HIStory: Die Deutschen und der Antisemitismus

Der Buchautor und Publizist Hermann Ploppa erläutert in HIStory kurz und sachlich historische Daten und Jahrestage von herausragenden geschichtlichen Ereignissen. Dabei werden in diesem Format Begebenheiten der Gegenwart, die mit einem Blick in die Vergangenheit in ihrer Bedeutung besser einzuordnen sind, künftig alle 14 Tage montags in einen geschichtlichen Kontext gebracht.

Das Thema heute: Die Deutschen und der Antisemitismus

In der heutigen Folge von History befassen wir uns mit der Frage, wie der Antisemitismus in Deutschland Fuß fassen konnte. Wie er zu einem derart dominanten Faktor werden konnte. Ein empfindliches Thema, wir wissen es. Denn die grauenhafteste antisemitische Schandtat in der bisherigen Menschheitsgeschichte vollzog sich auf einem Territorium, das von der deutschen Wehrmacht besetzt gehalten wurde. Die Radikalität, mit der respektierte Mitbürger aus ganz Europa zunächst ihrer Menschenwürde und dann zum bitteren Schluss auch textil entkleidet wurden, ist ohne Beispiel. Die systematische und sadistische industriell geprägte Auslöschung von Menschenleben in den Vernichtungslagern von Auschwitz, Sobibor oder Belzec ist mit dem menschlichen Geist nur noch schwer zu fassen.

Die Frage, wie es dazu kommen konnte, muss immer in dezenter und respektvoller Weise gegenüber den Opfern geschehen. Die Frage ist also: welches könnte der Humus sein, auf dem solche Dinge wachsen können? Die älteste Bruchstelle für antijüdische Ressentiments gründet bereits im biblischen Übergang vom Alten zum Neuen Testament. Die friedfertige und andererseits sozialrevolutionäre Weltanschauung des Lehrers und Geistheilers Jesus von Nazareth wurde in den biblischen Schriften, überliefert Jahrzehnte nach dem Kreuzigungstod von gewieften Strategen wie dem Apostel Paulus, komplett umgedreht. Besonders die Offenbarung des Johannes und andere kanonische Bibeltexte strotzen vor Hass und Rachedurst. Ein Hass, der die nachvollziehbare Antwort auf den unvorstellbar grausamen Imperialismus des Römischen Reiches darstellte. Das Neue Testament enthält dabei allerdings auch jede Menge Hass-Botschaften gegen die Juden, die als „Christusmörder“ gebrandmarkt werden (1).

Und immer wieder ist genau diese Beschuldigung jene Blaupause, aufgrund der die Juden in der Spätantike und im Mittelalter immer wieder gebrandschatzt, ermordet oder vertrieben wurden. Da rief zum Beispiel Papst Urban der Zweite im Jahre 1095 zum Kreuzzug der Christen nach Jerusalem auf. Die dort lebenden Muslime und Juden sollten verjagt werden. Jerusalem sollte christlich werden. Und Papst Urban sagt ganz offen in seiner Predigt: die Bevölkerung in Europa hat dramatisch zugenommen.

Der Boden gibt nicht mehr genug her für so viele neue Erdenbewohner. Es gibt Grafen ohne Anspruch auf eigene Territorien. Unzählige Bauernsöhne können den väterlichen Betrieb nicht erben. Geht nach Osten und sucht Euch dort eine neue Bleibe! Tatsächlich hat eine starke Erderwärmung vom Neunten bis zum vierzehnten Jahrhundert nach Christus die Bevölkerung in Europa um den Faktor vier anwachsen lassen.

Das führt zu sozialen Unruhen und zu massiven Verteilungskämpfen. Entwurzelte Menschen versuchen durch Raub und Mord eine Existenz aufzubauen. Unter dem Vorwand, gegen „Christusmörder“ vorzugehen, werden im Jahre 1096 im Bauernkreuzzug in Speyer, Worms und Mainz Juden vor die Wahl: „Taufe oder Tod“ gestellt. Noch räuberischer kommen die so genannten Rindfleischpogrome von 1298 oder die Armledererhebung in den Jahren 1348 bis 1353 daher. Als eine Pestepidemie ausbricht, sollen die Juden die Brunnen vergiftet haben. Zudem entlädt sich über die Jahrhunderte immer wieder der Zorn gegen jüdische Geldverleiher. Zunächst war es nämlich Christen untersagt, beim Geldverleihen Zinsen zu nehmen. Die Juden durften das aber. Die rätselhafte Geldvermehrung grenzte in der Wahrnehmung der Leute an Zauberei. Schwarze Magie. Erwähnen wir noch den Sternberger Hostienschänderprozess und die Judenvertreibungen in der Mark Brandenburg. Doch mit der allgemeinen Befriedung der Gesellschaft wurden solche offenen Gewaltausbrüche immer seltener.

Der Antisemitismus wurde subtiler. Viele Juden konnten aufsteigen und wurden so genannte „Hofjuden“, die den immer wieder verschwendungssüchtigen Fürsten mit Geld aushalfen, wenn‘s mal klemmte. Immer öfter traten nun auch jüdische Gelehrte wie Baruch Spinoza oder Moses Mendelssohn in der akademischen Welt auf. Als einmal Moses Mendelssohn seinen Freund Immanuel Kant während einer Vorlesung im Hörsaal besuchte, spotteten die Studenten zunächst über den jüdischen Gelehrten. Jedoch ging Kant auf Mendelssohn zu, umarmte ihn herzlich und stellte seinen Gast den Studenten vor. Woraufhin die Studenten Mendelssohn bejubelten. Was wieder einmal zeigt, wie „anpassungsfähig“ die geistige Elite schon immer gewesen ist.

Im Mittelalter wurden die Juden noch in einem speziellen Stadtteil, dem so genannten Ghetto, eingepfercht. Das war im Neunzehnten Jahrhundert indes nur noch im Vatikanstaat der Fall. Intellektuelle und Künstler gaben sich die Klinke in die Hand in jenen Salons, die von kultivierten jüdischen Gastgeberinnen geführt wurden und debattierten dort über die Besserung der Welt durch Erziehung und Bildung. Die Französische Revolution erkämpfte allen Menschen auf diesem Globus, zumindest auf dem Papier, die gleichen Rechte. Das färbte auf die meisten europäischen Länder ab. Im Jahre 1819 allerdings stänkerten deutsche Studenten gegen die Judenemanzipation und zettelten so genannte Hep-Hep-Krawalle gegen Juden an. Doch diese Ausbrüche endeten so schnell wie sie gekommen waren.

Im Neunzehnten Jahrhundert war also die Gleichberechtigung der Juden gut vorangekommen. Das Zusammenleben von christlichen und jüdischen Gemeinden verlief im Großen und Ganzen spannungsfrei. Viele Juden hatten längst vergessen, dass sie Juden waren, und fühlten sich in erster Linie als Deutsche. Die Hugenotten waren erfolgreich integriert. Auf ähnliche Weise hätte auch bald die Integration der jüdischen Mitbürger ihren erfolgreichen Abschluss finden können.

Da überzog ab 1880 eine antisemitische Welle das Deutsche Reich. Steine flogen durch Synagogenfenster. Es kam zu tätlichen Übergriffen auf Juden. Und schließlich brannte am 18. Februar 1881 in Neustettin die Synagoge. Am helllichten Tag. Allerdings ohne Volksauflauf. Die Neustettiner Bürger gingen ihrer Arbeit nach. Ein Gericht klagte fünf jüdische Bürger an, den Brand gelegt zu haben, um mit der Versicherungssumme eine neue Synagoge bauen zu können. Reichsweit entflammte eine hitzige Diskussion, wie dieser Fall einzuschätzen sei. In der zweiten Berufungsinstanz wurden die Angeklagten endlich freigesprochen. Innenminister von Puttkamer und Kaiser Wilhelm I. schickten Dienstanweisungen, schärfer gegen die antisemitische Hetzer vorzugehen.

Die antisemitische Welle stand mit zwei Großereignissen im Zusammenhang: in Russland hatte das Attentat auf Zar Alexander II. zu Massenpogromen gegen Juden geführt. Dieses Ereignis fand seinen Nachhall durchaus auch in den preußischen Ostprovinzen. Obendrein hatte Bismarck mit seinen Sozialistengesetzen die politische Betätigung der Arbeiterbewegung verboten. Um dieses politische Vakuum auszufüllen, erfindet der Hofprediger Adolf Stöcker die Christlich-Soziale Arbeiterpartei.

Die CSA soll die Sozialdemokratie überflüssig machen. Es handelt sich also um eine synthetische „Bewegung“, die soziale Forderungen mit Judenhass kombinieren soll. Stöcker bedient sich der „Blitzableiter-Funktion“: an den wirtschaftlichen Schwierigkeiten der kleinen Leute sind angeblich „die Juden“ schuld. Die Arbeiter interessieren sich jedoch überhaupt nicht für diesen synthetischen Ersatz der Sozialdemokratie. Mehr Erfolg hat der gescheiterte Akademiker Otto Böckel. Seine Adressaten sind Kleinbauern. Als Messias zieht er auf einem Esel, Jesus Christus nachempfindend, durch Nordhessen. Man nennt ihn „den Bauernkönig“. Böckel sieht sich allerdings auch als Teil der Genossenschaftsbewegung und versucht, so genannte „judenfreie“ Viehmärkte aufzuziehen – allerdings erfolglos. Viele seiner Anhänger interessiert mehr der soziale Gesichtspunkt seiner Politik als Böckels Antisemitismus.

Der Volkshetzer Ernst Henrici, der in jenen Tagen durch die Lande zog, und dessen Auftritte von den örtlichen Industriellen und Gutsbesitzern finanziert wurden, veranlasste am Ende seiner Vorträge Solidaritätsschreiben an Bismarck. Darin wird vor allem Bismarcks neue Schutzzollpolitik gepriesen, die deutsche Landwirte vor billigen Einfuhren aus Russland schützte. Und der vielbeschäftigte Bismarck ließ es sich nicht nehmen, eigenhändig Dankschreiben für Henricis Episteln zu verfassen (2).

Als ihm allerdings seine außerparlamentarischen Helfer eine antisemitische Petition mit 250.000 Unterschriften zuschickten, zog Bismarck es dann doch vor, nicht zu reagieren. Die Petition forderte von der Regierung eine weitgehende Zurücknahme der Gleichstellung jüdischer Mitbürger. Bismarck kommt den Petenten dennoch 1884 entgegen. Er entlässt nämlich 10.000 Juden und 25.000 Polen zwangsweise aus der deutschen Staatsbürgerschaft.

In den Neunziger Jahren wurden sechzehn erklärte Antisemiten mit teilweise schwindelerregenden Mehrheiten von bis zu 70% in den Reichstag gewählt. Jedoch zerbrach die Phalanx der Antisemiten schnell wieder. Korruptionsaffären wurden den Demagogen zum Verhängnis. Das Wort vom „Geschäfts-Antisemitismus“ machte die Runde. Antisemitische Überzeugungstäter zogen sich angewidert zurück, weil sie in den Antisemitenblättchen Werbeanzeigen von jüdischen Unternehmen entdeckten. So schreibt der britische Historiker Richard Evans in seinem Grundlagenwerk über den Nationalsozialismus: „Die antisemitischen Parteien blieben eine marginale Protesterscheinung und verschwanden kurz nach der Jahrhundertwende großenteils wieder.“ (3)

Im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts traten vereinzelt akademische Einzelkämpfer auf, die die Fahne des Judenhasses immer noch hochhielten. Da war zum Beispiel der preußische Großhistoriker Heinrich von Treitschke mit seinem berüchtigten Satz: „Die Juden sind unser Unglück.“ Oder der international angesehene Experte für antike Schriften, der Göttinger Ordinarius Paul de Lagarde. Lagarde hatte mit seinen „Deutschen Schriften“ einen Bestseller gelandet. Darin wettert er sogar gegen den Protestantismus und gegen Bismarck. Schließlich versteigt er sich in Vernichtungsphantasien gegen Juden (4).

Diese Extremisten konnten allerdings von noch renommierteren deutschen Kapazitäten wie Rudolf Virchow, Theodor Mommsen oder Johann Gustav Droysen wieder zurückgedrängt werden. Noch einmal der britische Historiker Evans: „Solche Reaktionen erinnern daran, dass trotz des rasch zunehmenden Einflusses antisemitischer Autoren die überwiegende Mehrheit der öffentlichen Meinung Deutschlands, links wie rechts, im Bürgertum wie in der Arbeiterklasse, gegen einen derartigen Rassismus immun blieb.“(5)

Und es führt auch kein „logischer Weg“ von den deutschen Geistesgrößen des 19. Jahrhunderts zur Ideologie der NSDAP. Vielmehr haben sich die Nazis im Nachhinein aus der Bibliothek großer deutscher Geister herausgepickt, was ihre eigenen Handlungen rechtfertigen könnte. Der Marburger Historiker Ulrich Sieg: „… es waren nur wenige Ideologeme, die aus den Werken Arndts, Fichtes, Treitschkes oder Lagardes zitiert wurden und zumeist der Unterstützung aktueller Interessen dienten.“(6)

Man möge sich einmal vergegenwärtigen, was sich zur gleichen Zeit in anderen Ländern ereignete. In Russland kam es zu judenfeindlichen Pogromen mit tausenden Todesopfern und abertausenden von Vertriebenen und Enteigneten. Keine Staatsautorität gebot dem Treiben Einhalt. In Frankreich tobte die antijüdische Hysterie der Dreyfus-Affäre. In den USA kam es Ende des Jahrhunderts zu äußerst handfesten antisemitischen Ausschreitungen. Im südlichen Mississippi zündete ein christlicher Mob Häuser von Juden an. Kaum dem Horror russischer Pogrome entkommen, sind Juden in den USA schon wieder massiver Gewalt ausgesetzt, wie der amerikanische Historiker John Higham zu berichten weiß: „Russisch-Polnische Juden waren bereits in den frühen Achtzigern mit Steinen beworfen worden, und im nächsten Jahrzehnt wurde diese erbärmliche Form der Judenhetze (jew-baiting) immer beliebter.“(7)

Eine riesige Massenschlägerei bricht aus, als 1893 in New Jersey 500 raue Handwerksburschen einer Glasfabrik sich 14 neu eingestellte russischstämmige Juden rannehmen: „Drei Tage gewalttätiger Demonstrationen veranlassten / die meisten jüdischen Einwohner, aus der Gegend zu fliehen.“ (8)

Währenddessen macht eine deutschvölkische Schickeria Druck auf Hoteliers an den Seebädern, ihre Kurorte „judenrein“ zu halten. Der so genannte „Bäder-Antisemitismus“. Die ostfriesische Insel Borkum erlangt traurige Berühmtheit als „judenfreier“ Ort und macht damit sogar Werbung. Andere Inseln wie Föhr oder Sylt heißen jüdische Gäste dagegen herzlich willkommen.(9)

Nach dem Ersten Weltkrieg ereignet sich in Deutschland ein einziger Vorfall, den man als Pogrom bezeichnen könnte, der tatsächlich jedoch von langer Hand inszeniert ist. Am 4. November 1923 vormittags wartet in Berlin eine große Masse Arbeitsloser vor dem Sozialamt auf die Ausgabe von Unterstützungsgeld. In die bereits genervte Menge verteilen sich Vierminuten-Redner der NSDAP und verbreiten das Gerücht, das Geld hätten sich Juden unter den Nagel gerissen. Gegen Mittag wird den Wartenden amtlich mitgeteilt, es gäbe heute kein Geld. Die Nazi-Rädelsführer schubsen die zornigen und enttäuschten Arbeitslosen in die angrenzenden Wohnviertel, in denen viele Juden leben. Die Nazis beginnen, Scheiben von „jüdischen“ Geschäften einzuschmeißen und zu plündern. Es ist keine Kunst, die hungernden Arbeitslosen dazu zu bringen, sich kostenlos Würste und Brote einzupacken, oder auch eine Ladenkasse mitgehen zu lassen. Der Terror des Mobs dauert zwei Tage, und die Polizei glänzt durch Untätigkeit.

