Illegale Kriege – Ein Interview

Dass viele westliche Politiker längst vor Kriegsverbrechertribunale hätten gestellt werden müssen, dass letztlich noch jeder der uns in den letzten Jahren präsentierten „Kriegsgründe“ sich schließlich als Propagandamärchen herausstellte und dass die NATO inzwischen kein Verteidigungsbündnis mehr ist – all das taucht in Medien und Politik selten auf. Der Schweizer Friedensforscher Daniele Ganser deckt in seinem neuen Buch „Illegale Kriege“ nun schonungslos diese „andere Seite“ der Wahrheit auf und gelangt zu dem Schluss, dass der Westen seit 1945 immer wieder und konsequent schwerste Verbrechen gegen das Völkerrecht und die Menschheit verübt. Jens Wernicke sprach mit ihm.

Wernicke: Herr Ganser, in Ihrem heute erschienenen neuen Buch widmen Sie sich den „illegalen Kriegen“, wie Sie es nennen. Warum?

Ganser: Das Thema ist derzeit sehr wichtig. Wir befinden uns in einer Gewaltspirale, das ist offensichtlich. Die Gewaltspirale hat viele Ursachen, aber die weitaus wichtigste Ursache sind die illegalen Kriege, sie treiben die Gewaltspirale an.

Als Beispiel: Der Angriff der NATO-Länder USA und Großbritannien auf den Irak 2003 war ein illegaler Krieg ohne UNO-Mandat, der die Gewaltspirale extrem angetrieben hat. Wir haben seither im Irak mehr als 1 Million Tote. Die ehemaligen Offiziere und Geheimdienstmitarbeiter des gestürzten Präsidenten Saddam Hussein bilden heute den Kern der sunnitischen Terrormiliz IS, welche Syrien destabilisiert und auch in Europa Terroranschläge ausübt.

Die Gewaltphänomene sind vernetzt. Wir befinden uns in einem Teufelskreis aus Gewalt und Gegengewalt.

W: Ist denn auch der Syrienkrieg ein illegaler Krieg?

G: Ja, auch der Angriff auf Syrien 2011 war illegal. Die Angreifer USA, Großbritannien, Frankreich, Türkei, Katar und Saudi-Arabien haben brutale Banden trainiert und mit Waffen ausgerüstet und versuchen seit 2011 Präsident Assad zu stürzen, was ihnen aber bisher nicht gelungen ist.

Diese brutalen Banden müssen als Terroristen bezeichnet werden, aber die Angreifer benutzen das Wort „moderate Rebellen“ und verwirren dadurch die Öffentlichkeit.

Deutschland hat sich erst spät in den Krieg eingebracht, dann aber auf der Seite der Angreifer. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel will nun Assad stürzen, genau wie US-Präsident Obama, der französische Präsident Hollande und der türkische Präsident Erdogan. Das ist aber alles illegal. Es wäre genauso illegal, wenn Assad Frau Merkel stürzen wollte.

W: Inwiefern betrifft uns europäische Bürger das?

G: Der Krieg in Syrien hat mehr als 400.000 Tote gefordert und eine riesige Flüchtlingswelle ausgelöst. Viele Menschen in Deutschland, der Schweiz und Österreich haben Angst und sind verunsichert. Nicht nur jene, die Kinder haben, fragen sich, wo wir wohl in 20 oder 30 Jahren sind, ob wir dann noch mehr Gewalt und Flüchtlinge haben werden oder ob wir es irgendwie schaffen, aus der Gewaltspirale auszusteigen.

Die Medienberichte über Krieg und Terror jagen sich und es ist schwer, den Überblick zu behalten. Kurzum: Das Chaos ist perfekt. In meinem Buch erkläre ich dreizehn illegale Kriege von 1945 bis heute, Irak 2003 und Syrien 2011 sind nur zwei Beispiele von vielen. Das Buch hilft dem Leser, in chaotischen Zeiten den Überblick zu behalten.

W: Und was unterscheidet einen legalen von einem illegalen Krieg?

G: Nach dem Angriff von Hitler auf Polen 1939 kam bekanntlich der Zweite Weltkrieg mit 60 Millionen Toten. Nach dem Krieg haben sich die traumatisierten Überlebenden 1945 gesagt: Nie wieder Krieg! Das war eine gute, eine richtige Haltung. Sie gründeten die Weltfriedensorganisation UNO mit Hauptsitz in New York und Zweitsitz in Genf. In der UN-Charta steht klar und deutlich geschrieben: Kein Land darf ein anderes Land angreifen. Kriege sind illegal. Das ist das so genannte Gewaltverbot.

Konkret heißt es im Artikel 2 der Charta:

„Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt.«

Der Text ist deutlich. Seit 1945 sind daher alle Kriege illegal. Es gibt nur zwei Ausnahmesituationen, in denen Krieg auch heute noch erlaubt ist: Das Recht auf Selbstverteidigung oder einen Krieg, der mit explizitem Mandat des UNO-Sicherheitsrates geführt wird.

