Im Gespräch: Hermann Ploppa („Der Griff nach Eurasien“)

„Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.“

Was wollte uns der britische Schriftsteller George Orwell mit dieser Erkenntnis sagen? Dass die Geschichte von den Siegern geschrieben wird und diese Sieger waren und sind immer recht großzügig, wenn es darum geht, die tatsächlichen Abläufe der Geschehnisse dahingehend zu frisieren, dass man selber als makelloser Held dasteht, während die Verlierer durch die Bank als Bestien dargestellt werden. Plump, aber effektiv. Propaganda wirkt.

Die menschliche Geschichte, vor allem die des 20. Jahrhunderts, ist die Geschichte zweier Weltkriege, bei denen es auf der einen Seite Millionen von Verlierern gab, während dieses monströse Gemetzel für eine Hand voll Personen zum größten „Glück“ ihres Lebens wurde.

Jene, die die beiden Kriege erst mit Krediten finanzierten und weitere im Anschluß zum Wiederaufbau lancierten, konnten so ihre Macht über große Teile des Planeten ausweiten und leben diese Macht bis heute aus. Die Gewinne von damals wurden investiert und bestimmen die Regeln unserer Gegenwart. Die Geschichte des Ersten und Zweiten Weltkrieges ist damit keineswegs vorbei, sondern im Gegenteil, sie bestimmt bis heute unsere Gegenwart.

Solange der Jackpot, der Russische Bär, nicht durch die üblichen Verdächtigen zur Strecke gebracht wurde, wird es auf der Eurasischen Platte keinen dauerhaften Frieden geben. Wie umfangreich bis heute die Feindbild-Produktion organisiert wird, kann der aufmerksame Medienkonsument schon daran erkennen, wie wenig sie ihm selbst auffällt.

Tarnen und Täuschen beginnt bei der täglichen Sprache, beim Framing, und so sind alle Politiker, die sich nicht vom Westen zwangsumarmen lassen, Machthaber, Schlächter oder Dispoten, während unsere Eroberungsfeldzüge in der täglichen Presse als Friedensmissionen und Demokratieexport verkauft werden.

Besonders Deutschland wird dabei chronisch missbraucht, was recht einfach ist, denn die Deutschen kennen ihre eigene Geschichte nur aus Büchern, die die Sieger beider großer Kriege „lizensiert“ haben. Es wird Zeit das ganze, das vollständige Bild zu sehen. Dieses Bild wäscht die Deutschen auf keinen Fall von den eigenen Verbrechen rein, im Gegenteil, aber es lässt die sogenannten „Siegermächte“ als das erkennen, was sie in Wahrheit sind, moralisch vollkommen verkommen und perfide. Da die Siegermächte mit ihrem Tun durchkamen, sind sie bereit dieses zu wiederholen. Vor allem Deutschland soll dabei für umfangreiche Kriege gegen Russland und China begeistert werden. Kriege, bei denen die BRD zum Brückenkopf auf der Eurasischen Platte werden soll.

Wer die eigene Geschichte nicht kennt, stolpert automatisch in die immer gleichen Fallen der sogenannten Bündnispartner. Wie lautet die heimliche Agenda dieser Partner innerhalb der NATO, deren „Mitglied“ die BRD seit 1955 ist? „To keep the Russians out, the Americans in, and the Germans down“.

KenFM traf Hermann Ploppa. Sein aktuelles Buch „Der Griff nach Eurasien: Die Hintergründe des ewigen Krieges gegen Russland“ gibt dem Leser die Möglichkeit, einen roten Faden zu erkennen. Dieser rote Faden ähnelt einer Zündschnur, die mitten durch Deutschland führt, um in Russland zu detonieren. Deutschland würde dabei zerstört werden. Es wird Zeit, den Schreibtischtätern dieser Agenda in den Arm zu fallen, bevor es zu spät ist.

Inhaltsübersicht:

0:08:42 Mit Verbündeten die eigene Macht erhalten — Beispiel Großbritannien

0:16:31 Ein Krieg passiert nicht einfach so: Das Ziel des Ersten Weltkriegs

0:21:04 Die ersten Jahre im Ersten Weltkrieg

0:29:35 Die Verträge von Versailles und Rapallo 1922

0:46:19 Reichstagsbrand und alles war möglich: der Aufstieg von Adolf Hitler

1:02:02 Hitlers Nichtangriffs-Pakt und ein Kredit von General Motors

1:17:50 Operation “Unthinkable” — Churchill und die SS

1:20:36 Operation “Dropshot” — die Sowjetunion vernichten

1:35:58 Die Wiederbewaffnung Europas — der Militärisch-Industrielle Komplex

1:50:54 Die Kuba-Krise — Interkontinentalraketen vor den USA und in der Türkei

2:00:48 Ronald Reagan und die Chicago Boys verändern die Welt

2:10:07 Gorbatschow und Helmut Kohl — eine unerwünschte Partnerschaft

2:15:11 Die NATO-Osterweiterung und ein neuer heißer Krieg

2:19:13 Der Bündnisfall durch den 11. September 2001

2:24:21 Fazit und die Bedeutung Europas für Deutschland

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85 Kommentare zu: “Im Gespräch: Hermann Ploppa („Der Griff nach Eurasien“)

  1. Vielen Dank an Ken Jebsen und Hermann Ploppa für das ausführliche und informative Gespräch (habe ich als podcast gehört und somit kein Problem mit Lichtverschmutzung ….. 🤣).
    Das Buch ist bestellt und ich freue mich auf das "Studium". Ich vermute, das Buch ist geeignet, als Geschichtsbuch weitergegeben bzw. vererbt zu werden. Herzlichen Dank für die wichtige Arbeit Herr Ploppa!

  2. siehe: https://www.deutschlandfunk.de/film-das-boot-geschichtsklitterung-in-neuverfilmung.691.de.html?dram:article_id=467051
    Nach dem Anschauen der eher unverdaulichen 8-stündigen Neuverfilmung des Bestsellers "Das Boot" von Buchheim musste ich immerhin zugestehen, dass eine kurze Passage durchaus erwähnenswert und erhellend ist: Als der US-amerikanische Kriegsgefangene, der gegen einen dt. U-Bootkommandanten ausgetauscht werden soll, im U-Boot dem dt. Kommandanten
    gegenüber aus dem Nähkästchen zu plaudern beginnt, dass sein väterliches Unternehmen, bzw. die USA Hitlers Wehrmacht hochgerüstet hätten. Eigentlich nichts Neues für einigermaßen historisch Gebildete!
    Aber sofort meldet sich wie ein U-Boot der Gegenaufklärung einer unserer "Hofhistoriker", um ausgerechnet diese wirklich notwendige und erhellende, mittlerweile gar nicht so überraschende Erkenntnis als angebliche "Geschichtsklitterung" zu torpedieren!
    Umso dringlicher und heilsamer die Studien Hermann Ploppas, die solche "Dunkelmännerbriefe" als das entlarven, was sie leider sind, Propaganda im Namen des Imperiums, das leider viele willige Diener hat!

  3. Conferma
    Da kotzt sich der Wutbürger mal so richtig aus. Wer aber der Meinung ist, „ein jedes System ist ein Dreck“, dem ist nicht zu helfen. Bei solchen nihilistischen Rundumschlägen geht es nicht um Erkenntnis. Wer glaubt, dass die ganze Welt sich nur um den eigenen Nabel drehen muss, der ist nicht ernst zu nehmen und mit dem sind Diskussionen verlorene Liebesmüh. Solche Menschen sind nicht einsichtig und schon gar nicht zu überzeugen.
    Wenn hier Sichtweisen von Conferma diskutiert werden, dann nicht in der Hoffnung oder Absicht, dass Hirn regnen könnte. Vielmehr geht es um diejenigen, die ähnlich denken, aber dennoch offen sind für andere Sichtweisen.
    „Aber was hat denn der Sozialismus anderes gemacht als bürgerliche Rechte mit Füßen zu trete und das Volk zu unterdrücken.“ Der Sozialismus ist eine andere gesellschaftliche Ordnung, nämlich die proletarische im Gegensatz zur bürgerlichen. Eine neue herrschende Klasse nimmt natürlich der alten herrschenden Klasse die Rechte, auf der sie ihre Macht gründete. Genauso verfuhr das siegreiche Bürgertum mit dem Adel. Er verlor seine Privilegien, z.B. die Leibeigenschaft der Bauern. Der Sozialismus nahm dem Bürgertum das bürgerliche Vorrecht auf den privaten Besitz an Produktionsmitteln und vergesellschaftete diese.
    Genau so ist es mit allen anderen gesellschaftlichen Freiheiten. Auch in der bürgerlichen Gesellschaft hat die Meinungsfreiheit ihre Grenzen wie in der DDR auch und in jedem anderen Staat. Selbst die Wanderprediger der Meinungsfreiheit hier im Westen, lassen nicht jeden zu Wort kommen, der eine Meinung hat. Die meisten Meinungen werden im Hort der Meinungsfreiheit ja gerade NICHT veröffentlicht. Genau deshalb sind ja die Blogs und Foren wie KenFM entstanden. Hier findet eben keine Zensur in der Form statt, dass nur veröffentlicht wird, was den Meinungsmachern in den Kram passt. Sogar die Confermas können zum besten geben, was sie für eine Meinung halten, versuchen Sie das einmal den Mainstream-Medien und berichten Sie dann hier darüber.
    Natürlich gab es in der DDR auch viele Bürger, die mit dem System nicht einverstanden waren. Wer das leugnet ist weltfremd. Genau so weltfremd aber ist auch, wer dem Sozialismus Unfreiheit und Unterdrückung vorwirft, weil er seine Gegner nicht so unterstützt, wie die Gegner des Sozialismus es erwarten. Kein Gesellschaftssystem fördert bewusst und willentlich seine Gegner. Warum auch?Auch viele Staaten im Westen haben ihre kommunistischen Parteien verboten. Andererseits besteht die Bevölkerung eines Staates, auch des sozialistischen, ja nicht nur aus seinen Gegnern, wenn auch die Confermas und der Mainstream das immer glauben oder glauben machen wollen.
    Die Intoleranz, die die Kritiker dem Sozialismus vorwerfen, fällt auf sie selbst zurück, weil sie den Anhängern des Systems keine Existenzberechtigung zugestehen, sondern nur den Kritikern. Wer nicht Kritiker ist, nicht „ wirkliche Opposition“ wie Conferma es erwartet, ist nach seiner Meinung „voll auf Linie“. Ja und? Darf man das nicht sein? Darf man nicht überzeugter Sozialist sein? Darf man nicht als Bürger eines sozialistischen Staates die Anstrengungen seiner Regierung unterstützen, den Menschen ein besseres Leben zu bieten. Klar, das ist den Confermas natürlich nicht gut genug, und natürlich machen die auch alles falsch. Klar, wenn man an die Sache immer nur mit den eigenen Idealen heran geht, soweit man denn welche hat, anstatt auch zu sehen, unter welchen Umständen und SChwierigkeiten diese Regierungen versucht haben, die Lebensumstände zu verbessern. Bei manchen im Westen hört sich das immer so an, als hätten die sozialistischen Regierungen nur ein einziges Interesse gehabt: ihre Bürger zu unterdrücken und in Elend zu halten. Das ist Ausfluss des eigenen autoritär strukturierten Denkens, vielleicht auch menschenverachtend.
    Da zeigt sich das eigene Denken, das man aber anderen in die Schuhe schiebt.
    Es gab auch in der DDR sehr viele Menschen, die das System und seine Vorzüge zu schätzen wussten. (davon wurden von anderen hier schon genannt.) Nur von diesen Menschen haben wir im Westen in all den Jahren nur wenig bis nichts erfahren. Unser Bild von DDR und Sozialismus ist geprägt von der Berichterstattung unserer westlichen Medien, und diese waren keine Freunde des Sozialismus. Das darf doch bei unserem westlichen Bild über die sozialistischen Staaten nie vergessen werden. Diejenigen, die uns Informationen zukommen ließen, waren die Gegner und Feinde dieses Systems. Sie wollten dem Sozialismus doch nichts Gutes. Die meisten von uns waren angewiesen auf das, was private und öffentliche Medien uns an Berichten zukommen ließen. Und weder Springer noch die staatlichen Medien hatten ein Interesse an einer sachlichen Auseinandersetzung mit dem Thema. Sie wollten keinen Sozialismus und die damit verbundene Vergesellschaftung der Produktionsmittel. Sie wollten, dass ihre Herrschaft über die Produktionsmittel und all die damit verbundenen Annehmlichkeiten erhalten bleiben. Und dabei schreckten sie doch nicht vor Verleumdung, Verunglimpfung, Desinformation und Lügen zurück. Aus ihrer Sicht ihrer Interessen kann man es ihnen nicht verdenken. Aber das sind nicht unsere Interessen. Das dürfen WIR nicht vergessen.

    • "Unser Bild von DDR und Sozialismus ist geprägt von der Berichterstattung unserer westlichen Medien" – Ihres vielleicht.

      Meins stammt aus Schilderungen von Menschen, die dort zu leben hatten. Mit den meisten bin ich verwandt und traue mir deshalb zu, ihre Authentizität einigermaßen korrekt abzuschätzen.

      Wollen Sie also den Sozialismus zurück haben?

      Ist das hier der Tenor des Portals?

  4. Sehr geehrtes KenFM-Team,

    Ihr geht den richtigen Weg.
    So kann man m.E. manche Kommentare verstehen, die Angst machen sollen,
    die Halbwahrheiten ansprechen, die Zweifel und Zwietracht säen oder auf Nebensächlichkeiten eingehen.
    Ihr habt eine "kritische Masse" in der Medienwelt erreicht , die bei den Printmedien bei drastisch sinkenden
    Auflagen Mißgunst erzeugt und bei den Staatsmedien berechtigte Zweifel an ihrem staatlichen Auftrag deutlich machen.
    Als "medialer Mülltrenner" lasst Euch nicht von solchen Angriffen verunsichern.

  5. Danke, Herr Ploppa und Herr Jebsen, dass Sie nun, nach fast einem halben Jahrhundert, meine schlechten Schulnoten im Fach Geschichte relativieren. Sie bestätigen mir, dass ich gut daran tat, mich mit den dort vermittelten Halb- und Unwahrheiten erst gar nicht sonderlich zu befassen. Und nachdem ich auch noch über 20 Jahre lang kaum Zeitung gelesen und nur gelegentlich Nachrichten gehört bzw. gesehen habe, freut es mich, meine Wissenslücken, die aufgrund dieser jahrzehntelangen Wissensabstinenz klaffen, nun endlich mit plausiblen Informationen füllen zu können. Plausibel erscheinen mir Ihre Ausführungen allein schon deshalb, weil sich damit alles sehr gut ineinanderfügt, was seit über hundert Jahren geschichtlich und politisch alles abgelaufen ist und sich bis heute nach den offenbar immer gleichen Prinzipien abspielt.

  6. @ Ken Jebsen

    Ken Jebsen Zitat: " Aktuell arbeiten wir an einer Software die es uns in naher Zukunft erlaubt KenFM-Inhalte im Netz für Personen vollkommen unsichtbar zu machen die sich durch unser Programm belästigt fühlen." Man stelle sich das für Sie vor. Sie, Luise, bekommen zukünftig nie wieder KenFM von einem Algorithmus"

    Herr Jebsen, der Erstkontakt mit Ihnen hat mich doch beeindruckt, alle Achtung! Ihr Umgang mit Kritik ist ja geradezu epochemachend und lässt viel für die Zukunft erwarten. So viel Pech beim Denken und der Verlust des Kontakts zur Basis der User von KenFM ist sicher vergleichbar mit dem Kontakt der Bundesregierung mit den Harz4'lern.

