Jagdzeit in der Löwengrube – Merkel geht

Von Willy Wimmer.

Schon lange war in Deutschland der Ruf zu vernehmen: „Merkel muß weg“. Ausgangspunkt war die Entscheidung der Bundeskanzlerin und Vorsitzenden der CDU-Deutschland am ersten September-Wochenende des Jahres 2015, die deutschen Staatsgrenzen schutzlos zu stellen. Millionen Migranten gelangten so nach Deutschland und eine Reihe von Nachbarländern, hunderttausende unter ihnen, denen die NATO-Kriege mit deutscher Beteiligung die Lebensgrundlage in ihren Heimatländern genommen hatte. Seitdem steht Deutschland „Kopf“ und Frau Dr. Merkel und ihren Mannen aus der Bundesregierung ist es geradezu mit einem Handstreich gelungen, die rechtsstaatliche Ordnung auszuhebeln. Dem deutschen Volk wurde bis heute seitens der Bundeskanzlerin ihr Vorgehen und Verhalten nicht erklärt, der Deutsche Bundestag in seiner Mehrheit schwieg „dröhnend“, die obersten Verfassungsorgane schwiegen wie auf Zuruf und die damit verbundenen Probleme wachsen uns nicht nur über die Köpfe. Nicht nur das: ein zentrales Markenzeichen der deutschen Demokratie, die rechtsstaatliche Ordnung, mit der den Menschen zwischen Rostock und Chemnitz die deutsche Wiedervereinigung schmackhaft gemacht wurde, konnte durch Frau Dr. Merkel und ihre Koalition ausgehebelt werden. „Herrschaft des Unrechts“, so hörte man es nicht nur aus München. Dieser Grundkonflikt schwelt seither wie ein „Moor-Feuer“ in unserem Land und es sind keinesfalls die Regierungs-Ruppigkeiten, die die Menschen umtreiben.

In anderen Ländern – und da kann man nicht nur an Frankreich oder Italien denken – wäre der Volkszorn schon längst übergebordet. In Deutschland wurde durch die Bundesregierung und ihre politischen und vor allem medialen Hilfstruppen die „Faschismus-Keule“ geradezu als „Vorne Verteidigung“ gegen unbotsame Bürger eingesetzt, um den Umbau der deutschen Demokratie und des deutschen Staates nach dem Masterplan der noch im Amt befindlichen Bundeskanzlerin umzusetzen. Das letzte Jahrhundert schon hat deutlich gezeigt, zu welch verheerenden Folgen es kommt, wenn man erkanntes Unrecht überhaupt gewähren läßt oder es hinnehmen muß, weil alles andere selbstmörderisch sein würde. Vor diesem Hintergrund war davon auszugehen, daß die Bundeskanzlerin und Parteivorsitzende die Existenz Deutschlands und den Bestand ihrer Partei solange in die Waagschale ihrer Vorstellungen, die sie zu keinem Zeitpunkt den Mitgliedern ihrer Partei oder gar des deutschen Volkes gegenüber erläutert hat, werfen würde, bis nichts Verwertbares mehr davon übrig bleiben würde.

