Ich bin ein Antifaschist! – Tagesdosis 3.6.2020

„Es kommt nicht darauf an, den Faschismus zu atomisieren, sondern darauf, mehr Demokratieverständnis in den Menschen zu bilden. Demokratisiert die Bildung und der Faschismus wird Geschichte.“

Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.

Antifaschistische Begeisterung

Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken bekennt sich dazu, Antifaschistin zu sein, und meinte erst kürzlich damit, dass sie Sympathisantin der Antifa sei (1). Viele Menschen sympathisieren mit der Antifa, weil sie selbst sich als Antifaschisten bekennen. Ich selbst kenne niemanden, der mit dem Faschismus paktiert oder ihn favorisiert oder sich zum Faschismus bekennt. Und doch haben wir ihn, spüren wir alle ihn und wissen sogar, dass der Faschismus gerade in Zeiten der Corona. Krise seine grässliche Fratze zeigt, unverhüllt. Ich habe erst kürzlich einen Artikel zum Faschismus veröffentlicht (2).

Die Antifaschisten einer Antifa-Organisation haben erst kürzlich drei Männer in Stuttgart krankenhausreif geschlagen, einer von ihnen schwebt in Lebensgefahr. Weil die Antifaschisten dort meinten, dass diese insgesamt fünf Männer einer rechten Organisation angehören sollen. Ich will das hier jetzt nicht ausbreiten, denn darum geht es mir gar nicht. Es geht mir darum, zu zeigen, mit welchen Mitteln die Antifaschisten der Antifa allerorts in Erscheinung treten, nämlich mit brutaler Gewalt. Wer sich zur Antifa bekennt, stellt sich nicht nur neben diese Gewalttäter, er oder sie zeigt damit auch auf, dass er oder sie Gewalt als legitimes Mittel von Meinungsauseinandersetzung hält. Als Politiker hingegen setzt sich ein solcher gleich als Vorbild über das Notwehrgesetz. Bevor die drei Männer zusammengeschlagen wurden, weil sie rechts oder sogar als Faschisten von der Antifa geframed wurden, brannten drei LKW nieder. Dass die Antifa von V-Leuten besetzt ist, und zwar genau so wie im Rahmen der Neofaschisten, halte ich für zwingend angebracht. Denn übergeordnet spielt man hier die Gesellschaft im Sinne des Teile und Herrsche-Spiels aus. 

Als ich in Herford 2014 eine Rede für die Friedensbewegung hielt, störte die Antifa die Veranstaltung. Sie warfen ziemlich heftige Feuerwerkskörper und Böller in die Menge, in der Frauen mit Kleinkindern Eis aßen. Vier Mannschaftswagen der Polizei kamen und hielten die Antifa in Schach. Das war meine erste Begegnung mit der Antifa, die, als ich versuchte mit ihren Vertretern zu sprechen, mir versicherten, dass sie gegen mich und mein Nichtkampf-Prinzip nichts hätten, aber gegen andere Personen, die andere Sprecher an anderen Tagen dort erwähnten.

Ich beobachtete diese Gruppierung nun fortan ein paar Jahre und mir wurde diese Gruppierung immer suspekter und irrationaler. Heute bin ich der Auffassung, dass diese Gruppierung selbst sehr gewalttätig vorgeht und nur in den wenigsten Fällen wirklich gegen den weltweiten Faschismus vorgeht. Faschismus ist für die Mitglieder der Antifa die Mitte der Gesellschaft. Sie treten auf, wenn Frauen sich zusammentun und gegen Gewalt und Vergewaltigung demonstrieren und sie nennen solche Frauen dann Faschistinnen und Nazis, werfen Steine, blockieren die Wege, zünden Autos und sogar Firmen an, beschmieren Häuser und leben in einer Wahnvorstellung vor dem, was ich den echten Faschismus nenne. Bekommt man Aktivisten der Antifa vor die Kamera, so reden sie über Sachverhalte und sprechen eine Sprache, die ich im Besonderen nur aus meiner Arbeit mit Gewaltstraftätern kenne. Was sie im Übrigen für mich exakt auch darstellen, Gewalttäter im Sinne der klinischen Psychologie.

Einigung bei den Altparteien

Gewalt ist ein Ablenkungsmanöver von Menschen, eine Bewältigungs- bzw. Überlebensstrategie, die in ihrem Inneren völlig zerrissen und seelisch stark angeschlagen sind. Die Antifaschisten der Antifa, wohl auch in den USA, sind sehr einseitig über das informiert, was sie den Faschismus nennen. Solche Menschen gehen nicht systematisch vor, sie befriedigen mit ihren Aktionen kurzfristig den eigenen inneren Terror in sich selbst, der ganz andere Ursachen hat, als sie selbst erkennen können. Es gibt genügend Psychologen, die das schon öfters erklärt haben. Hans-Joachim Maaz, Franz Ruppert, Arno Grün oder auch Erich Fromm, aber auch andere haben den irrationalen Prozess dazu sehr gut beschrieben. So zum Beispiel auch Johann Galtung, die heilige Kuh der Linken, wenn es darum geht, all ihre Maßnahmen für den Frieden und gegen den Faschismus aufzufahren. Für mich jedoch steht ziemlich genau fest, dass sie dort im großen Stil etwas vollkommen falsch verstanden haben. Galtung ist mehr, als die strukturelle Gewalt an sich und das haben seine politischen Verfechter in ihren Sonntagsreden nicht angesprochen und in ihre Doktrinen noch nicht verinnerlicht.

Wird dieser Frame für die Antifaschisten benutzt? Ja, das wird er. Die großen Altparteien, also die CDU, die CSU und die SPD haben eine für sie geltende Einigung herausgearbeitet und unterschrieben (3), an die sie sich unisono auch halten. Egal auf welcher politischen Bühne und zu welchem politischen Zweck. Diese Einigung erklärt auch, wie es im Februar in Thüringen dazu kommen konnte, gegen einen von der AfD gewählten Ministerpräsidenten der FDP so forsch und einig, gegen demokratische Mehrheitsbeschlüsse, vorzugehen. In diesem Papier ist man sich darüber übereingekommen, dass man zusammen alles unternehmen werde, um die AfD und deren Mitglieder in allem was sie selbst betrifft, auszugrenzen und auf gar keinen Fall miteinzugliedern. Auch die Leitmedien halten sich daran und sind ihre Verbündeten im Spiel um die Machtverhältnisse, die sie alle auf gar keinen Fall irgendwie verändert sehen wollen. Veränderer, das sind für sie die braune Infektionskette der Verschwörer und Demonstranten für auch nur irgendwas. Vom normalen Wähler wird das gar nicht bemerkt. Und das hat große Auswirkungen, wenn man versteht, dass es sich dabei gar nicht um die Partei der AfD im Allgemeinen oder im Besonderen handelt, sondern es sich dabei um ein Komplott gegen alle handelt, die eine andere Gesellschaftsrichtung wollen. 

Ablehnung der Demokratie

Und hier nun kommt die Antifa ins Spiel. Sie bekommt viele Gelder für ihre Aktionen, Fortbildungen und Unkosten, ohne die sie gar nichts bewirken könnte. Die Antifa dient damit diesen Parteien dazu, so lange wie möglich an den Trögen des Geldes und der Macht zu bleiben und die Verhältnisse einzufrieren. Frau Merkel ist der Kronzeuge dieser stagnierenden Verhältnisse. Solange sie kann und die Masse das alles nicht durchschaut, wird sie mit jeder Partei und jeder möglichen Konstellation Regierungsbündnisse schaffen, um ja nur an der Macht zu bleiben. Sollte sie unbeschadet, also ohne einen Coronauntersuchungsausschuss zu erleben, diesen ganzen Pandemieschwindel durchleben, dann wird sie, da gehe ich jede Wette ein, ihre fünfte Amtszeit als Kanzlerin in Anspruch nehmen. Mit den Stimmen aller Parteien, außer der AfD, wird Frau Merkel das schaffen und dieses Land komplett in den Ruin stürzen – unter dem Beifall aller etablierten Parteien und alle gehorsamen Opfer, die auf die Coronaimpfung warten und sich am, liebsten gleich zweimal impfen lassen wollen. Wer sich von den großen Politikern zur Antifa bekennt, der wird von ihnen in dem Sinne beschützt, dass sie sofort zur Stelle sind, wenn die Mitte der Gesellschaft eine Demo plant. Das geht nun schon sehr lange so. Die Wahl der AfD in den Bundestag, und zwar als ernst zu nehmende Partei, muss der Beginn dieser konzertierten Aktionen gewesen sein, sich zusammenzuschließen, die Machtfrage selbst zu beantwortet und gegen den künstlichen Feind vorzugehen. Man lehnt die Demokratie ab und will nur noch an der Macht bleiben. Dieser künstliche Feind ist nicht die AfD, es ist der Mensch der Mitte, der seine Freiheiten will und der es leid ist, sich bevormunden zu lassen von einem Staat, der immer korrupter und anfälliger wird für die selbst in Gang gesetzte Destabilisierung der gesamten Gesellschaft. 

Der Mensch der Mitte weiß, dass es alle Möglichkeiten dazu gibt, in Frieden und Freiheit zu leben und er weiß, dass alle Formen dazu vorhanden sind, dies in den nächsten Generationen nicht abreißen zu lassen. Doch der Staat reißt unaufhörlich weiter ab, weil er Probleme benötigt, um seinen Anspruch auf Herrschaft aufrecht zu erhalten. Und dieser bröckelt unentwegt. Denn die meisten Menschen fragen sich, wieso denn der Staat fortwährend in einer für sie heilen Welt, Probleme herbeischafft, für soziale Unruhen sorgt, die man als Gesellschaft doch gar nicht benötigt, nicht braucht und deren Erzeugung nicht im Interesse der meisten Menschen liegt. Doch durch eben dieses herschaffen von unnötigen Problemen definieren sich die Gruppen, die meinen, sie müssten dadurch herrschen, damit die meisten Menschen nicht bemerken, dass man eben diese Gruppen gar nicht mehr qua Gesellschaft benötigt. Sie müssen in ihrer Unnötigkeit um ihre Existenz diese existenziellen Probleme immer wieder erschaffen, damit sie wenigstens als Retter dieser Probleme für die Mehrheit, als ihrer Herrscher erkannt, gewählt und umjubelt werden. Doch längst erkennen sehr viele Menschen aus der Mitte der Gesellschaft heraus, dass diese Probleme von eben denen konstruiert werden, die damit selbst das Übel der Gesellschaft darstellen. Kurzum, immer mehr Menschen durchschauen dieses Problem-Helfer-Spiel und empören sich darüber. Wie ein Kropf sind sie den Kräften der Gesellschaft über, die ohne sie, viel besser dran wäre und viel besser und fortschrittlicher ans Werk gehen könnte. Und wie zu allen Zeiten braucht der sich selbst gebündelte Kern dieser sich an der Macht bindenden Herrschaften einen Peitschenmeister und eine Peitschenmeisterei, damit der Einzelne in Angst und niederen Motiven den Retter seiner Leiden überhaupt als solchen auch wahrnimmt. Und dazu dient ihm das Werkzeug der Antifa, die selbst schon lange keine Antifaschisten mehr sind und auch nicht mehr, deren Zwecken tatsächlich untergeordnet ist. 

Der Fuchs wechselt den Balg, nicht den Charakter

Der wahre Antifaschist handelt klug, weil er klug denkt und weil er nicht in die Schule eines Guido Knopp ging, sondern in die wahre antifaschistische Schule der Hannah Arendt gegangen ist. Ein echter Antifaschist weiß, dass Hitler und seine Schergen nicht den wahren Faschismus alleine repräsentieren. Er weiß, dass in der Banalität des Bösen, der Antipathie, nicht zu wissen, was der andere ist (4) seine Verführung liegt, der man nur selbst unterliegt und der kein anderer je vorsteht; das liegt in der eigenen Verantwortung, in der Selbsterkenntnis, dass der andere immer auch im eigenen Selbst zu spiegeln ist. Und dieser ist der Klub der Antifa längst verfallen. Nämlich sich dem anderen einfach überzuordnen, indem der andere zu einem Nichtmenschen konstruiert und erdacht wird. Arendt erkannte in diesem Prozess die alles entscheidende Handlungsoption, um einen Faschismus überhaupt in Gang zu setzen. Die Antifa dient heute dem neoliberalen Prinzip und ist von der Ideologie der Antideutschen längst eingenommen. Der Neoliberalismus ist eine Form des Korporatismus, der, wenn er nicht gestoppt wird, automatisch in einen Faschismus globalen Ausmaßes führen wird. Hierin müsste die Antifa ihr Feindmuster erkennen. Das aber tut sie nicht. Eher ist sie an der Zersetzung der Gesellschaft als Ganzes interessiert und unternimmt alles, damit die Zersetzung ordnungsgemäß geschieht. 

