Hintergründe zur US-Eskalation in Syrien

von Petra Wild.

Jetzt, da die Konturen ihrer Politik in der arabischen Welt sich deutlicher abzeichnen, zeigt sich, dass die Trump-Administration in die Fußstapfen der Busch- und Obama-Administrationen mit ihren endlosen Kriegen und Verwüstungen in der arabischen Welt tritt. Am 7. April griffen die USA den syrischen Militärflughafen al-Sha’irat in der Nähe von Homs mit 59 Tomahawk-Marschflugkörpern an. Dabei wurden sechs syrische Soldaten und neun Zivilisten, die Hälfte davon Kinder, getötet. Syrischen Angaben zufolge wurden dabei sechs MIG-Flugzeuge zerstört, nach US-Angaben 20% der syrischen Luftwaffe. Dieser Angriff war weder von der UN autorisiert noch basierte er auf gesicherten Erkenntnissen darüber, dass das syrische Regime tatsächlich für den Einsatz von Giftgas am 4. April in Khan Scheikhun verantwortlich war.

Chemiewaffeneinsätze in Syrien: Fakten und Fiktionen

Am 4. April wurden in Khan Scheikhun in der Nähe von Iblib in Nordsyrien, das von der Nusra-Front kontrolliert wird,  mehr als 70 Menschen durch Giftgas getötet, darunter viele Kinder. Die USA und ihre Verbündeten „wussten“ sofort, dass nur die syrische Armee dafür verantwortlich gewesen sein konnte. Russland erklärte, dass das Giftgas bei der Bombardierung eines Waffenlagers von Jihadisten, in dem sich auch Giftgas befand, freigesetzt wurde. Der russische Präsident Putin schloss auch eine fabrizierte Aktion, die als Vorwand für einen militärisches Angriff der USA dienen sollte, nicht aus. Ehemalige Angehörige von US-Nachrichtendiensten und andere Experten haben auf die Unwahrscheinlichkeit, dass das Giftgas von der syrischen Regierung eingesetzt wurde sowie auf die Fehlerhaftigkeit angeblicher Beweise der USA hingewiesen.(1)

Die USA erhoben bereits 2013 mehrfach den Vorwurf des Chemiewaffeneinsatzes gegen die Zivilbevölkerung durch die syrische Regierung, die sich am Ende als falsch herausstellten. Eine UN-Kommission, die einen Chemiewaffeneinsatz vom März 2013 untersuchte, kam zu dem Ergebnis, dass dieser von syrischen Rebellen verübt worden war. Da dieses Ergebnis den am Krieg beteiligten westlichen Staaten nicht gefiel, wurde der Untersuchungsbericht niemals veröffentlicht. Statt dessen stellten die USA und das UK ihre eigenen Untersuchungen ein, die prompt die gewünschten Ergebnisse lieferten.(2) Nach einem Chemiewaffenangriff im Ghouta-Gebiet in der Nähe von Damaskus im August 2013 waren die USA kurz davor, einen militärischen Angriff gegen das Land durchzuführen. Dieser konnte jedoch abgewendet werden, unter anderem weil die syrische Regierung dem Abtransport und der Zerstörung ihrer Chemiewaffenbestände unter internationaler Aufsicht zustimmte und die Chemiewaffen-Konvention unterzeichnete.(3) Wie im Falle des Krieges gegen den Irak 2003 werden trotzdem weiterhin Chemiewaffen als Vorwand für eine Eskalation in Syrien benutzt.

Die Kontinuität der US-Politik in  Syrien

Viele waren überrascht über diesen US-Angriff, steht er doch vollkommen im Widerspruch zu der von Donald Trump während seines Wahlkampfes angekündigten außenpolitischen Stoßrichtung. Er hatte versprochen, von der Regime-change-Politik seiner Vorgänger abzugehen. Stattdessen trat er für die Konzentration auf den Kampf gegen den IS und die Entschärfung der Spannungen mit Russland ein. Dass er jetzt das genaue Gegenteil tut, zeigt nur, dass die Politik der USA nicht allein vom Präsidenten gemacht wird, sondern von den herrschenden Fraktionen in ihrer Gesamtheit. Um diese Politik zu verändern, bedarf es mehr als der Wahl eines neuen Präsidenten. Präsident Obama war im vergangenen Jahr ebenfalls in Bezug auf die Zusammenarbeit mit Russland in Syrien am Widerstand des Militärs und der Geheimdienste gescheitert.

Auch wenn es Widersprüche innerhalb der herrschenden Fraktionen gibt, so zeigt sich doch eine deutliche Kontinuität der US-Politik in Syrien. Neben ihren Verbündeten Saudi-Arabien, Qatar und der Türkei spielten sie die Hauptrolle bei der Initiierung und Fortsetzung des Krieges in Syrien. Es war die Wiederaufnahme des „Greater Middle East“-Projekts, mit dem die Bush-Administration Mitte der 2000er Jahre so kläglich gescheitert war, mit anderen Mitteln. In ihrem Ziel, das syrische Regime zu stürzen war den USA jedes Mittel recht. Bereits 2013 war dem militärischen Geheimdienst der USA bekannt, dass die Opposition von extremistischen jihadistischen Organisationen dominiert wird. Doch, wie der ehemalige Außenminister John Kerry im Nachhinein zugab, nahmen sie das billigend in Kauf. Sie beabsichtigten den Islamischen Staat (IS) und die zur al-Qaeda gehörenden Nusra-Front für den Sturz des Regimes zu instrumentalisieren.(4) Der engste regionale Verbündete der USA, Israel arbeitet ebenfalls mit der auf den Golan-Höhen operierenden Nusra-Front zusammen. Doch das Kalkül der USA und Israels ging nicht auf. Das syrische Regime konnte nicht zu Fall gebracht werden. Stattdessen intervenierten der Iran, die libanesische Hizbollah und ab September 2015 auch Russland.

Erst nach der Intervention Russlands begannen auch die USA, sich ernsthaft am Kampf gegen den IS zu beteiligen. Sie hatten zwar bereits 2014 mit der Bombardierung von IS-Stellungen im Irak und Syrien begonnen, aber diese waren nur sehr sporadisch und äußerst ineffektiv gewesen. Immer wieder bombardieren sie – und Israel – die syrische Armee, während diese entscheidende Offensiven gegen wahhabitische Organisationen unternimmt, zuletzt im September 2016.

Die USA und ihre Verbündeten sind in Syrien ins Hintertreffen geraten. Russland und der Iran haben die Initiative in der Hand. Sie vermochten, den IS und die anderen wahhabitischen Organisationen in den letzten Monaten massiv zurückzuschlagen. Sie dominierten in der letzten Zeit auch die Friedensverhandlungen.

