Hollywood macht mobil, bei Arbeit, Sport und Spiel

Von Dirk C. Fleck.

Anfang der siebziger Jahre wurde Bob Dylan von einem Reporter auf einer Pressekonferenz gefragt, ob er sich vorstellen könnte, sich einmal für das Amt des amerikanischen Präsidenten zu bewerben, schließlich sei er für einen Großteil der Jugend zur Ikone der Hoffnung geworden. Dylan lachte kurz auf und antwortete: „Warum sollte ich? In diesem Amt kann man am wenigsten für die Menschen bewirken. Ein amerikanischer Präsident ist wie jeder andere politische Führer lediglich der verlängerte Arm der wahrhaft Mächtigen. Er hat durch seine Unterschrift zu legitimieren, was sich diese an gewinnbringenden Schweinereien ausdenken“.

Wo er recht hat hat er recht, der Zar und Zimmerman. „A Hard Rains A Gonna Fall“ – daran hat sich nichts geändert, im Gegenteil: Die „Masters Of War“ treiben ihr perverses Spiel inzwischen ungestört auf die Spitze und nichts deutet darauf hin, dass sich die Zeiten ändern werden, wie Dylan in einer frühen Hymne behauptete. Die Friedensbewegung, wenn man denn überhaupt von einer sprechen kann, ist hemmungslos zerstritten. Wenn sich 800 Leute vor dem Kanzleramt versammeln, weil es ihnen „jetzt reicht“, wird das schon als Erfolg gefeiert. Eine Online-Petition mit dem Namen „Frieden mit Russland“ erfuhr gerade mal 16 000 Unterschriften per Klick. Zu jedem Heimspiel des FC St. Pauli (Letzter der 2. Fußballbundesliga) strömen doppelt so viele Menschen ins Stadion.

Nein, für die paranoiden Menschenverachter aus Wirtschaft und Politik besteht weiß Gott kein Grund zur Besorgnis. Sie werden ihren Massenmord an Pflanzen, Tieren und Menschen ungestört weiter betreiben können. Ihr vom Wachstumswahn getriebenes zinsbasiertes Schuldgeldsystem braucht ab und zul einen kräftigen Krieg, um zu überleben. Und so brechen sie diese vom Zaun, wann und wo immer es ihnen beliebt. Sollte sich in unserer narkotisierten IPhone-Gesellschaft einmal tatsächlich so etwas wie Widerstand regen, so haben sie diesen schon auf dem Radar, lange bevor er ausbrechen kann. Während wir auf den Social-Media-Wiesen in den Klick-Wahn verfallen, uns austauschen, empören und anpöbeln, nutzen sie die von uns hinterlegten Daten, um damit ihr in aller Stille installiertes und perfekt funktionierendes Überwachungssystem zu füttern, was wiederum ihren hochgerüsteten Polizeiapparat in Alarmbereitschaft versetzt, der nur heranwachsen konnte, weil sie große Teile der Öffentlichkeit über ihre Medien erfolgreich mit Angst terrorisieren, mit Terrorangst.

Es gehört zu den Paradoxa unserer Zeit, dass es noch nie so einfach war,  sich so schnell und (bei geschickter Recherche) auch so zuverlässig jede benötigte Information zu beschaffen, obwohl das derart erlangte Wissen politisch betrachtet kaum zu Buche schlägt. So warnen Wissenschaftler beispielsweise seit Jahrzehnten davor, dass dieses global agierende, ressourcenfressende Wirtschaftssystem uns allmählich sämtlicher Lebensgrundlagen beraubet – inzwischen ist diese Tatsache in den Köpfen der meisten Menschen auch angekommen. Die Zahl derer, die die Seele der Gierkultur endgültig satt haben, ist beträchtlich. Geändert hat sich dadurch jedoch nichts.

Die Psychologie hat angesichts der Ratlosigkeit, in der sich die Menschheit zur Zeit befindet, den Begriff der kognitiven Dissonanz geprägt. Wir sehen uns einem Übermaß an Problemen gegenüber, während wir gleichzeitig glauben, dass es dafür keine Lösungsmöglichkeiten gibt. Kognitive Dissonanz.* Ein unangenehmes Gefühl. Vor allem wenn es sich wie ein schleichendes Gift in die Gesellschaft frisst. Um dieses Gefühl abzumildern und einer kollektiven Depression vorzubeugen, bräuchte es schon einen Einflüsterer der besonderen Art, einen, der die Dinge schonungslos beim Namen nennt und die Massen trotzdem dazu aufmuntern kann, den Mut nicht sinken zu lassen. Eine Art medialer Superman, ein Captain America. Die Politik gibt so eine Person nicht her, das wissen wir spätestens seit Obama. Wirtschaft und Sport? Nein. Bleibt die Kunst. Aber nicht die brotlose, auf die hört keiner. Es müsste schon ganz großes Kino sein, um wahrgenommen zu werden, nach dem Motto „ The entire World needs to hear this!“. Großes Unterhaltungskino, das sind wir schließlich gewohnt, etwas wie Hollywood …

Moment mal! Sie sind doch längst unterwegs, unsere Celluloid-Heroes. Blicken sie uns auf Facebook und anderswo nicht regelmäßig mit großer Eindringlichkeit an, um uns auf den Ernst der Lage hinzuweisen und rufen sie dort nicht vehement dazu auf, endlich tätig zu werden? Haben wir sie nicht alle schon einmal „geliked“ und „geteilt“, weil wir ihr Engagement, in welcher Sache auch immer, so löblich fanden? Leonardo DiCabrio, Mat Damon, Robert Redford, Woody Harrelson, Jeff Bridges, Julia Roberts, Harrison Ford, Kevin Spacey, Edward Norton, Penelope Cruz, Reese Witherspoon, Liam Neeson, Salma Hayek – sie alle ergreifen Partei für Mutter Erde, einige leihen unserem Planeten sogar ihre Stimme, damit er uns in angemessener Weise und wohl prononciert von den Schmerzen berichten kann, die wir ihm antun. Leonardo DiCaprio ist mit Sicherheit der Allstar unter den prominenten Eco-Fightern. 1998 hat er seine eigene Stiftung gegründet, die „Leonardo DiCaprio Foundation“ um andere Initiativen zu unterstützen, die sich für eine nachhaltige Zukunft des Planeten einsetzen.

