Ich & DU: KenFM-Spezial über Uranmunition vom 17.04.2011

KenFM mit dem Thema Ich und DU, wobei DU für Depleated Uranium steht. Bunkerbrechende Munition, die aus abgereichertem Uran hergestellt wird. Dieser Stoff entsteht beim Betrieb von Atomkraftwerken und gilt als klassischer Atommüll. Militärdesigner nutzen DU seit geraumer Zeit, um damit effektive Bomben zu bauen. KenFM beschäftigte sich am Sonntag, den 17. April 2011, damals noch beim RBB, mit DU-Munition und den Folgen z.B. für Soldaten, die jetzt in Afghanistan stationiert sind. Ken Jebsen traf sich deshalb u.a. mit Frieder Wagner, einem ARD-Journalisten, der zwei Dokumentarfilme über den tödlichen Staub, der beim Einschlagen der Munition entsteht, und dessen fatale Auswirkungen gedreht hat: Deadly Dust und Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra.

37 Kommentare zu: “Ich & DU: KenFM-Spezial über Uranmunition vom 17.04.2011

  1. Gut, dass dieses Thema thematisiert wird.
    DU-Munition gehört dringend verboten.

    Allerdings wird hier ganz einfach schlechter Journalismus betrieben.
    Über weite Strecken reine Panikmache!
    Aussagen wie „3000 mal stärker als normal“ sind einfach nicht geeignet, sich ein Bild von der tatsächlichen Bedrohung zu machen. Das wird auch nicht besser, wenn die Aussagen x-mal wiederholt werden.

    Was wurde genau gemessen?
    Mit welchem Messgerät?
    Welche Aktivitätsmengen wurden von den Opfern inkorporiert bzw. zu welchen Folgedosen haben diese geführt?
    Wie stark ist das Trinkwasser belastet, wurde das überhaupt gemessen?

    Es muss einfach offen angesprochen werden, was man (aufgrund von wissenschaftlichen Analysen) sicher weiss und was man eben nicht weiss.

    Dem Beitrag von Streng Geheim schliesse ich mich an.

    Diese Art von Berichterstattung ist genauso unglaubwürdig wie jene der oft kritisierten Massenmedien.

    • Welche Aktivitätsmengen wurden von den Opfern inkorporiert bzw. zu welchen Folgedosen haben diese geführt?

      Das kann man schätzen. So ein DU-Kern wiegt etwa ein Kilogramm. Wenn der abbrennt und sich auf 100 Kubikmeter verteilt, sind da ein paar Milligramm pro Liter in der Luft. Wer das einatmet, kriegt ein paar Milligramm in die Lunge, und es dauert Jahre bis das da wieder raus ist.
      Wer in einem abgeschossenen Panzer herumkriecht und den dabei aufgewirbelten Staub einatmet, kriegt schon weniger ab, weil die Staubkörner diesmal gröber sind.

      Wenn das Uran gut verteilt und an anderes Material gebunden ist, ist das Problem beseitigt. Das Land ist nicht für Jahrhunderte verseucht. Das Problem sind die Trümmer, wo noch Staub mit hoher Urankonzentration aufgewirbelt werden kann.

    • Ja klar aber ein paar Milligramm führen trotzdem zu einer sehr kleinen Dosis.
      Da müsste man sich mal die chemische Toxizität anschauen. Eine wesentliche Frage, die leider auch kaum diskutiert wird, ist doch: Kommt die gesundheitliche Belastung hauptsächlich von der Radiotoxizität oder von der chemischen Toxizität?

    • @ Oliver

      Über die chemische Toxizität von Uran gibt es Unterschuchungen bei Ratten. Das Ergebnis ist, dass man menschengroßen Ratten jeweils etwa 30 Gramm verfüttern muss, damit die Hälfte der Ratten daran stirbt.
      Nun müsste beim Einatmen von so feinem Staub das Hundertfache im Körper hängen bleiben. Es ist daher plausibel, dass einige der Menschen, die ein paar Milligramm als Feinstaub über die Lunge aufgenommen haben, auf Grund der chemischen Toxitität erkranken, insbesondere Nierenschäden entwickeln.
      Aber Chromosomenbrüche sehen doch sehr nach Radiotoxizität aus.

      Für inhaliertes Plutonium-239 wird als zulässige Jahresdosis für exponierte Arbeiter von 40 Nanogramm angegeben. Das kann man in Uran-238 umrechnen und kommt dann auf 9 Milligramm Uran-238, wenn denn das Uran so ähnlich wie des Plutonium im Körper verteilt wäre.
      Dieser Grenzwert für Plutonium-239 ist umstritten. Zum Beispiel wurden 25 Arbeiter, die in den 1940ern sehr viel Plutonium eingeatmet haben, langfristig beobachtet. Man erwartete mit über 99% Lungenkrebs, es gab aber keinen.
      Die große Unbekannte in der Rechnung ist Art, wie das Uran im Körper angelagert wird, wenn es als dieser feine Staub eingeatmet wird.

      Nun haben wir ein Massenexperiment, das darauf wartet, endlich ausgewertet zu werden.
      Wie immer, wenn eine so riesige Industrie dahinter steckt, ist die Auswertung schwierig bis unmöglich. So weigern sich die einen überhaupt etwas auszuwerten, und die anderen argumentieren völlig falsch.