W: Mir scheint, dass immer wieder das Argument der Selbstverteidigung vorgebracht wird. So haben etwa die USA nach 9/11 aus der Notwendigkeit zur Selbstverteidigung heraus den internationalen „Krieg gegen den Terror“ erklärt. Zwei Jahre vorher musste Deutschland, um einen „neuen Hitler“ im Kosovo zu verhindern, der eine Bedrohung für den Weltfrieden war, dort „intervenieren“, wie es neuerdings heißt.

G: Ja, das stimmt. Die Regierung von Präsident Bush hat nach 9/11 gesagt, sie würde jetzt ihr Recht auf Selbstverteidigung wahrnehmen. Sie sind in die UNO gegangen und dort wurde ihnen bestätigt, dass jedes Land das Recht auf Selbstverteidigung hat. Das war keine Überraschung, denn das steht ja auch in der UNO-Charta. Der wesentliche Punkt ist aber: Die UNO hat in ihrer Resolution den USA nicht das Recht gegeben, Afghanistan anzugreifen, was die USA am 7. Oktober 2001 jedoch taten.

Wer die UNO-Resolution durchliest, erkennt, dass Afghanistan gar nicht erwähnt wird. Der Angriff auf Afghanistan war daher illegal. Er basierte auf der von Präsident Bush vorgetragenen Geschichte, dass Osama bin Laden für die Anschläge vom 11. September verantwortlich war, doch genau dieser Punkt konnte vor der UNO nicht bewiesen werden und ist bis heute umstritten, sodass der Sicherheitsrat, in dem auch China und Russland sitzen, kein Mandat für einen Angriff auf Afghanistan gab.

Beim Angriff von Deutschland auf Serbien 1999, den ich im Buch genau darlege, war es etwas anders. Damals gab es ja vorgängig keinen Terroranschlag in Deutschland, der dann als Vorwand für einen Angriff auf Serbien hätte dienen können. Den ganzen sogenannten Krieg gegen den Terror gab es damals noch nicht. Zudem war die NATO damals auf der Seite der albanischen Muslime und bombardierte die christlichen Serben.

Deutschland hat damals zusammen mit US-Präsident Bill Clinton ohne UNO-Mandat Serbien angegriffen, um zu demonstrieren, dass die NATO nach der Auflösung des Warschauer Paktes überhaupt noch eine Rolle hat, eine unschöne Rolle, wie man anfügen muss. Dazu wurde durch die PR-Firma Ruder Finn das Feindbild Milosevic in den Medien verbreitet. »Ich muss sagen, als die NATO 1999 angriff, haben wir eine Flasche Champagner aufgemacht«, erinnerte sich später James Harff von der einflussreichen amerikanischen PR-Firma Ruder Finn. Seine Kommunikationsfirma mit Sitz in Washington hatte den Zerfall von Jugoslawien mit Kriegspropaganda begleitet.

Im August 1991 hatte sie von der kroatischen Regierung einen Propaganda-Auftrag erhalten, im Mai 1992 von der bosnischen Regierung und im Herbst 1992 von der Führung der Kosovo-Albaner. In allen Fällen lautete der Auftrag, die Serben als Unterdrücker und Aggressoren darzustellen, die Kroaten, bosnischen Muslime und Kosovo-Albaner als Opfer. Genau diese Darstellung diente der NATO auch 1999. Die Serben waren immer die Bösen, die Kroaten, die Albaner und die bosnischen Muslime waren immer die Guten. Nur mit diesem Trick konnte man die Deutschen wieder in den Krieg führen.

W: Sie sagen also, Staaten ignorieren das Gewaltverbot der UNO-Charta und belügen die Bevölkerung? Aber … muss die Völkergemeinschaft dann nicht einschreiten und derlei einen Riegel vorschieben?

G: Ja, das müsste man. Aber wenn es sich um einen NATO-Staat handelt, geht niemand dagegen vor, weil alle Angst haben, wie man beim Angriff der USA und Briten auf den Irak 2003 sehen kann: Der frühere US-Präsident Bush und der frühere britische Premier Blair müssten längst als Kriegsverbrecher verhaftet sein, aber es passiert nicht. Die meisten Zeitungen getrauen sich nicht einmal diese Forderung abzudrucken.

NATO-Staaten haben wiederholt völlig straflos das in der UNO-Charta verankerte Gewaltverbot missachtet und wie bereits erwähnt, zum Beispiel 1999 Serbien bombardiert. Der damalige Präsident Clinton hatte hierfür kein Mandat des UNO-Sicherheitsrates, der Krieg war illegal. Und auch der damalige Bundeskanzler Schröder hat das Völkerrecht gebrochen und das später sogar noch zugegeben.