Das Themenspektrum der Weltenretter aus Hollywood ist breit gefächert. Sie plädieren für sozialverträglichen Kaffeeanbau, kämpfen gegen die Abschlachtung von Elefanten oder Haien und machen sich für den Schutz der letzten Tiger stark, deren Zahl in hundert Jahren von 100.000 auf nunmehr 3.200 wildlebende Tiere geschrumpft ist. Jeff Bridges beklagt unseren fahrlässigen Umgang mit Plastikmüll. Colin Firth berichtet über das Schicksal der Awa, denen der Urwald unterm Arsch abgefackelt wird und er wird entsprechend wütend dabei. Das ehemalige Supermodell Gisele Bündchen lässt die Welt wissen, dass die Flip-Flops ihrer Kollektion „Ipanema“ ohne Gummi aus dem brasilianischen Regenwald produziert werden. Auf ecowoman.de erfahren wir, dass Cate Blanchett bei ihrem Privathaus voll aus Solar setzt und sich auch sonst für energieeffiziente Gebäude, gegen Atomkraft oder für eine nachhaltige Landwirtschaft stark macht. Sigourney Weaver engagiert sich für die Rainforest Foundation und Penélope Cruz organisiert seit 2007, zusammen mit dem Kollegen Orlando Bloom und unter der Hilfe der Umweltorganisation Global Green USA, eine alternativ angetriebene Fahrzeugflotte, um die Stars bei den Oscarverleihungen umweltfreundlich zu den diversen Events zu fahren. „So setzen Penélope Cruz und ihre Kollegen ein Zeichen für eine umweltfreundliche Fortbewegung,“ heißt es in einer Presseerklärung. Na bitte. Die engagierte Tierschützerin Natalie Portman riskierte schon ein wenig mehr, sie ging für eine ‚Animal Planet‘-Dokumentation auf Trekking-Tour durch Ruandas Regenwälder, die Heimat der bedrohten Berggorillas. Hollywood-Aktrice Jessica Alba kämpft gegen Chemikalien in Konsumgütern. Die Mutter zweier Kinder gründete konsequenterweise eine Firma, die umweltfreundliche Babyartikel herstellt.

Es wären noch Dutzende anderer Beispiele zu nennen und nicht immer ist klar, ob es sich um ein ernsthaftes Anliegen oder um Imagepolitur handelt – denn dass man mit einem umwelt- oder sozialpolitischen Engagement inzwischen eine Menge Pluspunkte sammeln kann, hat sich natürlich auch in der Traumfabrik Hollywood herumgesprochen. Und so steigen sie denn in die Bütt, ganz privat, und wettern, was das Zeugs hält. Jeremy Irons zum Beispiel:

„Es scheint, als steckten wir in einer Welt, in der wir keine einzige Sache mehr ändern könnten. Jedes Mal, wenn wir die Nachrichten checken, werden wir durch ein Erdbeben oder einen Sturm oder eine finanzielle Katastrophe erschüttert. Wir wissen über die schlimmsten Dinge bescheid obwohl wir nicht dabei waren. Es sieht so aus, als ob alles überall verrückt spielt. Deswegen gehen wir auch nicht mehr raus, bilden uns aber dennoch ein, dass wir mit allen Menschen in der Welt verbunden sind. ABER DAS IST NICHT WAHR! Auf der ganzen Welt leiden Menschen an Hunger! An chronischem Hunger! Eine Milliarde von uns… DAS IST MIES! Schlimmer, das ist WAHNSINN! VERDAMMT NOCH MAL! DAS MUSS UNS WÜTEND MACHEN! Ich will, dass Sie wütend werden! Ich will, dass Sie aufstehen! Jetzt! Stecken Sie Ihren Kopf aus dem Fenster und rufen: Ich bin so wahnsinnig wütend und ich werde nicht zulassen, dass eine Milliarde Menschen hungern! Sagen Sie’s denen!“

Ich weiß nicht, ob der gute Jeremy mit diesem Video-Auftritt wirklich gut beraten war. 1976 war es, als der Regisseur Sydney Lumet mit „Network“ einen bemerkenswerten Film drehte, in dem der Fernsehmoderator Howard Beale  (gespielt von Peter Finch) vor laufender Kamera ausrastet und den Leuten folgende Sätze entgegen brüllt: „Ich will, dass ihr wütend werdet. Ich weiß nicht, was man gegen die Depression tun  kann, die Inflation und gegen die Verbrechen auf den Straßen. ich weiß, dass ihr erst einmal wütend werden müsst! Ihr müsst sagen `Ich bin ein menschliches Wesen, verdammt noch mal, mein Leben hat einen Wert!` Ich will das ihr alle aufsteht, zum Fenster geht, den Kopf raussteckt und schreit: `Ihr könnt mich alle am Arsch lecken, ich lass mir das nicht mehr länger gefallen`“. 

Ist es nicht herrlich zu sehen, wie unverfroren Hollywood bei sich selber klaut? Damals war es pure Unterhaltung, nicht wahr Jeremy, aber jetzt musste es mal ernsthaft gesagt werden, das verstehen wir doch.

Ich betrachte die Warnungen und Mahnungen der Celluloid-Heroes inzwischen mit gemischten Gefühlen. Selbst im Zeichen des Untergangs scheint es der Unterhaltungsindustrie nämlich zu gelingen, uns ruhig zu stellen, in dem sie uns ein paar Glanzlichter der Empörung aufsetzt, die uns den Eindruck vermitteln sollen, dass die Welt endlich zu Bewusstsein gekommen ist. Verschwörungstheorie? Mag sein. Auf jeden Fall ist plötzlich wieder alles so schön bunt hier, um mit Nina zu sprechen …

*Zu den kognitiven Fähigkeiten eines Menschen zählen u. a. die Wahrnehmung, die Aufmerksamkeit, die Erinnerung, das Lernen, das Problemlösen, die Kreativität, das Planen, die Orientierung, die Imagination, die Argumentation, der Wille, das Glauben und einige mehr. Auch Emotionen haben einen wesentlichen kognitiven Anteil. – Quelle: Wikipedia

Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Artikels.

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

50 Kommentare zu: “Hollywood macht mobil, bei Arbeit, Sport und Spiel

  1. Hab mich grade angemeldet, bin eigentlich nicht so der Fan von sowas. Aber es macht mich einfach nur traurig. Besser gesagt: Erst engangiert, dann fassungslos, schließlich wütend. Und am Ende traurig. Ich weiß nicht, wo ich meine Kraft hernehmen soll.

    So viele Menschen. Noch mehr Unverständnis. Ich sehe schwarz – Oder sollte ich sagen: Ich sehe es „Fleck?“

  2. Noch nie in meinem Leben verspüre ich ein so verherrendes Dilemma. Uns bleiben metaphorisch auf der „Doomdays“ Uhr nur wenige Sekunden. Natürlich versuche ich mit der Energie die ich aufzuwenden vermag meine Nächsten sowie Freunde das Wissen der Aufklärung weiterzugeben. Doch diese machen einem das Leben überhaupt nicht leicht.
    Egal was man an Informationen aufbringt, diese werden sofort negativiert bis zur Blockadehaltung.
    Sie, Herr Fleck haben in einen früherem Artikel auf die NASA-Studie aufmerksam gemacht und was bekommt man als Antwort? „Die bei der NASA spielen sich nur auf und schürren nur Angst. Von wegen Weltuntergang.“
    Oder wenn berichtet wird das Russland seine Bevölkerung auf einen bevorstehenden Atomkrieg vorbereitet, dann wird diese Information postwendend umgedichtet: „Schau, die Russen wollen einen Atomkrieg.“
    Wir müssen sofort eine radikale Neugestaltung unseres Systems durchführen, doch müssen wir uns mit der schönen Veränderung unseres Selbst begnügen und dann als leuchtendes Beispiel voranschreiten; ja wenn die Zeit reicht.
    Dieses absurde Argument „Wir sind die 99 bzw. 100%“. Was wir sagen müssen, ist, wir machen nicht einmal 1% aus, daher brauchen wir die 99% um eine radikale Neuausrichtung zu ermöglichen. Doch nehme ich keine Sympathie von den 99% wahr, 5 Sekunden vor 12.