Jetzt, da die jihadistischen Organisationen offensichtlich in der Defensive sind und die Möglichkeit, dass sie das Regime zu Fall bringen, geschwunden ist, besteht für die USA die Notwendigkeit selbst stärker einzugreifen. Der Luftangriff vom 7. April war der Versuch, wieder in die Offensive zu kommen und die Kräfteverhältnisse zu ihren Gunsten zu verändern.

Nachdem sie bereits zuvor davon abgerückt waren, sprechen US-Politiker und- Militärs jetzt wieder von „Regime Change“ und betonen, dass es für Baschar al-Assad keine Zukunft gebe. Der nationale Sicherheitsberater H.R. McMaster wies darauf hin, dass die USA in Syrien gleichzeitig den Terrorismus bekämpfen und gegen al-Assads Regierung arbeiten könne.(5) Nach dem Luftangriff vom 7. April 2017 erklärte das Weiße Haus, dass es zu weiteren militärische Angriffen bereit sei, wenn wieder Chemiewaffen eingesetzt würden.

Druck auf Russland

Für Russland war die US-Militäraktion ein veritabler Schock. Es hatte sich von der Trump-Administration eine Verbesserung der Beziehungen erwartet, doch stattdessen gibt sich diese nun ausgesprochen feindlich gegenüber Russland. In der US-Administration haben sich diejenigen Kräfte durchgesetzt, die den wachsenden Einfluss Russlands zurückdrängen wollen.

Die US-Administration verlangt von der russischen Regierung, ihre Unterstützung für die syrische Regierung aufzugeben. US-Außenminister Rex Tillerson, der nur wenige Tage nach dem US-Angriff zu Gesprächen nach Moskau reiste, erklärte, dass Russland sich entscheiden müsse zwischen guten Beziehungen zu den USA und der Unterstützung Syriens und seiner regionalen Verbündeten in der „Achse des Widerstands.“

Für den Fall, dass Russland die Unterstützung al-Assads nicht aufgebe, drohen die USA und UK Sanktionen an. Um den Druck zu erhöhen, machen die USA Russland für den nicht bewiesenen Chemiewaffeneinsatz durch die syrischen Regierung mit verantwortlich. Tillerson erklärte, dass Russland seiner Verpflichtung, alle Chemiewaffen aus Syrien zu entfernen nicht nachgekommen und  daher für die Toten von Khan Scheikhun mit verantwortlich sei. Ein hochrangiger US-Politiker ging sogar soweit, anonym gegenüber der Presse zu erklären, dass Washington zu der vorläufigen Erkenntnis gelangt sei, Russland habe im Vorfeld von dem Angriff mit chemischen Waffen gewußt.(6)

Russland reagierte mit aller Schärfe auf die US-Aggression. In einer Erklärung des gemeinsamen Kommandozentrums, das aus Russland, dem Iran und der Hizbollah besteht, wird die US-Aggression gegen Syrien als ein Überschreiten der „roten Linie“ bezeichnet. „Von jetzt an werden wir kraftvoll auf jedweden Aggressor, wer immer er sei und jede Überschreitung der roten Linien antworten und Amerika weiß sehr wohl, dass wir dazu in der Lage sind,“ heißt es in der Erklärung. Außerdem wurde die US-Präsenz im Norden Syriens als „illegale Besatzung“ bezeichnet. Russlands Außenminister Sergej Lawrow warnte vor den „schwerwiegenden Konsequenzen“ die eine weitere Militäraktion dieser Art für die regionale und internationale Sicherheit haben würde.(7)

Trump – der Kriegspräsident

Die USA haben seit dem Amtsantritt Donald Trumps ihre militärischen Aktivitäten in mehreren muslimischen Ländern verstärkt. Damit versuchen sie das Terrain und den Einfluss, die sie in den letzten 10 Jahren verloren haben, wieder zurückzugewinnen. Im Jemen führten sie im Monat März 2017 mehr Drohnenangriffe gegen al-Qaeda durch als im gesamten Jahr 2016. Außerdem haben sie die Unterstützung der Golfstaaten in ihrem Kampf gegen die Houthis und ihre Verbündeten verstärkt. Es wurden neue Richtlinien eingeführt, die Bombardierungen aus der Luft einfacher machen, so dass das Risiko, dabei Zivilisten zu töten, sehr viel größer geworden ist. Allein im März wurden im Iraq und Syrien fast 1.300 Zivilisten durch US-Bombardements getötet. Die US-Truppen im Iraq und Syrien wurden verstärkt, gleichzeitig wird die Entsendung von Soldaten ins Ausland nicht mehr öffentlich bekanntgegeben. In Syrien sind mindestens 900 Marines im Einsatz. Das Pentagon plant, ihre Zahl um 1.000 zu erhöhen. Im Iraq sind über 5.000 US-Militärs im Einsatz. Auch nach Afghanistan sollen zum ersten Mal seit 2014 wieder Hunderte von Marines geschickt werden. Das Pentagon plant außerdem, Tausende von US-Soldaten dorthin zu entsenden und fordert von der NATO das gleiche. Afghanistan ist 16 Jahre nach der US/NATO-Invasion noch immer nicht befriedet, die Taliban kontrollieren etwa 40% des Landes. Auch nach Mogadischu wurden Anfang April Angehörige einer US-Spezialeinheit entsandt, um die somalische Regierung bei ihrer Offensive gegen die al-Schabab-Miliz, die Verbindungen zu al-Qaeda hat, zu unterstützen.(8)

Die offensive Kriegspolitik der Bush-Administration in der arabischen Welt und Afghanistan hatte  in den 2000er Jahren zum Desaster für die USA geführt. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass das diesmal anders sein wird.

Quellen

(1): Veteran Intelligence Professionals for Sanity, Trump should rethink Syria Escalation, Counterpunch, 12.4.2017; Postol, Theodore A., An Assessment of the White House Intelligence Report about the Nerve Agent Attack in Khan Shaykhun, Syria, Counterpunch, 14.4.2017; Steele, Jonathan, Assad is not mad“ enough to use Chemical Weapons: Former UK Ambassador, Middle East Eye, 7.4.2017

(2): BBC, UN’s Del Ponte says Evidence Syria rebels „used Sarin“, 6.5.2013

(3): Veteran Intelligence Professionals for Sanity, Obama warned on Syrian Intelligence, Consortium News, 6.9.2013; Veteran Intelligence for Sanity, A Call for Proof on Syrian Sarin Attack, Common Dreams, 27.12.2015; Hersh, Seymour, The Red Line and the Rat Line, London Review of Books Vol.3 No.8, 17.4.2014; Bendavid, Naftali, Removal of Chemical Weapons from Syria is completed; Spiegel Online, Syriens gefährliche Chemiewaffen sind vernichtet, 19.8.2014

(4): Weiss, Philip, John Kerrys Eingeständnis: „USA unterstützten ISIS in Syrien, Russland kämpfte gegen den Terror,“ Inamo, 8.4.2017 unter: https://www.linksnet.de/artikel/47012

