke.
      Tut mir leid, wen sie sich von mir angegriffen fühlen. Ich habe aber lediglich auf ihren Kommentar geantwortet.

    • Es fragt sich am Ende nur, was diese ewige Fragerei nach dem „Braun- Sein“ oder nicht „Braun-Sein“ heute eigentlich noch bewirken soll. Welcher ekligen Farbe ordnen Sie denn jetzt diejenigen zu, die seit Jahrzehnten Angriffskriege führen und dabei „nachhaltige Massenvernichtungmittel“ wie Urangeschosse benutzen? Was ich mit „nachhaltig“ hier meine, brauch ich hoffentlich hier nicht auch noch ausführen(Stichwort „Deadly Dust“). Mit anderen Worten: mir kommt dieses unermüdliche Draufhauen auf die Nazivergangenheit unter anderem auch wie ein Ablenkungsmanöver vor. So im Sinne wie „Die größten Teufel der Menschheitsgeschichte“ haben wir ja nun identifiziert. Und das ist nicht nur eine engstirnige Sicht, sondern führt auch in eine engstirnige Sicht, denn viele interpretieren das dann schon unbewusst so, als ob ja nun wenigstens das Schlimmste überstanden sei und wir uns nur immer auch genügend daran erinnern müssten, damit „nie wieder so etwas geschieht“. „So etwas“ vielleicht nicht ganz genauso. Aber was in der Welt im Gange ist, ist nicht deshalb so bedrohlich im Gange, weil etwa nicht mehr genügend der Greueltaten der Nazis gedacht wird! Dürfen Ihrer Meinung nach Autoren nicht auch nach allen Ursachen forschen, die zu solchen Perversitäten wie dem 3. Reich geführt haben?
      Ich verstehe Ihre ursprüngliche Kritik an Herrn Ploppa noch immer nicht. Es geht mir übrigens nicht um meine Person und auch nicht um Ihre, sondern ums Prinzip. Um Aufklärung unserer Wirklichkeit.

  6. Es waren wohl schon seit jeher die Großkapitalisten, die jegliche Schweinerei in der Geschichte finanziert haben – es bleibt allerdings die ganz große Frage unbeantwortet im Raum stehen: was treibt diese korrumpierte Mandatierung letztlich wirklich an?!

    Nach meiner Auffasung (gestützt durch die Entstehungsgeschichte des Geldes selbst) ist es die Vergottung und der damit einhergehende Größenwahn, diese irrlichternde Deifizierung, die jemanden glauben macht, dass er den menschlichen Begrenzungen entrückt, enthoben sei, über den Dingen schwebt wie weiland angeblich der Schöpfergott selbst und über diese Macht des Geldes, der transmissionierenden Gott-Attributionspotenz des Geldes jeglichen ethisch-moralischen Konsens aufkündigt, weil: quod licet Iovi, non licet bovi!?

    Solange es also die Möglichkeit gibt, dass der Transmissionsriemen ‚Geld‘ (oder jegliches vergleichbares Machtakkumulationsmoment) die Gotteswahnmaschine antreibt, werden wir all dies in Wiederholung ad infinitum zu sehen bekommen.

  7. Mit Hermann Ploppa und Gaby Weber hat KenFM es geschafft, meine Sicht auf Nazi-Deutschland in wenigen Monaten mehr zu differenzieren, als es die letzten Jahrzehnte in der Lage waren (trotz Zerstörung Jugoslawiens über inszenierten Terror bis hin zu Syrien).

    Völlig Recht hat Hermann Ploppa wenn er meint, dass so Manches heutiger Wissenschaft sich im Rückblick auch wiederum nur als wissenschaftlich verbrämte Vorurteile erweisen wird.

    Eine Basis der Eugenik war der immer noch vorherrschende quasi-religiöse Glaube an reduktionistischen Materialismus. Dass z.B. der Begriff „Seele“ heutzutage lächerlich klingt ist nur das Resultat „wissenschaftlicher“ Propaganda, ähnlich der Propaganda, die bestimmte Wahrheiten als Verschwörungstheorien lächerlich macht.

