Hongkong und Minneapolis • STANDPUNKTE

Ein Standpunkt von Rüdiger Pauls.

Zwei Städte stehen im Zentrum der weltweiten Aufmerksamkeit. Sie stehen nicht nur für sich alleine. Sie stehen für Grundsätzliches. In Minneapolis offenbart sich der gesellschaftliche Verfall des Westens, besonders seiner Führungsmacht USA. An Hongkong offenbart sich seine Angst vor diesem Verfall. Hongkong belegt die Ohnmacht des Westens gegenüber China.

Amerikanische Zustände

Über 100.000 Corona-Tote, etwa 40 Millionen Arbeitslose, Reiche, die immer reicher werden, und Arme, die immer mehr werden. Das ist die Lage im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Unbegrenzt sind die Möglichkeiten aber nur für Investoren und Kapitalbesitzer. Alle anderen stoßen sehr schnell an die Grenzen des American way of life. Besonders die schwarzen Bürger versinken immer mehr im Elend. Ihre Zahl an den Arbeitslosen ist mehr als doppelt so hoch wie ihr Anteil an der amerikanischen Bevölkerung. Dasselbe Verhältnis gilt auch für ihre Toten durch die Corona-Epidemie und durch Polizeigewalt.
Im Mutterland der westlichen Werte scheinen diese für einen Großteil der eigenen Bevölkerung nicht zu gelten.

Die Menschenrechte, denen die USA nicht nur unter Trump immer wieder gegenüber Russland und China Geltung verschaffen wollen, wären für die Wortführer im Weißen Haus am leichtesten im eigenen Land umzusetzen. Von Guantanamo ganz zu schweigen, das mittlerweile aus der westlichen Menschenrechtsheuchelei ganz verschwunden ist. Nicht dass dieses Problem gelöst wäre. Es interessiert die Wortführer nicht mehr, auch nicht die alternativen.

In Minneapolis entladen sich Wut und Verzweiflung über die gesellschaftlichen Verhältnisse, aber nicht nur dort. Dass der wiederholte Tod eines schwarzen US-Bürgers durch Polizeigewalt eine solche Welle der Empörung auslöste, macht deutlich, dass es sich um ein landesweites Problem handelt.

Die amerikanische Gesellschaft zerfällt unter dem Druck der Arbeitslosigkeit, der miserablen Gesundheitslage, dem zehntausendfachen Sterben infolge von Corona, dem Verfall der Städte und Infrastruktur, der Kriminalität, dem Niedergang der Industrie und zunehmend auch der Landwirtschaft. Die USA erscheinen immer deutlicher als ein aufgeblasener Heißluftballon, aus dem die Luft entweicht.

Unangemessen

Vermutlich werden die Proteste bald wieder abklingen, wie sie immer abgeklungen sind, nachdem die Wut erschöpft war. Sie laufen sich tot, weil es kein klares Ziel gibt. Und vor allem: Es gibt keine Organisation, die wie zu Zeiten von Martin Luther King und der Bürgerrechtsbewegung den Protest bündeln und ihm eine Stoßrichtung geben könnte. Die Gruppen in den einzelnen Städten scheinen im Moment noch weitgehend für sich zu agieren.

Es ist ein spontaner Protest, hervorgerufen durch ein aktuelles Ereignis. Eine landesweite Vereinheitlichung von Forderung und Handeln ist nicht zu erkennen. Es fehlt die politische Organisierung und die übergeordnete Organisation, der sich die Vielen freiwillig unterordnen im Bewusstsein, dass sie mit einem untereinander abgestimmten Verhalten und Vorgehen ihre Schlagkraft und Erfolgsaussichten erhöhen. Empörung ist kein Ziel.

Das wird es der Regierung und ihren paramilitärischen Kräften leicht machen, die Kontrolle zu behalten und die Oberhand zu gewinnen. Wenn auch bürgerkriegsähnliche Zustände herrschen, so kommt die US-Regierung bisher nicht in Bedrängnis. Die Regierung setzt die Nationalgarde ein, droht mit militärischer Gewalt und zieht über tausend Soldaten der regulären Armee zusammen. Das ist mehr als bei manchen Auslandseinsätzen.

Nun ist die Lage sicherlich nicht so ernst, wie Trump sie zu sehen scheint, weshalb auch gerade altgediente Generäle sich heftig gegen den Einsatz regulärer Truppen gegen das eigene Volk stellen. Sie tun das aber nicht aus grundsätzlichen Erwägungen, nicht weil es der westlichen Menschenrechts-Beschallung widersprechen würde, die seit Jahren aus den Hauptstädten des Wertewestens in die Hirne der Menschen dringt.

Sie stellen sich gegen den Einsatz von Militär, weil es unter den gegebenen Umständen nicht angemessen ist, denn, so General Martin Dempsey, „Amerika sei kein Schlachtfeld“ (1). Auch Verteidigungsminister Esper bestätigte: „Der Einsatz von aktiven Soldaten im Inland sollte nur das letzte Mittel in den dringlichsten und äußersten Situationen sein… Wir befinden uns derzeit nicht in einer solchen Situation“ (2). Tags zuvor jedoch hatte sich Esper vollkommen anders geäußert. Da war er mit seinem Oberbefehlshaber Trump noch einer Meinung, dass es nötig sei, „das Schlachtfeld zu dominieren“ (3).

Der Einsatz militärischer Gewalt gegen die eigene Bevölkerung ist also nicht grundsätzlich tabu, sondern nur abhängig von der Situation. In diesem Grundsatz stimmen die Meinungen des amtierenden Verteidigungsministers und der altgedienten Generäle überein. Die Unterschiede zwischen ihnen bestehen alleine in der Einschätzung der Lage, was die Generäle zu ihrer Kritik bewogen hatte.

Vielleicht wollten gerade diese erfahrenen Militärs verhindern, dass die Erinnerung an die Zeiten wachgerufen wird, als amerikanische Präsidenten schon einmal Demonstranten zu Hunderten niederkartätschen ließen, weil sie für Bürgerrechte und gegen den Vietnam-Krieg protestierten. Menschenrechte hin – Menschenrechte her.

Seinerzeit hielt man es anscheinend der Situation angemessen, auf das eigene Volk zu schießen. Wären also die Umstände heute andere, hätte selbst das hohe Gut der Menschenrechtsorientierung, das man immer wieder gerne anderen Staatsführern unter die Nase reibt, kein Hindernis dargestellt, nicht doch auf das eigene Volk anzulegen.

Von Balken und Splittern

Aber gelten solche Abwägungen zwischen den Freiheitsrechten der Bürger und dem Schutz des Staates nur für die Demokratien des Wertewestens? Gilt dasselbe Recht, die Stabilität des eigenen Staates und der Gesellschaft sicherstellen zu wollen, nicht auch für den chinesischen Staat und Hongkong? Während in Minneapolis und anderen amerikanischen Städten Demonstranten für Freiheitsrechte demonstrieren, von amerikanischer Polizei zusammengeknüppelt und von der amerikanischen Führung verunglimpft werden, macht sich der Präsident der USA trotzdem für die Freiheitsrechte stark, zwar nicht in Minneapolis, aber in Hongkong.

Er droht China mit weiteren Sanktionen, wenn die chinesische Regierung dasselbe in Hongkong tut wie die amerikanische Regierung in Minneapolis und etwa hundert anderen amerikanischen Städten, nämlich für die Aufrechterhaltung der öffentliche Ordnung zu sorgen. Nach den Unruhen des vergangenen Jahres in Hongkong mit gewalttätigen Ausschreitungen will die chinesische Regierung mit einem neuen Sicherheitsgesetz verhindern, dass sich so etwas wiederholt. Steht solches Vorgehen nur den Staaten des Wertewestens zu?

Zwar ist noch nicht bekannt, was in diesem Gesetz stehen wird, denn es ist ja auch noch nicht veröffentlicht. Aber die Medien im Westen wissen jetzt schon ganz genau, dass es die Freiheiten der Bürger einschränken wird. In den Stimmungsberichten der Frankfurter Allgemeine Zeitung kommen nur Kritiker dieses Gesetzes zu Wort. Auch sie kennen seinen Inhalt noch nicht, dennoch wird ihnen reichlich Raum gegeben, ihre Befürchtungen zu äußern.

Was aber ist mit den Menschen in Hongkong, die sich nach der Gewalt und den Ausschreitungen des letzten Jahres mehr Sicherheit wünschen? Diese kommen in den Berichten der westlichen Medien nicht zu Wort. Man tut so, als gäbe es keine Befürworter in Hongkong und China. Durch das Verschweigen solcher Stimmen wird der Eindruck erweckt, dass es nur Kritiker und Gegner des Gesetzes und der Regierungen in Hongkong und China gibt. Vielleicht sind die westlichen Medienvertreten auch mittlerweile durch den Balken im eigenen Auge so blind geworden, dass sie nur noch das wahrnehmen, was sie wahrhaben wollen.

Die Schwäche des Westens

Besonders beunruhigt scheint der Wertewesten darüber zu sein, dass die chinesische Regierung die Einflussnahme von NGOs auf die Vorgänge Hongkong in die Schranken verweisen will. Diese hatten während der Unruhen erheblichen Einfluss auf die sogenannte Demokratie-Bewegung(4). Aus Berichten der FAZ geht hervor, dass auch die Zeitung selbst in ständigem Austausch und Kontakt mit deren Vertreter stand. Und wer weiß, wie stark ihr Einfluss auf diese war.

