Ihr armen Reichen

Von Dirk C. Fleck

Ihr armen Reichen,
ihr paranoiden Menschenverachter aus Wirtschaft und Politik,
die ihr im Geheimen darüber nachdenkt,
wie ihr uns zu Bewohnern eines anderen Planeten machen könnt.

Für euch ist es zur Tugend geworden, die Erde zu zerstören.
Eure Entscheidung, das Universum als tot
und bar jeder Intelligenz zu betrachten,
hat es euch ermöglicht,
es zu zergliedern und zu vergewaltigen,
um ihm dann jeglichen Sinn jenseits menschlicher Nutzung abzusprechen.

Wörter wie Fortschritt und Entwicklung
werden von euch als Tarnwörter benutzt,
die den Massenmord an Pflanzen, Tieren und Menschen rechtfertigen sollen.
Letztlich steht – aus eurer Sicht – das ganze Universum
dieser Art von Wahnsinn offen.

Am wichtigsten aber ist die Tatsache,
dass ihr bei all dem kein Gefühl des Verlustes verspürt.

Ihr empfindet keine Befriedigung, wenn ihr etwas so Wunderbares wie einen Berg oder einen See oder ein Volk im Urzustand betrachtet.

Eure Befriedigung misst sich am materiellen Gewinn.

So wird der Berg zu Kies, der See zu Kühlwasser und das Volk zu einem manipulierten Heer von Erfüllungsgehilfen.

Unsere Kinder wissen nicht mehr was es bedeutet,
über einen freien Geist zu verfügen.

Es ist kein Wunder, dass sie die Erde nicht verteidigen, auf der sie leben.

Sie leben gar nicht dort.

Sie leben in der von euch geschaffenen Scheinwelt einer Unterhaltungsindustrie, nach Regeln und Gesetzen, die sie selber nicht gemacht haben.

Sie leben überall,
außer in ihrem Körper, auf ihrem Land, in diesem Moment, unter diesen Umständen.

DAS IST DIE SCHULD, DIE IHR AUF EUCH GELADEN HABT.

Man möchte euch fast weh tun,
aus Furcht, ihr könntet niemals wissen, was Schmerzen sind.

Aber vielleicht hat die globale Not,
welche uns alle an den Rand der Existenz gebracht hat,
ja dazu geführt, dass sich unsere Herzen wieder öffnen.

Ich wünsche allen Menschen, die ihre heilende Arbeit auf diesem Planeten aufnehmen wollen,
GUTES GELINGEN.

Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Artikels.

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

37 Kommentare zu: “Ihr armen Reichen

  1. Ich möchte hier noch auf den aktuellen Rubicon-Artikel von Herrn Fleck verweisen:

    Zwischen Bangen und Hoffen

    Angesichts der Umstände, die eine durchgeknallte Finanz- und Politelite zu verantworten haben, drohen wir zu resignieren. Das dürfen wir aber nicht!
    von Dirk C. Fleck

    Quelle: Rubicon

    An einer Stelle schlage ich eine Änderung vor, zu Zitat:

    „Die Flugzeuge würden mit kalt gepresstem Öl fliegen … .“

    Falls die überhaupt noch fliegen müßen, wenn man sie nicht besser durch Magnetbahnen ersetzt, dann sollte man vielleicht das Solarflugzeug-Experiment weiter entwickeln.

  2. Viel schlimmer als die kleine Elite aus Politik und Wirtschaft wirkt sich wohl die wachsende globale Mittelschicht auf den Planeten aus. Ein Mensch kann gut zu seinen Kindern, tierlieb, ökologisch bewusst und sonstwas sein —>>> UND <<<— den Planeten durch sein Konsumverhalten zu Grunde richten. Dieses tut er aber aus eigenem Antrieb, da ihn niemand zwingt, einer kapitalistischen Arbeit nachzugehen, ein eigenes Haus zu bauen oder ein SUV zu fahren.

  3. Ja, Dirk, gut und richtig.

    Trotzdem ein kleiner Tip: Der eigentliche Unterschied wäre dabei ein anderer, recherchier mal den Unterschied zwischen vermögend und reich.