      Hier mal eine Szenario, das den ausgebliebenen Lungenkrebs bei den 25 Arbeitern und die nicht lebensfähig geborenen Kinder in Basra unter einen Hut bringen könnte.
      Es trifft nur Wenige, aber die dann sehr stark.
      In Basra haben 50000 Menschen jeweils mehrere Milligramm Uranstaub beim Abbrennen eines DU-Kerns eingeatmet. Jeder Hundertste von denen zeugt alle fünf Jahre ein solches Kind. Dann sind das täglich drei.
      Von den in Basra und Bagdad eingesetzten Soldaten waren auch welche aus den kurdischen Bergen, die jetzt wieder zu Hause sind. Man braucht keinen tödlichen Wüstenstaub in den kurdischen Bergen, um dort nicht lebensfägig geborene Kinder zu erklären.

  2. Das habe ich mir gestern mal als MP3 gespeichert und auf der Busfahrt zur Arbeit angehört. Da wird einem kotzübel und die Haare stehen einem zu Berge, wenn man die Inhalte realisiert. Da wird man depressiv. Nach sowas brauche ich ein paar Stunden, um mich wieder an den Kontakt mit Menschen zu gewöhnen, weil meine Gefühlslage so eingebrochen ist. Übrigens eine Idee, die ich hatte, war: man könnte viele der KenFM Inhalte auch gut als Mp3 anbieten zum Anhören. Das kann man zwar auch mit vidtomp3.com machen, aber vielleicht wäre ein Link oder eine Funktion auf der KenFM Seite praktisch.

  3. Ich bin KEN einmal mehr sehr dankbar, dass er hier den Frieder Wagner wieder zu Wort kommen lässt.Gerade F.Wagners wichtige Aufklärungsarbeit und die des engagierten Arztes, den man versuchte umzubringen und als das nicht geklappt hatte, in der Klappse verschwinden lassen wollte, kann man nicht oft genug überall in der Öffentlichkeit vorführen! Ich habe vor Jahren im ZEIT-Forum selber als userin miterlebt, wie ein anderer engagierter user, der über DU berichtete und verlinkte, einfach aus dem Forum rausgeschmissen wurde wie ein Troll! Die größten Verbrechen gegen die Menschheit und der Welt werden von den Antlantikern gedeckt.

  4. Wenn Irwisch schrieb: “ Befreit von jedem Mitgefühl, sind das überhaupt noch Menschen ? Ja, muss man sagen…“, dann stört mich dieses „muss“, weil es aus meiner Sicht heraus auch anders sein kann. Menschen haben ein Gewissen. Das menschliche Gewissen hat mit dem menschlichen Ichbewusstsein eine Verbindung. Doch wenn da gar kein Ich in einer menschlichen materiellen Hülle lebt, woher sollte dann Mitgefühl und Gewissen kommen ? Es fehlt die geistige Quelle von Empathie und Gewissenskraft, wenn da kein menschliches Ich vorhanden ist. Beim Tier ist auch kein einzelnes Ich im Exemplar der Gattung. Und Tiere haben weder Mitgefühl noch Gewissen.

    Wer schon mal gesehen hat, wie eine Katze ein Kaninchen bei lebendigem Leibe von hinten her auffrisst, weiss, was ich meine. Da ist weder Mitgefühl noch Gewissen, nur Instinkt. Was beim einzelnen Menschen das Ichbewusstsein ist, das ist beim Tier nur reiner Instinkt. Nur können ichlose „Menschen“ – eigentlich Menschenformen, die wie Menschen aussehen-sogar noch unter das Tier sinken, weil beim Tier der Instinkt der Erhaltung der Art dient.

    Wenn wir diese ichlosen Heuschrecken weiter den Planeten plündern lassen, vergiften lassen , verstrahlen lassen und denken würden, das seien ja Menschen, dann sollten wir mal über unsere Definition von „Mensch“ meditieren.
    Diese Brunnenvergifter verhalten sich nicht wie Menschen, die Gewissen und Mitleid fühlen, die Verantwortung der Schöpfung gegenüber empfinden, sondern das sind Diener des Mammons, Besessene.
    Wo beim wirklichen Menschen das Ich lebt, das Gewissen und das Mitgefühl und Verantwortungsgefühl leben, da lebt in diesen Besessenen eine Gattung namens Heuschrecke. Wie wird man solche Plage wieder los ?

    • Zu: „Tiere haben weder Mitgefühl noch Gewissen“.
      Ob Tiere ein Gewissen haben weiß ich nicht. Ich weiß aber, das unsere Vorstellung von der Gefühlswelt der Tiere bereits veraltet ist. Wenn man mal bedenkt, wie eine Elefantenkuh um ihr totes Junge trauert. Wie starke Bindungen einige Tiere zueinander haben. Man hat Affen beobachtet, die durchaus lügen. Die versteckten Futter und signalisierten dem Rest der Affenbande, es gibt nichts mehr, um dann später und in aller Heimlichkeit, das Futter allein zu mampfen. Delphine haben durchaus eine Selbsterkenntnis, wenn sie sich im Spiegel sehen und wieder erkennen. Wir sind in der Tierwelt längst nicht am Ende der Forschung. Die Dokumentation hatte mich echt verblüfft. Wenn Katzen Ihre Kinder fressen, liegt das an der Notwendigkeit nichts zu verschwenden und nicht etwa an mangelndem Mitgefühl. Katzen fressen schließlich nur ihre kranken Kinder.