Beachten wir einmal den Zeitpunkt dieses manipulierten „spontanen Volkszorns“. In diesen Tagen pfeifen schon die Spatzen von den Dächern, dass ein Herr Hitler demnächst in Bayern die Macht ergreifen will und nach dem Vorbild von Mussolinis „Marsch auf Rom“(10) dann entsprechend auf Berlin marschieren will. Das gesteuerte Pogrom sollte den psychologischen Boden bereiten für den neuen Herrscher. Der blieb allerdings am 9. November bereits im Münchner Stadtzentrum stecken, und musste seine Machtergreifung um zehn Jahre verschieben.

Es wollten sich in Deutschland einfach keine spontanen Pogrome, wie sie in Osteuropa an der Tagesordnung waren, entfachen lassen. Auch der so genannte „Judenboykott“ von 1933 war nach einhelliger Meinung aller Experten kein Erfolg. Die „normale Bevölkerung“ blieb dem Terror der paramilitärischen Einheiten angeekelt fern. Als die SA-Schläger abgezogen waren, kaufte man wieder in den „jüdischen Geschäften“ ein. Wenig bekannt in der Öffentlichkeit: bei den Aktionen zum „Judenboykott“ umlagerten die bezahlten Nazi-Söldner gleichzeitig auch die Geschäfte der Konsumgenossenschaften, um den großen Warenhauskonzernen die lästige basisdemokratische Konkurrenz vom Hals zu schaffen (11).

Und nun fand im Jahre 1938 doch noch ein Pogrom in Wien statt, das tatsächlich die Kriterien eines echten Pogroms erfüllt: ein Pogrom entsteht aufgrund einer ganz realen Empörung in der Bevölkerung, die sich dann gegen schwache ungeschützte Minderheiten entlädt. Diese Minderheiten werden verantwortlich gemacht für gesellschaftliche Fehlentwicklungen. Der Pestausbruch im ausgehenden Mittelalter wurde auf diese Weise den Juden zugeschoben. Als nun im März 1938 Hitler sein Heimatland Österreich kurzerhand annektiert, kommt es bereits vor dieser Annexion zu einem Pogrom gegen die Juden, die in der Wiener Josefstadt lebten. Tatsächlich stürmt ein enthemmter Mob durch die Straßen und Häuser der Josefstadt und lyncht jüdische Mitbürger. Der Kulturanthropologe Egon Friedell stürzt sich aus Angst vor dem Lynchmob aus dem Fenster und kommt dabei ums Leben. Der Dramatiker Carl Zuckmayer hat den Horror in Wien hautnah miterlebt. Er erinnert sich mit Schaudern (12):

„An diesem Abend brach die Hölle los. Die Unterwelt hatte ihre Pforten aufgetan und ihre niedrigsten, scheußlichsten, unreinsten Geister losgelassen. Die Stadt verwandelte sich in ein Alptraumgemälde des Hieronymus Bosch: Lemuren und Halbdämonen schienen aus Schmutzeiern gekrochen und aus versumpften Erdlöchern gestiegen. Die Luft war von einem unablässig gellenden, wüsten, hysterischen Gekreische erfüllt, aus Männer- und Weiberkehlen, das tage- und nächtelang weiterschrillte. Und alle Menschen verloren ihr Gesicht, glichen verzerrten Fratzen: die einen in Angst, die andren in Lüge, die andren in wildem, hasserfülltem Triumph … Was hier entfesselt wurde, war der Aufstand des Neids, der Missgunst, der Verbitterung, der blinden böswilligen Rachsucht – und alle anderen Stimmen waren zum Schweigen verurteilt.“

Tausende jüdische Mitbürger fliehen in die Schweiz oder gleich nach Marseille. Auch die Familie des später sehr bekannt gewordenen Kabarettisten Georg Kreisler emigriert mit einem Liniendampfer nach Los Angeles. Wieder einmal werden die „Christusmörder“ verantwortlich gemacht für alle möglichen Fehlentwicklungen.

Die „Reichskristallnacht“, die im November 1938 im ganzen Reich ausbrach, war demgegenüber kein Pogrom. Die Blutnacht am 9. auf den 10. November 1938 wurde ausschließlich von Hitlers und Himmlers paramilitärischen Verbänden geplant und durchgeführt. Die Bevölkerung ging lieber in einer Mischung aus nackter Angst und Ekel in Deckung (13). Beteiligt waren bei diesem Verbrechen ausschließlich die paramilitärischen Truppen der SA, der SS sowie des Nationalsozialistischen Kraftfahrkorps (NSKK).

Die Judenvernichtung schließlich vollzog sich im Windschatten des Bombenkrieges. Die Verschleppung der jüdischen Opfer geschah in aller Heimlichkeit. Und zwar nachts. Generalstabsmäßig geplant und durchgeführt mit logistischer Hilfe des US-amerikanischen Büromaschinenkonzerns IBM und seiner deutschen Tochtergesellschaft Dehomag (14). Effiziente Logistik vermeidet unerwünschte Öffentlichkeit. Die so genannte „Endlösung der Judenfrage“ geschah zudem bekanntlich zu einer Zeit, als es eine „Öffentlichkeit“, die Einspruch hätte erheben können, gar nicht mehr gab, nämlich in der heißen Phase des Krieges, ab 1942. Zudem befanden sich die Vernichtungslager Auschwitz, Sobibor und Belzec außerhalb Deutschlands im besetzten und entrechteten Polen. Weitab, und hermetisch abgeschirmt von der deutschen Öffentlichkeit.

War der Antisemitismus in Deutschland in den Jahren vor dem Holocaust ein Alltagsphänomen? Der Soziologe Leo Löwenthal, der vor den Nazis in die USA fliehen musste, hatte erzwungenermaßen die Möglichkeit zum Vergleich. Über die Stimmung in der Weimarer Republik sagte er: „Im alltäglichen Leben hat es eigentlich gar keine Rolle gespielt, ob man Jude war oder nicht … Wir haben uns immer darüber lustig gemacht, eben weil es eine solche Randerscheinung war.” Und Löwenthal über seine Erfahrungen in den USA: „Wir haben auf einmal entdeckt, dass es hier [in den USA] etwas gibt wie wirklichen everyday-Antisemitismus und dass man sich nicht ungehemmt und frei als Jude in allen gesellschaftlichen Bereichen bewegen kann”(15).

Wir sehen: Es gibt vor 1933 wenig Anzeichen dafür, dass ausgerechnet von Deutschland eine Vernichtung gegen Juden ausgehen könnte. Hätte ein Zeitgenosse im Jahre 1900 raten sollen, welche Nation es einmal fertigbringen würde, industrielle Vernichtungsanlagen gegen Juden zu bauen und dabei sechs Millionen jüdische Mitbürger systematisch zu ermorden, so hätte der Zeitgenosse höchstwahrscheinlich auf Frankreich oder noch eher auf Russland getippt. So sieht es jedenfalls der britische Historiker Richard Evans in seiner monumentalen Darstellung des Dritten Reichs und zieht den Schluss:

„Daß ausgerechnet Deutschland mit seiner stark akkulturierten jüdischen Gemeinde und seinem verhältnismäßig geringen offenen oder gewalttätigen politischen Antisemitismus die Nation sein würde, die diese Vernichtungskampagne durchführte, wäre dem Zeitgenossen nicht in den Sinn gekommen. Antisemitische Politik war noch verhältnismäßig unbedeutend.“ (16)

Es ist doch sehr zu wünschen, dass eine solche wohltuend differenzierte Sichtweise auch endlich Eingang in unsere Schulbücher und mediale Aufbereitungen finden würde. Es gibt hier noch viel zu tun, um Propaganda durch ausgewogene Information zu ersetzen.

Wir lernen aus der Vergangenheit, wie wir die Zukunft besser machen.

Quellen und Anmerkungen:

  1. Daniel Goldhagen: Die Katholische Kirche und der Holocaust. München 2003.
  2. Zwei Tage nach einem solchen Henrici-Auftritt in Neustettin brannte die dortige Synagoge.
  3. Richard Evans: Das Dritte Reich. Bd. 1: Aufstieg, S.76.
  4. Ulrich Sieg: Deutschlands Prophet – Paul de Lagarde und die Ursprünge des modernen Antisemitismus. München 2007.
  5. Evans, Reich, S. 75.
  6. Sieg, Prophet, S. 329.
  7. John Higham: Strangers in the Land – Patterns of American Nativism 1860-1925. New Brunswick/London 1988. S. 92. Die Übersetzung der Zitate ins Deutsche stammt vom Autor.
  8. Higham, Strangers, S. 92/93.
  9. Frank Bajor: „Unser Hotel ist judenfrei“ – Bäder-Antisemitismus im 19. und 20. Jahrhundert. Frankfurt/Main 2003.
  10. von Mussolini angetreten, schlafend, im Nachtexpress nach Rom.
  11. Kay Dohnke: Nationalsozialismus in Norddeutschland. Ein Atlas. Karte 17, S. 41.
  12. Zitiert nach: Evan Burr Bukey: Hitlers Österreich – „Eine Bewegung und ein Volk“. Hamburg/Wien 2000. S.50
  13. Ausführlich nachzulesen in: Uta Gerhard/Thomas Karlauf (Hg.): Nie mehr zurück in dieses Land. Augenzeugen berichten über die Novemberpogrome 1938. Berlin 2009.
  14. Die massive Unterstützung der Holocaust-Logistik wird archivbasiert dokumentiert durch Edwin Black: IBM und der Holocaust. Die Verstrickung des Weltkonzerns in die Verbrechen der Nazis. Berlin 2002.
  15. Leo Löwenthal, Mitmachen wollte ich nie, Frankfurt 1980 S. 32/33.
  16. Evans, Reich, S.78

Bildquellen:

  1. https://onlinesammlungen.ghwk.de/stummezeugnisse/item/1761, Verffentlichung unter der Lizenz CC-BY SA 4.0 – gemeinfrei
  2. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:%C3%9Cberlebende_KZ_M%C3%BChldorf.jpg – gemeinfrei
  3. https://www.evangelischer-glaube.de/die-heilige-schrift/altes-und-neues-testament/ – gemeinfrei
  4. https://quinque-bibliothek.de/die-offenbarung-des-johannes-kapitel-4/ – gemeinfrei
  5. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Urban_ii_-_Roman_de_Godfroi_de_Bouillon.jpg – gemeinfrei
  6. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:PeoplesCrusadeMassacre.jpg – gemeinfrei
  7. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Marinus_van_Reymerswale_-_The_Banker_and_His_Wife_-_WGA19323.jpg – gemeinfrei
  8. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Moses_Mendelson_P7160073.JPG – gemeinfrei
  9. https://www.vienna.at/neue-ausstellung-im-juedischen-museum-wien-rueckt-prominente-salons-in-den-fokus/5803673 – gemeinfrei
  10. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hep-hep_riots.jpg – gemeinfrei
  11. https://www.dhm.de/lemo/kapitel/kaiserreich/antisemitismus.html – gemeinfrei
  12. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Attentat_mortal_Alexander_II_(1881).jpg – gemeinfrei
  13. https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Stoecker,_F%C3%BChrergesicht.jpg – gemeinfrei
  14. https://www.lagis-hessen.de/pnd/118852337 – gemeinfrei
  15. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ernst_Henrici_001.jpg – gemeinfrei
  16. https://www.zvab.com/Schriften-deutsche-Volk-1.Band-2.Band-Ausgew%C3%A4hlte/15514983694/bd#&gid=1&pid=1
  17. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:1904_Russian_Tsar-Stop_your_cruel_oppression_of_the_Jews-LOC_hh0145s.jpg
  18. https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/Spuren-des-Antisemitismus-auf-Borkum,antisemitismusborkum103.html
  19. https://www.jmberlin.de/sites/default/files/katalog-berlin-transit-leseprobe.pdf
  20. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_102-00344A,_M%C3%BCnchen,_nach_Hitler-Ludendorff_Prozess.jpg – gemeinfrei
  21. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:On_April_1,_1933,_the_boycott_which_was_announced_by_the_Nationalsocialistic_party_began._Placard_reads,_%22Germans…_-_NARA_-_541929.tif – gemeinfrei
  22. https://proxy.europeana.eu/92064/bildarchivaustria_Preview_1073447?view=http%3A%2F%2Fwww.bildarchivaustria.at%2FPreview%2F1073447.jpg&disposition=inline&api_url=https%3A%2F%2Fapi.europeana.eu%2Fapi – gemeinfrei
  23. https://www.discogs.com/Georg-Kreisler-Lieder-Zum-F%C3%BCrchten/master/215338
  24. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_102-14468,_Berlin,_NS-Boykott_gegen_j%C3%BCdische_Gesch%C3%A4fte.jpg – gemeinfrei
  25. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_146-1982-174-27,_N%C3%BCrnberg,_Ausweisung_polnischer_Juden.jpg – gemeinfrei
  26. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Plan_obozu_zaglady.jpg – gemeinfrei

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Hermann Ploppa hat mehrere Bücher veröffentlicht, unter anderem:

„Die Macher hinter den Kulissen: Wie transatlantische Netzwerke heimlich die Demokratie unterwandern“

„Hitlers amerikanische Lehrer: Die Eliten der USA als Geburtshelfer der Nazi-Bewegung“

„Der Griff nach Eurasien: Die Hintergründe des ewigen Krieges gegen Russland“.

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84 Kommentare zu: “HIStory: Die Deutschen und der Antisemitismus

  1. KaraHasan sagt:

    Von verfolgten Juden zu berichten, sorgt dafür, dass sich dei Juden tatsächlich verfolgt empfinden. Das ist ei nMittel, das dieser Tage über die kompletten deutschen Medien hinwegfegt. Anscheinend ist Deutschland an eine unterdrückung der Juden interessiert. Ein Mittel das man sich auch gegenüber den Schwarzen Mitbürgern anwendet, (Siehe George Floyd demos) Und plötzlich fragen sich Schwarze Mitbürger, warum ihnen nicht mehr die Anerkennung zukommt wie for Floyd das der Fall war, trotz der Proteste und scheinheilige Sensiblisierungen.
    Wie auch immer kommt bei mir der Verdacht auf, dass Ihr Euch mit diesem Video eben dieser Technik zurückgreift.