Wie würden wohl die Vertreter des Wertewestens reagieren, wenn die hiesigen Corona-Demonstrationen von chinesisch oder russisch geförderten NGOs beeinflusst würden? Deutschen Medienvertretern und Politikern ist ja schon die alleinige Existenz und Gegenöffentlichkeit der russischen Medien RT und Sputnik ein Dorn im Auge. Und denen konnte bisher weder Einflussnahme im Stile der westlichen NGOs vorgeworfen, noch nachgewiesen werden.

Selbst während der Coronakrise und den derzeitigen Unruhen in den USA hat keine der westlichen Regierungen Vorwürfe gegenüber China erheben können, die Schwäche der westlichen Staaten auszunutzen, um Einfluss zu gewinnen und die Lage weiter zu destabilisieren. Diese Zurückhaltung erlegt sich der Wertewesten nicht auf. Die Versuche, sich in Hongkong und China einzumischen, gehen unvermindert weiter wie auch die Absicht, die wirtschaftliche Entwicklung des Landes zu behindern.

Denn dessen rasante wirtschaftliche Entwicklung ist der eigentliche Hintergrund der Spannungen mit China und der Einmischungsversuche vonseiten des Westens. China ist auf dem Sprung, die Technologieführerschaft in der Welt zu übernehmen und dem Westen in jedem Bereich wirtschaftlicher Entwicklung den Rang abzulaufen. Das gelingt China durch Konzentration auf die eigene Kraft und die eigenen Fähigkeiten, unterstützt durch die Geschlossenheit seiner Gesellschaft. Vergleichbare Kraft zu entwickeln, gelingt dem Westen nicht mehr.

Seine Gesellschaften sind zerfressen durch die widerstrebenden Interessen der gesellschaftlichen Gruppen. Deshalb sind sie nicht mehr in der Lage, sich auf gemeinsame Ziele zu einigen, denen sich alle Gesellschaftsmitglieder unterordnen, weil sie darin auch den gemeinsamen Vorteil erkennen. Auf dieser Ebene ist der Westen China nicht gewachsen. Und weil er dem Land nicht kraftvoll entgegentreten kann, bleibt nur, Chinas Entwicklung zu behindern.

Die Menschenrechte der anderen

Das Aufbegehren der Katalanen, die Proteste der Gelbwesten in Frankreich, in Deutschland gegen die Corona-Maßnahmen und in den USA gegen die Polizeigewalt offenbaren die Zerrissenheit der westlichen Gesellschaften. Je schwieriger es wird, die auseinanderstrebenden Interessen im Zaum zu halten, um so mehr greifen die Regierungen des Wertewestens zu den Mitteln, die er immer nur als Maßnahmen von Unrechtsstaaten dargestellt hatte. Umso schwieriger wird es auch, die Unterschiede noch darzustellen zu können zwischen dem eigenen Verhalten und dem jener Staaten und Regierungen, denen man die Missachtung der Menschenrechte vorwirft.

Dabei ist die Bedrohungslage in den USA, Deutschland, Frankreich und Spanien bei weitem nicht zu vergleichen mit den Angriffen, denen sich Syrien, Venezuela, der Iran und letztlich auch Chinas Hongkong gegenüber sahen. In den westlichen Staaten schlägt den Regierungen nur die Unzufriedenheit von Teilen der eigenen Bevölkerung über die gesellschaftlichen Zustände entgegen. Da sind keine Kräfte von außen am Werke.

Da gibt es keine von außen finanzierten und mit Waffen belieferten Milizen. Es stehen keine fremden Truppen im Land. Keine Stützpunkte feindlicher Staaten befinden sich in Grenznähe und richten ihre Waffen auf das eigene Staatsgebiet. Nicht einmal von fremden Kräften unterstützte NGOs treiben dort ihr Unwesen. Nicht einmal Sanktionen gibt es von fremder Seite. Dennoch sind die Abwehrmaßnahmen der Staaten des Wertewestens kaum noch zu unterscheiden von denen der bedrängten „Schurkenstaaten“.

Aber trotzdem fühlt sich keine andere Regierung aufgerufen, die Staaten des Wertewestens zur Ordnung zu rufen, wenn diese ihre Bürger wie Feinde behandeln. Weder China, Russland, Venezuela, Iran, Syrien, Nordkorea, Libyen oder all die anderen Staaten maßen es sich an, den westlichen Staaten Lektionen zu erteilen, Vorschriften zu machen oder sie zu ermahnen, sich nach Wertvorstellungen zu verhalten und zu richten, die von außen an sie herangetragen werden.

Während also der Westen immer wieder unter dem Deckmantel von Menschenrechten glaubt, andern Völkern die eigenen Vorstellungen von gesellschaftlichem Zusammenleben aufdrängen zu dürfen, bleibt er selbst von diesen Einmischungsversuchen der Bedrängten weitgehend verschont. Auf welcher Grundlage glaubt der Westen, anderen vorschreiben zu dürfen, wie sie ihr gesellschaftliches Leben zu gestalten haben? Würden sich die westlichen Staaten in ihr innergesellschaftliches Leben hineinreden lassen?

Was aber unterscheidet die gewalttätigen Demonstranten in Minneapolis oder seinerzeit in Paris und in Katalonien von denen in Hongkong? Was unterscheidet den Einsatz von Polizei, Nationalgarde und eventuell der US-Armee im sogenannten Rechtsstaat von denen der Sicherheitskräfte in Hongkong, das zum „Unrechtsstaat“ China gehört? Das fällt den Vertretern des Wertewestens immer schwerer zu erklären. An die Stelle überzeugender Sichtweisen treten Glaube und Dogma.

Und je schwieriger dieser propagandistische Drahtseilakt wird, um so unverständlicher und verworrener werden die Erklärungsversuche und Rechtfertigungen der Meinungsmacher im Westen. Die antichinesische Propaganda offenbart sich immer mehr als eine Mischung aus Neid und Hilflosigkeit. Sie ändert nichts an den Verhältnissen in China. Es geht ihr nur um Einfluss auf das Denken der Menschen im eigenen Einflussbereich. Mit Menschenrechten hat das nichts zu tun.

Wer es mit den Menschenrechten wirklich ernst meint, soll im eigenen Land damit anfangen. Der soll den Menschen im eigenen Land eine verlässliche Lebensgrundlage geben, damit sie nicht bei jedem Konjunktureinbruch um ihren Arbeitsplatz bangen und sich um die Zukunft ihrer Kinder sorgen müssen. Der soll dafür sorgen, dass in Epidemien genug Betten, Beatmungsgeräte, Schutzmasken und gesundes Pflegepersonal vorhanden sind. Der soll dafür sorgen, dass man sicher sein kann vor staatlicher Gewalt und Kriminalität. Der soll dafür sorgen, dass die Menschen in Frieden zusammen leben können.

Wenn die Menschen in gesicherten Verhältnissen leben, klappt es auch mit den Werten.

Quellen:

  1. Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 5.6.20: Aufstand der alten Generäle
  2. ebenda
  3. ebenda
  4. siehe dazu: https://ruedigerraulsblog.wordpress.com/2019/08/12/facebook-revolten/
    https://ruedigerraulsblog.wordpress.com/2019/08/20/zuendeln-in-hongkong/

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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Bildquelle: Creative Photo Corner / shutterstock

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41 Kommentare zu: “Hongkong und Minneapolis • STANDPUNKTE

  1. Wenn man die beiden "Protestwellen" vergleichen möchte, dann müssten die vergangenen "Protestwellen" evtl. mit in Verhältnis gesetzt werden. Mir ist aber klar, dass der "Zeitgeist" Verknüpfungen jedweder Art, insbesondere in intelektuellen Kreisen, ablehnt. Immer nur die aktuelle Situation betrachten ist envouge.

    Aber wenn man das für ein paar Sekunden ablegt, ändern sich die "Farben" der "Revolutionen".
    Man erkennt sehr schnell, dass die Oligarchie die Fäden zieht, sowohl im Westen als auch im Osten. Die Gemeinsamkeit offenbart sich darin, dass reale Ängste, Sorgen und Unzufriedenheit von Rattenfängern für eigene Ziele missbraucht werden (Deshalb verflachen und verschwinden solche Proteste am Ende im Nichts, da diese nicht im "Volk" geboren werden).
    Diese Ziele sind im Übrigen immer gegen die Bevölkerung gerichtet, die auch mit auf die Straße gelockt werden von Rattenfängern. Diese Ziele werden natürlich immer mit wohlklingenden Worten kaschiert wie Freiheit und Fireden und selbstverständlich soziale Gerechtigkeit. Das Lachen kann ich mir dann nicht mehr verkneifen wenn der "Klassenkampf" auch mit ausgerufen wird.

    Doch obwohl erst kürzlich in der Nähe erlebt, nämlich der grandiose "Protestbetrug" in der Ukraine z.B., oder andere arabische Farbspiel-Aufführungen, werden dennoch, auch hier, wieder diese Narrative hervorgeholt. In einem anderen Beitrag hier auf Kenfm wurde der "Klassenkampf" bereits ausgerufen.

    Funktionieren die Mechanismen wirklich so gut, dass ansonsten analytisch denkende Menschen sofort die selbe Scheiße grölen, die die ansonsten kritisierte MSM propagiert? Ist es wirklich so einfach für die Eliten/Oligarchen?