Mein Buch zeigt an konkreten Beispielen, dass die NATO kein Verteidigungsbündnis, sondern ein Angriffsbündnis ist, dass die Verantwortlichen dabei stets völlig straflos bleiben und die NATO-freundlichen Medien die illegalen Kriege sogar noch befeuern und unterstützen, indem sie die NATO-Propaganda kritiklos in die gute Stube der Leser hineintragen.

W: Und was passiert, wenn ein Nicht-NATO-Land einen illegalen Krieg führt?

G: Das ist etwas völlig anderes. Wenn ein schwächeres Land das Gewaltverbot missachtet, reagieren die NATO-Länder sofort und erinnern alle Staaten der Welt an das Völkerrecht, die UNO-Charta und das Gewaltverbot.

Ein Beispiel: Als der irakische Diktator Saddam Hussein 1990 in Kuwait einmarschierte, war das ein illegaler Krieg, der umgehend und zu recht vom UNO-Sicherheitsrat verurteilt wurde. Saddam Hussein ist ein Kriegsverbrecher, er wurde durch eine internationale Streitmacht unter Führung der USA mit Mandat der UNO 1991 wieder aus Kuwait vertrieben. Das war ein legaler Krieg, weil er ein Mandat des UNO-Sicherheitsrates hatte.

Für eine solch klare Verurteilung eines Angriffskrieges braucht es aber die Unterstützung der fünf ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates, also die drei NATO-Länder USA, Frankreich, Großbritannien sowie die beiden BRICS-Staaten Russland und China. Doch die NATO-Länder und die BRICS-Staaten haben bekanntlich oft nicht dieselben Interessen. Nur nach Saddams Invasion von Kuwait waren sich die Mitglieder im Sicherheitsrat auf einmal einig. Intensive Kriegspropaganda der USA trug dabei einiges zu dieser Einigkeit bei.

W: Damit ich das richtig verstehe: Eigentlich waren alle Kriege der letzten Jahre und Jahrzehnte gemäß Völkerrecht illegal?

G: Ja, fast alle. Beim Angriff der USA auf Libyen 1986 gab es kein Mandat des UNO-Sicherheitsrates. Auch US-Präsident Reagan müsste sich vor einem Gericht verantworten, wenn er noch leben würde. 2011 haben die USA zusammen mit Frankreich und Großbritannien Libyen erneut angegriffen. Diesmal gab es zwar ein Mandat der UNO. Aber nur für eine Flugverbotszone.

Die NATO-Länder kümmerte das aber nicht, sie führten einen Regime Changedurch, Gaddafi wurde in der Wüste begraben, auch das war völlig illegal und durch die UNO-Resolution nicht abgedeckt. Libyen versinkt seither im Chaos. Aber der französische Präsident Sarkozy, der britische Premier Cameron und US-Präsident Obama kamen mal wieder völlig straflos davon. Am 1. August 2016 hat Obama Libyen nochmals bombardiert, das wurde in den meisten Zeitungen nur noch auf den hinteren Seiten vermeldet. Das Völkerrecht wird systematisch zerschlagen und ignoriert, das ist nicht klug.

Wenn wir eine ehrliche und gerechte Welt hätten, müssten Obama, Sarkozy und Cameron sich wegen dem Libyenkrieg vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag wegen ihrer Verbrechen gegen die Menschheit verantworten. Es wäre auch völlig illegal gewesen, wenn Gaddafi 2011 Frankreich angegriffen hätte. Dann müsste Gaddafi vor den Strafgerichtshof der UNO. Ich bin sicher, das wäre auch passiert. Aber wenn eben die NATO-Länder das Kriegsbeil ausgraben und ein Land überfallen, geschieht nichts, überhaupt nichts.

W: Die NATO-Länder sind also die schlimmsten Aggressoren, wenn es um Elend und illegale Kriege geht? Sind das nicht weitestgehend sogar die ehemaligen Kolonialisten, die die reichen Länder schon seit jeher unterdrückt und ausgebeutet haben?

G: Ja, leider sind die NATO-Länder die schlimmsten Aggressoren, wenn man die letzten 70 Jahre anschaut. Natürlich hat es auch Kriege ohne Beteiligung der NATO gegeben, zum Beispiel den Angriff der Sowjetunion auf Afghanistan 1979 oder den Angriff von Israel auf Libanon 2006.

Aber insgesamt fällt auf, dass es vor allem die NATO-Länder waren, angeführt von den USA, die nach 1945 die meisten Kriege vom Zaun gebrochen haben. Hierbei haben die USA stets versucht, ihre Vorherrschaft als Imperium abzusichern und auszubauen.

W: Wie kommt es, dass die NATO-Staaten das Völkerrecht verletzen und damit durchkommen können?