(5): Wilhelm, Colin, McMaster: US eager for Regime Change in Syria, Politico Magazine, 9.4.2017; Middle East Eye, Assad’s Backers say US Agrression in Syria crossed „Red Lines“. 9.4.2017

(6): Morello, Carol, Trump Officials tell Russia to drop its Support for Syria’s Assad, Washington Post, 10.4.2017; The New Arab, Tillerson: Russia must choose between Bashar al-Assad and America, 11.4.2017; The New Arab, Russian Officials face Sanctions over Syrian War, 11.4.2017

(7): Middle East Eye, Assad’s Backers say US Aggression in Syria crosses „Red Lines,“ 9.4.2017; Aljazeera, Russia, Syria and Iran warn US against further Strikes, 14.4.2017

(8): Hubbard, Ben; Gordon, Michael R., U.S. War Footprint grows in Middle East with no Endgame in Sight, The New York Times, 29.3.2017; Timm, Trevor, It’s not just Syria. Trump is ratcheting up Wars across the World, The Guardian, 10.4.2017; Accorsi, Alessandro, Trump’s War: Eight Ways President has flexed Military Muscle; Middle East Eye, 14.4.2017; The NEw Arab, Dozens of US Troops secretly deployed to Somalia, 14.4.2017

Danke an die Autorin für das Recht zur Veröffentlichung des Artikels.

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

24 Kommentare zu: “Hintergründe zur US-Eskalation in Syrien

  1. TEIL 2 Antwort zu „schliemanss“ sehr gutem Kommentar:

    Die Recherchen von Seymour Hersh belegen, dass

    • die „Rebellen“ (Terrorbanden) sehr wohl Zugang zu Giftgas wie Sarin hatten und es auch in großen Mengen herstellen konnten (dank türkischen und saudischen Mittelsmännern)
    • die US-Geheimdienste das auch wussten und sogar, dass das analysierte Sarin nicht aus syrischen Armeebeständen kam

    http://www.voltairenet.org/article182161.html (deutsche Übersetzung)

    MIT-Professor und Militär-Experte Postol hat 2013 (gemeinsam mit einem Kollegen) die Behauptung klarwiderlegt, dass die gezeigten Raketen von syrischen Armee-Stellungen abgefeuert wurden (die Reichweite von 2km war zu kurz und auch die Rebellen hätten solche Munition herstellen können, s. Seite 11 u. 12)

    https://s3.amazonaws.com/s3.documentcloud.org/documents/1006045/possible-implications-of-bad-intelligence.pdf

    Jeder Kriminalist muss auch fragen, wer ein starkes Motiv für das ungeheuerliches Verbrechen hatte.

    Da stehen die Terror-Takfiris (verharmlosend „Rebellen“ genannt) bzw. ihre Sponsoren im Ausland absolut an erster Stelle: man wollte, dass die USA eingreift, quasi als deren „Luftwaffe“ und eine „No-fly-Zone“, damit die syrischen Bombardierungen der Terrorristen-Stellungen gestoppt werden; der „Giftgas-Einsatz“ sollte garantieren, dass die „Rote Linie“ von Obama als überschritten gilt und er nicht mehr anders kann, als offiziell am Krieg gegen Syrien teilzunehmen (was aber misslang, weil die Geheimdienste ihm das sagten, was Hersh dokumentiert hat).

    Zu glauben, Assad wäre so dumm, ausgerechnet dann so ein Massaker anzurichten, wenn die UN-Inspekteure in Damaskus sind und die „Rote Linie“ wie ein Damokles-Schwert über ihm hängt, ist einfach völlig absurd und gemeinsam, mit den anderen o.a. Argumenten, kann die Schlussfolgerung nur lauten:

    ES WAREN DIE REBELLEN SELBST, DIE DIESE KINDER BRUTAL „VERGAST“ HABEN. Aber nicht mit Sarin, sondern wahrscheinlich mit Kohlenmonoxid (CO) oder Zyanid.

    Es gab GAR KEINEN „Giftgas-Angriff“ mit Raketen- was Professor Postols Flugbahn-Analyse ja untermauert. Die Kinder wurden in geschlossenen Räumen vergast, dann gefilmt und der Welt als Opfer Assads präsentiert.

    Das erklärt auch, warum niemand sein Leben riskierte, als die Videos angefertig wurden und die Leichen regelrecht „arrangiert“ waren für Propagandazwecke.

    Diese These stellt der Pharmakologe Dr. DENIS O’BRIEN auf und ich finde seine Beweisführung sehr überzeugend:

    http://www.logophere.com/Ghouta%20Massacre/MITSM-Ver02.pdf

    Die Opfer (hauptsächlich Frauen und Kinder) stammen sehr warhscheinlich nicht aus Ghouta, sondern aus Latakia, wo die barbarischen Takfiris (die über die Türkei nach Syrien eingeschleust wurden und nichts mit Demokratie am Hut haben) im August 2013 10 Dörfer brutal überfallen und viele Einwohner massakriert haben. Einfach weil sie Alawiten sind (also jene Religionsgemeinschaft, zu der auch die Familie Assad gehört, die von fanastischen Sunnis / Wahabis als Ketzer bertrachtet werden – vor allem in Saudi Arabien).

    Sie haben ganze Familien ausgerottet, häufig Köpfe und Hände ihrer Opfer abgehackt und alte, behinderte Menschen in ihren Betten ermordet. Die Leichen wurden in Massengräbern verscharrt oder teilweise verbrannt.

    Dokumentiert von HRW hier: You can still see their blood

    https://www.hrw.org/sites/default/files/reports/syria1013_ForUpload.pdf

    Etwa 200 Frauen und Kinder haben sie als Geiseln mitgenommen. Zunächst hieß es, man wolle sie gegen Gefangene austauschen, oder gegen Geld freilassen, doch bis heute sind sie verschwunden.

    Leider hat HRW keine Fotos dieser Menschen, dann könnte man zweifelsfrei beweisen, ob es die Kinder von „Ghouta“ sind, die der Welt als Sarin-Opfer Assads verkauft wurden.

    Warum niemand (HRW, OPCW, UN) nach den Leichen gefragt hat, ist sehr seltsam. Denn mit einer DNA-Analyse könnte man ja auch feststellen, ob sie aus Latakia stammen und Mitglieder der betroffenen Familien sind. Man müsste aber jedenfalls, den Angehörigen die Videos zeigen (was natürlich sehr schmerzhaft für sie wäre), um die Kinder zu identifizieren.