    Wenn es einem der Leser hier, bzw. den Standpunkte Autoren oder anderen Interessierten, noch nicht aufgefallen sein sollte, dann hier nochmal ein Denkansatz:
    Die alternativlose Globalisierung der letzten Jahrzehnte, ist die Globalisierung der Eliten/Oligarchen/Konzerne. Nicht die der Bevölkerungen.
    Diese operieren schon seit langem global und bestimmen auch die globale Politik. Entscheidungen werden in Davos getroffen und die Parlamente dürfen nur noch reagieren, nicht mehr agieren.
    Dachten wirklich alle, dass solch gespielte "Protestwellen" in den arabischen Ländern verbleiben werden, obwohl diese so erfolgreich waren?
    Folgt den Geldern, sollte immer gelten, auch wenn man sich den "Klassenkampf" herbeiwünscht. Denn man sollte tunlichst vermeiden, seine eigenen Wünsche in Ereignisse reindichten zu wollen. Dann bewegt man sich in Richtung Poesie und verlässt damit die Pfade der Realität.

    • Wenn es so ist.

      Dann lassen SIe uns doch gemeinsam einen Blick wagen in Richtung:

      Ägypten,
      Marokko,
      Tunesien,
      Ukraine,
      Lybien,
      Syrien,
      Afghanistan,
      Irak,
      Frankreich,
      die MSM Proteste (fehlschläge):
      Russland (große Oppositionsproteste),
      Ungarn (riesige Proteste für Freiheit),
      Usa (Klassen-, Rassen-, Freiheits- Kampf)
      HongKong (Erhaltung der Demokratie (welche Demokratie??))
      usw. usf.

      Wir können uns auch gerne in einem Jahr, rückblickend, darüber unterhalten wie befreit die genannten Länder sind und wie schön das Paradies ist, das dadurch erreicht wurde.

    • An Werweißdasschon:

      Um nicht zu ausführlich zu werden zwei Beispiele und eine Frage…

      Deine Aussage; (Deshalb verflachen und verschwinden solche Proteste am Ende im Nichts, da diese nicht im "Volk" geboren werden), erachte ich als unzulänglich, Proteste wurden nachweislich mehrfach in der betroffenen Gesellschaftsschicht geboren, man hat sich jedoch von Seiten der herrschenden Klasse damit arrangiert. Man hat sich vorbereitet und Mechanismen entwickelt dies Energie zu instrumentalisieren und auf die eigene Mühle umzuleiten. Was selbstverständlich nicht ausschliesst, dass gewisse Bewegungen inszeniert wurden und werden.

      «Globalisierung ist das Wort für den Imperialismus des 21. Jahrhunderts. Die Globalisierung des Kapitals und die daraus resultierenden Auswirkungen haben unterdessen ein unerträgliches Mass an Obszönität erreicht, es ist Zeit für einen globalisierten Widerstand.» -M.K.X.

      Deine Aussage; – Folgt den Geldern, sollte immer gelten, auch wenn man sich den "Klassenkampf" herbeiwünscht. – Den Klassenkampf muss man sich nicht herbeiwünschen, er wird bereits geführt, man kann ihn negieren oder ihn annehmen, viel dazwischen bleibt nicht mehr.

      «Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen.» -Warren Buffett

      Wie begegnen wir dieser Kriegserklärung und den daraus resultierenden offensichtlichen Folgen?

    • Mein Blick auf die von dir vorgegebene Richtung…

      Die (blutige) Niederschlagung, Unterdrückung und Instrumentalisierung des Aufbegehrens der benachteiligten Klasse hat Tradition und System. Hier macht der Kapitalismus keine Ausnahme, dieses Vorgehen ist auch Teil des kapitalistischen Konzepts. Die «Blauen» mit den «Stöcken» sind nicht rein zufällig bei jeder Veranstaltung welche die Herrschaftsstrukturen in Frage stellt gewaltbereit vor Ort, auch sind vielfach die notorischen Ausschreitungen nicht rein zufällig. Des weiteren ist z.B. die Bewilligungspflicht für solche Veranstaltungen nicht rein zufällig, sie steht der sogenannten Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit diametral gegenüber, auch sie ist ein Teil der Prophylaxe und Einhegung.

      Diese Tatsachen auf eine grössere Skala zu übertragen ist naheliegend und Protestbewegung für Regimechanges usw. zu instrumentalisieren, geschenkt. Nur ist deshalb nicht gleich jedes Aufbegehren von «oben» konstruiert und inszeniert. Follow the money, genau und deshalb haben wir es mit systemischen und strukturellen Ursachen zu tun, die Wurzel des Übels ist das System. In diesem Kontext sind wir vereinfacht gesagt David und Goliath zugleich, wir sind die asymmetrische Waffe gegen das System und das System selbst. Nun können wir weiterhin wie das Kaninchen vor der Schlange erstarren, oder von einer Menschheitsfamilie usw. träumen, oder unsere Möglichkeiten erkennen und entsprechend Handeln.

      Auf einen Führer und Erlöser zu warten wird wohl keine Option sein, auch wird man von Seiten der herrschenden Klasse nicht auf unsere Entscheidung warten. Wir müssen endlich lernen den Ort und den Zeitpunkt der Auseinandersetzung zu bestimmen, ansonsten wird der digitalisierte Gefängnisplanet Tatsache und die Herrschaftsstrukturen so gut wie unantastbar. Welchen Teil von Selbstermächtigung viele noch immer nicht verstanden haben, kann ich nicht sagen, dass man es nicht verstanden hat ist offensichtlich. Die momentanen Ereignisse böten historische Chancen und Möglichkeiten für nachhaltige Veränderungen zum Wohle aller Beteiligten, die Angst vor der möglichen Freiheit hemmt jedoch bei vielen den Verstand und die Handlungsfähigkeit.

    • Werweißdasschon und Schattenkrieger, Dank für Ihre sehr aufschlussreiche erhellende Diskussion!!! Dafür lohnt sich die Kommentar-Funktion!

    • Hallo Schattenkrieger. Vorab möchte ich mich ebenfalls für die Diskussion bedanken.

      ""Deine Aussage; (Deshalb verflachen und verschwinden solche Proteste am Ende im Nichts, da diese nicht im "Volk" geboren werden), erachte ich als unzulänglich, Proteste wurden nachweislich mehrfach in der betroffenen Gesellschaftsschicht geboren, man hat sich jedoch von Seiten der herrschenden Klasse damit arrangiert. Man hat sich vorbereitet und Mechanismen entwickelt dies Energie zu instrumentalisieren und auf die eigene Mühle umzuleiten. Was selbstverständlich nicht ausschliesst, dass gewisse Bewegungen inszeniert wurden und werden. ""

      Hier unterschätzen sie aber die herrschende Klasse. Die beschränken sich nämlich nicht nur auf Instrumentalisierung. Ich versichere ihnen, dass Mechanismen vorhanden sind, die Proteste von der Entstehung bis zur Beendigung zu kontrollieren und jeden Schritt dabei wie nach Drehbuch durchzuführen.
      Die Exit Stratiegie ist dabei mehrfach zu beobachten, immer durch Gewaltexzesse und entsprechende Medienbeleuchtung einfach durchzuziehen.

      «Globalisierung ist das Wort für den Imperialismus des 21. Jahrhunderts. Die Globalisierung des Kapitals und die daraus resultierenden Auswirkungen haben unterdessen ein unerträgliches Mass an Obszönität erreicht, es ist Zeit für einen globalisierten Widerstand.» -M.K.X.

      Hier kann ich nur zustimmen. Jedoch stelle ich eine ernste Frage. IST DER WIEDERSTAND GLOBALISIERT?
      Können sie das bejahen dann gibt es nichts weiter zu sagen und ich kann dann nur noch sagen mea culpa.
      Doch irgendwie sehe ich dass nicht, evtl. meiner Blindheit geschuldet.
      Ich sehe immer wieder "Klein Klein Proteste", da immer nur eine bestimmte Gesellschaftsschicht rausgepickt wird und dessen "Problemchen" beleuchtet wird (allein das ist bereits entlarvend). Es entstehen dann solche Sachen wie "Black Lives Matters" (aus Aktualität), oder welches Leben auch aktuell mehr zählt als andere. Das selbe ist in HongKong ebenfalls am Start. Mehr Rechte für HongKonger und scheiß auf den Rest.
      Ich versichere ihnen diese Bewegungen werden nicht im "Volk" geboren. Hier sind immer Interessen vertreten. Und die Spaltung ist schon in der Entstehung so offensichtlich, dass diese einem fast die Augen aussticht. Wenn man aber was anderes sehen will, belndet man diese Tatsache schnell aus.
      Dass die NGO's und viele andere Mechanismen bereits bei den Entstehungen wirken und durch Unterwanderung bestimmter Organisationen eine ganzheitliche Kontrolle erreicht werden kann, ist auch nicht so abwegig betrachtet man vergangene "Klassenkämpfe".
      Des Weiteren sind die "Ziele" immer abstrakt, so dass dessen Realisierung nie wirklich auch nur ernsthaft in betracht gezogen wird.
      Kurzes Beispiel hierzu (auch aus Aktualität):
      Die Black Lives Matters Jünger verlangen von den Regierungen die Beendigung von Rassismus (vereinfacht). Und nun? Was soll die Regierung hier machen? Alle bösen weißen erst mal erschießen? Die müssen doch alle wissen, dass nur Lippenbekentnisse mit solch einer Bewegung erreicht werden kann.