    • Tja- wenn nicht noch unvorhersehbare Wunder geschehen, auf die ich ja immer noch hoffe, schafft die Menschheit sich selber ab. Dem misshandelten Planeten kann das ja dann nur gut tun-wenn er es denn selber überlebt.

  3. Veganislove

    Wie weit wollen Sie zurück blicken können, und ab wann etwas ändern, obwohl nur wir es ändern können.Das fängt bei den Großen an, muss an die Kleinen weiter gegeben…also…die Änderung werden wir nie erleben.Das ist Fakt!

    • Ich möchte so weit wie möglich zurückblicken und tief genug, um an die Wurzel des Übels heranzukommen. Die Wurzel war -und ist immer noch- der Moment, in dem sich die Menschheit für Gewalt und gegen die Liebe(=das Wissen über das Eins-Sein mit allem) entschieden hat. Eine Krankheit hat immer ihre Ursache und diese Art Zivilisation ist eine geschwürige Krankheit. Änderungen erlebt man jeden Tag. Das Leben ist immer in Bewegung, auch, wenn nicht jeden Tag überall eine Bombe platzt oder ein Engel erscheint. Ich harre zuversichtlich weiter der Wunder, die da kommen mögen- und auch schon immer gekommen sind, auch wenn so vieles immer wieder wehtut, verletzt es doch immer weniger persönlich, wenn man sich selbst nicht isoliert sieht, sondern immer auch als Teil des Ganzen. Keine Kritik darf größer sein, als die Selbstkritik, sonst wird es immer ungerecht und macht einen selbst nur unglücklicher und einsamer. Unser aller Ziel ist doch das Glücklichsein. Aber das kann man eben mit Geld nicht kaufen. Insofern großer Irrtum bei den Geldgeiern. Das stimmt natürlich sowieso. Die werden mit ihrem vielen Geld und ihrem Geiz so unzufrieden, dass sie immer noch abscheulichere Dinge tun müssen, um überhaupt noch etwas zu erleben. Und wir Glücklicheren müssen es aushalten, das alles zu wissen. Das ist das Schwerste, aber verdrängen macht alles nur noch schlimmer. jeder Mensch ist von Natur aus ein Schöpfer und nicht ein Nachahmer. Mit Nachahmung kann niemand glücklich werden, nicht eigenes Wissen erlangen. Das einzige, was im Leben wirklich Spaß macht und befriedigt ist der „Eigensinn“. Man braucht nur den Mut und die Zuversicht dafür. Das fehlt viel zu vielen.

    • Und heute?

      Die Zukunft wird gerade vorbereitet, denn so lange Eltern ihre Kinder zusehen/hören lassen, vermutlich nicht einmal wissen worum es geht…wird die Zukunft jetzt schon gesichert..
      Tut mir leid, die lange Vergangenheit wird nur eines zeigen, in jedem Menschen steckt und steckte auch das Böse, welche wohl immer stärker hervor tritt..
      NachdenkSeiten….

      In der Kindersendung Kakadu des DLF wurden den Kindern Hassbilder vermittelt. Am 19.10.2016 strahlte Deutschlandfunk-Radio-Kulter in der Kindersendung folgenden Text aus:

      […] „Der russische Präsident Putin führt derzeit zwei Kriege. Einen in der Ukraine und einen in Syrien. Bundeskanzlerin Merkel und der französische Präsident Hollande wollen Putin dazu bewegen mit beiden Kriegen aufzuhören. Das wird wahrscheinlich nicht funktionieren, weil Putin sich nicht an internationale Regeln hält. Er ist der Ansicht, dass er den russische Einfluss in der Welt vergrößern muss und das auch mit Krieg. Bundeskanzlerin Merkel und Präsident Hollande haben mehrfach gesagt, dass Putin in Syrien schwere Menschenrechtsverletzungen begeht. Die russische Luftwaffe bombardiert Krankenhäuser und Hilfskonvois der Vereinten Nationen. Deshalb fliehen viele Syrer mit ihren Familien nach Deutschland. Auch in der Ukraine kämpfen trotz eines Abkommens russische Soldaten. Wie man Putin davon abhalten kann, ist aber nicht klar. Man könnte ihn unter Druck setzen, in dem man Russland bestimmte Waren nicht mehr verkauft. Das nennt man Sanktionen. Aber dafür müssten sich alle Europäer einig sein und das sind sie zur Zeit nicht.“

    • Es hat doch keinen Sinn mehr, sich mit Propaganda und Gegenpropaganda verwirren zu lassen. Wir können am effektivsten jede(r) aus unserem Herzen heraus alles verändern. Denn dort kommt alles Gute und alles Böse in der Welt doch her: Aus dem Herzen der Menschheit. Wenn wir geboren werden, steckt in uns noch nichts Böses. Das Böse kann erst durch den Einfluss dieser verdorbenen Menschengesellschaft in uns eindringen. Wenn wir uns aber sicher und einig würden, was „das Gute“ für uns alle ist, dann würden wir uns auch immer sofort des Bösen bewusst, wenn es in uns eindringen, uns manipulieren will und könnten es ganz bewusst abwehren. Für mich ist „Das Böse“ schon lange mit einem einzigen Wort ausgedrückt: Gewalt. Gewalt hat viele Spielarten. Das Blutvergiessen ist die nackte, die Lüge ist die verkleidete Gewalt. Wenn wir uns in dieser Richtung sensibilisieren, bekommen wir die Klarheit in die Welt, die sie nun dringend benötigt. Wir können nirgends vorankommen, bevor wir nicht innere Klarheit haben. Und die hat jede(r) bei sich selbst zu schaffen. Niemand kann das letztendlich für den anderen tun. Und dieser Selbstfindungsprozess läuft immer weiter. Wir dürfen uns nie einbilden, am Ziel zu sein. Aber wir dürfen uns über unsere eigene positive Transformation freuen. Wir sind von niemandem dazu verurteilt, „böse“ sein zu müssen, wir können uns immer wieder für die Liebe entscheiden. Das ist immer eine Entscheidung auf Messers Schneide. Auf der einen Seite ist die Liebe und auf der anderen Seite ist der Hass. Das könnte man auch aus den Worten von Jesus Christus herauslesen: „Wer nicht für mich ist, ist gegen mich“. Aber sich für das Gute entscheiden heißt gerade nicht, vor dem Abscheulichen in der Welt die Augen zu verschließen, so wie das viele möchten und krampfhaft versuchen. Durch diese Art Feigheit wird alles nur noch schlimmer. Die Wirklichkeit ist dem Menschen zumutbar, denn er hat sie ja selbst geschaffen -über viele Generationen hindurch. Was die Menschheit selber verwirrt hat, muss sie auch selber wieder entwirren.