    Die syrische Nonne Schwester Agnes-Mariam hat ja ebenfalls versucht, der Welt zu zeigen, dass es sich sehr wahrscheinlich um diese Kinder (und einige Frauen) handelt. (ISTEAMS-Report)

    http://www.globalresearch.ca/STUDY_THE_VIDEOS_THAT_SPEAKS_ABOUT_CHEMICALS_BETA_VERSION.pdf

    Dass auch der jüngste „Giftgas“-Scam in Khan Sheikhoun ein großer PR- Betrug ist, liegt auf der Hand.
    Mehr dazu hier:

    https://medienschafe.wordpress.com/2017/04/16/terror-giftgas-osterhase-1/ (> Teil 2 und 3)

  2. Wann ist denn ein Artikel „gut“?
    Wenn er der Mehrheit gefällt?
    Oder wenn er der sogenannten
    Wahrheit entspricht – für sie spricht?

    Klar tut es weh es nicht zu raffen. Was
    aber viel schlimmer ist, es nicht raffen
    zu wollen.

    1) Was glauben Sie eigentlich welche
    Wertschätzung für die „einfache Frau“
    und für den „einfachen Mann“ und deren
    Kinder, diejenigen Menschen haben, die
    verantwortlich sind für Millionen von
    unschuldigen Toten, deren einziges
    Verbrechen es war ‚zur falschen Zeit
    am falschen Ort‘
    gewesen zu sein.

    Wenn man mal religiöse Betrachtungen
    beiseite lässt, sollte es schwer fallen eine
    Rechtfertigung für die Komplizenschaft
    mit einer Gesellschaft zu finden, die den
    Verstand verloren hat – wenn sie denn
    jemals einen besessen hat.

    Absolut Alles – ohne jedwede Ausnahme –
    ist Evolution.
    Evolution im Wachstum. Und wie es einfach
    wächst. Einfach so. Ohne Zwang.

    Aus irgendeinem perfiden und lächerlichen
    Grund, ist ja Homo Sapiens seit der Geschichte
    von der Schlange und dem Apfel davon
    überzeugt, das es sich bei seinem Wesen um die
    Krone der Schöpfung handelt. Also nach getaner
    Arbeit war dann Schluss.

    „Der Mensch ist wie er ist und basta. Der ist sowieso
    ein Sünder. Mit dem geht Nichts weiter. Der taugt
    nichts.“

    Was kann man da schon erwarten? Kriege um Geld
    zu verdienen. Aber ist das Geld auch verdient? Oder
    macht es doch einen Unterschied, ob ich meinen
    Lebensunterhalt mit der ‚Annihilation‘ x-beliebiger
    Ziele verdiene?

    Aus der Evolution kommt man nicht heraus. All die
    super schlauen Super-Reichen, für dessen Profitgier
    Mensch und Erde sterben müssen, sitzen auch nur
    am kürzeren Hebel.

    Im Moment sieht es eben so aus, das Mensch seine
    Probleme nicht in den Griff zu bekommen scheint.
    Was beim Einzelnen als Makel angesehen wird, ist
    im Kollektiv widerspruchslos akzeptiert.

    Es hilft, sich Homo Sapiens als eine Person vorzustellen.
    So wie er drauf war und so wie er heute drauf ist.
    Der hat echt keine Probleme mit der Rüstungsabzocke.
    Mensch hat den Kreislauf-Krieg entdeckt – eine nie
    versiegende Quelle an Steuerzahler-Geldern wird in
    die Rüstungsindustrie injiziert.

    Philosophie? Was ist das denn? Gibt es sowas überhaupt
    noch? Menschen wie Alan Watts and Krishnamurti?
    Gibt es überhaupt Menschen die noch Sinn aus dem
    machen können, was Menschheit sich in
    sadistisch-masochistischer Weise im Moment selbst
    antut?

    Evolution hat alle Antworten. Wenn man sie nur sucht
    und zu verstehen begehrt.

    Homo Sapiens ist an einem Scheidepunkt angelangt.
    Evolution wartet nicht. ‚Mechanismen‘ sind im Gange,
    die die menschliche Vorstellungskraft herausfordern.

    Es geht hier nur um Geld und Macht. Wenn es die
    maximale Anzahl an Milliardären gibt, bleibt nur noch
    ‚Macht‘.

    Auf welche Art und Weise unterscheidet sich Homo
    Sapiens von einem Fisch im Fischtank, der schlaue Reden
    über den Fischtank hält und alles über ihn weiß.

    Ein Fischtank kann brechen und das Wasser verschwindet.
    Unser Tank hat Risse im Glas.

    Nur Evolution kann da etwas machen und was sie macht,
    erklärt sie nur in Retrospektive.

    Menschen sollten jetzt Kooperativen starten. Im Besitz der
    Mitarbeiter und mit ‚Nicht-für-Gewinn-Teilhaberschaft‘.
    Also es geht nicht in erster Linie um Gewinn. Hauptsache
    die Kooperative läuft.

    Es gibt jetzt eine neue Generation an Gewächshäusern
    die versiegelt sind. Jetzt ist eine gute Zeit sauberen Raum
    zu schaffen für vertikale Perma-Kultur.

    Eins, zwei, drei im Sauseschritt,
    rennt die Zeit – der Tod rennt mit.

    Alles Gute und vielen Dank für die Berichterstattung.

  3. Faktenfinder Tagesschau (zum Giftgasangriff Ghouta 2013):
    „Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch kam in ihrem Bericht ebenfalls zu dem Ergebnis, nur die syrische Armee habe die Kapazitäten gehabt, den Giftgasangriff durchzuführen.“

    na das ist ja schon ein Argument! Wenn Human Rights Whatch das sagt!?

    Ich habe mir den Bericht mal näher angesehen und kommentiert. So wie die arbeiten ist Manipulation, False Flag uvm. Tür und Tor geöffnet! Das ist alles dermaßen dünn, unglaublich!
    Hier die wesentlichen Punkte:
    Human Rights Whatch,
    Bericht 2013 Ghouta

    However, local
    activists say that they only found the remnants of these
    rockets in the hours after the attacks of August 21 and not
    before.

    HRW beruft sich hier auf Aussagen von Aktivisten die behaupten die Trägersysteme (2 verschiedene, eine mit 140mm aus russischer Produktion und eine unidentifizierte, mutmaßlich syrischer Produktion) der Chemischen Waffen nach der Attacke am 21.08 gefunden zu haben nicht davor.

    Aussagen von Aktivisten!!

    There are reports
    that people were able to visit the sites of the attacks a
    few hours post attack and to handle remnants of rockets
    associated with the attacks without suffering signs and
    symptoms of exposure to nerve agent. This suggests that
    the nerve agent involved is more likely to be the less per

    sistent and less toxic agent, Sarin, rather than VX.

    – Die Kalssifikation des angewandten Nervengases erfolgte auch ausschließlich
    über Videomaterial und Aussagen von Ärzten und Menschen in der Gegend!!

    Laborwerte gab es ausschließlich aus einem früheren Gasangriff, Jobar April 2013. Le Monde Mitarbeiter nahmen 21 Haarproben, Urin und Blut von Opfern mit nach Europa, die Untersuchung bestätigte Sarin.