      Mitgefühl ist doch immer der jeweiligen Moral untergeordnet und anerzogen. Im alten Rom hatte sicher niemand mit den Gladiatoren Mitgefühl, weil die moralischen Vorstellungen, die ja nun mal nicht statisch sind, andere waren als 2000 Tausend Jahre später. Mit steigender Not, sinkt auch die Empathie des Menschen. Das Ego hat mit dem Gewissen nichts zu tun, das Ego ist für uns nur eine Überlebenshilfe, welches dann ausgeprägt in Erscheinung tritt, wenn äußere Umstände unseren eigene Körper bedrohen.
      Und die Menschen, die du ansprichst, haben einen Dachschaden. So was soll es geben, …Psychopathen. Psychopathen, die ein übersteigertes Ego haben und mehr raffen, als sie ausgeben können. Völlig irrational.
      Trotzdem bleiben Psychopathen Menschen und Heuschrecken, eben Heuschrecken.

      Wie man Psychopathen wieder los wird weiß ich nicht. Aber wir haben solche Leute groß gemacht. Ob man es glaubt oder nicht, noch sind sie von uns abhängig. Man könnte sich ihnen verweigern. Einfach mal auf den beschissene Job scheißen, nicht mehr zu Behörden gehen etc. pp.
      Dazu müsste man allerdings selbst in einen verdammt sauren Apfel beißen. Wenn wir diese Psychopathen nicht los werden, dann, weil sie es geschafft haben uns in lauter kleine Grüppchen zu zerteilen, die sich alle samt untereinander nicht grün sind.
      Als wir dem König das Erste mal in die Schlacht folgten, haben wir uns zu Versallen gemacht.
      Nun wird es Zeit sich dem König zu verweigern!

    • Nachtrag: Wir sollten auch Psychopathen nicht entmenschlichen, sonst werden wir wie sie! Psychopathen sind vor allem schlecht erzogen und krank!

  5. In den Massenmedien habe ich von Uranmunition noch nie was gehört. Die Massenmedien waren wohl mit dem Saddam Bashing voll ausgelastet. Dafür gab es einfach keine Zeit.

    Ich habe die Doku von Karin Leukefeld gesehen. Es ist erschütternd. Die kam zwar im Öffentlich Rechtlichen Fernsehen aber natürlich zu später Stunde. Ist halt nicht für die Massen bestimmt.

  6. Danke KenFM für diesen Beitrag,
    so eine Schweinerei, kann ich da nur sagen.

    Aber jetzt mal den Faden weitergesponnen, da beisst sich ja die Katze wieder in den eigenen Schwanz.
    Nämlich der Plan uns hier in Europa mit den Menschen die hier als Flüchtlinge ankommen zu mischen um
    den Alterungsprozess aufzuhalten. Nur haben dann wahrscheinlich genau diese junge Männer schädliches Erbgut
    und damit ist ein anstieg missgebildeter Kinder nicht nur vor Ort sondern auch bei uns, vorprogrammiert. Toll gemacht!

    Diese Munition gehört sofort verboten, und auch die weitergabe des Atommülls an’s Millitär.

  7. Ich war bereits nach der Dokumentation „Was von Kriegen übrig bleibt“ nachhaltig erschüttert. Die Bilder des Krankenhauses in Falludscha haben mich – zu der Zeit – nicht schlafen lassen. Auch nach diesem Beitrag bin ich erschrocken und fassungslos. Das Thema um Uranmunition & Co. findet in der Öffentlichkeit einfach nicht statt!

  8. Ich kann das Problem leider noch nicht einschätzen, da die hier gelieferte Information zum großen Teil zwar reißerisch dargestellt, aber tatsächlich nutzlos ist.

    Was hat es denn zu bedeuten, dass in kurdischen Bergen die Konzentration von Uran-236 3000 mal höher ist als vor dem Krieg? Das zeigt nur, dass Uranstaub von den Geschossen bis da hin geweht ist. Aber es sagt nicht, wie viel Staub das ist, und ob das im Vergleich zu dem Uran, das schon immer dort war, eine Rolle spielt.

    Warum sollte man bei abgereichertem Uran ein Endlagerproblem haben? Das ist aus Bergwerken herausgeholt worden, war vorher auch schon da. Man könnte es wieder in die Bergwerke reinstecken, dann ist es so wie vorher. Oder man schüttet es fein verteilt ins Meer, wo schon vier Milliarden Tonnen Uran drin sind.

    In den afghanischen Bergen, wo auch das Trinkwasser herkommt, wurde mit Uranmunition herumgeballert. Wie viel Uran war da schon vorher und wie viel ist durch das Geballer hinzugekommen? Es geht da um Uran im Trinkwasser und nicht um das Abbrennen eines Urankerns neben jemandem, der das einatmet.

    Ab wann ist eine Urinproble belastet? Sobald man darin Uran-236 findet? Oder geht es um Uran allgemein, und wie hoch war diesmal der Grenzwert. Wie niedrig muss man den wählen, dass alle Problem belastet sind? Was besagt das?

    Dass man, wenn man einen Geigerzähler an Uran hält, Werte bekommt, die zig tausend mal höher sind als sonst, ist klar. Und dass an einem Loch, das von Uranmunition entstanden ist, Uran ist, ist auch klar. Was sollte diese Vorführung?