    Die „Reichen“ sind dieselben armen Würstchen wie wir. Die sind sogar noch schlimmer dran, weil sie grosse Angst haben, das bisschen zu verlieren, das sie besitzen. Das entmenschlicht noch mehr als arm sein.

    In dem Interview mit Prof Senf kann man den Unterschied deutlich verstehen. Reich werden geht schnell, vermögend dauert Generationen, und hat was mit ZInseszins zu tun…

    Vermögende, das sind nicht die, die zu den Bilderberger Konferenzen eingeladen werden… Vermögende sind die, die entscheiden wer eingeladen wird.

  4. Letztens habe ich mich mit einem 20-jährigen Vollidioten und SMARTPHONE-MATRIX-Junkie darüber unterhalten, was die Technik zu unserer Entmenschlichung beiträgt. Da meinte der Psycho-Krüppel tatsächlich, „Ich bin garnicht so für die NATUR und so. Ich komme auch ohne Wald aus und lebe ganz gut damit!“
    Meine Fresse, was für ein hirnampuTIERtes Konsum-Faschisten-Pack. Sie würden alles dafür tun, um genauso weitermachen zu können wie bisher und jeden bis aufs Blut bekämpfen und dabei über jede Leiche gehen, damit alles beim Alten bleibt.
    Morpheus erklärt die MATRIX:
    Die Matrix ist ein System, Neo. Dieses System ist unser Feind. Was aber siehst du, wenn du dich innerhalb des Systems bewegst? Geschäftsleute, Lehrer, Anwälte, Tischler… Die mentalen Projektionen der Menschen, die wir zu retten versuchen. Bis es dazu kommt, sind diese Menschen immer noch Teil des Systems und das macht sie zu unseren Feinden. Du musst wissen, dass die meisten von ihnen noch nicht soweit sind abgekoppelt zu werden. Viele dieser Menschen sind so angepasst und vom System abhängig, dass sie alles dafür tun, um es zu schützen!
    https://www.youtube.com/watch?v=1ZmOoarAI84

    An alle Ignoranten: Die „zivilisierte“ Gesellschaft ist zutiefst erkrankt
    https://www.youtube.com/watch?v=_Wx7px3k_Gk

    Mein Fazit, ausnahmslos Jeder der ein TV oder ein Smartphone besitzt ist ein MATRIX-SKLAVE, ein AGENT SMITH und letztendlich nichts weiter, als eine DURAZELL-BATTERIE für die „ELITEN“!

    http://unrealitymag.com/wp-content/uploads/2015/02/matrix_trilogy_07.jpg

    • Erfrischend…
      Ich möchte lediglich einen ergänzenden Gedanken bei Dir lassen: Technik ist ein Werkzeug.
      Es kommt noch immer darauf an, was ich mit den Dingen anstelle, die ich nutze.

      Peace

  5. Das Geld sollte normalerweise dazu dienen ,den Handel zu erleichtern.Es sollte ein Mittel sein,um den Warenaustausch zu erleichtern,damit die Menschen nicht weiter auf den direkten Tauschhandel angewiesen sind.

    Aber heute und seit langer Zeit dient Geld nur mehr als ein Machtinstrument,zur Spaltung in arme und reiche Menschen.

    Unser heutiges Wissen und unsere Fähigkeiten versetzen uns in die Lage,einen in jeder Hinsicht beträchtlichen Überfluss zu erwirtschaften,so dass alle Menschen gut und bequem leben könnten.
    Das Geld verhindert aber eine gerechte Verteilung,und somit ist Geld die Ursache für Hunger,Armut und Krieg-
    Menschen hungern,nicht weil es zu wenig Nahrungsmittel gibt,sondern weil es eine Börse gibt,die diese Nahrungsmittel künstlich verteuert und die armen Länder dann kein Geld haben,solche hinzuzukaufen,wenn ihre eigenen Vorräte aufgebraucht sind.

    Das Geld ist die Ursache dafür,dass ein Drittel bis zu der Hälfte der vorhandenen Nahrungsmittel vernichtet werden,nur um die Preise hochzuhalten.

    Das Geld dient nicht dem Tauschhandel,sondern es ist ein Instrument der Herrschenden.

    • Liebe?

