KenFM im Gespräch mit: Paul Schreyer („Wer regiert das Geld?“)

Paul Schreyer ist Journalist und Autor und sieht sich, wie viele seiner Berufsgenossen abseits der Mainstream-Presse, mit dem Vorwurf des „Verschwörungstheoretikers“ konfrontiert. Schreyer beantwortet diesen Vorwurf treffend, dass auf diese Weise heutzutage Ansichten diskreditiert würden, die nonkonform sind. Diese müssten dabei noch nicht einmal Theorien im eigentlichen Sinne sein, es reiche der reine Dissenz mit dem Mainstream.

Als Journalist arbeitet Schreyer unter anderem für die Online-Portale „Telepolis“ und die „NachDenkSeiten“, als Buchautor landete er zuletzt 2014 gemeinsam mit Mathias Bröckers mit „Wir sind die Guten – Ansichten eines Putinverstehers“, ein Spiegel-Bestseller.

Im Gespräch mit KenFM stellt der gebürtige Rostocker sein aktuelles Buch „Wer regiert das Geld?“ vor, welches sich auf leicht verständliche Weise der komplexen Thematik des Bankenwesens und der Geldschöpfung nähert.

Im Interview werden Antworten auf Fragen wie „Was machen eigentlich Wirtschaftsprüfungskonzerne?“ oder „Wer kauft eigentlich Staatsanleihen?“ herausgearbeitet, die sich der politikinteressierte Bürger sicherlich schon einmal gestellt hat, jedoch von der hiesigen Presselandschaft weitgehend unbeantwortet bleiben.

Schreyer besitzt ein weit umfassendes Wissen für Finanzgeschichte und macht auch darauf aufmerksam, dass die Geldschöpfung nicht immer in privater Hand lag. Wie immer gilt es also, aus der Vergangenheit die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Inhaltsübersicht:

00:03:51 Grundlegendes über Geld

00:17:51 Wer kauft eigentlich Staatsanleihen?

00:24:24 Die Macht der Banken und hieraus entstehende Risiken

00:31:38 Geschichte des Bankenwesen I

00:42:54 Federal Reserve – Ein Einblick

00:50:44 Was machen Wirtschaftsprüfer wirklich?

01:02:18 Geschichte des Bankenwesen II

01:12:44 Bargeldabschaffung und Alternativen zur momentanen Geldschöpfung

+++

KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/

+++

Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/

47 Kommentare zu: “KenFM im Gespräch mit: Paul Schreyer („Wer regiert das Geld?“)

  1. zu Minute 19:00
    leider bekam ich keine Antwort auf die sinngemäße Frage: Da große Teile unseres Goldes ja aus wirtschaftlichen Gründen, insbesondere Goldhandel im Ausland liegen, wieviel Gold der aufbewahrenden Staaten liegt bei uns, zwecks besseren Handels?
    Wer hat schon mal versucht seine eigene Bank zu gründen?

    • richtig. Allerdings vergallopiert sich Schreyer auch gelegentlich, z.B. hier:

      https://youtu.be/evxyGC0C6Zs?t=3686

      Dort versucht Schreyer schlauer als Osama bin Laden zu sein und kommt zum Ergebnis, dass bin Laden seine Ziele unmöglich durch 9/11 hätte erreichen können und deshalb 9/11 wohl kaum verübt hat. Brilliante Denke!
      Leider gibt es genug Bücher von Scheuer und anderen wonach klar ist, dass ObL eine Invasion Ungläubiger in arabische Länder natürlich inkauf nahm und nehmen musste. Ken & Paul irren hier TOTAL. Traurig!

  2. „Das Geld ist sehr katholisch“

    „… durch den Beginn des Bürgerkriegs in Spanien, in einem von der Kirche seit Jahrhunderten bis aufs äußerste ausgebeuteten Land. Allein die Jesuiten, um nur dies zu erwähnen, kontrollierten im frühen 20. Jahrhundert ein Drittel des gesamten spanischen Kapitals. (Im späten 20. Jahrhundert besitzen sie die größte Privatbank der Welt, die Bank von Amerika, mit 51 Prozent.). Die spanische Kirche aber, eng verfilzt mit Adel und Großindustrie – „El dinero es muy catolico“ (Das Geld ist sehr katholisch), ein geflügeltes Wort –, ließ seinerzeit noch Tausende in den Gefängnissen nach mittelalterlichen Methoden foltern und Hunderte erschießen. „

    — Karlheiz Deschner: Kriminalgeschichte des Christentums, Rowohlt, 1986, Band 10, Pius XII. und „die alten christlichen Traditionen“

    http://www.deschner.info/index.htm?/de/werk/kg/verzeichnis.htm

  3. Ich möchte dem wirklich tollen Interview etwas hinzufügen, weil gegen Ende doch eine Chance verpasst wurde:
    Im deutschen Bewusstsein ist ja kaum etwas so prägend, und wird so sehr gegen eine staatliche Geldschöpfung benutzt, wie die Hyperinflation von 1923. Nun wurde die Geschichte vom „Continental“ und vom englischen Falschgeld angerissen, wo das Prinzip des Geldgewerbes schon deutlich wurde, eine Inflation möglichst der öffentlichen Hand anzulasten.

    Stephen Zarlenga beschreibt am Ende seines Buches „Der Mythos vom Geld“, wie sich deutsche Hyperinflation in Wahrheit zutrug (Schreyers Buch kenne ich leider noch nicht):
    Die deutsche Zentralbank war nach dem ersten Weltkrieg nach amerikanischem Muster privatisiert worden. Bestimmend waren die Amerikaner, so dass die Bank endlos Kredite an amerikanische Spekulanten vergab, die damit gegen die deutsche Reichsmark Leerverkäufe tätigten. Das Geld, das zur Hyperinflation führte, war also keineswegs „staatlich“ geschöpft, sondern kaum anders als heute.
    Im Gegenteil: Die staatliche Schöpfung einer vom Weltmarkt abgekoppelten (also nicht frei handelbaren) Währung, die sich zur Spekulation nicht eignete, hat die Hyperinflation dann beendet. Zarlenga beruft sich da übrigens auf die Memoiren von Hjalmar Schacht, der 1923 Präsident der Reichsbank war, es also wirklich wissen müsste.

    In Deutschland sind diese Zusammenhänge trotzdem so gut wie unbekannt. Vielleicht findet sich ja nochmal eine andere Gelegenheit, die Kunde zu verbreiten.

    • Inflation entsteht nur auf 2 Wege:
      zu stark steigende Löhne im Verhältnis zur Produktivität oder
      durch steigender Nachfrage an Güter
      andere Inflationstherorien entspringen irgendwelcher Ideologien (z.b. monetarismus) und sind daher Unsinn. Die Inflation in den 20ziger Jahren in Deutschland entstand durch Siegerpolitik der Alliierten! bestehende Seeblockade, dadurch kein Import möglich und auspressen (reparationen) der Deutschen Wirtschaft. Folge vorhandene Gütermenge sank, Inflation stieg.