    Wenn ich da mal reingrätschen darf Herr Jebsen, nicht ich, sondern Sie haben den Ball mit Ihrem Niveau und Tonfall ausgespielt, ich habe Ihnen nur (Sie verstehen hoffentlich auf Ihrem Niveau (= Ebene) geantwortet, um evtl. Missverständnisse schon im Keime vorzubeugen. Was Zynismus und Sarkasmus und Selbstherrlichkeit angeht, da kenne ich jemand der auch Krawatte trägt und Sie evtl. noch übertrifft. Ein Name wie man Ihn öfters mal auf einer Pressekonferenz antrifft und er beginnt mit S. Na? Kleine Hilfe: Zweiter Buchstabe ist ein e? Na ? Dritter Buchstabe ist ein i (Sie verstehen?)

    Gerne helfe ich da aber auch noch mit screenshots nach, das allgegenwärtige Vergessen ist ja auch etwas was Sie schon mal anprangern, oder liege ich da ganz falsch? Vielleicht war das alles aber auch nur eine Täuschung und ach ja, das gilt selbstverständlich nur für andere und ausdrücklich nicht für Sie, gelle?
    Noch haben wir ja einigermaßen Redefreiheit, aber ich kann nach Ihren Auswürfen (von G. Schramm dankend ausgeliehen) mich des Gefühls nicht erwehren, das Sie mich gerne zum Schweigen bringen möchten. Kritiker aussperren, das ist ja was , hatten wir in der Geschichte noch nie Herr Jebsen oder? Und sogar modern, per Alogerhytmus. Hui, was kommt danach? Sie schauen doch hoffentlich nicht schon etwas in Richtung Malta? Nebenbei: Ein berühmtes Geschwisterpaar dessen Namen sie evtl. mal gehört habe machte damit schon nach einer Flugblattaktion Bekanntschaft.
    Sie verstehen daher ja auch sicher, dass ich entscheide was ich mir noch zu Recherchezwecken auf KenFM zukünftig für lau anschaue, ab jetzt meine generelle User Empfehlung hier. Pssst, falls Sie das auch mal ändern möchten – die GEZ weiß wie man es macht!
    Ihr Kniefall ist leider nicht überzeugend und selbst ein solcher von der Bundesregierung würde Sie ja auch nicht davon abhalten "Freiheit für Wistleblower" zu rufen. (Ach, da sind evtl. auch Kritiker darunter – hm, müssen Sie diesen Personenkreis doch lieben…), oder irre ich mich da?

    So nebenbei, auch in IHRER "besseren Welt" möchte ich genauso wenig leben wie 1933! Ach so, hätten wir alles Perfekt, dann bliebe Ihnen ja nur noch die Sportberichterstattung mit Auto – oder Motorradrennen. Sie verstehen?

    Nach einer Welt der Drewermanns und Gansers sehne ich mich dagegen sehr!
    Kluge Köpfe mit Herz, Verstand und Rückgrat!
    Es gibt einfach leuchtende Lichtjahre an Unterschied in Persönlichkeitsentwicklung. Sie verstehen?

    Bei mir kamen schon seit längerer Zeit Zweifel auf, und mittlerweile bedauere ich es ausdrücklich KenFM und damit auch Sie überhaupt jemals unterstützt zu haben.

    Kann Ihnen assistieren, Sie gehören ab heute für mich mit Ihren Formaten zu DEN OBERGUTEN der GUTEN Herr Jebsen. Wünsche Ihnen daher niemals kritische Stimmen und bloß keine Veränderung. Die gute Nachricht für Sie, in Ihrem Alter ist die Wahrscheinlichkeit schon groß, dass der gefestigte Charakter sich wenig verändert. Fragen Sie mal Prof. Maaz dazu!

    Leider muss ich sagen, es war unschön erstmalig mit Ihnen hier Kontakt gehabt zu haben. Und für mich müssen SIE rein gar nichts ändern (Kollektivbewusstsein ist bei mir Gedanken-prägend bei Kritik), weder am Licht noch an Ihrem Niveau. Sie Verstehen?

    Zum Glück bleibt die Hoffnung auf eine bessere Welt auch ohne Ken Jebsen. Die Hoffnung auf Frühling zumindest wird ja nie enttäuscht und der Lenz lässt bald grüßen. Apropos Frühling: Geben Sie doch mal Ihrem Mitarbeiter mit starker weiblicher Seite diesen Link (hier bei Min 23:23
    kenfm.de/m-pathie-jens-lehrich/

    und verweisen dann doch mal auf seine Korrespondenz mit anderen, aber über mich, mit der Bezeichung Hetzerin!
    Bin mir fast sicher das Sie den Mitarbeiter beim Namen kennen.

    Auch behauptet Ihr Mitarbeiter die absolute Unwahrheit (Fake News) – und das kann ich gerne schwarz auf weiss hier belegen.
    Um mit seinen militärischen Worten zu sprechen, Stichwort PARADEBEISPIEL! Da kommt die (zu schnell selbst erklärte weibliche Seite" ohne Vorurteile so richtig zum Vorschein, leider fällt damit die sehr feminine Maske ab und zeigt darunter den "Rechte Ecke Verweiser ", natürlich ohne jede Vorurteile. Darf ich Ihren ehrenwerten Mitarbeiter hier dann auch mal als rechten Hetzer hinstellen?
    Auch ein nicht einvernehmliches DUZEN von der Seite finde ich absolut plump und respektlos, bes. wenn der Chatpartner immer ein höfliches Sie verwendet. Respekt wäre evtl. auch mal ein Thema für eine KenFM Teamsitzung. Das ist aber ein anderes Thema und vom Niveau abhängig, evtl. erkläre ich Ihnen das dann mal, wenn wir uns bei Pax Terra begegnen.

    Ich bleibe Ihnen noch hoffentlich ein wenig hier erhalten, auch wenn Sie die Rote Flagge für meinen Account setzen. Nebenbei, falls Sie da Hilfe brauchen, fragen Sie doch mal die Kollegen vom Bundesnachrichtendienst oder sogar evtl. den BND, da werde Sie geholfen. Sie verstehen?

    Und von mir hier auch noch eine Bitte auf Knien; wenn Ihnen Ramstein nicht gefällt – dann gehen sie doch einfach nicht hin!
    Man stelle sich das für Sie vor. Sie, Ken, kommen zukünftig nie in die Nähe von Ramstein! Problem gelöst ja, da kommt doch Freude auf, oder?

    Ich für meinen Teil verstehe immer mehr, dass Frau Petra Wild und Susan Bonath und andere sich von KenFM angewidert abgewendet haben und Sie haben den Vorgang ja auch gut unter den Teppich gekehrt. War Ihr Vorbild dazu evtl. das Vorgehen der Bundesregierung wie Impfschäden unter den Teppich gekehrt werden? Hier mal weil es so schön ist ein
    Link: youtube.com/watch?v=CnzmkXGm9Ks

    Und hier noch ein Gedicht, extra für Sie, und – falls das Deutsch auf etwas zu hohem Niveau ist – ich helfe da genauso gerne weiter wie Sie mich als Berater des KenFM Team haben möchten.

    kenfm.de/alles-neu-ein-neujahrsgedicht/

    Um mit Pispers (bekannt als Kabarettist, ähnlich wie Herr Sieber!!!) zu sprechen:
    Toi, toi, toi und immer feste weiter ♡ so! Danke!

    • Luise, wenn alles gesellschaftlich perfekt ist, gibt es immer noch unglaublich viel in der Welt zu entdecken. Da man nicht überall hinfahren kann und stille Orte nicht mehr still wären, wenn alle dort hinführen wird es bis in alle Ewigkeit beispielsweise Reportagen geben.

      "bedauere ich es ausdrücklich KenFM und damit auch Sie überhaupt jemals unterstützt zu haben."
      das kannst du nicht ernst meinen. All die bereits stattgefundenen Gespräche und Tischrunden negierst du jetzt?
      Stattdessen betonst du das du jeden ausnutzen kannst, der dich frei ins Haus lässt? (freier content)

      Letzten Endes ist klar, wer hier das Hausrecht hat und es ist gut so, daß es eindeutig ist. Die gesellschaftliche Veränderung braucht genug Kraft.

      Ich würde begrüßen, deine fortwährende Kritik an der Darstellung nicht weiter lesen zu müssen. Sie stiftet Unfrieden und ich empfinde sie als pöbelnd. Auf die Idee, daß mattlackierte oder in gleichen Graustufen gestaltete Flächen weniger Blendreflexe zeigen sind garantiert auch andere gekommen. Vielleicht ist es Kunstleder, vielleicht WILL man es einfach nicht ändern. Lösungsmöglichkeiten für den User wurden ja aufgezeigt.

    • Ich bitte Sie, Luise, sachlich und beim Thema dieses hochinteressanten Video-Gesprächs zu bleiben. Es ist begrüßenswert, wenn Leser mit ihren Kommentaren etwas inhaltlich zum Thema beizutragen wissen. Sich über Nebensächliches derartig zu echauffieren, wirkt drollig – oder vielmehr drollig mit "t".

    • Sehr geehrte Frau Luise,

      was halten Sie davon ihre Befindlichkeiten Herrn Jebsen einfach per E-Mail zukommen zu lassen?

      Es scheint mir, dass Sie sich einfach nicht gewürdigt und respektiert fühlen, von KenFM. Das kann sein, dass dem auch tatsächlich so ist. Aber damit müssen Sie halt leben und ihre Konsequenzen ziehen. Das habe Sie auch getan und dem uneinsichtigen Kerl den Geldhahn abgedreht.

      Also ist doch alles gut und Sie können sich ihre ellenlangen und wenig lichtvollen Pamphlete sparen. Also eine win win Situation für Sie. Zeit und Geld gespart.

  7. Alcedo
    Es ist ein Irrtum zu glauben, dass eine „sauberere“ Trennung von Begriffen zu mehr Erkenntnis führt, zumal wenn dann mit Anglizismen um sich geworfen wird, die nichts erklären. Anglizismen deuten nicht zwangsläufig auf Kompetenz. Das Problem vieler Intellektueller ist ja gerade, dass sie in Begriffen, Fakten und Theorien ersaufen, aber kein Instrumentarium haben, aus den tausenden von bunten Mosaiksteinen ihres Wissens ein Bild zu schaffen, aus dem etwas zu erkennen ist. Es gelingt nicht, ein Abbild der Wirklichkeit zu erstellen, dass auch der Wirklichkeit entspricht. Das hat mit Wissen und Bildung wenig zu tun. Dafür gibt es keine Maßeinheit, Mike Ahrend.
    Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass die weniger Gebildeten mehr von der Wirklichkeit verstehen, weil sie durch ihren Beruf oder ihre gesellschaftliche Stellung dichter an ihr dran sind, tagtäglich mehr mit ihr konfrontiert sind als viele von denen, die Theorien und Wissen in sich hineinpressen. Es wird dann oftmals unverdaut oder schlecht verdaut in der Umwelt hinterlassen.

    Wie Hog1951 richtig erwähnt, gibt es eine Definition des Faschismus von Dimitrov. Hog1951 hat sie hier inhaltlich treffend dargestellt. Ich teile diese Definition heute nicht mehr. Dem Bürgertum wird in dieser Sichtweise eine viel zu große Macht beigemessen. Der Faschismus ist ja gerade das Eingeständnis des Machtverlustes vonseiten des Bürgertums. Es war, wie das Beispiel der Weimarer Republik zeigt, nicht mehr in der Lage, die Gesellschaft mittels PROkapitalistischer Parteien( egal welcher politischer Richtung) zu verwalten und zu führen. Diese waren nicht mehr im Stande, der Mehrheit der Gesellschaft den Kapitalismus und die bürgerliche Demokratie schmackhaft zu machen. Die Menschen folgten den prokapitalistischen Parteiennicht mehr. Den Menschen wurde immer klarer, dass sie eine neue gesellschaftliche Ordnung errichten mussten, um ihre Lebensgrundlagen sichern zu können. Denn dazu war die bürgerliche Gesellschaft am Ende der WR nicht mehr in der Lage.
    Es gelang dem Bürgertum als herrschenden Klasse, Teile der Arbeiterbewegung für die eigenen Interessen einzusetzen. Im Faschismus übte ein Teil der Arbeiterklasse die Herrschaft über die Gesellschaft aus, aber nicht im Interesse der Arbeiterklasse sondern im Interesse des Kapitals. Das Bürgertum war politisch verbraucht. Es war nicht mehr in der Lage, selbst die Herrschaft über die Gesellschaft auszuüben. Dazu brauchte es die Teile des Proletariats, die sich ihrer Stellung als besondere gesellschaftliche Klasse nicht bewusst waren. (Mehr dazu unter Rüdiger Rauls – Zukunft Sozialismus)

    Mike Ahrend: Wenn Sie meine Themen nicht interessieren, müssen Sie meine Bücher nicht kaufen. Ich komme mit meiner Rente auch so ganz gut zurecht. Aber es gibt vllt den ein oder anderen, der mehr zu den Themen wissen oder eine andere Sichtweise dazu kennen lernen möchte. Für die ist der Hinweis auf meine Bücher gedacht.

    • "Es ist ein Irrtum zu glauben, dass eine „sauberere“ Trennung von Begriffen zu mehr Erkenntnis führt"
      Nein, aber zu besserer Verständlichkeit und hoffentlich auch weniger Projektion. Wer erwartet hinter Anglizismen hier in diesem Forum Kompetenz. Die benannten Begriffe sind aus dem Vortrag Dirk Helbigs, in dem er eine schleichende Durchsetzung der Unfreiheit beschreibt. 'Faschismus' in neuem Gewand quasi und das sind die herausgearbeiteten Merkmale.
      https://www.youtube.com/watch?v=xCzDPAlZCD0 (nur bis min 28:00)

      Aus der Definition G.Dimitrows habe ich keine große Macht des Bürgertums herausgelesen, Macht des Finanzkapitals/Monopolherrschaft.

    • Die saubere Trennung von Begriffen kann zu mehr Klarheit in der Ausdrucksweise führen und damit zur besseren Verständlichkeit dessen, was man sagen will. Sie muss es aber nicht. Denn sie kann auch zu einer Komplizierung führen und damit die Verständlichkeit erschweren oder Missverständnisse hervorrufen. Die deutsche Sprache ist nun einmal, bei aller unnachahmlichen Präzision, aber wohl auch gerade deshalb, recht holprig, verglichen mit anderen Sprachen, und klingt bisweilen etwas blass, wenig ausdrucksstark. Von jeher haben deshalb Fremd- und Lehnwörter, ursprünglich v.a. aus dem Lateinischen und (Alt-)Griechischen, ihren berechtigten, festen Platz in der Deutschen Sprache. Berechtigt nämlich dann, wenn sie mit einem Wort deutlich zum Ausdruck bringen, was die deutsche Sprache sonst nur mühsam mit umständlichen, wortreichen Umschreibungen zustande brächte, und selbst dann oft nur unvollständig oder missverständlich. Deshalb haben z.B. auch griffige Anglizismen durchaus ihren berechtigten Platz, wenn sich ein Sachverhalt damit schlagwortartig auf den Punkt bringen lässt. Auf den Punkt, wohlgemerkt. Denn natürlich muss jeder ehrlich gemeinte Sprachgebrauch dort seine Grenzen haben, wo eine Wahrheit mit sogenanntem "Wording" gezielt verschleiert werden soll. Und das verstehen Intellektuelle mit der Sprache ja glänzend, ob mit Lehn- und Fremdwörtern oder ohne. Oft genug verstellen sie mit ihren zergrübelten Differenzierungen sogar sich selbst den Blick auf die Wahrheit (anders ist es wohl nicht zu erklären, wenn sich angeblich top Ausgebildete als "Elite" voller Überzeugung in den Dienst zweifelhafter Mächtiger stellen). Dann kann es durchaus sein, "dass die weniger Gebildeten mehr von der Wirklichkeit verstehen, weil sie … dichter … dran sind", Rüdiger Rauls (hier stimme ich Ihnen zu, im übrigen jedoch habe ich den Kommentaren zu Ihren Ausführungen hier nichts hinzuzufügen).