    Uran ist ein Alphastrahler, den man nicht essen und nicht einatmen soll. In den Schlachten wurde Uranstaub erzeugt, der eingeatmet wurde. Und auch jetzt stehen da noch Trümmer herum, wo Uranstaub drin und dran ist, den man nicht einatmen sollte. Die Kinder, die dort an Krebs erkranken, haben in den Trümmern gespielt. Und die nichtlebensfähig geborenen Kinder sind von Eltern, die Uranstaub eingeatmet haben.
    Nur wie viele sind das?
    Ich habe leider bisher nicht zusammenpassende Information gefunden. Im Kinderkrankenkaus von Basra gibt es heute zehn mal so viele Krebsfälle wie vor dem Krieg. Es sind 250 Fälle pro Jahr auf etwa 60000 Geburten pro Jahr. Das trifft also eins von 240 Kindern. Und das ist Basra, da wo die Panzerschlachten stattfanden..
    Die Anzahl der nichtlebensfähig Geborenen soll zehn mal höher wie vorher sein. Nur wie hoch war sie vorher? Ken Jebsen hatte mal gesagt, dass das irakweit 34 pro Tag seien. Das wäre eins von hundert. Ich suche noch nach der Quelle dieser Behauptung, habe mir insbesondere auf der Suche nach der Quelle diese zwei Stunden angehört.

    Es wurde gesagt, dass die Kriegsteilnehmer durchschnittlich fünf mal so viele Chromosomenbrüche hätten wie Nichtkriegsteilnehmer. Nur was heißt das? Durchschnitt ist immer so eine Sache. Auch wenn nur jeder hundertste Kriegsteilnehmer beschädigt ist, aber dann 500 mal so viele Chromosomenbrüche hat wie normalerweise, kommt man auf „im Druchschnitt fünf mal so hoch“.

    • Angereichertes Uran sagt mir als Laien, dass es wohl in der hohen Konzentration nicht natürlich vorkommt. Deshalb würde ich es auch nicht unbedingt wieder in der Mine verbuddeln wollen und mir ein Liedchen pfeifen. Und abgereichertes Uran ist sicherlich immer noch konzentrierter als natürliche Vorkommen. Ich meine, wenn es auf natürlichem Wege so hohe Konzentrationen gäbe, wozu dann der ganze Wirbel um Zentrifugen? Da könnte man doch einfach ne Schippe Dreck sieben und feddich ist die Laube, ist aber nicht so. Oder anders, die Dosis macht das Gift. Und wenn die Dosis hoch konzentriert ist, benötigt man vllt. nicht so viel Gift?! Ich hab mal einen Bericht im T.V. gesehen, da meinten die auch, dass so ne jungfräuliche Uranstange nicht so gefährlich ist, …wenn man nicht gerade daran lutscht.
      Aber ich hab halt auch oft in den Medien gehört, dass unsere Renten sicher sind.

    • Angereichertes Uran sagt mir als Laien, dass es wohl in der hohen Konzentration nicht natürlich vorkommt.

      Bei angereichert oder abgereichert geht es nur um den Anteil an Uran-235. Das spielt bei der Wirkung der Waffen, sowohl bei Durchschlag als auch Strahlenwirkung, aber kaum eine Rolle. Deswegen ist die Erwähnung, dass es abgereichertes Uran ist, verwirrend bis störend.

      Ich meine, wenn es auf natürlichem Wege so hohe Konzentrationen gäbe, wozu dann der ganze Wirbel um Zentrifugen? Da könnte man doch einfach ne Schippe Dreck sieben und feddich ist die Laube, ist aber nicht so.

      Mit den Zentrifugen filtert man das knapp eine Prozent an Uran-235 aus dem Uran heraus, das man vorher mit anderen Mitteln aus den Schippen Dreck geholt hat. Aus den über 99% Uran-238, die dabei anfallen, baut man diese DU-Munition, weil man nichts besseres damit anzufangen weiß.

      Ich hab mal einen Bericht im T.V. gesehen, da meinten die auch, dass so ne jungfräuliche Uranstange nicht so gefährlich ist, …wenn man nicht gerade daran lutscht.

      Ist auch so. Dass der Arzt, der mit DU-Munition in der Aktentasche Straßenbahn gefahren ist, dafür Ärger gekriegt hat, ist lächerlich. Es sitzen öfters mal viel stärkere Strahlenquellen in der Straßenbahn, nämlich Leute, die mit radioaktiven Mitteln medizinisch behandelt wurden. Man kann sie finden, wenn man einen Geigerzähler dabei hat.

    • Vielen Dank, wieder was dazu gelernt. Wobei ich aber dachte, das Uran bei der Durchschlagskraft, auf Grund der hohen Masse, schon eine Rolle spielt (Panzer u. Bunker brechend o. als Gegengewichte von Fahrstühlen). Also nicht falsch verstehen, ich finde es gut und wichtig, dass du auf unwiderrufliche Fakten pochst.
      Das sämtliche Materie Strahlt, ist mir auch klar. Aber wenn irgendwelche Kontrastflüssigkeiten etc., unter medizinischen Bedingungen, verabreicht werden, gibt es immer noch medizinisches Personal, welches Dosis und Risiken abschätzt.

      Ich hab mal Wiki bemüht, sinngemäß verhält es sich mit U236 wie folgt:
      Das Isotop U 236 ist ein Alpha Strahler und kommt in natürlichem Uran nur in Spuren vor. Es entsteht durch Neutroneneinfang aus U 235 und hat eine Halbwertszeit von 23,42 Millionen Jahren.

      – Wenn Werte von U 236 gemessen werden, die 3000 mal höher sind, als es im Normal Fall üblich ist, stimmt mich das schon bedenklich. Und wenn es halt normalerweise nur in Spuren vorkommt, kann man doch eigentlich davon ausgehen, dass die U 236 Belastung vorher niemals so hoch war.
      Das Problem ist ja der Staub, den man einatmet bzw. das Wasser, wenn man es trinkt, was man normalerweise in solcher Konzentration, aufgrund der Eigenschaften von U236, nicht zu sich nehmen könnte.