G: Viele wissen zwar, dass der Angriff der NATO-Länder USA und Großbritannien auf den Irak 2003 illegal war. UNO-Generalsekretär Kofi Annan hat das damals auch deutlich gesagt. Nicht alle wissen aber, dass auch der Angriff auf Vietnam 1964 illegal war, weil er schon länger zurückliegt. Einige werden auch durch Kriegslügen verwirrt, also etwa die Tonkin-Lüge im Falle von Vietnam oder die ABC-Lüge im Falle des Irak.

Vor allem aber wirken die Medien oft kriegstreibend und nicht kriegshemmend. So fordern die Medien etwa aktuell in einem fort den Sturz von Assad in Syrien. Dabei wird selten erklärt, dass es völlig illegal ist und dem UNO-Gewaltverbot widerspricht, eine Regierung in einem fremden Land zu stürzen. Regime Changes sind verboten.

In Syrien betreiben die NATO-Länder derzeit zusammen mit den Golfmonarchien Katar und Saudi-Arabien einen illegalen Putsch, das kann jeder beobachten. Der deutsche Nahost-Experte, Professor Günter Meyer, hat richtig darauf hingewiesen, dass die USA primär sogenannte moderate Gruppen unterstützen, dass diese aber mit der Nusra-Front zusammenarbeiten. Das heißt, auch die Waffen, die an die Moderaten geliefert werden, landen im Endeffekt bei der Nusra-Front. Das ist doch ein Skandal, denn das bedeutet nichts Anderes als dass die NATO mit den Terroristen gemeinsame Sache macht. Denn die Nusra-Front ist eindeutig ein Ableger von Al-Qaida.

Diese Unterstützung der Nusra-Front geschieht indirekt auch mit deutscher Beteiligung, denn die Tornados, die dort im Einsatz sind, um Luftaufklärung zu betreiben, liefern ihre Daten an das militärische Operations- und Kontrollzentrum der Gegner von Assad, wo dann die USA, die Türkei und Geheimdienstoffiziere aus Katar und Saudi-Arabien die Informationen sammeln und an die Rebellen weitergeben.

Wir befinden uns hier in einem echten Teufelskreis, wo Gewalt zu noch mehr Gewalt führt und das Gewaltverbot der UNO immer mehr in den Hintergrund gerückt ist.

W: Sprechen wir also davon, dass das „Recht des Stärkeren“ auf die Weltbühne zurückkehrt und dass die großen Industrienationen angreifen und überfallen können, wen und wie sie wollen? Das Völkerrecht erodiert und … nichts und niemand steht dieser Entwicklung im Weg?

G: Genauso ist es, leider. Das Ganze läuft schon seit 1945, wird aber seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 unter dem neuen Vorwand „Krieg gegen den Terror“ betrieben.

Die historischen Fakten der letzten 70 Jahre zeigen deutlich, dass NATO-Länder wiederholt andere Länder angegriffen und hierdurch das in der UNO-Charta verankerte Gewaltverbot verletzt haben.

Die NATO ist keine Kraft für Sicherheit und Stabilität, sondern eine Gefahr für den Weltfrieden.

Auch der laufende sogenannte »Krieg gegen den Terror« ist durchsetzt mit Lügen. Dieser von den USA und den NATO-Ländern 2001 ausgerufene Krieg bietet keinen glaubwürdigen Ausstieg aus der Gewaltspirale an und geht die realen Ursachen für den Terror überhaupt nicht an, weil er im Kern gar nicht auf diesen oder dessen Beseitigung, sondern auf die Eroberung und Sicherung von Erdöl, Erdgas, Geld und Macht abzielt. Der sogenannte »Krieg gegen den Terror« ist und bleibt ein Kampf um Rohstoffe und die globale Vorherrschaft, also alter Wein in neuen Schläuchen.

Die Bilanz nach 15 Jahren ist verheerend: Mehrere Staaten, darunter Afghanistan, Irak, Libyen und Syrien, sind völlig destabilisiert, Misstrauen und Angst breiten sich aus, es gibt nicht weniger, sondern mehr Terroranschläge, während die Bürgerrechte abgebaut und der Überwachungsstaat ausgebautwerden.

Der sogenannte »Krieg gegen den Terror« stärkt den Militärisch-industriellen Komplex und schwächt die Menschenrechte und die UNO-Charta; er muss von der Friedensbewegung beendet werden, weil er gescheitert ist.

W: Gibt es denn überhaupt eine Friedensbewegung, die den Krieg gegen den Terror kritisch hinterfragt?

G: Natürlich gibt es eine Friedensbewegung und natürlich ist diese gegenüber dem sogenannten „Krieg gegen den Terror“ sehr kritisch eingestellt.

Die Friedensbewegung ist aber noch relativ klein, daher wird sie von der NATO und den Politikern ignoriert.

Ich halte ja viele Vorträge in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich, und da sehe ich, dass tausende von Menschen diese illegalen Kriege und auch die Kriegslügen ablehnen. Das macht doch Mut.