    • Moin, Ruediger Rauls, Sie schreiben:
      „Der Faschismus ist ja gerade das Eingeständnis des Machtverlustes vonseiten des Bürgertums. Es war, wie das Beispiel der Weimarer Republik zeigt, nicht mehr in der Lage, die Gesellschaft mittels PROkapitalistischer Parteien( egal welcher politischer Richtung) zu verwalten und zu führen.“

      Ohne auf die Fragen der versch. Finanzierungen der Hitlerpartei eingehen zu wollen, möchte ich doch noch einmal einhaken bei der von Ihnen dargestellten Version.
      Ob es schon zu einem Machtverlust des Bürgertums kam mit dem Erstarken der KPD und der linken Sozialdemokratie, möchte ich bezweifeln. Klar war für die Herrschenden, dass es Verdruss geben KÖNNTE. Und aus dieser Überlegung heraus hat das Bürgertum gehandelt. Sie setzten mit Hitler auf diejenigen Teile der Arbeiterschaft, die kleinbürgerliche Vorstellungen hatten, bei denen die Idee der Schuldzuweisung an die Juden, die Untermenschen schlechthin (Slawen), die Kommunisten und Sozialisten verfing. Wenn auch diese kleinbürgerlichen Teile der Arbeiterschaft Hitler eine gewisse gesellschaftliche Verfuegemasse gab, so haben Sie dennoch NIE den Part übernommen, wie Sie schreiben:
      „Im Faschismus übte ein Teil der Arbeiterklasse die Herrschaft über die Gesellschaft aus, aber nicht im Interesse der Arbeiterklasse sondern im Interesse des Kapitals.“

      Das Kapital, das ja vom Bürgertum beherrscht wird und ihm prächtige Profite liefert, hat nie seinen Besitzer gewechselt. Vielmehr haben über die bestialische und verbrecherische Politik der Faschisten alle Unternehmungen weit mehr Profite eingefahren, als ohne Faschismus.
      Und dass die gleichen Personenamen nach 1945 wieder als Unternehmenseigner oder Unternehmensfuehrer oder als Politiker auftauchen in der damaligen Bundesrepublik, zeigt doch wohl sehr deutlich, dass es kein Schwächeln des Bürgertums war, wie Sie insistieren, sondern astreines Machtkalkuel.

      „Das Bürgertum war politisch verbraucht. Es war nicht mehr in der Lage, selbst die Herrschaft über die Gesellschaft auszuüben.“

      Nun wäre interessant zu erfahren, wer denn heute Ihrer Meinung nach zu den Herrschenden zählt. Namen wie Quant, Albrecht, Springer und co. Kann man wohl schlechterdings dem Proletariat zuordnen?!

      mfG

  8. Boah! Verzeihen sie mir den pupertären Ausruf! Ab Eintrag 31.12.2019, 22.33 Uhr, hab ich es verstanden. Wir sitzen vor dem Kamin beim Glas Rotwein und der Zigarre und schwafeln philosophisch verbrämt über Wohl und Wehe der Welt aus unserem Ledersessel heraus! Das war aber nicht das Thema des Gespräches zwischen Ken und Herrn Ploppa! Requisiten sind doch nicht das Thema! Liebe Leute: Was hier als aus der Geschichte entstandener Muff die Gesellschaft vermüffelt und besprochen wurde, ist ein Teil des propagierten Verderbens, das uns droht. Uns und unseren Kindern! Liebe Leute! Es geht nicht um eure Befindlichkeiten, es geht um den Arsch des Planeten und damit um unsere Kinder, Lieben und so. Wer keine hat, darf sich gerne weiter hassen. Ich zahle gerne jeden Strick, der uns von den Deutschenhassern befreit! Es geht um den Planeten und das Leben hier, nicht um das Gewaff, wer wohl was studiert haben könnte und welchen Herren Knochen er frisst! Aufwachen und aufstehen, ihr Deppen! Scheiss auf Licht und Kulisse! Ihr werdet an die Wand gestellt und beschwert euch über die beschissene Optik auf dem Exekutionsfoto? Boah!

  9. Schon komisch, dass "Buch Komplizen" ständig beworben wird, aber das Buch darin gar nicht zu finden ist. Normalerweise bestelle ich Bücher entweder beim Verlag oder bei meinem Buchhändler um die Ecke, diesmal wollte ich eine Ausnahme machen … tja

    • https://www.buchkomplizen.de/Alle-Buecher/Der-Griff-nach-Eurasien.html

      ist nur irgendwie falsch einsortiert.

      Gutes Neues…

  10. aufs Buch muß ich noch warten.. der Buchhändler meines Vertrauens ist noch im Weihnachtsurlaub.
    Lieblingszitat inzwischen: "Hitler hat Deutschland in die Westdeutsche Wertegemeinschaft eingeführt"
    Besten Dank für die dichte Information.

    • Grundgütiger, wie verwirrt muss jemand sein, der solche Sätze formuliert. Das Kernproblem der Intellektuellen wird daran deutlich: Sie wissen viel, verstehen aber wenig.
      Die WWG ist eine ideologische Klammer der etablierten Industriestaaten von Japan bis in die USA, geografisch gesehen. Sie dient in erster Linie dem Ausschluss von Staaten, denn die Zugehörigkeit dazu ist beliebig und wird in erster Linie bestimmt von den USA (Schurkenstaaten).
      Der Begriff der Wertegemeinschaft ist Teil der Menschenrechtskampagne, die nach dem Vietnamkrieg durch den damaligen US-Präsidenten Jimmy Carter ins Leben gerufen worden war. Sie war die Antwort auf die Niederlage in Vietnam und auf die Erkenntnis, dass mit der Ideologie des Antikommunismus, die bis dahin die Klammer der Industrienationen war, kein Blumentopf mehr zu gewinnen war. Die Armen der Welt hatten keine Angst vor dem Kommunismus. Sie hatten vielmehr Angst vor denen, die sie mit Waffengewalt und Krieg vor dem Kommunismus retten wollten und dabei ihre Länder in SChutt und Asche legten (siehe Korea, Vietnam, aber auch die Staaten, die sich aus dem Zerfall des portugiesischen Kolonialreich in Afrika ergaben).
      Erst nach dem Scheitern des Antikommunismus schuf man mit der Menschenrechts-Kampagne die Grundlage für die sogenannte Westiche WErtegemeinschaft.Deren Werte sind zwarfadenscheinig, aber keinesfalls so weit kompatibel mit dem Faschismus, dass man ein solches Zitat gerechtfertigt halten könnte.
      Vielleicht meint Herr Ploppa es gut. Aber auf falschen Grundlagen kann nicht viel Gutes entstehen. Er vergrößert die Verwirrung in der KenFM-Gemeinde durch seine eigene.

    • Soweit ich weiß, gibt es keine eindeutige Faschismusdefinition. Wie ist es mit diesen Merkmalen

      New Fascism by Data Sciences :

      mass surveillance
      unethical experiments with humans
      social engineering
      forced conformity
      propaganda, densorship (social bots)
      benevolent dictatorship
      predictive policing
      different valuation of people
      relativity of human rights
      euthanasia

    • Moin, Alcedo (at 11:22), an die Frage, was und wozu Faschismus ist, sollte man inhaltlich herangehen! Ein paar englische Ausdruecke sind m.M.n. ueberhaupt nicht hilfreich!
      G. Dimitrov hat in einem ausfuehrlichen Artikel zum Hitlerfaschismus einige grundsätzliche Bedingungen geschildert.
      So ist der F. die terroristische Gewaltausuebung des Kapitals. Sie wird dann vom Kapital favorisiert, wenn alle anderen Unterdrueckungsmechanismen (z.B. Parlamentarismus) nicht mehr greifen. In der Regel ist es so, dass eine starke Arbeiterklasse den Gegenpol bildet fuer die Faschisierung.
      Es muss zwar nicht immer der Faschismus wie unter Hitlern gezeichnet sein (der Italienische F. unter Mussolini war z.B. etwas anders gestrickt), aber die Unterdrueckung des eigenen Volkes, der Abbau buergerlicher Rechte, und eine Aggression gegen andere Staaten gehören wohl zu den Essentials.

      mfG

    • Mit anderen Worten: Kauft lieber die Bücher von Rüdiger Rauls! 😉
      ( Ich werde auch wirklich mal eines lesen…)
      Ich fand das Buch sehr lehrreich. Ähnlich wie Carol Quickly schrieb HP ein Geschichtsbuch das deutlich näher an der Wahrheit ist als alles was ich in der Schule und später gelesen oder gehört habe.
      Er sagt was er belegen kann, was logisch erscheint und was er nur vermutet. Und Herr Rauls, wenn Sie auch ganz sicher höher gebildet und intelligenter als Herr Ploppa und ich sind und alles viel besser verstanden haben: Im Unterschied zu Ihnen habe ich das Buch gelesen und auch das Interview nicht nach 5 Minuten abgeschaltet. Ich kann also mitreden und nicht nur Gemeinplätze verbreiten.
      Liebe Grüße aus dem Harz!

    • Moin, Ruediger Rauls,
      vielleicht hätten Sie doch das Interview ueber die 5 min. hinaus anschauen sollen, dann wäre Ihnen der leicht ironische Unterton bei beiden Gesprächsteilnehmern nicht entgangen. So wie der Gesprächsfetzen bei Alcedo wiedergeben wird, so war er zumindest nicht gedacht, weder von Ploppa noch von Ken Jebsen. Die Mimik zeigt sehr deutlich, wie es gemeint war.

      mfG

    • Ahoi Hog, ()11:57) danke für den Verweis, wußte bislang gar nicht, daß es auch in den usa eine ordentliche faschistische Bewegung gab. Die englishen Ausdrücke beziehen sich auf eine schleichende Durchsetzung der Unfreiheit, Vortrag Dirk Helbig (BIS min 28:00 )

      https://www.youtube.com/watch?v=xCzDPAlZCD0

      (16:19) Für die Assoziationen, die einer in seinem Hirn erzeugt obwohl die Quelle direkt vor ihm liegt, bin ich nicht zuständig.

    • Moin, Alcedo (19:24)
      Offensichtlich gilt mir wohl der ganze Post?!
      Die Faschisten in den USA sind für viele Verbrechen verantwortlich in ihrem Land. Dieser Tatbestand dringt leider nur sehr selten durch zu uns nach Europa. Umso wichtiger sind dann solche Bücher wie von H. Ploppa
      „Hitlers amerikanische Lehrer“!

      „Für die Assoziationen, die einer in seinem Hirn erzeugt obwohl die Quelle direkt vor ihm liegt, bin ich nicht zuständig.“
      In der Tat, nur wo ist der Inhaltliche Zusammenhang zu meiner Aussage in meinem Post?
      Anbei ist es für alle nicht englisch sprechenden Foristen von unschätzbarem Vorteil, wenn man auf sie verzichten würde, bzw., sie übersetzen könnte.

      mfG

    • Moin, Alcedo, noch einmal!
      Mein Fehler!
      Ich hatte leider übersehen, dass sich Ihre Antwort auf einen anderen Post von mir bezog! Sorry!
      Ja, in der Tat ging es mir gar nicht darum, Sie irgendwie zu diskreditieren, sondern einfach den Finger auf den Umstand zu legen, dass man (R. Rauls) nur 5 Min. des Interviews schaut, dann aber wie mit der Weisheit gelöffelt zu Ergebnissen kommt, die nur aus dem Video zu ersehen sind und nicht durch das zitieren 2. Oder 3. Quellen.
      Ich hoffe meinen Fehler aufgeklärt zu haben und verbleibe

      mfG

    • "die Unterdrueckung des eigenen Volkes, der Abbau buergerlicher Rechte" als Merkmal von Faschismus, gebongt.

      Aber was hat denn der Sozialismus anderes gemacht als bürgerliche Rechte mit Füßen zu trete und das Volk zu unterdrücken.

      Habe über Weihnachten ein Buch von Manfred Krug ("Abgehauen") gelesen. Also wenn das kein Faschismus war.

      Jedes politische Programm zerstört am Ende den Menschen.

      Und "Aggression gegen andere Staaten", naja, da kann man ja mal die Bewohner der Satelitenstaaten im Ostblock fragen. Warum kommen die hier eigentlich so wenig zu Wort?
      Würde die linke Wohlfühlblase nur anstupfen. Peng.

    • Moin, conferma ( at 16.58)
      Wenn man seine Informationen aus den Tiefen der West-Hetze bezieht, ja dann kommt wohl zu solchen „Erkenntnissen“.
      In der BRD durfte die Frau bis 1979 nur dann eine Arbeitsstelle antreten, wenn es ihr Mann erlaubte.
      In der DDR galt das nicht seit der Staatsgründung.
      Kinder durften in der BRD ge- und verprügelt werden (zu Hause und in der Schule).
      In der DDR nicht.
      Es ist wahrlich müßig hier gegen solche Figuren wie M. Krug, den ich als Schauspieler schätze, anzuargumentieren, es war für mich ähnlich mit W. Biermann, der heute absonderlich argumentiert, und Putin am liebsten an die Gurgel will. Da hilft es auch nicht, dass ich sein Lied vom Kommandanten „Che“ Guevara damals sehr beeindruckend fand, wenn er sich auch heute auf die andere Seite schlägt.
      Ich meine, man sollte nicht alles glauben, was solche Figuren wie Krug zur DDR absondern, schließlich verkauft sich Antikommunismus und Antisozialismus (was nicht bedeutet, dass ich in der DDR einen kommunistischen Staat realisiert sehe) wesentlich besser, als gewissenhafte Aufklärung. Ich las jüngst ein Buch von Daniela Dahn :
      „Der Schnee von gestern ist die Sintflut von heute“
      Kann ich sehr gut weiterempfehlen.

      mfG

    • Meine nächste Lektüre wird Stefan Heym werden, Der Winter unsers Mißvergnügens. Mal sehen, was er mir zu schildern weiß über die Zustände in der Ostzone.
      Ich will diesen Kulturleuten ja nichts schlechtes, aber wirkliche Opposition waren die doch eh nie. Heym hat Urlaub in Frankeich gemacht, so ist zu lesen. Da hat es für die Uroma in unserer Familie höchtens fürs Erzgebirge gereicht.
      Komisch, nicht wahr?

