Ist Dirk Pohlmann der deutsche Julian Assange?

Wenn Journalisten ungestraft Morddrohungen erhalten oder verleumdet werden dürfen, entwickelt sich unsere Gesellschaft zurück in die Barbarei.

Von Christiane Borowy.

Eine Gesellschaft ist nur so weit entwickelt wie ihr Umgang mit ihren Kritikern. Freund-Feind-Denken, alle sozialen Grenzen überschreitende persönliche Diffamierung, Androhungen von Gewalt gegen Journalisten sind eindeutige Anzeichen für eine Rückentwicklung in eine archaische, instinktgeleitete Gesellschaft. Wenn ein hochrangiger Journalist wie Dirk Pohlmann Morddrohungen erhält, besteht dringender Handlungsbedarf. Bei dem Wikileaks-Gründer und australischen Journalisten Julian Assange hat es ähnlich angefangen, bevor man ihm sein gutes Leben geraubt hat. Denn in einem Foltergefängnis zu leben ist so gut wie tot. Diese düstere Entwicklung gilt es für Dirk Pohlmann unbedingt zu verhindern. Nicht allein um seiner selbst willen, sondern um unser aller Freiheit wegen. Denn die steht auf dem Spiel.

Sie sind kein Journalist oder eine Person des öffentlichen Lebens und glauben, das Thema Rufmord, Diffamierung und Verletzung der Persönlichkeitsrechte von Journalisten hat mit Ihnen nichts zu tun? Schon falsch.

Die Haltung „Der steht nun mal in der Öffentlichkeit und dann muss der mit Anfeindungen rechnen“ oder „Das gehört zur Diskussion dazu, da muss man Kritik abkönnen“ ist weit verbreitet und die übliche Reaktion darauf, wenn sich bekannte Personen öffentlichen Lebens zu Recht darüber beklagen, dass ihnen entweder direkt mit Mord oder mit der Zerstörung ihres gesamten persönlichen und sozialen Lebens gedroht wird.

Doch diese Angriffe auf die Persönlichkeitsrechte sind keineswegs im öffentlichen Interesse, wie die Verursacher solch publizistischer Gewalt obendrein behaupten. Sie sind ebenfalls kein Teil einer ganz normalen öffentlichen Diskussion oder einer Meinungsverschiedenheit.

Angriffe dieser Art sind Teil eines komplexen Problems, das sich nicht nur auf die betroffene Person erstreckt, sondern das tief in die Gesellschaft bis hin zu jedem einzelnen reicht.

Am Beispiel Dirk Pohlmann lässt sich das gut nachzeichnen. Doch der Reihe nach.

Was ist passiert? Wer ist Dirk Pohlmann und was hat er getan, dass sich manch einer zu öffentlicher Drohgebärde gegen seine Person hinreißen lässt?

Wer ist Dirk Pohlmann und was macht er „Schlimmes“?

Aus sozialwissenschaftlicher und -psychologischer Sicht ist Dirk Pohlmann mehr als ein journalistischer Robin Hood, der sich für die Schwächeren und Ausgegrenzten engagiert. Der Filmemacher bringt die dunklen Seiten unserer angeblich modernen Gesellschaft ans Licht.

„Täuschung – Die Methode Reagan“ beispielsweise ist ein Dokumentarfilm, der im Mai 2015 auf dem Fernsehsender ARTE erstausgestrahlt wurde und der die Verschärfung der politischen Strategien der USA im so genannten „Kalten Krieg“ seit der Präsidentschaft Ronald Reagans 1981 aufzeigt.

Es wird analysiert und dokumentiert, dass das „Komitee für Täuschungsoperationen“ Geheimdienstoperationen plante, die sich gegen die damalige Sowjetunion sowie gegen die Entspannungspolitik des schwedischen Ministerpräsidenten Olof Palme richteten.

Von ungebrochener Brisanz ist auch sein bereits 2012 erschienener Dokumentarfilm „Israel und die Bombe – ein radioaktives Tabu“ über das israelische Nuklearprogramm, ebenfalls zusammen mit ARTE und ZDF produziert. Mordechai Vanunu, ein Physiker, der seinerzeit in England Einzelheiten über den israelischen Kernreaktor veröffentlicht hatte, wartet bis zum heutigen Tag darauf, wieder ein freier Mann zu sein.

Pohlmanns Arbeit ist dabei so fundiert, dass sie sogar vor Gericht Bestand hat. So konnte er im Februar 2019 spektakulär in Hamburg vor Gericht ein Verfahren gewinnen, in dem es um Manipulationen in der Enzyklopädie Wikipedia ging und durch das er und der Dokumentarfilmer Markus Fiedler (Die dunkle Seite der Wikipedia, Zensur) daran gehindert werden sollten, das Pseudonym des Wikipedia-Rufmörders „Feliks“ aufzudecken.

Man kann sich vorstellen, dass es viele Menschen gibt, die von den Filmen, die Pohlmann macht, nicht sehr begeistert sind und dass versucht wird, ihn unter Druck zu setzen, damit weiter im Verborgenen bleiben kann, was der Öffentlichkeit verborgen bleiben soll.

Die jüngsten Angriffe auf Pohlmann

In seinem Artikel „Der fantastische Dirk Pohlmann“ vom 22. Juli 2019 macht der in Wien lebende Künstler und Gründer der „Gruppe42“ Stephan Bartunek sich allerdings Sorgen um seinen Kollegen:

„Vor allem in Deutschland wächst etwas heran, das mir große Sorgen bereitet und das zeigt sich eben auch, wie seit einiger Zeit mit dem verdienten und herausragenden Journalisten Dirk Pohlmann umgegangen wird.“

Obwohl nicht nur Dirk Pohlmann allein daran arbeitet, Manipulation, Meinungsmache und Rufmord innerhalb der Wikipedia aufzudecken, war es laut Bartunek Pohlmann, der Morddrohungen, anonyme Anzeigen bei Finanzbehörden oder falsche Großbestellungen aus dem Baumarkt erhielt und dessen soziales Umfeld mit verleumderischen Emails verunsichert werden sollte:

„Die kapriziöse Befindlichkeit von Oliver Janich hatte Dirk Pohlmann übrigens auch dadurch gestört, dass er ein Thema in einer Art bearbeitet, wo Oliver Janich eine gänzlich andere Meinung hat. Ich halte hier nur nochmal ausdrücklich fest, dass die Wikipedia Junta, das Polit-Büro, die Appendixe der antideutschen Sekte in der Wikipedia, hauptsächlich gegen Dirk Pohlmann agitierten. Morddrohungen, anonyme Anzeigen bei der Finanz, Großbestellungen aus dem Baumarkt, diffamierenden E-Mails an Freundeskreis und ehemalige Studienkollegen und Professoren inklusive. Das Hasslevel verglichen mit der Janich Jüngerschaft war also schon noch etwas höher angesetzt. Aber auch diese Truppe arbeitet sich hauptsächlich an Dirk Pohlmann ab.“

Wie sieht dieses „Abarbeiten“ aus? Oliver Janich, nennt sich selbst Investigativjournalist und hat einen Artikel von Pohlmann zum Anlass genommen, ihn zu verunglimpfen.

Wenn ein Journalist, der in den so genannten alternativen Medien publiziert, einen anderen Journalisten dann als „öffentlich-rechtlichen Staatsjournalisten“ bezeichnet, ist das an sich schon eine gravierende Sache, auch wenn er sich später dafür entschuldigt. Wenn er jedoch in YouTube-Videos Pohlmann diffamiert und ihn ironisch „Starjournalist“ nennt, der einen „Komplott aufgedeckt hat“ , zeigt das journalistische und menschliche Abgründe auf.

Es sind außerdem Emails an Betreiber eines Online-Mediums verschickt worden, in denen von einer Zusammenarbeit mit Pohlmann abgeraten wurde, und in denen gedroht wurde, bei Nichtbefolgung dafür zu sorgen, dass die finanzielle Unterstützung der entsprechenden Plattform eingestellt wird. Dieses Verhalten zielt auf die wirtschaftliche Vernichtung von Pohlmann ab. Allerdings hat Janich diese Emails nicht persönlich verschickt.

Pohlmann selbst veröffentlichte am 11. Juli auf seiner Facebook-Seite, dass Janich sogar gedroht haben soll, dafür zu sorgen, dass Pohlmann nicht mehr als Journalist arbeiten kann.

Janich selbst stellt es so dar, als wolle Pohlmann einfach nur nicht mit ihm reden, obwohl er ihn freundlich und respektvoll als Gesprächspartner zum Thema „Klimadebatte“ eingeladen habe. Das sieht Dirk Pohlmann, den ich dazu befragt habe, anders. Er habe überrascht reagiert, dennoch prinzipiell zugestimmt und nur „aber jetzt nicht“ gesagt.

In den so genannten sozialen Medien wird nun heftig diskutiert, dass es doch das Beste wäre, wenn zwei Streithähne einfach mal miteinander reden würden, um eine simple Meinungsverschiedenheit aus der Welt zu schaffen. Aufgrund der Diffamierungen und des Verhaltens von Janich wäre das allerdings bildlich gesprochen so, als würde Pohlmann zum Löwen gehen und ihn fragen, ob er auch Vegetarier ist.

Wenn sich jemand so wie Janich rechtfertigt, wenn es nicht um die Sache geht, sondern scheinbar um etwas anderes, wenn außerdem jemand abgewertet wird, wenn auf jede gute Empfehlung zur Lösung abwehrend „Ja, aber…“ gesagt wird, dann nennt man das in der Kommunikationswissenschaft „psychologisches Spiel“, also ein wiederkehrendes Konfliktmuster.

Die Frage, ob es sich um ein gezielt eingesetztes Muster aus der psychologischen Kriegsführung handelt, kann hier nicht final geklärt werden, jedoch gestellt werden sollte sie.

Ein weiterer Hinweis darauf, dass der Streit zwischen Pohlmann und Janich inszeniert sein könnte, ist die Verengung des Diskurses auf das Thema „Klimadebatte“. Es wird nicht geprüft, worum es inhaltlich geht. Man streitet sich in den sozialen Medien, auch auf der Facebook-Seite von Pohlmann darum, wer nun Recht hat: Pohlmann oder Janich. Von den in den Disput verwickelten Menschen völlig unbemerkt passiert das, was Rainer Mausfeld unlängst beschrieben hat: Die Wut und die Veränderungsenergie wird von der Machtelite weggelenkt.

Die Energie dreht sich im Kreis, wird nicht abgegeben und so entsteht kein reger und befruchtender Gedankenaustausch zu einem Thema. Es können keine neuen Gedanken gedacht werden. Und genau da stellt sich die Frage: Wem nützt es, wenn keine neuen Gedanken zu einem Thema gedacht werden? Wer hat etwas davon, wenn beim Thema Klima nicht weiter geforscht wird?

Wer diese Frage stellt, wird sofort diffamiert und versucht mundtot zu machen, wie das Beispiel der renommierten und kritischen Soziologin Prof. Claudia von Werlhof zeigt.

Stattdessen wird Chaos und Verwirrung gestiftet, damit in den verbal gezündeten Nebelkerzen von Janich unsichtbar gemacht wird, dass Pohlmann von ihm heftig angegriffen und diffamiert wurde, über soziale und menschliche Grenzen hinaus.

Ähnlichkeiten mit der Diffamierung von Julian Assange

Besonders perfide an dieser Diffamierung und Bedrohung von Pohlmann ist, dass die gleichen Menschen, die sich für die Freilassung von Julian Assange einsetzen, die Angriffe von Janich auf Pohlmann als kleine Egozentrik abtun „der (Janich) haut halt ab und zu mal einen raus“. (Kommentar auf der Facebook-Seite von Dirk Pohlmann)

Sozialwissenschaftlich betrachtet kann man das anders sehen: Niemand haut harmlos wiederholt „mal einen raus“! Wiederholt es sich, kann man das mit Fug und Recht in den Worten der französischen Psychologin Marie France Hirigoyen (Masken der Niedertracht 2002) „perverse Aggression“ nennen. Wenn man davon Opfer wird, gibt es nur einen Weg, und zwar den juristischen. Reden hilft da gar nicht, sondern verschlimmert nur. Aus der Gewaltforschung weiß man ebenfalls, dass man Tätern „auf den Fuß folgend“ Grenzen setzen muss, sonst optimieren sie sich.

Sieht man sich die Chronologie der Diffamierung gegen Julian Assange an, lässt sich die Optimierung der Täter bis hin zu Folter genau nachzeichnen, was ich jedem empfehle zu tun. Denn dann würde klar:

Verleumdung von Journalisten, egal von wem sie kommt, ist psychologischer Kriegsführung zuzurechnen. Bei Dirk Pohlmann sollten wir also schneller eingreifen und auf der Stelle reagieren, indem Diffamierungen und Morddrohungen benannt werden, damit sie gestoppt werden können. „Wehret den Anfängen“ beziehungsweise „Erkennt die Anfänge“ rät Rüdiger Lenz in seinem Buch „Die Fratze der Gewalt“ (2012).

Warum ist das relevant? Warum ist Presse- und Meinungsfreiheit so wichtig? Was hat das für Folgen für die Gesellschaft, in der wir leben?

Auswirkungen auf die Gesellschaft

Eine Gesellschaft, in der Andersdenkende und -schreibende bedroht und verleumdet werden ist eine Gesellschaft, die primitiv ist. Primitiv heißt dabei wild und barbarisch. In einer wilden und barbarischen Gesellschaft gibt es keine Freiheit. Es geht nicht nur um die Presse- und Meinungsfreiheit allein, sondern darum, wer in einer Gesellschaft ein gutes Leben führen darf und wer nicht. Das wird in primitiven Gesellschaften einfach willkürlich von einigen wenigen entschieden. Sklavenhaltung ist kein Problem – wenn man zu den Herren gehört. Wenn Journalisten bedroht werden, geht das also alle Menschen einer Gesellschaft etwas an.