      Es gibt doch auch anderes Zeug, was in der Natur vorkommt aber erst durch äußere Einflüsse wirklich schädlich wird, weil es aus ihrer ursprünglichen Bindung gelöst wurde. Z.B. Quecksilber, welches durch Säuren (im schlimmsten Fall Saurer Regen) gelöst und in Flüsse gespült wird. Saurer Regen hat wohl einen Ph Wert von 4, was in etwa Kaffee, der lange stand, entspricht und nicht giftig ist. Giftig sind dann halt wieder die im sauren Wasser gelösten Stoffe. Ne Bleivergiftung hat es auch in sich, auch wenn viele am Silvesterabend Bleigießen betreiben. Und ich glaube fest daran, dass eine hohe Proportion von Uran, in jedem Fall verdammt giftig ist, auch wenn es Menschen gibt, die verstrahlt Straßenbahn fahren. Röntgen, bis zu einer gewissen Belastung, ist auch unbedenklich. Die Dosis, wie vorher schon erwähnt, macht halt das Gift.

      Ich will ja nicht abstreiten, das verschiedene Sachen manchmal auch natürlich überproportional vorhanden sind, es ist aber halt nicht die Regel. Ich hab mal ne Doku über Indianer und so Schamanen Zeug gesehen. Es ging dabei um Visionen und „Hokuspokus“ und wie es mutmaßlich zu diesen „spirituellen“ Erscheinungen gekommen sein könnte. Das Ding dabei war, dass die Indianer vermutlich aufgrund der hohen Quecksilber Konzentration ihres Flusses Halluzinationen bekamen. Solch hohe Konzentrationen sind aber, wie gesagt, nicht die Regel. Und auf der ganzen Welt rennen Wissenschaftler rum, messen ph Werte von Böden, gucken sich all die schönen Steinchen an. Schon mal um zu wissen, ob sich ein Abbau z.B. verschiedener Erze lohnt, ob es dort evtl. Edelmetall Vorkommen gibt. Ich kann mir deshalb durchaus denken, dass es Listen gibt, in denen erfasst wurde, wie die Beschaffenheit der Böden in sämtlichen Regionen dieser Erde ist bzw. war. Wenn also die Behauptung aufgestellt wird, „…3000 mal höher als vorher“, wird vermutlich jemand einen Abgleich von zuvor erfassten Daten gemacht haben. Das Problem ist halt: Wie lang und teuer soll eine Dokumentation werden, bis die Leute glauben, dass verschiedene Dinge Scheiß Giftig sind?

      Ich reibe mich halt n bissl an dem Satz: „Ich kann das Problem leider noch nicht einschätzen, da die hier gelieferte Information zum großen Teil zwar reißerisch dargestellt, aber tatsächlich nutzlos ist.“ 😀
      -> Trotzdem finde ich es auch wichtig, auf fundierte Fakten zurückgreifen zu können und an die kommt man halt nur durch gezielte Fragestellung, …Reibung hin oder her 😉

    • Wobei ich aber dachte, das Uran bei der Durchschlagskraft, auf Grund der hohen Masse, schon eine Rolle spielt (Panzer u. Bunker brechend o. als Gegengewichte von Fahrstühlen).

      Dazu nimmt man Wolfram. Das hat auch so eine Dichte wie Gold oder Uran. Uran ist dafür zu giftig.

      Aber wenn irgendwelche Kontrastflüssigkeiten etc., unter medizinischen Bedingungen, verabreicht werden, gibt es immer noch medizinisches Personal, welches Dosis und Risiken abschätzt.

      Das Verrückte ist, dass die dabei zugelassenen Dosen weit über den Grenzwerten liegen, die sonst gelten. Der Arzt mit der DU-Munition in der Tasche wird das Ding wohl entsprechend verpackt haben. Das hat er nicht herumgereicht und anfassen lassen, während der mit radioaktivem Jod im Körper dieselbe Luft atmet wie die anderen in der Straßenbahn.

      – Wenn Werte von U 236 gemessen werden, die 3000 mal höher sind, als es im Normal Fall üblich ist, stimmt mich das schon bedenklich. Und wenn es halt normalerweise nur in Spuren vorkommt, kann man doch eigentlich davon ausgehen, dass die U 236 Belastung vorher niemals so hoch war.

      Die Belastung durch Uran-236 spielt keine Rolle, weil auch heute noch praktisch kein Uran-236 vorhanden ist. 3000 mal nichts ist immer noch nichts. Die Strahlenbelastung durch den tödlichen Wüstenstaub kommt von Uran-238 und nicht von Uran-236. Da man Uran-236 auch in sehr geringen Mengen feststellen kann, kann man damit zeigen, dass etwas von dem tödlichen Wüstenstaub von Bagdad bis in die kurdischen Berge geweht ist. Die interessante Frage ist „Wie groß ist die Uran-238 Belastung durch den tödlichen Wüstenstaub in den kurdischen Bergen?“ aber das geht leider aus dem „3000 mal mehr U-236 als vorher“ nicht hervor. Ich hätte gerne so etwas wie „Vor dem Krieg war in den kurdischen Bergen XX Becquerel pro Kubikmeter Luft und jetzt ist es XX Becquerel pro Kubikmeter Luft.“. Aber diese Zahl wäre nicht so beeindruckend gewesen.