Es sollte anders kommen und es war bei ihrer Rücktritts-Rede heute nach dem hessischen Wahl-Fiasko, der aufhorchen liess und der politischen Wahrheit ziemlich nahekommen dürfte. Nichts von dem, was Deutschland seit langem umtreibt, fand sich in den Worten der Parteivorsitzenden wieder. Oberfläche, wie immer. Aber Sie verkündete der staunenden Journalistenschar, schon vor der Sommerpause daran gedacht zu haben, in der Woche vom 6. November 2018 ihren Entschluß, den Parteivorsitz als Beginn eines möglichst geordneten Rückzugs aus der deutschen Politik anzukündigen. Die Woche vom 6. November ist allerdings nicht irgendeine Woche. Es ist die Woche der sogenannten „Zwischen-Wahlen“ zum amerikanischen Kongress. Die CDU Parteivorsitzende hat nie ein Hehl daraus gemacht, sich als europäischer Pfeiler der „Vierer Formation“, bestehend aus Obama, Clinton und Soros“, der Kampfgruppe gegen den amerikanischen Präsidenten Trump, zu empfinden. Wenn Präsident Trump seine derzeitigen Mehrheits-Verhältnisse beibehält, sind die weiteren Trump-Jahre als US-Präsident für die „Vierer Formation“ keine prickelnde Vorstellung. Man will sich das nicht mehr antun. War das Merkels Motiv für die Wahl dieser Woche als Verkündigungstermin? Man muß es noch nicht einmal genau wissen, weil alle Argumente in diesem Zusammenhang ziemlich stichhaltig sind. Die Zeit als Vorsitzende der CDU war für Frau Dr. Merkel mit „step-by-step“-Niederlagen in Landtagswahlen gepflastert. Das war nie ein Grund für die leiseste Ankündigung eines Rücktritts.

Man kennt das Bild aus der Zirkus-Welt, jedenfalls von früher. Da wird für die Vorstellung einer geworben und das verehrte Publikum in die Sitzung gelockt. Das wird jetzt in Berlin an jedem Tag der Fall sein, an dem es eine Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel als freischaffende Kanzlerin ohne Parteivorsitz geben wird. Sie hatte in der Vergangenheit Recht, wenn sie auf die Notwendigkeit der Kopplung beider Ämter verwies. Heute sieht sie selbst das Risiko und für die Bürgerinnen und Bürger äußert sich das in dem Ticken einer Uhr zur Angabe einer täglichen Verfall-Zeit. So viel Siechtum sollte niemand dem deutschen Volk zumuten. Man müßte nach den unlösbaren Problemen, die man den Deutschen zurücklassen wird, genau wissen, daß die Zeit im Amt abgelaufen ist. Von den Partnern in der „Vierer-Formation“ aus den USA könnte man wissen, was das Volk auch zu rufen pflegt, wenn es der einen oder anderen politischen Ex-Größe ansichtig wird. Frau Clinton ist da so etwas wie Kronzeugin.

Jetzt reden die Interessenten für den freigewordenen Job von einem notwendigen Neuanfang. Wie soll der gelingen, wenn diejenigen, die das in jedes Mikrofon babbeln, selbst ihre Ämter von der Bundeskanzlerin/Parteivorsitzenden oder zum „Chor-Festival der Beschweiger“ Merkel`scher Katastrophen-Entscheidungen gehört haben? Wenn man sich da nicht mal täuscht. Die CDU ist durch die noch im Amt befindliche Parteivorsitzende derart heruntergewirtschaftet worden, daß ein einfaches Herumlegen eines Schalters nicht wirken kann und gelingen wird. Das heutige politische Personal ist demzufolge, wenn es um Führungspositionen geht, zum „barmen“. St. Martin würde im politischen Kontext jedem der Kandidatinnen und Kandidaten seinen Mantel anbieten, wenn man das Personalangebot mit den Frauen und Männern vergleicht, die noch ein Bundeskanzler Helmut Kohl jeden Tag für seine Entscheidungen anrufen mußte. Natürlich, bis auf den Kandiaten in spe, Herrn Friedrich Merz. Schon in der rheinischen CDU galt der Grundsatz, daß sich bestimmte Leute besser nicht um ein hohes politisches Amt bewerben sollten, weil sonst Schieflagen einer Partei deutlich zutage treten. Warum soll das bei Atlantik-Brücke und BlackRock anders sein? Dabei gibt es eine eherne Regel in der CDU/CSU, wenn der politische „Notfall“ eintreten soll: die Ministerpräsidenten und nur die alleine, machen den Nachfolger unter sich aus. Damit kömmen die Herren Bouffier und Laschet aufs Tapet, entweder für eine kurz bemessene Zeit des Übergangs in die Opposition oder jemand, dem man einen langen Atem oder – nach Helmut Kohl- einen zweiten Atem zutraut.