      Das gilt dann ja auch für
      Schlachtgesänge?
      Nationalhymnen?
      Militärmärsche?
      Herrenmenschentümler?

      Schmerzfreie Schmerzen

    • Die Liebe heilt und gibt uns Kraft,
      ohne sie können wir nicht existieren.
      Ihr Ausdruck hat kein Gewand und keine Maske.
      Sie zeigt uns Wege, auf denen wir uns selbst begegnen,
      und trägt uns, ohne zu beschweren.
      Das Herz der Liebe ist die Offenheit im Sein.

    • Interessant, daß Sie gerade hier geantwortet haben, Marikka.
      Ich war an dieser Stelle, weil mir nur beim Überfliegen dessen, was
      geschrieben wurde, schon wieder alles weh tat, vorbeigescrollt.
      Ich bewundere Ihren Mut.

    • Wozu braucht es Mut?
      Ernst gemeint?
      Ich könnte Ihnen 1000 Situationen vor Augen führen, in denen Mut erforderlich ist.
      Dazu gehört allerdings klare Sicht. Fehlt die, gibt es keinen Mut. Dann ist das, was wie
      Mut aussieht, vielleicht nur noch Naivität.
      Oder von einem Punkt ab, wo man sich nicht mehr als der Handelnde erlebt und gar nicht
      anders kann, als zu tun, was geschieht. Auch da ist Mut nötig – nicht zu bremsen.
      Wie meinen Sie Ihre Frage?

    • Die Frage war nicht allgemeiner Natur, sondern bezog sich ganz konkret auf F.M.A.

    • Ich möchte lieber nur auf Ihr unsprüngliches Posting erwidern.
      „Musik ist die Sprache der Liebe:“
      ttps://www.youtube.com/watch?v=amSqQ5XNaGE
      (Den Hinweis auf dieses Link danke ich übrigens Ron. B)

  6. Lieber Dirk C. Fleck,
    gerade hatte ich den neuesten Artikel von Paul Craig Roberts gelesen – http://www.paulcraigroberts.org/2017/04/27/washington-plans-nuke-russia-china/ – und fühlte mich entsprechend deprimiert.
    Da kommt mir Ihr wundervolles Gedicht gerade recht, um wieder ein bisschen Hoffnung zu schöpfen. Als Großmutter eines 5 Monate alten Enkeltöchterchens bete ich darum, dass die „armen Reichen“ aller Wahrscheinlichkeit zum Trotz doch noch zur Vernunft kommen, ehe unser schöner blauer Planet in einem thermonuklearen Feuerball verschwindet.
    Übrigens: Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es großen Spaß macht, im Hintergrund heimlich die Fäden zu ziehen und die Politiker daran wie Marionetten tanzen zu lassen (und wie man an Leuten wie Soros oder Rockefeller sieht, ist das die beste Voraussetzung für ein langes Leben in selbstgefälliger Zufriedenheit). Was ich aber absolut nicht begreife, ist, dass die Marionetten selber – wie Merkel, Gabriel, von der Leyen, Schäuble, Schulz, Steinmeier etc. pp. – offenbar mit derselben Begeisterung an ihren Fäden herumhüpfen. Das lässt sich doch weder allein mit Doofheit noch „nur“ mit einem miesen Charakter erklären und letztlich nicht mal mit einer Kombination von beidem… Sehr merkwürdig!

    • Danke für den Link, auch wenn es kaum zu ertragen ist…

      Lesenswert ist auch dieser Artikel, der dort wiederum verlinkt wurde:
      https://www.rt.com/news/386276-us-missile-shield-russia-strike/

      Ich beschäftige mich immer drängender mit folgender Frage – was haltet Ihr davon?

      Wäre es nicht am sinnvollsten, sich schnellstmöglich abzusetzen in ein Land, das strategisch vollkommen uninteressant ist, ohne nennenswerte Rohstoffe, quasi am Arsch der Welt? Um von dort aus zu beobachten, wie sich die „zivilisierte Welt“ in Schutt und Asche bombt – leider – und dort dann ein sehr bescheidenes Leben als Kleinbauer (oder so) zu führen?