      Der Krug und andere Stars und wohlgelittene Denker waren ja noch für den Mauerbau. Und eh voll auf Linie.
      Aber dann hat das System eben mal gefaucht…

      Was ist denn der Unterscheid zwischen den zwei Staaten gewesen?

      Im Westen konnte man mit Kritik viel Geld verdienen, z.B. Adorno mit Lehrstuhl und Pensionsansprüchen. Und das bestimmt nicht zu knapp. Plus all die Knete für Bücher?
      Ploppa, Jebsen, alle verdienen doch gutes Geld mit der Kritik. Die sehen nicht wie verahrloste Hungerleider im Untergrund aus?

      Im Osten dagegen hat man für solch einer dürren Protestschrieb das eigene Ende besiegelt:

      "Erklärung der Berliner Künstler vom 17.11.1976

      Wolf Biermann war und ist ein unbequemer Dichter. Das hat er mit vielen Dichtern unserer Vergangenheit gemein. Unser sozialistischer Staat, eingedenk des Wortes aus Marxens "18. Brumair", demzufolge die proletarische Revolution sich unablässig selbst kritisiere, müßte im Gegensatz zu anachronistischen Gesellschaftsformen eine solche Unbequemlichkeit gelassen nachdenkend ertragen können.

      Wir identifizieren uns nicht mit jedem Wort und jeder Handlung Wolf Biermanns und distanzieren uns von den Versuchen, die Vorgänge um Wolf Biermann gegen die DDR zu mißbrauchen. Biermann hat selbst nie, auch nicht in Köln, Zweifel darüber gelassen, für welchen der beiden deutschen Staaten er, bei aller Kritik, eintritt.

      Wir protestieren gegen seine Ausbürgerung und bitten darum, die beschlossene Maßnahme zu überdenken."

      Da hätte ich sicher nicht leben wollen.

      Hier können sehr viele senden, funken, fordern, kritisieren.

    • Werde nun Stefan Heym lesen. Der Winter unsers Mißvergnügens. Mal sehen, wie er diesen Apparat so erlebt hat.

      Im Westen kann man mit Kritik viel Geld verdienen.

      Im Osten kam man in der Bau oder wurde ausgebürgert.

      Können Jebsen und Ploppa arbeiten und ihr Geld verdienen. Ja. Die sehen nicht aus wie Hungerleider im Exil.

      So what?

    • Zur Zeit gibt es doch für sozialistische Globalprojekte das meiset Geld?

      Öko-Uschi macht jetzt in Brüssel den Klima-5-Jahres-Plan klar.
      Bankenrettung? Mehr Sozialismus geht ja kaum.

      Pohlmann will gleich chinesische Verhältnisse einführen. Der jammert auch, sieht aber doch eher gut genährt aus.
      Biermann und Krug hatten Auftrittsverbot. OK, die DRR hat diese "Kritiker" weiter bezahlt. Biermann hat 3.000 pro Monat kassiert, durfte "nur" nicht drehen. Naja, der Staat hatte ja genug Geld. Offensichtlich?

      Linke Globalfantasien schießen heute überall aus dem Boden und es regt sich doch kaum Widerstand gegen das neue Politbüro in Brüssel.
      Irgendwie sind die Koordinaten im Eimer.

      Es wird hackenstarmm an alten Bildern festgehalten, neuerdings wieder Iran. Trump kastriert dort die deep state-Strukturen und Linke in Europa werden bald wieder den armen Iran verteidigen.

    • conferma : Wie vernagelt bist du denn? Argumentativ lohnt sich das nicht.

      conferma sagt: "Im Westen kann man mit Kritik viel Geld verdienen. Im Osten kam man in der Bau oder wurde ausgebürgert."

      Erinnern wir immer an Julian Assange, vielen Dank Hermann Ploppa, daß sie auch hier an ihn erinnern!
      Freiheit und Entschädigung für Julian Assange! Immer und überall soll das zu hören sein.

    • Von einem getroffenen und deshalb bellenden Hund lasse ich mich gerne beschimpfen.

      Vernagelte aller Länder, wehrt Euch!

      Gegen jede politisch gesteuerte Okkupation. Ob lechts ider rinks. Egal, für Euch kommt dabei nix raus.

      Was sind denn die Superkritiker des Systems? Groß geworden Dank YT, also Google, also deep state.

      Hofnarren von Hegemons Gnaden.

    • conferma, danke, daß du mir gelegenheit gibts noch mal reinzugehen. du hast in deinem eingangspost die gesprächstemperatur ja schon als "Wohlfühlblase" bezeichnet und ich dachte – in deiner Haut möchte ich nicht stecken. Das Thema das du hier aufmachst hat erneut keinen Bezug zum gespräch und ist eigentlich TROLLEREI.

      In der DDR gab es das Recht auf Wohnung, freie Gesundheitsversorgung, Arbeit und damit Existenzsicherung, Bildung, Kinderbetreuung…
      Das alles gehört zur Würde des Menschen. '89 sind wir auf die Straße gegangen, weil wir Demokratie DAZU wollten! Was haben wir bekommen? Wer hat uns nicht gewarnt?
      Wir waren zu gutgläubig und sind es nun nicht mehr.

    • Klar, "Revolution", um dann doch CDU, SPD, FDP und PDS zu wählen. Hm, also am Ende 90% Blockparteien.

      Hat sich daran was geändert?

      Auf beiden Seiten gab und gibt es Gewinner und Verlierer. Ist in jedem System so.

      Deswegen lehne ich jedes System ab. Es produziert nur neue Abhängigkeiten und Seilschaften. Ein neues Oben und Unten.

    • Im Übrigen war das Recht auf Arbeit auch an die Pflicht zur Arbeit gebunden. Wie war es denn im Osten, wenn einer nicht arbeiten wollte?

      Und Wohnung und eine AOK-Karte kriegen die Hartz IVer doch auch? Ich kenne Leute, die leiden unter ihrem Hartz-Status, andere sind heilfroh, dass sie keinen Scheißjob mehr machen müssen und so durchkommen.

      Ich gebe gene zu, dass die meisten drunter leiden. Aber welches System liefert schon 100% Zufriedenheit.

      Im Westen fürchtet sich der Kommunist. Im Osten der, der keiner ist.

      Jedes System ist ein Dreck!

  11. @ Ken Jebsen

    Zitrat Ken Jebsen:
    "Entwerfen sie TV-Studios? Gestalten Sie Film-Sets? Arbeiten sie als Beleuchter in einem der üblichen Film-Studios? Gibt es Produktionen bei denen Sie das Set-Design übernommen haben? Wir gehen stark davon aus und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen für zukünftige Formate. Bitte schicken Sie ihre Unterlagen einfach an unsere Postadresse."

    Sehr geehrter Herr Jebsen,
    erlauben Sie das ich hier mal absteige auf Ihre Ebene; denn man versteht doch immer besser eine Antwort in der Sprache die man selber gut spricht, gelle? Sie verstehen?

    Erst einmal danke für die herzliche Einladung zur Mitarbeit bei Ihnen, das macht doch Mut auf Veränderung in 2020, oder? Zeigt es doch, was so in der Menschheitsfamilie unter der Fassade und auch, was so an Format und Niveau sich da versteckt! Sie verstehen?
    (Ich bin ja schon einiges gewöhnt was Fernanalyse und Verunglimpfungen im Springer-Stiefel -Stiel auf KenFM angeht und in die RECHTE ECKE wurde ich auch schon gestellt, als PADADEBEISPIEL von einem Ihrer (sich militärischen Sprachgebrauchs bedienenden Mitarbeiters mit selbsterkanntem hohem femininen Anteil) – wann kommt die Antisemitismus Keule?

    Doch dazu nehme ich auf gleichem Kursniveau (zum besseren Verständnis) weiter unten noch Bezug.

    Ich lese und höre aus Ihren erklärenden Zeilen, das Sie meine Kritik am Licht absolut nicht verstehen, oder nicht verstehen wollen und Ihre Ausführungen dazu erinnern mich an sehr an manche Darbietungen in der Bundespressekonferenz. Sie verstehen?

    Es geht hier nicht um OPTISCHE GESTALTUNG, Layout und GESCHACKSFRAGEN, es geht um Lichtverseuchung!
    Sie verstehen?

    Bei Glyphosat geht es um Umweltverseuchung – Stress und nicht gut für den Boden! Sie verstehen?
    Bei Ihrer Zebrastreifen-Verblendung geht es um Lichtverseuchung – Stress und nicht gut für das die Augen! Sie verstehen?

    Das auf Geschmacksfragen zu beschränken ist geradezu lächerlich.
    Ein "wirtschaftlicher Totalschaden" ist es eher bei Monsanto/Bayer auf Glyphosat zu verzichten als bei KenFM Änderungen an der Lichttechnik vorzunehmen. Damit es nicht bei Kritik bleibt habe ich eine absolut preiswerten Lösungsvorschlag ja auch schon mit der Erwähnung von "Stoffen als Meterware" Ihnen frei Haus geliefert.

    Ich lasse mich auch nicht von Ihnen in die Ecke stellen anderen hier etwas auf zu zwingen, das hat die erste kritische Stimme von Glyphosat auch nicht getan. Ich zeige hier nur etwas auf! Schon mal das Wort "Investigativer Journalismus" gehört? Ungesund ist Ungesund! Sie verstehen?
    Auch habe ich hier bei all Ihren Fans noch nicht die richtige Begeisterung zur Lichttechnik vernommen, aber das kann ja noch im Nachhinein ändern. Sie werden neben denen, die Ihr Brot bei KenFM verdienen sicher auch noch einige Bots und in diesen Zeiten sogar noch evtl. Gutachten finden, das das alles nicht so schlimm ist und sicher assistieren Sie mir auch gleich noch eine (am besten von Klaus Lederer) designte Alubrille. Cambridge Analytica hift da evtl. auch !

    Sind Sie Professor für Ophthalmologie? Ihre Hausintern abgenommene "Prüfung der Lichttechnik" auf Stressfaktoren für das menschliche Auge überzeugt mich genau so wenig wie ein OPCW Bericht über Duma Giftgasangriffe. Vielleicht hätten Sie doch mehrmals einen Hörsaal mit etwas Naturwissenschaftlicher Lehre besuchen sollen oder Sie haben meinen beigefügten Link genauso wenig gelesen wie die Bundesregierung den Nils Melzer Bericht zur Folter von Assange. Habe Sie mal bei der doch sehr ortsnahen "Klinik für Augenheilkunde der Charité" angefragt, was die Auswirkungen Ihrer Lichtverseuchung angeht? Sie verstehen!

    Nun zurück zu Ihrem Arbeitsangebot. Ich bin absolut überzeugt das Sie mich gerne (wie Bodo Sch. beim ZDF) als Bereicherung in Ihrem Team habe würden und einen herzlicher Empfang mit offenen Armen setzte ich mal nach der Runde hier voraus. Sie verstehen?
    Sie verstehen vielleicht, dass ich nur gerne mit Menschen zusammen die sich nach VORNE verändern möchten, solche die den Staus Quo beibehalten möchten und gut damit leben sind nicht mein Klientel.
    Sollte ersteres auf Sie zutreffen, gehe Ich stark davon aus, das Sie gerne einen Beratervertrag mit mir anstreben möchten und ich freuen mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Ihnen. Ganz nebenbei: Ich arbeite nicht als Angestellter sondern freiberuflich und mein Stundenhonorar liegt etwa doppelt so hoch wie Ihres, denn auch meine Familie muss leben können.

    Bitte schicken Sie doch ihre aussagekräftigen Unterlagen über die Betriebskultur (Leitbild inklusive) bei KenFM und warum Sie der Ansicht sind, dass KenFM von meiner Beratung profitieren könnte an meine Ihnen bekannte Email-Adresse.

    PS
    Apropos Stellenausschreibung und Bewerbung:
    Ich habe schon mal vor längerer Zeit auf eine KenFM Stellenausschreibung geantwortet. Ich hatte den durchaus subjektiven Eindruck, diese Ausschreibungen unterscheiden sich doch sehr von einer der Springer Presse.

    "Zur Verstärkung unseres Produktionsteams suchen wir engagierte, FLEXIBLE und BELASTBARE Menschen mit möglichst abgeschlossener Berufsausbildung und langjähriger Erfahrung in den folgenden Tätigkeitsbereichen:"

    Na ja, wie flexibel und belastbar Menschen sein können – da gibt es doch ein paar gute Beispiele – Tip Bundespressekonferenz, oder? Sie verstehen?

    Ich habe Ihnen dann folgenden Link an die Bewerbungsadresse geschickt:

    youtube.com/watch?v=og0iMCYrc2k

    Mein Beitrag wurde sofort gelöscht, haben Sie eine Erklärung dafür, auch wenn Sie die evtl. "Die Anstalt" mögen?

    • Liebe Luise,
      wir sind hier in der alternativen Szene. Alternativ zum Mainstream. Das heißt, das uns das was im Mainstream publik gemacht wird uns nicht gefällt und wir alle gern eine andere Sichtweise genießen wollen. Dafür ist es dringend notwendig sich auf die Sachebene zu begeben. Du hast den vollen Respekt vieler User hier für eine sachliche Kritik dass Dir das Licht zu grell ist. Auf den Zug können dann viele aufspringen oder eben nicht. Dann ist aber auch gut, wir alle brauchen den Platz hier bei den Kommentaren für Texte, die uns vielleicht in der SACHE weiterbringen.
      Die Vorschläge an Dich wiederhole ich jetzt nicht, speziell der Podcast sollte Dein Problem sofort lösen.
      Ganz liebe Grüße aus dem Harz!
      (Mir hat das alte Format mit den Mauersteinen sehr gut gefallen, aber wenn das neue Lichttheater auch nur einen neuen User bringt soll es mir Recht sein, ich werde mich schon daran gewöhnen.)

    • "Sehr geehrter Herr Jebsen,
      erlauben Sie das ich hier mal absteige auf Ihre Ebene; denn man versteht doch immer besser eine Antwort in der Sprache die man selber gut spricht, gelle? Sie verstehen?"

      Luise, ich mache es kurz: Danke das Sie auf unsere Ebene absteigen wollen aber das hat wenig Sinn. Sie sind uns vollkommen überlegen und Sie wissen das!
      Auch wenn wir uns alle Mühe der Welt geben würden, wir sind zu dumm um auch nur im Ansatz verstehen zu können worum es Ihnen geht. Begriffe wie "Lichtverschmutzung" sagen uns z.B Null.
      Wie soll es nun weitergehen ? Ich denke das primäre Ziel muss Schadensbegrenzung sein. Sie sollten ab sofort sämtliche Formate von KenFM meiden. Warum? Weil das Ihre Konsequenz, uns nicht mehr zu unterstützen bis wir "einlenken" ,nur verdeutlichen würde. Bleiben Sie dabei. 2020 ohne Inhalte von KenFM! Das wäre eine echter Neuanfang für Sie. Was geben Sie sich überhaupt mit uns ab? Luise !
      Aktuell arbeiten wir an einer Software die es uns in naher Zukunft erlaubt KenFM-Inhalte im Netz für Personen vollkommen unsichtbar zu machen die sich durch unser Programm belästigt fühlen. Man stelle sich das für Sie vor. Sie, Luise, bekommen zukünftig nie wieder KenFM von einem Algorithmus
      vorgeschlagen und auch Google würde wenn Sie KenFM eingeben NULL Ergebnisse ausspucken. Wäre das nicht perfekt für Sie ? Nie wieder Opfer von "Lichtverschmutzung" ?
      Solange diese Software noch nicht existiert bitten wir Sie hiermit auf Knien, meiden Sie unser Programm. Es gibt X Alternative Angebote die wesentlich besser zu Ihren Ansprüchen passen. Wir sind hier einfach nicht der richtige Kanal und entschuldigen uns für unsere Unbildung. Sie haben uns klar unsere Grenzen gezeigt. Danke!