      ""Den Klassenkampf muss man sich nicht herbeiwünschen, er wird bereits geführt, man kann ihn negieren oder ihn annehmen, viel dazwischen bleibt nicht mehr.
      «Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen.» -Warren Buffett""

      Ach ja? Wird der Kampf bereits geführt? Ich muss was verpasst haben. Die Fragen stelle ich im Übrigen mit weinenden Augen.
      Nein der Kampf wurde nie aufgenommen. Genau das ist der Grund wieso ein mieser alter Sack namens Buffet so Siegessicher ist.
      Oder klärt mich bitte auf, wann die herrschende Klasse das Letzte mal bekämpft wurde. Ich bin offen für Aufklärung. Ich sehe dass ein "System" bekämpft wird und verschiedene andere Parolen. Aber ein Herr Buffet hat keine Probleme, sich ein Eis kaufen zu gehen.
      Wann wurde denn das letzte mal die Aufmerksamkeit genau auf die herrschende Klasse gesetzt und damit auf die Verursacher diverser Probleme? Namentlich und nicht abstrakt?
      Selbst wenn von dem einen Prozent gesprochen wird (dies auch nur in sehr wenigen Protesten, da ansonsten die "Verschwörungstheorie Keule" droht), ist es immer Gesichtslos. Aber ich verstehe schon. Wir müssen diese armen alten Philantropen schonen.

      Jetzt schweife ich kurz ab:
      Selbst bei Terroristen habe ich mich immer wieder gefragt, wieso Anschläge auf öffentlichen Plätzen, auf Märkten erfolgen und niemals Zielgeführt dort, wo die Ursachen derer sogenannten Unterdrückung liegen. Wieso wird nicht in Beverly Hills ein Protest gestartet? Wieso wird nicht Buffet als Ziel definiert?

      Meine Sicht wieso wir den Klassenkampf nie angenommen haben:
      Erstens.
      Die Sleketierung im Beginn eines Protestes wirkt verräterisch. Die Menschen haben nicht begriffen, dass es Probleme gibt die uns alle als Menschen angehen und nicht nur:
      Schwarze, Feministinen, Homosexuelle, Dicke, Dünne, Große, Kleine, Alte, Junge, Dumme, Intelektuelle, Linke, Rechte.
      Alles eben genannte wirkt für mich nur lächerlich. Aber mir ist auch klar, dass diese Schubladen funktionieren.
      Was ich nicht verstehe ist, wie man sich Freiwillig so sehr auf Geschlecht, Sexualität, Ideologie, Hautfarbe, Ethnie usw. reduzieren lässt. Und man findet das auch noch gut und beschreibt das als "Zugehörigkeitsgefühl". Oder sind die eben genannten nicht alle in erster Linie Menschen? Sind nicht alle vom Buffets "Klassenkampf" betroffen?
      Zweitens.
      Wie schon oben angeschnitten habe ich zu keinem Zeitpunkt gesehen, dass eben die herrschende Klasse bekämpft wird. Wo ist das geschehen? Und bitte nicht deren Handlanger (Politiker) oder deren austauschbare "Systeme" oder "Ideologien" aufzählen.

      ""Auf einen Führer und Erlöser zu warten wird wohl keine Option sein, auch wird man von Seiten der herrschenden Klasse nicht auf unsere Entscheidung warten. Wir müssen endlich lernen den Ort und den Zeitpunkt der Auseinandersetzung zu bestimmen, ansonsten wird der digitalisierte Gefängnisplanet Tatsache und die Herrschaftsstrukturen so gut wie unantastbar. Welchen Teil von Selbstermächtigung viele noch immer nicht verstanden haben, kann ich nicht sagen, dass man es nicht verstanden hat ist offensichtlich. Die momentanen Ereignisse böten historische Chancen und Möglichkeiten für nachhaltige Veränderungen zum Wohle aller Beteiligten, die Angst vor der möglichen Freiheit hemmt jedoch bei vielen den Verstand und die Handlungsfähigkeit.""

      Einfach nur JA.
      Doch wird es nicht gemacht. Stattdessen werden "Pseudo Proteste" als Freiheitskampf stilisiert und damit jeder Unmut und Empörung missbraucht.
      Im Gegenteil, wollen die Menschen/Bevölkerungen/Völker gar nicht den Protest "globalisieren". Man bekämpft sich lieber Gegenseitig, als die ins Licht zu rücken die im Dunkeln operieren und das ohne jedwede Behelligung.
      Im Übrigen wiedersprechen Sie sich selbst mit dem letzten Absatz.

      ""Auf einen Führer und Erlöser zu warten wird wohl keine Option sein, auch wird man von Seiten der herrschenden Klasse nicht auf unsere Entscheidung warten. Wir müssen endlich lernen den Ort und den Zeitpunkt der Auseinandersetzung zu bestimmen, ansonsten wird der digitalisierte Gefängnisplanet Tatsache und die Herrschaftsstrukturen so gut wie unantastbar.""

      Das impliziert doch voll und Ganz, dass es bis dato nicht stattfindet/sattgefunden hat/evtl. nie stattfinden wird.

      Außerdem sollte man den "digitalisierten Gefängnisplaneten" nicht in Futur Form erwähnen. Das ist bereits eine Tatsache. Wer die Gitte seiner Zelle nicht mal sieht, was soll dieser dann bekämpfen.

    • Und ich will noch einen weiteren Schritt gehen und eine kleine Kritik an den Meditations"proteste" hier eingehen.
      Vorab keine Beleidigung an irgendwen. Wenn es euch was auch immer bringen mag, nur zu und verdammt nochmal ich irre mich sehr gerne diesbezüglich. Auch in der Diskussion mit ihnen Schattenkrieger.

      Aber (wie ich das hasse :)):

      Könnt ihr Leser euch vorstellen, was in mir vorgeht, wenn einer verlangt ich soll mich meditierend und lächelnd auf eine Wiese hinsetzen und für Freiheit summen? Wenn man die Verwerfungen Jahrzehte mitverfolgt? Wenn man weiß, was die sog. Hippie FlowerPower Bewegungen tatsächlich waren, und deren Erfolge nur in Medien erdichtet wurden? Wenn man sieht, dass die herrschende Klasse die meditierenden nicht mal wahrnimmt? Wenn man erkennt, dass genau so eine Art von Protest erwartet, gebilligt und begrüßt wird von Seiten derer, die mit jedem verdammten vergehenden Tag immer mehr Bereiche unseres Lebens kontrollieren?

      Eine wage Vorstellung?
      Eine Idee was in mir vorgeht?

    • An Werweißdasschon:

      Nun, wir sind uns auch hier wie so oft in vielem einig wie ich sehe, möglicherweise habe ich zu wenig zwischen den Zeilen gelesen, insofern mea culpa. Der Widerstand ist unterdessen tatsächlich globalisiert, es fehlt jedoch noch immer an Substanz.

      «Bevor man seinen Lebensstil ändern kann, muss erst die Art zu denken geändert werden. […] Wenn wir also sagten, dass die Revolution nicht im Fernsehen gezeigt wird, meinten wir, dass das, was Menschen verändern wird, nichts ist, was jemals jemand auf Film festhalten können wird.» Gil Scott-Heron

      Dieses Zitat stimmt in doppeltem Sinn und ist einer der Gründe weshalb die Sichtbarkeit des Widerstands nicht offensichtlich gegeben ist. Ich möchte dir keine falschen Hoffnungen machen, aber es tut sich durchaus was. Bezüglich des digitalisierten Gefängnisplaneten verwende ich absichtlich die in die Zukunft gerichtete Beschreibung, weil ich schon des öfteren noch mehr Resignation und Ohnmacht erzeugt habe wenn ich den Ist-Zustand möglichst präzise beschrieben habe.

      Zur Inspiration möchte ich dich noch auf einen möglichen Weg aufmerksam machen, solltest du ihn schon kennen auch gut…

      https://freedomcells.org/

      Danke auch dir für deinen Beitrag zur kollektiven Intelligenz.

    • @Schattenkrieger

      Ja wir sind uns einig, das war schon nach deinem ersten Post klar. Es sind nur Details und zeitliche Abläufe, die ein Grundlage für diese Diskussion boten.

      «Bevor man seinen Lebensstil ändern kann, muss erst die Art zu denken geändert werden. […] Wenn wir also sagten, dass die Revolution nicht im Fernsehen gezeigt wird, meinten wir, dass das, was Menschen verändern wird, nichts ist, was jemals jemand auf Film festhalten können wird.» Gil Scott-Heron

      Ich muss hier wieder zustimmen. Sehe ich genauso. Aber (:( ):
      Damit der kollektive "Geist" bzw. die "Denke" gesunden kann, muss doch eine entsprechend gesunde Umgebung vorhanden sein.
      Evtl. kann man das an eigenen Erfahrungen festmachen. Fängt man an zu hinterfragen, anders zu denken eckt man an. Das ist ein Zeichen, dass die Umgebung nicht Gesund sein kann.
      Da sind wir dann bei dem Henne und Ei Prinzip.
      Kann der Geist in einer kranken Umgebung gesunden?

    • An Werweißdasschon:

      Eine berechtigte und wichtige Frage die du hier stellst. Meine Antwort liegt in diesem Artikel… https://cleanairproductions.blogspot.com/2020/02/frei-oder-nicht-frei.html

      Meine Quelle zur Regeneration ist die Natur und der Nullpunkt, die radikale Entschleunigung mit den Blick auf das Intakte, das Schöne, das Ganze und das Wesentliche gerichtet. Nur so gelingt es mir immer weiter zu machen ohne Aussicht auf einen Erfolg und dabei nicht zu verzagen. Manchmal könnte ich durchaus verzweifeln, ich hätte wahrlich allen Grund dazu, doch spätestens dann ist es wieder Zeit für eine Auszeit z.B. mit Hängematte im Wald.