Jährlich finden für die Antifaschisten der Antifa separierte Kongresse in allen möglichen Städten statt, in denen sie als Einzelne lernen, wie man im Umgang mit dem Feind vorgeht. Sozialtrainer bieten dort manchmal Sozialtrainings an und bilden fort in Sachen der eigenen Abschottung vor dem Feind, körperlich und verbal. Immer im Blickpunkt zum Feind steht der Satz: Faschismus ist keine Meinung – Faschismus ist ein Verbrechen! Man übt dort das Vorgehen, nach dem Muster der Faust, des Schlagstockes und findet auch Anleitungen dazu, wie man abschreckende Knaller baut und zündet. Gegen den Faschisten gilt nicht das Totschlagargument, sondern der Totschlag selbst. So hat die Antifa in der Internetplattform de.Indymedie.org (5) sich zu den Anschlägen am 16. Mai in Stuttgart, dem Event der Demo Querdenken 711, bekannt und in unfassbar niederen Beweggründen selbst zugegeben, an den Personen den Tatbestand des versuchten Totschlages begangen zu haben. Unnütz zu erwähnen, dass wer selbst mit den Mitteln seines Feindes den Feind zur Strecke bringen zu wollen, genau das damit repräsentiert, was nach eigenen Angaben den Feind definiert, ergo, selbst so genannt werden kann. Oder etwas banaler, wer Gewalt mit Gewalt vernichten will, der vergrößert damit das Gewaltpotenzial und trägt automatisch dazu bei, dass das zu lösende Problem damit größer, jedoch keineswegs kleiner wird. Wer das nicht glauben oder verstehen will, der sollte noch einmal seine Physikarbeiten aus der Sekundarstufe zwei zur Rate ziehen. Da steht das nämlich drin: Zweiter Hauptsatz der Thermodynamik. Doch ist es ganz sicher erheblich einfacher, darin eine Verschwörungstheorie und damit einen Faschisten zu branden, als der Logik der Physik zu folgen, die einem damit unmissverständlich die eigenen Fehler der Ideologie aufzeigt. Eins und eins ergibt nun einmal zwei, doch für einen Antifaschisten der Antifa ergibt das eins.

Bomber Harris bomb again

Die Antifa-Gruppen verlassen sich auf Mittel der Destruktivität und sind dabei weder zimperlich, noch denken sie selbst über andere Motive und Strategien nach, dem Faschismus zu begegnen. Und das hat seinen Grund darin, dass man sie genau dazu benutzt. Sie decken förmlich den echten Faschismus der deutschen Regierung, ja sie marschieren überall dort auf, wo man Demos gegen die Kanzlerin oder gegen ihre Politik wahrnehmen will. Alle solche Demos sind für die Antifa Ereignisse von Faschisten und Nazis. Selbst wenn man Demos für die Grundrechte und das Grundgesetz organisiert, ist man für die Antifaschisten Nazipack, dass man am liebsten verprügeln will und sogar dazu aufruft, solche wegzuprügeln. Ein kluger Antifaschist wird keine Gewalt anwenden, denn seine intellektuellen Mittel reichen ihm völlig aus. Jetzt verhält es sich aber mit den Antifaschisten der Antifa so, dass sie in schierer Panik und Angst dem Faschisten gegenüberstehen. Dieser Menschenschlag, der in seiner Paranoia um den Faschisten gefangen ist und bleibt, ist genau der Typus, der gebraucht und selektiert wird für diejenigen, die in ihren Machtpositionen verharren wollen und niemand anderes neben sich dulden. Dieser Antifa-Rattenfänger pflegt Kontakte zu den Antideutschen. Antideutsche sind Menschen die eine Party feiern, wenn der Jahrestag der Zerstörung Dresdens durch die Luftwaffe der Alliierten alljährlich zum Gedenken an das Grauen der Opfer dieser schrecklichen Tage mahnt. Antideutsche rufen dann Bomber Harris, bomb again und meinen damit, dass bisher zu wenige Deutsche damals verbrannten und wollen am liebsten, dass die Bomberstaffel des Luftmarschall Sir Arthur Harris of the royal Air Force noch einmal über Dresden seine Brandbomben abwirft.

Der linke Schriftsteller Rolf Peter Sieferle nannte diesen Typus der Antifaschisten den dummen Linken. Mit dem dummen Linken meinte er auch den Aktivisten selbst, der sich der Antifa zugehörig erklärt und in seiner ihm eigenen und bestimmenden Naivität nicht bemerkt, dass er von der neoliberalen Agenda durchtränkt und missbraucht wird. Wahrlich, dumm genug muss man schon sein, um sich mit Schlagring, Schreckschusspistole und Schlagstock zu bewaffnen und freiwillig auf Jagd gegen den braunen Feind in großer Überzahl vorzugehen. Feige ist das allemal. In Stuttgart nahm man Tötungsabsichten in kauf (5) und bekannte sich sogar dazu. Damit dürfte jedem normal denkenden und normal lebenden Menschen klar sein, dass es sich dabei um einen terroristischen Akt und keinen antifaschistischen Akt handelt, der von der sozialen Gemeinschaft en Gros getragen ist. Denn die, die man fast totschlug, saßen ja nicht an den Hebeln irgendeiner in Deutschland sich etablierten faschistischen Machtzentrale und riefen das tausendjährige deutsche Reich noch einmal aus. Nein, diese wollten einfach zu einer Demo, die sich für das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland stark machen wollte und Solidarität dazu forderten. Mögen sie eine rechte Gesinnung haben, was keinen Grund rechtfertigt, sie allesamt totschlagen zu wollen. Denn zu rechts und rechtsextrem liegen Welten, so wie auch zwischen links und linksextrem Welten liegen. Diese fünf Männer hatten nicht vor, die 10.000 Demonstranten mit dem Gruß der Faschisten zu belästigen. Doch für die Antifa ist jeder ein Fascho, der auch nur irgendwie weiter rechts als links denkt und handelt. Und so läuft der Wahn in der Vorstellung dieser Leute dann ab und schon wird das Totschlagenwollen damit gerechtfertigt. In Wahrheit aber war es ein hinterhältiger brutaler Akt der Massengewalt, eine Orgie der Gewalt, eine terroristische Tat, eine freiwillige Massenhypnose der Destruktivität, ein Exzess der Gewalt in der Gruppe. 

Steuergelder für die Antifa?

Noch im März 2020 forderte die Grünenpolitikerin und ehemalige Bundesministerin Renate Künast die Absegnung finanzieller Mittel und Förderung der Antifa in ganz Deutschland. Sie will es nicht mehr, dass die Antifa-Gruppen von Jahr zu Jahr Arbeitsverträge abschließen müssen, sie will endlich eine verlässliche, aus Steuergeldern sich ergebende Finanzierung der Antifa-Gruppen (6). Arbeitsverträge, die Antifa!? Die Sympathien der Politiker, fast aller Altparteien, Ausnahme dabei ist die FDP, für die Antifa ist ein an Heuchelei nicht zu überbietender Schachzug gegen alle anderen Meinungen und gegen alle Kritik der herrschenden Politikkasten. Sie bietet den Altparteien und denen, die noch nicht mit der Bundeskanzlerin koalieren konnten, ein übergreifendes Band der Einigkeit und des Schutzes aller Pfründe, die die jeweilige Position ihnen anbietet. Faschismus ist nicht nur eine Bündelung aller unter einen Hut der Interessen. Faschismus ist auch die höchste Form der Korruption. Was in der Politik der Faschismus ist, das ist in der Gruppenkriminalität die Mafia. Der Faschismus bietet den größtmöglichen Schutz vor dem Willen eines Volkes, welches heute den Fortschritt seiner Gesellschaft hin in eine friedliche Existenz mit seinen Nachbarn will. Da aber die politischen Außeninteressen viel mehr Sicherheiten bieten, sobald man in entsprechender Machtposition sitzt, benötigt man für die Stabilität solchen Anspruches starke Peitschen für all diejenigen, die diesen Unterschied der Lebenswelten nicht ersehnen oder nicht wahrnehmen und gutheißen können. Und um genau dazu einen Keil zu bilden, bedienen sie sich der Antifa, der dummen Linken, die vor Kraft und Verblendung nicht wissen, wie sie ihr Leben ohne den Wahn und die Angst vor dem großen Faschismus, der sich gerade allenortens formiert, hinbekommen. Der Faschist muss weg, denn schließlich ist er ja die Gebärmutter für den Teufel. Und wenn sie es nicht tun, so wird er über sie kommen und sie vernichten. Die Antifa, ein Haufen von Phobikern, benutzt von der Machtelite der klügeren Linken, der Grünen, der SPD, der CDU und der CSU. Und da auch die Antifa voller dummgehaltener Esel einer vor ihrer Nase gehaltenen Möhre hinterherrennen, gehorchen sie in diesem Land all denen, die an Demokratieabbau interessiert sind. 

Leer kamen sie, leer gehen sie

Denn, das ist bloß meine Meinung, die Demokratie ist kein nachhaltiges Konzept für den Neoliberalismus. Seine Nützlichkeit, Effizienz und Verwertbarkeit hinsichtlich des Kapitals ist im Spiel um die Weltkrone durch das chinesische Konzept des Kapitals nicht länger konkurrenzfähig. Nutzlos und ineffizient sind all diejenigen, und sie werden immer mehr, die nichts mehr leisten können, also all diejenigen, die uns allen, so das Mantra des Neoliberalismus, quasi auf der Tasche liegen. Die Ideologie der Ungleichwertigkeit hat sich in den oberen Etagen der Gesellschaft längst verfestigt. Ein Rückzug aus der Solidargemeinschaft ist längst zur Ideologie oberer Etagen geworden. Menschenfeindlichkeit versus Menschheitsfamilie ist längst ein Trend, eine Überlebensstrategie auch bei denen, die sich die Menschheitsfamilie via Klassenkampf ins Hirn haben fräsen lassen. Diese Demokratieentleerung ist längst zur Identifikation dieser Gesellschaft geworden. Ihr Markenzeichen ist die völlige Vernichtung des Debattenraums: Es gibt nur noch die eine und richtige Meinung oder die Verschwörungstheoretiker, die sich vereinen lassen als braune Infektionskette, als die, die man als Feindbild einer braunen Suppe verortet, wenn man sich zugehörig erklärt zu der einzigen richtigen und rechtmäßigen Meinung. Was gerade als jüngstes Beispiel dieser neoliberalen Debattenlosigkeit vom Influenzer Rezo als „Jetzt zerstöre ich die Presse“, als intellektueller Infantilismus oder als intellektuelle Pubertät eines jungen Mannes daherkommt, der nach eigenen Angaben eine sechsstellige Summe auf seinen Konten feilbietet. Neoliberale Salonlinke mit an Infantilität nicht zu überbietenden Videoveröffentlichungen am laufenden Band auf der Titanic. Hauptsache, die Jukebox spielt, wenn ich was reinschmeiße, ansonsten finde ich die Antifa cool, denn diese schützt ja meine sechsstellige Summe, meine knapp 500.000 Euro, die ich mittels der Verblödungskultur, der Generation Head down bisher am Start habe. Ob solche geistlosen Gestalten jemals verstehen, was Jesus sagte: Leer kamen sie, leer gehen sie. Das Narrativ, dass sie vertreten ist das der Ablehnung von Wahrheit. Daher reden sie von der Wirklichkeit und beuten sie mit der Realität aus. Wahrheit aber ist etwas gänzlich anderes. Es ist das, weshalb Realität überhaupt entsteht und wirken kann. Schaut man die Quellen von Rezos neuem Pressezerstörungsvideo an, so bin ich nicht überrascht darüber, so viele Twitterlinks dort zu finden. Realität und Wirklichkeit, ja. Wahrheit hingegen sieht etwas anders aus. Aber lassen das lieber.

Ich bin kein Antifaschist der Antifa!