    Diese Analysen flossen in den HRW Bericht ein und man geht nun davon aus dass es diesmal Sarin war (August 2013) weil es letztes mal auch Sarin war (April 2013)

    Zusammenfassen würde ich den Bericht folgendermaßen:

    es wurden, von Aktivisten, 2 gebrauchte, stark deformierte Trägersysteme für chemische Kampfstoffe gefunden (oder platziert) eine aus russischer Produktion und eine aus wahrscheinlich Syrischer.

    Die russichen Trägersysteme waren Bestandteil der syrischen Streitkräfte.
    Zum unbekannten Trägersystem: es gibt 2 Fälle wo die syrische Armee mit dieser Art von Rakete gefilmt wurde.

    Es gibt keine Belege dass Oppositionelle Kräfte mit diesen Waffen hantiert hätten oder im Besitz dieser Systeme seien.
    (zumindest liegen HRW keine derartigen Belege vor) (hat man danach gesucht?)

    Der HRW – Bericht basiert ausschließlich auf Aussagen von Aktivisten sie hätten diese Raketen nach dem Angriff in Ghouta gefunden (2 Stück mit Photo- und Filmmaterial)
    Wäre es nicht möglich gewesen altes Material dort hinzubringen (dafür sprechen auch die 2 verschiedenen alten, verbeulten Raketenteile) und dann zu behaupten diese Raketen sind es gewesen?
    Auch zum eingesetzten Gas gibt es keine chemischen Analysen. Auch hier nur Einschätzungen und Vermutungen anhand von Aussagen und vorherig eingesetzter Kampfstoffe.
    Es gibt (logischwerweise) Filmmaterial auf dem die syrische Armee mit einer der beiden Raketenarten gefilmt wurde, sie war Besandteil der syrischen Armee.
    Anscheinend gibt es auch 2 Belege wo die syrische Armee mit dem anderen System gefilmt wurde was ja auch logisch ist, da Waffen aus syrischer Produktion auch Bestandteil des Syrischen Arsenals waren.

    Dieser HRW-Bericht schließt meiner Meinung nach in keinster Weise aus, dass
    es doch Sarin aus „Rebellenhand“ war, das über die türkische Grenze kam oder selbst hergestellt wurde. Dieses Sarin könnte freigesetzt worden sein und dann der alte Raketenschrott entsprechend platziert.
    Evtl. wurde es ja auch so gemacht wie Postol zu Chan Scheichun mutmaßt: Sprengladung auf Kampfstoffbehälter, bumm.
    Dieser Berischt beweist mal garnichts!

    Dass der Bericht dann (aufbauend nur auf Aussagen von Aktivisten!) der syrische Armee die Verantwortung zuschreibt ist wirklich grob fahrlässig, nein eigentlich eine Handlung die diese Organisation aufs schärfste disqualifiziert!

    Link zum HRW – Bericht: https://www.hrw.org/sites/default/files/reports/syria_cw0913_web_1.pdf

    • wenn jemand Lust hat die anderen „Belege“ vom „Faktenfinder“ der Tagesschau zu analysieren, die Links findet man auf der Seite der Tagesschau. Mir war von vorneherein klar dass die „Belege“ nichts wirklich subsatantielles hergeben werden.
      Die „Beweisaufnahme“ zum Vorfall in Chan Scheichun wird ähnlich verlaufen wie die „Ermittlungen“ in Verbindung mit MH17, German Wings, dem Maidan usw. usf. Es gilt als ausgemacht, dass es Assad war. Beweise gibt es keine, braucht man auch nicht, es wird einfach weiter aus allen Rohren geschossen und behauptet, es sei Assad gewesen.
      Wenn es „Untersuchungen“ gibt werden sie ähnlich ausfallen wie o.g. HRW-Bericht.
      Schlimme Sache das.

    • Natürlich ist es ein Argument, wenn man seriös zum Schluss kommt, dass nur eine bestimmte Armee zu einem Anschlag technisch oder organsatorisch gesehen in der Lage war. Es ist sogar ein gültiger Beweis.
      Somit wäre dann bewiesen, dass die Giftgasanschläge von der syrischen Armee kommen!

      Hafez Assads Regime verübte 1982 unter anderem auch einen Giftgaseinsatz gegen Rebellen aus der eigenen Bevölkerung (wobei mit Sicherheit auch zahlreiche Unbeteiligte getötet wurden. Das war dem Westen damals ziemlich gleichgültig. Das lässt schließen, dass Giftgas zum Repertoire der syrischen Diktatur, die Krieg gegen das eigene Volk führt, gehört.

      Es ist offensichtlich, dass in Syrien ein Regime Change wirklich angezeigt wäre. Das Land müsste zwischen einem US-amerikanischen und einem russischen teil aufgeteilt werden. Die Grenze zwischen den beiden Teilen muss für Syrer frei passierbar sein, und um Domino-Effekte zu vermeiden, müssten die Beziehungen zu den angrenzenden Ländern verbessert werden. Insbesondere gäbe dies die historische Chance, eine normale Grenze zwischen Israel und Syrien einzuführen. Bürger beider Seiten könnten dann mit dem Auto einen Ausflug per Visa on arrival ins andere Land machen. Das wäre Friedenspolitik.
      Der Westen hat jahrzehntelang die Lage im Nahen Osten völlig an die Wand gefahren, nicht nur bezüglich Syrien und Irak, sondern auch bezüglich Saudi-Arabien und Jemen und der Unterstützung der Terrororganisation Hamas. Da ist nun schon etwas mehr nötig als ein paar Bomben auf einen Flughafen zu werfen.
      Und von Frieden kann keine Rede sein, solange mörderische Diktaturen an der Macht sind.
      Friedenspolitik ist nicht mit Gebietsschutz für Diktatoren zu verwechseln. Die Assad-Dynastie führt Krieg gegen das syrische Volk.