  2. Hans-Jörg Heinzmann sagt:
    10. Juni 2020 at 19:25

    Vielleicht meinen Sie es ja gut mit der Verteidigung Chinas in der Auseinandersetzung um Hongkong. Aber nicht alles, was gut gemeint ist, führt auch zu guten Ergebnissen.
    Aussagen wie: "Die "Demonstrationsdarsteller" sind ALLE gekaufte Agitatoren, die von der US-Botschaft aus gelenkt werden." sind schlichtweg Blödsinn, um es mal ganz schnörkellos zu sagen. Wenn Hunderttausende in Hongkong demonstrieren, dann muss es schon Unmut über die Verhältnisse geben. Ob das wirklich aber etwas mit dem zu tun hat, was die westlichen Medien daraus machen wie die Unterdrückung von politischen Rechten und Freiheiten, ist noch einmal etwas anderes (siehe dazu meine Beiträge auf ttps://wordpress.com/ruedigerraulsblog.wordpress.com zu den Ereignissen in HK 2019).
    Aber mit solchen Aussagen wird man der Lage nicht gerecht und tut auch den Kräften keinen Gefallen, die die Vorgänge in HK verstehen wollen. Unkritisches Bekennertum und Liebesdienerei sind genau so schädlich wie das unkritische Verteufeln von Leuten wie USGerman. Der Sinn des Meinungsaustauschs besteht im Erkennen der Wirklichkeit und nicht in Rechthaberei und Selbstdarstellung. Wer nicht mit nachvollziehbaren Sichtweisen überzeugen kann, erreicht es schon gar nicht mit Kraftmeierei und Wortradikalität.

  3. Die USA sind ein gescheitertes (anti)soziales Experiment einer neofaschistischen Clique, eine gegen das Leben und die Aufklärung gerichtete Konterrevolution, die seit Jahrzehnten andauert und die Welt in Geiselhaft hält. In den USA selbst, sehen wir die absurden Folgen einer gnadenlosen chauvinistischen Kapitalismusideologie, einer astronomischen Entformalisierung des Rechts und der vollständigen Pervertierung des Gerechtigkeitsbegriffs.

    Eine verkommene Nation offenbart ihre Abgründe in Echtzeit, Live und in HD-Qualität, die Fassade der Lügenkulisse «Land of the Free» ist nachhaltig umgefallen…

    Doppelmoral führt Moral an sich ad absurdum, wobei Moral nie als Weisheits letzter Schluss gesehen werden sollte, sie kann nur in Verbindung mit anderen Idealen eine sinnvolle Grösse darstellen. Doppelte Standards verlangen nach Doppeldenk und erzeugen zwangsläufig eine verzerrte Wahrnehmung, ein Realitätsverlust welcher sich in der Regel mittels einer selbsternannten Aussergewöhnlichkeit zu rechtfertigen sucht. Ein pathologisches Muster, mit all seinen negativen Konsequenzen wurde zum Wertestandard erhoben, die Wahnvorstellung einer selbsternannten westlichen Wertegemeinschaft.

    Ein degeneriertes lineares Geschichtsbewusstsein, sprich Verständnis und eine Amnesie im Bezug auf historische Ereignisse dürfen unterdessen durchaus als Zivilisationskrankheiten gesehen werden. Das angelsächsische Imperium hat mit seinem pervertierten «Werteverständnis» den Ofen selbst ausgemacht, man hat seine Glaubwürdigkeit mit Anlauf gegen die Wand gefahren. Grossbritanien z.B. als ältester Teil dieses Imperiums, hat die sogenannte Menschheit lange genug wie einen Tanzbären am Nasenring durch die Manege der Menschheitsgeschichte geführt, unterdessen verhält es sich jedoch so, dass wenn ein Brite, ein Geheimdienst und eine unsichere Faktenlage involviert sind, die getätigten Äusserungen getrost als Treppenwitz verstanden werden dürfen. Die USA bewegen sich in den selben Sphären, einfach ein paar Schuhnummern grösser.

    Man muss definitiv nicht mit allem einverstanden sein, was aus und im Zusammenhang mit China die Welt «beglückt», aber mit zweierlei Mass zu messen ist in beide Richtungen fahrlässig. Es lohnt sich genauer hin zu sehen und differenziert zu betrachten, wenn wir als sogenannte Menschheit die Absicht haben sollten, dem ewigen Kreislauf der Idiotie zu entkommen. China hat als alte Kultur nachwievor und als aufstrebende Wirtschaftsmacht aufs Neue so einiges zu bieten. Dies zu Ignorieren und den alten pathologischen, auf Konkurrenz ausgelegten Mustern treu zu bleiben, wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht die Lösung bringen.

    "Ich bin für die Wahrheit, egal wer sie ausspricht. Ich bin für die Gerechtigkeit, egal für wen sie ist, oder gegen wen sie sich richtet." (Malcom X)

  4. Bedford-Strohm erklärt „Rassismus ist Gotteslästerung“

    https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/gesellschaft/2020/06/10/bedford-strohm-rassismus-ist-gotteslaesterung/

    These 1:
    Andere Länder in kriegerischer Absicht zu überfallen und auszuplündern ist Rassismus.
    These 2:
    Menschen in anderen Ländern mit Drohnen zu ermorden ist Rassismus.

    https://www.bento.de/politik/krieg-barack-obama-ist-der-us-praesident-mit-den-meisten-kriegstagen-a-00000000-0003-0001-0000-000000567071

    Heinrich, wer ist der Strohmann der Gotteslästerei?

    https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/barack-obama-besucht-den-evangelischen-kirchentag-15031961.html

  5. Werte/r USGerman
    zu Ihrer Entgegnung vom 11.6. um 3:16 (nachtaktiv?)

    Einverstanden: Keine Kraftausdrücke mehr. Ich will nur auf einige wenige Punkte Ihrer Erwiderung eingehen, sonst verlieren wir uns im Dschungel der Einzelheiten.

    Ich habe das von Ihnen erwähnte Interview mit Wolfram Elsner nicht gelesen, von daher kann ich mich dazu nicht äußern. Ich gehe im folgenden auf Ihre Aussage ein, dass „dessen Eindruck sich aber nicht z.b. mit meinen chinesischen Freunden deckt…. die Familie in China haben…“ Es vermittelt natürlich immer den Eindruck von mehr Authentizität, wenn man sich auf Aussagen von Menschen berufen kann, die in China leb(t)en oder dorthin direkte Kontakte haben. Aber dieser Eindruck trügt. Vermutlich werden auch Sie nicht bestreiten, dass jedes Land und dessen Regierung Gegner und Freunde im eigenen Land hat. In allen Ländern der Welt sehen die Bürger ihre Lebenssituation in ein und demselben Land unterschiedlich. Die Teilnehmer der Grundrechtsdemonstrationen sehen die Lage in Deutschland sicherlich vollkommen anders als jene, die die Maßnahmen der Regierung gutheißen. Was glauben Sie, wie das Bild von Deutschland in der Welt aussähe, würden die Medien anderer Staaten sich nur auf die Aussagen von AfD-Mitgliedern stützen oder jener, die die gesellschaftliche Ordnung hierzulande vollkommen ablehnen? Was glauben Sie, wie das Bild von China im Westen aussähe, wenn sich unsere Medien stärker auf die Aussagen der Hunderten von Millionen Chinesen stützen würden, die durch die Maßnahmen der chinesischen Regierung aus der Armut befreit wurden? Glauben Sie nicht, dass deren Bild von China ein ganz anderes ist, als das der Gegner, denen der Westen so gerne sein Ohr leiht? Und glauben Sie nicht auch, das unser Bild von China ein ganz anderes wäre, würden die westlichen Medien solchen Bürgern in China, die ja die Mehrheit darstellen, mehr Geltung in ihren Berichten geben?

    Noch einen anderen Punkt will ich näher beleuchten: „das Recht die Meinung zu auessern wuerde ich mal behaupten ist in USA und Deutschland groesser als in China …. die Geschichte mit WORTE die auf wechat sofort zensiert werden ist keine Erfindung“. Zuerst, wie misst man objektiv die Größe der Meinungsfreiheit? Das ist in erster Linie eine subjektive Sache. Wer mit dem System einverstanden ist, hier wie in China, wird keine Einschränkung der Meinungsfreiheit empfinden. Und das ist nach meiner Einschätzung in beiden Ländern die Mehrheit. Zum andern: Ja, China greift von staatlicher Seite in die Meinungsfreiheit ein. Auch mir sind die Eingriffe bei wechat bekannt. Über so etwas zu berichten würde sich die FAZ nicht entgehen lassen, auch wenn sie selbst es mit der Meinungsvielfalt nicht so genau nimmt. Ich will auch diese Eingriffe hier gar nicht verteidigen oder rechtfertigen, weil ich nicht weiß, aus welchen Überlegungen heraus das gemacht wird. Aber das geschieht bei uns im Westen doch auch, vielleicht sogar noch viel mehr und vermutlich viel ungeordneter und unkontrollierter. Nur bei uns tut es nicht der Staat sondern die privaten Anbieter von Medien, wie in meinem Falle die FAZ. Viel stärker aber ist das doch bei den sog. Sozialen Medien, die von staatlicher Seite angehalten sind, bestimmte Meinungen und Aussagen zu zensieren oder gar ganz zu unterbinden. Da macht sich der Staat natürlich selbst nicht die Hände schmutzig mit der Einschränkung der Meinungsfreiheit z.B. was die Verbreitung von sog. Fake-News oder ähnlichen als nicht wissenschaftlich bestätigten Aussagen angeht. Aber er macht die Medien haftbar, wenn sie sich nicht an die staatlichen Anweisungen halten, also Einschränkung der Meinungsfreiheit durch die Hintertür betreibt. Und die Medien, besonders die assozialen Netzwerke, zensieren alles, von dem sie befürchten, dass es ihnen Ärger einbringen könnte, was man ja auch verstehen kann. Ehe man als Unternehmen für das hohe Gut der Meinungsfreiheit Risiken eingeht, schaut man doch lieber auf die Rendite und den Unternehmensertrag im Interesse der Aktionäre. Meinungsfreiheit hin – Meinungsfreiheit her.