Der Lucifer-Effekt, das Milgrim-Experiment, der Solomon-Ash- Konformitäts-Experiment, das Blue Eyed-Rassismus-Experiment und die Schweigespirale der Meinungsbildung nach Noelle-Neumanns ganzer Gesellschaften sind die Hausaufgaben aller Antifaschisten, weltweit, um zu verstehen, mit welchen perfiden Tricks der Konsens der öffentlichen offiziellen Meinung nach Walter Lippmann herbeijongliert wird. Faschismus, so heißt es, ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen. Die Legitimation, die aus so einem Satz sich selbst gebiert, ist eine Steigerung des Satzes, Angriff ist die beste Verteidigung. Doch bleibt solchen falschen Legitimationsstrategien für deren Rechtfertigungsgründen, den anderen sofort und elementar als Feind und Zerstörungsgrund aller möglichen eigenen Lebensstrategien zu konstruieren, der wahre Grund ihrer Gewaltsucht verborgen, denen sich diese Opfer des Systems stets heimlich und versteckt selbst hingeben. Die Traumaerfahrung, selbst als unwerte Existenz gebrandmarkt zu sein. Und für diese selbst als unwerte Existenz erlebtes Trauma werden nun wiederum Opfer zur Wiedergutmachung des eigenen Leidens benötigt. Der Frame, ein Rechter ist ein Faschist, reicht völlig aus, um den inneren aufgestauten Terror auf eben solche Menschen zu projizieren. Wer Gewalt benötigt, um sein Elend zu rechtfertigen oder auf selbiges aufmerksam zu machen, der benötigt die Gewalt als Wiederholungshandlung, als eine Bewältigungsstrategie der inneren Wut, als Umlenkung auf etwas, das wenigstens kurzfristig Genugtuung verschafft. Doch die Opfer, die diese eigenen Gewalttaten benötigt haben sind nur Stellvertreter für den inneren Terror, den sie selbst nicht als solchen separat wahrnehmen können. Sie glauben, ihre Wut käme von denen, die sie Faschos oder Verschwörer nennen. Doch lenken sie ihren inneren Terror nur auf solche und erleben das in ihrem Inneren als von außen in sie eindringende Unmenschen, mit Absichten, die ihnen zuwider sind. Sie erleben dies im Gesamtgeschehen als einen Angriff gegen sie selbst, ja als einen versuchten Totschlag der Unmenschen, also müssen sie sich jetzt verteidigen und gehen nun in einen aufgezwungenen Angriff über, der alle Mittel kennt und keine Tabus. Arno Grün, ein Psychiater, mit denen sich Salonlinke gerne ablichten ließen, zu denen sie sich gerne in Shows gemeinsam ablichten, haben seine Psychologie nie wirklich verstanden. Fast geschlossen verhalten sie sich seiner Psychologie gegenüber konträr und erfolgreich widersprüchlich. Zum Abschluss möchte ich noch ein Buchtipp loswerden: Dialektik der Aufklärung, ein gutes Buch, für angehende Antifaschisten nur zu empfehlen.

Die größten Triumphe der Propaganda wurden nicht durch Handeln, sondern Unterlassen erreicht. Groß ist die Wahrheit, größer aber, vom praktischen Gesichtspunkt, ist das Verschweigen der Wahrheit. Aldous Huxley, brave new World, 1949. 

Quellen:

(1) https://www.merkur.de/politik/saskia-esken-antifa-donald-trump-usa-twitter-spd-spoe-cdu-seehofer-gruene-antifaschisten-zr-13783388.html

(2) https://kenfm.de/tagesdosis-11-3-2020-ich-sag-euch-der-faschismus-kommt-wieder/

(3) https://www.youtube.com/watch?v=M_l–uc7dio&feature=youtu.be

(4) https://www.youtube.com/watch?v=d7AnpetmA0c

(5) https://de.indymedia.org/node/84673

(6) https://www.youtube.com/watch?v=7TSWcRtHC10

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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Bildquelle: sun ok / shutterstock

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70 Kommentare zu: “Ich bin ein Antifaschist! – Tagesdosis 3.6.2020

    • Man könnte auch fragen, ob der deep state nicht diesen Mord bei den MKUltra-Handlern in Auftrag gegeben hat, damit durch die Antifa-Riots jeder Corona-Protest erstickt wird.

      In Deutschland hat man gegen den Erfolg der Hygienedemos ganz harmlos mit der Fortsetzung der Bundesliga reagiert, aber in USA fährt man eine härte Linie.

      Man wird sehen, wer die riots anfacht und wer sie bekämpft.

      Ich hoffe, die Unruhen werden im Keim erstickt, denn Chaos hat noch keine Unterdrückung gelindert oder beendet.

  1. de.statista.com/statistik/daten/studie/611009/umfrage/durch-polizisten-getoetete-menschen-in-den-usa-nach-bevoelkerungsgruppen/

    Wenn man von Rassismus der US-Polizei spricht, was sagen einem dann diese Zahlen?

    Dass man nicht genau hinsieht, Fakten nichts zählen und man Antifa-Wirrwarr nacherzählen kann?

    • Official Sources:
      https://www.fbi.gov/services/cjis/ucr/use-of-force
      http://ronpaulinstitute.org/archives/featured-articles/2020/may/30/nothing-is-certain-but-death-taxes-and-police-infiltration-of-us-protests/
      http://ronpaulinstitute.org/archives/peace-and-prosperity/2020/may/30/protesters-rioters-looters-and-revolutionaries-be-aware-there-are-government-agents-among-you/

      Ps: Bezüglich deiner Frage um den "Umbrella Man" habe ich dir weiter unten die Links eingefügt.

    • Aaron Maté and Historian and author Gerald Horne discusses the US uprisings against police brutality and systemic racism sparked by George Floyd's killing.

      US police state faces revolt as Trump expands it at home and abroad:
      https://www.youtube.com/watch?v=bKAcXsH8ooA

    • Ergänzung zu deiner Statistik weitere offizielle Quellen:
      https://www.washingtonpost.com/graphics/investigations/police-shootings-database/
      https://fatalencounters.org/our-visualizations/

    • Herzlichen Dank für die inks. Habe sie schon fleißig weiter verteilt.

      Ein Global-"Ereignis" und die Einhelligkeit in der Reaktion der Moralfunzeln samt Protest-Gepöbel auf Knopfdruck, da frage ich mich doch:

      Was an der story stimmt überhaupt?

      Was war wirklich in Mineapolis los? Wer ist wer bei diesem Schauspiel?

    • Was wir sehen ist der weltweite spontane und mehrheitlich friedliche Aufstand der 99,999% gegen die Herrschaft der 0,001%. Der Mord an George Floyd war nur der Funke au die längst gelegte Zündschnur, deshalb sehen wir auch die vollständige Instrumentalisierung der Situation durch die Staatsgewalt, Gewalt zu erzeugen und ihr zu begegnen hat man fleissig geübt. Wer letztendlich von dieser Situation profitieren wird, wenn es zur offenen Eskalation kommt, sind jene die es gewohnt sind zu "kaufen" wenn in den Strassen Blut fliesst. Jene die wissen wie man "zwei" Seiten ins Spiel bringt um als lachender dritter davon zu profitieren. Sollte es in dieser Art und Weise weiter gehen, wird dies keine Revolution, sondern ein Desaster mit nachhaltigen Folgen, denke ich.

    • Übrigens gerne.., hier hab ich noch so etwas wie eine "Abkürzung" zur Erklärung auf deine Frage bezüglich, was hier läuft, einen Link der dir vielleicht weiterhilft. Seite 18 ist die Empfehlung, solltest du dieses Dokument noch nicht kennen.

      Scenario For The Future of Technology And International Development
      https://www.nommeraadio.ee/meedia/pdf/RRS/Rockefeller%20Foundation.pdf

    • Vielen Dank für die Hinweise.

      Mich beschäftigt gerade folgende Überöegung:

      Werden diese inszenierten oder geenterten Ausschreitungen in allen Corona-Ländern aufteten?
      Überall, wo es Widerstand gegen die Agenda 2030, die NWO oder zumindest Hygiene-Demos gibt, muss doch der deep state für Unruhe sorgen und den Protest umdrehen.

      Ich kann mir sogar vorstellen, dass Mineapolis etwas mit MK zu tun hat, denn sehr, sehr, wenn wir in den letzten Jahren weltweit eine Öffentlichkeit für ein Ereignis hatten, stimmte an der story etwas nicht so ganz.

      Dieses Protest auslösende Ereignis passt doch wirklich zu gut zu dem, was als riot gegen Trump gebraucht wurde.
      Ihn kann man nun zum Rassisten machen und alle (westliche) Welt zieht orchestriert mit. Im Showgeschäft, sogar der Bundesliga, überall ist es einhellig ein Thema.

      Das macht mich stutzig. Es sind schon T-Shirts bedruckt, die Steine für die Antifa sind schon da und die Presse weiß mal wieder in Windeseile, wie das Narrativ auszusehehn hat.

      Mch würde gar nichts wundern, wenn mal dereinst über die Tat von Mineapolis Überraschendes zu Tage gefördert wird.

      Ich verabscheue jede Gewalt, jede Kriminalität. Aber ob nun Prager Fenstersturz, Überfall auf den Sender Gleiwiz oder Sturm auf die Bastille…alles instrumentalisierte Geschichten.

      Irgendwas verstört mich und lässt mich am berichteten Tathergang zweifeln.

      Im übrigen zweifle ich auch am generellen Rassismus der US-Polizei. Die Zahlen belegen diesen nicht ohne weiteres.

  2. Nevyn sagt: Zitat: Das Problem mit solchen spaltenden Negatividentifikationen ist, dass die eigene Existenz von der des Gegenübers abhängt.
    Was wäre ein Anti-Faschist ohne "Faschist"? Was wäre ein Krieg ohne jemanden, gegen den man ihn führen kann? Zitat ende/

    nun ich kann dies nicht verneinen, aber das was ich sagen kann ist das man das auch auf andere bereiche übertragen kann wie um als held dar zu stehen muss ich erst ein problem schaffen und dann eine lösung und wenn es eine lösung ist die einschränkt hilft es mir doppelt denn ich generiere nicht nur ansehen weil ich ein held bin sondern weil ich die herschaft dann habe über das ganze thema….. das glaub ich oder eher weiss ich benutzen die Eliten die Selbst ernnanten die meinen Sie haben das recht darüber zu entscheiden weil Sie einfach exsistieren und weil sie ja besser sind….

    Horst Grun sagt: Zitat: Die Antideutschen mit ihrer Ideologie des israelischen Rassismus, der dann auch zur Folge hat alle Kritik an dem US-Hegemon in Bausch und Bogen als antiisraelisch zu verurteilen.
    Diese rechte Ideologie ist der Überbau für die sog. Antifa, die heute z.B. den Weg freikämpfen will für mehr Flutung von sog. Flüchtlingen. Die „Antifa“ ist auch zur Stelle, wenn es darum geht andersdenkende zu beschimpfen oder sogar zu verprügeln. Aber den ideologischen Überbau liefert in allen Fällen die Antideutschen. Zitat ende/

    nun ich stimme dem zu, wenn ichs richtig verstanden habe, das jeder der eine meinung hat basierend auf informationen die er erhalten hat über eine politische sache ob es land oder mensch oder sache ist, also zbsp eine abneigung der isralistischen regierung das man dadurch nicht gleich ein antisemit oder so ist sondern einfach nur mit der regierung unzufrieden ist und wie diese vorgeht. stimme dem zu was sie sagten…..

    zu Humml was er sagte…. nun ich stimme dem nicht ganz zu aber zum gewissen teil, man kann nicht einfach in mehrheit bestimmen was jemand lernen soll aber mann kann auch als einzelner eben das nicht tun denn damit wird eine persönliche meinung erst recht übertragen auf andere und das breitet sich über generationen dann aus, der beste weg ist eben die gesammte allgemeinheit einzu beziehen weil dies ja auch gleich die allgemeinheit am ende bestimmt über generationen.

    Werweißdasschon sagt: Zitat:ie Antifa ist nur das Symptom der Krankheit. Diese Krankheit aber ist von Anfang an Teil des "Links"-seins. Nur wird das im Laufe der Geschichte immer wegromantisiert. Zitat ende/ sry wenn ich bei allen nicht alles schreibe aber wird sonst zu lang, nun ich finde nicht das es ein symtome ist es ist der grund warum sie geschaffen wurde sie wurde geschaffen um eine gegen gruppe zu haben zu den neonazis, aber die oder der gründer hat nicht gedacht das es so missbruacht wird bestimmt, die wolten wie martin lothar king eine gruppe schaffen die gewaltlos gegen die andere seite revoltiert. fakt ist die eliten benutzen alles was ihnen hilft ihre ziele zu erlangen so auch das ziel spalten.

    zu Schattenkrieger: gut gesagt stimme dem fast komplet zu, bis auf das mit Donal T. dem ich trotz der medien anders einschätze und seine ziele….

    • Nothing Is Certain But Death, Taxes, And Police Infiltration Of US Protests:
      http://ronpaulinstitute.org/archives/featured-articles/2020/may/30/nothing-is-certain-but-death-taxes-and-police-infiltration-of-us-protests/
      Protesters, Rioters, Looters, and Revolutionaries, Be Aware There Are Government Agents Among You:
      http://ronpaulinstitute.org/archives/peace-and-prosperity/2020/may/30/protesters-rioters-looters-and-revolutionaries-be-aware-there-are-government-agents-among-you/

  3. epochtimes.de/meinung/staedte-brennen-aber-niemand-wagt-es-als-kommunistischen-aufstand-zu-bezeichnen-a3255944.html

    Nicht nur die Epochtimes siehet es als orchestriete Aktion.

    Es ist ein Plan, es ist gewollt.

    Nichts ist spontan.

    Die Linken spielen mal wieder die Rassismuskarte. Wie billig.

    • Links und rechts sind ja nicht lediglich – in ihrem Bezug auf die Sitzordnung in der verfassunggebenden französischen Nationalversammlung von 1789 – historische Einteilungen entlang einer eindimensionalen Eigenschaft. Als solche wären sie in der Tat nicht nur historisch überholt, sondern auch hoffnungslos unterkomplex. Links steht vielmehr für die normativen moralischen und politischen Leitvorstellungen, die über den Menschen und über die Möglichkeiten seiner gesellschaftlichen Organisation in einem langen und mühsamen historischen Prozeß gewonnen wurden und die in der Aufklärung besonders prägnant formuliert wurden. Den Kern dieser Leitvorstellungen bildet ein universeller Humanismus, also die Anerkennung einer prinzipiellen Gleichwertigkeit aller Menschen.