      Verlacht mich ruhig, ist mir egal. Ich habe auch eine kleine Tochter, die es verdient hat, eine Chance auf ein gutes Leben zu bekommen – das sehe ich hier ehrlich gesagt nicht mehr, es ist zu spät.

    • Ich auch. Wer sind die Drahtzieher… ich fange an zu verstehen…
      Es gibt wohl ein Netzwerk innerhalb der Superreichen, der Finanzwelt und der Politik. Es hat definitiv mit Macht und Geld zu tun und gar nichts mit Frieden, Umweltschutz und Selbstentfaltung des Einzelnen in einer Wertegemeinschaft für das Leben.

    • Ich denke, das reicht viel weiter zurück – vielleicht so etwa 5000 Jahre. Als das Geld erfunden wurde um Söldner zu bezahlen (und nebenbei „Märkte“ zu schaffen), um das eigene Herrschaftsgebiet zu vergrößern. In diesem Zusammenhang möchte ich nochmal Fabian Scheidlers „Das Ende der Megamaschine“ empfehlen.

      Die aktuelle – und so oder so wohl finale – Episode des Kapitalismus hat wohl spätestens in den Siebziger/Achtziger Jahren begonnen mit der Machtübernahme der Neoliberalen, also mit den Regierungen Thatchers und Reagans.

    • Es gibt nicht „das Geld“. Münzgeld in der Antike, sogar Papiergeld im China der diversen Reiche, hat niemals zu Kapitalismus und Verwertung des Werts geführt. Auch Söldner gehören in die Neuzeit; zuvor gab es Krieger.
      Die Verlängerung der heutigen Denk- und Erklärungsweise über die vergangenen letzten 300 Jahre hinaus (und auch das ausschließlich in Europa, seinem Abkömmling USA und im fernen Japan) ist schlicht einer der Tricks vermittels Universalgeschichte als Legitimationsideologie das Gewesensein und die zukünftige Möglichkeit anderer sozialer Übereinkünfte zwischen Menschen zu verschleiern und deren Unmöglichkeit zu postulieren.

    • @ Petra

      Liebe Petra,
      wenn es um „das Geld“ geht, sehe ich keine Notwendigkeit, eine Verbindung zu Kapitalismus herzustellen, wohl aber zu Krieg, ob Söldner oder Krieger. Theorien der Geschichtsschreibung sind alle legitim; ebenso die, daß Geschichte von den Siegern geschrieben wird. Und ein Verständnis darüber, daß es „das Geld“ gibt, und wie es als Religion funktioniert, wirkt eher entschleiernd hinsichtlich der Möglichkeit anderer sozialer Übereinkünfte, denke ich.

    • Dieses Buch: „Das Ende der Megamischine“, zieht tatsächlich einen roten Faden der Ausbeutung und der Machtgier durch die letzten 5 Jahrtausende und seine Lektüre kann nur für jeden nützlich sein. Die meisten werden wohl, so wie auch ich, noch ein paar Schrecklichkeiten aus unserer „ruhmreichen“ Geschichte mehr erfahren als die, die jetzt schon nicht mehr verkraftbar sind Aber die Entstehung des Herrschaftswahns liegt m-E. noch weiter zurück.

    • Man könnte natürlich auch die These durchdenken, dass wir so eine Art Brücken-Spezies seien auf dem Weg zur Vergeistigung. Dass also unsere Spezies den Kampf um Vergeistigung auf der Erde austrägt, da ihr beide Möglichkeiten zunächst zur Verfügung zu stehen schienen. Der Witz dabei ist nur, dass die Gewaltgläubigen von Anfang an im Irrtum waren, wenn sie glaubten, sie könnten das irdische Leben für sich mit Gewalt festhalten, denn das Gegenteil ist ja der Fall. Sie haben nur angefangen, es Stück für Stück zu zerbrechen. Es ist und bleibt noch immer ein Rätsel. Eine „goldene Mitte“, wie immer noch viele zu glauben scheinen, gibt es da allerdings nicht. Es ist so, wie Jesus von Nazareth gesagt haben soll: „Wer nicht mit mir ist, ist gegen mich.“