    • @Thatsit: aber das ist doch völlig naiv.
      Wenn man sich ansieht wozu Geheimdienste in der Vergangenheit fähig waren (z.B. Irak) und die Mechanismen dahinter betrachtet.
      Fakt ist, Assad ist auch kein Engel, aber das ist keiner der Beteiligten.
      Leider ist es dem Westen und seinen Verbündeten (z.B. Saudis) wieder mal gelungen verschiedene Gruppen von Menschen aufeinander zu hetzen. Leider ist es so, dass sich das syrische Volk hat spalten lassen und es ist auch kräftig von aussen mitgeholfen worden, es wurden geradezu massenhaft Söldner von außen eingeschleust die den ganzen Konflikt noch befeuert haben.
      Leider haben sich beide Seiten (und da nimmt sich keiner was) unendlich viel Leid angetan und diese Wunden zu schließen ist wahrscheinlich unmöglich (eine keine Chance gibt es aber immer).
      Wie damals im ehemalgen Jugoslavien wurden wieder einmal verschiedene Völker- /Glaubensgruppen benutzt um sie zu spalten und gegeneinander aufzuhetzen das ist die eigentliche Schande!
      Assad kann es gewesen sein der chemische Kampfstoffe benutzt hat, genau so gut kann ich mir vorstellen, dass vor allem der letzte Giftgasangriff eine Inszenierung von Geheimdiensten oder der sogen. Opposition war oder von beiden um sie dann Assad in die Schuhe zu schieben.
      Wenn man sich ansieht welchen Nutzen Assad von diesen Giftgasangriffen haben sollte, vor allen die ab August 2013 kann man beim besten Willen kein Motiv erkennen. Im Gegensatz zur anderen Seite…
      Die eigentlche Schande ist, dass der Westen nichts tut um Verständigung und Deeskalation herbei zu führen. Im Gegentei, er hetzt, er hetzt gegen verschiedenste Gruppen, er hetzt gegen die Russen, gegen Nordkorea, gegen Assad, das ist das kranke an der ganzen Geschichte.

    • Geheimdienste alleine sind zu nicht allzuviel fähig! Es sei denn, eine Regierung stattet sie mit Unsummen an Geld und Technik aus, dann wäre es aber irreführend, nur von einem ‚Geheimdienst‘ zu sprechen.

      Syrien ist eine üble Diktatur (wie Kuba, Nordkorea und in der Tat Saudi-Arabien). Alle diese Diktaturen sollten mittels eines Regime Changes in etwas Besseres (Demokratie) geändert werden. Manchmal ist es einfach. Einfache Dinge auch einfach zu beschreiben würde ich nicht als ’naiv‘ bezeichnen.

      ‚Die eigentlche Schande ist, dass der Westen nichts tut um Verständigung und Deeskalation herbei zu führen.‘

      Der Westen hat in der Tat ein unsinnige Strategie. Aber ich denke, mit Verständigung kommt man bei Assad nicht weiter, zumal Russland Assad fast schon unterwürfig assistiert. Mit Russland kann man sich aber ggf. auf eine Teilungslösung verständigen.

      Wo man ggf. wirklich mit Diplomatie etwas erreichen könnte, wäre Saudi-Arabien. Diesbezüglich gibt es aber keine Anstalten des Westens, sich dort auch nur für etwas mehr Demokratie und Grundrechte einzusetzen. Man lässt sich vielmehr von den Saudis wirklich alles gefallen und wählt sie sogar in den UN-Menschenrechtsrat.
      Natürlich ist die westliche Politik im Nahen und Mittleren Osten aktuell ein Offenbarungseid.

    • „Es ist offensichtlich, dass in Syrien ein Regime Change wirklich angezeigt wäre.“
      Aha?!?
      Weil Hafez Assad anno 1982 angeblich einen Giftgaseinsatz gegen Rebellen verübte ist es jetzt, also 35 Jahre später, offensichtlich, daß ein Regimewechsel angezeigt ist?!?
      Alles klar…LOOOL
      .
      Weiter gehts mit schlichten, aus dem MSM-Narrativ nachgeplapperten Behauptungen, zur Dämoniesierung Assads:
      – „Und von Frieden kann keine Rede sein, solange mörderisch[e] Diktatur[en] an der Macht sind.“
      – „Friedenspolitik ist nicht mit [Gebiets]schutz für Diktatoren zu verwechseln.“
      – „Die Assad-Dynastie führt Krieg gegen das syrische Volk.“
      – „Aber ich denke, mit Verständigung kommt man bei Assad nicht weiter,…“
      – „Syrien ist eine üble Diktatur“
      .
      Und zum krönenden Abschluß nochmal ein eigenständiger geistiger Höhenflug:
      .
      „Geheimdienste alleine sind zu nicht allzuviel fähig! Es sei denn, eine Regierung stattet sie mit Unsummen an Geld und Technik aus, dann wäre es aber irreführend, nur von einem ‚Geheimdienst‘ zu sprechen. “
      .
      den ich einfach nur kommentarlos so stehen lasse, denn er spricht am besten für sich selbst.

    • TEIL 1

      Danke – Du hast sehr gute Argumente gebracht, die ich noch einmal hervorheben möchte:

      HRW Personal war nie an den Tatorten:
      West-Ghouta und Ost-Ghouta (das sagen sie auch auf Seite 5) Sie waren nicht einmal in Syrien, sondern haben per Skype interviews mit „Zeugen“ und 3 Ärzten geführt und sich nicht verifizierte Videos und Fotos angesehen – aus fraglicher Quelle.

      Diese Art von „Beweismaterial“ hätte kein Gericht akezptiert, da es keiner geschlossenen Kontrolkette unterworfen war: Wie wir aus zahlreichen Krimis im Fernsehen wissen, muss ein Tatort sofort „gesichert“ werden, damit die „Spurensicherung“ forensische Beweise sammeln kann, ohne dass etwas verändert wird; der Tatort darf nicht „kontaminiert“ werden, also niemand darf Gelegenheit haben, dort etwas wegzunehmen oder hinzulegen.

      Doch davon war in Ghouta keine Rede. HRW hat keines der angeblichen Opfer selbst – und vor allem nicht „am Tatort“ – gesehen, geschweige denn untersucht (das ist auch nicht ihr Fachgebiet). Per „Ferndiagnose“ Aussagen über die Todesursache zu machen, – ohne forensische Beweise und Autopsieberichte – durch Anschauen von Videos -ist ein absoluter Witz.

      Auch die Fotos von Raketen-Überresten, die man ihnen gezeigt hat, sind als Beweis völlig untauglich. Denn keine unabhängige Stelle hat sie wirklich dort – mit eigenen Augen – gesehen, nachdem angeblich das Giftgas freigesetzt wurde. (Das liest man z.B. in jedem OPCW Bericht zu Syrien: Wir konnten keine Verbindung zwischen dem fotografierten Material und dem angeblichen Einsatzort nachweisen)

      Es ist nicht einmal verifizierbar, wo und wann diese Fotos aufgenommen wurden. Und wer macht das überhaupt, wenn die Gefahr, mit Nervengas kontaminiert zu werden, so akut ist? Die Person, die HRW das Material gab, ist ja anonym, deshalb ist auch deren Kompetenz und Motivation völlig im Dunkeln.