      Es gibt doch auch anderes Zeug, was in der Natur vorkommt aber erst durch äußere Einflüsse wirklich schädlich wird, weil es aus ihrer ursprünglichen Bindung gelöst wurde.

      Und ich glaube fest daran, dass eine hohe Proportion von Uran, in jedem Fall verdammt giftig ist,

      Dass der tödliche Wüstenstaub aus Partikeln von der Größe eines roten Blutkörperchens besteht, macht ihn so gefährlich. Der geht in die Lunge und es dauert Jahrelang bis der da weggeholt und ausgeschieden wird. Wenn neben einem so ein DU-Geschoss abbrennt, kann man schon ein Milligramm Uran einatmen. Das kriegt man durch Ablecken von DU-Munition nicht hin.

      Das Problem ist halt: Wie lang und teuer soll eine Dokumentation werden, bis die Leute glauben, dass verschiedene Dinge Scheiß Giftig sind?

      Kurz und deutlich wäre mir lieber. Dass in Basra inzwischen eins von 240 Kindern Krebs bekommt, obwohl es vor dem Krieg nur eins von 3000 war, und fast alle dieser Kinder in mit Munition gespielt oder in Wracks herumgeklettert sind, ist so eine Aussage.

      Ich reibe mich halt n bissl an dem Satz: „Ich kann das Problem leider noch nicht einschätzen, da die hier gelieferte Information zum großen Teil zwar reißerisch dargestellt, aber tatsächlich nutzlos ist.“ ?

      Ich will wissen, wie viele es von diesen nichtlebensfähig Geborenen gibt. Ist das eins von tausend oder eins von hundert? Außerdem will ich wissen, ob es ein paar zig tausend Menschen gibt, die mit hoher Wahrscheinlichkeit diese nichtlebensfähig Geborenen zeugen, oder ob es ein paar Millionen Menschen gibt, die dies mit geringer Wahrscheinlichkeit tun.
      Das hätte erheblichen Einfluss darauf, wie man mit dem Problem umzugehen hat.

  9. Vernichtungswille

    Den Beitrag kannte ich bereits wie auch etliche andere Videos, die diese unvorstellbar lebensfeindliche Uranmunition zum Thema haben. Ich kann es nicht anders ausdrücken: Wer dieses Zeug einsetzt, der möchte nicht nur den gegnerischen Soldaten töten, der möchte ganze Völker ausrotten. Die Bilder aus dem Irak mit verunstalteten Neugeborenen, deren genetische Struktur bereits im Mutterleib verändert wurde, sind nicht nur schrecklich, sie lassen mir die Haare zu Berge stehen und verursachen mir Magenkrämpfe:

    https://medienschafe.files.wordpress.com/2013/04/falldujah-babies-study-2010.jpg
    https://medienschafe.wordpress.com/2013/04/10/foreign-policy-das-monster-im-spiegel/

    Was müssen das für Menschen sein? Befreit von jeglichem Mitgefühl, sind das überhaupt noch Menschen? Ja, muß man sagen, denn Menschen können sich von ihrer angeborenen Empathie so weit entfremden (lassen), daß sie am Ende wie Roboter handeln. Damit meine ich aber keineswegs, wie man vielleicht im ersten Moment denken mag, die Soldaten und andere Militärangehörige, obwohl es dort mit Sicherheit auch etliche völlig entmenschlichte Soldaten geben wird und der Drill auf dem Kasernenhof letztendlich diese Entmenschlichung zum Ziel hat. Nein, ich meine hauptsächlich all jene, die sich all diese Greuel ausdenken, die genau wissen, was sie damit anrichten und dennoch befehlen, dieses menschenentstellende, das Leben ansich in seinen Grundfesten bedrohende Strahlenmaterial einzusetzen. Es sind Menschen wie Victoria Nuland und George Friedman, Leute wie Brzezinski, Bush Senior und Junior, Reagan und all die hinter ihnen stehenden Großkotze, die für ihren Profit schon lange gewohnt sind, über Leichen zu gehen oder noch schlimmeres anzurichten. Und wenn sie damit nach und nach ihren ganzen Atommüll entsorgen können, halten sie die Idee für ein Schnäppchen.

    Soldaten, die aus einem Krieg heimkehren, leiden oft an den sogenannten posttraumatischen Belastungsstörungen: Sie haben so viel Grausames in so kurzer Zeit erleben müssen, daß sie all das gar nicht mehr verarbeiten können. Ihr Amygdala ist vollkommen überreizt, ein Verarbeitungsstau macht diese nachträglichen Opfer des Krieges unberechenbar und weitgehend unfähig, ein normales Leben zu führen. Doch die eigentlichen Verbrecher, die Befehlshaber der Befehlshaber, die eigentlichen Macht- und Kontrolleliten, die leben weiterhin ein Leben in Saus und Braus und machen sich in ihrer abartigen Unmenschlichkeit und Menschenfeindlichkeit noch lustig über die dummen erbärblichen Opfer, die es nicht besser verdient hätten. Das sind die Feinde der Menschheit, Menschen, die längst sich selbst zum Feind geworden sind und diese Feindschaft in allen anderen zu bekämpfen trachten. Menschen, die so viel angehäuft haben, daß sie niemals genug an Kontrolle auszuüben vermögen, um sich für den Rest ihres Lebens sicher zu fühlen. Menschen, die von sich behaupten, sie würden pro Tag mindestens eine Million Dollar benötigen, um ihren gewohnten Lebensstandard halten zu können. Menschen, die sich für Götter halten, allen Ernstes glauben, ihr unvorstellbarer Reichtum mache sie zu etwas Besserem als den malochenden Kuli in Indien, den Fabrikarbeiter in China, den Kameltreiber in der Wüste.