Bereits im Jahr 2002 hat die deutsche Soziologin Elke Geenen in ihrer Habilitationsschrift „Eine Soziologie des Fremden“ herausgearbeitet, dass wir keineswegs in einer modernen, weit entwickelten Gesellschaft leben. Ganz im Gegenteil entwickeln wir uns zurück, wenn wir überwiegend nur in „Freund-Feind“-Schemata denken können.

Das sollte man vielleicht bedenken, falls man bis jetzt der Ansicht war, dass Morddrohungen oder sonstige Gewalt- und Vernichtungsandrohungen eine Kleinigkeit sind, oder nur Journalisten oder Forscher trifft, die durch ihren Beruf per se damit rechnen und alleine einen Umgang damit finden müssen.

Was ist zu tun?

Es ist, wie Rüdiger Lenz sagt wichtig und Gewalt auflösend, wenn wir lernen, „die Kraft der Verbindung“ zu uns selbst und zu anderen zu kennen und dadurch unsere inneren Potentiale zu optimieren. Da wir die Gesellschaft sind, können wir dadurch auch die Gesellschaft, in der wir leben zur vollen Entfaltung bringen. Wir können uns verbunden fühlen mit einem Journalisten, der Morddrohungen erhält und wir können uns verbunden fühlen mit uns selbst, wenn wir uns fragen: Was ist ein gutes und freies Leben? Wie kommen wir da gemeinsam hin?

So gesehen schließe ich mich Stephan Bartunek an, der zu Solidarität mit Dirk Pohlmann aufruft und dazu animiert, dem „shitstorm“ einen „lovestorm“ entgegenzusetzen.

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Danke an die Autorin für das Recht zur Veröffentlichung.

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Bildhinweis: wk1003mike / Shutterstock

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78 Kommentare zu: “Ist Dirk Pohlmann der deutsche Julian Assange?

  1. Ooch, bitteschön, PaulPeter u.a., geht es denn nicht insgesamt vielleicht doch ein bisschen höflicher, wenigstens ein bisschen?

    Höflichkeit sollte der Preis sein für das Privileg, dass wir uns hier anonym äußern können. Die Anonymität soll doch gerade den offenen Diskurs fördern, ohne dass dies gleich schlimmste, diesen Diskurs störende Konsequenzen und Einflussnahmen von ungebetener Seite nach sich zieht. Denn immerhin hat, im Gegensatz zu Medienunternehmen und hauptberuflich tätigen Journalisten, nicht jeder von uns Kommentatoren einen eingespielten juristischen und publizistischen Apparat hinter sich, der ihnen Angriffe auf ihre Meinungs- und Pressefreiheit vom Hals hält. Außerdem haben wir nicht hauptberuflich journalistisch tätigen Kommentatoren mit unserem eigentlichen Broterwerb schon anderweitig genug zu tun. Deshalb können wir, wenn wir hier schlicht und einfach von unserer selbstverständlichen Meinungsfreiheit Gebrauch machen, uns nicht dauernd auch noch mit ihrer Verteidigung gegen Einflussnahmen und Beschränkungen beschäftigen – im Gegensatz zu hauptberuflich tätigen Journalisten, bei denen das Teil ihres Berufes ist.

    Deshalb finde ich es gegenüber den hier tätigen Journalisten (und aus rein menschlichen Gründen auch gegenüber den Kommentatoren) nur fair, wenn man sich emotional und im Ton mit seinen Äußerungen zu hier veröffentlichten Beiträgen zurückhält, bei aller Deutlichkeit und gegebenenfalls auch notwendigen Härte in der Sache.

    Hart in der Sache, aber freundlich oder wenigstens höflich im Ton – das wäre wesentlich konstruktiver und würde auch die Gegner alternativer Medien eher beeindrucken, als wenn sie sich amüsieren könnten über die Zerstrittenheit der alternative Medienszene. Im letzteren Fall nehmen uns doch gerade die nicht ernst, von denen wir wollen, dass sie uns ernst nehmen sollen.

    • Ok. Wenn ich Ihnen nicht sensibel genug bin, können Sie den abschließenden, wertenden Ausruf: Albern! in Gedanken auch streichen. Ich denke, der Rest kann so aber ohne Probleme stehen bleiben und ist auch gerechtfertigt und im Ton nicht wirklich zu brüskierend.

      Ich finde man darf dem Menschen, die wir ja alle sind, in der Hitze des Gefechts auch mal das eine oder andere „überhitzte“ Wort als Ventil zugestehen. Insofern kann ich Ihre lange Zurechtweisung nur sehr bedingt nachvollziehen…

    • @PaulPeter
      Einverstanden.
      Sehen Sie, das verstehe ich unter Meinungsaustausch. Dabei muss man gar nicht immer einer Meinung sein. Wäre auch langweilig.
      Schönen Abend noch!

  2. Angesichts der emotionalen Steigerungen der letzten Tage wiederhole ich mich jetzt einfach:

    Die alternative Medienszene ist zu wichtig, als dass sie sich mit Kabbeleien verzetteln sollte. Soll doch auch und gerade in den alternativen Medien grundsätzlich jeder äußern, was er für richtig hält (Stichwort: breites Meinungsspektrum), wenn er fair bleibt und sich benimmt. Weder muss man ihn dafür gleich in der Luft zerreißen, noch muss er selbst andere in der Luft zerreißen. Und wenn er es dennoch nicht lassen kann, sich daneben zu benehmen: warum sollte man sich mit ihm befassen und ihm dadurch ein Forum eröffnen, auf dem er sich weiter und nun erst so richtig austoben kann? Oft ist es besser, ihn sich einfach abarbeiten zu lassen, indem man seinen Angriff einfach ignoriert, ihn in Watte laufen lasst. Irgendwann hört er dann schon frustriert auf. Das spart Zeit, Nerven und Energie, die in die Verfolgung der eigentlichen Ziele besser investiert sind. Und übrigens: Ob mich einer beleidigen kann, bestimme doch ich, nicht er.

    Ich will hier nicht der Besserwisser sein (obwohl man als Jurist im Grunde dazu ausgebildet ist), sondern mir ist einfach wichtig, dass alternative Medien als Informationsquelle erhalten bleiben und weitere Verbreitung finden, anstatt dass sie sich selbst zerfleischen.

    Oder habe ich die Kommentare hier wieder mal viel zu ernst genommen, war alles nur Ironie, ein Spaß?

    • „war alles nur Ironie, ein Spaß?“

      Spaß ist das alles sicher nicht. Dafür ist die Diskurshoheit im Netz viel zu wichtig

      „Oft ist es besser, ihn sich einfach abarbeiten zu lassen, indem man seinen Angriff einfach ignoriert, ihn in Watte laufen lasst. “

      Wieso soll das besser sein? Was heißt überhaupt hier Angriff? Das behaupten ja beide Seiten vom jeweils Gegenüber.
      Wie soll man ohne Dialog denn in der Sache weiterkommen?
      Das Ignorieren, das passiert doch gerade ohnehin. Nur gibt es dann keine wirkliche alternative „Szene“, sondern jeder kocht unabhängig von einander sein eigenes Süppchen ohne gemeinsamen Diskurs. In meinen Augen eher ein Armutszeugnis eines sich selbst das Etikett einer „Szene“ verleihenden Sammelsuriums von eigenbrödlerischen Sturköpfen, die bei der kleinsten Kontroverse die Nase rümpfen und sich in ihre Ecke verziehen, weil sie sich in ihrer Eitelkeit verletzt fühlen…

      Albern!

    • Ok. Wenn ich Ihnen nicht sensibel genug bin, können Sie den abschließenden, wertenden Ausruf: Albern! in Gedanken auch streichen. Ich denke, der Rest kann so aber ohne Probleme stehen bleiben und ist auch gerechtfertigt und im Ton nicht wirklich zu brüskierend.

      Ich finde man darf dem Menschen, die wir ja alle sind, in der Hitze des Gefechts auch mal das eine oder andere „überhitzte“ Wort als Ventil zugestehen. Insofern kann ich Ihre lange Zurechtweisung nur sehr bedingt nachvollziehen…

    • Eine Replik auf meine Entgegnung zu Ihrem Kommentar in der Sache hätte ich da von Ihrer Seite als zielführender empfunden, als diese nun vorgeschobene „Standpauke“, die mir nur sehr bedingt gerechtfertigt erscheint…

    • @PaulPeter
      Keine Standpauke, nur eine Anregung, die zu ignorieren Sie selbstverständlich völlig frei sind. Ich fände es nur Schade, wenn wir uns hier in Auseinandersetzungen aufreiben, wo wir doch an sich im Grunde gute Absichten haben, sonst würden wir nicht kommentieren bei KenFM, das sich ebenfalls lohnenden Zielen verschrieben hat.

    • Ohne eine gewisse Auseinandersetzung+Austausch von Argumenten aber kein Weiterkommen in der Sache. Darauf zielt ja meine ganze Kritik unter dieser ganzen „Janich-aus-dem-Diskurs-Raushalt“-Kampagne, die hier gefahren wird. Aber darauf zu antworten, haben SIe ja wohlweißlich vorgezogen zu lassen, stattdessen so einen fadenscheinigen Appell an unsere Gemüter vorgeschoben. DAS bringt niemanden weiter!

    • @PaulPeter u.a.

      Ich meine schon:

      1. Wenn man es sich zum Ziel gesetzt hat, gründlich recherchiert und informiert ein ernst zu nehmendes Gegengewicht zum Mainstream zu bilden, dann sollte man sich untereinander bei allen – selbstverständlich legitimen – Meinungsverschiedenheiten ein Minimum an Konsens und gegenseitiger Wertschätzung bewahren. Denn wie will die alternative Medienszene Wirkung entfalten, wenn sie sich total zerstritten präsentiert? Das käme nur denen gelegen, die nach dem Prinzip „teile und herrsche“ ihren Nutzen daraus ziehen.

      2. Wenn man sich intensiv mit den Dingen befasst, stößt man naturgemäß immer wieder auf Negatives, das einen in der Summe sehr belasten kann. Und trotzdem darf einen das nicht so in seinen Bann ziehen, dass man wie das Kaninchen auf die Schlange starrt und handlungsunfähig wird. Jedes Problem, und sei es noch so groß, bedarf einer Lösung. Und deshalb muss man sich vital genug erhalten, um eine solche Lösung zu finden.

      Das war alles. Das war mein ganzer „fadenscheiniger Appell“, wie Sie ihn nennen. Mehr nicht.

    • Dann ist – wie bereits geschrieben – der fadenscheinige Appell aber unnötig, denn Sie stellen hier nur Dinge fest, die ich mE ohnehin beherzige. Zur Sache haben Sie bislang nichts geäußert. Aber diese Diskussion ist mE wichtig und NICHT mit „Übereinander herfallen“ zu verwechseln, sondern mit der Suche nach kontruktivem internen Dialog!!

  3. Pohlmann Pohlmann über ahalles
    üüüber aaalles auf deher Welt
    Daaanach lasst uns allläää leheben
    Küss die Hand und spendehe Geld

    Von der Mahas bis annn die Mehemel
    Pooohlmann bring, was uns gehefällt
    Kriiiiitikeher komm’n aaaaauf den Schehemel
    Pohlmahans Schergen dreschen ins Gehebälk

    Bäh.

  4. Sowohl das Buch von Janich „Das Kapitalismus-Komplott“ als auch die Sendungen von Pohlmann (& Fiedler) aus Wikihausenhaben bei mir einen erheblichen Erkenntnisgewinn verursacht – wünsche beiden Autoren beste Gesundheit und ein frohes Schaffen bei hohem Wirkungsgrad !

  5. O-Ton Lent am 26.7.2019, 20:46h: Zitat „Der Janich hat sich längst zu einem Meinungsparasiten entwickelt. “ Zitat Ende.
    „Meinungsparasit“ klingt verdächtig nach Goebbels-Sprech oder auch nach Volksgerichtshof mit Herrn Freißler….

    • O-Ton Lenz war dieser Satz: „Der Janich hat sich längst zu einem Meinungsparasiten entwickelt, der sich festkrallt an andere wirklich gute Leute und ihnen alles mögliche unterstellt.“ Janich krallt sich also an gute Leute fest und unterstellt ihnen alles Mögliche, wie ein Parasit, der einem seine Meinung einsaugt.

      Was hingegen Janich-Sprech ist, dass will ich hier nicht wiedergeben oder mutmaßen 🙂
      Spargel Tarzan, und schön weiter anonym bleiben, sonst erkennt man dich noch.

    • @R Lenz: Abgesehen davon, dass hier das selbst benutzte Bild nicht richtig wiedergegeben wird: Entweder es wird die Wirtsmeinung ausgesaugt oder die Parasitenmeinung eingeimpft/gespritzt. Ein „Einsaugen“ der eigenen Meinung in andere ist ein absurd verdrehtes Bild, wie das, welches obiger Artikel von der gesamten Situation zeichnet.

      Ansonsten bleibt auch nach Ihrer Replik, Spargel Tarzans Hinweis valide: Das Einführen derartiger Begrifflichkeiten wie „Meinungsparasit“ in den gemeinsamen Diskurs weckt eher den Eindruck einer Nähe zu goebbel’schem Kalkul in der hier bewiesenen Diskussions-Unkultur!

    • Also Herr Lenz, dieser Parasitenvergleich ist wirklich unter Ihrer Würde – Unter unser aller Würde!
      Was ist nur bei KenFM in Bezug auf Dirk Pohlmann /Oliver Janich in die Autoren gefahren, dass hier jeder vergisst sich zu benehmen? Sowohl in der Überhöhung von „DP“ als auch im Wegbeißen anderer?

      Ich hielt Sie, Dirk Pohlmann, Ken Jebsen, und weitere andere für Menschen, denen es missfällt, mit Kraftausdrücken die Ihnen Unliebsamen zu beschreiben, bis ich Ihre Wörter für Oliver Janich las. Ja, es stimmt, ich bin der Meinung, dass der Mann nen Punkt hat, UND ich finde seine Ausdrucksweise nicht immer die passendste; Muss man sich dann gleich seiner eigenen Kinderstube entledigen und Dinge entgegnen, die mindestens (!) genauso daneben sind?