    • @ keeneahnung:
      Verstehe ich nicht: Welche Produktivität ist denn hier gemeint? Wenn die Wertproduktivität (Produktionswert zu Kapitaleinsatz) gemeint ist, was soll es dann bedeuten, dass Löhne zu stark bezogen auf die Produktivität steigen, da doch die Löhne in der Wertproduktivität bereits enthalten sind. Wenn die technische Produktivität gemeint ist (Produktionswert zu Arbeitseinsatz (in h) ) was genau soll dann das Verhältnis der Löhne dazu sein?
      Wie sollen die die genannten Inflationsursachen denn nun durch eine sinkende Gütermenge zur Wirkung kommen? D.h. Mag sich mir nicht erschließem wieso durch eine sinkende Gütermenge die Nachfrage nach Gütern steigen soll? Man braucht ja nicht mehr von etwas, nur weil es das es weniger gibt?? Oder ist damit auf einen Hamstereffekt abgezielt? Und warum sollten die Löhne deshalb steigen oder die Produktivität (als eine Verhältniszahl) sinken, wenn es von etwas weniger gibt?

    • @Th. Grill natürlich werde ich das nur so einfach wie möglich darstellen.
      lohninflation:
      gemeint ist die gesamtwirtschafliche Betrachtung. d.h. auf lange fristen folgen die preise den lohnstückkosten! lohnstückkosten sind das Verhältnis von nominalen löhnen zur nominale Produktivität plus Inflationsrate.
      einfach: steigen die löhne um 5% und die Produktivität um 3% ist die Inflation 2%.

      güterinflation:
      wächst die nachfrage nach einem o. meheren Güter schneller, als die Produktion dieser nachfrage nachkommt, steigt der preis dieser güter/ gut.

      mit der güterinflation lässt sich die hyperinflation in den 20jahren gut erklären. die Siegerpolitik der Alliierten haben Deutschland von den Weltmärkten verbannt mit gleichzeitigen Embargo und die Reparationen mussten in Güter (kohle, maschienen usw.) bezahlt werden. folge: güterpreise (Nahrungsmittel, Energie usw.) stiegen für den deutschen bürger innerhalb kürzester zeit!

      ich habe mich auch mal mit anderen inflationstheorien beschäftigt, halte ich aber nicht für logisch. da diese keine historische Evidenz besitzen. kannst mich aber gern diesbezüglich aufklären.
      gruß

    • @ „keeneahnung“
      Nun erzählen Sie mal nix. Durch jede auf normalem Weg erklärliche Ausweitung der Geldmenge kriegen Sie vielleicht eine Inflation hin – aber keine Hyperinflation wie in den 20ern. Dazu gehörte schon mehr:

      Natürlich ist die Voraussetzung eine irgendwie geschwächte Währung. Deutschland hatte hohe Kriegsschulden. Ausschlaggebend waren da aber weniger die inländischen Schulden als die sehr hohen Reparationsleistungen aus dem Versailler Vertrag, die in Devisen zu leisten waren. Deshalb war die Kaufkraft der Reichsmark durch den Wechselkurs bestimmt.

      Zarlenga schreibt nun, dass die Reichsbank durch die Alliierten im Frühjahr 1922 privatisiert worden war. Die Hoheit über die Geldmenge wurde aus der Hand gegeben. Spekulanten konnten sich in der Folge darauf verlassen, dass sie leer verkaufte Reichsmark – die sie noch nicht hatten und die gar nicht existierten, das ist also faktisch eine Geldschöpfung – später durch zu niedrigerem Kurs gekaufte Reichsmark der Reichsbank und von Privatbanken zurückkaufen konnten. Da kamen die Fantastilliarden her.

      Im Dezember 1923 wird dann Schacht Präsident der Reichsbank. Er führte eine allein durch die Zentralbank geschöpfte Währung ein – die „Rentenmark“ – die mit festem Wechselkurs parallel zur Reichsmark existierte, die nicht in Devisen konvertibel war und die Ausländer nicht einmal halten (geschweige handeln) durften. Dadurch unterband er jede Spekulation auf den Wechselkurs der neuen Währung, der ja an die alte gekoppelt war. Der Spuk war sofort zu ende: Natürlich haben sie es noch versucht, aber die Spekulanten mussten hohe Verluste hinnehmen, weil niemand mehr Reichsmark aus dem Nichts schöpfte und sie diese teuer zurückkaufen mussten.
      Schacht hatte zwar offensichtlich verstanden, was passierte, war aber ideologisch gar kein Freund staatlich geschöpften Geldes (sonst wäre er wohl auch nicht in die Position gekommen). Als 1925 sicher war, dass nichts mehr nachkam, hat er die beiden Währungen schnell wieder zusammengeführt. Ich schreibe das, weil im Web die Behauptung grassiert, Schacht habe Hitler so finanziert: Schöne Geschichte. Leider nicht wahr.

    • @Marvin
      ich will dir nicht zu nahe treten, aber versuche Texte in ihrer logischen Konsequenz (wirkungsketten) zu verstehen, nicht nur wiedergeben.
      du hast zum Teil meine aussagen mit anderen Worten beschrieben. Die Papiermark (1919-1923) davor 1914 Aufhebung Goldstandard, führte zu einem flexiblen Wechselkurs. Das man dagegen spekulieren kann, ohne Frage. ist aber nicht die Folge einer Hyperinflation. Wie schon erwähnt, wurde durch Siegerpolitik, Deutschland nicht an Internationalen Märkte beteiligt+ aufgrund flexiblen Wechselkurs (Papiermark) wurde die Kriegsschuld nicht in dieser Währung akzeptiert. Es wurde verlangt die Kriegsschuld in Waren, Güter und „Dienstleistung“ zu bezahlen.
      ( Bsp. die Unruhen im Ruhrgebiet mal nachlesen)
      d.h. wenn man im grossen Stiel Produktionsanlage, Maschinen, Kohle usw. abtranzportiert, gleichzeitig diesem Land verweigert Güter und Waren International zu handeln (um Devisen zu beschaffen) dazu noch ein flexiblen Wechselkurs hat, Dann sinkt rapide die Waren und Gütermenge (Grundversorgung usw.) im eigenen Land im Verhältnis zu den verbliebenen und handelnden Bürgern. folge Preise an diesen Märkten steigen innerhalb kürzester Zeit.

      der von dir beschriebene Rest stimmt ja auch zum Teil. Nachfolgende Währung wurde gekoppelt (fester Wechselkurs) Kriegsschuld wurde gestreckt und ein kleiner Teil erlassen. Und andere Eingriffe im Siegervertrag (möchte ich nicht drauf eingehen, führt zu weit)

      auf eins möchte ich noch eingehen.
      1.Geldmengenerhöhung/stererung führt zur Inflation!
      genannt Monetarismus: ist ne Ideologie, damit Unsinn. kann man gerade in der EU sehen, Japan seit Anfang der 90ziger. scheint wohl nicht zu funktionieren 🙂 draghi druckt und druckt und was berichtet der Mainstream? Deflation (Inflation EU 06.2016 ich glaube 0,4%)
      2.privat oder öffentliche Notenbank!
      spielt überhaupt keine Rolle, wenn Fiskalpolitik (Steuer), Staat(Investitionen/Nachfrager) und die Notenbank nicht „makroök.“ zusammenspielen/arbeiten ist das egal. kann man in den 70ziger und folgende in Deutschland sehen. Hat die Bundesbank die Wirtschaft mehrmals abgewürgt, durch Hochzinspolitik ( versuch die Geldmenge zu steuern).