    Nicht weniger erschütternd ist die Vorstellung, als Mensch in einen solchen verunstalteten und meist kaum lebensfähigen Körper hineingeboren zu werden. Meine Erinnerungen an meinen Cousin mütterlicherseits, der mit conterganverkürzten Armen geboren wurde, lassen ihn im Vergleich zu diesen Kindern als glücklichen Menschen dastehen, der auch wirklich sein Leben trotz aller Einschränkungen gemeistert hatte, längst verheiratet ist und bereits Enkelkinder hat. Ebenso grausam muß eine solche Erfahrung für empathische Eltern sein, die spätestens mit dieser Geburt wissen, daß sie völlig verseucht sind, nie wieder Kinder haben werden und mit hoher Wahrscheinlichkeit selbst frühzeitig an den Folgen der Uranmunition sterben werden, einhergend mit einem zusehenden Zerfall des eigenen Körpers, dem Ausfall der Organe und unter kaum auszudenkenden Qualen.

    Über all diese Machtmittel der Bestrafung und Vernichtung verfügen diese Menschen, verfügt das Militär der USA heute. Ist man deshalb in Europa dem Imperium zu Willen? Hat man Angst vor der Vernichtung, der Verstrahlung, vor den Atombomben der USA, mit denen sie die Welt mehrfach vernichten könnten? Wäre es da nicht an der Zeit, daß sich die Länder, die das nicht wollen, zusammenschließen und gegen die USA erheben? Würden sich die Psychopathen an der Spitze der globalen Kontrollhierarchie wirklich gegen die ganze Menschheit stellen wollen?

    Aber noch sind wir nicht so weit, denn wir sind alle untereinander zerstritten, wurden in bester Psychopathen-Manier gegeneinander aufgehetzt und ausgespielt. Das müssen wir erkennen, darum müssen wir uns kümmern.

    Ich gehe schon sehr lange davon aus, daß in den obersten Rängen der globalen Gesellschaft Psychopathen sitzen müssen: Menschen, die absolut kein Empfinden mehr für ihre Mitmenschen haben. Das Wohl der Menschheit ist zu wichtig, als daß man es diesen Robotern aus Fleisch und Blut überlassen darf.

    Nieder mit den Feindbildern! Dürfen wir wirklich danach streben, alle Feindbilder fahren zu lassen, frage ich mich manchmal. Oder sollten wir diejenigen, die uns zu vernichten drohen, nicht doch besser in dieser Kategorie belassen? Ich weiß es nicht. Beten hilft jedenfalls nicht, Milliarden Menschen beten täglich, und die Zustände werden von Tag zu Tag bedrohlicher. Was also hilft?

    Aufklärung. Aufklärung. Aufklärung. Aufklärung. Aufklärung. Aufklärung. Aufklärung. Aufklärung. Aufklärung. Aufklärung. Aufklärung. Aufklärung. Aufklärung. Aufklärung. Aufklärung. Aufklärung. Aufklärung. Aufklärung. Aufklärung. Aufklärung. Aufklärung. Aufklärung. Aufklärung. Aufklärung. Aufklärung. Aufklärung -.-.-.- Wenn das nichts hilft, dann hilft gar nichts.

  10. Es ist kaum zu fassen, wie wenig dieses Thema in den herkömmlichen Medien zur Sprache kommt. Ich finde die Sendung nicht nur sehr informativ, sondern trotz aller Hintergrundgeräusche und Wiederholungen auch sehr hörenswert. Mir kam dabei der Vortrag von Prof. Mausfeld der Uni Kiel in den Sinn: „Warum schweigen die Lämmer?“
    https://www.youtube.com/watch?v=Rx5SZrOsb6M

    In diesem Vortrag beschreibt er u.a. das psychologische Phänomen, wie durch ständige Wiederholungen der subjektiv empfundene Wahrheitsgehalt von Informationen steigt. Dies bezog sich allerdings auf den Einfluss der Massenmedien und die gezielte Manipulation und Irreführung der Menschen.
    Wer sich um die Wahrheit bemüht, braucht dieses Mittel nicht anzuwenden. Allerdings finde ich es auch nicht tragisch und es hat mich auch nicht davon abgehalten, die ganze Sendung anzuschauen. Wirklich tragisch finde ich hingegen, wie wenig das Thema in der breiten Öffentlichkeit wirklich ankommt und wie gleichgültig viele Menschen dem gegenüber stehen. Wie auch in der Sendung gesagt wurde: Es führt zu keinem Skandal und darum werden die Verantwortlichen auch nicht zur Rechenschaft gezogen.
    Die Dimensionen dieses menschenverachtenden, zerstörerischen Agierens der westlichen Nationen sind derart perfide und skrupellos, dass es jeden halbwegs empathischen Menschen fast sprachlos machen kann.
    Umso mehr freut es mich, dass es auch viele mutige, aufrichtige Menschen gibt, die sich nicht in ein System einordnen wollen, das auf Rücksichtslosigkeit, Gier und Missbrauch basiert und die sich für die Wahrheit stark machen. Das gibt immer wieder Hoffnung.