  4. Veganislove

    Ich denke, die Gleichgültigkeit ist nur ein Sammelbegriff, eben für Ihre genannten Attribute!
    Was den Menschen schwach macht, womit er sich selbst bestraft ist, seine absolute Identifizierung mit dem Geld (also Hab und Gut), denn wenn jemand, der nun arm ist, jemanden anerkennt weil er gut gekleidet ist, äußerlich incl Auto etwas her zeigt, dann kann man sich vorstellen, wie kaputt die Menschen heute ist. Die meisten Menschen habe eine Transplantation hinter sich, Herzersatz=Registrierkasse!

    • Ja! Aber es genügt (mir)nicht, den Ist-Zustand zu sehen und zu beschreiben. Ich möchte wissen, wie es alles einmal und über lange Zeit zu so einem Zustand kommen konnte, menschheitsgeschichtlich. Es kann ja wohl nicht das bewusste Ziel dieser „Registrierkassen-Menschen“ oder „Materialisten“ (gewesen)sein, ihr eigenes und das gesamte Leben auf diesem Planeten zu ruinieren.

    • „Es kann ja wohl nicht das bewusste Ziel dieser „Registrierkassen-Menschen“ oder „Materialisten“ (gewesen)sein, ihr eigenes und das gesamte Leben auf diesem Planeten zu ruinieren.

      Einfach nur das Wort …bewusst ..weg lassen, denn ein Materialist wird niemals zugeben, dass er einer ist!
      Wann es anfing? Ganz sicher besonders ausgeprägt,seitdem der Kapitalismus die Menschen beherrscht, ihm, der selbst keine Moral entwickeln kann, von den Politikern gesetzlich vorgeschrieben wurde.Dazu: https://www.youtube.com/watch?v=nWKhJRpk8Ok

    • Korrektur

      , ihm, der selbst keine Moral entwickeln kann, von den Politikern gesetzlich“““nicht“““vorgeschrieben wurde.

    • „Die meisten Menschen habe eine Transplantation hinter sich, Herzersatz=Registrierkasse!“

      War seit Menschengedenken noch nie anders.

    • Souverän…

      Ich weiß nicht ob es schon immer so war, erinnere mich aber noch daran, dass der Zusammenhalt früher besser funktioniert haben muss.Wenn Elend, Not den Alltag bestimmen, dann rücken die Menschen meist zusammen, erst wenn es ihnen wieder besser geht stellt sich Neid, Gier etc erneut ein!

    • Ich vermute das es so passiert sein könnte: Der Mensch war Jäger und Sammler und genoss bereits, besonders als Erfolgreicher Jäger einen höheren Status. Dann wurde er sesshaft, domestizierte Tiere und betrieb Ackerbau. Status genoss nun der erfolgreiche Bauer, der seine Sippe mit Nahrung versorgen, vor anderen Sippen schützen und ggf. handeln konnte, also besondere Waren hatte. Irgendwann kam das Naturgeld auf(1): Muscheln usw, welche es erleichterten an alle möglichen Waren, Nahrung etc ohne eigenen Ackerbau zu gelangen. Muscheln etc konnten ja einfach gesammelt werden.
      Als nächstes war es dem Menschen möglich Metall(2) zu verarbeiten und somit später Münzen (3) zu prägen.
      Durch die Ausdehnung der diversen Imperien wurden diese Münzen in die Welt getragen.(4)
      Dann kam es zur Einführung der Schuldscheine/Papiergeldes (Mittelalter) um den Handel zu erleichtern. (5) und beinahe zeitgleich auch das ZINSSYSTEM (6) und die Veräußerung des Druckens bzw Ausstellens dieser Scheine an private Leute (7) (Schaffung einer privaten Bank): Geld nur zu verleihen, wenn der Gläubiger einen höheren Geldbetrag zurückzahlen konnte. (8) Da das Geld, anders als Ware einheitlich bewertet wurde, innerhalb eines bestimmten Gebietes.

      Vorher war es üblich einen Naturzins zu zahlen. Hirte A leiht Hirte B ein paar Schafe für eine gewisse Zeit. Hirte B kümmert sich um die Schafe. Darf Wolle etc für sich nutzen und konnte so durch geschickten Tausch entweder Geld (in welcher Form auch immer) verdienen um dann Schafe abzukaufen oder hatte eben Pech und war Arm genau wie zu beginn. Der Naturzins für Hirte A waren die zusätzlich geborenen Schafe.

      Während der Kolonialisierung der Welt wurden Seefahrer oftmals mit Salz bezahlt, daher der Begriff Salär, da dieses in ziemlich jedem Hafen (unabhängig der Krone) als Zahlungsmittel/Tauschmittel akzeptiert wurde. Münzen hingegen nicht. Ein spanischer Hafen wollte kein britisches Geld um umgekehrt.

      Ein paar Jahrhunderte später legte man Fest, das der US Dollar eine Leitwährung bilden solle (9).
      Ein Staat durfte nur so viel Geld haben, wie auch Gold in seinen Kassen war. An dieses Gesetz hat man sich wohl bisher immer gehalten, bis die USA dieses kippte und die Banken unendlich viel Geld selber schöpfen durften, da sie nicht mehr an die Goldreserven gebunden waren.

      Irgendwann zwischen (5) und (8) hat also jemand erkannt wie er das System ausnutzen kann, da niemand kontrollierte ob denn das Gold das hätte da sein müssen, überhaupt da ist. Theoretisch besteht der Anspruch einen Geldschein ja gegen Gold zu tauschen. Franz Hörmann hat da einiges dazu zu sagen.

      Der Machtanspruch, vorher durch Erfolg beim Jagen und später beim Ackerbau, sowie eine generelle physische Überlegenheit wurde nach und nach durch das Geld unterlaufen und das Individuum war nicht mehr wie vorher von anderen Abhängig. So wurde auch nach und nach das Gemeinwohl aufgeweicht.

      Die Privatisierung des Gelddruck-Monopols sehe ich daher als entschiedenen Faktor. Der Rest ist dann Manipulation etc. Psychologisch vermute ich, ist es einfach nur Machtgier die da im Hintergrund abläuft und der Unwille diese zum Wohle aller wieder aufzugeben. Sklaverei etc betrachte ich somit folglich als Symptom dieses Zinssystems, da der Machterhalt nur durch eine willige Masse aus Soldaten gegenüber einer minderen, kritischen Masse aus Bürgern durchgesetzt werden kann. Die Schaffung des militärisch industriellen Komplexes dürfte somit auch seinen Ursprung im Mittelalter haben, spätestens dann als erste Minen privatisiert wurden. Höchstwahrscheinlich auch durch Bankiers um letztendlich Staaten zu kontrollieren.

      So denke ich hat sich der Jäger und Sammler, der seinen Platz in der Gemeinschaft sucht, hin zum sesshaften Psychopathen entwickelt, dem das reine selbst am nächsten ist. Vielleicht haben solche Menschen nicht mal etwas für ihre eigenen Kinder übrig oder sie haben eine so tief sitzende Psychose das sie nicht mehr verstehen was sie anrichten. Leben fern ab der Realität in ihren Elfenbeintürmen.