    • Hartensteiner sagt:

      Es ist nicht so, dass es keinen Antisemitismus gäbe. Den habe ich ein Leben lang beobachten können. ABER…
      aber es ist auch so, dass Israel seinen Laden nur dadurch zusammen halten kann, dass man den Menschen erzählt, sie müssten gegen den Antisemitismus zusammen stehen und dazu wird "das Monster" immer gehörig aufgeblasen. Den Juden außerhalb Israels will man dieses Monster auch ständig vorführen, denn die Politik der seit langem miesen Regierung hat viele Israelis veranlasst auszuwandern und mit diesem Monster will man Juden aus aller Welt nach Israel treiben um den Verlust wettzumachen. Eine grenzenlos einfallslose Politik, die ganz und gar nicht zukunftsfähig ist. Stattdessen sollte man sich um einen einen Ausgleich mit den Palästinensern BEMÜHEN ! und um einen Ausgleich mit allen umliegenden Ländern. Allein das hätte Zukunft!
      Dann würde auch das "Monster Antisemitismus" – Luft raus – auf seine nicht so bedeutende, reale Größe zusammen geschrumpft. Immer noch nicht erfreulich, aber SO bedeutend dann auch wieder nicht.

  2. info@vernissage-laboratorium.de sagt:

    Der Antisemitismus, war schon vor dem Eroberungs-Feldzug der Khasarisch Siedlerkolonialen Banden ( Hagana,Palmach, Irgun,Lechi,Etzel,Stern-Bande, usw usw usw ), in Palästina, in Deutschland , in Kreisen der Elite verankert ( Die Terror Banden, wurden von der SS Gefördert und Bewaffnet ), mit der Ausrufung des Ethnisch gesäuberten Gebiets als Israel, wurden nun vom offiziellen US Protektorat BRD, die Semitischen Einwohner von Palästina, als Vogelfrei und zur Vernichtung durch die fremde Siedler-Macht FREIGEGEBEN und deren Genozid an den Semiten, mit Milliarden und aber Milliarden, die aus den Deutschen Arbeitenden her-ausgepresst wurden UNTERSTÜTZT.

    • Hartensteiner sagt:

      Es gibt Schwachsinn und Schwachsinn. Und Wahnsinn. Der lohnt sich nicht zu beantworten, kann allenfalls behandelt werden.

  3. Schramm sagt:

    Aufklärung vs. geistige Verirrung heute.

    Literatur-Empfehlung

    ▪ Kurt Pätzold und Manfred Weißbecker: Geschichte der NSDAP 1920 – 1945. PapyRossa Verlag.

    Inhalt

    1. Eine »schneidige Nationalpartei« wird geboren
    2. Das 25-Punkte-Programm: chauvinistischer Dünkel und rassistischer Wahn
    3. Vom Abenteuer mit Kapp zum Putsch in Bayerns Hauptstadt
    4. In der zweiten Reihe
    5. Aufstieg zur wählerstärksten Partei des Kapitals
    6. Formierung und Zerfall einer Front
    7. Vor den verschlossenen Toren der Wilhelmstraße
    8. Kampf und Intrigen um die Vernichtung der Republik
    9. Ein verbrecherisches Regime wird errichtet
    10. Partei und Staat, SA und Wehrmacht
    11. Terror, Demagogie und Organisation
    12. Führer in den Zweiten Weltkrieg
    13. Mobilmachung der »politischen Soldaten«
    14. Auf dem Kreuzzug gegen den »jüdischen Bolschewismus«
    15. »Aktivierung« für den totalen Krieg
    16. »… bis alles in Scherben fällt«

    ▪ Sebastian Haffner; Der Verrat 1918/1919 – als Deutschland wurde, wie es ist. Verlag 1900 Berlin.

    ▪ Rainer Mausfeld: Warum schweigen die Lämmer? Westend Verlag · Frankfurt am Main 2018/19.
    »Wie Elitendemokratie und Neoliberalismus unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen zerstören.«

    17.06.2021, R.S.

    • MendelssohnMoses sagt:

      Without wishing to second-guess Dr. Ploppa, allow me – again in English – to make one or two comments.

      1/ There is no need for Ken FM to present "pro-Jewish credentials".

      It is blindingly obvious to anyone who is not a blithering idiot or operating in perfect bad faith, that Ken FM is a non-ideological, ecumenical publication, which serves the public weal.

      Which is why I beg to disagree with the notion behind an article that earlier appeared here, entitled "Ken Jebsen der Jude" or something of that nature.

      Whether Ken Jebsen be a Jew or not, is of no matter.

      His Website publishes, in the main, essays which are a must-read for anyone who intends to THINK – namely, use their own Noggin.

      We are dealing with opponents who are a/ mad as hatters, and b/ operating in perfect bad faith.

      NEVER EXPLAIN, NEVER COMPLAIN.

      Ken FM has no need to "defend" itself against the wolf-pack who are manoeuvring the Bundesverfassungschutz to lower the whammy.

      The only defence in such cases is attack.

      The grotesque media campaign against "Allesdichtmachen" is a case in point – should the artists have come out with "pro-Jewish" statements to "defend" themselves?

      What "Allesdichtmachen" has done is invaluable – and it speaks for itself.

      The German State is being "delegitimised", not by Ken FM, but by the wolf-pack who are deliberately taking down the State stone by stone, via the privatisation of infrastructure and services which BELONG TO THE GERMAN PEOPLE, lockdowns, hospital closures and wiping out the Mittelstand.

      The State has been "delegitimised" by those who have allowed – or rather, encouraged – the USA to station nuclear weapons on the territory of Germany, thereby guaranteeing the extinction of her culture, cities and people in the event of the war with Russia NATO so ardently seeks.

      That Minister of Death & Disease Jens Spahn can buy himself a villa for 4.5 million Euro on the basis of an apparently-unsecured bank loan, without being thrown out of this and every other Government within two hours (and what of a criminal investigation?), tells one everything one needs to know about WHO is really delegitimising the State.

      And who ELSE is up to such tricks in the German Government – those who, operating for foreign financial interests, would appear to be German in name only?

      What about the laws in Germany concerning those who covertly – or less-than-covertly – strive to promote foreign interests?

      What about the laws in Germany concerning corruption of high officials – and particularly, corruption by foreign interests?

      Can a case be made out for treason, perhaps even high treason, against such people?

      The very survival of Germany and her people is thrown into doubt by the wolf-pack's conduct.

      WHO, I ask, is delegitimising the State?

      Not Ken FM, to be sure.

      2/ Although Dr. Ploppa is, if I be not mistaken, a Lutheran, I must take the liberty of observing that a certain Martin Luther was not precisely an enormous admirer of my co-religionaries.

      To put it diplomatically. I found Dr. Ploppa's earlier programme on how Luther's doing away with indulgences had done away with fear, rather "tiré par les cheveux" as the French would say.

      Indeed, might one suggest that Martin Luther – to the great advantage of Some – replaced one set of fears with quite other, and equally serious, ones?

      Accordingly, to write Martin Luther out of the history of "anti-semitism", in those parts of Germany under his influence, may be a somewhat less than balanced approach.

      3/ As a Super-Jew myself, what actually concerns me is the anti-Muslim hate campaign being spewed throughout the NATO area, France being perhaps the worst offender.

      As it happens, Arabs are "Semites", and speak a Semitic language.

      The truly dangerous form of anti-Semitism today, is "anti-Arabism" … and by extension, "anti-Islam".

      Every jot and tittle of the irrational nonsense levelled against us Yids in the 1920s and 30s, is now being levelled at the "Arabs" and "Muslims".

      THIS MUST BE SEEN FOR WHAT IT IS: a drive to unleash civil war throughout Europe, the smoke screen behind which massive austerity policies are to be rammed through.

      I should greatly appreciate Dr. Ploppa's dealing with this question, or inviting specialists from the Muslim world – perhaps Egyptian or Iranian theologians – to discuss it.

      In this context, allow me to recall here a most worthwhile article published on 18th November 2014 by Asiem El Difraoui, on rue89, "Dijhad reloaded: notre pop culture retournée en arme de propagande". That article may still be available on the Internet somewhere.

    • Hartensteiner sagt:

      Whow! Now that ist one hell of a comment by MendelssohnMoses! I couldn't agree more.
      Spontaneously I would add – re racism – there are no human races, there is just one race i.e. homo sapiens, sometimes called "homo sapiens sapiens" but that is one sapiens too many for may taste. Therefore there is neither a Jewish race nor any other. Indeed, there are people with red hair, people with blue eyes and people with lighter or darker skin – all superficial differences without any significance. Then there are "groups" (peoples) with different histories and different acculturations or traditions which each can find a base in these for lots of things and enjoy their own cultures but there is no reason why they should not get along with each other especially as all our basic needs are one and the same. After all there are lots of examples showing that that is possible. Next come "systems" and "power struggles" and "greed" which manage to convince some people that all the bad things lie within some other group – a well received projection by those in power as these projections take them out of the line of fire – where in reality they should be!

    • info@vernissage-laboratorium.de sagt:

      Dear Mr MendelssohnMoses
      Now, for the sake of truth, it must be said that Luther does not belong to the families around Charles Darvin. He does not belong to the creators of the master race, eutanasia and the preferred race for world domination. Nor is he a member of the group of "master" "men". dynasties, the City and Wall Street, who first perpetrated WK1 to remove the anointed heads and then created, organised and financed the ideology of Adolf Hitler.

    • Hartensteiner sagt:

      WRONG! Luther was quite the bastard who wanted to see all the peasants – who dad fought for their rights and for freedom – KILLED! Just like a minion of the power elite.

    • Redis Kruhel sagt:

      archive.schillerinstitute.com/fid_91-96/952_venice.html

      Eine Bedrohung des Oligarchieprojekts Vendedig führte zu den 2 protestantischen Gruppen, zum einen Luther und zum anderen der angelikanischen Abspaltung. Wenige Jahrzehnte dann bereits der 30-jährige Krieg.

      Vendig hatte als vorrübergehende Basis der uralten Oligarchie fertig. Die inszenierten Kriegswirren und Polit- sowie Religionsspaltungen konnte genutzt werden für eine Restrukturierung.

      Was dort begann, endete mit dem vermeintlichen Verschwinden dieses schwarzen Adels von der Bildfläche bis 1917. Nur wenig scheint übrig zu sein von der alten Macht.

      Aber stimmt das wirklich? Welfen, Wettiner und Reginale sind einfach verschwunden? Ich sehe keinen Grund, dies zu glauben.

      Diese Apparte mit der höchsten Machtfinesse und dem besten an Geheimdienst? Niemals.

      Man hat uns Demokratie, Kommunismus und andere shiny Werbekampagnen aufgetischt.

      Es geht auch nicht um die Geldwechsler dieser Blulinien oder wie auch immer das zu bezeichnen wäre.

      Man hält der Linken die rechte Weltverschwörung hin, den Rechten eben eine Linke. Die Gruppen beackeren sich gegenseitig.

      Und wer ist der Gewinner?

  4. Kit3 sagt:

    FRECHHEIT! Ich bekomme gerade diesen DRECK in mein Spamfach!

    Zitat:

    "Hallo,

    Ich bin Bill Gates und würde dich gerne chippen und mit meinem Impfsaft beglücken!

    Kleiner Scherz, wir sind Anonymous. Du kennst uns aus lustigen Blockbustern wie:

    * Anonymous zerlegt Widerstand2020
    * Anonymous ruiniert Hildmann
    * Anonymous vs. KlaTV (5:0)
    * Anonymous liest Mails von Samuel Eckert
    * Anonymous ergattert die vollständigen Mitgliedsdaten der Basis Partei und nun ganz aktuell und speziell für dich:
    * Anonymous beendet die Kendemie!

    Ach ja, der Ken…
    Eine einst vielversprechende Zukunft, viel Talent mit etwas zu viel Ego und Geltungsdrang, die Suche nach Schuldigen für selbstgemachte Probleme, die Eskalation, Abstieg, Steigerung in den Wahnsinn, soziale Ächtung und nun folgerichtig Flucht vor der vermeintlich bösen Gesellschaft. Eine Geschichte so alt wie RTL2 selbst.

    Auf seinem Egotrip hat Ken viele Menschen in Zeiten großer und berechtigter Unsicherheit abgeholt und für seine eigenen Bedürfnisse eingewickelt. Ob es ihm um Geld, Ruhm, Rechthaberei oder den Kampf mit seinen eigenen Dämonen ging weiß niemand und ist auch unwichtig.

    In jedem Fall hat er dazu beigetragen, mit seinem Geschwurbel Angst und Spaltung in Familien, Freundeskreisen und der ganzen Gesellschaft zu sähen.

    Da wir deine Mailadresse aus seiner Datenbank haben, ist die Chance hoch, dass du das ganz anders siehst. Ist OK.

    Vielleicht ist jetzt trotzdem eine gute Zeit, ein klein wenig Abstand zu gewinnen, Telegram ein paar Tage stumm zu schalten und mit freiem Kopf zu schauen, wo du nun stehst. Ausgebrannt von dem Daueralarm, Konto leer nach den vielen “Geschenken“ und Reisen zu Demos? Ein kaum zu unterdrückende Verdacht, sich völlig verrannt zu haben, der schnell mit dem nächsten Kick aus Videos, Sprachnachrichten, Statistiken, Demoaufrufen zu letzten Chancen, garniert mit Spendenaufrufen und Affiliate links betäubt werden muss?
    Es ist viel Schlimmes passiert und wird es auch weiterhin. Die Ursachen können so bunt sein wie wir Menschen auch. Selten jedoch sind sie schwarz und weiß.
    Menschen wie Ken Jebsen malen die Welt in schwarz-weiß. Gut und Böse, die und wir, Freund und Feind.
    Es ist verlockend und menschlich, aber der Preis ist enorm. Was haben diese Geschichten von Ken und all den anderen “aufgewachten“ mit dir gemacht? Was hat es dich gekostet?
    Du kannst den schmerzhaften Prozess beginnen, deine Weltsicht zu hinterfragen, zu akzeptieren, dass die Welt nicht schwarz und weiß ist, dass es nicht für alles Einfache oder überhaupt Antworten gibt, als Mensch daran wachsen und deine Beziehungen zu reparieren.

    Oder du bleibst in deiner Welt aus Nanomagnetchips, Impfdiktatur und Autokorsos. Wir sitzen dann mit Popcorn vor den Streams, wenn du das nächste Mal vor den Reichstagstreppen tanzt und brüllst, deine Entscheidung.

    So oder so, wir gehen jetzt ne Runde mit Maske und getestet in den Biergarten, tschö mit ö!

    Mit freundlichen Grüßen

    Anonymous

    PS: Gibt nen nicen Podcast zur Geschichte von Ken Jebsen, die ersten Folgen findest du hier:
    studio-bummens.de/produktionen/podcast/cui-bono-wtf-happened-to-ken-jebsen/

    PPS: Wenn du kein Fan von Ken (mehr) bist ein kleiner Tipp: Nach dem Hack hätte Ken unverzüglich alle Betroffenen User anschreiben müssen, also auch dich. Ein Verstoß gegen die DSGVO kann teuer werden *zwinker zwinker* "…

    WAS FÜR LÄCHERLICHE P E N N E R, die es hier wagen, mir meine Mailadresse zu klauen und mich ungefragt zu belästigen mit ihrem beklagenswerten Unwissen.

    Mit ihrem falschen Deutsch/Rechtschreibung und den sau-blöden Amerikanismen und "mit Maske im Biergarten" outen sich diese jungen Typen wirklich nur noch zum Fremdschämen…

    Und mir tun ihre Mütter Leid, all die jahrelange Mühe für so ein schäbiges Ergebnis???