      Deswegen, meinen einzige Kritik an KENFM. Das Ökonomische Themen (Geld, Wirtschaftswachstum usw.) nie im Zusammenhang betrachtet werden, immer nur auf mikroebene und Plakativ. Es gab in Deutschland in den 50ziger bis 70ziger einen anderen „Kapitalismus“ als heute. auch z.B. der chinesische heutige „Kapitalismus“ ist ein anderer als der in der EU. Würde mich freuen, wenn mal jemand spricht, der auf makro-ebene bzw. Globaler ebene mich/uns bildet.

      vorerst ende

  4. Das Interview war ok aber wie auch in anderen Interviews, die sich mit Geldsysteme beschäftigen, werden immer die Auswüchse thematisiert. Nie das System erklärt bzw. verstanden!
    Wer über Geldschöpfung redet muss auch über Geldvernichtung reden. Da sind wir bei dem Thema Geld-(EZB) und Fiskalpolitik (Steuer). Wieso wettern alle über dem Zins? solange der Zins leicht unterhalb dem realwirtschaftlichen Wachstum liegt, ist der Zins kein Problem. Der Zins ist dann Ausdruck neuer Produkte, Prozesse usw.
    z.Z. ist der Zins in der gesamten westlichen Welt gleich null! und ist die Welt deshalb besser geworden?

    Das Banken kein Unternehmen sind, ist klar, mit der fast staatlichen Aufgabe, Geldschöpfung und Verteilung zu betreiben,
    haben Banken ihr Privileg z.Z. überdehnt und ist nicht mit Macht zu verwechseln! Da diese „Macht “ langfristig nach meiner Auffassung nicht zu halten sein wird. Jeder der die Finanzmärkte ein wenig beobachtet sieht schon die nächste Kriese kommen. vermutlich wird nach der nächsten Kriese, politisch nach historischen Vorbild, der Finanz und Banksektor reguliert (entmachtet). Trennbanken usw.

    Die derzeitigen Exzesse sind nur Möglich, weil wir homogene, opportune Eliten ohne Weitblick haben! Kann man derzeit gut in Frankreich und Italien beobachten. (Wenn jemand wissen will, wann der EURO beendet sein wird!)

    schade das Hr. Jebsen noch keinen Heterodoxen Ökonom eingeladen hat

    vorerst ENDE

  5. Etwas das einmal deutlich formuliert werden muß, ist die quasi religiöse Form jeglichen Geldsystems.

    Kaum eine Person die danach gefragt wird was sie denn benötigt oder gerne hätte, wird darauf eine realitätsbezogene Antwort geben.
    Das Gros wird darauf antworten es benötigt den fiktiven Rohstoff Geld.

    Wenn man dann Studien heranzieht die die Parallelen zwischen Religion und Paranoia herausarbeiten, läßt sich der pathologische Zustand der Welt etwas leichter erklären.

    Ein Detail zum erwähnten Abschnitt US-amerikanischer Geschichte: der amerikanische Unabhängigkeitskrieg war kein Freiheitskampf des US-amerikanischen Volkes, es war ein Disput unter Oligarchen. Koloniale gegen herzländische. Für das US-amerikanische Volk gab es dabei nichts zu gewinnen.
    Howard Zinn schreibt zu diesem Thema.

    Für Geld oder das Versprechen auf Geld kann man Menschen immer dazu bringen andere Menschen zu töten. Könnte man dies auch in einem System ohne Geld? Wohl kaum.

    Viele Menschen geben auf die Alternative zum Geldsystem gefragt, ein Tauschsystem an. Dies ist ein Trugschluß. Ein Tauschsystem ist lediglich eine andere Form des Geldsystems.

    Zum Abschluß … der psychologische Defekt, nichts ohne Gegenleistung zu tun, wird uns ab frühester Kindheit anerzogen. Wir werden nicht damit geboren. Er zieht sich obwohl er sehr dominant ist, auch nicht durch das ganze Leben, sonst würde eine Mutter die ihrem Kind die Brust gibt eine Rechnung stellen.

    • Danke für den Beitrag sehr gut. So sieht es nämlich aus, Leistung nur bei Gegenleistung, dies hat allerdings mit Liebe nichts zutun. Wahre Liebe gibt nur und fordert NIE!

    • Man kann sogar noch weiter gehen und Geld als eine Art von Magie oder Hexerei bezeichnen. Funktioniert nur, wenn/weil genügend Menschen dran glauben.
      Zu deinem letzten Abschnitt in diesem Posting: Dazu haben z. B. Hirnforscher inzwischen auch einiges Bemerkenswertes herausgefunden. Denke da an Gerald Hüther.

    • @Box @Wolfgang Gerber

      Die meisten Religionen haben Götzen bzw. einen Gott, das Prinzip des Opferns und vor allem Rituale.

      Im Kapitalismus ist der Götze der Mammon (das tote Kapital, das Geld) das Opfer ist der Zins und das Ritual ist das Sparen.

      Die abrahamitischen Religionen unterscheiden nun aber klar zwei Gottheiten:

      Es gibt den toten „Gott“ (den Mammon, das Sparen und der Zins):

      „Ihr sprecht: Wir haben mit dem Tod einen Bund geschlossen und mit dem Totenreich einen Vertrag gemacht. Wenn die brausende Flut daherfährt, wird sie uns nicht treffen; denn wir haben Lüge zu unsrer Zuflucht und Trug zu unserm Schutz gemacht.“ [Jesaja 28:15]

      ….und den lebendigen Gott,

      „Der Herr aber ist in Wahrheit Gott, lebendiger Gott und ewiger König. Vor seinem Zorn erbebt die Erde, die Völker halten seinen Groll nicht aus.“ [Jeremia 10:10].

      Rein mathematisch betrachtet gibt es zwei entgegengesetzte Spielregeln beim Verleih von Kapital:

      „Der Zins ist positiv (Kapitalismus)“

      und

      “Der Zins ist negativ.”

      „Nein, liebet eure Feinde, tut Gutes und leihet aus, ohne etwas zurückzuerwarten! Dann wird euer Lohn groß sein, und ihr werdet Söhne des Höchsten sein; denn er ist gütig (auch) gegen die Undankbaren und Bösen.“ [Menge Bibel, Lukas 6:35]

      Zins zwischen 0% und -100%!

      (Himmelreich, Reich Gottes, Geld-Ordnung des wahren Islam, Zakat, echter Kommunismus)

      Von Natur aus ist der Zins negativ, denn alles Tote zerfällt. So hat Gott die Welt gemacht. Das deckt sich auch mit den ersten beiden Hauptsätzen der Thermodynamik, nach der die Unordnung stets zunimmt, jedenfalls nicht exotherm abnimmt.

      Der Mensch hat sich nun selbst zum Möchtegern-Gott erhoben und herrscht mit dem Zins über seinesgleichen.

      Es gibt also in der Wirklichkeit der Menschen auf den „billigen Plätzen“ im Kapitalismus Gott (JHWH, Allah) und einen Götzen (den Mammon).

      Im neuen Testament heißt es zu den daraus resultierenden inneren Konflikten und Spannungen:

      „Niemand kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.“ [Matthäus 6:24]

      Die Brechung der Zins-Knechtschaft vor 1985 Jahren, Wolfgang Gerber, können Sie in der Apostel-Geschichte nachlesen. Die Christen haben all ihr Eigentum verkauft und den Erlös an die Armen verschenkt.