    • Huhu Annette

      „Ich weiß nicht ob es schon immer so war, erinnere mich aber noch daran, dass der Zusammenhalt früher besser funktioniert haben muss.Wenn Elend, Not den Alltag bestimmen, dann rücken die Menschen meist zusammen, erst wenn es ihnen wieder besser geht stellt sich Neid, Gier etc erneut ein!“

      Ein Blick in die Bibel – sind ja recht alte Schriften – verschafft Klarheit. Da kann man lesen das der mensch zu der Zeit genauso problembehaftet war. Auch das die Menschen bei großen Natur-Katastrophen zusammenrücken und zusammenhalten, war schon immer so.
      Geteiltes Leid ist halbes Leid und Einigkeit macht stark, erfährt dann kollektive Erinnerung.

      Ein sehr großes Problem ist die (extreme) wirtschaftliche Ungleichheit. Und natürlich die Beherrscher, diese äußerst unappetitliche Spezies die über Menschen herrschen will.

    • Habt Ihr eigentlich jemals bedacht, dass Eure Meinung über Veganismus immer nur ein Vorurteil sein kann? Ich bilde mir immer nur ein Urteil über selbst Durchlebtes! Und ich kenne alle 3 gängigen Ernährungdarten und ihre Wirkung über Jahrzehnte und die auf meinen Lebensgefährten, der ein völlig anderer Stoffwechseltyp ist, als ich. Ihr habt gar kein Recht, Veganismus in seiner Wirkung zu urteilen, zumal dieses Urteilen allen seriösen industrieabhängigen wissenschaftlichen Untersuchungen auch noch widerspricht. Nicht die Veganer sind die Dogmatiker oder Fanatiker, sondern die eingebildeten Omnivoren.
      Das einzige, worauf diese Ihr angebliches Rechthaben begründen, ist die Masse Mensch, die genauso denkt, wie Ihr. Und das sind die „Herdenmenschen“. Bei den Herdentieren ist dieses Verhalten natürlich und überlebenswichtig, bei uns Menschen ist so ein Verhalten lebenszerstörend. Der Mensch ist von Natur aus Individualist und fällt dementsprechend seine eigensten Entscheidungen nach eigenen Erfahrungen.

    • Ich hab überhaupt keine Vorurteile gegenüber Veganismus.
      Wenn Sie so leben wollen und können ist das doch o.K. Gratulation!
      Sie tragen ihr Programm doch schon im Namen. Wir wissen also bescheid!
      Ehrlich gesagt stört mich an Ihnen, das Sie bei wirklich jeder Gelegenheit missionieren.
      Damit erreichen Sie das Gegenteil. Ernähren Sie sich vegan und gut ist es.
      So selten sind ja Veganer nun auch nicht.
      Ich bin schon zufrieden, wenn ich meinen Fleischkonsum auf ein erträgliches Maß (Minimum) bringe.
      Wenn Sie so wollen, ist das nach Ihrem Standpunkt meine Schwäche.
      Ich respektiere Sie und auch das, was Sie essen – aber das kann keine Einbahnstraße sein.

      Ihre Aussage „ich bilde mir immer nur ein Urteil über selbst Durchlebtes!“
      Überspitzt würde das ja bedeuten, dass sie (den eigenen) Krebs durch pflanzlicher Frischkost geheilt haben.
      Aber vielleicht glauben Sie ja, dass es Sie, weil Sie sich ja gesund ernähren, nicht treffen kann?

      Man muss nicht alles durchleben um sich eine Meinung zu bilden.
      z.B. Krieg , Unterdrückung, Armut – das muss ich nicht selber durchleben um dagegen zu sein.

    • Dass das Argument mit dem Krieg kommen würde, hatte ich schon geahnt. Das selbst Durchlebte darf man beim Menschen nicht zu kurz fassen. Wir als Nachkommen von jenen, die Kriege durchgemacht haben(mein Großvater hat in beiden dienen müssen), kennen die Wirkung von Kriegen aus zweiter und dritter Hand und haben eine Riesenlatte von Kriegsberichten studiert. Wir durchleben so die Kriege auch immer noch mit und wenn wir uns gewissenhaft Gedanken machen und unsere Vorstellungvermögen nutzen, dann wissen wir auch genau, was Krieg für die Menschheit bedeutet. Es ist typisch für den Egoismus der Fleischesser, dass sie immer meinen, man wolle mit dem Streiten für das gleiche Recht auf Lebensglück für andersartige empfindsame Lebewesen nur seine Person herausstreichen! Was für ein Blödsinn! Ich verzichte liebend gern auf Eure Anerkennung meiner Person, wenn ich dafür das Leiden und die Qualen dieser wehrlosen Unschuldigen lindern kann! Ich missioniere nicht, ich leide mit und ja, ich bin auch zornig darüber, dass es so vielen noch nicht einmal gelingt, diesen völlig unproblematischen Schritt in Richtung Heilung und Gewaltfreiheit zu gehen angesichts der überall explodierenden und sich immer noch in abscheulichere Formen sich entwickelnden Gewalt in der Welt! Ein „Schlachttier“ ist für Euch halt einfach nichts wert, so what, nicht wahr? Was regt die sich bloß immer so auf und tut sich wichtig! So denkt Ihr doch! Warum fressen wir uns denn eigentlich nicht gleich gegenseitig auf bei lebendigem Leib, wie die Satanisten das heute schon überall im Verborgenen tun? Den Kannibalismus hat es doch auch schon seit Menschendenken gegeben und den Menschenmord! Das ist doch immer Euer Paradeargument für das angebliche Recht aufs rituelle Töten und Tiere-Essen: „Es war doch schon immer so“. Was glaubt Ihr wohl, wo diese ganze Perversität in der Welt herkommt? Vom Veganismus? Wenn das Blutvergiessen schon zur Tradition gehört, wie soll denn da das Kriege-Führen und die ganze perverse Gewalt eingeschränkt und endlich gestoppt werden ? Das geht doch so gar nicht! Nie!

    • Keine Ahnung was sie von mir erwarten.
      Aber ruhig noch mal draufgehauen.
      Sie geben einfach nicht Ruhe.
      Sie wollen wahrscheinlich, das ich jedem Essen von Fleisch , Fisch aber auch Eiern und Käse eine Abfuhr erteile.
      So, den hätten wir bekehrt und dann ist der nächste dran.
      Ich weis, das sich Teilnehmer wegen Ihnen schon hier abgemeldet haben.
      Aber das werden Sie bei mir nicht erreichen.
      Ich werde mich auch keinem Diktat der Veganer unterwerfen, auch wenn Sie mit Unterstellungen arbeiten.
      Das ein (Schlacht)tier einfach für uns nichts wert ist, ist eine solche.
      Sie gehören für mich zu der Sorte Mensch die glaubt, wenn alle so handeln und glauben würden wie Sie, wäre die Welt in Ordnung. Dem ist aber nicht so.
      Ende der Durchsage!