    • USGerman ist nicht nur "nachtaktiv", er "arbeitet" rund um die Uhr, ich glaube für eine westlich orientierte "Organisation", das ergibt sich aus seinen Äußerungen, darüberhinaus glaube ich, dass es sich bei Ihm nicht um eine Einzelperson handelt. Er behauptet, dass er in NewYork lebt und Mediziner ist (NewYork glaube ich ihm) und er behauptet, dass er bei seiner Arbeit von vielen Chinesen aus allen Regionen Chinas umgeben ist (das glaube ich ihm auch). Wer wird wohl sein Arbeitgeber sein???

    • "…zu Ihrer Entgegnung vom 11.6. um 3:16 (nachtaktiv?)…"

      ich lebe in USA ….

      "…Es vermittelt natürlich immer den Eindruck von mehr Authentizität, wenn man sich auf Aussagen von Menschen berufen kann, die in China leb(t)en oder dorthin direkte Kontakte haben. Aber dieser Eindruck trügt. .."

      ich versuche mir ein moeglichst umfassendes Bild zu machen ….mir ist Klar dass alles subjective Warhnehmungen sind …. meine chinesischen Freunde hier sind alle aus der 'chinesischen Bildungselite' die hier in USA 'Karriere' gemacht haben – aber weiterhin Familie in China haben… ich kenne diese Menschen seit Jahren und kann ihre emotionale balance in etwas einschaetzten …. und halte daher ihre Aussagen fuer wertvoll …. zum Gesamtvertaendnis ….. (ich kenn auch Deutsche die seit jahren in china leben und dort fuer deutsche Firmen arbeiten ….deren Wahrnehmung ist wieder anders austariert….

      "…Was glauben Sie, wie das Bild von Deutschland in der Welt aussähe, würden die Medien anderer Staaten sich nur auf die Aussagen von AfD-Mitgliedern stützen oder jener, die die gesellschaftliche Ordnung hierzulande vollkommen ablehnen? …"

      ja ich hab auch das Buch von Hoecke gelesen und meine Toleranzschwelle mit Menschen unterschiedlicher Warhnehmung zu sprechen oder diese zu versuchen zu verstehen ist ziemlich hoch (wuerde ich mal vermuten) – was vielleicht daran liegt dass ich Arzt bin

      "…weil ich nicht weiß, aus welchen Überlegungen heraus das gemacht wird…"

      es ist ganz einfach zu verstehen … es ist ein authoritaeres System … XI wird vermutlich laenger im Amt sein als Trump und ja auch Merkel….. selbst das ist aus der Historie und aus der Mentaliaet (was mir meine asiatischen Kollegen die auch aus Taiwan und Honkgong sind bestaetigen) zum teil verstaendlich … ABER … nicht unbedingt unsere Mentalitaet oder das was wir hier akzeptieren wuerden….

      "…Aber das geschieht bei uns im Westen doch auch, vielleicht sogar noch viel mehr und vermutlich viel ungeordneter und unkontrollierter. Nur bei uns tut es nicht der Staat sondern die privaten Anbieter von Medien, wie in meinem Falle die FAZ…."

      die Gleichseztung halte ich fuer destruktiv …. JA es gibt bei uns viel MIST … und die FAZ hat das Recht SIE zu ignorieren … wie Sie auch das REcht haben mich zu ignorieren oder KenFM meine posts zu loeschen…. aber das macht gerade den unterschied aus … wir finden hier immer wieder neue wege unser Meinung zu vertreten ….. dort ist dies zentral reguliert…. der unterschied ist MONOKULTUR (KP) versus MULTIPOLARE GESELLSCHAFT – in der Agrarwelt die Monokultur oder die Kultur mit vielen species….. und sie wissen welcher Anbau leichter einer Krankheit zum Opfer faellt…? (daher war mir als 16 Jaehriger als ich Lenin und co spannend fand .. klar dass der zentralismus immer ein systemische problem hat)

      "…Viel stärker aber ist das doch bei den sog. Sozialen Medien, die von staatlicher Seite angehalten sind, bestimmte Meinungen und Aussagen zu zensieren oder gar ganz zu unterbinden. Da macht sich der Staat natürlich selbst nicht die Hände schmutzig mit der Einschränkung der Meinungsfreiheit z.B. was die Verbreitung von sog. Fake-News oder ähnlichen als nicht wissenschaftlich bestätigten Aussagen angeht. Aber er macht die Medien haftbar, wenn sie sich nicht an die staatlichen Anweisungen halten, also Einschränkung der Meinungsfreiheit durch die Hintertür betreibt. Und die Medien, besonders die assozialen Netzwerke, zensieren alles, von dem sie befürchten, dass es ihnen Ärger einbringen könnte, was man ja auch verstehen kann. Ehe man als Unternehmen für das hohe Gut der Meinungsfreiheit Risiken eingeht, schaut man doch lieber auf die Rendite und den Unternehmensertrag im Interesse der Aktionäre. Meinungsfreiheit hin – Meinungsfreiheit her…."

      wenn die youtubes on Bodo Schiffman gesperrt werden ist dies nicht weil die Bundesregierung google in CA anruft und sagt bitte sprerren …. sondern weil in google (aehnlich wie in der FAZ bei Ihnen) Mensch aufgrund on flagging durch andere Konsumenten beschliessen dass diese videos ausserhalb dem Rahmen sind die vertretbar sind….. dafuer kann er sie auf telegram veroeffentlichen

      DAS IST GENAU der UNTERSCHIED … viele die die Meinung regulieren als EINER die KP die darueber entscheidet……

    • oh mann wolfcgm
      here is my invitation for a zoom… you can see that I am a normal human beeing… who live in the USA … schmunzel… hope to see you ….

      Join Zoom Meeting
      https://us02web.zoom.us/j/83505372359?pwd=NzRtTXpHaWFHbVVKZ0g0US80UTgxZz09

      Meeting ID: 835 0537 2359
      Password: 591229

    • https://www.zeit.de/digital/2020-06/zoom-gespraeche-meschenrechtler-china-unterbrechnung-videokonferenz-plattform

      passt zum Thema – zoom – das von einem USChinesen in USA (hat fuer Cisco gearbeitet une webex technolobie abgekupfert…. was okay ist) gegruendet wurde und derzeit fast soviel wehrt ist laut Boersennotierung wie Volkswagen (63 Milliarden vs 69 Milliarden) und jede Menge server in China stehen hat …

      ist vor der Chinesischen Regierung eingeknickt und ein zoom zwischen Menschenrechtsaktivisten aus china die in USA und Honkong leben abgebrochen…..(das ist so wie youtube und mein Kollege Schiffmann)

      koennte man sagen … aber es ist eben doch ein Unterschied … denn Zoom hat sein headquarter in USA und die KP hat vermutlich davon wind bekommen und zoom unter druck gesetzt … Sie verstehen den Unterschied….

  6. Vielen Dank für den Artikel!
    eine sehr schlüssige Gesamtbetrachtung und Bestandsaufnahme, die sehr deutlich und nachvollziehbar schildert, um was es da so gerade geht.
    Z.Zt. soll wohl die Bevölkerung in der westlichen Wertegemeinschaft auf lange Sicht genauso digital und sonstwas versklavt werden, wie die Menschen in China und das wird nicht gut gehen, da zerlegt sich der Wertewesten selbst.

  7. Noch ein Wort zu Minneapolis.

    Das Thema Polizeigewalt ist nicht nur dort bedrohlich für die Bevölkerung; vor allem die nicht der "White-Aryan-Resistance", oder dem "Ku-Klux-Klan" angehörenden Bevölkerung; vor allem 'Farbige' jeder Couleur.

    Es gibt in den USA eben keine echte Polizei-Behörde mit Struktur bis auf Bundesländerebene. Dort macht jeder Sheriff *sein* Ding. Die meisten Polizisten werden in den kaputt gesparten (kommt mir bekannt vor!) Behörden aus der Armee übernommen. Reservisten, die vorher in Afghanistan gemordet, im Irak Familien in den Häusern nieder gemacht, oder in Syrien an Hochzeitsfeiern mit Maschinengewehren "teilgenommen" haben, sollen jetzt in den USA Polizeiaufgaben(!) übernehmen. Wenigstens können sie ihre alten 'Humvees' benutzen, die als Schrott auch bei der Polizei noch Dienst tun.

    Wer wissen will, wie das dort in Minneapolis abgelaufen ist, kann das gern hier 'live' hören:

    https://www.youtube.com/watch?v=37ySQsciuZY

    … ein Kommentar dazu ist überflüssig!