    Es gibt einen Punkt wo ich Ken widersprechen möchte. Ken erwähnt die Mondlandungen von 1969-1972 unkritisch als Faktum. Im Zusammenhang mit diesem Grundpfeiler des modernen American exceptionalism dürfte z.B. Gerhard Wisnewski richtiger liegen: https://www.youtube.com/watch?v=5OZyV8Do3HQ

    Etwas technischere Argumente gegen eine Apollo-Rückkehr vom Mond (von mir, auf Englisch): http://www.pandualism.com/d/apollo.html

    „Menschen auf den Mond und zurück“ ist unvereinbar mit einem wesentlichen Prinzip modernen Fortschritts: Am schwierigsten ist immer der erstmalige Erfolg. Einmal Südpol, Mount Everest oder obere Atmosphärenschicht bedeutet regelmässig Südpol, Mount Everest oder Thermosphäre (Internationale Raumstation). Einzige prominente Ausnahme: Das Apollo-Programm.

    Gruss, Wolfgang

    • Bei mir hatte es F. William Engdahl schon früher geschafft, meine Sicht auf Nazi-Deutschland zu erweitern. Aber alles, was sie sonst noch schreiben, kann ich voll unterstreichen. Die „Wissenschaft“ als Vorurteil und die Mondlandung als Fake. Ehe ich das in den Bereich des Möglichen stellen könnte, müssten mir die Weltraumwissenschaftler erst mal erklären, warum diese Mondlandung bis jetzt nur eine einmalige Sache geblieben ist. Aber wahrscheinlich haben sie dann auch wieder irgend eine fadenscheinige Ausrede parat und Menschen, die nicht selber denken, glauben das dann auch.
      Und auch, was sie über die „Entseelung“ der Eugenik- „Wissenschaft“ schreiben, sehe ich ganz genauso. Ich sehe das übrigens bei der gesamten modernen Wissenschaft, die leider hauptsächlich für den Profit der Industrien missbraucht wird und damit in ihrer „Vorurteilshaftigkeit“ die ganze Welt zerstört.

    • Eine einmalige Sache war das nicht.
      In den Jahren von 1969 – 1972 haben zwölf Menschen den Mond betreten. Apollo 11- Apollo 17.
      Dann war Schluss.
      Warum macht Ihr Euch nicht kundig ?

    • Vielleicht eine 3-Jahres-Serie in Hollywood? Warum hat man denn damit aufgehört seit über 40 Jahren? Auch schon mal kundig gemacht?

    • Das dürfen Sie mich nicht fragen. Das können sie ja mal selber herausfinden.
      Ich denk mal, es wurde zu teuer.
      Die Russen hätten sicher ein sehr großes Interesse gehabt, einem Schwindel der NASA aufzudecken.

    • Konstruktives Nachdenken ist gefragt und nicht allein Fingerfertigkeit und Recherche-Now-How. Die Welt ist nicht überall schwarz-weiß. Zum Beispiel arbeiten die Russen und die Amis und andere Nationen bei der Raumfahrt auch zusammen. Und jetzt sind sie dran, irgendwann einmal auf den Mars zu kommen, der viel weiter weg ist als der Mond. Das kostet auch Geld! Es ist und bleibt seltsam und unverständlich und wurde meines Wissens auch noch nicht einmal versucht, genau darzulegen, warum der Mond, auf dem angeblich schon Amis spazieren gegangen sind, nun überhaupt kein Thema mehr in der US-Raumfahrt ist. Da stimmt für mein Empfinden etwas einfach nicht! Und es gibt nicht wenige Indizien, die Anlass zur Vermutung geben müssen, dass in Wirklichkeit der Mond noch nie betreten wurde. Ich will das nicht starrsinnig behaupten. Aber ich bin weit davon entfernt, es vorbehaltlos zu glauben. Anders gesagt: Ich kann es aus vielen Gründen einfach nicht glauben.