      Bereits aus dieser Leitvorstellung ergeben sich schwerwiegende und weitreichende Folgerungen.Beispielsweise schließt ein universeller Humanismus Positionen aus, die auf der Überzeugung einer prinzipiellen Vorrangstellung der eigenen biologischen, sozialen, kulturellen, religiösen oder nationalen Gruppe beruhen; er schließt also Rassismus, Chauvinismus, Nationalismus oder Exzeptionalismus aus. Zudem beinhaltet er, dass alle Machtstrukturen ihre Existenzberechtigung nachzuweisen und sich der Öffentlichkeit gegenüber zu rechtfertigen haben, sonst sind sie illegitim und somit zu beseitigen.

      Aus dem universellen Humanismus ergibt sich also das spezifische Leitideal einer radikal-demokratischen Form einer Gesellschaft, in der ein jeder einen angemessenen Anteil an allen Entscheidungen hat, die die eigene ökonomische und gesellschaftliche Situation betreffen; er schließt also Gesellschaftsformen aus, die auf einer Elitenherrschaft oder auf einem Führerprinzip beruhen. Diese in der Aufklärung erstmals klar formulierten Leitideale sind seitdem kontinuierlich weiterentwickelt und verfeinert worden und stellen den Identitätskern des linken Projektes dar.

      Da diese Leitideale gewaltige politische Konsequenzen haben, wurden sie seit je auf das schärfste bekämpft; historisch war das der Kern der sogenannten Gegenaufklärung, der es wesentlich um die Wahrung des jeweiligen Status quo ging. Die Behauptung, eine Links-Rechts-Unterscheidung hätte sich historisch überlebt, würde also letztlich beinhalten, dass sich die Leitideen einer prinzipiellen Gleichwertigkeit aller Menschen und einer ernsthaften demokratischen Gesellschaftsorganisation überholt hätten – eine These, die natürlich gerne von denen vertreten wird, deren Macht gerade auf rassistischen, chauvinistischen, nationalistischen oder exzeptionalistischen Ideologien basiert.

      Aus:
      NachDenkSeiten – Die kritische WebsiteTitel: Die Links-Rechts-Demagogie. Ein Interview mit Rainer Mausfeld.
      Datum: 5. August 2016

    • Antwort zu Box:
      Hervorragende Zusammenfassung der zentralen Werte eines so zu nennenden "linken Projekts", dem ich voll und ganz zustimme – mit einer Ausnahme. Ich beziehe mich auf folgende Passage:

      "schließt ein universeller Humanismus Positionen aus, die auf der Überzeugung einer prinzipiellen Vorrangstellung der eigenen biologischen, sozialen, kulturellen, religiösen oder nationalen Gruppe beruhen; er schließt also Rassismus, Chauvinismus, Nationalismus oder Exzeptionalismus aus. Zudem beinhaltet er, dass alle Machtstrukturen ihre Existenzberechtigung nachzuweisen und sich der Öffentlichkeit gegenüber zu rechtfertigen haben, sonst sind sie illegitim und somit zu beseitigen."

      Ich möchte darauf hinaus, dass nicht jede Form von "Nationalismus" auszuschließen wäre. Nämlich die nicht, die mit ihrem Nationalismus gleichzeitig die Selbstbestimmung jeder anderen Nation anerkennt. Also eine Form des Nationalismus, die sich sehr wohl zunächst und primär um das Wohl der eigenen Nation kümmert, nicht aber darum, ob die anderen Nationen sich jeweils in der gleichen Weise um ihr Volk kümmern. Also folglich sich selbst dann nicht – schon gar nicht invasiv, kriegerisch oder sanktionierend -, wenn in einer anderen Nation eine Diktatur herrscht. Das ist das interne Problem der anderen Nation, das das je betroffene Volk als Problem begreift und selbst zu lösen hat oder eben auch nicht. Denn ob die "betroffene" Nation den Begriff der Diktatur so auffasst, wie wir es tun und ihn den Leuten dort aufoktroieren wollen, müssen wir schon ihnen überlassen. Und dass nicht überall im Westen, wo "Demokratie" drauf steht, auch Demokratie drin ist – ein Phänomen wie der "Tiefe Staat" ist der wohl sprechendste Beweis dafür – dürfte spätestens seit Rainer Mausfeld nicht mehr unbekannt sein.
      Wenn die Globalisierung einen einzigen positiven Effekt hat, dann ist es der, dass den Völkern der Blick über die eigenen Grenzen mehr und mehr eröffnet ist und sie Vergleiche anstellen können, die sie zu eigenen Urteilen veranlassen, die sie unter Berücksichtung ihrer Bedingungen durchaus ohne Anleitung eines anderen – selbst denkend – dann auch fällen können, dürfen m ü s s e n. Bevormundung ist gleich Entmündigung.

    • Nochmal zu Box:
      Diesmal nehme ich Bezug auf diese Passage:

      "Diese in der Aufklärung erstmals klar formulierten Leitideale sind seitdem kontinuierlich weiterentwickelt und verfeinert worden und stellen den Identitätskern des linken Projektes dar."
      Und:
      "Da diese Leitideale gewaltige politische Konsequenzen haben, wurden sie seit je auf das schärfste bekämpft; historisch war das der Kern der sogenannten Gegenaufklärung, der es wesentlich um die Wahrung des jeweiligen Status quo ging."

      Ich halte dieses gradlinig gezeichnete Fortschrittskonzept einer "kontinuierlichen Weiterentwicklung und Verfeinerung" der in der Aufklärung formulierten Leitideale nicht für einen Mythos, wohl aber für eine (unfeine) Vereinfachung dessen, was sich theoretisch wie real-politisch praktisch seitdem ereignet hat.
      a) gerieten die "Weiterentwickler und Verfeinerer" als Theoretiker zunehmend an den Rand der Gesellschaft. Und wenn sie Beachtung fanden, dienten sie oft genug als Alibi für die Meinungsfreiheit, mit der man sich zu schmücken gedachte, um umso ungestörter so weiter zu machen wie vorher.
      b) hielten sich "demokratische" Politiker noch selbst Sklaven und hatten nichts dagegen eintzuwenden, die Indianer ihrer Kultur wie ihres Landes zu berauben. Die Sklaverei ist offiziell beendet und doch ist Menschenhandel und Sex- und Lohnsklaverei bis heute keineswegs endgültig abgeschafft.

      Ob unter den "Gegenaufklärern" sich bloß zu vernachlässigende Einwände finden, die es zu vernachlässigen gilt, möchte ich auch bezweifeln.

      Vielleicht kommen wir dem Problem wirklich näher, wenn wir uns an die mich doch überraschende Buchmpfehlung von Rüdiger Lenz halten, die er ganz am Ende seines Beitrags gegeben hat:

      "Dialektik der Aufklärung, ein gutes Buch, für angehende Antifaschisten nur zu empfehlen."

      Ich würde hinzufügen: Nicht nur für angehende, sondern auch für überzeugte Antifaschisten. Wem der Titel nichts sagt – ein Hinweis auf die Randständigkeit der theoretischen Weiterentwickler und Verfeinerer: Es ist geschrieben worden von Theodor W. Adorno und Max Horkheimer.

  4. Von den Antifanten in jahrelanger Arbeit fein gepusht kommt dann das heraus
    https://www.youtube.com/watch?v=athqBSwOzBE
    Sehr aufschlussreich die Statements der Antifas gegen Ende des Videos.
    Mit Rassismus angeblich gegen Rassismus.
    Es gibt ja genug Dummstuten, äh sorry Jünger, denen man indoktrinieren kann, zu Rassismus wären nur Weiße fähig.
    Mit Definitionen haben die es nicht so, dafür können sie, sehr zur Freude der tatsächlichen Nutznießer, wunderbar ihren niedersten Instinkten freien Lauf lassen.

    Sorry, aber wenn so antifa aussieht, dann bin ich lieber fa.
    Meine Achtung vor dem Leben möchte ich mir bewahren.

    Ob Bonath und Drescher, nur zwei der vielen treibenden Kräfte, sich gerade ein Loch in den Bauch freuen?
    Aus genau diesem Grund, hat es mich jedes Mal unglaublich wütend gemacht, wenn die hier ihrer rassistischen Gesinnung freien Lauf lassen durften.
    Nun Frau Bonath, wie fühlt es sich an nun selbst Blut an den Händen zu haben?
    Wo ist hier der Unterschied zu dem, was sie doch angeblich immer bekämpfen wollten?
    Ahh, ich vergas. Die Hautfarbe. Kann jemandem, den diese schnuppe ist, schon mal entfallen, sry.

    War alles abzusehen, aber keiner wollte es ernst nehmen. Statt dessen hat man die Warnenden, ganz nach Antifantenmanual, als Faschisten und Rassisten gebrandmarkt.
    Der Dieb der ruft: Haltet den Dieb!
    In Frankreich gehts nun auch schon los.
    Die Gesetzesänderung zum Einsatz der Bundeswehr im Innern der BRD kam auch nicht von ungefähr.

    Ob die Mitläufer auf dem Schirm haben, dass sie damit alle, auch sich selbst, den diktatorischen Fußfesseln einen riesen Schritt näher bringen?
    Zumindest scheinen sie nicht auf dem Schirm zu haben, dass sie den tatsächlich Verantwortlichen für all den Scheiß nicht mal einen Kratzer zufügen. Diese brauchen nur zur passenden Zeit mit dem Finger zu schnippen und aus ist die Maus.
    Politik und Oligarchen nehmen es dankend an.
    Bringt es sie doch ihren Zielen, der absoluten Kontrolle ein dickes Stück näher.
    Die Akzeptanz in der allgemeinen Bevölkerung wird aus genau solchen Gründen drastisch steigen.
    Und in den USA kann man nebenbei gleich noch ein Regimechange herbeiführen und sich des Querschlägers Trump entledigen.
    Es ekelt mich nur noch…

    • sry Herr Pinuu also Fa. zu sein zu wollen sehe ich aus keinem grund als aktzeptable an nicht weil es rechts ist weil es am ende zum dem fürt was wir bald durch merkel erlangen dank ihr eine wahre diktatur ich schrieb schonmal eine diktatur würd ich in betracht ziehen wenn es ein guter herrscher wäre aber in der laufe der zeit ist mir klar geworden das es sowas nie lange bestandt haben kann weil es immer einen oder gruppen geben wird die im hintergrund ihre pfäden ziehen wollen um aus dieser dikatur seinen gewinn zu erzielen, nicht weil der menschein egoist oder gierig ist es ist der einzelne der sich dazu endscheidet Mensch zu sein bedeutet andere zu respektieren und aktzeptieren wie sie sind und ihnen zumindest im besten gewissen zu helfen ihren weg oder auf den anderen weg zu finden. und ich rede hier nicht über sachen die Kriminell sind denn dies ist und bleibt in keinster weise egel wo oder wie in eine debatte….

    • Das oben angeführte Video von "Know More News" zeigt, was Sache ist. Das zu beurteilen, braucht es keine weit ausgreifenden intellektuellen Ausführungen mehr. In ein paar Minuten hat Donald Trump klar und deutlich aufgezeigt, was nun gemacht werden muß. Wer ihm hier nicht zustimmt, hat nichts begriffen.

    • zu teddiefidel: sry stimme dem eben nicht zu und das hat mich begreifen nichts zu tun, sry aber kann ich nicht aktzeptieren….

  5. Wenn es eine organisierte Gruppe mit der Bezeichnung Antifa gibt, so wüsste ich gerne, ob sie einer Partei oder politischen Gruppe zugeordnet wird.
    Ich bin da leider nicht auf dem Laufenden.
    Was mir auf fällt, ist eine aufgehetzte Jugend, die sich anscheinend gut instrumentalisieren lässt. Jugendliche die sich in Scharen für die Umwelt stark machen.
    Jugendliche die sich gegen vermeintlich Rechtsextreme stark machen.
    Jugendliche die sich für Asylanten stark machen.
    Alles hehre Ziele, die ohne wenn und aber, von ihnen angegangen werden.
    Der Gretelzopf ist wichtiger als eine Diskussion.
    Das merkwürdige ist, dass sie sich für das bestehende System stark machen, etwas das Jugendlichen eigentlich total gegen den Strich geht.
    Ihrem alter entsprechend wäre oppositionelles Verhalten und Rebellion zu erwarten.
    Da die Opposition aber von älteren Menschen auf die Straße getragen wird, ist es gelungen, diese Jugendlichen gegen die opponierenden Älteren in Stellung zu bringen.
    Was soll man erwarten, die Lehrpläne haben sich nicht geändert. Das Feindbild ist noch ein wenig erweitert worden, aber was Richtig ist weiß doch Konstantin Wecker oder Max Uthoff und noch etliche andere, ganz genau. Da flattert das Mäntelchen in den Wind, und sie befeuern diesen Enthusiasmus der Jugendlichen noch.

