Im Gespräch: Hermann Ploppa („Der Griff nach Eurasien“) (Podcast)

„Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.“

Was wollte uns der britische Schriftsteller George Orwell mit dieser Erkenntnis sagen? Dass die Geschichte von den Siegern geschrieben wird und diese Sieger waren und sind immer recht großzügig, wenn es darum geht, die tatsächlichen Abläufe der Geschehnisse dahingehend zu frisieren, dass man selber als makelloser Held dasteht, während die Verlierer durch die Bank als Bestien dargestellt werden. Plump, aber effektiv. Propaganda wirkt.

Die menschliche Geschichte, vor allem die des 20. Jahrhunderts, ist die Geschichte zweier Weltkriege, bei denen es auf der einen Seite Millionen von Verlierern gab, während dieses monströse Gemetzel für eine Hand voll Personen zum größten „Glück“ ihres Lebens wurde.

Jene, die die beiden Kriege erst mit Krediten finanzierten und weitere im Anschluß zum Wiederaufbau lancierten, konnten so ihre Macht über große Teile des Planeten ausweiten und leben diese Macht bis heute aus. Die Gewinne von damals wurden investiert und bestimmen die Regeln unserer Gegenwart. Die Geschichte des Ersten und Zweiten Weltkrieges ist damit keineswegs vorbei, sondern im Gegenteil, sie bestimmt bis heute unsere Gegenwart.

Solange der Jackpot, der Russische Bär, nicht durch die üblichen Verdächtigen zur Strecke gebracht wurde, wird es auf der Eurasischen Platte keinen dauerhaften Frieden geben. Wie umfangreich bis heute die Feindbild-Produktion organisiert wird, kann der aufmerksame Medienkonsument schon daran erkennen, wie wenig sie ihm selbst auffällt.

Tarnen und Täuschen beginnt bei der täglichen Sprache, beim Framing, und so sind alle Politiker, die sich nicht vom Westen zwangsumarmen lassen, Machthaber, Schlächter oder Dispoten, während unsere Eroberungsfeldzüge in der täglichen Presse als Friedensmissionen und Demokratieexport verkauft werden.

Besonders Deutschland wird dabei chronisch missbraucht, was recht einfach ist, denn die Deutschen kennen ihre eigene Geschichte nur aus Büchern, die die Sieger beider großer Kriege „lizensiert“ haben. Es wird Zeit das ganze, das vollständige Bild zu sehen. Dieses Bild wäscht die Deutschen auf keinen Fall von den eigenen Verbrechen rein, im Gegenteil, aber es lässt die sogenannten „Siegermächte“ als das erkennen, was sie in Wahrheit sind, moralisch vollkommen verkommen und perfide. Da die Siegermächte mit ihrem Tun durchkamen, sind sie bereit dieses zu wiederholen. Vor allem Deutschland soll dabei für umfangreiche Kriege gegen Russland und China begeistert werden. Kriege, bei denen die BRD zum Brückenkopf auf der Eurasischen Platte werden soll.

Wer die eigene Geschichte nicht kennt, stolpert automatisch in die immer gleichen Fallen der sogenannten Bündnispartner. Wie lautet die heimliche Agenda dieser Partner innerhalb der NATO, deren „Mitglied“ die BRD seit 1955 ist? „To keep the Russians out, the Americans in, and the Germans down“.

KenFM traf Hermann Ploppa. Sein aktuelles Buch „Der Griff nach Eurasien: Die Hintergründe des ewigen Krieges gegen Russland“ gibt dem Leser die Möglichkeit, einen roten Faden zu erkennen. Dieser rote Faden ähnelt einer Zündschnur, die mitten durch Deutschland führt, um in Russland zu detonieren. Deutschland würde dabei zerstört werden. Es wird Zeit, den Schreibtischtätern dieser Agenda in den Arm zu fallen, bevor es zu spät ist.

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