    • Tja, warum hat das aufgehört mit en Mondbesuchen. Da ich in den letzten Jahren durch alternative Medien im Prinzip alles bis dahin als Tatsachen geglaubte, hinterfrage und offen für alle Alternativen bin, muss dahinter ja wohl mehr stecken. Für diejenigen die auch einen offenen Geist haben: schaut euch mal die youtube Videos von „Secureteam10“ an. Da gibts einiges zu Mond und Mars. Ebenso: Disclosure Project. Viel Spass

    • „Konstruktives Nachdenken ist gefragt und nicht allein Fingerfertigkeit und Recherche-Now-How.“
      Ich kann so lange Nachdenken wie ich will.
      Wenn mir das Fachwissen fehlt, muss ich recherchieren, wo auch immer.
      Wenn es 2 Meinungen über eine Sache gibt, schaue ich mir beide Seiten an.
      Letztlich liegt es beim Betrachter, was für Ihn relevant ist.

      Gerhard Wisnewski’s Ansichten und Recherchen zur Mondlandung sind interessant und z.T. auch nachvollziehbar.
      Er sucht aber nur nach Indizien die in sein Schema passen.
      Was dafür spricht, interessiert Ihn nicht.

      ein Beispiel: Strahlenbelastung & Van-Allen-Gürtel

      Juri Gagarin war ja auch nicht im All.
      A. Leonow (Weltraumspaziergang) gab es nicht.
      6 Mondlandungen – alles Fake’s ?
      Gewissheit wird man erst bekommen, wenn man die Überreste der Mondlandungen zu sehen bekommt.
      Wenn die Mondlandungen kein Fake war, müssen genug Dinge noch auf dem Mond vorhanden sein. (z.B. die Mondautos)
      So lange es keine belastbaren Fotos davon gibt, soll jeder glauben was er will.

    • Eben, „schwarz ist weiß“, es kann jeder nur das glauben, was er glauben kann und will. Und wenn ich es nicht nachvollziehen kann, dass eine Forschung, die angeblich derart erfolgreich war, ohne genaue weltweite Erklärung der Gründe aufgegeben wurde, so finde ich Zweifel an der ganzen Sache schon allein deshalb angebracht und berechtigt. Ich muss es nach meiner Logik nach allem, was auch noch zusätzlich bekannt geworden ist, bezweifeln, dass Menschen den Mond betreten haben und es ärgert mich, wenn jemand glaubt, mich darin berichtigen oder belehren zu müssen.
      Wolfgang Gasser und ich bezweifelten hier diese Mondlandung und Sie wollten uns deshalb rügen. Solcherart Besser-Wissen-Wollerei ist meines Erachtens überflüssig wie jetzt auch diese ganze Diskussion. Das wollte ich nur noch mal klar stellen.

    • Gerhard: Open minded bin ich schon, aber ich glaube immer nur an Dinge, die ich selbst in irgend einer Form schon wahrgenommen und erlebt habe. Aliens gehören nicht dazu und Ufos habe ich bisher am Himmel auch noch nicht gesehen. Ich sehe leider nur immer wieder diesen Schleim am Himmel, den es früher nicht gegeben hat.

    • Gerade das Thema Raumfahrt zeigt uns auch wieder ganz deutlich, dass nicht nur in Bezug auf die hier bei Ken bisher diskutierten Themen die Wirklichkeit verheimlicht und durch Propaganda ersetzt wird, sondern in allen anderen Bereichen genauso. Die Menschheit kommt insgesamt tatsächlich erst jetzt wie im Zeitraffer durch das Internet erst dahinter. Wir müssen uns global und gesamtgeschichtlich damit auseinandersetzen, dass die Lüge parallel zur Anwendung von Gewalt als Machtinstrument schon so lange genutzt wurde, wie der Rückspiegel unserer Geschichte reicht. Lüge und Gewalt sind wie siamesische Zwillinge. Eines ist ans andere überlebensnotwendig gekoppelt.

    • Es geht um Lüge&Gewalt, ganz aktuell und grundlegend. Es müssen endlich alle begreifen, dass überall diese geistige Fäulnis ihr Wesen treibt und alle Bereiche durchdringt. Das muss alles ans Licht kommen, sonst kann Heilung nicht geschehen. Jeder schaue dafür zunächst immer erst bei sich selbst nach! Anders geht es nicht.