  12. Nebenschauplatz des Ersten Weltkrieges war etwa auch die Mesopotamienfront, wo Großbritannien und das Osmanische Reich die Hauptkonfliktparteien in den Kämpfen waren.

    Deutschland hat jedenfalls in 2010 seine letzte Rate für die Kriegsschulden aus dem Ersten Weltkrieg bezahlt.

    Vor rund 100 Jahren gab es den Versailler Vertrag, der dann irgendwo Hitler an die Macht gebracht hatte.

    In einer regelrechten Inszenierung musste am 28. Juni 1919 die junge Republik Deutschland in Versailles einen umfangreichen Friedensvertrag akzeptieren. Er legte unter anderem die Alleinschuld Deutschlands fest.

    Weiterhin gab es seinerzeit, ähnlich wie heute, die Schuldknechtschaft des Geldes. Kriegstreibende Kräfte waren jedenfalls: Die Wallstreet und die späteren Hitler-Freunde John Foster Dulles und Allen Dulles.

    Markus Kompa schreibt:
    Der inzwischen zum politischen Offizier beförderte Jungdiplomat (Allen Dulles) reiste 1919 nach Paris, wo er gemeinsam mit seinem Bruder John Foster Dulles Onkel Robert Lansing bei den Friedensverhandlungen zum Versailler Vertrag beriet.

    Welt am 07.06.2019:
    Um die aufgeputschte öffentliche Meinung daheim zu befriedigen, steigerten französische und britische Politiker 1919 ihre Forderungen an Deutschland in unvorstellbare Höhen. Mit dramatischen Folgen.

    Süddeutsche am 11. Februar 2015:
    Maynard Keynes habe seinerzeit die Verhandlungen 1919 aus Empörung über den antideutschen „Nicht-Friedens-Vertrag“ verlassen….

    Dieser kritisierte 1920 in einem Buch den Versailler Vertrag. Als Ökonom wusste er, dass dessen Konstrukt nicht dem Frieden dient. Aus fast jeder Zeile sprach sein Zorn gegen die Heuchelei der Sieger.

    Was den „Versailler Vertrag betrifft, gibt es lt. Compact faktengesättigte Beweise, dass Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg durch das Versailler Diktat zerstört und von den Siegermächten in die Schuldknechtschaft genommen wurde.

    Was die Schuldfrage für den Ersten Weltkrieg betrifft, gibt es auch YouTube-Videos, wie etwa von Mirko Drotschmann.

    Vieles von dem, was wir in der Schule über Hitler und den Nationalsozialismus gelernt haben, erweist sich mit der Zeit zumindest in Teilbereichen immer mehr als falsch.

    Hitler hatte sich im Vorfeld des Zweiten Weltkriegs eben auch immer wieder für Abrüstung eingesetzt.

    Beim Zweiten Weltkrieg gab es zudem auch in 1944 die berühmte Operation Overlord.
    Ein Teil dieser Operation war die unter dem Decknamen Operation Neptune durchgeführte Landung der Alliierten in der Normandie, die im sog. D-Day gipfelte.

    Gleichzeitig wurden im Osten drei weitere Schlachten geschlagen.

    Dies waren die Operationen Bagration, die Lwiw-Sandomierz-Operation sowie die Operation Jassy-Kischinew, alle in 1944.

    Zudem hatte Churchill den Geheimplan zur Invasion in die Sowjetunion entwickelt, schrieb der Historiker John Walker in seinem Buch: „Churchills dritter Weltkrieg: britische Pläne das sowjetische Reich anzugreifen“.

    Dies passt alles nicht so richtig zu der Behauptung, dass es doch schließlich allein nur Hitler war, der den Zweiten Weltkrieg angezettelt hat.

    Rund um den Zweiten Weltkrieg ranken sich auch einige Mysterien. Es gab etwa auch die Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe.

    In der Gegend um das frühere Waldenburg kursieren besonders viele Gerüchte von angeblichen NS-Schatzverstecken und -Geheimfabriken. Der Grund: Albert Speers monströses Bauprojekt „Riese“.

    Dann wird etwa auch darüber spekuliert, dass die in 1945 unterbliebene Sprengung der Brücke von Remagen es verhindert hätte, dass über Deutschland Atombomben abgeworfen wurden.

    Insgesamt scheint vor allem auch die CIA Geheimnisse, etwa rund um die Area 51 bzw. um die noch geheimere Area 52 zu haben. Auch im Zusammenhang mit dem sog. Geheimnis in den Bucegi Bergen in Rumänien tritt angeblich auch ein CIA-Agent in Erscheinung.

    Etwa komisch ist es auch, dass auf dem vom KGB freigegebenen Kartenmaterial über Neuschwabenland eine "innere Hemisphäre" der Erde abgebildet zu sein scheint. Angeblich sollen auch deutsche U-Boote wie etwa die U-209 (mit Karl Unger) in das Innere der Erde gelangt sein.

    Das Interesse der Nazis an der Antarktis war jedenfalls auffällig kurz nach der Tibet Expedition von Ernst Schäfer aufgeflammt.
    Auf diesen Karten des KGB über die "Hohle Erde" sind zudem spiegelbildliche Swastikas abgebildet.

    Jedenfalls müssen wir auch jetzt in Sorge sein, dass es einen weiteren Weltkrieg geben könnte.

    Wir haben ein Geldwesen, das auf fehlerhafte Weise dadurch angetrieben wird, dass wir es versuchen mit den Schulden anderer Leute, weil Geld doch nichts anderes ist, ein Einkommen zu erzielen, und dass wir uns eben auch immer mehr die Schulden anderer Leute "ansparen".

    Unsere Wettbewerb der Wirtschaft funktioniert deshalb so besonders gut, weil die Verlierer dieses Wettbewerbs ihre vielen Schulden nie wieder abbauen können.
    Das System benötigt vor allem auch immer schneller neue Schulden, damit es nicht kollabiert.

    Gleichzeitig hat die Politik derzeit vermutlich auch keine Möglichkeiten, um in das fehlerhafte System korrigierend einzugreifen.

  13. <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/sting/' rel='nofollow'>@sting</a> und <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/blechmann/' rel='nofollow'>@Blechmann</a>

    Respekt.
    Sie scheinen beide das Interview bis zum Ende gehört zu haben. Das zeugt von Leidensfähigkeit. Mir haben 5 Minuten dieses wirren Zeugs gereicht. Die Analyse-Fähigkeiten der Intellektuellen heutzutage scheinen nur noch darin zu bestehen, überall Unterdrückung festzustellen in Tateinheit mit der korrupten Hinterhältigkeit der (eigenen) Eliten.
    Da erkennt Ploppa beim Kolonialregime der Engländer in Indien und dem der Spanier in Südamerika nicht die unterschiedlichen wirtschaftlichen Interessen der beiden Kolonialmächte, die vor allem bedingt waren durch die unterschiedliche Klassenherrschaft. In Südamerika bestand das Interesse des spanischen Adels als herrschender Klasse in erster Linie im Raub der angesammelten Edelmetalle. Es ging dem Adel hauptsächlich um die Versorgung mit Edelmetallen als Zahlungsmittel der damaligen Zeit zur Entspannung der drückenden Schuldenlage Spaniens.
    Das Interesse der Engländer dagegen bestand in der Hebung von Bodenschätzen und anderen Roh- und Grundstoffen, die sie in der heimischen englischen Industrie zu höherwertigen Waren weiterverarbeiteten. Es ging um die industrielle Schaffung von Mehrwert. Wenn auch England formell noch eine Monarchie war wie heute auch, so war die wirtschaftlich und teilweise auch schon politisch herrschende Klasse das Bürgertum mit seiner Industrie und seinem weltumspannenden Warenhandel. (siehe dazu: Rüdiger Rauls – Kolonie Konzern Krieg, Stationen kapitalistischer Entwicklung).

    Ploppas Einlassungen zum WK 1 und seinen Folgen habe ich selbst nicht gelesen, doch ist aus den Bemerkungen von Blechschmitt zu folgern, dass dort die üblichen Erklärungsansätze breitgetreten wurden, die in den imperialistischen Gelüsten des deutschen Kapitals zu suchen sind. Vermutlich wird auch wieder die Verderbtheit der Eliten bemüht. Es soll hier keine Lanze gebrochen werden für den deutschen Kapitalismus. Nur besteht ein Unterschied zwischen dem Interesse der dt. Industrie an Aufrüstung einerseits und an Krieg auf der anderen Seite. Natürlich unterstützte die dt. Schwerindustrie die Rüstungspläne des deutschen Adels und seines Militärs, denn man verdiente prächtig daran. Aber von den Kriegsplänen waren die deutschen Großindustriellen gar nicht so begeistert. Sie wollten lieber die europäische Konkurrenz durch Übernahmen und den Erwerb von Aktienmehrheiten aufkaufen. Das war billiger und ertragreicher und zudem nicht so risikobehaftet. (Siehe dazu Rüdiger Rauls – Kolonie Konzern Krieg). Denn Kriege können auch verloren gehen. Das wusste die Führung der dt. Industrie.
    Die Kriegslust ging in erster Linie von der damals noch herrschenden Klasse des Adels aus, der nach dem Verlust seiner wirtschaftlichen Bedeutung, die er an das Bürgertum hatte abgeben müssen, immer mehr erkannte, dass er auch gesellschaftlich überflüssig geworden war. Um seine Bedeutung als politische und militärische Führung unter Beweis zu stellen, provozierte man seit der Jahrhundertwende ständig Konflikte mit England und anderen europäischen Staaten (siehe Marokko-Krisen u.a). In der Beilegung der selbst verursachten Konflikte sah man den Nachweis der eigenen Unentbehrlichkeit. Der deutschen Industrie waren diese Streitereien mit England und Frankreich eher lästig, da sie zu Beeinträchtigungen der Geschäfte führten. Bestes Beispiel die Bagdad-Bahn, die, obwohl bereits Einigungen über deren Finanzierung zwischen deutschen, französischen und englischen Banken bestanden, unter den Störfeuern der deutschen und russischen Monarchen litt.

    Dass Lenin den Imperialismus als Ausfluss der besonders verderbten Teile der Bourgeoise sah, ist nicht zuletzt der Tatsache geschuldet, dass der Imperialismus zu dieser Zeit eine noch relativ neue Erscheinung der kapitalistischen Wirtschaftsentwicklung war. Zudem vermischten sich die wirtschaftlichen Interessen der nationalen Industrien mit den politischen Interessen der damals noch herrschenden Aristokratien zu einem schwer durchschaubaren Geflecht. Auch gab es noch kein Internet, das Autoren unbegrenztes Wissen und Informationen der gesamten Menschheit zur Verfügung hätte stellen können. Die Informationslage war jedenfalls dünner als sie Herrn Ploppa zur Verfügung stand. Aber das Erkennen der Wirklichkeit steht nicht immer im Vordergrung. Oftmals geht es nur um das Gefühl moralischer Überlegenheit.

    • Moin, Ruediger Rauls,

      „Dass Lenin den Imperialismus als Ausfluss der besonders verderbten Teile der Bourgeoise sah, ist nicht zuletzt der Tatsache geschuldet, dass der Imperialismus zu dieser Zeit eine noch relativ neue Erscheinung der kapitalistischen Wirtschaftsentwicklung war.“

      Woher stammt dieser Satz, den Sie Lenin unterstellen?
      In dem kleinen Aufsatz „Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“ (1917) untersucht Lenin die Monopolbildung der Konzerne und damit den Verlust der Konkurrenz als ein dem Kapitalismus innewohnender Mechanismus. Er beschreibt die Macht der Banken und das Zusammengehen dieser mit dem Industriekapital als Imperialismus.
      Am Ende unterscheidet er im Artikel „Der Platz des Imperialismus in der Geschichte“ vier Hauptarten der Monopole.
      Nirgendwo aber lese ich die von Ihnen zitierten Zeilen Lenins, wie oben angefuehrt.

      mfG

    • Lieber Herr Rauls, da Sie uns ja nun regelmäßig mit vielen Buchstaben und Ihrem positiven Wesen beglücken, ein kleiner Tipp: Vielleicht schätzen Sie die Zielgruppe hier falsch ein? Wir sind nähmlich alle, wie Sie ja regelmäßig messerscharf herausarbeiten, ein bisschen hinterher / tumb / dumm.

      Wenn Sie also auf den Klassensprecherposten im Bereich Geschichte scharf sind, bitteschön, dann haben Sie meine Stimme. Die Konkurrenz ist aber groß, gerade bei dem etwas "verwirrten" Wahlvolk hier auf KenFM, da ja auch andere, wie etwa der Fesche Martin, der immer seine Muckis vor dem Spiegel im Fitnesstudio flext und sich dabei zublinzelt, coole Luis sind.

      Helfen Sie uns doch mal, wo ist jetzt nochmal der Unterschied zwischen dem Feschen Martin und Ihnen?

      P.s. "Siehe dazu Rüdiger Rauls – Kolonie Konzern Krieg"? Echt jetzt? Ist das die Primärquelle für Ihre Thesen?

      Gedanke dazu: Mitte der Neunziger Jahre begannen Musikbands damit, ihre eigenen Namen in Liedern zu besingen und sich selbst "zu feiern". Wenn das passierte war das ein klares Zeichen, dass man diese Bands nun nicht mehr hören brauchte – da kam einfach kreativ-kognitiv nix mehr. Ich bin mir nun sicher, dass man das eins zu eins auf den Bereich Schrift ausdehnen kann.