      Ausgedrückt in der modernen Version des Platon’schen Höhlengleichnisses (The Matrix) haben sich die Christen damals aus der Matrix „ausgestöpselt“ und sich so dem Zugriff des Mammons entzogen.

      Wir haben jetzt in der EZB mit Mario Draghi jemand „oben“ sitzen, der sagt, dass er mit Marx „Bruder im Geist“ sei

      http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/mario-draghi-mit-marx-bin-ich-bruder-im-geiste/7855732.html

      Er drückt die Zinsen ins Negative.

      https://bankenverband.de/media/uploads/2016/08/04/160804euro-eonia2.png

      Er spricht von großen Herausforderungen und wir dürfen uns alle Gedanken darüber machen wie es sich denn nun anfühlen wird, das Himmelreich 🙂

      Mit besten Grüßen

    • @Tim Deutschmann: Die Verflechtungen mit den abrahamitischen Religionen und Kapitalismus sind sehr interessant.

      Ich versuche zu verstehen…wenn die EZB die Zinsen drückt, aber gleichzeitig Billionen neues Geld schafft, ist das dann nicht der Ausgleich für die gedrückten Zinsen?

    • Nur „naiv“?
      Die „Brechung der Zinsknechtschaft“ war bis zur „Machtergreifung“ ’33 die Parole der Nazis. Allerdings natürlich nur genau so lange: Als Hitler an der Macht war, hat er als Erstes den nationalsozialistischen Hausökonomen Gottfried Feder entmachtet und den Banker Hjalmar Schacht an dessen Stelle gesetzt, sekundiert von der deutschen Konzernelite. Und seine Staatskredite schön bei den deutschen Banken aufgehäuft. Es geht sogar die Sage, dass der zweite Weltkrieg einige Jahre vorverlegt wurde, weil Deutschland pleite war und Beute machen musste – „Hinter jedem deutschen Tank – kommt sofort die Dresdner Bank“ (zitiert nach ‚Oberst Sanftleben‘ alias Georg Schramm).

      Das ist also exakt die Art „Naivität“, die Kens Feinde auf dieser Seite gerne sehen würden. 😉

  6. Seltsames Interview. Schleyers Antworten lassen bisweilen ernsthafte Zweifel daran aufkommen, ob er die Funktionalität eines modernen Geldwesens wirklich verstanden hat (z. B. den Liquiditätsausgleich über den Interbanken-Markt). Im Interview zieht er keine klare Grenze zwischen monetär souveränen Staaten und dem Eurosystem, in dem diese an die EZB delegiert wurde. Der Unterschied zwischen dem Goldstandard und einer kreditbasierten Währung wird ebenfalls nicht herausgearbeitet, ist jedoch für das Verständnis der Zusammenhänge unabdingbar. Und damit wären wir bei der fiskalischen Seite, ohne die die Funktionsweise des Geldsystems erst recht nicht verständlich wird.
    Das Staatsdefizit ist einerseits eine rein buchhalterische Gegenbuchung zum Geldbestand in einer Volkswirtschaft (siehe die Ausgleichsforderungen als Gegenbuchung zur Einführung der DM). Andererseits ist das Staatsdefizit der Gegenposten zu den Netto-Ersparnissen der privaten Haushalte und den Gewinnen der Unternehmen (siehe Volkswirtschaftliche Saldenmechanik).
    Eine echte Kritik an dem Bandensystem muss eher dort ansetzen, wo es um die Geschäftsfelder der Geschäftsbanken geht, nämlich die extreme Ausweitung der Aktivitäten im Finanzbereich (Wertpapiere, Übernahmen etc.) sowie (spekulativer) Immobilienfinanzierung. Die Zinsen aus diesen Aktivitäten, die NICHTS zur Steigerung der Produktivität einer Volkswirtschaft beitragen, müssen in der gesamtwirtschaftlichen Schau von der Realwirtschaft aufgebracht werden. In den letzten dreißig Jahren wurde die Industrie quasi finanzialisiert. Die Belastungen daraus bremsen die Konjunktur und sorgen für weiter steigende Arbeitslosigkeit. Dass die Politik dies nicht korrigieren will, ist ein Skandal ersten Ranges, der nicht nur Griechenland wirtschaftlich ruinieren wird. *****

    • Mir dagegen kommen Zweifel, ob Sie wirklich verstanden haben: Keiner braucht einen „Liquiditätsausgleich“ in einem Vollgeldsystem. Das fraktionale System (gleichbedeutend mit der Geldschöpfung der Geschäftsbanken) ist doch gerade das Problem. Der Goldstandard wurde im Interview als noch verheerender erkannt. Wenn wir Demokratie wollen, brauchen wir staatliche Geldschöpfung – lauter Schlüsse allerdings, die für die Opfer hergebrachter Ökonomenpropaganda schwer zu akzeptieren sind.

      Ich denke, dieses Buch hat tatsächlich noch gefehlt. Stephen Zarlengas bahnbrechendes Werk „Der Mythos vom Geld“, auf das Schreyer sich in weiten Teilen beruft, ist nämlich wegen der unmöglichen Preisgestaltung des schweizer Verlages, und weil es lange auch einfach vergriffen war, in Deutschland leider nicht sehr verbreitet. Für alle, die es gelesen haben, war er aber immer schon ein wahrer Augenöffner: Schreyer steht mit Zarlenga und mit Joseph Huber auf der Schulter von zwei Riesen, und ich hoffe sehr, dass es ihm gelungen ist, deren Werk populär zu übersetzen. Dann ist das mit Sicherheit das wichtigste Buch des Jahres. (Und sollte das unter Ihrer Würde sein, dann lesen Sie halt die Originale.)

    • Zitat „Die Zinsen aus diesen Aktivitäten, die NICHTS zur Steigerung der Produktivität einer Volkswirtschaft beitragen, müssen in der gesamtwirtschaftlichen Schau von der Realwirtschaft aufgebracht werden“
      Das passiert nur zu einem geringen Teil, sonst hätten wir schon längst eine Hyperinflation. Z.Z. ist es doch so, dass diese Gelder in ihrem eigenen Zockeruniversum kreisen und sich dort rasend schnell vermehren (ca. Verdopplung alle 5-10 Jahre oder schneller)
      Zitat „die Belastungen daraus bremsen die Konjunktur und sorgen für weiter steigende Arbeitslosigkeit.“
      Das greift zu kurz. die Konjunktur „lahmt“, weil die Grenzen des Wachstums erreicht sind, weil wir gar nicht so viel konsumieren können, wie produziert wird- die steigende Arbeitslosigkeit hat ihre Ursachen in 1. Verlängerung der Lebens- und Wochenarbeitszeiten und 2. gesteigerter Produktivität- etwa 1 000 % seit 1960, inflationsbereinigter Durchschnittswert!