  8. Hongkong ist eben NICHT die "Freie Enklave", die dem tyrannischen *Bösen* des kommunativistsichen, von der gefährlichen 'Gelben-Gefahr' bevölkerten Atomwaffenbesitzers, den halb San Francisco okkupierenden "Schlitzaugen" entrissen werden muss.</zyn>

    Hongkong hat zwar einen eigenen Status, wobei aber immer noch China als oberste rechtliche Instanz festgelegt ist in einem niedergeschriebenen "Basic-Law". Ein absolut anerkannter Status. China hat JEDES Recht die Straftaten, die im sogenannten "Freien-Hongkong" täglich begangen werden, zu ahnden. Und es sind die sogenannten "Demostranten", die alles andere sind, als freie Bürger, die sich gegen eine angebliche Diktatur auflehnen. Die "Demonstrationsdarsteller" sind ALLE gekaufte Agitatoren, die von der US-Botschaft aus gelenkt werden. Sogar aus der Ukraine sind die KombaTanten aus dem Asov-Batallion den "Billionaires-Bangstern-Steuerhinterziehern" und anderen Opportunisten zu Hilfe gekommen und schlagen auf Bürger ein!

    Die Menschen, aus den Slums, die man nicht von der Seeseite aus sieht, die auch nicht hinter den Gltzerfassaden leben, also die Mehrheit der Menschen in Hongkong sind Sklaven, die Billigplastikschrott für das 'Westliche" Prekariat und für die Hotels des Trumpeltiers herstellen. Die haben garantiert nicht demonstriert, denn sie BEFÜRWORTEN eine festere Bindung an China.

    Hier in der Qual-tittitäts-Presse liest man latürnich nix darüber. Die Corona-Reichspropagandasender, die ja, wie das Hosenanzugzäpfchen auch, die Euthanasie des MSDOS-Virologen vom Bill&Melinda-Stift ebenso oberaffengeil finden, wie der vom Gangsterpärchens Billy&Clyde gut bezahlte Krankenpfleger in der Berliner Charité und der Tierarzt aus der bundeseigenen 'Robert-Koch-Irrenanstalt' (RKI), sind mit dem Außenphilister im Maasanzug einig, dass im Osten die pösen Bolschewiken hocken und uns alle umbringen, oder doch zumindest versklaven wollen … *Fuck the EU*

    Wer mehr zu Hongkong wissen möchte sollte sich nicht auf die Lücken in der "TschörmanLügenjournaille" verlassen, sondern ruhig mal über'n Coronateich gucken:

    https://www.youtube.com/watch?v=fIHxZ1d2kqI&t=1228s

    … da werden Sie geholfen!

  9. Hi- nicht schlecht das koennte das offizielle Statement des chinesischen Propaganda Ministeriums ein ……. (dafuer haetten sie ein parr bitcoins verdient) …. damit waeren wir beim 1. Unterschied von China zum Wertewesten …. hier gibt es kein Propaganda minsterium (jetzt bitte nicht mit GEZ finanzierten medien kommen …. ich weiss es liegt Ihnen auf der Zunge)

    "…..In Minneapolis offenbart sich der gesellschaftliche Verfall des Westens, besonders seiner Führungsmacht USA. An Hongkong offenbart sich seine Angst vor diesem Verfall. Hongkong belegt die Ohnmacht des Westens gegenüber China…."

    in Hongkong spiegelt sich der Zerfall der Chinesischen Verlaesslichkeit Vertraege einzuhalten ….. und Machanspreueche eisklat durchzusetzten (wir spielen schach – China spielt go) … sprechen Sie mal mit Menschen in Taiwan…..

    "…Er droht China mit weiteren Sanktionen, wenn die chinesische Regierung dasselbe in Hongkong tut wie die amerikanische Regierung in Minneapolis und etwa hundert anderen amerikanischen Städten, nämlich für die Aufrechterhaltung der öffentliche Ordnung zu sorgen…."

    Nette Verdrehung und Relativierung der Tatsachen …. Hongkong geraet durch die chinesische Gesetzgebung in eine Situation die SIE auf der 'corona diktatur demo' in Berlin verhindern wollen ….. lesen sie. mal das Interview mit Mensch aus Hongkong in der Zeit (ich weiss sorry Main stream medien finanziert von Gates) … wenn Sie ueber XI sagen 'Er schafft einen Diktatur' koennen auf KenFm in china koennen sie im Gefaengnis landen …2. Unterschied

    "…..Wie würden wohl die Vertreter des Wertewestens reagieren, wenn die hiesigen Corona-Demonstrationen von chinesisch oder russisch geförderten NGOs beeinflusst würden? macht sich der Präsident der USA trotzdem für die Freiheitsrechte stark, zwar nicht in Minneapolis, aber in Hongkong….."

    sie meinen wenn hier Twitter die Aussagen von Trump mit einem Warnhinweis versieht …. dass sie Gewalt schueren…' stellen sie sich das mal in China vor …. da wird soagar das wort 'Meinungsfreiheit' auf wechat zensiert ….. 3. Unterschied

    "….Nach den Unruhen des vergangenen Jahres in Hongkong mit gewalttätigen Ausschreitungen will die chinesische Regierung mit einem neuen Sicherheitsgesetz verhindern, dass sich so etwas wiederholt. Steht solches Vorgehen nur den Staaten des Wertewestens zu?…."

    ich bin auch fuer Gewaltmonopol beim 'Staat' in Hongkong wie auch in Minneapolis … also ja daher war Trumps Wunsch die Kirche zu besuchen legitim ….. dem werden sie mir ja dann wohl zustimmen…. schmunzel

    "…Dabei ist die Bedrohungslage in den USA, Deutschland, Frankreich und Spanien bei weitem nicht zu vergleichen mit den Angriffen, denen sich Syrien, Venezuela, der Iran und letztlich auch Chinas Hongkong gegenüber sahen…."

    Chinas's Hongkong steht Angriffen des Wertewesten bevor….. huuu, Syrien ….. sieh haben einen Nachbarn der die Frau vergewaltigt und das Kind im Keller verhungen laesst weil der pubertierende Junge sich getraut hat sein Wort gegen den Vater zu erheben …. und pochen auf das 'Haus(Voelker)Recht…'

    "….Dennoch sind die Abwehrmaßnahmen der Staaten des Wertewestens kaum noch zu unterscheiden von denen der bedrängten „Schurkenstaaten“…."

    Doch sie sind es … denn sie Koennen so etwas schreiben …. ohne wie in Syrien, China Iran etc zu 'verschwinden'….

    Gut so ich trete dafuer ein dass Sie das koennen und ich ich find es gut mit Ihnen darueber zu diskutieren …..
    in diesem Sinne ….

    • um es auf den PUNKT zu bringen … ich versuche etwas gegen den Verfall des Wertewestens zu tun' um ihre Freiheit zu bewahren dies schreiben zu koennen…. 🙂

    • "…damit waeren wir beim 1. Unterschied von China zum Wertewesten …. hier gibt es kein Propaganda minsterium (jetzt bitte nicht mit GEZ finanzierten medien kommen …. ich weiss es liegt Ihnen auf der Zunge)"

      Also, wer dieses GEZ-Finanzierte Reichspropagandaministerium lobt, hat entweder den Knall nicht gehört, oder ist vielleicht einer der 25000 Journaillenlautsprecher des Pentagon, oder hat nicht sehr viel mehr gelesen/gehört, als es das Hosenanzugzäpfchen und ihre Entourage (noch) in die Welt plärren …

      … aus diesen Gründen verzichte ich auch darauf den Rest noch zu lesen.

    • USGerman, ich habs nicht anders erwartet, Sie kommen schon wieder mit den Parolen der Regierungspropaganda, es trägt nur zur Desinformation bei und so ist es noch nicht einmal übermäßig unterhaltsam, wenn auch Ihre Beiträge mich immer wieder belustigen! ich frage mich zunehmend, weshalb Sie nicht unter einem Pseudonym wie "Merkel" oder "Röttgen" oder "Maas" schreiben, dann wären Sie noch leichter durchschaubar! Bis zu Ihrem nächsten Beitrag aus dem regierungsamtlichen Propaganda-Apparat! …. ich freue mich schon. 😉 😉 😉

    • <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/wolfcgn/' rel='nofollow'>@wolfcgn</a>
      sag mal Bübchen, hast du außer dummem Geschwätz auch sachlich etwas zum Thema beizutragen, oder ist in dem Hohlraum zwischen deinen Ohren außer Propaganda nur noch Leere?

    • wissen Sie – meine Kollegen kommen aus Hongkong – Taiwan und China … quasi die gesamte Region zu Tisch ….
      sie kommen mit Beschimpfungen …. okay ….. ich schaue mir ihr youtube an ….. ich weiss nicht was den 'jungen Mann' qualifiziert …. aber es ist offensichtlich dass er die Sprache eines Ideologen benutzt der zwischen LIINKS und RECHTS in jedem seiner Gedankten unterscheidet….. ist mir etwas zu schwarz weiss ….