  14. Danke an Herrn Ploppa und Ken für dieses Gespräch!
    Was ich nicht verstehe, bzw. vermisse, sind die nicht berücksichtigten Fakten die nach dem 1.WK mit der „Neuordnung“ Europas und den damit einhergehenden neuen Grenzziehungen durch die „Sieger“ geschaffen wurden. Die Rolle Polens und Tschechiens bezüglich der neu verteilten Gebiete und der Behandlung Deutschstämmiger dort kann man im Vorfeld des 2. WK nicht außer Acht lassen.
    Wenn nach der Darstellung Herrn Ploppas Hitler allein eine Figur der Engländer und der USA bzw. der dortigen wahren Machthaber war deren Interessen er vertrat, passt das mit vielen Ereignissen nicht so recht zusammen. Hier vermischen sie, Herr Ploppa, sicher wegen der Gralslehre der Sieger des 2. WK und der gebotenen Vorsicht wegen der Volksverhetzungsgefahr, deren „Wahrheit“ und Propaganda mit ihren Erkenntnissen.
    Hitler war mit Sicherheit nicht einfach so ein Depp (1:11:47) oder hatte da was an den Genen, was immer gerne betont wird, wie bei übrigens allen später zum Teufel erklärten Statisten in der anglo-amerikanischen Kolonialpolitik – bis heute. Was da in Mein Kampf steht ist eine Mischung aus gemopsten Zeug einiger US-Eugeniker und eigenen Gedanken. Was wir aus unserer heutigen Arroganz heraus nie und nimmer beurteilen können, uns dogmenbedingt aber herausnehmen, ist die Aburteilung ganzer Generationen mit heutigem Maß, welches ja durch die „Sieger“ genormt wurde!
    Alles was Hitler und dem Apparat als rassistischer Gifteintopf zugeschuldet wurde und wird, war gang und gäbe in den USA und Englands Kolonien und deren Erfindung, noch weit vor der Machtergreifung. Es war halt Mode mit dem Rassendenken. Keine schöne aber ein bis heute gängiges Modell.
    Göhring wurde eine Aussage bei Kriegsbeginn zugordnet. Sinngemäß: Gnade uns Gott, wenn wir diesen Krieg verlieren. Hieraus lässt sich auch schließen, dass diese Regierung und das Deutsche Reich mit dem Rücken zu Wand gestanden haben könnten und sicherlich wussten wer hier was mit dem Deutschen Reich vorhaben könnte.
    Vieles in ihrem Gespräch lieber Ken und Herr Ploppa kommt ohne Quellennennung daher und scheint nur Vermutung bzw. eigene Darstellung zu sein. Z.B die Passage, ob Hitler erpresst wurde oder die Darstellung Herrn Ploppas, dass mit Churchills Amtsantritt von seitens der Deutschen durch Luftangriffe auf England schon so viel Porzellan zerschlagen worden sei, dass Churchill wohl keine andere Wahl gehabt hätte (1:10:26), als nicht nur den Krieg gewinnen zu wollen, sondern auch gleich alles deutsch Anmutende zu eliminieren. Also einen Genozid vorsah! Hier empfehle ich die Expresszeitung zum Thema 100 Jahre Krieg gegen Deutschland! Übrigens wurde der Bombenkrieg aus der Luft auf zivile Ziele offiziell und von großer Begeisterung (die sich für Mord an Artgenossen bis heute vor allem bei Grün, Links und Selbsthassern hält) getragen und von England in Deutschland eingeführt, noch bevor eine einzige deutsche Bombe England erreichte. Bitte hierzu informieren!
    Völlig außen vor bleiben die Macht-und Aufmarschpläne Stalins für Europa bis vor 1939 und die Rolle Polens bei der Schaffung von Umständen, die 1939 den Brand aufflammen ließen. Hatte nicht Herr Putin kürzlichen einen polnischen Diplomaten von damals entzaubernd das genannt, was wer wohl war? Es war nicht allein Hitler oder dessen Apparat, der etwas gegen die einzig legitime Opfergemeinde des 2. WK zu haben schien. Bisher wurde der Grund für diese Ablehnung nie sauber aufgearbeitet. Bis heute aber haben Leute dieser Gemeinde in der großen Politik und Welt unsäglichen Dreck verursacht. Die Beraterriege um die US-Präsidenten bis heute lässt an den Familiennamen erkennen, um wessen Kinder es sich handelt. Zufall?
    Die Causa Rudolf Hess wird hier zu vereinfacht eingeflochten. Hitler soll den Alleingang (?) seines Rudolfs ja wohl nicht so freundlich aufgenommen haben. Hier helfen die Aussagen aus seinem Leibwächterkreis weiter.
    Die Verwendung des modischen Kampfbegriffs „Nazi“ (sollte es nicht „Natiosozi“ heißen müssen) in diesem Gespräch (z. B bei 1:14:29) passt nicht, da man sich ja wohl bemüht zeigt, historisch ideologisch unbefleckt zu sein. Leider gelingt es nicht. Keiner Seite ging es um den Krieg gegen eben jene so betitle Gruppe, die vermutlich jeden Deutschen einschloss – zumindest damals – sondern wie Churchill es beispielhaft nannte, die Vernichtung Deutschlands. Also Menschen und Land samt Staatsgebilde! In ein paar Jahren werden heutige Mietmäuler, Mitläufer und Behördenmitarbeiter sicher ebenso verfemt werden, wenngleich unter anderem Begriff – vielleicht!
    War nun Hitler eine Bestie, die von der Leine der Engländer und den USA gelassen wurde oder sich losriss, wie später viele andere „nützliche Momentidioten“ (Sadam, Taliban, IS etc.)? Aber allein auf die uns so eigene Reduzierung eines jeden Krankheitsbildes, sei es politisch, medizinisch oder umwelttechnisch zu schwören und damit den einen „Schuldigen“ dingfest zu machen, ist zu einfach. Aber gut genug, um vom Treiben dieser alten Kerle und Weiber in den Klüngeln der Regierungen und Puppenspielervereinen abzulenken.
    Was ich allgemein zu bezweifeln wage, ist der damaligen Regierung um Hitler jegliches Bewusstsein und das Wissen um die tatsächlichen Hintergründe, die zum Handeln zu zwingen schienen und den Gefahren für sich persönlich sowie für die Bevölkerung, die aus dem Lostreten eines, wie uns hier eingeprügelt wird, rassistisch und vom Wahnsinn getriebenen Krieges entstünden, der zum Weltbrand wurde, absprechen zu wollen. So dumm agieren bis heute nur die eitlen irren „Sieger“, die noch in den 50-ziern meinten tausende Atomwaffen auf Moskau ungestraft schmeißen zu dürfen und betonten bei einem Überlebensverhältnis 2:1 einen Atomkrieg gewonnen zu haben. Dieser Geist herrscht heute noch. Auch Dank deren Berater aus besagtem Dunst- und Glaubenskries!

    Die Nürnberger Tribunale sind bis heute beliebtes Werkzeug, Mitwisser oder Aufklärer zu beseitigen. Jede, der etwas über die Hintergründe seiner Anstellung bei den USA oder England erzählen könnte, wird fix gehängt, eliminiert und dann rasch verscharrt oder besser noch irgendwo verklappt. Schon auffällig, das man sich nicht mal mehr Mühe geben muss, um dabei halbwegs glaubwürdig zu erscheinen.
    Gruß!

  15. Ich kenne mich einigermaßen aus mit dem 1. WK und das sind alte Hüte was Ploppa da erzählt, inklusive des anti-kapitalistischen Drehs. Das hat schon Lenin selbst behauptet, aber eben nicht schlüssig belegen können. Da es Krieg schon vor dem Kapitalismus gab, kann der wohl kaum die einzige Ursache sein. Es gab den Flottenverein und Wehrverein, nur fehlt der Beleg, dass das in erster Linie kapitalistische von Gewinninteresse getriebene Vereine waren. Hinzu kommt die Tatsache, dass das Deutsche Reich keine Demokratie war. Weder der Kaiser, noch der vom Kaiser ernannte Reichskanzler, mussten befürchten aufgrund eine Pressekampagne nicht wiedergewählt zu werden.

    Ich fand diese Argumentation schon immer gekünstelt. Schließlich ist der Adel die Kriegerkaste und der Kaiser der militärische Anführer der Kriegerkaste. Natürlich machen die Kriege, wie sonst könnten sie ihre Position als herrschende Kaste rechtfertigen?

    • Zumindest nach dem 2.WK hat man allgemein gewußt, das die Eigentumsverhältnisse kriegsentscheidend sind.
      Inwieweit die Demokratie je verwirklicht war ziehe ich mittlerweile stark in Zweifel. Dafür sind umfänglicher Informationszugang und Wahlalternativen erforderlich.

      Ansonsten warte ich noch auf das besprochene Buch, der Buchhändler meines Vertrauens genießt noch seinen Weihnachtsurlaub..

      "Hitler hat Dtl. in die Westliche Wertegemeinschaft eingeführt…" HP

    • Huch, da bin ich nun doch erschrocken und habe das gleich nachgeprüft. Das kann doch wohl nicht sein!!
      Aber in der Tat: der Mainstreamspindoktorund Hauptpropagandist vom ZDF zum Klimawandel im Programm von KenFm.
      Und weiter, ich traue mein Augen nicht:
      Neubauer, Rackete, ein Buch namens, "wir sind das Klima" – – –
      Jetzt wundert mich gar nichts mehr.
      Ich sag mal tschüs zu KenFm und: nein danke!!!

    • Ich habe das hier besprochene Buch am 24.11.19 bei den Buchkomplizen bestellt und bekommen. Aktuell gibt es wirklich "0 Treffer". Ich vermute hier eher einen Fehler im Webshop, vielleicht wäre "zur Zeit nicht lieferbar da vergriffen" die richtigere Auskunft?

  16. Sehr geehrter Herr Ploppa,

    wow, was für ein Interview.

    Sie geben wichtige Puzzle-Bausteine für die Geopolitik , die Machtstrukturen und die Machtspiele des letzten Jahrhunderts . Auch die gegenwärtigen Verrücktheiten lassen sich mit Ihren Ausarbeitungen und Analysen viel besser erklären und einordnen . Die beschriebenen Prozesse und Wirkweisen wiederholen sich und zeigen wohin wir als
    Herde getrieben werden.
    Jedes historische Seminar müsste sich über Ihre Mitarbeit glücklich schätzen .

    PS: Ich werde mir Ihr Interview nochmal anhören und Ihr Buch kaufen, ehe es auf den Index kommt.
    Wenn nach Snowden "das Aufdecken von Verbrechen ein Verbrechen ist und wir somit von Verbrechern regiert
    werden" , was ist dann die Beschreibung der Wahrheit ?

  17. L i e b e r H e r r P l o p p a ! Ziehen Sie sich warm an! Denn Sie sind ein "Verfassungsfeind"! (Auch Ken Jebsen braucht längere Unterhosen.)
    Aus dem hervorragenden – etwas längeren, aber sehr erhellenden – Kommentar von D. Hartmann (weiter unten auf der Seite der "Google-Ausgabe") zitiere ich einen Ausschnitt aus seinem Zitat, dessen Hervorhebungen wie Absatzgestaltungen von mir sind:

    "Die heutige amtliche deutsche Geschichtsschreibung ist durch die Rechtsprechung des Nürnberger Tribunals begründet worden, die in ihrem Urteilsspruch von 1946 auf exakt 200 Seiten die S i e g e r d a r s t e l l u n g der Vorkriegsgeschichte und der Geschichte des Zweiten Weltkriegs formuliert hat.

    Die Regierung der BRD hat 1955 im Artikel 7 des Überleitungsvertrags und die Regierungen der BRD und der DDR haben 1990 gemeinsam in einem Zusatzprotokoll zum 2-plus-4-Vertrag festgelegt, dass das Nürnberger Urteil – damit auch die 200 Seiten S i e g e r g e s c h i c h t s s c h r e i b u n g – auf ewig für deutsche Gerichte und Behörden verbindlich bleibt. Beide Festlegungen haben den deutschen Bundestag passiert, und sie sind nachzulesen in den Bundesgesetzblättern BGBl Teil II, 1955, Heft 8, Seite 413 und BGBl Teil II, Heft 42, Seite 1387.

    Behörden sind im Sinne des Vertragstextes auch die Kultusministerien der Bundesländer, die die Geschichtslehre und Unterrichtsmaterialien in und für Schulen, Universitäten und andere Landesbildungsinstitute überwachen und genehmigen oder sperren. Damit ist die S i e g e r g e s c h i c h t s s c h r e i b u n g über die Entstehung und den Verlauf des Zweiten Weltkriegs derzeit in Deutschland kodifiziert. Die oft erhobene Gegenbehauptung, die im Grundgesetz verankerte F r e i h e i t v o n F o r s c h u n g u n d L e h r e setze diese beiden internationalen Verträge außer Kraft, wirkt sich in der Praxis nicht aus.

    Erstens sind die Verträge nicht gekündigt und nicht in den Bundesgesetzblättern für ungütig erklärt, zweitens entspricht die Lehr- und Veröffentlichungspraxis immer noch den genannten Verbindlichkeitsauflagen der
    Siegergeschichtsdarstellung, und drittens wird die Abweichung von der S i e g e r g e s c h i c h t s s c h r e i b u n g nach erneuter Akten- und Faktenüberprüfung von den Verfassungsschutzämtern als „ R e v i s i o n i s m u s “ und als verfassungsfeindlich eingestuft."

    —————————————-

    Bevor Ihr beide eingebuchtet werdet, solltet Ihr gemeinsam mit Schicksalsgenossen wie Willy Wimmer, Wolfgang Effenberger, Thorsten Schulte und einem oder zwei "Antirevisionisten" (die nicht kommen werden), eine " P o s i t i o n e n " – Runde abhalten unter dem Titel: "Notwendige Revisionen
    der Deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts". Auf mindestens drei Stunden eines derartigen Vergnügens würde ich mir "einen abfreuen".

    • Sind Antirevisionisten diejenigen, die Reformen ablehnen, weil diese das System nicht überwinden werden?

    • Hallo "conferma":
      Mit "Antireformisten" meine ich die bewußt oder unbewußt das Tabu der S i e g e r g e s c h i c h t s s c h r e i b u n g aufrecht erhaltenden bis rabiat verteidigenden Historiker und Journalisten (auch Schriftsteller und Literaten). Sie sind die "Watchdogs" der kodifizierten Grenzen der amtlich (das heißt der politisch verordneten Einschränkung der F r e i h e i t v o n F o r s c h u n g u n d L e h r e) noch zugelassenen Geschichtsschreibung. Dabei kann die "rabiate Verteidigung" auch übergehen in Denunziantentum und Vernichtung der professionellen Existenz. Ihre Wirksamkeit läßt sich auch an einem Satz von Ken Jebsen noch ablesen, wenn er glaubt feststellen zu müssen, dass die Fakten, mit denen Herr Ploppa das gängige Geschichtsbild erweitert, wenn nicht gar beinahe auf den Kopf stellt, mit Revision nichts zu tun hätten. Sie haben bestimmt und eindeutig damit zu tun. Und anders kann es auch gar nicht sein. Wissenschaft ist identisch mit dem permanenten Versuch, bestehende "Wahrheiten" zu relativieren oder gar zu falsifizieren. Revisionsbestrebungen und -versuche sind ihr innerer Antrieb. Sie sind um so angesagter im historischen Bereich, je mehr Quellen zugänglich, "declassified" werden. Andersherum machen sich politische wie "wissenschaftliche" Institutionen verdächtig, die Quellen vernichten, verstecken oder nur unzugänglich machen, ihre Einsicht um Jahre, Jahrzehnte oder Jahrhunderte vertagen. Die "Verschwörungstheoretiker", die hier einen bemühten Verrat an der Wahrheit vermuten, stehen der Wahrheit meist näher als die Verteidiger des offiziell erlassenen und propagierten Narrativs.

  18. Mir gefällt die neue Optik der Gespräche.
    Ich höre Herrn Ploppa immer wieder gerne zu. Dieser Mann hat ein unglaubliches Wissen. Das Buch habe ich verschlungen und werde es garantiert noch öfter lesen. Derzeit gibt es aber zu viel Lesestoff…
    Und bezüglich Defender 2020 kann ich nur jeden bitten gegen diese Aggressionen vorzugehen. Erste Gruppen vernetzen sich bereits. Macht mit! Jeder Mensch zählt.