    • “America’s Moment of Reckoning”: Cornel West Says Nationwide Uprising Is Sign of “Empire Imploding”:
      https://www.democracynow.org/2020/6/1/cornel_west_us_moment_of_reckoning

    • Ich habe mir den Beitrag angesehen und finde ihn so interessant wie in einigen Details nichts sagend (bzw. zu allgemein Schlagworte benutzend). Die Vorwürfe gegen die deutsche Mainstreampresse sind richtig, allerdings nicht besonders neu. Wäre da etwas anderes zu erwarten gewesen?
      Das Plädoyer am Ende der Rede (des Bruders des Opfers) war allerdings alles andere als eindeutig:

      Zitat: „Friede auf der linken Seite“ und „Gerechtigkeit auf der rechten“. Damit hat er zwei Prinzipien ins Gespräch gebracht, die der gegenwärtigen politischen Kultur am meisten fehlen: Vergebung und Gerechtigkeit: Die Synthese aus beiden ist es, die die Grundlage für den Frieden bildet. (Zitat Ende)

      "Friede auf der linken Seite"? Wen oder was meint er? Die "Antifa" und die "Demokraten", inklusive Obama, die Clintons und Oligarchen wie Bill Gates, George Soros, Elon Musk u.a., die sich das Land und dessen Reichtum auf Kosten des Volkes die letzen Jahrzehnte unter den Nagel gerissen haben? Die den Hütten den Krieg und den Palästen den Frieden gesichert haben? Denen soll vergeben werden?
      Dazu fehlt gerade diesen die Einsicht in ihre Verbrechen.

      "Gerechtigkeit auf der rechten"? Wen oder was kann er hier meinen? Soll den "Rechten" Gerechtigkeit wiederfahren oder sollen sie "gerecht" handeln. Alles sehr unklar. Wenn er meint, dass es ungerecht sei, wenn die Patrioten und ihre zahlreichen Anhänger darauf verzichten sollten, den "Sumpf trocken legen" zu wollen, den "Tiefen Staat" zu bekämpfen, die Kriege im Ausland im Namen der USA nicht beenden zu wollen, heißt das auf unabsehbare Zeit, nicht nur die Ungerechtigkeit zu befestigen, sondern auch den Frieden als eine Art Friedhofsruhe zu begreifen.

      Über derartige Ausführungen in Lobeshymnen auszubrechen, scheint mir an der Problematik vollkommen vorbeizusehen.

      Vielleicht sehen Sie das anders. Würde mich interessieren.

  6. Die Vermutung habe ich schon lange, dass sich der Tiefe Staat sowohl der NPD & Co. als auch der Antifa gleichermaßen bedient, je nach Zweck (z.B. G20-Gipfel, Migration, Regierungskritik, "Antisemitismus", …).

    • Das geht wie mit den Banken, die auch immer beide oder alle Seiten mit Geld bedient, die sich im Krieg befinden. So auch der VS und der BND. So auch die Politik.

    • Die Verbindung zum Tiefen Staat und damit zu Obama, Hillary Clinton, Joe Biden, Bill Gates, George Soros, Jeffrey Sachs et al. herzustellen, hätte Rüdiger Lenz auch nicht schlecht angestanden. Wie auch eine Einschätzung der Reaktion und der Ankündigungen von Donald Trump zu dem Komplex.

  7. "das leben des brian"

    volksfreund von judea!…nein judeischer volksfreund! nein linke! nein rechte! nein faschist! nein antifaschist! nein dies! nein das! …hört das denn nie auf?!

    brian stösst einer politischen gruppe zu und wird aufgenommen…und diese theoretisieren in ihrem kämmerlein was sie alles tun können/könnten oder würden und sollten. schmieden pläne etc. aber im endeffekt setzen sie nichts davon um und erreichen logischerweise auch nichts.

    die meisten menschen oder fast alle sind wie diese gruppe in ihrem kämmerlein…sie theoretisieren und theoretisieren. aber was in die praxis umzuwandeln kommt denen nicht in den sinn. so kommt es mir vor. natürlich bin ich mir bewusst, dass alles sich nicht von heute auf morgen ändert…es wird gehandelt aber nach meiner meinung zu lange um den brei herum geredet. es sind doch soooo viele belesene menschen auf der welt…juristen…anwälte…profs…wissenschafter…usw….wozu? wir sollten ideen ausarbeiten wo alle daran beteiligt sind auch solche wie ich…"alltagsbürger" sage ich jetzt mal. tägliche kleine jobs im alltag, praktische aufgaben um diesen eliten und ihren büroangestellten oder wie auch immer, die fesseln anzulegen! diese in ihrem eigenen keim ersticken lassen. alltägliche kleine schritte im alltag…kleine dinge welche nicht auffallen. aber wenn dies global geschieht wird es die welt-elite irgendwann merken oder zu spüren bekommen….machtlos werden. unsere belesenen personen können grössere schritte vornehmen…die stärken kombinieren und als ein ganzes global auftreten und vorgehen.

    also meine meinung als normaldenkender (bin kein genie und auch kein prof. etc.):
    der unterschied zwischen der welt-elite-gruppe und allen anderen (also uns…die weltbürger) ist, dass die welt-elite-gruppe sich was ausdenkt, diese thematisiert…plant und am ende UMSETZT! wir als weltbürger-gruppe theorestisieren und tun nichts…sprich…setzen nichts konkret um…ich denke weil wir angst haben oder machtlos sind!…oder einfach nur dumm!?

    ich habe es schon ein paar mal erwähnt, dass ich angefangen habe coca-cola…mc donald und andere marken artikel im alltag zu boykotieren! nur so als beispiel. wer klüger und besser ist soll mir unter die arme greifen…nicht nur mir sondern auch anderen gleichgesinnten…für die freiheit der natur….humannature.

    falls ich nur bullshit geredet /geschrieben habe lasst mich auch dies wissen.

    • danke für den link schattenkrieger. habe es angeschaut. ist leider auf englisch und dies kann ich nicht so gut. habe übersetzt aber schlechte qualität. doch denn inhalt hab ich eigentlich verstanden. und mit deinem link bin ich auch beruhigt 🙂 , dass ich nicht so daneneben bin 🙂
      tja!
      aber ich denke die idee wird nur als ein "kommentar hier" bleiben.

    • Du bist definitiv nicht falsch gewickelt oder so, unser Ziel muss die Transformation dieses System sein, ohne selbst Hand anzulegen und in die Gänge zu kommen, wird wohl nichts gehen.

      Ps: Auch die Youtube-Übersetzung ist relativ übel aber besser als keine Übersetzung, sobald ich wieder ein wenig Zeit habe werde ich mich um die Übersetzung bemühen und auf unserem Blog veröffentlichen.

    • habe auf der originalseite angeschaut…und gerade eben auch auf youtube. aber wie du es auch bemerkt hast, die übersetzungsquali ist nicht sehr gut. aber genau….besser als keine übersetzung. aber passt schon. evtl. bringen wir hier auch sowas auf die beine.

      weisst du…ich hab wirklich langsam die schnauze voll von diesem blutsaugersystem. wir sind hier im paradies auf diesem planeten. und was machen wir? wie leben wir? das ergibt für mich keinen sinn. darum bin ich bereit dafür zu kämpfen für ein besseres leben für alle.

      die welt-elite kann mit elon musk sich zum MARS verpissen! 🙂

  8. Die hier sehr wortreich vorgestellte und unter falscher Flagge firmierende Truppe, ist nichts weiter als ein Aktivposten der Machteliten.
    Auch nicht neu und nicht originell ist der Trick mit der „Mitte,“ ebenso wie die Beanspruchung dieses Platzes für eine bestimmte Gruppierung:

    „Die Mitte“. Die „Mitte“ ist etwas ganz Tolles, heute sind alle in der Mitte. Das gehört wieder zum neoliberalen Falschwörterbuch, weil hier ein Begriff neu besetzt worden ist, denn „Mitte“ ist für uns alle etwas ganz Tolles.
    ‚Mitte‘ suggeriert Harmonie, Ausgeglichenheit, vielleicht auch Geborgensein, ‚Mitte‘ ist ein ganz positives Gefühl, weil wir ungerne zu den Extremen gehören wollen. Der Neoliberalismus hat diesen Mittebegriff neu besetzt, indem jetzt eigentlich mit „Mitte“ eine extremistische Position bezeichnet wird. Nämlich die extremistische Position eines Kampfes gegen Demokratie. Und die „Mitte“ ist sogar eine extrem fundamentalistische Position, weil sie einen Ausschließlichkeitsanspruch hat: Es kann keine Alternativen mehr geben. Die „Mitte“ ist eine extrem fundamentalistische Position mit einem Ausschließlichkeitsanspruch, übt aber auf uns eine gewisse Faszination aus. Wir gehen diesem Wort immer wieder auf den
    Leim. Und Sie sehen, wie häufig dieses Wort als Attraktionsmittel in der politischen Rhetorik verwandt wird, und zwar immer im Kontext auch des neoliberalen Programmes.

    Tony Blair: „a radical centre in which you are able to take decisions fort he future of
    the country“

    Gerhard Schröder 1998: „Es gibt keine linke oder rechte Wirtschaftspolitik, sondern
    nur eine gute oder schlechte Wirtschaftspolitik.“

    Emmanuel Macron 2017: „ni droite, ni gauche“ (weder rechts, noch links)

    Faschismus: „weder links noch rechts“

    Die „radikale Mitte“ – auch eine interessante Wortschöpfung. – Es gibt gar keine Interessen-gegensätze mehr. Es gibt keine Interessengegensätze zwischen Unternehmer und Lohnabhängigem mehr. Es geht nur noch um ‚Vernunft‘, es geht nur noch darum, ‚rational‘ die besten Lösungsansätze zu finden. Es hat auch keinen Sinn mehr, gegen irgend etwas zu kämpfen, es geht nur darum, die ‚beste‘ Lösung zu finden, denn letztlich sitzen natürlich Unternehmer und Lohnabhängige im gleichen Boot, haben die gleichen Interessen, nämlich: die ‚besten‘ Lösungen zu finden. ‚Letztlich ziehen wir doch alle am selben Strang‘ – das ist die Ideologie, was ja irgendwie auch richtig ist, nur eben an unterschiedlichen Enden.
    Interessanter ist hier noch der Punkt – das finden Sie heute ganz häufig -, dass jemand sagt: „ich bin weder rechts noch links“. „Links“, das heißt ja eigentlich für eine gerechte Verteilung und eine solidarische Gesellschaft – und „rechts“ heißt, nicht für eine gerechte Verteilung. Jemand, der weder rechts noch links ist, kann sich eigentlich nur damit noch retten, dass er sagt: „Naja, ich bin völlig apathisch!“

    Aus:
    28. Pleisweiler Gespräch mit Professor Mausfeld – 22. Oktober 2017
    Wie sich die „verwirrte Herde“ auf Kurs halten lässt: Neue Wege der „Stabilitätssicherung“ im autoritären Neoliberalismus
    (NachDenkSeiten)

    Herr Schramm hat auch mal was dazu gesagt:

    Ich sag nur bleiben sie weg. Wenn immer von bürgerlichem Lager oder von bürgerlicher Mitte (die Rede ist), gehen sie sofort stiften. Nicht? Oder kucken sie ihnen ins Gesicht um die deutlichen Anzeichen von Heuchelei, Lug und Trug zu erkennen. Das ist auch befreiend.
    (Politischer Aschermittwoch 2020 | Georg Schramm, ca min. 7)

    Aktuell gibt man sich auch gerne überparteilich, als Variante zur Mitte, ist aber ebenso verlogen.