      Sie haben Ihre bessere Ausgangsposition verschenkt. Und wissen Sie was? MIR macht das alles nur Sinn, wenn SIE alle den Herrn Janich kaputtmachen wollen – Warum auch immer! Soll er doch in Weitwegistan seine follower beglücken und „Schwachsinn“ rufen – Was kehrt es Sie? Der Plüschologe Lenz lässt sich zur Parasitenmenschbeurteilung hinreißen und wischt mit einem Wort den ganzen Friedlichen „Nichtkampf“ und so weiter in die Tonne. Frau Borowny stellt ihn auf das „schönere“, weil „investigativere“, neidbehaftetere Podest. Sein Kumpelbusen Bartunek mit ähnlicher Schleimparade… Was ist nur in Sie gefahren, dass das alles nötig ist? Sind unsere Spenden nicht Anerkennung genug?

      Bis hierhin fast gesittet und geradezu versöhnlich, nicht wahr Herr Lenz?
      Allerdings verrät Sie der Plötzliche Eintritt, der plötzliche Ausbruch der Schimpfwort-Tiraden! Seit Oliver Janich mehr in Erscheinung tritt, treten Sie auf ihm herum – Wie es damals die ÖR bei Ihnen taten, vermute ich?!

      Mich interessiert, welcher Maulwurf KenFM so unterwandert hat, dass er Ihnen diktieren kann, dass Sie mit solchen Schimpfwörtern schmeissen müssen, oder welcher gekaufte Lektor die schleimtriefenden geradezu Nachrufartigen Lobeshymnen auf Dirk Pohlmann noch schleimiger, noch überzeichneter, noch, äh, schönster werden hat lassen. Über die Toten und Dirk Pohlmann nur Gutes!
      Ich halte Dirk Pohlmann wirklich für einen integeren Mann, ich höre ihm gerne zu, ich halte ihn für einigermaßen unbestechlich. Ganz sicher unbestechlich in dem Sinne, dass ihm solche Arschkriechenden Isternichttolls bestimmt nicht so gut gefallen, dass er gefällig lächelt. Und dann beginnen diese Menschen die ich viel reden hörte, viel las, Schimpfwörter zu benutzen, die sie sonst nie benutzt haben. Hätten. WARUM tun Sie alle das?!

      Und man muss sagen: Herr Janich hat bei ALLEM eine recht derbe Ausdrucksweise; Sie alle machen sich verdächtig, weil Sie sie erst jetzt haben!

      Was wollen Sie bei KenFM damit erreichen, Frau Borowy, Herr Jebsen, Herr Lenz, Herr Bartunek?
      Was wollen Sie, Herr Pohlmann mit dem Dreckgeschmeisse erreichen?
      Nur weil Herr Janich das tut, müssen Sie das nicht nachmachen.
      Sie wurden verraten und verkauft. DANN macht das alles Sinn. Ich kann nix beweisen, stimmt.

      Sie erreichen, dass Ihnen die Reichweite wegläuft, dass Ihnen die Spender weglaufen – Ich kann’s den Weglaufenden nicht verdenken – Wir sind ja schonmal vor dem Staatsfernsehen, vor der Stasi, vor der Meinungsdiktatur weggelaufen, und solche Anrüche hat das hier schon wieder!

      Und hier gleich der Seitenhieb zu HumanConnection: Die haben versucht, rechte Meinungen zu zensieren, weil ihnen Spenden weggelaufen sind, und dann sind ihnen die Spender weggelaufen, WEIL SIE ZENSIEREN!

      Stellen Sie mich als „Zerstörer“ der „freien Medien“ dar – Andererseits ERZÄHLE ich Ihnen das alles, damit Sie was tun (könnten)…….

      Ach, und wenn Sie sich über meine oder andere Anonymität wundern: Wir müssen auch über die Runden kommen, und im Moment ist das Motto tretet in die Partei ein, esst Salat und schützt das Klima. Wenn man dann mit anderen Ideen kommt, hat man ganz schnell ausgedient. Und meine Paranoia mag unbegründet sein, aber warum soll ich bei KenFM nicht genauso ausspioniert werden?!
      Die Stasi war auch überall. Und Sie machen mit!

      Wasse erlaube KenFM. Ich habe fertig.

  6. Dieser Personenkult ist einfach laecherlich. Um einigermassen informiert zu sein muss man weder Herrn Janich noch Herrn Pohlmann kennen. Allerdings scheint mir die Darstellung von Herrn Lenz plausibel. Einer der soweit mir bekannt ist auf den Philippinen vom Verkauf seiner Buecher lebt muss sich wohl stets in den Vordergrund draengen. Kann laestig werden und Nichtbeachtung waere wohl das Ende einer Existenzgrundlage.

    Wie man sieht unterscheidet sich die alternative Szene kaum vom mainstream, Fixierung auf Personen, Lagerdenken.

  7. Ich finde es verantwortungslos von Ihnen, wegen Nichts, bzw. wegen einer Meinungsverschiedenheit zwischen zwei Journalisten die Sie direkt gar nichts angeht, soviel böses Blut ins Spiel zu bringen.
    Der gute Dirk wird seine Angelegenheiten schon selber regeln können.
    Oliver Janich konnte, wie man in dem Video deutlich erkennen kann, den Angriff von Dirk Pohlmann auf ihn und Naomi Seibt mit ausgelassenem Humor locker nehmen.
    Etwas Humor und Leichtigkeit würde möglicherweise auch Ihnen ganz gut tun!

  8. Halllooo…., können sich mal alle wieder beruhigen!!!???
    Es hacken sich gerade die Krähen gegenseitig die Augen aus!
    Das artet ja langsam so aus wie bei „Tyson vs Lewis“ 2001/2002! Die Lager bekriegen sich ja genau so aggressiv und
    hirnlos wie damals! Das ist ja nicht mehr mit anzusehen!
    Habt ihr nicht gerade mit der Abschalte von NuoViso gemeinsam in das selbe Taschentuch geschneuzt?
    Also Schluss mit dem Kindertheater! Die Jungs klären das Dilemma bitte untereinander – ohne jegliche Einmischung
    von Außen, denn, wie ihr seht – führt das zu nichts! Nur zur Spaltung einer gemeinsamen Sache – DER Alternativität!
    Wenn schon die Alternativen untereinander nicht alternativ bleiben, ist das schon ein Wink mit dem Zaunpfahl!
    Scheiß egal, wer oder was der Auslöser für diesen Konflikt jetzt war, ist das Gebot der Stunde, kein Öl ins Feuer
    zu gießen – zumal hier nur die „Lager“ die Ölgießer waren, nicht einmal die Protagonisten!
    Reißt euch also alle zusammen, lasst die gegenseitigen Anfeindungen ruhen – sonst könnt ihr euch gleich alle
    nen Strick nehmen!
    Missachtungsvoll
    Dennis Voß

  9. Mir selbst liegt es natürlich fern, jemanden mit dem Tode zu bedrohen, oder mich sonstwie greifbar in sein Leben einzumischen.
    Aber wenn ein Journalist wirklichen Mist verzapft, der ungerechtfertigt, auf falschen oder falsch dargestellten Behauptungen beruhend, andere Menschen schädigt, dann lasse ich ihn das selbst auch ganz gern mal wissen, schriftlich, und es ist mir eine Freude damit sein Gefühlsleben zu stören.
    Bücklinge die beim ZDF vor der Kamera stehen, oder für den Spiegel arbeiten, sich hinterrücks aber in der Atlantikbrücke tummeln, sind aber auch keine Jounalisten, sondern eingekaufte Verbrecher, ganz einfach. Hat sie ja niemand gezwungen sich wie ein Stück S…zu verhalten.

    Einen anständig arbeitenden Journalisten zu verunglimpfen, weil einem das, wenn auch sauber, Recherchierte nicht passt, geht natürlich gar nicht.

    Im Wesentlichen geht es hier aber ohnehin einmal mehr um die Antideutschen, welche sich gebärden wie Antimenschen, und selbst die willfährigsten aller Opfer sind, bestückt unter anderem aus den Kreisen überflüssiger Sprösslinge noch überflüssigerer Speichellecker aus der Politik.
    Unsere Politiker haben entweder gar keine Kinder, oder haben diese frühzeitig bei den Antideutschen abgeladen, in der Hoffnung, dass sich manches von selber erledigt.
    Ich würde ja auch nen Herzinfarkt kriegen, müsste ich die Visage von Ju ach nee ich fang nicht schon wieder an.

    Solidarische Grüße an Dirk Pohlmann und seine Mitstreiter! Ihr macht dem Berufsstand des Journalisten alle Ehre, und das kann euch keiner mehr nehmen!

  10. Der Fehler steckt doch schon im Ansatz. Dirk Pohlmann mit Janich zu vergleichen, ist wie Einstein mit Schäuble (machen beide was mit Zahlen) zu vergleichen. Was erhoffen sich denn die Leute, die so vehement ein Gespräch zwischen den beiden fordern?

    Ich versteh die Diskussion hier nicht!
    Pohlmann hat so viel Gutes und Wichtiges vorzuweisen und ist ein wandelndes Lexikon, von dem wir alle hier schon viel gelernt haben.

    Es spielt schlicht keine Rolle, ob er unserer Meinung ist oder nicht. Wir haben uns gefälligst zu solidarisieren, wenn ein Journalist bedroht und diffamiert wird.

  11. Liebe Frau Borowy!

    Wer ist Opfer, wer Täter?
    In der Tiefenpsychologie ist die Idealisierung eine sogenannte Abwehrfunktion, welche auf einen inneren, seeliscchen Konflikt hinweist. Die Negation der Idealisierung ist die Abwertung.
    Ist Julian Assange ein „Held“ oder „eine krankhafte Persönlichkeit, mit erheblicher krimmineller Energie“? Wie auch immer das Urteil beim Einzelnen darüber ausfallen möge, würde ich meinen, das er in jedem Falle das Produkt seines eigenen Ego ist, danz gleich, wie wir dieses werten. Es liegt in Ihrer oder meiner Entscheidung dieses zu tun und jenes zu unterlassen.Um die Verantwortung, die sich aus dem jeweilligen gesellschftlichen Kontext ergibt, kommen wir nicht herum, denn niemand ist bekanntlich eine Insel. Es ist das jeweeillig gefällte Urteil, unsere Wertung und Bewertung, die dann faktisch entscheidet. So erscheint uns der Aufruf zur Solidarität mit einem Menschen der durch sein eigenes Handeln in die gesellschsftliche Isolation geraten ist, als ethisch-moralische Pflicht und Notwendigkeit. Das klingt sicher schön gesagt. Die Frage ob und inwieweit hier echtes, direkt empfundenes Mitgefühl und nicht etwa intellektueller Nimbus im Vordergrund steht, kann wohl immer nur der Einzelne selbst sagen, denn das Dillema hierbei ist ja, das wir über kein Termometer verfügen, das uns den jeweiligen Grad unseres Mitgefühls aufzeigen würde und könnte. Selbstverständlich bezeugt hier immer das eigene Ego die „Objektivität:
    Ihr Fazit, „dem „shitstorm“ einen „lovestorm“ entgegenzusetzen“ kann ich intellektuell nachvollziehen. Mein Gefühl „stolpert“ jedoch über solche Formulierungen, weil sie mir kopflastig erscheint – womit ich hier keinesfalls andeuten möchte, das es Ihnen an entsprechendem Mitgefühl mangelt
    In Gesprächen mit anderen Menschen, nicht selten *auch* Akademikern, habe ich oft das Gefühl, das der erworbene Intelekt sehr schnell die Oberhand gewinnt. Es wird „sachlich diskutiert“ statt das Gegenüber als Mensch mit seiner ganz individuellen Gefühls- und Gedankenwelt zu sehen.
    Wer ist Opfer, wer Täter?
    Julian Assange und Dirk Pohlmann? Sie, ich?
    Ich nehme an, das Sie mir auf der Gefühlsebene Recht geben, wenn isch sage, wir seine alle Täter und Opfer zugleich. Ob und inwieweit sie es intellektuell tun ist dann vielleicht die „große“ Frage, nicht?
    Intellektuell wehrt sich mein Verstand ein wenig über den Vergleich Assange/Pohlmann, aber es scheint mir müssig, diesem Gedanken nachzugeh´n, weil mein Gefühl mir sagt, jeder Mensch ist Opfer – seiner eigenen Ideen, seiner eigenen Empfindungen und seines eigenen Ego´s, das ihn veranlasst dieses oder jenes zu tun, zu sagen oder, wie jetzt hier, zu schreiben.
    Solidarität?
    Die Welt ist *immer* Spiegel.
    Ich würde sagen: Solidarität ist ein schöner Gedanke, ein „großartiges“ Wort. Nur ist es eben schlicht nur ein Wort, d.h. eine leere Hülse in die jeder hineindenken kann was er gerade mag. Ich schätze das Wort und damit auch den Verstand, denn beides hat mich gelehrt, meine Gedanken und Empfindungen (halbwegs) verständlich auszudrücken, vor allem aber zu erkennen, das der Verstand nur ein „müder Gesell“ ist – im Angesicht meiner (jweils möglichen) Empathiefähigkeit.
    Über Jesus ist ja unendlich viel nachgedacht, geschriebn und gesagt worden und von ihm sollen angeblich die Worte stammen: „Wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein.“ Interessant an diesem Satz finde ich nicht, was er zu suggerieren versucht, sondern das es nur Worte sind, in die ich meine Gedanken und Empfindungen projizieren kann.
    Die Welt ist immer Spiegel, weil ICH Eins mit ihr bin. Allein der Verstand kommt damit nicht klar, weil sein Wesen polarer bzw. dualer Natur ist.
    Solidarität mit Pohlamm und Assange?
    Nein – Mitgefühl mit allen leidenden Wesen!
    Insbesondere vielleicht dem Menschen?