    • Wollen Sie allen Ernstes bestreiten, dass Nutztierzucht im Menschen Mordlust systematisch mitzüchtet?
      Mit Rufmord oder Schreibverbot kriegt man die nackte Wirklichkeit auch nicht weg und auch nicht mit kindischer Eingeschnapptheit. Es muss ernsthaft und logisch darüber diskutiert werden können. Es ist auch schon immer usus gewesen, den Überbringer der schlechten Nachricht zu bezichtigen, anstatt sich mit der Wirklichkeit auseinander zu setzen, leider! Die Menschheit hat sich zu sehr ans Schönfärben ihrer Bräuche gewöhnt. Mit dem Festhalten an überlebten Traditionen geht die Welt unter.

  5. Dennoch möchte ich solchen Engagierten wie Di Caprio&Co nicht ein echtes Engagement absprechen. Es gibt da ja noch gewisse entscheidende Unterschiede.
    Eine Angela Jolie z.B. wurde ja von der Mainstream-Presse als Heldin gefeiert, weil sie sich alle Körperteile vorsorglich wegoperieren lässt, die bei ihr angeblich genetisch bedingt im Verdacht stehen, irgendwann einmal Krebsgeschwüre entwickeln zu können! So eine fürsorgliche Mutter das aber auch! Ihr Brad Pit soll auch ganz stolz darauf gewesen sein!
    Das finde ich wirklich gruselig, aber das macht womöglich am meisten Schule!

    • Ich glaube nicht, dass Sie das so gruselig finden würden, wenn Sie in der eigenen Familie einen solchen Fall hätten.
      Meine Frau ist vor 10 Jahren in Folge von Brustkrebs gestorben.
      Das weitere spar ich mir.
      Aus der Ferne sieht man vieles anders.
      Was „Prominente“ mit so etwas in den Medien zu suchen haben – das ist ne andere Frage.
      Das war doch keine Zeitschrift, die sich mit Krebs beschäftigt.
      Dann gibt es in Magazinen immer wieder Berichte und Interviews, die nachweislich nicht geführt worden sind.
      Der Mist wird doch nur geschrieben, weil sich viele Leute für Klatschgeschichten ihrer „Stars“ interessieren.
      Letztlich Auflage zu machen. Das ist nicht neu.

    • Da habe ich einen ganz anderen Blickwinkel. Selbst wenn man mir hätte glaubhaft vermitteln können, dass eine Veranlagung für Krebsgeschehen erblich sei, würde ich ganz andere Maßnahmen ergreifen, als mir die Brüste und oder andere „gefährdete“ Teile wegoperieren zu lassen, unter anderem auch deshalb, weil das Wegoperieren nie eine wirkliche Heilung sein kann! Nach dieser Theorie müsste man sich, um ganz sicher zu gehen, gleich ganz aus dem Leben entfernen lassen.
      Es ist heute vielfach erwiesen, dass Krebs vor allen Dingen eine Folge von verkehrter Lebensweise ist. Ich hätte Frau Jolie z.B. eine vegane Frischkost-Diät und einen Rückzug ins Privatleben verschrieben als Vorsorge gegen die (angebliche) Krebsgefahr. Was hier propagiert wurde, finde ich wirklich gruselig verkehrt!

    • Sie können ja machen und vorschreiben was sie wollen…..
      Ich weis nur, wenn man selbst in einer Situation ist, die fast auswegslos erscheint, man nach fast jedem Ast greift.
      Auch Ernährung und Lebensweise sind ein Punkt. Ob das ausreicht? Ich hab da meine Zweifel.

    • Krebs durch Nahrung heilen…
      Noch schlimmer, niemals weg operieren lassen…so verallgemeinert tut das weh, denn es kommt immer auf den Tumor, seine Entwicklung und eventuell vorhandenen Metastasen an..etc tc

    • Nur ein kleiner Einblick..

      Es kommt in der Regel das „Staging“. Da wird der Frage nachgegangen, wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist. Von diesen Untersuchungen hängt es ab, wie aggressiv die Behandlung sein muss. In der Regel gibt es ein Knochenszintigramm, eine CT vom Abdomen und Thorax .
      In dieser Abklärungsphase ist es sehr gut, sich schön zu beschäftigen, denn die Nerven liegen blank, so etwas macht niemand aus Jux und Dollerei, zumal es sich oft bestätigt hat, dass Frauen mit Brustkrebs oftmals ebenso Probleme mit der Gebärmutter, Eierstöcken bekommen können.Bein AJ wurde anhand eines Gen-Testes, der auch bei uns angewandt wird, wenn der Erbfaktor vermutet wird,eben diese Gefahr fest gestellt.Wo drauf sollte sie warten, bis aus den 82% auf 100%?

    • „schwarz ist weiß“ und „Annette“: Ihr habt jetzt aber hier vergessen, dass bei Jolie noch gar kein Befund einer Krebserkrankung war, sondern eine angebliche genetische Präposition. Und dies auch nur, wenn man der Diagnostik der Schulmedizin blind vertraut, was ich z.B. nicht tue.
      Ich bin der durch Lebens- Erfahrung begründten Ansicht, dass fast alle „erworbenen“ Krankheiten eine Folge von verkehrter Lebensführung sind,inklusive Ernährung. Und verkehrte Lebensführung kann man nicht wegoperieren.

    • Veganislove…
      So lange man selbst nicht vom Krebs betroffen wurde,ist, man nie zusehen musste wie sich Mutter, Großmutter mit gerade dem Brustkrebs herum quälten, beide früh starben, die eigene Gen-Faktor sehr hoch aus fällt,so lange spricht man als Blinder von der Farbe.Es wäre anmassend Frau AJ beurteilen zu wollen, man verfügt ja nicht einmal ,als vom Krebs unbelasteter Mensch, über die Vorstellung, wie muss es einem Erkrankten psychisch wohl gehen?
      So viel zum Thema, die Menschheit muss sich ändern, oder doch nur die anderen?

    • Veganislove

      Ihre Aussage…:Es ist heute vielfach erwiesen, dass Krebs vor allen Dingen eine Folge von verkehrter Lebensweise ist. ……

      Immer weiter so, schlagen Sie den Eltern kräftig weiter ins Gesicht, die vom Säugling, welcher sich noch nicht einmal krank essen konnte, bis zum Erwachsenen, durch eine Krebserkrankung verloren haben.
      Fanatismus ist nicht mein Ding!

    • Sie verstehen mich falsch. Fanatismus entspringt wahrscheinlich genau der selben Borniertheit wie Obrigkeitshörigkeit, nämlich der Abwesenheit von selbstreflektiertem Denken und wacher unabhängiger Beobachtung mittels der eigenen Sinne. Was Sie hier darstellen von bemitleidenswerten Krebs-Schicksalen hat keine konkrete Aussagekraft und entspringt vermutlich nur einem verärgerten spontanen Widerspruchsgeist. Es ist tatsächlich vielfach schon lange bewiesen, dass pflanzliche Frischkost(Sonnenenergie) die beste Zellnahrung ist. Und Krebs ist eine krankhafte Zellwucherung, die nicht erwiesenermaßen erblich sondern erworben worden ist. Auch wenn das eine Erbgut anfälliger sein mag, als das andere bzw. es große Unterschiede in Bezug auf die Stabilität des Erbguts natürlich gibt. Sogar eine überstandene Tuberkulose z.B. kann möglicherweise das Sperma desjenigen derart verändern, dass die Nachkommen genetisch mehr oder weniger geschwächt sind. Das bedeutet aber nicht, dass diese durch gesunde Ernährung ihre Konstitution nicht verbessern könnten! Ich meine, eine Erbschwäche ist kein unbedingtes Krankheitsurteil! Die Natur ist immer im Fluss, immer beeinflussbar. Wir sind weder „Krankheits- noch Gesundheitsmaschinen“!