    • Die goldene Mitte ist die Brücke, wie ich glaube. Sie ist ein integraler Ansatz, (wie Aurobindo ihn gelehrt hat, und Ken Wilber ihn versucht). Er schließt nichts aus. Alles muß anfangs umarmt werden, um es transzendieren zu können. Nichts darf vernichtet werden (außer dem unbelehrbaren Egoisch-Mörderischen. Dem Feind der Liebe.) Dem Minderen wird zwar keine Macht mehr über uns geschenkt, es wird jedoch bewahrt und in ein höheres Gefüge einbezogen, so daß es transformiert werden kann. (Im Weg steht nur der Eigenwille. In der Natur gibt es jener Transformationskraft gegenüber keinen Widerstand. Dies ist das Privileg des Menschen.)
      Die Brücke, die goldene Mitte, der integrale Ansatz ist also das Gegenteil von Verleugnung.
      Mag sein, daß es sich für die durchschnittliche Menschheit um einen Übergangszustand handelt.
      Erst von einer sehr hohen Bewußtseinsfrequenz aus läßt sich sagen: Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.
      Dieses „Ich“ ist jedoch nicht der Körper, es sind nicht die Surface-bodies (die drei Minds), und es ist nicht das persönliche Wesen Jesu Christi.
      Und erst auf dieser Stufe der Vergeistigung kann der Mensch sich vollständig auf das ausrichten, was außerhalb der drei Minds liegt. Vorher werden (selbst in der Meditation) immer die drei Minds an der Arbeit sein (und also gegen unser wahres Ziel handeln noch unter den hehrsten Absichten).

      Quintessenz: Es geht nichts ohne den vollkommenen lebenden Meister. In einem Übergangszustand befindet
      sich der Mensch wohl hauptsächlich in den Graden seiner Akzeptanz dieser Erkenntnis gegenüber.

  7. Danke Dir! Ja, vielleicht ist das der Grund für das Desinteresse an der Welt. Es hat auch was damit zu tun, nicht aus der Rolle fallen zu wollen. Wichtig ist die Selbstdarstellung innerhalb der Gruppe der Gleichaltrigen.
    Mein Jüngster ist jetzt 14. Es gibt aber auch die Parallelwelt der Familie inclusive Tiere, die erzählen andere Geschichten, da darf man mitfühlen.
    Lass die Kinder erst mal erwachsen werden. Abwarten.

  8. Die Qual sehr treffend in Worte gegossen. Wären die Herrenmenschen unserer Zeit im Stande, auch nur ein Quantum dieser Qual nachzuempfinden, sie würden sich von Grauen gepackt von sich selbst abwenden.

    • „…sie würden sich von Grauen gepackt von sich selbst abwenden.“

      Ja, und ich glaube, daß dieses Grauen und der Schmerz und die Angst, die mit dem Zusammenbruch der gigantischen Verdrängung auf jene Menschen zukommen würden, für so unermeßlich gehalten werden, für derart unerträglich, für so vernichtend – also eigentlich tödlich – daß man lieber so weitermacht wie bisher. Es fehlten bisher einfach die Lehrer, die uns zeigen konnten, daß diese Vernichtung eben nicht der Tod ist, sondern die Erlösung bei lebendigem Leibe und die innere Befreiung.
      Aber inzwischen sind diese Lehrer da.

    • Dirk Fleck: „DAS IST DIE SCHULD, DIE IHR AUF EUCH GELADEN HABT.“

      Ich wollte hinaus auf die (scheinbare) Unerträglichkeit des Fühlens dieser Schuld.
      Daher herrscht man lieber weiter in der ungefühlten Hölle. Es ist noch nicht genügend herausgestellt
      worden, daß genau dies genau die Geisteshaltung ist, die Auschwitz möglich gemacht hat.

    • Je länger jemand am eigenen Irrtum gestrickt hat, desto mehr muss er aufgeben, wenn er einsichtig werden will.
      Dies bezieht sich aber im Prinzip auf diese ganze zivilisierte Menschheit. Das alte Ägypten, was unsere Geschichtsschreiber als „erste Hochkultur“ der Menschheit bezeichnen, müsste eigentlich „erste Herrschafts-Hochkultur“ heißen. Wir bewundern ihre Pyramiden zurecht wegen deren bewusst gewählter energetisch hoch wirksamer Form und kunstvollen Bauweise, die sich die besten Architekten bis heute noch nicht erklären können.
      Aber wir vergessen dabei, dass es bei all dem allem Anschein nach auch um nichts anderes ging als um primitive Macht -und Herrschaftsgelüste. Nach dem, was ich bisher erfahren habe, wurde hier die Idee einer Weltherrschaft mittels Macht und Gewalt schon geboren, vielleicht sogar mittels der Pyramiden-Energie schon praktiziert. Meines wissen findet man Pyramiden ja nicht nur in Ägypten, sondern überall auf der Welt.