      Das verräterischte Indiz dafür, dass die „Giftgas-Attacke“ eine riesige PSYOP ist, sind die dutzenden Videos, die nur wenige Stunden danach im Internet auftauchten. Wenn Sarin in großen Mengen verbreitet worden wäre, hätte es niemand gegeben, der das filmen konnte. Einerseits, weil er gar nicht mehr in der Lage dazu gewesen wäre und andererseits, weil in so einer Situation natürlich Panik ausbricht und jeder, der kann, sich in Sicherheit bringen will. Er rennt also weg und greift nicht zur Kamera. (Sarin dringt durch Kleidung und Haut in den Körper ein und die Opfer werden selbst zur Gefahr für andere, weil sie es quasi „ausdampfen“)

      Ghouta stand zum Zeitpunkt des „Angriffs“ unter Kontrolle der brutalen, fanatischen Takfiris (wie Al Nusra), die als „Rebellen“ verharmlost werden. Auch die „Aktivisten“ die HRW dort mit einseitigen Informationen gefüttert haben, sind Teil dieser Gruppen, sie sorgen dafür, dass westliche Medien die Vorfälle dort immer aus ihrer Perspektive zeigen und zwar so, dass die syrische Armee bzw. Assad immer als Schurken dastehen.

      Dieses Gesindel also als Verteiler seriöser Informationen zu akzeptieren, (ohne ihr Motiv zu hinterfragen) ist so, als ob man die Mafia als Zeugen dafür akzeptiert, dass sie selbst nichts verbrochen hat … einfach strohdumm.

    • Ja, es ists einfach nur kriminell zu behaupten dass HRW in seinem Bericht Assad als einzig möglichen Täter einstuft. Abgesehen davon ist HRW auch nur noch einen Dreck wert. Analysen und Berichte dieser Organisation sind leider nicht das Papier wert auf dem sie stehen. Embeddetes Gesindel.
      @thatsit: geh im Sandkasten spielen.

  4. Für Thierry Meyssan vom voltairenet war der Angriff auf die syrische Luftwaffenbasis nur ein Zugeständnis Trumps an die Kriegstreiber und Falken,um diese zu beruhigen. Die Schayrat-Basis war schon am nächsten Tag wieder einsatzbereit und ob es Opfer gab,wissen wir nur von den Lügen-Medien.Nicht nur die Falken im eigenen Lande sollten beruhigt werden-wohl auch die in Europa.

    Denn man beachte folgende Fragen:

    Warum war die russische Luftverteidigung,die die Raketen abgefangen hätte,außer Betrieb gesetzt?
    Warum fuhr auch dann trotzdem Außenminister Tillerson nach Russland um seinen Amtskollegen zu treffen und mit diesem über 4 Stunden hinter verschlossenen Türen zu reden!?

    Ob Trump wirklich auf Konfrontation setzt ,wird sich in nächster Zeit zeigen….-ich hab keine Ahnung.

    • Ganz einig.
      Hoffe noch immer, aber bin gar nicht sicher, dass Trump nur eine Geste macht, um Deep State in verwirrung zu bringen.
      Genau vielleicht wie Hitler sehr gut wusste, dass er, um seine Ziele zu erreichen, das Deutschland von bevor 1914 wieder her zu stellen, seine Gegner glauben lassen müsste, dass er notfalls Krieg führen wurde.
      Es war ein gefährliches Spiel, die Polen Feldzug löste ein Krieg aus, der er nicht erwartet hatte.
      Putin isst nach meiner Meinung viel vorsichtiger.
      Dass Trump Gefahr scheint mich das seine Impulsivität ein Weltkrieg, der letzte, auslöst.

    • das mag ALLES stimmen,
      von euch,,, und auch die annahmen von meyssan
      aber
      gegen den deep state hat der donald NULL chancen, sorry
      warum ???
      weil es hier um geld geht, viel geld, soviel geld
      dass man das jeu unmoeglich einem politiker ueberlassen kann

    • @ centurio Also wenn ich Banken besitze und somit über die Erschaffung des Geldes und dessen Fluss Herr bin, quasi über den GeldSCHEIN die Bevölkerung kontrolliere, warum soll ich noch mehr Geld haben wollen? Macht keinen Sinn.

      Man muss sich fragen, was habe ich noch nicht?
      Kontrolle, Macht?
      Absolute Kontrolle, Absolute Macht?
      Global absolute Kontrolle, global absolute Macht?

    • Hinter Trump steht auch viel Geld, Geld von Leute die einsehen dass der USA zugrunde geht wenn es so weiter geht, Kriege überall.
      Wenn der USA zugrunde geht verlieren sie ihr Geld.
      Und hinter Trump stehen sehr viele Amerikaner, die ihn gewählt haben, weil sie genau so wütend sind wie viele Franzosen, über Arbeitslosigkeit und Immigration.
      Es kann bezeichnend sein über was Trump vorhat, dass er gestern twitterte ‚der Anschlag auf den Champs Elysée kann durchschlaggebend sein für die Sonntag Wahlen.
      Es kann sein dass er damit die Hoffnung ausdrückt dass Marine le Pen gewählt wird, jedenfalls wird Mélenchon, der für Immigation isst, Stimmen verlieren.

    • Alles so Spannend 🙂 Besser als ein Hollywood Spielfilm. Wobei man anmerken kann, dass die USA ziemlich gute Spins in ihren Filmen einbauen.

      Man könnte jetzt sagen, es fehlt nur noch ein Puzzleteil. Führt die USA den Militärschlag gegen Nordkorea oder werden die Bevölkerung Südkorea das verhindern können indem sie die USA aus dem Land vertreiben?

    • „Ob Trump wirklich auf Konfrontation setzt ,wird sich in nächster Zeit zeigen.“

      Von was träumt ihr den Nachts?
      Trump bombt – die Nato jubelt oder zeigt Verständnis.
      Von Diplomatie hat Trump so viel Ahnung wie der Binde von der Farbe.
      Jetzt rückt auch der Iran ganz massiv in den Focus.
      Ich rechne mit dem Schlimmsten.

    • @ schwarz ist weiß Da ist die Crux, wir wissen es nicht genau, weil einiges nicht zusammenpasst. Ist Trump ein ignorranter Irrer, dem man nicht sagte, dass die eine Flotte auf dem Weg nach Australien war? Fährt er jetzt die Linie der kriegsgeilen Irren? Die bisherigen Angriffe belegen das. Doch wir bekommen so wenig mit, wie US Bevölkerung darauf reagieren, dass die kriegsgeilen Irren das bejubeln und aus allen Medienröhren propagandistisch rausposaunen ist klar.
      Oder wird hier etwas anderes gespielt? Bei diesem perversen Spiel ist Täuschung auf jeden Fall programmiert, nur in welche Richtung geht diese? Zeitgewinn für Positionierung der Truppen?
      Einiges spricht für den Angriff auf Nordkorea, wenn man die veröffentlichen Truppenbewegungen Chinas und Russlands Glauben schenkt.

    • Man sollte nicht vergessen ,dass die Rüstungsindustrie und die von ihnen kontrollierten Medien immer durch Säbelrasseln und Verbreitung von Angst versuchen,die nächste Erhöhung des Militäretats der Länder durchzusetzen.
      Wenn ein Krieg angefangen werden soll,dann müßte zumindest die Bevölkerung in einem Mindestmass einen solchen auch fordern und von überzeugt sein. Aber das ist heute weltweit nicht mehr der Fall .Keinem Bürger von Amerika oder Nordkorea kann man weiß machen ,dass der böse Mann in den USA oder in Korea wohnt.Diese Manipulation hat ausgedient.