    • Ganz so banal ist das nicht … alles ist mit allem und jedem verbunden. Diesem „Mischmasch“ möchte ICH nicht folgen. In dem ICH denke (teile ich zwischen Welt und mir) und erkenne bewusst die Verbundenheit ohne mein ICH zu verlieren sondern es zu stärken und Teil der Schöpfungsharmonie zu sein – mit der Konsequenz der eignen Disharmonie zu begegnen und wiederum daran zu wachsen.

      Sie schreiben z.B.:
      Das sind “ …. nur Worte …. in dem ich meine Gedanken und Empfidungen projizieren kann“.

      Dem „Wort“ wird hier eine Gestaltungskraft genommen. Jedes einzelne Wort ist wie ein Gefäss, in der die Urkraft/ Urgewalt gebändigt in das Bewusstsein gehoben wird. Das was wir Gefühl nennen ist der Beginn der Bewusstwerdung gewaltiger Urkräfte. Für die Bewusstwerdung der Gefühle brauchen wir den Verstand als Domteur, nicht als Gegner sondern als Begleiter/Gestalter. Erst die Verbindung von Verstand und Gefühl werden neue Räume eröffnet und neue Dimensionen in Freiheit geschaffen.

  12. Ist Dirk Pohlmann der deutsche Julian Assange?
    Allein diese Fragestellung offenbart eine groteske Selbstüberschätzung einiger Protagonisten beim Portal KenFM.

    Gewiss die zwei erwähnten Doku’s von D.P. sind sauber recherchiert, gut und verständlich aufgearbeitet und sehr informativ – dafür Respekt. Nun gibt es zum einen dutzende Doku’s auf Arte gleicher Qualität und zum anderen – viel wichtigerem – haben sie kaum Relevanz um auch nur den Stuhl einer Vorzimmerdame eines Ministers zum kippen zu bringen. Das liegt nicht an D.P. es liegt an der Aktualität und Relevanz der Themen.

    Dies mit Wikileaks und Julian Assange zu vergleichen, dessen Modus Operandi die Sprengkraft hat ganze Regierungen zu stürzen und absolut geopolitische Relevanz besitzt, ist völlig absurd.
    Das sich der Widerstand gegen Julian Assange aus und von Quellen, Akteuren und Motiven ganz anderer Dimensionen speist, dürfte selbst ein 4 Jähriger verstehen.

    Um es umgangssprachlich zu sagen: Lasst doch bitte mal die Kirche im Dorf.

    Ein gutes hat dieser Beitrag und das D.P. / O.J. Gewitter dann aber doch.
    Es reinigt, es klärt – es legt offen.

    Man weiß jetzt was man von einigen an KenFM angeschlossenen Protagonisten wie z.B. Bartunek, Lenz und Borowy menschlich halten kann.
    Egal wie man zu O.J. steht zeigt es deutlich, das die Diffamierungen, nicht belegten Unterstellungen und Anschuldigungen nebst Beleidigungen von einer Art sind, das selbst ein O.J. davon noch lernen kann.

    In diesem Zusammenhang ein Zitat: „Verleumdung von Journalisten, egal von wem sie kommt, ist psychologischer Kriegsführung zuzurechnen.“
    Sehr richtig – schade nur das die Erkenntnis nicht ausreicht um sich selbst daran zu halten.

    Da Fr. Borowy in ihrem Text allein nur mit Mutmaßungen gegen O.J. aufwartet, wäre es bei der Zahl von investigativen Journalisten von KenFM doch ein Leichtes die Richtigkeit zu recherchieren.

    Oder will man nicht – oder kann man nicht und verlegt sich auf reines Gift – Galle und Dreck schmeißen.

    Mich als Leser würden folgende Fragen sehr interessieren:

    1) Was hat O.J. mit Morddrohungen gegenüber D.P. zu tun?
    2) Was hat O.J. mit der Drohung der wirtschaftlichen Zerstörung von D.P. zu tun?
    3) Was hat O.J. mit den genannten e.mails an die Online Plattformen zu tun?
    4) Wie belegt D.P. das O.J. gedroht haben soll, dafür zu sorgen das er nicht mehr als Journalist arbeiten kann.
    5) Existiert eine von O.J. organisierte Truppe und wenn ja – mit wie vielen Mitgliedern?
    6) Inwieweit zeichnet sich eine vorgeworfene Stalkeraktivität seitens O.J. aus?

    Um nicht missverstanden zu werden, ich bin beileibe kein O.J. „Fan“ (schlimm das man das extra erwähnen muss) – er macht genauso viele gute oder schlechte Beiträge wie alle anderen im Mainstream und Alternativen Bereich auch nur.

    Da hier aber die von KenFM immer wieder selbst beschworenen Standart’s anscheinend nicht zur Anwendung kommen wäre es mal an der Zeit die Unterstellungen gegenüber einem Journalistenkollegen auch zu belegen.

    • @davegahen: Eine gelungene Zusammenfassung. Das Lenz’sche Ping-Pong Worthülsen Sperrfeuers unten lass ich mal unkommentiert so für sich selber sprechen…
      Nur so viel zum Punkt, das Thema den Profs zu überlassen, den heiligen Göttern in Weiß aus dem Universitätsbetrieb. Grundsätzlich stimme ich dem ja schon zu, und kann diese Spitze auch nicht wirklich ernst nehmen, denn auch ein Janich verweist ja idR auf wissenschaftliche Schriften bei seinen Recherchen. Aber dennoch geht es ja darum, seinen gesunden Menschenverstand nicht bei den „Experten“ aus den Unis out zu sourcen, sondern untereinander dann deren Meinungen und Studien kritisch zu hinterfragen und zu diskutieren, ob diese auf echter Wissenschaft beruhen, oder eben doch eher „nicht ergebnisoffene“ Auftragsarbeiten vorliegen, über die nur Fördermittel von interessierter Seite abgegriffen wurden.

      Seit wann ist denn nur gemeinsamer Meinungsaustausch bei kontroversen Themen so aus der Mode gekommen, Herr Lenz?!!

    • @PaulPeter, ich weiß ja nicht ob Sie es wissen, doch habe ich über den Klimawandel und die CO2-Steuer genug Kontroverses hier auf KenFM geschrieben.

    • Löblich. Aber das ist wieder eine Ablenkung vom eigentl. Thema.
      Stein des Anstosses bei diesem Artikel war weniger Ihre persönliche Haltung zum Thema Klima+CO2, als vielmehr die ekelhafte Giftigkeit, mit der Sie (damit ist KenFm gesamt gemeint) hier gegen alternative „Kollegen“ wettern, nur weil die evtl. etwas zu penetrant auf einen gegenseitigen Dialog in der alternativen Szene pochen. Diejenigen, die der Konfrontation auf diese panisch-umsichschlagende Art auszuweichen versuchen, machen sich automatisch „verdächtig“.

  13. Ehrlich gesagt, ich verstehe diese ganze Aufregung hier auf KenFM nicht.

    Pohlmann zu verteidigen und in Schutz zu nehmen, ist gewiss ehrenhaft und Solidarität mit einem zu Unrecht in Bedrängnis Geratenen immer richtig. Ich glaube aber nicht einmal, dass man ihm mit Artikeln wie dem hier oder jenem von Stephan Bartunek wirklich einen Gefallen tut.

    Jemand vom Format des verdienten Dirk Pohlmann weiß schon selbst, auf was er sich eingelassen und mit welchen Kalibern als Gegnern er es dabei zu tun hat. Für diese Art journalistischer Tätigkeit braucht es Mut, Fleiß, Ausdauer, Nüchternheit, Durchsetzungsvermögen, aber auch Gelassenheit und ein klares Unterscheidungsvermögen dafür, was wichtig ist und was nicht. Diese Eigenschaften meine ich bei ihm zu erkennen, wenn ich Beiträge von bzw. mit ihm sehe. Der Kampf, den er führt, ist zu wichtig, als dass er sich mit kleinlichen Kabbeleien (auf bayrisch: Wadlbeißereien) verzetteln sollte. Massive Störfeuer von der Art einer Morddrohung, eines massiven Eingriffs in die Privatsphäre oder Behinderungen in der beruflichen Arbeit kann man sich natürlich nicht bieten lassen, dagegen muss man mit aller Entschlossenheit vorgehen. Aber immer muss man genau hinsehen, ob ein Angreifer wirklich ernst zu nehmen ist, und wenn er das ist, ob und inwieweit man sich überhaupt mit ihm befassen will, ohne dadurch wertvolle Energien zu vergeuden, die in die Verfolgung der (meist wohl wichtigeren) eigentlichen Ziele besser investiert sind. Ich denke, Herr Pohlmann ist sich dessen sehr bewusst und daher nicht angewiesen auf eine Rückendeckung, die ihn eher schwächer erscheinen lässt, als er wohl ist.

    Soll doch auch und gerade in den alternativen Medien jeder äußern, was er für richtig hält (Stichwort: breites Meinungsspektrum), aber mit Fairness, journalistischem Anstand und Redlichkeit. Wenn jedoch einer diesen „Pfad der Tugend“ verlässt und andere unangemessen angreift, soll der Angegriffene sich trotzdem genau überlegen, wie er darauf reagiert und ob überhaupt. Warum nämlich sollte man einem Angreifer, der sich nicht an einfachste Regeln hält, überhaupt erst ein Forum eröffnen, auf dem er sich weiter und nun erst so richtig austoben kann? Statt dessen ist es nicht selten einzig richtig, ihn sich abarbeiten zu lassen, indem man seinen Angriff einfach ignoriert, ihn in Watte laufen lässt. Irgendwann hört er dann schon frustriert auf. Und: Ob mich einer beleidigen kann, bestimme ich, nicht er.

    Nach meinem Geschmack wäre es nicht, wenn KenFm mit seinen Qualitätsbeiträgen, das sich doch viel wichtigeren Zielen verschrieben hat, nun auf einmal Querelen unter Kollegen breittreten und damit den Herrschenden und ihrer alten Devise „teile und herrsche“ Vorschub leisten würde.

  14. Putzig, wer hier was versteht und wie hier von einem gemeinsamen Konflikt gesprochen wird. Gemeinsamer Konflikt?
    nun, zunächst hat der Oliver Janich den Konflikt begründet, in dem er seine Meinung und sein Drängen, dass man mit ihm gefälligst zu diskutieren habe, begründet. Wenn hier also wer einen Konflikt hat, dann hat Oliver Janich ihn auf Dirk Pohlmann gestülpt.Da Pohlmann nicht drauf einging, konfliktete Janich einfach weiter, in dem Janich weitere Mülldienst entleerte, auf Pohlmann. Das Pohlmann sich also wehrt, liegt an Janich – nicht an Pohlmann. Wer also hat hier einen Konflikt? Gamnz klar, der Oliver Janich. Und der Janich macht das immer so. Und weil sein Fanclub von allem eine Ahnung hat, nur nicht von Konfliktgenese, glauben Teile dieser Fans nun, man müsse doch mit dem guten superklugen Janich reden – über den Klimawandel. Mal unter uns, Leute, ist Janich ein Klimafachmann, oder Pohlmann? Nein! Beide sind investigative Journalisten, wobei ich das hier nur dem Pohlmann abnehme. Der Janich hat sich längst zu einem Meinungsparasiten entwickelt, der sich festkrallt an andere wirklich gute Leute und ihnen alles mögliche unterstellt. Janich ist ein libertärer Stalker geworden. Er weiß genau, wie man Fanboys lenkt. Das ist alles, was von dem paranoiden Wahn seiner Theorien des Endes der Bundesrepublik übrig geblieben ist. Die Welt geht jedes Jahr fünf mal unter und Deutschland wird von Flüchtlingen zehn Mal im Jahr aufgefressen und vergewaltigt. Das sitzt natürlich bei vielen, weil auch bei ihnen Angst vor allem vorherrscht. naja, Janich muss noch üben, wenn er Gäste wirklich einladen will, um sie fertig zu Klugscheißern. Mit einem Pohlmann wie auch mit einem Jebsen hat er sich arg überschätzt. Aber das will der verletzte superkluge Janich natürlich nicht wahrhaben wollen. Also schickt er seine Garde los, in der Hoffnung, man gibt nach. Olli, wie Du Dich verhältst, dass ist niveaulos und viel mehr noch Deiner Klugheit nicht im Ansatz würdig. Klugheit ist nicht bloß Wissen, Klugheit hat auch was mit Anstand und mit emotional-sozialer Kompetenz zu tun. Denn wie schrieb schon Daniel Goleman in seinen Weltbestseller Emotionale Intelligenz EQ: Was nützt es wenn man total klug ist, aber emotional ein Trottel bleibt. Nützt Dir nichts, ausser in deiner Blase zu verdursten. Niemand will mehr mit dir. Das sich das ändert, das liegt nicht am Pohlmann oder Jebsen. Das liegt einzig an Dir. An Dir ganz allein.

    • Wie entlarvend sich doch viele verhalten wenn sie meinen, ihnen wurde zu sehr auf den Fuß getreten. Man fragt sich wie ein einziger Mensch den Widerspruch vom Inhalt „Nicht Kampfprinzip“ und „M-Pathie“ zu „Meinungsparasit“, „libertärer Stalker“ und „Niemand will mehr mit Dir“ in sich vereinen kann. Oder gibt es diesen Widerspruch nicht und ersteres wird als Label für’s Geld verdienen genutzt während zweiteres der wahre Kern ist. Tja, in der „Not“ zeigt der Mensch doch noch immer seinen wahren Charakter.

    • Find ich auch eher traurig, dass der Nichtkampf-Rüdi nicht mehr hinbekommen hat als eine Aneinanderreihung von Beleidigungen à la „libertärer Stalker“ und „paranoider Wahn“ und von Klugscheißerei. Wie schon häufig erwähnt braucht man sich nicht am Janich aufzuhängen, wen man sich für den zu fein ist. Der Wisnewski würd’s auch tun und dem kann man ja nicht vorwerfen, man wolle mit so einem nicht reden, weil er einem hinterher stalkt und nur was vom ach so intellektuellen KenFM-Glanz abbekommen. Ziemlich lachhaft das Ganze. Mir kommt’s so vor, als hätte kenFM, weil es die Debatte scheut, nichts besseres zu tun, als der hier angeführten Janich-Garde die KenFM Brigade entgegenzujagen: Armutszeugnis von einem selbsternannten Konfliktbewältigungs-Fachmann, der lieber mit Schimpfworten um sich schmeisst, statt über seine eigenen Eitelkeiten zu springen und in Dialog zu treten. Ein Wort: Armutszeugnis!