W: Was könnte jeder einzelne von uns für eine friedlichere Welt ohne illegale Kriege tun?

G: Es gibt Lösungen, es gibt Hoffnung. Ich bin für eine Wende hin zu 100 Prozent erneuerbaren Energien, also weg vom Krieg um Erdöl und Erdgas, hin zur dezentralen, erneuerbaren Energieproduktion. Ich habe selber ein Elektroauto und Solarzellen auf meinem Haus.

Ich beobachte, dass immer mehr Menschen gegenüber der NATO kritisch eingestellt sind, sich aber machtlos fühlen, solange sie täglich NATO-Propaganda lesen und im TV sehen. Daher sollte man in die eigene Medienkompetenz investieren und weniger TV schauen und Zeitungen, die NATO-Propaganda verbreiten, schlicht abbestellen.

Ich suche mir meine Informationen selber, das kann ich jedem nur empfehlen. Wenn man nur wartet, was einem vorgesetzt wird, erhält man ungefragt Kriegspropaganda. Viele Medien sind nicht dazu da, die Menschen zu informieren, sondern um sie zu steuern und zu lenken.

Zudem sollte man viel in die Natur gehen und auch auf eine gesunde Ernährung achten, denn ein gesunder Körper und ein gesunder Geist sind deutlich resistenter, was Hetze und Propaganda angeht.

Die Schweiz und Österreich sollten zur strikten Neutralität zurückkehren, keine Truppen ins Ausland schicken und die sogenannte »Partnership for Peace« der NATO verlassen, weil es sich angesichts der NATO-Angriffskriege hierbei um eine »Partnership for War« handelt.

Und last but not least sollte Deutschland aus der NATO austreten und in Erinnerung der eigenen Geschichte keine Truppen mehr ins Ausland schicken, sondern sich als neutrales Land für das Völkerrecht und friedliche Konfliktlösungen einsetzen.

W: Ich bedanke mich für das Gespräch.

Daniele Ganser (Dr. phil.) ist Schweizer Historiker, spezialisiert auf Zeitgeschichte seit 1945 und Internationale Politik. Seine Forschungsschwerpunkte sind Friedensforschung, Geostrategie, verdeckte Kriegsführung, Ressourcenkämpfe und Wirtschaftspolitik. Er unterrichtet an der Universität St. Gallen (HSG) zur Geschichte und Zukunft von Energiesystemen und an der Universität Basel im Nachdiplomstudium Konfliktanalysen zum globalen Kampf ums Erdöl. Er leitet das Swiss Institute for Peace and Energy Research (SIPER) in Basel.

Das Interview erschien in den NachDenkSeiten am 14.10.2016.

Hier der Link zum Text: nachdenkseiten.de/?p=35408

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12 Kommentare zu: “Illegale Kriege – Ein Interview

  1. „Dass viele westliche Politiker längst vor Kriegsverbrechertribunale hätten gestellt werden müssen, dass letztlich noch jeder der uns in den letzten Jahren präsentierten „Kriegsgründe“ sich schließlich als Propagandamärchen herausstellte und dass die NATO inzwischen kein Verteidigungsbündnis mehr ist – all das taucht in Medien und Politik selten auf.“
    Dann können sie mit den östlichen Politikern während der Mittagsstunde beim Knarren der Stühle und Scheppern der Blechschüsselnein ein Schwätzchen abhalten. Da nehmen sie sich nichts, West und Ost berühren sich dort ganz wie der alte Goethe meinte.

    „Als Beispiel: Der Angriff der NATO-Länder USA und Großbritannien auf den Irak 2003 war ein illegaler Krieg ohne UNO-Mandat, der die Gewaltspirale extrem angetrieben hat. Wir haben seither im Irak mehr als 1 Million Tote. Die ehemaligen Offiziere und Geheimdienstmitarbeiter des gestürzten Präsidenten Saddam Hussein bilden heute den Kern der sunnitischen Terrormiliz IS, welche Syrien destabilisiert und auch in Europa Terroranschläge ausübt.“
    Ganser ist Historiker, richtig? Der Krieg im Irak hat nicht den Irak destabilisiert. Das war die Nachkriegszeit und das Versagen der US-Führung im Wiederaufbau. Statt die Herrschaft des Rechts, haben sie von Anfang an, Rache, Säuberungen und Terrorismus (Sunnitischen wie Schiitischen) begünstigt. Wir sollten genau sein, trotz den Verbrechen der US-Regierung unter Bush. Der Abzug der US-Truppen begünstigte die Ausbreitung des IS ungemein.