    • Nevyn sagt:

      Spam löscht man einfach, statt ihn weiter zu verbreiten.

    • Kit3 sagt:

      Nein, keineswegs, man zeigt ihn herum zwecks abschreckung!

      löschen kann die redaktion, wenn`s hier nicht rein passt…

    • Alcedo sagt:

      Ahoi Kit3, ich kann die Aufregung insofern verstehen, da es so sinnlos zu sein scheint. Warum macht man das? Ich hätte wirklich gern eine Antwort, sagen wir, von den Beifallklatschenden.

      Ruhm gibt es nicht zu ernten, technisch ist sicher niemand der von Spenden lebt auf dem allerneuesten Stand. Und sonst? Robin Hood der den Handwerker überfällt?

      Zudem bleibt es eine Straftat, falls sie regierungsseitig gedeckt wäre, braucht man natürlich zunächst nicht viel fürchten.
      Der Rest wie immer gut beschrieben auf den Nachdenkseiten.
      https://www.nachdenkseiten.de/?p=73445

  5. drosophila sagt:

    Hier, noch der Quellennachweis für Operation Paperclip: https://www.youtube.com/watch?v=HHs5M3pyd3Q
    Wer sich über die Finanzierung der NSDAP informieren möchte, kann das hier tun: https://www.voltairenet.org/IMG/pdf/Sutton_Wall_Street_and_Hitler.pdf
    Was den okkulten Hintergrund der NSDAP und die Thule betrifft, sollte "Das Schwarze Reich", von E. R. Carmin (wer immer das auch ist), lesen.
    "Ärzte im Dritten Reich", von Robert J. Lifton, gibt, mit über 80 Interviews, Informationen aus erster Hand u.a. darüber, was in den KZ an Experimenten durchgeführt wurde.
    Das alles sind solide recherchierte Quellen und da geht's auch nicht um die Leugnung des Holocausts (bei Lifton ganz bestimmt nicht). Ich selbst leugne diesen nicht, habe das nie getan und werde es auch nicht tun. Es geht darum aufzuzeigen, dass, was im Dritten Reich begonnen wurde, man nicht stoppte, sondern in die USA exportierte und weiterführte. Ausserdem wurde die NSDAP von da aus finanziert, ganz zu schweigen von der IG Farben. Daraus sind Projekte erwachsen, welche uns heute direkt betreffen. Hitler sprach bereits von einer "Neuen Weltordnung", und vor ihm haben das andere getan. Seit einigen Jahrzehnten wird es umgesetzt, und, sollten wir weiterhin tatenlos zusehen, wird das auch gelingen. Diese Dinge hängen alle zusammen, und Narrative, welche sie isolieren, tun dies aus einem guten Grund; sie sollen kaschieren, was eigentlich offensichtlich ist.
    So, das war's jetzt wieder einmal, für 'ne Weile. Ich habe anderes zu tun als hier Romane zu schreiben, und Ihr habt anderes zu tun als sie zu lesen, nicht zu verstehen und aus mir einen Holocaustleugner basteln zu wollen.

    • RULAI sagt:

      " …dass, was im Dritten Reich begonnen wurde, man nicht stoppte, sondern in die USA exportierte und weiterführte."
      ??

      https://kenfm.de/hermann-ploppa-hitlers-amerikanische-lehrer/

  6. drosophila sagt:

    Offenbar muss sich hier Ken Jebsen dafür rechtfertigen, was er, in einem vollkommen anderen Kontext, vor mehr als einem Jahrzehnt, geäussert hat.
    Es ist vollkommen absurd, Jebsen als „rechts“ oder – was immer das auch bedeuten soll – „neurechts“ darzustellen. Persönlich hätte ich noch nicht einmal ein Problem damit, ihn als Sozialisten zu sehen. Und ich selbst bin, wohlgemerkt, ganz und gar kein Sozialist.
    Was geradezu hanebüchen ist, ist die Tatsache, dass jemand wie ich, der ganz und gar kein Jebsen-Fan ist, hier die Fahne für selbigen hochhält, während die üblichen Kommentar-Verdächtigen bloss belangloses von sich geben.
    Darin, was Ploppa behandelt, hat er recht. Worin er jedoch versagt, ist folgendes: Er spielt herunter, was tatsächlich geschah, wovon das deutsche Volk nichts wusste und was es nicht unterstützte, noch unterstützen würde, wäre es ihm denn vorgeschlagen worden.
    Wir diskutieren über imaginäre Menschenfett-Seifen sowie Menschenhaut-Lampen, während das, was tatsächlich stattgefunden hat, solche Erfindungen bei weitem übertreffen, an Grausamkeit und Unmenschlichkeit. Niemand spricht darüber, erstens, weil es unsere Vorstellungskraft übersteigt und, zweitens, weil wir dazu konditioniert wurden, es zu ignorieren. Was die NSDAP sowie die SS Waffen begonnen hatte, wurde in die USA exportiert und weitergeführt. Ausserdem möchte ich, wiederholt, auf den Namen Chaim Shiba aufmerksam machen.
    Was stattfindet, ist ein reines Ablenkungsmanöver; es soll vertuscht werden, dass diejenigen, welche hinter der NSDAP sowie der Waffen SS standen, wie auch hinter der bolschewistischen „Revolution“ sowie der „amerikanischen“ und der „französischen“, dieselben sind, welche den russischen Stalinismus zu verantworten haben. Und damit hört's nicht etwa auf. Es geht nahtlos weiter, über Bretton Woods, die CIA, den IWF und die Weltbank, bis zur EU, der BZE und der BSI und wie sie alle heissen. Es ist alles derselbe Dreck. Und dieser Dreck geht nicht etwa voran, seit vorgestern, sondern seit Jahrhunderten.
    Es war Antony C. Sutton, welcher auf Hegels These/Antithese/Synthese hingewiesen hat, um das zu erklären, was, auf den ersten Blick, als unerklärlich oder absurd abgetan wird.
    Ihr könnt so ziemlich alles zur hand nehmen und Euch zu gemüte führen, was von Sutton geschrieben wurde; es wird Euch bereichern.
    Dasselbe gilt für Eggert, Biglino, Lebreton, Buffa, Monast usw. usf.
    archive.org ist eine gute Quelle. Mittlerweile werden auch dort Einträge gelöscht, aber man findet doch noch so einiges, was andernorts bereits verschwunden ist.
    Lese, Lesen, Lesen.
    Lasst es Euch gesagt sein.
    Und zum Schluss noch dies: Es sind dieselben, welche heute „Covid-19“ dafür nutzen, um diese „Verschwörungstheorie“ namens „New World Order“ einzuführen. Sucht doch einfach einmal nach diesem Begriff, inklusive eines beliebigen US-amerikanischen Präsidenten, seit Gerald Ford; sollte jede und jeder, die oder der davon spricht, ein Verschwörungstheoretiker sein, dann sind offenbar alle US-Präsidenten, seit knapp vier Jahrzehnten, solche.
    A propos Lesen: „Demain, qui gouvernera le monde?“, das ist hier die Frage. Und der entspr. Buchtitel stammt von Jacques Attali, welcher 2009, am 13. Mai, in L'Express beschrieb, wie eine solche „Pandemie“ dazu genutzt werden kann, „un véritable gouvernement mondial“ zu etablieren. Welch Verschwörungstheoretiker, aber auch, dieser Attali – welcher, 2008, einen gewissen Emmanuel Macron beim Grand Orient, in Paris, einführte, der dann, 2017, zum „mon Président“ wurde. – Und was war nochmals eine seiner ersten Amtshandlungen …? Ach ja, die Einführung der Pflicht für gut und gerne 11 Impfungen. Darunter auch die für die „Masern“.
    Lest Euch einmal die Protokolle durch, betr. „Masern-Prozess“.
    Wie bereits gesagt … Lesen, Lesen, Lesen.

    • Hartensteiner sagt:

      Drosophila hat glatt die UFOs und die Aliens vergessen, aber ansonsten ist die Weltverschwörung komplett angetreten.
      Und dann kommt so etwas wie: "was tatsächlich geschah, wovon das deutsche Volk nichts wusste und was es nicht unterstützte, noch unterstützen würde, wäre es ihm denn vorgeschlagen worden." Ist das so? Meine Mutter erzählte, dass sie so mit 16+ Jahren – also 1926+ mit Mädchen aus ihrer Klasse Samstags die dortige Hauptstraße auf- und ab zu "flanieren" ging, eine lokale Tradition. Dabei auch 2 jüdische Mädchen. Für etliche der Gymnasiasten war es ein besonderer Sport, aufzukreuzen und vor den jüdischen Mädchen auszuspucken. Das war also die deutsche Elite, die sich für Weiteres in Gang setzte.
      Insgesamt – es lohnt nicht, drosphilas Vermischungen von allem und jedem im Einzelnen aufzudröseln, dazu ist es einfach zu wirr. Alles, was er gelesen zu haben scheint, kommt in einen großen Topf und dann wird tüchtig gerührt. Wer war es gleich, der sich auch für Eintopf begeistert haben soll? Vor allem in seinen Reden, die ebenfalls vor wirrem Zeug nur so strotzten.
      Nun noch ein Hinweis zu Sozialismus….
      Wenn ich Leute frage, die sich links, mittig oder rechts verorten, wie sie in ihrer vorgestellten Gesellschaft leben möchten, dann höre ich von all denen: "Selbstbestimmt!". Sie möchten keinen Stiefel im Genick verspüren und sehen es auch nicht als notwendig an, den ihren in die Genicke anderer zu stellen. Aha! Und wo wurde diese Idee zunächst entwickelt? Im Sozialismus des 19. Jahrhunderts und ist eigentlich der vor allen anderen geltende Grundsatz. Eine Gesellschaft freier, selbstbestimmter, aber auch kooperierender Individuen.
      Das wurde später nie umgesetzt? Das ist richtig. Daraus folgt: Es gab noch nirgends eine sozialistische Gesellschaft, auch wenn einige das von sich behauptet haben.
      Daran muss aber wieder angeknüpft werden, es muss unabdingliches Grundprinzip sein, oder, FRAGE: Wie stellt ihr euch sonst ein Leben, eine Gesellschaft vor?

    • bergischland sagt:

      Ich antworte Dir mal mit Kalergi den man wohl als einen der geistigen Väter unserer derzeitigen Bundesregierung bezeichnen darf:
      "Der Kampf zwischen Kapitalismus und Kommunismus um das Erbe des besiegten Blutadels ist
      ein Bruderkrieg des siegreichen Hirnadels, ein Kampf zwischen individualistischem und
      sozialistischem, egoistischem und altruistischem, heidnischem und christlichem Geist. Der
      Generalstab beider Parteien rekrutiert sich aus der geistigen Führerrasse Europas: dem Judentum.
      Kapitalismus und Kommunismus sind beide rationalistisch, beide mechanistisch, beide abstrakt,
      beide urban."

      "Inzucht stärkt den Charakter, schwächt den Geist – Kreuzung schwächt den Charakter, stärkt den
      Geist. Wo Inzucht und Kreuzung unter glücklichen Auspizien zusammentreffen, zeugen sie den
      höchsten Menschentypus der stärksten Charakter mit schärfstem Geist verbindet. Wo unter
      unglücklichen Auspizien Inzucht und Mischung sich begegnen, schaffen sie Degenerationstypen
      mit schwachem Charakter, stumpfem Geist.
      Der Mensch der fernen Zukunft wird Mischling sein"

      In diesem Sinne wird sich auch die zur Zeit laufende Genmanipulation auf Seele und Geist auswirken.
      Oder traue ich da den Wissenschaftlern zu viel zu?

    • Hartensteiner sagt:

      Will mir scheinen, dass sich hier bereits ein gewisse geistige Inzucht beobachten lässt….

  7. drosophila sagt:

    @Nevyn
    Träume hin oder her; der Bezug zwischen der NSDAP und der Thule-Gesellschaft wird oft weggewischt, mit der Bemerkung, diese sei ausschliesslich auf Sebottendorfs Geltungsbedürfnis zurück zu führen. Als einziger Bezugspunkt wird (bspw. auf Wikipedia) die Swastika als gemeinsames Symbol angeführt.
    Was dabei vollkommen ignoriert wird, ist bspw. die praktisch identische Mitgliederliste, zumindest der oberen Ränge sowie "Der Beobachter", welcher nahtlos zur NSDAP überging, im Gründungsjahr derselben politischen Partei, welches ebenso das Jahr der Auflösung der Thule war.
    Es gibt, meiner Ansicht nach, keine Zweifel daran, dass die NSDAP die Thule-Gesellschaft, transformiert zu einer politischen Partei war. Dies erklärt, u.a., auch die eugenischen Experimente, die "Übermensch-Mentalität" der Waffen-SS sowie die absurde Suche nach dem "Heiligen Gral" uvm.
    All dies wird einfach abgetan, und man konzentriert sich auf etwas, was, ohne diesen Hintergrund, einfach unerklärlich ist.
    Sebottendorf (oder wie er auch immer hiess – mir ist's gerade entfallen) war sehr wohl geltungssüchtig. Aber dies widerlegt nicht den Zusammenhang zwischen der Thule und der NSDAP.

  8. drosophila sagt:

    Eigentlich wollte ich ja nicht mehr. Dann jedoch erhielt ich hingegen diese schräge Email (Zitat):

    Hallo,

    Ich bin Bill Gates und würde dich gerne chippen und mit meinem Impfsaft beglücken!

    Kleiner Scherz, wir sind Anonymous. Du kennst uns aus lustigen Blockbustern wie:

    * Anonymous zerlegt Widerstand2020
    * Anonymous ruiniert Hildmann
    * Anonymous vs. KlaTV (5:0)
    * Anonymous liest Mails von Samuel Eckert
    * Anonymous ergattert die vollständigen Mitgliedsdaten der Basis Partei und nun ganz aktuell und speziell für dich:
    * Anonymous beendet die Kendemie!

    Ach ja, der Ken…
    Eine einst vielversprechende Zukunft, viel Talent mit etwas zu viel Ego und Geltungsdrang, die Suche nach Schuldigen für selbstgemachte Probleme, die Eskalation, Abstieg, Steigerung in den Wahnsinn, soziale Ächtung und nun folgerichtig Flucht vor der vermeintlich bösen Gesellschaft. Eine Geschichte so alt wie RTL2 selbst.

    Auf seinem Egotrip hat Ken viele Menschen in Zeiten großer und berechtigter Unsicherheit abgeholt und für seine eigenen Bedürfnisse eingewickelt. Ob es ihm um Geld, Ruhm, Rechthaberei oder den Kampf mit seinen eigenen Dämonen ging weiß niemand und ist auch unwichtig.

    In jedem Fall hat er dazu beigetragen, mit seinem Geschwurbel Angst und Spaltung in Familien, Freundeskreisen und der ganzen Gesellschaft zu sähen.

    Da wir deine Mailadresse aus seiner Datenbank haben, ist die Chance hoch, dass du das ganz anders siehst. Ist OK.