    • PaulPeter – ein Armutszeugnis wäre es wenn er es besser wollte aber nicht konnte. Nein, der Nichtkampf Rudi wollte nicht anders als beleidigen (er hätte es ja auch bleiben lassen können) – schnattert dann noch was von fehlender Konfliktgenese – natürlich fehlend bei den Janich Fans – versteht sich ja von selbst und macht einen satten Abgang mit der kühnen Behauptung „Niemand will mehr mit dir“. Also so einen Spruch hat man als normal entwickelter Mensch mit spätestens 6 Jahren nicht mehr benutzt.

      Das es viele Zuschauer gibt, bei denen die Pohlmann’sche Diskursverweigerung nicht gut ankommt – und dennoch keine Janich Fans sind passt anscheinend nicht in Rudi’s Nichtkampf Welt.

      In einem Punkt muss man aber Pohlmann dann doch in Schutz nehmen.
      Die Pohlmann’sche Diskursverweigerung ist, wenn sie einzigartig wäre ja kein Problem.
      Bei Pohlmann kristallisiert sich für viele, die die Alternativen schauen nur etwas, was flächendeckend betrieben wird. Man redet nicht mit den Schmuddelkindern die die These des menschengemachten Klimawandels hinterfragen.

      Selbst Veranstaltungen des BDI und VDI zu denen beide Seiten geladen sind, werden von Klimaapokalyptikern z.B. denen aus Potsdam abgesagt wenn auch nur ein Kritiker mit auf dem Podium geplant ist. (ich weiß wovon ich da schreibe) Sie wollen sich einfach dem Diskurs nicht stellen. Das es im Mainstream und bei vielen Alternativen bis eben Ken Jebsen nicht anders ist, verwundert eben viele. Ein normales Verhalten ist es für die überwiegende Zahl von Menschen halt nicht. So werden Scheunentore nach dem „Warum“ eröffnet.
      So eben auch bei der Kausa Pohlmann / Janich.
      Dirk Pohlmann ist doch nur ein Glied an einer sehr langen Verweigerungskette und hat jetzt das Pech, das er von den Zuschauern dafür kritisiert wird. Hängt natürlich auch noch mit der unbedarften Rezo Lobhuddelei zusammen.
      Beides war dann wohl für viele zuviel.
      Mit Janich wird jetzt nur ein Popanz aufgebaut um von einer Diskussion abzulenken, zu der man keine hinreichenden Belege und Erklärungen hat.

      Und so kommen sie dann – die Protagonisten, die das ironische Janich Video mit „journalistische und menschliche Abgründe“ bewerten.
      Was soll man davon halten als – sorry – ihr seid nicht ganz dicht. Man kann auch alles übertreiben.
      Ärgerlich ist nur, das hier wieder mal Frau Oberlehrerin und hypermoralische Spitzenstreberin das Wort führt.

      Ich glaube man muss aus Deutschland auswandern um dieser Art Belehrung nicht mehr ausgesetzt zu sein.

    • Lieber Herr Lenz,
      so sehr ich Ihre Beiträge sonst schätze, in diesem Beitrag Ihrerseits geht es doch garnicht um ihr Spezialgebiet: die Zwischenmenschlichkeit und ihre Abgründe.

      Hier geht es knallhart und ohne Gnade um Klimawandel! Leugnung und menschengemachte CO2-Schnappatmung. Und um das Portal KenFM, die willentlich und im Hinterstübchen, mit der ARD gemeinsam geplant haben, mit gezielter Spalterei, die alternative Szene zu zerlegen. Es geht um die ganz große Diskussionskultur, die so deutsch ist, dass ich sie sogar schon damals, in der kleinstädtischen Oberstufe, für ein bisschen Hirn-Nazi hielt und mich insgeheim gefragt habe, unter welchem Tisch sich denn die Menschlichkeit versteckt, wenn sich beim allgemeinen Wahrheitsbondage die Protagonisten mit ihren Empiriepeitschen gegenseitig die zwischenmenschlich völlig verkommenen Frontallappen „bunnien“?

      Sehen Sie Herr Lenz, es sei ihnen verziehen, dass Sie hier völlig am Thema vorbei schreiben und lieber über etwas referieren, von dem sie wirklich Ahnung haben. Das passiert jedem. Es ist aber dankenswerterweise verlass auf die Kollegen, die hier, Ihnen zu Liebe und nicht ohne Genuss, immer mal eine Runde Blöße Bingo einlegen und Sie damit auf ihre Probleme bei Textverständnis und Analyse aufmerksam machen wollen.

      Also nochmal: Klimawandel, Spalterei der alternativen Szene mit Agenda und ne zünftige Diskussionskultur für die Entdeckung der „Wahrheit der Dinge“ (TM). Darum geht es hier.

      Nächstes mal wieder on topic bitte 😉

    • Möglicher Weise sind die Dinge ganz anders als sie in Erscheinung treten. Ein Stein der sich aus dem Abhang löst verursacht eine Lawine und niemand kennt den Stein des Anstoßes. Der Berg zeigt seine Wunde und die Wurzeln liegen blank. Der Schreck sitzt überall. Die Nerven liegen blank und jeder ist aufeinmal betroffen und niemand weiß warum.

      Aber was zunächst nicht gesehen wird, ist die innere, leise, persönliche, nicht öffentliche Auseinandersetzung …. es könnte jedenfalls so sein …. und die Wunde wird zum Jungbrunnen.

      Es könnte so sein ….

    • @davgahen, wo ist der Widerspruch in Bezug auf Nichtkampf oder M-Pathie? Heißt beides zusammen fpr Dich, das man möglichst alle Wangen hinhalten sollte? Was ist für Dich Mitgefühl, dass man sich alles gefallen lassen sollte? Janich darf alles, die anderen nichts? In der Not zeigt der Janich seinen wahren Charakter könntest, Du auch schreiben. Aber der Heilige, der darf das ja. Noch einmal, weil Diu anscheinend nicht dahinter kommst: Wer fing an? Wo ist die Ursache? Ein investigativer Journalist deckt auf. Er deckt auf. er deckt auf. Hast Du das verstanden? Er deckt auf. Was tut er nicht? Na? Er nimmt nicht das aufgedeckte Material und diskutiert dies mit einem anderen investigativen Journalist, nur um sein Intellekt glänzen zu sehen. Niemals erzwingt er die Diskussion mit anderen seines Faches. Warum geht Janich nicht zu den entsprechenden Profs? Warum nicht? Nur weil Dirk Pohlmann eine andere Meinung dazu hat, ist das kein Grund, in eine Herausforderung zu gehen.

    • @PaulPeter, Beleidigungen? Beleidigung wäre, wenn ich schreiben würde, der Janich ist ein Arsch…., er ist ein Vollpf…. und dergleichen mehr. So weit würde ich nicht gehen. Was Janich mit Jebsen seiner Zeit tat, war Stalking. Wenn jemand ein NEIN verkündet, bei einer Einladung nicht mitzumachen und jemand versucht das über Monate zu erzwingen, dann nennt sich das Stalking. Stalking bedeutet nicht immer, dass jemand körperliche Gewalt anwenden muss, es reicht kommunikative Gewalt, und da war Janich ziemlich kreativ – damals. Paranoider Wahn. Auf mich macht Janich diesen Eindruck seit einigen Monaten. Ständig berichtet er, er können dies oder das nicht sagen, denn wenn er es täte, dann könnte es sein, das man ihm nachstellen würde. Er weist dann auch darauf hin, dass man ihn verunfallen lassen könnte. Das wirkt natürlich entsprechend bei seinen Fans. Was hat Gerd Wisnewski jetzt damit zu tun? was ist ein KenFM-Glanz? KenFM-Brigade? So ist das mit euch. Ständig wird verfolgt, nicht wahr. Schimpfworte? Welche Schimpfworte? Ich war noch nicht einmal an dem Startpunkt, von woaus Janich ständig losschiesst. Debatte hin, Debatte her. Ich wurde im letzten Jahr zu einer Debatte über den Klimawandel eingeladen. Ich habe ab gesagt. Weißt Du mit welcher Begründung? Ich sagte ab, weil ich ja kein Meterologe , kein Klimafachmann bin. Ich finde solche Debatten ziemlich naiv, sobald dort Leute wie Janich oder sonst wer wären. Solche Debatten sollte man mit Profs führen, die ihre Pro- und Kontra-Beweise führen. Dann wäre es was. Kennst du das Wort Kompetenzüberschreitung? Ich denke ja. Janich kann die Fakten zusammentragen und veröffentlichen. Das ist okay. Aber damit dann in eine Debatte einsteigen zu wollen, sie erzwingen, nur weil man recht haben muss, was ist das? Der ganze Zinober der hier abläuft, der ist Kindergarten. Der obige Bericht, der handelt übrigens nicht über oder von Gert Wisnewski. Warum ziehst Du den jetzt mit hinein?

    • @Jörn Brodersen, „Hier geht es knallhart und ohne Gnade um Klimawandel! Leugnung und menschengemachte CO2-Schnappatmung. Und um das Portal KenFM, die willentlich und im Hinterstübchen, mit der ARD gemeinsam geplant haben, mit gezielter Spalterei, die alternative Szene zu zerlegen.“ In meinen vielen Berichten über den Klimawandel kann zum Beispiel erkenne, dass ich beide Seiten nicht ernst nehme und das ich die anthropogene Variante für eine Allmachtsfantasie halte. Wohl aber die Umweltkatastrophen sehen und denke, dass die Uhr auf viertel vor Drei und nicht auch zwei Minuten vor Zwölf steht.

      Manchmal denke ich wirklich, wie b……… man sein muss, um so einen Mist zu schreiben. KenFM bringt Artikel über das Pro und das Kontra des Klimawandels. Wenn Du das nicht weist, nicht gelesen hast, dann schau noch einmal nach, bevor Du so einen Unfug schreibst. Das mit der ARD und der gezielten Spalterei, das ist komplett off topic. Also, das nächste Mal bitte on Top sein, danke.

    • @davegahen, „Das es viele Zuschauer gibt, bei denen die Pohlmann’sche Diskursverweigerung nicht gut ankommt – und dennoch keine Janich Fans sind passt anscheinend nicht in Rudi’s Nichtkampf Welt.“

      Halt mal ein wenig inne bei dem Geschriebenen hier von Dir und frag Dich mal, was wäre, wenn ich Pohlmann wäre? Was wäre, das stünde mein Name? Glaubst Du, dass wenn irgendeine Gruppe will, dass Du gefälligst zu spuren hast, dass Du dann zu spuren hast? Ich finde das ziemlich menschenverachtend, was Du da schreibst. Dirk Pohlmann oder sonst wer ist kein Ding, keine Ware, die euch zur Verfügung zu stehen hat. Gehorsam, Zwang und Herrschaft, drei antilibertäre Eigenschaften. Aber für den Janich kein Problem. Für den brechen wir hier mal das Nichtaggressions-Axiom der libertären Idee.

      Allein schon das Wort Diskursverweigerung zeigt, wie wenig ihr von dem versteht, was Janich euch einträufelt. respekt des freien Willens, eine libertäre Tugend, angeblich.

    • @Rüdiger Lenz: Es scheint wirklich ich drücke mich nicht genau genug aus.

      Ich hatte überlegt, wie ich den Menschen, die hier thematisch, durch die Bank, völlig daneben liegen, eben nicht so doll auf die Füße treten kann, während ich sie aber trotzdem zum Nachdenken anregen könnte. Da habe ich mich für Ironie entschieden. Die war allerdings so überspitzt, dass ich gehofft hatte mir die Klammern um den Text sparen zu können. Das das jemand ernst nimmt hätte ich nicht erwartet, aber Sie waren wohl gerade im Flow nach dem Lesen der Kollegen.

      Ihr Einstehen für den Freund in allen Ehren und, um es klar zu sagen: Sie waren eben gerade nicht gemeint was die Themenauswahl des Textes anging.

      Ich zieh hier jetzt mal den geistigen Stecker, um niemandem mehr Stress zu bereiten. Das habe ich nicht gewollt und es scheint der Kommunikationsweg-Schrift, der hier angeboten wird reicht nicht für meine Wünsche, oder ich nicht für ihn.

    • Möchte doch mal meine Anerkennung für den Kommentar von R. Lenz und seine Stellungnahmen zu den Antworten auf diesen ausdrücken. Sich mit dem Fußvolk, die immer aus guter (anonymer) Deckung schießen können, auf Augenhöhe anzulegen, dass ist schon mutig.
      Vermutlich hätte ich mich an seiner Stelle (von oben herab) raus gehalten. Rüdiger Lenz geht den schwereren und besseren Weg. Danke dafür!

  15. Es kommt vor, dass jedes ausgesprochene Wort ein Wort zuviel ist.

    Der Konflikt zwischen Dirk Pohlmann und Oliver Janich zeigt sehr deutlich die gesellschaftliche Wunde. Beide Journalisten haben eine Meinung und sehen eine Überspitzung des „Verschwörungswahns“ in der Äußerung der jewels anderen Aussage, während eine Seite üball versteckte Machenschaften sieht erlebt die andere Seite unklare Verwischungstendenzen. Überzeugungsarbeit und Klarstellungen im öffentlichen Kontext werden kaum möglich sein, ohne einen übergeordneten Diskussionsraum zu eröffnen, fernab persönlicher Meinungsbildung und -erfahrung.

    Von politischer Seite aus gab es unzählige Klimakonferenzen, aber wo bleibt die Konferenz der Wissenschaftler. Ich meine hier die ergebnisoffene auf wissentschaftlicher Basis geführte Auseinandersetzung? Gibt es eine freie Wissenschaft, die Geldmittel zur Verfügung hat, die nicht an politischen Interessen gekoppelt ist? Ich glaube „Nein“.