    • "…Parolen der Regierungspropaganda…" Merkel ist nicht meine Regierung….. aber netter Versuch mich in eine Schublade zu stecken….try again 🙂

    • DAS nenen Sie Diskussion? ICH nenne so etwas "sich auskotzen". Diskussion ist Meinungsaustausch mit dem Sinn, die Vorgänge in der Wirklichkeit besser zu verstehen. Ich habe nicht den Eindruck, dass es Ihnen um Meinungsaustausch und Erkenntnis geht. Brauchen Sie ja sicherlich auch nicht, SIE wissen ja schon alles. Ich frage mich nur: Woher? Und natürlich frage ich auch SIE das. Aus den Medien, die Sie jeden Tag lesen? Diesen Medien, die jeden Tag nur negativ über China berichten? Haben SIE schon jemals in den letzten Jahren einen positiven oder doch wenigstens neutralen Bericht über China in unseren Hoheitsmedien bekommen? Ich lese jeden Tag die FAZ(Mainstream) und mir kommt dabei jeden Tag das Kotzen. Aber nur so lernt man zu verstehen, weshalb Menschen wie Sie so denken, wie sie denken.
      Seltsamerweise ist bisher nie einer meiner Leserbriefe von der FAZ abgedruckt worden, die die Berichterstattung über China kritisieren. Soviel zur Meinungfreiheit und Meinungsvielfalt hierzulande von Medien, die den Mangel von MEinungsvielfalt in China kritisieren. Zum glück komme ich dafür dank solchen Helden wie Ihnen nicht ins Gefängnis, denn Sie verteidigen ja mein Recht, meine Meinung äußern zu dürfen (siehe weiter unten). Das ist in China ganz anders. Da sitzen ja alle Knast, die eine andere Meinung haben, und deshalb ist ja China auch so gut wie entvölkert. In keinem Land der Welt sitzen so viele Menschen pro Anteil der Bevölkerung in Knast wie in ( nur raten Sie mal) nein nicht in China, in den USA. (Auch das natürlich eine "Verdrehung und Relativierung", wie Sie die Tatsachen zu benennen pflegen, die Ihnen nicht in den Kram und in Ihr Weltbild zu passen scheinen.
      In der FAZ kommen fast ausschließlich Gegner und Feinde der chin. Regierung zu Wort. Man könnte glauben, dass es in China 1,4 Mrd Feinde der chin. Regierung gibt. Ich spendiere Ihnen mal ein Monatsabo, und wenn Sie am Ende dieses Monats, mir 5 Artikel benennen können, in denen Menschen zu Wort kommen, die der chin Regierung positiv gegenüber stehen, dann schenk ich Ihnen auch noch ein Überraschungs-Ei dazu.
      Und bitte tun Sie mir einen Gefallen. Bitte verteidigen Sie nicht mein Recht, meine Meinung zu äußern. Bei Leuten wie Ihnen ist mit das nicht ganz geheuer. Das mache ich dann doch lieber selbst.

      Aber: Wenn Sie wollen, können wir auch gerne sachlich miteinander diskutieren. Das ist meine Vorstellung von Diskussion.

    • LIeber Herr Rauls :

      vielen Dank fuer die Rueckmeldung. …. was der eine als 'kotzen' erlebt .. erlebt der andere als Arugment … aber vielleicht koennen wir auf die Kraftausdruecke verzichten……

      "….Brauchen Sie ja sicherlich auch nicht, SIE wissen ja schon alles. Ich frage mich nur: Woher? Und natürlich frage ich auch SIE das. Aus den Medien, die Sie jeden Tag lesen? Diesen Medien, die jeden Tag nur negativ über China berichten? Haben SIE schon jemals in den letzten Jahren einen positiven oder doch wenigstens neutralen Bericht über China in unseren Hoheitsmedien bekommen? …."

      Ich weiss nicht alles und das ist gut so ….. ich konsumiere sehr unterschiedliche Medien …. inclusive das kuerzliche Interview von Ken mit Wolfram Elsner…….das ich sehr interssant und 'aus Sicht von Herrn Elsner authentisch fand' dessen Eindruck sich aber nicht z.b. mit meinen chinesischen Freunden deckt…. die Familie in China haben und dort zumindest ausser dass sie dort 2 Jahrzehnte gelebt haben ….. viele enge Verbindungen haben…..

      "….Haben SIE schon jemals in den letzten Jahren einen positiven oder doch wenigstens neutralen Bericht über China in unseren Hoheitsmedien bekommen? I…"

      Ich weiss nicht was sie mit 'Hoheitsmedien' verstehen …. der Dokumentar Film 'the American Factory' war sehr nachdenklich und weniger schwarz weiss als ihre Kommentare … ABER um Ihnen gleich den Eindruck zu relatieren dass ich irgend eine Abneigung gegen China haette: das Berggruen Insitut in Los Angeles beschaeftigt sich seit jahren mit der Idee dass wir von China lernen koennen und (ja auch umgekehrt) und fuer ich bewundere viele der Chinesischen Errungenschaften (z.b. die im gegensatz zum 'Westen' wachsende Mittelschicht) und sehe ein Problem des kapitalistischen Systems darin dringend ein reformierung dahingehend zu machen dass die solidaritaet und das wir gefuehl gestaerkt wird und die Polarisierung der Gesellschaft etwas entgegengestzt wird……. ja da koennen wir von China lernen … allerdings werden wir Massnahmen wie der social citizen score oder etwa die digitalen Zwangsmassnahmen die dort in Sachen Corona etabliert sind … so hier nicht machen koennen… und brauchen andere Rezepte……

      "…ja mein Recht, meine Meinung äußern zu dürfen (siehe weiter unten). Das ist in China ganz anders. Da sitzen ja alle Knast, die eine andere Meinung haben, und deshalb ist ja China auch so gut wie entvölker.."

      das Recht die Meinung zu auessern wuerde ich mal behaupten ist in USA und Deutschland groesser als in China …. die Geschichte mit WORTE die auf wechat sofort zensiert werden ist keine Erfindung … das haben mir meine chinesichen Kollegen live demonstriert….. ja ihre FAZ artikel … verstehe … es geht um Verhaletnismeassigkeit

      "…Aber: Wenn Sie wollen, können wir auch gerne sachlich miteinander diskutieren. Das ist meine Vorstellung von Diskussion…."

      das ist gut … ich wuerde Sie gerne zu einem zoom chat einladen (schicken sie mir ein mail und eine zeit … bin die naechsten tage sehr flexible und schicke ihnen den link) und jeder der daran teilnehmen will ist herzlich eingeladen….. vielleicht wuerde sogar einer meiner chinesichen Freunde sich zuschalten …. (ich verspreche ihnen er arbeitet nicht beim CIA schmunzel) eherlich … ich bin an einer Diskussion interssiert … und ja ich versuche mir eine Bild von verschiedenen Perspektiven zu machen …..

      sonst waere ich nicht hier……

      aslo in diesem Sinne Gutes Naechtle nach Deutschland

    • hab mich gerade mit meiner chinesischen Kollegin unterhalten …. weil ich kaum glauben kann was sie mir bereits vor monaten gesagt und demonstriert hat (auf ihrem cell phone)

      in der TAT ist es so dass bestimmte Worte wie 'Meinungsfreiheit' 'Demokratie' etc sofort in den wechat gruppen zur zensur der chat mitteilung fuehren …..

      die blogger die in Wuhan ueber die 'tatsaechlichen' Toteszahlen aufgrund der Aktivitaet der Krematorien berichteten sind 'ploetzlich verschwunden' …..

      ALSO ja es gibt unterschiede mit unserer Werten und den Werten eines authoritaeren Staates wo die KP quasi alles machen kann …… I am sorry ….

      d.h nicht dass die Chinesen schlechte Menschen sind oder dass es auch Vorteile eines solchen Systems gibt ….. und ja die meisten Menschen prozentual sind per Bevoelkerung in US Gefaegnissen …. selbst wenn man die Menschen in chinesischen Arbeitslagern mitrechnet (siehe Markus Lanz und Harmut Idzko)

    • Das wäre schön. Die Frage ist nur, wie soll man aus Soziopathen Humanisten, aus Psychopathen Philantropen und aus opportunistischen Gierhälsen, die morgens in George-Town Daiquiris von Carmen(124-61-109) schlürfen, mittags in NewYork Stesaks fressen, nachmittags in London shoppen, abends in Riad 'nen Säbeltanz aufs Parkett legen und nachts in Bangkok zwischen John(18) und Mary(17 3/4) einschlafen wollen, wie soll man aus dem Pack soziale Menschen machen. Wir können froh sein, wenn die Dächer der Schulen repariert, gut ausgebildete und gut bezahlte Lehrer (nix Pauker) in kleinen Klassen unterrichten, wenn gut bezahlte Pflegekräfte in "public" Krankenhäusern gerne arbeiten, wenn Menschen, für die keine Arbeit da ist wegen der eigentlich guten, aber pervertierten Produktivitätssteigerung nicht mehr als unnütze Schnorrer (aka Hartzis) ausgegrenzt werden, sondern durch allgemeine Arbeitszeitverkürzung auf max. 15 Stunden/Woche, wieder ihr Potential einbringen können.

      Aber die ReGierungs-Capos haben zusammen mit ihren "Chefs" aus der Bangsterei seit Jahrzehnten dafür gesorgt, dass keiner was merkelt, sondern sogar bereitwillig die angebotenen Feindbilder abarbeitet, als da sind:
      *Hartzis, Mohammedaner, NAFRIS, Nigger, Südländer, oder noch schlimmer 'Linke'*

      Allerdings ist nicht einmal der Lebensstil eines tiefergelegten teutschen Tuningfans mit 'Opel-Manta-Syndrom' für die aktuell 7,7 Mrd Menschen möglich – absolut nicht!

      Es läuft also alles auf das bewährte Hauen und Stechen hinaus. So, wie wir es schon seit Jahrtausenden praktizieren. Jedoch hatten die Neanderthaler das noch mit Keulen und Speeren getan, wohingegen die modernen Höhlenbewohner über Wasserstoffbomben, sowie Sarin und Antrax verfügen …

      … das kann ja eiter werden.

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