    • Erst einmal ist festzustellen das es nicht den einen Krebs als Krankheit gibt.
      Krebs hat verschiedene Ursachen. Es könen Umweltfaktoren, schlechte Ernährung (Lebensführung), Strahlung, Veränderungen des Erbgutes u.a. sein.
      Gerade auf dem Gebiet der Krebstherapie treiben sich dubiose selbsternannte Heiler herum, die es nur auf das Geld der Patienten abgesehen haben.
      Ich hab das selbst erlebt. Jeder sagt etwas anderes.
      Sicher ist das auch auf einen massiven Vertrauensverlust der Schulmedizin zurückzuführen.
      Leuten zu empfehlen ganz auf die Schulmedizin zu verzichten, hallte ich für gefährlich und falsch.
      z.B. Leukämie mit pflanzlicher Frischkost zu heilen – darauf muss man erst mal kommen.
      Pflanzliche Ernährung ist kein sicherer Hafen für gesunde Ernährung.
      Auch die Planzen sind schädlichen Umwelteinflüssen ausgesetzt und teilweise stark belastet, was unser Arbeitsweise geschuldet ist.
      Der einzelne lebt auch nicht unter einer „Käseglocke“ und kann sich ganz unabhängig von der Gesellschaft ernähren.
      Ich habe nichts gegen vegetarische oder vegane Ernährung – aber ein Risiko bleibt.
      Ich traue Menschen nicht, die einem sagen, nur so oder so lebt man richtig, denn das setzt auch voraus, dass man so oder so denken muss.
      Man soll über alles reden – aber am Ende muss jeder für sich selbst entscheiden.

    • „Pflanzliche Ernährung ist kein sicherer Hafen für gesunde Ernährung.“

      Das ist so nicht ganz richtig. Rein (ausschließlich) pflanzliche Ernährung ist ein sicherer Hafen für ungesunde Ernährung.

  6. Ja ja, alles richtig und wichtig!

    Und was sollen wir jetzt dagegen unternehmen?

    Ich kenne ein paar Menschen persönlich, denen ist das alles so egal, egaler geht nicht mehr.

    Und was sagen die? Ich lebe hier und jetzt. Was in hundert oder tausend Jahren ist weiß niemand und interessiert mich auch nicht. In der Zeit in der ich lebe, lasse ich es mir so gut gehen wie möglich.
    Ich genieße die Annehmlichkeiten, die schönen Seiten des Lebens und freue mich jeden Tag auf einen schönen neuen Tag und habe auch an diesem Tag jede Menge Spaß und Freude – das sagen sie.

    • Ich versuche auch die schönen Seiten des Lebens und die Annehmlichkeiten zu genießen.
      Das fällt mir meist nicht leicht.
      Man muss aber auch mal abschalten. Das ist Selbstschutz.
      Ich kann mich nicht den ganzen Tag mit Scheiße befassen – dann stink ich selber!
      Wenn ich Zeit habe, das Wetter ist schön und ich höre gute Musik, dann ist das perfekt für mich.

      Wie Konstantin Wecker singt …. wer nicht genießt ist ungenießbar.

    • „Wie Konstantin Wecker singt …. wer nicht genießt ist ungenießbar.“

      Lol – ein schöner Spruch. :-))

  7. Während ich im Gedanken Ihren Artikel durch den Kopf gehen lasse, blicke ich aus dem Fenster, sehe unzählige Autos vorbeifahren und bemerke, dass meistens nur eine Person (der Fahrer selbst) im Pkw sitzt.
    Dann versuche ich eine vernünftige Antwort zu finden, doch dabei schweifle ich ab, denn mich suchen noch die Worte eines sehr guten Freundes und dessen Frau heim, als ich letzt zu seinem Geburtstag eingeladen war.
    „Mein Kind (5 Jahre alt) muss funktionieren, sonst wird er von der Gemeinschaft ausgeschlossen!“. Meine Reaktion waren gemischter Gefühle zwischen Zorn und Mitleid, als ich das Wort „funktionieren“ hörte. Doch die Ansichten, Erfahrungen sowie Ratschläge eines guten Freundes wollen beide Eltern nicht annehmen, viel lieber von einem gut bezahlten Pädagogen, Psychologen, die schlussendlich irgendwelche Drogen verschreiben.
    Meine Freunde haben letztendlich das Thema blockiert mit den Hinweis auf das Recht der Meinungsfreiheit und dass sie die Erziehungsberechtigen sind.
    Das ist die Realität die ich in meiner Umgebung wahrnehme. Die die eine hohe akademische Bildung haben, scheren sich einen „Dreck“ was um uns herum passiert, Hauptsache ihre Mikrowelt ist nicht betroffen und wenn doch, dann sind es die Kriegsvertriebenen und die Russen und der oberste Bösewicht ist natürlich, wer?

    • Das ist eine ziemlich exakte Beschreibung dessen, was ich auch schon lange so sehe und erlebe. Die größte Gefahr für das gesamte Leben ist die Arroganz und Ignoranz dieses Zivilisationsmenschentypen gegenüber der gesamten Schöpfung, die er selbstbetrügerisch überheblich über Jahrtausende immer weiter entwickeln und raffinieren konnte. Er hat sich im mörderischen Netz seiner eigenen Raffinessen verfangen und merkt es größtenteils immer noch nicht. Diese Art Ellenbogen- Gesellschaft muss zwangsläufig dem Untergang geweiht sein. Ob sie dabei unser gesamtes Leben mit sich in den Tod reißt, oder nicht, wird sich zeigen. Aber sie ist ja eigentlich schon kräftig dabei…

    • Bisher habe ich, was die Natur betrifft bessere Erfahrungen mit Menschen, die sich die Lebensbildung angeeignet haben.Die Schuldbildung..auch so ein Privileg von dem manche glauben, habe ich mit Lehrern etc etc Kontakt, dann steigt der eigene Wert ebenso?!
      Schlimm, das pers. Umfeld reagiert dann anerkennend, so als wären z.B Studierte bessere Menschen….
      Bei uns mangelt es an Vielem, vor allem an charakterstarken Menschen.Alle schwimmen mit dem Strom und wehe Heini tut das nicht, dann sind die Eltern sofort zur Stelle..Dieser Knackpunkt wird zu Hause hergestellt.Am ‚Ende sind alle anderen schuld…was tut man selbst…schwimmen ohne Muskelzuwachs?