    Die Klimafrage wird zum Lackmustest unserer Zukunft mit möglich verherrenden Auswirkungen, die sämtliche Bereiche des Zusammenlebens durch Vermischung unterschiedlicher Bereiche ins Chaos stürzt, nur weil es an einem Unterscheidungs-Denken in Bereichen von Wirtschaft (Bedarfsdeckung und Umsetzung gesellschaftlicher Bedürfnisse) , Recht (u.a. auch Rechtsstruktur des Geldes) und Kultur (Politik/Wissenschaft/Bildung) fehlt. Jeder Bereich hat seine eigene innewohnende Kraft und bedarf einer klaren Abgrenzung.

    Hier meine persönliche Betrachtung ohne genaue Einsicht des Konfliktes , ein Versuch:

    Journalisten stehen in der Öffentlichkeit und sind dem politischen Meinungsgewitter ausgesetzt. So auch Dirk Pohlmann und Oliver Janich.

    Oliver Janich bewegt sich hier auf sehr dünnem Eis, wenn er sich zum Anwalt seiner Herzensangelegenheit macht, die von der Gesellschaft überhaupt nicht klar erkannt wird. In seiner journalistischen Arbeit versucht er akribisch „Denkmuster“ nachzuweisen, die sich in der sichtbaren Welt durch Strukturen darstellen lassen. Das geschieht oft durch (hilflose) Ironie mit persönlichen Verletztungen, die „scheinbar“ im Nachweis von strukturellen Zusammenhängen beweisen lassen. Ist das wirklich so? Steht nicht jeder Mensch in einem sehr einseitigen Zusammenhang? Ich sehe darin eine Gefahr, aber betrachte trotz allem diese Arbeit als notwendig an, im Sinne die Not zu wenden.

    Während Dirk Pohlmann für mich ein Mensch der im Machbarschaftsbereich – weniger philosophisch mehr prakmatisch – lebt. Seine Arbeit setzt dort an, wo konkret Veräderungen möglich sind. In der äußeren Gestaltung. Der Glaube an den guten Menschen ist ihm eigen, aber der Gedanke, dass der Mensch in Vorstellungsbildern in eine Naivitätsfalle tappen kann scheint ihm fremd zu sein.

    • In der Tat zeigt dieser Konflikt eine große gesellschaftliche Wunde – die Inkompetenz vieler Journalisten sich rein faktisch und analytisch mit Themen, Kollegen und ihren Zuschauern auseinander zu setzen.
      Es funktioniert noch halbwegs solange das eigene Weltbild bestätigt wird – darüber hinaus wird es für die meisten dann kritisch.
      Der mediale Overkill sorgt dann dafür das dieses Verhalten mehr und mehr in die Gesellschaft hinein diffundiert.

      Wenn man diese Kausa als Außenstehender betrachtet, fällt auf, das die überwiegende Mehrheit der Zuschauer auch noch kritisch auf das Bashing gegen den Herrn auf den Phillippinen reagiert.
      Müssen deswegen jetzt die eigenen Protagonisten an die Front, weil das Crowdfunding Volk nicht so recht prügeln will?

      Eine selbst produzierte Ausblendung von wichtigen Themen und deren Diskursverweigerung kommt allein für sich genommen halt bei vielen Zuschauern nicht sehr gut an. Zur Ablenkung muss dann ein Sündenbock her, den man dann ganz unverhohlen ins kriminelle Eck rückt und in einer Art beschimpft das der Beschimpfte davon noch lernen kann. Damit das Weltbild auch schön rund wird, werden dann diejenigen Zuschauer, die dies kritisch sehen zwingend zu Mitgliedern der Feindestruppe erklärt.

      Woher kennt man das nur? Ja woher nur? Ach ja.
      Nun dann kann man auch bei der z.B. ARD bleiben – da sitzt man dann doch in der ersten Reihe und – Original ist halt Original.

      PS. Und nur am Rande. Mich als Leser würden ja mal Belege für die vielen Unterstellungen interessieren. Die hier nicht belegten Vorwürfe, Verdächtigungen und Anschuldigungen bewegen einen Abstand zu KenFM und seinen Protagonisten zu nehmen.
      Es wäre nämlich ein Leichtes Beweise vorzulegen, so es sie doch gäbe.

      So allerdings bleibt nur ein sehr sehr hässliches Bild zurück.

  16. Leute, Leute – so langsam weiß ich nicht mehr was ich von KenFM halten soll. Diese Kampange ist wirklich nur noch peinlich. Ich sehe die Dinge ähnlich wie ‚PaulPeter‘. Ich gehöre nicht zur ‚Janich Truppe‘, informiere mich aber nicht nur einseitig, sondern auch aus Quellen anderer Spektren, um gendankliche Scheuklappen möglichst zu vermeiden und auch deren Argumente zu kennen.
    Ich höre auch Menschen zu, deren Meinung absolut nicht meine ist. Genau dieser Offenheit und Akzeptanz war ich mir bei KenFM immer sicher. Jetzt bekommt dieses Bild Risse. Ich bekomme das Gefühl, dass auch hier nur eine Meinung als die richtige akzeptiert wird und das erinnert stark an den Mainstream. Wie ‚PaulPeter‘ schon sagte, das wird auch anderen Lesern auffallen.
    Ich war begeistert, als ich sah, dass es ein ‚Im Gespräch‘ mir Wisnewski gibt und nach dem Anschauen sehr ernüchtert. Ich bin kein Fan dieses Herren, aber gerade die im Moment heftig diskutierten kontroversen Themen hat Ken abgewürgt. „Wir werden uns bei dem Thema sowieso nicht einig.“ Darum geht es doch aber gar nicht. Wenn er ihn interviewt ist doch nicht SEINE Meinung sondern die des Gastes interessant oder nicht? Sonst kann er auch ein Selbstgespräch führen. Ich finde diese Entwicklung hier auf diesem Portal wirklich bedenklich.

    • Schließe mich im wesentlichen Ihrem Kommentar an.
      Seit längerem ist zu beobachten, dass KenFM die Anerkennung durch den Mainstream wichtiger scheint, als alternative Ansichten zu den „Alternativen“. Mich hätten schon die Argumente Wisnewski’s zum CO2 interessiert. Hätten Sie, Herr Jebsen, Rita Süßmuth so abgewürgt wenn diese kontroverse Ansichten zu ihrem Weltbild gehabt hätte? Sicher nicht. Also, entweder ausreden lassen oder nicht einladen. Was Pohlmann gegen Janich angeht: Ihr wisst, wem der Streit nützt, den CO2 Steuereintreibern. Deshalb hätte ich mir „klare Kante“ gegen die liebe Greta,(ich mag sie als Mensch wirklich sehr), gewünscht. Da bin ich nun mal, genauso wie bei der Mondlandung, anderer Meinung als Pohlmann. Trotzdem ist er mir deutlich sympatischer als der sich selbst überschätzende Janich. Ich wünsche Dirk Pohlmann für seine weitere Arbeit alles Gute!

    • Ja, das Bild bekommt Risse, leider, Ich denke da eher an die Worte von Daniele Ganser „wir sind die Menschheitsfamilie
      und Jeder sollte seine Meinung haben können. Julian Assange hat uns seine Meinung mitgeteilt und sitzt jetzt deshalb
      im Gefängnis. Lasst uns was tun; schicken wir, die friedliebenden Menschen dem Julian wöchentlich bis zu seinem Prozess eine Ansichtskarte, damit er weis, dass wir ihn noch nicht vergessen haben. Hier seine Anschrift;
      To Julian Assange
      Her Majesty’s Prison – Belmarsh
      Western Way
      GB-London SE28 OEB
      United Kingdom
      dazu noch ein paar aufmunternde Worte. Das wird dem Mensch, Journalisten und Whistleblower sicher gut tun.
      Ich mach das jetzt schon seit einigen Wochen. freundlichst

    • @ Steffen Hermann
      Zwar halte ich diesen Artikel aus anderen Gründen für mindestens unglücklich, aber:
      „KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.“
      Das steht hier unter jedem Artikel, so auch unter diesem.
      Mit diesem Artikel haben Sie einen Teil eines breiten Meinungsspektrums.
      Also sind Sie nun für ein breites Meinungsspektrum oder doch dagegen? ^^

      Mich würde stören, wenn KenFM in der Rubrik „Im Gespräch“ Gäste auf RTL-Niveau einladen würde, nur weil Flachzangen gelegentlich eine „andere Meinung“ haben.
      Und mit RTL-Niveau meine ich sowas wie einfach „das ist meine Meinung PUNKT“ oder „das ist meine Meinung weil: … “ und dann folgen logische Widersprüche einer dümmer als der andere.
      Sowas gibt mir nichts, null.

      Andere Meinungen können den eigenen Horizont erweitern, wenn die Gründe für die Meinung dargelegt werden; „aus den Gründen 1.,2.,3. sehe ich das so und so“.
      Durch das Darlegen der Gründe wird nachvollziehbar, unter welchem anderen Blickwinkel die andere Meinung zustande kommt.
      Es kann den eigenen Horizont erweitern, wenn man zwar die andere Meinung nicht teilt, aber versteht, wie sie zustande kommt.
      Dazu braucht es a) genügend Zeit für Vertiefungen und b) Gäste, die ihre Meinungen begründen können .
      Beides gelingt in der Rubrik „Im Gespräch“, jedenfalls möchte ich das Format nicht mehr missen und da bin ich vielleicht nicht der einzige.
      (Und ob Ken zu stark das Gespräch lenkt oder nicht … mache beschweren sich hier, diejenigen die sich nicht beschweren, könnten es genau richtig finden und deswegen gerne und immer wieder „Im Gespräch“ hören/schauen, wenn auch nicht unbedingt jeden Gesprächspartner, aber das Format.)

      Und weil es mir hier schonmal passierte, dass ich so missverstanden wurde, als ob ich sagen wollte, dass man seine Meinung nicht äußern dürfte, wen man sie nicht sachlich begründen kann – doch natürlich.
      Wenn eine Meinung nicht sachlich begründet ist, dann ist sie anders begründet – Bauchgefühl o.ä., was ja auch was Gutes sein kann.
      Hätte z.B. ein Wisnewski gesagt „Der Klimawandel ist gelogen, das sagt mir mein Bauchgefühl.“, wäre das ehrlich gewesen; ehrlich zu den Zuhörern und ehrlich zu sich selbst.
      Hat er aber nicht; er hat versucht seine Meinung als sachlich begründet darzustellen und konnte das nicht.
      Solche unfähigen Gäste passen m.b.M.n. nicht in die Rubrik „Im Gespräch“, ich finde das KenFM-Team ist gut beraten, dort das Niveau zu halten.

      Und ja, Wisnewski ist ein Sonderfall, der war mal fähig seine Meinungen zu begründen, egal ob sachlich oder Bauchgefühl, der hatte sich einen Namen gemacht und einen guten Ruf erarbeitet und seit einiger Zeit wird er immer putziger, nun ja.
      Aber Leute, die von vornherein putzig sind, muss KenFM m.b.M.n. nun wirklich nicht einladen, nur weil die eine „andere Meinung“ haben.
      Andere Meinungen sind dann interessant, wenn Substanz dahinter ist, darum:
      Wer kann zu Ken, wer will zu Anne. 🙂

    • @Andreas: Ach! Und offensichtlich entscheiden Sie, wer von vornherein putzig ist und keine Substanz hat, wie?!
      Sorry, aber das ist schon so offensichtlich Scheuklappen behaftet hier! Genau das, was Sie oben beschreiben, wird KenFM ja in der hier aufgeflammten Debatte ja vorgeworfen! Dass eben dieser Kanal immer EINSEITIGER wird und eben Meinungen, die nicht ins Weltbild des Chefs passen, inzwischen immer stärker herausgehalten werden… im peinlichsten Fall, indem der Ken IM DIALOG, diesen gar nicht aufkommen lässt, weil man ja sowieso weiß, dass man nicht zusammenkommen wird. Ist mir neu, dass man deshalb den Dialog gleich bleiben lässt. Das Ergebnis davon war in der Geschichte häufig genug: GEWALT aus mangeldem Verständnis der Beweggründe des Gegenübers! Nein, KenFM entwickelt sich eindeutig in eine ungute „mainstream“-artige Richtung… leider!!

    • @ Paul Peter
      „Ach! Und offensichtlich entscheiden Sie, wer von vornherein putzig ist und keine Substanz hat, wie?!“

      Also Ihre Eltern sind Ihnen so gekommen: „Ach! Und offensichtlich entscheidest Du „Paul Peter“?! “ ,
      vgl. „Wie gestört ist unsere Gesellschaft?“

      Vor Logik sind alle gleich.
      Nur können die einen was mit Logik und mit Bauchgefühl anfangen und die anderen sind im Nebel ihrer Projektionen und wollen darin bleiben.

    • Inwiefern dieser persönliche Angriff – über eine Ihrer Fantasie entfleuchten auf mich projizierten Familiensituation – eine valide Antwort sein soll auf meinen Hinweis, dass die Kritik an der Beschneidung der allseits beschworenen Meinungsvielfalt auf diesem Portal, durchaus berechtigt ist, bleibt wohl allein Ihr Geheimnis.

      Keine Ahnung was man mit solch einer Replik anfangen soll, außer es als Beweis aufzufassen, dass Sie wohl selbst ein Meister sind im sich in Projektionen flüchten!

    • @ Paul Peter
      Also ist es so; Sie kommen mir so weil Ihre Eltern Ihnen so kamen.

      Und Sie empfinden die Feststellung als persönlich und als Angriff, nicht als allgemein (wie es den meisten Menschen geht) und als produktiven Hinweis – Ihre Sache.