  11. Gute Fragen. Gute Antworten. Gute Interviewpartner. Vielfältig. Informativ. Umfangreich recherchiert. Passende Hintergrundmusik. Ich habe mich gut aufgeklärt gefühlt, nachdem ich diese Sendung zum ersten Mal gehört habe. Das hatte zur Folge, dass ich mich sicher genug fühlte, die Informationen weiter zu tragen.

    • Dein Kommentar ist kleinkariert , für mich ein Grund, Dich für „sehr eng“ zu halten.- Kommt mir so vor, wie wenn Du sagtest; das Bühnenbild war überflüssig , für mich ein Grund, Goethes Faust nicht anzuschaun.– Die Nebensache ist das wichtige , die Hauptsache völlig unwichtig.-

  12. Extrem gute Sendung. Es ist aber eine Radiosendung. Daher mein Vorschlag: Bietet sie auch im mp3-Format an, damit man sie auf einen mp3-player laden kann. Bei einer langen Zugfahrt, zur Demo nach Ramstein beispielsweise, kann man die Sendung prima anhören. Die von einigen beklagten „KenFM“-Einschübe wirken dann als akustische Gliederungshilfe und stören nicht mehr.

  13. Das Thema ist hoch interessant und gleichzeitig schockierend. Das ist astreiner Journalismus. Das muss die Öffentlichkeit erfahren, damit dies hoffentlich bald ein Ende hat. Hierzu brauche ich eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, denn Lob gibt es ja schon genügend hier in den Kommentaren.

    Hier kommt die Kritik zum Format:
    Ich musste das Video nach einer Stunde abbrechen. Ich konnte diese ständigen Unterbrechungen mit dieser mystischen „KenFM“ Gefasel, was gefühlte male 1000000 mal wiederholt wird, nicht mehr ertragen! Wie soll man dem Inhalt denn konzentriert folgen können, wenn so ein misst immer wieder zwischen geschaltet wird?! Nicht nur der Inhalt geht flöten sondern ebenfalls die Ernsthaftigkeit und Sachlichkeit der Sendung.
    Ja! Wir wissen dass die Sendung von KenFM stammt und das KenFm das geilste ist und KenFm immer recht hat und die ganze Pressewelt KenFm’s Beispiel folgen sollte.
    Bleibt jedoch bitte lieber beim Thema und klopft euch nicht zu sehr auf die eigene Schulter. Das übernehmen schon wir Zuschauer/-hörer.

    Schneidet doch bitte diese Passagen raus, dann kann man das Video auch mit anderen teilen und sich zu 100% auf den Inhalt konzentrieren.
    Vielen Dank,
    einer euerer größten Fans und Unterstützer.

  14. Ich habe mir gerade die Doku „Deadly-Dust“ angesehen.
    Gerade mir, ( Ex-Yugoslawe ) hat es sehr geschmerzt diese Fakten wieder einmal vor Augen geführt zu bekommen.
    Es gibt für mich keinen Grund an den Ausführungen in dieser Doku zu zweifeln.

    Es wurde auch von Prof.Dr.Dr.med. Siegwart Horst Günther erwähnt, das Du-Munition eine deutsche „Erfindung“ ist.

    Mit diesem Hintergrund ist das „Schlachtfeld“ Mittlerer Osten zu betrachten.
    Dort wird seit Dekaden Du-Munition täglich und großflächig eingesetzt.
    Soweit ich weiß kann man Du-Munition mit ALLEN Waffensystemen, sogar mit Handfeuerwaffen verwenden.
    Den Verantwortlichen sind selbst die eigenen Soldaten egal? Das würde ich sofort unterschreiben.
    In „Deadly-Dust“ ist von über 100tausend erkrankten Nato-Soldaten die rede. Sie wurden sich selbst überlassen.
    Und das sind die die diese Munition verwendet haben und nicht die auf die mit ihnen geschossen wurde.

    Aber wenn wir uns diese Doku ansehen können, dann können es die die im Mittleren Osten ( und der Ukraine ) aktiv oder passiv von Kämpfen betroffen sind auch.
    Menschen die den Auswirkungen der Du-Munition ausgesetzt waren ,berichten wie es sich anfühlt. Sie erzählen das sie etwas spürten, etwas das ihr Leben zerstört hatte.

    Wenn die Menschen in den Kriegsgebieten erstmal verstanden haben ( vielleicht wissen sie es ja auch schon lange? ), das sie dort eigentlich sowieso keine menschenwürdige Zukunft mehr haben, zu welchen verzweifelten Taten werden sie dann erst im Stande sein?
    Kann man mit dem Sand der um einen abgeschossenem Panzer in der Gegend von Basra herumliegt und in dem täglich Kinder spielen eine „Schmutzige Bombe“ bauen?
    Ich denke das sollte wohl kein Problem sein.
    Selbst mir fällt da recht spontan eine Möglichkeit ein, wie man für ca. 20 Dollar so eine kleine „Schmutzige Bombe“ bauen könnte. Und ich bin ( noch ) lange nicht so verzweifelt wie es jemand in Basra, Homs, oder im Donbass mit Sicherheit sein wird.

    Und wieweit sinkt die Hemmschwelle ( wenn es denn noch eine gibt ) „richtige“ nukleare Kriegswaffen einzusetzen, wenn ein Gebiet sowieso schon die 30tausendfach erhöhte Strahlung ( verglichen mit der natürlich vorkommenden ) vorweist?
    Von der „Dead-Hand“ Technik will ich gar nicht erst anfangen…

    Leute, WIR! müssen endlich anfangen uns zu bewegen!

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