    • Veganislov,

      Wie soll sich ein Mensch auf die Natur besinnen, wo ihm schon viel Empathiefähigkeit verloren ging?
      Wenn man beobachtet wie sich Menschen gegenüber Menschen verhalten…da kann einem doch nur noch schlecht werden…Der Blick hin zur Natur bleibt diesen Leuten versperrt, weshalb sie sind, wie sie sind,allesamt armselige Kreaturen!

    • „Wenn man beobachtet wie sich Menschen gegenüber Menschen verhalten…da kann einem doch nur noch schlecht werden…Der Blick hin zur Natur bleibt diesen Leuten versperrt, weshalb sie sind, wie sie sind,allesamt armselige Kreaturen!“

      Freuen sie sich darüber, das Ihr Leben reicher ist, als das der „armseligen Kreaturen“.
      Nehmen Sie Leute mit in Ihre Welt, die ihnen wichtig sind.
      Was hindert sie daran?

      „Schlimm, das pers. Umfeld reagiert dann anerkennend, so als wären z.B Studierte bessere Menschen….“

      Ich weis was Sie meinen. (ich hab nicht mal Abi)
      Mein Vater war Lehrer an der Uni. Bei dem ging der Mensch auch erst in dieser Kaste los.
      Wir hatten viele und auch laute Gespräche.
      Ich hab ihm seine Grenzen aufgezeigt, die er zwar verdrängte, die ihn im Alltag ganz schön zu schaffen gemacht haben.
      Mit seinen Händen konnte er nur wenig bewerkstelligen.

    • Es geht (mir) darum, zu ergründen, warum unsere Spezies diesen jetzt ganz offensichtlich verkehrten Weg eingeschlagen hat, denn ohne Anamnese keine Heilungsmöglichkeit. Eine Diagnose des Ist-Zustandes genügt nicht- es muss erforscht werden, wie es dazu gekommen ist. Wir sind ja alle mit unseren Genen an diesem Prozess beteiligt.

    • @schwarz ist weiß

      Schon richtig, die Leute mit nehmen…so wie zur Demo…?lach! Ohne Erfolg!
      Man muss sich schon ein recht dickes Fell aneignen, um die dummen Sprüche ertragen zu können, wenn man nur Richtung Natur andeutet.
      Aber es gibt auch Erfolge..Alte Menschen, die sich immer wieder an Wald, See erfreuen, wenn ich sie zur Fahrt ,anschließendem Spaziergang ab hole,denn was wir ohne Fauna und Flora.

  8. Ergänzend zum Thema, ein bei Globalresearch veröffentlichter Artikel:

    AT&T-Time Warner Merger To Expand Corporate, State Control Of Media

    AT&T, the largest US telecom group by market value, already controls huge segments of the telephone, pay-TV and wireless markets. Its $48.5 billion purchase of the satellite provider DirecTV last year made it the biggest pay-TV provider in the country, ahead of Comcast. It is the second-largest wireless provider, behind Verizon.

    Time Warner is the parent company of such cable TV staples as HBO, Cinemax, CNN and the other Turner System channels: TBS, TNT and Turner Sports. It also owns the Warner Brothers film and TV studio.
    (…)
    AT&T, like the other major telecom and Internet companies, has collaborated with the National Security Agency (NSA) in its blanket, illegal surveillance of telephone and electronic communications. NSA documents released last year by Edward Snowden show that AT&T has played a particularly reactionary role.

    As the New York Times put it in an August 15, 2015 article reporting the Snowden leaks: “The National Security Agency’s ability to spy on vast quantities of Internet traffic passing through the United States has relied on its extraordinary, decades-long partnership with a single company: the telecom giant AT&T.”

    http://www.globalresearch.ca/att-time-warner-merger-to-expand-corporate-state-control-of-media/5552734

    Empörungsmanagement und Überwachung gehen Hand in Hand.

  9. Wer bin ich?

    Ich bin mächtiger als alle Armeen der Erde.
    Ich vernichte mehr Güter als Bomben und Kanonen.
    Ich töte mehr Menschen als alle Kriege.
    Ich verstümmle Jahr für Jahr unzählige Männer und Frauen.
    Ich bringe Krankheit, Siechtum und Tod.
    Ich verschone nicht Kind noch Greis, nicht Haus noch Hof.
    Ich schenke nichts, aber ich nehme alles.
    Ich bin dein schlimmster Feind,
    die Gleichgültigkeit.
    Du solltest dich vor mir in acht nehmen!

    Verfasser unbekannt!

    • Ja! Das ist wahr! Die Gleichgültigkeit! Aber dann kommt die Frage: Wie entsteht diese Gleichgültigkeit, aus was setzt sie sich psychologisch zusammen? Es fällt mir sofort dazu die Ignoranz und die Arroganz ein, die von allen Wesen nur dem Menschen zu eigen ist. Ich frage mich, wie Menschen eigentlich einmal dazu gekommen sind, sich in ihrem Selbstverständnis so selbstgerecht über die ganze Schöpfung zu erheben und den festen Glauben daran entwickeln konnten, diese insgesamt durchschauen und beherrschen zu können? Wie konnte die Gier nach Macht so dominant werden und über das natürliche Bewahrungsgefühl für die Lebensgrundlage , das einmal allen Wesen zu eigen gewesen sein muss, so triumphieren? Es hat auf jede Fall sehr viel mit dem mechanistisch-materiellen Denken zu tun. Und dieses ist letztendlich beherrscht vom rein materialistischen Denken. Dieses rein materialistische Denken aber schließt das eigentlich und ursprünglich Lebendige, das, was wir u.a. mit „Geist“ bezeichnen, die geistige Welt, vollkommen aus. Genauso, wie die „Gelehrten“ im Mittelalter noch glaubten, dass alles, was ist, sich aus einzelnen kleinsten Materieteilchen(den Atomen) zusammensetze, bzw. von „Gott“ zusammengesetzt worden sei. Das ganze All eine Megamaschine, die es nun nur noch gilt, ganz zu erforschen und dann zu beherrschen. Bis dann unsere bekanntesten Physiker im Anfang des 20. Jahrhunderts endlich entdeckten, dass es reine Materie gar nicht gibt. Aber anscheinend hatte sich der Glaube an reine Materie schon zu sehr festgesetzt, zu groß waren wohl die vermeintlichen Erfolge, die man mit der industrialisierung mit Hilfe der Maschinisierung errang! Mit diesem irregeleiteten Heilsglauben an das rein materiell Machbare landen die Menschen dann letztendlich beim Satanismus, der ja auch heute überall im Geheimen bis in die höchsten Kreise praktiziert wird. Es wird letztendlich nur noch das Sterben und der Tod erforscht und zelebriert.
      Die Menschheit ist heute eine hochgradig erkrankte und degenerierte Spezies. Und jeder ist ein Teil von diesem Ganzen. Diese Tatsache wird immer noch von viel zu vielen verdrängt. Wenn wir aber die Wirklichkeit nicht wahrhaben wollen, wird alles immer nur noch verworrener und eine Heilungsmöglichkeit wird immer weiter abgedrängt. Es ist so wie beim einzelnen Menschen: Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung. Ohne Selbsterkenntnis geht es nur weiter mit der Niedertracht und dem Verhängnis.

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