    „Ja, auch der Angriff auf Syrien 2011 war illegal. Die Angreifer USA, Großbritannien, Frankreich, Türkei, Katar und Saudi-Arabien haben brutale Banden trainiert und mit Waffen ausgerüstet und versuchen seit 2011 Präsident Assad zu stürzen, was ihnen aber bisher nicht gelungen ist. Diese brutalen Banden müssen als Terroristen bezeichnet werden, aber die Angreifer benutzen das Wort „moderate Rebellen“ und verwirren dadurch die Öffentlichkeit.“
    Der Angreifer war zuerst Assad. Er hat friedliche Demonstrationen mit Gewalt niederschlagen lassen. Daraufhin begannen syrische Truppen sich gegen ihn zu erheben, die YPG nutzte das Ende des Gewaltmonopols aus und gleichzeitig finanzierten Kataris und Saudis Terroristen wie Rebellen. Warum simplifiziert Herr Ganser das Geschehen? Warum erwähnt er nicht, dass die iranische und libanesische Miliz auf Seiten Assads früh in das Geschehen eingriffen. Assad begrüßte unteranderem den Angriff des IS gegen die Aufständischen, so hatte er eine Flanke, um die er sich nicht mehr sonderlich kümmern musste. Das spart Kräfte und Material. Aber Herr Ganser behauptet hier eine unheilige Allianz, die sich gegen Assad verschworen habe. Ist das jetzt O-Ton Ganser oder Assad? Aber ich will nicht scherzen.

    „Deutschland hat sich erst spät in den Krieg eingebracht, dann aber auf der Seite der Angreifer. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel will nun Assad stürzen, genau wie US-Präsident Obama, der französische Präsident Hollande und der türkische Präsident Erdogan. Das ist aber alles illegal. Es wäre genauso illegal, wenn Assad Frau Merkel stürzen wollte.“
    Assad ist ein Tyrann und Merkel gewählte Repräsentantin eines demokratischen Staates. Gehen hier nicht die Begrifflichkeiten etwas durcheinander? Ich bin mir sicher, der Tyrannenmord hat im Falle Assads längst seine Begründung gefunden. Das kann man selbst nicht von dem in Deutschland durch die mediale Darstellung verrufenen Erdogan behaupten, der zwar kein Demokrat, aber auch kein Tyrann ist. Ungeachtet des Regime Change, Assad hat seinen Tod durch seine Hybris und Tyrannis selbst gewählt, er schlug alle Angebote aus, ob Exil, Waffenstillstand oder Hilfe der Zivilisten in Aleppo. Ich freue mich auf die Zerschlagung des IS, dann werden sich einige stärker darum bemühen müssen, Assad eine Absolution zu erteilen. Wenn die Geschichte nicht mehr als eine Aufzählung der Verbrechen, Narrheiten und Unglücksfälle der Menschheit ist, dann hat der Historiker dies zu tun. Wie soll das Narrativ aussehen, wenn der IS zerschlagen und Assad (der Gute) im Konflikt mit den Kurden (In Wirklichkeit der bewaffnete Arm der PKK, die YPG, auch die Guten) kommt? Die Selbstkritik darf nicht mit Selbstverleugnung verwechselt werde. Assad Sturz ist keine Untat, sondern das eherne Gesetz der Freiheit. Gleich wie der Henker heißt. Wir Europäer wollen nicht wissen, dass die arabische Welt ein Loch ist und darauf die Despoten ihre Todesmelodie spielen. Gerade arabische Despoten sind die Hölle.

    „Ja, leider sind die NATO-Länder die schlimmsten Aggressoren, wenn man die letzten 70 Jahre anschaut. Natürlich hat es auch Kriege ohne Beteiligung der NATO gegeben, zum Beispiel den Angriff der Sowjetunion auf Afghanistan 1979 oder den Angriff von Israel auf Libanon 2006. Aber insgesamt fällt auf, dass es vor allem die NATO-Länder waren, angeführt von den USA, die nach 1945 die meisten Kriege vom Zaun gebrochen haben. Hierbei haben die USA stets versucht, ihre Vorherrschaft als Imperium abzusichern und auszubauen.“
    Die NATO ist ein umgestürzter Kotzeimer und beherbergt eine Menge Kriminelle – keine Frage. Aber hat Ganser auch Fakten? Nicht nur Beispiele, sondern Zahlen? Wenn man nämlich die Nato-Staaten dividiert, könnte sich Ganser sogar irren und man muss sich dividieren, da sie eigene Ziele als Nationalstaaten verfolgen, siehe den Einsatz Frankreichs in Mali und Libyen.

    „Und last but not least sollte Deutschland aus der NATO austreten und in Erinnerung der eigenen Geschichte keine Truppen mehr ins Ausland schicken, sondern sich als neutrales Land für das Völkerrecht und friedliche Konfliktlösungen einsetzen.“
    Das ist das Problem bei Ganser, besonders in seinem Buch „Europa im Erdölrausch“ wurde es deutlich. Unsinniges steht gleich neben richtiges. Auch ist manches einfach nur falsch. Er meinte in Japan habe das Vertrauen auf die Atomenergie nachgelassen. Wodurch belegt er das? Durch zwei Aussagen. Sind wir jetzt im Journalismus, oder was? Da ist doch mehr zu machen, wie z.B. die Darstellung eines fliegenden Fisches mit zwei Köpfen oder die Beschreibung der letzten Tage eines vierarmigen Kindes. Selbst für einen Atomgegner ist der Fall in die Reportage schwer verdaulich gewesen. Wer von Ganser ein wirklich interessantes Buch lesen will, der soll zu Nato-Geheimarmeen zurückgreifen, oder besser ältere Werke, wie das über die Kuba-Krise.