    • Nein, Sie haben die Weltraumlügen hier nicht thematisiert, aber das Niveau zum Thema runtergedrückt in die Belanglosigkeit der Besserwisserei. Ich bin nach wie vor froh, dass Wolfgang Gasser diesen Auslasser von Ken Jebsen erwähnt hat. Es macht nämlich einen Riesenunterschied, ob der größte Teil der Menschheit diese Propagandalügen glaubt, oder nicht. Das spielt in alle Bereiche mit rein! Warum seht ihr nicht endlich, dass in unserer Welt alles mit allem zusammenhängt? Ist das denn so schwer zu begreifen? Tunnelblick führt immer nur weiter in die Irre.

  8. ich sehe es als eine Pflicht für jede/n Deutsche/n Bürger/in, sich nun endlich mit diesem erweiterten Panorama der Nazizeit zu konfrontieren! Herzlichen Dank an Herrn Ploppa für diese wichtige Arbeit! (Damit uns auch nicht mehr weiter die ganze Weltgeschichte des Rassismus und Faschismus von selbsternannten „Linken“ allein mit Hitler erklärt werden kann!)

  9. Als ich diesen Beitrag gestern ansah, wußte ich noch nichts von den Todefällen durch einen LKW auf dem Berliner Weihnachtsmarkt, von dem die US-Regierung gleich weiß: Terroranschlag. Daß sich Herr Ploppa`s Prognose zu dem Zeitpunkt schon bewahrheitet hatte….

    Mein Gefühl sagt mir: Coup gegen Merkel – egal was ich von ihr halte. Jeder Fall muß einzeln geprüft werden, aber für mich riecht es verdächtig. Merkel hatte sich letztens verplappert als es um ihre Amtszeit ging, da sagte Sie, sinngemäß: wenn ich die nächsten vier Wochen noch schaffe (statt vier Jahre).

    Fing das Jahr in Germany mit einer flase flag an, und endet wieder mit einer?

    • Déjà-vu, am 14. Juli 2016 ist mit einem LKW in Nizza dasselbe geschehen.

      Das Ancien Régime wird die geeigneten Erkenntnisse schon parat haben. Möglicherweise bekennt sich eine Terrororganisation dazu.
      Der Ruf nach mehr Sicherheit und Überwachung, mehr Befugnisse für die „Sicherheitsorgane,“ wird wohl wieder zu vernehmen sein.

      Ungeachtet dessen wird es wohl kaum dazu kommen etwaige V-Leute und Dienstherren, welche mit dem Täter tatsächlich in Verbindung stehen, zu ermitteln.

      Anbei ein paar Kurzmeldungen von Voltairenet zu den Verantwortlichkeiten beim internationalen Terrorismus:

      Festnahme von Dschihadisten und ausländischen Offizieren in Ost-Aleppo
      http://www.voltairenet.org/article194614.html

      Nach der Verhaftung von Nato-Offizieren in Aleppo tagt der Sicherheitsrat hinter verschlossenen Türen
      http://www.voltairenet.org/article194586.html

      … diese Meldung wurde auch von RTdeutsch weitergereicht:

      Ost-Aleppo: Offiziere der US-Koalition von syrischen Spezialeinheiten festgenommen

      Nach bisher nicht bestätigten Berichten sollen mindestens 14 Offiziere der US-geführten Koalition von syrischen Spezialeinheiten im Osten Aleppos verhaftet worden sein.

      https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/44399-ost-aleppo-offiziere-us-koalition/

      Da die UN hinter verschlossenen Türen tagte, wird es so bald wohl kaum eine Bestätigung geben. Wer mehr über Verantwortlichkeiten beim internationalen Terrorismus erfahren möchte, findet bei Voltairenet und auch GlobalResearch mehr.

  10. Ich möchte hier im Zusammenhang auch auf das vorbildliche Leben des afrikanischen Freiheitskämpfers Thomas Sankara hinweisen, von dem ich tatsächlich erst durch Ken Jebsen in dem neuen Buch von Mathias Bröckers etwas erfahren habe. Großen Dank auch. So gut funktioniert das Massenmediensieb der Geldmacht, dass kaum jemand etwas über diesen „schwarzen Jesus“ weiß! Es gibt aber eine unbedingt sehenswerte , mehrteilige Dokumentation über ihn im Netz von Arte.