    Vielleicht ist jetzt trotzdem eine gute Zeit, ein klein wenig Abstand zu gewinnen, Telegram ein paar Tage stumm zu schalten und mit freiem Kopf zu schauen, wo du nun stehst. Ausgebrannt von dem Daueralarm, Konto leer nach den vielen “Geschenken“ und Reisen zu Demos? Ein kaum zu unterdrückende Verdacht, sich völlig verrannt zu haben, der schnell mit dem nächsten Kick aus Videos, Sprachnachrichten, Statistiken, Demoaufrufen zu letzten Chancen, garniert mit Spendenaufrufen und Affiliate links betäubt werden muss?
    Es ist viel Schlimmes passiert und wird es auch weiterhin. Die Ursachen können so bunt sein wie wir Menschen auch. Selten jedoch sind sie schwarz und weiß.
    Menschen wie Ken Jebsen malen die Welt in schwarz-weiß. Gut und Böse, die und wir, Freund und Feind.
    Es ist verlockend und menschlich, aber der Preis ist enorm. Was haben diese Geschichten von Ken und all den anderen “aufgewachten“ mit dir gemacht? Was hat es dich gekostet?
    Du kannst den schmerzhaften Prozess beginnen, deine Weltsicht zu hinterfragen, zu akzeptieren, dass die Welt nicht schwarz und weiß ist, dass es nicht für alles Einfache oder überhaupt Antworten gibt, als Mensch daran wachsen und deine Beziehungen zu reparieren.

    Oder du bleibst in deiner Welt aus Nanomagnetchips, Impfdiktatur und Autokorsos. Wir sitzen dann mit Popcorn vor den Streams, wenn du das nächste Mal vor den Reichstagstreppen tanzt und brüllst, deine Entscheidung.

    So oder so, wir gehen jetzt ne Runde mit Maske und getestet in den Biergarten, tschö mit ö!

    Mit freundlichen Grüßen

    Anonymous

    PS: Gibt nen nicen Podcast zur Geschichte von Ken Jebsen, die ersten Folgen findest du hier:
    studio-bummens.de/produktionen/podcast/cui-bono-wtf-happened-to-ken-jebsen/

    PPS: Wenn du kein Fan von Ken (mehr) bist ein kleiner Tipp: Nach dem Hack hätte Ken unverzüglich alle Betroffenen User anschreiben müssen, also auch dich. Ein Verstoß gegen die DSGVO kann teuer werden *zwinker zwinker*

    Zitat Ende.

    Nun denn. Ich besuche also erneut kenfm.de und finde da Hermann Ploppas Kommentar „Die Deutschen und der Antisemitismus“. Da ich mir zuvor bereits den Bummens-Schwachsinn angetan hatte, hörte ich mir ebenso Ploppas Kommentar an. Ich schätze Hermann Ploppas Arbeit sehr.

    Ich möchte, an dieser Stelle, etwas festhalten, was oft missverstanden wird: Meine eigene Position ist eine wenig verbreitete, da ich den NARRATIV des jüdischen Völkermordes (nicht den sog. Holocaust selbst), durch die NSDAP, in den 1940er Jahren, in Deutschland und Polen, ablehne, aber – und dies ist der Punkt – darauf bestehe, dass das, was tatsächlich geschah, damals, brutaler und unmenschlicher war als es durch den erwähnten Narrativ dargestellt wird. Dieser Narrativ dient u.a. dazu zu vertuschen, dass diejenigen Experimente, welche schliesslich u.a. zu MK Ultra und Project Monarch führten sowie bspw. zur Gründung der NASA, weder geahndet, noch gestoppt wurden. Sie wurden hingegen, in der sog. Freien Welt, weitergeführt, ausgebaut und weiterhin verheimlicht.

    Es ist kennzeichnend, dass es jeweils Juden sind, welche darauf hinweisen, dass in ihrer eigenen Sache etwas nicht stimmt. Shlomo Sand und Joseph Yahuda sind nur zwei Beispiele. Sollte ich es, als europäischer Nicht-Jude, wagen zu behaupten, was Sand und Yahuda behaupten, hätte ich mehr Probleme am Hals als sie, Sand und Yahuda, zusammen, tatsächlich haben. – Dies ist keine Lamentel, denn ich lege keinerlei wert darauf, solches zu behaupten. Ausserdem bin ich Sand und Yahuda dankbar dafür, dass sie mir die Möglichkeit geben, sie zu zitieren, ohne dabei in Teufels Küche zu geraten.

    Das entscheidende ist immer wieder dasselbe: Wir werden davon abgehalten zu unterscheiden zwischen den Menschen – dem sog. Volk – und deren „Regierungen“. Es ist ein Unterschied, bspw. von „den Amerikanern“ zu sprechen oder von der US-amerikanischen Regierung. Genauso ist es ein Unterschied, von der Schuld der NSDAP, in den 1940ern, zu sprechen sowie von der „deutschen Schuld“. Es geht schlicht und ergreifend nicht an, ein gesamtes Volk zur Verantwortung zu ziehen, dafür, was es nicht begangen hat, und von dem es, insgesamt, noch nicht einmal gewusst hat. Dasselbe gilt übrigens für die Israelis und die israelische Regierung.

    Was Ploppa beschreibt, als Grund der Expansion Europas, in den damaligen Osten, wurde von Gunnar Heinsohn bereits bestens beschrieben, in „Söhne und Macht“. Persönlich halte ich Heinsohn für nicht zitierfähig. Aber, mit dieser These, behält er, meiner Ansicht nach, recht.

    Was Ploppa hingegen aussen vor lässt – wie, leider, so viele andere – ist, dass unser Kalender wie auch unsere Geschichtsschreibung höchst zweifelhaft sind. Wir erliegen diesbezüglich, wie so oft, einem logischen Zirkelschluss; erst wird der Narrativ (= sog. Bibel, bzw. Neues Testament) in die Welt gesetzt, um anschliessend daraus den Kalender abzuleiten, womit schliesslich der dadurch erfundene Kalender begründet wird.

    Heribert Illig behält recht, was die Diskrepanz angeht, welche durch die Einführung des gregorianischen Kalenders betrifft. Ebenso verhält es sich mit seiner Untersuchung der europäischen Architektur. Er ist ja auch weder der erste noch der einzige, welcher darauf hinweist. Aber, sein Vorschlag, einfach 300 Jahre, unisono, aus dem bestehenden Kalender herauszuschneiden, halte ich für zu grob und für unangemessen.

    „Als eine Pest-Epidemie ausbricht …“. Lieber Herr Ploppa, ich möchte, für einmal darauf hinweisen, dass dieser ganze Kram ausschliesslich auf schriftlichen Quellen beruht. Betrachten Sie doch einmal – ausser der sog. Pest – den gesamten klassischen Hellenismus; da geht nichts weiter zurück als das, was wir, nach vorherrschendem Kalender, das „9. Jahrhundert“ nennen. Selbst auf Wikipedia ist zu lesen, dass – höchst wahrscheinlich – nie jemand namens Pythagoras gelebt und gewirkt hat. Zumindest nicht im sog. Alten Griechenland. Nichtsdestotrotz werden weiterhin Jahreszahlen angegeben, zu seiner Geburt wie auch zu seinem Tod sowie Städten, wo das Märchen abgelaufen sein soll. – Und Hans Kayser, den und dessen Werk ich persönlich hochhalte, lamentiert sich dahingehend, dass die Existenz seines Idols in zweifel gezogen wird, nicht erkennend, dass es nicht das Idol ist, worauf es ankommt, sondern darauf, was als dessen Werk ausgegeben wird.

    Worauf, wenn nicht auf schriftliche Quellen, sollten wir uns denn beziehen?, höre ich bereits die Unkenrufe. Nun, Marja Gimbutas Erzählung der „Göttin“, bspw., beruht vorwiegend auf Statuetten und Wandmalereien, sollten wir einmal von der unbegründeten Hörigkeit der Forscherin in bezug auf die C14-Methode bzw. der Dendrochronologie absehen. Zu letzteren Themen wird man bei Niemitz und Blöss fündig. Und, nur am Rande: Es geht wiederum um den guten alten Zirkelschluss. Diesbezüglich scheinen die Menschen offenbar etwas unbeholfen zu sein.

    „Die Geldvermehrung grenzte an Zauberei oder Magie“ … Naja, das ist ja auch kein Wunder, beruht diese doch schlicht und ergreifend darauf, dass mehr „Geld“ verleiht wurde als in Gold als Gegenwert tatsächlich vorhanden war. Und, um nun den sog. Juden nicht entgegen reden zu wollen, waren diese Geldwechsler gar keine. Sie waren, hauptsächlich, Chasaren und hatten überhaupt nichts zu tun mit dem Flecken Erde, welchen wir heute Palästina bzw. Israel nennen. Diese Behauptung stammt, wie so oft, nicht von mir, sondern von Shlomo Sand („Die Erfindung des jüdischen Volkes“).

    „Die französische Revolution erkämpfte allen Menschen auf diesem Globus, zumindest auf dem Papier, die gleichen Rechte“ … Dem ist nicht so (weder in der Realität, noch auf dem Papier). Die sog. Französische Revolution schlug, schlicht und ergreifend, 16'000 sog. Adligen die Köpfe ab, dank der Erfindung des Arztes, namens Guillotine, um denjenigen zur Macht zu verhelfen, welche anschliessend die kurze Epoche des „Terreurs“ einleiteten.

    Man mag mich einen Verschwörungstheoretiker schimpfen, dies lenkt jedoch nicht davon ab, dass sämtliche involvierten Personen, was diese „Revolutionen“ angeht, Freimaurer waren. Dasselbe gilt ebenso für die amerikanische sowie die bolschewistische „Revolution“. Ausserdem ist es ein Markenzeichen der Gründer und Regierenden der folgenden Nationen: USA, Italien und Israel. Die sog. Neofaschisten werden nicht müde darin, darauf hinzuweisen, dass bspw. die Kommissare der Roten Armee grösstenteils Juden waren (was korrekt ist, Stichwort: Katyn). Dies negiert hingegen, in keinster Weise, die Tatsache, dass selbige, allesamt, auch Freimaurer waren. Und, im Falle Bakunins, Engels' und Marx', ebenso, Satanisten.

    Fakt ist, dass die Integration der jüdischen Glaubensgemeinschaft, welche auf der Thora bzw. auf der Kabbala beruhte, anfangs des 20. Jahrhunderts, in keiner Ecke Europas, ein Problem darstellte, erst durch die Zionisten hervorgehoben wurde. In Russland lief das schief; die unrechtmässig Angeklagten zogen allesamt in die USA und nicht nach Palästina, wie vorgesehen. Also zog man weiter, nach Deutschland, wo die zweitgrösste jüdische Gemeinde weilte, nach Russland. Ausserdem schickte man, zusammen mit ein paar Koffern voller Knete, zwei Rothschilds (also: Chasaren) in das „gelobte Land“, sodass, diesmal, der Plan auch aufgehen sollte. (Nachzulesen in: „Two Rothschilds and the Land of Israel“)

    Nun, dies sind alles vergangene Geschichten. Wer hingegen eine neuere verfolgen möchte, könnte sich, nur so am Rande, über den Namen Chaim Shiba erkundigen. Darüber, mit gängigen „Suchmaschinen“, etwas in erfahrung zu bringen, wird nichts nützen. Wer hingegen über entspr. journalistische Kontakte verfügt, wird feststellen, dass diejenigen Eugenik-Experimente, mit Zwillingen, welche während der 1940er Jahren in Deutschland stattgefunden haben, nicht nur in die Vereinigten Staaten exportiert wurden, sondern ebenso – man höre und staune – auch nach Israel.

    Eine Journalistin und Politikerin von daselbst, beklagte sich neulich, die dortige Regierung hätte, über nacht, einen Apartheidstaat eingeführt. Nun, dem ist schon so. Aber, das wurde nicht etwa 2021 so gehalten, sondern 1948. Und auch hier: Ich behaupte nicht, sondern ich zitiere. Und die betr. Studie wurde nicht etwa von mir, sondern von den Juden themselves in Auftrag gegeben. Der entspr. Zeitungsartikel lässt sich im Archiv der NZZ, 2018, finden.

    E. R. Carmin, wer immer das auch ist oder war, hatte sehr wohl recht, mit der Bemerkung, dass, wer den okkulten Hintergrund des Dritten Reichs ausblendet, selbiges nicht zu verstehen vermag. Dasselbe, allerdings, gilt für Israel. Wer den kabbalistischen und somit höchst okkulten Hintergrund ausblendet, vermag selbiges nicht zu erklären. All dies hat absolut nichts mit dem Kioskbesitzer, am tel-aviver Lido oder dem Schumacher in Jerusalem, zu tun. Es hat, allerdings, sehr wohl mit dem Lubawitscher Spinner etwas am Hut, der nur darauf wartet, endlich auf den roten Knopf drücken zu dürfen, damit der Messias ben David endlich erscheinen soll (Quelle, u.a: Wolfgang Eggert/Antony C. Sutton).

    Was ich hingegen, bis anhin, nicht begriffen habe, ist die Wichtigkeit dieser Koordinaten; warum Palästina? Warum genau dieser Flecken Erde? „Sie“ hätten irgendwo hinziehen können; Madagaskar z.B. oder irgendwo in West Afrika. Aber nein, es musste, um's Verrecken, diese Einöde sein. – Warum?

    Es wäre, für einmal, ganz nett, würde ich Antworten finden, anstatt weiterer Fragen (oder bescheuerter Kommentare). Danke, im Voraus.

    Und, zum Schluss: Wer hat denn Hitler und die NSDAP finanziell unterstützt, nachdem Ludendorff abgelehnt hatte (1931 – und, eigentlich, bereits zuvor, aber da hiess die halt noch Thule-Gesellschaft und nicht NSDAP)? US-amerikanisch jüdische Bankiers können das ja nicht gewesen sein. Und die IG-Farben … ja, das ist eine ganz andere Geschichte. Oder eine sehr ähnliche. Wie man will, halt.

    Was hingegen Mussolinis „Marsch auf Rom“ betrifft; der Stinkefinger, mit dem lustigen Hut auf dem Kopf, FUHR dahin, im Zug, wohlgemerkt.

    Und, was diese enigmatischen 6 Millionen betrifft … Ich sage ja nicht, es seien weniger gewesen, oder mehr, oder was auch immer. Werden hingegen diese 6 Millionen, seit der Mitte des 20. Jahrhunderts, immer wieder hochgehalten, um dann, in den 1940er Jahren, zum Klimax zu kommen, und hingegen, 50 oder 60 Jahre später, erneut aufzutauchen … Es tut mir wirklich leid, aber, mit dieser Zahl stimmt etwas nicht.

    Gut ein Jahrzehnt ist es her, als ich für jemanden, aus Israel, einen analogen Remix mischte. Als die schriftliche Korrespondenz darauf verfiel, was gemeinhin als „Politik“ bezeichnet wird, wurde mir gegenüber erwähnt, ich selbst verstünde wahrscheinlich mehr davon, weil er – mein damaliger Gesprächspartner – noch nicht einmal die regionalen Nachrichten verfolgte. Will heissen: Mich, als Europäer, interessiert israelische Politik offenbar mehr als einen gebürtigen Israeli, welcher deren vollkommen überdrüssig ist.

    Ich habe echt die Nase voll, von diesem Schwachsinn. Ich habe keinen bock mehr darauf, mich dafür entschuldigen zu müssen, was ich nicht angerichtet habe, anstatt zu helfen, da, wo ich tatsächlich helfen kann. Und das, was vor sich geht, erweckt in mir, zweifelsohne, den Verdacht, dass genau dies verhindert werden soll; dass wir uns gegenseitig helfen. Wir sollen uns, hingegen bekriegen. – Scheiss drauf. Ich werde niemanden bekriegen. Und hierbei ist es mir egal, ob das eine „Verschwörungstheorie“ sein soll oder nicht.