  17. „Bartuneks Sorge bezieht sich vor allem auf Angriffe aus dem Bereich alternative Medien, insbesondere Oliver Janich, der sich selbst Investigativjournalist nennt und der einen Artikel von Pohlmann um Anlass nahm, ihn zu verunglimpfen.
    Wenn ein Journalist, der in den so genannten alternativen Medien publiziert, einen anderen Journalisten als „öffentlich-rechtlichen Staatsjournalisten“ bezeichnet, ist das an sich schon eine gravierende Sache, auch wenn er sich später dafür entschuldigt. Wenn er jedoch in YouTube-Videos Pohlmann diffamiert und ihn ironisch „Starjournalist“ nennt, der einen „Komplott aufgedeckt hat“, zeigt das journalistische und menschliche Abgründe auf.
    Janich soll … “

    In meiner Welt ist sowas ein Angriff auf Dirk Pohlmann [frame: Janich „alternative Medien“ gleichwertig Pohlmann „alternative Medien“].

    Im Zweifel für den Angeklagten, also die Autorin dieses fragwürdigen Artikels:
    Wenn man es gut meint, dann kann ja nichts schief gehen, dann muss man ja auch gar nicht drüber nachdenken, was man macht, weil man es ja gut meint.
    Für überflüssig erachtete Folgenabschätzung kann aber dazu führen, dass aus gut gemeint dumm gelaufen wird.

  18. Ein guter Artikel, dem ich natürlich vollumfänglich zustimme. Dirk Pohlmann hat jede Form von Unterstützung verdient, und das sind in der Tat sehr besorgniserregende Tendenzen.

    Die wichtige Frage aber bleibt und sollte m.E. endlich beantwortet werden: Welcher Online-Plattform wurde durch Janich gedroht, die finanzielle Unterstützung einzustellen bei Nicht-Ächtung von Pohlmann?

    • „Die wichtige Frage aber bleibt und sollte m.E. endlich beantwortet werden: Welcher Online-Plattform wurde durch Janich gedroht, die finanzielle Unterstützung einzustellen bei Nicht-Ächtung von Pohlmann?“

      Das sehe ich genauso! Wo bleibt die Darstellung der handfesten Hintergründe, anstatt des obigen fadenscheinigen Fake News-Frontalangriffs auf die Gegenposition? Nach meinen bisherigen Recherchen gab es nämlich eine solche Drohung gar nicht (da wird mE auch die Bedeutung von Janich und seiner sog. „Truppe“ überschätzt). Das Problem – so wie es sich mir persönlich momentan darstellt – war einfach so, dass dem 3. Jahrtausend nach der Rezo-Lobhudelei reihenweise die Unterstützer weggelaufen sind. Und dieses Ergebnis dann auf eine „angebliche Janich-Agitation“ zurückgeführt wurde. Das ist meine rein persönliche Einschätzung, nach dem was ich bisher in Erfahrung bringen konnte, aber wenn eben kleine Fakten auf den Tisch gelegt werden, bleibt das das bislang „belegteste“ Szenario.

  19. Ich wusste nicht, dass unser bester Rechercheur und Menschenfreund solche Schwierigkeiten und Feinde hat. Wahrscheinlich auch Markus Fiedler. Meine volle Solidarität hast Du lieber Dirk. Ich brauch Deine Arbeit und freu mich über jedes Wort von Dir. Füge bitte ein paypal-Konto dem „lovestorm“ bei.
    Liebe Grüße KB

    • Na toll Fantastin. Ich spamme hier das komplette Forum voll und was machst Du* ? Dampfst all meine geistigen Wünsche und Mühen in sechs Zeilen ein. Chapeau!

      (*) es handelt sich um ein „Hochachtungs-Du“

      LGj

    • @Fantastin: Ist das auf meine Wortmeldung gemüntzt? Sollte das so sein, muss ich diese Unterstellung (die Feindschaft) energisch von mir weisen! Ich finde Pohlmanns und Fiedlers Arbeit zu Wikihausen z. B. sehr sehr gut und absolut wichtig. Dafür mein uneingeschränktes Lob und Hochachtung! Bei dem Thema, um das es hier geht, gibt es mE aber berechtigten Grund zur Kritik. Und das muss erlaubt sein, diese auch äußern zu dürfen, ohne gleich von einem Portal wie KenFM als Hass predigender Narziss diffamiert zu werden – oder wie in obigem Artikel insinuiert, gar als „perverser Aggressor“.

    • Lieber PaulPeter,
      ich glaube das war in keiner Weise agitativ gemeint und gerade deshalb fand ich es so hilfreich und gut auf den Punkt gebracht.

      Genau dies habe ich in unserer Konversation nicht fertig gebracht, was mir für uns beide Leid tut und warum ich hier Bewunderung ausdrückte.

      Sie sind denke ich nicht gemeint, sondern diejenigen, die Hassbotschaften verschicken und mobben. Davon sind sie meilenweit entfernt 😉

      Schönen Abend!

    • Sollte der Grund für den Zwist die Annahme sein, CO2 wäre tatsächlich das klimarelevante erdnahe Giftgas (Anteil i.d. Luft 0,038%), könnte eine bundesweite Pflanz-Guerilla dem abhelfen. Ein Hektar Wald speichert pro Jahr über alle Altersklassen hinweg ca. 13 Tonnen CO2.
      Deutschland erzeugt im Jahr 2018 ca. 800 Mio Tonnen CO2/a – Ziel ist 2020 ca. 700 Mio. Tonnen CO2.
      Es müssten also EINMALIG 7 Mio ha Wald angepflanzt werden, um 100 Mio. Tonnen CO2 zu reduzieren. Also los gehts.

      https://www.die-forstpflanze.de/detail/index/sArticle/87?sPartner=google-de-fs&gclid=Cj0KCQjwj9LkBRDnARIsAGQ-hUeJKpPOILvlnhglF96Sa5zYr5Dqzgu5_MUWtr6S7cJ10jVC757smToaAnPXEALw_wcB

      Übrigens:
      Opel hatte 2000 angekündigt, dass 2004 der Zafira als Wasserstoff-Auto vom Band läuft. Man sucht den aber vergebens am „Markt“. Gleichzeitig haben es zu dieser Zeit die GRÜNEN versemmelt, ein bundesweites Gas-Tankstellen-Netz zu installieren, dass man heute für H2 nutzen könnte.
      Warum wohl !!

  20. Nochmal so ein Haufen Anschuldigungen ohne Beweise/Quellen. Unterste Schublade.
    Hier ist wirklich klar, wer hier spaltet.
    Vielleicht sollte tatsächlich Ken FM mal solche unsachlichen Machwerke vorläufig nicht veröffentlichen oder sollte Herr Gellermann das mal aufdröseln, was in dem Artikel geschwafelt wird.

    Wenn es tatsächlich entsprechende Fakten gibt, dann hätte die Veröffentlichung an dieser Stelle vermutlich mehr Wert, als das ganze Gelabere in dem Artikel. (und nein: das könnte man ganz eventuell so interpretieren, wäre deutlich zu dünn)

    Und nein, natürlich gehen Drohungen überhaupt nicht. Nicht gegen das Leben, die Gesundheit oder die wirtschaftliche Existenz, obwohl dem Zweiteren ja leider inzwischen jeder ausgesetzt ist, der sich öffentlich abweichend vom Mainstream äußert und diese Drohungen sind schon mehr als genug in die Tat umgesetzt worden. Das macht die Sache aber nicht weniger schlimm.

    „Wenn ein Journalist, der in den so genannten alternativen Medien publiziert, einen anderen Journalisten als „öffentlich-rechtlichen Staatsjournalisten“ bezeichnet, ist das an sich schon eine gravierende Sache, auch wenn er sich später dafür entschuldigt. Wenn er jedoch in YouTube-Videos Pohlmann diffamiert und ihn ironisch „Starjournalist“ nennt, der einen „Komplott aufgedeckt hat“, zeigt das journalistische und menschliche Abgründe auf.“

    Ach so? Ist es das?

    Und quasi alles was Herrn Pohlmann widerfährt Herrn Jahnich anzulasten ist natürlich gut und edel.

    Wenn es ernsthafte Drohungen gibt, sollte Herr Pohlmann und gerne auch die Autorin hier erstmal schaun, wem er sonst so auf die Füße getreten hat. Da gibt es vermutlich ganz andere mit ganz anderen Mitteln, die es am Ende nach noch was anderem aussehen lassen können. So wie es halt in den Kram passt.
    Mal sehen, wer dann deshalb verboten werden soll.
    Ne lieber nicht. Soweit sollte es nicht kommen. Ich hoffe nur Herr Pohlmann, den ich übrigens sonst sehr schätze, passt da gut auf sich auf und wenn er da Nerven zeigt, ist das sogar verständlich.

    Andrerseits ist es so, wenn man eine Meinung öffentlich äußert, muss man damit rechen, dass diese nicht jeder teilt.
    Wenn man seinen Glauben als Tatsache verkündet erst recht. Und auf jeden Einwand mit Unterstellungen und übler Nachrede zu reagieren, ist nun wirklich kein guter Stil.

    Na immerhin hat jetzt sicher auch der letzte Depp mal bei Jahnich reingeschaut. Ist das die versteckte Absicht hinter dem Theater?

    Wenn ich jetzt darüber nachdenke, die monatlichen 2,50 für das Dritte Jahrtausend zukünftig doch lieber anderweitig zu investieren, ist das dann eigentlich schon eine Drohung?

  21. Jetzt muss ich aber hier auch nochmal rein, wenn Sie mich aus dem Kontext herausgerissen zitieren.

    Mein Prädikat „Unruhestifter“ für Herrn Janich ist so zu verstehen, dass er, in der fiktiven Situation oben, durch seine Persönlichkeit, ein Team wie Fleischer, Pohlmann, Bröckers nicht ergänzt, sondern deren Wohlbefinden und deren Freude an der Arbeit stören könnte und würde.

    In keiner Weise meine ich damit seine Thesen oder Argumente. Die sind für mich persönlich aber eben schwer zu hören, weil sich bei mir zwangsläufig seine Persönlichkeit zwischen die Infos und mein Ohr schiebt. Daran muss ich sicherlich arbeiten, habe aber im Moment wichtigeres zu tun.

    Wenn ich mich so oft missverständlich ausdrücke sollte ich evtl. das kommunikative Handtuch werfen 😉 Bitte nicht übel nehmen und auf bald.

    Danke für den Text, KenFM und Frau Borowy.

    • Das ist aber nur Ihre persönliche Befindlichkeit und Ihre persönlche Annahme, dass das nicht funktionieren würde. Ich habe mir schon ein paar Diskussionsrunden mit Janich angesehen und er scheint sich in solchem Umfeld durchaus zu Benehmen wissen. Das sind also krude Theorien die Sie verbreiten, die – wie Sie selbst zugeben – sich auf eine fiktive Situation beziehen. Haben Sie einfach nur Angst, dass daraus eine „reale Situation“ wird und Herr Janich Sie positiv überraschen könnte…???

    • Danke für die Antwort.

      Angst vor einer solchen Debatte? Warum denn? Da habe ich überhaupt keine. Sie ist mir einfach völlig egal. Ich würde sie nichtmal schauen. Genau wie die Klimadebatte um rechts- oder linkspupsende, menschliche oder unmenschliche Bakterien.

      Lesen Sie doch den Text von Frau Borowy nochmal und schauen Sie, ob irgendwas im Innern bei Ihnen doch noch resoniert. Ich wünsche es Ihnen.

      Wer Arroganz findet, darf sie behalten.

      Alles Liebe.

  22. Dann auch gern nochmal die Antwort auf ihren Text, die ich gerade unter dem Pohlmann-Artikel postete.

    Um des Friedens willen ein Gedankenexperiment:

    Sie machen eine Firma auf. Ein Herzensprojekt. Sie holen sich zwei Freunde, die jeweils Ikonen auf ihrem Gebiet sind und mit denen sie persönlich gut können. Die Arbeit macht soviel Spaß, dass sich der Erfolg von selbst einstellt, da das Team sich gegenseitig beflügelt. Jetzt kommt jemand und sagt: aber ihr braucht noch so einen richtigen Miesepeter im Team, der das Gefüge stört und Unfrieden sät, damit am Ende die Firma irgendwie „geiler“ ist. Ah ja.

    Das ist doch der Grund, warum Herr Janich nicht im dritten Jahrtausend sitzt und auch, warum er nicht im Gespräch mit Herrn Jebsen sitzt. Dessen Gespräche sind nämlich meines Erachtens so gut, weil einen Großteil seine Gäste und ihn der Humanismus verbindet.

    Oder, um es noch plakativer auszudrücken: „Wer auf dem Trampolin hüpft und rämpelt wie ein Pavian beim Balzen, der muss damit rechnen, dass kein anderes Kind mit ihm spielen will.“ Und für die ältere Zielgruppe: „Wer fxxxxn will muss freundlich sein.“

    Noch eine Idee für Herrn Jebsen und sein Team: ladet doch bitte den Herrn Janich mal zu euch ins Studio ein und macht zur Bedingung, dass er bitte seinen Gläubigern und der Staatsanwaltschaft Bescheid gibt, in welchem Flieger er kommt. Beim dann sicherlich folgenden „Hausbesuch“ hätte ich auch nichts gegen ein paar investigative Fianzbusinessfragen, denen dann bitte auch nicht ausgewichen werden soll.

    Oder macht es nicht, um des lieben Friedens willen.

    • Dann kopiere ich meine Antwort aus dem anderen Artikel auch hier nochmal rein:

      @Jörn Brodersen:
      Sie suhlen sich offensichtlich gern in Ihrer eigenen Meinung und diffamieren alle die anderer Meinung sind als Sie als „Miesepeter“ und „Unruhestifter“! Ist ja schön im eigenen Saft zu schmoren, ohne „Unruhestifter“ zuzulassen, die einen mal dazu zwingen über den eigenen Tellerrand zu schauen. Ich kann mich nur wiederholen: Schuljungen-Mentalität!

      Dieser Abschluss spricht Bände:

      „Noch eine Idee für Ken und sein Team: ladet doch bitte den Herrn Janich mal zu euch ins Studio ein und macht zur Bedingung, dass er bitte seinen Gläubigern und der Staatsanwaltschaft Bescheid gibt, in welchem Flieger er kommt.