  11. Hier ist auch ein interessanter Artikel von Herrmann Ploppa, da tauchen die Namen derjenigen, die, nach Ploppa, die Eugenik vertraten, wie W. A. Harriman und Irving Fisher wieder auf. Übrigens beide Skull&Bones-Mitglieder: http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/USA/ploppa2.html

    Übrigens wird im neuen Trump-Kabinett auch ein Skull&Bones-Mitglied sein: Steven Mnuchin, Skull & Bones seit 1985, der 16 Jahre lang bei Goldman Sachs war, ein ziemlich rücksichtsloser Investment-Banker. Er soll Finanzminister werden.

    Ich habe bisher nicht gewusst, dass William Averell Harriman und Irving Fisher die Lehre der Eugenik befürworteten. Der Bruder von William Averell Harriman, Roland Harriman, hatte zusammen mit drei anderen „Bonesman“, darunter Prescott Sheldon Bush, Großvater von G.W.Bush, leitende Posten in der Union Banking Corporation in New York. Die Union Banking Corporation von New York City war eine Thyssen-Harriman-Geschäftsverbindung und gewährten Hitler eine Kreditlinie über die Bank voor Handel en Scheepvaart N.V in Holland. (Siehe „America’s Secret Establishment – An Introduction to the Order of Skull & Bones“ von Antony Sutton, S. 169.)

  12. Ich möchte im Zusammenhang mit diesem Thema auch auf eine Schrift von Michael Pareti „Der Tibet-Mythos“ hinweisen, wo ein „Buddhismus“ als Staatsreligion die Feudalherrschaft der Mönche und Großgrundbesitzer untermauerte, der an Grausamkeit gegen die unterdrückte Bevölkerung kaum zu übertreffen war. Synonym mit dem sog. „Sozialdarwinismus“, der in USA für die Superreichen herhalten musste, ihren enormen Reichtum als „von der Natur auserwählte tüchtigere Rasse“ zu rechtfertigen, wurde der Wiedergeburtsglaube im feudalen Tibet dazu missbraucht, der Bevölkerung weiszumachen, dass ihre Armut die gerechte Strafe für ihr schlechtes Vorleben sei und der Reichtum der Feudalherren die Belohnung für ein gutes.
    Ich erwähne dies, weil wir -auch ich- doch immer eher geneigt waren, den Rassismus und Faschismus und seiner gewaltätigen Unterdrückung in seiner Entstehung allein im Westen anzusiedeln, jedenfalls eher nicht in Ländern mit buddhistischem Glauben. Nicht zu vergessen, dass die vedische Kultur erst das strenge hierarchische Kastensystem geschaffen hat und die Hirtenkultur mit der Unterdrückung des Weiblichen, die es davor in Indien noch nicht gab!
    Die Wurzel des heutigen Übels, an dem diese ganze Welt erkrankt ist, ist also noch viel tiefer und früher zu suchen. Dort, wo die Menschheit begann, sich über die Natur erheben zu wollen und ihr mit aller Gewalt ihre von Machtgelüsten diktierten ausgeklügelten Gesetzmäßigkeiten überzustülpen. Mit diesem Größenwahn ist sie vermutlich jetzt dabei, sich selbst abzuschaffen und mit sich alles höher entwickelte Leben.

  13. Platt ausgedrückt ist ja die objektivste Lehre aus der Geschichte, dass das Schicksal des einen durch die Beherrschung durch den anderen nur irregeleitet werden kann.

    Ich frage mich daher, wie irgendeine andere Lehre aus der Geschichte der Macht, des Eigentums und der Herrschaft gezogen werden kann, außer einer anarchischen Föderierung der Individuen in einer klassenfreien Gesellschaft?
    Mir kann hier keiner plausibel an der Geschichte der Menschheit klar machen, dass nicht die einzig logische Konsequenz aus diesen ganzen schrecklichen Ereignissen eine weitergedachte Form des Anarcho-Syndikalismus ist.