    Prost.

    • bergischland sagt:

      "PPS: Wenn du kein Fan von Ken (mehr) bist ein kleiner Tipp: Nach dem Hack hätte Ken unverzüglich alle Betroffenen User anschreiben müssen, also auch dich."

      Ja, da hat der Hacker recht. Mich wundert sowieso, dass da von Ken nichts zu kommt.
      Tags vorher versuchte ich mich einzuloggen, ging nicht. Jetzt geht es wieder.
      Möglicherweise schreiben jetzt auch andere unter meinem Account. Keine Ahnung.

    • drosophila sagt:

      Nö, hat der "Hacker" nicht recht. Eigentlich sollte es heissen "unverzüglich, nachdem der Hack bemerkt wurde". Ist aber vollkommen egal. Ich denke nicht, dass "rbb" oder der NDR oder wer auch immer mir die Möglichkeit gibt, einen Kommentar wie den oben geposteten so stehen zu lassen. Ausserdem ist der in der Email verlinkte Podcast schlicht tendeziöser Müll, während Ploppas Kommentar durchaus seine Berechtigung besitzt.
      Insofern: Ich halte diesen "Hacker" für einen Idioten, Und da man, offensichtlich, auf ein solches Niveau herabgesunken ist, um andere zu verunglimpfen … Nun denn, dann stehe ich halt auf der Seite dieser anderen, sollte ich denn eine wählen müssen.

    • bergischland sagt:

      Mein Kommentar bezog sich nur auf den zitierten Teil.

    • drosophila sagt:

      @bergischland
      Das ist schon klar. Was ich, meinerseits, meinte ist: Solange der Hack nicht entdeckt wurde, solange kann auch nicht darauf hingewiesen werden. Ausserdem befindet sich kenfm.de in einer Übergangsphase, und an dieser Stelle mit einer dermassen tendenziösen Email Werbung zu betreibeiben, für diesen offensichtlichen Bummens-Schrott … naja … Ich wollte einfach nur darauf hinweisen, dass das, was auf kenfm.de veröffentlich wird, immer noch wertvoller ist als das, was in dieser Email propagiert wird.
      Dies ist keine Kritik an Ihrem Kommentar.

    • Hartensteiner sagt:

      Nach diesem langen Schrieb von drosophila zunächst wenigstens dazu: "Ich habe echt die Nase voll, von diesem Schwachsinn. Ich habe keinen bock mehr darauf, mich dafür entschuldigen zu müssen, was ich nicht angerichtet habe".
      Wie kommst Du darauf, Dich entschuldigen zu müssen? Wer hat Dir diesen Unfug ins Hirn geblasen?
      Was sagen fast ausnahmslos ÜBERLEBENDE (Habe sie gesagt – sind unterdessen fast alle gestorben)? Sie betonen immer wieder, dass die NACHGEBORENEN KEINE SCHULD TRIFFT. Also haben die auch nichts, wofür sie sich entschuldigen müssten. Wie kommst Du darauf, ein paar Idioten zu beachten, die auf dieser Angelegenheit ihr eigenes Süppchen kochen wollen? Ich habe die NIE beachtet.
      Manche haben auch eine Weile gebraucht. So hat Hannah Arendt anfangs gesagt: "WIR" – da bezog sie alle ein, auch sich selbst – sind mitschuldig. Das hat sie nach einiger Zeit korrigiert und gesagt, dass die, die tatsächlich gehandelt haben, die Schuldigen sind und nicht die, die vielleicht zugeschaut haben, aber nichts machen konnten. Und damit können natürlich die Nachgeborenen erst recht keine Schuld haben.
      Eines aber könnten wir alle daraus lernen – das nennt man historische Verantwortung, die man annimmt oder auch nicht – dass wir in allem, was wir tun DIE MENSCHLICHKEIT immer an die erste Stelle der Agenda setzen sollten, gleich wo und wie etwas geschieht. Das gilt für unser Land wie für jedes andere und daraus erwächst u.a. auch die Kritik an der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern, wie das auch immer mehr Israelis bzw. Juden weltweit zum Ausdruck bringen. Und wir finden auch gegenwärtig zahllose Gelegenheiten bei uns und weltweit, Kritik anzubringen.
      Also… drosophila… Du kannst das Kapitel "Ich soll mich entschuldigen müssen", völlig aus Deinem Programm löschen 🙂

    • Hartensteiner sagt:

      …. und noch etwas zu drosophilas langen Schrieb…. da scheint mir doch so Einiges wie ein Echo der Merkel'schen Propagandatröte zu klingen…. wovon ich annehme, dass alle Leser hier ausreichend Bescheid wissen, um solche Versuche Fragmente der Regierungspropaganda zu verkaufen, sofort zu erkennen.
      Das sieht aus wie die Aktienpakete, in denen eine brauchbare Aktie mit einer Nullnummer verquickt ist, so dass am Schloss das ganze Paket flöten geht, wenn die zugehörige Blase platzt.

    • Nevyn sagt:

      Ich werde die Absonderungen von Straftätern nicht kommentieren.
      Nach meiner Erfahrung ist das, womit wir es hier zu tun haben, weder jüdisch noch christlich noch islamisch oder sonst was ähnliches. Es ist ein sinistrer ungeistiger Strom, der sich durch die Jahrtausende wälzt und dem schon viele Namen gegeben wurden.
      In Bezug auf Thule als Ursprung des NS erinnere ich mich an eine Begegnung, die ich im Schlaf hatte. Da war ein Typ der offenbar in der Zwischenwelt fest hing und ziemlich matschig aussah. Er bat mich, ihm zu helfen, was ich weder wollte noch konnte. Dann drängte er mir seinen Namen auf: "Freiherr von Sebottendorf", wobei er allergrößten Wert auf das "Freiherr" legte. Als ich aufwachte, musste ich erst einmal nachlesen und stellte fest, dass das Glauer, so sein richtiger Name, ein Okkultist und der Gründer der Thule war, den man am Ende des Krieges als Wasserleiche aus dem Bosporus fischte. Ein angemessenes Ende für Leute, die sich selbst vergotten und mit Kräften spielen, von deren Wirkung sie im Grunde keine Ahnung haben.
      Thule nun ist eng verwoben mit Vril. Doch sollen die okkulten Wurzeln der Nazis auch heute noch im Dunkeln bleiben und bei den Nürnberger Prozessen wurde den Angeklagten das Mikro abgedreht, wenn sie darauf zu sprechen kamen, wie ich neulich las.
      Ein ganz anderes Schicksal hatte bekanntlich Mengele, alias Dr. Green, der sich offenbar bis zu seinem Tod bester Gesundheit in Freiheit erfreute und noch in den 50er Jahren unter seinem Klarnamen in Deutschland West einreisen konnte. Man kann ja mal darüber spekulieren, warum das so war und wo MKU und MC ihre wahren Wurzeln haben.

    • drosophila sagt:

      @Hartensteiner
      Schön wär's … Arendt selbst musste so einiges einstecken, nach der "Banalität des Bösen". Eichmann war übrigens "Volljude". Was ich meinte – und meine – ist: Sollte ich das behaupte, was bspw. Sand behauptet, nämlich, dass so etwas wie das "jüdische Volk" nie existierte, sondern eine pure Erfindung der Zionisten darstellt, würde ich mich am Kreuze auf Golgatha wiederfinden, während Sand selbst weiterhin Geschichte, an der tel-aviver Universität, lehren darf. – Wofür ich ihm sowie generell dankbar bin, denn ich erhalte somit die Gelegenheit dazu, ihn zu zitieren.
      Yahuda wurde damals einfach gesagt, er sollte sich doch einem weniger kontroversen Thema widmen. Anschliessend wurde die Verbreitung seines Buches "Hebrew is Greek" behindert. Das war's dann auch schon.
      Es geht eigentlich gar nicht um Juden, Europäer, Eskimos oder Murmeltiere. Es geht um diesen elendiglichen Dogmatismus, welcher, seit gut zwei Jahrzehnte, um sich greift.
      Wie dem auch sei … Die Realität ist die Realität, und die Wahrheit ist die Wahrheit.

    • drosophila sagt:

      @Hartensteiner
      "Merkelsche Propagandatröte"?
      Naja, da hast Du Dich definitiv vergriffen.
      Niemand wird das erkennen, weil's, im Geschriebenen, schlicht nicht vorhanden ist.

    • drosophila sagt:

      Nun ja, auf meine Frage hin, was denn nun so wichtig ist, an den Koordinaten Palästinas, habe ich keine Antwort erhalten … Leider. Mich würde das wirklich brennend interessieren.

    • Hartensteiner sagt:

      Meine Güte… zweifellos hat sich drosophila eine Menge angelesen, soviel, dass es damit ganz schön durcheinander geht. Da wird sogar Eichmann zum "Volljuden" wie es ja sogar Leute gibt, die das von Hitler behaupten.
      Drosophila… wir können hier nicht alles aussortieren, was Du da durcheinander bringst, sonst wäre das Satz für Satz abzuhandeln, was ich etwas zu mühsam finde.
      Was die "Koordinaten" von Palästina betrifft, so gab es erwiesener Maße das alte Israel, zeitweise das Israel unter den Assyrern und Juda noch selbstständig usw. (Umfangreich auch in Keilschrift belegt oder in ägyptischen Hieroglyphen).
      Und deren Religion gab es auch, die dann tradiert wurde und die das tradierten waren vielleicht teilweise Juden aus dem alten Israel, wie auch Proselyten verschiedenster Völker, ein Mischvolk, wie andere Mischvölker auch, aber geeint durch die Tradition, die Religion. Was ist denn ein "Volk"? Ein Haufen Leute, die meinen, sie gehören zusammen, weil sie z.B. bestimmte Traditionen gemeinsam haben. Also z.B. die Juden und seit kurzer Zeit auch die Palästinenser, die früher einfach Araber waren und kein Volk. Jedenfalls feiern die Juden ewig schon zu Beginn des Pessachfestes mit dem Spruch: "Nächstes Jahr in Jerusalem". Die ersten Zionisten überlegten noch, ob man ein anderes Land als Palästina-Israel nehmen könnte, aber da alles "besetzt" war, entschied man sich für das traditionell erträumte Jerusalem in Palästina. Ist doch eigentlich einfach und nachvollziehbar.

    • TKCB_Cranberry_ sagt:

      Gauland: "Hitler und die Nazis sind nur ein Vogelschiss in über 1000 Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte.“

      @drosophila: Ihre Texte haben strafrechtliche Relevanz und sollen durch das Geschwurbel nur ihre neurechte Ideologie verbergen.

    • drosophila sagt:

      @TKCB_Cranberry
      Offenbar soll es mittlerweile ein Verbrechen sein, zu dem Holocaust auch noch einen draufzusetzen und festzustellen, dass das, was tatsächlich geschehen ist, wesentlich gravierender war als wie allgemein behauptet.
      Ich habt echt mehr als nur einen Zacken weg, mit diesen vollkommen unhaltlosen Androhungen. Wollt Ihr mich nun dafür anklagen, dass ich behauptet habe, es wären mehr als 6 Millionen Juden umgekommen …?

    • drosophila sagt:

      @Hartensteiner
      Ja, die Drosophila hat sich tatsächlich so einiges angelesen. Und hätte Hartensteiner dasselbe getan, würde nicht argumentiert werden, wie argumentiert wird. Ich möchte hiermit auf Sands "Die Erfindung des jüdischen Volkes" sowie auf "Warum ich aufhöre, Jude zu sein" und "Die Erfindung des Landes Israel" verweisen.
      Ausserdem wäre die Lektüre von Kammeiers "Die Fälschung der deutschen Geschichte" lesenswert.
      Dann wären da noch Morozov, Illig, Niemitz und Blöss.
      Man muss sich noch nicht einmal den 400-seitigen C14-Crash antun. Es reicht der 32 A4-Seiten starke "C14-Crashkurs" durchzulesen. – Aber lesen, ja das müsste man schon.
      Die Koordinaten Palästinas gehen eben nicht auf geschichtliche Gründe zurück, sondern auf dogmatisch-religiöse. Das ist ja genau der Punkt. Ansonsten bräuchte ich die Frage nicht zu stellen.
      Danke trotzdem, für den Hinweis.

    • Pinuu sagt:

      "PPS: Wenn du kein Fan von Ken (mehr) bist ein kleiner Tipp: Nach dem Hack hätte Ken unverzüglich alle Betroffenen User anschreiben müssen, also auch dich."
      Hach, ja…der Dieb schreit: Haltet den Dieb!"…

    • drosophila sagt:

      @Pinuu
      Genau. "Ich schwärz hier jemanden an, der mich hätte anschwärzen sollen".
      Es ist einfach lächerlich.
      Und der verlinkte Podcast … naja …

    • Hartensteiner sagt:

      Jetzt will uns drosophila auch noch den guten, alten Pythagoras klauen, den jedes Kind in der Schule lernt.
      Zumindest nach indischen Quellen kamen eine ganze Reihe von Griechen auch schon in vorklassischer und klassischer Zeit nach Indien. Dort hatte man u. a. im Zusammenhang mit der Beobachtung der Gestirne bereits eine anspruchsvolle Mathematik entwickelt – u. a. den "Satz des Pythagoras", der natürlich nicht so hieß (Sehr nützlich für die komplexe indische Architektur und Städteplanung (Eigentlich müssen schon Sumerer etc. den Satz gekannt haben um ihre präzisen Planungen zu machen?). Die Griechen lernten also an den indischen Universitäten, wo sich auch z.B. Chinesen und sogar Japaner zum Lernen einfanden, und nahmen diese Kenntnisse mit nach Hause, wo sie die vielleicht als eigene Leistung ausgaben (Etwa wie die Christen, die aus arabischen Quellen lernten, die ihrerseits aus Indien oder Griechenland stammten, was die Araber immer angaben, und die dann so taten, als sei das auf eigenem Mist gewachsen). Ob dieser Mann nun Pythagoras hieß oder nicht, ob er den Rest der "pythagoräischen Lehre" geschrieben hatte, oder nicht – jedenfalls fasst das irgendjemand in einem Werk zusammen und das landete später in den Händen der Römer. Damit war Pythagoras "Geschichte". Na und? Warum nicht. Man kann sich den Namen merken und das kann durchaus aus klassischer, gar vorklassischer griechischer Zeit (Vorsokratiker) stammen. Freuen wir uns doch, dass wir den haben – ob man an dessen Statue nun kratzt oder nicht, die sicher ebenfalls in bester Qualität erfunden wurde.

  9. Schramm sagt:

    Deutsche Geschichte, persönlich.