  7. Interessantes Gespräch.

    @tim-deutschmann: Was Sie schreiben, ist für mich durchgehend schlüssig. Insbesondere der „negativ“-Aspekt hat was (Zins).
    @kenfmfan: Sie greifen den Begriff „Gutschein“ auf, der im Gespräch fiel. Ich halte diesen Begriff für missverständlich und falsch. Zwar weiß ich, wie Herr Schreyer das meint, es berührt aber m.E. ein zentrales Problem bei der Geldschöpfung, auf das im Gespräch leider nicht eingegangen wurde: Nämlich der Geldvernichtung!

    Was ist ein Gutschein? Jeder von uns kennt das nämlich, ich unterstelle, ohne dass es uns richtig bewusst ist.
    Nehmen wir einen Leergut-Bon bei Lidl, nachdem wir brav unsere leeren Flaschen in den Automat gestopft haben. Mit diesem Bon (Gutschein) gehen wir an die Kasse. Achtung, Zeitlupenmodus!! Was passiert mit dem Bon? Er wird vor unseren Augen VERNICHTET, nachdem wir den Gegen“wert“ gutgeschrieben bekamen! Ein wesentlicher Unterschied zu den eigentlichen Geldscheinen, denn diese werden ja immer nur hin und her geschoben.

    „Warum ist es der EZB verboten, den Regierungen Geld zur Verfügung zu stellen? Wer hat das verboten?“

    Das haben die erpresserisch „verboten“, deren Schaden es wäre: Die privaten Banken! Dann platzt nämlich deren Geschäftsmodell, was ausschließlich darauf beruht, mit Schuldscheinen (Geld ist nichts anderes) „Gewinn“ zu machen.

    Ich möchte einen Begriff aufgreifen, der häufig nicht nur in diesem Gespräch verwendet wird: Macht! Ich bin der festen Überzeugung, dass tatsächlich alle „Macht“ vom Volk ausgeht. Die Begründung ist lächerlich einfach: Was will denn die Bank X machen, die, wie geheimnissvoll (bzw. tatsächlich) als „mächtig“ bezeichnet werden könnte, wenn morgen in der Bäckerei beim Brötchenkauf die Verkäuferin sagt: „Och nö, bedruckte Zettel (Geld) find ich blöd, ihre Uhr gefällt mir, dann gibt’s Brötchen“.
    Ich kenne alle Argumente derer, die mich jetzt auslachen wollen. Ein Argument wird aber fehlen: Die Erklärung dafür, dass Banken dann schlagartig keine Macht mehr haben…

    • @Ron B.

      „Ich möchte einen Begriff aufgreifen, der häufig nicht nur in diesem Gespräch verwendet wird: Macht! Ich bin der festen Überzeugung, dass tatsächlich alle „Macht“ vom Volk ausgeht. Die Begründung ist lächerlich einfach: Was will denn die Bank X machen, die, wie geheimnissvoll (bzw. tatsächlich) als „mächtig“ bezeichnet werden könnte, wenn morgen in der Bäckerei beim Brötchenkauf die Verkäuferin sagt: „Och nö, bedruckte Zettel (Geld) find ich blöd, ihre Uhr gefällt mir, dann gibt’s Brötchen“.
      Ich kenne alle Argumente derer, die mich jetzt auslachen wollen. Ein Argument wird aber fehlen: Die Erklärung dafür, dass Banken dann schlagartig keine Macht mehr haben…“

      Ich werde Sie natürlich nicht auslachen. Aber mit Ihrem Beispiel belegen Sie eher die Macht der Banken und die Machtlosigkeit des Volkes. Die Brötchenverkäuferin ist nämlich verpflichtet die bedruckten Zettel ihres Kunden anzunehmen. Ob ihr das gefällt oder nicht. Und egal wie viel lieber sie die Uhr hätte. Diese bedruckten Zettel sind nämlich gesetzliche Zahlungsmittel und damit ist jeder Staatsbürger verpflichtet, sie als Entgelt anzunehmen für welche Leistung auch immer der dafür erbringt. Wenn die Verkäuferin sich weigert diese anzunehmen wird sie ganz schnell ihren Job los sein. Sie macht sich strafbar.

  8. Es wäre bestimmt gut, den Banken die Geldschöpfung wegzunehmen, um ihre Macht zu brechen. Die Machthaber – nicht nur die Banken – profitieren aber vom jetzigen System, sie werden es mit all ihren Machtmitteln verteidigen, notfalls bis zum letzten Soldaten.

    Davon abgesehen, frage ich mich, ob die Banken überhaupt existieren könnten, wenn sie tatsächlich nur das Geld von Einlagen als Kredit vergeben könnten. Irgendwann ist kein Geld mehr übrig und niemand bekommt Kredit. Hat schon mal jemand durchgerechnet, ob und wie lange das System funktionieren würde?

    Wäre es nicht besser, dann auch das Recht zur Kreditvergabe an die neue geldschöpfende Institution zu übertragen, also an den Staat?

    • Die Bank macht dann einfach das, was manche heute behaupten ohnehin zu tun. Sie leihen sich das Geld zB von der Notenbank. Heute müssen die Banken nur einen kleinen Teil der Kredite refinanzieren, dann fast alles.

  9. Sehr gut, einfach vertändlich erklärt. Vielen Dank. Heißes Thema und wahrscheinlich nicht ganz ungefährlich.

    In der Tat ist es eine Frechheit, wie Herr Schreyer sagt, dass private Banken Gutscheine ausstellen, für etwas, das der Staat schafft. Wer das Geld erschafft, hat die Macht, da der Gläubiger die Macht über den Schuldner hat. Somit sollten viele Länder der Welt, bei denen die USA verschuldet sind, Macht über sie haben. Ist aber in der Praxis nicht so, weil sobald Staatsanleihen abgestossen werden, die Strafe der USA auf den Fuß erfolgt.

    Ich musste an Prof. Mausfeldt denken, der von der Atomisierung der Gesellschaft sprach. Diese „Architektur“ macht Ausbeutung über das Geldsystem noch ertragreicher, da die Menschen dann alle Bedürfnisse allein über Geld regeln müssen (keine unbezahlten Tätigkeiten aus Menschenliebe heraus).

    Warum ist es der EZB verboten, den Regierungen Geld zur Verfügung zu stellen? Wer hat das verboten? Diese „Idee“ kann doch nur dazu eingebaut worden sein, um die EU zu schwächen (wahrscheinlich um sie militärisch unwirksam zu machen, weil Krieg neues Geld braucht – nicht dass ich es gut fände Geld für Krieg zu haben, es fällt nur auf). Aber wohin fließen denn die Milliarden, die die EZB druckt? Geht das ausschliesslich an die Banken (die nur einen Bruchteil davon an die Realwirtschaft weitergeben) und nicht an Staaten?

    Dass die Anteilseigner der Staatsanleihen im Unsichtbaren bleiben, legt den Verdacht schon sehr nahe, dass diese Leute ihre politische Macht hinter den Kulissen nicht für etwas Gutes einsetzen.

    An die Verteilungsmacht habe ich noch gar nicht gedacht. Ja, das ist auch ein ganz toller Kontrollmechanismus.

