Im Gespräch: Hannes Hofbauer („Europa: Ein Nachruf“)

Folgt man der griechischen Mythologie, so ist Europa eine Gestalt, in die sich schon Zeus verliebte. Doch jenes Europa, das sich auf einer Fläche von etwa 10,5 Millionen Quadratkilometern mit mehr als 700 Millionen Menschen erstreckt, ist weit weniger liebenswert und nicht einmal halb so romantisch, wie es die griechische Erzählung verkündet.

Angetreten als Friedensprojekt mit einer einheitlichen Währung, viel Gemeinschaftssinn, grenzenloser Reisefreiheit ohne Kontrollen und einheitlichen Regelungen, entpuppt sich Europa mehr und mehr als ein zentralisierter Machtapparat, das selbst vor Kriegen innerhalb dieses Kontinents nicht Halt macht.

Brexit, Überschuldung, Arbeitslosigkeit, Flüchtlingskrise, NATO-Osterweiterung. Europa glänzt nur noch sehr matt, wenn es um soziale Gerechtigkeit, Frieden oder eine faire Wirtschaft geht – ein Blick ins heutige Griechenland reicht da schon aus.

Hannes Hofbauer zeigt uns in seinem Buch „Europa: Ein Nachruf“, wie in Brüssel das einstige Friedensprojekt der Europäischen Union missbraucht wird. In einem Streifzug vom Hochmittelalter – historisch der Ursprung der europäischen Idee – bis heute, erfahren wir, dass nur wenige Ansätze wirklich friedlich waren und ein soziales, einheitliches Miteinander im Sinn hatten.

Wohin führst du uns, Europa? Können wir dich noch lieben lernen? Zeus jedenfalls hätte sich bei so vielen Intrigen und Betrügereien sicher schon längst eine andere angelacht. Fortuna vielleicht?

Inhaltsübersicht:

0:03:53 Das Scheitern der Europäischen Union

0:10:18 Wer gehört historisch zu Europa?

0:19:19 Europas Werte

0:24:40 Ein Friedensprojekt mit NATO-Osterweiterung

0:33:06 Der CoCom-Plan

0:40:28 Die Montanunion – Energie für ein neues Europa

0:49:56 Austrittsmöglichkeiten und die Militarisierung der EU

0:59:02 Der Euro – ein Projekt mit Wohlstandsverlust?

1:06:29 Die Organe der Europäischen Union

1:15:25 Die Gewinner der Corona-Krise

1:21:55 Zukunftstrends nach der Krise

1:32:30 Ein Statement zu den Vereinigten Staaten von Amerika

Die Bücher „Europa: Ein Nachruf“ und „Feindbild Russland“ von Hannes Hofbauer werden in diesem Zusammenhang empfohlen.

+++

KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/

+++

Abonniere jetzt den KenFM-Newsletter: https://kenfm.de/newsletter/

+++

Jetzt KenFM unterstützen: https://www.patreon.com/KenFMde

+++

Dir gefällt unser Programm? Informationen zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/

+++

Jetzt kannst Du uns auch mit Bitcoins unterstützen.

BitCoin Adresse: 18FpEnH1Dh83GXXGpRNqSoW5TL1z1PZgZK

7 Kommentare zu: “Im Gespräch: Hannes Hofbauer („Europa: Ein Nachruf“)

  1. EU =
    Eine Finanz-Schnapsidee von Superschlaubergern ,welche sehr leyenhaft ,nach Art Draghigula ,gern nach dem Blut der anderen trachten ,wobei Meister des Steuerhinterzugs als La Gardewachhund ,die Gelddruckmaschinen kontrollieren ,während sich andere eins hinter die Binde gießen . Dumm nur ,dass man die Europäer nicht gefragt hat .Prosit Hr Junker :-))

  2. Ein sehr interessantes Gespräch.
    Wer hätte nicht gedacht, dass Europa eigentlich für die Menschen gedacht wäre?
    Wie naiv ich war. Eine Naivität, die sich mit der griechischen Finanztragodie langsam verloren hat und nun ganz verschwunden ist.
    Wie die reichen Länder, die finanzschwachen übern Tisch gezogen haben, wie sehr vor allem Deutschland (D) profitiert.
    Wie sehr D auch bei der Flüchtlingsregelung profitiert, die besagt, dass die Länder, wo die Flüchtlinge ankommen, die Last zu tragen haben. Dabei ist klar, dass Afrikaner nicht mit Fallschirmen über Berlin oder München abspringen können, um Asyl zu beantragen.
    Bei Kenfm weht der Wind freier Information. Danke dafür.

  3. Inhalt ist wesentlich besser als der Titel – kein Gequatsche, sondern stets Fakten & Zahlenbasiert. TOP!**

    https://kenfm.de/im-gespraech-hannes-hofbauer/
    -> hat bei mir nun ein Lesezeichen. -> Danke!

    **sollte m.M nach via einiger "Supporter-Accounts" & KenFM im Video-Titel weiterhin via YouTube promoted werden – und wenn nur einzelne Passagen, wie zB bei ~1:00h Bankenrettung / ESM Volumen höher als Haushalt, geführt als Kapitalgesellschaft mit 25% Anteil Deutschlands…
    ja: "MONOPOLY mit Anschreibenlassen" geht eben nur, wenn eine "Bank" das auch finanziert. Beim Brettspiel wird dieses "Anschreibenlassen" allerdings von den "Hoteleignern" direkt vollzogen: das "Spiel" soll eben weitergehen. Läuft ja gerade so gut… oder?

    … und im Real-Life werden die Schulden natürlich sozialisiert – diese 25% Deutschlands sind also kein Vermögen, sondern sozialisierte Schulden.

    … vielleicht mach' ich mir wirklich noch nen account auf und hole die Handpuppe aus dem "Schrank" …

  4. Wieder einmal ein sehr aufschlussreiches, erhellendes und interessantes Gespräch mit Hannes Hofbauer, vielen Dank Ken Jebsen und Hannes Hofbauer! Habe fast alle Bücher von Hannes Hofbauer gelesen, sie waren oder sind immer sehr erhellend und interessant und fördern Dinge an den Tag, die man sonst in den Mainstream- und ÖRR-Medien so nicht präsentiert bekommt. Ich kann sie zur Horizonterweiterung nur empfehlen!

Hinterlasse eine Antwort