    RS: Heute befinde ich mich seit 26 Jahren im behördlich verordneten und politisch motivierten Berufsverbot. **

    Nachtrag

    Im weiteren Lebensverlauf war ich mehrere Jahre als selbständiger Tischlermeister tätig. Infolge der Wirtschaftskrise und ungenügenden Auftragslage musste ich meine selbständige Berufstätigkeit beenden. Im Jahr 2004 lag die Arbeitslosigkeit für Tischler in Berlin bei etwa 40 Prozent. Im Martin-Gropius-Bau Berlin erhielt ich eine Anstellung als Tischlermeister im „zeitlich befristeten Arbeitsvertrag“. Entgegen der mündlichen Vereinbarung mit dem damaligen Direktor des MGB-Berlin lag mein ausgezahlter Arbeitslohn nur bei 62 Prozent. Auf meine Eingabe an die zuständige Personalstelle des KBB-MGB bekam ich keine Rückmeldung und mein Arbeitsvertrag wurde nicht verlängert. [Das KBB-MGB-HKW-BFS-IFB untersteht politisch dem Kulturstaatsminister (BKM) wie auch die BStU-Gauck-Behörde.]

    PS: Nach mehreren Jahren in Arbeitslosigkeit und im Hartz-IV-Strafvollzug, ohne Aussicht auf eine bezahlte Anstellung, trotz meiner vergleichsweise hohen Qualifikation und erwiesenen Befähigung als Ausbilder, Tischlermeister, Werkstatt- und Lehrgangsleiter, begab ich mich vorzeitig in die Altersrente. Dabei liegt mein Verlust an Altersrente heute bei mehr als 55 Prozent.

    ►Nachtrag. Bei meiner Entfernung aus dem Staatsdienst behauptete der damalige Landesschulleiter Wolfgang Seiring mit Bezug auf meine Tätigkeit für das MFS: Diese Tätigkeit sei mit der Arbeit der Gestapo und SS vergleichbar. Dem wurde von mir mit Verweis auf meine jüdische Verwandtschaft und Familie widersprochen. Von den an der Sitzung der „Gauck-Kommission“ beteiligten MitarbeiterInnen beim Landesschulamt Berlin wurde meiner Gleichsetzung – mit den faschistischen Mördern – durch den Landesschulleiter nicht widersprochen.

    ** trend-onlinezeitung 11/2015. Ein Blick zurück.
    Im November 1995 erhielt der Berliner Lehrer für Fachpraxis, Reinhold Schramm, Berufsverbot wegen seiner Tätigkeit für das MfS.
    Ein Blick zurück (infopartisan.net)
    www.trend.infopartisan.net/trd1115/t011115.html

    Literatur-Empfehlung

    ▪ Kurt Pätzold: Faschismus · Rassenwahn · Judenverfolgung. Eine Studie zur politischen Strategie und Taktik des faschistischen deutschen Imperialismus (1933 – 1935).
    VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften · Berlin 1975

    ▪ „Die Synagogen brennen …!“ Die Zerstörung Frankfurts als jüdische Lebenswelt.
    Historisches Museum · Frankfurt am Main 1988

    ▪ Bruno Baum: Widerstand in Auschwitz. Kongress-Verlag Berlin.

    ▪ Wilhelm Reich: Die Massenpsychologie des Faschismus.
    – – –
    16.06.2021, Reinhold Schramm

    • Redis Kruhel sagt:

      Wie hat man Sie denn gezwungen, für das MFS zu arbeiten?

    • passant sagt:

      Ja, Redis Kruhel, es gibt verschiedene Methoden Existenzen zu vernichten.
      Wenn Sie glauben sich mit dieser an dem Foristen Schramm vollzogenen Maßnahmen nicht die Finger schmutzig zu machen, dann irren Sie sich gewaltig. Beiden Methoden liegt nämlich das gleiche Menschenbild zugrunde.

    • Hartensteiner sagt:

      Redis Kruhel – dieses "gezwungen" ist die falsche Frage. Zunächst einmal gab es viele aufrechte Kommunisten, die ihre Überzeugung an einer besseren, menschlicheren Welt zu arbeiten behalten hatten und freiwillig helfen wollten, westliche Unterwanderung aufzuhalten. Dann gab es aber auch die üblichen Karrieristen, die sich Vorteile verschaffen wollten und gern auch, wenn möglich, ihre Macht missbräuchlich benutzten, um als besonders tüchtig zu gelten und damit wiederum die Karriere zu befördern.
      Da sollte man schon die Spreu vom Weizen trennen – wenngleich das in der DDR nicht gelang oder nicht versucht wurde.

    • Redis Kruhel sagt:

      Vermutlich bin ich zu naiv. Wie kann man sich freiwillig einlassen auf einen Geheimdienst?
      Die erzählen einem sicher, dass sie nur Gutes wollen und dass man dann im richtigen Team mitspielt.

      Aber wer denn glaubt sowas?

    • bergischland sagt:

      Ich bin gegen politisch motivierte Berufsverbote. Und speziell nach einer friedlichen Wiedervereinigung
      hat jeder eine neue Chance verdient.

    • Redis Kruhel sagt:

      Natürlich ist ein Rachefeldzug vollkommen idiotisch und inakzeptabel.
      Aber wo zieht man die Grenze?

      Dennoch bleibt es dabei, wer lässt sich schon mit einem Geheimdienst ein? Freiwillig?

      Gut gemeint ist halt nicht unbedingt gut gemacht.

    • TKCB_Cranberry_ sagt:

      das ist ein komplexes, schwieriges Thema. Manche wurden mehr oder weniger gezwungen, manche haben freiwillig da gearbeitet. Da gibt es wie überall nicht nur Schwarz und Weiß.

      Der Film "Das Leben der Anderen" mit Ulrich Mühe behandelt das Thema. Auch den Film "Gundermann" kann man wärmstens empfehlen. Gundermann war ein Musiker und Kritiker des Systems. Und hat doch gleichzeitig für die Stasi gearbeitet.

      https://www.youtube.com/watch?v=J3DsLPq884M
      https://www.youtube.com/watch?v=FzOcgaQPJ1Q

    • Redis Kruhel sagt:

      Man würde Bauklötze staunen, wer so alles für solche Vereine arbeitet.

      Das Wirken der Ochrane gerade unter Kommunisten ist erstaunlich. Wer da alles ganz nah dran war. Da kann man keinen Namen ausnehmen.

      Oder der preussiche Dienst im 19. Jahrhundert.

      Gerade die Opposition ist eigentlich immer ein Geheimdienst-Asset. Das ist deren Kernjob.

      Man erschafft die Gegenbewegung oder infiltriert sie.

      Wieviele IM genossen waren denn tätig bei der sog. Revolution. Mittendrin statt nur dabei.

      Vielleicht war die Wende ja ein interner Job? Need to know, nicht jeder Schlapphut kannte den Spielplan.

      Aber dass einem geheimdienst etwas entgeht, das doch abenteuerlich.

  10. bergischland sagt:

    Durch Meldungen in den Mainstreammedien bin ich auf Attila Hildmann aufmerksam geworden.
    Er beleuchtet die deutsche Geschichte von der anderen Seite mit Fakten, die mir bisher völlig
    unbekannt waren. Ich bin regelrecht angefixt.
    Tatsächlich fühle ich mich inzwischen mein ganzes Geschichtsleben Leben lang davor, belogen
    und selektiv informiert.
    Wenn Ihr noch irgendwas retten wollt, müsst Ihr Euch konstruktiv mit dem
    auseinandersetzen was Attila uns zeigt.

    • Hartensteiner sagt:

      Entschuldige bitte – aber hast Du nicht gemerkt, dass Attila Hildmann ein ungebildete Wirrkopf ist, bei dem 2+2 mal fünf ist, dann drei oder auch mal vier, aber dann wiederum 7? Der bringt wirklich alles durcheinander. Ein Mensch wie ein Kaleidoskop – jedes Mal, wenn Du das schüttelst und durchkickst, siehst Du ein anderes Bild 🙂
      Warum liest Du nicht Bücher, die auf zuverlässigen Quellen basieren?

    • bergischland sagt:

      Der Mann ist hoch intelligent, ist eine Person des öffentlichen Lebens mit einem Respektablen Lebenswerk.
      Bücher hmm Martin Luther? 😉
      https://attilahildmann.org/wp-content/uploads/2021/06/Bildschirmfoto-2021-06-14-um-13.24.30-700×490.png

    • TKCB_Cranberry_ sagt:

      Hildmann ist ein rechtsextrem und wird per Haftbefehl gesucht. Er hat sich ins Ausland abgesetzt.

    • Redis Kruhel sagt:

      Ich kenn den als Koch.

      Was steht denn in dem Haftbefehl drin?

      Meine ja nur, irgendwie rechts ist man heute ja schnell.

    • TKCB_Cranberry_ sagt:

      Verdacht auf Volksverhetzung, Beleidigung und Bedrohung. Mach gern einen Ausflug zu sein Telegram-Kanal. Alle weitere Fragen erübrigen sich.

    • Redis Kruhel sagt:

      Ich hab kein Telegram.

      Hetzt er gegen Minderheiten?

    • bergischland sagt:

      Guckst Du da:
      https://attilahildmann.org/

    • Redis Kruhel sagt:

      Ist halt der truther stuff wie man ihn kennt.

      Es kommen immer Neuaufgewachte hinzu, die dann von einem Thema zum nächsten stolpern.

      Eine älterer Bekannter von mir, der mit 9 / 11 aufgewacht ist, erzält immer vom Magazin 2000. Damals kam alle paar Wochen oder Monaten ein Heft mit neuen Themen. Man hatte Zeit, altes zu verarbeiten oder auch zu verwerfen. Da war sicher auch Schrott dabei. Vielleicht auch Desinfo.

      Die eher rechten Truthert haben ewig das Zeug von der John Birch Society abgeschrieben.
      Die linken jommen halt mit der Kapitalismusnummer daher.

      Und beide blenden die Möglichkeit aus, dass ihre Ideologie ein Spaltungsnarrativ des Systems sein könnte.
      Die einen glauben an die weisen von Zion (vollkommener Quatsch), die anderen hoffen auf eine Erlösung im fernen Kommunismus.

      Cui bono?

      Na dem unsichtbaren Adel, dessen Geheimdienst und -gesellschaften mal mindestens jahrhunderte alt ist und sich sicher nicht von einer Straßenrevolution überraschen lässt.

    • TKCB_Cranberry_ sagt:

      https://www.spiegel.de/panorama/leute/attila-hildmann-spiegel-tv-ueber-den-absturz-des-fernsehkochs-a-a939bb37-84d8-45dc-8d24-75f720af39ab

      hier kann man ihn mal selbst reden hören. Interessant auch sein Arbeitsraum unter Reichsflagge (Min 3:43). Einige Thesen von ihm findet man ja auch hier bei Kenfm…

    • Redis Kruhel sagt:

      Der Schicklgruber-Spruch ist ja wirklich dämlich. Aber das dass Merkel unser Land ruiniert hat, da sind wir uns schon einig, oder?

      Die Spiegelexperten von der Stasi-Stiftung und der Drogen-Beck von den Pädo-Grünen samt einem Staatsanwalt des verwahrlosten Berlin-Sumpfes, das wiederum überzeugt mich nicht.

      Aktivismus ist ein zweischneidiges Schwert. Dass es da den einen oder anderen erwischt, naja. Ein Spiel mit dem Feuer.

      Und wer da auratk ist – auch in seiner Zuspitzung oder Dummheit – und wer ein Informant und Agent des Apparates ist, das können wir alle nicht wissen.

      Der eine geht wegen Haftbefehl. Andere gehen so in die Schweiz.

      Irgendwie ist eine seltsame Reiselust in der Szene ausgebrochen.

      Entweder sind die Herren tatsächlich bedroht. Oder ihr Führungsoffizier zieht sie für den Moment aus dem Verkehr.

      Ich bin gespannt, wer noch so dringend ins sichere Ausland gehen wird.

    • bergischland sagt:

      Eines sehe ich bei Attila definitiv:
      Er zieht den Keil der nach dem Reich zwischen Muslime und Christen gesetzt wurde.

    • Redis Kruhel sagt:

      Dann passt es ja von wegen satanischer Umkehrung auch wieder.

      Derjenige, der die Spaltung überwinden wirll, ist ein Spalter.

      Wenn in Serbien ein Thronfolger erschossen wird, dann ist ganz sicher der Kaiser in Berlin Schuld, wenn es zum Weltkrieg kommt.

      Ich sage es ja immer wieder, der Staat ist nicht unser Freund.

    • bergischland sagt:

      Nicht wirklich. Für Christen und Muslime benötigen sie einen Keil.
      Andere spalten sich schon aus ureigenen religiösen Gründen ab.
      Mose sagt:
      https://www.bibleserver.com/LUT/1.Mose26
      3 Bleibe als Fremdling in diesem Lande, und ich will mit dir sein und dich segnen …
      Ich habe keine Ahnung wie so ein gesellschaftliches Zusammenleben funktionieren soll.

    • bergischland sagt:

      Mit den Bildern, die er jetzt bringt, macht er alles kaputt und schreckt die Leser ab.

  11. Schramm sagt:

    Deutsche Geschichte, persönlich.

    Die Verbringung und der Abtransport der Juden aus Frankfurt am Main war für die Bevölkerung kein Geheimnis. Bestand doch die Möglichkeit ohne nennenswerten Kostenaufwand an frei werdende Wohnungen, Möbel, Hausrat und Inventar heranzukommen. Auch Kanzleien, Arztpraxen und Geschäfte konnten von erwartungsvollen Interessenten und vormals wirtschaftlichen Konkurrenten billig übernommen werden.

    Aus Frankfurt am Main und dem Umland wurden Tausende jüdische Bürger und Familien bei der Großmarkthalle zusammengetrieben und innerhalb weniger Wochen mit acht Transporten der Deutschen Reichsbahn ihrer bevorstehenden physischen Vernichtung zugeführt.

    Die jüdische Großmutter meines Vaters, Gudella Schramm, überlebte das Kriegsende in Frankfurt am Main. Ihr Lebenspartner, ein selbständiger Metallhandwerker, versteckte sie vor dem Zugriff der Beamten der antisemitischen Volksgemeinschaft. Gudella Schramm gehörte nach der Befreiung im April 1945 zu den wenigen Überlebenden der Jüdischen Gemeinde in FfM. Gudella war die Tochter des 1928 verstorbenen Rabbiner Kahn. Gudellas Bruder wurde in Theresienstadt vernichtet. Die Mutter meines Vaters, Ella Schramm, eine emanzipierte bürgerliche Geschäftsfrau, flüchtete zusammen mit ihrer Tochter Rosemarie noch rechtzeitig in die Schweiz. Meine Großmutter Ella verstarb im Alter von kaum fünfzig Jahren in den 1950er Jahren. Ihr Lebenspartner, mein jüdischer Großvater, wurde 1933 als Arzt und Antifaschist aus dem Staatsdienst entfernt und in den Tod getrieben (1935). Mein Vater, Wolfgang Schramm, überlebte von 1939 bis 1946 in Südafrika. Als Jugendlicher verbrachte er die ersten vier Jahre in einem britischen Internierungslager, nahe Johannesburg.

    ►Infolge meiner Zusammenarbeit (im Westen) mit der antifaschistischen Staatssicherheit der DDR wurde ich im November 1995 von der „Gauck-Kommission“ beim Landesschulamt Berlin aus dem Schuldienst suspendiert. Als Tischlermeister und Lehrgangsleiter – für die Berufsvorbereitung – suspendiert und mein Arbeitsverhältnis wurde mit Wirkung zum Ende Juni 1998 beendet. Um mein Abfindungs- und Übergangsgeld nicht zu verlieren, wurde von mir eine formale Vereinbarung hierfür abschließend mit dem Landesschulamt unterschrieben.