    • „Je länger jemand am eigenen Irrtum gestrickt hat, desto mehr muss er aufgeben, wenn er einsichtig werden will.
      Dies bezieht sich aber im Prinzip auf diese ganze zivilisierte Menschheit.“

      Und es bezieht sich auch auf uns, da wir das, was wir für die „ganze zivilisierte Menschheit“ halten,
      selbst entworfen haben. Ich stimme Petra zu, die an anderer Stelle geschrieben hat:

      Ich finde ihren Kommentar nicht. Ging etwa so: Über die letzten 300 jahre hinaus, war gar nichts so,
      wie wir es heute sehen.

      Daher empfehle ich zur Korrektur unseres Bildes der alten Ägypter das Buch von
      Elisabeth Haich: „Einweihung“
      Ein gechanneltes Buch über das, was die echten Pharaonen einstmals wirklich waren;
      bevor sie die Erde verließen und nur noch Materialisten und Raubkopien
      das Pharaonentum für sich beanspruchten.

      Eine Degeneration und Veräußerlichung, wie sie überall zu beobachten ist, wenn
      anstelle der echten Meister selbsternannte Nachfolger und Institutionen
      übernehmen.
      Nebenbei: Keiner der vollkommenen Meister wollte (demzufolge, was ich von drei
      lebenden Meistern gelernt habe) jemals eine Religion begründen.
      Das waren immer nur deren Anhänger. Und dann schlichen sich äußere Rituale
      ein, Dogmen, Fehlinterpretationen der ursprünglichen Aussagen der Meister, die
      zwangsläufig immer dann entstehen müssen, wenn einem Menschen, mangels Initiation
      durch einen vollkommenen Meister, der göttliche Strom innerer Offenbarungen
      verschlossen bleibt. Ohne die unmittelbare Erfahrung jenes LOGOS kann über diesen
      aber nur unbegründet spekuliert werden.
      Und so ist denn alle Religion ohne einen vollkommenen Meister nur noch das, was der
      Mensch sich so denkt und zusammenreimt (Theologie) und hat nichts mehr mit Gott zu tun;
      nur noch mit dem Mind.
      Der Gott der Religionen ist heute also weltweit der denkende Geist.
      Kein Wunder, daß die Intellektuellen sich mit so einem Gott nicht befassen wollen,
      haben sie doch längst schon ihren eigenen Gott gefunden: ihren eigenen Mind.
      Und es heißt ja so schön: Du sollst keinen anderen Götter neben mir haben.
      Daher wird man niemals so jemanden bei einem lebenden vollkommenen Meister
      finden. Die Adepten der negativen Kraft (des Mind) können es in der Gegenwart
      lebender Meister gar nicht aushalten.
      Sie zitieren nur immer gerne die weisen Sprüche der Toten.

    • Da ist das Zitat von Petra:

      „Die Verlängerung der heutigen Denk- und Erklärungsweise über die vergangenen letzten 300 Jahre hinaus (und auch das ausschließlich in Europa, seinem Abkömmling USA und im fernen Japan) ist schlicht einer der Tricks vermittels Universalgeschichte als Legitimationsideologie das Gewesensein und die zukünftige Möglichkeit anderer sozialer Übereinkünfte zwischen Menschen zu verschleiern und deren Unmöglichkeit zu postulieren.“

  9. Schreibst mir aus der Seele, Großer.

    Ich reiße mit unmissionarischem bzw. selbstgerechtem Vergnügen die Mauern aus Ignoranz mit meinem Vorschlaghammer von Verstand nieder.
    Ein Mensch zur Zeit, denn kalte Herzen brauchen aufrichtig beigebrachte Wärme…

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