    Denn auch dieser augenscheinlich konservative Historiker lässt weder ein gutes Haar an den Linken (Mitmacher bei dem reaktionären Eugenik-Rollback und Malthus Revival), den Sozialdemokraten (Opportunisten, Handlanger), den Rechten (Mörder), den Reichen (Finanzierer der Vermassung einzelner schrecklicher Ideen) usw.
    Also eigentlich zählt er alles, was an Herrschaft gab auf und sagt, das ging alles gar nicht – und nun? Klar, wenn es in der Geschichte niemanden gab, der Herrscher war, wie die Propaganda von den staatsbefürwortenden Eliten Herrschaft darstellt, bzw. eher gesagt, an uns verkauft, dann wählen wir eben Andrea Nahles, Angela Merkel, wie diese Figuren alle heißen, die alle nur Menschen sind, mit menschlichen Fehlern und die kein, aber auch kein Argument mehr retten kann, das Recht zu haben, die Geschicke anderer in irgendeiner weise zu leiten, denn es handelt sich nur um ein Ver-leiten, eine Irre-führung, wie es in der Geschichte immer schon so war!

    Ich bin wirklich gespannt, wie lange die Beherrschten es sich noch gefallen lassen, dass „Fachleute“, „Vertreter“, oder „Majestäten“ sie an der Nase herumführen – bzw. anders gesagt, wie lange das noch gehen soll, dass sich Stiefellecker, Sklavennaturen und vorauseilend gehorsame Biedermeier ihrer Verantwortung im Leben entledigen und sie den „Chefs“, „Vorständen“ oder „CEOs“ übertragen…

    Ich habe viele historische Werke gelesen, von Rudolf Rocker, Haffner, Engelmann, Fischer, Geiss und einigen anderen. Irgendwie lässt sich keines so richtig in der Richtung auslegen, an die wir in der politischen Religion der Herrschaft des Menschen über den Menschen glauben… seltsam.

  14. Sich einmal genauer zu informieren, ist schon lange fällig gewesen, jedoch wird uns das nicht davon freisprechen können, wie wenig Menschenleben bei uns zähl(t)en!
    Daran hat sich nichts geändert.Eine richtige Person zur richtigen Zeit und die Vergangenheit wiederholt sich…Drauf kann können Merkel und Gabriel setzen !

    • Völlig klar, aber warum ist das so? Wegen der einen „richtigen Person“? Ich würde mal eher behaupten, dass die massenhaften wirtschaftlichen Umstände ähnlich katastrophal sein müssen, damit es die eine Person überhaupt erst schafft ernstegnommen zu werden. Vor einigen KenFM Beiträgen hat doch mal einer ein Göring Zitat vom Nürnberger Tribunal hier gepostet und das beinhaltete inhaltlich, dass man die Bevölkerung leicht zu einem Krieg treiben kann, wenn man ihnen etwas vom Feind erzählt, aber das war ja nur die halbe Wahrheit, denn wären Menschen überhaupt nirgendwo bedroht, dann käme das Gefühl, welches dann auf Unschuldige umgelenkt werden kann ja gar nicht auf. Und wo sind denn die Menschen tagtäglich bedroht?
      Wo zählen sie und ihre Persönlichkeit denn nichts?
      Richtig! In der Wirtschaft, die immernoch faschisiert ist – streng zentralisierte Betriebe, den Geist des Einzelnen nivellierende Schulsysteme, die zum Arbeitsklaven erziehen und ein entsprechendes Geldsystem als Rahmenprogramm in Staaten, die als Aufpasser und Interessenvereinigung der Herrschenden, der Eigentümer, fungieren.

      Und erst diese Ungleichstellung schafft den Nährboden der Diktatur – weshalb jeder Widerstand diese Basis der Wirtschaft, das Eigentum an Produktionsmitteln, geschützt durch den Militarismus des Staates, als primäres Ziel bekämpfen muss.
      Aber das reicht nicht – echter Widerstand, also nicht diese ganzen hippen, szenigen, bürgerlichen Scheinbewegungen, die es heute gibt, wie „vegan“, „antideutsch“, usw., muss sich daran begeben zu entwerfen, wie man dieses Wirtschaftssystem überführen kann in ein gerechteres, ohne die Klassentrennung in Eigentümer und Herrschende auf der einen Seite und Beherrschte, Produzierende auf der anderen.
      Eine Gegengesellschaft muss entworfen werden, die die Grundpfeiler der ausbeuterischen Gesellschaft erkennt und durch andere Auffassungen ersetzt. Und diese muss dann schon im Hier und Jetzt begonnen werden aufzubauen, denn anders als Marx es sagte, müssen sich die Leben des Einzelnen schon jetzt verbessern, während man an der Abschaffung der Ausbeutung und der Herrschaft arbeitet.