  2. Die NATO und alles was damit zusammen hängt, global als hauptsächliche Ursache für fortwährenden Krieg auszumachen, ist wichtig und richtig.

    Einige ergänzende Anmerkungen zur letzten Antwort Herrn Gansers.

    Das global vorherrschende System, das diese Kriege befördert, gab es bereits vor dem Zeitalter in dem Gas und Öl als Energieträger Verwendung fanden. Dezentralisierung und eine Umstellung der Energieversorgung ändert nichts am privaten Eigentum der Produktionsmittel.

    Nur ein sehr geringer Teil der Bevölkerung besitzt privat ein Haus und hat somit die Möglichkeit zur ergänzenden Energieversorgung. Wobei der Gesetzgeber per Gewaltmonopol selbst bei dieser Marginalie jederzeit einen Riegel vorschieben kann. Der Gesetzgeber ist ebenso in Privatbesitz.

    Kriege werden geführt um einen Herrschaftsanspruch zu manifestieren, welche Ressourcen man hierbei kontrollieren muß um diesen durchzusetzen ist dabei nachrangig.
    Wichtig ist es die gebräuchlichen Ressourcen zu kontrollieren.

  3. Die Friedensbewegung muss verstehen, dass die organisierte Massenmigration ein Teil der internationalen Kriegspolitik ist .
    Der Teil der Bevölkerung, der dies richtig so versteht, darf nicht weiter mit Denuntiazion wie : Rassisten, Rechtsradikale, Xenophobe … von der Friedensbewegung ausgeschlossen werden. Denn es sind nicht die von der Massenmigration betroffenen Menschen, die die internationalen Angriffskriege betreiben. Sie sind Opfer der Globalisierungspolitik, einer Golbalisierungspolitik die unübersehbar faschistische Züge hat, wie die Menschen in Afghanistan und Syrien und Libyen Opfer dieser Politik sind.
    Die einen Opfer nun mit Massenmigration nach Europa zu bringen ist nur ein weiterer Keim für Destabilisierung und folglich im Sinn der großen Kriegstreiber der Welt.

  4. „Das war ein legaler Krieg, weil er ein Mandat des UNO-Sicherheitsrates hatte.“

    Das anerkenne ich nicht. Der UNO Sicherheitsrat ist kein demokratisch legitimierter „Verein“.

    Es gibt keinen automatischen Legitimationsmechanismus für alles mögliche, selbst wenn die Macher selbst alle von ihren Bevölkerungen IN IHREM LAND demokratisch legitimiert wurden.

    Das gleiche Problem haben wir ja in der ungewählten, undemokratischen Euro-pa-diktatur.

    Ein Krieg – immer mit Ausnahme des Verteidingungsfalles – kann und darf AUSSCHLIEßLICH durch Zustimmung einer überwiegenden Mehrheit des Volkes geführt werden. Denn es gibt keinen souveräneren als Dich und mich.

    Als EINZIGER Souverän – über dem bekanntlich nur Gott steht – obliegt es Dir und mir über Krieg und Frieden zu entscheiden!

    Wenn also Krieg von einer Regierung angedacht/gefordert wird, dann muß sie sich die Legitimation für jeden einzelnen Krieg vom Souverän bestätigen lassen. Dazu braucht es eine Wahlbeteiligung von mindestens 80% und darunter eine Zustimmung mindestens 75%, damit eine Regierung die Souveräne – denn das sind Soldaten auch – in einen Krieg senden kann.

    Ein Nato-Sicherheitsrat hat jedenfalls keinerlei Kompetenz und recht keine Legitimation und Recht, irgend eine Armee in den Krieg zu schicken!

    • Ein Nato-Sicherheitsrat hat jedenfalls keinerlei Kompetenz und >erst< recht keine Legitimation und Recht, irgend eine Armee in den Krieg zu schicken!

  5. Mich beschleicht so langsam ein sehr ungutes Gefühl, und dabei geht es nicht um das bekannte “ da stimmt doch was nicht“ sondern das Ganze hoch 100….. Ich interessiere mich für Fußball, besonders für internationalen und stelle immer wieder fest, dass von Krieg betroffene Länder (Syrien, Afghanistan, Irak etc….) immer noch munter weiter Fußball-Spiele austragen…. also ich würde sicher kein Fußball mehr spielen, wenn Hunderte bzw. Tausende von Mitmenschen sterben würden, aber das ist nur die moralische Seite, hat ja jeder eine andere Auslegung …. viel öfter geht mir allerdings durch den Kopf, dass diese Spiele ja auch organisiert sein müssen und wer macht das ???? Hmmmmm???