  19. Es ist nicht klar, wer der Verfasser dieser Buchkritik ist, Ploppa selbst oder jemand anderes. Von daher ist auch nicht klar, ob die Aussagen, die gemacht werden, vom Verfasser des Buches stammen oder vom Verfasser des Artikels. Es ist festzustellen, dass sich da jemand sehr bemüht, antikapitalistisch zu sein. Das ist zwar gut gemeint, aber nicht hilfreich, wenn man an Erkenntnis interessiert ist, vor allem, wenn es darum gehen soll, die Wirklichkeit zu erkennen. Wenn Wirklichkeit falsch erkannt wird, gehen die Schlüsse in die Irre, die aus dieser Erkenntnis gezogen werden (sollen). Das neue Weltbild, das daraus entsteht, steht auf einem schiefen Fundament. Und jeder Baumeister weiß, dass schiefe Fundamente nur Bruchbuden hervorbringen. So auch hier:
    „Jene, die die beiden Kriege erst mit Krediten finanzierten und weitere im Anschluß zum Wiederaufbau lancierten, konnten so ihre Macht über große Teile des Planeten ausweiten und leben diese Macht bis heute aus.“
    Vermutlich will der Autor verhindern, dass es zu weiteren Katastrophen kommt wie den beiden Weltkriegen. Das ist ehrbar; nur wenn die Vorsetzungen falsch sind, führen die Folgerungen, die daraus gezogen werden, in die Wirkungslosigkeit. Das obige Zitat ist teilweise richtig und bedient besonders die Legenden der moralisch Empörten. Zuerst bleibt im Ungewissen, wer denn diejenigen sein sollen, die „ihre Macht über große Teile des Planeten ausweiten“ konnten.
    Übersehen aber wird, dass die damals Mächtigen besonders in der Groß- und Chemie-Industrie ihr Kapital angelegt hatten und daraus ihre Gewinne gezogen hatten. Das hatte sich aber nach dem WK2 sehr stark verändert. Krupp, Thyssen, Hoesch, Mannesmann, die IG-Farben und selbst die Deutsche Bank als Finanzier existieren zum Teil als Unternehmen nicht mehr, haben ihre Geschäftsfelder geändert oder erheblich an Bedeutung verloren (siehe DB).
    Dagegen sind neue Konzerne entstanden mit ganz anderen Geschäftsfeldern. Google, Microsoft, Amazon, die IT- und Telekommunikationskonzerne sie alle sind nach dem 2 WK entstanden. Sie bestimmen die Welt heute und haben andere Wurzeln als die, die das Geschehen und den Kapitalismus während er beiden Weltkriege und dem Wiederaufbau bestimmten. Da ist keine Kontinuität in den Besitzverhältnissen. Die alten konnten gerade ihre Macht nicht mehr über den Planeten ausdehnen. Es sind neue Kapitalgesellschaften entstanden, die noch mehr Macht haben als die alten Industriekonzerne. Aber sie haben mit den alten nichts mehr zu tun. (Siehe dazu: Rüdiger Rauls „Wie funktioniert Geld?“)
    Das scheinen diese Kritiker des Kapitalismus nicht zu sehen. Sie leben anscheinend immer noch in den Verhältnissen der Nachkriegszeit. Sie haben noch nicht gemerkt, dass sich die Welt gedreht hat, dass die Wirklichkeit eine andere ist, als sie ihn ihrem Weltbild pflegen. Und deshalb verfängt auch ihre Kritik in weiten Teilen der Bevölkerung nicht. Deshalb gewinnen sie keinen politischen Einfluss. Sie leben nämlich in Zeiten, die längst vorbei sind und haben das anscheinend noch nicht gemerkt.

    • „ Es ist nicht klar, wer der Verfasser dieser Buchkritik ist, Ploppa selbst oder jemand anderes. Von daher ist auch nicht klar, ob die Aussagen, die gemacht werden, vom Verfasser des Buches stammen oder vom Verfasser des Artikels.“
      Bitte um Erklärung. Welche Kritik?

  20. Das Buch habe ich im November beim Liepsen-Verlag , der von Herrn Ploppa direkt betrieben wird, bezogen. Ich habe eine e-mail an liepsenverlag@gmail.com geschrieben und formlos das Buch "Griff nach Eurasien" bestellt.

  21. Folgende Infos habe ich aus Walter Millis "Road To War-America 1914-1917" und aus dem Guardian:
    U-Boot-Krieg während des Ersten Weltkriegs und Lusitania: Durch vielerlei geschickte Maßnahmen von Seiten der britischen Politik, entstand folgende Situation: Die Alliierten konnten in den USA einkaufen – auch Rüstungsgüter in großen Mengen – die Mittelmächte konnten es nicht und so entstand bei den Deutschen eine tiefe Bitterkeit, darüber, dass die „neutralen“ USA Waffen an die Alliierten lieferten.

    Anfang November 1914 erklärten die Briten die gesamte Nordsee zum Kriegsgebiet. Alle neutralen Handelsschiffe sollten nur über die Straße von Dover in die Nordsee einlaufen dürfen, wo sie bequem durchsucht werden konnten.
    Obwohl das Völkerrecht das "Durchsuchungsrecht" auf hoher See erlaubte, lehnten die Briten dies wegen des U-Bootkriegs ab – klar – während so ein britisches Kriegsschiff ein neutrales Handelsschiff auf Schmuggelware durchsuchte, lief es Gefahr, von einem U-Boot versenkt zu werden. Ein alliiertes Kriegsschiff war ein völlig legitimes Ziel für ein deutsches U-Boot.
    Schließlich wurde am 4. Februar 1915 durch Deutschland verkündet, dass ab dem 18. Februar 1915 die Gewässer rund um Großbritannien zum Kriegsgebiet erklärt würden.

    Am 1. März 1915 wurde dann die totale Offshore-Blockade gegenüber Deutschland von den Alliierten verkündet, die jeglichen weiteren Handel der Neutralen mit dem Deutschen Reich untersagten. Eine Offshore-Blockade war illegal, sie verbot Einfuhr und Ausfuhr aller Waren in und aus den Mittelmächten. Den Mittelmächten bereitete die Offshore-Blockade und der einseitige Handel der USA mit den Alliierten große Probleme – so Millis.

    Außerdem wurden Waffen für die Alliierten eben auch auf Passagierschiffen transportiert:
    Am 16. Januar 1915 begann der Cunard-Liner Orduna aus New York seine Fahrt nach Liverpool – mit hundertfünfundfünfzig friedlichen Passagieren und zwei 14-Zoll-Haubitzen von Schwab an Deck. Und am 20. März 1915 stach bereits der White Star Liner Adriatic von New York aus in See, mit 300 Passagieren und 150 Panzern für die alliierte Front. Die Orduna machte am selben Tag die Leinen los, mit einhundertfünfundneunzig Passagieren und zwei weiteren 15-Zoll-Haubitzen aus Bethlehem auf ihrem Hauptdeck und jede Menge an leichteren Geschützen und Granaten im Laderaum. Jeden Tag gab es ca. 5000 Gefallene. Zwar gab es zahlreiche tapfere Gesetzesvorlagen in den USA, die ein Embargo für den Export von Munition forderten, aber die kamen leider nicht durch. Damit wurde eine wertvolle Gelegenheit verpasst.
    Die U-Boot-Flotille der deutschen Marine bestand anfangs aus sechzehn Booten. [Road To War, S. 192] Die Lusitania wurde am 7. Mai 1915 versenkt, es befanden sich insgesamt 1959 Seelen an Bord, von denen 1195 vermisst wurden. An Bord hatten sich aber auch 4200 Kisten Munition befunden. Dass sie Munition geladen hatte – und nicht zu knapp – wurde am 30. Juli 1982 von der britischen Regierung bestätigt, als sie durch eine Meldung eine Gruppe Wracktaucher davor warnte, sich dem Wrack des ehemaligen Cunard-Liners zu nähern. Es befände sich eine große Menge Munition im Wrack und einige von dieser sei noch immer explosiv.

    Siehe hier, Artikel aus dem Guardian: http://www.theguardian.com/world/2014/may/01/lusitania-salvage-warning-munitions-1982

    Nachdem die Lusitania vesenkt worden war, waren auch 124 Amerikaner mit ihr gestorben. Dennoch kam es nicht sofort zum amerikanischen Kriegseintritt, da Reichskanzler Bethmann-Hollweg und der deutsche Botschafter in den USA, Graf Bernstorff sich dafür einsetzten, dass der U-Boot-Krieg eingeschränkt wurde. Am 1. September 1915 gab der deutsche Botschafter in den USA, Graf Bernstorff dem neuen US-Außenminister Lansing die formelle Zusicherung seiner Regierung, dass Passagierschiffe künftig nicht mehr torpediert würden, außer mit entsprechender Warnung und Vorkehrungen für die Sicherheit von Nichtkombattanten. Doch nachdem das Friedensangebot von Reichskanzler Bethmann-Hollweg vom 12. Dezember 1916 von den Entente-Mächten abgeschmettert wurde, setzten sich endgültig die deutschen Militärs durch und der uneingeschränkte U-Boot-Krieg wurde am 1. Februar 1917 verkündet.

    Krieg ist grausam – deshalb sollten wir alles tun, dass es keinen mehr gibt!

    • Schöne Analyse. Die Neutralität der USA mit Waffenlieferungen auf zum Teil Zivieltransportern ist vergleichbar mit einen Beobachter einer Schachpartie, der eier Seiten ständig sagt wo die Figuren hinbewegt werden müssen.

      Das mit den Friedensangeboten von deutscher Seite und deren Ablehnung von Alliierter Seite ist eine Tradition, die auch im 2. Weltkrieg weiter gepflegt wurde.

      Den letzten Satz kannt ich nur voll unterstützen.

  22. @ Jörn

    Meine Meinung zur Lichtverschmutzung bzw. KenFM Lichttechnik, JA – sie ist wie jede andere Meinung (Ihre eingeschlossen!) immer subjektiv!
    Mein optisches Empfinden und der Ausdruck dazu ist auch nicht mit dem Mainstream hier bei KenFM abgeglichen wie man unschwer feststellen kann. Vielleicht sollte ich auch wie die Klimaleugner eine Korrekturanalyse "ins Auge" fassen! Nebenbei, ich verwende ich einen gut kalibrieren Monitor.

    Kniefälle den "ökonomischen Zwängen" gegenüber haben wir schon genug. Wenn man wie bei KenFM zu viel Geld hat und etwas was bisher OK war nun drastisch verschlechtert, ist das sehr bedauerlich.
    Ich bin mir bewusst, dass man die Lichtverseuchung der Zuschauer bei KenFM nicht mal wahr haben will. Und wenn, dann wird sicher, wie auch schon anderswo praktiziert, solche Praxis und der Betroffene Personenkreis als Nebensache oder besser Kollateralschaden einordnet.

    Wie auch anderswo wird immer alles als alternativlos verkauft. Auch der Krieg ist im Kapitalismus fest eingebaut und sicher wäre es ökonomisch nicht zu tolerieren etwas daran umzubauen. Es ist immer einfacher die Bevölkerung indirekt zu bitten, mit den wenigen (Kriegs) Unannehmlichkeiten zu leben.
    Was meinen Sie?

    Optischer Stress ist:
    Eine zu grelle und nicht abgestimmte falsche Beleuchtung, Disharmonie in Kontrast, in Farbe und Helligkeit. Flackernde Leuchtreklamen, Fahrzeugscheinwerfer im Straßenverkehr usw.

    Wer das Auges stresst, praktiziert eine generelle Missachtung des Lebens!
    Anmerkung: Das ist aber wie immer nur meine pers. Meinung.

    Links:

    ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4763120/

    futurism.com/light-pollution-how-does-it-impact-people

    Das menschliche Auge passt sich auf natürliche Weise an die Tages- und Nachtmuster an, um auf die richtige Weise zu sehen. Ätzende Kontraste wie bei den dunklen – und helle Streifen bei KenFM als Zebramuster geliefert sind daher alles andere als Lebensfreundlich – sie sind Lebensfeundlich!

    Solches Licht kann nicht nur das menschliche Auge schädigen, es beeinflusst das Hormon Melatonin, was für die Regulierung des Tages- und Nachtsehens verantwortlich ist und letztendlich für den Schlaf – und Erholungzustand des Menschen. Dies kann zu Schlafstörungen, Stress, Erschöpfung, Kopfschmerzen, erhöhter Angst und sogar zu Übergewicht führen.

    Es wird immer versucht den Menschen in allen Bereichen und Sinnen zu manipulieren, die Hoffnung auf eine bessere Welt steht hinten an, ein neues Bewusstsein, das Lebendiges achtet – ade und tschüss!

    • Danke für die ausführliche Antwort.

      Ich freue mich, dass es kein technisches Problem zu sein scheint, das dich plagt, obwohl das wohl auch am leichtesten behebbar gewesen wäre.

      Zum Kollateralschaden: Ich habe mal als Webdesigner für einen großen Plattenladen gearbeitet. Wir standen vor der Frage, ob wir unsere Seite für alle Browser oder nur für die Top-Drei "fehlerfrei" auslegen sollten. Wir mussten uns damals aus ökonomischen Gründen für die drei Geläufigsten entscheiden und sind das Risiko eingegangen, dass diejenigen mit ausgefalleneren Browsern bei uns keine Bestellungen aufgeben konnten. Das war damals ein Problem des Aufwands und uns fehlten einfach die Mittel für die zusätzliche Arbeitskraft.

      Ich denke so musst du dir das hier auch vorstellen. Es wurde ein Relaunch gemacht und weil bestimmte Entscheidungen getroffen wurden – über die ich mir kein Urteil bilde, da ich nicht dabei war – sind die Lichtsensiblen nun vorerst eine Gruppe, die hier in den sauren Apfel beisst. Der Opera-Browser so zu sagen 😉

      Ähnlich verhält es sich mit der KenFM-App, die immer noch nicht für mein Blackberry erschienen ist.

      Ich denke wichtig wäre, dass du dir nicht denkst, dass es ein Angriff auf die Lichtsensiblen / auf dich persönlich ist. Ganz im Gegenteil scheint es mir so, als würden die Jungs dauerhaft an der Farbtemperatur arbeiten. Schau dir mal die letzten Gespräche an. Das variiert doch merklich im Licht und es scheint mir nach einer Suche nach dem Optimum auszusehen.

      P.s. Danke auch für die Links. Manches wusste ich schon. Du rennst hier diesbezüglich offene Türen ein. Ich habe etwa 10 bis 12 verschiedene Sätze "unbenutzbares" Leuchtmittel in meinem Küchenschrank, da ich sehr empfindlich auf Licht und Atmosphäre bin und der Kauf von LEDs und Energiesparbirnen das reinste Glücksspiel ist, was die Spektren angeht… Somit bin ich eben wirklich etwas verwundert, ob der völligen Ablehnung der neuen KenFM-Beleuchtung, die ich (als Mit-Sensibler) für zwar ungewöhnlich, aber wirklich nicht störend halte.

      LGj

    • Ökonomisch sehr leicht zu verkraften und schnell zu bewerkstelligen und sicher muss es nicht gleich ein dramatisches Abreißen der Licht-Installation sein:

      Es gibt zum Abhängen und damit dämpfen durchaus billigen Stoff als Meterware…

      HG und ein jutes "Neues Jahr 2020"

    • Luise, so offensichtlich dieser Gedanke dir vielleicht von vornherein schon war – ich für meinen Teil, bin jetzt erst durch dich auf diese einfache und ökonomisch machbare Lösung gekommen.

      Solch ergebnisorientierte Kritik dringt sicher auch zu den Lichtleuten durch und kann hier intern gewertschätzt und thematisiert werden. Zumindest würde sie es von mir.

      Dir auch einen Guten Rutsch!

    • Ahoi Luise, mich nervt der unpraktikable Hintergrund ebenfalls.
      Bin wirklich neugierig, was nun passiert, zumal das Gespräch schon älter sein dürfte. Ich jedenfalls bin altmodisch und würde nach so einem Gepampe mindestens im nächsten halben Jahr nichts ändern.