    Hier noch Herr Schreyer zur Funktion von solchen Anscheinoppositionen wie die AfD eine ist:

    Geschickte Ablenkung

    Doch aus Schreyers Sicht lenkt die AfD „die Empörung weg von den Finanzmächtigen, hin zu den etablierten Parteien im Bundestag“. Diese würden als selbstsüchtige „Klasse von Berufspolitikern“ beschrieben und bekämpft. Dagegen würden der Finanzsektor und dessen Verantwortung für die gesellschaftlichen und politischen Probleme von der AfD verschont.
    (…)
    Begründete Angst

    In seinem Buch beschreibt er, wie Milliardäre Politik machen, Grundrechte zunehmend begrenzt werden und der „tiefe Staat“ die Herrschaft der Finanzelite sichern hilft. Und er stellt fest:
    „Die Angst der Eliten, die diesem Buch seinen Titel gibt, und insbesondere ihre Furcht vor tatsächlicher Demokratie, vor einer freien Selbstbestimmung der Völker – dies ist im Wesentlichen die Angst vor dem Zusammenbruch einer Ordnung, die das Eigentum und die Privilegien ebenjener Oberschicht garantiert.“

    Aus:
    Warum die Eliten die Demokratie aushebeln – Buchpremiere
    Von Tilo Gräser
    Über „Die Angst der Eliten“ und ihre Furcht vor der Demokratie hat der Journalist Paul Schreyer ein Buch geschrieben, das Anfang April erschienen ist. Er fragt darin, ob „unsere Demokratie noch zu retten“ ist. Schreyer setzt sich mit der Rolle und der Macht der Eliten auseinander, ebenso mit dem vielbeschriebenen Populismus und der AfD.
    (Sputnik)

    Die Funktionslogik von Rassismus als Machtprinzip im Kapitalismus, ein Prinzip das auch die AfD sehr gut verstanden hat, wird ebenfalls von Herrn Mausfeld gut herausgearbeitet. Wobei er sich nicht auf einen Kunstbegriff wie Korporatismus kapriziert, nur um Kapitalismus nicht sagen zu müssen:

    (Rechtfertigung von Herrschaft – Rassismus, Kulturrassimus, Klassenrassismus)

    Angst führt immer zu einer Status quo Neigung, die wir sowieso haben. Wir neigen von Natur aus, Teil der Beschaffenheit unseres Geistes, neigen wir dazu den Status quo allen anderen Zuständen vorzuziehen, auch wenn sie objektiv besser sind. Wir lieben den Status quo, hat einen ganz einfachen Grund, wir sind an den Status quo gewöhnt. Der ist für uns berechenbar. Der hat für uns eine gewisse Übersicht, eine gewisse Vertrautheit. Wir wissen was im Status quo passieren kann. Alles Andere, selbst wenn es objektiv vielleicht besser ist, führt immer zu einer Verunsicherung. Wenn sie Ängste erhöhen, wird in der Bevölkerung massiv die Status quo Neigung erhöht.

    Gesellschaftliche Apathie war von Anfang an in der Demokratietheorie der Machteliten eines der wichtigsten Ziele. Demokratie sagen wichtige Politologen und politische Philosophen, Demokratie kann nur funktionieren wenn wir es schaffen den Großteil der Bevölkerung in die politische Apathie zu kriegen.

    Korrespondierend geht das Interesse am Anderen runter. Empathie, Solidarität werden reduziert unter Angst. Autoritäre Neigung und Sehnsüchte auf einen mächtigen schützenden Führer steigen.

    Eine Dämonisierung der Anderen. Die Neigung den Anderen zu dämonisieren. Wir suchen in unserer Not der psychischen Verarbeitung dieser inneren Energie, möglichst in Personalkategorien, einen Verantwortlichen.
    Und der einfachste Trick, kennen sie aus dem Leben, verantwortlich ist, da neigen wir immer dazu, ist immer der Andere. Unter großer Angst neigen wir dazu den Anderen zu dämonisieren. Den Fremden, den äußeren Feind. Und deswegen ist eine der Konsequenzen von großer Binnenangst, eine Erhöhung der Neigung zum Rassismus.

    Das hat für die Machtausübenden den Vorteil, daß sie nun die Angst doppelt nutzen können. Die erste Nutzung war, Angst durch die Erzeugung von Binnenangst, psychische Energie von den eigentlichen Zentren der Macht abzulenken.
    Der zweite Nutzen den man hat, wenn man durch die Erzeugung von Binnenangst die Neigung zum Rassismus erhöht, daß man jetzt den Rassismus nutzen kann, um ihn wieder als Drohgebilde an die Wand zu malen. Und sagen kann, wenn ihr uns nicht wählt oder wenn ihr uns nicht folgt, dann entsteht ja Rassismus.
    Das ist wieder ein infamer Trick weil der Rassismus genau auf diese Weise erst erzeugt worden ist. Und jetzt als zweites Mal, als Drohmittel genutzt wird.
    Also da ist eine ziemlich komplexe Funktionslogik dieser Dinge.

    Diese Sachen erzeugen dann auch gleichzeitig in uns natürlich Deutungsmuster für gesellschaftliche Konflikte die den jeweils Machtausübenden willkommen sind, weil sie wieder den Blick von den Zentren der Macht weg richten, auf Andere.
    Wir kriegen Deutungsmuster; ach so die gesellschaftliche Krise die wir gerade durchleben sind die Anderen.
    Also es werden bestimmte Deutungsmuster induziert indem man vorher entsprechende Ängste aufgebaut hat.

    Schauen wir uns ein paar Bsp. an:
    Angst hat die Deutschen gepackt, Angst vor dem Fremden, Angst um den Arbeitsplatz und vor hohen Mieten, Angst vor Inflation und Rezession, Angst auch vor … usw.
    Das liest sich eigentlich wie ein Bsp., aktuelles Bsp. aus der Tagespresse. Es stammt de facto aber von 1992 (Der Spiegel 15/1992), wo wir diesen Zyklus bereits schon einmal hatten.

    Und interessant ist heute, daß uns die Auseinandersetzung mit dem was damals passiert ist, eigentlich schon wieder aus dem gesellschaftlichen kollektiven Gedächtnis entflutscht ist. Sonst hätten wir heute mehr Möglichkeiten uns mit dem was aktuell passiert auseinander zu setzen. Wir sind bereits durch diese Zyklen durchgelaufen.

    Wenn wir über Rassismus sprechen, als Konsequenz der Angsterzeugung, da muß man sich auch klar machen, das ist ein ganz wichtiger grundsätzlicher Punkt, daß die Funktion von Rassismus nie die Abwehr von Fremden war.
    Sondern die Funktion von Rassismus ist die Kategorie des Fremden als kategoriale Gruppe überhaupt erst zu konstituieren. Der Rassismus erzeugt erst die Kategorie des Anderen.

    (Die Funktion des Rassismus besteht nicht in der Abwehr von „Fremden,“ sondern in deren Hervorbringung > dadurch stiftet der Rassismus Gemeinschaft)

    (…)

    Damit wir auch das richtig einordnen können was da passiert mit dieser Angsterzeugung.
    Gründe: Erzeugung von Rassismus über Angsterzeugung. Ist ein weiterer grundsätzlicher Punkt ganz wichtig. Die permanente Erzeugung von Rassismus ist historisch ganz tief in unserer Gesellschaft verankert.
    Der Kolonialismus war natürlich ein zutiefst rassistisches Programm. Der westliche Kapitalismus erzeugt strukturell rassistische Mechanismen von Ausgrenzung. Ein konstanter bezüglich der Grenzziehung, aber einigermaßen flexibler Rassismus. Der ist sehr subtil, der hat nicht immer einen Aufkleber, „ich bin Rassismus.“

    (Die permanente Erzeugung von Rassismus ist historisch tief in unserer Gesellschaft angelegt.

    Der westliche Kapitalismus erzeugt strukturell rassistische Mechanismen von Ausgrenzung, sei es kulturell oder Klassenrassismus – ein konstanter, bezüglich der Grenzziehungen aber einigermaßen flexibler Rassismus“ (Wallerstein).

    Die mit jeder Form von Rassismus einhergehende Zuschreibung unveränderlicher Eigenschaften zu Gruppen dient der Verfestigung und Stabilisierung von Ausbeutungsverhältnissen.

    > Der globalisierte Kapitalismus kann nur rassistisch sein, weil er extreme Ungleichheit rechtfertigen muß.

    Lit.: Immanuel Wallerstein und Étienne Balibar (1988/2017 Rasse – Klasse – Nation.))

    Aus: Rainer Mausfeld – Warum schweigen die Lämmer? – Vortrag – DAI Heidelberg
    (ab ca. min. 29)

    Schließlich noch Frau Arendt, konkret, anders als versucht wird sie darzustellen:

    Es gibt in unserer Gesellschaft eine weitverbreitete Furcht zu urteilen, was überhaupt nichts zu tun hat mit jenem „Richtet nicht, auf dass Ihr nicht gerichtet werdet“, und wenn diese Furcht meint, niemand solle „den ersten Stein werfen“, dann trifft es die Sache nicht. Denn hinter der Abneigung, über die Taten anderer zu urteilen, lauert der Verdacht, dass eigentlich niemand ein frei handelndes Wesen ist, und somit der Zweifel, ob überhaupt jemand für sein Tun verantwortlich ist oder zumindest für seine Taten einstehen kann. Jeder, der auch nur beiläufig moralische Fragen aufwirft, findet sich sofort konfrontiert mit einem erschreckenden Mangel an Selbstvertrauen und Stolz und mit einer vorgetäuschten Bescheidenheit, die mit „Wer bin ich, dass ich richte?“ sagen will: Wir sind alle gleich, gleichermaßen schlecht, und jene, die versuchen oder vorgeben zu versuchen, halbwegs anständig zu bleiben, sind entweder Heilige oder Heuchler, und beide sollten uns in Ruhe lassen.
    (…)
    Kollektivschuld (…) Es handelt sich übrigens hierbei um einen Begriff, der erstmals auf das deutsche Volk und seine kollektive Vergangenheit angewandt wurde, um eine Vorstellung freilich, die sich in der Praxis als höchst wirksame Reinwaschung all jener erwiesen hat, die tatsächlich etwas getan hatten; wo alle schuldig sind, da ist niemand schuldig. Man muss nur Christenheit oder Menschengeschlecht an die ursprünglich für Deutschland vorbehaltene Stelle setzen, um zu sehen, wie absurd dieser Begriff ist, denn nun sind nicht einmal mehr die Deutschen schuldig, es gibt niemanden mehr, den wir benennen können, sondern nur noch einen Begriff.

    Neben diesen Überlegungen möchte ich noch darauf hinweisen, wie tiefsitzend die Furcht davor sein muss, ein Urteil zu fällen, Namen zu nennen und Verantwortung zu betiteln (besonders wenn es, bedauerlicherweise, um Leute mit Macht und in hoher Position geht, ganz egal, ob sie noch leben oder nicht), wenn man sich mit derart verzweifelten intellektuellen Manövern behilft. Ist es denn nicht offensichtlich, dass die Christenheit viele Päpste ziemlich elegant überlebt hat, die viel schlechter waren als Pius XII., und zwar genau deshalb, weil niemals die ganze Christenheit angeklagt wurde? Und was soll man von all jenen sagen, die lieber die ganze Menschheit opfern würden, um eine hochrangige Persönlichkeit zu retten, obwohl diese Persönlichkeit keines Verbrechens, sondern nur einer zugegebenermaßen schweren Unterlassungssünde beschuldigt wird?
    Es ist gut und richtig, dass es kein Gesetz gibt, das Unterlassungssünden unter Strafe stellt, und dass kein menschlicher Gerichtshof dazu berufen ist, darüber zu urteilen. Doch ein ebenso glücklicher Umstand ist, dass es in der Gesellschaft noch immer eine Institution gibt, vor der es nahezu unmöglich ist, sich Fragen der persönlichen Verantwortung zu entziehen, eine Institution, vor der alle allgemeinen und abstrakten Rechtfertigungen – vom Zeitgeist bis zum Ödipuskomplex – zusammenbrechen, vor der nicht Systeme oder Tendenzen oder die Erbsünde beurteilt werden, sondern Menschen aus Fleisch und Blut wie du und ich, Menschen, deren Taten menschliche Taten sind und die dennoch vor Gericht stehen, weil sie gegen Gesetze verstießen, deren Aufrechterhaltung wir für die Integrität unserer menschlichen Gemeinschaft als wesentlich erachten. Juristische und moralische Fragen sind keinesfalls dasselbe, doch in gewisser Weise verwandt, weil beide Urteilskraft voraussetzen.

    Aus:
    Hannah Arendt, Was heißt persönliche Verantwortung in einer Diktatur?

    Zur „demokratischen“ Wahl in Thüringen oder besser, prinzipiell zur Demokratie, bzw. gerade auch zur sog. „repräsentativen Demokratie,“ ließe sich auch noch Manches anmerken. Es ist aber auch so schon lange genug.