    ●, zur damaligen Zeit hatte ich zwei Kleinkinder, fünf und drei Jahre, für deren Lebensunterhalt ich auch Sorge tragen musste. // beim späteren Versuch um Rechtsbeistand durch die Berliner GEW-Rechtsabteilung für die Aufhebung meines Berufsverbots über das Arbeitsgericht Berlin wurde mir die formale Vereinbarung mit dem Landesschulamt vorgehalten und damit die rechtliche Vertretung durch die GEW Berlin nicht gewährt.

    RS: Heute befinde ich mich seit 26 Jahren im behördlich verordneten und politisch motivierten Berufsverbot.
    {…}

    • bergischland sagt:

      "vor dem Zugriff der Beamten der antisemitischen Volksgemeinschaft"

      Ganz sicher nicht. Bis auf die Juden, die uns 1933 den Krieg sic! erklärten, waren wir mit Semitischen Völkern verbündet.
      https://www.reddit.com/r/history/comments/811me/judea_declares_war_on_germany_pic/

    • Hartensteiner sagt:

      Vielen Dank Herr Schramm für die wichtigen Ergänzungen aus der Anschauung des Alltages und des tatsächlich Erlebten. Ich könnte dazu auch noch ein paar Aspekte aus meiner Familie anführen, doch das Wichtigste haben Sie schon gesagt.

    • Hartensteiner sagt:

      bergischland… was soll den dieser Unsinn? Wenn eine Maus vom Löwen verfolgt wird, wird sie natürlich diesem den Krieg erklären, doch bleibt sie dabei eine Maus, die nichts ausrichten kann, als was eben in den Fähigkeiten einer Maus liegt.

    • bergischland sagt:

      Wer ist in Deinem Gleichnis nun die Maus und wer der Löwe?
      Wer von beiden hat den Krieg gewonnen?

    • TKCB_Cranberry_ sagt:

      bergischland, sie tragen unverhohlen rechtsextremes Gedankengut in sich. Dies ist hier nicht erwünscht.

    • Hartensteiner sagt:

      "Wer hat den Krieg gewonnen"? —> bergischland. Den Krieg hat in erster Linie die UdSSR gewonnen, auch wenn sie den 1990 dann doch noch verloren hat. Bleibt als Gewinner nach 1945 die USA übrig. Und das hat mit den Juden rein gar nichts zu tun, auch wenn auf der Siegerseite ein paar amerikanische Juden beteiligt sind. Eine Handvoll und keinesfalls "die Juden".
      Auf der anderen Seite konnten eine große Anzahl von Juden in den Wirren der Nachkriegszeit den Engländern Palästina abnehmen und einen eigenen Staat gründen, der, um zu überleben, sich schnellstens unter den Schirm der amerikanischen Weltherrschaft gestellt hat, was übrigens eine große Menge an Lobbyarbeit gekostet hat und immer noch kostet – sonst ist der Schirm vielleicht plötzlich weg. So hat Netanyahu (als er noch im Amt war) gerade zig Milliarden für US-Waffen ausgegeben, um sich die Sympathien zu erhalten (Zeugs, das Israel eigentlich nicht unbedingt braucht – Erinnert an den Shah von Persien, der endlos US-Waffen gekauft hat). Wie dem auch sei… da ist nichts mit Deiner "Anmutung", dass "die Juden WK II gewonnen hätten". Das ist nicht besser als von Treitschke mit "die Juden sind unser Unglück" – reiner Judenhass auf der verzweifelten Suche nach einem Sündenbock für eigenes Versagen. A propos eigenes Versagen… wieso lässt es die deutsche Bevölkerung zu, dass die gesamte Führungsriege nebst Medien im Dienst der USA arbeiten und das eigene Land (die Wirtschaft, die Finanzen) zerstören? Kuck mal dort nach, ehe Du "den Juden" etwas anhängen möchtest.

    • Hartensteiner sagt:

      TKCB_Cranberry – das ist zwar richtig, doch die Kategorisierung reicht nicht. Man muss selbst mit diesen Leuten reden und sie darauf hinweisen, dass sie einer Luftnummer aufsitzen, die sie nicht weiterbringt. Nehmen wir ein Beispiel: Da wedeln welche mit einer Reichsfahne herum und begeistern sich für das Kaiserreich. Zumeist sind das eher (finanziell gesehen) einfache Leute, die sich nicht bewusst sind, in welchem Elend ein großer Teil der einfachen Leute im Kaiserreich gelebt haben. Sie bräuchten sich nur einmal die Bilder von Käthe Kollwitz anzuschauen oder die entsprechende Literatur lesen um zu verstehen, dass es ihre Leute sind, die damals im Elend gelebt haben. Dann bleiben noch die "bürgerlichen" übrig – ein kleiner Teil – denen es damals tatsächlich – auf Kosten der anderen – eher gut ging.
      Wenn diese Leute sich das mal klar machen würden, würden sie ganz schnell ihre Reichsfahne wieder einpacken.

    • bergischland sagt:

      Gestern habe ich bei Attila ein paar Auszüge aus Kalergi lesen dürfen.
      Damit würde ich jetzt antworten, könnte ich dahin verlinken.
      Ich wusste bis dato gar nicht das es den Kalergi (Buch) gibt und Angela einen entsprechenden
      Preis verliehen bekam. Wie gesagt, mein bisheriges Weltbild ist, dank neuer Infos,
      mehr als nur am wanken.

    • bergischland sagt:

      Habe nochmal nachgeschaut, gibt eine Quellenangabe dazu:
      https://underinformation.files.wordpress.com/2010/02/praktischeridealismus.pdf
      Seite 33 oder strg+f Führerrasse

      Das haut mich echt um.

    • info@vernissage-laboratorium.de sagt:

      Wer den Krieg gewonnen hat ? Nun wie IMMER: Der Gewinner ist immer die Bank.

  12. Schramm sagt:

    Anekdote.

    Von meiner Cousine erfuhr ich in den 1990er Jahren das im Dorf Ulmbach im hessischen Vogelsberg zwei jüdische Familien lebten. Nach 1945 existierten die Familien im Dorf Ulmbach nicht mehr. Auch ein noch lebender älterer Dorfbewohner habe sich am privaten Eigentum der jüdischen Familien bereichert. Eine strafrechtliche Aufarbeitung und Rechenschaft fand im hessischen Vogelsberg auch nach Gründung der westdeutschen BRD 1949 nicht mehr statt.

    Im Gespräch mit meiner Berliner Kollegin aus dem hessischen Vogelsberg erfuhr ich, das die persönliche Bereicherung am Eigentum der verschleppten jüdischen Mitbürger – deren ermordeten Familien und Kinder – flächendeckend in den ländlichen Regionen und Dörfern des Vogelsbergs stattfand.

    Als ich das Geschehen der Vertreibung der Juden im hessischen Vogelsberg und die Bereicherung von Dorfbewohnern an deren Eigentum gegenüber meiner protestantischen Verwandten ansprach, äußerte die Tochter eines sozialdemokratischen Bürgermeisters dafür ihr Verständnis und erwiderte als Rechtfertigung: „Die haben unseren lieben Jesus ermordet“.

    PS: Im bürgerlichen Weltbild der antisemitischen Protestanten dient auch noch die Legende der Ermordung des „lieben Jesus“ von vor zweitausend Jahren als Rechtfertigung für die Vernichtung und Ausrottung jüdischer Menschen, gestern wie heute?

    • bergischland sagt:

      Offensichtlich haben sich die Leute dort nach den Regeln Mose verhalten, die aber nicht für sie gelten.
      https://www.bibleserver.com/EU/2.Mose21
      23 Ist weiterer Schaden entstanden, dann musst du geben: Leben für Leben, 24 Auge für Auge, Zahn für Zahn, Hand für Hand, Fuß für Fuß, 25 Brandmal für Brandmal, Wunde für Wunde, Strieme für Strieme …

      Jesus ist ja genau dafür angetreten, damit das Unrecht welches Du beschreibst, nicht ausgeführt wird.
      Meines Wissens beruft der Staat Israel sein Existenzrecht auf das alte Testament von vor über 2000 Jahren.

      Ich habe mal eine Frage: Ist es wahr, dass in den Nachkriegsjahren 7 bis 15Mio Deutsche ermordet wurden?
      Letztlich sah ich eine Doku über Schimanski. Der sagte, dass sein Vater nach 1945 in einem KZ gestorben ist.
      Das sind Dinge, die in Letzter Zeit mein bisheriges Weltbild mächtig ins wanken bringen.

    • Hartensteiner sagt:

      bergischland, kann schon sein, dass ein paar Nazis nach 45 in ein KZ gesperrt wurden und auch dort ein paar umgekommen sind. Wäre ich nach 26 000 000 Ermordeter der UdSSR sowjetischer Staatschef gewesen, wäre ich nicht so großzügig gewesen wie Stalin.
      Und für die 7 – 15 Millionen ermordeten Deutschen müsste es ja Beweise geben. Zum Beispiel ausgegrabene Felder mit Zehntausenden, mit Millionen Skeletten. Wo sind die? Das ist nichts als eine Mär…
      Ferner: In der Bibel – und das ist auch die Bibel der Christen – steht neben brauchbaren Aussagen auch eine Menge Blödsinn. Erst recht, wenn es wüstes Zeug ist, das typisch für alle Völker der Antike ist, die gern den Mund voll genommen haben.
      Das wissen Juden so gut wie auch Christen, dass solches Zeug nicht ernst zu nehmen ist.

    • bergischland sagt:

      Ersetze mal "Nazis nach" durch "Juden vor", dann merkst Du vielleicht Etwas. 😉

      Das alte Testament ist die Juden-Bibel. Luther hat das mit Übersetzt, damit man die
      geschichtlichen Hintergründe sieht um zu verstehen.

    • Hartensteiner sagt:

      bergischland – zunächst: Wieso sollte ich "Nazis" durch "Juden" ersetzen? "Nazis" ist gleichbedeutend mit "Verbrecher". So haben mir das meine Eltern und Großeltern beigebracht. "Juden" dagegen hieß soviel wie "Bürger" wie andere Bürger auch, nur eben einer Minderheitenreligion. Z.B. von den siegreichen Russen mit zugleich 26 000 000 Opfern gesehen wäre der Tod einiger Nazis (Verbrecher) nach 45 nicht erwähnenswert.
      Dann noch: "Judenbibel". Geh mal und kaufe eine christliche Bibel. Die hat immer ein Altes Testament und ein Neues Testament. Die Juden verwenden davon eben nur das Alte Testament. Wenn da im alten, aber auch hier und da im neuen ein Blödsinn steht, dann ist es am Leser, den auszusortieren und zu schauen, welches die brauchbaren Teile sind. Das eine oder andere als wortwörtlich von Gott geschrieben anzunehmen ist fanatischer Unfug. Alles Menschenwerk! Selbst wenn ein Gott die Menschen inspiriert hätte, mussten die dennoch mit ihrem bescheidenen Geist etwas daraus machen, das in ihre Welt halbwegs passt —> Menschenwerk.

  13. bergischland sagt:

    https://www.bibleserver.com/LUT/1.Mose26
    3 Bleibe als Fremdling in diesem Lande, und ich will mit dir sein und dich segnen …

    https://www.bibleserver.com/LUT/5.Mose7
    16 Du wirst alle Völker vertilgen, die der HERR, dein Gott, dir geben wird. Du sollst sie nicht schonen und ihren Göttern nicht dienen; denn das würde dir zum Fallstrick werden.

    https://www.bibleserver.com/LUT/Jesaja60
    12 Denn welche Völker oder Königreiche dir nicht dienen wollen, die sollen umkommen und die Völker verwüstet werden.
    16 Du sollst Milch von den Völkern saugen, und der Könige Brust soll dich säugen, auf dass du erfahrest, dass ich, der HERR, dein Heiland bin und ich, der Mächtige Jakobs, dein Erlöser.

    Aus dem alten Testament. Noch Fragen?

  14. Helmut Edelhäußer sagt:

    Als erstes sollte mal den Unwissenden gezeigt werden was und wer eigentlich Semiten sind.
    Und sie sollten Herrn Luther nicht vergessen.
    Der Bauerkrieg wurde von Luther angeschoben.

    • Hartensteiner sagt:

      Helmut… wer Semiten sind und wer nicht ist nicht relevant. Antisemitismus ist ein ungeeigneter Begriff, denn verfolgt wurden die, die sich als Juden bezeichnet haben, die die jüdische Religion hatten oder auch nicht – etwa jüdische Atheisten – und die sich irgendwie zu diesem Volk der Juden zählten oder ob ihrer Herkunft dazu gezählt wurden, inklusive Menschen, die schon seit Generationen zum Christentum übergetreten waren, oder Menschen, die sich lange schon als Deutsche begriffen, aber eben jüdische Eltern bzw. Großeltern hatten. Ob die nun "Semiten" waren oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Letztlich sind auch die Juden ein Mischvolk, in das auch Menschen aus diversen anderen Völkern eingegangen sind, z.B. durch Einheirat oder – bis zum 4. Jh., durch Übertritt zur jüdischen Religion.

  15. Ey sagt:

    Hallo Herr Ploppa, hier ein Thema was Sie auch gern in History bearbeiten können. Es geht um das große Elektroauto Zeitalter das übrigens schon über 100 Jahr vorbei ist. (wenn das die Grünen wüssten)

    Die große Zeit der Elektroautos (1896–1912)
    1897 fand die Gründungsversammlung des Mitteleuropäischen Motorwagen-Vereins in Berlin statt. Dessen Präsident Oberbaurat a. D. A. Klose, führte am 30. September 1897 aus:

    „Als Motorfahrzeuge, welche ihre Energie zur Fortbewegung mit sich führen, machen sich zur Zeit drei Gattungen bemerkenswert, nämlich: durch Dampf bewegte Fahrzeuge, durch Oelmotoren bewegte Fahrzeuge und durch Elektrizität bewegte Fahrzeuge. Die erste Gattung dürfte voraussichtlich in Zukunft hauptsächlich für Wagen auf Schienen und schwere Straßen-Fahrzeuge in Betracht kommen, während das große Gebiet des weiten Landes von Oelmotorfahrzeugen durcheilt werden und die glatte Asphaltfläche der großen Städte wie auch die Straßenschiene von mit Sammlerelektrizität getriebenen Wagen belebt sein wird.“

    – Oberbaurat a. D. Klose am 30. September 1897, Präsident des Mitteleuropäischen Motorwagen-Vereins, gegründet in Berlin 1897[24]

    Die Reichweite der historischen Fahrzeuge war mit knapp über hundert Kilometern deutlich niedriger als in der Gegenwart, mit bis zu über 600 Kilometern. Um 1900 waren in den USA knapp 34.000 Fahrzeuge elektrisch betrieben. 1912 wurden bis dato die meisten Elektrofahrzeuge verkauft. Danach ging der Marktanteil massiv zurück.[25] Zwischen 1896 und 1939 registrierte man weltweit 565 Marken von Elektroautos.[26]

    • Hartensteiner sagt:

      Ich erinnere mich gut an elektrisch getriebene Paketautos 🙂 Die liefen noch lange und erfolgreich in der DDR. Wie lange weiß ich nicht mehr. Fand ich als Kind sehr interessant.

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