      Diese Ideen und Entwürfe gibt es bereits, und ihre Erprobung auch. Sie wurden nur gewaltsam unterdrückt und harren ihrer Ausgrabung und Übertragung in die heutige Zeit, mit der Überarbeitung ihrer zahlreichen, aber menschlichen „Fehler“.

      Sie sind das Erbe der Arbeiterbewegung, wo sie noch eine Bewegung der Arbeiter selbst war, nicht einer verkommenen bolschewistischen Aristokratie aus Politikern und Bonzen, die den Sozialismus in sein Gegenteil verkehrten durch die Beibehaltung von Eigentum und Staat.

  15. Ich bin erst bei Minute 44. Danke, dass dieses Thema nun endlich auch einmal mehr beleuchtet wird! F. William Engdahl hatte in seinem 2006 in Deutschland erschienenen Buch „Die Saat der Zerstörung“(über die Pläne der Gentechniker) ja auch schon über die Amerikanische Eugenik berichtet und ihren Einfluss auf Hitler und die Deutsche Politik mit Geldern und Know-How. Da wurde ich 2009 noch in der Freitags-Community gesteinigt und als Nazi diffamiert, weil ich (u.a. aufgrund der Kenntnisse aus diesem Buch) geschrieben hatte, dass ein Hitler ja schließlich auch nicht plötzlich so aus der Geschichtskiste gesprungen sei, sondern dass es da in Bezug auf den Rassenwahn und entsprechenden Aktivitäten eine lange Vorgeschichte gab. So wie Ken das hier sagt, dass Hitler „nicht originell“ gewesen sei. Nein, Hitler hat sich diesen Rassismus nicht ausgedacht, er wurde nur unter ihm mit Unterstützung aus Übersee mit Deutscher Gründlichkeit umgesetzt. Engdahl nennt in seinem Buch vor allem den Namen Rockefeller. Und er schreibt auch, dass „Genetik“ im Grunde wissenschaftlich und ideologisch die Fortsetzung der „Eugenik“ sei. Und Margaret Sanger, bekannt als gute Freundin der Rockefeller-Familie, sei eine glühende Rassistin gewesen, die Eugenik in den USA finanzierte, die sie unter der Tarnbezeichnung „vernünftige Familienplanung“ propagierte.

    • Genau! Es ist immer ganz wichtig, diese historischen Kontinuitäten zu betrachten – sie ziehen sich überall durch. Auch in der Geschichte der Arbeiterbewegung setzten sich im Grunde wieder Gedanken der Ausbeuter und der Beherrscher der Arbeiter durch, über die autoritären Schulen der Jakobiner z.B., denen die ganzen Marx-Anhänger und andere Frühsozialisten verfielen.

      Eben diese Kontinuitäten der Auffassung der Gesellschaft sind wichtig zu filtern und dann zu kristallisieren. Rudolf Rocker, von dem ich oft schreibe, weil er wirklich auf seinem Gebiet einzigartig ist, hat das mal versucht.

      Er beschrieb zwei Prinzipien in der Geschichte der Menschheit. Das Zentralistische Prinzip und das Föderalistische.

      Im Zentralistischen Schatten stehen alle autoritären Ideen, solche die behaupten, der Mensch bräuchte einen Führer, sei im Grunde nicht lebensfähig ohne eine Autorität – zu ihnen gehören die ganzen Religionen mit Göttern, die der Mensch erst erfinden musste, um sich ihnen dann zu unterwerfen. Aber auch die Wirtschafsbedingungen, die das Eigentum schafft gehören hier hinein, genauso wie der Faschismus, der demokratische Rechtsstaat und der bolschewistische Diktatur des Proletariats, welches letztendlich nichts anderes war, als die Diktatur über das Proletariat.
      Also zusammengefasst kann man sagen, dass die zentralistische Auffassung der Gesellschaft bedeutet, dass der Mensch nur Mittel zum Zweck ist. Zum Zweck der Ideen der Mächtigen, Spielball auf dem Schachbrett der Politik und in Planung der Herrschenden.