    • Kürzer als die Tagesdosis, aber mit mehr Gehalt. Sie wollten sicherlich anmahnen, daß das mit der Demokratie nur angedeutet war:

      Im Feudalismus war das Ziel eines Veränderungswillens noch klar erkennbar. Damit hatte auch das politische Handeln ein Ziel, und die sozialen Spannungen konnten sich, oftmals sehr blutig, in Revolutionen entladen. Solange jedoch die eigentlichen Zentren der Macht unsichtbar sind, können sich politische Veränderungsbedürfnisse des Volkes nur auf Ablenkziele richten und müssen somit politisch ins Leere gehen. Die repräsentative Demokratie hat für die eigentlichen Zentren politischer Macht den Vorteil, dass die gesamte Veränderungsenergie des Volkes in der Wahl anderer Repräsentanten aus einem vorgegebenen Spektrum erschöpft wird. Damit fehlen innerhalb der gegenwärtigen Formen repräsentativer Demokratie Mechanismen, durch die ein Veränderungswille politisch wirksam werden kann. Genau dadurch stellt die repräsentative Demokratie für die Machteliten eine nahezu perfekte Herrschaftsform dar; sie ist eine Form der Oligarchie, die jedoch dem Volk als Demokratie erscheint.
      In der Herdenmetapher bedeutet dies, dass die repräsentative Demokratie die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Hirten lenkt und die Herdenbesitzer gleichsam unsichtbar macht; die Veränderungsenergie des Volkes bleibt darauf beschränkt, andere Hirten aus dem Personal des Herdenbesitzers zu wählen. Dieses Problem wurde früh erkannt, und der amerikanische Karikaturist Joseph Keppler hat es bereits 1889 in seiner Zeichnung „»The Bosses of the Senate« bildlich verdichtet dargestellt.
      Es ist selbst als ein Erfolg jahrzehntelanger Indoktrination anzusehen, wenn wir den Eindruck haben sollten, diese Karikatur sei eine groteske Überzeichnung des Repräsentationsproblems. Überspitzt ist sie nur in den künstlerischen Mitteln; in der Sache stellt sie die wirklichen Machtverhältnisse der damaligen Zeit recht zutreffend dar. Seitdem haben sich die Verhältnisse noch einmal massiv zugunsten oligarchischer und plutokratischer Strukturen verschoben. Zudem wurde von den Macht- und Funktionseliten das »Unsichtbarmachen« der tatsächlichen Zentren politischer Macht – unter intensiver Erforschung nutzbarer Schwachstellen des menschlichen Geistes – in zunehmend systematischer Weise perfektioniert.
      (…)
      Der Philosoph Karl Jaspers beklagte 1967 in seiner Antwort an die Kritiker seiner Schrift »Wohin treibt die Bundesrepublik«: »Paradox könnte man sagen; Wir stehen in dem Zerfall einer Demokratie, die bei uns eigentlich noch gar nicht da war. Wir verrotten, ohne dass eine Substanz verrottete, die gewesen wäre.«
      Der französische Sozialphilosoph André Gorz stellte fest: »In Westeuropa und auf dem amerikanischen Kontinent gibt es kein Land mehr, in dem die gewählten Versammlungen noch eine demokratisch entwickelte Konzeption der Gesellschaft und des Allgemeininteresses vertreten, die wichtigen Entscheidungen nicht von Expertenausschüssen fernab jeder Öffentlichkeit getroffen werden und die parlamentarischen Debatten nicht zu bedeutungslosen Zeremonien herabgesunken sind.« Und er wies darauf hin, dass »die repräsentative Demokratie notwendig eine mystifizierte Demokratie ist und immer schon war.« Ihrer eigentlichen kapitalistischen Ideologie zufolge entziehen sich zentrale Aspekte der Gesellschaft ihrem Einfluss: »(…) die Art und die Ausrichtung der Produktion entsprechend den Bedürfnissen der Masse, die technische und gesellschaftliche Arbeitsteilung, die Investitionsentscheidungen der privaten Monopole und des Staates, die Verwendung der wirtschaftlichen Überschüsse (…)« Soweit nur einige Beispiele, die aufzeigen, dass die neoliberale Revolution lediglich einen Zerstörungsprozess der Demokratie vollendete, der bereits lange zuvor begonnen hatte.
      (Rainer Mausfeld, Warum schweigen die Lämmer? Wie Elitendemokratie und Neoliberalismus unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen zerstören S. 97-99)

    • An Box:
      Mit all ihren Materialien, Zitaten, die ich alle für bedenkenswert halte, würde ich Ihnen vorschlagen zu Rüdiger Lenz eine Art Coreferat oder Co-Standpunkt (Co-Tagesdosis) zu verfassen und bei KenFm einzureichen. Vielleicht sollte der konkrete Anknüpfungspunkt zur "Antifaproblematik" noch ein wenig deutlicher herausgearbeitet werden.

  9. Lieber Anselm Lenz,

    gibt es eine neue Links – Droge, die Du dir während des Verfassens Deiner Texte einpfeifst? Nicht falsch verstehen, ich respektiere Deinen Aktivismus, Deine Überzeugung wie Ideologiefestigkeit. Du bist in der richtigen Richtung unterwegs, nur leider in der falschen Spur.

    Für wen schreibst Du Deine Artikel, wen möchtest Du erreichen? Willst Du die Mehrheit der Bevölkerung erreichen, nur eine kleine selbstverliebte Minderheit politischer Intellektueller, oder Dich selbst beeindrucken, ähnlich seitenverkehrt wie der Mann, welcher im leeren Auto mit Maske fährt, um sich nicht bei sich selbst anzustecken. Ich denke Du befindest Dich grade in einer Phase der Entwicklung, in welcher Du dich bei Dir selbst angesteckt hast? Ein Befall mit einem Krankheitserreger, welcher nur das eigene Ego, eine Art Selbstverliebtheit transportiert, der den Gemeinsinn und ursprüngliche Zielsetzung langsam über Metastasenwucherungen/Sekundärtumor zerfrisst.

    Ich gehe jetzt mal rüber zu meinem Nachbarn. „Hey Hans, lies das mal bitte, der neue Artikel von Anselm Lenz“.
    Und Hans beginnt zu lesen. Er liest von „struktureller Gewalt“, von „Doktrinen“, von „Frames“ und „braunen Infektionsketten“. Er wird über „Peitschenmeister“ die offensichtlich in „Peitschenmeistereien“ tätig sind informiert, erfährt vom „selbst gebündelten Kern“, von „hinterhältigen brutalen Akten der Massengewalt“, auch „die freiwillige Massenhypnose der Destruktivität“ kommt zur Sprache.
    Hans ist fasziniert und liest gebannt weiter. „Antifa – Rattenfänger“, was immer das sein mag, und „Antideutsche“ sollen wohl unterwegs sein. Und diese „Antideutschen“ rufen „Bomber Harris, bomb again“. Ah ha, interessant. Hans erfährt von klugen und dummen Linken, fragt sich was „eine Gebärmutter für den Teufel“ ist, beginnt über „das Mantra des Neoliberalismus“ zu sinnieren.
    „Die Menschheitsfamilie via Klassenkampf“, „die völlige Vernichtung des Debattenraums“, Aussagen die Hans erschrecken. Beim „intellektuellen Infantilismus“ und der „intellektuellen Pubertät“ scheint er sich wieder zu beruhigen. Doch es geht weiter mit den hochwertigen Informationen von Anselm.
    Jetzt, ja jetzt geht es weiter! Es wird beängstigend im Kopf von Hans! Eine „Generation Head down mit Verblödungskultur“ scheint irgendwo ihr Unwesen zu treiben, die „beuten wohl die Wirklichkeit mit der Realität aus“ und erstellen wohl „Pressezerstörungsvideos“ – schockierend.
    Hans liest wieder und wird langsam blass, ich sehe mich vorsorglich schon nach Kopfstütze für die stabile Seitenlage, und einem Glas Wasser um. Nun geht es wohl an Eingemachte. Au Scheiß…
    Der „Lucifer – Effekt“(teuflisch), das „Milgrim Experiment“, folgend „Solomon Ash´s Konformität Experiment“(ist das der Bruder von Solomon Kane, dem Dämonenjäger?). Auch den „versuchten Totschlag der Unmenschen“ lässt Hans sich nicht entgehen.

    Und fertig – komplett. „Toller Artikel Frank“, an seinem Gesicht kann ich erkennen, dass er nichts von all dem begriffen hat. Hans hat kein Abitur, folglich auch kein Studium absolviert, politisch war er auch nie aktiv. Letzteres beschränkte sich auf den Konsum der TAGESDUMMENSHOW IM 1.
    Hans wüsste gerne was hier grade in Deutschland los ist, sein Bauchgefühl sagt ihm das etwas gewaltig nicht stimmt. Deshalb möchte er sich ja durch das Lesen von Büchern und Artikeln weiterbilden, sich informieren, sich eine eigene Meinung bilden.

    Meinst Du das gelingt ihm mit Artikeln wie Deinem, Anselm? Ich glaube nicht.
    Back tot he Root´s Anselm. Mit der verkopften Neu – Schlagwortparade befindest Du Dich in Kürze auf dem Weg zur RAF – Hardcorekommunikation(Meditation). Modus Operandi: Ulrike Meinhof.
    Da brauchte es auch erst mal ein Übersetzer – Gremium(nichts gegen Ulrike).
    Möchtest Du Menschen erreichen, oder Bestsellerautor für schwer verständliche Textpassagen werden? Man merkt den bisherigen Background des Ewiggestrigen. Das wahre Leben ist nicht die „taz“ in Deinem Kopf, mit ihren seit Jahrzehnten festgefrorenen Pseudofeindbildern. Das musst Du Dir raus machen. Schönschreibwettbewerb für allgemein nicht verständliche Verkomplizierungstexte a´la Anselm Lenz?
    „Denn die meisten Menschen fragen sich, wieso der Staat fortwährend…“
    Nein, genau DAS tun sie nicht, weil den meisten der Gesamtüberblick fehlt, sie aufgrund bisherigen politischen Desinteresses, gar nicht die Möglichkeit haben die einzelnen Puzzleteile passgenau einzufügen.
    Die „RAF“ dachte wohl zum Anfang auch sie bringen die Masse hinter sich, weil sie ja richtig lagen. Das muss höllisch geschmerzt haben, festzustellen dass die meisten Menschen nicht einmal ansatzweise begriffen haben worum es ging. Hier haben wir grade eine ähnliche Situation.
    Du kannst das ändern Anselm, allerdings nicht so. Ich weiß, die 18.000 GenossInnen würden das anders sehen. Hey, waren das letzte Woche nicht noch 18.500? Sachen gibt’s.
    Na ja, sieh es als konstruktive Kritik. Ansonsten „Rot Front Genosse“, weiter so, lass uns die Internationale summen während wir ..ja, was!
    Auch die Ideologiehülsen halte ich im 3 Jahrtausend unserer Zeitrechnung für überflüssig.
    Weder bin ich Antifaschist, noch Anti – Anti, noch ein Rechter, Mittiger oder Linker.
    Ich bin ein Mensch, nur der Wahrheit, dem Allgemeinwohl und dem Fortschritt verpflichtet.
    Dazu bedarf es keiner alten Schubladen. Recht und Unrecht, dazwischen ist NICHTS außer verkappter Ideologien.
    Schreib so dass DIE MENSCHHEIT Dich versteht, nicht eine kleine Gruppe elitärer Linksintellektueller. Die „taz“ ist um.

    • Ihre Wut muß ja groß sein, wenn Sie nicht einmal Zeit hatten, sich den Namen des Autors zu merken, den Sie rüde angepöbelt haben.

    • Zitat: "Ich bin ein Mensch, nur der Wahrheit, dem Allgemeinwohl und dem Fortschritt verpflichtet."

      Eine gewagte magische Bindung. Was sind denn Wahrheit, Allgemeinwohl und Fortschritt, an die man sich damit kettet?

      Allein an der Pilatusfrage "Was ist Wahrheit?" dürfte Mensch regelmäßig scheitern.

    • Tschuldigung, definitiv mein Fehler, mit anschließender fehlerhafter Teildefinition.
      Sorry Anselm Lenz.

      Die Basis, die Substanz, abgesehen vom persönlichen, lasse ich mal stehen.

      at Karin

      Ganz im Gegenteil, mit Wut hat das überhaupt nichts zu tun. Ich lese viel zu oft(manchmal auch zu schnell wie vorliegend) Artikel, mit denen der Normalbürger absolut nichts anzufangen weiß.
      Aus meiner Sicht ist es derzeit das Wichtigste, die normalen Leute zu erreichen. Oder etwa nicht?
      Was ein Eigentor, das drucke ich mir jetzt aus mit Kommentaren und hänge es über meinen Schreibtisch.

    • <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/frank/' rel='nofollow'>@Frank</a> – Rudolph,

      der Artikel, den ich geschrieben habe, ist erstens für die, die ihn verstehen, doch habe ich ihn für all die geschrieben, die in der Bewegung sind und schon ein wenig von ihr verstehen, deren Zusammenhänge etc.
      Ich schreibe so gut wie nie für Anfänger, was ich bei meinen Videos oft genau andersherum mache – die sind oft für Anfänger gemacht.

      KenFM ist kein Portal für Anfänger, sondern für Interessierte, die sich selbst bilden. Was wer nicht versteht, dass sind dann seine Hausaufgaben. Und noch eine Anmerkung, ich habe nach offizieller Bildungsurkunde nur den Hauptschulabschluss, leite eine therapeutische Praxis und bilde fort, gebe Seminare, Workshops, halte Vorträge, bin in der Gewaltstraftätertherapie zuhause, in der Forensik. Ursprünglich aber bin ich Kampfkünstler, habe 23 Jahre eine eigene Sportschule geleitet, war im Nationalteam.