    • Hallo Selcuk Öskan
      Mit der Vermutung „das Ganze hoch 100….“ liegst Du Prozentual schon mal auf der richtigen Skala, – Hmmmh – Nur die Wertangabe der Vermutung ist falsch, da die Skala nach oben offen ist.
      Wenn man sich die militärhistorische Geschichte mit der des Sports anschaut, stellt man fest das es da den einen und anderen Vergleich und Zusammenhang findet.
      Beim Fußball ist es zum Beispiel der Ball, um den gekämpft wird! Beim Militär um die Erde! Beide treten Sie mit den Füssen! – Ein Spiel dauert 90Min für das und welche die Zuschauer vorher bezahlen, damit 22 Spieler hinter dem Ball herlaufen, obwohl man weiß das hinterher eine Mannschaft verlieren wird. Würde sich vorher niemand bereit erklären für 90Minuten Kampf zu bezahlen, würde keiner der Spieler spielen – deshalb nennt man es Sport, und dieser reimt sich auf Mord. Und weil man weiß, das Nach dem Spiel vor dem Spiel ist, geht der ganze Scheiß als Unterhaltung weiter! – Und dafür werden schon vorher von der Allgemeinheit Gebühren von einer Zentrale eingezogen – zur allgemeinen Verärgerung GEZ genannt
      Nur früher fand das in den römischen Arenen des römischen Weltreiches statt – Man nannte es „Brot und Spiele“, weil der Kaiser die Spiele Umsonst ausrichtete und der dummen Gesellschaft dabei Brot schenkte, für das die Sklaven zuvor arbeiten mussten.
      Heute ist die Erde durch die Medien zum Dorf verkommen und eine kleine winzige Arena im All! – Ein einziges großes KZ Areal, auf dem die Hüttenblöcke gegeneinander in Stellung gebracht werden um zur Belustigung der Wärter im Turm das Spiel austragen! Hmmmmmh…. – Könnte es sein das die Wärter schon vorher Wetten abschließen ließen wer gewinnt? Könnte es sein das die Wärter schon vorher Stimmung gemacht haben und kräftig Fanartikel verkaufen ließen? Könnte es sein, das Spiele und Kämpfe zur Unterhaltung des Systems der Unterhaltung der Wärter dienen? – Jedenfalls sicherte sich der Kaiser und Imperator von Rom durch dieses System die Macht!
      Als Pontifex Maximus zauberte er für Alle die Ihn anbeteten, ihm die Ehre gaben und seinem System dienten durch den PAX ROMANA ein angenehmes Leben, – auf Kosten Anderer!
      Aber nur die Wenigsten verstehen das System des römischen Weltanspruchs und die Verwandlungskünste des Maximus Pontifex, weshalb man Ihm und seinen Wärtern überhaupt nichts Übles zutraut – Sie leben ja heilig hinter dicken Mauern!
      Viele Grüße – „Der Hund“

    • Ach Selcuk Özkan, ich habe dich das erste Mal falsch ausgeschrieben – tut mir leid – mein Fehler – verzeih!
      Ich vergaß beim ersten Mal zu erwähnen, das die Wärter des Pontifex Maximus über die ganze Welt wachen!
      Sie tun das durch Männer und Frauen in langen Gewändern, die begehren in den ersten und zweiten Reihen zu sitzen, weil Ihnen das System des Maximus Pontifex verspricht – „Wenn Du dieses und jenes tust, dann werde ich dafür sorgen das dieses oder jenes passiert!“ – Sie haben nicht die Widerstandskraft des Jesus von Nazareth der dreimal versucht wurde und fallen auf den alten Trick herein!
      Und dieser Jesus warnte seine Jünger und diejenigen die Ihm nachfolgen: „Hütet Euch vor den Schriftgelehrten und Pharisäern, den Priestern und falschen Propheten die Euch Sicherheit und Frieden versprechen! Sie wollen in der Ersten Reihe sitzen und zuschauen wie Ihr verreckt!“
      Und nun schau auf die ganzen Verführer weltweit die eine Welteinheitsreligion fördern in der alle glauben das die Kathode sie zu sich zieht und allein seeligmachend ist! – Sie predigen: Und willst Du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein!“ und das dumme Volk glaubt den langgewandeten weil es nicht die Bibel kennt, sondern die Lehre der römischen Kathode und all ihrer religiösen Ableger!
      Wer Gott mit aufrichtigem Herzen sucht wird ihn mit Sicherheit finden – aber niemals in der Religion – da hausen die Götzen!
      Viele Grüße – „Der Hund“

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