Die deutsche Medienlandschaft hat in den Jahrzehnten bestimmte Reflexe dem Wahlvolk eingebläut. Neue Köpfe sollen her und dann ist das Problem erledigt. Dem ist nie so gewesen und ist auch heuer nicht so. Die SPD ist der Maßstab für das, was nach Frau Dr. Merkel auf die CDU zukommt. Alle haben bei dem Kernbereich unseres deutschen Parteiensystems immer von den „kommunizierenden Röhren“ geredet, wenn sie über die Volksparteien SPD und CDU/CSU sprachen. Mit der Agenda 2010 hat die SPD ihren Kernbereich, Hüter des deutschen Sozialstaates zu sein, komplett aufgegeben und hechelt jetzt dem Zeitgeist hinterher. Mit dem Wochenende vom 4./5. September 2015 hat sich die Bundeskanzlerin und CDU-Parteivorsitzende vom deutschen Rechtstaat verabschiedet. Die kommunizierenden Röhren des deutschen Parteiensystems in einem aufstrebenden und freiheitlichen deutschen Staat sind mutwillig zerstört worden. No way out.

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Willy Wimmer, Staatssekretär d.D. / ehemaliger Vorsitzender des CDU-Bezirksverbandes / Niederrhein mit 27.000 Mitgliedern

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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8 Kommentare zu: “Jagdzeit in der Löwengrube – Merkel geht

  1. Aber sonst geht es Ihnen noch gut?? Mal ganz abgesehen vom moralischen Aspekt und vom Friedensaspekt (eine Grenzschließung 2015 hätte Krieg bedeutet): Ich verstehe die völlig richtige Entscheidung der Kanzlerin 2015 mittels zwei einfacher Begriffe: Asylrecht und EU-Freizügigkeit. Es gab also gerade keinen Kontrollverlust. Grundrechte kann man nicht im Voraus kontigentieren.

    Und was für ein dumpfer und hohler Nationalismus bejubelt die Wiedervereinigung, will aber Flüchtlinge an der Grenze erschießen lassen, nur weil sie nicht deutschstämmig sind?? Dieser Rechtspopulismus muss bekämpft werden, auch wenn das „das Land spaltet“.

  2. >> … zentrales Markenzeichen der deutschen Demokratie, die rechtsstaatliche Ordnung, mit der den Menschen zwischen Rostock und Chemnitz die deutsche Wiedervereinigung schmackhaft gemacht wurde, konnte durch Frau Dr. Merkel und ihre Koalition ausgehebelt werden. <<

    Ich fragte mich gerade, ob wir es erleben werden, dass Menschen einst – wie 1961 – statt gen Westen, gen Osten flüchten werden? … Nicht dass ich glaube, dass es dort auch nur ein Jota besser wäre ^^ … nur anders :/

  3. Wie sagte Seehofer so schön:
    Diejenigen, die gewählt wurden,haben nichts zu entscheiden und diejenigen, die entscheiden , wurde nie gewählt.

    Hat sich daran irgend etwas geändert ?

    na, wer will der nächste Puppenkasper werden, der an den Strippen tanzt ??

    Tritt vor … Du Wurm !