      Oder macht es nicht, um des lieben Friedens willen.“

      Sie WOLLEN gar keinen Dialog und schieben einen abstrakten „Frieden“ vor, was auch immer Sie darunter verstehen. Für mich hat das sprechen mit einem Gegenüber anderer Meinung nichts mit Krieg+Frieden zu tun, sondern mit Diskussionskultur, um eben zu vermeiden, dass man sich die Köpfe einschlägt, weil man sich vorher ZU FEIN war, miteinander wie zivilisierte Menschen die Meinungsverschiedenheiten im Gespräch auszuräumen und dabei zu lernen, dass einen mehr verbindet als entzweit!!

      Sorry, Jörn Brodersen. Aber ich Ihren Standpunkt höchst fadenscheinig!

    • Im Übrigen, wenn KnFM oder das 3.Jahrtausend sich ZU FEIN für den Janich sind, können sie auch den Wisnewski fragen, um sich mal mit anderen Ansichten zu befruchten. Ich denke – nach anschauen des letzten KenFM im Gespräch – wär der Hr. Wisnewski mit Freuden mit von der Partie! 😉

    • Dann mal zu Ihrer Hauptthese. Diese Kampagne über die Sie hier schreiben sehe ich überhaupt nicht. Dies ist doch der einzige Kanal auf dem über dieses Thema zu lesen ist und Herr Pohlmann gehört nunmal zum Team hier. Da dürfen seine Kollegen auch mal das Maul auf machen, wenn ihm Unrecht geschieht. Es interessiert mich tatsächlich sehr, was da mit Herrn Pohlmann gemacht wird und nur weil es irgend ein Typ aus dem „anderen Lager“ ist, der da offensichtlich auf ihn einschlägt, muss man da doch nicht stillhalten.

      Aber:
      „Ojeh, der Bankräuber ist ein dunkelhäutiger, jüdischer, transsexueller Mensch mit Migrationshintergund im Rollstuhl. Lass den mal lieber laufen / fahren.“

      Da mach ich nicht mit und Sie sollten das auch nicht tun. Ist nämlich nicht schlau, sondern rein ideologisch.

      Ja, da habe ich auch eine Meinung. Ob ich mich jetzt darin suhle, muss ich mir mal überlegen und nehme Ihren Einwand ernst.

      P.s. Den Herrn Janich halte ich von dem einen Video her, das ich mir angeschaut habe, wirklich für sehr unumgänglich und zwischenmenschlich für ne Katastrophe. Aber das ist und bleibt meine Meinung und die will ich niemandem aufdrücken. Ich würde nicht mit ihm ein Bier trinken gehen und hätte Angst, dass ich morgens ne Riesterrente an der Backe hätte. Wenn Sie das anders sehen, dürfen Sie das. Ich will nur sagen, dass das vielleicht auch ein Grund sein könnte, warum er nicht eingeladen wird.

      Das mit dem Frieden meine ich ernst. Man muss den Mann, der in dem von mir geschauten Video behauptet, er hätte Deutschland wegen des Problems mit den Migranten verlassen, nicht noch durch eine solche Einladung öffentlich bloßstellen. Das wäre eine Genugtuung aber der falsche Weg. Nämlich der des Krieges.

      So, und jetzt lese ich den Artikel mal…

    • Das Video mit Herrn Wisnewski fand ich gut gemacht von beiden Seiten. Der ist menschlich meiner Meinung nach auch so respektabel, dass man ihn einladen kann. Darum war er vielleicht ja auch gerade hier, gell?

      Was Herrn Wisnewskis Themen und Thesen angeht, da ist für alle was dabei. Ich nehme auch ein paar. Ein paar darf er behalten.

      Kann man mit ihm im Team gut arbeiten? Weiss ich nicht. Müssten wir denke ich denen überlassen, die es tun und können und ihm, der das initiieren könnte.

      Friedlich,
      Jörn

    • „Das wäre eine Genugtuung aber der falsche Weg. Nämlich der des Krieges.“

      Ich finde diese Haltung von Ihnen mehr als arrogant. Sie maßen sich an zu entscheiden, wer in Ihren erlesenen Club rein darf und wer nicht. Das ist für mich AUSGRENZUNG und wie Sie es formulieren DER WEG DES KRIEGES.

      Ich finde man kann mal über den eigenen falschen Stolz hinwegsehen und im Sinne des Dialogs, dem Gegenüber auch mal eine Genugtuung gönnen. Wer stirbt denn daran, soll sich der Hr. Janich auf diese Genugtuung doch ein Ei backen! Määh, ich gönn dem aber nicht die Genugtuung!! Ganz ehrlich: Find ich nicht sehr erwachsen, dieses Ansichten/Verhalten, die Sie da kundtun.

    • Danke fürs Aufmerksam machen und ich arbeite mal an meiner Arroganz.

      Sie haben mich aber falsch verstanden, bzw. scheine ich mich missverständlich ausgedrückt zu haben.

      Es wäre „für mich“ eine Genugtuung, wenn sich der Herr Janich wegen seines evtl. gezinkten „Finanzjournalismusses“ vor der deutschen Gerichtbarkeit und der Öffentlichkeit verantworten müsste, sobald er hier den Flieger verlässt. Das Fass soll KenFM aber bitte, mit einer Einladung ins Studio in Deutschland, nicht aufmachen, das bringt nämlich nur mehr Unfrieden.

      P.s. Ich finde es übrigens gut, dass Sie hier unter Ihrem richtigen Namen schreiben. Das zeugt von Mut und Integrität und einem offenen Visir (wie Meinenstein es auch preferiert). Danke dafür!

    • Ich hingegen finde es Ihrerseits „unredlich“ mit Herrn Janichs „Vergangenheit“ oder „privaten Finanz-Historie“ zu kommen. Das tut erstens nichts zur Sache: Das Thema das die Situation eskalieren ließ – und um das es hier geht – ist wohlbekannt – nämlich die Frage vom „Menschen-gemachten Klimawandel“
      Und zweitens bezweifle ich, dass Sie Ihre Behauptungen zu Janich auch beweisen können. Für mich hört sich das eher an als Kolportage von Hörensagen. So etwas firmiert normalerweise unter dem Titel Schmieren-Journalismus oder Schmutzkampagne eines Menschen, den Sie wahrscheinlich überhaupt nicht persönlich kennen. Für mich: ÄUSSERST SCHLECHTER STIL!!!

  23. Diese einseitige Kampagne von KenFm ist inzwischen schon als peinlich und absolut lachhaft zu bezeichnen!
    Sieh an: Die alternativen Medienmacher bilden das Teile- und Herrsche-Paradigma im Kleinen nach, wie es auch auf der großen Weltbühne abläuft: Ein armes unschuldiges Opfer ist im Begriff von den bösen rechten Hass-Predigern geschlachtet zu werden. Lasst uns schnell die rechten Gegner als böse Täter anschwärzen und uns als arme gebeutelte Opfer, die sich nicht selbst verteidigen können! Die Solidarität des schon sprichwörtlich gewordenen linken „Gutmenschentums“ wird uns allen rationalen Gegenargumenten zum Trotz, ob das so wirklich der Realität entspricht, schon zu Hilfe eilen und die rechten Hetzer mit Zensur belegen und aus dem Diskurs entfernen.

    Echt jetzt, KenFM?!! Ist das wirklich euer Ernst?? Ich kann das nur noch als Satire ansehen und würde losprusten, wenn mir die alternative Szene nicht so sehr am Herzen liegen würde und das ganze nicht echt richtig TRAURIG wäre!!

    Sorry, aber ich wiederhole mal den Abschluss-Abatz aus meinem Kommentar zum Artikel „Der fantastische Dirk Pohlmann“ von Bartunek:

    „Ich fand ja damals schon sehr Schade wie die Querfront(die den Mächtigen wahrscheinlich am gefährlichsten überhaupt sein würde!) -Möglichkeiten im alternativen Bereich zu Friedensmahnwachen-Zeiten an der Diva-Haftigkeit von Jebsen und Elsässer scheiterte. Beide Seiten des Spektrums können im Austausch nur voneinander lernen! Deshalb kann ich auch die Kritik am 3.Jahrtausend-Format sehr gut nachvollziehen (obwohl ich alle drei Beteiligten für sich genommen sehr gut und sympathisch finde!). Fleischer, Pohlmann und Bröckers kommen zu sehr alle aus einem ähnlichen Lager. Das Ergebnis eines solchen Formats wäre viel erhellender, wenn wenigstens ein beteiligter Kopf durch jemanden wie Janich oder Wisnewski ersetzt würde. (Besser natürlich ausgeglichen 2:2) Genauso würde ich auch ein Gespräch zwischen Jebsen und Wisnewski begrüßen, in dem Jebsen nicht den heißen inhaltlichen Eisen (die das Publikum WIRKLICH interessieren) ständig so albern ausweichen würde. Fazit: Unterm Strich kommen Jebsen, Pohlmann etc. bei dieser Konfrontation eher wie Schuljungen rüber, die bei diesem speziellen Thema ständig den Schwanz einziehen, während Wisnewski und Janich deutlich überzeugender rüberkommen, weil sie Argumente bringen und nicht ausweichen oder wegen irgendwelcher Drohungen rumheulen. Ich wette, die bekommen die genauso zu Hauf!“

    Ansonsten wiederhole ich auch gern an dieser Stelle den bereits erwähnten Buch-Tipp:
    Green Tyranny: Exposing the Totalitarian Roots of the Climate Industrial Complex von Rupert Darwall

    • Und auch mein PS aus dem anderen Kommentar passt zu diesem Artikel wie die Faust aufs Auge:

      Maulkörbe sind IMMER der falsche Weg, ob nun gegen nuoviso, Janich, Wisnewski oder eben Pohlmann, Jebsen oder Fleischer!

      Die tendenziöse Fake-News-Art die in obigem Artikel an den Tag gelegt wird, ist erschreckend und erinnert an die schlimmsten Aktionen der Mainstream-Medien!
      Das verlinkte video, dass Herrn Pohlmann angeblich so aufs Üblste diffamiert ist unschwer als ironische und keinesfalls feindselige Satire zu erkennen, sondern als humorvolle Aufmunterung in Dialog miteinander zu treten.

      Diese Kampagne hier ist wie oben bereits geschrieben fadenscheinig und lachhaft und wird höchstwahrscheinlich für kenFM eher zu einem Boomerang werden…

    • … denn KenFM beweist hiermit im Moment nur eins: WIR können Diffamierungs-Kampagnen à la Mainstream-Medien mindestens genausogut (wie unser heimliches Vorbild?!)!

    • @ PaulPeter

      “ . . . .wenn mir die alternative Szene nicht so sehr am Herzen liegen würde und das ganze nicht echt richtig TRAURIG wäre!! . . .. . . . .obwohl ich alle drei Beteiligten für sich genommen sehr gut und sympathisch finde!“

      ich glaube Ihnen kein Wort von den hier zitierten Bermerkungen! Es reiht sich in Ihrer umfänglich dargelegten persönlichen Meinung eine Abwertung nach der anderen. Eher wirken Sie mit ihrer Meinung wie jemand auf dem Schulhof (um Ihr Bild aufzugreifen), der auf dicke Hose machen möchte, bzw. überzeugen möchte, dass es doch besser wäre auf die harten Jungs und Sachen zu stehen, die nicht gleich wegen ein paar Morddrohungen herumheulen. Und wenn man nicht drauf steht ist man/frau erst recht doof?

      Kampfanzug ablegen und genau wegen Morddrohungen und Diffamierungen „herumheulen“, sich die Empfindsamkeiten und Empathiefähigkeiten nicht nehmen lassen und andere Menschen, so wie sie sind und ihre Arbeit machen und sich präsentieren akzeptieren und vor allen Dingen so sein lassen, auch wenn es nicht in das eigene Welt- und Meinungsbild (Bspw. „Nur die Harten kommen in den Garten“) passt.

      Das fände ich stark und überzeugend!

      ansonsten artet es, so wie die Autorin mit dem Verweis auf Rainer Mausfeld in ihrem Artikel bereits darauf hinwies, nur in einer zerstreuenden Unruhestiftung aus, die eigentlich nur Schaden soll und wirklich niemanden oder in der Saches etwas nützt.

    • @Meinenstein: Was Sie glauben und was nicht, liegt nicht in meiner Verantwortung! Das sei Ihnen unbenommen, ist aber weit davon entfernt ein Argument in der Diskussion zu sein, um die es hier geht. (Und diese alberne Unterstellung mit den harten Jungs auf dem Schulhof weise ich strikt von mir. Da projezieren Sie wohl eigene Befindlichkeiten in meinen Kommentar hinein!)
      Ich habe nur meine Sicht der Dinge kundgetan. Ich unterstütze alternative Kanäle, die – wenn man in diesen Denkschubladen verharren möchte – sowohl eher links als auch eher konservativ zu verorten sind, je nachdem, ob mir die gesamte Tendenz insgesamt halbwegs ausgewogen erscheint. Ich bin allergisch dagegen, mir von anderen irgendwelche Denk-Schranken vorschreiben zu lassen! Und vor allem vorschreiben zu lassen, wen ich für einen „Unruhestifter“ in der alternativen Szene halten soll!! (In die Sprache der Staatsmacht übersetzt wäre der „Unruhestifter“ eben der „Terrorist“ oder „Verschwörungstheoretiker“, die „Schmuddelkinder“, mit denen man nix zu tun haben will. Was hier im Moment bei KenFM abläuft, sehen wir jeden Tag genau so auch schon im Mainstream. Das wird auch anderen KenFM-Lesern auffallen…. Ich frage mich, ob sich KenFM hier nicht selbst ins Knie schießt.

      Ich habe nur darauf hingewiesen, dass die Herren Wisnewski und Janich in Sachen Drohungen sicherlich ähnliche Erfahrungen machen durften wie Herr Pohlmann, aber für diese hat KenFM meines Wissens bislang noch nicht solch eine Solidarisierungs-Kampagne gefahren.

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