    Nun empfiehlt die Bundesregierung, Lebensmittel und Bargeld für zehn Tage vorzuhalten – bin mir noch nicht sicher, wie das zu deuten ist…

    • @KenFmFan

      „Wer das Geld erschafft, hat die Macht, da der Gläubiger die Macht über den Schuldner hat. Somit sollten viele Länder der Welt, bei denen die USA verschuldet sind, Macht über sie haben.“

      Das dem in der Tat nicht so ist liegt an der Tatsache, daß die USA sich nur in eigener Währung verschulden. Und die einzigen, die dieses Geld erschaffen können sind die FED und die US-amerikanischen Privatbanken. In diesem Sinne hätten die USA es ja auch gar nicht nötig sich Geld von anderen Ländern zu leihen. Ihre Schulden bei diesen anderen Ländern entstehen einfach aus der Unausgeglichenheit der Zahlungsbilanzen. Da die USA inzwischen fast ihre ganze produktive Industrie ins Ausland ausgelagert haben („Outsourcing“) häufen sich nun mal diese Salden (Auslandsschulden) der USA bei anderen Ländern an. Diese anderen Länder können dann mit diesen angehäuften Dollars amerikanische Staatsanleihen kaufen. Das ist ein großer Taschenspielertrick. Denn wie gesagt – die USA haben es ja gar nicht nötig, sich dieses Geld zu leihen. Aber die Gläubigerländer müssen ja irgendwie ruhig gestellt werden.

      Der zweite Verwendungszweck – außer sich US-Staatsanleihen zu kaufen – für die im Ausland angehäuften Dollars ist der Kauf von Rohöl. Da haben die USA seinerzeit (70er-Jahre) einen Deal mit dem integralen Bestandteil der „westlichen Wertegemeinschaft“ – Saudi-Arabien – ausgehandelt: Rohöl gibt’s auf dem Weltmarkt seither nur noch gegen Dollars (ausführlich beschrieben hier: http://fofoa.blogspot.com.es/ – sehr umfangreich).

      Ohne diesen zweiten Verwendungszweck würde der Taschenspielertrick schon längst nicht mehr funktionieren.

      Aber jeder, der diesen zweiten Verwendungszweck in Frage stellt – also Rohöl in anderen Währungen handeln möchte – landet auf der USAbschußliste. Die Herren Saddam Hussein und Muamar el Gadafi könnten ein Lied davon singen – wenn sie noch könnten.

      Herr Putin kann noch singen. Den USA ist es nicht gelungen ihn mit Wodka außer Gefecht zu setzen, so wie sie das bei seinem Vorgänger Jelzin machen konnten. Aber selbst unsere Politiker schießen sich inzwischen auf Putin ein – und graben uns damit unser aller gemeinsames Grab.

      Die USA sind heutzutage der mit Abstand größte Rüstungsproduzent. Finanziert vom Rest der Welt. Damit diese dann – falls sie gegen US-Interessen verstößt – diszipliniert werden kann.

      So sieht die Welt heute aus: die USA leben zum Nulltarif auf Kosten des Rests der Welt. Zum Nulltarif deswegen, weil sie die einzigen sind, die aus dem Nichts dasjenige Zahlungsmittel schöpfen können das zur Bezahlung des wichtigsten Industrierohstoffes benötigt wird, während alle anderen zur Erlangung dieses Zahlungsmittels erst mal eine reale Leistung erbringen müssen.

      Wir füttern unseren Hegemon nicht nur – wir finanzieren ihm auch noch die Waffen mit denen er uns diszipliniert: so ist er der Homo sapiens, die Krönung der Schöpfung, hahaha.

    • Hallo W.Schürer und vielen Dank für die gute Erklärung. Also wäre die Lösung, daß die „Restwelt“ nichts mehr in die USA verkauft…

    • @KenFmFan

      „Also wäre die Lösung, daß die „Restwelt“ nichts mehr in die USA verkauft…“

      Wer das versucht hat das Problem, daß er keine Dollar mehr einnimmt (selber aus dünner Luft schöpfen geht ja nicht) und damit das auf dem Weltmarkt ausschließlich in Dollar gehandelte Rohöl nicht mehr kaufen kann.

      Zu versuchen Rohöl auf dem Weltmarkt in einer anderen Währung zu kaufen ist gefährlich. Vor allem für den Verkäufer, der sich darauf einlassen sollte. Saddam Hussein und Muammar al Gadafi haben es versucht. Es ist ihnen nicht gut bekommen.

    • Zitat „Somit sollten viele Länder der Welt, bei denen die USA verschuldet sind, Macht über sie haben.“
      Es sind ja hauptsächlich nicht die Länder als solche, bei denen die USA verschuldet sind- es sind über die Banken, versteckt hinter Hedgefonts und Ähnlichem, wie bei andern Staaten auch, Privatleute.
      Und die haben dafür gesorgt, dass die USA so gut bewaffnet sind, dass es eventuellen Gläubigerstaaten nicht möglich ist, ihre Schulden wirklich einzufordern.

  10. Die Macht des Geldes beutet eine Nation in Friedenszeiten aus und verschwört sich gegen sie in Kriegszeiten. Sie ist despotischer als eine Monarchie, unverschämter als eine Autokratie und egoistischer als eine Bürokratie. Abraham Lincoln (1809-1865)

  11. Der Mann ist schon ziemlich dicht dran.

    Der Kapitalismus ist so alt wie die Zivilisation und er war schon immer ihr Kern, Antrieb und integrierendes Element (auf Zwang).

    Kapitalismus hat 3 Regeln und und begann nach jüdischer Zeitrechnung um etwa 3760 a.c.:

    1. Das Privat-Eigentum (lat. privare heißt rauben) wird geschützt (Du sollst nicht stehlen!).
    2. Das eigentümliche Gut kann gegen (positiven) Zins (Miete, Pacht, Lizenzgebühr) verliehen werden.
    3. Verträge (contrahere heißt zusammenziehen) sind einzuhalten (pacta sunt servanda, §241 BGB, Vertrauen).

    Die 2. Regel hat unmittelbar zur Folgen, dass bei positivem Zins die Selbstbestimmung (Privatautonomie, Art. 2 GG) des Leih-Nehmers (Kredit-Nehmer) gegenüber der Selbstbestimmung des Leih-Gebers (der Sparer, Vermieter, Verpächter, Kapital-Verleiher) um die Höhe des Zinses eingeschränkt ist.

    Die Leih-Nehmer stehen also im Kapitalismus unter Zwang, während der Leih-Geber relativ dazu immer freier / vermögender wird.

    Der Zins ist also ein Zwangsmaß.

    Wichtig zu verstehen ist nun, dass sich dieser Zwang im Netzwerk der Realwirtschaft ausbreitet und irgendwann einen End-Knoten erreicht. Diesen Menschen oder dieses Lebewesen am Ende „beißt“ dann sozusagen die Schlange (Genesis 3, 2. Buch Mose Kapitel 3+4, Schlange und Stab / Hierarchie).

    Die Zins-Schuld wird also über eine Störung des Markt-Gleichgewichts von einem Markt-Partner auf den nächsten übertragen.

    Das allgemeine Dynamik des gesamten Arbeits-teiligen Prozesses ist es nun, die Zins-Schuld möglichst vollständig aus dem Währungs-Raum zu verdrängen und auf die Handels-Partner zu übertragen, falls der Zins nicht durch Optimierung und Anpassung des Sozialverhaltens (Sozial-Psychologie des Zinses!) eingespart werden kann.