      Föderalismus meint bei Rudolf Rocker nicht das Föderiertsein von Teilen der Regierung, irgendwelchen bürokratischen Institutionen, die in sich ja sowieso wieder streng zentralistisch sind, sondern von den einzelnen Menschen im freien Bund miteinander.
      Diese Art der Gesellschaftsauffassung stellt den Menschen in den Mittelpunkt und sieht unter dem einzelnen Menschen weder einen Sklaven, noch über ihm einen Herren.
      Die Zwischenmenschlichkeit ergibt sich natürlich ohne künstliches Zutun der Herrschenden – das ist auch unter der Herrschaft so – würde die herrschende Partei versuchen, alles was spontane Zwischenmenschlichkeit für sie und ihre Machnschaften leistet, durch bewusste Eingriffe zu lenken, wäre sie nicht existenzfähig. Also Föderalismus anerkennt das menschliche Wesen, welches darauf basiert in gesellschaftlicher Kooperation mit anderen zu leben, welches der Zentralismus negiert, in dem er die Menschen gegeneinander aufhetzt.

      Diese beiden Leitmotive ziehen sich quer durch die ganze Geschichte der Menschheit und bekämpfen einander und es sind die Werte des Föderalismus, die in Zeiten des politischen und wirtschaftlichen Machtabbaus Kultur aufkeimen lassen, wie zur Zeit der griechischen Stadtstaaten und im Mittelalter und zur Zeit der Zentralisation Kultur vernichten, wie zur Zeit des römischen Imperiums, des Faschismus, und des heutigen Kapitalismus.

      Wenn man jetzt eine Gegenbewegung starten will, muss man meiner Meinung erstmal klar darüber sein, wo man hin will – Zentralisation oder Föderalismus. Wer von Freiheit redet, aber im gleichen Satz von der Schlechtigkeit des Menschen, der an die Hand genommen werden muss und einen Gott, einen Priester, einen Banker, einen Chef und einen Staatsmann braucht, für den ist Freiheit ein abstrakter Begriff – er meint die Freiheit einer Sippe über dem Rest der Menschen.
      Wer von Freiheit spricht, als Freiheit aller Glieder der Gesellschaft, der muss föderalistische Werte vertreten und muss diese Werte auch konsequent in der STRUKTUR der Gesellschaft umsetzen.
      Wie kann man vom Kampf gegen die Diktatur reden, von Demokratie, wenn man diese Demokratie verneint und diktatorische Umstände in den Mantel von revolutionären Worthülsen packt?
      Das ist der Arbeiterbewegung passiert, dadurch, dass irgendwann ihre Anführer alles andere waren als Kollegen, sondern Akademiker und Bürgertum.

      Wer heute also nach vorne blicken will und föderalistische Werte vertreten will, aber immernoch beseelt von einer Aufteilung der Gesellschaft in rechts und links träumt, wer Marx und den bolschewistischen „Revolutionären“ nachweint, wer irgendwo noch den einen „richtigen“ Führer, Gott oder ein anderes „höheres Wesen“ vermutet, der wird automatisch wieder in der Diktatur landen, genau wie die Werte der Menschen über die das Buch hier im Beitrag verfasst wurde schon von vornherein Werte der Unterdrückung und Auffasungen des Zentralismus inne hatten und all ihr handeln nur eine logische Konsequenz dessen war.

      Man muss sich – und das zeigt ja das Buch von Ploppa wunderbar – eben zwischen dem Menschen, so wie er ist und abstrakten Begriffen entscheiden: „Rasse“, „Nation“, „Markt“ – all das sind menschliche Erfindungen und damit Fehlerbehaftet – sie sind nicht die Realität. Nur der Mensch selbst ist seine Realität – nur ihr darf er sich beugen, um mit ihr symmetrisch zu leben. Unterwirft sich aber der Mensch abstrakten Begriffen und stellt sie über sein eigenes Bedürfniss, über seine Persönlichkeit, dann kann daraus nur die Diktatur erwachsen.

Hinterlasse eine Antwort