    • @ Ken Jebsen

      Zitrat Ken Jebsen:
      "Entwerfen sie TV-Studios? Gestalten Sie Film-Sets? Arbeiten sie als Beleuchter in einem der üblichen Film-Studios? Gibt es Produktionen bei denen Sie das Set-Design übernommen haben? Wir gehen stark davon aus und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen für zukünftige Formate. Bitte schicken Sie ihre Unterlagen einfach an unsere Postadresse."

      Sehr geehrter Herr Jebsen,
      erlauben Sie das ich hier mal absteige auf Ihre Ebene; denn man versteht doch immer besser eine Antwort in der Sprache die man selber gut spricht, gelle? Sie verstehen?

      Erst einmal danke für die herzliche Einladung zur Mitarbeit bei Ihnen, das macht doch Mut auf Veränderung in 2020, oder? Zeigt es doch, was so in der Menschheitsfamilie unter der Fassade und auch, was so an Format und Niveau sich da versteckt! Sie verstehen?
      (Ich bin ja schon einiges gewöhnt was Fernanalyse und Verunglimpfungen im Springer-Stiefel -Stiel auf KenFM angeht und in die RECHTE ECKE wurde ich auch schon gestellt, als PADADEBEISPIEL von einem Ihrer (sich militärischen Sprachgebrauchs bedienenden Mitarbeiters mit selbsterkanntem hohem femininen Anteil) – wann kommt die Antisemitismus Keule?

      Doch dazu nehme ich auf gleichem Kursniveau (zum besseren Verständnis) weiter unten noch Bezug.

      Ich lese und höre aus Ihren erklärenden Zeilen, das Sie meine Kritik am Licht absolut nicht verstehen, oder nicht verstehen wollen und Ihre Ausführungen dazu erinnern mich an sehr an manche Darbietungen in der Bundespressekonferenz. Sie verstehen?

      Es geht hier nicht um OPTISCHE GESTALTUNG, Layout und GESCHACKSFRAGEN, es geht um Lichtverseuchung!
      Sie verstehen?

      Bei Glyphosat geht es um Umweltverseuchung – Stress und nicht gut für den Boden! Sie verstehen?
      Bei Ihrer Zebrastreifen-Verblendung geht es um Lichtverseuchung – Stress und nicht gut für das die Augen! Sie verstehen?

      Das auf Geschmacksfragen zu beschränken ist geradezu lächerlich.
      Ein "wirtschaftlicher Totalschaden" ist es eher bei Monsanto/Bayer auf Glyphosat zu verzichten als bei KenFM Änderungen an der Lichttechnik vorzunehmen. Damit es nicht bei Kritik bleibt habe ich eine absolut preiswerten Lösungsvorschlag ja auch schon mit der Erwähnung von "Stoffen als Meterware" Ihnen frei Haus geliefert.

      Ich lasse mich auch nicht von Ihnen in die Ecke stellen anderen hier etwas auf zu zwingen, das hat die erste kritische Stimme von Glyphosat auch nicht getan. Ich zeige hier nur etwas auf! Schon mal das Wort "Investigativer Journalismus" gehört? Ungesund ist Ungesund! Sie verstehen?
      Auch habe ich hier bei all Ihren Fans noch nicht die richtige Begeisterung zur Lichttechnik vernommen, aber das kann ja noch im Nachhinein ändern. Sie werden neben denen, die Ihr Brot bei KenFM verdienen sicher auch noch einige Bots und in diesen Zeiten sogar noch evtl. Gutachten finden, das das alles nicht so schlimm ist und sicher assistieren Sie mir auch gleich noch eine (am besten von Klaus Lederer) designte Alubrille. Cambridge Analytica hift da evtl. auch !

      Sind Sie Professor für Ophthalmologie? Ihre Hausintern abgenommene "Prüfung der Lichttechnik" auf Stressfaktoren für das menschliche Auge überzeugt mich genau so wenig wie ein OPCW Bericht über Duma Giftgasangriffe. Vielleicht hätten Sie doch mehrmals einen Hörsaal mit etwas Naturwissenschaftlicher Lehre besuchen sollen oder Sie haben meinen beigefügten Link genauso wenig gelesen wie die Bundesregierung den Nils Melzer Bericht zur Folter von Assange. Habe Sie mal bei der doch sehr ortsnahen "Klinik für Augenheilkunde der Charité" angefragt, was die Auswirkungen Ihrer Lichtverseuchung angeht? Sie verstehen!

      Nun zurück zu Ihrem Arbeitsangebot. Ich bin absolut überzeugt das Sie mich gerne (wie Bodo Sch. beim ZDF) als Bereicherung in Ihrem Team habe würden und einen herzlicher Empfang mit offenen Armen setzte ich mal nach der Runde hier voraus. Sie verstehen?
      Sie verstehen vielleicht, dass ich nur gerne mit Menschen zusammen die sich nach VORNE verändern möchten, solche die den Staus Quo beibehalten möchten und gut damit leben sind nicht mein Klientel.
      Sollte ersteres auf Sie zutreffen, gehe Ich stark davon aus, das Sie gerne einen Beratervertrag mit mir anstreben möchten und ich freuen mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Ihnen. Ganz nebenbei: Ich arbeite nicht als Angestellter sondern freiberuflich und mein Stundenhonorar liegt etwa doppelt so hoch wie Ihres, denn auch meine Familie muss leben können.

      Bitte schicken Sie doch ihre aussagekräftigen Unterlagen über die Betriebskultur (Leitbild inklusive) bei KenFM und warum Sie der Ansicht sind, dass KenFM von meiner Beratung profitieren könnte an meine Ihnen bekannte Email-Adresse.

      PS
      Apropos Stellenausschreibung und Bewerbung:
      Ich habe schon mal vor längerer Zeit auf eine KenFM Stellenausschreibung geantwortet. Ich hatte den durchaus subjektiven Eindruck, diese Ausschreibungen unterscheiden sich doch sehr von einer der Springer Presse.

      "Zur Verstärkung unseres Produktionsteams suchen wir engagierte, FLEXIBLE und BELASTBARE Menschen mit möglichst abgeschlossener Berufsausbildung und langjähriger Erfahrung in den folgenden Tätigkeitsbereichen:"

      Na ja, wie flexibel und belastbar Menschen sein können – da gibt es doch ein paar gute Beispiele – Tip Bundespressekonferenz, oder? Sie verstehen?

      Ich habe Ihnen dann folgenden Link an die Bewerbungsadresse geschickt:

      youtube.com/watch?v=og0iMCYrc2k

      Mein Beitrag wurde sofort gelöscht, haben Sie eine Erklärung dafür, auch wenn Sie die evtl. "Die Anstalt" mögen?

  23. Weiter so – ist wohl auch bei KenFM alternativlos!

    Schon mehrmals mit Adresse an die "hochmoderne" Lichttechnik bei KenFM angemerkt:
    Die Videos im ekligen Jalousien-Gegenlicht zu betrachten ist eine Verblendung und Zumutung,
    das tue ich mir nicht an.

    Gut das KenFM, im Gegensatz zur Zwangsabgabe bei den ÖRR, per Crowdfunding finanziert wird.
    Wie Ken Jebsen ja bemerkt hat doch der Verbraucher im Neoliberalismus eine gewisse Macht durch Kauf oder Verzicht.

    Daher gebe ich in 2020 KEIN Geld mehr an KenFM!

    • Das Drumherum ist Dir lieber als der Inhalt? Verstehe ich das richtig?
      Ich finde das neue Format durchgehend ziemlich gelungen. Aber das ist nur meine Wahrnehmung.

    • Ich verstehe das Herr Lenz: "Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe!"

      Kenne das schon: "Bloß keine Kritik hier!"

      Wen ich, um zu den Muscheln mit evtl. Perlen abtauchen zu können, erst ein Meer von optischer Verseuchung akzeptieren muss, ja , dann verzichte ich gerne auf den Tauchgang und buche bei einem anderen Veranstalter!

    • Liebe Luise,
      ich fühle deinen Schmerz.

      Der Herr Lenz und die anderen, die hier schon antworteten haben, haben aber auch nen Punkt: das Gefallen oder Nichtgefallen der Optik ist sehr subjektiv.

      Da du aber scheins wirklich große Probleme mit der Optik hast, schau doch mal, ob Folgendes technisch bei dir anders ist, als bei etwa mir hier: Die Helligkeit oder der Kontrast deines Monitors / des Tablets / deines Handys? Wenn die Einstellungen durch die Decke, sprich, sehr hoch geregelt sind, kann es sein, dass dir das Gegenlicht in den Augen brennt. Runterregeln dieser beiden Optionen könnten dein Problem lösen.

      Eine weitere Problemlösung wäre der Download der MP3. Ich z.B lege garnicht viel Wert auf die Bilder beim Schauen. Vielleicht ist das ja auch eine Idee?

      Ich muss aber zugeben, dass ich die neue Beleuchtung auch sehr elegant und gelungen finde und bin somit auch nicht vollends in der Lage dein Anliegen zu verstehen. Aber dafür ist es ja auch deins 🙂

      Ich finde es aber toll, dass du bis jetzt gespendet hast und ziehe meinen Hut dafür vor dir. Du machst dieses Format mit möglich!

      Auch denke ich, dass du recht hast und das neue Design vorerst einigermaßen alternativlos ist. Es ist ja jetzt im Studio eingebaut und ich denke es wäre ökonomisch sehr viel aufwendiger nun das Lichtkonzept und die Wände umzubauen, als die Zuschauer indirekt zu bitten, mit den Unannehmlichkeiten zu leben. Was meinst du?

      LG und guten Rutsch,
      Jörn

    • Was mich angeht, verstehst Du das völlig falsch. Du bist voller Vorurteile. Und so kannst Du das Ehrliche vom Gestellten nicht mehr erkennen. Du kannst buchen, wo und wen auch immer du willst. Mir ist das Einerlei. Doch bin ich mir sicher, wir hören auch weiterhin hier von Dir, schließlich kannst Du nicht vor Dir selbst weglaufen.

    • KenFM hat mehr als 15 Formate im Programm. Sie alle sind optisch unterschiedliche gestaltet und müssen bei allem Geschmack vor allem technisch funktionieren. Das klingt einfach, ist es aber nicht. Jedes neue Layout wird von uns getestet und lange verbessert bis es online geht. Dieser Prozess ist ab Punkt X abgeschlossen. Dann "steht" das Layout und wird zum Markenzeichen des Formates. Nicht jedem User gefällt jedes Design, wie nicht jedem Kunden bei BMW jeder BMW gefällt. Ändert BMW das Design eines aktuellen Fahrzeuges weil sich von allen Kunden unter 1% negativ äussern ? Nein. Das wäre wirtschaftlich ein Totalschaden. Zudem kann man nie davon ausgehen damit alle im Boot zu haben. Es ist nämlich unmöglich, wenn es um Geschmack geht, alle Menschen zufrieden zu stellen. B mag nicht was A liebt. Was tut der BMW Kunde? Er sucht sich einfach ein anderes Modell aus. Es gibt ja reichlich Auswahl. Genau so verhält es sich bei KenFM. Wenn Format X vom Layout nicht gefällt gibt es noch X andere Formate auf die der User zurückgreifen kann. Zudem sind alle Formate bei KenFM als Podcast erhältlich. Viel User "hören" z.B das Format "Im Gespräch". Sie Luise gehen jetzt einen ungewöhnlichen Schritt und der geht so: Entweder KenFM ändert wegen Mir, Luise, das neue Layout von "Im Gespräch" oder Ich , Luise; unterstütze KenFM nicht mehr. Ich, Luise, kann das fordern schließlich habe Ich das Recht auf meinen eigenen Geschmack! Ja, aber Sie, Luise, haben nicht das Recht, Ihren Geschmack allen anderen User aufzuzwingen. Sie verstehen? Was machen wir mit den anderen Usern ? Die finden das neue Layout prima und wollen nicht das es geändert wird. Sollen wir diesen Menschen jetzt dazu zwingen das Louise-Layout zu übernehmen? Und was wenn uns DSIESE User dann damit drohen uns nicht länger zu unterstützen, es sei denn wir würden wieder zum "neuen" Layout zurückkehren? Schwierige Situation Luise, richtig? Und dann noch eine andere Frage: Wie oft haben Sie schon an Anne Will, Lanz, das Heut Journal, Netflix , Tarantino oder die Coen-Brüder angeschrieben und damit gedroht sich von all diesen Programm-Anbietern abzuwenden würde es nicht zu einem anderen Layout kommen ? Wie oft? Und, gab es Reaktionen? Und noch eine Frage an Sie , Luise: Was machen Sie hauptberuflich?
      Entwerfen sie TV-Studios? Gestalten Sie Film-Sets? Arbeiten sie als Beleuchter in einem der üblichen Film-Studios? Gibt es Produktionen bei denen Sie das Set-Design übernommen haben? Wir gehen stark davon aus und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen für zukünftige Formate. Bitte schicken Sie ihre Unterlagen einfach an unsere Postadresse.

    • Erstens: War und ist das Design allgemein bei KenFm fast immer so überragend wie unübertroffen;
      Zweitens: Hätte ich mir das Gespräch selbst bei wesentlich schlechterer Bild- und Tonqualität niemals entgehen lassen.
      Die "Formverwöhnung und -versessenheit" eines Teils der (wohl jüngeren Generation der) Zuschauer- und -hörerschaft ist so ignorant wie erschreckend (dekadent).

    • Liebe Luise, ich verstehe Sie schon lange nicht mehr! Erstens haben Sie zum Ausdruck gebracht, dass Sie diese Sendung nicht mehr anschauen werden! Zweitens wollen Sie sich am Crowdfunding schon eine Weile nicht mehr beteiligen! Drittens scheint Ihre Beurteilung nicht den Geschmack der Mehrheit zu finden, meinen jedenfalls nicht! ich finde das Design sehr zeitgemäß und sachlich. Wenn ich das old fashioned Studio von Anne Will sehe, beschleicht mich jedesmal Widerwillen (vielleicht auch wegen der übertragenen Inhalte) Aber zusammenfassend muss ich schon sagen, ich empfinde Ihr ständiges Kritisieren als lästig, hat es doch gar keinen Bezug zu den Inhalten des so mühsam erarbeiteten und interessanten Gesprächs von Ken Jebsen und Herrmann Ploppa! Trotzdem wird es mich erheitern, wenn Sie wiederum nach der nächsten Gesprächsrunde Ihrem Unwillen über die Lichtverhältnisse im Studio freien Lauf lassen!

    • übrigens …. bei der FDP gibt es ja auch einen Redner, den sie dort jedesmal zur Erheiterung des Publikums auf Parteitagen zu Wort kommen lassen 😉 ( wenn das jetzt zu frech war, bitte ich um Löschung!)

    • teddiefiedel : verwöhnt – das könnte stimmen. Habe mir im letzten Jahr noch schnell einen mp3-player zugelegt, so kann ich jetzt ggf Natur und Kultur bestgelaunt zusammengenießen.

    • Ich habe das Buch Ende November von den Buchkomplizen bezogen. Wenn ich jetzt aktuell versuche den Titel erneut aufzurufen, dann kommt tatsächlich die Meldung " 0 Treffer ".
      Ich denke die "Buchkomplizen" lesen mit und können dafür eine Erklärung geben.

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