  4. Perfekt Herr Wimmer! Dieses Etwas sammelt jetzt von „Öffentlichen“ sogar noch Lorbeeren für seine „weise“ Entscheidung ein, den nicht vorhandenen Schwanz rechtzeitig einzuziehen, bevor der der Kastration eine rAbwahl zum Opfer fallen würde.
    Schäbich und ganz im Stil ihrer selbst, Frau Merkel! Aber ich denke, es gibt Patrioten, die wissen wo ihr unverdienter Alterssitz ist…
    Götttlich fand ich ja vor Tagen im D-Radio morgens den Kommentar eines Wissenden, der den einzigsten Verdienst der Mutti darin sah, dass sie die erste „weibliche“ Kanzlerin war. Obwohl weiblich, gemünzt auf sie, eine Herabsetzung aller Frauen ist, die für mich als Attribut für Warmherzigkeit, Fürsorge und liebenswerte Weiblichkeit im positivsten Sinne stehen (nur um diesem Pack von sg. Femininistinnen paroli zu bieten).
    Lasst uns ihren Abtritt so unwirtlich wie möglich gestalten. Diese Etwas weiblichen Geschlechts – nicht Verstandes – hat nur Unglück über uns gebracht! Auf den Müllhaufen der Geschichte damit!

  5. Für mich war die größte politische Peinlichkeit und Unverschämtheit, die Frau Dr. Merkel je begangen hat, ihr Besuch bei Bush in Washington, nachdem der deutsche Kanzler Schröder erklärt hatte, am Irak-krieg nicht teilnehmen zu wollen. So wurde sie erfolgreich Bundeskanzlerin. Machen wir uns doch nichts vor, wir wissen doch, wie und von wem in der Welt Regierungen ein und abgesetzt werden. Atlantikbrücke und Blackrock haben alle Fäden für Deutschland in der Hand. man beobachte nur das Verhalten und die Aussagen der möglichen Kandidaten, dann wissen wir, wen wir wählen dürfen. Vielleicht ist Friedrich Merz zu offensichtlich, na dann bietet man uns einen Kompromiss an. Aber wir haben keine Wahl. Sonst ginge es uns wie Chile, Kuba, Venezuela, Iran, Brasilien und endlos so fort. Beobachten wir mal die US-Conections der Kandidaten.

    • Nicht ganz .
      Frau Merkel muss was gemacht haben was den massgeblichen Entscheidern nicht gefallen hat.
      Damit mein ich nicht die Fluechlingspolitik.
      Die wurde ja so von Thomas Barnett (gar nicht so nett) 2004 geostrategisch feierlich eingeleutet.

      (Helmut Kohl musste gehen ,weil mit ihm kein Krieg im Kosovo machbar gewesen waere.
      Er hatte einen Bruder im 2 Geldkrieg verloren.)

      Ich denke es liegt daran wie Frau Merkel das Gleichgewicht durch Naehe zu Russland und Putin zu halten sucht.

      Das moegen die Halford Mackinder Terroristen gar nicht.
      Die suchen schon die naechtste unverdaechtige Feldherrin die gegen Osten schiesst.

      „Flinten(l)uschi“steht schon fuer die engere Auswahl stramm wie einst unverdaechtig Obambi.
      (So ein suesses Rehchen mit Muttis geschmierten Butterbroten eine perfekter Sympathie PR-Feldzug „)

      Fragt sich natuerlich wie wir aus diesem Abwind wieder vernuenftig raus fliegen?
      Zur Zeit neutralisieren sich die globalistischen Kraefte mit den patriotischen Kraefte recht angenehm.

      Wirkliche vernuenftige Veraenderung kann nur von Unten eingefordert werden,
      da sonst denen da Oben die Haende von denen da ganz oben gebunden sind.

      Ich bin mal gespannt wieviel Preisgeld Frau Merkel jetzt ueber Redehonorare einstreichen darf?

  6. Jetzt ist zwar ein Ende der Ära von Frau Merkel in Sicht, aber es wird es zumindest sehr wahrscheinlich auch dieses Mal wieder die CDU sein, die die nächste Wahl unabhängig von irgendwelchen Inhalten gewinnen wird.

    Jedenfalls sieht man es auf der Webseite der CDU, dass Frau Kamp-Karrenbauer weiterhin auf die Marktwirtschaft setzt.