    Die Flüchtlings-Krise ist in Wahrheit ein Spiegel für die wirtschaftlichen Verhältnisse in der „zivilisatorischen Privinz“ die die kapitalistischen Volkswirtschaften der Nord-Hemisphäre in den letzten 200-300 Jahren dort erzeugt haben.

    Es ist eine Art Landflucht (wie Europa 19. Jhd.) auf globaler Skala!

    Sozial-Psychologie des Zinses:

    Innerhalb des Systems haben sich, wie man am Riemann-Thomann Modell nachvollziehen kann,

    https://de.wikipedia.org/wiki/Riemann-Thomann-Modell

    4 Persönlichkeits-Typen der Menschen (4 Grundformen der Angst) im Umgang mit Geld herauskristallisiert.

    Der zwanghaft-schizoide (ZS) Typus ist der im Umgang mit Geld systematisch belohnte Charakter, während der hysterisch-depressive (HD) der bestrafte „Rest-Mensch“ ist.

    In S. Freuds Struktur-Modell der menschlichen-Psyche sind die Chrakter-Eigenschaften des ZS Typs Elemente des Über-Ichs und die Eigenschaften des HD Typs sind Elemente des ES.

    Dies spiegelt die Wahrheit, dass wir von Psychopathen regiert werden, die die Menschen des perversen Systems in die Depression und den Burn-Out treiben.

    Warum ist Kapitalismus pervers?

    Ganz einfach, u.a. zwei Gründe:

    1. Wer arbeitet, der soll Lohn erhalten (‚quid pro quo‘, ‚do ut des‘).

    Der Sparer arbeitet nicht und bekommt Zins.
    Der Kredit-Nehmer arbeitet und er zahlt Zins.

    Der positive Zins ist also ein negativer Preis für Arbeit. Das ist pervers (verkehrt herum).

    2. Die ersten beiden Hauptsätze der Thermodynamik besagen, dass die Unordnung (Entropie) stets zunimmt.

    Schaut man ein Haus oder Auto an, also irgendein materielles Ding, dann sieht man, dass die Natur die Dinge verrosten, verschimmeln und verrotten lässt.

    Der Zins in der Natur ist also NEGATIV.

    Theologisch könnte man sagen. „Gott (und nur Gott!) nimmt Zins von den Dingen.“

    Was macht der Mensch ?

    Der Mensch nimmt AUCH Zins.

    Was sagte die Schlange am Anfang der „Welt“?

    Genesis 3:4 und 3:5

    Darauf sagte die Schlange zur Frau: „Nein, ihr werdet nicht sterben. Gott weiß vielmehr: Sobald ihr davon esst, gehen euch die Augen auf; ihr werdet wie Gott und erkennt Gut und Böse.“

    So begann es, und seit scheint dieser Prozess nur durch gewaltsame Umstürze zu stoppen gewesen zu sein,
    zuletzt 1789, 1914, 1939. Und nun 201x ?

    Dieses Mal nicht. Dieses Mal machen wir den Zins negativ. Wir kontrollieren den „Crash“. Wir enteignen den Sparer.

    Für jeden, den es interessiert, habe ich meinen Beitrag zu dem Thema auf meiner Internet-Seite veröffentlicht. Ich habe die Ergebnisse meiner 2 jährigen Arbeit über den Zins und das Geld-System in einem Übersichts-Vortrag zusammengefasst.

    http://www.tim-deutschmann.de/Aktuelles/ZinsVernunftIntegration.pdf

    http://www.tim-deutschmann.de/Aktuelles/ZVI.avi

    In regelmäßigen Abständen baue ich diesen Vortrag aus und erweitere ihn um die wichtigsten Aspekte.

    Ich freue mich über jede Art von Kritik und Diskussion!

    Mit besten Grüßen 🙂

    • @Tim Deutschmann

      Ich habe mir Ihren Vortrag angeschaut. Von vorne bis hinten.

      Kompliment! Da haben Sie wirklich ein ordentliches Stück Arbeit geleistet und (für mich) tiefgreifende Zusammenhänge ans Licht des Tages befördert.

      Summasummarum ist das alles ziemlich deprimierend. Die tiefgreifende Wirkung, die der (positive) Zins auf unser Zusammenleben und auf die psychische Verfassung jedes Einzelnen hat war mir in diesem Ausmaß nicht wirklich bewußt. Aber ich denke: Sie haben recht!

      Ich habe versucht mich selbst auf den beiden Riemann-Achsen zu verorten. Und ich muß sagen, es fällt mir gar nicht so leicht meinen Platz dort zu finden. Irgendwie trifft ein wenig aus jeder Ecke auf mich zu.

      Meine Verortung als Kind und Jugendlicher auf diesem Koordinatensystem fällt mir da schon leichter. Da war mein Platz in jedem Fall weiter unten rechts als jetzt. Und diese Wanderung nach oben links ist meines Erachtens nicht das Ergebnis eines positiv zu bewertenden Reifungsprozesses sondern das Ergebnis starken gesellschaftlichen Drucks von Kindesbeinen an. Ich finde es ist Ihnen gut gelungen aufzuzeigen, daß dieser gesellschaftliche Druck eine Konsequenz des positiven Zinses ist.

      Trotzdem stehe ich dem von Ihnen vorgeschlagenen Experiment einer Radikalumstellung auf negativen Zins sehr skeptisch gegenüber. Sie selbst führen ja eine ganze Reihe von Gefahren und Problemen auf, die damit einhergehen.

      Meine diesbezügliche Liste enthält noch ein paar Punkte mehr. Ich möchte an dieser Stelle nur auf zwei hinweisen:

      Insbesondere Ihrer Forderung der Abschaffung von Bargeld kann ich – unter den gegebenen Umständen – keinesfalls zustimmen. Bevor man – wenn überhaupt – zu so einer Maßnahme greifen würde, da müßte man erst mal das komplette korrumpierte politische Personal austauschen. In die Hände unserer aktuellen Regierungsdiletanten möchte ich mein Schicksal ohne die Möglichkeit der Flucht ins Bargeld keineswegs begeben.

      Auch die gegenwärtige Negativzinspolitik der EZB hat ja nichts mit Ihren Überlegungen zu tun. Da geht es nicht um die Schaffung von Gerechtigkeit. Da geht es nur darum ein kaputtes System noch ein wenig am Laufen zu halten. Da die unterste Schicht schon komplett ausgequetscht ist braucht es neue Wege um die darüber liegende Schicht der Kleinsparer und Mittelschicht auszuquetschen. Dafür erscheint die Praxis des Negativzinses bei gleichzeitigem Bargeldverbot (um die Fluchtmöglichkeiten zu beseitigen) geeignet zu sein.

      Desweiteren finde ich die von Ihnen beschriebene Dynamik und Belohnung der kreativen Jungen, die Ihrer Meinung nach ein System mit negativen Zinsen erzeugt durchaus positiv. Aber ich frage mich: was wird aus den Alten? Dazu sagen Sie in Ihrem gesamten Vortrag nichts. Und Altersvorsorge scheint mir in so einem System keine triviale Angelegenheit zu sein. Oder stehe ich nur auf dem Schlauch und versteh es nicht?

      Noch eine Anmerkung zu Ihren Ausführungen: Sie setzen an einer Stelle „die unsichtbare Hand“ (des Marktes) mit dem positiven Zins gleich. Diesen Begriff hat – soweit ich weiß – Adam Smith geprägt. Und er hat damit etwas vollkommen anderes gemeint. Da liegen Sie meiner Meinung nach falsch.