  5. Eine interessante Formulierung in einem T-online Artikel vom 11.04.:

    http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_80864400/merkel-unterstuetzt-trumps-militaerschlag-in-syrien.html

    Dort heisst es: „US-Präsident Donald Trump hat in Telefonaten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und der britischen Premierministerin Theresa May über den US-Luftangriff in Syrien beraten. Dabei hätten sowohl Merkel als auch May ihre Unterstützung für das Vorgehen der USA ausgedrückt, teilte das US-Präsidialamt mit. “

    Die Frage ist, ob es vor oder nach dem Anschlag eine Beratung gab – sollte es vor dem Anschlag ( = Militärschlag ohne Faktenprüfung) gewesen sein, so würde Merkel illegale Kriege befürworten.

  6. Nun ja besonders viel insightgeh gibt es offenbar nicht. Kein Wort vom DEEP STATE . Es klingt auch als habe man übersehen das die Al Nusra seit 2011 auf Anweisung des CIA unter Aufsicht des Mossad vom MIT rekrutiert wurde.Die USA ,die USA,die USA ist insofern auch völlig daneben , da diese Politik voll von Globalsten und Neocons bestimmt wird, die die USA als ihr Instrument benutzen. Ferner :http://stateofthenation2012.com/?p=71449#more-71449

  7. Anbei ein paar weiterführende links.

    Zum False-Flag, Fake-News Angriff:

    Der Bericht der CIA über den Vorfall in Khan Schaykhun ist grob gefälscht
    Voltaire Netzwerk | 18. April 2017

    In einem am 13. April 2017 veröffentlichten Bericht bemerkt Professor Theodore Postol, ein Fachmann vom Massachusetts Institute of Technology (MIT), dass der Bericht der Geheimdienste, der vom Weißen Haus veröffentlicht wurde, grobe Fehler beinhalten.

    http://www.voltairenet.org/article196036.html

    Zur tatsächlichen Schwäche des Präsidenten:

    Trump’s Art of Confusion in Syria
    By Dr. Anthony F. Shaker
    Global Research, April 20, 2017

    Donald Trump has the reputation of preferring, always, to negotiate business from a position of strength. While this is hardly unusual, it takes considerably more skill to negotiate from a position of weakness.
    Journalists and think-tank gurus have been watching closely to see how, after his hard beating at the hands of the media and powerful establishment forces inside the United States, he will establish himself—not as businessman but—in the international arena.
    The Tomahawk missile strikes on a Syrian air force base have certainly earned him accolades from inveterate enemies, even if his about-face on the Syrian president in the Rose Garden, with the Jordanian king at his side, has confirmed the worst fears about the inherent weakness of a vacillating president.
    (…)
    The Moscow Meet
    Translated, all this loud talk—in place of quiet but more effective diplomacy—ensured that he had to fly off to Moscow with an emptier hand than he had before the summit and the strikes. This is precisely what he was made to understand before the cameras upon sitting down in his chair opposite Lavrov’s team. As he was sitting down, Deputy Foreign Minister Sergei Ryabkov fired off that
    “primitiveness and loutishness are very characteristic of the current rhetoric coming out of Washington. We shall hope that this does not become the substance of American policy.”
    Flanked by his own team and facing icy expressions from the Russian side of the table, Tillerson calmly said,
    “I look forward to a very open, candid, frank exchange so that we can better define the U.S.-Russian relationship from this point forward.”
    But Lavrov sternly told him,
    “I won’t hide the fact that we have a lot of questions, taking into account the extremely ambiguous and sometimes contradictory ideas which have been expressed in Washington across the whole spectrum of bilateral and multilateral affairs. And of course, that’s not to mention that apart from the statements, we observed very recently the extremely worrying actions, when an illegal attack against Syria was undertaken.”
    (…)
    As the chaos continues to spread around the Middle East with every failure, trying to “pressure” Russia and Iran into abandon Syria seems to be a recipe for a much wider conflagration, one that could easily become uncontrollable.

    http://www.globalresearch.ca/trumps-art-of-confusion-in-syria/5586124

    Abschließend, zu einem derzeitigen weiteren künstlichen Krisenherd:

    Exklusiv: Russland verlegt Luftabwehrsysteme an Grenze zu Nordkorea wegen möglichem US-Angriff

    https://deutsch.rt.com/russland/49462-russland-verlegt-luftabwehrsysteme-an-grenze-nordkorea/

    Wie die USA Seoul in eine Falle locken – Südkorea-Experte

    https://de.sputniknews.com/politik/20170420315434523-usa-falle-fuer-suedkorea/

    ,,, aus den Hinweisen des Tages der NachDenkSeiten, Punkt 12, direkt nur mit deaktiviertem Adblocker zu erreichen:

    USA lehnen Vorschlag von Chinas Außenminister ab

    China bemüht sich um Deeskalation: Doch den Vorschlag von Außenminister Wang lehnen die USA und Südkorea ab. US-Verteidigungsaktivitäten seien nicht mit der Verletzung von Verpflichtungen Nordkoreas gleichzustellen.
    China versucht die Spannungen zwischen Nord- und Südkorea sowie den USA zu entschärfen. Nordkorea solle seine Atom- und Raketentests aussetzen, wenn die USA und Südkorea im Gegenzug ihre Militärmanöver einstellen, sagte der chinesische Außenminister Wang Yi am Mittwoch. Die USA lehnten das Angebot ab und verlangten Vorleistungen Nordkoreas. Auch Südkorea war gegen den Vorschlag. (…)
    Chinas Außenminister Wang hatte zuvor die Spannungen auf der koreanischen Insel mit zwei Zügen verglichen, die aufeinander zu fahren – und keiner wolle nachgeben. „Sind beide Seiten wirklich bereit für eine Frontalkollision?“, fragte Wang. China wolle rote Warnlampen aufleuchten lassen und die Bremsen in beiden Zügen betätigen.
    Die Strategie, etwas nacheinander auszusetzen, könne dabei helfen, aus dem „Sicherheitsdilemma herauszukommen“ und die beiden Seiten wieder an den Verhandlungstisch zu bringen, sagte Wang. Dabei solle versucht werden, die Sorgen aller Parteien zu berücksichtigen.
    Nordkorea hatte einen derartigen Vorstoß bereits 2015 unternommen. Südkorea und die USA wiesen dies damals zurück und erklärten, ihre Militärübungen gebe es schon lange, während Nordkorea mit seinem Atom- und Raketenprogramm gegen Beschlüsse der Vereinten Nationen verstoße.
    Quelle: Handelsblatt

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