    Ebenso gehe ich davon aus, dass auch der Rückkehrer und neue Bewerber für den CDU-Parteivorsitz, Friedrich Merz, erneut auf das bewährte System mit Banken und „Marktwirtschaft“ setzen wird.

    Bei ihm gibt es einen maximalen Drehtür-Effekt, weil er doch zurzeit noch bei dem weltweit größten Vermögensverwalter Blackrock im Aufsichtsrat sitzt.

    Blackrock verwaltet derzeit 6,44 Bio. US-Dollar. Aber wie ist dieses viele Geld eigentlich in die Welt gekommen?
    Ob dem Herrn Merz die dermaßen kurze Abkühlungsphase bei dem Wechsel von der Finanzwirtschaft zur Politik überhaupt gelingen wird? Und will er seinen AR-Posten bei Blackrock überhaupt wieder abgeben?

    Aber nach Auffassung des Deutschlandfunks dürfte Friedrich Merz doch die deutsche Wirtschaft in höchstem Maße elektrisieren.

    Hier frage ich mich bloß, wer nach Auffassung des DLF eigentlich die deutsche Wirtschaft ist. Welche Ziele verfolgt sie?
    Es wird doch im Grunde genommen nur nicht nachvollziehbar mit Geldwerten gezockt und die vielen Schulden scheint es gar nicht zu geben.

    Jedenfalls funktioniert unsere vermeintliche Marktwirtschaft dermaßen, dass Banken zunächst Geld aus dem Nichts verleihen und danach versuchen es wenige große Akteure mit immer mehr Marktmacht in den Besitz dieses Geldes zu gelangen, mit dem viele anderen Personen ihre vielen Schulden bei den Banken allenfalls nur tilgen könnten.

    Es wird zwar der Fall sein, dass wir mit unserer derzeitigen Marktwirtschaft zunächst alles sehr günstig einkaufen können, aber niemand beantwortet die Frage, was jetzt mit den vielen Schulden sein soll.
    Schließlich besitzen wenige reiche Personen wegen ihrer Marktmacht das viele Geld, mit dem alle anderen ihre vielen Schulden allenfalls nur tilgen könnten und es ist nicht damit zu rechnen, dass die Reichen ihr Geld jemals ausgeben werden.

    Weil dies so ist, legt die Politik mit Deficit Spending oder mit der EZB-Geldpolitik ständig neues Geld nach, wodurch sich die Geldmenge über den Umweg von immer mehr Schulden immer mehr ausweitet. Das Geld besitzen wenige und die (Staats-) Schulden besitzen alle.
    Wir bringen sehr wahrscheinlich noch Geld mit, wenn wir arbeiten.

    Jedenfalls gibt es bei dem derzeitigen System wenige Gewinner und gleichzeitig konkurrieren viele Personen um eine vergleichsweise kleine Geldmenge, wodurch der Geldwert im Inland immer mehr ansteigt und wir im internationalen Vergleich viel zu wettbewerbsfähig sind.
    Dadurch exportieren wir immer mehr, aber unser Wohlstand ist eine Illusion.

    Weil wir wegen unserer Geldillusion im internationalen Vergleich viel zu wettbewerbsfähig sind, verursachen wir die Flüchtlinge.

    Falls wir weiterhin eine Marktwirtschaft haben wollen, dann darf es nicht mehr sein, dass sich die auf Schulden basierende Geldmenge wie in einem Schneeballsystem immer mehr ausweitet.

    Die ständige Geldexpansion könnten wir mit einer Abschaffung der Banken und mit fließendem Geld im Sinne von Silvio Gesell verhindern.

    Allerdings ist es nicht sicher, dass eine Marktwirtschaft überhaupt funktionieren kann, weil Geld eigentlich gar kein Tauschmittel ist.

    Jedenfalls sehen wir es bei der CDU, dass sie sich wieder mal um sich selbst dreht und dort lediglich um den Parteivorsitz geschachert wird.

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