      Ich mache mir schon seit 20 Jahren Gedanken über unser Geldsystem und bin noch zu keinem endgültigem Fazit gekommen wenn man mal von folgender Einsicht absieht: ein raffinierteres und effizienteres Betrugssystem als das gegenwärtige gab es noch nicht in der Menschheitsgeschichte.

      Ich habe mich in dieser Zeit mit allen möglichen Ideen beschäftigt:
      – das Schwundgeld von Silvio Gesell mit seiner Liquiditätsprämie (negativer Zins)
      – den verschiedenen Varianten des Goldstandards
      – Fiatmoney
      – Österreichische Schule
      – Keynesianismus

      Auf die Ideen von Silvio Gesell bin ich übrigens durch diverse Internet-Beiträge von Margit Kennedey aufmerksam geworden. Meines Erachtens sollten Sie diese Frau durchaus in Ihre lange Ehrenliste der Zinsgegner aufnehmen.

      Letztendlich hat jeder Ansatz seine positiven und negativen Seiten. Die heutige Ausprägung des Fiatmoneys (mit privater Geldschöpfung und positiven Zinsen auf diesen privilegierten arbeits- und geistlosen Akt) ist wie gesagt das raffinierteste und effizienteste Betrugssystem aller Zeiten. Nichtsdestotrotz ist meiner Meinung nach auch Fiatmoney durchaus zum Wohle einer Gesellschaft gestaltbar. Aber dazu brauch es eine wirklich gut funktionierende direkte Demokratie. In einer repräsentativen Demokratie heutiger Prägung reißen sich da unweigerlich die korrupten Parteien alles unter den Nagel und dann Gnade Gott der Bevölkerung.

      Eine Art Fazit meiner bisherigen Überlegungen habe ich vor kurzem in einem Kommentar hier zum besten gegeben. Falls es Sie interessiert können Sie die beiden Kommentare vom 7. August 20:51 bzw. 20:52 hier finden: https://kenfm.de/rainer-mausfeld/

      Würde mich freuen, wenn Sie sich das durchlesen würden. Und ich freue mich natürlich auch über jede Art von Kritik und Diskussion meiner dort vorgestellten Überlegungen.

      Noch eine Frage zum Schluß: in welchem Rahmen gedenken Sie Ihren Vortrag zu halten bzw. wann und wo haben Sie ihn schon gehalten?

  12. Neben der Tatsache, dass KenFM immer sehr aufwendigen Inhalt liefert, finde ich auch den Service erwähnenswert. Damit meine ich vor allem die Podcast/MP3 Downloads und – neuerdings – anklickbare Zeitstempel. Ganz großartig!

  13. „Die Zentralbank ist die einzige Institution, die autonom neues Geld schaffen kann. Da sie eine öffentliche Aufgabe erfüllt, muss sie der Aufsicht der Behörden unterstehen. Diese Aufsicht sollte jedoch nicht zu einer direkten Unterstellung unter die politischen Instanzen führen, da sonst die Gefahr bestehen würde, dass die Zentralbank zur direkten oder indirekten Finanzierung öffentlicher Ausgaben missbraucht wird…

    …Der schweizerische Gesetzgeber hat daher dem Noteninstitut eine grössere Unabhängigkeit im staatspolitischen Gefüge gewährt.“

    Viele Schweizerinnen und Schweizer wissen nicht, dass das schweizerische Geldsystem seit der
    Gründung der Nationalbank 1908 privat organisiert ist. Wer die Hoheit hat über das Geldsystem – also die Verantwortung über den Geldfluss in die Wirtschaft und die Gesellschaft -, ist verantwortlich für die Konjunktur, für das Armutsgefälle und die Arbeitslosigkeit. In der Schweiz sind dies Private!

    Quelle: http://www.ivomuri.ch/dnl/Arbeitslogikeit.pdf

  14. Ab 1:12:00 min kommt eine wesentliche Aussage über das private Zentralbankensystem (BIZ).Die gemeinsamen Geschäfte der Banken werden ohne moralische oder ethischen Anspruch gemacht.Das bedeutet sie überlassen die Entscheidung den Menschen oder Staatsorganisationen, ob eine Zeit des Krieges bzw. Friedens anbricht. Sie sind in dieser Bewertung neutral.Sie Werten diesen Zustand einer Gesellschaft nicht.Es geht nur um die Ermöglichung von Geschäften durch den Willen der Vertragspartner.Wie der Wille erzeugt wird ist eine ganz andere Frage. Diese neutrale Haltung ermöglicht es den reichen und machtgierigen Menschen ,auch in für die Bevölkerung „schwierigen Zeiten“, so zu Handeln.Das Banken und Geldsystem ist der wichtigste Kontrollmechanismus über die Menschen in unserer Zeit!!!
    Ein Beispiel ist der IS in Syrien der über die Damaskuszentralbank nach Rakka immer noch an das SWIFTsystem der Zentralbanken angeschlossen ist.Der Geldkreislauf fließt weiter ohne eine moralische Wertung.

    http://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste-03-03-2016/die-geldquellen-des-is.html
    „Mitten in der Islamistenhochburg Rakka in Syrien haben die Islamisten eine Bank in ihrem Besitz, über die sie weltweit ihre Geschäfte abwickeln können.“

    LB

  15. „Alle Macht geht vom Volke aus“

    Dieser Satz steht irgendwo geschrieben. Die Kerle müssen besoffen gewesen sein, die diesen Satz erfunden haben. Alle Macht geht vom Geld aus, müsste es korrekt formuliert heißen. Das Volk hat überhaupt keine Macht, die „private Geister“ die Kontrolle über das Geld haben. Wer beherrscht die privaten Geister? Die Priesterschaft mit Hauptsitz Vatikan sitzt ganz oben an der Weltspitze. Darunter kommen dann Rothschilds, Rockefellers, britisches Königshaus und Co.

    • Es geht im Video zu einem großen Teil auch um Staatsanleihen. Staatsanleihen gehen rechtlich eigentlich überhaupt nicht. Da muss eine riesige Trickserei und Betrug vorliegen. Es können nur unter Handelspartnern sollte Art Geschäfte gemacht werden. Demzufolge gibt es in dieser Welt keine „Staaten,“ sondern irgendwie Konsortien oder Firmen, die auf Grundlage von Handelsrecht diese krummen Geschäfte gegen die Masse der Menschheit machen.

    • @holger Warum sind Staatsanleihen rechtlich nicht „koscher“? Im Prinzip ist das System hinter Staatsanleihen recht eingängig: Ich gebe dem Staat mein Geld – via Staatsanleihe – und bekomme dieses wieder zurück – im besten Fall mehr als ich bezahlt habe. Der Staat kann das Geld sofort zur Investition verwenden und ich kassiere. Ganz naiv gesagt: Win Win oder nicht?

    • @Tobiju: win-win gibt es nicht, außer als Verkaufstrick.

      Warum sollte ein echt sozialer Staat sich bei irgendwelchen reichen A…… überhaupt verschulden?

      Reiche verweigern hier regelmäßig die Antwort.

Hinterlasse eine Antwort