      Habe mir das alles selbst beigebracht (ausser Taekwon-Do, Kung Fu Kendo/Iaido) und denke, ein klein bißchen davon, von der Autodidaktik, ist den Leuten hier zumutbar. Ansonsten erlaube ich mir die Feststellung, dass die dann lieber woanders lesen sollen. Ich werde nix davon ändern und verstehe mich nicht als Auftragsarbeiter und nehme auch keinen Rat von Leuten an, die nicht das machen, was ich gerade mache 🙂

      Ich denke eher: Mach es besser, so nach dem Motto, das man selbst die Veränderung sein sollte, die man stets von anderen erwartet, zu bekommen. Nichts für ungut, aber so denke ich. Ich gehe nicht zum Bäcker, wenn ich Schuhe kaufen möchte 😉

    • Ach, und noch eins: Hack mal nicht so auf meinen Namensvetter herum. Anselm macht gerade einen tollen Job und hat genug Probleme dadurch bekommen.

    • at Rüdiger Lenz,

      sorry Anselm Lenz – hatte ich ja schon erwähnt. Nun, Dein Kommentar wurmt mich nun doch ein wenig, nicht persönlich, allerdings auf struktureller Ebene. Leider gibt es hier keine PN – Funktion, ich möchte aber auch keinen verkappten Trollaction vom Zaun brechen. Zumal es sich eher um konstruktive Kritik handelt.
      Konstruktive Kritik(!), es sollte hier auf niemandem rumgehackt werden, vielleicht ist der Scherz mit der "Linksdroge" eingangs falsch angekommen.
      Ich hätte bezüglich der Gesamtsituation schon noch etwas auszuführen, aber so ist das nun mal.
      Also werde ich jetzt mein Makiwara zertrümmern, den Sandsack von der Decke treten und 10 min. meditativ – bestialisch in meinen Schreibtisch beißen – blutrünstig die Stellung halten.
      Danach gehe ich runter auf die Straße und such mir irgendwen, am besten einen Antifa – Antideutschen dem ich………..
      Next Time – schönen Abend noch, der Artikel von Dir ist inhaltlich Top, auch wenn ich bezüglich der Äußerlichkeiten rumzicke.
      Noch mal Glück gehabt dass ich zu den Fortgeschrittenen gehöre.

  10. Das grundsätzliche Problem das wir hier haben ist, dass es «die Antifa» genauso wenig gibt wie es z.B. «die Chinesen» gibt, mit der Analyse stimme ich aber im Grossen und Ganzen überein. Die Antifa der 50er Jahre gibt es schon längst nicht mehr, sie wurde spätestens Ende der 70er komplett unterwandert und umfunktioniert. Unterdessen trägt man unter anderem dazu bei, das von Herrschenden lang gehegte und gepflegte Narrativ von Chaos und Gewalt in Verbindung mit Anarchismus, zu manifestieren. Anarchismus ist nicht Herrschaftslosigkeit ohne Regeln, sondern Regeln ohne Herrschaft, ein Modell in welchem die Herrschaften offensichtlich nicht vorgesehen sind und deshalb von ihnen mit allen Mitteln verhindert werden muss. Auch haben wir es hier nur teilweise mit einer homogenen Fraktion zu tun was die Antifa betrifft und viele sind Mitläufer. Im Bezug auf die Unterwanderung haben wir es mit Geheimdiensten, bestimmten Polizeikreisen und den dazu gehörenden Agent Provocateurs und eben V-Leuten zu tun, was die ohnehin schon sehr dezentrale und unübersichtliche Struktur dieser «Bewegung» noch unübersichtlicher macht. Die sogenannte Antifa auf eine Terrorliste setzen zu wollen, wie es unter anderen Donald T. vorschwebt, ist reinste Instrumentalisierung und einmal mehr die Ablenkung vom Wesentlichen. Wir sollten der Versuchung widerstehen eine weitere «Sau» durchs Dorf zu treiben und endlich die Verbrecher mit Gottstatus von ihren Sockeln holen.

  11. Ich war links und Antifaschist bis ich merkte, dass ich beide Hände zum Fahren brauchte.

    Es ist schon lange zu erkennen, dass diese Organisation der Antideutschen Faschisten als Staatsorgan gebraucht werden.
    Ich schreibe bewusst nicht "missbraucht" sondern gebraucht, denn ich denke in den oberen Riegen der Antideutschen Faschisten ist das ein gewollter Zustand.

    Dass sich 16 jährige Schläger leicht finden lassen ist ja kein Geheimniss. Daher ist für den Nachwuchs immer gesorgt, da die Medien die Antideutschen Faschisten schon lange "stilisieren" und jede Gelegenheit für Gratiswerbung nutzen.
    Es ist auch nicht überraschend daher zu beobachten, dass jede Rotznase mittlerweile einen Antideutsche Faschisten Aufkleber oder Aufnäher irgendwo rumliegen hat.

    Aber!
    Um eins klar zu benennen an dieser Stelle:
    Die Antifa ist nur das Symptom der Krankheit. Diese Krankheit aber ist von Anfang an Teil des "Links"-seins. Nur wird das im Laufe der Geschichte immer wegromantisiert.
    Wenn nun also jetzt angefangen wird mit "Ja aber das ist nur die Antifa", "Das hat doch nichts mit links zu tun", dann finde ich es etwas scheinheilig.
    Egal wie nobel eine Ideologie herkommt, will man diese anderen aufzwingen und mit Gewalt, Lügen, Manipulation, Totalüberwachung, Zensur, Umerziehungsprogrammen und sonstigen Schweinereien den Leuten nahezu einprügeln, dann ist diese so viel Wert wie eine Eimer voll Scheiße.
    Absolut kein Unterschied zu rechts!
    Und das linke und rechte dieselbe Scheiße, im Laufe der Geschichte überall auf der Welt, fabriziert haben lässt sich nicht leugnen.

  12. Hervorragend,Rüdiger.Kommt sorort in den Verteiler.
    Mach jetzt hiermal einen Doppelpost(hab ich drüben beim Nicolas Riedl Artikel bereits losgelassen)

    Guter Report.Wo uns Nicolas aber auch darlegt,das Bevölkerung jetzt in den Politikbus einsteigen muß.

    Ich,Bevölkerung,hab mich seit einigen Wochen an die Fersen der regionalen ÖR geheftet und leg den regelmäßig E-mails rüber.
    Angefangen hat das mit Mails an alle Pop Parteien quer durch die BRD.
    Und einige haben dann auch zurückgemailt(die Grünen z.B.) wo ein Herr Versch mir detailliert versuchte zu erklären,warum die Maßnahmen notwendig seien – wo ich in der Vorabmail vorgeschlagen hatte,sofort alle Maßnahmen zu beenden.

    Ich hatte da einen Nerv beim Herrn Versch getroffen…w.h. ich hatte ihn mit meinem E-brief persönlich involviert.Damit hatte ich mein Ziel erreicht – und mit der gleichen Intention schreibe ich die Sender an.
    Ich habe auch der Pia Lamberty gemailt. Je nach Formilierung solcher "Appell"Mails – kann man ziemlich sicher sein ,daß die gelesen und ihre Spuren hinterlassen werden.

    Der Bodo Schiffmann hat vor einigen Tagen in seiner Rede in Pforzheim gesagt,daß er sich vorkommt wie in dem Film "Matrix"…daß er die Matrix bemerke,sie jetzt am eigenen Leib zu spüren bekäme….wo er vor drei Monaten noch so gut wie ahnungslos war…und ich bin mir da nicht ganz sicher ,ob die anwesenden Pforzheimer das so richtig nachvollziehen konnten,was Bodo mit seiner Matrixaussage eigentlich meinte.

    Denn momentan erleben wir diese Spaltung….die die am gesellschaftlichen Auslaufmodell festhalten,und denen die sich aufmachen resp. schon seit längerem aufgemacht haben etwas Neues zu etablieren.Und wie heißt es so schön :Learning by Doing.

    Wenn ich in den Straßen Berlin's unterwegs bin,seh ich nur noch ganz wenig Masken.Ich persönlich habe noch keinen Tag eine Maske getragen.Das ist durchaus ein Statement.Beim Rewe auf der Rolltreppe sah ich dann mal einen Youngster wie er grade seinen Lappen in Stellung bringen wollte und ich ihn dann ansprach : ,,Ach….brauchst du doch gahnich.." Er: ,, Mmgnhh…..ja….ne,doch…." Ich .,, Ach was. In ein paar Monaten kannst du die Bundesregierung verklagen,wegen psychischer Körperverletzung." Er schaute mich verdutzt aber aufmerksam an.
    Ich: ,, Ja,Frau Merkel ist grad dabei richtig Ärger zu kriegen…aber so richtig……also,in ein paar Monaten…verklagen und ein bißchen Taschengeld verdienen.!"
    Der Lappen hing jetzt an seinem Ohr und er lächelte mich dabei an.
    Von der Rolltreppe runter hat er sich dann doch bevor er durch die elektronische Schranke ist,den Lappen umgeschnallt.

    Aber ich glaube,daß er unsere kleine Rolltreppenkonversation in Erinnerung behalten wird.Der C.Untersuchungsausschuß hat Rückenwind.

  13. Solange die Sozialdemokraten fleißig mit an der Ostfront zündeln, können die mir viel erzählen, wenn der Tag lang ist.
    Und überhaupt: "Demokratisierung von Bildung". Wie soll denn das aussehen? Stimmen die lieben Kleine dann darüber ab, was sie gern nicht lernen wollen, oder wie sich "Portemonnaie" richtig schreibt?
    Gibt es dann diese ominöse "weibliche Mathematik"? Versinkt dann alles in diesem unerträglichen Sumpf aus "Unverbindlichkeiten"? Entscheidet dann über die Frage "Richtig oder Falsch" eine Mehrheit?
    Wer derartige Phrasen an die Front wirft, hat sein Resthirn bereits via Bordcomputer (in Fachkreisen "Smartphone" genannt) ins Netz versenkt.

    • @Hummi,
      das was Du da geschrieben hast, sagt verdammt viel darüber aus, wie Du Demokratie siehst.
      Ich sehe das völlig anders. Und ja, die Kinder und Jugendlichen dürfen benennen, was sie lernen wollen, was nicht heißt, dass sie dann keinerlei Mathematik oder Physik oder sonstwas hätten.

  14. Moin, Ruediger Lernz, ich finde Ihre Analyse recht zutreffend, jedoch möchte ich auf einen Umstand hinweisen, den ich für wichtig erachte: Die Antideutschen mit ihrer Ideologie des israelischen Rassismus, der dann auch zur Folge hat alle Kritik an dem US-Hegemon in Bausch und Bogen als antiisraelisch zu verurteilen.
    Diese rechte Ideologie ist der Überbau für die sog. Antifa, die heute z.B. den Weg freikämpfen will für mehr Flutung von sog. Flüchtlingen. Die „Antifa“ ist auch zur Stelle, wenn es darum geht andersdenkende zu beschimpfen oder sogar zu verprügeln. Aber den ideologischen Überbau liefert in allen Fällen die Antideutschen.
    Wir haben es hier im Übrigen um ein sog. *Wording* zu tun, soll heißen, dass die sog. Antifa überhaupt nicht antifaschistisch ist.

    mfG

  15. Grossartiger aufklaererischer Artikel, Herr Lenz!
    The Antifa ist zur dritten Kolonne des 'Verfassungsschutzes' verkommen, wenn sie nicht sogar aus ihm geboren ist, so wie der NSU. Die BRD wird von aussen gesteuert, mithilfe der Marionetten. Merkel muss weg …

  16. Das Problem mit solchen spaltenden Negatividentifikationen ist, dass die eigene Existenz von der des Gegenübers abhängt.
    Was wäre ein Anti-Faschist ohne "Faschist"? Was wäre ein Krieg ohne jemanden, gegen den man ihn führen kann?

    Man sorgt also bei Strafe seines Untergangs wegen Zweckerfüllung dafür, dass einem der Feind nie ausgeht und möglichst diffus bleibt. "Mögen die Spiele ewig dauern!"

    Das Muster sollte uns bekannt vorkommen.

  17. Ich verstehe die an sich sehr gute Analyse nicht!
    Die Antifa, der ich erst in diesem Corona-Satanstanz bewußt begegnen konnte, sind der Inbegriff urfaschistischen Verhaltens: Ideologischer Leichtalluwahn, geschlossenes Schlägertrupp und Terrorauftreten. psychotisch-soziopathischer Wahn in der Gewaltverherrlichung und -ausübung, völlige schräge Diskussionsunfähigkeit, totalitärer Machtanspruch gespeist aus schrecklichen persönlichen physischen oder psychologischen Missbrauchserfahrungen.
    In diesem Sinne real sich manifestierende, entfesselte Tollwutzombies, denen nur mit sofortiger Identifizierung, Auflösung und mit zwangspsychiatrischer Behandlung begegnet werden kann. Und zwar zum Schutz ihrer selbst!
    Dieser Grundverfassung muss sich eine Analyse doch dann direkt stellen.

    • @SKULPTURUM,
      na dann leg mal los und schreib einen Artikel mit den Worten, die Du da verwendest.
      Ich glaube, da kommst Du dann am Ende auf einen völlig falschen Tripp 🙂
      Aber hey, versuch es einfach mal.

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